m. sr Ser Sktze«er Xv^efecc erscheint täglich, armer bonntags. - Berlagen: Uetzurer.^ami l irndlötler; XrerrUatt sLr tzr« Urei; Sietzea. vezugspreir: MBnatl. Mk.!.20, viertel- jährlich Mk. S.60-. durch Abhole- u. Zweigstellen nwnatl. Mk. 1.10: durch die Post Mk. 3.60 viertel- jährl. auSschl. Bestell-, Fernsprech - Anschlnffe: für die Cchrötl e -lunal 12 Derlag.Geschättsstttteol Anschrstl für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. Erster Blatt J68. Jahrgang Mittwoch. \\ §edmar 1918 psßsche«owo: Kr ttchnn Knuten! ti für einen Wert hatte, daß HmdenLurg die großen Schlachten im Osten gewann, das teilt uns dieser politische Kriegspapst in dürren Worten mit: keinen! Wer wird in Deutschland mit diesem arithmetischen Ideal Zusammengehen wollen? Wird unsere Regierung alsbald klug und kraftvoll in diese Phantastereien hineinfahren? Wie komisch kreuzt Wilson die Stecken seiner Beweisführung! Weil die großen Grundsätze von Handelsrecht und Wirtschaftsbedingungen international festgelegt werden können, meint er, müßten logischerweise auch einzelstaab- liche Uebereinkünste über andere Abgrenzungen international erledigt werden! Etwas Gewaltsameres ist aber in diesem ganzen grausamen Kriege nicht votlführt worden als diese Vergewaltigung vvn Grundsätzen und Vorstellungen. Der Herr bewahre uns davor, daß wir unfern Frieden Es der Hand des Präsidenten Wilson bekommen! Berlin, 13. FÄü. Zu Wilsons Antwort an Hertling und Czernin sagt das .Herliner Tageblatt", die schönllingen- d-ttr Watte könnten nicht vergessen machen, daß der oberste Kriegsrat der Alliierten in Versailles auch den allgemeinen Frieden bis auf weiteres verworfen hat. Dieser Kirisgsrat hat als die einzige mnnittelbarc Aufgabe der Alliietten bezeichnet, den Krieg mit der äußersten Kraftanstrengung fortzusetzen, bis die Bedingungen der Alliiertet: erfüllbar seien. Tie Rede könne nicht vergessen machen, .daß diese Bedingungen für Deutschland unannehmbar seien. Die neue Rede zeige die Äbsiclst Wilsons, die Friedens- disknssion fvttzus-etzen. Das könne aber erst praktischen Wett gewinnen, wenn auch die Gesamtpolitik der Entente sich zugunsten des allgemeinen Friedens entscheiden werde. In der ,,V o s s i s ch e n Zeitung" heißt e$: Ter Gerichtshof der Menschlichkeit Wilsons verschleiert der: Anspruch Amcttkas, den Vorsitz in dem Weltgericht ttnzunehmen, das nicht nur über Dentschlarw, nicht nur über Europa, sondern auch über die Aufteilung der Welt entscheiden soll. Amerikas Ziele sind vollkommen greifbarer Art. Tie engste Solidarität gegen jede europäischasiatische Konttnentalpolitrk verbinde Anierika mit England. Der ,Lokalanzeiger" schreibt: Wenn Wilson die Rtt>e deS Grafen Hertlmg vage und verwirrend findet, so wird man aber sagen können, daß der tttLbe Strom seiner Beredsamkeit auch diesmal nach Möglichkeit undurchsichtig gehalten ist. —— ■■■ .» JJIXWWUW ' Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 12. Fevr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlaulvarl: Auf der Hochfläche d-er Sieben Gemeinden und im Gebiete des Monte Asotone lebhafte Artillenetätigkeit. Nördlich von Valstagna warfen rmsere Truppen den Gegner aus seinen Stellungen: hierbei wurden 6 Offiziere und 170 Mann gefangen eingebracht. Der Chef des Genrralstabes. Die neue Rede Wilsons. Washington, 11. Febr. (WTB.) Reutenneldiung. Präsident Wilson hielt heute folgende R ed e an denKongreß: Am 8. Januar hatte ich die Ehre, zu Ihnen über die Krteys - ziele ztu sprechen, wie unser Volk sie auffaßt. Der englische Premierminister hat am 5. Januar in ähnlichen Ausdrücken gesprochen. Aüf diese Reden anlwvtteten der deutsche Reichskanzler am 24. Januar und Graf Czernin für Oesterreich-Ungarn am gleichen Taye. Es ist erfreulich $ii hören, daß unser Wurisch so bald verwirklicht wird, daß nämlich leder Austausch der Ansichten, über diesen großen Gsgensttrnb vor den Ohren der ganzen Welt vollzogen rvird. Tie Antwort des Grasen Czewrin, die in der Haupt- sache wach an meine Adresse auf meine Rede vom 8. Januar gerichtet ist, ist irr eiirem sehr fteundlichen Tone gehalten. Er erblickt m meiner Erlläruirg eine hinreichend ermutigende Annäherurrg an die Ausf-assungeu seiner eigenen Regierung, um seinen Glauben zu nechtsettigen, daß sie seüre Grundlage für eine ebrgehenLere Besprechung der ZiÄe durch die beiden Regierungen/ liefert. Er soll angcLeutat haben, daß die Ansichten, die er zum Ausdruck gÄnrvcht hat, zuvor Mir mitgeteüt worden seien, mrd daß ich auch Kn der Ztcht, da er sie äußerte, Wer sie unterttck,ttt gDveferr sei. Hrerin rst er aber sicherlich mißverslanden ivorden. Ich lMte kern« Mitteilung von denr, was er zu sagen beabsichtigte, empfangen. Es war natirrlicl) auch kein Grund vorhanden, weshalb er sich privatim mlrt inJcr hätte in Verbindung setzen JöHen. Ich bfin MM zjufrieden, zu seiner öffentlichen Zuhörerschaft zu gehören. Ich muß sagen, Gras Hertlings Antwort ist fefyc unbie- stimntt und sehr verwirrend. Sie ist voll zweideutiger Satze, und es ist iricht klar, wohin sie fühtt. Mer sie ist sicherlich in selw verschiedenem Tone von der des Grasen Czernin gehalten und angenscheinlich mit einem entgegengesetzten Zweck. Sie bestätigt leider rwelir den unglückseligen Eirchrrrck, den mir aus den Kvn- ^er-enzen zu Brest-Litowsk gewonnen lrabeu, als daß sie ihn beseitigt. Seine Erörterung und Annahme rrnserer allgemeinen Grundsätze fülwt ihn zu keiner pvaktischen Folgermrg. Ec weigett sich, sie auf die wesentlichen Punkte Mrzuwenderr, die dea Inhalt leder endgültigen Abmacymrg bilden müssen. Gr ist nrißtrauisch gegen eine internationale Aktion und gegen internationale Beratungen. Er erkennt an, daß die Freiheit der Meere geschaffen werden ucüsse, aber er sieht mißtrauisch auf jede Beschränkung der Freiheit durch eine rnternatioiurle Aktion im Interesse der öfferll- lichen Ordnung. Er würde ohne Vorbehalt (yente die Wittschafts- granzen zwischen den Ratwnen aufgehoben sebm. Denn dcrZ kann in le nem Fall ein Hindernis bilbn für die Umbi ionen der Militär- vartei. uckt der aus guten Fuß zu bleiben, er sich gez^vungm zu sehen scheint. Auch mia/ft er keinerlei Einwendimgen g.-gen eine Beschränkung der Rüstungen. Diese Fnagx, meint er, wer!>' von selbst geregelt werden durch die wirtsäZa'tlichen Zustände, di? dein Kttage folgen werd^m. Aber die deutschen KeSonüm, so r^erlougt er. inüsseu olme weiteres zu rückgegeben werdc?r. Mit nitinande^n anders als mit Vertretern Rußlands will er sprechen, wie Über die Völker irrtb Länder der Ostseelwovinzen verfügt wertzör soll., .7it ie.nan- dem. auders als mit der focorzchischeil Romermva will er sprecheir, unter Wachau BrdinMiDgen d«S MNtzSflphe Gebiet «rcv-mt wev> jd-en soll, und nür mit Oesterreich will er besprechen, wvS mK Polen geschehen soll. In Sachen der Lösung der Fragen, die mit dem BÄkauproblnn zuswnmttrhängen, halt er sich, so wie ich es verstehe, an Oesterreich und die Türkei, und bezüglich der abzuschließenden Uebereintommen Über die nichttürkischen Völler des gegenwärtigen ottomanischen Reiches ebenfalls an die ottomanischen Behörden. Nachdem er auf diese Weise Tauschhandlungen mü> Konzessionen zustande brachte, die ans sich selbst stehen, würde er, wenn ich seine Erklärungen spat verstehe, keine Bedenken gegen eines Völkerbund haben, der sich Krnü aus der Basis der neuen Macht- bilanz . vereinigen dürfte. Es uruß für jeden, der versteht, was dieser Ktteg in den Ansichten und der Tenkungsatt der Welt zustande gebracht hat, klar sein, daß kein allgemeiner Friede, kein Friede, der den unendlichen Opfern der drei Jahre tragischen Leidens entspricht, Aussichten hat, auf diese Weise zustande gebracht zu werden. Tie Methode, die der deutsche Reichskanzler vorschlägt»M die Methode des Wien er Kongresses. Wir körnien und wollen darauf nicht mehr zurückkommen. Was .jetzt auf den» Spüle steht, ist der Weltfriede. Wonach wir streben, das ist eml neue internationale OrdTrung. die cncf einer breiten Basis von 9M)t und Gerechtigkeit gegründet ist und nicht auf einen Mck- ftteden. Ist es nwglich, daß Graf Hettlrnq nicht begreift, daß Deutschland nrit seinen Gedanken in einer Welt lebt, die tot unp vorbei ist? Hat er so ganz die Reichstagsresolutiont vom 19. Juli vergessen, oder denkt er absichllich nicht daran? Darin wird gesprochen Wer die Bedingungen eines allgemeinen/ Friedens, nicht Wer nationale Ausbreitung oder Uebercinkom- men von Staat zu Staat. Der Weltfttede hängt ab von einer billigen Regelung jedes einzelnen der schioebenden Probleme, über die ich in meiner letzten Rede im Kongreß gesprochen- habe. Ich meine natürlich nicht, daß der Weltfttede abhängt von der Annahme irgendeines besonderen Vottchlags dariWer, tvie diese Probleme behandelt werden müssen. Ich meine nur, daß diese Probleme, jedes für sich und alle zusammen, die ganze Welt Lngehe)?, und daß. meint sie nicht auf eine selbstlose wüh gerechte Weise behandelt würden, mit der Msicht, die Wünschte und natürlichen Beziehungen und nationalen Aspirationen zu befriedigen, dann kein dauernder Fttede erzielt werden kann.- Diese Probleme können nicht separat oder in besonderen Gruppen besprochen werden. Niemand darf von ihnen ausgeschlossen werden. Was von Eürfluß auf den Frieden ist, ist auch von Einfluß auf die Menschheit, und nicht was durch militättsche Gewalt geregelt würde, kann man wirklich als «regelt bezeichuep,^ sonst müßte man tum neuem damit beginnen. Versteht Graf Hert- ling, daß er vor dem Gerichtshof der Menschheit spttcht ürrd daß alle diese tvachgerusenen Nationen der Welt jetzt erst Urteil darüber zu fällen haben, was jeder Staatsmann, glttch- chiltig welcher Nation, sagt über die Zioistigkeiten in diesem Streit, der sich bis zum letzten Teil der Welt ausgedehnt hat. Fit der Rttchstagsresolution vom Juli wird der Begttff dieses Gettchtshofes mit warmer Freude angenommen. Es follat keine Annexionen, keine Kttegsentschadigungen ettolgen, und die Völker sollen nicht durch ttne internatiottale Korrferenz oder ein Uebereinkommen von bei* einen Herrschaft unter die andere kommen Tie nationalen Wünsche müssen respektiett wer- deu. Tie Völker duffen nur noch nach ihrem ttgenen Gutdünken» regiert werden. SelbftbestimmunA ist keine eitle Phrase, es ist ein imperatives Prinzip, das der Staatsmann künftighin nicht obne Gefahr vernachlchsigen kcrnn. Wir können einen allgemeinen Ftteden nicht durch Äoße Regelungen einer Fttedenskonferenz erhalten. Er kann nicht zustande kommen Mis besonderen llcber- einkommeu zrmschen mächtigen Staaten. Alle Parttten, die in diesen Ktteg hinttngez.ogen sind, müssen an der Regelung jedes Streitpunktes teilnehmen, danüt wir einen Frieden, den wir alle garantieren und auftechterhalten können, cttangen. und damit jeder Punkt ttnem gemeinsamen Urteil unterwoffett worden ist, um auszumachen, ob dieses oder jenes recht und billig ist, ttne Tat von Gerechtigkeit und nicht nur ttn Abkommen zwi« schar zwtt Monarchen. Amerika bogt nicht den Wunsch, sich in Olropäische Angelegenheiten zu mischen oder als Sckptt>sttchter in europäischen tertttottalen Zwistigkttten aufzutreten. Es wird mit Nachdruck darauf hingewitten, daß die Regelungen, die Amettka vor- geschlageu hat, picht ettoa die besten oder dauerndsten sind, sie find nur die vorläufigen Entwüffe vvn Grundsätzen unb von der Art. aus der sie angewendet werden sollen. Amettka bat sich in diesen Ktteg fiugernischt, weil es, ob es wollte oder nicht, zum Genössetc der Leiden und der unwürdigen Behandlung gemacht worden ist, die die militchnsche^ Herren in Deutschland gegfft deir Ftteden mri die Sicherheit der Mcnschhttt unternommen haben. Tic Friedens- bttängungen werden die Bereinigten Staaten ebenso viel an gehen wie jede andere Nation, der ttne leitende Nolle in der gesamte« Kultur zugewiesen worden ist. Amettka sieht keinen Weg zum Ftteden. bevor die Ursachen dos Krieges entfernt sind und ttne Wiederholmrg so gut wie unmöglich gemacht tvorben ist. Dieser Krieg fand sttnen Ursprung in der Verachtung des Rechts der klttnen Nationen und Nationalitäten, die der Einheit und Macht errtbehren, um ihre Forderungen nach einer ttgenant selbsllrerrlichetl Politik zu bestimmen. Es müßten jetzt Uebereiu- kommen getroffen wttdeit, die so etwas für die Zukunft unmö^lick machen, und diese Ueberttnkvnlnten müßten gestützt lverden durch die vereinigte (Kraft aller ^Nationen, die das Recht achten und berttt sind, es um jedem Preis aufrechtzuerhalten. Wjenn dio territorialen Regelungen und die politischen Beziehungen zwischen/ Böllenr, die über keine organisierte Macht verfügen, um Widerstand leisten zn können, bestimmt werden müssen durch lleberem- kommen izwisck>e7l den mächtigen Regierungen, die am meisten daran mteressiert sind, so wie sich dies Graf Hettling vorstellt, warum können denn auch nicht tvirtschaftliche Probleme in alttchec Weise (^handelt werdet:? »Graf Herlling wünscht die Grund- lagen des Industtte- und Handttslobens durch ein Abkommen und durch Garantien gesiclrort zu schon. Wer er fomt nicht erwarten^ daß ihm das zugebilligt wird, während die anderen Punkte, dio durch den Friedensvertrag bcstimntt werden, nicht in gltt^her Weise wie die anderen Probleme behandelt werden. Er famtj den Vottttl eines gernttnfamen .Uebevttnkotnmens auf dem ttnenj Gebiet nicht fordern, ohne es auch auf dem anderen znzu billigest.. Ich nehme an, daß er ivohl ttnsieht. daß absonderlickx und egoistische Verträge bezüglich des Handels in den wichtigsten Roh- Materialien keine Grundlage für den Ftteden bitten, und ebenso wenig würden dies — davon bin ich überzeugt — bffonderS egvisll- sche Verträge, die sich aus ganze Länder und Völker beziehen, Graf E z.er n in scheint einen ksiiren Mick für die sikndmnen- baleu El-anittulte des Friedens zu haben, ^doch sweiitt er sie verdunkeln M wollen. Er sicht ern. daß ein unabhängiges «fctfbct aus dien Böllern, b k außer Zweffet alle der polnischen Näsle angehören und aneinander gerenzende Länder bewohnen, eine Sache von europäischem Interesse ist, und daß in dieser Beziehung Kärlich entgegengekommen »vcrden mutz. Er sieht ferner ein, daß AA§en geräumt und wiederhergestellt werden muss, gleichgültig, wache Opfer gebracht und welche Konzessionen gemacht werden »tugai, und das; seine nationalen Aspirationen befriedigt werden MUsen nn rechtlichen und im allgemeinen Interesse von Europa und der Menschheit. Wenn er stillschweigend über Fragen hin-! weggeht, die besser die Absichten und Ziele seiner Bundesgenossen beleuchten als die Oesterreichs allein, st) tut er das natürlich, weil er Rücksicht auf die politische Ueberein- strmmung nehmen MUß. Er fühlt natürlich, daß Oesterreich mit wenrger Schwierigkeiten als Deutschland dem Frieder näher- Kimmen kann. Er würde wahrscheinlich viel weiter gegangen sein, wenn er nicht in Verlegenheit gebracht worden wäre durch die Bundesgenoilenschaft mrd Abhängigkeit Oesterreichs von Deutschland. Uebrigens ist die Fragte, ob es für eine andere Regierung möglich sein wird, weiter zu gehen, sehr einfach und klar. Die Politischen Prinzipien, die angewendet werden müssen, sind: 1. daß jede definitive Lösung einer Frage basiert sein muß aus Gerechtigkeit imd enef einer derartigen Regelung, die die meisten Ehancen für einen dauernden Frieden bietet: 2. daß die Völker und Länder nicht von einem Fürsten an «neu anderen Fürsten übergeben werden, als ob sie nichts anderes wräen als Bauern in einem Schachspiel, selbst in dem größeren Spiele um die Macht, das für immer in Mißkredit gebracht worden ist. 3. Jede territoriale Regelung, die in diesem Kriege in Betracht komntt, m!uß im Interesse und zmn Vorteil der betreffenden Völker erfolgen und nicht als ein Teil der Regelung oder des Vergleichs der einander bekämpfenden Staaten betrachtet werdem 4. We natürlichen Aspirationen werden, so weit es geht, befriedigt werden, ohne die früheren Schwierigkeiten fortbestehen! -u lassen oder neue hervorzurufen, die wieder den Frieden in Europa und damit der ganzen Well stören könnten. Ein allgemeiner Friede auf einer solchen Basis konnte sofort besprochen werde«, aber bis dahm körmen wir nichts anderes tun, als meüergefcit Nach unserem Dafürhalten sind diese Prinzipien, die wir als fundamental -anseheu, /überall angervpnrmen worden, ausgenommen von den Wortführern der militärischen und annexioni (fischen Partei in Deutschlarch. Wenn fie irgeiHwv anders abgelehnS toorden wären, dann sind diejenigen, dve ie ablehnten, rrid# zjahl- reich oder nicht einflußreich genug, um ihre Stimme Horen zu lassen. Der tragische Umstand ist, daß diese Partei in Deutschland öffentlich bereit und im Stande ist. Millionen Menschen in den Krieg jxu Hetzen und das gu verhindern, was bk gesamte Welt jetzt als wesentlich anerkennt. Ich dürfte die Gefühle des amerikanischen Volkes nicht richtig wiedevgeben, wenn ich nicht wiederholte, daß wir nicht um einer Kleinigkeit willen in den Krieg gezogen sind, und daß wir von dem singe chlsa gen en Kurs nicht abgehe u wollen. Unsere Hilfsqiu'ell'en Und teilweise mobilisiert, und wir werden nicht ruhen, bevor sie ganz mobilisiert sind. Unsere 'Armee geht und ging schnell an die Front ab und wir werden sorgen, daß sie noch schneller an die Front abgeht. Unsere ganze Kraft urch u nser ganzer Wille -nässen in diesem Befreiungskrieg angespannt werden, der ^ die Befreiung von der Bedrohung und von Versuchen eigennütziger Gruppe autokrafisckM MonarckZen, sich d« Oberherrschaft der Welt anzumaßen, zum Ziele hat. Wie groß auch die Schwierigkeiten sind und wie sehr vorübergehende Verzögerungen emtreten können, wir sind unbesiegbar in unserer Macht selbständig zu handeln und wir können uns unter keinerlei Ümstmtoen damit zufriedengeben, in emtr Well zu Itfom, die von dem Krieg und der Gewalt beherrscht mb. Wir glauben, daß unser einziger Wunsch nämlich eine tnternationate Ordnung, die von Redlichkeit. Recht und dem «memsammr Interesse der Menschheit diktiert werden soll, schlreßlvÄ erreich werden wich, und daß dies der Wunsch aller weitblickenden Marschen überall «ruf der Welt ist. Ohne diese Neuordnung bleibt die Well ohne Frieden, wich das Menschengeschlecht die notwsängen Bedingungen für seine Entwicklung und Grmmrz entbehren müssen. Rachem wir uns zur Erledig!mg dieser Ack-abe rusammengerafft haben, können wir nicht zurüchehen. Ich Zvsfe. daß es unnötig für mich sein wird, hinzuzufügen. daß kein Woet, das ich gesprvchn habe, als Drohung gedeutet werden soll das wäre mit unserem Bvlksgeist unvereinbar. ^ rarr deshalb so gesprochen, damit die ganze Welt d« Geist Amerrkrs kennen lernt, daß die Leute wissen, daß nn- f^ve Begeiste rung für Riecht und Selbstregierung kein leerer Schall M, fmckecn eine Begeisterung, die, nachem sie einmal gnveckt Vh befn etogt^werden muß. Die Macht der Bereinigten Staaten bedwht kern Volk und deinen Staat und wich niemals zu agressiven Decken, zur Gebietscrusdehnurrg oder zu eigenen ogVisfilchen Jnter- e,^en verwMdet werden, denn sie entstand durch Freiheit und steht nur rm Drarst dieser Freiheit. Krieg rst zu Ende!" Der Furrkenspruch schloß mit der Auffvr rung, die Disziplin zu wahren unQ durch kein« Fciedensfeiern- z u stören. > Drei Stunden nad) der Ausgabe dieses Funkenspruchs erging ern neuer Befehl Morotoski die Verbreitung der Mitteilung ein-« zustcllen. Berlin, 13. Febr. Wie dem L. A. von unterrichteter Seite aus Wien gemeldet ioird, hat Trotzki den Friedenszu» st 5 ? ^ kr nie 111 o erklärt. Eine Gegenerklärung der Mittelmachte rst nul-.>t erfolgt. Solange die Unsicherheit in Rußland sort- dauert und Rußland sein Verhalten gegen die Ukraine und Finn land fortsetzt, bleibt es bei dem gegenwärtigen Zustand. Die Annullierung der russischen Staatsanleihen. . - 10 Febr. (MTB.) Folgendes Dekret über me u. n n u l I r e r u n g der Staatsanleihe n, angenommen m der Sitzung des Zentral-Exekutivausschussos vom 3. Februar ward veröffentlicht i i dtlle -S taatsanleihen, die von den Regierungen der russischen -Änirgco ifte ausgenommen worden sind, lverden vom 1. Dezember F , 1 .2**' ungültig erklärt und die D^ember- kupons nicht mehr bezahlt. 2. Ebenso werden die Garantien ungültig, die von diesen ^oiherr verschiedener Unternehmungen gegeben worden smd. '»S a»E ländischen Anleihen Mas«! bcdinMMgs- jede A:L,nahine annulliert. ,_ Obligationen bleiben in Kraft. Prozente wcr- oen irrrdjt pes-a^t, dre Obligationen selbst gelten ivie Kreditscheine. M 2 ?A 1 ^ &e K5 te t S:8 ? rger ' ^ amrullierte innere Anleihen 2?JJ“ all von H allen s e nmrt der ritmänischen .Heeresleitung in Ver- ciRgetrctcn ist, um die Entscheidung über das Fortbe,.ehm des /einerzell mit dem General Tsch^rbatschow Ä^^ossEn, sur Russen und Rumänen gemeinsamen ^ 0 n d s cherberzusühren, na.ä-dem durch das .^urschen Ukraine und Rumänien wre Klärung drese Frage nottoetrdrg geworden is^ * Die litauische Frag.«. Bern. 1L Fcbr Ter oberste litauische Natioual- ^.^litauischen Osien nicht mehr zu erwarten hat. Rumänien kann jeK, wo ikl ÄSitoer, an die es grenzt, den Kampf auf gegeben haben, allein nicht? den K'rieg fortsetzen. Der Kampf rm Osten ist teenbet Ter Sondern Freden ist zustande gekommen. Das ist der Anfang vom Ende des Weltkriegs." „Ztjb" schreibt: ,^Jn DeutscUand Lagt es rm Ostkn. Deutschland ist jetzt an der Ostgrvnze frei. Was das zu bedeuten hat, werden die nächsten Wochen der Entente wahrscheinlich mit nv schreckeirder Deutlrchveit zeigen." Französischer Verdacht gegen die Maximalisten. Bern, 12. Febr. (Privattel.) ^.Journal du Peuple" verlang- dringend Aufklärung über die Queller der vom „Petit Paristen'^ feit Innigen Tagen veröffentlichten Dokumente, die beweisen! lollen, daß die Führer der russischen Maximalisten von Deutschland große Summen empfangen hätten. Der Herausgeber dieser Nachrichten, Taf, sei Militärarzt in einem Pariser Hospital. Man müsse sich svagar, bon wem und wie er die in Frage stehenden Dokumente erhalten habe, deren Inhalt teilweise lächerlich und lügenhaft sei, wie z. B. eine >von ihm zitierte Order der Reichsbank, lvrmach Lenin und Trotzki von Rußland aus bei den Agenten deutscher Banken in der Schweiz Gelder verlangen sollten. Unruhi- in Kopenhagen. Kopenhagen, 12. Febr. Eine größere Anzahl von Jung- sozralisten nnd Syndikalisten veranstalteten gestern nachmittag in den Straßen lärmende Unruhen, die zu blutigen Au-- sammenstößen mit der Polizei führten. Nach einer Volksversammlung, die mittags außerhalb der Stadt abgehalten wurde, zogen die TemmEtranten mit roten Fahnen und unter Abgabe von Revolverschüssen in die innere Stadt, wo die Börse gestürmt Börsenbesucher mit Stöcken angegriffen und zahlreiche Fensterscheiben eingeschlagen wurden. lx.Wllna den sälnllickMl in Bern begllmbigterl dipbo- matljchen Mffnvr.en m der L-chroeiz eine «uf* iü* , 03,11 k^ 171 lllauischen Landesrat in Walrca aefofctr brtaTiittc Dejchluß mtgeteilt wird, der die Wiederherstellung eines ötanteS mä Mil»a < Rationalrat itjeiffc zur Begründung oieses Beschlusses ^rauf hm daß das lyrische Volk trotz alle? B^ücku^nseche NatwnalltÄ erbalton habe, und daß der litauische durch sdaatlrcher Emrrchttmgen bereits ins LebM f* 1 ' ^ cvcrn Antrag getoüpft. Litauen als unabhängigen Staat anMerkennen. Wie die übmaen Missions- ^ k? deutsche Gesandte die Abordnung des empfangen, seine ErNärung ^ Mriyoorf ’ m ’ fie d-msch°. R-. Der 5eettieg. Nerre U-Boot-Erfolge. Berlin, 12. Fsbr. 9?eu.e U-Booteaffiolge auf dem nördliche nKriegsschauplatz: 20000 BRD. Die versenkten Schiffe waren meist tief beladen. Unter ihnen befanden sich zwei große Dampfen von etwa 5000 BRD., deren einer der Gibbon-Linie angehürte. Der Chsf des Adiniralstabes der Marine. Bern, 12. Febr. (WDB.) Gegenüber den von England verbreitetet: Gerüchten, daß die Moral der Besatzungen der deutschen Tauchboote stark gelitten habe, erklärte der amerikanische Admiral Benso am 3. Jairuar vor dem Marinearrsschuß des Kongresses, die fraglichen Gerüchte seiet: unsinnig. Aus den Verhöreir deutschen Gefangener sei zu entnehmen, daß die Moral der Tauchboot besä Hungen die beste in der deutscher: Marine sei Benso. legte gleickMitig dar, daß der Typus der sogenannten' Tauchbootjäger die Erwartuitgen nicht erfüllt habe urrd die Bauten daher beschränkt worden seien. Aus dem lletche. Beratungen beim Miser. Berlin, 12. Febr. (WTB.) Der Reichskanzler Graf von Hertling und Staatssekretär von Kühlmann begeben sich morgen znm Vortrag beim Kaiser in das Große Hauptquartier. Die Greuel in Finnland. L l ,'£? V J F c$ 0 J m 'A 2 r lWTB) Wie „Nha Dagliqt ANe- YQwlr erfährt, erhalt der m Stockholm etngetroffenie W^eord- der gesetzluhen füunschen Regierung Ivnsa Ca streu den ichwcdffchen Regierung milzuteilen, daß der Mangel cm lüanraum und Waffen ba den ftnnischcn Regienmgstruppen Mrw!.chttgni Amkten so groß ist, daß die Lage verzweifelt zu werdm drohe, falls Schweden nicht schleunigst genü- »end heche^Es Me M viel Zeit, Munition und Waffen außer Land es zu kamen. Falls einige Tage ohne Unterstützung vergingen, dvohe dem kulturellen Nnnland der Urttergoria. Wasa. 10. Febr. (WTB.) Meldung von Srxmska Telegrrrm ^ran. Gestern und^ heute^fanden lebhafte Kämpfe bei Maentyharru südlich St. Mrchel statt. Bei einem Angriff gegen erneu Panzerzug verlor die Weiße Garde zwei Verwundete, s« Rote Garde mehrere Tote. Tie Berichte mrs allen Landes- uoch die Herrschaft hat. lauten^ ^enmS fürchterlich. Ihre Greueltaten gegen Männer jedes M terS find z-ahllvs. Stockholm, 12. Febr. (WTB.) Meldmrg von Svenska Tele- granrühran. Nach bei der finnischen Gesandtschaft eingettoffenen Telegrammen nimmt der Terrorismus der Roten Garde ? r ^ unbeschreibliche Formen an. Die meisten Privat- hmp« soü> geplmü^rt, dw Lebensmittel gestohlen, so daß außer der der Noten, Garde Hungersnot herrscht. Der Eroberer Ulea bor^ Rtttmemer Ignatrus, fragte bei der finnischen Gesandt- fwatt tÄegraphrsch an, ov von Schweden Hilfe erwartet werden ftmne Dre rusfischen Soldaten Mndern, töten, brennen und ,(hießen aus ihre Gefangenen mit Maschinengewehren Stockholm,12. Febr. Tie weißen Korps in Wasa drah- totm gestern: Lebhafter .Kampf zwischen Ndaenyharsu und St Arrooe. Ter Femd grrff krästtg die Stellungen der Weißen Garden an. Tauserrd Rote Gardisten verließen Tammerssors m der Rich- tLOT 3 nach Rumoveoi, plünderten in unglaublicher Weise alle Bauernhwe und^tüteten oder plagteir die Einwohner. Unter den LLordtato^ der Roten Garden gmg diejenige an dem Vizepräsidenten des ^audtaas. Ingmans, unter besonders besfialischen AormA vor ftch. Der Terrorismus der Roten Garden in der ^auptstadl schentt werter zuzunehmen. Andererseits behauptet man dt mckontrollrerbarer Verse, daß der Minister des Aeußern Si- der Mrmster des Innern Haapatarnen von verzweifelten Werßen Gardisten getötet worden feien. Die Elnfiellung detz Kriegszustandes in Rußland. Berlin, 12. F?ebr. M.B.) Wie die Abendblätter melden machte ver russische Oberbesehlshab-r Krylenko. del'ser, an- Geftmgeunahme durch polnische Truppen sich nicht bewahr Heitel. in Gemeinschaft mtt dem Mitglied des Obersten Kptte- gtums Fi^vwski in einem Fnnkenspruch folgende Mtteürmg /Elchen Soldaten die Mitteilung von dem Demo bitilaltctiä bt ftbV Frieden' Frieden! Frieden! DeA Bulgarien und der russische Frieden. Febr. (WTB.) Meldung der Agence Butqare Gestern terlle der Wlvertretende Ministerpräsident Peschew in d-r SobEree^ D^che mit m der Radoslawvw, L L b^-irn.chen ^elegatton be\ her FrräxnskvnsevQrz in Brest-LllowSk. dem KaorE von tec russcschen Erklärung über dieBeendi ?u^ bes Krieges mit dem Verbund? und d^vollstän. drgen Demobilisierung der russischen Streit- anrn Kenntnis gibt und seine Glückwrlnsche ^ bulgarische Bolk anläßlich des mit Riiß- tond erngettetonen Frcetxms ausdrückt. Die B^ung der Depesche ** ^ Bänken UgmSSi ^eberr 1 ^ schloß, t« Sitzung zu Ehren des Friedens auf- ' * • Qk englische Arbeiterschaft und der Friede. ! ^ ^Ern, 12. Frbr. (Privattel.) Zu den neulichen Versuchen Regierung zu einer Verstündi^gchtt der Arbeit er sch a ft über das Heere sersa tz g e s ch ä f t ru Gelangen schreibt „Dacly News": „Es liegen überwältiaen^ Bewerfe für eine lateiite Unruhe in allerc großen Zentren vor, die viel weniger (mf bet SÄit «Ä aL auf eener tiefgehenden Uwzumedenhell Und Mißtrauen gegenüber der Regierung beruht ^Akratischen Ln EtoLhZ aber srch unfähig erweist, den Willen der Demo- fie zu öertreten vorgibt, zu verstehen aefchweioe auszuführen. Das Änzige Hindernis! zur Herbeiführung der natio^ nalcn Einheit ist die enttchloffene Weigerung einer l^Zruon«» Staa^männern dem Volke die von ihm geforderten Büra^afien zu gÄien, ^ß fie den Dealen, fstr die der Krieg geführt wird tzeu find. Drei Nattmrm unter deri Mnerten, uämlichBelto^' llmerrta und Rußland, können von niemand selbsfiuchtiger Kriees^ zrele verdächtigt werden. .In Amerika und Rußland ift Wc S Formen zum Ausdruck chrer ae- lmigt, welche die Ziele wahrer Demokratie in jedem kriegführenl^i 8S& fmb. Diese Ziele aber stehen in völligem Gegensatz Gerste und Tme der Vcwsailler Erklärimg, zu den bekannt ae. MtD & ^ hartnäckigen Wei^L kÄid^ ^re Kriegsziele vor der^lt ^^ Holland und die FriedeuSnachricht. Amsterdam, 12. Febr. (W.V.) Der Friedensschl» 6 Mit Rußland, der heute Vormittag durch Extvaausg.roe 7 » brr Zeitungen ocfrmtt wurde, hat hier das größte Ausseheu erreat und witt» m ^r ganzen Stadt leb'haft bespvockpen. Ms der H ö r i e wo toe am Samstag eingetroffene Meldung vorn Friedens schlug ^^^^.^^ltnismahg geringen Eindruck gemacht hatte Hanne in Devisen und in Efstktcn der ^ Ie Warls und Kronenkurse, die zu Beginn der E>öhc geschnettl waren, ,'ind gegni Schluß infolge von Realifieru-ngen wieder etivas Kurückgegangen, weisen ÄSSSSfÄS »'S «L ÄSSuasiBÄ ™e«j» s ..ä siwteSJ Äwi Stadt tmb Land Gießen, den 13.Februar 1918 Die Bewirtschaftung der Kartoffeln. Neben dem Brvt ist die Kartoffel zurzeit das zum Durch- halten wichtigste Lebensmittel. Die Kartoffelernte ist im Großherzogtum zwar durchgängig eine gute gewesen, gleichwohl steht zu befürchten, daß die Kartoffelvorräte im konv- menden Frühjahr knapp sein werden, weil, wie festgestellt werden konnte, gegenwärtig eine große Verschwendung mit den Kartoffeln getrieben wird. Es mache sich daher ein jeder Haushalt klar, daß er mit den ihm zugemessenen Kartoffeln ratwnen auskommen muß. Die Anforderungen an die Kommunalverbände wegen Ausfuhr von Kartoffeln in Gegenden, in denen die Ernte nicht ausreichend ist, finb groß. Die Marmeladefabriken er- halten große Kartofselmengen: zur Herstellung von Kar- toffelfabrikaten werden ebenfalls große Lieferungen verlangt und unter Umständen muß auch mit der Freigabe für Futterzwecke gerechnet werden. Sparsamkeit ist also sehr rvohl am Platze und das altbekannte Mittel, die Bestände durch Erd^ kohlraben zu strecken, sollte nicht unberücksichtigt bleiben. * ** Nährmittel-Ausgabe. Die bei den Kleiw. häuolern der Stadt Gießen bestellten Waren für Februar 1918 Warnen von Donnerstag den 14. d. M. ab aeaen Vorlage des Bestell-Aus weises znr NährinitteLkarte tlnd Abgabe der Nährnrittrelmarke für Febrrurr (2) in Empfang genonrmon werden. . ,** ^rbsenkonserven. Die Gemüst- tonfn-ven-KriegsgescÄschaft m BraunßÄweig hat durch Bekamto- machung vom 2. Feürunr 1918 die Preise für die Grbsenkmv- serven aus der Ernte 1917 festgesetzt. Sie betragen fitr .Wisersäioten (Einige Erbsen, ertra fein) 2.10 Mark, für jmrge Erbser sehr sein 2 Mark, für nmge Erbsen, sein 1.85 Mark, für junge (Äbsen "Elstal 1.70 Mark, Wr junge Erbsen (Gemüseerösan 1.60 Mark, ftdr SuppMerbfsn (Gemüseerbsen.' 1.55 Mark je Kilogramm. y _ **W amung. Verschiedene Firmen von Mainz,Fvanr- ficrt, Leipzig und Dresden sind rm November 1917 einem Betrüger z-um Opfer gefallen, welcher auf Grund erneS nnt einem Stempel „Musikkom'nriffion Res.-Fnf.-Reat. Nr 91" versehenen imb aefälschden Ausweises Tressen — meist 01 getauft f»pt. B-rsher fntfa bereits 10 Zahlungsgcsuche beim Regiment «ngegangem Der Betrüger ist ^nter den, Namen Brzefeldw. Ssehansem. teils als Bizefeldw^ Winterfeld auf. getreten. Es wrrd deshalb vor ähnlichen Lchwrnbeleisi gewarnt und den Firm«« ziur eigenen Sicherung anheim» gestellt, )iäf in Zweifclsfällen durch direkte Änfragcu bei dem betreffeudeu Truppenteil übei- die Berechchouua des ErnkaufendanE zu informieren. ** Zweites llkrainer ionzert. Wie Lu erwarten war^hat sich dre Nachfrage für das am Sonntag, den 17. in « l ! 1 Aussicht genommene Konzert de^ ukranr^n VLu^kvererr^ Lyssenko so außevordenKch tob - Haft gestaltet, daß der ^aal bererts ausverbauft ist Um I-edoch noch möglichst vielen 5Nusiksreuudeu Gelegenheit m fc.5 1 ' f 11 ™™?. °vr nach dem erfreulich», Frredensschkip baldigst zu erwartenden Mreise ru hürei! > «" Mouray akend eine Wederholuug des Kon^ts f mteber_ nur W.fc ** Tie Witterung des I a h r e 's 1 9 i 7 Tm ä*Äi^fc«Ä.st=?l SÄS'ÄEH SS IääSs Merftyüsfe Hffcrtot. Das Jahvesnrittel der Temperatur schwankt zwischen 9,7 Grad Celsius in Mainz und 6,7 Grad in Neunkirchen (Darmstcck>t: 9.0), während hinsichtlich! der höchsten Thermo- meterstände Frei^-Weircheim mit 33,7 und Neunkirchen mit 29,6 Grad die Gegensätze bilden (Darmstadt: 32,2 am 29. Juli). Den tiefsten Thernrometerstand unter den zwölf Beobachttmgsstationen meldete Lauterbach am 5. Februar mit —24,6 Grad, während in Mainz an diesem Tage nur 14,8 Grad Kälte beobachtet wurde (Tarmstadt: — 16,8). Die Bewölkung war am größten in Schotten, wo sich der JcchresdurchsckMitt auf 69 Prozent stellte gegenüber nur 63 Prozent in Tarmstadt und Gießen. Die Zahl der Sommertage schwankte zwischen 59 in Mainz Md 22 in Neunkirchen. die der Frosttage zwischen 133 in Lauterbach und 90 in Mainz, die der Eistage (Temperatur ständig unter Null) zwischen 41 in Neunkirchen und 20 in Worms. Für Tarmstadt stellten sich die betreffenden Zahlen auf 45. 98 und 22s. hinsichtlich der Niederschlagsmengen weisen einige Landestelle Ausfälle auf, im übriger« waren sie annähernd normal. Die Jahressumme schwankt zwischen 970 Millimeter in Herbstein und 402 Millimeter in Wörrstadt, während die größten Tagesmengen sich zwischen 80 Millimeter in Langen und 19 in Kirchgöns bewegen. Die Zahl der Schneetage betrug in Herchenhain 74, in Mainz nur 22 (Darm- ftadt: 40). ' D. Ztg. ** Ein Kohlweißling, Ülütenweiß und frisch aus der Puppe gekrochen, flatterte uns heute morgen auf den Redaktions- tisch. Ob das schon ein FrühlingÄbtote ist? Landkreis Gietzen. 6 Steinheim bei Hungen, 12. Febr. Zum Sergeanten befördert wurde der Urrteroffizier Karl Wolfs. Wolff ist.Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Tapserkeitsmedaille. Das Eiserne .Kreuz erhielten der Gefr. Ferd. Knaus und der Musk. Friedr. Schneider. Mit der Hess. Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet nmrde der Pionier Emil Reichhardt. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 12. Febr. Dem Kreiskommunalverbaud ist frh: Pferde die aus den Wäldern Holz äbfahren, das für unmittelbaren oder mittelbaren Heeresbedarf, für Grubenholz, für die Papiers ab rikation, für Eisenbahnschwellen und Eiseubal)nwaggons7 Ästen, Fässer. Holzsohlen usw. bestimmt ist, Hafer zur Bennlli- tznng von Sonderzrllagen zur Verfügung gestellt werden. Die Zulagen werden nach der Zfthil der zu leistenden Gespanne venteilt, über die dem Kreisausschuß von den Holzabfuhrunterneh- iv^un Bescheinigungen der Forstreviere oder Gemeindeverwalttlw- .gen vorzulügen. sind. Vessen-Nassa«. --- Bad Homburg v. d. H., 12. Febr. Der Zwiebackfabri- Lant Ferdrnaud Pa ult) wurde auf Beschluß des Strafsenats des Oberlandsgerichts zu Frankfurt infolge einer Ha ft be sch,werde seines- Berteidigers nach dV-rmmatlicher Dauer der Untersuchungshaft aus derselben entlassen. mr. Frankfurt a. M., 12. Febr. Die heutige Stadtverordnetenversammlung bewilligte 25 000 Mk. zu den Schul- und Armenlasten der Gemeinde Griesheim a. M. 23 000 wurden zur Anschaffung von Frankfurter Münzen und Medaillen bereit-- «stellt. Eine umfangreiche Debatte cittfixmn sich über die Frank- sirrter Lebensmittelversorgung. Dabei wurde lebhaft bedauert, daß die umliegenden süddeutschen Staaten, insbesondere Hessen und Bayern, noch immer ihre Grenzen nicht öffnen und so eine bessere Versorgung Frankfurts illusorisch machen, 2tur in der Milch- versovgung ser in der letzten Zeit eine Besserung ein getreten dadurch, daß sich die hessische Regierung dazu verstanden habe, täglich 9000 Liter mehr an Frankfurt zu liefern. Oberbürgermeister Tr. Voigt wandte sich gegen die vorgeschlagenen Anvauprämien mr Kartoffeln, die keinesfalls den Kommunen aufgebürdet ioerden dürsüal. außerdeni habe der vermehrte Anbau von Kartoffeln ein weiteres Zurürtgehen der Versorgung mit Wrnerfrüchten mr, Folge. Der Magistrat hoff!, im übrigen die bis zum Ende des Wirt-- 'chaftsjahres noch notwendigen 100 000 Zentner Kartoffeln heranschaffen zu können. Ter neue Direktor des Lebensmittelamtes, Dr. Schmude. glaubte die statische Wurstherstellung in Schutz nehmen zu müssen. Aus Wsallstoffen Eörate unter keinen Umständen eine erstklassige Wurst hergestellt werden. Tie wöchentliche Fleisch- ration von 250 Gramm pro Kopf werde sich voraussichtlich auf- rechterhalten lassen. = Frankfurt a. M., 12. Febr. Ter ehemalige Krankenhausdiener Karl Suter, der am 14. November die Eisenbahn- schasfnerrn Paula W ei g el in der Forsthausstraße ermordete, dann 'über Mannheim nach Basel floh und hier verhaftet wurde, hat jetzt im Untersuchungsgefäirgnis zu Schweiz die B l u t t a t e i n g e - stände n. Er räumte ferner zwei Einbrüche in Zürich ein. Außerdem steht er im Verdacht, auch in Zürich einen Lustmord, verübt zu haben. Ta Suter Schweizer ist, ftndet seine Wmrtelluug auch dort statt X. Hanau, 12. Febr. In der Sitzung der Hanauer Not- standskomniission kam folgender Fall zur Sprache. Von der Hanauer Zollbehörde waren 200 'Zentner Schmalz das die Stadt Hanau aus^ Holland bezogen hatte, bvaustaudet worden. Der Kriegsausschuß für Oele und Fette, der das Schmal^ an sich nahm, setzte einen Preis von 2.50 Mk. für das Pfund fest und teilte der Stadt Kassel von der Fettmenge 60 Zentner zu, während den Rest die Stadt Hanau behalten durste. Tie Stadt Hanau war durch die vom Kriegsausschuß vorgenommene Preisfest- setzung gezwungen, das Schmalz mit Verlust zu verkaufen, denn, ihr selbst war das Pftmd auf 4 Mk. zu stehen gekommen. Auf die von der Stadt eingelegte Bcschwerbe hin wollte der Kriegsaus-i schuß den Pfundpreis auf 2.95 Mk. erhöhen, die Stadt rief aber das Reichsschiedsgericht an, und dieses hat jetzt insofern ß-ugunsteu der Beschwerdeführerin entschieden, als der Pfundpreis auf 3.50 Mk. festgesetzt wurde und so der Stadt Hanau 69 285.90 Mark nachgezahlt werden müssen. Bei oiesem Urteil, das endgültig ist. bleibt für die Stadt immerhin noch ein Verlust von 10 810 Mk. bestehen. Meteorologische Beobachtungen der StättorUtzen. 8«b- rit- ar- 3Sl(j O " c 0 3 — D 5 » 1 - =: 1 c 2 3. =.s j i S? 1 -§ * t' 4 ; o " ! ö “ n is isi if i 8 1 öS ß fes v -ä & | 1 6« 1 g X* a c Ü ISS - £ B 3.g ! x-i Wetter 12-| 2 M 9.4 1 8,0 i 90 i - 10 Ved. Himmel 12.| 9” — 8.8 7,7 91 — - 0 KlarerHiinmel 13. 7** 5,0 ; 6,31 97 [ - 1 1 10 ( Bed. I > ! ! Höchste Temperatur am 11. dir 12. Februar 1918 = -f- 9,7* C. Niedrigste „ „ „ 1918 — 7,6 * C. Niederschlag 0,2mm __ Letzte HadbrtcMcn* (WTB.) Grohes Hauptquartier, 13. Februar. (Amtlich.) Westlicher .Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht und Deutscher Kronprinz. Stärkere Erknirdungsabteilungen. die der Feind nördlich von Lens und nördlich mrm Omigtwn-Bach ansctzte, wurden im Nahkmnpf abgewiefen. Im übrigen blieb die Geftchtstätigkeit auf kleinere Er- kimdungen und Artilleriefeuer in einzelnen Mfchnitten be- sckräntt. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Nach heftiger- Feuersteigenmg stiesten zwischen Flerep und der Mosel mehrere französische Kompagnien von Reme- mruville mW dem Westteil des Priesterwaldes gegen unsere Linien vor. Nach kurzem Kampfe wurde der Feind unter chweren Verlusten zurückgeworfen. Gefangene blieben in unserer Hand. Am TudeKopf und Hartman nMreilerstopf Artillerie- und Minenkämpfe * In Vergeltung feindlicher Bompenübwürfe auf Saar brücken am 5. Februar griffen unsere Flieger gestern abend die Festung Nancy erfolgreich an. Mazedonische Front. Bei Monastir und am Wardar Artillerie- und Fliegertätigkeit. Von den anderen Kriegsschauplätzen nicht Neues. Der Erste Generalquartrermeister Ludendorff. * * * Die ..Nordd. Allst. Ztg." über Wilsons Rede. Berlin, 13. Febr. In der „Nordid. .Mg. Ztg." wi rd ge. s«gt, der neue Ton in den Llüslassungen des Präsidenten W i k s o n sei entschieden ein Fortschritt. Sachlich biete die Botschaft jedoch nichts Neues. Nicht wir und unsere Bundesgenossen sind es, die dein Frieden Hindernisse bereiten wollen, sondern die eigenen Bundesgenossen Wilsons sind es. Herr Wilson müßte sich zuerst am seine Bundesgenossen wenden, um sie für seine Prrnzipi.en zu ge Irinnen, von denen sie bisher nichts wissen wollten. Es wäre zu wünschen, wenn Wilson, der angeblich tffcht den Wunsch hegt, sich irr die europäischen ^Angelegenheiten einzumischen over als Welt- schicHsrickster in europäischen territorialen Zwistigkeiten uicfzutve- ten, sich im Laufe der Zech Ivbeder rückhaltlos zu den früher von den Vereinigten Staaten als geheiligt ungesehenen (brundsätz-ev der Monroe-Doktrin bekennen würde. Bisher laufen seine Vor schlüge auf nichts anderes hinaus, als frte Welt zu einem cmges sächsischen Frieden zu zwingen. Er würde keinen dauernden Frieden, sondern die Tyrannen Herrschaft Englands und Amerikas bedeuten 300 000 Zentner Weißkohl. Breslau, 12. Febr (Prrvattel.) Tie Reichsstelle für Ge Tnüse und Obst teilt der „Breslauer Zeitung" zufolge mit, daß infolge der Herabsetzung der Heeresansprüche jetzt 300 000 Zentner Weißkohl für die Zivilbevölkerung frei! geworden sind, die noch rm Februar veitteilt werden sollen, möglicherweise erfolgt rm März oder April eine nochmalige Verteilung. ’ Ern britischer Zerstörer gefunken. London, >12. Febr. (MTB. Nichtamtlich.) Reuter. Amtlich Ter britische Zerstörer ,J&ozer" ist in der Nacht vom 8. Februar infolge eines Zusammenstoßes im Kanal gesunken Ein Mann wird vermißt. VnrnÄ in einem Eifenblchnzug Wien, 12. Febr. (Privattelegramm.) Wie L-emberger BlAtei berichten, geriet nachts im Stanislau—Lemberger P er- sonenzug. als er den Dnjestr passierte, ein Wagen in Brand. Von den Reisenden, die kopflos und entsetzt aus dem Wagen spvangen, fielen mehrere in den Fluß und ertranken. I» dem Triedergebrannten Wagen fand man sieben verkohltes Leichen, 11 Personen erlitten schwere Brandwunden. Ter Brand griff auch auf wettere Telle des ZugkS ülier. worin mehrere Reisende ebenfalls den Tod gefunden haben sollen. Ter Brand soll durch Entzündung eines Kinofilms in einem Reisekosfer entstanden sein. iKonfekt regelt düess Stuhlgang bol Erwachsenen und Kinder^,» Aerztlioh ompfohlcsn! Originaldose Mk. 1 . 50 . vmm Statt Karten. -- , Ihre heute Tollso^ene Vermahlung beehren sieh anzuzeigen FRIEDRICH PEIL KÄTHE PEIL ged. Gilbert 13. Februar 1918. 1097 Für Pack- und Lagerarbeiter, fcäft., intcHigeater IDlann evtl. Kriegsbeschädigter, in dauernde Stellung gesucht. Emil Rotb, 1078a Marburger Str. 20. Ein zuverlässtaer F u h r m a n n zu sofort gesucht. 1089 Bctonbaugesellschaft Marburger Straße 11. 8 I «ugerer Geselle oder brltug gesucht. 09243 ug. Deibel, Bäckermeister, Neuenweg 80. Znvrrl. Fahrbursche gesucht. 1080 Großwäscherei Edelweiß. LrdeM. Burslhe oder Mädchen für Gartenarbeit gesucht. R. Lange, _ Nahrungsberg 8. 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Februar 1918. >»" L Laut Beschlusses der Generalversammlung findet die Schließung der Friseurgeschäfte abends Z Uhr, Sonntags 1 Uhr ab (5. Kebruar (9(8 statt. Die Friseur- und Perückenmacher- Iwangsinnung Gießen. I. A.: Z\). Stier, Obermeister. 1079 D Seminar-Präparandenanstalt f W eizfiar. Die diesjährige Aufnahmeprüfung findet* am 27. März d. I. statt. Bewerber wollen unter Einreichung des standesamtlichen Geburtsscheines, des TauszeugnisseS, der beiden Impfscheine, eines kreisärztlichen Gesundheilsscheines und der Verpflichtungserklärung des BatecS oder Stellvertreters, die Kosten der Ausbildung zu tragen (von der Ortsbehörde beglaubigt), sowie eines selbstgeschriebenen Lebenslaufes ihr Gesuch um Zulassung zur Prüfung bis zum 1. März d. Js. an den Unterzeichneten einreichen. Wetzlar, den 11. Februar 1918. 1100D Groth, Kgl. Seminardirektor. :: Von unserem Kriegslager liefern wir ;: Zement fOr notwendige Reparaturen gegen behördliche Bescheinigung. soi Jean Denn & Co. Westanlage31u FrankfurterStr.114.Fernspr.21 ikel rar 7510D Masc!iineobgtrig!) Sclunidt & Wiectimaiin u i. i Rechtsfchutzstelle. | Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft inRechtSaugelegelcheittn imaltenRarhausMarkt- platz l 4 Mittwoch abends von 6—8 Uhr. (897 .D HM . ' : Für die allseitig liebevolle Anteilnahme an dem so jähen, schmerzlichen Verluste unseres verehrten und geliebten Oalten, Vaters, Schwiegervaters und Großvaters, des Herrn Alex. Salomon sagen wir innigsten Dank. Gießen, den 12. Februar 1918. Im Namen der tieftrauemd Hinterbliebenen; Lina Salomon Wwe. 1081D in von AnilqnttSten. Möbeln, aanzen Einrichtungen, Alt» eisen, sowie allen von mir geführten Artikeln. 78 Uiiis Rothenberger, Am Montag den 11. Februar, abends 57 2 Uhr, starb plötzlich mein lieber Vater, der Königl. Lokomotivführer a. D. Herr Smanuel Titze. Im Namen der Hinterbliebenen: Schwester Rose Titze, Rödgen. Rödgen, den 11. Febrriar 1918. Die Beerdigung findet am Donnerstag um 3 Uhr vom Hause 'der Klein- Kinderschule aus statt. 1033 Danksagung. Für die überaus zahlreiche Beteiligung beim Heimgange unseres lieben Sohnes Ferdinand sowie für die überaus große Kranzspenden sagen wir aus diesem Wege allen Teilnehmern tiefgefühlten Dank. Die tiesbetrüblen Eltern: Karl Lotz und Frau nebst AugehSrigen. Diefick, den 11. Februar 1916. 1040 Wieder ein getroffen: zur Herstellung von Schuhen Kaufhaus Katz Bahnhofstrasse 14. 970 Amtliche BekanntWchnW!! Her Audi Gießen. Nährmittel Ausgabe. Die bei den Kleinhändlern der Stadt Gietzen behüten Waren für Februar IS18 können von Donnerstag den 14. d. M. ab gegen Vorlage des Bestell-AusrveiseS zur Nährmittelkarre und Abgabe der Nahrmittelmarke für Februar (2) in Empfang genommen werden. Einzelne abaetrennre Nährmittelmarken ohne den Bestell-Answeis sind ungültig und berechtigen nicht zum Bezüge von Waren. Es emsallen: 1. Aus die gelben «arten < A) SRO ^rGuppenfabrikate 2. Auf die roten Karten l») üvOkrr Grtetz u. ID-r Gago. 3. Auf die blauen Karten (C) 125 gr Teigwaren und 125 kt Graupen. Mit dem 28. Februar 1918 verlieren die Nährmittel» marken 2 (Februar 1918) ihre Gültigkeit. Wer bis zu drefem Zeitpunkt die Waren nicht abgeholt hat, verliert den Anspruch daraus. Die KleinhondelSgeschäfte haben die in Empfang ge» nommenen Nährmittelmarken 2 tFebr. 1918) zu sammeln und getrennt nach Farben unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der Marken an daS Stadt. Vebensminelamt abzaliefern. Die nach dem 28. Februar 1918 nicht abgeholten Waren find dem Städt. Lebensmlttelamt bis 2. März 1918 schriftlich an- zuzetgen. Nichteinhaltung dreier Frist, sowie Unregel- mätzigkelten bei der Abgabe haben den Ausschlutz von der Verteilung der Nährmittel zur Folge. Der KleinverkaufshöchsivreiS für das Pfund Grtek beträgt 32 Pf., für das Pfund Gerstengrauven und Gersten« grütze 36 Ps., sür daS Pfund Teigwaren. tWafferware) das Pinnd 64 Pf. und AuSzugsware das Pfund 82 Pf, für das Pfund Sago 1,20 Mk. TUT KletnhnndelSgeschäste, die die festgesetzten Höchstpreise überschreiten, haben nutzer strafrechtlicher Verfolgung den AuSfchlutz von weiteren Zuteilungen zu gewärtigen. Gietzen, den 12. Februar 1918. 10898 Ter Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Höchstpreise für Brenn, und Hchstoffe. Unter Hinweis auf die Bekanntmachung vom 28. De- . ember v. 9. beftlmme ich hiermit, datz der Preis für den Zentner Braunkohlenbriketts 1,74 Mk. nicht übersteigen darf. Gietzen, de,l 11. Februar 1918. Der Oberbürgermeister. I. P 10888 Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen herzlichen Dan'k Fssilie Thködsr Mindler F-milie Auzvß Stfirt Gießen, den 11. Februar 1918. Danksagung. Für die vielen Beweise innigster Teilnahme bet dem Hinscheiden unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels August Reuschling sagen wir herzlichen Dank. Die trauernden Htnterbliebenev: Familie Philipp Neuichling IT. nttb alle Angehörigen. Kletn-Ltnden, 9. Februar 1918. 1023 Frisch gewässerte Stockfische sind eingetroffrn. J. 9L Schulhof, Marktstraße 4. 2M Arisch gewässert« Stockfische empfiehlt 292 6.6. Kieinhenn, Telephon 66. Bahnhofftr. 89. Schwarze und andere Stoffarben , znm Selbllfarben. Ndler-Drog.,SclterSw. 39. O t t o S ch a a f. 11-' * i Vermietungen Pension BranÄl, Hoctn Eine 22 Ztmmer.lRittage-a^fetBaUgeh IVlietgesuche Gesucht wird per 1. Juli, evtl. 1. Okt. eine in guter DerkehrSlage liegende Wohnung mit 8—10 Zimmern, eventuell ein Gebäude zum Allein- ^wohnen. Wert wird auf legt. Angebote unter 1^ an de n Gtetzener Anzeiger. iinfauiiHeniönS 8 *Ä 1. April evtl, später zu mieten gesucht. Angebote mit Preisangabe unter 09284 an den Gietzen er Anzeiger. 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