Nr. N Der fclefoener N»zei-«r «scheint täglich, außer Sonntags. - Beilagen: GiebnirrFamilirnblätter; «?r.zUvtt fSr de» Ureir Oietzen. vezugspreir: rnonatl. Äik. l.20, orertLl- jährlich Mk. 3 60-. durch Abhole- u. Zwerqstellen ttwnatl. Alk. 1.1); durch die Bost Alk. 3.60 viertel- jährt. ausschl. Besrellq. Fernsprech - Tlnschlüfle: für die Lchr»Üleilung 113 Verlag.GeschäiksstelleLl Anschriü für Dratunach- richte,u Anzeiger Liehen. 168 . Jahrgang Gichener Anzeiger Montag. U. Januar ,918 Postscheckkonto: Zranksnrt a.M. 11686 General-Anzeiger für Oberhesjen 4 tiik.u^uic wu NnzetgtR ( . die Laqesnumnrer dis zürn Nachminaq vorher ohkle jedeBel bmdlichkelr Seilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 l ? f.,für auSiDärtifle 30 Pi'^ *ür tRef lamen 3Hf. 1.— ; bei Platzvor- schrift 2»°/y AuisAilag. Hauotschn'tieüer: Auq. Goeg. Berantivortlich für Politik u. <\eiiiUetott: Vankverkehr: Aug. Woeq; Stadl mb «ewerdedsnl Sietze« Land. LernüIchler^A-- ncht-ssaal: W. Meyer; SwiMngrrimd-rock ».Verlag: vrühl'sche llniv.vuch- u. SteinSruckrrei «.Lange. Schriftleimng. Geschäftsstelle ».Druckerei: Schulstr. 7. «ie»en.' Entscheidende Beratungen in Berlin. (WTD.) Großes Hauptauartier, 12. Januar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Die GefechtStätigkeit blieb auf Artillerie- und Wurf- tntnrnkämpfe an verschiedenen Stellen der Front beschränkt. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. An der mazedonischen Front und italienischen Front ist die Lage unverändert. Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff. (WTV.) Großes Hauptyuarlier. 13. Januar. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Oestlich und nordöstlich von Armentieres, sowie in der Gegend von L-ens war die englische Artillerietätigkeit tagsüber rege. Auch in den anderen Abschnitten lebte sie vorübergehend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. An vielen Stellen der Front Artilleriekampf. Stärkere französische Abteilungen, die nördlich von Reims, in der Champagne und lwrdüstlüch von Avocourt zur Erkundung vorstteßen, wurden im Nahkampf zurückgeworfen. Südwestlich von Ornes brachte ein eigenes Unternehmen Gefangene ein. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Auf den östlick-en Maashohen und in den mittleren Da- tzesen zeitweilig erhöhte Fenerrätigüeit. * Zn zahlreichen Luftkämpfen wurden gestern 6 feindliche Kümzeuge und 3 Fesseldalbrne abgeschossen. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. An der Mazedonischen und Italienischen Front ist die Lage unverändert. Der Erste Generalgrmrtiermeister L u d e n d o r f fc • Die Abendberichte. Berlin. 12. Jan., abends. (WTB. Amtlich..) Von den Kriegsßhauplätzen nichts Neues. Berlin, 13. Jan., abends. (WTB. Amtlich.) Bon den Kriegsschauplätzen nichts Neues. dahin, daß fortan alle- vermieden wird, was wie SckMäche oder Kriegsmüdigkeit aussieht. Dafür hat am Samstag auch Großadmiral v. Ticpitz in einer Berliner Versammlung von Politikern und Parlamentariern, worunter sich die Abgeordneten Westarp und Stresemumr befanden, plädiert, indem er äußerte, man dürfe nach den Folgen, .die die Ereignisse der letzten Wochen ainlb: Tage gezeitigt haben, hoffen, daß unsere Interessen im Osten ihre Wahrung finden werden. Inzwischen habe der U-Boot-Krieg bereits aus England gewirkt und es sehe sich mehr und mehr in die Notwendigkeit versetzt, den Frieden zu suchen. Es sei deshalb schon jetzt der bedeutsame Augenblick gekommen, in dem es heiße, Stange zu halten und auszuhalten, blis wir einen Frieden erlangen, der unseren Interessen entspricht. Eine Fülle von Reden und Betrachtungen feindlicher Staatsmänner hat uns in diesen Tagen gezeigt, daß auch die größten Optimisten in bezug aus die Möglichkeit einer baldigen allgemeinen Friedenskonferenz ihre Hoffnungen abrüsten müssen. Nach Wilson und Lloyd George spraäien auch Balfour und Churchill durchaus von der Notwendigkeit des Sieges der Entente. Was hilft es, wenn wir Vergleiche mit früheren Kundgebungen ziehen und dabei seststellen, daß die Wortführer der Gegner in diesem oder in jenem Punkte hertte milder oder geoämpfier sprechen. Die Auffassungen und Ziele stehen auf beiden Seiten noch zu weit auseinander, um eine Verständigung anzubahnen. Auch in der französischen Kammer, wo die Regierung eine Vertrauenserklärung erhielt, ist noch die Stimmung des Siegeswillens, sie Forderung Elsaß-Lothringens, Trumpf. Bemerkenswert ist, daß die großen Feststellungen der allgemeinen Ziele, die Führung in der Fortsetzung des Krieges ganz von England und Amerika ausgehen. Frankreich spricht blyß noch aus dem zweiten Gliede mit. Gleichwohl begehrt es, zwar nicht öffentlich, aber insgeheim, den militärischen Oberbefehl. Clemenceau hat dies crngedeutet, in den letzten Wochen allerdings in diesem Punkte anscheinend keine große Tiger- Tatkraft mehr entwickelt. Wenn England zun. Einlenken gebracht ist, so wird am selben Tage auch in Frankreich ein ^Lechsel der Politik erfolgen. Zn Brest-Litowsk werden die Sonderfriedensverhandlungen wertergeführt. Da die Russen einsehen müssen, daß auf eine baldige allgemeine Einigung oder Verständi- gung absolut nicht rechnen ist, werden sie hoffentlich l>on ihren bisherigen überheblichen Tönen ab kommen! Sie n lüften es aufgeben, die ganze Welt mit dem großen Heil ihrer radikalsozialistrschen Anschauungen zu beglückeil. Sie sollten zuerst einmal sich und Rußland mit dem für sie so liötigen Frieden beglücken. In diesem Geiste ist am Samstag mit Dvotzki ein kräftiges Wörtlein gesprochen worden. öffentlich wird die entschlossene Tonart unserer Unterhändler bald die im'lnschenswerten Ergebnisse zeitigen! Wir stehen vor großen Entscheidungen. Die Lage ist soweit geklärt, daß unsere obersten Führer wieder einmal eine neue Marschroute feststellen müssen. In Berlin firtb rege Verhandlungen zwischen allen maßgebenden Stellen im Gange. Unsere Heerführer sind dort wieder eingetrvffen und verhandeln mit den andern Instanzen. Heute soll eine gerne infame Beratung beim Kaiser ftattsinden, au der auch der Kronprinz teilnimmt. Ob es sich dabei nur um die Ziele im Osten handelt, oder ob man dabei auch die Umrisse urrserer Sicherungen im Westen von vornherein genau fest- Men will, bleibt lutf ungewiß. Vielleicht einigt man sich Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauibart: OestlicherKriegsschaupiatz. Waffenstillstand. Jtalienischer Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. Der Chef de§ Generalstabes. Wien. 13. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird veriauchart.' * Beiderseits der Brenta nahm das Artilleriefeuer vorübergehend an Stärke zu. Der Chef des Generalstabes. * » * Die Hriedensverhandlungen. Brest-Litowsk. 12. Jan. (WTB.) Zu Beginn der heutigen Vü-rrarsitzuug^die um 11,30 Uhr vormittags eröffnet wurde, gab Graf Czernk, sÄgendk Erklärung ab: ,Ln der Plenarsitzung vom 10. d. Mi. hat der Herr Staatssekretär der ukrainischen Volksrepublik den Delegationen der vier verbündeten Mäckste die Rote des Generalsekretariats der ukrainischen Volksrepublik vom 24. Dezember Rr. 726 übergeben. Diese Note enthält unter Punkt 7 die Erklärung' daß die durch das Generalsekretariat vertretene ukrainische Volksrepublik in völkerrechtlichen Angelegenheiten selbständig au ft ritt und daß sie gleich den übrigen Mächten an allen Friedensverhandlungen, Konferenzen und Kongressen teilzunehmen wünscht. In Erwiderung hieraus beehre ich mich, im Namen der Delegationen der vier verbürrdeten Mächte nachstehendes zu erklären: Wir erkennen die ukrainische Delegation als selbständige Delegation und als bevollmächtigte Vertretung der selbständigen ukrai- nischen Volksrepublik an. Die formelle Anerkemncng der ukrainischen Volksrepublik als sclbstmrdiger Staat durch die vier verbündeten Mächte Neibt dem FriedenSvertrag Vorbehalten." Herr Trvtzki, der sich hierauf das Wvrt erbat, führte folgendes ans: Im Zu- sammeirhang mit der soeben in der Erklärung der Delegationen des Vierbundes behandelten Frage erachte ich es als notwendig, zum Zrvecke der Information und behufs Beseitigung möglicher Mißverständnisse. folgende Erklärung abzugeben: Diejenigen Don,'litte, die sich zwischen der ruftischen Negierung und dem Geiceralsekretarirrt ergÄran haben -und deren tatsächliche Seiten mehr oder weniger all«! Anwe enden bekannt sind, hatten und haben keinen Zusammen hang mit d.r Fr.rge der SeDstbeü immun« des ukrcwiisckien Volles. Sie sind durch die Müerspiniche in der Politik der Soiojets, der Volks ko. nmissare und des Geuelnl- sekretariats entstanden, Widersprüche, die ib.en Ausdruck erhalten sowohl auf dem Tenitorimn der Ukraine, wie auch außerhalb ihrer Grenzen. Was nun die faktisch vor sich gebmde Selbstbestimmung der Ukraine in Gestalt einer Büksrepublik anbetnfft, so kmrn dieser Vorgang Seinen Raum für Konflikte zwischen den beiden Bruderrepubtiken geben. In Anlrtracht dessen, daß es in der Ukraine Seine Okkupationsgruppen gibt, daß das po!i i'che Lo ben frei verläuft, daß e? dnt weder mittckalteclrche Stand«s>rg>an.s gibt, die ihr Land repräsa.ltrcren wollen, noch von obe:r aus Grund der Machtstellung ernannte Scheimnöffslerien, die in- erlnlb der Grenzen handeln, die ihnen von oben ein geräumt werden, in Betracht ziehend, daß aus dkrn> Terridorüvn der Ukraine überall frei gewählte Sowjets der Arbeiter-, Soldaten- und Bailerndepu iörten existieren, und daß bei der Wahl aller Organe bec Selbfttvrwa tung das Prinzip des allgemei. M. gleickien, direklen und gebinven Wahlrechts angewendet wird, gibt es und Sann es kernen Zweifel geben, da fßder Prozeß der Selbstbestimmung der Ukraine in den ge->gra- phischen E>rei7Mi und in staatlicher Formen, die dorn! Willen des ukrcröriselben Volles entsveckien, seine Dol'enbung sinder wird. In AnbelrackZt des Vorstelvnden und in Uelare n iiwnung uff' der m der Sitzung vom 10. Januar abgegebenen Erklärung sieht die russistlxe Delegation Veinerlei .Hindernisse für eine selbständige Teilnahme der Telvgatvon des General sekretariads an den Fcredens- verhandlnngen. Der ukrainisch,« Staatssekretär Hol ubowytsch erklärte l-»er- aus, die Dekl-cwaüion der vier verbündeten Mächte zur Kenntnis zu nehmerr. .Llus 0>nilnd der'elben werde seine Delegation an den Frie- densverhandlungen teilnehmen. General Hoffman n, der Mevcmf bas Wort ergriff, banerkte, er habe ans der Antwort des Vorsitzenden der Petersburger.Delegation aus seinen Protest ersehen, daß .Herr Twtzki nicht versband'en habe, warum die von ilAn beam'tandeüon Fnnksprüche und Veröffentlichungen g egen den Gei st de s Waf f«n st i l l st a n des verstosien, vkm Kopfe des Waffenstill' -a ds erd.a es standen die Worte: „Zur HerbeiMrung eines d,ruerhff!en Friod.ms." Tie russisch^ Propa- (KTitt tnifftoße hievaege i, weil sie nickst einen dmverhr tm Frieden anstrebe, sondern Revolution und Bürgerkrieg in unsere Länder tragen möckste. In seiner Antwort venoies der Vorsitzende der russischen Delegation daraus, daß die gesMnte deutsche Presse in Rilschuch zuqclaften sei. und -iwrr auch jene, die der Ansichten der rusfifchm reaktionären Kreise entsprächen und die dem Standpunkt der Regierung der Dolkslvmmissare zuwiderlause. Es herrsche also vollbimmene Parität mr dieser Frage, die mit dem WafsenstillstLndsvertrag nichts zu (tim habe. General Hoffmann replizierte,hierauf, daß sein Protest sich nicht gegen die russische Presse gerichtet habe, sondern gogen dre offiziellen Regierungs- kundgebungen und die offizielle Pvopagandatätiakeic, die mit der Unterschrift des ObepSomtn-a-Mers.iden Kr y len ko verehen seien. Ter Oberbcsehlslmber Ost und der StaatsjiÄretär des Aeußeren betrieben kerne analoge Propaganda. Herr Trvtzki erwiderte hieraus, daß die Bedingungen dos Waffercstillstandsver- tvages -Peine Beschränkung für die Äeußormrg der Meinung der Bürger'der russischen Lteintblik oder il-rer vegievenöen oder leitenden Kreise enthalten oder onthalben könnten. Staatssekretär von Kühlmann stellte zu ^en Bemerkungen dos Borsitzenden der russischen DSe« gation.fest, daß die Nichteinmischung in die russischen Verhältnisse ein festsscchmder Grund atz der deutschen Regierung fei, der aber natürlich volle Gegeirseitig^it erheische. Herr Twtzki entgegnete. die Parteien, die der russischen Regierung angehörerr würden es als einen Schritt vorwärts anerkennen, wenn die deutsche Regierung sich frei und offenherzig über ihre Ansichten bezüglich der inneren Verhältnffse Rußlcmds aus spreche, insofern sü dies für iwtwendig erachten würde. Hierauf wurde die Sitzung geschlossen. Aus Rußland. London, 12. Jan. (WTB.) Das Reutersche Bureau meldet aus Petersb urg: Der maxim'a'i'sischeGemeinderat von Pe^e.s-- bürg hat beschlossen, alle Privatwagen mit d.u*: Steuer von 500 Rubeln und alle Pferde mit je 500 Rubeln jähr ich zu besteuern. Für Automobile wird eine Steuer von 150 Rubeln für die Pferdokrast eingeführt. Segelyachten werden mit 1000. Hunde mit 20 Rubeln jährlich und öffentliche Auktionen mit 20 Rubeln besteuert. Tie Volkskontwiissare erließen ein Dekret, daß alle Einrirh- tungen des Verbandes der allrnssisckxm Semstwvs zum 'Eigentum der russischen Republik errlart wertnn. Petersburg. 13. Jan. (WTB sltichLamtlich.) Wie das Rrutersche Bureau meldet, hat Krylenko eine lange Kundgebung erlaffen, in der er schildert, wie die vuftische Republik und die Arbeiter- und Soldatenrate von Feinden umgeben seien und inder er den heiligen revolutionären Krieg! gegen das russische, deutsche, englische und französische Bürgertum ins Auge faßt. Er sagt, für dielen Zweck müffe ein neues Heer ausgestellt werden. Er fordert daher alle Regimenter, Bataillone und Kompagnien auf, in dieses em- zutreten. Hindenburg urid Ludendorff in Berlin. Berlin, 12. Iran. stWTB. Amtlich.) Generalfeldmarschakk Hindenburg mrd General Ludendorff sind heute vormittag in Berlin erngetroffen. Die „B. Z. am Mittag" schreibt: Bedeutsame politische Beratungen und Entschließungen stehen bevor. Die Besprechungen zwischen der Obersten Heeresleitung und der politischen Reichsleitung wurden eingeleitet durch den gestrigen Empfang des K r o tu Prinzen beim Kaiser und durch die gestrigen Konferenzen! zwischen Hindenburg, Ludendorff und zahlreichen leitenden Persönlichkeiten. Die wichtigste Besprechrmg ist auf heute (Sonntag) nachmittag zwischen der Obersten Heeresleitung und dem Reichskanzler Grasen Hertling angesetzt. Das Ergebnis dieser Konferenz wird sodann den Gegenstand der Besprechungen beim Kaiser bilden, die auf morgen (Montag) anberaumt ist und an der alle beteiligten Perscmlick^keiten reilnehmen werden. EHr K r o n r a t um eigentlichen Sinne wird diese Besprechung nicht- sein, da nicht alle Staatsminisrer an ihr teilnehmen werden. Trotzdem wird das Ergebnis dieser Beratung von größtem Einfluß auf die weitere ' Führung des Krieges und ans die Gestalttmg unserer politischeu Verhältnisse sein. Ist politischen Kreisen war heute vormittag das Gerücht verbreitet. daß der Kanzler die Frakrionsführer des Reichs^ tags für heute nachmittag 5 Uhr zu sich gebeten habe, doch ist den maßgebende:! Parlamentariern von dieser Ei ladung nickstZ bekannt. Außer diesen Besprechungen,sind in dieser Woche mindestens zwei Kanzlerreden zu erwarteir, eine im Hauptausschuß des Reichstags über die auswärtige Politik und eine im Herrenhaus über die mnerpreußische Politik. * Ein-e Reichstagscrfatzwahl. Bautzen, 12. Jan. (WTB.) Bei der gestrigen e i ch s t a gF e r s a tz w a h l im Wahlkreise Bautzen -Ka- m e n z wurden für 'Justizrat H er rmaii u (Kons.) 6986, für Kaufmann Pudor (Forlschr. Vp.) 3521 und den Land- tagsabgeordneteu Uhlig (Soz.) 6441 Stimmen abgegeben; 47 Stimmen waren ungültig, zwei zersplittert. Demnach hat Stichwahl zwischen Herrmann und Uhlig zu erfolgen. Aus der französischen Aammer, Paris, 12. Jan. (WTB.) Meldung der Agence Havas. Tie Kammer besprach gestern die Interpellationen über die diplomatische Kriegführung. Marcel C a ch i n setzte auseinander, warum seine Freunde Pässe für Petersburg gefordert hätten. Die Männer, die augenblicklich in Rußland die Macht hätten, könnten begreifliche Vorurteile gegen die französische Rep,r- blik haben, welche die Henker des Zaren unterstützt hätte, aber trotz- drin noch in ihren Augen, die große französisck)e Revolution vertrete. Wilson habe ihrer Ausiichtigkcit feierlich Anerkennung aus-' gesprochen. Cachin schloß sich dieser Anerkennung an und hob die tatkräftige Haltung Trotzkis hervor. Cachin schloß: Jckf hoffe, daß dir Regiermrg die Pässe nach Rußland nicht verweigern wird, um zu erlauben, daß diese Mißverständnisse beseitigt werden. Albert Thomas ersuchte die Regiermrg um eine Erklärung über die Kriegsziele der Alliier-ten. um Teittschlarrd in die Lage zu versetzen, auf unsere umvandelbaren Bedingungen der Gerechtigkeit zu antroortcn. Einige seien der Ansicht, baß ee. nötig sei, eine Äw- bessernng der Kriegskarte lxerbvizusilbren. Diese sei günstig genug, sie ins Auge fassen zu können. Thomas erinnerte daran, daß. als er in Rrrßlaird roar, er von lAsaß^Lothringen gesprochen und laut erklärt »eichen I gÄÄ äffBET# Ätff iTTu ^! D°L- E,derFr°nts-i-n wer ie^s Lob erhaben, aber tat« ga slaSa W-L SÄÄ.ÄÄ WafSL SSÄÄfeT^ÄgÄ d l ch o n Las Wort zu einer längeren RÄ. e^. ^ v 01 - ^ö^-ö ) Meldung der Agence Hava- §r^ bCÖ c'r Pichon erklärte in ferner Red« in oer Anmmer u. a. Die Verweigerung der Pässe für 17 aWi - 77 V wwoviuaiumu iwitoi U.ll|CieE)CU'j , A !cr, daß wir vollsländig gewinnen können 'saute •/!f c lwnn sämtliche uns zur Verfügung stehenden Hilss mrltel benutzen. Tie deutschen Armeen, die durch die Niederlage Rußlands frei geworden sind, sind auf dem Wege nach dem Westen, ^rurmwolbeu, die alles Bistzeri-M überbieten, sammeln sich. W'ir haben fedcch volles Vertrauen. In der ersten Stacht bei Ypern Jrn-'!s? rJn )5 ei ^14, als unsere Soldaten in der drei- bis Vierstichen *■" "" waren, brachten sie jene ungestümen frischen mach- %L N'chiedenen. Dre'chHng7n in diesem Lande machen, l * b s' der Ausstellung von Pässen handelte .es sich tiefes vortellhaft ift. Außerdem wurde dies Verlangen ^n rL^ bu ? ! L Stunde gestellt, als daß wir ijm Folge »A mif n si? 1, ?«* Zöllen die französischen Sozialisten echs«ss^n «Sf„ ^'malMjcherl Regierung und ihren Freunden bitftz ^chrrtt war für uns voller Gefahren. Latten nur ihn gültig gemacht, fo hätten wir unseren Anteil an der J - uu ' 1 , ,ü aarren wir inneren Anteil an der [ im Novemb °? T u , n * ^nommen. Diese Verantwortung haben Mindernd' nur nicht ails uns nehmen wollen, und wir sind fest entschlossen. 'n‘~~ 22?-. :ir fi£ nicht auf uns zu nehmen. Wir wollen in keiner Weiia mit den nehmen wollen, - ' fäZcjT” L" ."ehmen. L maximalistischen Besprechungen verquickt werden, denr^ wir be &JJ Beweis, daß Deutschland uns hineinzuziehen ver- oem Tage, an dem man unmittelbar mit Friedens SwTL an -! ini herantreten würde, werden wir sie in lieber §W Un,e i£I l ^^NENvfsen prüfen und beantworten r?£L,, *Angelegenheiten mit der usurpato Jf 000 ^ m Petersburg kann ferne Rode fein Wir sind l;ben Gedanken einer internatio- seren». Diese stellt die Tagesord- mmg der ^Dizchrschen fozialisttschen Partei aus dem Kongreß der Äß?« 1 «" ArcheiterverciNigung in Clermout-Ferrand dar. Danach betätigt der Kongreß, daß die Acbetterverbände das Recht haben .Konl'erm^ teilzunehmen und eine ,'olche ^ e 3 er ^2 J ! 1 ^5 en - ^ ie ^ e Konferenz würde noch ge- sem wie Besprechungen mit den Maxim allsten Sie Ä Il< ^ ® L *T nQ #**&' «nb an die Stelle Är AuroMat der Negiermig die private Initiative setzen, ohne von Sk andal solcher Versammlungen zu sprechen wo dft hm- öSsrs^r Patrioten srch mit den Anstiftern rrAA r^ürän Eme Gruppe Sowltten öev Kammer hat eine KmWma an On^Trr der nür uns im vaterländischen anfchließen tammt; sre iwmrt vor einem Wäffen.. sttllstand und einem ^«ndcrfrieden. Trotz ki hat auf diese Kund- Er^lejdchung gegen die hertwri-a^id- ^ fPontonichen ^laliumpanci geanlivortet- ®u^>e, öembot, Thomas. Vanj>erveltc und die gLachtetslen M't- Kadetten Partei, die iwitvr unsere freunde sind sin) worden als Internat iorurLe Ma-ub-rilter Dieser ^Briei tec Kr cic Snzialislrn von 9 r rc,l t fl - E als Versohnungssoziatisten bezchchn.n ^ 5 tm> ^ ll;mT der svzrilistrschm Gruppe der iran-- zoschchen Kammer betrifft, so erklärt Trotzti, daß ^e Grnvv- ?ch?n§ ^ a U Grmedrigung fei. „Wir lwffench ld>Io& Trotzki, ..am etnen allgenrernen, d-emokcarischen Frieden W'r erhäl^idurchhe5)enchn>n A.rchrrm des ArbeL- Lander gegenüber der nationalen Bourgeoisd' Samntei < P ie Möglichkeit eines solchen Äampses bindet dem Proletariat ^>.i ide un> Füße im Ti.miw der Bonrgwsu;. Zch war betroffen durch die Stelle in der sozialis'iüch-i Erklärung, welche mir am 31. Dezember Angegangen i?* i r .SiS man ber Untättgkell bez-ichtigt gegenüber der Ta.'kra.t ^^rer-Äuf meme Erklärungen folgten diej<7nig cn Lloyd jin;ere-.- George-.i Brills. Mm will j^r ott»« aCTa&ten ;unb d-uer harten jyctebm ^ d« HMge %t fccr »ri .auß Gcbtasregeümg, welche sich auf das ReckK iri VSlUt, über sich M verfügen, grämtet, ,mb eubKoj. bi? lSn-^ tot cm tagen der Rüitagen. Dis ist unser Programm »ich ich ist V ‘°^- ■ < ^ gor « c dargclegr (n, Was bie ^rnlffißjz f ® karrn rin Arg allein sie »mto ^ 2l °^ ® Corffe ctE4rt E» das ist auch <% jd a r > s. If fllln sAsTB,) Meldung bcr Lgence Kavas Z^n^eit^ P7ch'7u s^ - mt mWl,tet beC ^sw-rti-en Äuge- ® l t Methode der Einzelnoten hat gewisse Nachteile. Sie kann ^"lfassüngen Raum gewahren, aber eine gemeinsam ändern, um so mehr, als sie ^ als Lmipt^che ^cacheen. den. z?itq D.ivorlzutragen, o.; t? den ni, ErNarungen des Sumes entbehrten. (Lebhafter Beifall Bleibe A mir somit fest bei ber, mtt unseren Verbündeten getroffenen Brreiw öZbeu solche mit Julien. Serbien und Rnmä ^ Ehrer^i anderen M-erer Allrierten. Um nichts in der Welt werden wir sie, brechen. Wir mühon schließlich M.t blÄä in^u Wil^n' uns gCäÄ>9!Cn ; ^ 11 ^ unserem cjcmefnianrei { ^5Ulen, uns gegenseitig zu unemtutzen. Man sprich! von nn- frmnniamen Note. Denken Ytt doch daran, daß es gegenwärtm 17 Mächse -gibr. die sich im Kriege gegf.l Deutsch- ltot 22 lb *?* »reallveinMaden und ihre Krieg--- für die Bchrennig der M-nqjchshviL auss neue zu formuliere!^ Auswahl unter ihneni g-errorsen weroeu. oder loll man- . ^t ^-^ blich ztot bet Sttm>^ wo dies notwening sein ichrd. noch verelUchen und M einer Art von Borsriedenslonferenz'? Glauben Ab mir daß es sich hier um etvaz, ano-erv gekomm-n SÄÄS“ 16 *** *™ rt - ^ i.t also o r i s, 11. Jan. MielÄung der Agence Havas. Die vach dem berrchugtün Ergebnis die Vertraue n/'s- lll b Ä1?. ; £ u 377 - ««0« 113 Stimmen angen om* 35 geeinigte Sozialisten 23 UnÄdU^gt ^ sozialistische RepubLikaner und'zwei tigen Armeen um den Sieg. Nach all dem Kampf, der stattfand war ihre Lrnie ungebrochen. Wir werden jetzt besser vorbereitet - volles Vertrauen, aber wir Müen euch, uns leben Näann eiligst zur Erhaltung unserer guten SaclM zu Hilfe * U 'i£v r£l' J v> kriegsgeübten unbesi^charen Veteranen Frank- re.ch.', Gngiauds und Italiens frisllne abgehärtete, ständig wachsende Armem der gioHen Republik an ihrer Seite finden mögen Dre Rcriorduun^ der britischen -ldmiralitiit. §vndo n , 11. Jan. (WTB.) Das Renterschs Bureau meldet: ^ire Neunrgan r. sa t ion de r Adm i ra l i t ä t ist durchge ührt. Tre Mitglieder sind: .Kontecadmioal Sic Sioney Fre- ^-S^nterarmiinrl GenM^Hope. Artliur Pease der rj >er - 4 .?‘ a ?f :> [ t ? 0 l ?n - ^ CC Konteradmi al Henry Oliver imd d'r Karn.an God,rey Paine treten ä’irücf Aränvchd Hu rd sagt im „Daily Telegraph": „Die neuen Er- nennuugen m der AÄniralität werden die Befürch'u.ngen le'citigen, sichtig^ist^ ^ m feelT Grundlagen der Marinepwlitik beab- Englischer Heeresbericht aus Ostasrika vom 11. Jan. Der Verlauf der Operationen vom letzten Monat wa»». folg-enoer: Nachdnn eine deutsche Kolonne unter General von ^kow-Borbeck als kleine erschöpfte Truppe, die unter Le- vensmittel- und MunrttonsMangel litt, das portugiesische rlz - e J i ^ F o nl a betrat, bewegte sie sich das Ludschental aujwarts und eroberte auf ihrem Vormarsch mehrere kleine iso- che__ Posten. Sie zerstreute sich dann in kleine Lrupp- und Sttei abtellungeii über das ganze Land zwischen Mwemba (ln der. Nähe des Nyassasees) und der Mste bei Part ^lmalta. Brioche berittene Truppen folgten den Deutschen das -.ursa?entat amwarts, während crirdere Kokannen, die mir den Por- tucneien gemeinsam Vorgängen, in Port Amal'ta ausgeschifft wurden utl : ^'?^^dere vom südlick)en Ende des Nyassasees in östlicher uno nordöstlicher Richtung Vordringen. In den letzten Tagen kam , Pacroulllenkampsen im Gebiet von Mwemba. wo eine e.nouaw ^lteilung im Lulschuilingatal aus gespürt wurde. Buiatz s-es WTB. Während die Lyoner Funksvrüche gerade in ,.er Ictzum Zeit aller Welt Wunderdinge van der großen Zahl der m 1-lstasrira angeblich vorhanden gewesenen Truppen der Deutschen erzählen und daher bemerken, daß der unter General Lettow in ,^,f^ugrensche Gebiet emgchrungeire Rest der Schutztruppe noch I<03 Europ .n und 9000 Llskari betrage, spricht Reuter nunmehr von „einer kiemen erschöpften Truppe". Wie reimt sich ba* altzuregen. Dann könne man in zehn Jahren entsche. ob das Vertrauen zu dem Volke gerechtfertigt sei. Der Tizepraitdent des Staatsministerriums wandte sich gegen " natwnalliberale^t Abgeordneten und wies aus das Ber wrechen der Krone hin. Es sei höchst bedenklich, die Vorlage, cue aus Vertrauen aufgebaut sei, abzulehnen oder zur Hälfte anzunehmen. $tei ber Weiterberatung erklärte, nachdem ein fteikonservarive-. ^geordneter sich gegen den Vorwurf der Verschleppung .Tewender baue der Minister des Innern, er glaube nick-t an <5er,chlcpvungsabsichten und spreche den Gegnern der Vorlage Absichten zu. Wenn die Vortage nicht angenommen ^llte, sa würde die Enttäaschung der im Volke genährten jungen von erheblicher Bedeutung für die innerpolirisch.' ] £ m r Glicht Opportunitätsrückuchten seien für die Re /"^gebend, sondern allein die Sorge um die Zukunft, im sw* Lr r q? '/ b e U 1 b c / Slaatsm,inrsteriums erklärte ^ .Aussprache, daß eine Enttäuschung weiter Bolksschich ]tx ’ n? cun öic Vorlage nicht im Sinne der ^r!2!!fT n läme. Ein f o n se r v a ti v e r Redner ai - T ' bestehende Wahlrecht reformbedürftig sei, e V n fetterer konservativer Abgeordneter darauf hin eme oer Fvlgeerscheinungen des parlamentarischen Systems Lockerung der Schuldisziplin und die des Religwnsunterrichrs aus der Schule sein, zwei Ku turmomeute, tue Preutzen mit groß gemacht hätten. Ein ^errenbm'äon^ Abgemoneter wandre sich dagegen, daß die vorweggenommen werden soll und bezeichnete K n flfe d^lrtlk m den Ostmarken als einen Mrß^rfolg. Ein polnischer Abgeordneter meinte, das bisherige russische Re- gierungssystem in Polen fei bei den Polen tief verhak Ter Krieg werde dem polnischen Volle die Gleichberechtigung bringen e>.> werde dann nicht mehr dem widerwärtigen preußischen Regi' 'Erftegen Der Vorsitzende ersuchte den Xcbner grünere Mäßigung. Der Krieg werde das Massengrab für den nationale Chauvinismus sein. Der Vizepräsident des 13 nuni^j.ju m3 wies die Vorumrfe zurück, die ob^ semv unwahr seien und in der Form eine schwere Beleidigung bie Regierung darstellten. Er sprach die Ueberzcugung Ludschental l daß wohl nicht alle Polen auf diesem Standpunkt ständen \ Gs Ware also eine grotze Undankbarkeit gegenüber dem Könige' der gerade setzt aus hochherziger Gnade den alten polnischen Staat wiederhergestellt habe. Nachdem ein konservativer Redner erneu Anttaq begritndet halte, woncch die Bereichgung"der drei Vorlagen durch em Mantelgesetz verlangt wird, wurde die Welierberatuu g aus Montag vertagt England und Japan. dern, 12 Jan. ie a-,s ihrer ^^ Mli-S-p-ta'in S, ^.5,. tm J2 l . cr Öffnung aut einen euejefy:tauben Milttärffchen ^reg am. Wir hab^.i unsere K r i e g s z i e l e k^ar und nüchern,bekamttgegeben, nüchtern und furchklios. De nächste Aufgabe ist sie demLeinde au fz u z w i n g e n. Indem nisch an die Bereinigte i Staaten wandte, sagte Churchill' Bauet Schftle, vre allein euere mächtige, unbegrenzte .Kraft auslösen können Gebt euren Kredit für ausländische Kriegsmaterial, ohne das unsere volle Kraft nicht aufrecht erfaßen werden kann. Lasset EJS ^ erru 3tami Schiffsraum dazu gebrauche, um fernge oder ball)fertige Pwdükte anstatt Rohmaterial, das jv viel ' Raum evmrmmt, M tvlMsMrtieren. Bringet uns Gejchofje. anstatt Stahl Die feinvlichcn Luftangriffe im Dezember. Berlin, 12 Jan. ^WTB. Amtlich.) Im Dezember unternahm der Regner 13 Luftangriffe auf das deutsche Hei- m -r a Jl \ c -• .S^Hs Angriffe galten dem lothnngischchuxembur- gis chen^Industriegedret, / Angriffe der Stadt Freidürg sowie an- deren Städten m Baden, den Städten Mannheim, Saarbrücken und Zweibrucken. Bis auf eine Berriebtzstörung. die durch ein Bombentreffer in die (basleitung eines Eisenwerkes verursacht wurde war das Ergebnis oer Angriffe bedeuttingstos: der Schaden an priva- tem Eigentum war im ganzen gering. Durch die Angriffe wurden sichen Personen getötet, 31 verletzt, darunter französische Kftieqs- geiangene. Ein feindliä-es Flugzeug wurde innerhalb des deutschen Heimatgebietes, ein anderes jenseits der Linien abgefchoffen derlrn, 12. Jan. WTB. Das „Echo de Paris" brachte ?m ^27. Dezember ernen Lertauisatz von Maurice Bar res den schbst Clemenceau als eine peinliche Bloßstellung der französischen .Vumamcat empfinden dürfte. Darin heißt es mit zynische» Offen- hett: „Das ftlugzeug bekämpft in erster Linie die B e v ö l k e r u n g der ötabu. Es braucht i^rher für Tagesangrisse wenige Muni- tton und Boi,' u kleineren Kalibers mitzunehmen, da die Straßen dann I« ohne!".i stark belebt sind, tvährend bei Nacht die Geschosse meist auf freies Pftaster ausscklagen." Das „Echo de Paris" schließt seinen Artikel mit den Warten: „M a n n h e i m stellt einen präch- ttgen Rekord für ^taffelflüge auf." Ai>5 dem Reiche. Die prerrßiM Wahlrechtsreform. .Berlin, 12. Jaw (WTB.) Die Wahlrechlskom- es Abgeordnetenhauses setzte vormittags dre allgememe Aussprache über die drei Vorlagen fort Em Natronallrberaler sagte, die Verdienste unserer Letzte riaebrichten. /ö , WTB.) Großes Hauptquartier. 14. Januar (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. H e er es gruvpr Kronprinz Ru pp recht. ck^te Feuertätig.eit bli^b t.lg.üblr meist auf Storunas- feuer beschränkt. In einzelnen Abschnitten, besonders beiderseits von Lens, war sie am Apeno gesteigert. Aufklärungsabtestungen vrangcu südwestlich mm Ar- mentieres und nördlich un La Vaaucrie in die englischen Graben und machten Gefüngeac. Heeresgruppttl Deutscher Kronprinz lind Herzog Albrecht. Mgeichen von erfolgreichen Ertundnngsg 7 fechren in der Gegeno von Iuvincourt und auf dem Westufer der Maas verlref der Tag ohne besondere Ereignisse. Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Mazedonische Front. Westlich vom Ochrida-See, am Dobrovolft und südwestlich vom Doiran-See Artillerietätigkeit. Italienische Front. Die Lage rft unverändert. Der Erste Generalauaniekmeifter Ludcndorff. * * * Neue U-Bvot-Erfolar. Derlin, 13. Jan. (Amtlich.) Bei Harter Beivachuug und unter wartster Gegenwirkung, die virtfach auch durck: feindliche Lustslreitkräfte ausgeübt wurde, oersenllLi unsere U-Boote im Aerm cl-Kanal und an det englischen Ostküste fünf g r o p c r e T n m pfer. Die Ndshrzahl der Schrift war tief beladen und bewaffnet. Der Chef des Mrniralschbes der Marine, -öer l iu, ,14. Jan. Die Besprechung der Fracht raum-? frage tn oer englischen Pres s - iv-nzeurriert sich ber Sach- la0e ent,preck>erch mehr und mehr auf die Frage der Neu!«uiLw, wahrend d:e Bedeutung des neutralen Frachttanmes und der Liuwack?s durch die beschlagnahmte deutsche HandelstonnLac in den Hinter grün .i tritt. „Daily Telegraph" stellte vvr' einiger Zett fejt, daß ivahrjchfeinlich trotz alter Provl/ezenrngen nur ein^' Mil- lion Tonnen Frachttaum inr Jahve 1917 fertiggrsttcklt nwrden it;cn. selbst lvenn man biefe Ziffer auf IV2 Mlrmi Tonnen Aölft, ei'ttsprwft ne nich' annähernd den nnglisa-Narl>herm und Ludwig Römtzeld inMeßen zu stellvertretenden. Mitgliedern der Disziplinärkammer für die Notare der Provinz Oberhessen: die Notare Mheinven .Jussrizrat Otto Schwarz in ÄÄrrms und JustWvät Dr. Johann Reinhardt in Mainz zu Mitgliedern, die Notare Justrzrat Dr. Otto Bmg in Mainz und Justizrat Eugen Calman in Al^y zu stell vertretenden Mitgliedern der Diszivlinarkanimer für die 3h>lxrre der ParwruA Rhen:Hessen!, lämcklich für die Zeit bis Aum 31. Dezrfnlber 1920, ernannt. — Am 4. Januar d. I. wuche der Bcchnwärter in der Hesfisch- Pveußischen Eisenbahngememschaft Kvnrad Emich zu Darnrstwt vom 1. April d. I. an in den Ruhestand versetzt. ** Auszeichnungen. Garde-Füsilier Ernst Jäger erhielt die Hessische Tapfer^idsmedaille, Musketier Muck das Eiserne Kreuz 2. Klasse. ** Beförderung. Bizefeldwebel Schl 5 rb wurde zum LMtnmn d. Res. befördert. . cker - Ausgabe. Ter bei darr Meinhündseru der Stadt Gießen besrsllbe Zucker für Jammr 1918 kamt von Dienstag den 15. d. M. ab gegen Vorlage des Bestie!lausweii'es zur Buckerka rle wnb AKieferung der Zuckermarke Nr. 1 in Empfang gemmrnren werden. Siehe Anzeigenteil. ** Tie Auszahlung der Familien Unterstützungen an die Angehörigen der zum HeeveÄüenst Einberufenen für 16. bis 31. Januar 1918 findet in den nächsten Tagen statt. Siehe Bekanntmachung. ** Aus der Heichelheimschen Stiftung ist eine Gabe an eine in Gießen wohnhafte, würdige, bedürftige. christliche Familie oder Person zu vergeben. Näheres siehe Anzeigenteil. Tie dres'.ährigen Zinsen aus der Stiftung der Frau Hofgerichtsrat wn Krug und ihres Sohnes, des Hofgerichtsrats Tr. Karl von Krug sowie des Gemeinderats Friedrich Lony senior sollen verüben werden. Näheres siehe Anzeigenteil. ** Verkehr sein schr än ku n gen. Im .Zurgvei-keh- Frankfurt— Gießen treten weitere Einschränkungen ein. Siche Anzeige. . * Stadttheater. Um Kohlen zu sparen, wird in der lamendeu Woche das Theatergebaude nicht geheizt. Es finden deshalb außer der heutigen Vorstellung für die kriegsbeschäfrigte Arbeiterschaft an den Wochentagen keine Vorstellungen statt, und auch die Theaterkasse bleibt bis Samstag den 19. Januar ge- sttLossen. An diesem Tage w.rd die Kasle um 10 Uhr morgens geöffnet. Die nächsten Vorstellungen finbeii am Sonntag den 20. Januar statt: an diesem Tage wird gegeben — selbstverständ-. lich bei wieder geheiztem Hause — nachmittags „Glaube u n d Heimat" intb abend „Das D reim ädert hau s". ^Landwirtschaftliche Versammlung. Mähend de- Krieges nmßtr naturgemäß die landwirtscl^stliche Dersamm- ttMMräliqkeit er!«blich eingeschränkt werdm. In vvlen Kreisen. ,yrc Landnürtschait besteht >alez das Be strfnis, Mälzer e Mittci ungen *“ «Wtei über Fragen, die für die Landwirtschaft während und hnn Krieg von te ortderer Bedeutung sind. Die durch die Ber- iMtnrne bchi"gw.l ^chusterig teilen im landnürtscha tlichrn Betrieb txwen ebenfalls das Bedürfnis zu einer Ans prache der Landwirte mr. ilner' landlwri'chatt! scheu Berussvettretung dci vorgerm en. ^Orerzu rst in einer cwn der Lanix virtchastskammm aus nächsten ^rnwtag den 15. ^arruar 1918, nach nrttags IV2 Uhr, zu Giesen. vtn Gasthaus Großherzog statt rndenden landwirtschaftlichen Verein solcher Kursus einem wirkt icherc Bedürfnis entgegen und v«r> dient '.veil geltende ^st-teilig ung. Siehe Anzeige. «Ä cAnf f« ÄNtMrkiuW a'idu ßssforasrat • 3 Me GsLK» an&nttf&fisMe bnng.cn- _ Die Golöankausfteüe t!t den Ränmen der vezir!§spar!afle Gießen ist morgen _nachmittag von 2 bis 4 Ahr geöffnet! Laiwkrcis Gießen. . E. Hak te nr od, 13. Jan. Das Hessische .EriegsehrrnZeichen m Elsen erhielt der Unteroffizier Karl Ä l b a ch * * e Um iKim 6.^001, 13. Jan. Tie Hessische Tapfer- rettsmedal'lle erhielt der Tragoirer Ferdinand D i e h l. Kreis Schotten. ^ an - Ln den Schulen des Kreises wurden mr Bezirk Gedern gesammelt: 7,21 Tz. Obstkerne und 4^4 Dz Brenucstelw rm Bezirk Schotten 11,68 Tz. Obstkerne und 4,38 AZ- Brcnnenetn. rm Bezirk Laubach 6,01 Dz. Obstkerne und 5.71 Tz. Brenne, m Bezirk Ulrichen 4,30 Dz. Obslkrne und 1,35 Brennepeln. .— Rudingshain. Das Eiserne Kpeirz cr- hlAr der Garde-Füsüier Karl Rnppel. '' La u ba ch, 13. Jan. Tern Schrcibgehilsen Gg. Tr ö l l t r das KJiegse Iren Zeichen verliehen. schart wäl-cend urrd nach d?m ,Kr«g" Näheres ist aus der in unserer SanlsLLMU.mmer verösse-ttlülsten Anzeige zu erleben. ~ a . ElnKu rsu s im Stopfen von Strümpfen und Wertzzeug, gehalten von den 5>andarbeitslehrerinnen der Alice- wird am Mittwoch abend seinen Anfang ne!m«n. Bei der ^ocwendrgfe:!, da<; un Hausl-alt vorhan'-'ene Material sorgsäliig zu ^halten, da neues bald kaum mehr zu kaufen sein wird, kommt Kreis Frtcdberg. v.- ^?L^.^berg, 13. Jan. Un.e der Leitung des Molkerei- dwetwrv Br l l - Osthäm. trat hier der Verband he sichrn land- • lC 2£ J ' a ^ ,IfI l: 11 LA'osscnschaftcn zu einer Bezirks itzmig zusaninien. m der Direktor Berg-Damr,lad: sich in bemerkenstvetter Weise Mrtb'.lst' «der (Äerwssenjähsten bei der Ermssung der land- w-rrtschrstlrchen Erzeugnisse ansließ. .Tie Genossenschaften erklär-n ihre Berechmlligkett zur Einrichtung der sogenannten Borratswirt- schalten aus der Gründlage der Genossenjchalten. Tiefe sollen so auvgedamt werden, daß nrit ihrer .Hilfe in jedem Tore die Erzeug- 7n,ie lückenlos ge.aßt w-evden können. Dadurch kommt das .Konr- miss-wmarstzstom in feiner jetzig«l, Form in Fort all. Borli.d'iäp in ^ Getre-cheer.ajsung sind die Einrichtungen der .sstreise und Lanterbach In der Besprechung wurde die allseitigc Mtthü,e der Genoisettschasten zu gesagt. 0. Bad-N au hei m , 11. Jan. Frau Oberstleutnant von trzemiezny kam bei dem gestern hier herrschenden starken Glatteis zu Fall und erlitt einen Armbruch. c- Wzo h n b a ch, 14. Jan. Das Eiserne Kreuz, früher die Desftsckw Tapferkertsmedaüle, erhielt der svanonier Gustav Stoll. Die Hessisch Tapferkeitsmedaille erhielten der- Unteroffizier Aiugust Graulich und Landsturnrmanu Hermann Wagner. Starkenburg und Rheinstrssen. . ^ ^- auf dra kritische Sand der Heuver'orgunti der stadttschen Fuh-.averksbesitzer hin. Sie lxckamen wohl B^zn.gs Euu. aber nirgends Heu, sol>aß sie vor der Nattvendigkeit sw dm ihre Pferde abMschrtften und dm Fuhrbetrieb crnzustelleu. Da aber auch vre Militärbehörden m mrbedingws Jnt-ereste zur Aufrecht- erhaltung des vrivalem Fuhrbetriebs zur DM^gimg der Bevölkerung mit KbUe und LebansmitEn besitzt, beschoß m'an bei der! Jndentvntur des 18. Aj- Kl. um sofortige Msüfe der Heunot vorstellig zu iverden. > ch. Bingen, 13. Jan. Die Kriogsteirerungsznlag^n in drr S'a^tvettvaltimg Bingen, die den Bowlen imd Badienpe'e-i der Stadt zugute 'kommen, ivurden d-,rch einen Beschluß der Stadtverordn etcnversammlimg festg.es etzt. Sie sollen bis zum 31. März 1918 m Gelttmg bleiben. Hesstn-Nassau. ^ Sl ^ L b - 13 Dan Das hstsfge Kin:- hLnStlieater brachte das drerakttge Lotsviel „Der Scheidimgsan- walt von Kurt .Kraatz und Richard Keßler in der Uraufführung heraus. Das «Vtückchnr äst recht niedlich gescknieben und birgt in den drei Ackttn sch stets steignuche heitere Szcmen, obgtcch der Jn- baU Anßerg-ew§lstilcheoigen Angeklagten unter Zubilligung mildernder Umstände yu €1711'! Gefängnisstrafe von einem Jahr und 3 Mvnaten, tvelch Ltra?e er alsbald anerkennt. Wegen schwerer Urt'uudenfälschung erhielt che Johannes W. II. ^hcftliu in Groß-Fclda unter Zubilligung mildernder Umstanve 1 Monat Gefängnis. Sie war angeklagt und geständig, im De- 2 Pmn101 a 1 k _ fcft. -:_ cm • . m r ^erweise verdäckstigenden Brief bom 30. 12. 16 mir dem 3camen „M. L-p." Unterzeichnete, sowie durch dieselbe Handlung sich der schrneren Urkirndenfälfck/ung schuldig gemacht zu haben. In veni «- wähnten Brief wurden anderen Personen Unregelmäßigkeiten im LebensmittelbeMg zuin Vorwurf gemacht. Die dieserhalb angestell- ten Ermittelungen ergaben nicht, daß die in dem Brief enthalrenen. Anschuldigungen wahr waren, dagegen stellte sich heraus, daß nicht die Frau M. Sw-, sondern die Angeklagte die Schreiberir) des Briefes war. Der am 21. 9. 81. zu Gießen geborene Dachdecker Andreas I der Laklerer stttkolaus H. von Stetten Cmb d.r Sattlec Karl Friedrich K. in Offenba-ch sind angettagt, in gemeinsüLlftUchec Ausführung m der Nacht vom 20./21. September 1917 yu Friedberr einen dem Ho Echchec V. selbst gehörigen Treibriemen im Werte von 200 Mark und drei demselben gehörige Stallhasen i W. von 30 Mark aus emem Gebäude nrittri? Ernsteigens imb öin- bruchs entwendet, ^sowie ferner zur greichjen Zeit erneu Diebstahl be^m Kaufmann Franz^ W. versuch. ,u haben. J:n letzten Fal'. hatten sie es aus die (rntwendung von Rot- und Weißwein ab- gi'iehcn, roucoen aber durch das Anschlägen des im .Hofc be-- fmdlichen Hundes so4ore durch das Erscheinen des Besitzers am Fenster, der das elektrische Licht ffn Hofe einschaltete. daran gehindert und verscheucht. Von den gestohlenen Hasen erhielt jeder ein^n, der Trerbnemen wurde von K. und H. in Franffurr für 80 Mar^ veffkaust. was (Bericht versagte den viel'ach voriechaften Angeklagten mildernde Umitände und verirrtcilte H. und K. zu (Gesamt- Zuchthausstrafen von je 2^2 Jahren urtb dm I. zu 2 Jahren ZuckA- haus. ferner wurden allen drei An^ttlag-ten die bürgerlick^u Ehrenrechte auf die Tauer von 5 Jahren aberkannt. Spiefplon des Gieffener ZtadWeaters. Mon ag 11. Jan., 7 l /2 : Sond r.ott,. f d krieg7b sckäft Arb Kern KartenverVauf.' „Tie verlorene Tochter". Dienstag 15.. 8- (In Bad-Nauheim) „Das Drermädeclhaus" ™ Gew. Pr. (rem.). mäderllxms" .Glaube und Heimat". 7tt» Sonntag 20., S l /2i Gew. Pr ..Das Drei- UnrVer'stkäts-NaeLDrL'Ä^ten. Göttin gen, 11. Jan. Hier stvrb am 7. d. M. den 'Ordinarius der semitischen Philologie an- der hiesigen Universität Geb. Regierungsrat Prof. Dr. tlwol-, jur. e:. vlstl. Julius Well hausen. Der Gelehrte, der srül'er in Greifswald, Halle und Marburg dotiert liatte. war Ritter dos Ordens tr>ur Ic mnitrt und Mitglied der preußischen Slskademie der Wissenschaften. D. Z. Aus der Pfalz, 11 Jan.^ Kürzlich hat König Ludnng von Bayern dem Weinmusemn zu Speyer einige Flaschen Wein aus den Jahren 1540, 1633, 1725 mrd 1822 überwiesen. Ter Wein Mirdc dieser Tage einer wissenschastlichen Probe unterzogen, die feststetlte, daß es sich um einen unübertrefflich köstlichen Tropfen lxindelte. Der Wein wurde daranfhin, mit einer Analnse versehen, dem Museum eingereich'. In dem Muse uni nehmen diese neugestifteten Werne -indessen nickt die cftte Stelle ein Es befinden sich in ihm nämlich die ältesten Weine der Well Der älteste Weinkrug, der hier zu sehen ist. wurde in einem Römergrabe gefunden. ^ Ein Me ist er der schwedisch-finnischenKinder- dich tun g. i»Zu Qt>pelius d. I. 100. Gdlmrtstagr. 14. Januar.» Unter den schwedisch-finnischen Dichtern des 19. Jav.hawderts ninimt der jüngere Zakarias Tot.eli.us eine erste Stell, ein. Tape- lius ist am 14. Januar 1818 in Kuddnäs als Sohn eines Prvvinz- arztes, der ein eifriger Santtniler finnischer alter Bolislieder wai, creboren, und schon in seinen Knabenmhren enrpsing seine Plmrrtasie durch Dichtungen und Erzählungen reickie Anregung, die die Liede zu seiner fmnrschen Heimat in chm lvochen. Als Fünfzehnjähriger veröffentlichte er sein erstes 6dedicht, war nach vollondettn STudien publizistisch tätig und redigierte von 1812 bi - 186J : it schwedische „Helsmchorter <^ttung'3 in der er in dichtettslchel Form zu sagen versuchte, was die russische Unterdrückung den sinn Ischen Vaterlands fteunden zu äußern verbot. Manck-e seiner rein lyrischen Dichtungen criunecn in dem Wohllaut und der Anmut der Verse und der nry,tischen Naturauffasjung häufig an die (Äanztage der >üomantik In einer isteil-e von Erzählungen, die Finnlands Geschichte von Gustav Mols bis zu Gustav III. zürn Grmrde babeu. hat Topelius überdies kleine histvrisckle Meisterwerke geschas'en, die noch h-ute eifrig gelesen rverden. Das Beste alwr hat Tovelius als Kinderdick'er ge geben, und noch heute sind es seine der Bnderwttt gewidmeten vollen ErzäUungen, Märchen und kleinen Gedichte', dir über Fjnw Imid und Schiveden lsinaus Tausendc von KmderhLrzcu erfreuen Des Dichters Romantik feiert k-ier ihre Triumphe- si- neckstrtt wtt Nackchildungen. der Wirklichkeit voll gutherziger Laune nud schlagender Wahrheit, uni die jungc-u Hörer oder Leier zu entzücken. 9ü»ck, öl Deutschland lttlen Tol'elius' Kinderdichtunw , in guten Uebersetzungen ivefte Verbreitung ^ürnden Sn äußerm Lebensweg führte Tovelius im Jab re 1863 als ordrutlick^n fesfor für sinn ländische, russische und ;uwdiscke (^ichichle an gjr Helsingfvrjcr Universität, aber nach 15jäüriger akademischer Lbirk- sanikeit legte er die Proscsflur wieder, um vm d.i ab icstever gar» « srnen dichterischen Neigungen zu leben Am 12. M >r; ist Zakarias Topelius, der eine lanlgr Reibe von Jabrrn hindrrrchj auch Sekretär^des Frnnsändischen Nunstvennu- g-eivestn ss< in Helsrmchns gestoibeik. Statt besonderer .Anzeige. Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, meine inn igstgeliebte Frau, unsere treusorgende, gute Mutter Frau Annie Brandenburg erfahrene, selbständige u-auch jüngere. sofort gesuch'. Kenntnisse im FrerleitungSbau erw. Wilhelm Schmidt, Goethestrahe 23. geb. pascoe Leute nacht zu sich zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten: Sanit-Rat Dr. Georg Brandenburg Kräftiger Hilfsarbeiter gesucht. . Br «hl Hk Druckerei Schulstratze 7. 427 D und Kinder. Trier, Berlin-Wilmersdorf, im Felde, den 10. Januar 1918. Die Beerdigung fand statt am Sonntag den 13. Januar, nachm. 3 Uhr, von der Leichenhalle des städt. Friedhofes. Danksagung. Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verlust, sowie für die zahlreichen Blumenspenden sagt innigen Dank Familie Carl Müller. Giessen, den 11. Januar 1918. Fleißige fraurn und Giessener Konzert-Verein Sonntag den 20. Januar, nachm. 5 Uhr, in der Neuen Aula. Das . Wendling-Quartett aus Stuttgart (die Herren Prof. Wendling, Hans Michaelis, Philipp Neeier, Alfred Saal). Programm: Streichquartettjop. 76 N. 5 in D-dur v. Haydn, Trioop. 77b in A-moll v. Reger, Streichquartett op. 59 N. 1 in F. van Beethoven. Zum Eintritt berechtigen die für das 4. Kon :ert ausgegebenen Karten. Eintrittskarten 3 *~ M. ( 2.- M., l.- M., 0.50 M. Studentenkarten numeriert (nur gegen Vorzeigung der Ausweiskartei! im Vorverkauf) 0.75 M.. un- Mädlhrn die schon an Maschinen ge- arbeitet haben, erhalten dauernde Beschäftigung. Cisrnwcrk Huister, (SifSfn, M°r«nrc.b.n Für mein Eisentvaren- aeschäst suche ich sofort ein ju-zcZ ADük« di. 98. Häuser, Giehen, 348 Wcuitabt 56. Für sofort tncht.tträft.Mädch.-n auf ein Hofgnt in der Näbe von Gieße,' gesucht. Näheres zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gieß. Anz. 329V Danksagung. Zuruckgekehrt vom Grabe unseres lieben Heimgegangenen, des Werkführers Wilhelm Stecker Sunt Muggstchcm mit Hilfe für morgens und abends gesucht. 287 I. Weiner t, Neuenweg 9. Ordentliches, jüngeres ?ienfl»!itdchkn,baM Frau Dize - Postdirektor vor, HüUzin^slocwen, Friedrichstratze 10 III. 425 Jüngeren Mädchen für Hausarbeit tagsüber gesucht. Dienstmädchen vorh. 08494 Krenzplast 14. sagen wir allen, die den Verstorbenen durch so zahlreiche Begleitung zur letzten Ruhestätte, sowie durch Kranzspenden und Worte treuen Gedenkens die letzte Ehre erwiesen haben, insbesondere Herrn Pfarrer Hartmann für die tiefempfundenen Worte am Grabe und der Firma Carl Emmeüus für den warmen Nachruf unseren innigsten Dank. Ord. Kfenstmädchen für leichte Hausarbeit für sofort evtl. 1. Febr. gesucht.^« Frau I. Kugelmanu, Stevhanitr. 43. j stel l enI bes Üc he]| 414 Die trauernden Hinterbliebenen. Alten-Buseck, den 11. Januar 1918. Bessere ZrikgttSniitM tücbtig in Küche u. Haushalt, sucht für halbe od.gnnzeTage Beschäftigung. Angeb. unter 68498 an den Giest. An?,, erb. Ve r'k Juiigks. rllglkhks PserS zu verkaufen. 424 Schmitt, Schellubos. Tel Post Schotten, Telephon 216. Lokomobile. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste, besonders für die überaus reichlichen Blumenspenden sagt herzlichen Dank Frau M. Trechsler Witwe nebst Kindern. Lieh, den 14. Januar 1918. Eine fahrbare lOpserdige Raden2a- Lokomobile, noch tadellos tm Stande, verk. 31. Warm Zimmerei n. Dampfs igewerk Nieder-Qbmen. 326 Ä.äs»»ikafucla»- 403 jgSzts-nitMr neu, Prachtexemplar, Wert 500 Mk., für 275 Mk. abzu- geben. Off. u. 14048 an CSaasonstela & Vogler, Frankfurt a. 3fi. 416hv Be&r. Baäaoiflr., ftaafcsHeoJan, Bade .^anas, ßag*8eixö!eh«i i-urf. Bletchstr. 25. 1 . ^ VE R fVi t E ru r4 Q E M Am Samstag, dem 12. 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Anmeldungen an Herrn A. Aarubach, Landgrasen- strahe 5, oder zu Beginn des Unterrichts erbeten. Auch der gesamte übrige Unterricht wird, am 14. Jan. beginnend, wie folgt in oben erwähntem Unterrichtslokal gehalten: 248 v Fortbildung: Dienstags und Freitags von 9—10 Uhr,- Diktat: Montags von 8—9»/, Uhr: Nedekcdrist: Donnerstags von 8—9'/,Uhr. Der Vorstand. im Älter von 32 Jahren von seinem langen, schweren Leiden erlöst. Im Namen aller Leidtragenden Frau Hermine Schmelz geb. Lynker und Kind. Gtesten tLindengaffe 2!, 14. Januar 1918. 2 eins möbl. nerrn. Lölvenga immer zu e 1 1 . Jagd-Verpachtung. 1 f MSETGESUCHE**! 8—10 Zimmer Wohnung Die Beerdigung findet Dienstag um 8 Uhr auf dem Neuen Friedhose statt. 08511 Fischerei-Verpachtung Samstag den 19. d. M» nachmittags 3 Uhr, soll bei Gastwirt Fischer in Burg-Ge- miniden die Freiherrlich Schencksche Fischerei in der Ohm von der Burg Gewundener Ohmbrücke bis an den Feldabach auf 12 Jahre verpacktet werden. Homberg, den 10. Januar 1918. Napp, Rentmeister. 4 «d Seidenstoffe Schwarze u. farbige für Blusen und Kleider haben wir noch in großer Auswahl am Lager m. all. Zubeh., evtl, zweimal i -Wohlig., i. Slldwesten 5-Zim der Stadt zum 1. 7. 18 gesucht. Angeb. unter 420 an den Giehener Anzeiger. 4—6 Zlmmer-Wobnnna zum 1. 4. gesucht. Klinik- viertel bevorzugt. Schrtftl. Angebote mit Preisangabe unter 83 a. d. Giest. Anz. 3 Stmracr 11 . jlndc per April zu mieten gesucht. Angebote unter 418 an den Giehener Anzeiger. möbliertes Zimmer ges. Anaeb. mit Pretsang. u nter 08501 a. d. Giest. Anz. Ardl. möbl. Zimmer für einzelnen Herrn in Nähe der Strahenbahnhaltestelle oder Witte d Stadt gesucht. Angeb. unter 68566 a. d. Giest. Anz. 2 tziW uiSbl. ZiAiiicr mögl. mit Heizung, zu sofort od. später gesucht. Angebvie un ier 08447 a. d. Giest Anz. "dit zwei Schau fenstern tn beüer Geschäftslage per Herbit od. auch früher gesucht. Angeb. mit Preisangabe unter 08449 an den Gießen er Anzeiaer. Montag den 4. Februar 1918, vormittags 11 Uhr, soll beim Wirt Lehr dahier die Gemeindejagd auf weitere sechs Jahre verpachtet werden. Bemerkt wird noch, daß sich 16 Hektar Wald dabei befinden. Eichelsdors a. d. Nidda, den 12. Jan. 1918. Großh. Bürgermeisterei Eichelsdorf. I. V.: Löffler. « Hklfmmil-KiirsW. Dienstag den 15. Januar beginnt ein jD-f 0 412a Aliceschul-Verein. Ein Kursus im Stopfen von Strümpfen und Weißzeug wird am Mittwoch, den 16. d. M. von 7—10 Ubr abends, in deEonnenttrahe 2 beginnen und 8 Mittwoch- Abende umfassen. Anmeldungen werden Dienstag und Mittwoch morgens in der Sonnenstrane nachmittags in der Stein,trahe 10, angenommen. Das Änrsgeld ist mit 3 Mark bei der Anmeldung zu entrichten. Zu den Ostern beginnenden Seminarkursen für Lehrerinnen der Hauswirtschaft und der weiblichen Handarbeiten sind die Melsungen spätestens bis 15. Febr. einzureichen. Die Aufnahmeprüfungen finden Anfang März statt. s403I) ri . Vom 13. Januar ab fallen an Soun und Feiertagen bis auf werteres aus die Personenzüge 774 Marburg ab 8^ vorm. Frankfurt an 12*° nachm, und 790 Marburg ab 6®; vorm. Gleiten an 7 42 vorm. Personenzug 792 Marburg ab 5 <0 vorm. Frankfurt an 9^ vorm, der bisher zwischen Marburg und Gissten Werktags und von Giehen bis Frankfurt täglich fuhr, wird auch von Marburg bis Gresteeu täglich befördert. Königliche Eisenbabndirektton Frankfurt a. M« Amtliche BekaiintimchMgeil !>er Zucker-Ausgabe. Der bei den Kleinhändlern der Stadt Giehen bestellte Zucker für Januar 19 l 8 kann von Dienstag den 15. d. M. ab gegen Vorlage des Bestellausweiseö zur Zuckerkarte und Ablieferung der Zuckermarke Nr. 1 in Empfang genommen werden. Einzelne abgerrenme Zuckermarken ohne den Bestellausweis sind ungültig und berechtigen nicht zum Empfang von Zucker. Es entfallen aus die Zuckermarke 1 (Januar 1918 500 Gramm Zucker. Mit dem 31. Januar 1918 verliert dre Znckermarke 1 ihre Gültigkeit. Wer bis zu diesem Zeitpunkt den Zucker >yrc <»rutktglett. rrver vis zu vielem ^ertpunrt den Zi nicht abgeholt hat, hat keinen Anspruch mehr darauf. Die Kleinhandelsgeschäfte haben die vereinnahmten Zuckermarken 1 (Januar 1918) zu sammeln und zu ie 100 aebündell bis längstens 3. Februar 1018 an das Skädt. LebenSmittelamt unter Beifügung einer schriftlichen Mitteilung über die Anzahl der abgelieferten Marken einzuseuden- die nicht adgehoilen oder mehr überwiesenen Zuckermengen sind nach vorgeschriebenem Muster dem Städt. LebenSmittelamt zu melden. Nichteinhaliung dieser Frist, sowie unrichtige Angaben über den Zuckerbestand und Unre»te!mästtgkeiten be: der Abgabe des Zuckers haben den Ausschluß von der Zuckerverteilung zur Folge. Der Kleinverkaufshöchstpreis für das Pfund Zucker beträgt: 1. Kristallzucker und gemahlener Zucker •a) nicht raffiniert (Konsumzucker) 40 Pfg. b) raffiniert 2. Hutzucker Plattenzucker a) im ganzen Hut oder Platten b) lose ausgewogen 3. Würfelzucker 4. Kandiszucker Gissten, den 12. Januar 1918 Der Oberbürgermeister (Lebensm ittgfamt). 42 Pfg. 40 Pfg. 42 Pfg. 44 Pfg. 53 Pfg. 4Ö8B Die AnSzablung der Familienuuterstützungen au die Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen fstr 16. bis 31. Januar 1918 findet statt: An diejenigen, deren Namen beginnen mit: A—Dienstag den 15. Januar 1918 J-R. Mittwoch den 16. Jan,rar 1918 8—2 Donnerstag den 17. Januar 1918. Die Auszahlungen finden von 3—1 Uhr im Stadt« haus, Zimmer Nr 7, statt. Die Unterstützn»«en dürfen nur a» den borge« nannten Tagen abgebolt werden. Gietzen, den 9. Januar 1918. 407?, Der Oberbürgermeister: Keller. Aushüdungslursus für Hrlfkrinnrn. Anmeldungen, find erbeten im Aliee-Frauenvereiu, Alte Klinik. Der Vorstand. Aus der Heichclbeimfchen Stiftung ist arn 27. April 1918 eine (Äabe von ü25.— M. an eine in Giekeu wobu- bafte, würdige, bedürftige, christliche Familie oder Person zu vergeben. Meldungen werden bis 31. Januar 1918 Atterweg S, Erdgeschvg, entgegengenommen. 4Ö9B Giehen, den 11. Januar 1918. Der Oberbürgermeist-er: Keller. Eohe und emaillierte Einsatzkessel liefert 413D . Amend, 6. m. b. H., Hanau a. E Die diesjährigen Zinsen aus der Stiftung der Fra« Hofgerichtsrat von und ihrcS SobneS, deS Hof- acrichtsratS tor. Karl von Krug, sollen an 12 hiefige Arme mit ie 20. Mk. vergeben werden. Bewerbungen nimmt daS städtische Armcnaml. Asterweg 9. dis 31. Januar 1918 entgegen. Giehen, den 11. Januar 1918. Der Oberbürgermeister (Armenverwalttmg). Keller. 410B Die diesjährigen Zinsen der «Stiftung deS Gemeinde- rats Friedrich Lony senior sollen an 8 Arme der Sladr Giehen in 7 Gaben von je 20 Mk. und 1 Gabe von 15^8 Mk. vergeben werden. Anmeldungen werden be, dem städtischen Armenamt, Asterweg 9, bis 31. Januar 1918 entgegengenommen. Giehen, den 11. Januar 191& Der Oberbürgermeister (Armenverwaltung). Keller. 4I1B i