*J r - f 6 _ 'd X68. Jahrgang Der Slrtzevrr Rnzeiaer ^ r B S erscheini täglich, außer Sonntags. — Beilagen: Sictzener ZmnllienblStter; Kretsblatt für den Kreis -ietzea. vezngr-reir: monatl. Mül.SO, vierteljährlich Dtk. 3.60. durch Abhole- u. Zweigstellen rnonall. Alk. 1.10.- durch die Post All. 3.KV viertel- jährl. ausfchl. Bestell^ »>ernsprech - Anschlüsse: sürdieEchriitlenungllll Aerlag.Geschäitsstelleol Anschrist für Drabtnach- - .. . „ . - richten-Anzeiger Giehen. SVtttmgrrunosrucr u. Verlag: Vruhl'sche llniv.rvttch. u. Zteindruckerei R. Lange. Dienstag, \2. §ebrnar ;ys8 psffscheckkonto: Zranlsnr1a.M. Nb8b General-Anzeiger für Oberhessen Vankverkehr: GewerbedankGiehen Schriftteitung, Geschäftrftelle u. Druckerei: Schulstr. 7. ^m.uqmc esu Anzeige» die Lagesnurnmer bis zum Nachmittag vorher ohnejcdeVerbmdlichkeit Setlenpreise: für örtliche Anzeigen 25 01,für auswärtige 30 Ps., mr Reklamen Alk. I.—; bei Platzvor- schrifl 20 °L Aufschlag. Hauptschrinleiler: Aug. Go eg. Verantwortlich für Politik u. Ferlilleton: Aug. (Äoetz; Stadt und Land.Veruiischtesu.Ge- richtssaal: W. Dleyer; Anzeigenteil: v. Beck; sämtlich in Gießen. S tivcn ^ Trotzes Hauptquartier, lt. Febnmr. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht ^rkundungsvorstöße der Engländer an viklen tzrmtt in Flandern und im Artois führten Darnewn* und östlich von Armentieres z Kämpfen. Wir>nachten dabei Gefangene. Heeresgruppe Herzog Albrecht. An der lotlTristvisichen Front und in den mittleren gesen lebte die Gefermstätigkeit am Nachmittage auf. j Eigene Erkundungen südlich von Embermenil, bei Se- noves und am BuchenwJf brachten Gefangene ein. ische Front. Gemeinden lebhafte Ar- Aabinettswechsel in Rumänien. mamfche Rvgiemmg nnt^nehmen wird, ist noch unbekannt ^rese Frage ist aber urffWW^ kleinste Sorge. lieber kurz oder laitg wird im ganzen Osten kein Fetdruf mehr erklingen, kein Schlachtvoß mehr steigen. Denn kein Rolandshorn kann dem auf weiter Mur allein stehenden Kämpen Hilfe herb ei ho len. Rumänien wird sich fügen müssen, auch ohue daß ihru Bessarabien von uns angeboten wird, was wir aus nroralischen und politischen Gründen für ganz unmöglich halten. tNeri Jtali der Hochfläche gkeit. lei ^Der österreichisch-nngarische Tagesbericht. i e n. 11. Fcbr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird tbart: uf der Hochfläche der Sieben Gemeinden rege Artil- 'ätrakeit. ^ Der Chef des Generalstabes. 8o« den anderen Kr-egsflbauplätzen nichts Neues. Der Erst^Generalquartrermeifter dendorff Der Abendbe^cht. Verlin, 11. Febr., abends. MTB. Amtlich.) Bon den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der §rieüen mit der Ukraine. Berlin, 11. Febr. (WTB.) In dem mit der ukrainischen Volksrepublik vereinbarten Zusatzverträge heißt es bezüglich der Aufnahme der konsularischen Beziehungen: Jeder vertragschließende Teil wird die Konsuln des anderen Teiles an allen Plätzen seines Gebietes zulassen, soweit nicht bereits vor dem Kriege für einzelne gemischtsprachige Plätze oder Gebietsteile Ausnahmen heftel-en imd die e Ausnahmen nach dem Krieg jeder dritten Macht gegeirüber gleichmäßig aufreciüerhallen werden. , Jeder Teil behält sich vor, aus Gründen der Kriegsnottvendig- Die gestrige Nachricht Hai im ganzen Reiche den ^Eindruck keit an gewissen Plätzen Konsnln des anderen Teiles erst nach ettoeckt. den wir gestern hier feststetlten: keinen Jubel, aber Abschluß des allgemeinen Friedens zuzulassen, eins fvohe Zufriedenheit mit dem Erreichten. Der Wirr- ^ ,^edcr vertragschließende Teil wird alle Schäden ersetzen, die Nisse, die uns der Weltkrieg gebracht hat, sind ja wahrlich ^^.^LL-^".^E»ischer Beamten des nach genug, und der russische Nachbar ist noch immer kein ^gerichitt k^Li sckd Esulatsgebauden dieses Teiles ^^'^inWuicher, daß die Zunft. Tie Verträge, Mvommen und Vereinbarungen, die zwischen die sich tAlich Mit den Krregsverwlcklungen auseinander- Teutschland und Rußland vor der Kriegserklärmrg in Kraft gern muß, am ^wenigsten geneigt war, Feierstimmungen | wesen sind, treten zwischen den vertragschließenden Parteien vvr- Verbveiten Die savaenden Kranen: Mas bat 'TW; FH I behältlich abweichender Bestimmungen ^ setzem ^vpcn muß, um jmnnöiren genergr war, ^rerfrrmmungen > we^n uno, treten zwischen den vertragschließenden Parteien vvr- zu verbreitert Die sorgenden Fragen: was Hai Drotzki behältlich abweichender Bestimmungen des FriÄiensverttages und gemernt, was wird werdet, was werdet wir jetzt tun? dieses Zusatzvertrages bei deren Ratifikati-vn mit der Maßnahme wurden vom der Mehrheit der deutschen Zeitungen in ibenlKi ii3 Kraft, daß, fiowett sie für eine bestintmte Zeit unkündbar Ävrder»rund gerückt. Was Twtzki gemeint hat, ist zwoiftl- wird. l-^rNder befreiende Tag wirklichen Friedens. Wir binnm ^6 ^dSEL, SST Elften ja, daß er uirseren Unter Händlern vor einiger Zeit die Verträge ufw' oder deren fortan unter die nach seirrer dliuffassung mit den während des Krieges 6 eitt^ beti beteiligten Mächten „Friede und Freundschaft" Herr- getretenen Veränderungen in Widerspruch stehen Diese VcAraas- scheu würden, denn die Beziehungen der Staaten sollten bestimmungen sollen tunlichst bald durch neue Verträge ersetzt wer- künftig von „ganz etwas anderem" gelenkt werden. Trotzki ^n, dre den verändeNen Anschauungen und Verhältnissen hat miesen Wahn noch nicht aufgegeben. Die Bitterkeit lachen. , und der Spott, die ihm von den Delegierten der Mittelmächte mfcSfiL ^unen sechs es uns eigentlich aiigekmnmen mit diesen Alle in dem Gebiete eines verttagschließenden Teiles beftehen- ^eryandtungen? Auf.euren guten Frieden gewiß, aber d?n Bestimmungen, wonach mit Rücksicht auf den Kriegszustand Mvörderst doch auf erne Klärung! Diese haben wir jetzt. P“ Angehmigen andern Teiles in Ansehung ihrer Prrvatvecht- ,Dve Bolschennki und ihre Regieriing haben keine Geheim- N^nd ivele^r beßnrderen Regelung unterliegen (Kriegsgesetzeü nässe mehr vor uns, wir kennen sie in ihren Tendenzen und Ls nut fceT Ratifikation des Friedensvertrages außer den Gvenzen ihrer Macht und Herrlichkeit. Das offene r c Zugeständnis der russischen Reaieruna .^.Aehonge emes vertragschließenden Teiles gelten auch ßrun'd der Krregsla^1?ch alle?7ignen An! ^ ^l»chafnn. die in seinem Gebitt U HL Ü J^ ei l: lle 9 f vor. In _ Die privatrechtlichen Schuldverhältnisse werden wieder her- n ^ t m ^ r "der Räu- gestellt, soweit sich nicht aus den Bestimmungen des Zusatzverttages nnrng der Grenzlander, nicht mehr über die Angelegen- em anderes ergibt. J heilen Finnlands, der Ukraine oder der anderen' neuen ~ Geldfort^rungen, deren Bezahlung im Laufe des Krieges auf Staatskörper verhandelt, sondern in der Hauptsache nur Knegsgesetzm verweigett werden konnte, brauchen nicht itoch über wirtschaftliche und Berkehrsftaaen Die Itussen drei Aüonaten nach der Ratifikation des Friedens geben zu, daß sie keinerlei Machtmtttel besitzen, uns in - -L - “nSISSs“ Kulttg aus. keidersettigen Mgehörigen gegenüber ausgenommen werben fterlich müssen lmr diesen Nachbar noch Im Hirrblick auf die von der ukrainischen Volksrepublik in itk beobachten: rn ferner Agrtatton für die Revolution! Aussicht genommene Vermögensauseiuandersetzimg mit den übrigen und hier muß sich unsere Regierung ftagen, 06 S? m des -eh^ligen russischen Kaiserreiches bleibt die Aus rhr die Trotzkische Erklärung genügen kann, ob wir besonderen Bereinbarungxn Vorbehalten, nicht vielmehr ein großes Interesse daran h«ben uttannsche Wol^republik den deutschen Staats- daß der riissisclIS Wein noch einnial abgestochen wird Viele 8 ?'uw Su ^^über lvdenfaNs dre Verbindlichkeiten übernehmen.- Anzeichen deuten darauf bin daß der Boden I2£«i l,r ^ lC tn ?^ r 5 3l l vorgenommenen' öffentlichen ÄrbeiteiE ÄÄW;asaiii” — “ «““*• 8erabe unter iem L , 0« tetrflflFdWfcgntbot Teile sind berüfer einig, detz vor. re su . & a6en ' war wirkliche gar nicht so heiß WM der Zusttmmung des ?lrtikels 11 Urheberrriiite nnd ge- und >turm»ch Er wird gehen, ein Anderer kommen. Sollen Schutzrechte, Konzessionen und Privilegien sowie öhn- A/r dies beschlennigen? Wir könnten es wohl, Ter Wasfen- ösfentlich-rechtlii^r Gruni>l.nie, die durch die stillstand auft ab, und der Friede mit der Ukraine bietet uns AErachtigt ivorden sind, sör das GMet der Ukraine Stondn^fz heute erklären, es sei der , T«se Bestimmungen sollen aber wohlerivorchene Rechte Dritter S-tandpunkt her Obersten Heeresleitung, daß wir uns mit mcht berühren, ' VT>ml -Erklärungen nicht begnügen dürften, son. ^..Ä^Etückc oder Rechte an einem Grimdstü^c, Bergwerk. ^ wir auf völlige Klarheit drängen müßten. Neue , 3ictf, i c au * lne Benutzung oder Ausbeutung von Beratungen in Berlin sind wahrscheinlich- aber ie haben Beteiimmgen an einem Unter- keine übergroße Eile. Die Zeit und die Entwickluna mbt msi o“° n Kriegsgesetzen ver- totte'säfe. s ?'“*ä ” sf» »ssssrsÄStte a» intb Selbstänbi!,^^ t»crmuthd) fein, daß wir die Ordnung I^rhreS nach der Ratifikation des Friedeusvertraaes zu stellenden Narlidruck nl&uHu nordischen Grenzländer mit größerem ^egen Geioähr tx'r ihm aus Anlaß der Beräußening ober .i lulwruck als bisher sickern lrelsen c.,c t I Entzrel/ung etwa erwachsenen Vorteile frei von allen inzwischen begründeten Rechten Dritter wieder übertragen werden Den bei- r,^ lv r ,l ‘ lü wroet, oa Die Quertreiber von der Linken I sollen die Schäden ersetzt werden, die sie färben, konnten, der Reichstag müsse Mounigst „ Awriangehörigen A?!»“« ^nd wir «*£ Bestätig llim feil ft &«lit — dre amtliche durch Völkerrechts,och:rge Gewaltakte an Letzen. Gesund- — Mackensen f»a6c den Rumänen ein bnt oder Vermögen, Mgeiügt tvorden sind. ' sichteilt, wonach sie rnnerhalb. vier Tagen in m Dwblick aus die mm der ukrainischen Volksrepublik in ^Tl et S n ?? er y > 1 ^ tuj !8 en cinlreteii müßten. Daraufhin ist ^mögensauseina-idersetzung mi, den übri- - --- - russischen Kaiserreiches bleibt die Aus- .das Kabinett Bmtiä.m zurtichzette^ Mw die ”** ru ' I M-nrns dieser- Grundsiche Ä Ter bereits im Gange befindliche Austausch kriegsuntauglicher Kriegsgefangener wird mit möglichster Beschleunigung durchge'süli-tt werden. .Ter Austausch der übrigen Kriegsgefangenen erfolgt tunlichst bald in bestimmten noch näher zu vereinbarenden Zeiträumen. Eine 5bomMission soll alsbald nach der Ratifikation des Friedens^ Vertrages in Breft-Litowsk zusammentretm und die vorgesehenen ^Zeiträume sowie die sonstigen Einzelheiten festsetzen und die Turch- führuiig ^ überwachen,. Die Aufwendungen für tne beiderseitigen Kriegsgefangenen nkikden im Hinblick auf die Gefangenen zahl gegenseitig aufgerechnet. Die beiderseitigen Internierten oder verschickten Zivilange- horrgen werden ^tunlichst und unentgeltlich heimbefördett, soweit sre mcht mit Zustimnmng des Aufenthaltsstaates in dessen Gebiet zu bleibeii oder sich in ein anderes Land zu begeben wünschen. Tie Angehörigen eines Teils, die bei Kriegsausbruch in dem Gebiete des anderen Teils ilweil Wohnsitz oder eine getveMiche oder Luutdelsniederlafsung hatten und sich in diesem Gebiet auh hielten, könneii dotthin zurückkehren, sobald sich der andere Deik mcht mehr im Kriegszustand befindet. Jeder Teil ^währt volle Straffreiheit dem anderen Teile angehörenden Kriegsgefangenen sowie den Ziollpersonen. Es folgen Amnestiebestimmungen für Kriegsgefangene, Zivilinterniette und Verschirtte, sowie für alle Angehörigen des andercii Teiles für die zu seinen Gunstetr begangenen Straftaten und für Verstöße gegen die zum Nachtelle feindlicher Ausländer erganbenen Ausnahmegesetze. Ferner gewährt jeder Teil volle Sttasfreiheit den Angehörigen seiner be- wasfneten Macht in Ansehung der Arbeiten, die sie als Kriegs- gesangene des anderen Teiles geleistet haben. Das gleiche gilt fiu: die von den beiderseitigen Zivilangehölägen während ihrer Internierung oder Verschickung geleisteten Arbeiten. . Kauffahrteischiffe des erneu verttagschließenden Tells, die beim Kriegsausbruch in» deir Häfen des anderen Teils lagen, werden ebenso wie ihre Ladun-t gen zurückgegeben oder, soweit dies nicht möglich ist, in Geld ersechr werden. .Die^als Prisen aufgebrachten Kauffahrteischiffe der vertragt schketzenden Telle sollen, wenn sie vor der Ratifikation des Frredensverttages durch rechtskräftiges Uttell eines Prisengerickües kondeinniert worden such und nicht unter die Bestimmungen des Lrttrels t.3 fallen, als endgültig eingezogen angesehen werden; int vlbrrgen sind sie zurückzugeben oder, soweit sie nicht mehr vorhanden such, nt Geld zu ersetzen « - * m v . Der Kaiser rot den Reichskanzler, e S ttU n, 11. gebt. (WTB. Amtlich.) Der Kaiser hat an den Reichskanzler Dr. Grasen v. H e r t l i n g folgendes Telegramm gerichtet: Die Meldruig von dom Abschluß des Friedens mit der Ukraine habe ich mü dem Gefühl tiefster Dankbarkeit gegen» Gott empfwrgen, der in diesen schweren Zeiten seine schützende Dwrd m sichtbarer Weise über Deutschland gehalten hat. Ich beglückwünsche Eure Exzellenz von Herzen zu dem bedeutungsvollen ^rsolgc Flxrckr Politik lind hoffe, daß der eben gezeichnete Vertrao die Grundlage ersprießlichster Beziehungen zwischen den Verbünd beten und dem neuen Reiche wird. Nach Jahren hättestrr Kämpfe mtt nner Welt von urinden ist der uns umklammernde Ring dwii der Siege unseres unvergleichlichen .Heeres gesprengt uiid das Wott vom Freden Wirklichkeit geworden. Zunr ersten Male erscheint das^Ende des gigantischen Ringans in greisbare Nähe gerückt, ^as Deutsche Volk aber wird, des bin ich gewiß, fteudigen Geistes und nllt seiier unwiderstehlichen Kraft, die ihni sein gutes Gc- Mssen die Geschlossenheit im Innern und der Glaube an seine Zukunft verleiht, zusammen mit isieimen tteuen Verbi'rndeten auch bit werteren Aufgaben erfüllen, die ihm dieser Erfolg iroch stellen mag. __ gez.: Wllhelm I. R. Verschärfter Kriegszustand in ganz Rußland. Kopenhagen, 11. Febr. (W.B.) Nach einem Stockholmer Telegramm wird „Aftonbladett" aus Petersburg gedrahtet: Der verschärfte K r i e g s u st a u d ist über gaiu- Rußland verhängt worden. Die P efst und Cholera lneiten sich immer mehr aus. Die Sterblichkeit hat eine erschrcckcnrde Höhe erreicht. 5Är Petersburg sterben täglich 600 Nderffck>e7r. Es haben neue Unruhen stattgefunden. Die Rote Garde hat auf die Demonstranten geschossen. Die knochige Hand des Hungers. ^ Ter Rat der Volkskommissare in Petersburg hat durch seinen Vorsitzendeii Lemil folgenden Befehl an die Kreisstäbc und Eisen- bahnausschusse cr-lassen: Es snrd die entschiedensteri revolutionären Maßnahmen dazu zn, treffen, damrt nicht ein einziger Gefangener oder Flüchtling sich nach Petersburg oder in das hungernde nördlickre Gebiet Zendtt. Wrr rnachen im voraus darauf aufmerksam, daß hier Driegsgefmigene oder Flüchtlinge kein Brot erhalten nnd zuvi Hungertode verurteilt ftird. Sie sind mrr nach den mit Getreide versehenen Gmmeriiements, zu leiten. Setzt euch unbarmherzig mrt den Provokatoren auseinander, die danach trachten, die fnin- Landen Gouvernements mit überflüssigen Mäulern zu über- ttulen und tue darauf rechnen, die Revolution mit der ftiochigeir Vaud des Hungers zu ersticken. Glaubt incht den versandten provokatorischen Telegrammen, die die Kriegsgesang eiren nach Detei^ bürg lertem Die Losung ist: Kein einziger IleberMsiger soll in den hungernden Gouvernenients sein. Deutsch-russischer Juvalidetr-AnStausch. r ^\!!L2!* T v öie in Petersburg zwischen den ^,^^en. und der russischen Regierung gevffo- genen Bevatungeil über dre Gefangenenftagmi nach längeren Ver- zunächst zur lbrterzeichmnig eines Abkommens kefuhtt, ioonach die beiderseitigen dienstuntauglichen V ^ ö 1 l r? C e n cn uröglichst bald in ihre Heimat überftibn werden sollen. (Ärtspoeck>eirde ?lb komm eil mit Rußland ,ourd.->r W lbnt r gleichfalls m Petersburg mtweseirden östernnmisck'- - ungansck-en, bulgarischen Mid ttttkncheii Vertretern unterzkückner Bei den zurzeit m Rußland herrschendem Berkehrsm-rhältuffsrn freilich mtt nickst imerlwblickien Verzögerimgen in der üuosühruim des ^wmisportes recksnen müssen: doch ist zu hoffen bw.m dieser Achtung bestehenden Schane- rigkeiten rn verhallmi»mäßlg kurzer 'Zeit Ml lMeixm. * Eiu deutsches Ultimatum an Rumänien. j 11 v Ö-cbr einer Havasmeldnng aus Jnssh chickte Mackensen on¥*. Febriiar im Namen der dcmisck»n ))fr mcrrnia an die nimämsche Regienmg ein Ultimatum, in dem er dieser i Tagen fitr dcii Emu ritt in Fried^urssver hmüstungen ftstsetzt. Der rumänische Ministerra^ ***- pnuregfa sich sogleich, ittd> nach einer Langen Beratung bvt er dem König seine Demission an, die angenommen wurde. Berlin, 11. Febr. (WTB.) Ein Prioattelegircmim der ^srmLdcutschen Allgemeinen Zeitung" ans Bukarest meldet: Nach emer Meldung hiesiger Blätter hat das Kabinett Bra - tiann demissioniert. Auch eure Meldung des Reuter- schcn Bureaus bezeichnet den Rücktritt des Ministeriums als m,ll- Aasen. Jassy, 11. Febr. (WTD.) Mttdung der Agence Havas. Der «vmg hat General Avarescu mtt der Kabinettsbildung be- auftr<^t. * * * England und die Maximalsten. Berlin, 11. Febr. W.B.) Funkspruch aus Zarskoje-- Sselv: An Alle! Vom Kommissar für auswärtige Angelegenheiten. Indem er es für unzulässig erachtet, daß auf die russischen Bürger in England d« Zwangszustellung zur englischen Armee und Delegierung zu irgend einem länderen Staate angewendet 'wird, überhaupt das Recht der Zwangsziehung russischer Bürger zum Heeresdienst. hat der Volkskommissar für auswärtige'Angelegenheiten den bevollmächtigten Vertreter in Lviidost, den Kameraden L i t w i n o w, beauftragt, der englischen Regierung vorzu stellen, sie solle mittotten, wälche Sch ritte sie zu unternehmen gedenke, in Anbetrach,t der Konven- itirmen, die,nit der Negierung Kerenskis über diese Frage geschlossen worden sind. Er soll ferner die Hoffnung ausdrücken, daß auf diesem Boden es zu keinen Mißverständnissen zwischen England und Rußland kommen wird, und daß Englaiid von solclien Maßnahmen abschen werde, die zu ähnlichen Mißverständnissen führen können. " * * Die Post für Kriegsgefangene. B e r l i n, 11. Febr. (WTB.) Künftig wird ein Teil der lsovstsendungen und Briefe sowie Pakete an deutsche Kriegsgefangene in Rußland unmittelbar durch die Front befördert. Wöchentlich sollen zu diesem Zwecke zwei Bahnwagen durch die Front über Wilna—Dünaburg laufen. Erfreulicherweise wird dadurch die Beförderung der Kriegs- Tefcrng-enenpost rascher und hoffentlich! auch sicherer werden. Neues Ansteigen des MartturfeS. Wie schweizerische Blätter hervorheben, bewirkt die Nach richt von dem Friedensfchluß mit der Ukraine ein neues An steigen des Markkurses in der Schweiz Luftangriffe auf das deutsche Heimatgebiet im Monat Fanuar. Berlin, 12 Febr. «WTB. Amllich.) Im Monat Januar hat der Gegner^ 31 Luftangriffe auf das deutsche Heimatgebiet ^enternoinmen. 2 .avvn galten 15 dem lothrrngisch-luremburgi'chen ^wustriegebiet und 14 den offenen deutschen Städten Ludivim'- hafen. Frnburg lie drei Angriffe). Trier (2 Angriffe' Friedrich? - Hafen. Rastatt, Offenburg, Mamiheim, Karlsriche und Heidelberg ie em Angrin Wenngleich die Zahl der Angriffe gegenüber dem Bormonat (13 Angrrffe) infolge der gmrstigen Wetterlage be- dQttend ,tteg, so waren doch für uns Schäden und Berlnstc glück- lrcherwei,e germger als im Vormonat. Opfer der Angriffe waren o Tote und tz Verlebte. Ter Sacki'chiden war in allen FMen mrerheblich. ^re weittgeii Bomben, die auf Anlagen un- Rüsürn^rndu'.ttie fielen, haben keine nennenswerte Belriebs- stvnmg zur Folge gehabt. Der Gegner büßte bei diesen Angriffen 4 -Mlgzsuye OTT Vergeltungsmaßnahmen. Arlin. 11 Febr. Nichtamllich. Im Anschluß ^.^..D^gÄttrngsangrrff deutscher Flieger auf Pmis ch ver- bre Frage aufgetoorfen worden, welche krica- MNvercke Macht zuerit Flvegevanigriffe gegen die hinter der Front L!?E^n_Aadte üumernommen hat Das .^Journal de Genevc^ lETsen, daß die Deutsche diese Angnffswrm emgeführt hatten. Dieser haltlosen Behauptung ae- ^'^L^igeengllische Geständnis hm^rmesen, ( ^ m) . m der londoner Fachzettschrift ..Aeroplan" ^ Jahres machte Die ersten Fliegerbomben EL* .^^^lrichen Marinefliegern auf Düssel- abgeworfen. Das beweist, daß ^mals dre Engtaicher den llttrtzen von Bombenabwürfen erkannten l-s kann emem übel werden, wenn jetzt fortwährend nach Ver- ^^^^-aaßnahmen geschrren wird. Die Engländer sind also die erffm gewesen, die unbefestigte, deutsche Städte mit Bomben bellen hüben mch. wre auch bei dem letzten Angriff auf Paris ^ DN^ltung, wenn die Deutschen mit den gleichen Mttteln antworteten. Auz dem Reiche. Brryern und düs Reich. Unter „Bayern und Reich" wird in der „Nvrdd. Allg. Ztg." redaktionell geschrieben: Wenn der Kaiser einen Vertreter Balterns als Friedensdelegierten benannte, handelt es sich mehr um einen Akt allgemeiner Bundesfreundlichkeit gegenüber dem zweitgrößten Bundesstaat, als um eine politische oder Rechtshandlung. Demnächst wolle sich der württembergische Landtag darüber unterhalten. Sollte es mit politischer Tendenz geschehen, so könne die Temperatur nn bundesstaatlichen Verhättms leiden, die ohnehin unnöttg erhitzt wurde, da man an die Aeußernngen Brettreichs über die Vertretung Bayerns bei den wirtschaftspolitischen Verhandlungen^ zwischen dem Deutschen Reich und Oesterreich- Ungarn falsche Folgerungen geknüpft habe. Ungeachtet der zentralisierenden Tendenzen.lasse die Reichsverfassung noch genügende bundessreuudliche Latitüden. Wir hätten gerade m den Kriegszeiten gefehen, wie wohltätig diese Freiheiten wirkten, mrd wie, sie weit entfernt, den organischen Alrfbau des reiches zu gefährden, das Zusammengehörigkeitsgefühl rn den großen Fragen stärkten, weil es durch keine schema- rsche GleickMiacherei gestört wurde. Für die Eigenart der cmzelstaarlichen Negierungsmethoden habe man in der Reichs- haupt>tadt mehr Berständnis, als draußen angenommen zu luerden scheine. Auck) der Streik, über den dre Akten jetzt geschlossen werden konnten, dürste in Berlin anders aufge- saßt werden, als anderswo. Die Reservatrechte würden, wie nn Krieg, auch, nach denrselben unangetastet bleiben. Die Preise für Süßivussrrfische. 8 . Febr. (WTB.) Der Reichskommissar für Fpchversorgung hat im „Reichsanzeiger" eine Bekanntmachung über die Festsetzung von Preisen für Süßwasser- Nlche erlassen, die am 1. April 1918 in Kraft treten. An demselben Tage wird die von dem Präsidenten des Krii?gs-- ernahrungsamtes am 24. Juni 1916 erlassene Beküun't- machung über die Festsetzung von Preisen für SüßwLLier- fpche aufgehoben. In der neuenPreisfestsetzu n g'Ger- dcn nunmehr für alle wichtigen Süßwasserfisch^mit^Aus- ncrhme von Forellen, Lachsen und Neunaugen Preise fest- gesetzt, die jowohl für den Klcinverkauf, als für den Perkauf an den Handel als oberste Grenze gelten. Die Bekannt- mmi)ung sieht eine Erhöhung ider Preise nach den Bedürfnissen der cnizelnen Gebiete bezw. Kvmnrunalverbände unter Zustimmung des Reichskommissars für Fischversorgung vor Ausgenominen von der Höchstpreissestsetzuilg sind Süß- v aper fische, die mit Genehmigung einer Reihe von Geselb- chQsten und Stellen abgesetzt werden, die im Rahmen der Reichsorganpatton amtlich mit der Fischversorgung beauf- Die Preisbildung der durch diese Stellen abgesetz- ttn Fische wird vom Reichskommissar unmittelbar auf dem Verwaltungswege übenvacht. lcmdwrrtschaftlichen Erzeugirisse Kr bewcrkvc. Die HLndels- l tamrne rrt legen aber auch desycckb gegen die Vorschläge Verwah- Lllmmcur regen aoer nunz gegen me nmg ein, weil sie den Hcrndel, der ohnedies durch die Kriegs- Verhältnisse am meisten gelitten hat, in seinen berechtigten Existenzbedingungen aufs schwerste treffen und die Vorstufe zu einer voll ständigen Ausschaltnng des Handys auch für die Zukunft bilden würden. Nach Ansicht der Hanbeslkammern, die überemstimm«: mit den Aeußernngen maßgebender Vertreter der Regierungen und der Landwirtschaft, ist mrr m einem Zusammenwirken aller Erwerbsstände, insbesondere auch der Landwirtschast und des Handels, eine gedeihliche Lösung der Zukunftsaufgaben der Lebensmittelversorgung zu erblickeir." Bei der Bedeutung dieser Frage für die stadttsche Bevölkerung hat der Vorort die Städte und bie Komnrunalverbände um Unterstützung der Stellungnahme ersucht. Wegen Einschaltung des Handels bei der Futtermittelverteilung in Hessen haben sich neuerdings Widerstände seitens der landwirtschaftlichen Genossenschaft^ ergeben, wesl>alb die Handels- lantmer beschlossen, iiviederholt bei per Großherzoglichen Regie- rung vorstellig zu werden. — Zu der vom Reichs Postamt angeregten Herstellung eines Verzeichnisses der Postscheck- und Ban kkonten-Jnhaber wurde beschlossen, jeder einzelnen .Handelskammer die Herstellung für ihren Bezirk zu überlassen. — Wegen der Einführung einer W c i n ft ei| e r hat der Vorort sich an das Großh. MMsterium gewandt, um ffine Aussprache herbeizu- sühreu. Dieselbe soll in den nächsten Te über folgende lvichttgeren Gegenstände ver- ^ O 1 Dbrschlage der landwirtschaftlichen Ge- noisenschasten hmstchürch der Organisation der Lebens- mittelversvrgung wurde noch eingehender Aussprache fvl- gende Erklärung ernstümmig Qi p& Wirrmen: ^ höllischen Lxr'chÄslamrnern haben nt ü Ueberrchichimg unb f Eenutnis genommen, die die landwirtschastlichen Gem>,sen,ck/aften hnistchtlich der Umwandlung der Organriatton der Leben s mittel Versorgung gemacht haben, die dahingehen, mtter Ansschalttmg der seitherigen Funktionen der Kommunal verband« und des Handels die landwirtschaslliichen Ge- nossenschaflen zu Trägern der Lebensmittelverjch^ung zu machen. ^ ^.^,^>chläge für ungeeignet und m hohem Grade bedenklch. Tu seitherige Bewirtschaftung d^ Brotgetreides hat M, ^ach Ueberwindung vieler Schvierigkeiten eingelebt und be- wahrt. ^.u)re Erietzmig durch ein aiideres System könnte nur dann §Lr, aöiI ’ n ; 9 - kverden, wenn ein unziveifelhaft besseres System an ferne Stelle ge,etzt merben könnte. Die Uebertragung der Bewirtschaftung auf die laiidwirischaftlichen Genoisenschasten kann als eme Becbesserirng nicht anerkannt wer- c^r wesentliche Bersch,'echtcrung zu befürchten b \ die erforderlickien fachkmwigwi Kräfte ^Men und da sie stls Partei nicht im stände smd. unpartemch und mtt Nachdruck die Heransck>assung 3IM5 St«dt und ^ Gießen, den 12. Februar 1918. Kt \ Zum Frieden mit Rußland. ede,mit Rußland! Die Kanonen an der Ostfront sind rnt, die russischie Delegation in Brest-Litotvsk hat Kriogszustand mit. den Zentralmächten für beendet ärt und die allgemeine Demobilisation ungeordnet! So drahtete gestern der Telegraph nach allen Himmelsrichtungen und wo in deutschen Gauen^oie Nachricht aulangte, herrschte Genugtuung und Freude. 'Ohne Sang und Klang sollte die vierte Kriegsfastnacht wie sonst ins Land ziehen. Da bringt der Rosenmontag den russischen Frieden und macht die Fastnachtszeit ^.918 zur historischen tzpoche. 1/26 Uhr war es, als am Wqtqmi die Nachricht einllef. Wie ein Lauffeuer durcheilte sie die Stadt, das Telephon rasselte, aufgeregte Menschen lieflm hin und her, kleine Gruppen bildeten sich auf den StrlHen und man debattterte lebhaft und baute Luftschlösser für die Zukunft. „Also es ist wirklich wahr," hörte man mtt.einem Seufzer der Erleichterung, der Freilde, sagen, und vorsichtig, wie ein kostbares Gut wurde das Wort „Friede" Auf die Zuuge genommen. Am led- Haftesten ging es aber an den Plätzen zu, wo die arntliche Meldung angeschlagen war. Hier drängte sich Groß und Klein, barhäuptige Männer, die eilends die Arbeit verlassen hatten, Frauen, mit Taschen und Marktkörben, Schulbuben und Mädchen, die natürlich auf den schulfreien Tag sich am meisten freuteir. Einer schubste den anderen weg. mit Bleistift und Papier bewaffnet, suchte jeder sich> nach d'orn zu drängen, um den Wortlaut abzuschreiben, lind die stille Freude, die Genugtuung, die aus alt diesen Ge- ftchfernzu lesen war! Dabei fehlte es auch nicht an Humor vollen Worten. So meinte Lin Leser des Anschlags lawnisch . „Na, ja, Rußland is' am Umkippen!" Bunter Fahnenschmuck belebte bald das Straßendild und wiegte sich lustig im Winde. — Im Stadttheater wurde gestern abend des bedeutenden Ereignisses ebenfalls gedacht. Vor Beginn der Vorstellung von „Die Straße nach Stein- aych" ergriff .Hoftat H. Steingoetter das Wort und hielt eine poetische Ansprache über die Bedeutung des Tages Auch hier sprach sich in der beifälligen Aufnahme und der Begeisterung des Publikums die Freude über das Geschehnis aus. * ** s z e ich nun g Schütze Franz Rvscnbaum von wer erhielt die Heffgche Tapferkettsmedaille. — Der Lackierer Ludwig Größer von hier erhielt zur Hessischen Tapferkeit^- Medaille geht auch das Eiserne Kreuz. ** Bon der Feuerwehr. Gestern vormittag 637 Uhr wurde der MeDer 434 an dem städtischen Schlachtbof 'betätigt, ,ogteich lie|_ auch die telephonische Nachricht em. daß der Heuschuppen aus der Pulvermühle brenne. Die Wache fand bei ihrem Eintrefse^l den Braßd wirch Einaveifen von in der Nähe befind litten und im Haufe wohnenden Leuten derart niedergehalten vor das; es ihr gelang, das Feuer alsbald zu ersticken, ohne daß irgend- barm von bekomtt. 5?^ ^ssebllch steifes m fernem ganzen Betragen und ^ nnmer, als ob ihn seine Größe verlegen nachte, indessen behaupten alle, die Goethe in der Nahe sewiswuhast und redlich ist, auch l-ennlich imterstützt. ^ein neuer Standort hat aber nach ^§E!lben Zeugms etzvas Fremdes in sein Wesen hrnernqebracht. zuvor hatte Sophie Becker bei Wieland Besuch gemotttt. ^^iber benEt sie in ihrem Tagebuche: „Wieland ist nicht so groß al-, Meirich, als er uns in seinen Weicken als Schrift- eriEr ist selbst zu voll von semem Rufe Sem Dor- $ bei ^bem nicht so schön, als er schreibt. Am ehttvurdigste:! r,t er mir als Manu und Bader, und ich hübe neuen Glauben an die Süßigkeiten^ oreier BerhÄttmie bekommen. Wenn ein Röensch, dessen Plxmtasje Bllderu von Glüch'elicMt vertraut ist. wenn ein solcher Marsch gesboht,^ er hcche sie in diesen Berhaltniffen gefunden so inuß cttvas daran sein. Seine Familie besteht aus ",ehn mchrenteill. nuerivmlif'enen Kindern. Die Töchter sind nicht hübsch ichcmen aber alle Gew zu haben." Altch über die Herzogin mutter Amalia äußert die Tagebi^chreilierin die Aniickchdaß sie in SrffLr!/ ersch'ütt, als sie ist. Das Borutteil der Staude ^lm yt P ^nä ™ n l 1eiTter üvpzen Wschoulichöett . . . Jul einem etwas näheren Umgänge mtt ihr soll man das Seichte mb ^«nzes Wesen stark empffnoeu. Sie von dem künftigen Zustande des Mensck>en ge- stwoaen l>at,^we Meinung geäußert, daß jeder Mensch seinen fter ^ mici>c,: einuehmen würde, und sich dal'er glücklich geprieien Fürstin zu sein." Das wäre mm freilich n*nn mcht etioa em < 5 >tti?rz Anna Amaliens hier mißverstanden loordcn &^ bm:a|( ^ ieC ^benblick hinter die Kulissen des klassischen * * ukrainische Di chtungimdeutschenDchrift- deutschen Kriegsgefangenenlagern, in berten }idi Wunen berrnfccn. haben die Söhue der Ükramer durch ihre künst- ^^bietungen besonderes Auffchen erregt. Tie wehmütig- i * ftn Volks!«4>er und der prachtvolle .Aauh ihres Nationalinstrumentes, der Bandura, mit der sie sich begleiten Er Zbunstftemlde, das Interesse aller Mustkhlswriker und der Llttraturkenner. Dabei ist die ukrainische Dichtung Mi deutschen Schrifttum fett langem heimisch und bekannt gerade jetzt darauf hingewiesen zu werden, daß es cnu deutscher Dichter war, der die ukrainische Dosksdichvmgl U vnüfJri altrussiichen Publikum zugänglich machte und so m du Wellli teratur em führte. Diese Bertrautheit mtt der Dick«uu 4 ^ stete Antettnahme an der Unterdrückim.^ ^lles erhöht, das nun bei den Derhandlimgen, m Brefb-Ol^wsk seine Unabhängigkeit so bcde,ttsam bekundet Es wpr ^rredrich Badenstedt, der 1845 unter dem Tttel \^r Ueberse^mg Noümisssscher Bolks- l-reder ver-ffmtÜÄL. ^obetpeto, der Jane »tooadbe auK TisliÄ am i. Dfaybcv 1844 datiert, weilte damals längere Zett in Ruß- tand, und wie er durch seine Uebersetzung die Kunst Puschkins und 1 .ermontows ber uns bekannt machte, sv erkantte er auch sogleich der großen Saimnlung ukrainischer Bolkslieder, die 1834 der rus,isckie Gelehrte M. Maftmowitsch m Moskau hevrus- gegeben hat. Gogol, der größte Dichter der Ukraine und Mgleick emer der größten russischen Künstler überhaupt, hat diese Volks- lebendige, ' leuchtende, farbige Geschichte feines Belkes gcimeien. „Für Kleinrußland bedeuten die Bolkslieder alles: seme Poesie, seme Gefchichtch das Grab feinet Bäder." Sagt er. „SBer mcht m die Tiefen dieser Lieder gedrungen ist, der wild nichts von der großen Bergangenhett dieses blühenden Stückes Rußlands erfahren". Eruen Ueberblick' über diese (Schichte der ttkrame verniittelt uns nun Bodenstcdr: „Die Lieder der Ukraine" bemerkt er in ferner Einleitung, „leben fort von GescAechst zu Ge-i schleckst und erzählen den Kindern von den Daten der Väter, rennent mtdereu Lande hat der Baum der Volkspoesie so herrlich' Früchte getrageli. nirgends hat sich der Geist des Volkes so lebendig und llar m seinen Liedern ausgeprägt, rofte bei den Klleinrussen i W-e.sch e,NAngreifend'w Deist der Wehmut, welch tieft., echt nuurschlickic' Gefühle sprachen sich in den Liedern aus, die der Kvsak in der Fremde singt. Welch eine Zartl?ett, mit mäimlicher .Kraft gepaart durchweht seme Gesänge ijer Liebe!" Diese Lieder, die da^ Familien -- r ^Klernrussen schildern, smd im ersten Tell der Boden- stedtchen Sammlung vereinigt. Wir hören da von der schrankenlosen Freiheit der Kviakeii, brelstnausziehen zu Krieg und Abenteuer, bwt öcr Lehnsucht der zuruckbleibenden Frauen nach den Männern, er- freuen uns an der ergreiftnden Beseelung der Natur in den Liebes- ttftaine" gibt eine charakft- ristiiche Auswahl aus deii geschichtlichen Heldenliedern der zur Bandura smgeiweu tternrusstschen Skalden, der sogenannten Banduristew Lxiese Heldenli^er. die Tnmen. bieftn ein getreues Bild von den kleiurusnsckion Geicknchte, von den Taten und Leiden ihrer Helden ftc haben mehr einen eprschimi Eharakter und eine größere Freiheit ^Versmanes^ Badenstedts vorzügliche Uebersetzungen haben Re m uriserm Schrifttum eingebürgen und mannig fackle Mrttmg auf tmsere Ltteratur ausgeübt. In neuester Zeit hat fufr bann bei uns besonders mit dem ukvaiuisck^n National * Schewifchenko beschäftigt, dessen Gedichw Julra Virgima mehrere Jahre vor dem Kriege aus dem Ukrainischen uberttageu hat Schewffchenko, der 1814 .nboren wnrdcft^d ^, emem kurzen Lebeii, von dem er 24 Jahre in der Leibeigenschaft- 10 Jahre m on Gewrigenschaft u. nur.12Jabre als freier Dichtern Maler verbracht sl»tte i 86 p starb, ist durch seine Frechett fordernden. ^ Sauger der ukrainischen llmchhängigkeitsschnfucht ae- nwrden. Auch snne Gelange leben gettagen vom Zauber kla^, Her ^ löbcr lort. So hcu das dcutsche- Schrrfttum. getreu der Foldenmg des alten Goethe daß unsere Li!?' Sinne des Wortes l'Sn. liebevolle Pflege angebeCbat b ettet ^ ^ ktemriissischm Wchnc ein.' .HcinOättr unter unss rrXifcx Gebäudeschaben attftenb. Das öeli mürbe herausgeschafft Mid konnte MN Teil trocken geborgen werben, so daß einer Wicherr-er-wendung dieser Menge wohl nichts im Wege stehen dürfte. Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesen, daß es im Interesse der Einwohnersckraft liegt, bei Ausbruch ein.es Feuers den nächstgelegenen Melder sofort zu drücken, was leider bei der begreiflichen Mfragung fast immer versäumt wird, wodurch oft bostbare Minuten verloren gehen. .Hinweise für den Standort der Feuermelder sind kostenlos auf dem Stadtbauamt, Aster- rveg 9, erhältlich. ** Die neuen Eis eubahnf ahrpreise. Am l. April d. I. trftt bekanntlich eine Verteueriurg des Reiseverkehrs im mmzeu Deutschen Reiche in Kraft. Der zugunsten des ReicL>es zu erhebende Zuschlag ist nach Wagenklassen gestaffelt; er beträgt für die bisher steuerfreie 4. Klasse 10 v. H. des Fahrpreises, für die übrigen Klassen 12 — 16 v. H..des Fahrpreises (12 v. H. in der 3., 14 v. H. in der 2., 16 v. H. in der 1. Klasse.) Zugunsten der Staatseisenlahn Verwaltungen wird ein Zuschlag von 10 v. H. erhoben. Infolgedessen erhöhen sich die kilometrischen Einheitssätze in der 4. Klasse von 2 auf 2,2 Pi, in der 3. .Klasse von 3 auf 3,3 Pf., in der 2. Klasse von 4,5 auf 4,95 Pf., in der 1. Klasse von 7 auf 7,7 Pf. Diese erhöhten Sätze erhöhen sich weiter um die Staffclsätze der Reichsverkehrssteuer, nämlich in der 4. Klasse um 10 v. H. von 2,2 auf 2,4 Pf., in der 3. Klasse um 12 v. H. von 3,3 auf 3,7 Pf., in der 2. Masse um 14 v. H. von 4,95 auf 5,7 Pf., in der 1. Masse um 16 v. H. von 7,7 auf 9 Pf. Auch die Beförderung des Reisegepäcks verteuert sich um durchschnittlich den dritten Teil des jetzigen Preises. ** Sommermäntel im Jahre 1918. Tie knappe Zuteilung von Sommermänteln durch die Bezugsscheinstellen hat eine Milderung erfahren. Tie Reicl)s-Bekleidungsstclle macht darauf aufmerksam, daß in diesenr Jahre die Bczugsscheinstellcn kränklichen und hochbejahrten Personen Bezugssck-eine für Som- mermäntel ausstcllen dürfen, wenn durch ein ärztliches Zeugnis nachgewiesen wird, daß die Anschaffung mit Rücksickft auf den Gesundheitszustand dringend notwendig ist. ^ferner kann jeder, der einen getragenen, aber gut erhaltenen Sommenyantel oder? zioei stark abgetragene Sommermäntel abliesert, einen Bezugsschein auf einen neuen Sommerinantel erhalten. ** Tie Stein kohlen-Bezugs-Gesellschaft Gießen, welche im abgelausenen Geschäftsjahr 1916/17 1457 Mitglieder zählte, hat jetzt ihren letzten Geschäftsbericht erstattet, dessen Zahlen ein anschauliches Bild des Kohlenmangets ergeben. Ter Umsatz aller Sorten Brennstoffe ergibt für das letzte Jahr 43 680 Ztr. (gegenüber 111 468 Ztr. in 1915/16). Es bedeutet dies einen Rückgang von. rund 60 Pvoz. gegenül'er dem Vorjahr; doch steht zweifellos fest, daß zahlreiche Verbraucher noch aus dem Borjahres über größere Mengen Kohlen i verfügten, die mitverbraucht wurden. Ter geldliche Umsatz der Gesellschaft betrug für Brennstoffe 55 499 Mk. (110 020 Mk.), für Fracht kohlen 11012 Mark (29 633 Mk.), Oktroi 1631 Mk. (4068 Mk.). Im Geschäftsjahre 1916/17 (vom 1. August 1916 bis 31. Juli 1917) wurden von den Mitgliedern für zu lieferndes Brennmaterial 131050 Mark (200 936 .Mk.) bezahlt.. Für nicht zu liefernde Brennstoffe bzw. lleberzahlungen wurden 55 279 Mk. (38 824 Mk.) zurückgezahlt. Außerdem erwuchsen dem Verein noch 1612 Mk. (1519 Mk.) B:- tricbs kosten, welche aus dem rund 10000 Mk. betragenden Reservefonds und aus besonderen Einnahmen gedeckt wurden. Der Abgang im letzten Jahr betrug nur 55 Mitglieder. ** Allgemeines Wahlrecht und Parlamentarismus. Bei den Kämpfen um eine Reform des Wahlrechts in Draußen ist es sicherlich für viele erwünscht, daß ihnen Gelegenheit gegeben wird, aus berufenem Munde Näheres darüber zu Höven Wr verweisen deshalb auf den Vortrag von Herrn Prof. B o u s s e r. Siehe Anzeige. ** Zahllungen an Kriegs - und Zivilgefangeue in Großbritannien, Japan und Amerika. In bezug auf Zahlungen an Kriegs- und Zivilgefangene in Großbritannien, Japan und Amerika teilt die Deutsche Bank mit, daß anstelle ihrer Londoner Agency ein „Prisoner of war Relief Eommitee" den Zahlungsdienst übernommen hat. Dieses Kvmftee setzt sich zusammen ans einem Vertreter des Public-Trustes, einem Vertreter der Schweizer Gesandtschaft und zwei leitenden Herren der Deutschen Bank London Agency. Die 'Arbeit wird, wie bisher, von den Beamten der Londoner Agenep geleistet. Die 6^Hölter und Spesen des Komitees gehen zu Lasten der Deutschen Bank Berlin. ** Schwarz-Weiß-Theater, Selte.rsweg 81. Der Spielplan von Dienstag bis einschließlich Freftag dieser Woche enthält u. a. die Filmwerke „Das Opfer der Bella Rosegius" und „Ter Reiseonkel". Siehe Anzeige. ** Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 34. Das Drama; „Die zweite Frau" sowie der Filmschwank „Familie Habelmann" sind im neuen Spielplan enthalten. Siehe Anzeige. Landkreis Gießen. #- Ailendorf a. b. L., 12. Febr. Bei eurem Sturmangriff starb den Heldentod der Leutnant d. R. Lehrer Ludwig S a x e r , Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapstrkeits-j Medaille. Klein-Linden. Das Eiserne Kreuz erhielt der Unter- offtzier, Lehrer Ludwig Keil. ^^Grünberg, 12. Febr. Die Ersatzwahlen zur Zweiten hessischen Kämmer im Wahlkreis Grülcherg wurden auf den 26. März d. I. festgesetzt. Falls Stichwahlen nötig werden, finden diese am 9. April statt. Kriegsteilnehmer können an den Wahlen teiluehineu, auch wenn sie zu direkten Staats- und OKmeinde- steuern im Jahre 1917 nicht herangezogen sind. i. Hattenrod, 12. Febr. Fahrer Wnrad Gißen fetter erhielt das Eiserne Kreuz 2. Maste. :: Ober-Bes singen, 12 Febr. Ilnterofftzier Hermann Sei pp wurde zum Sergeanten befördert. Er besitzt das Eiserne Kreuz 2. Klasse, die Hessische Tapferkeitsmedaille rurb das Hessische Kriogsehrenzeichen in Eisen. ** Wieseck, 12. Febr. (Die Hessische Tapferkertsmedaille erbielt der Schütze Ludwig Schnabel. Kreis Büdingen. 4t Büdingen, 12. Febr. Die Hessische Tapferkeits Medaille erhielt der iGefteite Heinrich Heck. Miche ln a u. Zum Sergeanten, esördett wurde der llntcroffizier //Kam Schäfer. Kreis Alsfeld. 4t Alsfeld, 12. Febr. Das Est'erne Kreuz 1. Maste, früher Vas Kriegsehrenz-eichen in Eisen, erhielt der Reallehrer Georg Müller. Kreis Schotten. 4t Schotten. 12. Febr. Das Eiserne Kreuz erhielt der Sergeant Ludwig Meyer. O Glas Hütten , 12. Febr. Durch Lehrer Weber wurde bier für die Schwesternspmde der Betrag von 60 Mk. gesanunelt. Kreis Friedberg. = Friedberg, 11. Febr. Ter Bahnarbeiter I. Schuhmann aus Nieder-Mörlen geriet Savlstag vornrittag im hiesigen Bahnhof zwischen die Puffer zweier Güterwagen und wurde auf der Stelle getötet. Fc. Friedberg, 11. Febr. IN einer hier abgehaltenm, Landwirtskammer-Bezirks-Versammlung für die Bezirke Friedberg, Butzbach, Echzell und Vilbel Hürde auch die Milchftage an.geschnitten. Oekonomrerat H e n s e l - Dortelweil belwndclte diese Frage eingehend und betonte, der Milchpreis stünde nicht im (Anklang mit den Erzeug er kosten. Bedauerlich sei es vor allem, daß m dem Vorstand der L an.de s-Milch- und Fettstelle bei 29 Mit- gliedern kein einziger praktischer Landwirt sitze. Landwirt H e r b er t-Obererlenbach bemerkte, der Krieg sei ein Lehrmeister ge- otfÜ' u - a - Hinfälligkeit von der alleinseligmachenden Lehre der Simmenthalcw HockHucht bewiesen. Er forderte füll dre Gemeinden, die es verlangten, das Recht, auch Millen vom Mederungsschlag einzustellen. Ter Kreis Friedberg sei mit seinen vrelen schwarz- und rotbunten Kühen der einzige Kreis in Hessen, der mrt 2,24 Liter pro Tag und Kopf der ihify das Höchstmaß nicht mir erreicht, sondern überschritten habe. Der Redner führte zum ^chluffe aus. den Bürgermeistern, die bei dem Schi vernemorden langsam getan hätten, gebühre die Rettungsmedaille. * Gambach, 12. Febr. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse erbielt äer .Oberleutnant Ldlwer Stroh. Inhaber des Eisernen Kreuzes. Ms Bayer. Militär Verdienst-Ordcws 4. Klasse mit Schwertern, der Prud-Luitpold-Medaille, der Hessischem Tapferkeitsmedaillei unkk des Hessischen Kriqgsehrenzeick-cirs in Ersen. Dorn-Ass erb- heim. Das Eiserne Kreuz erhielt der Unteroffizier August Becker. Starkenburg und Mcinhessen. ** Darmstadt, 12. Febr. Die Bestrebungen des Ernst- Ludivig-Vereins zur Förderung der Wohirungsfürsorge sind in letzter Zeit tviederuw recht erfolgreich. Für die Gemeinden Bickenbach, Alsbach, Jugenheim und S e e h e i m wurde eine „Geineimrützige Baugenossenschaft für die vordere Bergstraße" errichtet. Die Beteiligung war sehr stark. Die Bürgermeister der vier Gemeinden gehören dem Aufsichtsrate der Baugenossenschaft an. Vor einigen Tagen wurde in Alzey die Gründung eines gemeinnützigen Bauvereins beschlössen, dem ebenfalls sofort eine sehr große Zahl von Anteilzeichnern beigetreten sind. Tie Stadt hat beschlossen, sich selbst an dem Unternehmen mit derselben Summe £u beteiligen, die von Privaten an Stammanteilen gezeichnet wird. Auch will di? Stadt die Beschaffung von Möbeln für minderbemittelte '.Kriegsgetraute in die Hand nehmen. Im Anschluß an die Gründung des Bauvereins bildete sich auch eine Ortsgruppe des Landesvereins für Krieger Heimstätten. D. Z. Darmstadl, 12. Febr. Die Technische Hochschule zu Karlsruhe hat Professor Ludwig Dill, dem Direktor der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe, gelegenllich seines 70. Geburtstags wegen seiner hervorragenden künsllerischen Leistungen und in Anerkennung [einer großen Verdienste um die Entwicklung und Förderung des KunstausstellungsWesens in Deutschland die Würde eines Dr.-Jng. ehrenhalber verliehen. ch I ngelheim, 12. Febr. Im Bezirk der Gemarkungen Nieder- und Ober-Ingelheim finden in der letzten Zeit zahlreich« Verkaufe und Versteigerungen statt. In Ober-Ingelheim ivurden über hundert Morgen Weinberge und Aecker durch fteiwillige Versteigerungen abgesetzt. Für Weinberge werden besonders hohe Preise angelegt. Das Gelände der ehemaligen Zellstvffabrik an der Bahn hat die Gemeinde Nieder-Jngelheim für nahezu 100000 Mark läuft ich erworben. Kreis Wetzlar. ra. Au s de m K re ise W etzl a r, 12. Febr. Mit dem Eisernen Kreuz wurden ausgezeichnet: Fahnenjunker Geft. Hans Schee l - Braunfels, E. Weber-Burgsolms, W. Keßler- Schivalbach, Geft. Georg Kunz- Wierdorf, Heinrich Weimar- Bonbaden, Heinrich Martin- Aßlar rmd Kanonier Brück- Bermoll. ra. Reiskirchen, 12. Febr. Entgegm den wiederholt be- kanntgegebeniM Bor'chriften Ivurdea bei der je'ügen Getreidrnachi- schan bei einem hiesigen Landwirt insgesamt 18.51 Zentner Brotgetreide, .Hafer, Gerste, Erbsen und Raps teils hinter Betten, teils im Tanbenschlag und noch anderwärts versteckt vor gefunden. Hessen-Nassau. mr. Frankfur t a. M., 12 Febr. Die Diebesfrechheit kennt keine Grenzen mehr. Einer .Hausbesitzer in der Sackgasse wurde am hellen Tage das Dach abgedeckt, der Zinkbelag uwd die besten Schiefer mitgeiwmmm. Die Hauseinwohner meinten, es seien Dachdecker che der Hausherr bestellt habe. ----- Frankfurt a. M., 12. Febr. Das von der Stach erworbene BadSodenthal im Speffart wird bereits am 1 .April d. I zunächst für 100 Kinder eröfjiret. Nach dem weiteren Ausban des Bades sollen vor allem erhalungs- und kräftigungsbedürftige junge Leute beiderlei Geschlechts, Schwangere, Frauen, che durch das Stillen ihrer Kinder erschöpft sind, mrt» Frauen mit Unter!eibsleiden in Betracht kommen. Tie Kur cheser Leute geschaht teils auf städtische Kosten oder Stiftungskosten, teils zu möglichst geringen Sätzen auf Kösten der Patienten selbst. Aus dem üchrfchüssigeir Wasser beabsichtigt man che Gewinnung von Badesalz, Mutterlauge uuö Trinkguellrvasser. Diese Erzeugnisse sollen verpackt als Frarrkfurter Badesalze usw., mft dem Mappen der Stadt geziert, versandt werden und sich den Markt erobern. mr. Frankfurt a. M., 11. Febr. Zum Dchu-e der Bürger werden die Laternenpfähle mit einem weißen Anstrich versehen, damit sie in brc Dunkelheit anfflallen. Auch die Ranchteine der Bürgerst-eige sollen in derselben Weise kenntlich gemacht werden. — Ka ssel, 11. Febr. Der Enkel des Parabeldichters Krum- m a ch e r, Tftektor Dr. RLartin K r u m m a ch e r, ist inr Mter von 82 Jahren gestorben. Der Verstorbene tvar ein Gelehrter und Kenner der deutschen, ftcnczösischen, englisck-en, lateinisck)en und griechischen Literatur, aus der er seitenlange stellen ftei aus dem Gedächtnis zitieren konnte. Goethe kannte er nahezu auswendig. Ten „Falrst^^ hat Krummacher nach eigenen Bekundimgen mehr als tausendmal gelesen. UntVersitäts-Nnchvrchtetr. ** Marburg, 9. Febr. Die Hochschülbückierei, Studien- anstalt und Beratungsstelle für blinde Studierende in Riarburg- Lahn, die 1917 vom Verein der blinden Akademiker Teutnchlands, vom Akademischen Hilfsbwnd, vom Teutsch»en Hilfsbund für kriegs- verletzte Offiziere und vom Reichsausschuß für Kriegsbeschädigteri- Fürörge gegründet worden ist, hat ilwen ersten Jahresbericht abgeschlossen. Tie HechchulbMerei umfaßt nach einjährigem Bestehen über 1100 Baride in Blindenschrift. Durch über 200 Schrer- ber und Schreiberinnen sowie zahlreiche Ortsgruppen inr Reiche sind wntere^ 300 Merke in Vorbereftung. Die Werke sind ausnahmslos Studienwerke samtlick)>er Wisjenschjaftsgebiete, die für die Bearbeitung durch Blikrde in Betracht kommen. Das Sekretariat hat die Aurfstellnng eines, alle in Blindenschrift abgeschirie- benen Studienwerke umfassenden Katalogs beendet, der in Schwarz- und Blindendruck sämtlichen akademisch gebildeten Blinden und Studierenden zur Verfillpurg gestellt werden soll. Durch das im Dezember 1916 in Leipzig getroffene Mkommen der deutschen Blindenbibliotheken fftdie Marburger Hochchsirlblindenbück-erei als Zentr-alstelle ftrr fachwissensckaftliche Blindenschriftwerke anerkannt worden. Tie Strrdienanstalt, an der Z. 20 Blinde ihren Studien obliegen, beschäftigt 6 Lehrer und Beamte. Tie .tm erste,! Jahre durch die blinden Studierenden erzielten Erfolge beweisen die Bereckitigm'g der Gründung. Tie Beratungsstelle hat eine geiraue Statistik aller Blinden mit höherer Schill- bzw. akademischer Bildung einschließlich der Kriegsblinden, deren Zahl etwa 110 beträgt, angefertigt, und das daraus sich ergebende Material bearbeitet. Im Vordergrimde steht die Bearbeitung der Berufs- ftage der blinden Mademiker. die gemeinsanr mit den Fachausschüssen des ylkademischen Hrlfsbundes verfolgt wird. Die Beratungsstelle gibt Auskunft üb^r alle Fragen des Blindenbrl- dungswesens, sie verfolgt besonders die angeblichen und tatsächlichen Verbesserungen auf bliudentechlnischem Gebiete. Tie Ans- breirung der Bibliotl)ek und die wachsende JNansvruchnahme der Studienaustalt hat den Ankauf eines weiteren geräumigen Bibliothekhauses niollvendig gemacht. Ein Jahrbirch das mehrere interessante Aufsätze und Studien über Berufs fragen der blinden Mademiker bringen wird, soll im April erscheinen. Briefkasten der Ncdaktion. ks. 8. 1867. Kriegselterngeld kann gewährt iverden, wenn die Eltern oder Großeltern des gefallenen oder gestorbenen Kriegsteilnehmers bedürftig sind und der Verstorbene vor dem Eintritt in das Feldheer oder nach seiner Entlassung zur Zeit seines Todes bzw. bis zu ,'einer letzten Kranll>eü deren Lebensunter-. halt ganz >oder überwiegend bestritten hat. Ob Bedürftigkeit vorliegt, muß von Fall zu Fall geprüft werden. Zrau M. in 5t. 1. Familienunterstützung .wird Eltern und Geschwistern nur gewährt, wem, sie bedürftig sind amfo der Ern berufene dn-selben vor seinem D rensdantrftt unterhalten hat, «öder die Unterhalllmgsbc'dürftigleit erst sputet, etwa infolge von Krankheit öder Arbeitslosigkeit l-ervorgetreten ist. (irrte Auszahlung der Familienunterstützung für zurückliegende Zell ftn- det in der Regel mcht stätt. 2. Kriegselterngeld. Wir verweisen auf die vorsieheude Auskimft in gleicher Angelegeriheft. 3. Da die Ehe bereits vor Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetz- bnckpes beschlossen worden ist, läßt sich die Frage ohne eingehende Ketvntnis der in Betracht kommenden BerlM'tnisse nicht beantworten. N. 8. hier. Tie Auffassurrg der Steuerbehörde ist richtig. Die Landeskommission l?at unterm 18/XI. 1905 Sammlung ' Nr. 9) entschieden, daß Mimetrtationsberträge «nutz toi rtüftf röz,^. fähig sind, wenn für dieselben neben der gesetzlichen Pflicht eine besondere verpflichtende Abmachung besteht Für Preußen ist anerkannt. daß ein befmrderer Rechtstitel nicht vorliegt, 'wenn der vorhandene Tllel (Vertrag, Urteil/ nur gesetzliche Verpflichtungen wiederl-olt und festsoellt (vevgl. Kommentar Schmidt zum Ein- kommeltsteuergesetz, Aitmerkung 3 zu 9lrtiM 19 Absatz 3.) Letzte Nachrichten. (WTB.) G roßes Hauptquartier, 12. Februar (Amtlich.) W e st l i ch e r Kriegsschauplatz. HeeresgruppenKronprirlzNupprechtund Deutscher Kronprinz. An dielen Stellen der Front Artillerietätigkeit. Jnfan- terieabteilungen fiihrten südlich von St. Quentin und auf dem östlichen Maasufer bei Eaurieres erfolgreiche Erkundungen durch und machten dabei (befangene. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Zwischen Fterey und der Mosel Artillerie- und Minenkampf, der sich heute morgen besonders in der Gegend von Nemenauville verstärkte. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die militärische Lage ist an der Front gegenstber den Gwßrussen und Rumänen unverändert. Italienische Front. Auf der Hochfläche der Sieden Gemeinden tagsüber leb- hafrer Fenerkampf. Im örtlichen Angriffe säuberten öster- reichisch-ungarischc Truppen feindliche Slutzpuntte am Südhange des Sasso Rosso und nahmen dabei sechs Offiziere und zweihundertsiebzig Mann gefangen. Von der mazedonischen Front nichts Neues. Der Erste Generalguartiermeister / Ludendorff. Graf Hertling über die preußische Wahlreformoorlagc. Berlin, 12. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Tie „Norddeutsch* Ml gemeine Zeitung" schreibt: Llns Anlaß einer Unterredung, zv der der .Herr Reichskanzler und Ministerpräsident den Herrn Präsidenten des Abgeordnetenhauses hatte bitten lassen, machte er dem letzteren folgende Mitteilung^ Es ist dem MftchtervrcM-ew ten in letzter Zeit von verschiedenen Seiten /— auch) in der Presse — unterstellt worden, daß er nickst mit der gleiche n Erttschiedenheit wie bei seinem Amtsantritt für die Wahlrechtsreform ein- trete. Er müsse diese Unterstellung mit aller Schiärsc- zurückweisan. denn er habe sein Wort gegeben, für bk WaHlresorrn eintretcM Hu wollen und er werde dieses Wort 'halten. Er ctteirm_ zlvar durch-, aus an, daß die ganze Zukunft Preußens und Deutschlands von einer so entscheidenden und bedeutungsvollen Vorlage abhmrge umv daß die preußische Wahlreformvorlage eine sehr gründliche un« eingehende Durchberatung ersvrdere und dahw nichstttt lltrtzirr Zeist erledigt werden könne, aber er nrüsi Wert darauf legen, kerneil Zweifel an seinem unveränderten Willen auflommen zu lassen, die Wahlreformvorlage mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln zv- standezubrrngen. Berlin, 11. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Der Wahlrechts- ausschuß des (Ab geordneten Haus es hat heute die Bera tung bex Herren hausvorka ge beendet mifr beschlossen, am Mittwoch die Beratung der Wahlrechtsvorlage selbst zu beginnen. Die Konservativen versuchten eine neue Verschleppung, indem ftck beantragten, vorher die Aenderungrn des Etatsreckstes zu^ beraten» Sie fanden aber nur bei einem Teile der FveiKonseroativen und der Natiomalliberalen Unterstützung. Bemerke ns.vert ist, daß be*- Vizepräsident des StaatsMinisteriums Dr. Friedberg sich bei Verschleppung entschiÄren wipersetzte mtb erklärte, daß die Regier rung den festen Willen habe, innerhalb des Rahmens der Vorlage zu einer Verständigung zu gelangen und alle mriasfttngsmäßiges Mittel zu diesem Zwecke anwenden werde. Ausländische Hetze gegen Ludendorff? i. Köln, 12. Febr. Bei der dReldung über eine einsetzende feindliche Propaganda gegen Ludendvrff erklärt die Köln. Bölkszdg., daß ihr zuverlässige Meldungen zugeganzem ferm, wonach gewaltige Anstrengitng'en der Eittente im Gange seren, durch ein ganzes System von Jntriguen, namentlich ourch erne umfassende Stimmungsnmche und durch Benutzung ^nrehrerer unterirdischer Kanäle, Ludendorss M Fall zu bringen. So lange Luden- dorff an ftiuer Stelle stände, könne cm einen Frieden nickst g^achi w'erden. Dabei hoffe man, daß Hindenbrtrg fteiwtllig zu.rucktrete, wenn Ludendorff gefallen sei. Diese neueste Art der politischen Kriegführung wird vornehmlich von London aus betrieben. Ihr Harrptsitz ist in 'ber Schsiveiz. Dft russische Wirtschaftslage. Stockholm, 11. Febr. (WTB. Nichtamtlich > 9^ach euwr in Petersburg einigetro-fseuen Meldung sollen inr Hasen von Mur- man.sk seit dem Dezember vorigen Jahres Millionen von Gamaschen, zehnlausende Paar Schuhe und lmnderttausende von Pud Mehl unter freiem .Himmel ohne geglichen Schutz lagern. Dir Vorräte sollen aus Amerika stammen. Nach Bckannttverdeu dieser' Nachricht soll das Zentralkomitee der Balttschen Flotte um tunlichst baldige Absendung der Vorräte gebeten haben, da insvige' des großen Schuhmangels in der: Motte ein großer Dell ber Matrosen fast barfuß geht. Außerdem steht eine Brotkrisis unmittelbar bevor. Im Berpslegungsmagazin im Hasen von Svea» borg sollen noch für 5 Tage Vorräte sein Die Befürckitlmgen Italiens. ^ i. Köln, 12. Febr. Tie „Wln. Volks-Ztg." meldet aus der Schtveiz: Ter „Evrriere della Serra" sucht bereits dos Volk darauf vorzubereiten, daß die feindliche Frühjahrsofsensive die L o in ha rd e i, wo. die größten Munitionsfabriken ziun Ziele whmen könne. Auch sei eine Trerrnung Italiens von dev ftanzösischen Zuffr? 7 r durch eine Besetzung des Mpengebietes nicht unmöglich. Jedenfalls nrüßten dem italierrischen Heer schleunigst gs- cignete .Mittel und Kräfte zur Verfügung (leftellt werden, um. energischen Widerstand leisten zu können. Schweizerische Blätter über den Friedensschlutz. B e r n , 11. Febr D-ae v u r n a l de Önteüf" schreibt zu dem Friiedensschluß mit der' t! k r a r rr e u. a.: Mau kann bereit* erkennen, daß der Friede den Mittkstmächten! erlaubt, die polittsckre Lage zu beherrschen und Osteuropa nach, ihren Wünschen zu reorgcruisierer: Aüßerdenr wird dieser erste. Friedensschlllß infolge seiner moralifchen Wirkung, die er an^ die Völler ausübt, ein mer.t bedeurenoeres Ergehn is haben. „Ga % e 11 e d e £a n j a tt« if' würdigt in einem Leitartikel die großen B.wteile oes Frvedeusschnffes mit der Ukraine. Er sei ein badeuteuderer Erfolg als der Bmtoß rit Jtalreu oder als, ein gelungener Handstreich im Wlssteu e > ,.rwesen »väre. Er stn- das erste greifbare ^Ergebnis ves deutschen Sieges ^lußer durch die wirtsck.aftlick-en Folgen sei der Friedenssckstrrß dadurch bo beut [am, daß er die Gebiete Rußlands unr eine Einheit der-, ringere und Ruinanien zwingc. die Waffen zu strrcken. Das „Berner Intellig enzbla t t" führt aus; Auffassung erweist sich als richtig, wonach die Zentralm" sich» ans sukzessive TeÄfriedenssckiilüsse verlvctzm. ff^irn Beder einzeln ipmommen nicht besonders schwer wiegt, vie als strheudos (öanAes aber einen allgemeinen FrchH^u rm Osten kommen ersetzen. Sind di« Tellfri^ensschlusse ermnal Pc dann körmen die ZentralmäckOe ruhig sagen, daß brr Kric Osten enidgültig liquidiert sei EftrvruchÄlttbsttchl Berlin, 12. Febr. Irr der vergange n«!, dr. Ernbrecher in eine stollabsertigung^stellc zrr Wln ein und erv deten Wertpoprere und Bargeld im Betrage von mrekn 250 000 Mark. Wie Hern „Berl. Lok -Erz." bor-mrb't wurden inr November vorigen Jabres aus dem .ffeichen .stolla 45000 Mk gestohlen Schwarz-Weiß-Theater, Seltersweg 81 GS-roases Künstlerprogramm. Uff" vom Dienstag bis lnkl. Freitaff TWK W A N D A TRElJlAXNin ihrem neuesten 4. Filmwerk: in 4 Akten nach dem Roman Ein Drama aus dem Zirkusleben. — 17. s. siegt Wanda Treumaun im großen Pferderennen. 1049a PAUIi H E I D E DI A Sf K , der beliebte Teddy, in seinem neuesten feinpikanten Lustspiel in 3 Akten. Ab Samstag Todes -Anzeige. Heute früh entschlief sanft nach längerem Leiden mein treuer Gatte, unser lieber Vater, Schwiegervater, Grosavater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Wilhelm Hofmann II. im 65. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Familie Hofmann nebst allen Angehörigen. Heuchelheim, den 11. Februar 1918. 1068 Die Beerdigung findet Mittwooh den 13. Februar, *Vi TThr, vom Sterbehaus, Kirohstrasse 13, aus stE.' Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 34 y 1 — ■ Täglich ab nachmittags Kfinstlerkonzerte» in ihrem ergreifenden Lebensdrama in 5 Akten Die zweite Fra Ausserdem Gestern nachmittag 4 Uhr wurde unsere liebe, herzensgute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Elisabeth Appel durch einen sanften Tod von ihren schweren Leiden erlöst In tiefem Schmerz: Reallehrer Appel u. Familie. Oießen (Roonstr. 10), 11. Februar 1918. 1047 Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. MIETGESUCHE j Montag morgen 7,6 Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden unser Iren* sorgender Bater, lieber Bruder, Schwager und Onkel Philipp Nattern Werkmeister -er Main Veser-kMe im 60. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Marie Mattern Heinr. Mattern, z. Z. Ostafrika Ottilie Gröser. Lollar, den 11. Februar 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch, 13. Februar. nachmittags 4 Nhr statt. 09237 Gott der Herr nahm meinen innigst grliebten Mann, unseren guten, treuen Bater und Bruder den Direktor Wilhelm Bogt in seine Ewigkeit. Er verschied an einem Schlaganfall im 49. Lebensjahre. Weinheim a. d. B., 8. Februar 1918. Lllli Vogt geb. Bergen Ernst und Heinz Vogt Earl W. Vogt, Pfarrer Amalie Wieder, geb. Vogt Dr. Ernst Bogt, Direktor . ^riegsger'.chtSrot Vramm u. Krau 1069 geb. Bergen. Wohnung von 4-5 Zim incrn in derNähe des Bahn- dois für sofort au mieten gesucht. Schrift!. Angeb. unter liikw«ld. Gesucht für Mitte April B nisbliM WM i. d. Nähe d. Universität. 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Eintritt 50 Pf. 988 D Bekanntmachung« DaS Hebregister, betreffend Standgeld in unserer Sunagoge für 1917/18 liegt zur Einsicht der Beteiligten acht Tage lang in der Wohnung des Unterzeichneten ersten Vorstehers offen. Gienen, den 11. Februar 1918. Der Vorstand der ifrael. ReligiouSgemetude Gieheu. __S. Heichelheim. 1052 8iiBtrl.Ä 3 T agcn der Wi klM uorm. o'o. . nachm, an Tagen der Woche sofort ges. Frau Broseffor Gundel, Roonstrabc iz I. *** MeldekrAUf f*üler wirb eilt junger Herr gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Giestener Anzeigers. 09183 hat abzugeben. Franz F. V. Schinckel, Hamburg, Holzversteigerungeif der Gräflichen Obersvrsterei Laubach. I. Montag den 18. Februar 1918, nach Zusammenkunft 1 Uhr am Eingang zum Diürikt Baumkircher- wald, vom sogen. Füllenstall: aus 1 . Baumkircher- Wald la: Buchen Rm.: 136 Scheit 1. u. 2. Kl., IK Prügel 1 . u. 2. Kl., 15 Reiserprügel: 2 . Kendelrain: Buchen Rm.: 337 Sckeil 1. u. 2. Kl., 98 Prügel 1 . .Kl., 50 Stöcke 1. u. 2. Kl., 69 Reiserprügel, 24 Rm. Buchenwerkscheit: 3. Kubttrauch 1 u. Buchen Rm.: 28 Scheit 1. u. 2. Kl-, 14 Prügel l. u. 2. Kl., 5 Reiserprugel, 2 Eschenprügel, l ^8 Fichtenprügel. 8 Eschen- und 2 Ahornstämme 5 u. 6 . Kl. — 4 Fstm.: 4. Rasserwald 1 u. 3: Buchen Rm.: 12 Scheit 1 . u. 2. Kl., 10 Prügel 1. u. 2. Kl., 1,8 Reiserprügel, 2 Ahornprügel, 2 ,/ Fichtcnvrügel, 1 Eschen, 1 Lärchenstamm. fi. u. 6 . Kl. = 0^1 Fstm., 3 Ahornstämme 4. u. 5. Kl. =* 0,98 Fstm., 5. Baumkircherwald l ld: Buchen Rm.: 188 Scheit 1. u. 2 . Kl.,- 124 Priigel 1. u. 2. Kl, 26 Reiserprügel, 2 Eschenstämme 5. Kl. 0,48 Fstni.: 6 . WiutcrSberg 1. 3 u. 4: Buchen Rm.: 11 SKeit 2. Kl., 23 Prügel 2. Kl., 14 Stöcke 1 . Kl., 8 Reiserprügel: Kohlreiser und Leseholz fiächenweise ans WinterSberg, Kendelrain, Baumkircherwald, MuShau, PeterSwaid, Nafferwald und Knhstrauch. — DaS Holz unter Nr. 3—6 wird un- vorgezeigt im Kendelrain beim Feuer ausgebolen, rot unterurtchene Nummern kommen nicht zur Versteigerung. II. Dienstag den 19. Februar 1918. nach Zusammenkunft 12 Uhr am ForsthauS Glashütte, bei Freien- feen: aus 1. Weidenaul: Buchen Rm.: 166 Scheit 1 . Kl.. 172 Prügel 1. u. 2. KL 17 Stöcke 1 . Kl., 44 Retservrügel, Birken Rm.: 13 Scheit, 11 Prügel ^ 2. Kl., 11,9 Eichenprllgel, 7,7 Eschenprügel. 20 Erlenprügcl 1. u. 2. Kl., 1 Eschenstamm 4. Kl. --0,21 Fstm.: 2. Kreuzieenerberg 5«: Buchen Rm.: 173 Sckieit 1 . u. 2. Kl., fi!» Prügel 1. Kl., 8 Stöcke 4- Kl., 13Reiserprügel. 8 0 ich, lgarten la: Buchen Rm.: 8,9 Scheit 1. Kl., 38 Prügel 1. u. 2. Kl.. 17 Reiserprügel, 2.2 Kiefernschett, 40 Eichen-, Fichten- und Lärchenprügel: Kohlreiser und Leseholz flächen- weise aus Weidenau und Eichelgarten. — Das Holz unter Nr. 3 wird nnvorgezeigt im Kreuzseenerbcrg auSgeboten. rot unterstrichene Nummern kommen nicht »um AuSgebot._ 1042U GtsellsAstoereill fiifbt ein VercinSlokal. An geb. unter 09234 an den Giestener Anzeiger erbeten. Jtuiger Kanfraanu. alleiust., 26I. a,ev.,sucht,daamPlahe fremd, mit ig.Dame.Wtw.m. I Kind nicht ausgeschl., zw. sp. Ltzirat i.Bcrb. g. treten.Angeb. cut. m. Bild u. 09205 g. d. G. A. Gründlichen Unterricht im Utnjstschen erteilt erfahrener Lehrer für Einzelne und Gruppen. Schristl. Ang. 09231 an den Giest. Anzeiger. Veiitslbn Stftöfrrfnmb entlause», auf den Namen Prinz hörend. Gegen'Belohn, abzugeben. Htlnritli Jakobi. BahnwäUeirbl,k,Oberh.d