Ar. 8 Der -irdener Zl«zei-e» erscheint täglich, archer Hqnmags. - Be,lagen: Ktetzeser LamtliendiStter; Lrrirvlatt fSr de« Ureis Skstzea. VezugrpreiL: nonatl. Mr. l.30, v,erte> kährlrck Dck. 3.60 . durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. !.1 >: durch die Bost 3»60 uieitcl* jährl. ausschl. Vestetlg. F^rnsprech - lnschlliffe: stir dre Schrak l «,ma l 13 Verlaa.Gesch ah—?t e n e5I Anschri '-1 fi'ir C vnhfr.o ch- richten: Anzeiger '5;cftcu. M Jahrgang Donnerstag, \ GietzermAirjeiger Donnerstag, \x Januar m& postichecNottts: £rr.nflFi:rt«.K. U686 General-Anzeiger für Oberhessen Atw.uuiut uoi» Anzei-e» die iüfjwmimmet bis zürn Nachmittag vorher ohne redeBerblndlichkeit Aeilenpreise: für ö?t! iche Anzeigen Bi., für a r. s w ärnge 30 %il, s v. v Sflrklamen Mk. I.—; i-ct Plagvor- schritt 20% Ausschlag. Hauytschri'Netter: Äug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Vankvrttehr: Aug. C^och; Stadt und Gewerbedant Slrßrn Land. Berm.schtesu.Ge- richtssaal: W. Meyer, - .nrund-ruik u. veriag: vrW'schc Univ..Such- u.stcinftriuCcrei 8.Sange. Schristleitung. SeschäftxfteUe ».Druckerei- SchMr. r. £i$? n ‘ Eine Rede Wilsons im amerikanischen Rongretz. MTB.) Grobes Hauptquartier. 9. Januar. (Amtlich.) W e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe KronprinzNupprecht. Unter starkem Feuer sckwtz stieben englische Er fundangöabtcilu"g'.'n gegci den 3üörniO des Hout^ulstcr rvaldes vor. Ennqe Komvagnie^i gri'sen au der Bahn Boe singhe -Zladen an. An fei er Stell- kannte der Feind unsere Linien erreichen; in unserem Feuer hatte er schwere Verluste. Beiderseits non Lens lebhafte Arrillerictätigkeit. Oestlich von Bulleeourt fanden mehrfach Handgranattn- tämpfr um kleine Grabenstücke statt. Heeresgruppe Herzog Alb recht. Westlich von Ftirey brachen die Franzosen am Nachmittag nfldji heftiger Feuerwirkung in 4 Kilometer Breite zu starken Angriffen vor. An ttize'nen Stilen drang der 7yeind in unsere Postenlinie. Ein V r>uch ülrer sie hinaus Boden zu gewinnen, scheitert'. ll stre Gegenstshe warfen den Feind im Laufe der Naüsi überall in seine Ausgangsstellungen zurück. Leftlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Mazedonische Front und Italienischer Kriegsschauplatz. Die Lege ist umrerändern Der Erste Generalmraniermeiiter Ludendorsf. * Der «tzendbericht. Berlin, 9. Jan., abends. MTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Nirn hat auch Wilson craf die Ercklärungen von Brcft- Litowsk hin wieder das Wort genommen und oie raffiniertesten ^Kunstgriffe angewendet, um alle dem Frieden ent- gvgensteh-enden Gegensätze aufzuwühl<-n. S?in Verhalten ist noch viel weiter verbissen in Deutsclienfeindsclmft als dasjenige Llohd Georges. Er lobt in dessen Rede die „bewundc- rungswürdige Au,richLigieir". Das ist sehr bezeichnend für die Denkart des Amerikaners. Aufrichtigkeit ist eine Tugend, die ganz elementar, keiner Abstufungen und Steigerungen fähig ist; man kann sie verehren und anerkermen, aber wer sie „bewundert', der bekundet, daß er auch andere Wege für möglich mrd gangbar hält, die nicht vom hellsten Strahle der Aufrichtigkeit beleuchtet sind. Ja, Wilsons „Fackel der Menschheit' traust vom Peche der Unaufrichtigkeit und raucht mit allen möglichen Schwaden von 5)euchelm. Muß sich bei uns nicht der alte Unwille, der uns früher schon einmal geeinigt bat, wieder aufbäumen gegen diesen anmaßenden „Berater" unseres Volkes, der aus dessen MchnungsVerschiedenheiten und Gegensätzen seine feindliche Politik auf- baut? Denn das erkennt doch, jeder Blinde: Wilson will noch, unversöhnlich, unsere Niederlage, und unsere Waffenersvlge haben bei ihm nur die Sucht vergrößert, uns mit dem Schwerte seiner Menschheitsideen zu fällen. Wie seine Augen aufleuchten beim Anblick der sich ihm gerade in diesen Tagen darbietende-l angeblichen Willensunterschieoe zwischen nuferen politischen und militärischen Führern! Er gießt mit Behagen und Schadenfreude Oel in den neuen deutschen Meinungsstreit! Er fragt, wer denn die deutschen Wünsch in Bvest-Litowsk forinuliert habe, die militärischen Jmperia- listen oder dke „loeitscha wenden Staatsnränner" ? Ja, so müssen wir chm entgegenfragen, werrn er so u.nverfroren und hämisch seine Nase wieder in unser Fenster steckt, warum erttrrchigst du dick denn nicht einmal lieber nach den Unterschieden der Auffassungen in Englano, in Frankreich oder in Italien? Aus welchem sicheren und lauteren Sammelbecken der Volksmeinung fließen denn die Auffassungen und Ziele Lloyd Georges? Und gibt es denn nicht auch in Amerika selbst eine Bewegung, die sich der Führung des absonderlichen Menschheitsvaters Wilson ent gegen stemmt? Wie durchsichtig und plump sind die Schmeicheleien, ttul denen die russischen Bolschewisten von Wilson einacseist ^er^m sollchc! Er rühmt sie als die DLuster von Bildung. . Menschlichkeit und Staats'tveisheit! Ihr „Adel des Geistes" nrüjse die „Bewunderung eines jeden Menschheitsfreunbes" erregen! Nun, Wilsons Bundesgenossen urrd Menschheits- jtcutjbe in England urw Frankreich haben sich ganz anders geäußert! Aa- kmmen die Russerr nrü diesen Schineuheieien, bfö sie doch wohl autfr durchschauen werden, an fangen? Der Punkt 6 des Wilsonschen Friedensprogramms, oer von der Muowmnrg Rußlands und seiner Ansprüche handelt, ist der längere? Es wird den Russen der Himmel aus Erden versprochen. Eine einfache, schlichte Antwort aus die Frage der russischen Unterhändler, wie sie den allgemeineir Frieden praktisch fordern könnte, bleibt der falsche Prophet sch^Udig! Er tobt ten Weg, auf dem die Russen wandenr, imv dabei stdßt er sic in das Wölkenkuckucksheim einer durchaus dunklen Zß&inft und einer mutdersehibaren 5vrisg^verLä»^r>. rung. Denrßd as wird auch kern Russe glaube?:, daß die ZentraLmächte die Ziele, Gcu?rdsätze uird dre Taktik Wilsons annehmen? Fort^rt er doch, um nur eines zu nennen, sogar Elsaß-Lothringen für Frankreich! Seine verschwourmeiren „Ideale" ernst zu nehmen lud sie für bare Mü,?^e eines praktisck>en Willens i'std Bestrebens zu halten, fällt keinem Vernünftigen mehr ein Die dazwischen gestreuten bcstilnmlen Forderungen, Denen das „Unmöglich!" Deutschlands und seiner Bundesgenossen entgegen steht, machen jede Erörterung überflüssig. ' Die vaupthossnung dieses Hetzapostels besteht wohl auch Darin, deutsche .Ldealistcn" zu ködern. Wie unverschämt sucht - er unseren wissenschaftlichen und technischen Ehrgeiz zu kitzeln! Wie salbungsvoll versick)-ert er uns, baß er es ja näht böse, sondern gut mit uns meine! Wird der Deutsche Reichstag endlich geschlossen und einniütig die Spritze einer . vollen Abfuhr aus ihn richten? Unsere Staatsmänner haben t in der Beantwortung solcher feindlichen Redeergüsse in der r letzten Zeit Leider sehr wenig geleistet! Der ötterrcichisch-ungarische Taseödcricht. Wien. 9. Jan. (WTD. NickMmtlich.) Amtlich wird verlaurdart: Oeftlicher Kriegsschauplatz. Waffenstillstand. Italienischer SriegSscha»platz. Jnftrlge ungünstiger Ssttzwerhättnisst blied die Gr- I frchtSlätigkeit aus einzelne Fuierüderfällc beschränkt. Der Chef des GeaeraLftabeS. vir Kämpf» im Westen. Berlin, 9. Jan. MTB.) Am 8 Jammr verlachten an der W^-fifrsnt die Engländer und Franzosen mit üättvoen Ztzräften sich Ettukidungsergebimi'e zu verschafsm. die itznen bei 'lZakrouille?!- grs^chlen am Vortage versagt bli-ebeir. Sie sich übe.all fdbsoere blutige Schävpm. In Flandern, wo sich im Gesechtsgeläntr selbst die Zugangswöge viele Kilometer loeit Himer der englischen F'^vtt infolge des Wiitterioetters in völlig trostlosem Zuünde befnden, der ich en hinter h-stigcn Feuerwellen starke englische Abteilungen sicl) dnrckr den zähen Schänrm ge-nm den Süd- vand des Houthoulster Waldes v-vrzuarbeiten, während mehrere englische Compagnien an der Bahn Bösinghc—Staden angrifien. Tic nur la?lg-iam durch das Trichterfeld vorüomm-enden dichten englififfren Sturmn^ellen faßte mi’cr vernichtendes Sr>err- unb Abwehrstaler und ließ nur Teile von ihnen an der Balm Bö>ingl>e—S'oden .bis an unsere Linie stn?anl!ommen, wo sie im Nahkampf blutigabgewiesen wurden. Tie Franzosen jch-i'ten ihrerseits NEstliä; Fl irep und aus dem dort gelegenen Walde um 4.1ö Uhr nachmittag-s nach eiuviertelstinrdiger sattster Fenknwoibereitmrg mit starken Kräfte i zum Angriff gegen unsere Stellungen heraus. Ter anfangs eingednmiene Feind wurde in erbitterten, bis spät im die Nacht andauernden Nalstänips-cn und bi kräftigen Gsgensbößen und be-onders holten Feinovettuslen hinansgeworfen. Sämtlick-e Gräben sind re'llos in unserer Hand. Aäch im S n n d g a u, wo am frühen Morgen des 8 Januar starkes feindliches Mmen^euer aut un'ere- Stellungei we'llich rwi Mülhausen eingesetzt Imtrc, wurden vvrfüb'ende feindliche Pa'wuillen vertrieben. Eigene Arckklärnrrgstürta^-eit brachte an v elen Stellen der Front das gewünsch e Ergebnis sowie zahlreill>e Gefangene und Bellte Während unsere Artillerie mit Erfolg fei?idlu!>e Ansammlungen und den Vett'hr hin'er der Avant smvie Mrn-i i>ns- und Moteriali^mdepots be'ckwß. belegten unsere Bombengeschwader mehrfach feindliche Barackerlager sowie die Stadt T ü n k i r chen mit Bmnbeu und öonnten an Branden und Explosionen die gute Wirkung feststellen. Finnland. Kvvenhagen. 8. Jan. WTB. Nichtamtlich') „National Tidende" meldet aus Stockholm: Tie „Mminva" ist als erster Tampfer aus Mw mit 35 Tonnen Maschinenöl hier eingettoffen. Tamit ist zum ersten Male seit Kttegsausbruch der regelmäßige Passagierverkehr zwischen Schweden und Finnland eröffnet. Ter neire Eisbrecher „Heinrdahl" geht am 12. Jmmar mit Reisenden urrd Ladung nach Finnland ab. Stockholm, 6. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Svenska Telegrambyvans. Ter schwedisch' Generalkonsul in Finnland, A h l st r o e m, ist zirm vorläufigen Gesandten ernannt »vorden. Er ist das erste Mitglied des zukünftigen diplomatischen Morps in Helsrngfvrs. * . * mummt ztwwu. Stockholm, 8. Jan. (WTB.) Das Stockholmer Efth- nische Bureau teilt dem Vertreter des Wolfffchen Bureaus folgendes mit: Nachdem die systemarrsche Verheerung Esthlmrds durch Truppenverbände der regulären russischerl Armee trotz zahlreicher Vorstellungen bei den russischen Behörden nicht aufhörte und alle zivilen Maßnahmen der esthnischen Behörden und der Bevölkerung sowie ein offizieller 'Appell des esth- nifchen Landtages an die verbündeten Regierungen von England, Frankreich, Amerika und Belgien erfolglos blieben, sah sich die est.,n .che Armeeleitung zur Entsendung einer Sä r a f- expedition veranlaßt. Daraufhin fragen esthnische Truppenteile, rvelche von Reval in der Rrchtung gegen Rar w a vorgingen, pltzntzern.de russische Truvpen getroffen, gesollt unll) geschlagen. Die esthnischen Verluste an Toten und Verwundeten find gering. Tie Säuberung von den russischen Truppen dHreitet fort. Japan und die Entente. Bern, 8. Jan. Laut „Manchester Guardian" hat die aber» nrals von Fromtrc-ich ausgehende Anregung einer Verwendung japanischer Truppen in Europa m der jLpaniichQri Presse durchweg ablehnende Aufnal?me ^efmüen. Tos Blatt findet dies an sich begreiflich, ist aber über bve von einigen javanischen Publizisten geltend gemachten Gründe befrenrdet. So stellte Professor Shigeo wn Der Universität Kioto die Frage: Haben die Alliierten, ins bindere England und Amerika, ein. Anrecht auf Hilfe von Japan?, ;rud antwortete.- Nicht, bis sie weben anderen alle Rasseirun:-rrschicde bescitigcir. Professor. Tcrkuzo schreibt: Ter größte Autokrat der Welt ist heute nicht.Kaiser Wilhelm, sondern Lloyd George oder vielleicht Wilsvn, und fügt hinzu, Amerika sei der .Hcrnptfeind der japanischen Jrrteressen- Ein gewisser Shrntaro erkläre, wenn jefre unmenschliche Macht gezüchtigt werden falle, müsse Japan den Alliier reu ebenso den Krieg erklären wie der Mittel mach ei, und er sei nicht nur gegen. Trnpve'sseA-dungen nach Europa, sondern v-erlangc die Zurückziehung der japtr.rischvt Gechvader aus dm curopäisa^en Gewässern. All das. sagt ..Manchester Guardian", ist für Javans Alliierten keine erdruliche Lektüre, zwar nicht an die sich verrrünftigs Entfckreidung, keine Armee nach Europa z-u senden, aber ihre Be- gründung, denn aus ihr spricht nicht ganz die Herztick.-keit gegewix über einem Bundesgenossen in eurer Verziveifelt schwieriger' Lage. Wir behaupten nicht, daß dieser Don und Die Stellungnahme den Geist der japanischen Regierung wider spiegeln, aber sie geben offenbar eure bsdeutschen und emfdrßreichm Teil der Meüruna m Japan wieder. Line Lotschatt wittom. Washington, 8. Jan. (WTB.) Wilson richtete Botschaft an den Kongreß, die sich mit den Vorgängen in Brest-Litowsk beschäftigt. In feiner Ache rnr Kmrgreß fSytte Wilson ai3: Ter ganze Zivischemäll in Brest-Litowsk ist von großer Bedeutung. Er zeigt die Verlegenheit, in die die russischen AbtEvrdnevM versetzt wurden. In wessen Namen sprachm bk Del-eairerten dev Zentralmächte? Sprachen sie für die Mehrheit ihres Volles oder für die militärisch imperialisrische Minder.eit. die bis ictzt die ganze Polittk der Ze.ttralmäche beherrschte? Oder beoarmündrtM sie auch die Türkei und Blulgatten., die sich verpslichtet gesüAv lMben, ihre Verbündeten zu iverpen? Tie russischen Delegierten» haben vollständig richtig und ,>h.- verständig, im Geiste ei^ modernen Konferenz darauf besinn er, daß die Konferenz, die sie mit den deutschen und den anderen Vertre ecn ab hielten, ösfentluh und nicht lsinter verschlossenen Türen stptt.inden durste, damit die Ktmte Welt zu hören konnle. Haben wir rn den deutschen Telegierten diejenigen zu sehen, die den Geist der R-ichztegs-Nchdtution vom 19. Juli vertreten, diejenigen, die den Geist der liberalen Führer «der Parteien Teutjchlands verkörpern, o.>er tzie.'-Lnigen, die diesem Geist Wr>ers1and bie^e t und eirt regen die an Geist aus Eroberung und Unterdrückung hinzie en? Oder Hader wir beide im offenen, 1-3 fnnngbl'n'cn Konslikt stehende Stmrchunkie vor uns? Das sind selw drrrrgeirde Fragerr. rwn deren Beantnwrtung der Friede der Welt abhängt. Aber was auch das Resirltat der Erörterrmg von .Brest-Litolpsk sein wird und was auch der Zweck der Aeußeruirgen der Redirer der Zenttalmächre sein mag. sie versuchten wicdenmr, angeblich der Welt iA'e Ziele klar zu machen, und forderten von neuem derr Gegner wif, seine Ziele und was er für gereckt und befriedigend hält, genauer zu präzisieren. Es besteht kein Grund da'ür. dieser Aufforderung nickst nachzukommen und drese Frage nickt au irichtig in bearrtivorten. Wir Ijuben nicht erst daraus gewartet, sondern zu wiederholten Malen unseren GrÄrmZengrng der Welt vorgttogt, und stets mit genügercker Klarheit, um zu zeigen, was unsere endgültigen Bedingungen snE. In der vergangenen W^ck? sprach Lllot; d George mct bewunden mg s würdiger Äu richtig kcit und mit Geist für das Volk und die Regierung Englands. Es be- steltt unter den Gegnern der Zentralmäch'e leine Verwirrung über die Ziele, keine Heimlichkeit, noch, irgend welche Unstimmigkeiten über die Einzelheiten. Nur Teutschland- ;urd seine Verbündete, verheimlichen ihre Ziele. Sie ^eben sie nickt errtschieden an. Aeben und Tod^aber sind mit der richtigen Darlsgrurg vettnüpft. Kern einziger Staatsimmn. der sich auch nur im geringsten seiner Ber-- anclvsrt»na bewußt ist, darf sich in diesem' Augenblick erlauben, bitte tvagischm Opfer an Gut und Blut sorrzusetzen. rvenn er nicht vollständig sicher ist, daß es sich um Tinge v»n Le-ensinreresse handelst, und daß das Volk, für das er spricht, diese Interessen von ebenso gebieterischer Wichtigkeit hält, wie er selbst. Es erhebt sich jetzt eine .Stimme, die diese Erfüllung der Prinzipien und di?s Programms verlangt, eine Stimme, die er* schlitternder und zwingender erscheint, cüs irgend eine der zahL-» reichen anderen Stimmjen, die die verwirtte Weltenannosphäre erfüllst, ich meine die Stimme des russischen Volk e s. Das russische Volk ist, wie es scheint, nahezu hllstos nieder' gewyrfen von per grünntigekn deutsckchn Mach die biswr keck« Mitgefühl und sketn MitlaLd kannte. Die Mach des russisches Volkes ist offenbar erschüttert, aber seine Seele ist nock> nich unterjocht. Es wird ^nich nachgeben, weder in Wort noch- in Halck» lung. Seine sWusivsiung von dein, :vas gerecht, menschlich uni« ehrenv-ofl .ist, wnrd^ nhit «iiner ^Os^chüt und mit einer llareni Einsich, einem Adel des Geistes mrd einer allgemeinen Menschen-- liebe dargelegt, die dix Bewunderung eines jeden M'enschiheits-^ 'reundes erregen Musi Dvs russisch? Volk hat fick .^weigert, mit fernen Idealen zu schachern uufr die Bu.ndeScxe 2 wssen int Sttck »'u taffen, damit es selbst erhalten lverde. RuUmrd fordert von uns, su .erklären, was wir vettaugen, und in ivelcher Hinsicht^ ätts ein Mkimmgsulltersck^ied besteht, unsere Wünsche und Ab" sichten sich von den ihttgerr unterscheiden, llnd ich glaube. txrS Volk der Berttnigteil Staaten wünscktt, daß wir ebenso einfach ,:nd offen antwvrten. Ob nun die heutigen Führer in Rußland glauben oder nicht, von ganzen Herzen wünschen uno hoffen rvir, daß ei« Wieg go'^ndyrt tvird, wva wer russischen stine Hvffmmg au? FreiWt und mwn guten Fneden ver- ftnrKtdjcn föimm. Wiltan fimwcfeft« sodann folgendes Friedensprogramm: ,^ *• %f*.^ te Düngung ist der öffentliche Abschluß gegen feLttger Frredensverttäge, imdj baten irgendwelche gefjeimt Puter* ”**‘*®na [2 u binachungen nicht mehr abgeschlossen werden dürfen: l die Diplomatie nuifc Lu allen Zeiten offen arbeiten. ^Tie zweite Bedingung ist die vollständige Freiheit der Seefahrt außerhalb der HoheitSgetoässer sowohl zu Friedenszeit als im Atriege!, ausgenommen der Fall, dost sie ganz oder teilmeiic durch internationale Unternehmungen für Aufrechter- haltung taternationaler Mkommen g-eschLossen wird. 3. Soweit möglich, sollen alle wirtschaftlichen H irr - ve r n i f \ e beseitigt werden und die Gleichheit der Handeln dedmguugen unter allen Nationen, die sich zur Aufrechterhaltnng des Frizens verpflichten sollen, sestgelegt werden. L. Hinlängliche Sicherheit soll dafür gegeben und erhalten 8 werden, daß die nationalen Rüstungen aus ein Minimum! beschränkt werden können, das die Sicherung im Innern verlangt. 5. Unparteilichkeit aller Forderungen, die auf der strikten j Durchführung des Prinzips basieren, daß die Interessen der Bol- ! ?>er gerade so schwerwiegend wie die Ansprüche der Regierungen, dir t feftgclegl werden sollen. j 6. Räum ii ti ft aller russischen Gebiete und eine solche! Rvgelung aller Rußland betreffenden Fragen, daß das beste Zu- [ fammcmtiiien mit anderen diationen gesichert wird. Rußland Wirt ; die freie intb volle Gelegenheit gegeben werden, rmabhangig sein« ' eigene politische Entwicklung und nationale Politik zu bestimmen. Rußland soll aufreckü in der Gesellschaft der freien Völker unter Wahrung seiner Institutionen ausgenommen werden. Rußland soll in allem, was es nötig hrt und wünscht, eine mehr als sympathische Unterstützung finden. Tie Behandlung, die Rußland von seinen Schwrsternationen in den nächsten Monaten erfahren wrrd gibt den besten Betveis für deren guten Willen und ihr Verständnis für Rußlands Bedürfnisse und für ihre einmütige und selbstlose Sympathie. 7. Belgien nvchj. wie die ganze Wett es guthriß-M wird, ge-' rSjtt mt und ferne Souveränttöt wieder he rge st elt werden. Kerne Handlung wird, wie diese, dazu dienen, das Vertrauen der Rationen in dir Geseye wiede rhörzu stellen, die sie für ihre gegenseitigen Beziehungen festgelegt Ixtbm. ohne diew bleibt das Völker- uecht stets -ttn^Stücknerk 8. Me französischen Gebiete müssen bosrert und die enüterten Gebiete wßcherhergestellt werden. Tas Unrecht, das Frankreich im Jahre 1871 zu gefügt worden ist und das box 'Frieden Der Welt vor 40 Jahren aus dem Gleichgewicht brachte rmrß derart wieder in Ordmmg gebracht werden, daß der Friede im Interesse aller gesichert wird. n. Eine Verbesserung der italienischen Grenzen sollte durchgesühri werden entsprechend der klar erkennbaren Nativ- nalitäts abg ren zung. 10. Den Völkern Oesterreich-Ungarns. von dem wir nLnschen, daß ihm der Platz, in den Nationen erhalten bleibt, sol' zum ersten Male die Möglichkeit zu einer autonomen Entwicklung gegeben werden. 11. Rumänien, Serbien und Montenegro sollen wieder errichtet werden.^ Es sollen ihnen die besetzten Gebiete LUrückgeeb-m werden. St,'-bien sjoll .einen freien Zugang zum Meere ^erhallen und die Beziehungen unter den verschiedenen Balkanstaaren sollen in freundschaftlicher Weise geregelt werdcv entsprechend den. Beschlüssen der grvßöd ?)däckte und der historischen Entwickllrng. Diesen Staaten soll ihre politische, wirtschaftliche und territartale Integrität durch die Mächte garantiert werden. !£• Den tür ki scheu Teilen des gegenwärtigen Otromani- rchen Rerckes wll die Souveränität und Sicherheit garantiert werden, aber die anderer Natimackitäten, die gegenwärtig unter dem Regime des Ottomanischen Reiches leben, sollen auch ihrerseits vine gewiije Sich-schett für ikrre Geisten- gewesten :md die Mög- UMcht haben. ihre Autonomie zu verwirkliävn. Die Dar- onntlltn 'ollen dauernd geöffnet bleiben und eine freie Durch- tobet für die Handelsfchifft aller NLtionen unter internLtionaler Garanrie darstellen. 1A SK .em polnischer Start gebildet werden, der alle Gebieve umfaßt, die t»n unbestreitbar polnischen Nationalitäten bewohnt fmi>. Polen soll einen freien Zugang zum Meere haben, seine politische imd wirtschaftliche Unabhängigkeit erhalten, und es soll seine territoriale Unantastbarkett sichergestelll werden. Garantien hierfür sollen durch eine internationale M- machung geschaffen werden. allgemeine Gesellschaft der Nationen soll gebadet werden auf (^rund besonderer Abmachungen. die die polrttsche und territoriale Unabhängigkeit aller dieser 'Großstaaten enthalten. Wilson führte Mim Schluß ferner Rede aus. daß Amerika tzur.Erreichung der bevorstehenden Abmackirngen und Verträge bereu sei, zu kämpfen und durchzüh alten, bis diese Vorschläge Pernnrklicht worden seien. Wir sind, so schloß Wilson, nicht eifersüchtig auf d i e G r ö ß e Deutswlands, und nichts befindet sich in diesem Programm, oas btaer Größe lchadtt. Wir mißgönnen chm keinen Erfolg oder reme Ludchrrung arp dem Gebrete der Wissenschaft oder r er 55, U]tternf&ffilin ^« e ^ e ^ womit tta? ^uttchland w viel Ruhm erworben und sich so beneidenswert gern acht har Wrr wünschen Deutschland weder auf irgendwelche Wale zu »chaden oder seinen berechtigten Einfluß oder seine Macht zu mmdenr. Wir n7ün,chen es nicht mit den Waffen oder- mit ländlichen Handelsmaßregeln zu bekämpfen, wenn cs sich uns und den anderen friedenslieüxnDen Nationen der Welt anstatt-ßer, wlll zur Hecheiführung von Abkommen der Gerechtigkeit, des -itachic-. und der ehrlichen Handlungsweita. Wir verlangen nur ^rß rs semen Platz als Gl eich stehender .unter den Bölkeri« Wett, rener neuen Welt in der wir jetzt leben, einnehme, statt evren Matz als Uch.?rberrsck/r. Eb.irtawenig vermessen wir uns, eme Aenoermrg. »der Revision seiner Einrichtungen vorzuichlagen. Aur es ttt nötig -- uno wir müssen das yreimütig erklären, und L M nur iwttoendig zur Einleitung irgendwelcher verständiger Behanoluig auch unsererseits daß wir wissen, für ^^"Deutschlands Wortführer sprechen, wenn sie das Wort ergretfen. Nämlich, ob sie sprechen im Namen der Reiche tagsmeorhnt oder sür die MMärparwi und die Leute, die an MpenÄiAsche Vorherrschaft glauben. Der moralische Höhepunkt Kruges, der der höchst und letzte .Krieg für die menschliche tft, ist angebrochen, und das amerikanische Volk ist lherrit "geue ?ratt, ferne höchsten Ziele, seine Integrität imd 'eine v-mgcrbe auk die Probe «t ttjerten. ,,Brmb ' amtlich m Petersburg tätig ist. Mon kann es dem £ntp .Qiioer nockstühlen. daß es il-m peinlich ist, wenn die deutschen Ab- gei'andten in AngelogalhZtan des Gefangenenaustausches und anderer Fragen in der ru.ssische:i Hauptstadt umhersvhwn und abends in der Oper, :vie 'gemeldet wurde, vom Publikum sreundlich begrüßt n>erdai. Man toim es verstehlm. nxmi die Möderauknahme der Bcr-> ! L^^nngen von BresttLi.on's? bei Buchanan die Uebcrzeugung eeitcn läßt, dan alle britische Liebesmüh umsonst war. daß für Engtand tu Pelersburg Lwpsen und Vtalz verloren ist. Duciranan wa- von Anfa m an bis heute her aesährlich^e und betriebsamste ^rmd der russischen Revolution. Ms zm Borfrüh.vorigen wahres der Zaceutl-rDN zu wa.rtan begann, arveitate der einflußreich: Botschafter mit allen Mitteln gegen die Staatsumwälzung. warnte und beschwor den Zaren in Audienzen, durch Bot- chafte-tanferenzen und Handsch eiben des Königs von England. Er war in die Pläne der Verschwörer eingeweiht und zögerte nicht, den Verräter zu spielen. Er floh damals, wie jetzt einwandfrei cstgeuettl ist, als ihm der Bode'l zu heiß wurde, nach Finnland, ehrte aber Mitte März nach Petersburg zurück, um für England zu reiten, was zu retten war. Er wühlte gegen Miljutaw und dann gegen Kerenski genau so, wie in den letzten Monaten gegen die Bollskommiss-are. Er konspirierte bis zuletzt mit beit heimlichen Monarchismen unter den Generalen, mit ben Kosaken und Zen- trumsfrattlVneu. Er empfahl den Großfürsten Michael oder Paul Mexandvowitsch als Zareuersatz. Er unterstützte Kormlvw und Kale- drn. Er korrespondierte mit den Kosalen in der Ukraine. Kurz. Herr Buchanan war dauernd die Seele der gegenrevvlutivnäien Bewegung Es ist schade, daß die Regierung der russischen Revolution riesen ihreit Todfeind so ungeschoren ;iel>en läßt. Buchanan verlangte. daß sein .Geväck an der Grenze nicht untersucht werde Und Trotzti ging darauf ein. Sv entgeht den Russen manche diplo- malische Enthüllung von pikantem Reiz. Oder ist Trotzki darüber unterrichtet, daß Buch-inan alle kompromittierenden Schriftstücke ckwn langst nach London hat schmuggeln lassen? Man darf '('spannt sein, ob die englische Regierung mm auch die Bedingung Twtz'.is erfüllt, daß den auslmwischen Vertretern der BollsMM- mijsare die gleick-e.i VornockIw zugefkanden werden. So ein Abschied bringt eben nranche Ueberraschmg. manche Peinlichkeit mit sich Auch der Abschied Döarschall Haigs wird nicht ohne allerlei interessante Ausdeckungen vor sich ge'^n. Sir Douglas hatte nichts Geringeres beabsich itt. als den Dtllabvr Lloyd George zu stürzen Er war gegen die Ernennung eines Generalissimus und gegen die VerwiMichimg des Abkommens von Rapallo. Er sttstckte vor der Schlacht^bei Cambrai seinen Adjutanten, das Unterltausmitglied Maar iUon aufgedeckr. Freiwllltae sollen aus- die Aufgabe hatten, den Präsenten Wilson undden König Vrctar iÄnanuele von Italien M ermorden Eine taig^eure PropagMida-Literatur dieser Organifatton reüt zum tätt'.chni W>derft wrffe William »urfxmnn 2: ^ . n. f" 3 “ lte»ickt mit!, IMS ondershausetl und Waweck kennen auch hinsichtlich der Gememdesteuer keine Befreiung. (Badm nur für in Baden garnt" Mnerende Ossizrereck Für Bayern und ^war^hirog-RLckolstadt Zttt etwa das gleiche für die Gemeindesteuer wie für die Staa^ Jteuec: ev >nht ferne dlusnahmebestimmung für Kriegsteilnehmer. Aucir rm, .Königreich wachsen gibt es. abgesehen von gewissen Steuerblffrermigen ftrr Milttärpersonen. des Fttedensstandes. eine feteuerberreumfl nicht. Hamburg fenm. im Stadtgebiet keine Ge. memdesteuer, in den Landgebietart wird diese dagegen erhoben «Sn mweren Staaten, so in .Preußen. Mecklenburg^ Olden.' bu^ ^ckstw-Warmar, Braunschweig. SachstwÄcktnckurg, Sachstn - GoHur^-Gotba, Racksen-Meiningen. A.ppe-Dettnold. 'Reuß a L. MLU« l- 'Lchwarzbm^Evr^haus-en und Waldeck ist die Rege- umg der tsrage hinsicvrlick der Steuerbefreiung st 'Umeind^ steuern der leweittgen Gemeinde überlassen, der st-.- St. uerpssichti^ an gehört <>lt der Regel werden wohl die kapital kr Gamein- der Erhebung der Steuern in gleichem Mast, adsehen wie In Sachen-Mettnngrn ist das Einkommen aemein»e«mla«n-- frci, sowertes eine Höbe von 900 Mk. nickt mehr erreicht. Die ÄKrckenfteuer, die sich nach der StaadAftuar richtet, wird vtelrach erhoben, auch wv die Staatssteuer unm>?frru isteibt 9 '** Amtliche Personalnachrichten. Der Grvtzherzoa emvsurg zum Borttag den Staats minister Dr. v. Ewald, den mfter des Jnnenr Dr. v. 5)ombergt w B-rch, den -Generaladtutantsc General der Zavallerie v. Hahn, den Kabinettssestetür Dr. v. Eiff Der Großberzog bat den. Vortragenden Rat der Mtmlmrg für ö?senst- llckn' Gejundheirsvffege des Ministeriums des Innern, >>errn Geh Obermedtzinalrat Dr. August Balser zu T-armstaot zum ordent luyen (ständigen) Mtglied des Hauvtvorstandes des Mice-Frmten. vererns ernannt. Durch Entschließung Großb. Ministeriums des Znnern wurde der Lehramtsreserendar Rudolf Großh zu Mnaen zum Lehramtsassessor ernannt. ** Ti e bst a hl. Ge^na^nd wurde von emem Wagen -iE hrestg«: Zdauftirmms am Güterschuppen eilte Kiste mit Lichtem im Werte von 30 Mark «ttwendtt. während der Hausbursche e-mr andere Kiste hevausbolen wollte. Tie Kiste ist H. St 8. 882 gezeick net- Sachdienliche Mitteilungen nimmt die .KrmvmaLvolizer ntt- gegen. - . ** Für die Hausbesitzer wird es von Interesse fern, zu erfahren, daß b?:m Reservelazarett in der Stadt^ knabenschule arbettssähige Lazarettinsassen zum Schnee kehren gegen die übliche Vergütung angeiordert lverden können. ** Geldpreise für die nächste K, regsanleihe- Werbung. Dar Kttegspresseamt fordert die im Heere stehenden Künstler aut. Eirtwürfe vpn Bild- und Schriftplakaten fite Kriegs' anlerherr emzureichen. Beide 'Arten sollen der GeschmackSrichtuirg und den Verständnissen des Heeres Rechnung tragen, einfach, aber m ihrer Wirkung sinnfällig und arMehenl. fern. Für die drei besten Achnten sind talgende Geldpreise ausgescht: BildplaSate 1000 Mk enter Prers. 500 Mk. zweiter und 300 Mk. dritter Preis' Schrift- Plakate 200 Mk. erster. 100 Mk. zweiter und 50 M d^ftterV > ^ Zanuar d. I. an das Krieg-Presse . amt. Mterlmrg IV. Berlm NW 6. Luisenstr. 31», emMsenden Dte Beurteilung der Enttvürte ertaigk terrch Sa, b^gemresL. ** AuSzelchnansen. Mit der Hessischen TapferfeitS- «Adüitle ttmrben ausgezeichnet: Unteroffizier intb OsfizierS-Aspi^ «mt Willi Hniner, Kriegsfreiwilliger H. Weigel, Gefreiter -ch Anderthal. **Sladttheater. Nochmals sei bstm. H. Sv hl. Kreis Büdingen. N i b b a, 9. Jan. Die Witwe Gündra hier erhielt die Mitteilung. daß ans Anlaß des Heldentodes ihres Mannes die Großherzogin die Kriegsparenschaft für ihre füngste Tochter scher- nommerr habe. Dem Kinde werden nach zurückgelegtem 14. Lebens, fahre fünfhundert Mar? als Patengeschenk ausbezahll. Kreis Schotten. np. Groß-Eichen, 9. Jan. Ein Mrsorge-öglrnq aus WvrnrS. oer Ostern üonfirmiert und bei einem Landwirt m Ruppertenrod unter gebracht worden war, überfiel aiff dem Äeoe zwischen Nnvpertenvdd und Gwß-Eichen ein hiesiges ISjäbrige-- Mdchen Und machte einen NotzuMsversuck. Hierbei hatte c". dem Mädchen erwm Knebel in den Mund grst-eckt. Am das Hilferufs! der lieber- ftmenen kam ein Mann Jmau, der den Unhold veriocke. Er ivurde inlich die Polizei in Untersuchungshaft gÄ»rackp. Kreis Friedberg. ^ Okarben, 9. Jan. Gestern nachmittag wurde tm* der veftgen Stajum der Lokomotivheizer W allraß aus Frankftrrt von einem Zuge überfahren imd auf der Stelle geröter. Starkenbnrg und Rheinhessen. !. Darm stadt, 9. Jan. Am. 2., 4. und 6. Februar wird der Wü^srk-VereiN drei zusammenhängende Schube rt-Äbende veran aalten, nlr die die beiden Wiener Mnstler Viktor Heim -Bariton' und Alfred Bl ü m el (Klavier) gewonnen wurden. I Darm stadt, 9 Jan. In der Hauptversammlung bei tmen landeSnrckltcyen BererniMTrg, die in dem Gemeindesaa! der Pauluskirche stattfand, spvack Pfarrer v. F u ch s - Rüssels- heim über deutsches und englisches Christentum, erstes sei innrr- kcher Gewi'stnStried. letztes äußere Gesetzlichkeit. Ter Vortragende kennt England von einem mehrjährigen Aufenthalt her Mtt großem Bedcmern sieht die Vereinigung den Redner, der emen Ruj nach Eisenach erhalten hat. aus der Landeskirche scheiden. V. Fuchs tvac seinerzeit als Nachfolger von Lst. Traut «SvalA wortv-n : cs wurde aber von der preußischen Regierrrng dir Besrang'.l-ng versagt. Erft vor einigen Wochen erhielt er die „ctsvia Relrgwnsgeschichv' an der DarmstÄcker pchnilcken I. Darmstadl, 8. Jam Tie gestrige Aufführung von „Hansel und Grete l" tm Hvftbeater war oon Zwischenfällen hnmgemcht. Die eine Darstellerin, die einen Milchtops m zerschla 4 «n batte, besorgte dies so nachdrücklich daß die Scherben und die ..Milch" auf dix Köpfe des Orcheslprs tünal^gneren Ein ernsthafter ZwisckienfaU ereignete ftch später, als ein Theater^ arberter seine Hände NvßjfckHbr die Seile einer Versenkung klemmte und lrch böse zterquetschide. (Der Unfall passierte mährend ^ Spiels. Die Aufführung mutzte unter brocken werden. Es gelang nur mit Anstvcngung. den Arbeiter aus seiner gualvollen Lage Kr beirercn. Während auf dcn: Bühne alles in Bestürzung und Mpreguna rvar. av-vlaud icrte der Zuschauervcvrm ft Mich oa vre protzte Teil des ParblikuchS glaubce. der Akt wäre M Ende. ain z, 9. Jan. Im Beisein des Gouverneurs der veflwrs Marnz. Generalleutnants Exz. Bausch sowie seines Ädju- tmllen, Majors Freiherrn v. Genrmmgcn n. a. wurde am Montag ^ur Fe^er des Geburtstages des Königs Ludwig III. von Bayern TN der wE. . >anazkirckn nn ^V#»9s>nf+<»ÄiSTpnr( rtKnrfviTrn: veffkN'Raffa». DZ. D i l! e n b u r g, 9. Fan. Zirm Bürgermeister unserer "Ltapr wurde gestern abend Senator Tr. Rvstnom aus Wisknar in -"cecklimburg einstimmig geivahlt. - ---A. t^ankfurr a. M., 9. Jan. Der Gemäldesammlung o ^rädelschen Kunztinftituts sind mehrere bedeutende Bilder aus oer.E Kreise der hiesigen Bürgerschaft gestiftet worden. Von Gene rai'.owul Freiherr Max von 'Voldschmidt-Rothschild erhielt die om Hauptwerk von Ludwig Knaus: „Dir hessische Dorf- Ern Hauptwerks eiRes anderen deutschen Meisters, der in-frr gleichfalls den Sammlirngen fehlte, rourde von Frau ^obmina Mössinger zum Andenken an den verstorbenen Stadt rG . icw, L Mössinger gestiftet: Tie „Sinfonia Pastorale 1896) von. Ämi Lugo. Zunl Andenken an den verstorbenen sftm Her- mami 'tutda wurde von dessen Erben das bekannte Bild von Anton Dnrger „Tre kranke Ziege" gestiftet nlv. Frankfurt a.M.^ 10. Jan. Zu Bsginn der Sradtver- oronEtenVersammlung wurde das bisherige Präsidiuni imeder- «wablk. cbenso ergab die Wahl zrc den Ausschüssen keine lvesentlicke Äenderung. >tle Versammlung beschloß die Gewährung einer ein- malEgen aunerordentlichcn Teuerungszulage an die städtischen Be- amten Lehrer. Arbeiter und Hilfskräfte. Tie Stadt wird hierdurch nm 2 Millttmen Mark belastet. Eme Eingabe an den Herrn Kültus- mrmswr, roonach Kindern, die chrc Vvrschnlbildung in der Volks- tchul« genossen haben, nach einem Forderfttvs der prnftingsloft Übertritt in die höhere Schule gestattet wird, wurde von der Bev- sammlung gutgrlwißen. Dic Ernreiterung der städtischen Kranken- fürsorge durch Ankauf eines Erholungsheimes bei Obererlenbach imd Ermirtung von Sälen fand Unterstützung aller Parteien. Fc. Gelnhausen, 9.Zan. Im hiesigen .Kreishaus wurde eingebrochen, einige Pulte gewaltsam geösfnec und über 300 Mark gestohlen. In einem Geschäftszi-rmrrr des Lebrnsmitdelamts wurden 2000 Reisebrotmarken entwendet, eben«o fehlt ein Palet mit Fleisch« marken. ra. Hahnstätten, 9. Jan. Denr Pfarrer Wilhelm Hahn wurde für feine Tätigest t als Lazarettpfarrer dos Eiserrle Kreuz verliehen. }\ Marburg, 9. Ion. Im Philipps hause farid gestern der UnterverbandStag der Rai seifen vereine des Kreises Marburg statt. Aus dem Jal:-resberichte des Herrn Urrterverbands-Tirektors, Pfarrer Törr-Mickelbach, sei erwähnt, daß der Unterverband rund 2400 Mitglieder in 24 Verehren zälFt. Ter Geldumsatz stellte fick im vergangenen Jalre auf IV 2 Millionen Mark und der gesamte Umsatz auf 10y 2 Millionen Mark. Tie Gewinne betrugen 15 000 Mk. und das gesamte Vermögen 133 000 Mk. ra. Marienberg, 9. Jan. Bei der Bürgermeisterwrdl wurde der Kanftnaun Wilhelm Sahm zum Oberhaupt unseres Städtck)«rs gttvählt. Fc. Wiesbaden, 9. Jan. In. der Wochrung einer.Kriegers- fran wurde gestern vormitta-g der gesäl rlichc Eftckrccher und salmen- flück^tige Soldat Johmm Eckert aus Köln, der wiexrhalt aus der Militär baff, entsprungen, seMeno-mMen. Eckert ist ein Komplize des berüchtigten Einbrechers Johann Montreal, der vor acht Tagen auch hier feftgenmnmen wurde. ra. V i l m a r, 9. Jan. Tie Lahn ist hier fest zugeftoren und kann überschritten werden. An vielen Stellen hat sich das Treibeis gestellt. <£kridH*iaal. 1 Darmstadt, 9. Jan. Drei -Offenbacher jugendtiche Ar'- beiter. unverbesserliche Diebe, der 15jährige Heinrich Holder der 16jährige Mich. Schlehen becker imb der 17jährige Heinr. Sauer, waren wegen Diebstahls zu je 4 Monaten Gefängnis verurteilt. aber bedingt begnadigt n?orden. Tas nrächte ro wenig Ein» druck ans sic. daß sic sofort wieder dreisde Einbrüche unternahrncn. In verschlivsfencn Billen stahlen sie Weißzeug, Bettwäsck^e usw, in einer KriegSküche freien ihnen Fleischlonserven und Fetrvorräte in die Hände, in einenr Arbeiterschlaftanm nahrn-cn sie Kleider mrd Stiefel mit. Schl, verführte auck> seinen bisher noch unbestraften 14jährigen Bruder. Tiefer erhielt von der Stvaffamme'i 6 Mw'ate, .Holder unter ErnrcttMEng -einer anderen Straft 2 Jahre, SckLehenbecker IV» Jahr um Sauer 1 Jahr 3 Atonale Gefängnis. Ihre Hehler^ sind z. T. ermittelt. Teils sind es Offenbachcr Dirnen, die je^ eirrcn Monat, und 2 vorbestrafte Offtnbacher Arbeiter Alois S t r 0 1 1 und 3!htb. Störtet, die je 6 Monate erhielten. — Weil sie den .Zuhälter ihrer Mutter bestahl, erhielt die zwanzigjährige Arbeiterin Frida Böller von Osfenbach 3 Pdö- nate Gefängnis, roährend der 29jährcge Arbeiter WÄH. Simon von Offerrbach. der semem Großvater ein Sparkaffcnbuch stahl und davon 2 500 Mark abhob, zu 6 Monaten verurteilt wurde. X Hanau, 9. Jan. (ftrde November v. I. mietete sick hier bei einer Familie ein mit großer Zungenfertigkeit ausgestatteter Mensch ein. der angcck> der beim Postanlt Hmuru im Hilfsdienst beschäftigte Pystassistent Kionrad Büttner zu sein. Er ließ durch- blicken, daß er als Sohn einer wohlhabenden Landwirtsfamilie auch in der Lage sei. cinzuspringen, wenn her Hausfrau Sckwierigkeilen entständen, mit den ihr zugewiefentn Rationen auS-ulommeck. Durch '"cm sicheres Auftreten erhielt Vr Anschluß «n die Familie und verlobte sich schon 7?ach 3 Tageit mit der Sckwäaerin seiner t lauÄrärtüc. Tic Berlobungsringe nmrden TySeftellt und in einem vnfektionshauS für die Braut teure Kleider, eine Pelzgarnitur u. a. m. angekauft. Ter BräcUigam gab sich als ftnarEziell gut gestellter Morm aus, der als Einjähriger 7000 Mk. verbraucht lmbe. Während die Braut im Ml^enzimmer das Brautkl-rd enprovicrte, entnahm der Bräutigam au£ ihrer Handtasche 50 Mk. Tw gekauften SachcE! im Werte von 5000 Mk. 'ollwn mit gufttierter Rechnung in die Wohnurrg geschickt werde». Hierzu kam eS nickst Eirrer düsteren LIhnung folgend, machte die Schwägerin oft Polizei auf d«n Mann aufmerksam. Tie Polizei, stellte fest, daß der Brftc- ftgam der vielfach vorbestrafte verheiratete 57 Jahre alte Sck-mied Konrad Steigerwald aus Unterwestern lUnterftanken) war. der nun von der Strafkammer 5>2nan zu 2 Jahren 3 Monaten Zuchthaus mrd 150 Mk. Geldstrafe iierurteilt wurde. Der Angellagte batte das BetrugSmanöver eingefädelt, um sich in den Besitz der wertvollen Sacket., die für daS ft)cädchen angetauft wurden, zsr bringen. UttrVevstzLäSL-NLrehvkehten. ' Freiburg i. B., 9. Januar. ALS NoackfoLaer für den verstorbenen Geh. Hoftat Pros. Dr. Krönig in FMaburg i. B. sind von der Fakultät Vvrgeschlagerc worden: Prol. Dr Seitz. in Erlangen, Prof. Dr. Qp-i tz-Gveßen. Prüft Tr. Ponkow-Dttssel- dors und Pr«. Dr. Ganer-Freibürg, Prof. Tr. Seitz ist durch das badifckL Ministernvm berufen worden und hat den Ruf angenommen Als Nachfolger des nach Hätte LbergesiedelLen Prof. Dr. Sellheim ist dr'r Oberarzt der Tübin-ger 7ftauen?lmik Prof. Dr dlugnst Maier zum v. Prof, der FvauenheiLkrmde und Direktor der Frvrlen- klinik berufen. Mrchiieh« Zladfvidnen. israelitische Le!igionsgemein-e. Gottesd. i. d. Spnagoge ,'Süv- Anlaye). Samstag 12. Jan. Borabd.: 4 45: morg.: 9 00: abds ' E u. 5.40. — Israelitische «eiigioKKaesellschast. Scckbatfeier am 12. .^an. Frertag obd.: 4.25: Samstag vorm. 8.30 Pred.: nachm - 3.30; StckL«lLusg.: 5.40. WochengoLteSd.. .norg. 7.00, übte. 4.00. SingcfanM (ßür ßorm und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernnnmt die Redatturn dem Vublitunr gegenüber keinerlei jvctLnuvsrtun-.) Wiederholt schon wurde auf die groß/ l^efahr hingewiesen, die, namerttlich bei der eingeschränkten Straßenbeleuchtung, älterer' Leuten und unseren Benvundeteu durch die Schleifen auf den Bürgersteigen erwachsen. Aber die Jugend schleift weiter imb die meisten Hansbesitzer scheüren sich ihrer Pftickt gegen ihre Mitbürger noch nicht bewußt zu sein. Also wieder der Ruf nach der Poftzei erschallen. Diese sollte doch mindestens mit dem gleichen Eifer die Uuschliei'>en. datz es sich um Schiffe mit ganz besoirders wertvoller Ladung i-an^lte. Einer dieser Tampfer war vom Einheitstyp und mindestens 5000 Tonnen groß. Unter den übrigen versenkten Schiffen befand sich der brasftianische lnach Angabe der Besatzung englische) bewaffnete Dampfer Ce- ara (3324 Torrnen). Älußer den seck>s Tampfern wurde ein Voll schiff von mindestens 1500 Tonnen vernichtet. .Ter Chef des Admrrrcksvabes der Marine. Wiederum ftndei der Nmne des Kapitänleutnants Steinbrinck lobend Ettvähnung im AdmiralstabSberichr. Otto Steinbrinck ist derselbe, der imter schwierigen Verhältnissen am 26. Juli v. I. den englischen Kreuzer Ariadne versenkte und der schon im März 1916 für seine schneidigen Unternehmungen 'in den van Sperrminen und Wachtschiffen stark verteidigten Gewässern deS englischen Kanals mit dem Pvur k meritc ausgezeichnet wurde. Auf einer seiner damaligen Fahrten hatte er allein 22 Fahrzeuge mit 14 500 ART., darunter elf nack> J cklien und Frankreich bestimmte Kohlen^ schiffe, versenkt. Daß er auch gegen stark gesicherte Geleitzüge glänzende Erfolge zu erzielen versteht, hat der heutige Berich! sch'lagend bewiesen. Schmerzlich' muß unsere Feinde die Versenkung des Einheitsdampfers berühre^!, denn auf diese Konstruktion haben sie große Hoffnungen gesetzt. Wagen der Schnettigi'eft dos Baues sollten die Standards'hips ein besonders geeignetes Mittel bieten, um die rasch wachsenden Verluste auszugleichen, die die „n i e d e r t r ä ch t i g c ,U - B 0 v t s - T ä t. i g k e i t" — wie Asquith unsere^Erfolge kürzlich in Birmingham bezeichnete — der feindlichen Schiffahrt schlägt. Nun rulst bereits mindestens der zweite Einheftsdampfer auf dem Grunde. Das erste Opfer war die War Glavrr . die gleich auf ihrrtr Jung fernreise torpediert wmrde. lieber weitere .Mißerfolge ^richtet die ftemde Presse Ter Eindruck festigt sich, daß diese SchifrSbautan gleich allen übrigen Schiffen erheblich rascher versenkt werden, als sich ihr Ersatz her stellen läßt. Die überfüllten Gefänqnisst in Nustlrrnd. Stockholm, 9. Jan. Nach einer Meldung aus Hapa rartbet an „SvenSka Dagbladett" bereitet man im Smolnij-Jnstitw einen Erlaß vor, der deil. Rat der Volkskommissäre berechtigt, ernzelne Personen des Landes zu verweisen, da die Werfüttten Gefängnisse Mißstimmmi^ im Volke Hervorrufen. Am der Liste der auszuweisenden Personen stehen M i l j u ko w . KerenSki, SKängarleff, Gotz und Tschernow. Buchmmn. H a v a ran da, 9. Jam Der englffcke Botschafter in Peters birrg, Buchar^an, ist mit Famili- :md (befolge hier eingelroffen und reist nach Stockholm weiter. Neue Abnineunrutren m Portugal. Genf,J). Jvn. Nack einer HavaSmeldung aus Lissavou ftnck am 8. Jänturr dort neue Marine Unruhen ausgevrochen. Das EriegSschifi fr &xäci} de Gama", das gegenüber- von Lissabion ankerte, beschoß die St. ffieor^-Festung, die das Feuer erwndertk mck das Sck-ift Mm Sckn-ei^en brachte. Tie Besatzung des „Baser' de Gama" hißte darauf bv weiße Flagge und ergab sich. Tie Bcannscharr wurde ans Land geÄrackt rmb gesauger' gemacht. Ebenso ergab, sich die Mannschaft oeS Zerstörers „T-uro", oer keinen Kv- nonrnschuß avgegeden hatte. Tie seft vormittag in ihren Kaserne-r zurück gehaltenen M trrfnem-annschaften erg aben sich den Är ei t- kräft-en. die der Regierimg treu geblieben waren. Sidonro Vaez besuchte aushait <2 Pcrf.l gesucht. 8u crfr. in Qffenba 1. a. M., Ludwtgstr. «4. p._ Tel. 102. für Küche . - und v aus in kleine Familie gesucht. '-14 Nord'Aulagc 1 1,1. 8 niezBtr. 6. Mädchen ^zagd Verpachtung. Ti-uStaa ben !S. Januar, vor«. H Ubr. wird iur „Deuttchen Kaiser" zu Alsfeld die mit der Stadt Alsteld gemeinschaftliche Domanialjagd in der Fortt- wartet Alsfeld („Homberg"- mit zusammen 43llha Wald und 2/ ha Miesen und fretb auf weitere 12 Jahre ösfent- !rch verpachtet. Bon der Pachtung ausgeschloffeu sind geschäftsunfähige und wegen Jagd» und Fischoreisreoel bcfirafte Personen. Auberannte Pachtlieblmder wollen vor Beginn der Ver- pachttrng einen schriftlichen Answeis > orlegen. en,, d W.i^2£5®?mS2SS2S2SSS'! CONR. SAUER SÖHNE, Fulda iitaTislfenerbUebe Werkstätten MOEBEL - AUXSTELLIHIfft ÄRSteräasBar 'tu gttäeklg. »•«&** (Pe?ieaaa-Aafsag) In BsaseilSicher erstkUssiger Latwsch»,, Ä W r haben noch Vorrat Im 290 D g SchSablmmern o Eicfcf, ftfcstera, Hlrlit, 2üraefc» Qj b&!3Bi aeä Rfa&agoal, sUauienslmmern n.fealon» Iö FollsaoAer, Birke, kl sckUvia, ffiakaieal, Stöbe ! Ofiö BoSbaoot, Hss- u. Herreir/Jmmep Ü3 Elchs, i C* kilchenelnv ichtunsen ia Pi{*cfe-P,ai b, jseKall, [ *5 PoiMtermübel alle? Ärl fall ec&Sen Ula'isriaüca \ kl verayb., Stoßhaj»r nal halsen w. »cisl-LeiaeEörüi. j jO Di^LäeferaagkaaaaafWBas&hssc&EriQgseQila erJo’g. [ ®E 5 Z 5525152525 Z 5 S 25252525 aH 525525252 S 252SSSS35S25ffiSH552Sj Als fett) l Oberhessen >, den 5. Januar 1018. ISrokberzogliche Odersärtterei Gudors. Brill. 2911) Bei dem Cberbfirflerntcnter der Stadt Gietzerr sind fett der letzten Beräffentlichung weiter eiuge- gnuge»: »> für die allgemeine KriegHsürsorge (Liebes gabeusonds): I. Kr. 6 ML, N. N. 1 ML, I. K. 4 ML, Ueberschuh aus oer Bnchecke Ansammlung 5.97 m, Fabrikant C. Georgi ^00 Mk., Wirt Wilh. Mayer, Kaiser-Allee, Sammelbüchse 13.10 Mk., Karl Hartmann von Marburg 100 Mk., beim Lebensmittelamt eingeaangene Buhe 72 Mk., Jnstizrat Grünewald <2.Rate» 200Mk., Geheimrat Pasch 100ML, beim Äollzeiamt eingegangene Ruhe 9 Mk., beim Lebensmittelamt eingegangene Buhe 2 ML. Svielkranz Wasserichlebeu 345.6^ ML. Professor Hotzavse! Erben 100 ML. Eduard Stumm für Januar bis Juni 6CO ML, KonLerrverein 250 ML, Jabrikan: Karl Georgi 500 ML, beim Vebens- nrittelamc eingegangene Buge 6 ML, O. T. 3.75 ML, H. B 3.75 ML, beim Lebensmittelomt erngegcmgene Buhe 22.5V :Nk., .H. Sch., Buhe 10 ML, Buhe aus einer Süline- sache 1 ML, beim Lebensmittelamt cingegangene Buhe 270 ML, Buhe aus einem Säbneverfahren 5 ML, I. Kr. 20ML. beim Lebensnuttelamr ei.rgegangene Strafen 50 ML, aus einer Sühuesache 3 ML. beim ^ebenstnitkelamt ein- gegangene Buhe 3 ML, Eduard Krumm für Juli bis einichl. Deze aber 1917 WM ML. zusammen 3695.93 Mark. h) für die Sammluutt für erblindete Krieger: ?crL Bebaghel 4 ML . c) für die Sammlurrg für KrieasbeschAdigtenfnr° sarge: Geh. Med.-Rai Or. Geover: 40 ML 3128 Mir aüe diese Gaben fei hiermi! herzlich gedankt. 6-7 'Zhmuer Wolimmg; ÄUin 1. Juli gesucht. Schritt!. Anaeb. unier (£382 an den Giehener Anzeiger. LÄiie 4 ä-ZUr.-Wö!j!i. niit eicktr.^icht und Gas von lindert. Ehepaar für L. 4. 18 gesucht. Lchristl. Angebote unter 272 a. d. Gieh. Anz. Z-l-Z«!Mr-Wgh!!üüg mögl. mit etwas Land, vvn kieinerJ-amllie (3erw.Pers.» für 1. April gesucht. Angeb. unter 0.8409 a. b. Gieh. Anz. Offtziers - Ehepaar fuchr L—3 möbl.Zimmer. (Heizmaterial vorhanden » Anger. unter 08419 a d. Gieh. Anz. Ein Zimmer zum Schlafen gesucht, ohne Frühstück, in der Rahe des Bahnbofs. Angebote mir Preisangabe unte r 08427 a. d. Gieh. A nz. Kleines Zimmer, heizbar, eins, möbliert, von Fräulein gesucht. Angeb. umer 08436 an den Giehener Anzeiger. liM. ZiRWer au mieten gesucht. 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