Kt. 2Z S>r Otetzener Änzel-er erscheint laglick, nutzer Sonntags. - Beilagen: Sietzener Zam!! ienblüttcr; Lre.rUi.tt für den Kreis Gietzea. veznyspreis: monctl. 'vik. i .20, viertel- jährl'w vrk. S Gi) durch Abhole- u. Zweigstellen r.ionati Dck. 1.1 >; dtwch die Post 'Jöif. 3.60 viertel« jähtt. ausschl. bestellst. Fenüprech - Llnsciiliisse: sürdteLchrOtlc.lunqllZ Verlag, GcschäüsstelleLI AuschrOl sin Trabtnach- richten: Änzstger Eichen. I. Jahrgang zrettag, 1. §evruar 1918 Postscheckkonto: Zraatfutt a.M. Nö 8 b ZwttttngsrMddnsck u. Verlag. Brühll Lange. Buch llmv. vankoettehr: Gewerbedank Siehe» u. LLein-ruckere'! K, Zchr.st!e!tung, GeschäfLsstelle ».Druckerei: Zchulstr. 7. .muihc von Anzeige» *. die Lagesuumiuer viS ;um Ncichmiktsq vorher oynejcdeVcrbnidlichkett «eilenpreije: für örttick/e 'Anzeigen 25 tzs.,nirausivärl:qe 30 Ai., *üi 31 cf tarnen Aik. 1.- ; bei P n »Vorschrift 2<)°/ 0 iMufj Dia», Ha»lvlichri'l>eirer: Auq. Goe». Verantivortlich sür Politik u. ,reuitleton: Äug. <Äoeg; Lladl ,>io Land.BertuischteHu.Ae' richrsiaal: W. Diener; Anzelgenteil: y. Beck fäuntlch in Gießen Wettewerhandlung in Vr (DTB.) GrotzeS Hauptauartier. 31. Januar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Dir Gefechtstärigkeit blieb auf Artillerie- und Mmen- werferkümpfe an verschiedenen Stellen der Front beschränkt. * Am Weihnachtsabend und im Lause des Januar hcken Flieger unserer Gegner trotz unserer Warnung wieder offene deuMie Städte weit außerhalb der Operationsgebiete ange- unserer Abwehr,na bnahmen traten nrnncnttverte Verluste und Schäden nicht ein Zur Strafe wurde die Stadt Paris im ersten planmäßigen Luftangriff mm 30. zum 31. Januar mit 14000 Kilo Bomben belegt. Italienische Front. Südwestlich von Asiago scheiterte ein italienischer Angriff im Feuer. Zwischen Asiago und Brenta blieb die Artillerietätigkeit rexr. Die Zahl der von den osterrerchrch-unganichen Truppen in den letzten Kämpfen gemachten Gefangenen hat sich auf fünfzehn Offiziere und seck^hutidorisechzig Mann erhöht, den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Erste Generalguartürm erster Ludendorff. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 31. Fan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbnrt: Südwestlich von Asiago wurde ein feindlicher Vorsatz abgewiesen. Auf dem Ostterl der HoilMrhe von Asiago blitt: die Gefechtstätigkeit auf lebhafte Artilleriekämpfe beschränkt. Die Zahl der in den letzt, n Kämpfen eingebrachren Gefangenen erhöhe sich auf 15 Offiziere und 66 Mann. Der Chef des Gcneralstabcs. Der Abenvbericht. Berlin. 31. Jan., abends. (WTB. Amtlich.) Auf der Hochfläche von Asiago sind erneute Angnffe des Feindes gesckEitert. ., ^ Kon den anderen Kriegsschauplätzen nichts Neues. werden Die Verhandlungen in Brest-Litowsk sollen verschoben i, bis der in der Ukraine entbrannt^Kamp f entschieden hat, welche der dort sich befehdenden beiseu Polrtt- scheu Parteien die wirkliche Vertretung der Ukrarne rn Brest-Litowsk zu führen habe. So erklärte., ^rotzkr. uifo durch Kampf wird diese Rechtsfrage entschieden, nickt etwa durch einen Wahlkampf, sondern durch einen regelrechten Wetteifer der Bajonette, und Herr Trotzki lebt beinahe rn jener Gefühlswelt, wo ,chnehernd Roß, schmetternd Erz. Glan-. Prackft, Pomp und Rüstung des glorreichen Kriegs" so demperamentvoll gefeiert werden. Daß er mit Rumänien alle Beziehungen abgebrochen und sie mit stärkeren Ausdrücken, als sre jemals im Munde einer bürgerlichen Regierung erklungen sind, auf den Misthaufen geworfen hat, darüber haben die Mittelmächte keinen Anlaß, den Kopf zu schütteln. Aber auch in Finnland sind die Bolschewik: auf dem Marsch, durch Macht und Gewalt Recht zu schaffen. Hier redet ihm aber sogar der englische Minister Balsour dazwisäien, der dem finnischem Vertreter in London erklärt l>at, es sei ein schreiendes Unrecht, daß die russischen Maxi mattsten in das unabhängige, auch von Eng land als unabhängig anerkannte Finnland ein gedrungen seien und dort dem Lande mit Feuer und Schwert ihre Slaatsauffassungen ausdrängen wollten. Trotzki ließ es zu, daß die maximalistisä-em Rassen Soldaten über die Grenze sandten und Mord und Totschlag verübten; es hat sicherlich in seiner Absicht gelegen, in Helsingsors eine Filiale seiner Herrschaft aufzurichten. Da dies aber nicht so schnell ging, da in der Welt vorzeitig ihm unbegueme Bettachtungen über die Rechtlosigkeit des maximalistischen Vorgehens angestellt werden, so läßt er sachte erklären, es lMtdle sich nicht mn eine in s e i n e m Sftaia beschlossene Sache. Wahrscheinlich hätten die finnischen Soldaten sich den russ.schen Kämpen gegenüber Uebergrifse erlaubt, die diese hätten abwehren müssen, und so sei eine ganz ehrliche Keilerei entstanden. So lauten Trotzkis Auskünfte dem Sinne nach. Unb Trotzki ist ein ehrenwerter Manu Dieselben Methoden aber haben auch im deutschen Vater lande eine Pflanzstätte. Diejenigen, die innerhalb politischer Parteikreise die gegenwärtige Strcikbervegung direkt oder indirekt angezettelt, unterstützt oder gerechtfertigt haben, entwickeln ganz den gleichen Rechtssinn wie.Herr Trotzki. Nur verfügen sie rwch nicht über Maschinengewehre und Kanonen. Einen Arbeiterrat aber hat man in Berlin bereits errichtet; er ist allerdings durch den kimmandierenden General alsbald aufgehoben worden. Eingestandenermaßen wollten die Strei kenden die Trotzkischen Forderungen an die Regierungen der Mittelmächte durchsetzen helfen. Das war ein oder der Haupt Punkt ihres Programms. Der Vorstand der sozialdemokratischen Partei läßt erklären, daß er die Streikleitung nicht übernommen habe; er habe sich an den Verhandlungen nur heteiligt, iveil er das Unternehmen, dem er anfangs fern gestanden, zu einem guten Ende habe führen wollen. Staatssekretär Wallras ist fest geblieben und hat sich in Erörterungen mit unbekannten Streikenden nickst eingelassen, hat es wohl auch nicht an der nötigen Deutlichkeit fehlen lassen, daß die Regierung in der auswärtigen und in der Friedenspolitik sich durch Streik nichts abtrotzen lasse. So heißt hs denn jetzt, die parteiamtliche Entscheidung der Sozialdemokratie gehe dahin, die i n n e rpo l i t i sch e n Fo de.u ge i der Streikenden iür berechtigt zu erklären. Mit Vieler Wendung suchen Sckeidemann und Genossen sich der Beranttvortung zu entziehen, die sie für die indirekte Unterstützung dos Ausstandes trifft. Wir warben auf die Begründung dieses Verhaltens noch znrückkommen; sie läuft aus eine Entschuldigung hinaus, daß das Interesse der Arbeiterklasse eine so vorsichtige, zweideutige und versteckte Stellungnahme erfordert habe. Neue verhandlnngen in Vrest-Liiows!. Brest-Litowsk, 30. Jan. cWTB. Nickxtamtlich.) Heute vormittag fand rauer dem Vorsitze Seiner Hoheit des Gwßwesirs Talaat Pascha eine Plenarsitzung statt, die von dem Vorsitzenden mit einer Begrüßung her erschienenen Delegationen eröffnet wurde. In einleitenden Worten wies Talaat Pa,cha daraus hin, daß seit dem Eintritt der letzten Pause gewisse Veränderungen in der Zusammensetzung der einzelnen Delegationen ein- geirtten seren, weshalb er die Vorsitzenden der einzelnen Debe- pa Nonen, bei denen solche VercmLerwrge:: slattgesundeu hoben, bitte, hiervon der Plenarversammümg Mittcilurrg zu machen. _ Hierarif teilte Staatssekretär v. Kühl mann mit, daß du königlich bayrische Staatsregierung, von estlem ihr vertragsmäßig zusiehmden Ftechie Gebrauish machend, im Einverständnis mit Mai. dem Kaiser und' dem Reichskanzler, den königlich ba Erichen Staatsminister Grafen Po ae >vi l s - T ü r n i tz als l-ren Vertreter zn den Verl-andlungen nach Brest-Litowst entsandt habe, so daß Staatsmimster Graf Podewils von nun an als Mitglied der deutschen Delegation an den Verhandlungen teil nehmen werde. Herr Trotzki gab darauf die Erklärung ab, daß rn der Zu- sEmensetzung der russischen Delegation zwei Veränderungen vor- genoinmen worden sere-n, eine Aendermrg sei rein persönlicher Natur, indem an den weiteren Verhandlungen auch der Volks- Kommissar für Staatseigentum Herr Karelm teilnehnren werde. Die andere Vermckerimg trage einen staatsrechtlichen und voliti- chen Charakter und betreffe die Einreihung von zwei Mitgliedern der ukrainischer! Volksrepublik in die russische Delegation, wovU, bereits schriftlich Mitteilung .gemacht worden sei. Die Regierung der Rap» bei' Arbeiter-, Suloaten- irnd Bauern- deputierten der ukrainischen Volksrepublik habe drei Mitglieder zur Teilnahme an den Friedensverhandlnngen entsackot, von denen >as eine Mitglied Volkskommissar und Volksfkratssekretär Herr Satowsksi in Petmsbnrg zurückgeblieben und in die Regierung des Rates der Volkskommissare erngetteten sei. D^e beiden mcheren und zwar der Vorsitzmde des Erck itivausschisses Herr Medwsede'.v und Ddkksstaatssekretär für militärische Angelogen heilen SckMchrav befänden sich in Brest-Lito-lo^'k,md zwar imrerl)alb des Verbandes der russisckien Delegation. Diese Tatsache, die von größter Bedeutung für den weiteren Gang der Verhandlungen sei, spiegele die Lage wieder, wie sie sich in der Ukraine als Ergebnis der jüngsten Ereignisse cntnürkelt l-abe. Da die Gegenparte'en ein Interesse daran hätten, genau über die Zustände in der Ukraine unterrichtet zn sein, so halte er es für notwendig, eine kurze Erlänterimg zu geben. Die ickrarnschen Rate der Soldaten-. Bauern- und Ar- beiterdelegietten führen in der ganzen Ukrabw einen entschiedenen Kampf gegen die Kiewcr Rada. bei ban in vielen Teilen der Ukraine die Partei der Räte siegle, die in vollstärrdiger Ueberein- Ümmnng niit den^ Pttersburger Rat der Valkskbmmi'sare auftrete. Das ganze Kohleirbecken des D^nrez Reviers, das ganze Berg- werksgrbiet Jekaterinvslaws und des Gouvernements Charkow und Pvltawa seien in der Gen^rlt der nfrainischen Sowjets. In anderen Teilen der UVrairre wache die Macht der Sowjets und gehe der Einfluß der Ki-'wrr Rada stetig zmTÜck. Am Tage der Abreise Trvvlis mrs Petersiburg ans direktein Drahte aus Kiew aeme^det worden, daß das Kienru General'^k^et-nttot z'.rrückgetreten ei. Welche Lösung diese Krise in der Kiewer Regierung gefunden und welchen Einfluß sie enu die Delegation des Herrn .Holickowncz ausüben werde, sei noch nicht begannt, doch gebe aus dem Dargelegten jedenfaÜs hervor, daß ein mit der Delegation des Kiewer Sekretariats geschlossener Frieden unter beit aivgenblicklishen. Ver- hältni'sen keinesfalls bereits als ein Frieden mit der ukrainischen Repnblck angeselen werden könne In seiner Rede im Hauptausschuß des Reichstages habe es Staatssekretär von Küblmann so dargestellt, als ob die russische Delegation die ukrainische so lairge anerkanut habe, wie fie ffabd annehmen können, diese werde die Molle einer Hilfsttuppe spielen^ Jetzt aber, wo die russische Delegation ihren Jrttnm eingesehen lyabt, verweigere sie ihre After^ennung. Dies sei eine zu subjektive Darstellmig des Vorganges. Schon in der ersten Sitzmrg. in der die Frage der ukrainischen Delegation angesckmittcn worden sei, daß te* Vorsitzende der russischen Delegation seinerzeit mit keinem Worte angedeutet habe, daß neben der Abordnung des Herrn Holu- bowipz, noch eine andere Körperschaft vorhanden sei, welche Aw spvuch erhebe, namens der Ukraine zn sprechen. Die Lage cksernL ihm Arlz die zn sein, daß das Bestehen der ukrarnnchen Voiks^ republik von ckeinier Seite in Frage gestellt sei, daß aber zwei konkurrierende Körperscl)g>ten beh.rnpten, berechtigt zu sein, inler- frational die fteie ukrainische Republik zu vettreten. Die verbündeten Delegationen würden diese wichtige Frage mst Gründlichkett prüfen. , ' Trotzki erwiderte, er habe seinerzeit tatsächlich nicht erwähnt, daß auf dem Ukrainischen Gebiet neben der Rada noch eine zweite Körperschaft bestehe, welche den Anspruch erhebe, das ukrainische Volk zu vertreten. Es sei sür die ruistjche Delegation kern Anlaß gewesen, zu dieser Frage Stellung zu.nehmen, solange die Räw der ükrainischen Arbetter-, Soldaten- und Bauerndeputietten noch nicht entschieden hätten, o& sie eigene Vertreter zu den Friedens- verhchcklungerk entsenden wollten. Die Frage, welche der beiden Delegationen das Recht habe, endgültig über die Wünsche der^ukrar« knischen «Republik i >zn spreüjen. werde nach dem Ergebnisse des Kampfes zwischen den beiden Organisationen zu entscheiden sent. Der Minister des Aeußern Gras C zernin erklärte, sich der von Staatssekretär von Whlmann ausgesprochenen Ansicht an- znschließen, daß die Erötterung der Stellung, welche d-re ukraiud- sche Delegation bei den Fri^densverhaudlungen einzunehmen habe, bis zum Eintreffen der .Kiewer Delegation aufzustlsteben sei. Da er jedoch es bedauerlich halten würde, die Zeit unnütz verltrerchen zu lassen so möchte er anregen, daß inzwischen die Kommission: für territoriale Fragen ihre Arbeiten wieder aufnehnie. Diesem vom Grasen Czernin ausgesprochenen Wunsche schloß sich Trotzki an. Er erklätte, es sei nur noch notwendig, aut eine Angelegenheit zurnckznkcnnmen, welche bei Beginn der letzten Verhandln ngsperiode eine Rolle gespielt habe. Damals sei angeblich ein von der Petersburger Telegrayhenagentur ausgegebenes Telegramm über eine in der ersten Sitzungsperiode abgegebene Erklärung Joffes zur Sprache gebracht tirorfren und darauf hrngo- wiesen worden, daß diese Depesche den Sachverhalt in wahrheitswidriger Weise darüelle. Er habe darauf erklärt, daß der deutsche und der österreichisch-ungarische amtliche Berichte über ftagltche Erklärung Joffes richtig gewesen sei. während der angebliche Be» richt der Petersburger Telegraphen-Agentur nicht den Tatsachen entspreche. In dieser Sache habe er jetzt in Petersburg eine Untersuchung vornehmen lassen, in der sestgesiellt worden sei, daß die Petersburger Telographen-Agerttur em solches Telegramm überlxauvt nicht abgeschickt habe. Wie dieses AttßVerständnis oder diese Fälschung entstanden sei. vermöge er nicht nachzuprüfen. Er überlasse es den daran interessicrren Stellen, dies festzuftellen. Talaat Pascha schloß hierauf die Sitzung mit dem Vorschläge, die Kommissionsberatungen wieder auszunehmen. Radoslawow in Vreft-LitowSk. Sofia, 31. Jan. (Meld. d. B. T. A.) MinisberprLsidevtt R a d o s l a w v w ist gestern nach Brest-Litvwsk abgeiÄü, um in seiner Eigensckwft als Führer der bulgarischst Abordnung an den Friedensverhandlimgen teilzuwehmen. me Frage der ukratpncpen ^elegarion angeiamtcren worven jer, habe er erklärt, daß Per Prozeß des SelbsÜbesbimmungsrechtes der Ukraine noch im Werden begriffen sei. Jetzt, wo in Petersburg der allrussische 5llvngreß der Räte der Airbeiter-, Soldaten- und Bancrw- lrlogierten tage, auf dem auch die ukrainischen Sowjets vettreten ßeien, urrd wo einmütig die föderative Grundlage für die russische Republik geschaffen werde. entspreck>e die ylnfnähme von Bectretern des ukrainischen Volkssekretariais in die hiesige Delegation durckxms den Zusliänden. die in der russischen Republik herrschten. Wenn hl der Delegation Herr Holulwwvcz nach wie vor ein Mandat des! Kiewer Sekretariats habe, so erhebe seine Delegation keinen Einspruch gegen deren fernere Teilnalnne an den FricdensverlMÜ>« lungen. Jedenfalls aber könnten nur solche mit der Ukrame ge- ttoffenen Abkommen anerkannt werde^i, welche durch die Regierung der jöderative-u Republik Rußland ihre formelle Bestätigung fänden. Hierauf gab der in Brest-Litmvsk Wlttickgebliebene Bettreter der ukrainischem Volksrepublik. Herr Lewytsi kyi, folgende Erklärung ab: „Vor der Abreise unserer Vertreter wurde unter den Mitgliedern der De^gatvon verabredet, daß bis znm Wiederein-' treffen der ganzen Abvidiruirg einzelne hier Mrückgebliebrne M'it^ glisder in polrtischcm Fragen nicht auftreten sollten. Dalwr bleibt die SteNungnahme unserer Delegation z-u den lxier abgegebenen Erklärungen des Vertreters des Rates der Volkskommissare sowie zu der Frage der Zuzichung von Vettreten: der S'adt Clwrkow zur russisclien Delegation bis zum Wiedereinttefseu unserer Abordnung vorbelxilten" Staatssekretär von Kühlmann erklärte, daß er im Ramen der Vnbündeten beftirworte, die Erötterung über die Darlegunanr di's Dlfrn Tl.wtzki bis uach dem Einttefsen der Delegation der Klikewm Rada auirusclneben. Er lege Wett darauf, festzuftellen. Ans Finnland. Kopenhagen, 30. Jan. (WTB. Nichäantikich.) Der Sonderberichterstatter der „Berlingske TidenHe^' hatte in Helsingfprs mit dem neuen sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Monn er eine Unterredung, in der dieser erklärte, das Programm Finnlands sei, mtt allen Nachbarn, Skandinavien sowohl wie Rußlands frerrnd- schastliche Beziehrmgen zu unterhallen unter bestimmttr Wahrung der Freiheit und Selbständigkeit Fi-mrtands Das innerpolitische Prograrnm der Regierung werde erst spater deröffentlickst, doch könne er sckwn jetzt sagen, daß es rein sozialistisch sei und unwiderruf.ick)> vottkommen durchgeführt werde, selbst wenn es zwischen der bürgerlichem und der Roden Garde zu Kämpfen kommen sollte. Die Lebensmittel- frage sei sehr schwierig, man fwsfe aber auf Hilfe aus Ruß- lanD. Ebenso sei swan dankbar 'sür Hilfe laus Sch toedeu, Dänemark und drorwegew Die t-elegraph sche D.wbindung zwischen Helsingsors und Petersburg s-ct unterbrochen. Der Eisens bahnverkehr zwischen Dornea und Petersburg sei unsiä-er. Die skaitdrnav.sä)en Konsrckn seien zur Zeit bemüh:, Sonder- züge zur Fortschafsung ihrer Landsleute aus Finnland zu beschaffen In Helsingsors s.nd Gerüchte verbreitet, daß sich die bürgerliche Schutzwehr von Norden her im Vormarsch beftnde. Sowohl Dänen wie Noriveger ersuchterr die Regierung um SäMtz. Stockholm, 1. Febr. (Sv. Teh-Byr) Nachdem das ftmrländische Telegrapheickureau von der roten Garde geschlossen worden ist, drahtet ein Sonderberichterstatter, daß Helsrngsors andauernd ruhig ist. Die rmisffchen Zivclper* so neu reisen ab. Ein Karnps zwischen der roten und der weißen Garde ist augenblicklich bei Kibbo im Gauge, dessen Ergebrris unbekamtt ist. Die Schutzkorps lämpsen überall ruhmvoll und verfügen über Kanonen. In der Nackst zum Diei^tag fand ein neuer Kampf bei der Slatton Känrärä statt. 82 rote Gardisten wurden getötet und 127 verwundet. Die lveiße Garde verlor 8 Tote und einen Verwuickeren. Die Vertretung Finnlands in Vreft-Litowst. Berlin, 1. Febr. Havas meldet larrt B. T. von d« firrnisäien Grenze: Finnland wird eine Delegation von 5 Mitgliedern zur Teilnahme arr den Friedens verhäng lungen in Brest-Litowsk serrdcn. Die Delegation besteht aus drei Bürgerlick)en und zwei Sozialisten. Dle sinntsche Gegenwehr. Stockholm, 31. Jan. (WTB.) Tie ftnnländiscke <5^esandi» sclwft in Stvckl-vlm hat folgendes Telegramm vmc dem Besetiis- haber des Schutzkorps in Finnland, General Grasen Mannersheim, erl)«üten: Tornca, 29. Jan., 11 Uhr abends. Vergangene Nacht und im Lause des Dienstags wurden russische Soldaten in Keni, Kajena und Jlmola ernwafftret I» »urb« btt mit Starbt ff^nnmgm, sich *« « 9 * 601 ; Ott «nrüyver wurde gefangen genommen. Dre Schukkorps zeiaten WercU^ aroken Heldenmut: sie nahmen im öturm reuernbe Borte 2?* «EL ^SS*. m ^tmlakerleby toat ziemlich heftig imb dauerte ^ ^.llhr nachmittags, wo alles glücklich beendet uwr. , d ^ ,/Mtontidningen" erfährt ^ JM? der lrnmsche (^neral Graf Mannersheim ruf nach dem Süden durch Sch-rtzsardisten und Bauern yncheBErkungen erhalten habe so datz sein Heer von 15(XX) auf M000 MMmangetvachsenset. Er beabsichtige nun. Finnland S" au befreien. Er soll sich auf dem 'veg nach Bloerncborg be rüden. Regierungsdertrcter, die Schwedens Hilfe er- M ,te J It StodMm an und wurden von dem fimn^en Gesandten Staatsrat Grrpenberg auf dem Bahnhof emp- Trotzti m-KbilligL da- Vorgehen gegen Finnland. ^öln, 31 Jan. Die „Köln. Ztg." meldet aus Kopenhagen: Helsingsors erhielt dkh: frühere Präsident der Republik Fumland Som H u f v o o d von Trotzki ein Schr.-i- -f 1 «? 5* Dauert intb mißhill,gt. daß die russischen ™ - bie Verhältnisse Finnlands eingegriss^ £5: oses geichchen sei. un i oic Russe i von am irnnlandlschen biirgerlrchen Tnippen angegriffen worden seien -ne rnftNchen Truppen würden sobald wie möglich aus Finnland t0 *fc n ~ ^ mürbe ein gemeinsamer Ausschuß alle Fragen, die fttt Finnland von gemein- famem ^mteressc seren, entscheiden solle. - ' chwcdisches Kanoncnboo t Mid zwei schwedische r neben morgm nach Finnland ab. um die schw'di'ch-n "* ^ mR(lI " b 5U »erlassen lnünschcn, an Bord u. Die Suftände in vn^lani». Petersburg, 29. Jau. (WDS. Nichtamtlich) Mel S” .Petersburger Telegrapheuagentitr D r Rot der BolrSbeaustragtan hat varftigl, das, die metallurgische Fabri.' ^^^rerszk uub die Mug.zemgfabrik von Lensky mit altem Zubehör zugunsden bes Staates des Magnahml norden, da btc Berwallungen der genannten Fabriken sich der Kontrolle der Arbeiter midersetzten und di? Arbeit «nzustel.en beabsichtigten Die Newsky-Fabrik wird Eigen » rnssi.schen 9^publik und dem Handels- und In- ^Ä^£Ä^ÄL^rgeben Das technische Personal soll rm Amte bleibvit. Falle v-on Llrbeitsperweigeruna und Sabo rage rammen vor die retmlntionüren Gerichtshöfe britische Regierung hoffe, bk UnabhLngigchit Finnlands bald auch rechtlich mirrkeirnen zu können: dies hängc jedoch davon ab. ob aiuifftge 2lussichten auf eü« festgeqrund. ^ rusiische politische Macht iwr hau den seren, oder ob die Unordnung andauere. Bassour versicherte auch der Gesandtschaft, er sei überzeugt, daß Finnland bald für immer seinen Platz unter den souveräne Nnalionen entnehmen werde. * * * Marscholl Haig über den Feldzug 1917. Berlin. 30. Jan. MB.) Der Bericht Marschall Haias Kber den ^ldMg 1917 schiebt die Schuld des gän-lichn Mißerfolges seiner Offejusiven, die mit ungeheuren blutigen Ber^ lüsten ende'.en, auf die Franzosen, deren Offensive im Früh' ialn nicht die entfremde Wirkung gebracht habe, die man erwartet hotte. V er I in, 31. Jan. Ter Militärische Mitarbeiter der Londoner Wochenschrift „Th? World" stellte am 15. Januar .fest, daß nach Zusammenstellungen des „War of Office" die Eng- l än der wälwiMd der zwei fehlgeschlagenen großen ^slensiven in Flandern und an der Somme über eine Millivn allein an Toten verloren haben. Trotzkt an Persien. Petersburg, 29. Jan. TO.) Meldung der Peters- wtrger TelegvaplMiagantnr. Trotzki hat an den persischen Gesandten m Petersburg das solge.rdc Sck> eilnm gerich et Bürger Gesandter! Hinsickfftich der im persischen Volke bestehenden Ungewißheit über das künftige Sch cksal des eng- llsch-rusnschen Abkommens vom Jahre 1 907 I>abi zEbre. namens derRefterung der Räte der russtzchn Nu publck das Folgende zu Ihrer Ke,rntnis zu bringen: In voller UeberernAmlmmg mit den Grundschien otx inter wattoirifat Polnttl, irrte fte am 26. Oktober 1917 von der zweiten derR^Mrußlands gebilligt wurven, erklärt El der Vo-lVsb-mrftmg^, daS englisch-russisch-? Abkommen ^ 2 ^ 1907 «14 gegen die Freiheit und Un>abhäingigl>k^.t des persi- ichen volles gerichtet für immer für ungültig. Ebenfalls werden autzer Kraft aeseyr und für mlll und nichtig erklärt alle Vertrage , die xsn oder nach dem ernZäHirten Abkommen abae-, hoffen nwrden snchund die in irgendeiner Hinsicht das persische 'ömr tn ferner Frerhert mto Unabhängigkeit ein schranken oder ver gewailtrgen, .Uf Wmtbtfc, daß ttd- Srfumerifl. ^rffschen Volke durch die noch nicht aus dem versuchen Gebiet abge^genen rnssischm Truppen erwächsl. gegen Wollen ^ erfolgt rmd Nur durch die Unwissenheit der 1> ^ >er ^ nrrr ^, ^ fflMiten Willen der gegeitrevolntio-, nären Elemente cm O(>erbeß:Ä entsteht. Die Regierung des Rates tnfft alle Maßnahmen, um Persien von den früheren Agenten oes BnrrsnruS und der bürgerlichen Bvnrgvoste zu säubern, ber.Slerchen MK ALnde des persischen und des russischen ^lres sind. Jeder msstsiche Bürger, der nngesetlicher, roher Handlung.rvene gegenüber persischen Bürgern angeklagt wird, wird mit r>er ganzen Lrtrenge der revolutionären Gesetze^ gestraft werden. 9 * 9 ^cr Bruch zwischen Rußland und Rumänien. Berlin, 30 Jan (WTB. Nick>tamtlich) Folgender russischer r/unkspruch behandelt den Bruch der Bolfchewiki mit der r u m anjts ch e n Regierung: Tie mit Verbrechen befleckte ? kie Kriegs Handlungen gegen die russische Republlk eröffnet. Gewohnt, ihre Herrschaft auf Annut und Kabale und das Blut der rumänischen Bauern urrd Arbeiter zu Mründeu hat die rummnsche Monarchie den Versuch gemacht, sich, thre Grundbe,ttzer und chre Bankiere durch die Besetzung Betz- awbmns und des,en Umwandlung in einen Prellbock gegen die mächtige Strömung der russischen Revolution zu retten Tie Ver- brechen der rumänischen Militär- und, Pivilmackt sind unzählig, -te kommtssare und Vertreter der russischen revollltionären Truv- pm werden verhaftet und er)chos>cn, die revolutionären Truppen werden ausaehungert und entwaffnet. Beim Rückmarsch ins Hin- terland werden s«: mit Geschützen beschossen. In allen diesen blu- ttg^n Verbrechen nimmt eine der ersten Stellen der Oberbefehls- ^brr der rumänischen Front, Tscherbatschew, ein. Als Protest mW Warnung hat der Rat der Volkskommissare den rumäniscl-en Gesandten einer kurzsnstrgen Verhaftung unlerzog-nr. Tie Maß- Mtckben ohne Wirkung, die Sserbredjen dauc-rn fori Ter Rat der Dolkskommtssare verfüäl die Eröffnung der Kriegs- Handlungen, alle diplomatischen Beziehungen mit rcumsrttat inerden abgebrochen. Die rumänische Gesandtschaft und überhaupt alle Agenten der rumänisck>en Macht werden in * w ausstk-wiesen. Der in Moskau MlfbewalTTte Gold- s ondS Ru m an rens wird als unantastbar ft'tt die rumänische Olrgarchle erklärt Dl« RatSgewalr nimmt aus sich die Verant- Wortung für die Unversehrtheit des Fonds und wird ihn in die Hände deS rumänischen Bolkos übergeben. Der gegen die Revo- lutwir mifi-ührerrsche Oberbesehlsdal>er der rumänischen Front Tsch t rbatschem wird zum Feinde des Volk^ erklärt und außerhalb der Gesetze gestellt .Ein weiterer Funkspruch sagt u. a.: Diamaitdi mit seiner Sutte wird aus dm Grenzen der russischen Retniblik hinansge- kordert, wodurch die Ententebotschatter von der Notnendigk^it be» fr«t werden, unmer neue Forderungen betreffs der Unantastbarem DachMtdks stellen zu können. Nackidem mm einmal nicht nur das SckuMal emroer Landstreicher, sondern heute das Sckncksa! des garttert rumämschen Volkes ans diese Karte gesetzt ist, bedeutet d« gctrpsfene Maßnahme eine direkte immitteMare Unterstützung der nnnanffchen btevolutton^ welche rn der Tiefe der sozialistischen Schichten Rumäniens längst heranqereift ist. Diese Revolntton ihre Partien und ihre Führer können auf die volle Nnterstützuna der Ratsrvgierung rechnen Eine zu erwartende Offensive Mackensens. Berlin, 31. Jan. ..Tcation-atidende" voni 30. Januar schreibt: Tie Entente versuchst ihre Stellung aut "dem Bal ka n zu ,lü wn, wo eine Mackensensche Offensive großen Stils späte'lcns im März erwarte: werden kann. STud* in Palästina kommen dauernd deutsche Truppe^r an. ' . * Tcilränmung von Rancy. Ge n s, 31. Jan. Die Dorwaltn.ngsbeHörden vonRan c Y haben in der Enorrrtun-g einer deutschen Offensive eiinge Spitäler räumen und die Insassen cms der S:adr weg' bringen lassen J-nfvlged ssen hat sich der BeEkerung eine Panik beniächtigt, und zahlreich^ Famr ien haben die Stadt verlassen. Der Präfekt ermahnt in einem Ausruf die Be- volkerung und gibt die Bcrsichernng, das; nich: eine allgemeine Räumung der Stadt beabsi.htigt sei, sondern, daß es sich nur um eine beschränkte, für die äußersten Fälle vorgesehene Vorsichtsmaßregel gehandett habe. Der Luftangriff auf Paris. Paris, 30. Jan. (Amtlich.) Der Angriff feirchlnher .Flugzeuge aus Paris fand in der letzten Nacht statt. Gegen !11.30 Uhr wurde Alarm gebäsen. Bomben wurden cm verschiedenen Schellen des Pariser .Häusermeeres abgenwrfen. Man meldet Sachschaden und Todesfälle. Vollständigere Meldungen werden verösfentlittit, sobald verbürgte Nachrichten eintreffen. Havao ineldet Um 1135 Uhr nLThts griffen die ?lb- wehrge chütze die feindlichen Flugzeuge in der nördlichen Gegend von Paris kräftig an. Um 11 Uhr 55 Min. wurde gemeldet, daß eine Bombe auf ein Haus ge allen sei, das ziem- 0 ernst ich 6vf hädigi wurde Zahlreiche Fensterscheiben in den benachbarten Häusern wurden zerbrochen, etwas später wurde ein Abwurf anderer Bomben nicht gemeldet. Das schwedisch-amerikanische Tonnageabkommen Stockholm, 31. Jan, (WTB.) Ein von Reitter ver- brerteteS Telegramm aus Waishington berichtet, daß eine vorläusige Uebereinkunft in L-onden zwischen den Bereinigten Staaten von Amerika und Schiveden über die Be fr ach- tung schwedischer Schiffe durch die Bereinigten Staaten getroffen tvorden sei. Die Schiffe sollten hauptsächlich im südanierikanischen Verkehr verwendet wer- >en, einige von ihnen aber die Erlaubnis erhalten, beladen nach Schweden abzugehen. ... Svenska Telegrambpran erhielt auf eine Anfrage hier- über beim Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten die Auslunst, daß gewisse von den Bereinigten Staaten angege- bene Waren, sogenannte Weihnachtsgeschenke, von den SUiifsen aus Schweden abgeholt werden würden. Als Kom- peniativn erhielten gewisse schwedische Sckiiffe, die in Häfen d?r Bereinigten Staaten von Amerika liegen, die Erlaubnis, ,ur Rechnung der Bereinigten Staaten die Reise nach süd- amerikaniichen Häfen zu machen. Die Uebereinkunft habe mit den Londoner Verhandlungen nichts zu tun. D-mronstranten. Einschreitendes Militär' suchte die Streitende« zt! trennen und in die Gastwirtschaft einzudringen. Daraus stürzte me 'Warn laut schreiend nach der Brücke, und die dar. haltende Schutz mann stelle vermochte dem Anprall der Masse mckn staute zuralten. In selben Llugenblick sielen auch schon einige Schüsse Ffgen die Schutzleute, und zw ec Beamte sanken» blutuverström l zusam men. Ein Charlottenburger Wachtmeister wurde durch eirren Brustschuß getötet, ein anderer Sckmtz- mami durch drei .Üugeln rn die Brun schwer verletzt. Ferner erlitt cvn Polrzeileutnant eine Verletzung am Oberschenkel. Hierauf gm gen die Scknitzleute gegen die Menge vor. Dreizehn Per- tonen wurden durch Säbelhiebe schrvcr oerlent. erl in, 31. J«u. (WEB.) Seit heute früb ffrd 30 Männer . uvomsi und 3 Jugendliche fest genommen URirden. Auch un Treptower Park fand eine Versammlung statt, die dort kt> sMNAt wurde. Berlin, 31. Jan. Heute morgen versammelte jich in C h a p- lottenburg eine große Mon'chenmrnm', die durch Schutzleute ausemandergettieben wurde. Dabei würben Schüsse gewechseLltz dw einen Wachtmeister leider tödlich verletzten. Der) Volkshaufe zog in östlicher Richtung irach Moabit, wo es dann in geschicktem Angriff der Polizei gescrng, die Ansammlung $u, zerstreuen. Ein Schutzmann wurde dorr von hinten angegriifeis und dura: -wn «chüß/: nicht unerheblich verletzt. Außer dem »wn tcleien Wachtmeister wurden noch ein zweiter, der aber leinen Dienst weiter versteht, und dreiweitereSä: u tzleutever wu'n dev die uch »rank gemeldet haben. Bon den Streikenden sind im ganzen sechs verletzt worden. Mehrere StraßenbablnwageH wurden umgeworfen. Seit heutt ffüch- sind 30 Männer. ^WTB. Amtlich.).Nachdem ich nunmehr P* 1 .p er, cka r s t e n Belagern ngsz u stand einftihrte. .will ich die Bevölkerung nicht in Zweifel darüber lassen, daß ich ieben ^«uch, die Ruhe intb Ordnung zu stören, mit allen mir zu Gebote stedentxm MMeln unterdrücken werde Ich warne daher reden orm'nlllckfen Bürger, sich irgendwie an ö'ffentlichen Jusammenküns- -u beterligen. Jedermann gel* ruhig trimm Pflichten nach, hälfe [leb von Auslaufen fern, denn bei Gebrauch der Waffe läßt sich dn Unterschied zwischen Ruhestörern und Unbeteiligi-n nich. machen. Ter Oberbefehlshaber in den Marken: <« c m , v. Kessel, Generaloberst. ^ über den Befagerunaszustnnd de- 1. Für das Erbiet der Srädre Berlin, Eharlvttenburg, Berlin. Schonebcrg. Berlin Wilmersdorf. Neukölln, Berlin-Lichtenberg, Spandau und die Landkreise Teltow und Nieder-Barnim hebe ich bis auf weiteres den Artikel 7 der Preußischen Benaffünäsurkundo hiermit au,. die genannten Gebiete setze ich hierdurch ccnßewrdonL- ttche Knegsgenchte ein s§ 10 fg. des Gesetzes über deti Belage- rnngszustaiid vom 4. 6. 51). 3. Tie außerordentlichen Kriegsgerichte beginnen i\jvc Tätig- reit am o. u, » 2^er Oberbe'ehLsHaber ru den Marken: v. Kessel, Generaloberst. Eine Erklärung der sozialdemokratischen Parteileitung. X Der Bozfftand der sozialdemokratischen Partei teilt o? clT ^ em -^umschreiben «m die Presse mit. die vielfach verlneiter» Annahme, daß Die Sttetklertung auf den 'Parreivorswnd ilber* gegangen fei, sm unrichtig. Tie Parteileitung lehne es nach nne ttor ab strch cm die Spitze der Bewegung zu stellen. Der Parrei- auchchutz vabe lediglich ,eure ^timpatche. mit den i n n e r p o V i ^ ti,ctien Forderung e.n der Ausständigen ausgesprochen Der Seekrieg. Zwei englische U-Boote versenke. ^l R . btl V 2,a i bflnclIcit ist durch das Geschützfeu« ^ neCfel ^ 1 nen das englisckie Unterseeboot „L l4" st^^amkale versenkt morden. 7 Mann wurden gerettet. Einem Sitten entzlrschen Unterseeboot, „6 52"', wurde bei Nagara das Sehrohr abgeschossen. Dann wurde em großer Oelfleck bwbachett, so daß auck) bleses Boot mit ziemlicher Sicher Heu als vernichtet gellen kann. Durch. Minenaewehr- feuer wurde em englisches Wafferfluazeug System Shore der Nagara zum Landen gezwungen. Die Besatzung wmche gefangen genommen und das Flugzeug unversehrt geborgem Ar: den übrigen Fronten ist die Lage uilveränderü Rene Ritter des Pour le m^rite. Berlin, 31 Jan. Fi'rr ihre Verdienste in den Kämpfen bei a m v r a i erhielten den Orden Vour le märite: Generalmajor von le Ehevallerie und die Majore Kloebe und v. Delius. General^ ma,or von le Ehevallerie hat als Kommandeur einer Infanteriedivision fick, durch hervorragenden Tatendrang, sichere Führung kt ^orbiloliclfe persönliche Einwirkung auf die Truppen in vor-- derster Linie ausgezeichnet. Major Kloebe eroberte mit seinem Regiment die Höhe 100 westlich des Bourlon-Waldes, die er gegen zahlreiche starke Gegenmigriffe der Engländer behauptete Im Berfolgunqskämpfe fügte er ihnen nachher überaus schwere Verluste zu. Maior von Telms tat sich als Bataillonskommandeur durch vorbildliche Tavsertzit hervor. In unermüdlicher persön- lidTcr Einwirkung aus die Truppen bezwang er mtt seinem Batail-' lon Mi Nahkampfe den Feind m den KamÄen um Ort und Wald Bourlon. Dke §tr:ikbewegung Balfonr an die finnische Abordnung. London, 30. Jan. (WTB.) Das Rentersche Bureau meldet' Ba l f o u r teilte der letzt in England weilenden stnnischen Gesandtschaft mtt, daß Großbritannien die Gründe für die Unabhängigkeit Finnlands vollkommen billige und die frühere russische Politik der witerdrückimg verurteilt. Tie britische Regierung habe die Un- ochhangrgknt Finnlands bereits tatsächlich dadurch anerkannt, daß \tc durch die Ernennung eines britischeu Generalkonsuls in Helsina- sors m direkte Beziehungen zu ihm eingetreten sei. Tie Anwesen- heit russischer Soldaten m Finnland werde als unvereinbar mit der Anerkennung Finnlands durch die Bolschewiki angesel-en, da fremde Trupperr em souveränes Land nicht besetzen, dürfterk Die a 31Jan. Von behördlicher Sette ,chätzr man die Zahl der Ansständigen aus 180 000 von etwa 700 000 zurzeit in Groß (Zerbin beschäftigten Industriearbeitern. Die „Voss. Ztg" berichtet: In einer Unter-redung des Polizeipräsidenten mit einem Mrenden Mitglied der Streikorganisatton wurde festgestelll, daß sich vre polizeiliche Schlieichng des Gewerki'chaftshauses nur aus die Versammlungsräume und die Restaurationen, nicht aber aus du Bureaus der Gewerffchaften erstreckt. Dj^Gewerkschaftsbeamten Dttneu deshalb ihre Tätigkeit sortsetzen. der Nachricht, daß der Vorst,rnd der sozialdemokratischen Partei jetzt die Streikleittmg übernommen hat und neue Forderungen der Arbeiter ausarbeite, in denen nur die inner politischen Wünsche der Arbeiter zum dlusdruck kämen, teilt der Vorsitzende der Groß-Berlin er sozialdemokrattschen Wahtveredie E. Ernst mit. daß diese Nachricht unzutreffend sei. Die rwlititche Bewegung lehne es nach wie vor ab, sich an die Spitze der Bewegung zu stellen. Der ParteiauSschuß har lediglich seine Sympathie für die innerpolitischen Forderungen der Ausständigen ausgesprochen. ^ Während sich die Streikenden bisher im allgemeinen ruhig verhalten haben, ist es gestern und heute an einzelnen Stellen zu demonstrativen Ausschreittrngen gekommen. Es wird darüber berichtet : Gestern nachmittag hatten sich in der Ju n g f c r n h e i b e nach und nach etwa 10000 Ausständige versammelt, die von dort nach^Siemensstadt zogen. Tort kam es zu einem' Zillammenstoß ie -lusständigen unter Anwendung mit Sch utzleuten, bei dem die umu liuivcuuung van Waffen anseinandergetrieben werden mußten. Dabei wurde ein berittener Schutzmann vom Pferde gerissen, zwei andere Beamte wurden geschlagen. Schließlich wurde die Menge zersttcut, ohne daß anscheinend weitere Verletzimgen vorgekommen sind' Heute in den Vormittagsstunden kam es in Moabit zu größeren Ansammlungen., die leider nicht ohne Zusammenstöße mit der Sckmtzmannschast abgmgen. Die „Krcuzzeitung" berichtet heute abend darüber, in Altmoabit hätten sich in den heutigen Vormü^ tagsstunden nach und nach Tausende von Männern und Frauen zusammengerottet, die die Straßenbahn stürmten, die Scheiben^zertrümmerten und mehrere Wagen ouer über die Straßen legten. Gegen 10 llhr eittstcmd in einer Gastwirtschaft an der GotzlowÄybrücke eine Schlägmei zwischen pessHcbcr Landtag- Erste Kammer. 13. Sitzung vom 31. Januar. n ns Präsident F ü r st zu L e i n i n g e n. eröffn ete um d« Das vaus tst so schwach b-s-tzk, dah sein- Vesastußsahiglltt nicht vorhanden wäre, wenn sie von irgendeiner Serie «roezwnfelt würde. Die Tribüne ist fast leer Am Reaie- rungsttsch sind die 3 Minister anwesend. ^ T.or dem Eintritt in die Tagesordnung widmet der Präsident dem verstorbenen Geh. Staatsrat Wrrkl. Geheimerat .^rug von Nidda einen ehrenden Nachruß (Das Hans erhebt sich wn den Litzen. Berner nnrb«auf ben Vorschlag des Präsidenten der Fürst wäW bach-Lchönberg in den 4. (Petttivn^) Ausschuß ge- Das Haus tritt hierauf in die Tagesordnung ein und aeneß- nngt ohne Aus.oracbe nach den Vorschlägen des Ersten Ausschusses, unter Beitritt zu den Beschlüssen der Zweiten Kammer, die Regie- ^^svorlage über dn Landtagsersntzwahlen (Berichterstatter: Land- gerich.sprasident Tr. Hangen), die Regierungsvorlage, bell. Ankauf be3 H Miwarter lBenckfterstatter: Oberbürgermeister Dr Göttelmann) die Regierungsvorlage, betr. ?r«chweisungen über die Staatsern> nahmen mrd -Ausgaben im Etatsjahr 1917. In sämtlichen übrigen Punkten der Lagesortmuna eriolat ^Debatte dn Beitritt zu den Beschlüssen der Zw^Hunm^ Als letzter Punkt steht auf der Tagesordnung dir Rraieruna«^ Vorlage bell. Verpachtung des Bades SaiÄ^cSS (Berichterstatter Bankdireklor Parcus) sprich! sich fftr die An^ nalnnc bq; Regierungsvorlage und Beitritt zu beü Beschlüssen, ^ r f ffiES 11 Karner aus mtter der Voraussetzung, daß die Gesellschaft, an ine die BerpaaMmg erfolgen soll, die. nötigen Barmittel Nachweisen kann. ^ Bamberg«I betont, datz cs hnm« ettoao Mißliches habe, wenn man nytt vffmr anonymen l^eselb- schaft einen Berttag schlugen soll: er 'hat iedott das Verrrauerö zu der Regierung, datz sie ,ich dye nottvendigen Sicherheiten zu verschaffen weiß. Der Redner spricht ^ern-er die Erwartung aus, daß dem Kausmannserholungsheim seine bisderigen «er- gümtt^mgen auch rn dem neuen Vertrag erhalten bleiben ,»erden «^'^Mmrwer Tr. Becker: Me Gesellschaft, mit der wir den Vertrag abschließen nwllen, ist ent m der Bildung begriffen WH- verhandeln zurzeit mit einem Mittelsmann. Allzu optimistische Envartungen dürfe man auf den neuen Vermag nichl setzen wollm zufneben sein und können es schm als einen Gewinn für die ^taatskaße bezeichnen, wenn wir die bisherigen jährlichen. Zuschüsse bnrsparen können. Das Kauftnminserholungshnm Lider Bade unmittellare rmd mittelbare Vorteile gebraZ Der ihm zugencherte talirliche Zu,ckmtz von 5000 Mark der ihm auf *ebn Steffi A^en. Muw gtaul^ rch sclwn letzt versichern zu können, ooß dem Erlvlungsluim auch in dem neuen Vertrage sehr erheblich Gr- Emttaxe intb den Bäderpreisen eingeräumt Regierungsvorlage nm* hicrani einstimmig ango- MHtrSglrch wird iwdj das friinbeft*neTgonds, der dem Staate gehört, unter eigener Verwaltung steht und in obrer Anzahl rl?eftrl>essischer i^evocknden Gruno- stücke besitzt, deren Pachtzeft Ins 1918 läuft, den 'Antrag gestellt: Tie Kammer wolle die Regierung ersuchen, ihr emc llederft^ der Grundstücke zugelien zu lassen und nach dem Kriege moglrch.l viel Grundstücke dem Eigentum nach) zu veräußern, da hiernach in Öen betreffenden Gemeinden ein großes Bedürfnis besteht. Aus dem Ausschuß wird dazu die Anregung gegeben. in der Gemeinde Avrnheim. wo das Militär imifangrrickje Enteign uu gen vorgr- nommeir bat, den betreffend>M Eigentüniern Ersatz aus den Grum- stücken des UniverMäts--Fonds zu geben. Dieser Anregung stützt ^ie Regierung sympathisch gegenüber. Sie faxt auch lonst '^ i ’ r= kaufen. Bereinigungen und sonsten Berändermigen V'wsorge gc- l rcknv'. daß di? Gimehmigung öeö Ministeriums eingeh olt |p ervyi muß und daß dabei enge Fühlung mit den betr. landwirtschaftlichen Kreisen genommen wird. Tie Remerirn- ist jedoch gegen eine allgemeine Veräußerung des llniversitäts^ponds, da sie ihn für Aniiedlung von Kliegeckeilnebmetu. Invaliden und Knegermtvien in Aussicht genommen hat. Tie Mehrheit des Ausschlsses ist ramtt einverstanden und der Antrag wird deshalb mit Stimmenmehrheit für erledigt erklärt. ^ . , Ein Antrag Wiegand wünscht eine Aen-deruna des Mahn versah r en s ft'ir Staats- und Gemeindeabgaben und Ge,'ölle indem an Stelle der Zcttclmalprung die üsfentlräfe Mah- nung durch die Presse erfolgen soll. MAL der Regierung hat die Melwheit des Ausschusses Bedenken gegen die allgemeine ^urch- nlhinna des öffentlicTveit Mahnverfahrens. Ter Antrag wird deshalb abgelehnt. — Ter Mg. Raab hat mit Unterstützung der fozialdemotratisckien Fraktion einen Antrag eingebramt, daß bei Brandschäden nicht die jetzige Versicki-erungssrnnme ailsbe- zablt wird, die der gewaltigen Steigerung der Material prefte, oer Arbeite-- und Fuhrlöhne nicht mehr entspricht, sondern daß die tatsächlichen WiederherstellungAsosten vergütet Jverden ,ollen. Dre Braridversickerungsbammer hat sich gegen eine allgemeine Erhöhung der Versicherungssumme und bannt eine allgemeine Erhöhung der Beiträge ausgesprochen, die nach ihrer Ansicht nur aus dem Wege der Gesetzgebung möglich ist, hat aber ctngeordnet, W, Pie Versicherungsnehmer eine freiwillige Erhöhung ihrer Versicherungssummen vornehmen können. Ter Ausschuß, msonderhett der Antragsteller, ist mit dem Standpunkt der Berftcherungskammer nicht einverstanden, da hierdurch diejenigen, die freiwillig ihre Brandoerficl>erungen erhöhen, durch die starrere Heranziehnng zu den Verträgen im Nackstcile seien. Eher ist im Ausschuß Stimmung für eitle zwangsweise Erlwhung der Verfiäierungssummen. Ter werden tarnt, sobald dies die Witterung zuläßt. 2em Bedarf der Besitzer von Kleinvieh ist durch Abgabe von Waldstreu nach Lasten und Handkarren Rechnung zu tragen." GoÄ t>£rf&ec£m, Aol-fthmrrck t! m NhrW jOod IW4I Landkreis Greben. B. Großen-Bufeck, 31. Jan. Adolf Wallenstein erhielt das Eiserne Kreuz, sein Bruder David Wallen stein die Hessische Tapserkeitsmedaille. Heinrich Lämmer nmrbe mtt dem LJ...^ .m/m . ^ ■. * Brisbane, 25.Jan. (WB. Nichtamtlich.- Meldung des Eisernen Kreuz, sein Bruder Karl mit dem Eisernen Kreuz und IReutcrschen Bureaus. Der Hasenminister von M ack ah meldet dem der Hessischen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet. Märineministerium drahtlos: Der Cyklon und die Spring- -ni. Hungen, 31. Jan. Bon den beiden Arbeitern, die am stut lwben den Hafenplatz betroffen. Bisher wurden vierzehn Tez. v. I. beim Baumfällen im/hiesigen Walde verunglückten, geborgeTi. Die Stadt hat nur für 10 Tage Lebensmittel. Die ist der eine, ein junger Pole, in der Gießener Klinik fernen schwe- Gmeral-Centrale- und Northern-Eisenbahn sowie die Telegraphen-- ren.inneren Verletzungen erlegen. Durch die Acfte eines fallende Lj,sten sind unterbrochen. Tie Regierung rüstet eine Hilfsexpedv.on! Hessische Tapserkeitsmedaille. -an. S t e inba ch. 1. Fcbr. Unterofftzier Ehrftttan M a ge l von liier. Jnl>aber 'des Eisernen Kreuzes 2. Masse, wurde zu Kaisers Geburtstag mit.dein Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Unteroffizier Leinweber, Inhaber des Eisernen, Kreuzes und der Hessischen Tapserkeitsmedaille, wurde zum Vizeseldwebel befördert. # Kreis Vüdingen. 4 'Ortenberg, 30. Jan. Georg Suhl von das Eiserne Kreuz 2. Klasse Antrag Raab und Gen. wird vom Ausschuß angenommen. Nächste Sitzung Freitag. Aus Stadt nnd Land. Gießen, den 1 . Februar 1918 . ** Auszeichnungen. Kanonier Heinrich Baum bach unck Gfr. Heinrich Hamel wnrdeii mit der Hessi scheu Tapserkeitsmedaille arrsgezeichnet, nachdein ihnen schon früher das Eiserne Kreuz verliehen morden war ** Beförderungen. Zum Hauptmaim befördert wurde der Oberleutnant im Jnsanterie-iNegiment 116, D i n g e l d e i n. Iu Leutnants d. Res. befördert wurden die Vizeseldwebel A f f und Gans von hier. ^ _ ** Silberne Hochzeit. Polizei-Meldeamts-Vorsteher Ludwig Sier und Frau feiern am 2. Februar ihre Silberne Hochzeit. . . ^ .. ** Die Sammlung für die vom vvchwa,ser ge schädigten Einwohner von Tietersheim Hai bereits die stattliche Höhe von 405,50 Mark erreickst: mid zwar stifteten: Gießener Anzeiger 100 Mk., Frl. Vigelins 5 Mk. ^rau Tr. Stuhl 5 Mk., Frau Tr. Rösler 5 Mk., N. N. 10 Mk. N. N. 1 M.. L. Fuhr 2 Mk., I. B. 10 Mk., Robert Stuhl 3 Mk.. Fabrikant Hempel 20 Mk., S. Praetorius 10 Vkk.. N N 2 Mk, Frl Behagl-el 2 Mk., Frau Kommerzienrat Gail 10 Mk., Lavdgerichtsdir. Bücking 100 Mk., F-rl. W. 10 Mk. Zahlmeister Witting 5 Mk., Reallehrer Straub 5 Mk., Unge nannt 1 Mk., desgl. 3 Mk.. Frl. Carl 2 Mk., Frl. Schlotz- hauer 2 Mk., B. M. 3 Mk., Ungenarmt 2,50 Mk., desgl. 5 Mk., L Kattrem 10 Mk., C. A. Koch 5 Mk.. Leder Händler Keil 20 Mk., E. B. 10 Mk., A. G 10 Mk., A. B. 10 Mk., Josef Simon 5 Mk., D. Becker 3 Mk., Leicht 2 Mk., W. W. 5 Mk. N. N. 2 Mk. — Nach wie vor nimmt die GeickKstsstelle Geld spenden entgegen. Wer schnell gibt, gibt doppelt! ** Richard-Strauß-Abend Der für Samstar den 2. Februar angesaqte Mchard-S'.rauß-Abend (s. Anzeige) dürfte sowohl hinsichtlich der Wahl des Stoffes, tote auch der Etnzelleistnngen der Mitwirkenden lfter sehr willkommen geheißen werden. Dem Interpreten des Hauptwerkes des Abends, (Enoch Arden), Hemm Kgl. Sck^nfpieler Walter Bollin (Wiesbaden) stehen die glänzendsten Presseu.rteile zur «/Seite. ^ Lichtspielhaus, Bahnhosstr. 3 4. Heule wldet die Uraufftihrung des Filmwerks „Nicht lange täuschte mich das Glück" mit „Bola Negri und Nils Ehrisander" in den Hanpt rollen statt. Siche Anzeige. W a l d st r e u. Das Großh. Ministerium der Finanzen, Ab teihmg für Forst- und Kenxeralverwaltimg, erließ folgendes Ans schreiben an die Großh. Oberförstereien: „Im Km merken Friihi ahr wird sich voraussichtlich der Bedarf nach Waldltreu in erhöhtem Maße geltend machen. Es ist daher geboten, die Streumtttel d Waldes in weitestem Umgang zur Dem.xng dieses Bedarfs heranzu ziehen. Außer Laub, Moos und Nadeln sind auch alle sonstigen zur Einstreu und Au>nahnle der Mgäixge des Viehs geeignete Forst- unlräuter und Rohstoffe, wie Halde, Besenpfricmeir, Farnkräuter dürres Gras, Mnsen, Schilf, auch Fichten- und Kiescrnajtreiftg für diese-i Zweck nutzbar Au mack>en. imd die Viohhaltcr aus Verwendung dieser Streumittel lpnMweisen. Wegen Abgabe der Streu verweisen kzrir auf die für die Tauer des Krieges bereits getvoffenen Anordnungen, die Ihnen ermöglichest, d«t Bedürfnissen der Bevölkerung in jeder Weise entgegenzukommen. Tie ermäßigten Tarprcise mit 10 Pf. für emc Last, 20 Pf. für einen Schieb karren und 2o Ps. für einen Kubik- aber Raummeter Waldstreu aller Art) behalten auch weiter für die Kriegsdaiter (Gültigkeit. Bei dem Ntangel an Arbeitskräften wird vielfach von dem Aufarbeiten der Streu in Raummaße abgesehen werden müssen und daraus hinzuwirken sein, daß die Streu von den Empfängern selbst auf den von ihnen ersteigerten oder Unten sreihäitdig zugewiesenen Flächen losen geerntet und möglichst rasch eingebracht lverden kann. Weiter emp- ichlen wir, Vorsorge zu treffen, daß mit der Streuernte begonnen Die GolöaMujsteüe den M«mrn btt S^zirkrsparkaise Sietzen ist morgen 90 nitiüs§ von lö bis 12'/, Hijr geöffnet! Geri«hts?aal. I D armstaot, 51. Jan. Eine Frau von Äieüer-RamMdt war vom Schöffengericht zu einer Gcsäuguisltrale verurtcnt wocoen^ bieil sie in einem Laden einige Stücke tri issetie entroer. ::ft-atte. Das Schöffengericht hatte Äebstahl angenommen. Die Bcrustungd- instanz erblickte in Kriegsseife einen Gegenstand des hausnnrrichat^ tichcn Gebrauchs, die nach der Strafges'':- Novelle den sttalirung»' «und Genußmitteln gleichzustellen sind, bei denen die Enttoendunq geringer Mengen nnr als Uebertretnng gilt. S'.e erkannte deshalb auf 10 Mart Geldstrafe. — Zu 3. V.'onateu tZsefängms wurde E Frau Marie Stetz von hier wagen schwerer Urkundeusällchung> und Beleidigung verurteilt. Sie hatte einen mit K. Weiß ultter> zeichneten -Brief an das Generalkommando gerichtet, m welchem W einen im Hause ihres Vaters wohnenden Bizefeldweoel der -Bestechlichkeit und des Diensttnißbrauchs beschuldigte. li it t rfi t&*Wl a d> r i dj te n* -- Frankfurt a. M., 31. Jan. Der Assistent am Mmera- logisch-petrographischen Institut Dr. vlftl- nat. Wilhelm^Erte 1 hat sich in der Natnrwissensck-aftlicheu Fakultät für das Fach der Mineralogie und Petrographie habilitiert.. Er, hält seme Antritts^ Vorlesung über „Die enautiomorphen Kristall formen und ihre ziehungen zu den php ft käli schien und chemisck-en Eigem chaften der Materie". Vcvmtfdyu», Dampfer gingen verloren, andere Sckffifte sind schwer beschädigt. *Llovd George als Dichter. Zu oen vielen Talents s die seine Landsleute mit Recht dem englischen Premierminister nächst rühmen, enthüllte „Harver's Magazine" kürzlich ein neues, das man ihm am wenigsten zugetraut hätte. L. Leonhard berichtet; .darüber in der demnächst erscheinenden Nummer des „Lcderar^ ^ t.-^,»!Eckw^" anläßlich der Bespreckiung neuester engliichw Lyrik. Lloyd »rÄiitft«iew h™ 1 »' Wolliser: diese haben bckmvitliä! il^e eigeiie !Esch^ ..- 5 ,,^. \ für den Engländer scksier unerlernbarc Sprack« nnd ,rnd sehr siol» m letzter Zeit die Betmhner unserer Umgegend in I Literatur, besonders \ selbst vortragen, dichtgesüllten Stadtkirchc den seltenen Genuß eines prachtvollen Da David Lloyd George tief religiös veranlagt ist unddie Lieder KirckMtkonzerts, das von dem weithin bekannten Leip'.tger ^olo- überwiegend religiöser? Inhalts sind, wird er als „Erretter de» auartett für Kirck-engescmg (Professor Röttig) ausgcführt lmirde. englischen Nation" oft mit König David verglichen (!) Einer der Als Glanzleistungen dürfen bezeichnet werden der Vortrag von: Ps^men dieses neuen David tautet in ftcier deutscher UebectragunÄ - rs. a ... v ^ 1 nach der englischen Umdichtung : KrnS Lauterbach. Sei getreu bis Zn ixm Tod", „Des Kindes Gebet im Krieg ,Aus dem Himmel ferne", „Tie auf den Herrn harren" und „O röhliche Stunden". KrciS Alsfeld. up. A u s d e m O h m 1 a l, 30. J!an. Tie Wintersaat zeigt nach der Sckmeeschmelze ein recht üppiges Grün. Der Roggen bildet einen geschlossenen Teppich. Ter Weizen keimt frisch. Winterravs und Klee haben bis jetzt gut überwintert. Das Freiwerden von der Schneedecke ist für die Saat entschieden besser, als das zu lange Einhüllen unter einer hohen Schneekruste, wie es leider voriges! Jahr der Fall war. Skarkenburg und Rheinhefsen. I Da r m st a dt, 31. Jan. Wirkt. Geheimer Rat Gustav Krug von Nidda, der am Dienstag einer Lungenentzündnng erlegen ist, wurde am 1. April 1836 ru Tarmibadt geboren. Er widmete sich zuerst dem Ido-ft;sannmltsberuf und gehörte als solckier von 18'8—83 der Darmstädter Stadrvevordnet^enversammlung an: die Anscinandersetzung der evangellschen Gemei.nde und der bürgert ichm Gemeinde, dre in jenen Jahren ecfolgte, ist sein Werck. Im Jahre 1883 nmrde er als Vortragender Rat ms Fincmz- - ^ ~-I- - toi nl 9k Ober Wann immer ich die Wildnis durchfrreise — Sie mahnt mich stets doch an Gottes Größe. Ruhig und sriedsam wird meine Seele,' War sie tagsüber auch noch so rastlos. Frei simd gleicht wird ffnir der) Klopft Und flinker schreiten die Füße fürbaß. Gar oft und oft Hab ich solches empftmven Und dafür Gott im Himmel gepriesen." „Bin ich ans Ziel gelangt — an dem Tag, An dem mein Weg zu Ende ist, Singt und klingt alles um mich her. Und neu, ganz neu ertönt mir der Sang: Sieg, Sieg, Sieg, wir haben gesiegt! Aufatmet alles wie befreit. Nicht fürchtend mehr den Verlust der Schlacht, Nicht heut, nicht in alle Ewigkeit." ^ ^ Mit Recht ^zweifelt Leonhard, daß dieses neuentdeckte Lred, pMs der kriegswütige 'David sauf die ijeutigett Ereignisse anwende^ wirklich „uralt" ist. Sollte aber Lloyd George sich lftnter emeirt geträumten „Ossian" verbergen, so wird er zweisellos — wenn einst seine Mnisterherrlichkeit zu Ende ist — wie sein großer Amv> mzrales; lövö wurve er yjctruiKrnuti'ji uuu ^ > voraänger Beaoonsfieli>Tisraeli unter d Abt. für Steuerwe'eic; als falto verfaßte er die Tenfschrftt über ^ feinen Mann stehen. ministerinm bmUeit, erhielt 1891 den Titel eines bieh. , JIP,. -....— . siranzrates; 1893 wurde er Ministerialrat und Vorsitzender^der > Vorgänger Beaoonsfield-Tisraeli unter die Dichter gehen und auch die 1899 fertiggestellte hessisckZe Steuerreform. 1898 wurde er als * Wenn man in Paris ein Packet ausgibt. Ei» Ministerialrat mit dem Titel Gehchmrat in das Staatsminiiterium Pariser, so erzählt der Figaro, wollte ein Packet an einen Front- und das MftnsteritlM des Innern öberrnmninen. 1899 rum Geb. I mtS F^rwifi snb twjnmt nick das nächste st ltbernommen, 1899 zum Geh. ossizier ansgeben und begab snh darum auf das nächste Postamt. Staat'rat und stellv. Bun^sratsberollmächtigten ernannt, sülpste! Pccket ist zu groß und zu schwer" erklärte der Beambe, er nach dem Ablebcm de; Frhr. v. Gagern melckere Monate die ^ ^ dürfen Frontpackete von mehr als 1 Kilo nicht angononv. .. ‘ - - Di ^- i Q i° w ’men werden. Gel-en Sie zum Postamt in der X-Straße." Der . Herr tat, was man ihm gesagt hatte, kaum erblickte aber der Be^ Titel Exzellenz verliel-en amte ^ p^r bezeichucten Posbanwalt das Paket, als er es mit ■ den Worten zurückwies: „Ihr Packet ist viel zu Nein. Wir können es nickü annebmen." Da der unglück,elige Packetbeftk-er ein höchg) tragisches Gisticht machite, wurde der Beamte von Mitleid a> griffen. „Es gibt ein Mittel," sagte er, „geben Sie Ihr Packet in eine doppelt so große Schackffel und füllen Sie den Zwischenraum So geschah es auch. Erstaunlich bleibt aber trotzdem, daß matt mit Papier aus, dann lverden Sie der Vorschrift genügt haben." "" "" ' -" r -'— — c — den Transporttröten ab» Geschäfte der 05e'a',dts.chafl in Beckin. Am 31. Dezember 1912 trat er m den Rulwstand, bei welchw Gelegenheit ihm der Rang eines Wipfr. Geheimerats und der wurde. _ .. ^ sc. Aus dem Groß her zog tu m freuen, 31. Jan Sämtliche im Großherzogttrm fressen g"hrltene Klanentiere sind zurzeit vollständig frei von der Manl- und Mauenseuche. Hessen-Nassau. ul Tillenburq. 31. Jan. Die Stadt Dilleikburg ist der erblutung. Zchb, bn^wird I »«fe, erhöht. — Einige Mitglieder des Dcrems für Geographie und Stattsttk stifteten die Mittel,zum Anckruf der geographischen Biblio- Verbluten verhütet, zur Stelle ist. Der beka'.rnte Professor Gautz .... - -,.. r h l ein noch sel)ir wenig angeuxindtos und doch außerordentlich tlpek des verstorbenen Voi^itzenden Proseisor ü^r. Eckert, die über | ff _ a ar»:n^( >>u^; rf f^r fi, r? !v rr * gegen Verblutung Schwerverletzter gefunden^ l Es handelt sich um die sogenannte 'Slperpresse, die nach dem Urteil ^ von Pros. Gauß von so verblüffender Wirkung ist, daß er. sie als 5000 Bände umfaßt Die Bibliotlwk wurde dem geographischen I rl^^L Insttttlt der Universftät, der letzten Wirkungsstätte des Verstor- denen, üb-rwies^^ ^ ^ ^ ^ mtä |^8 ^i d-Hlumbus" bejÄ*. Die Weroressc ift eine Art dem Stadtteil Sachsenhausen löste, als er von einer ^rnmn'' (Bangt, zwisck>en deren bovden Hebel das verletzte Glied gepreßt fjuirb. Die Enden der Hebel smd jdurch eine Flügelschraube vor- sriner SlxhSlsk HSk^.-^,§E^^^^r»»h«»d da.. a „ iwgett ^ m ^ wtu ,„.. ... ..Knbrücke aus der . nchr^md" hier'die ganze Herrlichkeit unter dem Hallo einer großen! ärzlttchen erklärt, damit gvvßarttge Erfolge erzielt. Besonder-ewi So stellte der Kliniker >. .. w durch die Anlegung! , der" Äderpresse durch die Sanitäter vor dem sickMrn Tode izerettL -Frankfurt a. M., 31. Jan. Mrs der Druckerei, die die wurden. - Als besoudererr Än-teil bwfts Radial mlltew , hebt städttschm Brottarleu herstellt, wurden neulich 40 000 Brotkarten ! Professor Gauß noch hcrvor. daß d w Pre ift lowohi über den Kletdertt gestohlen. Jetzt Hut man die Diebe in den jugendlichen Druckerei-1wie auch auf dem bloßcm Körper getragen, und daß fte von ledear arbeitern Karl Friedrich aus Fecherrheim, Gottfried Dtohr aus Laien angelegt werden kann. Niederrad, Otto Molw aus frattersl)eim und Ernst Vdelchior aus Hattersheim ermittelt und verhaftet. Tw Entwendi durch Einbruch, teils durch Diebstahl bei der Arbeit - Frankfurt a M., 31. Jan. In der Merjt^ttaßc wutpe Mittwoch abend, das 24jährige Tien,tmädck>en Anna M öcke l. während es einen Brief in den Po'tkasten warf, durch den Schlag mit einem sckvvereu Instrument jn Boden geschlagen. Das Mädck>cn trug schvere Kopfverletzungen davon, wahrscheinlich einen Schädel bruch, und inußte dem Krabkcnhause zugefühtt werden. Ter Täter Frankfurt a. M, 31. Jan. In einem Zuge Bebra Frankfurt wurden am MitNvoch gegen 70 Pftwd frisches Fleisch 31. igefunden. Da der Eigentümer sich aus leirhlt erklärlichen Gründen! ' nicht meldete, wurde das Fleisch d -L -3 •* " ft « il ’S ’S ca I f 1 B - Z jQ L 4i =-l x-i 31. 2" - -i.i 4,1 96 _ 10 Bed. Himmel 31. 9“ -1-0.3 4.4 95 — - 10 » m 1. 7*i ' -0,2 ! M 1 95 10 » • erfolgte Kessel explosion, der Lorenz Staug zum Opfer ftelen Der Sachschaden ist gering. Niedrigste , Niederschlag 0,0 mm. 1918 — — 0,3' a 8.8'e. Amtlicher Teil. G, . Bekanntmachung. itVÄ^"55**- - k~ «tWtm sSS^^ISif 6 " di- beiten Exemplare bei auf- ÖCjt'eiitfm WahlerlrftM spatesbens am 8. Februar h ^ he m teiteSöSIL 2fh S? 8 ??? m Vergleichs mit ‘bw Lifte Dtt -swuervflrchttg^l imtairtetfai (vgl 8 24 der Aussübrunas- AÄ/ON). MesemZ^Z i^SSXi w betreffende Vordruck auf der SfegÄ®^, **? Fr>rmu^s au^ufülleu, mit Datum vom E^J^'SSSEL”**“ «5 lNroftherzoglichen Bür- ^er freie Raum Mischen dem Vv^mu^? iflf ?S Ü C eml^trayenen Namen und dem fraglichen 22,rt ? L bll Ä5 :c $'"n (&ffL das irt btt amtlichen Lxrnd- ^ ^ dre Landstände betr., abgedruckte Muster ^vh. Finanzämter sind ver- WMerltsten mrt tunlichster Beschleunigung. ÄS"™. ^’^Tbar spätestens bis zum 15. Februar d I .. „ der Ofsenlegtmg der Wählerlisten wird voraussichtlich Meit/re Aw^srmgH L Wahrhaft ^ Kletzen, den 31. Jmrmrr 1918. ©ro^ewoqiidKö 5^reisamt Gießen. I- V ^ L a n g e r m a n n. Betr.: Bindegarn. Ln den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großh. Bürgermcisterrien der Landgemeinden deS Kreises. Zur Behebung des Mangels an Bindegarn ist die Bezugs- veremlgung der deutschen Landwirte in Berlin bereit, altes Tau- <1, ,- r c %rt in , bie 6leick>en Mengen Bindegarn umzntauschen. Die Ablieferung des alten Tauwerkes hat an die Zentral-Dar- lehnskaffe für. Deutschland, Ludwigshafen a. Rh., zu erfolgen, wahrend die Gegenlieferung durch die Landwirtschaftliche Zentral- ^arlehenskasse Frankfurt a. M. vorgenommen wird. Die Bedingungen find auf Anfrage bei uns zu erfahren. Wir empfehlen, schon letzt von dem Angebot Gebrauch zu machen. Gießen, den 30. Januar 1918. Gwßherzogliches Kreisamt Gießen. I. B.: Langermann. Bekanntmachung. , r, ^..dersEN, die eine Invalidenrente (RMtMguittung J auä J^ f ier) ^ Luoalcheukmnknr-ni-e (RentQtMtttuus ZuktgeÄn^8Mork ^ h 1918 eine monatliche Personen, welche eine Witwen- oder Witwer «ule beheben (Rewengurttung mit Buchstaben W >— dunkelgesb — fam WK— grün) eine solche von 4 jMark. ^ . ® nc5 Milderen Auftrags hierzu bedarf es nicht; der Renten-i berechtigte hat nur für eine besondere Quittung (am besten bei der Gemeindebehörde) zu sorgen. ' anf dfe^Zulage^ ttWl und Waifenrente haben feinen Anspruch _ H. Den Empfängern einer Unfallrewche von 66r/, oder mehr lteht, aber nur unter der Voraussetzung, daß keine Tatsachen vor- negen, 5tc bae Annahme runfertigen, daß d-ije Zulage nicht» ^ o u o t i g t wird, das Recht auf eine mo-natlrche Zulage vortz 8 .'Icark Z-u. Ter Antrag ist an den Bersichern ugsträger (Berufs-, genofienscliaft usw.) ober an das Bersicheruirgsarnt zu richten^ lieber Einspruch entscheidet das Oberversicherungsamt endgülffg. G i e ß e n , btn 3L Januar 1918. Großherzvgliches Krcisamt (Versichcrungsamt) Gießen. I. V.: Langermann. An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Tie obige Bckamrtmachmrg ist auf ortsübliche Weife alsbald zu veröffentlichen. Gießen, den 31. Jamrar 1918. Großh^zogliches Kreisamt (BersicherungSamt) Gießen. I. B.: Langermann. Bekanntmachung. Betr.: Mühlenrevffivn. Die Muhle Karl Amend in Großenlinüen (UniverfitAsmühle) lst uunmehr wegair Unzuverlassigfeit des Inhabers bis z-um 15. Aua. 1918 geschlossen. G i e ß e n, den 26. .Januar 1918. Grvßherzogltches Kreisämt Gießen. I. V.: öetnmerb;. Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verlust, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagt innigen Dank Familie Friedrich Reitz. Gießen, den 1. Februar 1918. »rsis Einfach wödl. Zimmer zu ver» mieten. Grwbanstr. 4III r. 0,933 Sträatn. Icrrcs_ zu vermieten. Angeb. unter 0895/ an den Gieß. Anz. 1 komvl. Bett, sowie ein Grammophon mit Planen zu vertonten 08918 Ludwigstr. 8. H. 1. St Wegen GefdiäftsDerlegunq von Ileuftadf 8 noch ^ Ecke BahnhoHfrajje-Wolbengaite bleibt dasfelbe bis zum ITlonfag den -. Februar fßr jegüdien Verkauf gefdrloffen | MiEfG'ESÜCHE" < *| Eine 4-Zimmer-Wohnnnsi per Aoril gesucht. Angebvie unte r 757 a. d. Gteft. Anz. Gesucht recht gut mitbl. Wrhil- nnD Zliiiahiwaer in besserem Hause, möglichst mit Zentralheizung von ält. Oistzter. Schriftliche Angebote unter 0^924 an den Gieftener Anzeiger erbeten. t. E N A N G E e O rFf Eine Partie 108944 Kiste u mittelgroß, preiswert z. verk. Schirmfnbrik Levü . .^ut erhalt. 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Gäste können nur durch Mitglieder etngestihrl werden. 7Wv Die Borstäude: _Heseakmg. V. K. Z. u. Pf. V. G. SRonatSücrfaiinlnnfl SamStag den 2. Febrnar, abends v Ubr im PostkrUer. «97 Der Vorstand. Bekanntmachung« «. .Die Holzverstcigcrung vom 30. l. M. ist geaebmigt. Ausgabe der Absuhrscheine bei der zuständigen Zahlstelle, Holzuberweisung und erster Jahrtag: Freitag. '«, k. M. Gießen, den 30. Januar 1918. Grofth. Obersörttcrei TreiS a. d. Ldg« Traurwetn. 7888 Jagd-Verpachtung. Dienstag den 5. Februar 1918, nachmittag» um 2 Nhr, soll die hiesige Gemeindejagd, bestehend in Feld und Wald, auf Unterzeichneter Bürgermeisterei in 2 . Abteilungen auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet liegt rechts und links an der Bahnstation Lumda der Bahn Lollar— Grünberg. Lumda, den 14. Januar 1918. 47 g Großherzogliche Bürgermeisterei Lumda. Schultheiß. Freiwillige Versteigerung. Montag den 4. Februar, aardmietasS » Ubr. verstorgere ,ch Ludwigftrafte 6 pari, dabier. aus einem Nachlane folgende sehr gut erhaltene Mobilien gegen Barzahlung: Mehrere vollft. Betten, Kleiderschränke. Kommoden, AuS^eh^ Mpp- und andere Ti che, Stühle mir Rohr- ntz- Nach schranke, Schauielstirhle, Schreibtisch mit ?k^Mbbvult, 3teil. eisetner Blumentisch. Blüfch. sosa, Waschtisch, Wasch- uno Küchengeräte bzw. .eln- richtung, Hange-, Tisch- und Zierrischlampen, Servier, tisch. Dusche Bade wanne von Zink und verschiedene andere Gegenstände. ^ Versteigerung bestimmt. m Born, _ Gerichtsvollzieher in Gießen. 795 Obst- und Genuiseverkauf. Del der städt. Obst- und GemüsevenetlunaSstrU- Vrandvlatz 3, kornnten Dienstag, Donnerstag und Sam§ tag Gelbe Möhren, Kohlrüben und Weifte Rüben ^zum StK-tstcher ^vohttung»,rr,c?'we!». Gietzen, weft.Antcrge si, Tel. 20S4. 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