m. 31 Erstes Blatt 168. Jahrgang Der Sletze«r Ttorfftt erscheint täglich, außer KonniagS. — Beilagen: Sietzrner.^amNiendlLtter; Kreisbloit ffU den Kreis Siesten. Bezugspreis: monatl.Mk. 1.20, vierteljährlich Mk. 3.60-. durch Abhole- u. Zweigstellen inonatl. Mk. 1.10: durch die Post M. 3.60 viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sürdieSchriltleitunaH3 Vertag,Geschästsstelleöl postfche«vnta: sürdieSchriltleitungllL Kranffurl o.m. 11686 'w* v ^ ^ ^ k © »» Anzeigenteil: H. Beck: sS'SIäÄ innmirr-"-—‘-r -'W M-° 8»WMnmfcWiwi«n..»»^= *»,.»..7. i.-,,,« rollt. Slöks. Mittwoch. 6. ßebmar 1918 Annahme von Anzeige« i. die Tagesnummer vis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbindlichkeit ZeilenpreLse: für örtliche Anzeigen 25M.,stir auswärtige 30 Pf., «ür Reklamen Mk. 1.— ; bei Platzvorschrift 20°/ 0 Ausschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. VeraiUwortlrch sür Politik u. Feuilleton vankvrrrehr: Aug. Goetz; Stadt m ««roerbebantffiiefeen gegen die Krt)!en!o$ und seine - ^ flwwmhm-tta Kat wohl die dem Verbot ver- Regierung tzertlings noch p-rmnal die alte Suppe der wohldekMnrten. Ratschlage fru enormen oder zu erhitzen. Sodann', es ftnden in Berlin bekanntlrch bedeutungsvolle Besprechungen unserer iett StaatZmLrrner ^nd Generäle statt; da Ueßen sich s dtik- UnentweatLN geraten sein, noch einmal alle Register bos^nlasieTi. Das Btätterverbot wird im Ans lande zlvar einen nnrrünstig>en Eindruck erwecken, aber die Gefahr, die S/Xä ist doch nicht allzu gvoft Es ist ganz richtig, daß gegen die Schürer und Hetzer von bell>Ln Selleu eimnal entschieden vorgegangen wird, und das lasst ftck durch die gestern hier dargestellten .Zusammenhänge mit d^Erwartnngen ünserer Feldgrauen draußen an den ^on- tm wohl begminden. Die Zensnr ist heute noch gerade so Eia wie in der erstarr Zeit des Krieges. Liegt augenblicklich irgendeine Veranlassung vor, die Flu.ten der 'Erregung s.o bchoErs hochgehen zu lassen? Die Reden uns^e Staatsmänner haben die allgemeine Lage soweit denkbar war, aellärt, und der Reichstag hat stch damit zu- Daß mit H«r>t Toohkis F«°d^bestr°- zurzeit nicht viel anzusarigen ist, haben die >etz^n Behandlungen in Brest-LidowSk ergeben, und daß bit ®nj tote für ein tveiteres Fnedeilsmig^orwahrlich noch nacht reif ist, haben die gleichilautenden Beruhte aus Pari;- und London Wer die lchte Pariser Konferenz zur Genu^ dar getan. So ziernlich allgemein war man sich auch rn DeMch- Lnd darüber einig, daß der DemonstratioWst^k eine ver- fehlte, sträfliche Unbernehrnunz war, eine „Dummherr^, wi der „Vorwärts" halblaut zugab. Und nun solles etwa ein Strerwn darüber geben, vb die Taktik der Regierung in diesem letzten Falü ganz richtig war und mit der Klugheit der streitenden Partei Politiker ubereuistimm^e. ^.ir dürfen ims doch wohl mit der ruhigen, milden Abweisung der bolschewistischen Versuche in Deutschland durch unsere Re-aierung ziufriedengeben. Wie gestern nutgeteill worden ist, geht der „Diger" Clemeneeau in Frankreich ganz anders um. Er laßt, um scharfe Urteile zu erzielen, die Kriegsgerichte rechtzeitig scharstnacherisch bescher, und in der demo kratisckto Repüdlik herrschen jetzt ganz andere Zwangs- gewalUm als bei uns. In Amerika ist ein Streikkomitee von der Regierung kurzerhand verhaftet worden. Die aus- ländisäMn Umtriebe, mit Hilfe bezahlter Agenten das poli tische Lebeir in Deutschland zu zerklüften und für den Bolschennsmus reif zu macken, 'tegeu es vor allem nahe, daß die Regierung wachsam und auf dem Polten ch. Anfang des Krieges hatte sich das ganze eimge^Deutsch, land zur Abwehr der Spionengefahr bis zur Uebertrer- bung gewappnet; die Gefahr, die uns heute vom Uus- lando her uintauert, ist vielleicht nicht geringer. Also fort mit überflüssiger Nörgelei und ! Fort auch! mit dein überlauten Kampfgeschrei für große Kriegsziele in Tagen, Wv sich ein neues, furchtbares und blutiges Ringen an der E vorbereitet! Ektte ruhige, besonnene, in ihren: Gegen- i den sich immer erneuenden Hetzereien gewisser dcmro- her Blatler erfreulick)e .Haltting zeigten die Fvaktto neu der Fortschrittlichen Bollspartei, als sie in Berlin folgende Entschließung faßten: Die Frakttoaien verurteilen aufs schärfste, daß unter den goaemvartiaml VerhÄtnijfen zur Vern-irklichunfl politischer Forde-- tosen das Mittel der ArbestsemMlung gewählt nwrbcu i% du ™ eT Un 5 Febr ilew, der Stondort di^ rumschen % eSeSrttunfl! dirrch die P ölen besetzt worden »t, und da^ß Oberbefehlshaber Krylenko mit fernem ganzen ^ ^ Äack''dem''gleichen'sunkfvimch worüber "Aufstanddcr ^Nel'ssäik'wiki" in Kiew von den Ukrainern u n t e r d r u a l. Spitze des nengewählten ukrainischen Ministeriums wurde d» s£ tr ukLnisÄen sfriedensdclegatwn mwsk Öolubowitsch gestellt. Alle ukr-Mll-hen Trnbven stellten ,tch & s ^Ä^ÄtTÄMÄ soll bewaffnet sein. , iDve Pest breitet sich tn sudrnßland aus. wende:: sich energisch gegen eine solche Auffassung von.der New- ttalitäi. „Stockholms Tidnrngen" erklärt, wenn du Re^erung ein bewaffnetes Erngreisen nicht wünsch,?, r.Mse sie doch andere Möglichkeiten ernstlich, in Erwägung ziehen, denn nicht nur FrnnlanOs, sondern auch SckIoedens wegen I>abc man allen Grund, n untätig zuzusehen, wie in eineni Nachbarlande eine A^setzlrch gründete Demokratie gestürzt und das Land ms Unglück gebracyi werde. „Politiken", das Organ der schwedischen Jungsozialisto. fordert die Arbeiter für den Fall, daß die Bürgerlichen m Finnland durch schwedische Freiwillige unterstützt werden sollten, am, der Roten Garde zu helfen._ Norwegen und Amerika. Kristiania, 5. Febr. (M.B.) Die Antwort der norwegischen Regierung auf die Vorschläge des amerikanischen Haudels- ministeriums wegen der Zufuhr von den Vereinigteu Staaten nach Norivegen wurde heute morgen hier veröffentlich:. Die Antwort betont den festen Willen des norwegischen Volkes, neutral zu sein. Norwegen könne darum in seiner Handelspolitik die Verbindung mit einem der Kriegführenden nicht abbrechen, ohne befürchten 'zu rnüM, daß die Neutralität m chrer Allgemeinheit nicht aufrecht erhalten werden könnte. Norwegen habe die berechtigte Forderung, daß dem Lande mcht,das tägliche Brot vorenthalten und das Land dadurch vor die Wahl einer voll- ständigen Notlage oder eines Vertrages, der die Gelahr für lerne Neutralität, möglicherweise auch den Kvieg 'bedeute, gestellt werbe. Die Antwort betont ferner, daß.Nomovgen den Veremigto Staates und den Mliierten bedeutende Vorteile g-eleiitet habe, besonder durch seine Schiffahrt unter großer Aufopferung von Manschen, leben und Schiffen. Norwegen werde sich nicht ohne große Schwierig Seiten verpflichten können. Deutsckstand nicht Schwefelerz, Ealcmm- carbid, Calciumnitrot usw. zu liefern, da Deutlchland, rn, dielen: Waren ein alter Kunde Norwegens sei. Die Antwort erstatt lchlre^ lick, Norwegen habe versucht, den Bereinigten L^taaten entgegen- zulommen, insofern es die Lebensinteressen des Landes zulassen. Norwegen habe den größten Dell seiner Ausfahrt, angebotvn, uw die für seine nationale Gesundheit und Produkttvitat notwendig« Zufuhr zu bekommen. * Eine neue Republik im Donaudelta. - r • a ^fvr fPriv -Del) „Wojenni Jsvessta", das Organ kWMWKMM Rumänen bereit. , * Desertionen russischer Soldaten in Frankreich. Bern 4 Febr. (WTB.) Die Desertionen von russischer Soldaten und Offiziere in der SchEz, die mmst unter Ar MDtzen Gefahren aus Fraukrerch entfliel)en. Nach w Stl de Lausanne" trafen gestern wiederum zehn Russen SiksiM die schllchte^ehandkung in Frankreich beschwerten. ^ Berhaftung der bolschewistischen Agitatoren in Frankreich. Bern, 5. Febr. (WTB.) Noch einer Meldung des ist in Paris der Beauftragte der Kölsche- A7schen Pro?°«°nd«. die die Meen der Maxr- Imalistm in Frankreich zn verbreiten sucht, verhaftet worden. Weitere Verhaftungen sollen bevprstehen. Bundesgenossen untereinander. Berlin, 4. Febr. (WTB.) In einem FunkspruÄalle" ans Petersburg vom 28. Januar heitzt es über öie Rada und « « minien folaendermaßen: Die Erfahrungen der stllnetten mit der Rada welche diese gegen die Macht des Rates unterltützem wsthL die di-Bimlst b-s RÄ-s und alle V-rbüudcte-^rch eine Verständigung mll Oelterrerch und Teutschkarchberraten wollte, ^esm sich als nicht genügend. Zum Glück erlitt die. Rada trotz der Unterstützung durch London, Paris und Nenhork eine entschei- dmde Niederlage. Jetzt werden dieselben (^perim-ente auch bei Rumänien gemacht. Die rnmänisck)e Oligarckiie ist berell, die Hilfe Frankreichs und Amerikas und Englands Mizuuehmeu, um m jedem beliebige,: Augenblick das rumänpche,Dolk Oesterreich- Ungarn und Deutschland zu verkaufen. Es ist schwer, aus der ganzen Erde eine z,veite Klicme zu finden, welche der.rumänischen an Ehrlosigkeit und Verbrechen gleichkäme. Die Liedernnguug Seiet Kliaue ist Ehrensache der europäischen Dmiokratte. Die verbündet^m Jmpettalisten halten es für Ehrenpflicht, die rumänischen Banditen zu unterstützen. • * * Schweden und die Greuel in Finnland. Stockholm, 5. Febr. (WTBst Tie schwedische Presse schäftigt sich gegenwärtig sehr lebhaft mll der Frage, mwtewell ^ckwedeu einareifen solle, um den Sieg der Lknarcksae m Finnland Nmhdem die Regierung erklärt^ b^da^ st- em^° waffueies Eingreifen für umnoglich, Halde, befnrwotten die Blcllttr der Rocliten die Blldung eures itteiwllligwkorps und die Emfum von Wafseu -um die für die >Ordmmg erntretenden Kreise m sSÄ'Ä m*Wn- „SlEiolms D^gblod" erfährt ,Äwch. ÄJW«, die SRa Ffene in f nbm* gegen bereit Turchstihr sei. Das genamrte konservattve Btott wie 'V** Tagligh' Mehmcka" und ,,-^vcnsbi Dagbladet" Der amerikanische GeneralstabSchef. Bern, 4. Febr. (WTB.) Zum Generalstabschef der Vereinigten Staaten irmrde Pachten N^rch ernannt. General Blise wird in Europa verbleiben und das amerikanische Kriegsministerium in dem interalliierten Kriegsrate stände vertret-en. Earfon über die Kriegs- und FriedenSfrage. Bern, 4. Febr. (WTB.) Carson sagte nach dec^DaiW Mail" bei einem Frühstück der British Empire Producers Organ: > sation am 31. Januar: „Die Zeiten sind nicht nur ernst, sonden' ktttisch, aber ebenso für unsere Feinde. Die große Frage jetzt, wer von beiden aushält. Tie Deutschen vertrauen nicht so sehr auf ihre milllärische Ueberlegenheit als auf die Tat. fache, daß sie eine wohldiszipliniette Nation sind. Es würde em. verhängnisvoller Tag für die Freiheit und Zivllisation der Wet sein, an den: sich Herausstellen wird, daß die Demokratie mcht au, ber Höhe ist. Lassen Sie Misere Nation nicht in zwei Lager teito als ob sie aus Leuten, die den Krieg und solchen, die den Friedas wollen, bestände. Wir alle wollen den Frieden. Aber wir haben zu bedenken, daß es ein großer Unterschied zwischen emm wirklichen Frieden und einem Flickwerkftteden ist. Ich gehöre zu denen, die meinen, daß keine Gelegenhell ungenützt vorubergelassen werden dürste, die den Krieg zu einem erfolgreichen ehrenhaften Ende bringe,: kann. Wer in den Reden, die mir unlängst von Deutsch land und Oesterreich gehört haben, sehe ich keine, Armäh^un, eitens unserer Feinde an einen ehrenhaften und bleibenden en Solange unsere Feinde beanspruchen, was im Grunde die Aus- lösung des britischen Reiches bedeutet,, solange sie von solchen Tmgen träumen, wird dieses Land bis zum letzten Pazifisten nichts damit zu tun haben wollen." p . . Earfon sprach bann von den Aufgaben nach dem Kriege, die er als kolossal bezeichnete. Tie ganze Welt werde mn Rohstoffe kämpfen. Die Frage werde fern, ob England nebst seinen Mliietten oder die Feinde sie erhalten würden. Aber das müßten, gleichgültig was geschehe, England und ferne Bundesgenossen sein. Sie konttollierten prattisch die Markte für Baum, wolle. Ter Präsident der deutschen Textllindustrie habe zugegeben, daß, wenn die Alliierten die Kontrolle über die Baumwolle rn die Hand nähmen, die deutsche Texttlindusttie zugrunde gehen werde. Ja, warum denn nicht? Möge es michrilllich klingen, aber es sei nicht zu ändern. «Gelächter Und Beifall.) Dasselbe gelte für Mineralie,:. Man habe die Gesetzesvorlagen betreffend de,: Metall Handel kritisiert, da sie den Handel beeinttächtigen. Wessen Handel - L t IXL| ICl vJU. I U* O'v-h «yuuwi ^ 3 ( r v • r Deutschlands? Ja, solle denn England Mg eben, daß dieser Hände! wieder in deutsche Hände käme, damit die Deutschen Kommen lntb Bomben gegen England ansertigten? Habe man je eine solche Narretei gehött? Tie Engländer würden Narren oder Verbreche; sein, wenn sie nicht rückhaltlos das Volk darüber ausklatteu. Neue WirtschastSmaßregeln in Oesterreich. Wien, 4 Febr (WTB.) Eine Verordnung des Volksernah- rungsamtes schreckt ftir die Verköstigung außeichalb der Haus- luiltungeil M enuzwang vor: der Gastwitt muß regttmatzig drr Speisenfolge bekanntgeben. , Tie Regierung brachte im Abgeordnetenhaus emen Gesetzent- iwturs über die Ele k t ri zit ä tsw irt s cha f t ein, der eme der wesentlichsten Voraussetzmigen für eine urllernchmende tatttamqc Erzeugnngspolitik scl>affen. demgemäß die Ausnützung oer Mettn- Mtät mit allen .Matten fördern, neue Unternehmungen begünstigen, chven Rechtskreis erivtttcrn, ihre Wittschaflllche Grmtdlage Win* gen und andererseits ihr Volks- und gemernwittschaflllches Witter sicherstellen soll. _ Aus dem Reiche. Anmeldungen des ftindlühen Vermögens und Anmeldungen von Auslattdsftndenmgen. Berlin 5 Febr (WDV Amtlick^ Die bisherige Beitand- aumcllime über das im Jnlatid oesuldllche Vermögen felndliärcr Staatsangehöriger und über die dcuticto AuÄLudSimder-uigLM fefc ^rch AuSt«h°erng auf Weitere mit tat Deutschen Reich im farti' » Staaten «rgänjit roeiben. Aus biciem Grunde M 5“ BrdmntmackMng vom 30. Januar 1918 (Reichs^efeM S. 67) ergangen. 1 Sie dchnt die Anmeldung feindlichen 3«H*m, SJottagal, Italien, Vereinigte Staaten W1I Arnercka Panama, Kitlm, ©tarn, Ltderia, China sowie Br-U- »'St aus uich zwar tritt der MabgnLe, daß die Anmel^Ing zur WhrrzMA und Vereunachung des Verfahrens nicht mehr wie Set bei von den Larrüeszentrallnchörden bestimmten An- . Mldestellai, Indern unnnttew-r bei dem Treuhänder für das mmdliche Vmmoaen, Berlin W 8, zu arsolgeu hat. Tie Anmeldung A-t -ruf Vordrucken zu erfolgen, die gegenüber den für die früher« Mmneldmtg txmibten toi insoweit Änderungen erfahren haben, KZ -s^ .der geschäftlichen Betet,tfarlmng des Verkehrs mit dem Treuhänder dienen. Amneldevvrdrucke smd von dam Treuhänder imcer uer oEgeüenen Adresse yu. beziehen 2 ®te anmeßmrtg b e xattS I anbäfotberungen ifl attä» «ebe&nt mtf dt« gereinigten Staaten von Amerika, Panama, Kuba, Siam, Liberty Chma und Brasilien. Nur solche Forderungen^d m^umeiden, Me als Geldforderungen vor bestimmten griclitaaert entstanden sind. Dü? für die omzelTien Länder maßgebenden, im ^l ven Anmeldevordrucken angegebenen Stichtage sind dre Huisichllich der Vereinigten Staaten von Amerika hinsichtlich Panamas der 7. April 1917, hin- srchEch K^ dev 10. April 1917 hinsichtlich Siams dev 22. Juli 12} 7 i / Är fx ^S ( ^ Liberia? der fäuptfl; 1917, hinsichtlich Cbmas S!S<7 14 k? , S 1 4 19 , 17 ^ hinsichtlich Brasiliens der 26. Oktober irL-t 1 hat die Anmeldung nicht mehr, loie gelegentlich oer früheren^BestanLaufnahme, bei den durch Landeszentralbehörden veMmn^«r Anmeldestellen, sondern unmittelbar bei der inzwischen Leben gerr^En Geschäftsstelle für Auslandsforderungien, BerlM 61, Gitschiner Straße 97/103 m erfolgen. Dort sind Ech die bm neuen Bcltimmungen angepaßten, im ichrigxn alrer unveränderten Amneldevordvucke zu beziehen. Auf die siebente Kriegsanleihe ivitrden in der lehten Januarnwche 30,9 Millionen Mark neu einge-- Uhli Die «-santte EinMrhlnng stieg dadurch aus 12 422,1 Mtllwnen Mark gleiche 98,4 Prozent des ZeichmungSergeb- ut,ses von 12 625 660 200 Mark. Di« von den Dnrlehens- kchleit für die Zwecke der Linzahlttngen «uf die siebente .ertsgsanlmhe hergegebenen Darlehen erhöhten sich in der Äerichtswoche um 14 aluf 181,9 Millionen Mark gleich 1 46 Prozent der bisher geleisteten Einzahluttgen. - .i m jBUfiso. <1—— Die Wirkung 6cs U-Voot-Urkeger auf das bürgerliche und foziaipoiitische Leben und den Aufbau der vottswittschaft der Westmächte. Nach amtlichen Quellen. , Die lvirLschastlrche Lage unserer westeuropäischen Gegner hat ftcy Mgen Ende des Jahres aus allen Gebieten merklich verschärft Tre Ernahrungsffnge ist infolge der durch den Schiffsraummangel verursackfteit steigenden Küappheit ^r Zufuhren einerseits und der Mißernten rn Argentinien, der schlechten Ernten der Vereinigten Staaten, Englands und Frankreichs, der allgemein herrschenden tfutornrittetnot, die eine erhebLiche Verminderung der Viehbestände bererts zur Folge gehabt hat, und des Versagens eingeleiteter Ab- wehrmaßnahmen stark in den Vordergrund getreten, zum Teil kritisch geworden. Die Knopp^rt an Schiffsraum hat eine wesentliche U m- 'tellung eines großen Teils der Nahrungsmittel- und Rohstoffversorgung der Westmächte notwendig gemacht. Zufuhren aus ben europaferuen Erzeugungsgebieton sind nur noch in stark vernrin- dertem Umfange möglich. Die Randländer des alrlantischcn Ozeans ^nddes MEmeeves nrüsson in der Hauptsache den Befwrf bee ftvnten. Derenngten Staaten sind Houptzusuhrland sowohl im vtoUtoff- wrc an Verevelungsverkehr geworden. In diesem Zu- rst es wichtig, daß sie infolge des durch die eigenen .bulllgigen Und den Schvfban eingetretenen stark vermehrten Selbst- b^r^ intb wegen Mcangels an genügender Zufuhr ihre Ausfuhr wvh Westrup stark emrnschräuLn gezwungen sind. Zur Auf- Nlllung der Bestands tn Amerika und den MittelmeerlÄchern, besonders Aegypten, versucht irum «ms den eureixrfemen Gebenden die MchimfendOi Erze-uguisse ruft den- schon jetzt ungenügenden Schiffs rmmr heranzuschasfen. tyüxn die ergriffenen Abwehrmaßnahm en großen Strls: dre Emftrhr- und Berbrauchsbeschränkungen, die Bergröße- der?Getrindeanborrsläche, die Regierungsaufsicht über Schisf- ^^^ZS^und a^we Uüchtige Betriebe, die Nahrungsmittel- utw i-wystofsveschlagnahmr Und bk Versuche einer Nahrungsmittel- ^ttmneru^ emorsefts nicht den gewünschten Erfolg gehabt, an- «rVerftunnruT^ hervorge rufen. Herbe, öffentlich ge- en,Pr^und sonstigen Nachrichten vor die foaErfteM % T ^ ru senden. Beides zusmnmen in «r? 1 ?«,? töüen ist wegen Schiffsvaummongels MI- berszoyn «uns der Entscheidung ^tw U Zi a °dt, ^ Ä um ä^ngenbar Drss Sterdt UrrD LeTt Kompagnieführern Urlaubsbefugnis ver- .. An drerer Maßnahme kann aus militärischen Gründen nichts geändert werden. WwJSülS UA<üLAestmmrmigeln und ßkachprüfung seitens der ^ KonMiMi-Wrar in Ät KfÄSf Urlmicksb-fugnis »nmairt n-^r.^P ^ BolkSerslährung müssen zur Zeit der Be- !be.lung und Ernte vorzkugsweye Landwirte beurlaubt werden. ,rnr^r& f L fr^ lruth für diesen Winter ver- anlaßtroorden, daß Handel und Gewerbe treibende Mannschafteu m erster Lime ziu berüchichtigen sind. I A : Grauhosf Nachdem bisher alle unsere westeuropäischen Gegner die flh,»* Leiden bcS ***** ha ' W3Cm hatten, ist nunmehr erreicht, daß auch unserem r n^rV S tsen bahn min i ste r AU den Eisenbahn- ^ l£JL a e n ' Eer Maßnahmen haben die Eisenbalm- diebsMh Le rmm er^nvch Mgemmrmen. Bei der Bekanipsimg dieses Uebels vertnmt Mmrstxr von Bveitenbach auf die Hilfe des alt- bewahrton i«ch rm .vnnmtdienste verbliebenen Stammes von Eisen- sowie der MsenbalM-Frnhvereine. **r ^ ir Abhilfe geeigneten Mittel ist Kug«ge te ^tb^S * erft nadf tewer ÄSw R-s.ÄM 80 fÄ b f M am Sonnte ab«d Ä'« gebrod)cn und die Kompcrgniekasse, eine Kassette aus Amholz- gebeizlem Tannenholz mit 3200 Mk. Inhalt geraubt, fc die Ermittlung des Täters ist eine g.ite^Belohnung in Aussicht gestellt. - ^ a r m sta d t, 5. Febr. Hier mehren sich die Diebstähle> be- Laden- und Kclleüüebstähle, ferner die Diebstähle^an Wa,che m erschreckendem Maße. Ein besonders krasser Fall ereignÄe sich vor emigen Tagen. Nachts gegen 3 Uhr wurde die große Aus« tagerchewe eines Herrenkleidergrschäfts in der G/rafenstraße durch- ernen Stern m der Größe eines Kopses zertrümmert, doch erwachte von dem Sä)lag, wodurch der oder die Täter verscheucht wurden, ohne daß sie ihren Raub ausführen konnten, Kreis Wetzlar. p tz l a r, 5. Febr. Das Kgl. Konsistorium machv be» - Adrrngen zufolge treibe schon seit längerer Zeib in Deutschland eine aus Amerika Itaminende, möglicherweise aus ame- rivanischen Gesixmellen schöpfende Religionsges-Lllschaft unter dem -camen „Ernste Bibelforscher" und „Wachtturm-Bibel- und Trat-- Urgesellschaft" durch Verkauf von Schristezr. Hausbesuche und Vereins Versammlungen ihre Werbmrb.it. Nach den Pres'cnachrichten >lch me Gesell,chasr nicht nur zu den bestehenden Kircheti- gemein>a)aften in Gegensatz stellen, sondern auch zur Staatsord- nain^ntlich durch entmutigende Urteile und Voraussagen über den Krieg. Wenn auch bisher von einem Auftreten dieser^ amerikanlstheri Sektierer im Auisichtsbezirte nichts bekannt ge- ^ 5w jk doch den kirchlichen Behörden empohleu, ffär den en Feind besonders hervorgetan staben, ^n dieser Bedi^Mns darf nur im Falle einer Vernmndung ab- gewichen werden, ^as Abzeichen wird auf der linke:: unteren Brust getragen, von Untewmz-ieren und Mannschafte,: Dich auf dem i^dbnbt den Beliehenen Mich nack» dem 'Ausscheiden w ^asstsielletär des Reichsmarineamtes vor^i^m^ d^rn Km,er Entwürfe für das Mzeichen ^ Gertrud Wertheim und der Hauptmann Ütrf 1 ? 5 ^f ? 1 drvzeß, der eines amüsanten Beigeschmacks E^schäftigt letzt das Berliner Landgerickst I. Dem WilhelmA>igt, jetzt Privatier in Luxemburg, der als „Hauptm.ann von Köpenick" berühmt geworden ist, wurde seinerzeit (Gertrud Wertheim eine monatliche Rente von 100 lwsgesetzt. Noch dem Konkurse mrd dem Tode ilnes Mannes ^Wolsf W. ist Frau Gertrud W. dem „Hauptmalui von Köpenick ihre Rente schuldig geblieben. Tie Folge davon ist eine 5Aage des Hartotmanns von Köpenick, worin er Frau Gertrud W. Tietzer, unbekannten Aufenthaltes, den Betrag von 4200 Mk' nebst 4 v. H. Zinsen als aufgelaufene Rente eiullagt Verhaus ffmgstermm istauf den 15 Mai d. I., vormittags 10 Uhr. beim Landgericht I festgesetzt worden. v ' vriefkaften der Ae-aMon. ».s- W^re^satzsteuer wird bei einen, Umsatz von mchr 1 VWr? ^ at ficn ‘ Steum beträgt pw 1000 Mark Umsatz X X in St. Noch der Vevordnung über Wock-euhilto aus Anlaß des^ vaterländischen Hillsdienstes vom 6 . Juli 1917 e-- ^rllen, Wöchnermnen deren Ehemänner eine Beschäftigung im Hilfsdienst.ausüben, bzw un letzten Jahre vor der Niederkunft E?r 6 Ntonate hindurch ausgeübt haben, Wochen- m -% (^lll^^dienylefftung steht der Beschäftigung im .Hilfsdienst gleich) Voraussetzung für die Gewährung der Wvcheubilfe ist daß btc wirt chaftliche Lage des Ehemannes sich infolge der Beschäfti- gung , im Hilfsdienst uachmislich verschlechtert ha" ^ durffns für die Beihilfe besteht. Ter Wttrag auf'^LuMfe ist im vorliegenden Falle bei Ihrer Krantonlasse zu stellen ^ ^ lf. N. in (D. Wenden Sie sich an das Webstosimpstl^^i ^ Krregs-Rohsdc>ff-Abteilung, Berlin SW. 48, verlänaertt ^^^^^ straße 10/11, wo Sie alles weitere erfahren tSv^ Hedemonn- 5- w. im Felde. Anfmig 1915 haben in Gelnl»mn>n S%e bzw. Eilzüge Frankfurt a. M.—Berlto erteifa,®' m<1 '" älJr - Är "icht befuat, bariite tefunft ju GeriHtssaat. I Dvrurstavt, 5. Febr. Wogen ©euer Li-obschaft mit fmru tzösischeu KrivgHgesanaiewcn crljrifiU die 20jLhri mehrere Kleiidnngsstücke, was sie mit 5 Däanaten Gefängnis büßen nrutz. — Bei dem vielfach vv-rbesttasten Schiuh- h 7 racl>er Will). Wölling er aus Offenbach wurde für 2000 Mk. Leder gefirnden, das von einem Diebstahl l-errührte, rnobei für 8000 Vlark Leder gestohlen worden war. Er hat das Leder van dem bekannten „UnbeSaiutteir" erhalten mrd es weiter an einen Mt- händler verkauft. Unter Eimechnung einer einjährigen Gefängnis- stvas« ikp WrpewevtehMrg erhielt er wögen Hehlerei 2 Jahve 6 Monate GefänMis. öiiIt»erjHöbe Fakultät der Universität ernannte den Geh. Re- gierung^srat Pvosessvr Pohle mls Anlaß seiner U Übersiedlung an die Leipzilger IbtberjiMt, und den eben bali gen Pnvfessar der Han-, delstvissanscharten cm der früheren Akademie für Sozial- und Han- delswrssenschaften R. Lamport zu Ehrendoktoren der Staatstorssenschasten. — Die Gesamtzahl der rmniatrikulrerten Studierenden beträgt im gegenwärtigen Semester 2114 (Sannner- semesler 1917: 1961. Wntters-elnester 1916/17: 1651). Es entfall«! davon auf die Medizinische Fakultät 619 (darunter 69 Frauen), auf die Philvsapls-ische Fakultät 451 (109 Fr.), auf die Natürwisseusä-aftliche Fakultät 336 (47 Fr.h auf die Wrrtschafts- und Sozial wissenschaftliche Fakultät 387 (36 Fr.), und aus die RechtswissLnschastliche Fakultät 321 (6 Fr.). AuWrr«n snw13d Gasthörer und 553 Besucher zur Teilnahme an dllr Aorl«ung«i. zugelassen. Die Gesamtzahl der zum Hören boot Vvrleiungen Berechtigten beträgt also in diesen Semester 2800. ^ - <1. 3, Aus Baven. 5. Febr. In Anwesenheit ves Herzoge' fand die Gründungsfeier der Ortlp)pädricyen Anstatt der Universität Heidelberg .statt. LLrläßlich der Fner ernannte bte niedizinische Fakultät zu Ehrendoktoren: Geh. 8tomm erzrenrai ^x. Bvosien, Geh. Kommerzienrat Rodert Hüttenmülter Hafen). Geh. Kommerzienrat Wilhelm Lorenz 'Karts«rm, B' rat Friedrich Nallinger, Arthur Retter (Ludwigshafen', 2 ,r. Oskar Neuberg. Carl Neuther lMauul-eim-Wialdhof), .Kvmmaczimrm Maier 'Strauß (Karlsruhe). Von der juristischen Fakultät m au Ehrendoktoren ernannt: Geh. Kommerzienrat Mexan^r Regierungsrat, Ludwig Jcruzer (Mannheim), sowie Geh. ^verre- gierungsrat Viktor Schrvever. Zum Besten des Roten Kreuzes Abteilung Kriegsgefangenenhilfe :::::: Konzert ":" des 898v ukrainischen iusikvereins Lyssenko aus Wetzlar (Leitung: Herr 6ymnasialprofessor Turula) am Sonntag den 17.Februar d.J., nachm. 5 Uhr in der nemrifiula unter gütiger Mitwirkung der Herren Seminarlehrer Theiß-Wetzlar und Maslovsky-Kiew (Violine) Eintrittskarten zu 3.-. 2.- und 1.- Mk. im Vorverkauf nur bei Herrn Ernst Challi er, Neuenweg 9 (Fernruf 671). Programme mit den Liedertexten an der Abendkasse. Kaffee Astorla Donnerstas, von nachmittag« 4 Uhr ab 870 Familien-Konzert Empfehle vorzügliche ApfeHorte und WinTeln. 'rm ie tu n ‘gen ~j Cafe Amend Heute Mittnroch, 8 Uhr: Familien-Konzert Fonsioc Branöl, Wauen 88^ 22 Zicz vier, Miltaas-u.ÄUattfiHssh Vom 23. bis 25. Februar d. J. findet auf der Liebigshöhe in Giessen eine Verbands-Geflügel- und aügem.Kaninchenaussieslung statt, der auch eine iokaie Brieftauben - Ausstellung angegliedert ist. Nermungcschlufl am 14.Febr. Anmeldebogen zu beziehen durch dan1. Vorsitzenden, Herrn Woinhändl. Schwan, Gießen. Der Vorstand des Geflügel- u. Yogelzuchtvereins Gießen und Umgegend 1897, e. V. 903D HolzversteigerttNg In den Distritten Burgwald und Hainbuch sollen Montag den 12. d. M. versteigert werden: 820 Frchteu- stangen I-, II. und UI. Klasse mit 34.02 cbm. 240 Rm. Birken, Erchen und Kiefern, Scheit und Knüppel dabei 14 Rm. Eichen-Knüvvel, 2,50 m lang geschml^en-, iMRm. Birken- und Etchen-DurchforUungSrema m ganzer Lange. 635 Rm. Fichten-Nutzreistg in Schichibamen. Zusammenkunft vormittags 9V, Uhr auf der Mar burger Straße an der Hoheitsgrenze. Friedelhausen. am v. Februar 1918. . ötclö- v. Rabenäu'sches Revrer Friedelhausen Schneider. httkfLsftl.8-7-ZNr.-W. pr. 1.4. evtl. 1. 5. z. verm. 478 Ost Aul. 12 , H. W. Rinn . Schöne b-Zim.-Wohng. mit all.Zubeb. pr. 1.Avrils, vrm. Z. er fr. Ls'ttllanb. Wsg 1L p- (Nähe Steins Garten ) 546 4 ZI«Jimer-Wohlig, pt, per 1. April zu vermieten 09049_ Ebelstr.lt, I L BsSmhäfstr. 28 schöne 3Zimr,» Wohnung zu vermieten. Näh. Aus kunf t i mHi nr erhaufe. 18 Schöps 3-34m.-WohQ. t.1. St. für sof. ob. 1. April zu verm. OlXXL Neustadt 14. Kleine Wohnung fr verm. 09002 West Anlage 27. H. mi Zimiticr ^ 580 Ebelstr. 11 Ä ( p. Pferdevormnsterung. Rach Anordnung Großh. Kreisamts sinder die Vferde- vormusterung für die Pferde aus der Ttadt Greßen mit Säiifsenberg aus dem Trieb (Exerzterptahl statt und zwar: 1. Samstag den 1b. Februar 1918, vormittags 9 Nur, für die P^rdederkeuiaeuBesiUerdcrcn Namcu mit den Buchstabe« A bis eitttcblienUcfc P* beginnen, » Montag den 18. Februar, 1918, vormittags S Ubr, für die Pferde derjenigen .Be,itrer. deren Aiöbl. Zimmer zu vermieten 09047 Vabub of str. 12, 3. Dt. Einfach möbl. Zimmer z. vixu 09068 Creflnerstr. 3311, ?. Einen Kursus für Damenschneiderei von etwa dreiwöchiger Dauer veranstaltet bei ausreichender Beteiligung der Gewerbeverein Gießen mit Unterstützung Grotzh. Zentralftelie für die Gewerbe zu Darmstadt im Gewerbehaus zu Gießen, vom 11. Februar ab. Eine Vorbesprechung mit den Kursteilnehmerinnen findet im Gewerbehaus zu Gießen am Donnerstag, 7. Februar, nachmittags 2*/, Uhr statt, wo Anmeldungen schon jetzt entgegengenommen werden. Gießmcr Hausfrauen-Berem Bestellungen auf gedörrtes Weißkraut ensmt«MB entgegengenommen. __ In der Geschäftsstelle sind auch Kochkisten verschiedenartiger Systeme zu besichtigen. 837 v Die Vorsitzende. Von unserem Kriegslager liefern wir :: smeii für notwendige Reparaturen gegen behörd* liehe Bescheinigung. sei Jesu Oersi & O©* Westanlage31u.FrankfurierStr.114.Fernspr.21 Eins. möbl. Zimmer z. verm. OW'-K Grabenstr. 4, Ul. Laden m. groß. Schaufenster i. erst. Geschäftslage, Seltersweg, mit od. ohne Wohng, per soioroevtl. spät, zu vermieten. Näheres bei Gust. Souutaa, 394 Schulstraße. 9 Ubr,' für die Pferde derieniaen.Be stirer, deren 5 u. Namen mit den Buchstaben brs eiaschUestltch | Neuerrweg 18 rw. I ju vermieten. 4<1 -Die Bierde sind zwecks ordnungsmäßiger Aufstellung <■> Stunde vor Beginn des Musterungsgefchafts von der Griinberger Straße aus aus den GeirellungSplatz zu verbringen. Jeder Bferdebesttzer ist r.ervsltchtet, seine sümtlichen Pferde zur Musterung zu gestellen mtt Aus- der unter 4 Jahre alten Pferde. b) der angekörten Beschäler in Privatbestt-' c) der hochtragenden Stuten, deren Absohlen nach dem vorzulcgenden Deckschein in den nachs^n 4 Wochen zu erwarten siebt, und Stuten, die innerhalb der letzten 14 Tage abgefohlt haben, d) der Pferde, welche aus beiden Augen blind sind, s» der Pferde, welche wegen E-rkrankung nickt mar sch fähig sind oder wegen AnsteckungSaefabr den Stall nicht verlassen dürfen itn diesen Fällen ist tierärztliches Zeugnis vor^ulegen), t) der Pferde, welche bei der Musterung in 1914 als dauernd kriegsunbrauchbar bezeichnet worden sind, g) der Pferde unter IM m Bandmaß. Von der Verpflichtung zur Vorführung ihrer Pferde Zimger ULAsmaM der demnächst seine Lehre beendigt oder vor kurzem beendigt hat, von angesehenem kans- männischen Setried Eietzeus gesucht. Schrift!. Angebote mit Eintrittszeit u.Geha!tranjpruch unter ys? an die Geschüftrst. des G ietz.Anz.erb. IikLrwÄäoLell Franlein. flott in Steno gravhie undSchreibmaschine, auch in allen sonst. Kontor- aibei'.en vertraut, für sofort gesucht. Aniängerinnen werden nicht berückstchtigt. Schr. Angebote unter Nr. 857 an den Gießener Anzeiger erb. LlUli>!jll «6 mit 6 bis 12 Morgen Land, möglichst mit Garten. oiJcr kleines LaueriMt m raufen gesucht. Gefl.Offerten suo 1. k. 1302 an die Annoncen-Erm'dition »>aaienstein & Vogler, A. G., Cöln. 859bv Diülinck-istes - Eonfektion. Beiarstiterinntn gcfudjt 09074 Müller, Alicestr. 16. zum ftnb nu | ) fl '^“ , e m g f - fisiere b-,!talich der tum ihnen Dienstgebrauch gehaltenen Pferde, d) Aerz'.e und Tierarzte hinsichtlich der zur Ausübung ihres Berufes am Tage der Musterung unbedingt notwendigen Pferde, c> die Posthalter bezüglich derientgen Pferde, welche von ihnen zur Beförderung der Posten vertragsmäßig gehalten werden müssen. Pserdebäudler smd von der Borftlhrung ihrer Pferde ^ ^Un^erbhesonderen Umständen, namentlich in dringenden Fällen, kann Gr. Kreisamt Besrelung von der Bor- führung einlreten^assen.^ auö ihren ge lassen. l i*iiripmnr LvriiPii||ny__ >er, welche nicht rechtzeitig wuürumb vorfübren. haben außer der gcseüUcver Strafe bis zu 150 Mark zu acwartrgen, dan auf Uir. Kosten eine zwangsweise Herbe,schaffnng der nicht gestellten Pferde vorgenommen wrrd. ... Das Vorführen der Pferde durch Kinder oder durö. alte, gebrechliche Leute ist verboten. Die Pferde sind ge -äunrt. in: übrigen aber ohne Geschirr vorzuführen. Scklö.aer und bissige Pferde sind zur Verhütung voi ^stglückssällen besonders zu kennzeichnen. Für etwa ent stehende Schäden sind die betreffenden Pserdebesitze' ^"An'der Halfter jeden Pferdes tauf der linken Seite ist die Nummer der Borführungsliste zu befestigen, be Pferden, die bereits bei der vorletzten Musterung all kr easbrauchbar bezeichnet und vorläusig zurtickgestell morden sind, außerdem daS Bestimmungstäfelchen. 7,ch mache die rechtzeitige Gestellung gut besonderen Pflicht. Pferdebesitzer, aestellnttgspflichtiaen Pferde vollzählig folatcrr Anmeldung durch Zu- oder Abgang ein actretn, sind, bar der Pferdebesitzcr auf dem Sta haus Zimmer Nr. 15 alsbald anzumelven. 90 Gießeii, den 4. Februar 1918. Der Oberbürgermeister: Leller. Heller Laden ° für Ausstellungszwecke ge° 8 eignet, rer 1. Avrtt su verm. ^ Näh. Süd-Anlage 20. 916 i Trol^ene Lagerräume und * Stallungen zu verm. _ 824 . Krofdorser Str« 20,!I1.St ? \ MIETQESÜCHE 3—4-3immer*Woknnna oder Häubchen zum Allein- bewohnen m. etwas Garten inGroßen-Linden od.Umg. z. mieten gesucht. Schr. Angeb. uni er 09058 a. d. Gieß. 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Anz. erbeten. erteilt 2 jungen Fräuleins Brivat- unterricht i. Babelsberger Stenographie? Schriftliche An g. u. 09053 a. d. Gieß. Anz. sucht stenograpb. Unterricht (Ga* belsberger). Schriftliche An» geböte unter 09078 an dev Gießener Anzeiger. _ Wer erteilt einem Schüler Unterricht in Frattzösiick und zu welchem Preise? Schriftl. Angebote unt. 09061 an den Gießener Anzeiger. M Leitung: Hofrat Hermann Steirn]oatter. Sam§tag,r>. Februar 1918 abends 7'/, Ubr: 14. Frc ( tag-A^OBKemBBts« VorsteHuan: lX»7c. n: Lustspiel in 3 Auszügen von Ernst v. Wolzogeu. Nach 11 Wochen banger Ungewissheit erhielten wir heute die schmerzliche Nachricht, dass unser innigst- geliebter, guter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Nelfe, der Gefreite Max Windheil an den Folgen seiner Verwundung am 26. November 1917 in englischer Gefangenschaft gestorben ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: 899 Hermann Windlieil. Giessen (Lonystrasse 4), den 5. Februar 1918. Schmerzersüllt retten wir freunden und Bekannten mit, das; unser heihgeliebteS, herziges Sohnchen und Brüderchen Karl .Heftrz im zarten Aller von fast 3Jahren nach kurzem, schwerem Lcraukenlaaer gestern abend 10'/, Uhr sanft dem Herrn entschlafen ist. In tiefem Schmerz die tieibetrübien Eltern: Franz Haustein, z. Z. im Felde und Familie. Gießen (Wtthelmstrabe 6), den 8. Februar 1918. Die Beerdigung findet Freitag, nachmittags um ^ Uhr auf dem Neuen Friedbose statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir absehen zu wollen. 918 FRiTZ NOWACK Wollene Strümpfe für Männer, Frauen und Kinder in allen QröSen Damen-Reform-Beinkleider in Wolle und Baumwolle Kinder-Reform-Beinkleider P Die Beerdigung des d Herrn Max Kann W findet Donnerstag nachm. 3 Uhr vom Portale des Israel. Friedhofs aus statt. Mä VorstzPereiä jii Wieserk e. G. m. n. H. Bilanz am 31. Dezember 1917. Aktiva. J4> $ Kassenbestand 19651.54 Vorschußkonto 560059.23 Güterschillingskonto ' 3004.— Effektenkonto 123915.50 Mobilienkonto 70.— Konto der ausstehenden Zinsen 5491.75 71219z.02 Passiva. Ab $ Anlehen- Konto 631078.85 Stammanteil 41667.71 Reservefonds 33991.68 Effektenreserve 53.67 Darlehnszinsen — Reingewinn 54OO.ll 712192.02 901 - in allen Größen. Bekanntmachung ii.^ r 0 bi t c i iäö r r ^ en planmäßigen Verlosung wurden e> c tolöüertö r eiO i, nficn Nr. 10, 18 und 20 des Jahres des Jahres 1897 zur Rückzahlung am auhSrt 1 Q,t welchem Tage die Verzinsung Die Rechnung für 1916 liegt zur Etnficht der Betei- ersten Borste^rSoffew Wohnung des Unterzeichneten (Hetzen, den 4 Februar 1918. 900v Der Durstaud der „rael. Religionsgcmeinde Giefieu: S. Heichelheim. 774a Achtung! 08789 Achtung! Lkilkr-Lgljlkllssjjiiliel' z.d. vorgeschriebencnPreisen sowie gute Lchntiricmcn ab- zugeben. AseLlplatr 17, Hl. Weiü-üein 1909 er Enkircher, 1915er Nierstciner 1915er Riersteincr Domtal 1915 er Dürth. Feuerberg 19>5er Winkler-Oberberg 1909 er Rüdcsheimer 1907 er NupperiSburger lAchtmorgen» 1913 er franz. Nat.-Notwein 1909er Chat-BrittetteMoulis 1905er LLHat-Latour deMonö die Flasche 4.50 4.75 4.75 5.00 5.00 5.00 5.50 6.00 6.75 7.50 8.00 Die Rechnung liegt ab heute 8 Tage lang bei Rechner Dorseld offen. Mitgliederstand Ende 1916 ... 307 Zugang in 1917.12 Abgang m 1917. 15 Mttgliederstand Ende 1917 ... 304 Der Vorstand: Möser. Dorseld. H i l d e b r a n d. Donnerstag den 14. Februar, abends 8 Uhr: Generalversammlung bei Gastwirt Hch. Ziegler. Tagesordnung: Rechnungsablage pro 1917. — Beschluß über die zu verteilende Dividende. — Entlastung des Vorstandes. — Wahl von Aufsichtsrat. — Verschiedenes. Für den Aufsichtsrat: Schäfer. Warme Schuhe obne Leisten und ohne Nägel. Dauerhafte Sohle« kauu "*Hotel Schütz, Bahnhofstrahe. arbeiten int ^ _, f _ Auf vietsettigen Wunsch findet Hlontag ©in nener e* _ . ■ ■ " ii »orsns statt, wo sich jeder aus alten, abaetraaenen Mouffenx erster Firmen zu Originalpreisen bei Kleldungsstücken die schönsten und wärmsten Schuhe und 1 Pantoffeln hernellen kann. August Wallenfels Marktplatz 17 m Telephon 262. Nähere Auskunft u. Anmeldungen täglich von 9-12 und 2-6 Uhr tm TlyUg. Die Leitern: Frau Fischer. 06890 Geburtstagsspende für das Rote Kreuz Auch in diesem Jahre spende jeder Eichener an seinem Geburtstage eine Gabe für das Rote Krens! treues Burgertum einig und geschlossen mitgeholsen hat: Durchzuhalten bis zum Sieg! ' " Darum: Kommt und gebt, jeder nach seinem Können und Vermögen, als Dankopfer am Wiegenfest und zum Zeichen treuen Einstehens für unsere Söhne und Helden draußen. Die Geburtsiügsspende plbt. des Roten Kreuzes, Alte Kffitlf). SSKÄ?ÄB; 55 SSSS=ä.*«:ssBtÄ lumdsleufe Stadt und Sand taÄSÜS b « ***■ S-bu"- gefundenen Mu.es und bes «nMungen p d-n-t H WÄSS* »X * *» «"“' 9 «rb-«-. M» «9 ÄE bÄÄ KsSS - **" - 3Innefionen Und «schidiguugeu. ©er, « ätsSSSSSSS? Arbeitern Brot, uns allen Freiheit und Entmiäüungs^Mchkett bring't lf U Sicherheit gegen neue Raubüberfälle, unseren Blnim '“' 3e d-- «-i-g sendet, d-b ein guter V-rftnndchug-fned.It'gToflk»"werd-/L"i-d-. der D°.-r,-ub---r.e! b-t. Schneller Sieg, schneller Frieden! Hierdurch erkläre ich meinen Beitritt zur Deutschen Vaterlands- parier mit emem Jahresbeitrag von Mk. den Februar 1918. Name_ Stand Wohnort Dille deutlich au schreiben. Deutsche vaterl«>rdsp«rte» CetnÄesvevein Obevhrsfen. Anmeldungen bei der Geschäftsstelle in Bietzen. Frankfurter Kratze 36. und bei den Ortsvereinen in Alsfeld, Bad-Nauheim Butzbach, Büdingen, Düdelsheim, Friedberg, Homberg (Ohm)' :b c*V? r 5S e u 9 ' ® iej3e "' fiirö0rfl Eubach. Lauterbach. Lrch, Nrdda, Schlch, Schotten. Nr. 31 Zweites Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Mverhchen) Mittwoch, 6 . §ebwar Aus Stadt rrnd Land. Gießen, den 6. Februar 1918. ** Auszeichnüng. Dem Gesreiten Karl Grein wurde das Eiserne Kreuz 2. Masse verliehen. ^ ^ ** Pserdevormufterung. Nach Anordnung Großh. Kreisamts findet die Pferdevormusterung für die Pferde aus der Stadt Gießen mit Schiffenberg auf den: Trieb (Exerzierplatz) Sams- rtaa den 16. und Montag den 18. Febr. statt. Näheres s. Anzeige. ** Eine Verbands-Geflügel- und allgem. Kaninchenausstellnng findet vom 23. bis 25. Februar auf der LiÄigshöhe statt, der auch eine lokaleBrreftauben- Ausstellung esteuwpas getreten ist, insbesondere ist es ja namentlich das große Volk der Ukrainer, das als ffremd- v olk im Rassen reiche gegemoärtig im Mittelpunkt des Interesses st-eht. Von der hohen kulturellen und geistigen Ueberlegenhett dieses Volkes über das Mtrussentum vermag vor allem dre ukrainische Musik einen Begriff zu geben, so daß auch alle die, welche von dieser Seite aus das ukrainische Volk gerne naher kennen lernen -möchten, durch das in Aussicht stehende Konzert eine besondere Gelegenheit dazu finden werden. ** Stenographie. Aus Anlaß des am 17. Januar seitens des Gabelsberger Stenographen-Vereins von 1861 und Damenvereins Gabelsberger Gießen veranstalteten Ver- eins-Wettschreibens fand am Sonntag auf der Liebigshöhe eine gut besuchte, gemütliche Zusammenkunft statt, bei der das Ergebnis des Wettschreibens belanntgegeben wurde. Es erhielten Auszeichnungen: 60 Silben, 1. Preise: Frl. Erna Fischbach (E), Elise Hertel, Maria Schäfer. Lotti Wille (E); 3. Preis: Frl. Anni Weber. — 80 Silben, erste Preise: Frl. Käthe Becker, Thea Faber (E), Herr Karl Büttner (E), Wilhelm Becker (E), Erwin Funk (E), Heinrich Heckroth (E), Karl Kolbe: 3. Preis: Frl. Elise Hertel. — 100 Silben, 1. Preise: Frl. Berta Forbach (E), Else Keil (E), Lini Reining (E), Therese Schwall, Elise Schmidt, Marie Schmidt, Herr Wilh. Benzler (E), Heinrich Zölzer; 2. Preis: Frl. Sophie Beppler.— 120 Silben, er fite Preise: Frl. Helene Eidmann (E), Paula Marker. — 1 4 0 Silben, 1. Preis: Frl. Ludgard Haberkorn (E). — 160Silben,1. Preis: Frl. Emilie Lehr (E). ^— Die mit „E" bezeichneten Wettschreiber erhielten Ehrerrpreise. ** Dev Di er schu tz v e r e i n für das Groß Herzog tum Hessen bittet, Wünsche betreffend Belohnung von Dienstboten und sonstigen Personen, die sich durch gute Behandlung und gewissenhafte Pflege der ihnen anvertruu- ten Tiere ausgezeichnet haben, baldigst den Ortsvertretern des Vereines mitzuteilen. ** Beschlagnahme von unechten: Seegras. Am 15. Jcnruar 1918 ist eine Bekanntmachung Nr. Bst. 392/12. 17 K. R. A. in Kraft getreten, durch die alles abgeerntete, sogenannte unechte Seegras in ungetrocknetem, getrocknetem, offenen:, ge fponnenem und gepreßtem Zustande beschlagnahmt wird. Gestattet ist nach wie vor, das Seegras tzu bearbeiten, insbesondere zu spinnen. Eine Veräußerung und Lieferung ist nur noch an die Zentralbeschafsungsstelle für Strvhersatznrittel, bei der Intendantur der militärischen Institute zu Berlin W 30, Luitpoldstraße 25, sowie an die Garnisonverwaltnng Augsburg zulässig Wer mirwestens 5 Zentner besitzt, hat seine am 15. Jcnruar 1918 vorhandenen Bestände an die oben erwähnte Intendantur bis zum 31. Januar 1918 und von da ab laufend am 1. April 1. Juli, 1. Oktober und 1. Dezember zu melden. Anfragen über Meldungen sind an die Garnisonverwaltung Augsburg zu richten Ausnahmen können von der obengenannten Jntendatur bewilligt werden. Der genaue Wortlaut der Bekauntmachrmg ist in der heutigen Nummer unseres Blattes einzusehen. ** Krieaszuschlag zw den Frachtsätzen des Güter- uno Tierverkehrs. Vom 1. April 1918 ab wird vorbehaltlich der gesetzlichen Ermächtigung auf den preußischnhesfischen Staatseisenbcchnen ein Kriegsznschlaa von 15 v. H. zu den Frachtsätzen des Güter- und Tierverkehrs erhoben werden. ** Das Groß h. Hessische Regierungsblatt, Beilage Nr. 3, ausgegebeu den 30. Januar 1918, hat sol genden Inhalt: Bekanntmachung, die summarische Uebersichl der Einnahme und Ausgabe der Genossenschaftskaffe für KoMmnnalforstwarte für das Rechnungsjahr 1915 betreffend. (S. 25.) — 2. Bekanntmachung, die Umlage der land- und forstruirtschafttichen Derufsgenossenschaft für das^Größ- herzogtun: Hessen für das Jahr 1917 betreffend. (S. 26.) — 3. lieber sicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Rechnungsjahr 1917 zur Erhebung genehmigten Unrlageu zur Bestreitung der Komnrunalbedürf- nisse der israelitischen Re igionsgemeinden des Kreises Büdingen. (S. 27.) — 4. Heb erficht über die in den Genieinden des Kreises Büdingen zu erhebenden Gemeindeumlagen für das Rechnungsjahr 1917.(S. 28.) — 5. NamensVeränderungen (S. 29.) — 6. Ordensverleihungen. (S. 30.) — 7. Äerleihnng der Staatsmedaüle für Ausstellungen. (S. 31.) — 8. Charaktererteilnngen (S. 31.) — 9. Dienstnachrichten. (S. 31.) Landkreis Gießen. ** G r o ß en - Li nden, 6. Febr. Unterofftzier Heinrich Würz erhielt drs Eiserne Kreuz 2. Klasse. ** Lollar, 5. FÄ»r. Mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wutt>e der Gefreite Karl Brück. tt. Treis a. L., 5. Febr. Das Hessssche Kriagsehrenzercheni erhielte'.: die Waldvorarbeiter Konrad Ä in tn d, Inhaber dev Hessischen Tapferkeitsmedaille, und Johann Hemrich Kehr I., die Hessische Tapfe rkeitsinedaille der Kanonier H. Becker. Kreis Büdingen. tt Merkenfritz, 4. Febr. Wegei: tviederholt bewiesener Unzuverlässigkeit des Besitzers wurde die Mühle des Karl Heil- mann erneut geschlossen. — Büdingen. Das Eiserne Kreuz erhielt der Kammersetretär Gefreite Friedrich Kranz, die Hess. Tapferkeitsmedaitte Herma::,: Müller. — Nieder-Mock- st ad t. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Wehrmanrä Hermann Bauer. — Düdelsheim. Das Eiserne Kreuz erhielt der Seesoldat Gefreiter Lehr. — Dnde nro d. Das Eiserne Kreuz erhielt der Kanonier Heinrich Nagel. — Hain- gründau. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Fahrer Wilhelm Dönges. — Wenings. Das bayerische Militär- Verdienstkreuz 2. Klasse, früher das Eiserne Kfreuz und die Hess. Tapferkeitsmedaille, erhielt der Offizier-Stellvertreter Ludw. R e ß. »kreis Frieoberg. X. Bad-Nauheim, 5. Febr. In den Haushaltsplan der preußischen Eisenbahnverwaltung für 1918 ist als letzter Teilbetrag für die Erweiterung des Bahnhofes Bad-9Lauheim der Betrag von 30 000 Mk. eingestellt worden. Die Gesamtkosten der Erweiterung haben sich somit aus 3 010 000 Mk. gestellt. Starkenburg und Rhcmhesserr. ** Oppenheim, 5. Febr. Ueber den Gesamtertrag der 1917er Weinernte in der Provinz Rheinhessen lassen sich zuverlässige Schlüsse aus der fetzt vorliegenden Abschlußberechrning der Großh. Hessische: Weinbaudomäne zu Oppenheim ziehen. Die Domäiw, tüe in 11 rheinischen Gemarkungen Weinberge mit einem Gesamfflächenrnhalt von rund 195 Morgei: besitzt, erntete 1917 rund 180 000 Liter oder 150 Stück Wem. Ta dieses Weinberg- gelcwde sich aus Äle vorkommenden Arten von Lagen erstreckt, so kann dieser Ertrag als der ungefähre Durchschnittserrrag der ge- samte'.: 1917er Weinernte angesehen werden. Tie Gesamteinnahmen übertresfen mit mehreren hundert Millionen Mark die jemals erzielten Höchsten:te:r um ein Vielfaches Fc. Aus H e s s e n, 5. Febr. Das Großh. Ministerium hob aus Widerruf für die Dauer des lausenden Jahves mit Ausnahme der Möonate April, Mai und Juni die Schonzeit für weibliches R o t wil daus. Hessen-Nassau. = Frankfurt a. M„ 5. Febr. In der Versteigerung der Samnllung Fritz von Gans erblicken Fachleute und Künst- Lemier en: Ereignis von ungewöhnlicher Bedeutung. Tenn zwei Rembrandts, ein Rubens, ein van Dhck, David, Steen, Teniers, Isaak v. Ostede, Murillo, Lawrence und^ andere erste Meister bilden allein schon eine nach Millionen wertende Versteigerung Dazu kommt die Fülle von unersetzlichen Antiken, persischen Fayencen, kostbaren Gobelins und Möbeln, deren Kunst- und Lieb haberwert zweffellos ebnffalls in die Millionen: geht. ul. Heimborn, 5. Febr. Ein Gaunerstrerch nach Köpenikcr Muster wurde vor einige:: Tagen dem Besitzer der Litzauer Mühle bei Heimborn im Oberwesterwald gespiett. Nachts kamen drei Burschen und verlangten Einlaß, „um die Mühle zu revidieren^. Aus die Frage nach einem Ausweis gab der eine gw:z entn'istet zurück: „Was, ich als Polizeiinspektor noch emen Ausweis? Jetzt aber schnell ausgemacht!" Der Herr „Polizeiinspektor" trat mit seinen beiden Begleitern ein, ließ sich das Mahlbuch vorlegen :md „revidierte" die Mehlbestände. Nach eingehender Prüfnngl war der „Revisott' bei einigen Posten von der Richtigkeit nicht überzeugt und „beschlagnahmte" das betreffende Mehl: er ließ es durch seine beiden Gehilfen wegbringen mit dem Auftrag, da Mehl bis zur völligen Klarstellung bei dem Bürgermeisteramt in Heimborn zu hinlerlegen. Sogar die Wohnung war nicht sicher. Trotz aller Beweisführung mußte von hier aus Hafermehl den Leidensweg antreten. Die „Revision" war damit zu Ende. Seitdem ist mancher Tag vergangen, aber das Bürgermeisteramt hat bis heute noch nichts von dem „beschlagnahmten" Mehl gesehen. Letzte Nachrichten. Großes Hauptquartier. 6. Februar. Artillcrictiitigkeit am Nachmittage gesteigert. Bei Lens leb- haster Mincnkamps. An der Scarpe und westlich von Cambrai nahm das Artillericfener vielfach gegen Abend zu. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Erkundnngövorstöke des Feindes in den Argonnen und südlich von Avocourt wurden abgewiesen. * Gestern wurden 7 seindliche Flugzeuge und ein Fesselballon abgeschossen. Leutnant Bongartz errang seinen 29. Lnstsicg. * Von den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste OZeneralguartiermeister Ludendorff. * * * Neue U-Boot-Erfolge. Berlin, 5. Febr. (WDB. Amttich.) Eines unserer ihta- eeboote, Kommandant Kapitänleutnant W e n n i n g e r, hat un westliche:: Teile des Aermelkanals d r e: T a:n p s e r. z w e: S e g- ler und vier englische Fischerfahrzeuge w:t runo 20 000 Brutto-Register-Tonnen versenkt. T:e :n betrachtttchem Maße vorhandene feindliche Gegenwirkung überwand das Voo. durch geschickt angesetzte und kühn durchgeführte Angriffe^ Unter den Schiffen befand sich der große englische bewaffnete Dampfe'' Manhattan" (8004 BRT.), der englische Sckwoner „Ternton^ und die Fischerfahrzcuge „General Lenian", , Perfeverance und „Addax" Ter Chef des Admiralstabes der Marrnc. Berlin, 5. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Tie gesttige Meldung über den Rücktritt von Sir A. Japp, sowie die vom englische:: Kriegskabinett beschlossene Zwangszuteilung der Lebensmittel beleuchtet greller als viele Worte die Lage, :n welche un' ere U-Boote E:gland gebracht haben. Der von Japp zu gnnstev der freiwilligen Beschränkung des Lebensmittelverbrauchs unternommene Feldzug ist feblgeschlagen. England hat nunmehr zu oc weisen, wie lange es mit seiner Zwangszuttilnng dem Truck des U-Boot-Krieges zu widerstehen vermag. Hierbei w:w leicht der Umstand übersehen, daß in England schon längst e:ne Zwangs- rationierung besteht, freilich nicht für Lebensmittel, w:e be: uns, 'ondern für Schiffsraum, dem Lebensblut der britischen Natton Bald nach dem Beginn des uneingeschränkten U-Boot-Krieges sah sich die englische Regierung gezwungen, alle Sechampfer von über 500 Brutto-Register-Tonnen in der Weise zu befchlagnalMen und ihre Verwendung zu rationieren, daß diese Schiffe ohne nnc behördliche, nach einem festen Wirtschastsplan geregelte Bestimmung nicht fahren dursten. Lloyds List bringt unter dem 21. Ja nuar die wertvolle Nachricht, daß sich diese Zwangsverte:lu:^g vom 1 Februar auf sämtliche Schiffe erftteckt, alio aucy aus Segler, ohne Berücksichtigung ihrer Größe und soweit s:e:m Mstenverreh. fahren sogar ohne Rücksicht auf ihre Nationalität Auch diese Maßregel wird die unausbleibliche Wirkung unserer Unterfeeboote nicht lange aufhalten. Ein TodeSurleil russischer Tcrroristcn gegen Trotzki. Berlin, 5. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Berl. Lokal» anzeiger" meldet aus Zürich: Tie „Züricher Post" meldet aus Pari^ Die „Bictroire" meldet aus ^Petersburg: Nach einer zweitägigen leidenschaftlichen Aussprache l)at das Petersburger Komitee der russischen ^Terroristen beschlossen, das Todesnrtell gegen Trvtzki nnd Angelika Belabanow zu bestätige::. Das „Berl. Tageblatt" meldet aus Genf: Die spanische Zeitung „El Sol" berichtet über ernste Ereignisse in Portugal. Aus Figo an der spanischen Grenze eingetroffene Reisende erzähle::, daß sie infolge der llnrichen schnellstens Portugal verlassen mutzten. Ter gesamte Eisenbahnverkehr sei unterbrochen. Die Bolschewiki-Restiernnst und Finnland. Berlin. 5. Febr. (WTB. Nickftamtlich.) Tie Bolschewik:» Regierung hat gestern den nachstchenden offenen Funkspruch „Au Alle" und dringend an alle Schifsc abgeschickt: Kameraden, Reservisten! Kein einziger soll seine Entlassung zur Reserve nehmen, solange die bürgerliche weiße Garde von Finnland nicht vernichtet ist. Ihr Sieg ist ein ddachteit für unsere Revolutwn. Bttvassnung wird in der nötigen Menge gesandt werde,:. Amerikanische Truppen an der Westfront. Berlin, 6. Febr. Das „Berliner Tageblatt" berichtet aus dem Haag: Nach einer Meldung aus Neuyork teilte Kriegsminister Baker mit, daß die amerikanischen Truvpe,: nunmehr ttnen Abschnitt an der Westfront besetzt habei:. Wechsel im preußischen Landesomt für Nährmittel. Berlin, 5. Febr. lWTB. Nichtamtlich.) Ter La:rdrat des Kreises Miliffch, von Grolman, ist mit den: 15. März von seiner Stellung als Vorsitzender des Preußische:: Landesaintes für Nährmittel und Eier aus seinen 'Antrag enthoben worden, um sich ausschließlich der Leitung des Landesanttes für Futtermittel zu widmen. Zu seinen: Nachfolger an der Spitze des Landesamtes Nährmittel und Eier ist der bisherige Oberbürgermeister der Stadt Wen a. d. Ruhr Geheimer Regierungsrat Holle ernannt worden. (WTB.) (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In einzelnen Abschnitten der flandrischen Front, in Gegend von Armentiercs und am La Bassce-Kanal war der die JBaxi \Kmfeki B*®@eSt den Stuhlgang be5 Erwachsenen und Kindern. Aerztlloh empfohlen! Originaldose Mk. 150. Gkes;errer AonzertVerckW» Dem Konzertverein ist es gelungen, für das nächste Konzert, Sonntag den 10. Februar, Herrn Professor Max Bauer, Direktor des Kgl. Konservatoriums in Stuttgart, zu einem Klavierabend zu gewinnen. Unserem hiesigen Konzertpubliknn: wird Herr Professor Pauer zum größten Teile ftemd sein u:ü> es ist vielleicht angebracht, einige Pressestimnren mitzuteilen. Tie „Leipziger^Neueften Nachrichten" schrAden: „Pros. Pauer ist eine der -L>Lule:: deutsck)en Pianiste::tums, ausgerüstet mit einer Teckprik, für deren allseitige Durchbildung es Unbequemes nicht zu gebe,: scheint, dal^,. e:n Vor- tragsn:eister von erstem Rang. Keiner übertrifft ihn als Tynamiker. Tie Fülle, die Beseelung und Wandlungsfähigkeit seiner Amchlags- kunst Lei Schubert — Schumann — Brahms war überaus herrttch." Der „Tag" schreibt: „Max Pauer ist in erster Linie Musiker — Solche Konzerte versöhnen wieder für eine Weile mit der wilden Musikmacherei dieser Zeit." Ter „Börsen^-Eourier" beendet ferne Kritik mit folgenden Wvrten: „Max Pauer könnte letnem dritten hiesigen Klavierabend getrost :roch weitere Abende folgen lassen, ohne befürchten zu müffen, daß das Jirteresse seiner Hörer er- 1 ahmen würde. Tenn man „erlebt" seine Vorttäge m:t ihm, man „hört" sie nicht bll^." . .. « Professor Pauer lrirb feine Vortragsfolge mit der „chromatischen Fantasie und Fuge von Back:" beginnen, die schon von jeher zu den beliebtesten Bach'schon Klaviertvn:Positionen gehört, wie die viele,: Llbschristen aus bachischer und nachbachischer Zeit beweise,:. Tie erste Abschrift trägt das Datum 1730. Die Komposition stammt wohl ungesüi'r aus dem Jahr 1720, in welcher Zeit auch die große „G--Vdoll-Phe liegende harnwmsche Gestaltung ist es, welche die Einheit des Ganzen zusa:nn:enhält, während Rhythmik und Melodik vollständigi freien, von: Thema unabhängigen Spielraum besitze,:. Heller Somrenschein breitet sich über das H-Mvll-Capriccio von Brahms aus, zarte Klänge brft:gt das A-Dur-Inte r - mezzo; den Albend beschließt das entzückende Scherzo Es- Moll dgesellschast in Düsseldorf, als er das erstemal Sckmmann besuchte, selbst vortrug, „mit wunderbarer Kraft imd Meisterschaft". — Neues von der Mona Lisa. Es ist sonderbar: mit wenigen in der Kunstgeschichte hervorgetretenen Persönlichkeften hat sich die Forschung schon seit langem so eingehend beschäftigt, wie mit der Moira Lisa — nnd doch haben gerade die jüngsten Jahre Ergebnisse gebracht, die unsere bis!)er:ge Kenntnis von dieser durch Leonardos Meisterhand zur Unsterblichkeit erhobei^n Frau ganz wesentlich umgestaltet haben. So hat Professor Poggi, der Direktor der Uffiziensammluna, im Jahre 1913 die Entdeckung mitdellen können, daß Diona Äsa nicht, wie man seit Va^ari mehr als 350 Jahre geglaubt hatte, euren: neapolitanischen Geschlechte entstammte, sondern daß sie eine Florentinerin war. In: Jahre 1480 hat ihr Vater Antonis Rdaria di Noldo Gherardini in eine Florentiner Grundsteuerrolle seine Tochter Lisa als einjährig und mit den: Vernverke ein>getragen, daß sie „:richt den Schimmer einer Mitgift" besitze. Mona Lisa ist also Leonardos Landsinännin ge- wese::. Z:: diesem glücklichen Funde gesellt sich jetzt eine weitere wertvolle Entdeckung Emil Möllers, über die dieser bekannte Leonardosorscher im neuesten Hefte der bei Minkhardt & Viermal::: in Leipzig erscheinenden „Monatshefte für Kunstwissenschaft" berichtet. Möller hat nämlich zwei bisher unbekanitte Bildnisse der Mona Lisa entdeckt. Und zwar, was beso:wers merktoürdig ist, in zwei der Forschung schon lange bekannten, aber nicht richtig gedeutete,: Zeichnungen. Die eine gehört den Uffizien und bildet die Naturstudie eines Leonardosänllers nach der sck:ö::e:: Frau; Möller will in ihr eine Arbeit des belannten Salai sehen. Eine Reihe von Umständen, die Möller geistreich entwickelt, deutet darauf hin, daß Salai die Mona Lisa gezeichnet l>at. während sein Meister cm dem berühmten Bildnisse von ihr^arbeitete; ja, es läßt sich Nachweisen, daß Leonardo^ während Salai zeichnete, gerade am Kopse tätig war. Das zweite Bildnis der schönen Frau aber rührt sogar von der Hand des Rieffters selbst l-er; Möller erkenm es in der hl. Jungfrau auf dem London besind-liclpen Anna-Karto:^. womit sich b-eiläuftg die ulnstrittene Datierung dieses Kartons wesentlich verschieben würde. Sck;on Müller-Walde hat in den Zügen >der Jungfrau dieses Kartons die der schöne:: Florentinerin wiedererkenuen wollen; wenn die Deutung riä'stig ist, so beweist sie die für Leonardos Arbeitsweise ,vertvolle Tatsache, daß der Künstler ausgckwahlte Rtodelle unmittelbar in heilige Tarstelluuaen übernahm. Auch allerlei andere interessante Feststellungen ergeben sich aus diesen Entdeckungen; so wird z. B. die alte Streitfrage, ob die Mona Lisa iflugeubrarcen besessen habe, schon durch dir nüchterne Natur «tudve des Schülers verneint.