Nr. 15 Der »ichEBer A«zet-er erscheint tätlich, außer SGnntags. - Betragen: Girtzener ^amiiienbtätler; Ktcistlatl ffir tze« Kreis Sietzen. Vezugrpreir: monatl. Mk.l.20, otevtel- jäbrltch Mk. 3.60; durch Avhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.2 »; durch die Post 4)!k. 3.60 viertel- jährl. ausschl. Bestellst. Feriisprech - Anschlüsse: sürdieSchristle.kwtgI 12 Verlag,Keschäiisstelle51 Anschrist ft, r Dra d tn g ch« richten: Anzeiger Siehe». M Jahrgang Srettag, J Giehener Anzeiger Krettag. 18. Januar $18 Atiuuuiuc doh Anzeige» die iacieonummer bis zum Nochminag vorher »hnejedeVerbmdlichkeil 5eilenprelse: für örtliche Anzeigen 25Pf., für auswärtig« 30 Pf., st'rr Neklarnen Alk. - bei Pwtzoor- schrift 20 °/ 0 'Jlufja.lag. Hauptschrsttleiler: Auq. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Äankverkehr: Aug. Goetz; Stadt und Getoerbebank Siehe» Land.Bermischtesu.Ge- 3wi!ling5runddruck ».Verlag: Brühische Univ.-Vuch- u. Lteindruckerei ».Lange. Schriftleilung. Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulftr - Anzeigenteil: *>. Beck:' PoM,eS?onts: Krankfvrt a.M. 11686 General-Anzeiger für Oberhessen sämllkch in Gießen. Ein neuer Chef des Zivilkabinetts des Halfers. (fTmMdjo^ Hauptquartier, 17. Januar. Ä . westlicher Kriegsschauplatz Keine gröberen Kampfhandlungen. zahlreichen Frontabschnitten Erkundungsgercchte. Mrdlich von Pasfchendaele, an der Smrpe, bei Vendhnille und St. Qurnlrn wurden einige Engländer gefangen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. j ^ Mazedonische Front. Fm Cernalwgerr dauerte erhöhte Rrrillerietätigkeit an. Äf Italienische Front. Die Lage ist unverändert. Bei ihren erfolglosen und verlustreichen Angriffen am -rFJ?«-. 1 ?- Fa'mar haben die Italiener an Gefangenen Mols Osm'ere rmd mehr als dreihundert Mann eingebützt. Der Erste Gencralguartiermeistrr Ludendorfs. Der Abendberichl. Berlin. 17. Jan.. abetrds. (WTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Mnes. Wie stellt sich die bisherige Reichstagsmehrheit der Ver- unserer Vertreter in Brest-Litowsk gegenüber? Dve letzten Berichte waren ausführlich unb deutlich, imb die Befürchtung, daß unsere amtliche Politik in Brest- ^ltowsr euren Verzicht frieden anbahnen wolle, ist hinfällig geworden. Auch- alldeutsch gerichtete Blätter geben sich mit L-resm Klarstellungen zufrieden, die sie allerdings zürn Teil aufdte ncueskn Berliner Beratungen zurückführen. Die er- treme Agitation auf der rechten wie auf der Hufen Seche noch mit den Waffen. Aber wie die Verbündeten d:e Entwicklung im Oster: fick denken, das liegt zwetfelws nvcht im Widerspruch mit den bisheriger: Er- i Iflrnnrgcn unserer Regierung. diejenigen Anhänger der veranrrten Rerchstagserrtschliestung, die sich ihre eigne Aus- leMmg. nämlrch? Eerzrcht, zurechtgelegt hatten, sind fetzt überrascht und bedenklrch gestimmt. Eines können sie nicht mehr machen: Daß unsere Verbündeten von uns abspringen konnten. In Breft-Lrtvwsk herrstht eine offenbare Einmütigkeit zwischen .Mhlmann und Czernin, auch nach den Verhandlungen verschärfter Tonart. Wer jetzt noch hier im Lande Opposition nmchen will, wer sich nicht gedulden rW' ..aus der spannenden, aber durchaus beunruhigenden Lage sich entwickelt, der han- «ö ^Edrglrch alv Quertreiber und unterstützt die Be- fr vevu ngen unserer Gegner. So warerc anch diejenigen Or- gano ans erner durchaus falschen und gefährlicher: Fährte, r re ber dreser „Krisis" wieder nach den: Reichstag ge- Wmen hatten. Zm Maß und in der Tonart gebärdeten sich ennge Matt«: dieser Art geradezu toll. Wir bestehen ddoickfstag dazwischen fährt, jetzt rwllen wrr Klarheit, letzt müssen wir vis aufs I-Tüpfelchen wtssen, welches der genaue Inhalt der Beratungen beim (£S?ä l 1 v , etn,a 5 ^^ute es fußstampfend Mrs T ^Ä^^u.solcl)em Gebühren die geringste l^sache vor ? Ob der Mehrheit vom Juli freilich ein dauernder Bestand beschreden ist, das ist etwas zweifelhaft ge- Schetdsmanns, der „Vorwärts", be- Zuettet dre letzten Verhandlungen in Brest-Atoms k mit folgenden ab sprechenden Bemerkungen: „ haben das lebhafteste Interesse daran, daß der: Traden .diplomatische Mißgeburt wird, voll Unklar- Smtcrhält^keil^ Konfliktstoffen. Und ver bis Herr ge Gang der Verhandlungen berechtigt zu der Sorge ‘ 1Crilbc ^ könrtte, nne mir ihn nicht haben m>ttcn, mie er zum yerl Teutschlaiws und Europas niwt inrtrwrrsch gwb zugehauene Sicherungs Projekt, ^oetzfch irut weniger begnügen will al- der oidlmnatrsch fern ausgeklügelte Anlehnrmgspln?:. bekänrvfm wir grrmd,atzlrä) und hatten es für tatsächlich aufgegeben weil erkannt worden ist. Tie tatsächliche Un- Lbomatischen Plans l»W> ote t-.^utagetret«l er wird nteitem an den: Ernst, den rne brsl)er rusinchen Grenzvötker mit rl-rem Selbstbestimmkmgs- audam Mrchdruck. mit dem die wa^ent« «vÄ'' in Deutschland selbst die Ansprüche jener Völler aus wlrklrch ftere Selbstbestinnnung unterstützen wird. Äiare ** *%&***$*’.»* Echt erst angesangen zu haben?" Also würde letzt von dieser Seite auf den Sturz Hortlrugs und Kühlmanns hingewirkt tverden? Denn der Rerchskanzler und der Staatssekretär halben sich durchaus nicht von ?>en Mllrtärischen Mitderatenl losgesagt, wie es von gewissen Kreisen so germe gesehen worden wäre. In Amrenbl^ erhält der Wechsel auf den: Posten des Vhess des kaiserlichen Zivilkabinetts allerdings eine nicht zu bestnntende Bedeutung. Wir hoffen aber, daß iurs in vor nächsten Zeit Kpnffikbe und Regieriingsbrisen erspart ^ben. Denn die jetzt sichtbar geNwrdene Richtung innerer nnrff ^° h ä f eillc Bolksmehrheit hinter sich. i ftte. PCmi ^ ,,ct ^ efcmann ihr eine Absage erteilen Der österreichisch-,mgarische Taae-bericht. vnckamb/rt ' ^ Ün ' Nichtamtlich.) Amtlich wird . Zwi chen B r ent uundMontePertica beschränkte ^efochtStütigkeit nach den erftilgloseu und ^^^reich^ Angriffen des PonageS auf heftige Feuerüber- ^en stopfen am 14. und 15. Januar wurden 1 -j Offiziere imd über .409 9Runn Gefangene eingebra.cht. Der Ehef des Generalftabes. Die Mdensverhandlungen. Während lvir gestern bereits in der Lage »oaven, über Sitzungen der o-rretzensausschüsse in BresdLitowÄ, die am 1.5. Januar stiattgcfunden haben, eingehend zu 'berichtet:, war infolge der mangelhaften Poslbestellung der Schluß bes Berichtes über die Valiptsitzung vom 14. Januar fortgeblieben, so daß wir ihn l)eutc nachtragen müssen. Im AnsäLirß an seine bereits mitaeteillen Ausführungen erklärte Trotzki noch lveiter: „Wias die beiden Beisoisl^ anbolrifft, die General Hofsmann ^geführt hat, so charckkteusieren diese in keiner Weise unsere Voutck auf dem Gebiete per notwnalen Fragen. Wir haben Erkundigungen eingezo-cken uM den :oeißrussisck>en Kongreß. Dieser Kongreß setzte sich zusammen aus den Vertretern der weißrussischen Agrarier und hatte wwsncht, sich aller derjenigen Stützpunkte zu bemächtigen, w'lche das Eigentim: des weißrussiscken Vvlkes sein muhen. Und wenn er auf Widcrstmw gaswßen ist, rührt dieser Wwerstana von ^Lrolwaten her. imter deneu in gleicher Weise Groß- ruffen, Weitzrufsen und Kleinrnssen vertreten waren. Ich wies i.chvn rn meiner formalen Erklärung darauf lstn. daß diejenigen Konflikte, dre zwisärei: uns mü> der Ukraine entstanden waren und Ke *11 meinem Bedauern mxlf nicht vollständig beseitigt sind, in keiner Werse das Recht des. ukrainischen Volkes auf Selbst- britrnlmung beschränken kvnnerr und uns rn keiner Weise daran gehindert haben, die unabhängige ukrainische Republik anzuer rennen. Herr Trotzki kam lsterauf auf das Schicksal der besetzten Gebiete zu sprechen und meinte, aus den bisherigen Ausführirngen der deutsck/en Vertreter dm Schluß ziel-en zu konnm, daß die Entscheidung des 'Schrchals. dieser Gebiete erchlqei: sollte ohne Rücksicht daroiif, ob das eigene Volk bereits iniswnde sei, die EutselMdung rn die eigene vand zu nehmen. Er möchte demgegenüber der Mei- rnmg Ausdruck geben, daß die geäußerte Ansicht nur die Ansichten dcr rusfischen Telegatio-n besmirlen kann über die sehr untergeord- nete Rolle, die die RechtsPhil-osvpIK- rn der Jrage der Entsck-eid?mg des ^hichals t*m Völkern.spiele. T«S b^rehe sich genau ebenso aus E RockKsPhriosoMe des Obersten anwrikarrischen Gerichtshofes. Wer dre Geschrche der Entscheidungen dieses Obersten E>erichts- m ^wisse, daß dieser Gerichtshof ferne Rea;tsph:losvvl, Aussprüchen derjenige:: eng- lichen Juristen, dre ihr Recht begründeten und lierleiteten, ihre EeEmrsche ZFoÄvme irr der Hartd z-u behalten. ,.Was die Form des Vcrhandelns anlange, so halte es die rust:w)e Delegation für notniendig, gerade dieiemgeu Punkte in oen Vordergrund zu stellen, die den Gegenstand von Meinungsver- schiediTuhert bilden, und dies mit aller genügenden Entschpssen- hert, weil nur rn diesem Falle eine gerechte Losnng gefunden werden könne. . Vorsitzende der deutschen Delegation habe gefragt, aus lvetchen Quellen dr^russiiche,Delegation die Berechtigimg herleite, Schichal der besetzten Länder zu interessieren, da sie ertlar habe daß deren frühere Zugehörigkeit zu Rußland ihnen keinerlei völkerrechtliche Verpflichtung gegenüber Rußland auf- erlcgc, Aber sem Recht sich für das Schicksal dieser Gebiete zu interesneren, habe der Herr Staatssekretär nicht efinde, voÜ- rommen selbstverständlich, daß zwischen unseren Ausfassungen keinerlei Zwiespalt besteht. Ter grundlegende Unterschied zwischen unserer Ans- sassung und der der russilchcm Delegation ist, daß wir im Gegensätze zil rhr aus dem Vorlxmdenen ausbauen, daß wir ohne Bruch und- gewaltsamen Ucbecgang in jenen Gegenden ein oeordnete^ Staatsleben entstehen lassen nwllen, mrd daß wir es 'ablehnen aus reiner Liebedienerei gegen die Theorie erst einen luitleeren fl&mrm zu schaffen und in einer bisliw nicht näher bezeichueten Werse in diesen: luftleeren Raum den Start sich bilden zu lassen. Ueberrascht lnt mich die^geringschätzige Beivectung der Urteile des Obersten Muerikanischm Gerichtshofes -durch Herrn Trotzki Mir erschien die Geschichte der Gründung dieser großen Repitblik und ein Urteil ihres Obersten Gecichtslwcs über einen Punkt dieser Gescknchtc für die Beurteilung der zwischen uns sckiwe- benden .stvntmverse immerlün nicht oftw Bedeut,rng. Im übrige,: diskussion ernzutreten. Ich hoffe, daß wir dann in wenigen Tagen .h iwtfc smd, mit voller Klarheit und in dem vollen Gefühl dev Berantwortl ick^keit zu saiMi, ob die Schvierigkeiten überwundool werden können oder der hier gemachte Versuch aufgegeben weroen muß. Trotzki erklärte hierauf: Seines GrmlMrs könne man jetzt zu der Bera- tung der beiden Antworten, die vorgeschlagen worden seien, über-» gec-em Er müsse jedoch nochmals betonen, daß er in der Frage der Zurückziebrmg der Truppen in keiner Weise der Ansicht des VMtnym Vorsitzenden beitreten könne, daß angeblich die Entfernung der Besatzungstrup,pen hinter sich einen leeren Raum zurück-' lassen würde. Diejenigen Völker, die das Gebiet Polens, Litauens und Kurlands bewv-hnrei:, würden in keiner Weise in einer politisch ^chwievgen Lage sich befinden, wenn die Besatzungstrnppen sie sich Gibst irberlassen würden. JNwveroeit es sich um techiische Schwierig reiten Handelt,> rvhe das Fehlen einer eigenen Eiscnbahn, Post usw., so könne nrart ht solchen Fragen stets zu einer Einigung gelangen auch or>ne Kontrolle von Besatzungstrnppen. Dein gegenüber wies Staatssekretär v. Kühkmann darauf ftn, daß neben den technischen Gründen auch die Gründe der Sicher- hlüt, .di^ in dem verlesenen Tarte aufgeführt worden seien, in dm betre'feuden Gegenden eine sehr gewichtige Rolle spreiten. Sodann beantragt Herr v. Kühlmann, nunmehr über die von der russischen Delegation selbst vorgeschlagenen vier Punkte in der von ihr angeregte,: Ordnung in eine geschäftsmäßige Behandlung ein zu treten. Nachdem sich Herr Trotzki diesem Vorschlag mt* geschlossen hatte, wurde die Sitzung beendet und die nächste Sitzung für den folgenden Tag 1l. Uhr vormittags anberaumt. Guter Fortschritt der Verhapdlur;gen mit der Ntraine. Brest-Litowsk, 18. Jan. Bei der gestern zwischen der deutsche,: und der österreichlsch-ung-ar ischen Delegation RrierseitÄ und der ukrainischen De-legati-on aichererscits abgehal- lenen Besprechung hob Graf Czernin den für die Brester haEungen übeichlauvt geltenden und auch ,wn der nkrainisä^n Delegat ivn anerkannten allgemeinen Grundsatz hervor, daß die Einmischung eines Teiles in die jnnerstnatlickZm Angelege,:heiten de« mbaxn ausgeschlossen fei. Er wies auf die Besprechung der ^rcherstckllnng des Schicksals jener polnischen Mrrvvritäten hin, die dem künftigen ukvainrschM Staate etwa angehören werden. Diese Erklärungen wurden von der ukrainischen Delegation zw- Uimmond Und mit dem Bemerken zurr Kenntrcis genonunen, daß sie «ruf Grund derselben kn weitere Verhandlungen cmtreten. weÄ»en. — Bei der weiteren Besprechung über die Rsnürnq des belderseL.igen wirtschaftlichen Peckkehrs wurden keine st>lchen L.-r^rgeazen in den grundlegenden ?lüffassungen sestgestellt, daß ste das ZustandcHommen einer Bereindirnng z/u hindern vermöchten Die Beratungen -puvden so lveit gefördert, daß sie sich bereits au: ^konkrete ragen des Warenairslauschperx^hrs erstreckten. Die ungarische Presse. Budapest, 17. Jan. (W.B.) Die ungarische Presse stimmt, wwert sie nicht rrin paziftstische Zücke verfolgt, vorbshaltlos den Aenperungen des Staatssekretärs v. Kühlmann und des Gcafent Czernin bei. Es wird darauf hingeivies>en, daß das bestimmte Auf- treten der beiden Staatsmänner Zur Klärung der Lage ivesentlich beitraoe. nelMe ich ater mit Be riedigung von dem Sck>lusse der dlusführun- gm des Hmru ckäornckmers V.£, daß --r m.d c ne De Nation u - mehr gesmrnen sind, rn die wirki'icl)e Diskussion und Klär,ing der Einzcl- hetten der uns trennend'n Au.sassungen einzutreten. Dahin ist mem Be.tr eben vm: der ersten Stunde unserer Ardeiten an gegan- gen, und ich war der Anschauung, daß die beiden schri.tlich feierten Darstellungen der gegenseitigen Standernkle, wie sie vor der Wrih- nackstspause erfolgt lvaren. als Unterlage für die Diskussion genügende y-or,milwruug geboten lütten. Jetzt schlage ich vor, uns an die weitere von der iussisck-eu Delegation rorgchchlagcne Arbeits- m ettwde zu haltsii, lujmt über die Pier Punkte, wie sie in unsere Antwort ausgenvmMm wor-vn sintz, iqqi wirklich m die Detail- Aus Rußland. Verhaftung Kerenskisk Stockholm, 17 Jan (WTB.) Laut „Rtetsch" soll es den Bolschewik: gelungen sein, Keren s ki in der Wohnung eures sozialrevolntionären Stadtrats Mlfzusvüren. Seine Verhaftung soll bevorstehen. Ultimatum M Rates der Volkskommissare an die rumänische Regierung. Petersburg, 15. Inn. DPTA.) Ter Kvmmandarll der 49. Diviswn teilt uns mit, daß die rummrischen Behörden femd- liche Handlungen gegen rmssisck^ Soldaten unternel>men und keine LebensmitteltransPorte dnrchlassen. Das 194. Regiment der 49 Ti- visi-on wurde von rnmänischm Streitkräften umzingelt und ent» wafchet, die auch den Ausschuß des 195. Regiments ,md öfter- reu bische Offiziere, die zum Besuch der russische,: gekommen waren, verhafteten. Der Rat der Vollskommissarr verlangt die Freilassung dm verhafteten .Soldaten und Offiziere, Bestrafung der militärischen Behörden, die die Berlmftmigen vpraenommerl loben und Sicherheiten dafür, daß sich derartige Vorfälle nicht wieder^ lacken. Falls eine Antwort innerhalb 24 Stunden nickt erfolgt, wird unsere R eklamation als ein neuer Bruch betrachtet werden und wir werden die nachdrücklichsten militäri-, scheu Maßnahme n treffeir. (gez.): Lenin. Oberbefehlshaber Kry-lenkv. • Küiegsbevvllmächtigter Pvdwaj ski. * Turkeftan selbständige Republik. Stockholm, 16. Jmr. (WTB.). Das ukrainische Jurorma^ twnsbirreau teilt mit: Der Rat der Nation in Kiew erhielt die Nachricht, daß ein außerordentlicher Kongreß der M u s e I m a n t n ^..ur ke st an sin U eberein stimmung nrit der mehrere Millionen zahle,wen Bevolkernug Turkestans in bezug mss das Selbstbestim-^ mungsrecklt und geniäß den Grundsätzen der großen russisckün Revolution am 23. Dezember v. I. das Gebiet von Türkest an als selbständige Republik im Bunde mit der föderativ«! rusjisckien Republik erklärt hat. Einsllveilen wurde em nationaler R a t gebildet, in welchem ein Drittel der Sitze der mchtmuselmamschen Bevölkeiung Turkestans zuerkannt rvurde. Der Beginn der Sitz,mgrn des nationalen Rates rurb" aut dm 15. Januar festgesetzt. Der Kongreß hat eine provisorische Regierung Turkestmw gewählt. Die verfassunggebende Berfamin- ung, die delnuäcksst einberufen wird, soll die endgültige Form der Autonomie beschließen. Fran;Ssische NeujahrSpropkezciungett. des Arbennes" Nr. 520 bringt eine kleine -vlutenlese aus den A^njahrsbetrachturlgen franzäsischer die seit 1916 für jedes Jahr der Entente den s^he- sen Endsieg weissagen. Ein Vergleich dieser erhebenden Worre mit den niederdrückenden Tatsachen dürfte kaum ge- ergnet sein, das Vertrauen des französischen Volkes in die Weisheit und Voraussicht seiner Lenker und Tröster zu stärken. Millionen imb drittens- drei politische Aktenmappen. Die erüe Mache enthält unter dem Titel ,,Me' und einigen Züricher ihn dringend um Geüd mrd Pä(je zu können. Cchlkmx lehnte be.tän-dir ab. Die Ivette Mtennmppc enthält Oie Bitte ,mehrerer wcmzösisck-er Z-ifungsschritst.ller, be SebeTtStotftteTtt zu vertriebe it. Die Gesetze beziehen fAtz vo- s-mrders auf Hotels, Resüauvlrnts und Speijehänfer. Sie bevollmächtigen das Lel-enSntttlelantt, die Portionen, die gereicht werden, lestzusetzen. Tie llebertretung der durch den Präsidenten bekannt- gegebenen Verfügung wird mit einer Geldbuße von 5000 Dollars oder sechs! ährrger Gescmgnisstrafe geahndet. Der Kohlenmangel in Amerika. London, 18. Fan. (Reuter.) In Ergänzung der Verordnung über K o h l e n e r s p a r n i s wird aus Wrshingtvn genreldet: Tie Theater bleiben in den nächsten zehn Wockien geschlossen. Es wird daraus hingowie.en, daß die Beslimmungen des Lebensnrittel- kontrollgesetzes, die für die neue Verordnung Giltigkeit haben, den Verbrauch oder die Wgabe von Kohlen bn Widerspruch zu den Regulierung sbestimmm7 gen der Regierung bei Strafe von 5000 Dollar verbieten. Die neue Maßnahme itrieb in zehn Wochen schätzungsweise 30 Millionen Tonnen .ohlen-Ersparnrs briitgen. Washington, 17. Jan. (Reuter.> Um dein Kohlenmangel abzuhellen, wurde angeordnet, daß alle Industrieanlage« m den Vereinigten Staaten, soweit sie nicht Lebensmittel erzeugen, 'üns. Tage lang geschlossqn werden sollen. Es verlautet, daß die dtegierung alle Fabrikanlageit mtt Ansnachne derer, die Lebensmittel er zeuget:, zehn Wochen lang jeden Montag außer Betrieb setzen wird. Tie Lebensmittellei crnng in Spanien. Madrid, 15. Jan. (MTB.) Meldung chr Agence Havas. T ie durck die L e b e n s m i t t e l t e u e r u n g herriorgeru seue U n- zufrieden heit nimmt in dem größten Teile der Provinz einen immer grüße en Umfang an. Bon einigen Prmkten sind beunruhigende Meldutigen ein gelaufen. so aus Santatwer, Malaga Valencia, Barcelmta. L-ie berickr.en über Kundgebmrgen. die ausschließlich von Franrvi veranstaltet wurden. In Barcelona wurden über 30 Frauen beim Einsturz einer Treppe zur Präfettnr, die von > r Menge be'etz' wurde, verunrndet. In Santander san-, den Zt^ammeu-stoße Milchen Frauen und der Polizei statt In Malaga marf«: über 1003 Frauen mit Steinen ggen die Bürgerhäuser. nie städtischen Bureaus wtirden beschädigt. Tie Kafsee- bäuser irnd Klubs ^wurden durch die (tze.rdarmerie geräumt. Tie Blätter drlicken d.e Z werlickst aus, daß die Regierung die äußersten Änsttengungen mackien werde, itm der Lage Herr zu werden. * » " Eine schweizerische Fettzentrale. Bern, 17. Jan. (WlTB.) Ter Bundesrat hat beschlossen, dw gesamte Erzeug mg, die Einfuhr, die Verteilung und Verwertung der Speiseöle unter die Aufficht des Bolkswirtschafts- departements yu stellt, unter Errichltmg einer etdgenüsiischen F e t t z en t ra l e. Die -e fort tu den näch'en Monaten die Rationier,um twn Fett dirrckn, -s ihren. bei der vorläufig für den Monat und Kopf der WohnMv-Ä'Lerung 300 Gramm Fett, inbegriffen 100 bis 900 Gramm Butter, zur Verteilung 'kommen werden. Berlin, 18. Jan. (Amtlich.) Se. Maj. der Kaiser- hörte gestern den Vortrag des Chefs des Ädnriralftabes und den des Chefs des Militärkabinetts. Am 16. Januar abends empfing Se .Maj. den neuernann ten Chef des Zi vilkabinetts, bisherigen Oberpräsidenten v. Berg zur Meldung. Köln, 15. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Die ,FLlnische Zcttung" meldet aus Stuttgart: Der Ge su n d he iLsz u st a n d des Vizekanzlers v o n P a n e r hat sich, wie man hört, so weit gebessert, daß er voraussichtlich noen Au-- stchbe,: brauchten mcht zu beunruhigen. Die Liber'al.m müßten die vyrwarrsitteberrde Politrk der Arbeiterpartei willkommen heißen Dre Uöerale Parte: müsse an gewissen Grmrdsätzen der liberalen Mauvensüberzeugung, wie der Landreform, der Unterrichtsveform Md mrt, gewissen Einschränkungen des Freihandels festhalten Was dreien angehc, mußten die Liberalen anerkennen, daß die wrrtschanliche Kontrolle, die der Kriegszustand nötig machte, noch «MAe Zert nach Frredensschluß fortgesetzt werden müsst. Bessere wrttlmaMiche Bedingungen, bessere Organisationen und schließlich vewetlerte^ Verkehrswesen seien es, die der englischen Industrie mehr zumtte kommen würden als ein Zollsystem, das jedoch für «mg- nnchttge Industrien rrotig sein könnte. Ameriküttische RttftuustSarrdrohungeu. . . Was hing ton, 16. Jan. (WTB.) Reutermeldung. Aus Er- Wchm des .Dnegsdepartements brachte Chamberlain, der Vorsitzende deS MilrtäraMchusses des Senats, ein Gesetz im Senat ein auf mrlltärrscheRegistrierung aller männlichen Per- fon en. dre nach dem 5. Jcnmar 1917 das 21. Lebensjahr erreicht babm. Die Maßnahme rst dazu bestimmt, die Forderung des Ober- ^rschalls General Crvwder Mi Ausführung zu bringen, solange der Krieg oauert. lahrlich 700 000 Mann in die Armee einzustellen. Rationierung in Amerika: London, 17. Jan. ..Tim«s" erfahren auS Neuy ork, daß wr Senat und rm ReprasewantzmhNche Gesetzentwürfe ein- ^bracht Eden, frte Qcm Präsidenten Vollmacht geben, Anordnungen zu urfyai, irrt Verkaro, wc Erzeugung icrt> Ä Aerteilung pon preAßssches Mgeordnetenhavs. Berlin, 16. ^a-:. Auf der Tagesordnung steht die Einbringung des S'an^h-nrs'daltsplanes für 1918. Finanzminister Dr Herght bespricht kurz die pvlittsche Lage. Der .Krieg vermin- t^rt unser Volksvermögen nicht. Durch die Erschließung neuer Enrnahmequcllen wird es uns gelingen, die .Kriegsschäden abzubauen. Was unfern KriegssaLdo an betrifft, st hatten wir 1914 ein Destzit von 1iü,2, 1915 von 96,4, 1916 von 105,2 und 1917 ton 117 MMionen Mark. Alles m allem ist die Einbuße der vier KrimSmhre niedriger, ccks man erwartet hatte. Der Etat für 1918 schließt in Einnahme:cnd Ausgabe mit 6,5 Milliarden Mar? ab. Es ftni> erhebliche Mitte! ausgeworfen für die Bestldungs- resckkung für die Verböserung der 'WvhnungSverhältnisse her unteren Beamten und Staatsarbeiter. Ferner iverden erheblicke tmnmen gefordert Ypcttca für den Erwerb von LänderÄen, die den Baugenoffenschosten zu Kleinbauivohmmgen zur Verfügung ge- ftel.t wrrdnl sollen. Die Stem-rznMäge rverden wieder erhoben rtorden muffen. Durch eine grsunLe Finanzgebahrung werden wir über alle taatsmnristerinm>s zu .Maßnahmen betreffend die Vereinfachung der Verwaltung. Die Kommission beantragt, den Gesetzentwurf ob^ulehnen, dagegen den von der Mmrmyswn vor gellten Entwurf eines sitnegsge'etzes zur Verein- stckung der Ver-valttrirg nach den Vorschlägen des Ministers des Jmiern a-nzunchmen. Nach kurzer Erörterung wird ein frei konservativer Antrag angenommen, wonach lrerm Uebersjchreiten des Steuerzuschlages von 1o0 Prozent bte Genehmigung der Aufsichtsbehörde nur dann er- '.Eerttch ist, wenn die bisherigen Steuersätze der Gemeinden nickN überschritten tverden.^ Im übrigen werden die Vorschläge der Kom- mrsswn ohne wesentliche Abänderung angenammen Die Beratung des Antrages Aron so hn (Fortschr. Volksp.) über dre Z ula ssung von Frauen zu städtischen Vcnvalttmgs- deputattonen u)w. wird fortgesetzt. Der Antrag der .Kommission, wonach die Frauen zu Mitgliedern der städtischen Verwaltunqs- deputatwnen der sozialen Fürsorge und Wohlsthrtsipstege bestellt werden löirnen, wird angenommen, ebenst ein Wrttag Kaufmann (Zentt. , wonach die Frauen zu. Mitgliedern der Schogskommissstneni gewählt werden dürfen. ^ Nach Erledigung einer Reihe von Petitionen vertagt sich das vaus aul Samstag 11 Uhr. Tagesordrumg erste Beratung des Staatshaushaltvoranschlages. Schluß gegen 5 U'hr. Aur dem Kelche. Rücktritt Valentinis. ^»Berlin, 18 Jan. Wie der L.-A. erfährt, dürfte der Rücktritt des Chefs des Zivilkobinetts v. «a° l e n t l n i , ber heute gemeldet wird, noch weitere Veränderungen nach sich ziehen. Rudolf von Balentim hat fast zehn J-ahre lang den wichtigen Poiten chS oberster Beamter des öaistrlick^ir Zivilkabmetts inne- .Er rst am 1. Okiobcr 1855 zu Grüssmv ul Mecklenburg ae- to-ren. 18/9 trat er al-,. Referendar m den preußischen Justizdienst fooo 9 ^^ schl^k 1882 zur altgemeiiren Verwaltung über 1888 wurde er Landrat in HamÄnr, v-ou 'wo er 1889 als Geheimer megierungsvat und vorlm^rder Rat inA Zivilkastnett des Kaisers be rügen wurde 1906 wurde L^rl-Attini als Regiorungspräsiden t nach Frankfurt « O. versetzt. Im August 1908 wurde er als Nachfolger des verstorbenen Gehstmrats von Lucanus zum Chef des Zivil» kabrnetts bertffen. — Sstn Nachfolger wird Friedrich von Vers, der Obermastdent von Ostpreußen, der im 51. Lebensjahre steht. Die Wahlrestnn in Preußen. Berlin, 17. Jan. Nachdem sich in der stptgesetzten Beratung des Wahlrc-chtsausschusses des Abgeordnetenhauses mxl} einige Vertreter der Parteien zar Frage des gleichen Wahlrechtes geäußert hatten, wies der V r z e p r ä f t b entdesStaatsministeriums daraus hm, daß er die Vorlage nicht unterschriebest habe. Er habe sie bet seinem Eintritt ins Staatsministerium bereits fertig vor- gefunden. Er wies den Vorwurf, daß die Regierung nicht mib- gearbeitet habe, entschieden zurück. Die Nottvendigkeit der Einbringung der Vorlage sei aus der politischen Situation gesvlgt. Zwi,ck>en einem gleichen Wahlrecht unter gewissen Kaureten und ciiiem Pluralwahlrecht sei überhaupt kein wesentlicher Unterschied. Die schwierigste Frage sei, wie er zugebe, die der Polenpolitik. Die Regierung verschanze sich nicht hinter die Botschaft vom 17. Julr. Aussprache folgenden Mstimmung ent- schied sich der Ausschuß dahin, die Herrenharrsvorlage Zunächst 'jix Beratung zu stellen. Landwirtschaf liche Versammlung. Gießen, den 18. J«rum- 1918. Tie am DienStag Nachmittag ins Hott? Großherzog von Dessen einberufewe Bersanrmttmg von Landwirten war sehr stark aus allen Teilen der Provürz besucht. Oeftwtcmtierat Henzel eroffnete die Versammlung Namens der Landwirtschastsrammer und nncs darauf hin, daß die Kammer ursprünglich nicht bsabsichttgi hätte, während der Taner des Krieges eine VersammLrng hnlttn. daß aber die ZeitverhAkniffe eine Besprechung nötig esc gemacht hätten. Hieraus nahm Dr. Hamann das Wort. Er betonte einleitend, daß sich unsere Landwirtschaft mit Bogmn des Krieges bewußt war, welche Aulgabe sie den ^kushungsurngsversiLchen der En glarider gelten ü ber zu lösen hatte. Je länger der Kriez dauert, desto schwieriger lourden die Der- haltniise: das Fehlen der Futterstoffe, der künstlichen Düngemittel, der mensckil .chen und tierischen Arb.itskräfde, sowie der zalstreichen anderen,Hilfsmittel, ivelche die Landwirtschaft braucht, um aus der Höhe ilycec ,ErzeiMvrg zu bleiben, erschwerte den landwirL- schastllchim Betrieb gmrz mrßevordentlich. Dabci war man sick m der Land,mrffckiaft bervußt, daß das Durchhalten m diesem Errege nur mbglick^ sei, werm unsere Bevölkeruiig hinter den Fronten ernährt wird. Es ist währerü) des ZlVieg-eS von der deutschnk LLirdwrryarast Glänzendes geleistet worden mrd cs ist zic bedauerzi datz vchtfack m Kreisen der iricht lautmnrtschLftlichkn BevM?- rnng dres incht anerkannt ivird. — Die erste Schwstneabschilachttrto war em großer Fehler. Gegen den jetzt wieder im Gang befindlichen LchwernemMd frei man sich von seiten der Kammer vergebttck an bte Regierung gewendet, alle Vorstellungen dagegen haben nichts geziützt. Unsere Rrndviehbefbände haben sich rm Vergleich $ux FriEiszert der Zahl nach tttcht wesentlich verändert, nur ist dre Qualität der Tiere erheblich sch^ochtzw als zu normalen Zeiten. Zs whll an Kraftfutter, Getreide, Ättrtvffckr, Tichvurz usw. Durch die vad-.Lrle LäWemeabsckstachtuing wird «K im Herbst on Fleisch und Fett itorfj mehr mangeln als bisher, und es bleibt nichts weiter übrig, als unfern Mndviehbestand zur GrnShvu« ^ Bevöl kerung stärker^ hevDMuiehen. als angängig ist. Die d^tsche Laickwirtschaft hat dre Ausgabe, NährungsmittÄ für 50 Mcklwnen Menschen zu pvodutzieven, die hinter der Fwnt leben. L-obald sie dieser Airfgabe nicht gerecht ivird, werden wir Han Krreg verlieren. Ti-etz vMen unsere Landwirte und darum setze« sw alles daran, um mit ilwem Fleiß cund rhvee Arbeit für das Vaterland emKutreten. Die deutsche LandwirtsckUrft wäre aber nicht rn der Lage gewesen, unter den jetzigen BerhältirLffen unsere Bevölkerung it Nahrungsmitteln zu versorgim. wemt man sie rm Frieden nixtft gegen dve Konkurrenz geschützt hätte. Die LoTidwirtsckNMich.m Vertretungen haben schon Junge vvr bem Kriege immer daraus hingqvresan. daß man Dorratswttt- schast treiben müsle. um für alle Fäll« gerüstet zu sein, aber alle diese Hrnweise haben nichts genützt. Tie Zukunft nach Bsendigung des Krieges^flrr die deutsch? Landloirtschaft sieht nicht sehr mfia aus. Wir wiffeu. daß die landnnrtsckMftliche Produktirni in Deutschland noch bedeutend steigerungsfälng ist. iv-enn wir Dünge, mittel genug haben. Wir haben im Lmtde bedeutende ÄEwrrätt. erzeugen im Lunde scklber 'die nöttgeti Stickstoffmengerr, welche die Landwirtschaft nötig hat. Wr.toiffugen im Lande über 60—70 <*> Bedarfs mt Thomasmehl. Zwar ist der Boden vrwerst über die Gebühr ausgenützt. Es bedarf fatfreu großer Kapiullanfwmdnngen um im Frieden itridxt voranzuLommen. Eine gewisse Leuttnvt wird zweisellvs sich sehr fühlbar machen, und der Lmrdwirt rnnss nach stiehr wie viSlvr die nve-Eiche Arbeitskraft durch bic Maschinen ersetzen. In Oberhessen ist dies zwar irüht nötig, aber in den anderen hessischen Vwviuzen ist die '.Nahmmg am Platz' mir der Fckldbereiinginrg ernstlich to-rzugeheii, damit eine wn4M*?fjp Bearbeitung des Bodens rationell -emsetzen Krnn. Der Redner sckKoß seine Ausführungen mit dem HmweA daß wrr den Krreg auch im Innern trotz afftr 'Zrinxetintbiteri durchhalten weicken. _ \ In der Aussprache etGärtmbiß LandtLgsabgvvrdnettn BeeH- tenbach und Fenchel, daß die Landivirtschaftsfam nur während der Kriogsjahre die Jnttressen der Landwirte stets energisch vertreten hätte. Tie ^oeittre Aussprache befaßte sfth fobamt noch mit der Staffelung der ?Nilchpreise, der Frage der Hühn«- Haltung und Fnttervorräte sowie der Knappheit -m Qebcr mr Remranrr von Geschirren wtd-Schiihen. sOekonomierat HenrEl schloß hwralli die Bersaminlung und beritte seinen Bern.ssaewosion für kbr zahlreuhes (rrsthemen. Aus Stadt unb Land Gießen, den 18.J«rmrLr 1918. Die Schwierigkeiten bei der Verteilung No« Marmelade. Es wird im Publikum, namentlich jener städtische« Mittelpunkte, die sich aus enter Reihe von Kommunen KufammenfetzLN, sehr unangenehm emvsunden. daß die Verteiümg der gerade in der Zeit des jetztgen Fettmangels stark begehrten Marmelade in den verschiedeen Gemeinden ungleichmäßig erfolgt. Während die eine Kommune mit der Austeilung längst fertig ist, hat eine andere noch nicht einmal damit begonnen, so daß oft mehren Wochen zwischen den einzelnen Verteilungszeittv liegen. Die „Reichsstelle für Gemüse und Obst" trägt hieran ebensoivemg Schuld wre die einzelnen Kommunalverbäude. Denn bekanntlich wird die Zubereitung des Obstmuses an die der „jkrieaSgesell- schaft für Obst-Konserven und Marmelade", einer Tochtergesell» schaft der Reichsstelle angeschlossenen Marmelodefvbriken, die kontingentiert smd. überttagen. Die eine Fabrik hat diese eine andere :ene Gememde mit Mannelade beliefern Diese Bel'esc ruug kann aber nicht immer rechtzeittg und gleichierrig erfolaerl. Vxl alle che ^Mverniffe. du mtt dem Krieg verknüpft smd. sick) als oft recht 0 ettncgt w * machen. Da kann die eine es Hemmnis unliebsam bemerkbar r mcht ttcht-eitig dir ihr Am» > feg.® 1 ® »l&lieK eS tftr enkottekte für den genannten Zweck erhoben wird. ^ c^^/kehrse inschränkung. Vom 20. Ia- ^^ tn ber Strecke Gießen—Eoblenz eine An- utL3*- au ^' siehe Bekanntmachung der Eisens bahndirektwn un Anzeigenteil. 2 Herabsetzung der Getreipepre i se. Jü der letzten Zen ftn-den sich in der Preise hin unb wieder NvEzen über die für ILlB^vorgesehene Herabsetzlmg her Gttveitwpre-ise um smliJ fiu,c r c denen itc den beteiligten Kreisen die Einung zu lrerrschen scktnnt, daß die Preisherabsetzung mir als ms Auge gefaßt worden sei, müg-licherweise aber nur in gemiLDerter Form vdec gar nicht eintvelen werd^ Diese Ansicht ist Melmehr ist die am l. März 1918 An tre tende - Ü L Buchwerten. Hirse und Hülsen- Urzeit geltenden Hochschrcnse um' \c 100 m. für die Tonne tef 1 *? lestcwlegt worden, und zwar durch ^ 2 der -Ver- Ausdrusch und dm Jiranspruümahme von Ge- ^ ^-^V^uchten vvm 24. November 1917 OR.G.Bl.' SvViirV; ^Eufhe-ou-ng oder auch mir Milderung dieser komme nickt in Frage. Die Landwirte 1 arAÜ ^ m ' r enizurrchlen, daß öer 'Preisadsckft.ig ‘ U ,tr: anher m ihrem eigenen Interesse. X» viel wre inaglich brs A, Mtpünkt ctt'-a'eliefen zu haben. inf£l& na %LZ üb Z n ^ schreibt der ^ beteiligten Kreisen e rwart e t man mit Ungeduld int Fe,ts«tz:mg der neuen Preise für Zuckerrüben, um rochtzewig ettwr: Ueberblick üoer den diesjährigen Anbau om: RüttAi Mwimien zu können. Tie Verttetutigen der Zuckerindusrrre und der Rubenbmker haben bet'anntlich eine nicht MtertzeAiche Preis- .hercruffetzimg für Zuckerrübe,: und stto-l-zucker als unerläßlich er- uart. weil bm den segenwärtvgen Preise-n der AnLau nicht mehr lohncnch erschiene und bk Zuckererzeugung verlustbringend sei. Man befurchtet be: ecnem Festhalten an b?t gegenwärtigen Preis- VöW euren weiteren Rückgang der Anbau,Lache. Ein solcher Rückgang wäre in der Tat in IvW-m Grade unerwünscht, denn die AnbaMackze rn diesem Erndejal-r betrug nur 350000 Hektar gegen oOOOÜO vor dem Kriege. Daß -eine Erhöhung der Zinbenoreise Über den gsgenwärtigen Stand einttotM: wir), darf als sicher gelven: sein zweifelhaft aber erscheint es. ob die Wünsch^ der beteiligten üceffe rn bezug auf das Mtttz der Erhöhung erfüllt werden. Än den zuständigen Slvllen teilt num die Besorgnisse über einen weitere,: iiennensiverten Rückgang der Anbaufläche nicht. Das stärkste Hindernis gegen einen -ausgädel^ite,: Rübencrnbcru sei der Stickstoff- mangel, der auch dicrch hohe Rübeupveise nicht zu beseitige,: wäre. Auch se: zu berücksichttgen, daß der Gewnrn des Rübenbauers nicht ausschließlich ans den Erträgen seiner Ernte herrühre, da in sehr großem Umfang die rüteirb-auenden Landwirte an Zuckerfabriken beteiligt sind. — Ob die Bekanntgabe der neuen Rübenpveise schon in nächster Zett erfolgen wird, ersck>eint noch zweifelhaft. Ta der Rübenpreis in einem richtigen Berl-ältnis zum Kartoffelpreis stehen muß. lvas zurzeit tau zntrisft, ist es möglich daß man sich über de,: Rübenpveis erst schlüssig wird, we,rn über die künftigen Kar- toffelvreise Klarlxnt besteht. ** Was darf Karbid kosten? Wie festgestellt worden ist, werden von Kleinhändlern, die mit der Verteilung von Karbid m Mengen unter 10 Kgr. beauftragt sind, den Verbrauchern Preise abgenommen, welche die erlaubten wesentlich übersteigen. Bei dem heutigen Grundpreise für Karbid von 86,50 für 100 Kgr. sind Kleinhändler berechtigt, einschließlich Unkosten und Deckung ihres Verdienstes den Verbrauchern für 1 Kgr. Karbid 1,20 Mark -ohne Verpackung in einer Büchse und 1,70 Mark einschließlich der Büchse äußerfft zu berechrrcn. ( ** Absatz von Sauerkraut. Die Kriegsgeseltschaft für Sauerkraut hat mit Genehmigung des Bevollmäch igten des Reichskanzlers im „Reichsarrzeiger" Nr. 12 vom 15. Januar 1918 di^ höchstzuläfsigen Lttffatzpreise für Sauerkraut der Ernte 1917 bekannt- gegeben. Die Preise betragen für den Absatz durch den Hevstetlrr 16 DU., für -den Absatz durch die behördlichen Ver teilungsstellen an den Kleinhandel 19,50M'k. ^'Zentner und für den.Absatz durch de,r .Aeilihaudel an die Verbrauchs 0,25 ML. je Pfund. Die.behördlichen Berteilimg-en von Sauerkraut werden demnächst beginnen. ** Das Kreisblatt enthält Verordnungen über: Heu- mid Strohlieferungen, Ausweiskarten für Heeresnäharbeiten, Maul- und Klauenseuche, Obstbaumpfürnzungm. Derteilniig von Prämienkutter, Oberhessjscher Viehhandelsverband, Bewirtschaftung der Runkelrüben. Ed» GrWM» Bock- O-Mwck Pmdy iklnxt mmmi Afe ^um vollen rnv. Die Goldankausfteüe in den Räumen dcr veziM^pgrk-sse Gießen ist morgen vormiitag von ,0 bis p. '/* Jltjr geöffnet! Lünbkrctt? Gießen. ** Müschen he im, 1.. Jan. Dem Kmwnier Wilhelm Dieser wurde das Hessische Kriegsehrenzeich-e :i in Eisen verliehen. Slarleuvitiü und lützcintreiffe». I Da cm stabt, 17.Imr. Di^ Handels kämm er Darm- stadt wählte in ihrer Sitzung am letzten Montag einstimmig den bisherigen ffVorsiano 'Bantturektor E. Parcus, Kommerzienrat Frü- de:de -au stellt des ivrfbr&-ei'eu KomM°wzr.mrats Jacob:, gewällt Tie Ausgänge betrüge,: 10 386 (rm Vorjahre 6641), die Eingänge 6260 '4902,. Beitragspflichtig und damit walLbereckstigt rvaren 2043 (2032) Firmen,mit einem Steuerrvert des Anlage- und Be- triebskapitals von 334 700000 Mk. (294 090 000 Mk. ', von denen eine Abgabe von 0,99 Pfennigen auf 100 Mark Steuerwert (im Vorjalwe 1,05) erleben nunwe. ^ I Darmstadt, 17. Jan. Der Vortrag, den Frt. Helene Sumver aus München im Verbände für Jugcndwohlsahrt über weibliche Jugendpflege hielt, begegnete in der Darm- städter Frauenwelt einem außergewöhnlich starken Interesse Der NathauSsaal war dickst gefüllt. Die Redncr:n, welche einen Ueber- btick über die bischrige nock) kurze Geschichte der Pflege an unserer weiblickMi Jugend gab und Richtlinien für die künftige Arbeit anfstellte, fand lebhaften Beifall. Es schloß sich daran eine lebhafte Aussprache, in der u. a. mit Recht daraus hingewiesen wurde, datz die Wurzel des Nebels in dem Wobnurigselend unserer Städte zu suchen ist. l T arm ftadt, 17. Jrm. Ms einem Bahnsteig des Homvb- batmhol es ,wurde gestern abend gegen ' Z11 Uhr ein Mädchen in bewußtlosem Zustalid aufgesiinden. Wie man feststellen konnte, hatte es sich durch Kloefalz vergiften wollen. Sie nmr&e von der Rettungswache ins Krankenlxms verbracht. Hessen-Nassau. ** Frankfurt a. M., 17. Jan. Die Frankfurter Pferde- markte wurde,: für dieses Jahr wie folgt festgesetzt : 6. Februar, 6. Marz, 10. Apnl, 1. Mai, 5. Inn:, 3. Juli,. 7. Aiigust. 4 September und 16. Oktober. Der Marktplatz besindet sich gegenüber dem Oftbahnhof. mr. Frankfurt a. M,, 17. ^an. Die katholischen Frauen und Jungsrauen T-entschlands veranstalten auf Veranlassung des katholischen Frauenbundes Köln eine Samnvtung, deren Ertrag zur Erbauung einer .Kirche in dem Stadtteil Frankfnnr a M- Bvckenheim l>esftmmt ist. -- Höchst a. M., 17. Iw:. Jü einem Quartier am Schloß- Platz hob die Polizei ein Spielrrnest aus. Dir Spieler lauter lüdlsch-pÄinsche Arbeiter, spielten um crhtt>!ick^ Beträge imd nahmen sich Summen bis zu ,609 Mark ab, die auf fall enden oerft von den Leuten in die Heimat ge,chickt wurden. Verschvri:enie der Spieler hatte,: il/ce gesamten Erspar niste eingebüßt js M a r b u r g, 17. Ja,:. Im dichtbesetzten großen Stavtsaale sprach vorgestern abend auf Einladung der Vaterlands Partei der Lmiddagsaogeordn ete Pfarrer T raub- Dorttnurrd über dir deut- Uen .Kriegs ziele. Er erwähnte auch, daß ihm in Mwrnhemr und Fvan kfurt Gelegen Heft gegeben worden Hei, die „Leidenschaften dar Gas!«" kennen zu lernest, diese Freiheit fei ein Zerrbild dos An- staitdes. Em fortschrittlicher Redner eutschuldigre die Abwesenhkit Prof-e-sfor Schuckings irnd gab zugleich «ine Erklärung ab, daß sie angesichts der Frvüptvsiinterhandlungan jeitzt .fede öfßnttliche Besprechung der Friedeirs- und K'riegsMe für imangebracht lstelten. .iie Versammlung erklärte sich in ihoer großen Mehrheit für de,: ersten RÄ/ner und gab den von: Letter, Geh. Rat Prof Dr. Busch vor geschlagene,! Telegrammen an den Reichsttrnzler und .Hinden- bnrg die Zustrmmiung. ... f a - u s Nassau, 17. Ion. Tie strassanische Sparkasse l>at ur 0 Ls Jahr 1917 eine Zurmhme des Einlagen best»ndes von 42 Mcklwnen Mark zu verzeichnen, gegenüber der bisliae stärksten Zunahme von 14 Millionen Mark im Jahre 1909. Tie Einlagen baden damit 200 Millionen Äiark überschtttteu. Während die Ansammlun-g der ersten 100 Millionen Mark achttrndd:eifrig Jahre m Ansprirch nahm (1870—1908), vollzog sich die Erreichung! der weiteren 100 Millionen Mark in der kurzen Zeit von neun Jahren. £ic KrivAchahre 1914 bis 1917 erbrachtem «me Zunahme vvn 61 Miktionen Mark, wobei #u beachven ist, daß 60 Millam-n Mark Einlagen zur Zeichmmg auf vre 'ieben Krrsg^arttechen ver-- wendet werden. Diese Zahlen legen ein gtäiczendes Zeugnis ab van der nnrttaftlickvn .Kraft unseres Berirks. yschwasser. W Z. Metzlar. Die rasche Schneeschmelze und der starke Regen haben tatsächlich einen Wassersland z-vwege gebracht, wie Wkx lhft feit langen. Jahren nicht gehabt hoben. Zwar ist die Dill, die mit der :staschhest dos Gebirgswassers am ehesten Mr Stelle war, seit gestern abend wieder zurückgegangen. Dafür ist die Lahn cchiev' mals erheblich gestiegen und hat ihre Ankäufer an Stellen ent* faiifet, ,vo nun: sie fett vielen, vielen Jahren nicht mehr gesehen hat 'Aus der Ockstenwiese hat der Anprall der Wvgen den größten L-eil der Umzäimung des Luft- und Lichtbades küngedrückt und un,gelegt. Auf dem L>rarplatz, der natürlich ganz überflutet iß und wv das Wasser beinahe bis zur Hofprtalkirche vordringt, stehen die Bäume bis zur halben Stamnchöhe in den Fluten. Auch das Lahnpförtchen ist zum großen^Teile übersäMemml. Kr. Diez, 17. Jan. Ein Hochwasier, wie es fett dem ,-großen" Jahr 1909 nicht oagewesen ist, hat das untere LahnLü hcimgesncht. In Diez steht der ganze untere Stadtteil unter Wajser, und der Verkehr wird durch Boote aufrechterhalten. Während der höchste Wasserstand >er Lahn in Diez im Ia^e 1909 7,48 m betrug, ist er heute bereits von 6,05 auf 6,20 m ^Uegen. Das ganze untere Lahnürt bietet ein schaurig-schönes - rQ dingen, 16.Jiain. Jnholigc der Schnveschmelze stieg fkc >Est so ruhige Nahe innerhalb weniger Sttttiden um mehrere Meter ^r Damm an der Mühle bei Dietershstur brach! und setzte diesen Ort in seinen tiefererr Tckrlen urtter Wasser. Da Dietersherm sehr tief liegt, ist die UeberschEMnung bÄWtftknb. Die MÜttärsQrerweT uno vrele Hilfskräfte aus den Orten »er Gegend sind cruKgerückt, mn den bedrohten Einwohnern des Dorfes Hilfe zu leisten. Anscheinend ftt ^ckMden an Menschen nickst zu beklagen, aber Tiere und G«bäiLdtz haben gelitten. Landeinwärts ist!der Fluß an vielen Stellen über me Ußw getteten und Danttwrutschmigmi und Danembrücbe sind an verschiedene Stellen eingetteten. ^Tagsüber trieben BaumstämMie, Holziverk, Bretter, Möbelstücke der: Flnß hinab Das Wasser hat 5 ™* solche GeivÄt, daß es bis wckit in ben Rhettr hinein braust. Brüllen und Tosen dss toll gewordenen Stromes ist wetthm zu hören. ^ ™ R^^dsheim. 16. Inn. In den: benachbarten WalliahikS. ort .'.'tarienthal rst gestern abend ein schwerer Wolkenbruch ni^er- gegangen. Der Wnterungsum schlag bvachte zu gleicher Zeit Schnee- scknnelze, ,o daß ver durch das Tal fließende Bach in einen veiherchen ^vom ver^vmdett wurde, der den ganzen Talgrund weithin über- stttwemmte und auch Wallsahrtskirche einen Meter hoch mit Wasft-r ftcklte. Damit erreichte das Wasser in der .Kirche, die ja in witteren fahren sckMir öfter umer .Hochwasser zu leiden hatte, eine Ho x, ;cx-ren. § 5 T«r BeMgsberechtigte i|t an die von ihm gewählte Berkaufsstelle so lairge gebunden, bis durch besondere Ve- kanntmachung zur Vornahme einer neuen Vorbestellung auigefordert wir-». Personen, die nach Maus der festgesetzten Brstell- frttt bezugsberechtigt werden, werden gegen Vorlage der LÄ-ensmittelkarten Lmrch das Städt. Lebieusrnittelantt einer bestimmten BerkaufSstclle für den lausenden Zeitabschnitt zrryrwiesen. 8 6 . Jur tat Geschäftsverkehr frischen bem Stadt Lel^msmcht lläm-t And den We Vaiufsste'len werden durch das Stadt. Le.e.ismcktedcrmt inü.^re Besttnrnrunge-.r getroffen. Verkanss)teilen, die den geltenden Bestimmungen zu- wid-echandeln, können von der Waren Verteilung ausgeschlossen werden. 8 7. Bvrftehende Bestimmungen treten am 18. Januar 1918 in Wirksam loit. Gießen, den 17. JaNuor 1918. 5166 _ Ter Oberbürgermeister (LebenSmittelamt). Schwärzt u. farbige Seidenstoffe für Blusen und Kleider haben wir noch in großer Auswahl am Lager fefunu Qe9chlftfz«lt: 87.-1, 2V,-6 {300s] Vom rv Oamr»x ot Men Mr f W I H I B tti «91 GiMtm ab 1227 nachrn. Gteherr an 4,28 nachm, und 410 Gieße« ab 1L38 nachm. Coblea» an 4.19 nachm., und dt- Triebwagen- labrren 417 Rteder-Lahnstetn ab L21 nachm., Limburg an 4.0Ü nachm, und 42v Limburg ab 3.51 nachm- Coblen- an v>43 nachm, an To«u> und Feiertagen bis auf weiteres aus. P-. 408 wird früher gelegt, Gießen ab 9,54 vorm, ibi-her 10,12), Limburg an 1^10 nachm, bisher 12,17). KSnigl. Eiienbabndirektion Frankfurt a. M. yj H | VERMIETUNGEN { ?©nn!on ltrnndl (Bellevue). Sieleraes Heaa. Beste VerpUegsnU. 1 Zimaer IreL Bad. Tel. 1W6. 511 2 Zimmer, l Kammer und Küche, 3T repp. hoch, zn verm. Seltersweg 39 tGoethestr). Nöbtiertes Zimmer zu vermieten 506 Babnbofstr. 45,1.St. Junger Kaufmann !'Bl msblikliks Ziw»kr mit voller Pension. Angeb. unter 086L) a. d. Gieß. Anz. ^ 's k'E L L E N A N*G E ä Ö T E*| (fin junger Mann für kaufmänn. Arbeiten auS- hilfsweise gesucht. Angebote ttnrer 08600 a. d. Gieß. An,>. Zinixtt, kräfti-er Mann evil. Kriegsbeschädigter, als Packerindauernde Stellung gef. Roih.Glefien, Marburger Straße 20. * ,7 a Arbeiter stnden Beschäftigung. 508 Stlberei.en, Alicestr. 14. Austrägerin fürZetlschristen usw. gesucht. Lag- rreee'sede Uaiv.-ftaebh. Seltersweg 70. (406 Jür Milttcir-Kanltne wird Frau oder Mädchen alS Verkäuferin gesucht. Schriftl. 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