Nr. 38 X68. Jahrgang Donnerstag. \\. Zebruar Der Lietzener adrige? «Ichrin! täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Gieh«rer5amHi«nblLt1er; Üreirdlatt fttt ftta Neris Sie»«. dezogrpreir: monaU. Dt k. 1 2 V, viertel- jährlich Mt. 3.60-. durch Abhole- u. Zweigstellen nunartl. Alk. 1.10: durch die Post Mt. 3.60 Vierteljahr!. ausfchl. Bestellq. stcrujprech - Anschlüsse: psstscheckkont»: surdieSchrütleitung112 Zranlsuria.M. 1Mb Verlag,Geschä,t4stel!e51 Gietzener General-Anzeiger für Oberhessen riSi'Ä“Ä ZwilllnyrrAnüLrück ».Verlag: Srüh!'sche Unlo.-Such- u.Steinöruderei R.Lange. Annahme von AnzeigeW c. die TageÄnummer btS zum Nachmittag vorher ohnejedeVerbindlichkeit Seilrnpreife: für örtliche Anzeigen 25Li.für auswärtige 30 Vi., 'ür Reklamen Mt. 1.—: bei Piatzvor- schrist 20 °/ 0 Aufschlag. Hariptjchriitleiler: Aug. Goeg. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Sanlseklrhr: Aua.Goey; Stadt m>d ««d->.an, Sicht» Schriftleiiung, GejchcistLstette u. Drudcret: Schulstr. 7. fü'mulch^tn Gi-ße».' Regierungserklärungen ; ‘ , im englischen und im iialienischen Parlament. at. die ehrlich, treu' und leidenschaillich damich trachteten, in diesen Reden eine echte, wirkliche Friedensliebe zu entdecken. Das Vorgehen des Deutschen Reiches gegenüber Rußüvld beweist, daß alle ErLäsyrg«? üh« einen Frieden ohne Antnexivn und ohne SchadenvergMmg WrtfJ wirkliche Bedeutung haben. Eine, Antwort bezüglich Polens ist nicht gegeben worden, ebenso über die berechtigten Ansprüche Franko rrichs auf Wiederherstellung der verloren gegangenen Gebiete Kem Wort wurde gesagt über die Personen von ttalienischer Sorache und italienischer Rasse, die jetzt unter dem österreichischen Joche seufzen, und st«att dessen kommt man mit der Türkei, wie ich es bereitU anläßlich der Worte des Grasen Hertling und des Grafen Czernrn, dargelegt habe, um zu beweisen, daß sie bereit seien, die Rechte der Araber in Mesopotamien und Arabien anzuerkennen. Tre Darlegung, daß sie ei'tschlossen seien, die Unverletzlichkeit^ der TürM, aufrecht zu er hätten, bedeutet rin vollkommenes Zurück! versim dev Selbstbestimmungsrechte. . ^ ^ . Unsere Regierung jedoch geht nicht von der Darlegung der Kriegsziele zurück, die sie Mifgestellt hat. Sie sieht in diesen Kriegs zielen immer noch dre Ideale, für die gekämpft werden, und alles irrist darauf hin, daß die Natron in ihrer Gesamtheit diese Kriegsziele zu ihren eicpenen macht als gerechte, ehrliche und gemäßigte, und werm nicht ern besserer Beweis dafür gegeben tvird, als jene beiden Reden, daß die Zentralmächite bereit sind, unsere Bedingungen in Erwägung zu ziehen, so wird es unsere traurige Pflicht sein, f o r t z u f a y r c n, alle möglichien Vorbereitungen zu treffen, um die internationalen Rechte in der Welt wieder! herzu stellen. Es ist vollständig richtig, daß ich nach meiner Rückkehr von Rapallo nn November ankündigte, daß ein internattonaler Rat eingesetzt 'worben war, um die Strategie der Miierten zu bvvrdiniecen, und daß ich damals erllärte, daß es nicht die Absicht der Verbü'rde- ten sri, dieser Körperschaft eine ausführende Macht zu verlrihen. _age ist also viel drohender geworden als damals. Die Miierten fernen in Versailles zusammen, um die bester. Mittel zu erörtern, wie dieser Bech^hnng im Jahre 1918 die Spitze geboten werden könne. Bis jetzt hatten die Alliierten auf der Westfront eine große llebermacht. Ich verrate hiermit kein militärisches Gehrincnis, denn der Feind weiß das ebensogut wie wir. Dllmäblich ist diese Uebermacht sehr rasch gesunken, namentlich in den letzten Wochen, als die Deutschen trotz des DeriprechenA, daS sie den Russen gaben, während des W-affenstillstandes keine Truppe« von Osten nach ^besten zu bringen, dies deuiwch taten. Die Truppe» wurden so rasch transporttert, als die EisenbahnverbdÜLMg eS «u- ließ, und dies müssen wir uns wohl rinprägo«, wenn wir über FnedensblLängungen reden (Beifall.) Tenn es zeigt, wie man in Wahrheit solchen Zusicherungen vertrauen Sann. Es ist absolut nüttg, daß alle .Kräfte der Alliierten an deni Punkt verfügbar sind, gegen den der Frind seinen Angriff vorberrilet. Lloyd George be- tont sodann, daß Eiumüttakrit bei den Erörterungen in Versailles ini Vergleich zu früheren Konferenzen besteh?, und erllärt, alle Beschlüsse seien mit vollkommener Uebereinsttmnrung getroffen worden. > Lloyd George legte ferrrerhin dar, daß cs ihm unmöglich sri. Näheres über die Ertvritrrirng der Befugnisse des Kriegsrates mitzuteilen, und ßrhr dann fort: Mlte irrich in Frankreich aus der Konferenz geschmeichelt, als ich begriff, daß Frankreich unsereu Heeren mit ihren neuen Soldaten, die im Laufe der letzten zwei dis drei Jahre gebildet wurdm, die Verteidigung sesiiev Hauptstadt, seiner wichttgsteu Geriete und Häsen an der Küste anoertraute. Ein grotzer Teil der Verteidigungslinie wurd-e freiwillig von Frankreich dem britischen Heere zuv Verteidigung übertragen, und das Ersuchon Frarrk- vrichS ging dahin, daß das brittsche Heer nicht den klemevenb sondern den größer«! Teil der Verantwortung übernehmen sollte. Das war an sich schon ein Belvris des Vertrauens, das Frankreich der Tapferkeit unseres 5)eeves und unserer Leitung zollt." Es kam hierauf zu einem Zwischenfall, als Lloyd George fortsichr: „Mein hochverehrter Freund (Asautth) sprach Über die Leitung des Heeres. Niemand aber hat sich gerade darüber begeisterter geäußert, als ich es an dieser gleichen Stelle tat. Don dem, was ich danrals sagte, ziehe ich kein Wort zurück, aber ich evsuche das Haus imd meinen sehr ehre-nwerten Freund, der für zwei oder drei Jahre die Verantwvrtuag für die Kriegführung tru$, die Regierung nicht um Jnformeriorren zu btitten, die jeder Offizier dos feindlichen Informationsdienstes gern mit großen Summen, bezahlen würde, und die sich auf das Abkommen beziehen, das die Miierten getroffen haben, mn den großen Schlag des Friardes zu parieren Hier unterbrach ASquith Lloyd George mit fvlgendien B.^orten: ,^Jch bedauere unterbrechen zu müssen, aber ich uiuß so energisch wie möglich gegen eine solche Insinuation protestieren. Ich habe keinerlei Jnformattonen dieser Art erbeten Meine Fracve bezog sich nur daraus. Ln welcher Hinsicht die Funktion des Kriegsrates erweitert wurde." Lloyd George gob darauf zurück: ,^Jch bitte meinen sehr elsrenloerten Freund um Entschuldigung. Ich habe nicht daran Mdacht, Jusinluationen gegen ihn oder rin anderes Mitglied dieses Hauses zu richten. MBer ich wollte lediglich klar nurchcn, daß In-, formet tonen nicht geuel'en werden Entncu, ohne dem Frinde zu nützen. Wie kömtte ich Mitteilungen machen über die aus führ ende G^valt, die der Rat von Versailles erhalten hat? In Versailles wicrde eine bestimmte Aktion beschlossen. Die Aussicht inng dieser Aktton wurde den Vertretern der Re^ierungea^ anver^ ttaut. Aber es '.rar nicht notweu/dig, daß diejenigen, die sich in! Versailles befanden, mit der Ausführung fanuftragt wurden. Wie soll ich nun dern Hause klar mache,!, welck-er Art diese Ausführungen sind, ohne das, was in Versailles beschossen wurde, mitzuteüen? Nack- meiner Rede hätte ich Asguith persönlich diese Beschlüsse ausführlich mitgetrilt. Wenn ich dazu ^Gelegenheit gehabt hätte, hätte ich es bereits getan. Er würde Hann begriffen haben, was ,ch meinte, als ich erklärte: M ist rin für allenml unmöglich, darzulegen, iwvtowrit diese Funkttoneu ars^wdehnt wurden, ohne Arichyrittg zu verraten, welche BesEsse die Regierungen getroffen haben, um dem Feind zu ,btoerstel>en. Bevor wir die Geheimhaltung dar Beschlüsse verfügten, Ijnbeu wir nicht nur den Rat bc? Obersten KriogsrateS von Versailles ar> gehört, s-o-ndcrn l-at sich auch jeder Vertreter in Verbindung mit seiner Regierung gesetzt, und erst nach Eintreffen der Auttwortzm dieser Regierungen sind wir übereingetommen, keinerlei Mit. temmgm zu macker. Will nvern sehr vhreuüverter Freund dto Vero.utwortimg übei-nehmen. die gcegieruug zur Erteilung von In formst tonen zu zrmugOL. die 'alle Miierten für rm-, erwünscht Halten? Ich ßvm mir nicht denSyu. welche Veririk; bic* *"«* W*™“ E safrWwtt ift, tami bl-Dt mfmerJRema^ ,,^ nw «fei »eg offen. unt diesem Zustand *u DWsnen, nämlich tmni tarn die Regierung de rändern." ttfa CSf» *** ******' »* «f«« Preffe- "®* t S^»Se mir. es liegt eine »rrirrarrsche Entfch^rdung vor. .SVttretft ^upiirft inn* ^bedeutet, eine militärisch.- Entscheidung am sich zu^chm-, ^d L ^E«s»e Enti'^chung allererst e n^Rau g ^^ch Militärs der Miier. iZ £"ÄS Z^?^ m 6 * WCtn * 9EI1 ^'en. datz diese Entschc,- limrden mehr zu sagen. Das smus noch begrei n' ££ ÄöiTfif 9Ctol ** bic be7!i tti* Uch ÄÄlfr? in" IwwEffl/Ä"»« .§2rä ^ a en und denwkrcttischeu Kongreßmitgliedern über alle Fragen der .'^legsgesetzgebung. Ties wird als bedeutsamer Schritt in der Rich- tm'L Abgesehen, die Mitglieder beider Parteien mehr ins Vertrauen des .Präsidenten ?7 5friiN!dtmn »I ivrfc im xi .i5°?25£. Eebretk^. rhre Wünsche über ihre künftige staatliche den gutgläubigen Jll ns frühsten in allen Ländern zu zeigen, daß im gegenwärtigen Krü>g eine Fiüedensprolstanration um jeden Preis . ^... ivbwcii wuuwöri lornten wntncr ^,^1- dann die Emzelheiren bekmcnt wurden, gab ^M^vsouvmnscr Gras Szept i c z k i sofort feine En ilasiuna. Mad-hski ersuchte um die Eulh'brm^ . _Gestern abend fand in Krakmr eine Der- S wlnisch-n Parteien statt! emzelneu Nl^ner von der Rechten bis zur Ärtzerstru Linken sich *** 2ö ’ tüCÜin ^ polnischen Gebietes an die Ukraüre aus- ^ Dem Müttern zufolge fand gestern 3^ Sitzung des Ministeriums unter dem Bor^tz des Ü riSJ ^g^sbanb der Erörterung waren die I^ten potrtti.chen Ermgnisie, msbeiondere der Friedensvm-trag E der Ukrame. Am Wsrd überreichte der Minis^Eid^ Bei'l Stegentfchaslsralr die Demission des Kabi- Daranna" zufolae überreichte Kucharzewski dem ^m^chattvrate heute m dieser Angelegenheit eine begcünbetc Er-> Rumänieu. ^ ^ dem ,Lok.-Anz." fökk am Montag ' £Se^ ä S t J 1 ^ e von den Gesandten der Entente m auf dre werttragenden Folgen einer Abschwenkung von der gemerwMncm Pvtttrk h-rngewresen worden sein. Bon seiten der rumä- Achen Regierung habe man die MitteiLmg der Gesmrdten xirr KDnnnrrs genommen, eine GegenerLlarung wurde aber nickt ab- sagrven. ^ Die Schreckeusherrfchatt der Rote» Garde in Finnland. 'Li ^'Aftvnbladet" erfahrt aus Hapa- «nda daß dre Schreckensherrschaft der Roten Garde in Lüvfrnnlanv unvermrndet weiterbestebt lich werden neue Morde verübt. Um die Toten für ihre Anoe- horr^n unkerrntlrch zu machen, werden ihre Gesichter zerschnitten '^LISt’ 0 ^ HetsrngkwS, wo eine Abteilung vvn Schutzgurdisteu KkAlen wucke, verhrnderte bk Rote Garde die Ankunft von Amdutauze,?. me die BerwunLaüm retten wollten Molchen. Blatte zufolge^ meldet fein Be- T^terstatter aris sernsfokr daß die weitzen Schutztruppen fM auch über emen Flreger verfügen. Dem Grafen Manne t» Offiziere ihre Tienste ang^ boten, doch erllarte der General, daß er bei sinniscl-en ReafrrunI- ttupp en gru rckiäUfch kerne russischen Offiziere mstrlfrn w^le, f* wo« Soldaten im Glied Verwendung fmten. Nach emem TÄegramm aus Vasa an Aftonbladet hat das Bezrr^komrtte von H^irngßors alle russischnr Truppen aufgefordert, die Gmde W Eerstüven. Inßolgedesien nahmen ganze Truppent^sc am Kümpfe teil. Denrgegenüber hat General Manner- hecm erne ProklamattLM ertasten, daß für jeden ermord'e- teu 'Llnnen drer Russen hingerichtet werden sol- len. Jeder Soloat rn Zivrlkfrckung wird als Schon erschossen In H^smgfors wwcke em revchwümüreL Gericht eingesetzt, da., du- Boamren mit Todesstrafe bckach. falls sie ihren Tfrnsl nicht verßeyen tamicn 1 on.Lv.yL iLv.yt-iio.’t.ii. oa-aiDuiuyts v'cajou it-i muri uric-ui Verrat der alten Ivoale, sondern auch der neuen erstvebten Ideale. Im Verlaufe der letzten Mlrierten-Koicserenzen hat man die jüngsten Erklärungen des deuchcheir Reichäkatrzlers und des öster- rechisch^ungarischen Mirrifters des Arußern aufmerksam geprüft. Cs besteht sicherlich zwischen ihnen eine Differenz wach Inhalt und Dorr. Aber im großen und ganzen halten sie. wenn man. vvn der bald harten und energischen, bald zweideutigen und auÄrricl-enden Form absieht, im wesentlichen alle Forderungen aufrecht und Westen alle gerechten Forderungen der anderen Mächte vollständig ab, kurz, sfr laufsn darauf hinaus', alles zu verlangen und nichts zu bewilligen. Die gegnerischen Regierungen lasten bei Betrachtung der mir dem Frieseu zusarnnrenl)«ngenden Fragen den Ententemächten keine Mildere ftmkrete Möglichkeit als die, sich dem Frieden zu unterzrehen, den die ZeictraLmüchte ihnen aufzuerlegen geunhvn. Daher erschien es unnütz und sogar schädlich, sich bei der Diskussion rein absttakter Möglichkeiten aufzuhalten, wäl)-- rend die Haltung des Feindes selbst uns zeigt, daß der einzig« Weg, zu. einem wahrem Frieden zu gelangen, darrn besteht, den; Krieg mit allen Kräften fortzusetzmu Was übrigens speziell Italien aulangt, so bestehen die er- lwbenen und legitimen Gründe und die absolute Notwendigkeit, die in unseren Kriegszfrlon zürn AuÄnuck fr-mmen, jetzt so Wetter, wie sie sfrl, in den, Momertt enthÄlteu, als wir aus freiem Eirt- schluß uns der gewaltigen Prüfung unterzogen haben. Jetzt Wie ehemals will Italien nichts mehr, aber es kann auch nichts weniger wollen als die Verwirklichung seiner nationalen Einheit und die Sicherheit seiner Land- und Seegrenzen. Diese beiden Ziele recht fertiger: und ergcttrzen einomd^er gegenseitig. Schm in ruhigen Zeiten l-al^n Scl^riftsteller, auch nichttnilttarstche. unsere Grenz Verhältnisse rn ettren: Krieg mit Oesterreich geprüft und geringen, daß sie uns nöiigen tvurden, dem Fei:fre kampflos die glorreichsten :md blüheirdsten Gebiete zu überlassen. Bor brngen Jahren schon hat ein SchriftsMer sogar bei Annahnle der Hypo- tl)ese, daß die italienische Armee den Ifrnzo überschreite, mtt einer überraschenden Bestimmtheit betont, daß ständig eilte furchtbare Trvhimg unsere Aktionen lähmen Würde, tue gezwungen sein Würden, sich in einer von Gebirgnr beherrschten Ebene zu entwickln, wobei icnsere Armce den Flautenangrstsen von öen rm feindlichen Besitz verbliebenen Hängen herab ausgefrtzt bliebe Es ch überflüssig, darauf hnrzwoeisen, wie diese Voraussage durch die Tatsa-cl»en bestätigt Mrrde. Mit nicht weniger Kunrnrer müsten wir uns einarstel-en, daß nufere Seegrenzen nicht weniger Gefahr bergen- Obwohl Italien eine seichte Ueberlegenheit cm Deestreit- kräflen über Oesfrirreich besitzt, mfr nun der Verbündete von Mächten ist, deren maritime Ueberlegenheit fr drückeick ist, daß kein Lchk st mtt feindlicher Flagge offen die Weltmeere zu kreuzen wagt, nrußten wir es doch leiden, daß unsere Küstenstädte an der Adria der zerstörenden Wut der feriMichen Schiffe als Ziel- sck»eibe dienten. Wir dürfen nich«t daran dertken, welches bei dieser schon letzt schwierigen Lage die spätere Wirkung des Länderkrieges lc*uri»e. Das Ziel unseres Krieges ist also heilig. Italien stebt vor dem ^ llemnra: Sein oder Nickst sein. ’ So 'kam: uns nichts größeren Schmerz verursachen als der sbenso ungerechte, für uns nrä andere schädliche Verbäckst, als ob unsere KnegSziele nicht nur durch die mtt unserer Existenz m Zusammenhang stehenden Grunde bestimmt seien, sondern auch durch unsere Bcgfrrde nach Vorherrschaft, JlnperialisMus und Unterdrückung aller Rassen. Ich spreche es hier vor dem llattem, chen Parlament aus. daß memand in der Welt mit größerer Sympathie als wir den Folgerungen der verschiedenen Natwnal,taten gegenüberstehLn kann, die noch mtter dem Jpch behcrrlchender Natronen seufzen. tu teraniierte oberste Kriegs rat hatte auf Grm^des Taryelegten nur die eine höchste Pflicht, alle seine Sorge der. Fortsetzung und Vertrefulra des Krieges zu widmen Di Ae Ausgabe glaubt er erfüllt zu linden. Vor allem rvar'es nötig frrbebenden Armeen. 'L-w.begreifen., daß es sich hier mn Dinge handelt, me rm ^ ernzelnen besprochen werden können. ?lber im vollen xa» ^ D^antworttnrg. die auf mir lastet, indem ich vor oem Parlament über so sckMerwiegende Tinge spreche, bestätige, wy. daß das Ergebnis der Untersuchungen über die nnlttärischc ^age der Entente, soviel menschliche Bvrhersicht es eclorck-t, ein volles Vertrauen rechtfevtig-t. Andererseits muß nwm in -cketrackst ztehen, daß die mttitärische Lage schon an und für sich gur Nt und daß sie sich ständig und beträchtlich bessert durch das täa-. ttche und km:ktaute Anwachsen der Mttwirkung der mttitärischen urchte der großen amerikanischen Republik Die Abmachungen von Versattles vereinigen in glühender Weise den mnigen Zusammenhing oller Strottkräfte. über die man auf bet re&t wahrhaft einzigen Westfront verfügt mit der 'Freiheit und Beranttiwrtung, die jedem Frontkommando vollstantug verbleibt Jl.k L>elvstanfrgkc,t eines jeden Kommandos wurde begrenzt durch das Prmzrp des allgemeinen Nutzens und nicht d-rtrch' Fragen der natronalen Eigenliebe, die nicht nur bSÄvttlig, smrdern schuldhaft J. te Wiicksamkeit der gemeinsamen Anstrengungen m dein für die Geschicke der WÄt entscheidenden Augenblicke ver^ mmrern würde. Alliierten ließe:: sich in der Verpflegenngsftage nur durch leiten. Die durch den Riesenkrieg erschüö 2 nnm Öf 3 1 fi ÖT - alle größere Schwierigkeiten und Rrchtsdestowenrger hat man in London wie f Erkannt, daß Italien in b?zug auf Mw se wesentlrck^ Ennsrchreu schwerer als die anderen Mliicrten ^ ^ Wrbc unser Defizit durch Abtretuw- ^ der rur unsere Mlnerten bestimmten Quantttaten ausgc>- Gefühle und Handlungen der ^ilxmtat iwd) chrem ganzen Werte zu würdigen davauf. daß !orr auch für die anderen Einfuhr^ ”** m **"*** 'bcht. eine befriedigende Lösimg r kJ?!!?* tn MEi Provinzen^, die ^für eine An- scud, und trotz der ^sonders mißlich^ ^ fle • i T r 071 ^ ^oont gelegenen Gebiete hat dre in e ueMnlerhe bis letzt mehr als &/, Milliarden ergeben, mtö zwei Wochen noch trennen uns von ihrem Mosckstusse. Mar? kann also honen, lukd es ist selbst sehr wahrscheinlich, daß ihre Er- gebnlfse alle Schätzungen überschreiten und mttfrestens das Doppelte desien brm^n dverden, was jede vorherige ?htteihe ergab. DvÄ rtakremjche Volk bekrafttgt von neuem in der härtesten und zugleich MtsckMdekGsten Sttc^e des Krieges seinen Glauben an dfr Sache noch mehr aL damals, da secne Waffen jeirsetts seiner Grew- ^r kämpften. /Auch dre Italrener im Auslände bekunden ihrer« Men-. m wertgel-endevnn Maße an der Anleihe tettzunchmL stnc an reder anderen vvrhergegangenQ: Anleihe. -- -mm, IIWilli Englands Geldausgaben. ■ d ® e r ^ u j Febr. Im März wird laut L.-A. England eme neue große Kriegsanleihe ausschreiben. Es handelt sich diesmal um 4 0 Milliarden Schilling. England jA genötigt, heißt es im Daily Chnonicle", den Geldbedarf auch vin zwer anderen alln.ertcn Staaten auf sich zu nehmen. * Erne Aenderung des Londoner Vertrags? . Genf, 13 . Febr. Das „Echo de Paris" meldet au? dem Parier EntenterÄ« sei ar-ckderLo n do ne r Br rtr J 0, ?J 1 L 4 '^ t . ^ Verbündeten die Berpslichtrina mit erlegte, altte Zustunnrung der übrigen keinen Sonderfrieden aozuschlreßen, in eine neue Fassung gebracht worden. Da» Kabinett Seidler. Miniskrprästdrnt o. Serdker setzt. tBK dem L.-A, aus Wien berietet wird, feilte Verhandlung mit den Partei,ührern wrt, um «inrn Ausweg aus der durch die Ovst,sitwnsst,mniuna der Polen entstandenen Budget krise zu finden. Die Scünsfung einer Mehrheit für das Budget ist nach tme vor sehr Uoeifelhafd. «uvger Der 5 eekrieg. Reue N-Boot-Erfolge. Berlin, 13. Febr. Durch die Vernichtung von 33 000 ART. erlitt der Transportverkehr unserer Feinde im L st - lichen Mittelmeer eine empfindliche Einbirbe ES hemerkte einleitend zu seinem Vortrage, daß er über das FrEnstimknrecht nicht sprechen walle, weil diese Frage äugen-- blick!ich in Deutschlawd nich sehr brennend sei, doch bekannte er sich offen als Anhänger der Bewegung. Ter Redner ging dann im allgemeinen auf das Wahlreckst trtrd im besoicheren mrs das all- gemeine und gleiche Wahlrecht ein. ftrhrbe in großen Zügen die lchtorische Entwicklung des Wahlrechts vor lock» legte dar, daß der Evrwcrnd, das allgemeine gleiche Wahlrecht bedeute ein Herrschen der Massen unter Ausschaltung der Intelligenz, nickst berechtigt sei. Das Wahlrecht, wie wir es für den Reichstag besitzen, iei ein Repräsentationswahl recht, und wer hinter den Kulissen zuschaave. wie die Wahlen gemacht würden, werde beobachten, daß es nur wenige Macher, die Führer der Parteien sich), welche die Wahlen zustande borgen hrrid die in allen Pa.steint dafür sorgen, daß die urtelligenten mrd nur politisch denkenden Männer zu Vertretern des Volkes vvrgesckstagen mid gewählt werden. Bei Erörterung des Wach rechts kam der Redner auf das preußische Treiklassemvälst recht zu sprechen; er schilderte, wie durch die Dreiteilung der Stimmen nach dem Besitz, wozu noch ergänzend der eigenartige Zuschnitt der Wahlkreise kommt, eine dünne Oberscknckst, die KLmsenxttiven in Preußen, die Macht im Parlament, in der Verwaltung nsw, festhielten, so daß der Reichskanzler, der gleichzeitig preußischer Ministerpräsident ist, in Preußen ohne dte .Konservativen^ nicht regieren tonne. Dies bilde den Grunds weshalb man in Deutsand überall ein berechtigtes Interesse daran habe, das preußische Wahlrecht geändert zu wissen. Es fei notwendig, um den Staat auf breitester Grundlage gegen alle Fährmsse sicherzustellen, auch das Reichstagswahlreckst' in Preußen eiuzuführen rmd nicht, toie die Konservativen Vorschlägen, mit einem sogenannten, Pluralwthlrecht zu belasten. Prüfe und betrachte man diese Vorschläge, so müsse man begreifen, daß damit überhaupt nichts zu' erreichen sei. Der Redner ging dann dazu über, das Problem einer parlamentarischen Regierung, wie solche in Engbatld sich herausgckbildet hat. zu erörtern. Dort bestehen zwei Parteien, die sich in der Regierung gegenseittg ablösen, wahrend bei utts bei unseren vielen Parteien eine feste Mehrheit nur von Fall zu Fall vorhanden ist. Unsere deutschen Verhältnisse eignen stch nach der Ansicht des Redners nicht für ein parlamentarisches Regiment .Wvhl müsse der Einfluß des Parlaments in der Regierung gestärkt tverden, uttd die ersten glückverheißenden Anfänge hierzu seien bei der Berufung Hertlings znm Reichskanzler gemacht worden. Wir wollen uns in Deutschland aber nicht ein- richten nach einein Regierungssystem, das man einfach ans einein fremden Lande hereinbringt und auf uns überträgt, sondern tattere Verhältnisse gestalten, wie wir solche für uns heilsam und passend findest. ** Ausstellung des Geflügel- und Vogelzuchtvereins. Ain dieser Stelle sek nochmals auf die vom Geslügelzuchtverein Gießen auf der Liebigshöhe veranstaltete Verbands-Ausstellung für Geflügel, Allgemeine Ausstellung für Kaninchen und Lokale Ausstellung für Militär-Brief- tauben hingewiesen. Die bisher eingegangenen Meldungen verbürgen eine gute Beschickung. Auch sind dem Verein eine große Zahl Ehrenpreise von Freunden, Gönnern und Vereinen gestiftet toorden, so daß jedem Züchter und Aussteller die Gewähr geboten ist, für gute Leistungen entsprechend be lohnt zu werden. Die Eröffnung der Ausstellung findet Samstag den 23. Februar statt. Näheres besagen die Anzeigen in diesem Blatt. /"»Obstbau und Vogelschutz. Der Kriegsn-rctschafts-- Ausschuß richtet an alle Landwirte und Gartenbesitzer bas dringende Ersuckpcm, Nisthöhlen an ihren ObstbLumen anzubriugLN, um die Üblichen Vögel, besonders die Meisen, herbeixuzvehnt und zum Brüten zu veranlassen. Die Meisen leben das ganze Jahr Hinduch «ast nur von Insekten, svivie deren Eiern and Larven und ver- brauchen davon für sich und ihre Brut eine erstau7Äic1>e Beenge. Die Antvesenheit dieser Vögel nurcht sich daher l«ld ^merklich. Drc Bäume tragen regelmäßiger uud das Obst ist gesünder und wertvoller als vorher. ** Versand von Stückgütern im mittelbaren Heeresinteresse. Wälirerid der Dauer der geiN-nivärtigeil Stilckgutsperre nahmen die Eisenbahlndierrststelleu nackt den Ins- hörigen Bestimmungen dringende Sendungen für die '))hmiriu>n&* Herstellung und Kriegsrüstung, sotoeit sie iricht unmittelbar an militärische stellen, sondern an private Empfänger gerichtet .oaren, nur dann zur Beförderung an, wenn die No'ionndigkeil des Versandes durch die Linienwmmandanttrr des Versandbett rk^ rvfrtiel* ii-ifft tvar Dieses Verfahren nstcd vom 15. Februar an datstn geändert,^ daß die erwähnten. BesckZeitrigungeti. von per fiir »ent Empsangsort zustätldigeit Kriegsamts stelle ansgefer- Hgt wenden Die Anträge aus Versandgenehnchsung fiir Güter der vorbezeichnebm Wirt sino also rricht mickhr der Linienkomumndkm- tur, sondern unter Bonntzung eines besorideren, bei den Handelskammern erhältlichen Vordruckes — der für den Empfangsort zuständigen Kriegsamtssbelle schriftlich einzureichen. Landkreis Gießen. ** Launsba ch, 13. Febr. Dem Musketier Mbert Pfeif- f e r ivurde das Eiserrre Kreuz 2. Klasse verliehen. Gleichzeitig wurde er zum Gefreiten befördert. ** Lich, 14. Febr. Utlleroffizier Philipp Wolf erhielt das Eiserne Kreicz 2. Klasse. ** Obc r-Bess in gen, 14. Ftzbr. Pionier Hermann Römer erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille. KrciS Alsfeld. ,lp.' E r m ett ru>4>, 13. Febr. Ein Jäger erlegte dieser Tage in der Näh.' eiweZ nack/xrrlichni Baches — acht Wildenten. Bald aber kam der Müller rmd reklamierte die vernreintlichen Wlld- enten als seine zahmen Haustiere und verlangte per Stück 40 Mk. Wo HZ oder übel mußte der Jäger — 320 Mark bezahlen. Wer den Sck?aden hat, brancht nicht für den Spott zu sorgen. KrciS Lnutcrbacü. rr. Schlitz, 13. Febr. Auf dem hiesigen Bahnhof wtirde durch die Gendarmerie ein Händler aus Siegen i. Wests, angehalten. der 205 Öfter, einen Schinken, 2 Preßköpfe und oerschie- bene andere WütLtsorten g.'hamstert l)atte. — Gefr. Dieh l, Jav- habn Hcs Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferketts- medaille, erhielt das Kriegsehrenz-nchen in Eisen. Obermatrose, Kdunuann Fritz Hinkel wurde mit dem Eisernen Kreuz ans- gczeickinet. Kreis Wetzlar. ra. D illen bürg, 14. Febr. Für das Schreitrer- und Glaser ha ndionk ist von einer Anzahl beteiligter Gewerbetreibender des T-Lkveises eine ZwMtgsinarnTrg beantragt morden. DejsrttNasiau. ra. Biedenkopf. 13. Febr. Die neue Kreisordrrung über die M-gabepslicht der Eier bestinimt folgendes: In der Regel sind für jedes Huhn 30 Eier abzuliesern, die sich toie folgt auf die einzelnen Monate verteilen: ipi Februar 1, im März 3, im April 6, im Mai 6. im Juni 5, im Juli 4, im Äugtlst 3 und imSeptembrr 2 Stück. HülwerHalter mit nicht mehr als 3 Hühnern, für die die Eierabliefenntg eine Härte bleuten würde, köniren vmi der Mlieserimgspflichc befreit toerden. Dem Erzeuger hat die Sammel- stolle für jedes Ei. das gebracht wird, höchstens 28 Pf. und für jedes abgeholte Ei höchstens 21 Pf. zu Mhlen. G. A. Fraitkfu r t a. M., 14.. Febr. An die Landwirte Kurhessens richtet der Vorstand der Landwirtschastskammer einen Aufruf, trotz der am 1b. d. M. erfolgenden Herab'etzung der Brot- getreideration pn Selbstversorger den ©hit nicht zu verlieren, soirtern deir Lieserungsverpflirfrtimgen im Sinne des Vaterlandes nachzukommen, um so eitlen glücklichen Ausgang des Krieges zu sickiern. Das unsertn HindeiMlrg gegebene Gelöbnis der Lirhessi- schen Landwirte werde tten und gewissenhaft erfüllt werden. mr Frankfurt a. M., 14. Febr. Die städtische Kriegs- kommissilx.u bewilligte 25 000 Mk. zur Einrichttmg eines Sicher- heitsdieuli.es in den s!äblachen Lägern und Ha enanlagen und 50 000 Md. für die städtische Hilsskasse. Der Frauen.'ecein erhält für das ^zahr 1918 einen Zuschckß von 6500 Mk.; für Schülerkurse jyur Ellec-nnng der An>erttgmtg voit Schuhen sollen 3500 Mk. ansgewendet werden. ra. Weil bürg, 14. Febr. Die Stadtveoordtretait setzten den VcwansMag für die Lattdiolrrs-cchastssckmle für 1918 in Einnahme und ^lusgabe auf 83 400 9Äark fest. Der Staatszuschuß beträgt 42 000 Mark, der sdädtisckp: Zuschuß 10000 Mark. Der Nassauischen Siedlungsgesellsckrtft tritt die Stadt mit einer Stamitteiulage von 5000 Mark bei. mr. Aus dem Freigericht, 14. Febr. Die Sprnnstuben, die hier schon nahezu ein Mvnsck-enalter verschwuttden waren, bo ginnen allenthalben aufzutauchM.. Röcihr imd mehr sammeln sich die jungen MÄ>ckM, um abends unter Leitung einer alten Frau das Spimren zu erlernen, Pa man den Flachsbau, der in dev toasserreichen Gegend eben recht lohnend ist, vielfach nneder betteibt. Auch Hanf ttnrrdc in der Gegend von Gelnhausen vernrehrr angebaut. Ein »vei lerer Ztoeig der HausitÄmsttie ko-nrntt wieder ins Blübeir. Das ist die Holzschnitzerkunst. Holzschuhe in allen Größen Und Formen sind es, die von den Fa m lliemni tgliede nt alb Kellenbach zwisck)en Simmerbach mrd Ch.russee weg- geschtvemmt und auf viele Jahre hinaus für die.Beroirtschastung unbrcnichbcn gemacht. Oberhalb des Ortes an der Weinets- wch Stippasmühle liegen die Verhältnisse ebenso. Die fruchtbaren Aecker der ganzen Gegend sind Steirrwusten. Die Wiesm links vom Bache unterlxrib rv.i Kelleirbach weisen cucs Hunderte von Quadratmetern trichts als Steine urtd Geröll aus und die Weinelsmühle mußte, da der Mühlenteich zugeschlatmnt ist, ihren Betrieb einstellerr. Wie anderwärts, so Hai das wütende Wässer auch hier große Wen+jot Schneid- und OÄitzholz hinTvoggeschoemntt. Man schätzt den Schaden auf Hunderttausande von Mark. Auch die benachbarte Gemarkuttg Künigsau lwtte unter dein Hockt.vasser schver zu leideir Viele Aecker uttd Wiesen sitrd glich in dieser 0>emarkung nirr noch Steinhaldeir Daß die Leute aus eigenen Mitteln verrnögen, die Aecker lvieder urbar und bebauun-gssähig zu machen, ist garrz und gar arvs- geschlossen. ch. Vson der Nahe, 13. Febr. ..Die Arbeiten zur Hebung der Lokomotive des vor tnehreven Wochen bei Hochstetten verunglückten Urlauberzuges 7mirden, weil man eine Sprengung durch Pioniere als tricht ztwcknräßig bezeichnete, einem privateir Unter- irehmcn überttageic Tvorden. Die .Wsten werden sich auf etwa 60000 Mark belaufen. Vier Leichen nmrden bei Meddersheim angelrieben. Sic tvtmden als Jirsass«: des verunglückten Zuges erkannt. Ein Eisentmkpnrngluck bei Idstein. ** 31) ft eilt, 14. Febr. Heute nacht rissen im hiesigen Bahnhof von einem auffahrenden Güterzug mehrere Wagen los und rollten die abschüssige Strecke zurück. Die Wagen stießen zuletzt auf den anfabrenden Nachtgüterzug. Bei dem Zusammenstoß wurde ein Bremser des Güterzugs getötet. Mehrere Personen erlitten Verletzungen. Der Balmverkehr auf der Strecke Limburg ist gesperrt. Der Schaden ist erheblick). töcvicljtwaal. I Darmstadt, 13. Febr. Vor der Stmfkcnnmer hatten sich die 2t>jührigi' verheiratete Elise Wüstendörfer und die 19jäl> rige Anna Kock M varanttvorten, die beide aus der Bahnstation Groß-Zimmonr, lvv sie beide itn Aushilfsdienste beschäftigt waren, zahlreiche EisenbahndiebstälK' verübten. Ihre Verfehlungen tome,! dadurch tttif, daß e^ne Bestohlerre die ihr aus einem Schließkorb ent- lvendete Blust an der Wüstendörfer entdeckte. Ein Rock, der ^mals mit verschtvmrd, wurde l-eute tvährend der Verlttndlung mn Leibe der ander'en Angellagblnr ststgestcllt. Diese erste Entdeckung führte atls die Spur einer ganz-etr R.nl-e teils einfacher, teils schnwrer Diebstähle, vml deireic der W. 12, der K. 10 Fälle zur Last fallelT. Die Beute bestand in Wäsche, Lelvnsmitteln und anderen Dingen. Das bricht verurteilte miter Zubilligutta mildernder Umstäud.' die W. zu l Ihr 6 Monaten ‘urio die K. zu 1 Jcihr 3 Monaten östsängnis. wobei je 4 Monate UnkerstichwrgslMst al>gereckn7et Die Diebirmen trahinen die Strafe sofort an. ^ Fran ksurt a. M., 14. Febr. Die LandwittSfrau L t nbt «ls Schnridtstadt denunzierte in zwei Briefen an den zuständig« Bezirksfeldwebel ihren eigenen Maini als Drückeberger und bat, ihn dahin zu senden, „7vo das Fctuer am stärksten sei". Einem Brief« fügte sie 20 Mark bei, uird rveitere 500 Mar? stellte sie dctm Feldwebel „tiacl) Erfolg" in 9luösickst. Unterzeichnet w>aren dte Briese mit !dem Nanien eines Vetters des Mannes. Die Straf- kamnier verurteile die Frau zu 6 Vionaten Gefängnis; die darvK von der Frau eingelegte Revision wurde vom Reuhsgericht vc» worfan Srtefk«,sten der Redaktisn. iAnonvme AuSrage» bleibe» »»berückstchttgl^ ). §ch. in Z. 1. Um Jnvalideirrettte beansprruhen zu können- ist die Zurücklegung einer Wartezeit twtwetrdig. Dieselbe beträgt; 1. bei versichertrngs pflichtiger Beschäftigung 200 Wochen; 2 bei W eiter Versicherung 200 Wochen, es müssen redoch davon 100 Marken in einer Zeit geklebt sein, in welcher der VersicheiTte m versicherungspflichttger Beschäftigung gewesen ist: 3. bei der Selbstversichermrg 500 Wochen. Ist die Wartezeit erfüllt, so müsseir innerhalb 2 Jahren (vom Tage der Ausstellirng der Qutttt777gskarte an gerechnet) mindestens 20 Marken bei der freiwilligen Versicherung 40 Marken) geklebt werden, um die Anwartschaft aufrecht zu erhalten. 2. Die Invalidenrente wird ohne Rücklicht auf das Alter gewährt, sobald der Versicherte mr- unterbrochen mehr als 26 Wochen Invalide im Sinne der Reichsversicher ungSordnung ist. 3. Ta Sie bereits das 65. Lebensjahr vollendet haben, kommt, sofern die Wartezeit (1200 Wochen) erftUtt ist, für Sie eventuell die Alters-vente in Frage. Eine Deitrags^ erstatttmg kommt nicht in Betracht. vermachtes. Essen, 13. Febr. Auf der Zeche Konkordia bei Ober-, haTrsen hat sich eine Explosion ereignet, bei der 17 Berg- sechs schoer und drei leichter verletzt wurdär. Ern Schießmeister wird noch vernrißt. * * Aus dem Leben Abdul Hamids. Keine Persörrlich-» keit rmseres Zeitalters war vmc so viel Geheimnissen umgeben, wurde alsl)er jHeld oder als das Opfer so vieler Jntriguen genannt, dessen Geschichte vielfach als ein Ueberbleibstl aus der glänzerchen, dämonischen und unwahrscheinlichen Märchemvelt von Tausend rund eine Nacht anmuten könnte. Ws den zahllosen Berichten aber, die sich in allen Sprachen im La>ufe der Zeit über die Persönlichkeit: Mdul Hamids angesammelt haben, läßt sich trotz allem ein ziemlich scharfumrissenes utch der Wirllichkeit ivohl sehr nahe kommendes Bild gewinnen. Diele Mittvilutrgen, die zu einem nicht germgeiH Teil wohl auch dem Reiche der Legende angehören itwchten, wußten von Abdul Hamios Willkür uttd Grausamkeit Kunde zu geben, utrd gerade dic^ Frauzosm, die er so frei in seinem Reiche schialten unÄ walten ließ, haben es zum Dank dafür tricht unterlassen, ihn mehr als einmal einen zweiten Nero zu nennen. Aber tvenn inan NervS Grausamkeit aus der fortwährenden Angst erllärte, in der er vorr Jugend an lebte, so müßte dies in troch viel stlärstreni Mäße für mul Hamid zutrefsen, in dessen Gemüt schon das Wissen :mt die furchtbaren Dramen, die sich im Kreise seiner Vorfahren abspielten»^ eine trnablässig fieberitde Llngst großzog, die zu einer Krankheit wurde, 7i?elck>e fortwährend um sich griff uttd den Geist dieses Mannes förmlich zersetzte. Diese Furcht bervirtte iratürlich eint äußerstes Mißtrauen, das den von Glmrz icnd Vasallen unigebenen Herrscher in Wirllichkeit zu einen der einsamsten Menschen dep Welt machte. Auch alle Regierungsakte umrden von nesen Go- jühlen geleitet. .Als itn September 1885 die Revolution om» Philippopel ausbrach, bat der Sultan den Getreral von der Goltz um seinen Rat. Die Apttvort lautete, daß Truppen in eine bestimmte Gegettd entsarrdt werden sollten, und da diese vollkommen mit der kurz vorher geäußerten Meinung der Mirrrfter übereinstimmte, ordrrete >Abdul Hamid das Gegenteil ein, da er glaubte, wan wolle mit Absicht seine Residenz von Truppen emblößea. Em ander Mal erfuhr der Sultan, daß ein Offizier die Artillerie üben ließ urrd dabei die Geschütze in Schußrichtung ztim Palast ausgestellt hatte. Ter Offizier tmcrde verhaftet, konnte aber tvabr- heitsgemäß erllären, daß der Hebungsplay 18 Kilometer von tene Palast entfernt 7var, daß er gar nicht die Riichtcmg kannte, in der der Palast statrd und daß er atißerdem keine Mutrition hatte. AuS Furcht verbot auch der Sultan viele Jahre hindurch, daß mit den neuen, für die Türkei erworbenen Torpedos geübt wurde. Spätes wurde dieses Verbot aufgehoben, doch ttrußteu die TorpedomanöoetS im Golf von Jsmidi stattfindett. eine halbe Tagereise vom Goldeneul Horn etttsentt. .Um eitrenr Attentat zu entgehen, schlief ''Abdul Hamid, der sich in den schwer zugänglichen und stark befesttgten llcinen slildiz-Kiosk zurückgezogen hatte, tnemals zwei Nächw hintereinander in demselben Ramn, außet^ent mußte stin Ruhelager stets beleuchtet sein. * Aus der Kindheit der Luftschi ffabrr. Zn der deutschen „St. Petersburger Zeitwrg"" aoni Za Ine 1811 fitröet sich» folgende Nackxricht. „Am 14. Juli 1811. — München, vom 25. Jruci Ti. St. Unsere Ircife Regierutrg hat bcti ALechauiius, Herrn Bittorfs. der von Augsburg hierher gekoimnen ist. 'ein Gesuch, mit einer papiernen VdorrLgdlftere eine Luftfahrt halten zu dürfen, ab- geschlagen, teils weil eine solche Unterttehnrmrg fiir ihn selbst halsbrechetrd für den Staat aber gefädrlich ist, fttdem eine solche papierne Mvntgv'lftere, wenn sie durch die Ramchpsannc Z-eurr färtgt, Dörfer tntb Wälder in Brand stecken könirtc/' * Kurze Notiz. ES sei daran eriimert, daß in Brest- Litowsk schon einmal, utrd ztvar im Jahre 1435, ein Fried-ens- sckLuß stattgefundett hat. Dieser beendete deri .Kri^ zwischen deittschen Orden einerseits und Polen andererseits, der im Zalw'. 1410 begnmnen hatte. Ter jetzt gef-chlossene Friede ist also ki''toiusrd der „z-tvcite Friede von BvcspLttmvsll' Meteowiogische Beobachtungen der Stailon Sichen. Feb- ru- ar- 1918 j L ~ Zb t BZ -ä O 3 3 rt y s = k‘ Jf-£? *3 TS. Ä 3 55 ö® 1 3 I ? i 8-» a \m -2 «8 ^ ! ^ S B •5 <3 !£ IS « J*«d| a-®3 ü— s Bill . M ,„ a *z*i 13.! 2» 7.6 7,0 91 1 ~ i i 10 ' Regen 13.! 9- — 5,7 8.6 96 - — 10 ' .. 14.i 7'" 6,1 6,6 93 10 Bed. Himmel höchste Temperatur am 12. bt» 13. Februar 1918 --- -h 9 7' c. Niedrigste , « - 1918 4,3 »a Nlederjchiag 4,1mm. Letzte Nachrichten. (WTB.) Großes Hauptquartier. l4. Februar (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Eilgtünder und Franzosen fctzttn an vielen Stellen Hrr ^nrnt ihre Erkundungen fort. Nördlich vvn LenS und in der Estamvagne kam es dcwei zu h.-ftigcn Kämpfen. Zn einem norspringenden Teil unserer Stellung südöstlich von Tnhnrs hat sich der Franzose frstgrsctzt. Eigene Infanterie btMhte in Flandern und auf dev Mradstöhen Gefangene ein. * Bon den anderen KriegSschauplätzen nichts Nerres Der Erste Geiteralguartlermelster Ludendorff. WZ Todes- Anzeige. Gestern mittag entschlief sanft nach längerem Leiden meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Rosalie Katz geh. Kann. Giessen (LudwigsTrasse 45). den 14. Februar 1918. Di© trauernd Hinterbliebenen: i. a. ist,: Gerson Katz. Die Beerdigung findet Freitag den 15. d. M„ vormittags 11 Uhr, von der Kapelle des Israel, -b riedhofs aus statt Klumenspenden dankend verbeten. 1115 D Heute nacht entschlief nach kurzem Krankenlager unser lieber Vater,-Großvater, Schwiegervater, Bruder und Onkel Philipp Dambier Lokomotivführer i. R. im 84. Lebensjahre. 1111 Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Schanzenstraße 8). den 13. Februar 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 15. Februar, nachmittags 3 1 / 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Todesanzeige. Dienstag abend 9 Uhr entschlief sanft nach längerem schweren Leiden unser innigst- geliebtes Töchterchen und Enkelchen { jffiE jl L E N A NI G E BOT E*j SU« Landorren gut Herren als rläffige. eingemb 1027ss Erna im Alter von 4 Jahren. Dies zeigen tiesbetrübt an die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Schomber Frau Georg Veith Ww. nebst Kindern. Gießen (Ebelstr. 9), 12. Februar 1918. Die Beerdigung findet Freitag den 15. Februar. nachmittags 2 Uhr. statt. 1122 T. C. Sonotaa den 17. Februar, nachmittags 4 Ubr General-Versarrrmlurra im Hotel Köhler. Wettaulage^ - Die Mitglieder werden ^TagÄ^rdnAnordnung °°!lzäb,ig " ni 6es 9irarK|ii|trrarrriirSiciea nTliü Versammlung Sonntag. 17. Februar, nachm. 3 Ubr, bei Mitgl. Kraft. Giessen. Heute Bonncpsta«, abend! 8 Uhr Familienkonzert Hat. Mitwirkung der Geganffshumorist. Frl. f,alln Erb und Hr. I frandengtcln. 112 t Vertreter gesucht . , zum Verkauf eines aufs beste begutachteten Lkriegswerkes an Gemeinden, Behörden- Schulen, Vereine utib Einzel. Personen. Angebote a.d. Verlag Julias Waldktrck L Co., G.in. b.H., LBdtclBShefea a.Kfc, Z»verl. F.ihrbursivr gesucht. 1050 (^ro^üjofdicrci Edelweiß. ^ufjrrnann schrt ges. | Sch neider, Franks. Str. 28. Ein braver, ehrlicher (1107 ycuisi'ttrschc gesucht. Schwaab, Selterswea. zu Ostern gesucht. 30$ H. Tichy, Seltersweg 13. Tüchtige. einfache Köchin u. ein Hausmädchen, d. nähen und bügeln kann, sucht zum 1. 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M. auf Grund des § 4 der' Verordnung vom 18. 1 . 1918 aus dem Stadt. Lebensmittelamt, Zimmer Mt. 12, abzu liefern. Giesten, den 13. Februar 1918. 11188 Der Oberbürgermeister (Lebeasmittesamt). Bekanntmachnng« Die Auszahlung der Familien Unterstützungen atz die Angeböriacn der zum Heeresdienst Eingerufeue« für 16.-28. Jebruar 1918 findet statt: 2ln diejenigen, deren Namen beginnen mit: A—H Freitag Den 15. Februar 1918 ,T—R Samstag den 16. Februar 1918. ö—Z Montag den 18. Februar 1918. Die Auszahlungen finden von 8—1 Ubr im Stabt' baus, Zimmer Nr. 7 statt. Die Unterstützungen dürfe« vor an den borge nannten Tagen abgebolt werde«. Giesten, den 11. Februar 191& fQßg Der Oberbürgermeister: Keller. Guter, fast neuer Wirt- stastsberd, Gröste 80/130, u. . Kochjtellen mit Warm- wasierkessel zu verkansen. NI te)«m(ih!c bei Alten-Buse7 k._*** 1 TiTzseliUstth und 1 Naeif- cfcrßE&cfcBn. neu. zu verk. 1 Sofa mit Kamelirrschcn, 1 LweitürigerTauncnbolz- ^'''derichrairk z. verkaufen htigung u. Verkauf nu, stag nacknt. v. 2—3 Uhr. Scltorsweg 561. Pferdevormusternng. Nach Anordnung Grostb- ZkreiSami» findet die Pferde' vormusterung für die Pferde ans der Stadt Giebea mit SÄiffcnberg auf dem Trieb (Exerzierplatz) statt und zwar: 1 . SamStag de« 16 . Februar 1918, vormittags 9 Ubr, für die Pferde derjenigen Besitzer, deren Namc« mit den Buchstaben A bis crnichltestlich i* beginnen, den 18. Februar 1918^ vormittags 9 Ubr, für die Pf 2. Montag otn 10 . oresruar xjji». vormurags 9 Uhr. für die Pferde derjenigen Besttzer, deren Namen mit den Buchstaben 4t biS cinfchlietzlich S UCH E j junger ® ufen gesucht. Wcefecker Weg 16 Hofhund kaufen gesucht. 09282 Hosgut Fried clbauien erhaltene Gut Bücher Professor Kltiei m Liebigstraste 36. iler, CWT6 • v.iwihh wiaatiiypicua, um allen Bureanarvetlen vertraut, s. sos. Sh, Zeugn. vorb. Ang. an EMsa Pruns, Wetzlar Nanborner Straste 85. 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Jeder Pferdebefitzer ist verpflichtet, seine säunltchen Pserde zur 2 'ruslerung zu gestellen mit AnS» nähme: a) der unter 4 Jahre alten Pferde, d) der augekörten Beschäler in Privmbefitz. e) der hochtragenden Stuten, deren Absohlrn nach dem vorznlegenden Deckschekn in den nächfttn 4 Wochen zu erwarten steht, und Stuten, die innerhalb der letzten 14 Tage abgefohlt haben, äi der Pferde, welche aus beiden Augen blind find, e) der Fällen ist tierärztliches Zeugnis vorzulegen), t) der Pferde, welche bei der Musterung in 1914 als dauernd kriegsunbrauchbar bezeichnet worden find, ff! der Pferde unter 1.50 in Bandmast. Von der Verpflicht,lng zur Vorführung ibrer Pferde find ausgenommen: n) aktive. Offiziere bezüglich der von ihnen zum Dienstgebrauch gehaltenen Pferde, d) 2ierzre und Tierärzte hinsichtlich der Mir Aus- Übung ihres Berufes am Tage der Musterung unbedingt notwendigen Pferde, c) die Postvalter bezüglich derjenigen Pferde, welche von ihnen zur Beförderung der Posten vertrag-, mählg gehalten werden müssen. Pferdehändler find von der Vorführung ihrer Pferde nicht befreit. Unter besonderen Umständen, namentlich in dringenden Fallen, kann Gr. Kretsamr Befreiung von der Vor« führuna elntreten lasten. Sch fordere hiernach sämtliche Pferdebefitzer ander Stadt Giesten mit Schiffenbcrg auf. ihren ae» stellunaSvfiichtigen Pscrdcbestand in de» anaeaebene» Termincnjrechtzeitis vorzuiührrn bzw. vorführen zn lassen. Ich mache die rechtzeitige Gefiellnag der Pferde zur besonderen Pfticht. Pferdebefitzer. welche ihre ttesteslttngspfiicht,grn Pferde nicht rechtzeitig oder vollzählig vorfubren, haben anster der gesetzliche» Strafe bis zu 156 Mark zu gewärtige«, dast auf ihre Kosten eine zwangsweise Hcrbeifchgffung der uich^ gestellten Pferde vorgenommen wird. Das Vorsühren der Vierde durch Kinder oder durch alte, gebrechliche ^eute ist verboten. Die Pferde find qe- zäumt, im übrigen aber ebne Geschirr vorzufübren H 11 RÄW* und bissige Pferde sind zur Verhütung von Unglnltsfallen besonders zu kennzeichnen. Für etwa ent" haftbar^ @<ö,iben ^ nb b ‘ c betrcstenden Pferdebefitzer Halfter jeden Pferdeß (auf der linken Seite! ist die Nummer der Vorführungsllsie zu besestigem bet Pferden, die bereits bet der vorletzten Musteruna als lriensbrauchbar bezeichnet und vorläusig zurückgestelll worden find, austerdem das BestimmungStäfelchen Berandernnaen im Pwrdebettand. die feit der er> s-latco Anmcld»»» durch Zu- oder S,b«!>a» getreten find, hgt der Pferdebefitzer aus dem Stadthaus Zimmer Nr. 15 alsbald avznmelren. Giesten. den 4. Februar 1918. Der Oherbürgermeiftrr: Lel»er.