Nr. b Der Giehener Anzel-er erscheint täglich, außer Sonntags. - Beklagen: OtetzenerLamilienblottcr; UrettUatt fLe ktu Kreis Kietzen, vezogspretr: nvonatL Mk. i .20, viertel- iährlich DK. 3.60: durch Abhole- tu Zweigstellen monatl. DK. 1.1». Lurch die Bost DK. 3.60 Vierteljahr!. ausschll Äei'tellq. Ferrrsprech - Anschliisie: ^ürdieSchriitleitunoHI Derlaa.Geschäirsslelleöl Anschrist für Drabmnch- richten. Anzeiger Sietzen. Erstes Blatt 168. Jahrgang Dienstag,! GieheMrAnzeiger Dienstag, 8. Zanuar 1918 Postscheckkonto: Zrantfurt a.M. U686 General-Anzeiger für Oberhessen Au-.«.^ue von Anzeige» t:e Tagesnlnnmer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbindlichkeit Seiienpreise: für ört l i ch e 'Anzeigen 25M,für auswärtlge 30 Pf., ‘tir Reklamen Mk. 1.—; bei Pwtzvor» schitst 20 •/« Aufschlag. Hauvtichri'tleüer: Äug. Goek;. Verantwortlich für Politik tu Feuilleton: vankoerkehr: Aug. Goetz; Stadt und «ewrrdkdcml Sletzen Land.Bermfichtesu.Gr. rrchtssaal: W. Meyer; ZwilNngrninddruck u. Verlag: Brühl'sche Univ.-Buch- u. Stcinörtsdcrei H. Lange. Zchrifüeitung, ©ejcpftsjtdlc u. Druckerei: Schulstr. 7. ^'mulch^n Fi-b-n.' Zchwierigkeiten in den Verhandlungen mit Nutzlcnd über wirtschaftliche Küßen. MTB.) Großes Hauptpuartier, 7. Januar. Amtlich.) Westlicher KrirgSschauplatz. Im Sttll»mgsLogen östtich- von Ypern und in einzelnen Wschnitten zwischen den von Arras und Peronne auf Eam- drai führenden straften entwickelten sich! am Nachmittag h f- tige Artillerickämpfe. Auch zwischen der Ailette und der Aisne, beiderseits Ornes. und auf dem Westuser der Mosel rvar das Artillerie- imd Miirenfeuer aesteigert. Die Kanrpftätigkeit der Infanterie blieb auf Erkundun- gen im Vorsilbe der Stellungen beschränkt. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Mazedonische und italienische Front. Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalgnarriermeister Ludendorff. . t wird, hat die Politik Bethmann Hollwegs von Anfang bis zu ^liic immer yebilngt uno jrramm vevrrtdigr. IHe >7aupljache bei der jetzigen ...stwisi:'" ist, daß da7 Ausland keine Anhaltspunkte dafür erhält, wir seien nach einem schwachen Frieden lüstern. Im Gegenteil, nach der neuesten Rede Lloyd Georges darf man von der deutschen Ätaatskunst verlangen, daß sie den Dingen entschlossen und gerade enlgegensieht! Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 7. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauttmrt: Oeftlicher Kriegsschauplatz. Waffenstillstand. Italienischer Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Der Ehef des Generalftabes * * * Die Abendberichte. Berlin, 7. Jan., abends. (WTB. Amtlich.) Die erhöhte Fi'uertätigkrit im Stellungsbogen südöft l«h von Ypern dauerr an. Von den anderen Kaiegsfthauplätzen nichts Neues. Wenn das Ausland, besmiders das gsgirerische, Henne Mfc deutsche Presse dnvchntnstert, so '.vrrd es wieder einmal finden, daß man sich bei nns nicht einig ist. Ein höchst ganiütlicheS Streiten geht lvieder durch die Parteien. ?Nit einiger Beruhigung darf man dabei eines feststellen: Die mcssische Zögerung, den Frieden mit uns ab^uschließen, ist es keineswegs, was den streitenden Gruppen ernstliche Sorge niacht. In diesem Punkte ist man ziemlich kaltblütig, und sogar der „Vorwärts' ist darüber nicht aus dem Häuschen geraten. Aber man überlegt noch einmal, was auf deni Spiele stand, und ob die hohen Einsätze, die für unsere Zukunft gemalt wurden, in BresttLitowör von geschickter Hand getragen worden sind, oder nicht. Die auswärtige Preise, besonders auch die russische, hat unserer Etlichen Stelle ungenügende und unrichtige Berichterstattung über die bisherigen Berhaudlnngen vorgeworsen, und was darauf aus Berlin amtlich erwidert wurde, ist zu knapp mrd ausweichend gewesen, als daß man sich richtig darüber unterrichten könnte. Das gummiartige „'Selbst- bestimrnuugsrecht" hat da viel Unheil angerichtet..' Tie Russen haben sich darüber aufgeregt, daß ihnen eine solche Gmnmi- kappe aufgezwängt iverden solle, und der Borwnrf der Unaufrichtigkeit gesellte sich zu deu Klagen über mangelnde Berichterstattung. Herr v. Kühlmcmn ist in keiner glücklichen Lage. Wie weit die Zuspitzung der Dinge in Brest-Litorvsk fern eigenstes Werk war, und wie weit er etwa von den ibm mitgegebenen Anweisungen abgewicken sein könnte, darüber hat der Streit in der Presse mnh kenrc Klarheit geschaffen. Die Vertreter der Reckten lv-ünschen eine ? r a f t v o l l e und offene Politik, und die Kreise der Reichstags Mehrheit fühlen sich Avar den Dende^rzen Kühlmanns eng verwandt, aber es sind gewisse Anzeichen, z. B. im „Berliner Dagebl.", vorhmiden, daß auch ihrem kritischen Auge manches Fehler- lwfte der bisherigen Taktik nicht entgangen ist. Scharf verwahrt sich die „Boss. Ztg" gegen die Unterstellungen, als ob es sich nur um „alldeutsche .Hetzereien" handele. Das Blart schreibt u. a.: . - ',Fvnl^ch, nr einzelnen Zeitungen haben wir lesen müsst um „alldeutsche" Angriffe gegen Herrn v. Kühlmr hanveit. Uirs fcrat diese Bezeichnung nicht treffen. Die „Vossiü Leitung ist niemals alldeutsch gewesen. Und sie wird es ai ^ Aber fett wann tft z.. B. die „Magdebürgische Z sutz'g alldeutsch? Auch dieses durchaus nickt blindnüsige und lenter allgemeinen politischen Auffassung uns sonst durchaus v.i trnnter ruheliebende Blatt betonte gestern ausdrücklich, daß es ei «mdere Löiung der Schwierigkeiten als deu Abgang des Herrn .Mhlmcmn ftrum noch zu sehen vermag. Da kann man doch nicht c bmt aNdeutsck)en Angriffen sprechen. Es scheiden sich jetzt vielme dre Geister in solche, die die Sache wollen, und solche, den mari^ Persönlichkeiten über der Sache stehen. Uns wird ''U rchau s nicht leicht, den Rücktritt des Herrn von Kühlmann towevn. Bei allem Gegensatz. zwischen che men intb l eitleren ©cm i «uffof untren schätzen nur rroch^ heute seine Begabung mrd seine ( Liebensioürdigtejt außiTvordentlich bnh. ?lber solche ix nnliche Wertschätzung kann doch rmmoglich blind dagegen n-.achc der Staatssekretär sah eine Blöße gegeben hat. die gl-erchzcp 2-em.ichEd bloßstzellt, und die nur mit seinem Rücktritt gefükl nrwen rann." Ä ^ incr äußeren Stelle fährt das Blatt fort: „Es han- mt l«v tm gegenwärtigen Augenblick, wie wir nochmals be- ~ en ; n .^ etlT,a um den Gegensatz zwischen anncxio- rujtischer Habgier, begünstigt durch eine Milicärkaste, und fL? 1 ^b^ft^keitssinn der Völker, der von dieser ^cilitarkatte gehemmt wird. Sondern es handelt sich in aller- erf^r Lime darum, daß furchtlos gefordert und e h r - l t ch um den Frieden gehandelt werden soll." unanHevrachr und verwirrend, wenn Bla wer der Linken nur in sinnloser Wut wieder auf dre Alldeutschen losschLa-gen. Die „Acagdeb. Zta.", die auch heute tmtfxz twt der „Franks. Ztg " alldeutsch gen^rut Die Mmpse im westen. Berlin, 7.Jan. (WTB.) Der deutsche Angriff am 30. Dezember südlich Mar coing war eure völlige Ueberraschung für die Engländer, die die vorgechmden deutschen Truppen in ihren 'SchwsehemLen ust^t rechtzeitig erkLmtten, da fast gleichzeitig mit tent weiter rückwärts oeriegteat Vorbaveitungsfeuer die deutschen Sturmtrupps bereits in die vordersten Gräben eindrangen und eine ernstliche Berwwögung infolge der überraschenden Schnelligkeit ihres Vordringens umnögliclt machten. In deutschen Vor- bereitungsse.'ner der Artillerie und MiNLtuverfer^oareti die blutigen Verluste, wie auch dir Q-ciziigetun ü ereär.ünttlmb aussag n, außer- t edenllick schwer. Vor allem sei die Wir bürg des Mmeri,euers und der FlmnNvemverser verheerend gewesen. Berlin, 7. Ion. (WTB.) %ad? einmetredcnem Tmuvettrr haben au zahlreichen Abschnitten der Westfront lebhafte Artillerikämpfe terngefetzt, die teilweise bis zunr späten Abend und uackstsüber in pürnmäßiger Stärke anhielten. Auch die Fliegertätigkeit blieb fast überall trotz schlechten Wetters rege. Zahlreiche setndliche Erkundungsabttilummen mußten, ostre ihren Auftrag eraiCIfü zu können, in Unserem Feuer zrmickslächten und erlitten schwere Verluste. Auch in Mazedonien lebte im Cernabogeir, iw Moglena- gebiet und zwischen Wardar- und Dockan-^ee das feindliche Artillerieseuer zeitweilig auf. Ein femdlickeZ Flugzeug warf wieder einmal 25 Kilometer nordwestlich von Vtonastir auf ein Feldlazarett ki Morgan, das dirrch die Genfer Flaggre und ein großes, weithin sichtbares Rotes Kreuz aus dem Erdbodett deutlich gekennzeichnet war, Bomben «ch. Zehn Lazarett-Insassen wurden durch die neue völrerrechtswidrige Handlung unserer Feinde getötet bzw. verwundet. Die zriedensoerhandlungen. Berlin, 7. Imu (Priv.-Tel.) Gegenüber der Lluffassung, die teilweise in der Presse wiedergegeben ist, daß die Erklärungen vom 28. D-ezameber über den Stand der Verhandlungen mit vtuß- land^ nicht überein gestimmt hätten mit der Aufsassrmg und den Lleußerungen der missischen Delegation, ist durch Einsichtnahme in das Protokoll der Verhnndlungen in Brest-Litow-sk festgestellt, daß die deutsche Blwösientlichung dem Stande der Verhandlungen nnd dem Inhalt dH Protokolls durchaus entsprichst und daß die Auf- slissung der russischen Delegation, wie sie in der neutralen und russischen Presse dargestellt wurde, eine midere Darstellung gcht, als sie deu Tatsachen entspricht. Die ukrainische Delegatimi hat das in Aussicht gestellte Zirkular scher die Selbständigkeit der Ukraine noch nicht überreicht. Die Ueberraichuug wird voraussichllich heute erfolgen. Die Vertreter dar Ukraine legen dm größten Wert daraus, völlig selbständig nxben der russischen DelegaLion zu verhandeln. Brest- Litows f, 7. Inn. lWTB.) Heute vormittag sind die russischen Friedens de legierten einschließlich -v r o tz k i hier eingatroffeu, Berlin, 7. Jan. Zu den in der Presse fortdauernden Erörterungen über die angebliche U n Vollständigkeit der deutschen Mitteilungen über den Verlauf der Verhandlungen in Brest-Litowsk vom 28. Dezember (die Sitzung fand tatsächlich am 27. Dezember ab>enLS statt), erfährt die „Nordd. Mg. Ztg." von zuständiger Seite folgendes: Der von d?.r Petersburger Telegrapheu-Agcntur gemeldete Widerspruch der russischen Delegation ist in Brest-Litowsk nicht erfolgt. Das Wvlfs-- sckw Telegraphenbureau hat den Wortlaut der Erklärungen in Brest- Litowsk ohne ^ede Enischränttnrg wieder gegeben. Im Anschluß an die dort veröffentlichte Antwort des Herrn Joffe auf die deutschen Gegenvorschläge hat der deutsche Delegierte nur noch ausdrsjcklich festgestellt, daß über den letzten von Herrn Joffe e'cwähnten Pmrkt, nämlich die Notwendigkeit einer KomnrisfivnSberaLuna, volles Einverständnis zwischen den Delcgancmen besteht. Hieraus ist russischer- seits nichts mehr geäußert narben. Die Vertretung der Nkraiue, Berlin, 7. Jan. Wie wir erfäftrat, werden in Brest-Lirows? Mrs der Ukraine noch weitere Detegiertze und Hllsskräfte er- warter. Als Führer der Delegation wird der Minister für Handel und Industrie, Herr Golubowirsch, einttesfen. Ferner erwartet uuin noch den Riköneisttr Georg Ritter von (-lassenko, den t^ersönlichen Adjutanteir des Kriegsministers. Als militärische Mitglieder dev Delegation treffen ferner die Herren Grig>->ri Lyssenko (Bataillonskommandeur), Nikira Krkr4u5) urrd Wladimir Radzij«r»ski ^beide KomiMgui^übrer) ein. Als Beirat in ökonomick^n Angelegenheiton Närd .5xrr Sergst Ostaunst) fungieren. Erblich werden auch die Herren Ignattenio, Fried, SchrwQrmLi, Tsck-ernonwwöki, Kccka-, ras ko und KowttSki erwartet. Ans dem yauptaur^chuh des Reichstags. Berlin,^ 7. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) In der beutigeir Sitzung des Hauytausschuises des Reichstages führte Direktor cm Auswärttgeu Johannes aus: Die WirtschaftsV erh an dlu ng en in Brest-Li-> t o w s k haben bisher naturgemäß keineu breiten Raum einnehmen! io'.rnen. Es wurden bloß vorläufige Vereinbarungen erzielt, dip nicht mchüp'end sind und jederzeit ergänzt werden können. An erster Stelle richteten sich die deutschen Bemühungen darauf, daß ernwandtrei festgestellt wurde, daß der Wirtschaftskrieg zwischen osv beiden Ländern sein Ende finden müsse und daß voll einer Ver« wlrrtlchung der Ideen der Pariser Konsevcnz zwischen Deutschland 'ch0..R'u^and in Zukunft nicht die Rede sein könne. In dieser Hmslcht wurde sehr bald ein volles EinverständRis erzielt. Rach.^ dem dieser Punkt erledigt war, kam die Frage der Erneuer rttng des Handelsvertrages zur Erörterung. Natürlich lag^ es dm deutschen Delegierten außeroiHentlich am Herzen^ rn o.resem ^.nne eine lnndende Zusicherung von russischer Seide zu bekommen. Leider haben wir bisher einen solcksen Erfolg noch nicht-erzielt. Cs ist ja bereits hervorgehoben wordm, daß auf russischer Seite ein tieseingcwurzeltes Vorurteil gegen den Han-, delsverttag von 1871 und 1904 besteht. Wir sind in Deutschland der Ansicht, daß Rufstand mit dem Handelsvertrag kein schlechtes (Geschäft gemacht hall aber tstes den russischen Herren klär zu machen, ist schwer. Bisher ist es nicht gelungen, die russisckseck Vertreter curm nur zu einer ttcrzen Fristoertängerung des Handelst Vertrages zu bervegen. Es trat auch bei den Vertretet der jetzigen Regierung dieses Vorurteil und die Abneigung gegen den, Handelsvertrag klar zutage. Dazu komrnl aber noch, bar, wc Vertreter der wbwn Regierung erklärten, daß eme völlige Umgestaltung der wirtschaftlichen Äerhältwisse Ruß-, lcrnds beabsichtigt unD daß sie des-halb durch einen Handels- vettrag sich nicht frutbeu. könnten. Ihre Mitteilung gebt dahiu, ras; sie nicht wünschen, daß eine ftenldc Regierung aus Grund eines Vertrages in diese Zleuordnung der Veuhälllnsse eingreift. Tie deutschen Delegierten werden ihr Bestes tun. Me der Erfolg fern tvird, steht dahin. Wer auf jeden Fall erklärten die russischen! ^elegierten die Bereitwilligkeit, alsbald in Verhandlungen rMr mnen russischen Handelsvertrag, der den neuen rmd veränderte» Verhälttnstm Rechnung zu tragen hätte, einzurre den. Es wurde geltend gemacht, daß es doch in Friede ns oe rhal tuisteu unmöglich sei, daß ein Staat dem anderen eine schlechtere Behandlung zuteil werden lasse als einem dritten Lande. Dft: russischen Delegierten! haben diesen Standpunkt bereittvilligst anerkamtt uno sich grundsätzlich zu ihm bekannt. Gewisse Schwierigkeiten müssen auch da erörtert werden. Der Grundsatz der a i l g e m e i n e n Rt e ist begünstig ung läßt sich natürlich nicht so unbedingt verwirklichen. Einmal sind genösse Llusnahmen in den: Vertrage vorgesehen worden, dann tomm.t die große Frage hinzu, wie es gehalten toer- den soll mit denjenigen Gebieten, die ans dem Russischen Reickn sich absmrderten, selbständig werden, zum Teil in einen: engeren oder loseren Verband mit der ganzen Masse des Russischen Reiches verbleiben. Umgekehrt ist aus densicher Seite auch ein Novum ern- getreten. Wir haben angeregt, daß ul^ die besondere Regelung imseres Verhältnisses zu Oesterreich-Ungarn midi zu anderen Ländern Vorbehalten Äeiben müsse, die mit uns einen Zollbund schließen würben. hmtelungen anzuknüpfen unter der Bedingung, daß dieses Bcr^ spiel ton der Türkei befolgt werde. BergeLtuugsmaßregetn gegen Frankreich. . .. St ruß bürg, 6. Jan. WTB. Amtlich.) Laut Mitteilung 1627 000 Tonnen verlohn hat. E> Generalguarriermenters iverton als Ber g e l t u n g s Maßregel geigen die Mkerrechtswidrige Zurückhaltung der ver- lchlEMm Elsaß-Lothringer m Frantteich ab 6. Januar d. I. bOO angesehene Frarrzv^en nach RußlMte und in einigen Tag«l 400 angelel^ue Französinnen nach den Lager Holz Minden aoberorderr. tlotte sowie für die VersorArngsmöglichteit unserer (stegncr einen ! 7 ewaltigen Ausfall, dessen Wirkung datorm wie im Ausland stark unterschätzt wird. Nach den englischen Verlust angaben beziffert sich die Summe /dieser sogenannten „erfolglos au gegriffenen" beschädigten Schiffe auf ziemlich die Hälfte der versenkter. Sie spielen zur See etuxr dieselbe Rolle rvie in ber Kriegführung zu Larrde die Verwundeten und Kranken. Nicht jedes Kriegsopfer eÄeitot gleich den Tod. Worauf es airkommt, ist die Unfähigkeit zu roeiterckn' .Kriegsdienst. Obwohl also ine deutschen Versenkungslist dinand^ Lutz, ^znm Lllutsrichter an tom Amtsgericht Offenbach, Sperrgebiet um England versenkt. Zwei große voll- ' " Ritter des GÄer.>ug herLusgefchvften. Unter ben übrigen >Lchrtfen konnte>Tapserkertsmetonlle. — Dem Landsturmmaivn Nioritz Stern sich vollständig mrt nüuer Wirsche angekleitot, die sie auch wiedoS hevgeton mußten. Bon ton Tätern entvupvte sich einer als Deserteur. tor hier als Feldwebel Mit dem Gisexmm KloyW 1'. AiM» auftrat. ^ Vom Wetter. Naäidem gestern Tauwetter Schnee uns Eis vertrieb und nahezu n^armer Regen ftel, tot die Nacht eine neue Wmterüberraschung gebracht. Eine dichte Sckmeetocke hat sich über die Natur ausgcbreitei. Ter Landmann kann mit dem bisberi- gen Verlaus des Winters nicht unzusrieton sein. Allzu strenge Kalte trat iricht auf und tor häusige Sckmeefall schützte Acker und Saat. *" BerechnungderBerpackungimKleinhand^l. Immer wieder werden feiten^ der Verbraucher Zweifel lau: über die Zulässigkett der Forderung eurer besonderen Vergüruug für Verpackung durch den Kleinhandel. Diese Fragen werden begründet durch die wiederholtem^ Versuche mancher Kleinhändler, durch solche Forderungen die .Höchstpreise zu überschretten. Die Volkswirrschaftliche Abteilung tos Kriegsernährungsamtv hat aus solchem Anlaß folgenden Bescheid erteilt: „Sofern.Höchstpreise für die betreffende Ware festgesetzt sind, ist in der besonderen Berechnung für Tüten über ton Höchstpreis hinaus eine Umgehung oder eine Uetorsck)rcirung des Höchstpreises zu erblicken. Ob bei anderen Waren eine übermäßige Preissteigerung durch besonder« Berechnung der Tüten hervorgerufen wird, das muß im einzelnen) Falle geprüft und entschieden werden." Es wird noch bemerkt, daß der Kleftchändler bei Höchstpreiswaren das volle Gewicht zu geben har, nicht die Tüte in das Waren gewicht, einrechnen darf. A^lto^erseirs kann er aber verlangen, daß der Käufer ein Gefäß» (Topf, Teller, Tüte, Säckchen u. dgl.) nrttbrinst- _ Das Kreisblatt Nr. 2 Qtthält Verordnungen Wer: Mettofrist für gewerbliche Verbraucher von Kohle usw.. Sammeln von Obstkernen und Brennesseln, Treibriemen, Ausbruch tor Pser-- toräude, KreisabdeckereiVerzeichnisse, Süßstoff, Künstliche Düngemittel, Topographische Karten. Kintonvasche-Sammelwoche, Obste und Gemüsebau. Aufbringung tor Schweine, Feldberamigung Bergheirn und.Holzheim. Landkreis Gießen. ** Hattenrod, 8.Jan. Musketier Karl Bolkmann erhielt das Eiserne Kreuz zweiter Klasse. -d. Hungen, 8. Jan. Ter Pionier Max Gonsenhänier von hier wurde mit tom Eisernen Kreuz zweiter Klass« cmsgezcichnrt und gleichzeitig zun: Gefreiten befördert. Klein-Linden, 8. Jan. Dem Zugführer Georg Dönges wurde das Kriegsehreuzeichm verlieben. ** L angd, 8. Jan. Im Atter von 73 Jahren starb hier tor Gemeintofchäser Heinrich K l ö s. — Urner Pfarrer Dr. Koch »iürd -einem Rufe ins Feld Folge leisten. ^ [\ Watzenbvrn-Steinberg, 8. Jan. Bsiefeldwubel Th. S o in m erlab, tor jüngste Sohn tos hiesigen Pfarrers, wurto zum Leutnant der Reserve beförtort und mir tor Hessischen Tspsiw- koitsmedaille ausgezeichnet. Kreis Friedberg. ?>. Butzbach, 8. Jan. Ast: Samsteg abenD erlitt tor M uite kalieirhändler Nnficht von hier aus der ^ddelbnhn einen Otote schnitelbrnch und sch.vere innere Verletzung^:. Starkenbnrg und Rheinhessen. Mainz, 8. Jan. Im Mainzer rlremarorium fanden im letzten Viertel'ahr 1917 65 Einäscherungeu statt. Unter ton Eiir- geäscherten waren 38 männliche und 27 weibliche Personen. Drnen-Rnssa». Frankfurt a.M., 8. Jan. Mit der Ergreifung tos Mörders I. G. Weckfuß, tor ton Schutzmann Errl erschoß, bat die Polizei einen außergewöhnlich guten Griff getan. Der 18;äh- rrgc Verbrecher verübte seärem eigenen Geständnis zufolge im Laufe tor letzten Wochen z:d nicht statt. Tic Hauptgebäude barten lediglich Flaggenschniuck angelegt. Für die Material-- und spätere Personenbe örtocung wurden die Werkstätten mit Fomiklurt durch eine eigene Gl^nsanlage verbunden. GA. Frankfurt a. M., 8. Jan. Der beCamue und an „Er- stlgen" reiche Polizeihund „Here", d m ban erschossener Lck)utznurni, Ertl gehörte, ist von tor Polizeiverwccktung zu Ni-Ä. a. M. angekaust worden. Er legte schon an: ersten Tage ferner Nieder Tätigkstr eine Probe seines Könnens ab. indem er einen .Kle'tombiebstahl miideckte und eine Frau tos Diebstahls überfühten tonnte. — Griesheim a. M., 8. Jan. Zwei h'esige 16jährige Burschen versuchten eine mit Pulver gefüllte Glasröhre dum» eine Zündschnur zur Explosion zu brftigen. i'lls toe gewünschte Wirkung nicht eintvat, nabm tor eine tor Burschen die Rohre an 'ick. Jnr gleichen Augenblick erplobierte die Ladung.und zerriß dem jungW Mann ton Kops, sv daß der Tod augenblicklich eintvät. = H ö ch st a.M., 8. Jan. Dem Direktor tor Farbwerke, Tr. Albrecht Schmidt, 'wurde tor Titel Pwtess-sr verliehen. **Kirchber§, 8. Jan Georg Fischbach undFrnufeierten gestern die silberne Hochzeit. f ] Marbur g. 8. Jan. Um tom Mangel an Kleimminzea abzuhelfen, wurde in tor Stadtvewrimetensitzung beschlossen, für 20 000 VLart' ^Zehntoennigstücke und für je 10 000 Mark Zwei- und Einpfennigstücke aus Epen anfenigen zu lassen. Bis jetzt sind hier als Kriegsnotgeld nur 50-Pfeimigsctoinc ousgegeben worden.. HL. M a r b a ch, 8. Jän. ^Samstag nachmittag gegen ' stv llbr landete auf einer Wiese tn der NM? tor alter: Ziegelei ein Frei-- ballon ohne Unfall, dessen Gondel sieben Leute betorbergr hatte. Tie Hülle wurde schnell entleert und nach dem ?7tarbnrger Bahnhof geschafft. -- Oberursel, 8.Jena Auf Anordnung tor Wiesbatonee Regierung wird die Stadt Oterur'el von jetzt ab Oberurtel (Taunus) genannt. — Wiesbaden, 8.Ion. Der Süddeutschen Eisenbabngetelb- schaft lmrvto auf die Dauer rwn drei Jahren die Erlaubnis etteitt, alle Straßenbahnlinien tor Stadt und der Vororte für ton Güterverkehr zur Beförtorung von Lebensmttteln. Kohlen. Holz usw. zu verwenton und dazu eine Anzahl Anschlußgleise neu ;u bauen. tor englische Dampfer OchMiza (6695 Tonnen) festgesteltt werden der vollbeladen nach England besvimrnt war. Ter Chef tos Admrrrlstabes der Marine. Es ist ton U-Booten bei kindlicher Gegenwehr nicht immer b e r g wurde das Eiserne Kreuz 2. Masse veclieton, unter gleiche teteigcr Beförderung pnt Gefreiten. ** Silberne Hochzeit. Das Fest tor Silbernen Hoch- ^ct rnern heute pie Eheleute Heinrich Otto, Liebigstr. 65. Ge m ü se v e r ka u f. Bei der stadtischrn Gemüsevertei- Bestimmung und Ladung kungsstelle werden Mittwoch 'und Samstag von 8—12 Uhr vorrm iT/i Ä£iZ tritt Md 2-6 % mä'm. mirabi und Äfc bttftruft. CTmj ,v Schuldderschreübungen. Bei tor am 3. d. M. vor zur tor zur .IgSiyüte At\ 1 gg“gaMi~ """ im ^ cJJ 0111 f- Tezencktor der englische Lebens-- ** Einbruch am Helten Taget Am verflossenen Snnn- ^ ctn T r den Mitgliedern I tag in tor Zeit nach Latoirflstlutz drangen Diebe mittelst Diettüb, cutP'HZ! 1 I Za Aen der U-Boot- in ein Geschäft im S-lterSweg tobierem intb entwendeten Warm. Mcruber «PS» gewetew" Inzwischen^ im Werte von zftka 6000 Märk. «r. daß ,ec>es nach EnÄand be- Verfolgung gelang es tor Hiesigen VoliiV'i d.n Tätern in to ied-n Versonen von drei Frankftr^EinbLl tmtlu ^rto maaa hjdW mchenutzten Passayieckkabinen, Letonsmttteln ou.Srülle, .... habhaft '.u ii^rtoü mttl'und rhnLir mc Beute wtetor abzmtetzmen, die tom Eigentümer wieder Urrückgegeben werden tonnte. .M tom Tsatort hotten sitz Attnst uttb wisfenschatt« Hamburg ,J. Jan. ^WTB.) Den: Direktor der .Hamburger Sternwarte Proftsior Dr. Schorr ist es gelungen, auf einer am 31. Dezember aufgenommenen Platte ton periodischen Komet eich Encke aufzufinden. Das Gestirn steht am westlichen Ento tos Stenrbrltos tor Fische, ist aber so lichtschtvach. daß, es nur? mit Hilfe eines starken Fernrohres wahrKunÄMen ist Es bewegt sich Icitfnam in sscköUicher Richtung weiter. — W ildenb ruchs na chge ka ssene Tragödie ..Er- manarrch der König" wird tomnachst zun: erstenmal aus dem' Na Mast (bei G. Grote in Berlin) veröffentlicht werden. UnlVerfitKtK-Nttekvichtett. WZ. Würz bürg, 6. Jan. Anläßlich des 300jährigen dächttiisses tos Nnrversitätsgrüntors. tos Fürsrbi'chofs Julius .er zu Mefvstbrunn. Herzogs ft: Fvmttsn, hat die UniversftLt Würzburg ton Reichsrat der Krone 'Bauern, A'ammerhern: Grafen PH. K. von Ingelheim, Ci iter zu Mespelbruttn. Erbkänmrere.- von Nassau, zu Geitenheim am Rhein, zum Ehrendokwr cm rxn ruri« stisckten mrd staatswissenschiftticher: Fakultä: promoviert. Dm Grnf steht seit Beginn des Kriegs, zurzeit als Ocllrnteistn und EÄndron.^ ftihver im 1. bayerischen Kaiser-Ubvnm Regiment, im Feld. verrnnchte». '** Asch^sfenburg. 6. Iun. Ter EitlEkcmnte Klavrer- dckbrikant Wilhelm Arnold ftat sich in einem Ansall geistiger Um* nrachtung v.\ seiner Fabrik erschossen. * München, 6. Jan. WTB. Tie Polizei verhaftete zwölf Lebensmittel -Schleich h ä 11 d l e r, die Fleisch, Wurst, Schmalz. Butter. Eier :md andere Lebensmittel in e,roheren Mengen nach Berlin auSführen wallten. Unter den Bereiteten befindet sich ein Gastwirt aus Münchrn-Heidtzausen und ein Trainer aus Berlin Unter den befchlagnahnrhslr Gegenständen befanden sich mrch viele Zentner Rauchfleisch. Washington, 7. Jan. (WTD.) Meldung! des Reuterschen Bureau e ^ Nachrichten, die das auswärtig ?l!mt erhielt, besagen, dah die Stadt G natcmal a durch ein roeiteres Erdbeben gelitten hat. Nack) einer DepeMie a-tts San Jvse wurden noch 3an jung cncs besreimdet, hat er sich int Gegensatz zu vielen seiner Parteigenossen immer Matt Sache des Deutschtums bekannt. Sein Hau.pt gebiet ist die Boltsüilduug gewesen, für die er nnernrüdlich eintrat. Er war Revisionist'-und tzat onch den Gang in die Hofburg, nickt gescheut. Eine Kabinettskrisis in Ungarn. Budapest, 8. Jan. (L. A.) Das A r m ee p r o g r a m m der ungarischen Negierung ist auf Wid erstand aestosten, auf den Ministerpräsident Tr. Weierle nicht gesagt mar. Infolgedessen erwartet man in hiesigen politischen Kreisen den Ausbruch einer Mrinsdcrkrisis nach Wekerles Rückkehr. Buchanan. Stockholm. 7. Jcnt. lW-TB. Nichtamtlich.) Ter englische Botschafter Buchanan wird laut „Haschwjackk" am 7. Januar aus der russische Botschaft abreiscnr. Auch die Offiziere, die Mitglieder der englischen Militärabordnung tu Rustlano sind, verlassen das Land. Auch der französische Botschafter wird iit einigen Tagen Nachfolgen. Er null gleich dem englisch-en Botschafter Buchananj zimäckst in Stockholm bleiben. Rußland und Rumänien. Basel, 8. Jan. , L. A.) Laut „Nonmja Shisn" sind die Beziehungen zwischen Rumänien mrd dem Rat der Volks- kam missa re seit der Verhaftung des marinialistischen Agenten Rochal und der von den rumänischen Behörden gegen die Revolutionäre verfügten Matznahmeir sehr gespannt. Sollte 'Rumänien den russischem Forderungen nicht entgegenkommen, so würde Lenin zu sehr energischen Maßnahmen schreiten. Ein englisckri Doppeldecker in Holland qclaiidet. A m ste rda m, 7. Jan. Gestern landete bei Brielle ein englischer T" 0 p'.peldecker. Die Maschine wurde abinorttiert, der Flieger, ein Offizier, nach Haag gebracht. Die holländische Presse und die Red? LlütH Georges. A m st e r d a nt, 7. Jan. (MTB. Nichtamtlich) „A l l g e - m een Han de l s bla b" ist über die Rede Llond Georges lehr enttäuscht. Das Blatt schreibt: Sie enthält rein Wvrt von einer Annäherung, kern Mort, das darauf schließen liehe, daß die Friedensaussichten sich gebessert haben. Die Erfüllung der Forderungen des englischen Premierministers nmcht die Fortsetzung des Kampfes auf unbestimmte Zeit notwendig. Wenn es den Alliierten nicht gelingt. Deutschland und seine Verbündeten zu besiegen und ihnen ihren Willen mit Waffengewalt atrfznzwirrgen, so besteht keine Aussicht aus Friedet. Der ..Nienwe Courant" schreibt: Tie Rede Llohd Georges läuft darauf hinaus, daß England jetzt nicht in Frie-, densnnterhrmdlimgen treten ivill. Tai. G.orge diesmal ein - lo&f, niger lxcktige Sprache geführt hat als frühw. ist Ztitäi. Es'» genügt. Forderungen auMrsteklen, von Herten nt an sicher ifl^ bafy sie für die stzegiter unamrehlm-bar sind. Das) das türkische Miesepv- tamien auf die Berückstttztigung beiond- chr ruutonater Berhälttnslv Anspruch erbebt, haben .vir uäfyet nirfst'ört, und wir fürchten, das: hinter Viesen Worten Georges eine erhöht englische AurwriovS i gier steckt, die durch schöne Worte verhüllt wird. ^.M-aasbvde'" findet, dast diese erneute Erklärung scher die Kriegsziele der Mtiierlmc im Vergleich zpr der vor ungefähr eruem Jahre abgegebenen viel gemäßigter und viel ,wenige, von Anncximrsluft beseelt ist, aber auch jetzt iverde Oesterrei.ck> Ungarn, das nun dock) nickst anfgeteilt werden soll, vion dev Zerstückelung bedroht, und von Deutschland kann die Wiederher- stellnng Polens und ioahrfck^mbick auch die elsaft-lothringische» Frage nur als eine Forderung nach Abtretung eines Teiles feines Gebietes empfunden lverden.. >» Zur Rede Lloyd Georges. Budapest, 7. Jan. Dem „Pester Lloyd" wird aus Wien u. a. gemeldet: Die F-riedensbedingungen, wie sie Lloyd George entwickell, weroeir in hiesigen diplomatischen Kreilen als völlig unannehmbar bezeichnet. Englands Vertretung in Amerika. Rotterdam, 7. Jan. (WTD. Nichtamtlich.) Der „Nievwc Rottettdamsthe Courant" meldet atrs London: „Daily Telegraph" schreibt, es sei lchchstwahrscheinlich, dast Lord Reading zum englischen Botschafter in Wafdingwn ernannt lverden würvL. Nach einer anderen Meldung wiro dies vom amerikanischen Staatsdepartement halbamtlich bestätigt. Tie ertglische RegMrng soll die Absicht haben, Lord Readiirg Kirm High Evmnrissiontr zu ernennen, um ihm nickst nur die Le.itU.ng der ptplomatisthen Vertretung in den Vereinigten Staaten zu übergeben, sondern ihn gleichzeitig arich au die Spitze der KtregsPomtnissivn zu stellen, die bisher Lord ddorthcliffe unterstellt war. Der Zwiespalt an der rumänischen Front. Petersburg, 7. Jan. (MTB. Nichtamtlich) Melcnrng der Petersburger elegraphenaqentur. Die in Odessa eröffnet« Konferenz der Arbeiter- und Sold atenr'ä tc der ru^ mänisch-eu Front nahm folgende Entschließung an: Die Bar sammluitg der Vertreter der gesamten ^rumänischen Front erkennt nicht das Hauptquartier Tscherbatscketvs an und stellt f-est, daß die ukrainischen KommkDrve, die die Gr^r r-: in Händen haben, von den Rumänen unterstützt werden, die bat russisck)en revolutionären Truppen feindlich gesinnt sind. Die -Versammlung hält eine solche Lage für die Revolutimt gefährlich. Die Versammlung befiehlt allen Heeresausschüssen bis zur Ergreifmt-g anderer Maßnahmen die Gewalt zu übentehinen und die rumäftsche Front von den Gegen- revolutionären zu säubern, die die rumänische Front verderben. Als Protest gegen diese Entschlirftimg reisten 80 Ukrainer, die zur Rat» halten, ab. 220 sind Ävlschewkki oder Revolirtionäre der Linken. Tie Entschließung wurde mit 800 gegen 240 Stimmen angenommen. Die Armeetl an der rumänischest Front sind mit ihrem, ersten Ausschuß vollkommen au? Seiten der Sovjets. iiiKMiniiütinüiamiiiimimiiiiiinimiumiiiiiiii Schwarz-Weiss-Theater =s 7 = Programm vom 8. bin Snkl. 11. .Januar L. Film der IJrbait-Cir ad- Serie 4918. DALILA Vari^tÄ-Tragödie in einem Vorspiel und 4 Akten. Hauptdarsteller: Gräfin von .Term.Frl. v. Pahle Walter, ihr Sohn.Nils Crisander Mayer. Weehselagrent ..Herr John Lind«, Artistin.* * * Starkekurt, Artist.Arut Wartan * . * Sflaria WidaS 254a Der Zopf Lustspiel in 2 Akten. üimiimmmiimiiiuiciimmiiiimmiimmimm imiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiitiiniiii J MWW Stock möblierte 3intmer zu vermieten. Trcfcber, Marktplatz 8. Mietgesuche 3-7 •Zi;nraier Wohrixitts mm t Jiilt gesucht. Schrillt. Snaeb. unter 08382 an den Siestener Anzeiger. _ Awei gut möbl. Z i m m c t verdtn für sofort von ungern Ehepaare gesucht, ängeb. unter 263 an den Hießener Anzeiger erb. Lchöne3'Limmer-Wob»s. Nähe Goetbellranc oder Lie- btKÜrahe per 1. 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In tiefer Trauer: Frau Marl© TrecSisIcr Witwe nebst Kindern und Angehörigen. Lieh, Giessen. Wertheim, den 7. Januar 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag nachm. 3 Uhr statt. 2S6 §f m m 5S5 Um den ZeitoerhSItmJJen Rechnung zu tragen, Haben nachstehende Firmen Vereinbarung getroffen, ihre SefchZste porläufiq 6 Uhr abends zu schließen. MW m Der nTittagsgefcfjäftsfdiiuf? von 1-2'/- Uhr bleibt, wie bi8her bestehen. nr D Franz Bette fl. holterhoff Seltne Fr. Levermann L. Rofenbaum & Jakob Blex Salomon & Co. J. Sammet Julius Schulze Friedrich leipei Ruguft IDaag MIH. TOirffg. Am 6. Januar, vormittags 6 Uhr, entschlief sanft nach längerem, mit grösster Geduld ertragenem Leiden unser lieber, guter Sohn und Bruder Herr Wilhelm Forbach Bureaugehilfe auf Buderus-Eisenwerken Lollar im Alter von 26 Jahren. Tiefbetrauert von Eltern, Geschwistern und Tante. Wissmar, Ruttershausener Strasse, den 6. Januar 1918. Die Beerdigung findet Mittwoch den 9. Januar, nachmittags 3 Uhr, statt. (^356 Cvang. Brbeiferoerein. Sonntag den 13. Januar 1918, abends pünktlich 7Vs Uhr. aus Anlaß des 25. Stiftungsfestes im DereinslvKal (oberer Saal) Familiencibend Musikalische Darbietungen, Ansprachen, Deklamationen, Ehrung von Mitgliedern usw. 250D Am Vormittag des gleichen Tages (9 Vs Uhr) Besuch der Gottesdienstes in d.Iohanneskirche. D 8 n agun g. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dom i!ns so schwer betroffenen Verluste unseres einzigen innigstgcliebtcn Schachens und Enkelchens Albert r für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, sowie für die liebe- volle Pflege der Krankenschwester und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Schulte sagen innigsten Dank im Namen der trauernden Hinterbliebenen; 3?li. Weiss und Frau. Gikßklm g«usfrMMttl». Die Schuhfticklehrstube in der Obcrrealschule ist von Mittwoch den 16 Januar an, jeden Mittwoch abend- von 7—10 Nhr geöffnet. Anmeldungen zu bem Schuhkursus für Anfänger, Schuhkurfus für Fortgeschrittene, Kurfu- für Strumpfstickerei werden Donnerstag de« 17. Januar in der Geschäftsstelle, MäuSburg 5, entgegengenommen. 2 ”c Die Vorsitzende. Herde! Achtung?! Herde! ^?°^i-d-^GrShe^.n MitWtn. K.ff-l- nghafeu Itt otohev riimvic. Kessel. Qefen. Roste, Auswahl kaufen Sie bei Großen-Llnden, den 7. Januar 1918. 08351 Statt Karten. Detaillisten -Verein. Die von uns befürwortete Verkürzung der Verkaufszeit von vormittags 9 Uhr bis 6 Uhr abends ist von behördlicherseits bis jetzt nicht verfügtworden; wirempfehlendeshalb unseren Mitgliedern, imInteressederKohlen-undLicht- ersparnis von jetzt ab diesem Beschlüsse nach- äUftOITUTICIt. tos 0 Der Vorstand. Wilh.Mifbeck Machf. PIez.tr. «._Tel. 888._IHezstr. 6. Bekanntmachung Das Umlagekataster der fand- und forstwirtschaftlichen Berufsgenvssenschast für das Großherzogtum Hessen der Gemeinde Daubringen für 1917 liegt 2 Wochen, vom 8. bis 21. Januar 1918, auf Unterzeichneter Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Daubringen, am 6. Januar 1918. rv. Großh. Bürgermeisterei Daubringen _ Walter. Amtliche Bekmtniilchiingk!! der Staöt Athen. Bekamttmachmrg. 1t 1 ÜArt n Jic im Dezember 1900 geborenen Landsturm- Pflichtigen der Stadt Giehen müssen sich nur 15. Januar v. I.. vormittags von 8 biö I ttbr unv nachmittags von 2 bis 5 Uhr, im alten Rathaus am Marktplatz zur Landttnrmrolle melden. Auswärts Geborene haben bet der Anmeldung ihren Geburtsschein vorzulegen. Giesten, am 4. Januar 1918. 249B _Ter Oberbürgerinerster: Keller. Abgabe von Petroleum. Die für ^oen Monat Januar gültigen Petroleu«» Marken werben Mittwoch den 9. Januar in den Brott marken Bezirken von 8-1 Uhr vorm. auSgegeben. JE früheren Monaten verausgabten Marke» sind ungültig. Gienen, öeu 7. Januar 1918. ö60B _ Der OberMvgermeister (LebeuSvttLtelamth I>3Nl<83gUllZ. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgänge unseres lieben Entschlafenen unseren innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Schlich geb. Petri. \ ft Scheuertücher das Stück I. 1.45, M. 1.75 und MT. 1 05 sind eiugetroffen i 3 $ a FRITZ NOWACKa Großen-Linden, den 7. Januar 1918. 2,7 | UßW S.VV;' " -- -- -- ‘.yj M n Freunden, Verwandten und Bekannten innigsten Dank für die Teilnahme und Blumenspenden bei dem schmerzlichen Verluste meines lieben Gatten, unseres guten Vaters. Gießen, den 8. Januar 1918 Bekanntmachung. der am 3. b. M. vorgerwm menen ptaumätzigey Verlosung der am 1. Mai 1918 zinr Rückzahlung kommenden Schuldverschreibungen des Anlehens der Stadt Gienen vom Jahre 1903 wurden folgende Stücke zur Rückzahlung bestimmt: Reihe III Nr. 9, 86, 115, 147, 286, 269, 337, 369 zu 2000 Mk. ,> 419, 469, 502, 597, 648, 690, 744, 789 ^u 1000 Mk. „ 806, 875, 918. 872, 1082, 1176, 1186. 1209, 1236 zu 500 M. „ 1251, 1282, 1311, 1357, 1460, 1539 -u 200 Mk. ,7 1562, 1612, 1626 zu 100 ML Es wird dies unter den: Au fügen zur Kenntnis der Besitzer der Schnldverschreibim-gen gebracht, daß die Einlösung der gezogenen Stücke bei der Stadtkasse Gießen, bei der Mitteldeutschen Crediibank in Frankfurt a. Main mrd Berlin, bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. Main und Berlin erfolgen kann, sowie das; die Verzinsung am 1. Mai 1918 aus hört. Von den in früheren Jahren aufgelösten Schuldver- schrecbimgen sind noch rricht Kur Rilckzahhmg vorgelegt worden: S. III Nr. 407 scher 1000 Mk. und Nr. 990 über 500©W. Gießen, den 3. Januar 1918. 261B _ Ter Oberbürgermeister: Keller ._ tftädt. rftrbeilsnachiöeis giessen. West-Anlage 31, Teleph. 2054. Es können eingestellt werden: 3 ) bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Gärtner (Aushilfe), 2 Eisendreher, 12 Schlosser, 1 Grrbiermeister. 1 Leder-urichter, 1 Schreiner, 1 Buchbinder, 8 5x' arbeitet für für Gran aten- btzvorzugt), 2 Wächter für Wach- und Schttchgefettschaft, 1 Knecht: b'» bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 (Gärtner, 30 Schhffser, 1 Fabrikschloffer, einige Bohrer mch Fräser, 20 Hilfsarbeiter für Jndufttie, 8 Arbeiter 'ür Steinbruch, einige Ziminerleute und Stellmacher, 15 cchaniker. 3 Dreher, 5 Schreiner, 6 Photographen- $ Winter-H«idsebuhe «in4 noch 1 b grtffieren Sortimente»« «nt JLmcer 176 a Fritz Nowack. [feil, 70 gejunde Arbeiter, 15 Streckenarbeiter, löhner. Für die Eta ppe: Jugendliche Arbeiter, Schreivgehllftn und derg l e ichen . Es suchen Arbeit: 1 Obergärttier, 1 Photograph, 1 Drogist, 1 Buchhalter für Bankgeschäft, 1 Handlungsgehilfe, 1 Vureaugebilfe, 1 junger 'Lchreibgehllfe. Weibliche Abteilung bei hiesigen Arbeitgebern: 10 Dienstmädchen, 8 Lauffrauen, 10 Mädchen für Bahn« dienst, 1 landw. Mädchen, 1 Maschinennäherin in einer Sattlerei; bei auswärtigen Arbeitgebern: 4 lmrdwirtschaftliche Mädchen, 2 Trenstmädchen. Es suchen Arbeit: oder Losarett, ' Für das besetzte Gebiet und das Große Hauptquartier werden gesucht: SrenochpisttnN-n. L5YL Nr - Zweit« Natt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen) . Dienstag. 8. Januar (9(8 Sulage« zu Inoaliden-.witwen-oder Witwerrenten. Verlin, 4 Jan. Amtlich. Der BundeSrot hat in seiner heutigen Sitzung über die Gewährung von Zulagen an Empfänger einer Invalidere, Witwen- oder Witwerrente aus der Invalidenversicherung Beschluß grsttßt. Ter wesentliche Inhalt der Verordnung ist Egender: Wer aus der Arbeiterversicherüng eine Invalidenrente oder eine Kran- kenrente bezieht, also ans der Post eine Renten mrittung mit dem Buchstaben 3 (h.llgrüues Papier) oder K (hellgelbes Papier) vor- zeigen muß, erhält vom 1. Februar 19l8 ab monatlich acht Mars Zulage. Personen, welche eine Witwen- oder Mtwerrenlr erhalten, die beim Empfang ihrer Rente also eine Quittung mit dem Buchstaben W (dunkelgelbes Papier) oder \VK (grünes Papier) vorweisen müssen, «erhalten ebenfalls vom 1. Februar 1918 ab eine monatliche Zulage von vier Mark. Empfänger von Alters* und WaiserwenLen erhallen kerne Zulage. Dre Zulage wird ohne besondere Anweisung der Landesversicherungsanstalt oder der Kasse, von der er seine Rente bezieht, durch die Post ausgezahlt. Ter Empfänger muß sich nur rechtzeitig eine besondere Quittung besorgen, die er bei der Stolle, die ihm die Bescheinigungen auf der Renlenguittung erteilt, erhalten kann. Auch die Postzanstalt wird Q-nittiurgsmusder bereit halten. Die Beglaubigung der von dem berechtigten Empfänger ausgefüllten urö> unterschrieb«En Quittn.ngen gen^nicljt in einfacher Weise durch Aufdrücdmg eines öffentlichen Siegels. Die Zulage ist gleuhtzetttg ^nit der R«rte zu erhck>en; die Zulage kann aber auch nachträglich gezahlt werden, jedoch werden mich dem 30. Juni 1919 gesellte Anträge auf Zahlung der Zulage für Monate des Jahres 1918 nicht mehr berücksiMgt. ^ . Di« Zulage wird nur für volle Monate gewährt. Bsgrnrnt Mrm Beispiel die Rente am 3. April 1918, so beginnt die Zahlung der Zulage erst nnt dem 1. Mai 1913. Ist dagegen ein beMhttgter Rentenempfänger am 2. März 1918 gestorben, so erhalten du Hinterbliebenen, denen die Rente des Verstorbenen ausgezahlt wird, die Zulage für den Monat Diärz im vollen Betrage. Vorläufig ist die Zahlung von Zulagen mrr für die eit Monate des Jahres 1913 (vom 1. Februar bis 31. Dezember), in Aussicht genommen, doch ist zu erwar^n, daß den Empfängern von Invaliden-, Witwen- oder Witwerrenten auch nach dem AI. Dezember 1918 AuLvgen zu ähren Rentiert, vielleicht in ettvas ge ringerer Höhe, von den gesetzgebenden Körperschaften bereitgestellt werden. r r die Empfänger einer llirfallrente. deren Erwerbsfähig- gleicher Weise wie die der Invalidenempfänger beschränkt ist, wird denächst einme ähnliche enveiterte Fürsorge getroffen werden. Aus Stadt tmh €ung des Betriebes gibt die Stadtvern-allnng K o l o n i a U warenkarten ans und zieU die Nährniittel- und Zuckerkarte» ein. — Um die ErnwolMerschaft leidlich mit Brennstoff verforgen zu können, hat die Stadt schon im Herbst große Mengen Preßllötze (ans Brani^votzle hergcstellt) angekanft imd läßt diese jetzt zur Verteilung bringen. B. Z. Nieder-Wöllstadt, 8. Jän. Einbrecher stattÄon in der Samstag-Nacht der hiesiger Mol'bereigenossenschafL „Wetteran" einen Besuch ab. 165 Pfund Butter sind ihnen dabei als Beute zngefallen,. « Södel, 7. 'Jan. Zunr Unteroffizier befördert wurde der Gefreite Heinrich Z e r b. Jnt>rber des (Äsernen Kreuzes und der Hessischen Dapferfeitsmcvallle. — Holz hau sen v. d. H. Zum Offizier-Stellvertreter befördert roin&e der Wachtmeister Wein^ mann. Stnrki'nbttra und Rheinhefsen. ch. Bingerbrück, 7. Jan. Ter Kaiser htt zu Weihnachten 15 Knechte und 12 Mägde, die 12 Jal>re nnd läilger ununterbrochen bei einer und.der gleiclien Herrschaft in Dienst waren, mit einem? El-ven ge schenk ausgezeichnet. Dieses besteht aus einem Diplom und einer Uhr oder Medaillon. Drei Dfenstmädcheir, die schon früher ausgezeiclMet worden waren, bekamen Geldgefchenke. ** Mainz, 6, Jan. Mt ihren drei Kiicdern in den Tod ging die in der Koeyßiigslpaße wohneitde Motzgerswrtwc W. Die Frau, Tochter eines hiesigen Bäckermeisters, erhängte sich nachdem sie vorher ihre drei Kinder im Alter von Klock, vier und sechs Jahren vergiftet hatte. 1. Unter-Ostern bei Reichelsheim i. O., 5. Jim. Eine große Naturseltenl)ell, einen lveißen Fuchs, fing in der hiesigxni Gemarkung Jagdpächter Schimpf in einer Falle . ch. VomMittelrheiic,?. Jan. Zum zweiten Male mußte die Koblenzer Schiffbrücke ausgefahrmr weiten, well «ms dem Rheine neues Eis herangetrieben.kam. ch Von der Mosel, 7. Jan. Tie Mosel treibt mit starkem Eis, das in großen Mengen talwärts geht. Die Eisflächen sind ganz gewaltig. Lllr cknzelnen Stellen bildete sich des salb auch schon eine Eisdecke, unter der das Treibeis aber noch immer hindurch- zuttnben vermochte. Tie Kälte ist heftig und weist 6—10 Grc^ Celsius auf. Starkenburg und Rheinhesseu. ra. C a m b c r g , 8. Jan. Der Kaninchenzüchter-Verband des Kreises Limburg hielt vom 6.—8. Januar h^er int „Nassauer Hof" seine zwelle Verbands-Ausstellung ab. Zu ihrer Eröffnung war (Srmstag nachmittag der stellvertretende Landvat, Regierungsassessor von Borke aus Limburg, erschienen. Tie Ausstcklung war von mehr als 200 lebenden Kaninchen, ferner mit allgemein nützlichen Pvodukten dieser Kleintierzucht beschickt. M. T. Vom M ittel r herm Garrz ungewöhnliche Wasser^ siandsverhälttlisie hat dieser Wtirter an: Rheine gebracht. Während sonst im Dezember Hvckiavasser zu verzeichnen lvar, ist rm letzten Fahr und aucl) jetzt noch ein ganz niedriger Pegelstand festzustellen. Im Turchchl-itt ist der Wassersüand um rund fünf Meter niedriger als im Vorjahre. Tabck ist aber zu berüch'ichtigen, daß im Vorjahr, wenn man vom Hochwasser des Jahres 1910 absieht, der Höchsts Wasserstand der letzten zwanzig Jahre verzeichnet werden vonntc. Für die Rheinschiffahrt rft der niedrige Was!erstand, wie er augenblicklich herrscht, nicht gintstig, da die arößeren und mittleren Schifßs und Kähne nur zum Aeinen Teck der Ladefähigkeit befrachtet werdest können. ra. Von der un teren L ahn, 8. Jan. Nach wie vor sind die neuen Weine sehr gesucht- Mit einem Rückgang der Preise ist kaum zu rechnen. Alles, was lagert, wild genommen und hoch bezahlt.