«r. 55 zreitag. 8. §«br«ar M8 Der Gft-e«er »«^i-er erscheint täglich, außer Sonntags. - Betlagen: Sicherer ZamilieublStter; KicisMatt fflr len Kreis Kietzen, vezuqrpreis: monatl. Di k.l.20. viertel- jähckrch Mk. 3.60. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Alk. 1.1»: durch die Post Mk. 3.60 viertel- jährl. ausjchl. Bestellg. ^erttsprech - Anfchlüfse: iür die Schr:itle>t:mg112 Berlag.MeschäitsstelleSI Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Eietzen. $8. Jahrgang Annahme von Anzeigen «. die Tggesnummer dis zum Nnchminaq vorher ohne jedeBel bindlichkeit Seilenpreise: für örtliche Anzeigen 25P:.,sür auswart:ge 30 Pf., c ür Reklamen Mk. 1.- ; bei Pptzvor- fchrift 2»°/o Aufschlag. Hauptschri'tleiter: Aug. Goetz. Beraittivorllich für Politik u. Feuilleton: vankoerfehr: Aug. Goeg; Sladl >u:o Erwcidrdank Sictzrn Land.Beru»!cht-su.B-. r:chtt,aal: W. Meyer; ZwMngrnttiddruck «.Verlag: Srühl'sche Univ.-Vuch- u.SteSndruckerei «.Lange. Zchriftleitung. Seschästrstelle ».Druckerei: Schulstr.7. Sfft ©iesen! Gietzener Anzeiger postfcheÄonto: Zranffurt a.M. N 686 General-Anzeiger für Oberhessen Eine englische Thronrede. Rücktritt der Kabinetts Zeidler. (DTB.) GrotzeS Hauptquartier. 7. Februar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Nahe der Küste am Nachmittag Artilleriekampf. Von einem Vorstotz östlich von Zandvoorbe und aus Torfewkämpfcn im Artois brachten Infanterie-Abteilungen Gefangene rin. Die englische Artillerie war am Abend ans beiden Seiten der Scarpe und westlich von Cambrai tätig. Ein französischer Vorstotz in der Champagne scheiterte. Im Maasgcbiet hielt Artillerietätigkeit im Anschlutz an eine süd- westtich von Ornrs erfolgreich durchgeführte Erkundung tagsüber an. 1 ^ . ■ .• ' Vizefeldwebel Ehvein schätz i» den letzten drei Tagen « feindliche Flugzeuge ab. * Don den anderen Kriegsschfluplätzen nichts Neues. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorfs. Der Abendbericht. Berlin, 7. Fck»r., abends. (WTB. Amtlich.) Ko» den Kriegsschauplätzen nichts NrmS. bxx wMche Wniq hat eure Dhwnved^ gcha^r, m bec van ben Ratronendeschränkungen bet der DerietürnA bec Lebensmittel nichts steht. Diese Thronrede nmrmt M mbo ein zartes Treibhansgewachs mrs; man merkt e§ rhr daß chr Verfasser den bewegten Schauplätzen nnrMchen Geschehens der Geyerrwart ferngeblieben tfi Kmng Georg säüäat nicht den rauhen Gassen ton Lloyd Georges an, aber seine Rede lebt doch mrr von den Brocken, die von des Diktators" Tisch fallen; es ist dieselbe Taktik äußerlichen Ziegesdewußtseins. Die Hilfe Amerikas, der Glaube, tm Bunde mit den Völkern der Erde könne England im Kampfe mcht besiegt werden, das sind die Stutzen, mit denen der Englmrder' durchs „finstere Tal" geht. Auch, den Segen Gottes ruft der König an, nwbei er vor der grauenhaften Behandlung der gefangenen Deutschen, die jetzt eben ans Tageslicht gekommen ist, fronrm die Augen verschließt. Wrr wollen in Deutschland diesen neuen Ausguß der Taktik des Siegesbewußten nicht zu ernst nehmen. Wir wissen, auch der Zar Nikolaus hat bis zuletzt stolze, hochmütige Worte aus uics herniedergestreut, und dann kam doch der „tiefe, donnernde Ml". Gin bißchen Unbehagen muß es uns freilich erwecken, daß dieses Zeugnis unveränderten Dünkels diesmal vielleicht einer politischen Dageslaune entsprungen ist, zu der gewisse Deutsche die Gründe und Stimmung geliefert Hoden. Es mehren sich nämlich die Anzeichen, daß die bei uns in die Erscheinung gekommenen Aus ständ e und Ansätze von Unruhe rm Lluslaude wiederbelebend uub er- zrrutigend gewirkt haben. Die Feinde erhoffe wieder alles von ihrer Politik des Wartens. So kamt König Georg erklären, das englische Volk sei mit König und Regierung „für die glückliche Fortsetzung des Krieges". Da läßt sich von unseren Friedenspolitikern der äußersten Linken wirklich kern Körnchen herausschlagen, von dem man glaubenmachen könztbe, es ließe sich etn Friedenshälmchen daraus hervorziehen. Es zeigt sich immer wieder, wie verkehrt es ist, wenn wir unsere großen Kriegserfolge — der Engländer nimmt sich dagegen mit seiner „Eroberung" der deutschen Kolonien und oer Erringung von helfenden Schildträgern doch nur sclMächtig aus! -* dauernd mit dem härenen Gewan-d und dem Stachelgürtel der Wüstcnherllgkett bekleiden und den flötenden Büßergesang hinzusetzen. Wtr geben die Hoffnung nicht aus, daß die Ereignisse der nächsten Tage mrd Wochen, die uns den Gewinn aus unserer guten Kriegslage zeigen müssen, eine Stimmungsänderung ein- treten lassen bei uns unb unseren Feinden. Zunächst aber bei uns, denn dann kommt die Ernüchterung unserer Gegner von selbst. Erfreulicherweise hat sich in Ungarn^eine neue, starke Regierungspartei aufgetan, die alles Schwächliche unserer Politik und Stimnnrng ausscheiden und das Vertrauen auf sicheren Sieg stärken will. Der Führer dieser „Berfassungspartei", Graf Julius Andrassy. hat es im ungarischen Abgeordnetenhaus unter stürmischem Beifall ausgesprochen, daß das Streben nach Frieden um jeden Preis «daA größte Verbrechen gegen dre Nation" toäre. Die englische Thronrede. Haag, 7. Febr. Reuter meldet aus London: Die Thronrede. lmit der her König das Parlament vertagt hat, lautet folgendermaßen: Seit dem letzten Male, als ich das Wort an Sie richtete, sind große Dinge geschehen.- Eftrige W.ochu später beschlossen die Vereinigten Staaten von AMfeckka sich an die Seite unserer Bundesgenossen zn stellen, um!die Prinzipien der Freiheit mrd des Rechtes zu verteidigen. Durch das Vor gelten der Bereinigten Staaten, denen andere Neutrale Staaten folgten, tfi nun tatsächlich die gesamte tzibilisierte Welt zu einem Bpnde der Völker gegen gewissenlose Uebcrfäfle vereinigt. Dies hat unseren neire Kraft verliehe:: und uns ein neues Verträum zu dem fchtte^i lichen Triumph unserer Sache gegeben. Andererseits ist R u ß l a n d, das durch innere Spaltungen beunrülstgt wirdnutzt, l.mltande gewesen, den Kamps d-urchzuhalten, bis die Früchte >einer großen Opfer gepflückt tevdm formten. Iw jetzigen Augenblick hat es aufgehört, seinen Teil an der ylusgabe der Mrierten zu tragen Tie Unterhandlungen, die es mit dem Fseitrde eröffnet hat, haben, jedoch, dazu geführt, m beweisen, daß dre Begierden, die diesen! unglücklichen Krieg bervorgerusen haben, nngeschwacht und. D:ese tragischen Geschphniss e ha^en tazu bei getragen, auf dre anderen) Verbündeten zu drücken. Sie habe:: jedoch die G.usteskraft und die Loyalität nicht berührt, mit'der alle werter dem gemernichaftlichen Ziel zustreben. Mitten in der Verwirrung der wechselnden Geschehnisse steht klarer als jemals der Beschluß der Demokrat reu der Welt, einen gerechten urrd dauerhasten Frieden zu sichern. Auf allen Kriegsschauplätzen taben meine Strertkräfte zu Wasser und zu Land während des ganzen Jahres einen edlen Mut, eme Hobe Standhaftigkeit und eine sich stets ^eichblechende Entschloßen- hert bewiesen. In Frankreich ist der Festch immer wieder glücklich zurückgeworfen worden. und rch emv«te voller Vertrauen oen weitere:: Verlauf des Kampfes. IN Palastma. m Nüesopvtamten sind die verehrunqswürdigsten ünd berühmtesten Städte des, Ostens den Türken entrissen worden, wähvend der Feind m Asrüa oen letzten Rest seines Kolonialbesitzes verlor. Aus allen diesen Kriegs- chouplätze:: haben die Truppen meiner sickti selbst verioaltendeN Gebiete und des indischen Reichs ihren vollen Anteil an den Lasten Der Ssrerreichlsch-ungarrsche Taaetzbericht. Dien, 7. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verllmtbarl: Leine besonderen Ereignisse. ' i Der Ehes des t^eneralstabes ^ VT* ■ und dem Ruhme diesAlsZest gehabt. Im Laust dreses Jahve s nor den die Vertreter :neiner Kronländer und des rndischen Kaste rretch eH zum ersten Ndale -Kur Sitzung des, Kriegskabinetts berufen Eden. Ihre Beratungen müssen von größtem Werte sowohl für me setzung des Krieges, wie auch zu Stärkung der Retchsemheat setn. Meine Herren Mitglieder des Unterhauses! Ich,danke Ihnen M dir Bereitwilligkeit, mit der Sie die hohen Kinegsam-gaberr bennlligt haben. Es freut mich. Ihren Vorschlägen zu emer besseren Vertretung des Volkes meine Zustimmung geben ziu können tm Vertrau«: daraus, das; dieses Gesetz einer viel größeren Anzchfl meaner Untertanen im vereintgten Wnigreich eim Stamme oe: der Regierung unseres Landes sichern wird als biSl>er und dae nationale EanlKt, die in diesem Kriege so ck)arakteristisch gewesen :st, de fähigen wird, weiter za: bestehen. Die glückliche Regelung der schlme- rigen Frage des Wioderausbaues in Friedenszertcn läßt tn mar dae Hofftn:ng entstehen, daß trotz aller Kompliziertheit deS, Problems eine Lösung bezüglich der Rcgieramg Irlands mögl:ch stt, über dae est: Konvent von Vertretern meines irischen Volkes gegenwärtig berät. Tie glückliche Fortsetzung des Krieges ist noch unser ständiges Ziel. Mit stolzer Tankbarkeat habr ach dae unoeschwächte Begeisterung wahrgenommen, mit alle Schachten meines Volkes sich jeder Forderung fahr dieses Ziel fugten Und indem sie die letzten Prüstrngen ertragen, die ihnen noch mlstrlegt werden können, ::m unsere Mästcentsaltaang zur vollen ftetfe zu bringen, bitte ich den Mmächtigen, daß er uns fernes Segens teilhaftig werden laste. Beschlagnahme von Lebensmitteln in England. Amsterdam, 7. Feör. (WTB.) „Mgemcen Handels blad" meldet ans London vom 6. Februar: Lord Rh o n d da hat die örtlichen Lebensmittelkommifsionen ermächtigt, alle Lebensmittelvvrräte der Kleinhändler mit Ausnahme der Genntzmittel in ihren Distrikten zu requirieren. Dies ist dre strengste Maßregel, die bisher von dem LobenSmittelkontrollenr angewarrdt wurden Rücktritt de» Kabinetts Seidler. Wien, 7. Febr. (Mietd. d. W.K.K. Tckegr.-KorresP.-DüroS.) Das Abgeordnetenhaus setzte die.Generaldebatw über bm Staatshonshalt fort. Am Sitznngsschiusse erklärte der Prairdent. er habe soeben vom Mrnisterpräsideiatei: Tr. v. L? e :dl e r d:e Juxt», teilung erhalten, daß die Regierung dem Kaiser ihre DeEfstonj überreicht habe. Da die lRqgierung sich sonach im Äustosungszultarwe befinde, bleibe uaxfr bü.cktitutionellem Brauch mchts andres ubvw, als vorläufig die Sitzungen des .Hauses zu vertagen. Dre nächste Sitzung werde auf schristückMM Woge bekaunt gegeben In parlanwntarischen Kreisen verlautet, die Dermmon der Regierung sei aus einen Beschluß des Poterrklubs zurückzufutzren, dev ich sowohl gegen bfto Eintritt, in die Speziald-ebatte. wie gegen etn zweimonatiges Budgetprovislvrium aussprach^ wodurch dre MaiorrtM ür das Budget in Frage gestellt morde:: sei. * * * Die neue Regierungspartei in Ungarn. B^dLpcft,6/,FcLr. ^ch betrachte jede Frage, die jetzt auf der Tagesordnung steht, ob groß oder klein, nur von dem Gesichtspunkte aus, ob sie die Natron tn oem großen Kampfe, der iwch bevor steht, stärkt. Es Hoopte Vflrc^ jedes Patrioten, bis zur Erreichung eines ebrltchen FrredmÄ. dessen Abschlich nicht einseitig von uns abhängt, dre der Natrost inrtewohnende Kraft zu verstärken, die Kraft, die notroendtg rst. dnrchMhalten, solange die Nation für ihre Existenz kämpfen mutz. Viele wollen Frieden um jeden Prers, das wäre das größte Verbrechen gegen dre N ation. (fetütt Mischer Beifall auf Herden «Seiten «des Hauses.) Gerade lme Memente twürden cun meistert büßen, die man jetzt aufrerzen null, tttn Frreoen: hrn: jeden Preis würde die Vernichtung des Selbstbewutztfems der Nation und die Lcchmung unseres wittschaftttchen Lebens zur Folge haben und die Kraft der Nation für lange Zett lahmen Alle unsere moralischen Kräfte müssen wir veremigen, um dtest« ftrrchtbaren Krieg einem glüÄtchen (Ende entgegenzuführen. (Let» Hafter Beifall aus aller: Seiten des Hauses.) Es wird tagtägltch schwerer, die dazu nötige Seelenkraft aufrecht zu erhalten. Es M zweifellos, daß wir unter dem schrecklichen Kriege v:el zu lnden hüben. Von Tag zu Tag mehren sich die Entbehrungen. D:e Aus- hungevungspolitik unserer Feinde zsiti^t in gewrfser Bezrehung» Früchte. Sie werde:: aber ihr Ziel mcht erreichen. Dadurch werden sie uns nie bezwingen. Sie vermehren vielleicht funser Leiden, schwächer: vielleicht einigermatzen unfer« tWidmtandskraft, vermehren vielleicht die Zahl jener, die niqu* frieden sind, erleichtern vielleicht die Arbeit derjenigen, bw nÄ gewissenloser Werse für den Frieden um jeden Preis agitieren. Unsere Feinde sehen ein, daß sie mckitärisch uns nicht vezwmgar können, und daß auch chre Aushimgerungstaktik zu keinem vollen Erfolge führen kann. Jetzt versuche:: sie durch gewissenlose Agtt^ tioner: und Aufterzungen in Deutschland, Oesterreich und Ungarn rievolutionäre B-ellvegungen zu entfachen. Es :st dta Pflicht der Regierung und aller patriotischen Elemente, gegenüvep dieser Gefahr bis zum äußerste:: zu gehen. (Stürmischer Betfall.) Budapest,?. Febr. (WTB.) Die unta: dem Namen „48er Versassungspartei" gebildete einheitliche Recycrunaspartef hielt h?mte eine Sitzung ab. ft: (der ihre Konstituierung ausgesprochen Kurde. Ministepräsident Dr. Wekerle hielt die Erömrungs^ rede, an deren Schluß er beantragte, zu Präsidenten der Pattes de:: Grasen Julius Andrassy und den Grasen Tllbert Apponm zn wählen Gras Apponyi lehnte die Wahl mit Rücksicht daraus ab, daß er gegenwärtig Mitglied des Kabinetts sei. Graf Andrassy djarnkte in einer Rede, in der er sagte: „Unser Ideal tft. die demokratische und nationale Entwicklung miteinander m E:N^ klang zu bringen und die Ordnung und Freiheit zu gewährleisten.^ Die Verwendung giftiger Gase. Genf, 8. Febr. Jü der gestrigen Sitzung beschloß der Aus schuß des Genfer Roten Kreuzes, an die Regierungen aller kriegführende:: Staaten eine enevgisck)« .Asufforderung zu richten, in Zukunft aus die Anwendung giftiger Gase zu verzichten. Der Luftangriff auf Pari». Berlin, 7. Febr. (WTB.) Deutsche Dom ben ge-, schwader haben in der Nacht vom 30. zum 31. Januar zum ersten Male planmäßig und kraftvoll die L-tadt Paris angegriffen. Ter Angriff war erfolgreich. Verluste und Lchaden imch dem anillick^n: ftawzösisck^n Bertckjfte stack. Tie Strafe, die die Stadt Parts dmnrt erdirldet hat, war hart, aber gerecht: schon vor entern Vierteljahr lxatten wir Frankreich durch Funkspruch gewarrck. die Bomb«umgriffe auf offene deutsche Städte weit außerl-alli der deutsche:: Oreoatiousgebiete fortzusetzen. Wir hatten gedroht, daß. falls diese Luftangriffe nicht aufhörten. Paris die Strafe zu tragen babe. Frankreichs Regierung batte nicht gehört. Am heiligen Wechnashtsabend überfteleu feuü>- liche Flieger die offene Strcht Mannheim, sie griffen im Laufe des Januar die offenen Städte Tcker, Heidelberg. Karlsrul^e Rastatt, Freiburg in zweckloser Weise m:t Bomben an. Tie Stunde der Strafe war geformrcen. Frankreich ist abermals gewarnt, irickst mein tulich Worte, sondern durch die Tat. Und sollte mvch diese trtmmnbe Straft lmborafjel bleiben, sollten wiederum friedlich- beatitf* .Hckmftäitken durch feindliche Fliegerbomben zu leide:: haben, so :mrd die Stadt P:ris erneut d:e vergeltende Strafe zu erdulden taten rn eine::: Um sänge und einer Äärke, wie sie rückfälligen Verbrechern gegenüber am Platze ist. Die Lage ln Ruhland. Hungersnot in Petersburg. London, 7. Febr. (WTB.) Neutermeldnng. Tie ^Times" beckchtet aus Petersburg vom 1. Februar, d-aß in einigen ftaupt^ straßen Hunger u nruhen ftattgeiunden haben, deren Ursache ivär, daß das Gerücht verbreite worden war, daß die Brvtratiory von V* Pfund auf 1 Pfund täglich erhöht worden wäre. Große Menschenmengen versainmelten sich vor den Bäckerläden und Gemeindeverteilungsmagazinen. Sie mären sehr enttäuscht, als sich d«>s Gerücht als verftülst l^erousstellte. Tie Rote Garde feuerte aus die Aufrührer. — In einer der größten Brauereien Petersburgs hinderten in den letzten Tagen Soldtten unb Rote Garde die hungernde Menge, sich der dort eingelagerten Kartoffelvorräte zu bemächtigen. die meist erfroren und für die menschlich Ernährung ungeeignet waren. „Daily Mail" berichtet aus Petersburg vom 2. Februar: Die verfügbaren Lebensmittel reichen noch für acht Tage, bei der Hungerration von ein Vieckel Pftmd täglich einige Tage länger. Am Donnerstag und Freitag wurden die Voerät? geplü d rt Einig« Soldaten und Sedeute nahrnen an der Plürcherung teil. Regie» rm:gsvertreter konnten die bungenche Menge nicht beschwichigen. Kartoffeln werde:: ft":r einen halben Rubel und 40 Kopeken pro Pfund verkauft. Eft: Soldat, der ein Pfund Brot für 5 Rubel verkaufte, wurde ertränkt. Das Pfund Butter nürd zu 14 Rubel verkauft. Fleisch ist seit Beginn des Tauwetters billig. Das Pftmd Kohl koste 90 Kopeken. Tos meifte Brot ist mit Stroh vermengt. Selbst Sn Krankenhäuser:: gibt es Weißbrot nicht. T:e Haussuchungen nack) Lebensmitteln taben weiüq Er b erjKtntitieltcn bic Be-mchner des Klosters. Der Konnnissar verhaftete den Prior und führte ihn runter Bedeckung ab. Im gleichen Augenblick führte ern anwesender Geistlicher Swckstreickie gegen emen der Rolert GEsten, der zu feiner Verteidigung sein Gewehr nMwtz. Durch die Mouche aufgehetzt, nahmdieMengeeine o roh ende Haltung ein gegen die Begleitmannschaft. Sie griff den Koirrmissar bei seinem Wvkdwerscheinen an und min- ^nnt. Stockschlä^en. Das gleiche Schicksal erlitt ein erlitt, und ein volitisck)er ^mrgrant, derben Kommissar untersttitzst: vor den Ansscku-eitungen derMcnge und der Mmrche wurde die Garde durch Soldaten ge- L. vtlw «ttat mtd tm Menge zerstreuten. Das .softer wurde darauf durch Soldaten endgültig beriefet Die Bolschewisten in der Ukraine. r * 5S r ' N>ach einem Telegrannn aus jxmt o. Februar über die Vorgänge bei der Bildung d«urvann^n Regrenmg durch die Bolschmnki in Charkow wird durch tot Charkows Hutung „Nvwa Hwmada" ftlg^rdes be- der Nacht vom 5. auf den 6. Februar an der irischen Küste torpediert worden. Der Dampfer transportierte Truppen aus den Vereinigten Staaten. An Bord befanden sich 2537 Personen, wovon 2187 gerettet wurden, nämlich 76 Offiziere, 1635 Mannschaften, 16 Schiffsoffixiere unb 125 Mann der Besatzung sowie drei Passagiere und 32 andere Personen, worüber noch Einzelanguben fehlen. Bern,?. Febr. (WTB.) Laut „Depeche de Lyon" ist das französische Patrouillenschiff „Gouland" am 11. Jan. von einen! u-Bovt versenkt wordene Er der Ersitzenden der mvrgebildeten bolschewistt-- 'cken Regirrunginder si tzung des Cbarkoiver ukrainckrlnt Rates ^ “f 1 ***,, ML bte nmr. Bolschnviki^Erklärung soeben ganze Regterungsmachr in der Ukraine überrvommm habe ll ^ c ^ em Gelachter der Anwesenden ohne weiteres aus dem srtzamgss-aal entfernt, Xer Vorsitzende der neuen Regierung den ^lks^nmissar für nationale m^ettgrnbdtrn mPeterSburg mrt ber Bitte, ine mwgebifoete Regierung mit untn ^^ en ' ttädt au3 Petersburg folgendes Tele- t+JFSfä*' ^ Klrmeraden Drtem. An die CharSower Bank ist ichon Befehl ergangen, mrf den Namen des JcTUral-Erekutiv- Elende Recknmng zu über- besldcn, fordern Sie. nehmen Ttiz Sie ab™™ ^ ni ^' '^ Clrte ^rrgert ztoei Millionen Rubel die M ^.erforderlich? mi wm Ministern fü gchwä>en twrden Sonnte, was mohl der 1*™}$ d°l)den die BolfckikToiki m Clrarkvir' bk^naie^^XJr^r £ E-chsoi » nach D^rrsbur!,, um i>orl C har^wer^ R^irrim» su falben. Bei ber Auswahl an .jöemnfen madfle farS ferne großen Schwierigkeiten. sch»n am -^3ommr tonnte int „JJxtOtÄa" einen Mfrnr des neuen Dvlfa- Ä 1 " Uta*« ofröffmtt«^ ©ori&Ärt a 3fte«but0 als Lch der neuen bolschewiUkhm nkramischcn ^ «iirgerkrieg in Finnland. h-lnt.7. («TB) Meldung des Sfansfa Tel«. '^LMrLhS«»»'"rp *iTk af« trfegmofarrt c dür ger krieg m Finnland dauert fori und mit ihm genbe Persöwf tch kerten m Helsmgfors sind in fürchterlicher Muter 7 -rden «ftto und Banern. ^epllrnvert und niedergebrorrnt. Unbewasmete u'd unsckus-. I^^'bssEd^s.imsüdwesttichen voller Ho snung. obgleich rürchter- ?tb&X2k ÄTÄ Nnrem Ein großer & * tft ^ «estrige Gmnahme von Lemi und Trotzki au den finnischen Revolntion-anS^nfr. b-Mr ^ Namens der Friedmsdelegalion in % X J 1 2? B^^'ngstclegramm ot den Sb ZEg der Revolution in Finn- SjM NSL'VSLS"L üsft SSsÄSS?” “*« M fc* «»<»-> «.“w! aus Helfingfors zufolge übersandte der dor- c VrL^fl^ ^^^ElsscAiß oen Weihen Garden eine offizielle ^u,den Fabrtken von Helsmgwrs soll die^ all- mfareger.dmifals- Mt nur em germger Teil der Arbeiterschaft in Helsing- ^ Archen Tie Arbeiter organisieren-wen Bewachimgsvrenst zum Schutz der Fabriken. Der Seeweg. Ei« amerikanischer TruppentranSportdampfer torpediert. ,2)eri a ^k' Die britische Admiralität teilt mit: i^er Dampfer „Toscanra" von d-er ArrchoEni e ist in Wilhelm v. vode über dar Runstaurfuhrverbot. säSä»? l&» ä| matt ^'Mtmrsfuhrverbmes ab. Bekanntlich Hut das ^^L^uhous am Antrag des Abgeorvneten Tr. Ät KunstauofichrverbM wentgstens für die Kriegs- Mr die Grunde, die diesen Awrag oevanlatzt hüben, har Bode volles Verständnis. ja. er unter- darauf, daß im Vergleiche zu sensationellen .Kunstversteig^ wmLen, die Preise in Paris und ^rner hchk. er hervor, daß verkauften .Kunstwerke, mehr als! b-esten Stücke, an das Ausland ^egangnr ,e«n: und eben m toaar eure der beoeutendsten Berliner «Elschkr. um 5 Millionen Mark als M AuÄüntrr oertem nwroen. An sich erkennt Bode ^Äke w>nferr Mfa>anfa-rung«ii wertvoilcr Älinst- Mverfalien. ald nicht unberechtigl m. Ätttn er dennoch mit einem stunitttuafufTtorrtjot stch nickt de- he*A Lü« Aus dem Reiche. Die prevtzische Herrenhausvorlage. Berlin. 8 Febr. Ter Wahlrechtsausschuß des Ab- hl "w o n J 1 e ? 5 ^ U J € ^ trat in seiner ^sttigen Ditzimg weiter in • Z^katung des ^ 9 ein, wonach zur Vornahme der Präsentation em Praienlattonskörp^r gebildet wird, der aus den Bürgermeistern dericnigcn Städte besteht, denen nach der Verordnung ivegen Vil- ouug der erAen Kammer vom 12. Oktober 1854 ein Präsentationsrecht heim Inkrafttreten dieses Gesetzes verliehen ist oder die nach osfr. letztm allgemcmcn Volkszählung mehr als 50 000 Einwohner zahlen Praienttert werden kann jedes Mitglied des Präsent«tions- körpers Verbunden hiermit wurde der § 15, wonach die Vertreter der Stadt Berlm von dem Magistrat und der Stadt verordn etew- versammlung m gemeirrsckwftlicher, unter dem Vorsitz des Bürger meftters stattftndender Sitzung präsentterl werden. Ein konser vattvrn Aiftrag geht dahin, daß der K 9 folgende Fassmrg erhalten soll: Zur Vornahme der Präsentation nach 8 4 Zisf 1 Mit Aus- nalime der b-chen Vertreter der Stadt Berlin wrrd ein Präfenta- ttonstorprr gebildet, der arrs den Mirgermetstern derjenigen Städte MM Ä '.. dvr testen ,allgemeinen VoWzälstung' mehr als o0 000 Emwohner zählen. Präsentiert toerven Kann jedes Mitglied der Präsentattonskörper. Tie Vertreter der Stadt Berlin werden von dem LstLdttncKchich d--r Stadt Berlin präsentiert. Präsentisct r^ cru ’aJj. art - T1 Mitglied des Stadtaussckwssts der Stadt Berlin, ^er Mrnister des Innern gibt im allgemeinen seine Zustimmung zu dem konservative^ Antrag, stellte aber zur Erwägung anheim, ob man sämtlichen Städten das a1eicf>c Wahlrecht geben oder ob ^ der Vertreter nach der Größe und Bedcrttung der Lftädtc absvkpen wolle. Der Minister regte weiter ^ knc erwm^chte Mckurm verspZ'cht' des Kimstmarktes 'iaxflber äußert sich dieser eriahvevste kennet folgendermaßen ™ fmcnfawmlKtmT Anrri» zum do-Sn-rrfae Mkfe w mm faaurfae, 1L*£?■}£■ ™ 1»« tnnmottfi der vmiptgrund (*r rieft- gen »terfifetgermtg unb ber .Tbnxmbratng bet ftiinfttoerft, ba ge- rabe Ctftetret*-Un 9 gm. mit iem tr noch viel schlechteren Valuta r/x meisten und teuersten Erwerbungen aus den Berliner N erst ei MJ ME hat^Wchntl.ch^M LZ ^rrafÄ festen Bckoung außermdemstcher Vermögen während des Krieges Soralofigveit im BerausgaLn SS 2S ttfe fie diese Auktionen EN, «dem MaEt m dem Berstanmns rwmeniLich des Markt, wn^eS KUen* der .^unnwcrfe seitens dieser neuen Sammler; vor Aur Hessen. 7. F^r. Der Erst« (Finan--)Ausschuß Zwerten Kammer Lehnte rn seiner gestrigen Atzung dre Vorstellung des Geometers H. um anderweitftre Festsetzung ferner BesolbungsdienstKcü ab, deren ^lnrechnunq nach dm Ausf.ühvmE bnjiemrung völlig nach den Bestinnnungen erfolgt ser — Abgclehnt nnrd ferner dre Vorstellung des Veteranen M. um 6-ervahrung einer Beihilfe. Eine solche ist ihm ^ l fft..] W7r ^? 11 / ehr er sich an die Kmnmer wandte. Lne Ablehimng ch also ern Geschäftsordnungs-Versehen. Die Borste-Llung lstftte für erledrgt erklärt werden müssen.) — T-er Aus- >chuß nahm darauf dve Abftimnumg über den Antrag Reh über teuer fr er hei 1 der staatlichen T eu e ru n g s z u la- gen vor (dre Berattnrg war im Ausschuß schon frü-her erfolgt): der üntrag wird mrt Sttmm«mrehrhftt angemmmm. — Der Me- Ü t r l h vb ., e l t f Tt> I rb,an ' i> ersucht in einer Vorstellung 1. um ^teuemethett der Teuerungszulagen, 2. Nichtanrech- L^L ^^^HEber-.und Nebenschichten verdienten Lohnes mit das> steuerplrchttge Embnnmen, 3 Hinaufsetzung des steuerpslrchttgen Exifteu zminimums, 4. Eir^ mhrung ,des K r n d e r p r i v i l e g s. Ter Ausschuß lehnt Punkt 1 SL l Ansicht, daß es für die Steuerbehörde sehr schwierig ftr, festzustellen, was m Privatbetrieben als Teuerungszulagen cm- zuiehen fn. Bet staatlichen TetterurmsZulagen sei der Staat außer- ^em rn der Lasest b;fe lZuIagvn so fefWrsetzen, daß die St-euerfreiheft em«n Teal der Zulagen brldet. Tie übrigen Punkte werberr der R^- merung als ^ Material überwiesen. — Donrnssichtlich wird der r r a - n ’ cli , a 5. der Kammer in der nächsten Woche zugehen, so 22 !r£ Berattmg tm Ausschuß m der ülrernächsten LSoche beginnen kann. Em aber « unserer Msfarrun« von den MnstmSrkken fas Au». ^^-dnrch frcrtDTgcruitnen Mfa tm Brstmtfa unserer Besonders der letztere llmsianb läßt starfen Zweifel Durchführung m Deutschland zu- ton sonders lchwterrg fnit würde, den deutschen .AmWesitz nicht iPhl nützen würde: denn allem Frankreich und namentlrch England haben gegenüber Dnttschlanb sicherlich wohl das Zehnfache im wertvollem Privatbesitz von .Amsvverken. Soll- w a $ ern Ausftchrverbot erlassen, so mußte selbstverständlich Teutschlarck» gleich damit folgen; fon$ Kerben ahn bte deutschen Sammler und Abuseen nach wie Ln>t int Auslanoe trert mehr und bessere Gelegenheit zur Bermehrttng ihrer Sam nüun^n fmden als die ?lusl ander bei uns. . ^ so wie in den letzten Veidett Jahren darf es mit und Abwanderung des privaten Kunstbesitzes mcbt wett ergehen, denn bis z'n'n slfrühjabr wird bereits mehr als r* a ^.. wertvolleren Kunstwerke, die im deutschen l re ? f versugbar sind, verkauft und zu einem sehr 6e» §^tltchen Teil nach dem. Atrslande gegangett sein. Eine solche Mw^^^ganz zu verhindern, ist weder möglich iroch notwen- o^«^r"M1eßlich sollen doch nur die künstlerisch und historisch wirklich bMeutenden Werke für unsere öffetrtlichen Sammlungen ^ crben ^Denn es nicht möglich ist, freien Hatckek zwischen föt altere Kunstwerke durchs setzen — sicher das erwünschteste, aber lerder in weitester ^yernc liegende, woU nie er- vetchbare Ztel —dann rft fetter Schutz des wirklich hervorraoen- am leichtesten und besten auf dem Wege zu er- ( l e ^ n Au-ftchrvE), DeCifÄ feit 1916 selbst England eingescÄagen yaben, nämlich die Regiftrie- lY n *L£Ürl ^ustlertsch und historisch hervorragenden Werst im Privatbesitz urid cm Vorkaufsrecht des Staates auf solche Kunst- Ang^ot darauf vom Auslande vorliegt ***3^ sich dann rasch entscheiden und r dedmgungen in den Kauf eintrttm. Tie Fragen der Inventarisierung in den verschiedenen Bmrbcsstaaten rme die Be- rechttgwrg zum Ankauf solcher Werst (nicht nur für die staallichen Indern^auch für ntmrche städtrscben Museen), die Lertung n^d m unseren HauMäts« und ^ ^ Aus Stadt rrnd Land. Gießen, den 8. Februar 1918. Ein deutsches ErfindungSinftitut. _ Adre gemeinnützige Organisation der Erfindertätiakert tut Deutschland ist das Ziel einer Gesellschaft, die am 22. Dezember 1917 m Greßeu gegründet wurde unfr über deren Entstehung Ziele und Zrvecst es von Interesse sein dürfte, hier einiges beküTmlzugeben. Bereits vor dem Kriege brachte Geh. Medizinalrat Prof. Dr. R. So m m er den mit dem Erfinder und Erfindungen zusammen- hangeudett Fragen höchstes Interesse entgegen. Varre auf de« erneu Seite der Erftuder keine Uuterstützuna seiner Ideen durch Bereute u»w. und fehlte eben jene Orgammtion, die das wirb« miaftuche Bedürfnis zur richttgen Berwendtmg lütt: vorhandene»! Erftndertattgketten heben konnte, so verlangte auf der andern Sette die Erfahrungsseelenlehre, ft h. hier die Beschäftigungt mrt der Begabtmg und der Erfindungstätigkeit, das nähere Eiw» gehen aus eine besttmmte Form, die Abhilfe schaffen konnte. Schon 1915 trat in seiner Rektoratsrede Geh. Med.-Rat Prvf. ?T: S0 mmer für die bessere Organisation der Erfttidertatig^ Plan, eine staatliche Organisation der Erftnder--- rattgkett tm sozialen und biologischen Sinne hcrbeizuführen, fmtdl stbhaften Anklaug und Unterstützung bei Gelehrten wie Fachleuten!. Gründtina eines deutschen Äfinder-JnftitutS llch durch die Erfahrungen des Krieges immer mehr. EtEtzt durch erne Rethe vmt Arbeiten, die Geh. Med.-Rat Pros Dr. Sommer verösfentlichte. Nochfani im ikbrnar 1917 Dr. B-chhsld (Srtmfa furt a. M-Nr^errad). dtfatogenieur Iakobi-T i t i mayer A^kmri «-• M>, $t»(. £igm. D. Sfanff (Berlin W), unb tätel). faat SBrfa stium der Avage der Grünfamg ermSl bentschen Ernnfa-r-Fnsttvit^ nahergetrtti-n waren, eriolgte bann. "«E ^lch-r Dora rbl-ri, tm Latife faz Jahres, fax Drfatdung d« „Ge( eil schuft znr Errichtirng emes Teittscl^n ErslnbungsinstituiS'^ Itm •üOTfhmb gehöron obengenannte Herren an, die auch nähere r, T«s D«lM ©rftnhnngsrnfittirt famteckt bie Sbrbmmg heufa [ffar t«fa,tschüschöpfertschcr Arbfak durch ÄuÄese und Förderung er, finfar,)ch begabfer jL^rsfatlrcükeitcn, sfaine durch Unteriiühimg brauchbarer Cfafmbungai durch -faldmittÄ, technische und !&*&#. taatimg, fern« farafi bic Weiterleiwng der Erfindungen an S*w unb Marene, Industrie unb ©ehwrfa. Xi€feö Ziel sifal durch folgende Mittel an gestrebt werden: 1. Einrichtung einer Borvrnfimg der Erfiichungen imfer de», Mchtsfamkte des fachinschen Fortschrittes und der mirtschastq lccheu Verwertbarkeft. 2. Sfafarung bvmjSMm JETjtnbungen durch Rechtchchutz. r«h-l msche Ttirchfawnng und Weiierleitung an Heer und Maru« JEsine mch Gewerbe: Anregung und Bilfarnq don stndiew- gesell schäften. 3. Snmnftung und Sichtung von Erfindungsnufgaben und deren 5 -orderiurg durch Beömmtgabe, Preisausschreiben usw. 4 - ^ordenrng begabter Erftuder dtrrch Geldbnhilfm, z. B für Ansbildungszivecke und Studienreisen, sowie Vermittlung 'eines, gevgneteu AtrkungsErei 'eZ. 5. Mitarbeit an der Ausbildung des gewerblichen Rechtsschutzes 6. Eventl. Hernusgal>e ernes Jnstitttts-Orgmtes mit dichten! über neue Aufgaben und Fortsckrritte der Technik Lrvge» ftnp ' T^e Ergebnisse der E ruteer he bu ng en für Brotgetreide. Wenn auch die Erntemrckprüftrng gegenüber der ErntevvrschLtzAtg emen erbeblickpn Ausfall an Getreide aller Art ergeben hat so steht doch fest, daß die tatsächlich erzielten! Erntemengen großer smft wie sie sich in den Zahlen der Ernte-, tmchprusung ansdrücken. Diese Zahlen können also für die Erfassung, der v-orhanvenen, Getreidevorräte nicht maßgebend sein. Es muß vielmehr ic-der ne Erzeuger eine seiner tatsächlichen Ernte entsprechende Menge von Brvtgetveide tm Jweresse der Ernährmu, der Gesamtbevolstru-n« abliefent. Wenn daher behördlicherseits von letzt ab alles davcmgesept wird, um sänftlichk verfügbaren Vorräte hevat^tchvlen ft nnrd sich die Landwirtschaft rräbendü DrvÄkerung der Emstchl sicherltch nickst verschließen, daß> das, ^ mi cH aesch^ muß, mstwendig ist. um durckzuhalten und, unsere Ddlksernahrung bis zur nächsten Ernst aus eine gesicherte Basis KU stellen. Wer jetzt noch mit Kreide zurückhält, es zu i^E^rftftlert oder mehr, wie erlaubt ifo verzehrt, handelt chandttch und arbeitet unserer Feinden in die Hand. Glaube ketner, oaß ntchi eines schönen Tages auch ihn der Arm der Gerech-, ttgfcit erreichen wird. ** Amtliche Pevsunalnachrichten- Der GrvßM mm hat am 2. Febru-nr den Ordentlichen Professor mz ^ Toclirnschen Hochschule Geheimen H-oftat Dr. Otto Dreffenbarh zu Darmstndt ans fein Nachsuchen unter Anerkennung schwer langjährigen, mit Treue und Eifer geleisteten ehr ersprstßltchen Dienste mit Mrkung vom 1. April 1918 ™j/V^c. ^^ p f tant> verjetzt und ihm aus diesem Anlaß das Ghrenkreuz des Berdienst>orden.s Philipps des Groß- mungen verliehet. — liebertragen wurde: mn 4. Febrrurr der SchulamtsaspirMckin Justine .Heller aus Lich ein« an öer Volksschule zu.Hungen, Kreis Gießen. — Der Gnopherzog hat am 6. Februar d.I. den Mnanzamt- manu bet den? FinanMnt Offen buch I, Fi nanzrat Johann Mrchel, auf sein Nachsuchen wegen geschwächter Wundheit rn derl .kttchestmtd versetzt und den 0berffmerfontrolleur Frnanzafsesfor Philipp Best zu Offendach zum Finanzamt- mann bet dem Finanzamt Offenbach I ernannt. — S&nter am 6 - Februar d. I. den Hauptfteuer- crmtsasststenlchl August Munaold, zur Zeit in Benshetnt, Mnr Steuereinnehmer des Stoueram tS Lampertheim, den fwilich gerade m Deutschlatch nicht leicht zu lösen^ab^ sst 'sftch L^^^Lu lüsen, rumal wenn dabei leb- m^lichr Mcksickt auf nfio er ^ Blitzer Junten wird, die zweifellos ?Ä^Em.gs-werke, w^tn fte fre einmal ckbtzugeben gesonnen chre s)etnnschen Museen tEcufen werden als aw ras Ausland, zumal wenn fie bte gleichen Preise dafür erhalten." * gS“Ä WS*ÄS Kvfaichagm gebraßt worden fern ,oll und dort van dem bei Fmtnlen MusaumSfarokior fifarl Mtcksen, einem auäaemAnttr^ ftimfifaftonfcr irr* Sbunftfenner, dnqrttmb imtfrfmW ^ao^n !" "0^0 Zenttmfaer messende Sri»M fas Set.' ^ *** neun ^igiösen. «schicktluhaf mi- befmfan sich in Madrid, eine in Briisfel. Die mfieg^e^r^t w• VV'Tl -^nurnob des Zakr-mEes^ Wer^U^ fallen deii und Derfaenfamg. Das Bild wich btfrrrrbto kw! fan ht mnchifaver Brette «E durch fas wog«:, aus fam >'me zuw .vimmel auiblttfenfa :-°krammi m beifau Hmifan hach emhorMt Unfarfan Zpeuhen der Räder, vor dvn .Huftn der Rosst sllehcn bte dunklen Gestalten ber UtümfietiMt ^d wnb heilige Erscheinest afl«T«S ^ den Triumphwagen. Tte Kmupositvon ist ineistei-li^ Mfanssttl vok, vmi Stdrt unb ^uer, ein gianUb« ^f^fau' K-' C brT .b-nvttache überein mrt ehreTg^fatfat Sfi^e bte jedoch Netnereu Umfanges ist und in hr» rawSrEa.Zif' weicht Professor Madsen W Jt wÄfi tJf[ b faftÄ" «ÄTIÄft .vceurers gl. Mim lwftt. daß daS schöne Stück in Sckrmed«m bft-ksv, 7^,: W ,n ’ ! dE rm iwnigev «iT IOOOOOsS^TüSI öesM'SMMriftenten brf der Bezir-ks7asse Worins. Philipp August Sttakub zu Worms, zum HauptsteusDanttsassistenten Lei tnm Hauptsöeueramt Mainz, sowie den FinM:zaspiranten Wtll-elm Grindel au s Langen Mn Bezirks Lasseassistenten ernannt. L. U. Bon der Landesnni ve rsi t ät. Ter außerordentliche Professor Tr. Fritz Bigener ans Freibürg, ,z. Z. im Felde, wurde zum ordentlichen Prvseffvr für (^schichte in oer philoso- Mschen Fakultät der LandeHmriversität Gießen mit Wirkung vom 1. Aprll 1918 ernannt. ** Konferenz der Universitäts-Rektoren. Am 12« und 13. März ds. Js. treten die deutschen Universitäts-Rektoren W einer außerordentlickien Unserem- in Halle a. S. zusammen,. Die Tagung beschäftigt sich u. a. mit MatznalMen für den lieber- gang aus dem Krieg in den Friedenszustand, Neugrftaltung des NLldcntisck>en Lebens nach dem Kriege, soziale Fürsorge für die Studentenschaft (Wohnungswesen, S!udent«:speischäuser.>, .Hilfsdienst der Studenten und Studentinnen und Äusläniderstudruin an deutschen Universitäten. Wie wir hören, nintntt der derzeitiger Rektor der Larrdesuniversität Gießen, .an der Konferenz teil. ** Anmeldung zur Stammrolle. Tie im Januar 1901 geborenen Landsturmpflichtigen - der Stadt Gießen mir Isen sich am 15. Februar d. I., vormittags von 8 bis 1 Uhr und nachmittags von 2 bis 5 Uhr, im alten Rathaus am Marktplatz zur Landsturn:rolle melden. Siehe Bekanntmachung im Anzeigenteil. ** Die Wiederein führung der „Sommerzeit gefährdet? Ans München wird dem „Berl. Lvk.-Anz." gemeldet: Eine Aufstellung eines Sonn-werfahrplans^nnterbleibt we- Ungewißhett abernwliger Einführung der Sommerze.U Sommer,>nt hat Frermde und Feinde. Hier teilt sich Stadt gen Die imd Land. Für die Stadt sind die Erfahrungen, die nun schon zweimal mit der Sonrmerzeit gemacht worden sind, überwiegend gute. „.. . „ * ** Haltung von Ferkeln und Läuferschweinen für die Hausschlachtung. Die mit Rücksicht aus btt Suberstellung der Brotgetreide- und Kartoffel Versorgung zurzeit durch- geführte Verminderung der Schweinebfftände hat da den -.and wirten die Befürchtung erweckt, die Maßnahme möchte die Selbstversorgung für das kommende Mirtsck-aftsiahr gefährden. Dem gegenüber sei bemerkt, daß der Staatssekretär des Kttegsernah- rnngsamts die Bundesregierungen ermäckfägt hat, von der Ent eiflunma neben ollen wirklich«: Zuchtschweinen auch die Ferkel und die Läufersckstvcine, die bereits für die Housschlockstung lm nächsten Winter eingestellt sind, auszomehmen, sofern sie am 1. Februar ein Lckendgewrch: von 25 Kilogramm noch nidjt erreicht haben und der Nacblveis geführt wird, daß ausreichendes zulässiges Futter (insbesondere auch Abfälle von Haushalten, Schlachthofen usw.) zu ihrer Turchhalttmg vorhanden ist. .. ** Bezugsicheine für Schuh-e. Bekanntlich hat die Knappheit an Leder und sonstigem Material zu einer sehr starken Einschränkung in der .Herstellung von Schuhen geführt. Infolgedessen ist es vielen Besitzern von Bezugsscheinen für Sckuche nicht möglick-, ihren Bedarf zu MVn. Aus diesem Mißverhältnis zwischen der Zahl der ausgegebenrn Bezugsschett« und der Mieingc der vor-, Hände neu Schuhwaren erg-eien sich llnzuträglichkeiten, deren Beseitigung im allgemeinen Interesse liegt. Die zuständigen Stellen planen dalnr eine Neuregelung in der Schuhverieilmrg, bei der die' Ausgabe von Bezugsscheinen in Uebereinstimmung mit. den: Nm- Sang der Erzeugung von Schalen gebracht wedden soll. Die Zahl der' Bezugsscheine, die in einem Ort ausgegeben werden dürfen, hülle sich dann nach der Belieferung des Ortes mit Sckmhwacett zu richten. _ . ' . _ ** Wer bekam m t einen Anzug-Bezugsschein? Ein Bezugssckrnn ohne Prüfung der Notwendigkeit der Anschaffung kann erteilt werden für einen RoÄmzug oder Sportanzug beim Borweis einer ^lbgabebeschttnigung über einen cotterhaltenen be- liebigen dieser Anzüge. Ebenso steht es hinsichtlich oer Jacken-, und gärtnerten Kleider, sowie MÄnttl. Für einen abgegebenen Wetterum Hang darf z. B. auch ein Uebeczretzer oder Mantel bewilligt werden, für einen abgegebenen MänneranMg einen Knaben- anzug, nickst aber umgekehrt. Von. einer Einschränkung der Stosf- arten ist abgesehen worden: für abgegebene leinene oder baumwollene Stücke kann also auch ein ioollenos Stück bewllligt werden und umgekehrt. Schließlich wird auch ein Männer- (bzw. Jünglings l^er Knaben-) Anzüge bei Abgabe einer Uniform oder eines Teilstückes eingetauscht. ** Einschränkung der elektrischen Belench- ^nng. Die Direktion der Elektrischen Ueberland-Anlage der Provinz Oberhessen in Friedberg teilt mit, daß die an die genannte Ueberland-Anlage angeschlossenen ylbnehmcr keiner Einschränkung! im Verbrauch elektrischer Energie unterliegen, da zur Stromerzeugung in Wölfersheim Brairnkohle, die in genügender Menge vorhanden, benutzt wird, das Werk mithin vom Kohlemnorkte unabhängig ist. ^ . , ** Stadttheater. In E. v. Wolzogens Lustspiel „Ein unbeschriebenes Blatt", das am nächsten Samstag als 14. Freitag^Lbonnemeitts-Borstellung gegeben wird, sind in Hauptrollen beschäftigt die Damen Kallmar, Delosea, Woffidlo und Bor- chardt, sowie die Herren Bvlck, Feigel, Steinmeher und Wenzel. — ES sei ausdrücklich darauf hrngewiesen, daß in der Sonntag-Äbend- Aufführung von „Colberg" wiederum Herr Mathieu Pfeil vom Frankfurter Schauspielhaus als Nettelbeck gastieren wird. ** Lichtspielhaus (Bahnhofstraße 34). Morgen, Samstag, findet oie Erstauffülpmng des Filmwerkes ^Strandgut", sowie der Film Humoreske „Tie kahle Anna" statt. Siehe Anzeige. mer <5 mir ln cSfemsr l lupfe zu Zerr Die ©oIÖöufoiiffteHe fn den RSvmen der vezirrrsparkasse Gietzen ist morgen vormittag von JO bis \VU Uhr geöffnet! Landkreis Gießen. ** Sich, 7. Febr. Die Sammlung ffir die Schwestern spende ikrgab in hiesiger Stadt den Betrag von 519,10 Mk ** Lich, 8. Febr. Reinhard Sann wurde nnt dem Eisernen Kreuz misgezeichnet. . ^., )( Mainzlar, 7. Febr. Musketier Ludwig Pferffer w hielt die Hessische Tapferkeitsmedaille und wurde zum Gefreiten, befärdert. # Utphe, 7. Febr. Zum Sergeanten befördert wurde der Unteroffizier Hemrich Raab. Kreis Büdingen. -ff Büdingen, 7. Febr. Das Kricgsehrenzeiche,: erhtvlt der Oberpostschaffner Metzger, das Eiserne Kreuz der Land- stnrmmann Wilhelm Schäfer. — Lorbach. Das Eiserne Kreuz erhielt der Garde-Grevadier Hermann Nagel. — Cal bach. Das Eiserne Kreuz, früher die Hessisck)« Tapferkeitsmedaille, er-, hielt der Untevofftzier Ger lach. — Düdelsheim. Das Eiserne Kreuz, früher die Hessische Tapferkeitsmedaille, erlnelt der Firuker Heinrich Krämer, sein Bruder Karl Krame r das Eiserne Kren' — Echzell. Das Eiserue Kreuz erhielt der Musketier Add Stvll, die Hessische Tapferkeitswedaille der Oberfäger Wilhelm Spengler. — Fauerbach. Die Hessische Tapierkeitsmedaille erhielt der Musketier Mlhelm Ro hr mann. «reis Alsfeld. n. Maul buch, 7. Febr. Dein hiesigen Lehver D bhn, Leutnant und Kvmpagnieführer, wurde das Er,erne Kreuz 1. Masse verlielMi. Früher erhielt er bereits die Hessische TapferkeitsMedaille uni» das Erserne Kreuz 2. Klasse. ie. Nieder-Ohmrn, 8.. Febr. Die Hess. Tapferkeitsmedaille, früher das Eiserne Kreuz 2. Klasse, erhielt der Unteroffizier Moritz Ss ern. Mtt dem Eisernen Kreuz 2. Klasse wurden Musk. .Karl Hofm ann, Kan. Dtarkus Roth ausgezeichnet. Kreis Schotten. # Burkhards, 7. Febr. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Musketier Heinrick), Kunkel. Kreis Friedberg. ^ ^ ---- Rodhei m v.d. H., 7. Febr. Bei einer im Gemeindewalde abgehaltenen .Hvlzversteigerung wurden für vier Meter Bucyenschett- Holz 3 2 0 M a r k bczE. Das ist ein bisher noä)> nicht dagewesener Preis, der den vonr Plstlippstein an der Lahn, wo man für Die gleiche Menge 6 Mark bezahlte, um „nuck', sage und schrnbo, 5300 Prozent überragt. ^ , ... # Wölfersheim. 7. Febr. Zum Sergeanten befördert wurde der Unteroffizier 5)>einrich Jung. Inhaber des Ei.)erneu Kreuzes und der Heffischen Tapferkeitsmedaille. ^,/creder- Wöllstadt. Das Eifeme Kreuz, früher die Hessische Tapwr- keitsmedaille und das Hessische KriegsehrenzeiÄien, ermelt der Unteroffizier Enrft Ambron. Starkenburg und Rheinhessen. I. Darmstadt, 7. FÄn. Die Ausstellung Darm- ftädter künstlicher Blumen, die auf Veranlassung der Groß her zog in im Hotel Adlon in Berlin dreser Tage stattfand, erfreute sich eines starken Zuspruches von seiten der Berliner E^sellsciiaft. Die Kaiserin und die Kronprinzessin hatten Vertreterinnen gesandt, verschiedene Prinzeffinnen waren, persönlich erschienen. Die Darmstädter Kunsterzeugnisse sanden leb- haste Anerkcnnrilicg und flotten Absatz. Die Damen der l)Efftsa^n Kolonie haben sich um den Erfolg der Ausstellung große Verdunste erworben. ^ ^ - I Darm stadt, 7. Febr. D er Prov rnzralaus schu ß von Starkenburg hat in seiner gestrigen Sitzung der Klage der Frau v. H esso'rt geb. v. Hör ff. stattge-geben und erkannt, daß die ihr gehörigen Grundstücke am Steinbergnicht umlagepflichtig szur Ämdwirt'ck^stskammer sind. — Wegen der PflegenVosten für die GeschwiKer Kuntz hat der Ortsarmenverband Frankffsi-t a. M., assff Mckerstattimg von 90 Mark und der Ortsarmenverband Kaiserslautern auf Rückersdattung von 152 Mark gegen den Ortsarmenverband Neustadt i. O. geklagt, der in Lechen Fällen verurteilt wurde. l. Darmstadt, 7. Febr. Sem 25jäh«riges Bühnen,ub;laum beging dieser Tage Direktor R ö m h e l d, der Leiter des Darm- tätzter Woogsplatz- und Saalbchutheaters. Er erwarb sich unve- 'trittene Verdienste um 'das Tarnfftädter Künstleben, indem er zu einer Zeit, als das Hoftheater sich allen Whnennenheiteu völlig) iierschloß, die moderne Kunst (Strindberg, Wedekind, Tolstoi, Gorki, Ibsen) m Darmstadt zur Aufffihrung brachte und Gastspiele berühmten Bühnenkünstler, wie Agnes Sorma, Matkowski, Adele Sandrock. Rosa PosTpe, Gertrud Eysold, Sarah Bernhard, vermittelte Auch ffi Worms und Mainz ist er kein Unbekannter^ I. Darmstadt, 7. Febr. Der hessische Polizei- und Schutz- bnndverein wälstte in seiner Jahresversammlung am Awntag einen bisherigen Vorstand (1. Vors. Ingenieur Fritz Buschoaum) wieder. Er hat im abgelrufeuen Jahre eine große Anzahl Hunde ms Feld geschickt, wo sie als Sanitäts-, Melde- und Postenhunde ganz vorzügliche Dienste leisteten. ^ r „ . or I Darmstadt, 7. Febr. Die PostauShelsermnen Anna Salison, 26 Jahre alt, und Elise Wagenhäuser gch«. Allmann sind geständig, die eine in einem Falle, die aridere tu zwec Fällen, Pappschachteln, die Musen enthielten, ausgeraubt Zu hal«n Die Blusen wurden bei ihnen gefunden. Wl. erhalt 9, S. 5 MiTnate Gefängnis. — Bier Monate erhält auch,der 1 mähnge Laufbursche einer hiesigen Firma, der nach und nach chr 700 Man PelMaren mrs dem Geschäfte stahl und sie teils oer) chen kte, tei ls veräußerte. Ferner stieg er bei einer Nachbarin ein und entwendete 100 M? Die Pelzwaren konnten alle zur Stelle gebracht werden. I. Darmstadt, 7. Febr. Die Stad t ve r ordnete n t>et* amm lung wählte in ihrer heutigen Sitzung Stadtbaurat B u x- Vaum zum besoldeten technischen Beigeordneten. Der Gewählte war schon bei der letzten Beigeordnetenwvhl in Aussicht genommen. Er stand damals als Artillerieoffizier im Feld, wurde aber rn- z 4 vffcben vom Militär frei gegeben, um die seit dem Tode deS Stadtbmrrats Jäger und Rücktritt des Beigeordneten Eckert verwaist«: technischen Amtszwerge die Königin des Humors, in ihrem neuesten Filmschwank in 2 Akten JMaiiir i Wegen des zu erwartenden großen Andrangs in den Abendvorstellung, bitten wir höfl das titl. Publikum, nach Möglichkeit die Nachmittagsvorstellungen besuchen zu wollen.