«t 23 Der Ließ« »er Sirjefftt erscheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: Sietzever Kami! ienblZtter: XresUatt sSi den «reir Oictzc». Vezttgrprei»: rnenatl. ML l .30, oifrUl- jährttch E. 3.60; durch Abhole- tu Zweigstellen monat! ÜMf. 1.10; durch die Post '!)!?. 3.60 viert ei- jährt. MtsschL Mlellq. Fernsprech - Anschlüsse: inr die Schrlllle.lungl 12 Berlaci.Gkschäll-östeÜeül Anfchrvlfüc Draluuach- klchten: Anzeiger Sieben. l68. Jahrgang Montag. 2 Giehener Anzeiger Montag. 23. Januar(9(8 ooit Anzeigen *. die Lagesnnmmer vis zum iltachminaq vorher ohne jedeBerbmdlichkeit Setienpreije: für örtliche Anzeigen 25 1>i.,für auswnrllge 30 P»'., °ür Reklamen Wik. 1.— ; bei Pntzvor- schrifl 20 °/ 0 Aufschlag. Hauptschri'l eiter: 2lug. Goeg. Berautivortiich für Politik u. Feuilleton: Vcmkverkehr: Aug. <^oeq; Stadt und Gewerbedan! Siehe,l 2and, Vermischtes u.Ge- - richtsiaal: W. Meyer; 3w»!mgrru nd-rllck u. Verlag: vrühi'sche Univ.-Vnch- u. Stetnftradcrci R. Lange. Schriftleitnng. Ge;chäftr?te!le ».Druckerei- Schulstr. 1 . ^ t '?Ä A-ß!n! paflscheSkento: Krantsvrt «.M. U686 General-Anzeiger für Oberhessen Die Weiterberatung im hmiptaurschich des Reichstags. MTB.) Großes Hauptquartier, 26. Januar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. An der flandrischen Fwnr. zwischen dem Blankaart- See und der Lys. bei Lens und zu beiden Seilen der Scarpe von mittags au Artilleriekampf. Unsere Infanterie brachte von Erkundungen bei Lens, Croiftlles und Epehy Gefangene zurück. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz In einzelnen Abbitten, am Oise—Aisne-Kanal, in ver Chnmvagnc imd auf beiden Ufern der Maas lebte die Feuertlitigkeit auf. Wfftfäli'ch? Stvhtnrpps hollen nach kurzer vorbereitender J-errermirkung aus den französischkn Gräben am Walde mi Bvoeourt vierundzwanzig Gefangene und ein Maschinengewehr. Ebenso chatte ein kühner Handstreich gegen die feind- l«chen Linien am Eaurreres-Wald vollen Erfolg. * - Fn den letzten vier Tagen wurden im Lustrainpf und Ml der Erde fünfundzwanzig feindliche Flugzeuge abge- ftchosfen. Unsere Flieger führten erfolgreiche Angriffe gegen die franzoftsckre Nvrdküfte durch. Gute Wirkung wurde in Dünkirchen, Calais und Boulogne beobachtet. Leutnant Roeth brachte gestern innerhalb weniger Minuten drei französische Fesl-ekballone breirnend zum Absturz. Italienische Front. Auf der Hochfläche von Asiago und zu beiden Seiten -er Brenta kam es zu lebhaften Artitlerieküulpfen. * S« den anderen Kriegsschauplätzen nichts NmeS. Der Erste Generalguariiermeister . Ludendorff. Großes Hauptquartier, 27. Januar. (AAMich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Ao der ganzen Front blieb die Gefechtstätigkeit gering. , , Bei ferneren Unternehmungen südlich von der £>rfe und ®* **" oberen Vogesen, südlich von Suffe, wurden Gefangene emgrvracht. Italienische Front. ^ ^r Hochfläche von Asiago und östlich von der Brenta lebhafter Fieuerkanipf. Ein italienischer Angriff gegen den Monte Prrtica scheiterte. ' * Kn den übrigen Kriegsschauplätzen nichts Äkeues. Der Erste Generalqu-ariiermeister Ludendorff. * . .,„dkeit, daß unsere Staatsmänner den feindlichen Rednern gegenüber öfter als bisher das Wort ergreifen, von emer gewissen Gefahr, daß die Einheitlichkeit der Auffassung verloren gehen könne. Hier lügt nun in der Tat schon ein Beispiel dafür vor. In anderer Hinsicht trat Kühlmann etwas selbstbewußter auf, namluy. den Bvlsckrwiki gegenüber. Er schrieb Herrn Ai>§ dem hauptairsichutz der Reick?rtagr. Berlin, 26. Jan. Ter Hauptausschuß des Reichsdages setzte heute vormittag die Besprechung der auswärtigen Politik fort. Äbg Dr. David (Soz.) führte aus: Angesichts der Situation müssen wir dafür sorgen, daß mit dem Selb st best im- mung s recht wirklich Ernst genr-acht wird. Dü beiden Er- klavungen vom 25. und 28. Dezember stehen tatsächlich im Wider,pruch, daraus erllärt sich die veränderte 5>a'.tnng der russi- fcheii U-nterhäg'-dler. Ob Rsierendum oder konstituierende Versammlung. ist bedeutmigslvs. Der einzige Differenzpunkt ist die Räu- rmmg Alle Ernwände gegen sie fallen mit dem Friedensschnß «und der Schaffung lokaler Milizen. Die Befürchllmg von der cinsetzenden revolutionären Agitatior, in den jetzt besetzten Gerieten ist ein Gespenst. Die bolschewistische Negierung hat ja gar ume günstigen Bedingungen. Das Selbstbestimmungsreckst der Polen ist unbestreitbar. Das Ergebnis müssen wir abwatterr vermutlich kommen sie zur Selbstäiidigkeit. Die Litauer haben stch für einen unabhängigen Staat bereits ganz ordnungsmäßig Eart; dabsi suchm sie aus guten Gründen Anschluß an den. Westen. Der ku r l ä n d i s ch e ilanbeörat ist dagegen keine wahre Volksvertretung, da die Letten bisher ausgeschlossen sind Wg. Tr. Naumann (Fort'chr. Bp.): Das Selbstbestinv- mungsrecht alleüi löst nicht alte Weltproidleme und Menschheits- gedcrnkeii. -vie Formel ist nur eine Etappe, durch die wir hin- dtlvcp niüssen. lieber Trotzki urteilte der Vorredner zu günstig Er spielt sich als Urdeumkrat aus, betätigt aber in Rußland sehr undenwkratische Methoden. Der Ernst, mit dem der Begriff des SclbstbesKmmungsrechtes zu fassen ist, liegt bei Deutschland Trese Ueberzeugung müssen die Zwischenvölker gewinnen Die Abmachungen müssen bestimmte Frisden vorsehen, dann baden wir das Rocht, die besetzten .Gebiete vor bolsck)äwistischn Agitation zu schützen. Was wir in dieser Hinsicht hören, ist schlimm, sehr WHLunnt. lote Gefahr der austrv-pvlnischen Lösung läßt sich beseitigen durch eine gute und weitsehende Politik Wünschenswert ist es, daß die neue polnische Regierung an den Verhandlungen in Brest-Litowsk beteiligt wirp Was hertzt: freie Hand im Westen? Wunen wir im Osten denw- kratisch, ün Westen aristokratiscl>-müitarisch sein? So kann man keme Politik führen. Der stiedner spricht dann über rin vetteiltes Flugblatt, das zmn Sturz der Regieruug. zur Zerschmetterung der Bviirgoorsie, zur Revolution un) zur Errichtung der Re- publir au ff ordert, den Separatfrieden ablehnt und zu Massenstreiks rn den nächsten Tagen, namentlich in der Munitionserzeuaung und im Verkehr rat. Welche Bedeutung dieses Flugblatt Mich hat — war können es nicht leichthin übersehen. Naumann gibt eine Erklärung im Namen der Hirsch-Tunckerscheil Ge- we r k s ch a s t e n ab, daß sie ihre Pflicht tun werden ftir die Verteidigung des Vaterlandes. Nach Naumann nahm der Staatssekretär v. Kühlmrmn noch einmal das Wort und führte aus: Der Herr Abg Stresemann hat m seinen Ausführungen, die sowohl in diesem hohen Hause, als m der Oessenttrchkeit zweifellos die Beachtung gefunden haben, die fte verdlenten, daraus hinyewieseil —, und dieser Hinweis ist mir auch in der dcutschell Pres,e schon oft begegnet, — daß eS wünschenswert wäre, die deutschen Minister sprächen häufiger öffentlich, antworteten rasch und — wenn ich so sagen oarf — mit vetteilden Rollen auf die Aeußernngen des Auslandes. Ich stimme diesem Wunsche gruMätzlich vollem men bei. Unsere M mister sind in imendttch M)erem Grade, als dies in England der Fall ist, zugleich Chefs ihrer Ressorts. Sie sind mit Ressortarbeiten bi ganz anderer Weise überlastet als in England, wo der Minister in erster Linie Politiker ist und die Ressorttätisleit bst ihm absolut in zweiter Linie steht. Das geht schon daraus hervor, daß dort der- i«e0ie Mann innerhalb weniger Jahre 4 oder 5 der disparatesten Ressorts rwcheinander verwaltet. Eine fast 200jährige parlamen- tarische Tradition liegt in Englcuch vor, und in England gehört die öffentliche Rede, insbesondere die öffentliche Rede beim Politischer Zweckessen, zu den alte,den und festesten Gewöhn heit m. Dazu kommt über noch em anderes. Im ^England ist es gan- selbstverständlich, daß oer Minister sozusagen zwei PersÄilichlk ien hat, die eine offi* kastle, wo er ex kathedra spricht und meiste ns die Ansicht des Kabinetts nach vorhergehender Beratung vertritt, und die zweite, die eben in diesen öfseittlichen Reden ^rvorttitt, wo er sich häufig recht große Abweichungen von der orthodoxen Regverungspolitik leisten kann. Bei uns ist diese Auffassung noch nicht durchgedrungen. Jede Aeußermrg eines Staatssekretärs aber Ministers würde mit d^r Sorgfalt urid mit der Entwicklung des kritischen Geistes, tveU cher- ctree der größten Eigenschaften der dentsck>en Nation darstellt, auf der Wagschale gewogen, seziert und analysiert »verden, und ich glanbe, das Bestreben weiter Kreise würde darauf hinausgehen, zwischen den Ausführungen der einzelnen Dtinister Älnveichungen nn Ton usw. feistgustebleü. Wenn ich den Grasen Westarp recht verstanden habe, so ist eigentlich der Ton, in dem er am stärksten differiert, der, daß die Delegation sich nicht aus den Standpiinkt der Annexionen gestellt hat. Dieses Wort ist, wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt, nicht gefallen Aber in dieser Beziehung gibt cs nicht sehr viel Begriffe uno ich glaube, seine Ausführungen deuteten doch darauf hin, daß er _b-ie Besitzei-greifung, fußend auf den errungenen militärischen sinwlßen. befürwintete. Wie ich gestern sehr ausführlich dar gelegt habe, .ist eure solche Stellungnahme für die gegenwärtige Reichs» regieruug nach ihren gmizen Grundsätzen, nach üjrer ganzen Vergangenheit von vornherein unmöglich. Ter Weg, den wir beschritten haben, ist wohl ettvogen und der einzige Weg, aus dem voll komme« restlos und harmonisch die gesamten Grundsätze der Regieruug in Einklang zu bringen waren. Der Herr ?khgcVLd-;«te Nannwun hat mit einer Zartheit, die ich nicht zu teilen vermag, auf die Methode der Boljck-ewiki hinge- Nliefen Wir wollen die Sache beim Namen nennen. Trotzki hat mir gegenüber zweimal in der Diskussion kundgegeben, unsere Regierung habe keine anderen Argumente wie die Macht. Die B o l s ch e- w i k i stütz eit fi ch einfach auf die brutale Macht. Ihre dlrgu mente sind Känonen und Masästneugewehre. Und wenn Herr Tlbg. Naumann von einer Art Bedrohung der persönlichen Existenz gesprochen hat, so möchte ich chm mit Wilhelm Busch antworten: „Denn seinem Dasein als Subjekt wird alsobald ein Ziel gesteckt" (Heiterkeit.)^ Die Bolschewiki predigen sehr schön, aber praktisch sieht es anders aus. Sie haben die finnische Volksrepublik feierlich anerkannt, sie haben die Freiheit dieser Volksrepublik, diplomatische Vertreter zu «^ipfaugen, niemals in Frage gestellt, aber weim es chlf sie Praktisch an kommt, Vertreter binzuschicken, machen sie die größten Schwierigkeiten, und wenn ocn Herren Berichte aus Finnland zur Verfügung stehen, werden sie Nüssen, daß dir Soldateska eine Gewaltherrschaft dort ausübt, wie sie schlimmer in den schlimnisten Zeiten des Zarismus nicht dagewesen ist. Wenn ich auf das Vorgehen der Herren Bolsche- wiki gegenüber der mit so großem Pomp angekündigten gesetzgebenden Versammlung verweisen darf, so war die hauptsächlichste Vorbereitung die, daß zwei Kreuzer sich vor das Taurische Palais legten und ihre Kaiwnen Mit scharfer Munition auf die Fenster dieses Palais richteten. Als dieses Argmmnt airch nicht durchschlagend gering war, wurden die Herren einfach mit Bajonetten nach Hause geragt. (Hört, hött!) Was Graf Czernin von Polen gesagt hat, das können wir auch ruhig von den anderen Randvölkerr, sagen, die den Gegenstand der Debatte bilden werden. Wir haben genau dasselbe Zutrauen zu der Anziehungskraft des freien grcüien deutschen Staates aus die Völker, und die deutsche Politik wird unter keinen Umstanden zu kleinlichem Polizeidruck oder irgendwelchen derartigen Mitteln greifen, die aus 'die Dauer meiner Ueberzeugung nach nur das Gegenteil dessen bervirken könnten, was wir bewirken könnten, was wir bewirken wollen, nämlich ein freies, aufrichtiges imd fteundschaft- liches Verhältnis zwischen uns und den Randvölkern. Der Herr Abg. Naumann hat ein Flugblart verlesen, welches in vielen Beziebungen interessante Ausblicke gewährt. Wenn dieses Flugblatt die Ansicht der unabhängigen Sozialdemokrat ie, widerspiegeln sollte und wenn diese Ansichten mit denen der Bolschewiki sich in so vollkommener Uebereinstimmung befinden, lvie wir damals von der äußersten Linken gehört haben', so möchte ich allerdings an den Abgeordneten Dr. David die Frage richten, ob er deim über die unbedingte Sicherheit des Trotzki scheu Friedenswillens noch ebenso bestimmt und optimistisch denkt, wie er das heute früh zum Ausdruck gebracht hat Eines kann ich sagen, daß ich nach dieser Debatte, die in weitestem Umfange für uns Klarheit gebracht hat-, mit vermehrter Ruhe und Sicherheit hinausgehe, um die schwierigen Verhandlungen, die noch bestehen, fortzusetzen Sie lsönnvn sich daraus verlassen, meine Hfrren. daß der ernste Friedenswille der oberste Leitstern der deutschen Regierung ist und uns dazu bewegen wird, auch weiter mit der größten Sachlichkeit und Geduld jeden Weg zu gehen, der zu einem vernünftigen und ehrenvollen Frieden führen kann !Abg. Haase (Unabh. Soz.): Daß Trotzki den Frieden will', ist ziwnsoch nich' vvslstreckter Strafen mr er den aus dem Vorjahre bereitsFftirnitteuVoraussoxuiHg«: und Beengungen >.nährt. Dadurch ist die Wirkung der RShercge:: Gnadenwlase dieser Art ausgedehnt auch ans Personen, die seit den letzten Gnadenerlasse ,27. 1. 1917) bis zum heulissen Tage Kriegsteilnehmer sind. Hinsichtlich aller bislwrigen Kriegsteilnehmer umfaßt die Nitzdersclüa- gung der Strafverfahren die Straftaten, die bis zum lockigen Tage begangen worden sind und der Straferlaß die Strafe:, die bis »um tziMirgm Tage rechts äfftg geword-.n: sind. Soweit die Voraussetzungen des allerhöck/sten Erlasses nicht vorliegen, toll in erweitertem Umfange geprirft Werder, ob Einzelgnadeneriveise für Kriegsteilnehmer zu beantragten snck>. Ter zweite, auch für Zivilpersonen geltende Erlaß oronet im Anschluß an die entsprochmdm Erlasse der Jahre 1916 Mid 1917 an, daß im Strafregister und in den polizelliichr.r Lftten alle nock> nich) gelöschte:'. Vernierke über bis zum 27. 1. 1918 crfo'gie Bestrafungen denenigen Pionen zu lbschen sind, die keine schw erere Strafe als Geldstrafe aber Gefängnis bis zu ernem Jahre erSittm haben und in den letzten 10 Iiahcen nicht wieder Wege:: eines Verbrschans oder Bergel/ens verurteilt worden sind. Nach wucmi gleickMitig veröfscattlich en Erlasse 'Seiner Majestät des Kaisers erfolgen diese Löstl^mgen auch bei Strafen, die von Konsiilats-, Marine-, Schutztruppen- imd Schutzgebietsgerichten verhä«gt Nwrden sind. , Berlin, 27. Imr. (WTB.) Es wird folgender kaiserlicher Erlau betanntgemacht: Die auch im letzten Krieasjahre vm: Meinen: Heer errungenen Ersolge, heldenhafter Widerstand an der -einen, siegreiches Bor- düngen an anderen Fronten bestftwnen Mich, dankbaren Herzens auch an Meinem diesjährigen Geburtstage, soweit nicht einem der hohen Bundesürsien das Begnadigungsrecht zuseht, . llcu Militärpersonen des aktiven Heeres und der S chu,tz r r:i ppen sowie den Personen des Heerssgeiolgrs (8 15o des Milftärstrafgefetzbuchs', allen Personen, die seit Beginn des letzigen Krieges aus dem arttven Heere, der attioen Marine den (Vchutztruppen oder dem Hseresgesolge wegen Tiensttuiürauä)- J over zu Kanegsarbeften oder aus wirtschaftlichen Gründen entlaften woi'den sind, dw gegen si-c bis zunr hruttgen Tag eiuschließ- Uch von Mil:tärbesehl* f)abent verhängten TisziMnarstrafw: und ^n Mftftargenchten' i^btKräftig verhängten Geld- und Fr^hftts- straMlm ra-3 G> ade^ zn erlassen, soweit die Strafen noch nicht voll- streckt srnd. niid ,-oier:: die anserlegten oder bereits gemilderten Fverveftsftra en sechs Monate nicht üdersteigen. ^ ^ geschlossen von be r Begnadigung sollm je- dch Perpmen »ein, 1. die unter Wirftmg von Ebimrstraen stehen, 2. me wegen einer odw mehrerer ffit der Verhängung der Strafe begangener 5)andlungLn mit einer Freiheitsstrafe von nutzr als vrerzehn Tagen oder mit Geldstrafe von mchr als 1.50 Ntark oder -w red erholt rnit Freiheitsstvafen disziplinarisch oder rchts- ^chllg gerichtlich bestraft rvorden »rnd, sofern diese Strafen nockf n«pl erlassen stich Personen, gegen die ein gerichtliches oder disziplinäres Verfahren wegen einer seit der Verhängung der Strafe 'T«ch diesem Will«: der Erfolg beschieden sein möge, daß diese begangenen Handlung schwebt, sollen nur unter der Bedrngniia Innung verwirklicht werde, das ist unser aller lebhafter Wunsch, bogmchrgt fern, daß iu diesem Ver'abren gsgeir sie keine militärisch^: LM«7ter Beifall.) Der Bürgerkrieg in Rußland. Stockholm, 28. Jan. (B. T.) Die Petersb. Telegr.-Ag. meldet nach einer Mitteilung des Volkskommissars An t o n o w: Tie Städte 'KcemcntMua, Rninodan. Pnttwl befinden >'"ich in unseren Händen. Im Gebiet mit Mernrdrows? er. a en sich 14 KosakeueSkadrons nach Zusammen,mit unseren Tnippon. Sewastopol erkannte die Sowjetsbehörde an. Die Rada w::rde dort vertrieben und die Seestreitkräfte gingen auf die Seite der Sowjets über. Die Tartaven wurden bei Jalta zurückgeworfeiq und in der Nähe von Feodosia geschlagen. Nack einer ^ Meldung aus Haparanda wurde die Hafenstadt Kilia in Bessarabien von der eigenen Garnison zerstört. Die Stadt stmrd am Abend in Flammerr. Aus zuverlässiger Quelle wird gemeldet, daß man in I n g e r m a n l a n d Truppen gegen die Svwjotregierung organisiere, um Jngermanland vm: Rußland abzutrennen und es Finnland einziwerleiben. Einer B.-T.-Mcldung ans Genf zufolge melden Lvoner Blätter aus Jassv. daß vv:: russischen Truppe:: an de: rumänischen Front stinlk Rede mehr sein könne. Die Schützengräberß 'eren verlassen. Die wenigen dort verbliebenen Soldaten verbrachten ihre Zeit mit Zechen, Spiel und dergleichen. Wie die V. Z. berichtet, wurde nach einer Petersburger Meldung Maxim Gorki in Petersburg auf der Straße durch eine verirrte Kugel am Halse verletzt. Die B. Z. berichtet: Laut „Eorriere della Sera" herrscht in Betersourg volle Anarchie. Man habe den Eindruck. Lenin werde gezwm:gen sein, die deutschen Friedensbedingungen cmzu- nehmen und die Schuld den Alliierten zuschieben. Dem B. T. zufolge ist Staatssekretär v. Kühl- mann rn Begleitung des Legattonssekretärs v. Hoesch gestern abend 9 Uhr nach Breft-Litowsk abgereist. Kampfe in Finnland. Petersburg, 2 - 1 . Jan. (WTB.) Meldung der Peiersb»rra?e Telegravhen-Agentur. MÄdunym aus Fin nland beäckren vor: Kämpfen zwischen der Roten und der Weißen Garde. In Wiborg fände:: bluttae, Zusammenstöße statt. Ter Bahnho? wurde vvn der stboten Garde genvmmM. Es geht das Gerücht, daß :m Normen Fnrnlands bei Kuchawin ein hefttger Kamps wütet. Eine finnische Abordnung in Bre^-9itowsk. « Stockholm, 27. Jan. Wie Stockh. Tidningen aus Helstngfors erfährt, hat der f i n n i s ch e L a n d t a g eine A b- o r o n u n g bestimmt, die Finnlands Interessen ber den Friedensverhandlungen in Brest-rLitowsk vertreten soll. Sie besteht aus dre: bürgerlichen und drei sozialistischen Mitgliedern. nämlkf), den früheren Senatoren Hjelt und Stanroth, Prosenor Erich, Schriftleiter Sirole, Magister Vi^. Der sechste Name fehlt in der Depesche, Ter Lebensmittetmangel in England. ^ Sfati- (WTB.) Eine neue Verordrmng des Nah- rungsmrttell'vntrLlleurs m England über die beiden fleisch- losen Tage für Hotels, Restrmrants, Klubs. Pemionen setzt vom ^rßeorunr ab die Fleisch- und Zuckernreugen für sie herab Das Fleuch wiro von bis 340 auf 170 Gramm, einschließlich Ge- Mgcl und Vüdyret heraögesetzt. Vor zehn Uhr nwrgens sind Flenchgerichte verboten. Ganz neu ist die Fe t t zu t eilu n g von Mylrch 42 Gramm, davon die Hälfte Butter Ueberraschend ist die Erhöhutig der tagttchen Brotmenge von 226 auf 269 Gramw Bertrauensvotnm für Czerniu. -Wien. 26. Jan. Tie Abstimmung kirt Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten der österreichischen Delegatton über das beantragte Vertrauensoottin: sür den Minister des Auswärtigen Ezernm fand erst in später Nachtstunde statt. Das Vertrauens- vottrm^vurde rntt Zweidri t telme hr hei t, näinlich mit 14 Men ✓ Ätnumen, angenommen. Die 7 Stimmen der Opposition letz en n r d aus 4 Gltmuueit der Tschechen und Südslawen und .) sttmnver: oer Vertreter der tschechischem, itttlrentsc^n und deut- (ri - .• - ---- — rsrgeir fte ferne militärische VM)TCTiftme verhängt wird. T:e Strafvollstreckung ist bis zur Be- envrgnng des schwebenden Verfahrens auszusetzen. Unter dwsen Grurdenerlaß sollen fernin nicht fallen alle gericht- llch oder disziplinarisch i^rhängren Strafen lvegen Mß^ndlnng, Veimdigilng oder vorschriftswidriger Behandlung eines Untergebenen. Smd mehrere Einzelstoasen wegen solcher Straftaten ne- '^ n Elfter oder mehre rcm anderen Einzelstrafen in einer unter den ■itS rallenben Geckmtstrase enthalten, so ^ermächtige Ich den Gr- richtsherrn, dem die Strafvollstreckuirg obliegt, die Gesanttoauer dieser Einzelstvir'en nach den gesetzlichen Vor'chrifte:: über die Bildung von Gesanttstvchen in ang^nesse 'er Weise zu ermäßigen. Ergeben sich durch eine Aüsscktteßung von der Begnadigung in ernz-en^n^ Fällen besondere Härten, so ist Erlaß oder Mlderung der Strwe vorzuschlagen. Giradmerlalle gleich«:: .Inhalts sind für die Kaiserliche Marine lowre von iecken der Bundesfürsten für die Angrhöckgen des königlich oaiMischon, sächsische:: und:vüxttLmbergisn)e» Konck'gcicks ergangen. Ter * tfiifer über die -lnsgaben nach dem Kriege. Berlin. 26. Jan. (WTB.) Der ® a i f e r bat tm beit Ober- yofprediger Dr. Tryander folgeirde Drahtung gerichtet: Exzellenz Hofprediger v. Drpander, Berlin. Ihnen und den Genercftsuperrn!M:denttm danke ich herzlich für die^tveuen Geburtstagswünsclw, womit Sie rnick nan^ens de^ Geistlichen und 'der Gemeinden unserer Landeskirchen wiederum erfreuten. Mit tiefer -Dankbarkeck gedenke ich m: diesem Tage dev großen Allen Gottes am deutschen Volk, der unseren Fahne:: weltgeschichtliche Erfolge geschenkt und manche Sorge gehoben urün trotz 9Lot und Entbehrung auch in der Heimat gnädig durck>ge- holfen hat. Ich vertraue .daraus, daß ^inseoe evangelische Kirche, der anzugehören und deren treue Arbeit tzu fördern mir ein vor, den Vätern ererbtes Herzensanlieg-en ist, mir nach siegreich beon-? detem Krieg l?elfen wird, in ftiedlichLM Mettftceit mit anderen! Konfessiomn die Wunde:: zu 'heilen und die Gegensätze zu versöhnen; und unser Volk über alle Gegensätze hinweg in begeisterter selbstloser Hingabe cm das gemeinsame Vatxwland zu einigen und zu stärken. Meine besondere Aufgabe gehört den großen Aufgabe::, die detz Wiederaufbau des Familienlebens und die Erziehung einer gottes- fürchttgen, gesunden und der Väter wüMgen Jügend Staat mch Kirche gleicher:naßen stellen wird. Ge».: Wiltzekm I. R. Der Seekrieg. Neue N-Booä-Grfolge. Berlin, 26. Jan. (WTV. Amtlich.) Unsere U-Boote haben auf dem nördlühen Kriegsschauplatz sechsDampfer und zwei Fischerfahrzeuge versenkt. Die Dampfer waren meist tief beladen. Bei zwei von ihnen konnte Bewaffnung festgestellt werden. Unter den versenkten Fischcr- fahrzeugen befanden sich der französische Fischkutter ,^Oiron- delle". Der Chef des Admiralstabes der Marine. B e r l i n, 27. Jan. (Amtlich.) Neue U-Boot-Erfolge im Sperrgebiet um England: 20 000 B r.-R. -T. Ein großer Teil der Schisse, die meist bewaffnet waren, wurde unter erheblicher feindlicher Gegenwirkung vor dem St. Georgskanal vernichtet. Der Clief des Admiralstabes der Alkarine. Die „Göben^ wieder frei. Berlin, 27. Jan. (WTB. Amtlich.) Wie uns von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, ist der türkische Panzerkreuzer „Sultan Javus Selim" („Gäben"), der aus dem Rückmarsch von dem Vorstoß nach der Insel Jmbros in der Enge bei Nagara festgekommen war, in Die Dardanellen ern- gelaufen. Dcutfche N-Boote an der amerikanischen Küste. Bern, 27. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Die französische ! Presse meldet, daß ameriLMtischen Zeitungen zufirlge an der I Kristiania, 27. Jan. Die Versenkung des norwegischen6000To,:nen-DampfersElsaim Sperrgebiet aus der Reise von Java nach Norwegen mit wertvoller Ladung an Lebensmitteln für Norwegen hat in hies:- geat Reeder- und Geschäftskreisen große Erbitterung erregt, die sich diesmal auch besonders gegen England richtet und m der Presse offen zum Ausdruck kommt. Die Blätter stütze:: ihre Angriffe gegen England darauf, daß das Schiff trotz des Emspruches norwegischer Behörden gezwungen worden sei, dre Sperrzone zu durchfahren, um zuerst Falsmouth anzulan- fen und darauf in Bristol 1700 Tonnen Zucker zu löschen, dre von den englischen Behörden beschlagnahint worden seien, worauf das Schiff von neuem nach Falsmoutb beordert rmd auf der Heimreise nach Norwegen durch das Sperrgebiet bei Dartmouth torpediert worden sei. XjcffiKfocr Landtag. Zweite Kammer. 52. Sitzung ictn 25. Januar. Der Präsident eröffnet die Sitzung um 10Vi Uhr bei mäßig besuchtem Hause und leeren Tribünen, .'te Remerungstisch jinÄ die drei Minister anwesend. Die Anträge K o r e l l - Ingelheim. EierMieferung im Jahre 1918, Rückgabe der emgezogeiien Entrahmer imd Buttermasckünen. betr., eine Vorstellung des Ortsaussch lsses mcd des Ernährung?-- bcirats in Hirschhorn a. N.^ MilchverroiLung bitt:., nerschveoen« Anträge, die. Odstversorgurng betr., :oevdcn den Vorschlägen dev Ausschusses enlsprechend ohii? Aussvrache sür erledigt erklärt, ebenso ein Alttrag Adelung, .Herabsetzung des Gasverbrauchs betr. Der Antrag Wolf- Stadecken, betr. Abänderung des Einkommen- stsuergesctzeS, wird der Regierung als Mckeriat überwiesen. Nachdem voin Regierungsttsch aus ein Berckhen iu den Kammerdrucksache:: rickchggesrellt worden ist. tvrrd per' Beschluß der Erste:: Kammer betr. Abä.:cherung des Hlunbesteuergesiches, und ein Antrag Leun dazu mck einer ot der Regierung vor- geschlagenen kleinen Fassnngsänderurlg nach dem Antrag des Ausschusses angenommen.* Einen Antrag Köhler, Abgabe voi: Bremrholz- ans staatlichen Waldungen an bis Kvmnrunalverbände, wird ans Wrursch des Antragstellers znrückqestellt. ein dringlicher Antvaa Eißnert. Ausfuhrverbot von Brerrnhvlz betr.. wird nach einer tti^en Begründung durch den Antragsteller einsttmmig angenommen. Eine Vorstellung des dcmtschen Vereins für die Zement- und Kallindustrie betr. StilleNrng ber Ziegeleien wird der Regiermig als Material überwiese::. Zu einem dringe:rden Antrag Lang. Erbauung einer Ver- bmdungsbabn Würzburg über Miltenberg-Erbach (Michelstadt) bzw. Heppenheim-Wornrs nach Kaiserslautern batte die Regierung im Ausschuß die Erllärung abgegeben, daß an die Berwcks^ lichung dieses Gedankens gegenwärtig nach Auskunft der zustän- d:geu bayrischen und tn-cußischen Eisenbahnbehörden nicht zu denlen sei. Sobald das Projekt in ernsthafte Erwägung gezogene werde, werde sich die Regierung der hessischen Interessen auf das entlchiedenste annehmen. Schon früher hatte:: die ^lbgg. Wiegand. Köhler und Stephan, sowie Anker Anfragen in btefet! Angelegenheit an die Regierung gerichtet. Heute erklären sich dre Abgg. Wiegand (Ztr.), Stephan (Natl.' und Lang (Natl.) mit der RegierungseMärnng für befriedigt. Sie bitten jebock:, bit Lwche im Auge zu behalten, da rn Baven!: das Prro-jett ltt# völlig «allen gelassen worden sei. W müsse bei der großen mckischaftli^ri Bedeutung für den hessistt^n Odsnlvald und ttck den Hase:Wrr Worms :mter allen Umständen dem entgegen gearbeitet werden, daß dck Verbckltncngsbalrn unter UmgMmg des OdenivaldeS über badisches Gebiet hcrgeftellt rvird. Der Antrag Lang wird darauf für erledigt erklärt. Zun: Antrag K o r e l l » Ingelheim. Kriqrsteuerungsbeidittcnr der Gemcindebeamten und Pfarrer betreffend, empfiehlt Abg. Dr. Oßnrn im Namen des Aussck?usses Dmahme des Antrages. Abg. Uebel (Ztr.) :veist auf die Tätigkeck der Gemetndebeamtsn! m: Kriege hin. Heute konnten die Gemeindeveamten, auch in Tfcmeren Gemeinden, ihr Amt nicht noehr im Nebenumte ausüben. -i-urck die >lomnumoloerbctttde werde ihre Arbeckskraft voll in Anspruch genommen. Um sv mehr sei ihnen einen angemessene Zr:-> läge zu gönnen, als ihre Gehälter an und für sich m:.zutä:rÄiÄ seien. Staatsrat Hölzinger weist daraus hin, daß die Regierung dre Kreisämter bereits angeimesen habe, die Gemeinden zur Ge- währuirg von Teuerungszulage:: anzuhalten. Nöttgenfalls »verde dre Regier?:7lg die KteiSämter zun: Bericht auffordern. Abg. Adelung (Soz0 meint, man müsse de:: Gemeinden, von denen manche den guten Willen fehlen ließen, eine gewisse Frist setzen. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Nach Sckluß der Tagesordnung erstattet der Aba. von Brsw- k ^ u o (Z-entr.) Bericht Wer die BeftchtigungSreifc, die der Firumz«- aus)chuß m das Ueberschwemmungsgebiet an der Nahe unternahm. Vmr seiten der Regierung nahmen daran teil Munster des Innern vmr Hombergk zu Dach mtb Fckumzminister '^r. Bccker. G-eheimerat Rohde, Oberbaurat Huntmel, auch eine Abordnung der Bahnbehörden unter der Führung deS Eisenbahn'- Prasideuten Marttni nahnl daran teil. Dck Schäden in Dietersheim sind nicht so groß, als man zu-- erst beftirchton zu müssen glaubte, der Gebäudeschaden ist gering. Ernige Lehmhütten werden wohl niedergelegt ro-etben müssen. Doch trifft der Schaden die Betroffenen um lo härter, als es sich um unbemittelte Leute handelt. Nach der Ansichr der Bcmsachverstän- dige:: wurde das Unglück durch die falsche Anlage des neuen Eisen- bahudammes. der zu wenig Durchlässe hatte und deshalb das Hoch- waffer zurückstaute, bewirkt. Es war ein Glück im Unglück, daß das Hochwasser bei Dag eintrat und kern Eisgang herrschte, sonst wäre rein Stein von Dietershein: anl dem andern geÄieben. 'Die RD- gierung hat sofort, was anerkannt werden müsse, alle Schritte Kur Linderung der dringendsten Not unternonunen. Die Al^gg. v. Brentano und Soherr haben den dringlick)en Antrag ein gebracht: „Tie Großb. Regicrmrg zu ersuchen, aus den ihr zu Gebote s^hend-^i t5vnds die notwendig werbenden Mittel zur Schadenshebung berert zu stellen und weiter sofortige Untersuchung anzustellen, ob und in welcher Weise der Bahndamm wegen nicht genügender DurMässe au dem Unglück die Schuld trägt und Gefahren für die Zukunft in sich birgt." Mcknster des Innern von Hvmbergk zu Vach LeUr mit, daß die Kommissvon zu der Ueberzeugung geSommen sei. daß die Rennngsarb eiten sehr prompt und erfolgreich durch Ehrt wurden. Das Unglück trat um 2 Uhr ein, schon um Vs3 Uhr war Hilfe zur Stelle. Auch eure Pionier-Abteilung hat lienwrragenden Anteil genommen. Die M oO auf 40 v. H. herabgesetzt. ««* Au ge stellt ^.Versicherung. Vom Ortsanssch'.lß teuren der Rerchsversrcherungsan statt für Angestellte wird uns Aschrteben: Im Jahre 1918 wird von einer großen Anzahl von BeNtchetten der Zeitpunkt überschritten werden, in dem die Wartezeit von 60 Btttragsmvnaten zurückgelegt ist. Die nach arefem Zeitpunkte berufsunfahig werdenden weiblichen Versicheren können dann Anspruch auf Gewährung von Ruhegeld, - die Hmterblrebenen der nach diesem Ztttprcnkt sterbendem i. ‘ Versrcherten Anspruch «ruf Hinterbliebenerrrente erheben Sterben Versicherte, die noch nicht 60 Beiträge gezahlt haben, so wird auf Ikttrag me välfte der eingezahlten Beiträge zurückgezabtt. Die Bernfs-unrährg Int wird anerkannt, wenn die Arbeitsfähigkeit aus weniger als die Hälfte derfenigen eines körperlich und gttstia gestmt^n Verycherten vmr ähnlicher AuEdmrg und gleichwertigen Knmtmffen herabgesunken ist. Weibliche Kranke, welche fb Wochen ummterb-rvchen berufsun fähig gewesen sind, erhalten rSsx ine weitere Dauer der Berufsunfähigkeit ein Kstankennihe- M,.,Wertere AuSkmrft erteilt der hiestge Ortsausschuß durch feinen ^chrutfuhrer.W. Richter, Kirchcmplatz 9II. Es wird ferner wiederholt daraus aufmerksam gemacht, daß Anträge ans Ein- nnef Heilverfahrens stets durch die Vermittlung des Ortsausschusses der Rerchsversicherungsanstall eingereicht werden mm len. ** Vorkehrungen für den Fall der Temvbil- machung. Die .Knegsanttsstttle Frankftnck a. M. stellt zurzeit £ nwi Ueberblick über den voraussichtlichen ^ .75?W^U ber der Demobilmachung zu gewinnen. Soweit Ar- Hwümrerksbetrtebe in Frage Lonrmen, ist für oas tvMNherzogtum Hes^c d« Handwerkskammer zu Darmstadt be-- artt tragt nwroen Zur Erfnssung der Hilfskräfte in korporierten Dwerksbetrieben sind an die, Innungen und fachlichen Btwttni- gu^rtten r^ragebog«n verschickt worden. Nicht organiskerte Han-d-» werlsmeffter, wwett fre znr Gewinmmg.von Hilfskräfte>i im Falle der ^.iraMbttnmchu^ «ne öffentliche bzw. behördliche Arbeitsner- mrttlung m d^otzeram UrnZang in Anspruch nelmum chllcn. können JmetoQcn btä 31. Stetig 1918 t*i ber Darri>w-Em-mer & % erhalten, die bis zitm 5. Febnmr i918 Tusgefiült wieder virMmkcn faln müssen. Diese Vorkeh- rrmgeri swd l^rgLich twchrrgvndx Ma.ßrmhm«c, die m Seiner Weise krgeni»verche SchLüs^e üus die Möglichkeit ebxtä baldigen Friedens zulassen. ** Das Großh. Hessische Regierungsblatt, Bei. läge Nr. 2, ausgegeben den 24. Jaruurr 1918, hat solgcnrdvn Inhalt: 1. Bekanntmachung, die nachträgliche Erhetemg einer Gememdeumlage in der Gemeinde Georgenhmffen betreffend. ^ IT) — 2. Ueberlicht über die in den Gemeinden des Kreises Frredverg zu erl-edender« Gemcmdeumlagen für das Rechnungsjahr 1917. (S. 17.) — 3. Uebersicht über die in den (Gemeinden des Kreises Heppenheim zu erlebenden Umlagen und besonderen, Ansschlage chr das Rechnungsjahr 1917. (S. 20.) — 4. Sterbc- sälle. (S. 22.) KÄTNpMMsL. MZÄt W MW misMi&sd ^ Die Goldankaufstelle !« den Rätme« dir SeMssparMe Siehen ist morgen nachmittag von 2 bis ^ Uhr geöffneU Landkreis Girßcn. ^ Beuern. 27. Jan. Bei der Versteigerung der Gemernde- lagd bl^b der settlherigc Pächter mit 1850 MarS Mefftbietender^ . ^"ingZh^usen.^ 27. Inn. T-ie Hessische Tapferkttts- medaÄe erhi^t Karl Löffler bei einer Münmwerferabteilung. . . c ' 28. Jmr. Dem Feldwebel Rudolf Regel wurde v« Heslffche Tap^eckmtswedailte verliehen. Das Efferne Kreuz er- lMlt er schon vvc längerer Zeit. ** N i e d « r. B e s s i n g e n, 27. Jan. Ter Untewfsizter Ml- ^lm ^otz. Inhaber des .Hesscschen Kriegs-ehrenzeirlMs, ttmrde zum Sergeanten befördert. Kreis Büdingen. ^ Nidda, 27. Jamrar. Der Sohn des lEgen Sanitätsrats Dr. Koch, Ieldarzt Fritz Koch, erl>icü das Eiserne.Krercz nird die hespzche Tapferkeitsmedailte. -vrkche Mittel anzirwerchen seieir, der bvmmeNden Möbelnot W minderbemittelten Klaffen vorzubeugim. Ans Vorschlag des Stadt-» ^ates Dr. Landmarui, Frankfurt a. MI soll der Gründung einetz Gesellschaft mit beschränkter Häftling, die völlig gemeinnützig aw- o^lten wird, nähergetreten werden. Frankfurt a. Mt, 28. Jan. Generalleutnant Riedel/ ^ Stellv. Kommandierender General des XVIII. M. K., ist durch! allerhöchst MbinettSordec vom 27. Jawrar d. I. -um Generali der Infanterie befördert tvvrdeil. F r a n k f u r t a. Nt., 26. Jan Ter Magisttat hat den: Antrag der sozialdemokratiscl^en Stadtverordnetenftakrion, beim Land^' tag eme Aerrderurrg der Frankfurter (GemeindeVerfassung zu erlangen, seine Zustimmung gegeben. In der Hauptsache handelt es sich ber der Reform um die Einfül>rung des gleichen, geheimen, direkten und allgemeinen Wahlrechts für alle örtsbAvohner ohne Unterschied des Geschlechts mit dem öoMenketeu 24. Lebensjahre Auch eine Anzahl Zusatzanträge, von der FottschrittlictLN BoWparteL gestellt, fand grundsätzliche Anerkennung beim Magistrar. )s Marburg, 26. Jan. Dem neuerdings von verschieb denen Seiten gemachten Vorschlag, eine Neugestalttmg des bisherigen Systems der Leberrsmittelversorgung -und eine' bessere Erfassung der Lebens- und Futtermittel usw. dadurch zu ermöglichen, daß geTwssenschaftliche ErzeugerDerbärroe die bisherige Tätigkeft der §p)mmunalverbände und Verwaltungsbehörden ab--; lösen, will man im hiesigen Kreise versuchsweise nahertreten.. Wie bei dem Marburger Unterverbandstag der Raiffeisenvereinsi des hiesigen Kreises beschloffen wurde, werden die Genossew, schaffml Amönmr und Betziesdorf die Feststellmrg der Anbani flächen, die Ernteerhebungen und die Erfassung der Lebens^ mittel- und Futtervorräte bis zur Ablieferung ort die zuständigen Stellen in die Hand nehmen. Kreis Scketten. ^ * t V x ' 28 Jan Zwei bi^'rge Frauen Und zwei in ^ver-Sch-enitten, che Brnttschaften für Kriegsgefangene besorgt hatten, wurden Nnt ie 10 Mk. Geldstrafe betegt. — Burkbards Das (Äsern« erhäckt der MuEtter Heinrich Rn hl. Kreis FrietzdrrZ. ^ 27. Jan. Beim Spiel mit einer verletzte sich der fmp-rhnjäftl-dge.Sobn des Ober-. PoltschaEsners Op per famf* einen Schutz ins Bein so schnür, datz m 'nt die Klinik geschaht werden mutzte. — Bei dem Bersuct), e«e ans eoteu heimlichen SchöaMmrg stammenden Ninds- iyaul md) mehen zum Gerber zu schaffen, ^wurden zwei hiesiae Ernwohner verhchtet. (StenVnfeurö und Nheinhessen. heil gen, 26. Jan. Auf der Slahnlrine T^rmstadt- Frankfurt wurde cnte mchnnttche LsÄw nat abgesalnanem Kopfe 8NUMXM. Uefm ihre Personlichkit konnte iwch nichts ftstgostetlt weiden. ch Bin geit, 27. Jan. Der Staatsminister v. Hvm be rgk, FmanzmrnisSer Dr. Becker, die MtgKeder des Ersten Ausschnsfes der 2. Heffischein Btärtriairurtt, bonatter der Bertteter des Wvtzl- kreises Bingen-LmE», Abg. Geb. Justizrat votk Brenta na uns der Vertrü^r von Bdkgon-Stadt, Abg. A ch« rr trafen in Dietersheim ein Witter der Führung de? Geh. Rscsierungsrats Dr. Steeg, der Bürgermeister 5tia,tei^Dietersheim und Klöckner- Spmi§hewt.nm edre geran-e Bescchttmmg und JeststeUurrg ver ertt- Mndenen Schaden vv^tunehmen. Die Gismtbahnbehörde war durch den EssenbabttpEdentan rmd einige weitere Räte vertreten, fentef hat ed e'G iTty M £ u inftwk ion Pertreer enrs nd.^Äe Re iernng halte die Gr^. Kt^tnrli'sr'eri.Dn Vertreter ent,' cr.ibt. Tie Regierung schweren Schaden vorgesehen. ch. Vvn ber Nahe, 27. Jan. Die Wasserflut hat bei Man. 1 1 " SÄ? furchtbaren Schade« angerichtet Tie Keller der Häuser in der Nähe der Bahn waren sämtlich bis eben voll Wässer, die ivabry war gjletchfalls itberMvemmt, da der Herbach große Wässermassen brachte. Sv sind bedeutende Ntengen Gelatine verdorben. Oberharb der Nahe-MM;te ist der Tamm geüvocherr und die Flut ftti) ütxrc fern WNAN Dis L-md N »L«esOi^mmt. GeMmuber der NahoMEe mivbv eine Leiche gelandet, die zloeite am Orte. In beiden FMen hawtelt es sich um Soldaten. Opfer bes schweren Ungtüchs bei .HoEftetten. Die Flur ist überlagert von Holz, Stammen, Kistsn. BÄÄnt. Möbeln und anderen Dingen. Hesftn-Rüsmu. * Bad Salzschlirf, 27. Jan. Hier plant man die Er- nchtung zwner ErholungHttme für Offiffere und Mannschaften.. Dc^ Offtztersheim soll 50, das Mnnnschaftshettn 100 Betten enthalten. ---- Frankfurt a. M.. 26. Jan. dkodf kurzem Leiden verstarb heute pnD der NniversrtÄspvc^efsor und Tirektor des Reu- vologifchen, Instituts', Dr. Ludwig Edinger. Der Berschredeue der 185ro m Worms geboren war, wirkte fest 1888 in Frankfurt, nachdenr er vorher einige Jahre Privatdoyent an der Mediznstzch'n WW der Unrversttät Gießen war. Gr galt auf dem Gebiete der Nervenfors6«rrrg und der Gehrrnanatomte als Fop'cher ersten Stowtet Secne wiffenfchaftlichen Arbtt.ten behandelten vor allem Themat2 Blusen. 1 Korsette eine Hote, einen Rock, ein,Päar Hatbschuhe U7te» einen Beutel! entwendet Au lmben. Am Abend des 5. Oktober v. I. verstand srch die Bestohlene Kl. dazu, der eben erst aus dem (Gefängnis! entlasianen Angeklagten aus kderen« Bitten Obdach in ihrem Zimmer zu gewähren. Mm anderen Mvrgen benutzte diese die Gelegenheit und stahl 'die obenbezeichne tert Gegenstände. Das Gericht verurteilte Pie im vollen.Unffiang geständige Angeklagte zu! einem Jahr Gefängnis. Vier 19jährigen Burschen ans Russisch-Polen, die als Arbeciec m Nieder-Florstadt und Beienheim beschäftigt waren, wird zur Last gelegt, in der Nacht vom 11. zum 12. Novembdr 1917 zu! Nl-eder-Florstadt in gemeinschaftlicher Ausführung zwei dem Pächter A. gehörige lederne Treibriemen im Äxte vorc 1000 Mk aus einem Gebäude (Brennbausc) entweichet zu haben. Ferner siird 2 tg-Abon7lLM.-Vorst. Neuheit! „Die Straße nach Sternayckst. ^mrntwg 3. Febr., 3V-: Kl. Pr. ,.Fm neißm Röst'l" 7%: Gew. Pr. „Ter Ä»ldat bet Marte" 2 )erttitfcbre*' Das Eisrntzatnrungtück bei Schteitzheim München, 26. Jan. (WTB. Nichtamtlich.! Bei dem schwere»! Eisen bahnun ql ück unwett vmr Schleißheim sind nach den nun abgeichuossenen anttlichen Fxstftellnngen drei Personen getötet und über 60 verletzt worden. , Gkctzenep §LadLtheatev. Eowrrk. ' Historisches Schauspiel von PaulHeyse. Nicht zum ersten Male am Samstag die Bilder aus Eokbergs gMtzer Bergangenh tt vor unftr'.n A:gen vorüber Schon vor reichlich zehn Jahren ging „^berg" im alten Haust in Szene und zu wiederholten Malen stalpfte der alte Nettelbeck iiji neuen Theater über die Bretter. So wte hier, war es auch anderorts. „Colberg" hat sich im Spiel plan gehalten und zählt heute nal-ezu »um eisernen Bestand. Paul Heys«, der sich so oft, aber mir roenig Glück auf der Bühne verseuchte, bewies btt der Becnrbtttung der historischen Episode viel tzteschick. Mtt sicheren Stttchen zttchnet er auf dem geschtchtlichen Hintergrund Vollblutmenschen, Charaktere, deren Büchnewoftksamkttt schon allttn dadurch sichergesttttt ist, das; sie in den Konflikten, in die sie hinttngastelll werden, nur die Parole „Durch" kennen. Man betrachte nur Nettelbeck oder Gneisenau, und lasse die Energie, das feste Wollen, das Ziel- und Pffic^- beroußtsein, das diese Menschen aussttömen, ganz auf sich wirken, und man wird versteh«,'., warum das historische Schauspiel „Col- berg" seine Wirkung nicht verliert. Hey st hat keine (Schichte dokumentieren nwllen. Tie Geschichte als Fl^te, die Gpilstde als '.Tatsache genügten zur Llusgestaltung dos SchMrssnols. dorr den^ Frcm^ostn belagerte Calberg hat dur ^^tettel- becks Roi-a Biank, den König um einen lassen. Turnus l-uiFt AaÄsSuru MI, von »fterc stur« W .Nur vxmrich, Bruder, ist ihm feindlich qs- samt nnd vergrht sich,o »M, dak er auf Gneisenau anlegt. Aber er oerait bald ünd null feine Tat wieder gutmachm. Als die Wot m ber ^chigerten Städt am höchsten gestiegen ist, bringt Heinrich' ^ Nachrrcht, d^ Frrede geschloffen ist und oie Franzosen dw St-odt nur noch beronnKr, -um sie bttnr Fttedsnsschhch in der- Ofe* wall zu haben. ^ ü^br.^r Sptetl-ettmrgvon Hvsrctt xxrcnurrai Steingoetter flefterltete lieft dreAniftrhrung äußerst beftiinn Wnig. Die Herren Falken als Hettrttch, Stenge» atZ ^ ^ Ratsherr irrth Go l l als Würges waren gut ta», kargen mtt zmn Erfolge btt. Lkuch die b<* ubnsHt, Qfiüteren Rotten, war «mchoechmd ^ ^ ff tu ffet batte, 26. ^ur. earemi hrefteat WaLbe erfStzrt oa „Trtn^S" LUS Sydney, das; die KiM nvn Quensland iw' »Qnc3 CyvEs fttcrfcfrmemvtt ist. Grne Stufet iwrrbc jenuilfüct. 5>.mderte tum Personen sind obdachlos. Zioanzia Manschen ertrmcfen. m «, * iy ti u5 c nphotogra fe Hi c. Tem Photochennker Artur Tw-nbe rn Mirrrckr-n ift es noch lahrclongen BemMrngen gelungen, eme sensationelle Erftnürmg auf dem Gebiet der Farbentdw- MYhre M machen. Tiefe Trfrntmng l-at dorr Namen Uvachrvnrie erhalten. Ter Erfinder zeigte eurem kleine,r 'Kreis geladener Gaste, der srch aus den ersten PecsSnüchöerten der Münchener Künste und Gelelfrtemvelt ^usammensetzte, unter denen sich auxlD hervor- ragende Militärs befanden, feine Erfindung, die darin besteht: Es werden von den drei Negativen Positive auf dem gewöhnlichen skmosvlm gemacht. Tiefe Positive werden in eine Berbrnfeung geführt, die die Farbstoffe brMren 5 Minuten an sich zu reisten vermag. Dann werden die Bilder herausgen-oinrnen riNd die Teil- buoer fertig. Tie drei Platten werden genau auseinander-, getagt, smb es ergibt sich das gewünschte Bild. Bon eineni VLegativ rann erne rmbegrenzbe Anzahl Bilder hcergestellt werde,;. .Mit <^uer Substanz ist es möglich, die Töne zu mildern. Tie Lick>t- empfmdlichfen ist außerordentlich stark. Nach dem Bortrag zeigte der Erfind'.' eine Anzahl FarbenPhotos, die mit dem neuen Verfahr«! auigerwminen ivnrden. Tie Zuhörerschaft !var verblüfft 'von der sau plastischen Wirkung der Bilder. Die Erfindung irnrd wvhl zunLäch nur für PvojEivTrsbilder in Betracht kommen. Es steht jedoch wobt schon heute fest, daß mit der Üvgchromie eine neue dlera der ^Photographie beginnen wird. Meteorologische veobachtunge» der Station Sieden. Januar- > 1S18 S. z a a jj 1- LZ f S 6 x* di %• ’S 1.2 •I l .3 w ** O -ft- ZS (X> I ja I *5 ‘2 x> c 3 l ? tr“ 1 llsl 1 x'-i 27. 2 .”J _ 1.2 4,9 98 10 27. 9* — 0,5 4,8 100 — _ 10 28. 7^ 0,9 4,2 98 10 1 Wetter Höchste Temperatur am 26.bt» 27. Januar 1918 Niedrigste * ^ . , 1919 Niederschlag 0,1 mm. Nebel + 2,2' C. - 0,3*0. &rtcrfofte» Ser Redaktion. Unteroff. h. N. im Zelöe. des feindlichen Ficrrers" du. Erläuterung kann, bedürfen. Der Begriff „wirksamer Bereich nach diesseitiger Auffassung einen . . ^ ^ . ... ^ he Truppenteils zu denen gehören, fcte dauernd ,im wrrkfam-etn Ber-etch des feindlichen Feuers tätig, smd, läßt sich nicht im lemWÜnen auf-ählen. Im Zioeifelfalle wird die Frage g-eprüft, ob -und- welche jBertnste durch feindliches Feuer entstanden sind. Bombenahivürfe feindlicher Meger ko,„men allein nicht in Betracht, weil ihnen auch das sHeimatihioer in manchen Stetste mrÄrw'fpfat ft> I?. $. fit L. Wann die Musterung stattfinbet, hängt von bet Entscheidung der maßgebenden militärischen Stellen ab. Letzte N^chviehten. (WTB.) Großes Hauptquartier, 28. Januar (Amtlich.) W c ft l ich e r Kriegsschauplatz. Nördlich mm Becelarre wurden bei einem Erttmdungs Vorstoß 17 Engländer, darunter 1 Offizier, gefangen. Die Artillerietätigdeit war fast an der ganzen Front gering. lebhafter an einzelnen Stellen Ln der Champagne und im Maasgebiet. Italienischer Kriegsschauplatz. Auf der Hochfläche der Sieben Gemeinden dauern seit gestern nachmittag die Artilleriekümpfc an. die sich bei Tagesanbruch im Gebiete des Col di Rosso zu größter Heftigkeit steigerten. * Don den anderen Kriegsschauplätzen nichts NmeS. Der Erste Generalguartiermeister -K u d e n d o r s f. * * * Mehl üb gäbe Deutschlands an Oesterreich. Wien, 27. Inn. (WTB. Nichtamtlich.) Mehrere Blätter bezeichnen die Aushilfe Deutschlands mit Vtehl für die Bevölkerung Oesterreichs als einen neuerlichen Beweis der bewährter; B u „bestreue, zumal Teichchland selbst zur Sparsamkeit ge-, zwangen ist # Tie Blätter erkennen zugleich vanköar die Raschbeit an, womit diese ,vertvol.le Unterstützung geleistet wurde. Oottdem^Ilmüchtigen hatesgefailen, meinen lieben Gatten, unserem freubesorgten und unvergeßlichen Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwagernmd Onkel Bürgermeister Adam Kühn nach kurzem Leiden heute morgen 10 Uhr im Alter von 73 Jahren in die Ewigkeit abzurufen. _ ... In tiefer Trauer: Familie Kühn. Ober-Bessingen, den 26. Januar 1918. 720D Die Beerdigung findet Dienstag den 29. Januar, nachm. 3 Uhr, statt- Die Verlobung ihrer Kinder CAROLA und HERBERT beehren sich anzuzeigen Carl Textor und Frau Lina geb. Brück. Oskar Küster, Königl.Lazaretfc- Verwaltungs - Direktor, Rechnungsrat, und Frau Antonie geb. Teschner. CAROLA TEXTOR HERBERT KÜSTER Dentist, z. Z. im Heeresdienst Verlobte. Berlin-Tempelhof Gießen (Hessen) Januar 1918. 08845 Holzversteigermng 'N der fürstlichen Oberförsterei Sich. "S^ciart den Februar, vormittags 10 Ubr. werden unter Ausschluß von Wlederverkäuiern und unter den vor dem Verkauf bekannt zu gebenden Bedingungen imDlftrikt Merlbach versteigert: Buche«: 400Rm. Scheiter, 80 Rm. Knüppel, 130 Rm. Stöcke, 4400 Wellen Reisig. . 2i c .ä uf ‘F nme , nf “ nft ift auf dem chauffierten Weg ans der Metibach nach Burkhardsfelden bei Holz Rr. 1 7Ä B HolzversteigerunH in der fürstlichen Oberförsterei Hohen'olms. Freitag den 1. Februar sollen an Ort und Stelle versteinert werden aus dem Distrikt Hecgkops (Hieder- rvaldichlag» stärkere Schlagwellen.- Hainbuchen 13,50 Hundert, Eichen 28,00 Hundert. Wetchholz 0,o0 Hundert, außerdem 3 Rm. Buchenscheit. 2 Rm. Etchenvrngel und 7,00 Hundert Eichen-An,veilen aus demD,strikt ^apvenberg (ersteDurchforstung»: Buchen! zirka 2o.00 Hundert Stammwellen: aus dem Distrikt Pfassenttrauch (dritte Durchforstung»: Buchen, 10 Rm. SZelt, 44 Rm. Prügel, 14,00 Hundert Wellen, Eichen 1 Rm. Prügel. _ SS* Holz lagert günstig zur Abfahrt nach der srretsnratze. ä"^Ä^Enkunft 10 Udr vorm, auf der .KreiSstraße am Sud-Ausgang von Hohensolms. 701B Holzverftcigernng. Dounerstag den 31. Januar 1918 «oerden unter Vorbehalt etwaiger Zugversoätungen um 10'/. Ubr vor- mittags nach Zusammenkunft auf der Abfahrt nach dem Eibschenhain von der Kreisstraße Rüddingshausen— Weltershain aus den Fre,herrlich von Rabenau ichen Walddisirikten Eib,chenbaru 4 und HörncS 7 (Sodenberg» ver»teigert: Sckeiter: Rm.: 238 Buche, 1 Eiche,- Kniivvel: Rm - 354 Buche. 1 Kche. 0 Fichte: Reiicr: Rm.: 588 Buche,' darunter 332 Rm. Buche-Srammreiser, 4 Eiche: Stöcke: Rm.: So Buche. 1 Eiche. Nähere Auskunft erteilt Freiherrltch-r Forßwart Leyerer, Odenhausen. Gießen, den 25. Januar 1918. Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. I. D.: Traut wein. Geh. Forstrat. 713D Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat dlirchberatene Voranschlag der Gemeinde Bellersheim für 1918 Ri. lregt vom 28. Januar 1918 an'eine Woche lang zur Einsicht der Jntereffenten auf unserem Geschäfts, zintiner offen. Einwendungen können nur während dieser Frist schriftlich oder zu Protokoll des Bürgermeisters vorgebracht werden. Bemerkt wird, daß die Erhebung einer Umlage beschlossen wurde, zu der die Ausmärker beizutragen haben. Bellersheim, den 26. Januar 1918. B o p p, Bürgermeister. 717 Gitßcner Haudfrauen-Berein ,ÄÄ »üÄSr "^dS 8 Ubr tm gr°h°n Abendunterhaltuna 1 Prolog. * I mtt ® c?ön0 unb Lautenbegleitung. Hotel Fürstenhof, Siefien. IMenstHg;,S9.Jianuar 1K18, im Caf6 abends 8 Uhr, Im Cafe Künstler-Abend Gastpiel von Frl. Haideritter vom Königl. Opernhaus Bayreuth nebst üblichem Programm. Eiiischräiikmii, drs WasserveMauchs. Die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit wasser aus dem Pumpwerk Oueckborn wird angesichts der Knappheit an Kohlen und Schmiermitteln auf de» deutende Schwierigkeiten stoßen, wenn mit dem Wasser nicht sparsamer umgegangen wird als seither. Wir rrcktcn deshalb an alle Wafferverbrauchcr toiederbolt das dringende Ersuche«, allen nicht unbedingt notwend,gen Bedarf einzuschräukcn, andernfalls einschneidende Bwangsmahnabmen zur Anwendung gebracht werden müssen. Gießen, den 20. Januar 1918. Stadt. Gas- und Wasserwerk Gießen. Steding. 716B ver _ mieten 580 Ebelstr. 11 A, r. gesucht. 698 B Medizinische Klinik. 10 Minute« Panse. Bilanz pro 191^ Aktiva Passiva. M $ Kaffenbestand 2925.21 Mitglieder- Ausgeliehenes Konto 4064.— Kapital 1426.93 Warenschulden Ausstände 3438.82 Reservefonds 5014.43 Warenbestand Betriebs-Niick- nach dem Ein- läge 1453.49 kauf 5338.— Ueberschuß 2597.04 13128.90 13128.96 Die Zahl der Mitglieder betrug zu Anfang des Jahres.127 Abgegangen durch Tod .. 1 126 Emgelreten ......... 1 Mithin ..127 Landw. Koufulu-Brrein Burkhardsfelden E. G. m. u. H. 7l0 Der Direltor Ter Lagerhalter Der Rechner I. D.: Schmidt. Theod. Heuser. Heinr. Becker. s. Die Kochkiste Lustspiel in einem Aufzug von G. Jrrgang. Eintrittspreise: r ÄÄ cber Borzeßgen der Mitgliedskarte: l ^lntz 1,o0 Mk., II. Platz 0,75 Mk.. IIl. Plgtz 0,50 Mk. r cm , Für Nichtmitglieder: I. Platz 2,25 Mk. II. Platz VJ5 Mk.. III. Platz 0,75 Mk. cm verkauf der Eintrittskarten und Programme Januar l. I., nachm, von 4-5 Uhr?n tZ)e»n-afis»teue, Mausburg 6 . roi Out^u ?rfScn. CCÄe " 0eDe ‘ Cn ' 6ei d-r Borstellung ohne ___ Die Vorsitzende. kflädt. 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