Bl. 5 Der Oietzener HnjeU« «scheint täglich, außer Sonntags. — Beilagern «cheuerFimitteiidlötter; Krettblott fl« den Kreis S etze, vezugrpreir: monatl. Mn l 20 , viertel» jährlich Mk. 3 . 6 V. durch Abhole- u. Zweigstellen rnonatl. Mk. 1 . 1 V: durch die Post Mt. 3.60 viertel- mhrl. auLschl. Bestellst. Fernsprech - Anschlüsse: ^llr die Schristleitu,ig 112 Berlag.Geschäsrsstellsöl ^ Anschrilt fürDraKt,,ach- >ichten: Anzeiger Sietzerr. Erstes Blatt 168. Jahrgang 5rettag, t GietzenerAnzeiaer 5reuag. 4. Januar W8 ÄniauHue von Anzeige, s. di? Lagesnun.mer dis zum Nachmittag vorher ohne jedeVcrbmdlichkeiL Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 25M.,kürauswärtlge 30 Ps., ''ür Reklamen Mk. 1.— : der Platzvor- schritt 20-, Ausschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goe y. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Sankoerkehr- Aug. Goetz; Sradr und Gewerbebank Sietzen Land.Vermischtes u. De- richtSsaal: SB. Meyer; ^tUtngrrun-druck u. Verlag: Brühl'jche llniv.vuch- u. Steindr-ickkrei N. Lange. Schristleitung. ««jchäftrftrtte u.vruckerei: Schulftr.7. Postscheckkonto: Krrakfnrt a.M. 11686 General-Anzeiger für Oberhessen Der yauptausschutz des Reichstags und die Zriedensverhandlungen. (DTB.> Großes Havptyuartter. 3. Jamrar. lAmtltch.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ru pp recht. An verschiedenen Stetten der Front Artilleriekampf. Nahe der Küste wurden bei gelungener Unternehmung befangene eingebracht. Französische Vorstöße in der Cham^ «gne. nördlich von ProSnes und nördlich von Le Mesnil cheiterten in unserem Feuer. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. tttdom sre schmeb, darauf vertrauen yi lv ollen, „daß LS umerer Staatskunft gelingen werde, die Realitäten einer karchtbarcnr Hlntpad aufgeranctüen Politik nicht nbeypulen zu lassen von den: Gewvge jener abstrakten fozranstrschcn .Ftteylogie, die sich anscknckt, die Grundlagen eurer neuen Svettie osteuropäischer Geschichte zu legen". Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. A>ien, 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verla urbar t: An der mazedonischen und italienischen Front ft die Lage unverändert. Der Erste Generalauartiermcifter Ludendorff. m Der «beudbericht Berlin. 3. Jan., abends. Aen nach sosorriger Ein- erustrwg des Reichstags toird nicht erfüllt werden. Der ^rchStag betrügt sich vvckwehr dcnnit, daß sein Haupt usschuß nr den nächsten Tagen vor den Regierungsver- Zetern die FriedenSfragen erörtern kann. Das ist in einer eifrigen Sitzung dieses Ausschusses bereits geschehen. Ta er Reichskanzler erschienen war und ein Unterstaatssekretär rr den abwesenden .Herrn v. Küblmann den bisherigen erlauf der Verhandlungen von Brest-Litowsk schilderte, herrtt es sich um eine,: „großen Tag"' gebandelt zu haben, re Beruhde aber über diese Verhandlungen sind lvieder rrftrg und verschleiert, und unter Erraten muß der Vei> wiegenheil der beteiligten Stellen zuvor kommen, wenn ir uns ct.ii rechtes Bild von der augenblicklichen Lage achen wollen. Das ist nun nicht allzu schwer, da einzelne arteror^ane, die „vertrauliche"" Beziehungen zur.Regie- mg haben, sich ziemlrch deutlich aussprechen. Da plaudert B. das Hmwtzeittruntsblatt, die „Gennania", ein viel irgehenderes Massen über den Stand der Dinge aus, als ^ Nochrichdenteil enthaltenerr Auszug aus m gestrigen Ausführungen Erzbergers zu entnehmen der ogen. Die „Germanrck" schreibt u. a.: Mittelpunkte der parlamentarischen Er- di e Fr age des ^oelbstbestimmungsreckiLes jener Grenz- uver nehen wird, deren Zander der Krieg in unsere Hand ge- achl hcrr. Unicre FrtedenÄmterhändla hielten an den Voten der mdosmisschussa als dem Ausdruck der wadren Volksstimm ung wahrend die 'Muten nach einem besonderen Referendum zu ^langen schienen. Es wird tvohl möglich sein, daß man für die erwrrNuhung des Rechtstitels. den der Friedensvertrag den. ölen. Litauern. KUrlandern usw. geben will, eine mittlere rnre srndet die in der Hauptsache an den vorhandenen Volks rrrckingen als WülonsaklLvan festhielte, sie aber auf eine brei- cr Basts lteilen würde, wo es wünschenswert erscheint. Wenn »ur schnellen Durchführung des so ermittelten wahren olkÄvulcns die Hand bieten wollte, könnten die Ostfragen zur Mrseiügen Zutricdenheit so schnell endgültig erledigt waden " es-u rmtnschen vor allem die Russen, denen die innere Ort^ mg chver Lander am Herzen liegt, guten Anlaß haben dürften." Me hier erwähnte „mittlere Linie"" paßt aber Herrn chewematm und seinen Anhängern wie auch gewissen demo-- atuschen Kreisen ganz und gar mcht. So schreibt der SorwirrtÄ"": Oestlicher Kriegsschauplatz. Waffenstillstand. Italienischer Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse. Der Chef des Generalstabes. - * * * Der türkische Bericht. , Ko n ftan rinopel. 2. MTB.) Meldung der Agentur Mlli. Aus denn fernen wird berichtet: Die bei Slden ove- rierenden Tvuvven. setziw chr? belden'baMm Utt'ernelm'.rngcn. an feilen auch alle Oberhäupter der Stämme vmr Tr iS nni außer- , srdEt'licker Hingebima tecknehnten. fort J'n dt-r ganzen ^ooirrz b-?rrscht Sicherheit. Ein Vech-.wt der 'Eugtärld.:, Marinerruppen |irt Höbetdo MLMschtffen, uttirde zurückst-e'miagLt. Seitdem ^'ht die KüsstnschrffL-htt trnoeHsrdeet vor ntt* Me. Herne des Mm Vrota gegenüber pevr ÄLlnat :md di? Bü>ut?U 2 tg seiner Dienste \ vrAKewm iebc5 Lob. Dsstr und die beivrchbarr-n Gegsdden lieg - ruüerlialb de? ^uhrneglerifcheu Einflufstv des aumandtscheu. S-ch> \pjf Vdrjs, her über kerne Anhänger mehr verfügen :,*t 1 li’incr Umgebung nicht gern gesehen fch. . „Dir Regükruirg bm sich die öemfrr mchr verhehlen, datz r - yXt <^nedensschluß im ganzen Volke ein Gefühl '}rx UTtrcfnebtginrq beröorrurt. Auf der atte.it Sküe können ihr r,Mlemwegten „Machtpolitiker"" nicht verzeihen, daß sie den ipien nicht die unbehandschuhte Stegeriaiift entgegengestreckt hat, 1;? Än r rn ',^T^— loeit über die Kreise der Sozialdemokratie Herrin »chwere Sorge, daß das große Ziel eures dauern- ^ mlt Rrttzland uni höchit zweifelhafter Vorteile ivillai nnT ^‘ alledem droht eine Zerreißung der und eine Isolierung der Diplomatie, die .T atsache daß wir uns noch im ^riefle besuchen. k ^un Me Regierung m beit breiten Massen 5^01^ 6016 ^ 11 ^ suchen will, muß sie den IDhit haben, den ^ a Fi mißfallen und mit Rußland einer« ' blc <^wÄn der Dauer in sich schließt, also und versteckte Annexionen Sie mnst -Ukr-lchtfch'. daß irgend ein Votum der russischen czujüoifrrjvr rUe Voslösung von Rußland und ihre Aulebnnng uns ihre Absicht, diesen Bölkerü m seroat!ren ' a . sich se>gar dre „FDankfnrler gewandt. Die zriedensverhandtungen vor dem haup ausschuh des Reichstags. Berlin, 3. Jan. Der Hauptausschuß d?s Reichstags trat am Donnerstag nachmülag um 3 Uhr in Gegenwart des Reichskanzlers Grafen v. Hertling zusammen. (Gegenstand der Taga-ordnung sind die Friede usverhandl ungen. Ter Versitzende Adg. Fehrendach (Z.) eröfsnel die Sitzung mü den besbm Neujahrswünschen für die Berlrewr der Regierung und des Reichstags. Tie besten Wünsche gelten dem Deutschen Reiche und dem ganzen deutschen Bukt, daS von dem neuen Jahre eilten ehrenvollen dau-ernd.n Frieden erwartet. Die Werschs da Reicks tagsabgevrdneten und tt, die durch ihre Verhandlungen türeber gute Beziehungen mit dem russischen Volk an- znknüpfen suchen. Ob die Westmächte den Der Handlungen bei- treten, steht noch nrch^ fest, wenn nicht, so dürfte cs sie noch sehr gereuen, ,die Friedenshand ^rrückgewvesat zu haben. Ter Vorsitzende gibt sodann einen ^kurzen Berick^lüber Mt vorausgegangenrt Sitzung des Aelteswnrates und teilt mit. daß die unal'hängigen Sozialisten infolge Aworclstiens ihrer Fraktionsstärke mm mehr Lwei Sitze im Hauptaus-chrß hatten, wahrend dagegen sich die Zahl der Vertreter der sozialdemokratischen Fraktion unr anen var- inmdert hal*e. Eine in einer Prorinzzeitung vor-gekonnnene Indiskretion aus den letzten Verhandlungen des HauptauSschusses über Litauen gibt dem Vorsitzenden Veranlassung, bei den mm-i mehr beginnenden Baatungm über die Frikdensverhändlungen in Brest-Li owsk -ie gebotene Zurücki-ckttung auch bä der Bericht- erstatllmg zu beobachten. ^Hierauf ergreift da: Reichskanzler das Wdrt und be- grutzt es mit BrsriediMMg, daß durch den Atsamment^'^ des Hauptausschusses die Mögltstreit gegeden fei, zwischen der Mi leitung und der Vollsvertretung vertrauemsvoll über di: wichtigen und folgensch-.veren Gnts-chchvungLu in Verbindung zu treten, die gegenwärtig zu erörtern seien. Die Regierung »veroe 'diese Ge- legolheit benutzen, um Vdüteilungen über den biSherüton (s^ng der Frredensverl-audümgal zu machen und Wünsch? und'Anregungen der VollSvatreter rntgege:tznn?hnren. Ta Staatssekretär des AnSlvärtigen Amts sei gestern nach cmeiir Hveitägigen Aufenthalt m Berlin wi.-der nach Brest^Lrtowcck znrrückgekehrt. Zn seinem Bc ae'eru könn?? er daher ncht selbst über *>et bisherigen Gang'der Verhandlungen mit Rußland berichten 'Statt 'seina roade der Unterstoatssekretär im "Auswärtigen 7lmt Tfreihorr von dem Vüssche diese Aufgabe übanehmen. ^ Unterftaatssekretär im Auswärtigen Amt Freiherr von dem Bussche: Da ich den Verlimidlungen in Brcst-Litowsk nickt bagewolmt habe, ^rnn ich ür^n\ Mrng nicht fv lckLldan, wis Kühlmann getan hätte. Die WasfenstillstMtds'- ven-anvsungen nahrmm einen verhältnismäßig glattai Verlauf, wrmlo die entspttchenden Verhandlungen für die Südvstsront in Fvctanr. Artikel 9 des Waffenstillstandsvertrwies sah das unmittelbare Eintreten in die Friedensvahandluugen vor: diese be-. gannen dann auch ohne Bazug in Bresb-Litowsk. Als Bnireter der JJwjItat Heaeslertuna nimmt Gemral Hoffmann an den Verband tu ngen teil. Mesc waren schwierig, da aus der einen Seite ente rroaütwn von vier Mächten, auf der andan Seite Rußland allein steht. Die Oeffentlichkeü ist über den Gang der Bcrhaud- tungen eingehender unterrichtet als sonst üblich Auch das bedeutet ernc Lchwtaigkeit, weil dadurch Uc Cfeüattc btc Möglichkeit abtiit, lwrend etnznwirken. Den ersten ^-genstand der Bahandl,me Lande-^ rar wird nt den näckxven Tagen z.usamnrenrrüen. ^Er war bereit» un Dezember versammelt und hat selbst den Wunsch gehabt, im Januar ote eigentlichen Sitzungen aufzunehmen. Abg. Tr. David lSt^.): Was der Unterstaatssekretär mil^ geterlt bat. war ausnahmslos bekannt. Mrn sollte mit der Ge- heundivlvmatie endgültig aufrännren. Ta Grundsatz der Settzstße^ ftimmuTtg da Völker wird von den Alldeutschen wütend als eine n^lt'rcmde >>oktrut bekämpft. Tatsächlich ist sie eminent praktisch, denn tonst blecht nur ein Gewalt friede, der aussichtslos ist und me daumid ,ern wurde. Ter Gwunj>«atz ist «lck'cin cthischcr. das man endlich anerkennen Endlich bleibt er die einzige .kxirantle.^daß da Friedensschluß mit Rußland azielc wird, mögen die x>ahaltnisse dort kommen nst'e sw wollen, denn 1% AvFerungen suw ^ie tetzte Fnjümz. Dann! areühen \mx Wit' r Sn Öm s!Ä^ f 4 n ' umi^leßenden ZLoalitüm für alle Zeit«. Mit den Mdei.tsüeti tick hreruba zu vast^ndioen, aschein' °?lcrdmgs austtckt^oe. Ueba die pra^is-^ DuräMhrwig b^ «elb^st^nmngsrechteS bettehr .üladmgs noch eine Dii^ren^ über deren Gnmdc imr uns noch nufet ttar Und. Wie steht es mit ten m .Polen. Litauen und .ikurland Migeblia- bereits gefäßten Betckttipen bte uns mcht mitgeteilt sind? Bei da TnrMhtmng dts Loibstbes tnimungsrochts valMiga wir, daß es offen und dar^Äch-m muß nmn »meiden, das dalanat unser.Ansehen im Ausland, auch das Ansehen des Reichstages, der tente Auffassung am 19. Juli ausgespvocheti bat. Tie Ba- tramuren in Polen, Litmeen und Kurland reichen nicht aus, abe" man kann an 'ie mt^rnpfeu und sie ausbauen, so daß sie sich an* allen darreren des Landes zusammen setzen. Sie nrüssen sich ec- um als Vvanstons gelten zu kömieu: danit entscheider endgMtt .7 e-me varastungsgebaide Bersammlimg. Gel« es bei forr .eahl der letzteren ehrlich denvokratisch zu, m ist ihre Ab- stunniung bet'a als ctn eNuaiges Referendum. Tic übrigen F-raaen la ten tick dami vahältnißmäßig lerckg lösen. Tie Grenzsestsatz^nq musten Deutschland inid Rußland im Einverständnis votnfhmeiu Den etnhnmr.chen Bertramigen muß sehr bald die BotoHa übertragen toate Am besten übalassen wir die Lösung der Polen frage den Polen selbst. Hoffentlich ist die Saav mtt Ut^nschm Landes nun m Ordmmg. Die ZusamMcnsamna derkurlmrdtschm Lant^Svorretting genügt nicke als AuSschtß da '^ Schiemann an'Vrnrr amn^tteii wteuc des Knegsmmtstarums etwas oc-nmt sei. Weüaberarungen woben sodann ans Freitag vert a gt * ^ 5* r U n '. 3 - 3Iage scheinen «Oer tan Anstoß wenigstens zur kolonialen Aullösuug d-e-es Staates geweden zu yabm- Wir erinnern uns, baß Portugal schon zu Beginn de.- Welt- kricc<^, während es noch als neutraler Staut figurierte. Unruhen im Rvrdteil von Südmestn:r«ka zu erregen versuckfte, die zur Er- -nordnna sines deutschen Offiziers und seiner Begleitung^Züchten. Um Kühe zu schcrisen und der Ansammlung portugieslsck)cr Trugen- Massen rm der Nvrchgvenzie der Kolonie zu steuern, erschien im De- zemtzer 1011 Major Franke mit einigen hundert Mann nebU Artillerie am >hun-nc und schlug eine mehrfach überlegene Vortag'icitfdK Streitmacht vernichtend bei 'Jtoutita. Dieser taeg brachte bei Kolonie nickst nur Ruta vor den Portugiesen, sondert, entstammte a^ch in deren eigenem (Gebiet einen Hellen Aufruhr. Ter wohl schon vorher im Huila und Kongodistrikt organu'leite Aus sind g ii> af i?n größte t teil Angolas über und konnte erst unter den, Eindruck >rr H •brrr^iv- Srü rest-girikas an Botho vom portiigie- i-chen Gi-^- ralgouverueur Norton de Matos unterdrückt werden. Mitte 1917 brach ein neuer iroch 'imnassenderer Aufstand aus. an dem nach vor- mmusischen Quellen weiße Pflanzer führend beteiligt sein sollen. Ticser Bewegung tat die Negierung anscktanend erst in den Küstengebieten Herr werden können. Lluch in Porl.ugiesisch-Ostcckrika ist die Verwaltung weder vor noch im Weltkriegx vollständig Herrin im Lande gewesen. Erst in der jn?eifcen .Hälfte des Jahres 1916 besserte > sich die Verh'-'tnisse ourch Heranziehung starker zur Offensive gegen Deiitsch-Osta riko bestimmter Truppenmengen. In Ermangeln g eines (ta-mrta konnten die Angri sstruppen wach den Novuma über,ehre:ton mrd einige nördlich gelogene Punkte, daruirter Novale, be setzen. Es ist takamc. taß die fick: wohl schon damals nicht sick>er fühlende Li'saboner Regierung über dieses Vordringen die groteske'.on .,Si-'ges'wrichte" .verausgab. Sehr zu ihrem Nachteil. Der prompt einsew-nLe Bor- srrß Lettou -B'i .tacks wirkte nämlich um io ütarvaschentav und wuch- rtger und ntschte. abgeiel^i von dam Perlust aller „Eroberungen" uebst dem NmHteft der Kolonie, das portugiesische Maul e den um vor der ganzen Welt lächerlich. Letto-v verstand aber seinen Vorteil auch politisch zu bewerten und einen Aufstzand der p rtugh si- scben Eingcboveuen zu entsachen. Wah.scheinlich ent-and in ihn .scheu damms dir Portugiesisch-Onasrika zu sc new letzt,m Jusluchtsorr zu wählen. Wewigsuens läßt der zweite beutmci.he Streiizug rief ins Innere der portugie.ischm Kolonie, de er An- tang 1917 uutcrmahiu oder unternehmen ließ, aus lv-ei.tragen.de Absichten schließen. Nun ist der unermüdliche Stratege in der Tut -m... ckn>. auf vorrugiesisch.es Gebiet üdergclre e,. und schon die Tat- 'ach' , i-i- stn portugiesische Truvvenmachl vorl-andcu map. um innen ciktavji-u Strettkrästen entaegeuzutptten. zeigt, wie gründlich Cv ihn ^tungeit sein must, die portugiesische verrsckvaft zu unterl.ohlcn. hc wunderbare Macht, die der deutsche Führer über die ostnnkauftchen Eingeborenen Luszuübc i scheint, ilt nicht nur An Dcwws s'inm- ngenen pslitisck-en Fähigkeiten, sondern auch ein Zeugnis für dst Güte rmd das Ansehen der deutschen Verwaltung. Zumol hie geschlstra Ein geborenen Politik des fiüta.en Gouverneurs oou Ncchmlwrg trägt l-.cr i’«;re wertvollen Früchte. Zweifellos i^ben die ständigen Mißerfolge in Afrika das An- s'.:h-n der heimischen Negierung in Portugal nntsrg alci. Ties um i .2 ii'-.U, ^-st- 'Portugal cii imm,zielte» Lasten seiner Zsto ialei« K rüs.-'ül rung Mit tragen muß. Düse rcerden bis Mitte 1917 aus bte jur '&u> ar.ue Land srir holü. Summe von 120 Millionen Mark utßcgdfcu, Jur gleuhen Zeit mrtLrhiclt der Htaar ^ine Kamps- trüppe von 50000 Manu, darunter 40000 Weiße in Afrika. Lck- -ne ZaN- ist »n 0 ®r®i« charakteristisch für die Zuverlässigkeit der H a i f o ö a e b e u t i <ö e 3 Ä w 111 i n % f r 1 1 a i e t n 0 a t e # Teil zum ießisru entsntefeindlichen Umsturz in Porti', ü a l ütigttX as >i u entb damit einen neuen Beleg für • .' B^Äuriug per Mniakn KriegfMcims geliefert, so ließen es 'ich ;eooch. v-st -nr^NLN Verch-nseren nickst nehmen, ihrem schwachen streuudi ten Nest zu gelten, Der „Perkau'" Makaos an Japan oürftc rngvfiaws des rurüSö» ZustLndekommens dieses Liguidations- '.cschäfv^, ivmiQtt seichnverzr hal^n, hie laute hemdärmlige Art edoch, in jser we IcardLw takanischi Union ihre angemaßke Schuft erräichkeic über che 'A-ovn: verkündete, brachte das gante Land in frirrtar. Tw ireuerdmsL wieder unverchüllt auftsuchenden Ab- - : 4 ton der Südairiranüchsn Union auf die Del«goL— Biß bst-» meine die Entrüstung. So n it&e das Kabinett Affsnso Costa durch den kolonialen Zusmumciürnch hinabgerilien. Das neue Kabinett Srdonio Paez kann versickert sein, daß n.uwmetr Erglaitd seinen jüngst bereitgehrttenen Plan, ein ueutreu» riiirrrcs tOcur-urrifi t» wird. An uns »vird es sein, noch viel tauttichw PortugÄrsch-Asr,la für uns zu bemiStinten. Hatei doch unsere Afrikaner die Zermürbtteit der portugiesischen Kchoniat- Herrlichkeit tmUstärrdig tathüllt un^- in ter Gestalt unseres Lettoin- Vvrbest sagLr ven Beweis .wliefart. daß die Vortug'Ätschen Ein- stwwuvu uns mit offenen Armen «ufnenmeu. Verständen di" Ern- , yxtnm etwas von freier Selbstbestimmung aller Nationalitäten, o Umttc dieses russische Prinzip wenigstens in.Portugiesisch-Ost taimsren der deutschen Smte Triumphe feiern. Lie Behgndlun- der „Uu-lünder" in ^Lmeri'a. ^Amsterdam. 2 Jan. iWTB.) Nach einem hiesigen Platte erfährt die ..Times" aus Washington: Das stuftr »oeparte7ne:nt gibt bekarrnt, daH mn 4. d. M. mit der Einschreibung van eimer halben Million nicht natu- ratisierter feindlicher Ausländer zum Schutze gegen Spionage und Sabotage begoimen werden soll. Polizeiüeamte, Postmeister und andere Beamte werden diese Ausnahmen leimt. Von allen männlichen feindlichen Ausländern über 1-4 Jahren werden Fingerabdrücke gemacht. Alle be- ommen eine Auswetskarte. Diese Karle müssen sie stets bei 'ch tragen. Sie dürfen auch nicht ohne Zustimmung der 'Polizei ihre Aohrmng betendem Oester reicher und Ungarn :rer&cu porlänsig von dieser Maßregel noch nicht betrossen. » Die amerikanische Hilfe. H a a q, 3. Jan. Reuter berichtet aus Washington: Das Miniuerium des Aeuhern veröffentlicht folgende Instruktionen, die den amerikanischen Delegierten zur Variier Konferenz gegeben wurden: „Die Vereinig- rm Staaten werden alles tun, eine absolute Einheit der Kräfte auf militärischem, maritimem und wirtschaftlichem Gebiet zwischen ihnen und den verbündeten Ländern zu^ ftandc zu bringen. Auch werden die Vereinigten Staaten durch die ?lusführung ihres Schissahrtsprogramms das Nötige hierzu beitragen. Regierung und Volk der Vereinigten Staaten werden die größten Anstrengungen machen, eme systematische Einhettluchreit der Hilfsquellen an Mann- stchaften und Material herbeizusühren. So rasch, wie es die Ausrüstung und die Ausbildung der Mannschaften zulsssen, sollen die Truvpen der Bereinigten Staaten nach Europa gesandt werden." Ferner wird mitgeteilt, dast unter den Alliierte eine Organisation zustande gekommen sei, um den größt mögt üben Schiffsraum zum Transport der amerikanischen Truppen pur Verfüguny zu haben. Auch soll hie amerikanische Flottc Liiergischcr eingesetzt werden. Mit der eng- ltichen Avmiralität wurde ein Abkommen getroffen zur Bekämpfung des Tauchbootkrieges. Die Bereinigten Staaten werden an den Beratungen des obersten Kriegsrates teilneh- : en, um auf diese Weise die Vereinheitlichung der Kontrolle fe oie Operationen tatsächlich in die Wege zu leiten. Die Lage in Rußland. Goremytin ermordet. Goremykin Nach einer Meldung des R-nterschen Burecms ist der frütere ru,'sticke' Reichskanzler Aorempkrn mit Frsu und Schwiegersobn in semrm temfctauK am iteuCafus van Einbrechern^ ermordet !i >0 'w 78 Gul;rc alt tat Goremyttn Kr in Den b im-glesten öwte« RnßlaMs das Staatsschiss gelenkt tat und ein treuer Diener des 3*ren n ar, mit seinen sämtlichen Kollegen bei der Revolution ins Geiän ^' 6 wandern müssen. Er wurde aber seiner .Mankhil wegen entlassen, und er suchte in der Zurückgezogenheit Erholung von den nihsnfitantenen Seiten. Goremykin war ein scharfer Vertreter der Autokratie und seine mehr als reaktionäre Haltung an der Spitze tas russischen Staates hat dazu geführt, baß die F-amdfchaft der a-ita'ir Massen sich seiner Person in erster Lime r-uwandte. unter ein -. Regierung brach der Weltkrieg ans. wie rndessen Die Ent- ;.; : :inn/jpn der Petersburger Prozesse ergeben, trifft chn hieran kein Verschulden. ^ Uttabl,ä,,ainkeit»erf 1 «nm,g Litauen». Berlin, 3. Januar. lWTA.) Der oberste litauische Nationalrat in der Schweiz, der von sämtkchem litamichen Organ isationen in Litauen selbst, m Rußland, in Amerika und in der Schweiz als oberste Vertretung des lftaultchen Volkes eingesetzt worden ist, faßte soeben folgenden Beschluß: In der Enväg^eng, daß Litauen vom 13. bis 18. Jahrhundert unabhängig gewesen i) J \ daß Litauen nach der gewaltsamen Ern- verleibung i,'. RuGanü ni^ tat, seine Unabhangrgkett zn st-ck^rn, feT ft mit Mrssengetvalt in den .Jahren 1830. 1863 und 1905, daß Litauen 12) Jahre bmg durch das Zarentum i/imvflich Merdrückt und misMcuLielt worden ist. und daß nach >. fltawjfirtimi aie p-ovisvrische Regierung selb st seinen na tion a le:» Arrsprüctien teinerlei Rechnung getragen hat, obivohl sich Litauen .?r ptorisorischen Regierung unmittelbar pach ihrer Einsetzung angeschlvssen tat ^Erlliärung vom April 19Ü7>, und in der Erwägung, oaß gegenwärtig der größere Teil Litauens von den Telck- gung. oaw gcgenwarrdg ver gronm tiuwuip scheu besetzt ist und daß qm* Nmßlrrnd kraft der durch die legten Ereignisse geschaffnen neuen Lage sich in der Unmöglichkeit fteht, keine Rechte und Pflichten gegenüber dem Wmofchjl« Bell wahr- unehmen, und daß arrdererseits das lltauische Volk trotz ter ein- Jahrhundett lang ertraasnen UnttrVrMns m mm tew tim läge nie «jffecWrt tat. den Verpflichtungen sogen den rusitstte« Staat loyal nacktzukommen, ^schließt der oberste Utowifjfo Natto- lalrat als Träger und aetrener Wächter der.höchsten Interessen .»s Landes: Das litauische Bott betrachM sich schon letzt allev Baute gegen tan Mssischen Staat Miß. Unter Anrufung bex ßon tan Mäcktteil anerkannten G-vundsätze, das alle Völker uter ihr Schicksal selbst zu bestimmen haben, hat das lttamsche V>lk das Recht und die Pflicht, sein Schicksal fellvst M die Hand zu nKv«n und seine U n a b h ä n g i g ke i t Mv Ainerkennung durch dr« Mackst« u bringen. * Die Rumänen in Veffarabien. Petersburg. 3. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung de- Petersb. Telcgrapbenagentur. Der Volkskommissar für die auswärtigen Angelegenheiten gibt folgende Ptttreilunc; bekannt: Das Trori'Leowo und einige Dörfer in Bcssa ra'bren find durch Truvpen besetzt und einige Revolutionäre erschossen worden. Nach einer authentischen Mitteilung luden dft Rumänen durch cinent 'rumänischen Oberst und rumänischen General alte MitgliedLr des Abschusses nach Jassy ein, wo ihnen völlige ^rcherdett gewähr- tastet werden sollte. Indessen wurde der ganze Ausschuß in Jassy fest genommen und alle Mitglieder vor £ie Behörde gebracht. Die rumänische Behörde versuchrrallezucr- s & te 5 e n , aber die Kosaken besannen lick eines besseren untz hinderten sie daran. Derartige verbrecherische Handlungen können nicht geduldet werden. Wir ersuchen den Herrn rumänischen Gesandten. uns heute noch mtauteitat, welche Maßnahmen ergriffen worden sind, um die verbrecherischen Eteme-nre, die rumänischen^ Ofsttiere und Beamten zu süchtigen, welche die Hand gegen die russischen Revoluttonäre erhoben baten. Wir haften es für orinSend geboten, die rumänische Gesandtschaft »u tenachrichtigeit, daß die russische Republik keinerlei Unterdrückung mehr dulden wird, nicht nur gegen russische Revolutionäre, sondenr auch g^en rumänische Revoluftonäre und Sozialisten. Jeder rumänische Soldat, Ärtaitep und Bauer findet die Unterstützung der Macht deS russischen Lowier flweit die Willkür der reaktionären rumänischen Burcaw kratiker. Wir erachten es für nötig, terr rumänischen Behörden durch ihre Gesaitdtschasten mitzuteilen, daß die Macht der Sowiets auch vor den schwersten Maßnahmen gegen die rumänischen Ber- sichtvikoar und Gegenrevolutionäre, die ixlfershelfer her jkaledvt, Tscherbalschew und her Rada, nicht zmückschreckw. wertem terlichen ZMlen, ernen die Zukunft und Wohlfahrt deck Reiches sicher stellenden Frieden zu erkämpfen, «Erd das deutsche Volk — das vertvaue ich zuverskchtlich — auch im neuen Jahre an der Front und daher.m zu Kaita und Reich vvll testärigen und mit Gottes Hilfe mii±» das schone Wert gelingen, arö» das ersehnte Anehenszjel in absehbsver Jett erreicht irrten. Wilhelm I. R Der ArbkitSplcm des Reichstags. Berlin, 3. Jan. WTB.) Ter Aelreftcnauö-. schuß des Reichstags hielt am Nachmittag eure längere Sitzung ab. um über die Geschäftslage des Reichstages .zu beraten. Es kam eine Entscheidung der Mehrheit dahin zustande. daß die Vollversammlung des Reichstages vorerst nicht einterusen werden soll. Dagegen wird der §)auptausschuß heute und in den nächsten Tagen zu den aktuellen politischen Fragen Stellung nehmen. Zunächst sind vier Tage dafür in Aussicht genommen. Die Srtzungen sollen »«n nicht allzu langer Dauer sein, damit die Fraktionen Zerr zur Beratung haben. Berlin. 3. Jan. (WTB.) Ter Entwurf einer Bekanntmachung über die Gewährung von Zulagen an die Empfänger von Invalidenrente, Witwen- und Witwerren- ten aus der Invalidenversicherung fand heute die Z u st i m m u n.g des Bundesrates. Kundgestung für Ludendorff. B e rl i n, 3. Jan. Zu einer lebhaften Kundgebung für General Ludendorff kam es gestern nachmittag vor der Ka iser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin. In dem Gotteshaus hatte Kapitänleutnant Schumacher die Stieftochter des Generalauartiermeisters zum Altar geführt. Es war eine schlickte Kriegstrauung. Nur ein ganz keiner Kreis war um das Brautpaar und die Eltern geschart. Als aber nach der durch den Gel-eimen Obertonsistorialrat Eonrad vollzogenen Trauung das Brautpaar die Kirche verließ, und Himer rhm an der Seite der Gattin die Gestalt Ludendorffs sichtbar wurde, brach die Menge, die sich auf die Kunde von der Anwesenheit des Generals am Gotteshaus versammelt hatte, in stürmische 5>ochrufe aus. Ludendorff war sichtlich sehr erfreut über diese Huldigung. Versetzrmg von Mannschaften im Heimatgebirt RaichstagsabgeoroneLer Tr. Wirth schreibt ter „Frech. Taaesp.": In letzter Zeit sind zalLreiche Anfragen gekomm-sn, ob im Kri gSrmni t iuw i eck allgemeine snegeUmg der Frage der Verletzung vmi MMMschr,«n, die im veimatckLbiet verw«rtaL werden, gerroifen fei. Auf eine diesbezüglich? Anfrage ist folgendo Antwort vom Kriegsmitasberium emgr.mrngen: „Das Kriegs- ministernlnr tat bereits durch Erlaß vom l7. Kli tv16 die in Betracht kommenden heimatlichen Kommandostellen darauf bin gewiesen, Gesuchen um Versetzung von Mannscha reu, die im V-untttaebirL verwendet werden, zu Truppenteilen in der Nähe ihres Wota- ortes zu entspreck-cnt, soweit es mit den militärischen Rücksichten ver- einü«k ist und soiveit es sich um die BerEichtigung begründetLp und vmi den zuständigen Zivilbehörde« aus Nmw^nargfert 'uifv. begutachteter Gesuche handelt. Eine allgemein? Regelung läßt sich r durcksühren. Es steht temgemäß dem nickrs im Wege, wenn sich derartige Leute oder ihre Angehörigen nur Versetzuugsgesuchen an die dafür allein zuständigen Vorgesetzten (KvmwMckeur des betr. Truppenteils- oder des ftettvertvetVrden Generalkommandos wen'tarr, Aus dem Reiche. Reichstag und Kaiser. Berlin, 3. ^lan. (WTB.) Beim Jahreswstchse wurde vom Prästdenten des Reichstags Exzellenz Dr. K a e m p f an S. M. den K a i s e r folgendes Telegramm ge- richtet: . ^ r (ruce kaiserliche und königlichc Majestät bitte tA beim Jahr Wechsel die ehrfurchtvollsten und löblichsten Glückwünsche tes Reichstags entgegennehmen zu wollen. Eure Majestät blicken mit dem deutschen Volke ans ein Jahr zurück, das den oeutschen Waffen und denen seiner BeMindelen zu Massar, zu Land,und in den Listen die rühm reichsten Erfolge gebracht hat, den unwiderstehlichen Osfensivgeift unserer L^eere und Flotten von neuem bennesen und die Widerstandskraft des deutschen Volkes an der Front mrd in der tzeimal zum glänzendsten Ausdruck gebracht hat. Das Samenkorn des Frtedens. das Eure Majestät mtt Eurer MaieM hohen Verbündeten am Vi 12. 19 J 6 gelegt hat, ist aufge-Ltd. Mt Eurer Majestät tretar wir in das neue Jahr in,der «:grün^ taten Hoffnung, daß das blutige Viölkerrrngen sich feinem Ente nahen und dem ersehnten Ziele eines Fristen» entgegenteurgen wird, der imsere und unserer Verbündeten unbehinderte Entimck- lung aller geistigen und wirtschaftlichen Aträfte m der Welt gewährleisten möge. Des Allmächtigen Segen ruta auf Vunrr kaiserlichen und köitiglichen Majestät, dem ganzen kaiserstchen und kömglichen Hause und aus unserem geliebten Daterlaiche. Darauf ging folgende Antwort ein: Ich danke Jhnnr herzlichst für die freundlich« Aöünsche. die Sir mir im Namen des Reichstages beim Lusaang «B dem «Jfcn [**$. und rudmgekrünten Jahre dargebracht h«ien. D» emer-chü^ Lus Stadt And Lstznd. Siesten, den 4 . Qannct 1018 . ** Ausveichnnngen. Bftntter Altert Kenning erhielt das Allgemeine Ehve»»eichw für ÄrtegsverdierrstL. ^ Dar Ästütze Hermann Rohm erhielt das Eiserne Kreuz zweiter Masse. —. Unteroffizier und -Offtziers-Aspivam Otto Krant maste mit der Hessischen TMerSeitsmedaille ** Gemüseverkaus. In ter (^müfeverr>eilun!Spnerte werten nur 'noch einige Tage LohlrM, gelte Möhren und weiße RHe« abgegetan. Auch werden solche zu Futterzw-eckLN geeisnet zum Lrus gebracht. ** Au sgabe von Süßstoff (Saccharin). In der Zeit vorn 1—15. Januar 1918 wird gegen ten Liefcrungöabschnitt 10 der Süßsvofftarteu ,Jd" Mau) und gegerr den Liefermrgsatechnitr 1 der neu bezogenen Süßstofsmrten ,,(§" (gelb) voll den Süßstoff " fobestellen Süßstoff abgegeben. Näheres siehe AnzeigenreÜ. ** Diebstahl. In der Aett vom 29. Tejemter 1917 bis Januar 1918 wurde cnrs einer hiefcgen Favri^ - .in 7,70 Meter langer uni> 8 Zentimeter breiter Treibriemen qefkohlen. Sachc^ftn-- liche Mitteil-ung nrnmtt die hie-Uge Krimiinalteftvtt entgegen. Unzulässiger Tauschhandel. Hierzu schreibt dia Reickr-belleidutrgsstelle: In letzter Zeit hat sich im zwischen .Vlo,u,Hatten usd Verbrauchern eine Gepflogenheit tawi^ gebiltar, bk. im Jnvereske unseres WirtschaftSlebM rncht enttchisden genug telämpft werden kann: «s sind nämlich Jälle bekannt »g» morden, rn tenon Geschäftstatte kein Betanken getraavt haben, vou 5iunten Lebensmittel m&mtVmn wck ttaen dafür mewmßmufa ol ne Bezugsschein zu perobfolgen. Abgelshar davon. Laß diese Geschäftsleute fick fdwevn WeMmg ceute.- Es Vlieb tat Fftmschöpftmg Vorbehalten, alles Krasse des Romans alle Aeußkrlichreiten »u vertiefen, seinen menschlichen G-chnlk zn erhöhen, Seele und Schönheit aus tan tarnten Ve^eVenhettlM yti l.otzn unb tatet die beklemmenden Spannungen der ^andluna noch intensiver pktd,mckchalftg^c zu ftrafstu. Biclfc auch Anzeige. ^ DaS KreiSblatt enthält Verordnungen über: &tnt* ralstabskarkcn, Reichsstelle für Speisefette, Leersttheikte und go- kündigte Wohnungen, .Hausgc-schlachtere Trerr. Eausmänm^'^ Fachunterricht, Ausgate von Zinsscheükbogen. Lasten an Oftun^ stücken. Milchlieferutrg, KartofseLversorMua, Verkehr mtt Waren, AuSntahlen von Brotgetreide, Versorgung mtt ^teticröl, Mähmaschinen, Maul- und maEseuche. .Forstfrevel, märxver* brauchsregclung, Mdberemigung Berghcim urrtz Sofztai«. tutkru Grsatzurittsl. Verkehr mit Knochen tffto , Ausfuhr von Luchts und Nutzvieh, Gefunden, verloren. ^ Münzen als Kleingewithtr. Jwalge der BrschlaK- na-mr der Metalle und weil jetzt in der Zett teMü^ate lletne« Nshrung-^mttdelmenaeir auch bäuftger K'ttuitewichte gebraucht wer-- box, m daran vtafach ein Man^l eingetret-n. ber jich tm ge^ schMuten Leben bemerkbar macht. Gs ist von ^teresst darauf bNLMveistn. vaß beim Fehlen von Gewichten bouftg Münzen helstu können. Es wiegen ein Empseun'gstück 2 Gramm, c» «iw pfenn 'instücke 10 Gramm. 9 Mnfpfnmigstücke b Gramm, ein Zehi»^ pfennuptück 4 Gramm, 9 Einhalbmarksvicke 25 Gramm 9 Einm.rck-» stücke 50 Gramm, 9 Ziveimarftkücke 100 Gramnt, ein Drettrark-» stück 17 Gramm, 9 Fchrfntarkstücke 2S0 Gramm. Landkreis «leben. ** Müschen heim, i. Jan. Denr UntnrMziar $ax$ Stumps wmte das MSttiteteMenstrreuz S-Klasse mtt.Krone «ute r n verkiehon Gc ist bere i ts m Besitz des Eistarstz 2. Assst Md der Hessischen TapstnÄttsmedaSle. Kreis Kriedberg. Nkh. Bad-Nsuheim 4. Jan. Cm Bdbutkfcm nwtbe gesdenr im Hause FranÜurtn- .straye Nr. 37^ in Gegemvart chm LZertt?teru der (YeMichkeit und milttärischen Behörden der Benptzmrg übergebe u. Starkeuburg und Meinhesse«. I. Tarmstadt, 4. Jan. Das Schweinefleisch, das die Firma Merck vor Weihnachten aus dem Auslande eingeführt hatte (300 Zentner . war, wie gemeldet, aus den Einspruch der Firma sreigegcben worden. Ein Teil der Vorräte hatte auct) sofort in den Speiseanftalte» der Firma für ihre Arbeiter und Angestellten Verwendung gesunden. Um so auffallender ist es, daß der Rest der Vorräte neuere dingsbeschlagnahmt wurde, und zwar auf Anweisung des militärischen Kommissars beim Kriegsernährung samt in Berlin. Das Fleisch verfällt der Gemeinde. HL- Tarmstadt. 4. Jan. Der Berliner Königs Hof- imd Domchor. welcher aiu Bßmitaa dem 13. Januar, aui feiner Rückreise aui trc Schweiz nt rot ic rer Stadttttch..' abcnds 6 Uhr ftmzertieren wird, tritt in voller Stärke aus. Mit Rüchichr ßftratft ist auch das Programm gewahtt. Hervorragend frtiöne Wert, der klassischen Kivchunnusit lerten das Korrzerl ein. So z. B. Pale- strina s „Lauda Zion" und Durantes „Misericardias Domini". Fm Mittelpmttt des Programms flieht Bach mit ieincr gwßen. Motette „J-eju. meine Freude". Tat Austtang bilden Komvo- silionen von Mendelssohn, Hecker und Brahms, die bei diesem vollen Chorchang von ergreifender Wirkung sind. ** Mai n z, 3. ßan. Zn ftyitben verstarb, iwc berichtet wird, der Schvernernrerster Wildrlm Müller: er war ein Original viel- seitigiter Art Und in feine n Beruf ein Meister ersten Ra iges. Die von ihm ausgc,-Arten Möbel in altdemschear Stil zieren manchc-S fürstliche Haus and senke Sckmctzarheit-en für zahlreiche Gottes Häuser, u. a. auch im Franksurter Dom. such ivalw- Perlen neuzeitlicher Hol Bildnerei. Ter „Helmes", wie ihn seine Landsleute nannten, gab auf Aeu Herlich^e, een nicht viel. I« Aams und Kappe machte er seine Roknrec»e. besuchte er Fürstlich^iken, die ihn Au träge über Mitteln wollten und sutr ernst mit einer hichzestellten Persönlichkeit gemeinsWn in einen, Wagen durch Frank, urts Straßen, uni eine Arbeit abznliesern. Mittler kvielte die Or-el meil'k'rtich, ochw drtz er Notenüermtnis besaß, .tn seinem Heim brüte cr sich nach eigenem Svftem sogar tim' £v#d, auf der er ori spielte. Belamtt war er duvch seine verbtüssond' Kenntnis der Bibel und seine Schlagfertig- feit des Geistes. Kreis Wktzlnr ra. Nieder wetz, 4. Jan. Die Wiederwahl des Zoh. Schäker III. «um Genteindevorsteher wurde amtlich bestätigt. — Hohensolms. Erfavre»ervist Karl Schupp wurde mit dem Eisernen Kren; misgi zeichnet. Hessen Nassa«. K P. Frankfurt a. M., 4. Januar. In Würdigung der Bedeutung, die di^ Geologie im Kriege und in der Volkswirtschaft gewonnen har, bestimmt ein Erlaß des preußischen Unterrichtsministers die Ausnahme der geologischen Wissenschaft als Lehr- und Unterrichtsfach in den Schulen. Der Unterricht soll nicht auf Kosten anderer Fächer in besonders abgezweigten Stunden erteilt, sondern nach Möglichkeit als Anschauungsunterricht bei eigens dazu cyigefetzten Schulaus- slügen betrieben werden. X Ge l n hau s e n, 4. Jan. Anschtzeßend an einen Fttogottts- dienst, an dem auch eor Kaiser teilnahnp, wurden mehrere Auszeichnungen (Eiserne KrMze) .perlichm. Auch der Ge^rdarnrecle-Obe"- Wachtmeister Lachmann aus Bi-cher befand sich unter den Aus- Mzeichnenden, mit dem sich der Kaiser in leutseliger Weise untere und, als« defren Wohtyrtz erfahr, o-nrach iragche, ob « den verstorbnen Grarsen van Schlitz gekannt habe. Der Kaiser drückte fern Wer den schnelken Tod des Grasen aus, kam dann E Den Trswlrasentmmel zu sprechen, sonne aus die Ermorduua des Försters Romanus aus Riesig, wobei er seiner Genugtuung Aus- druck gab. daß es Loch nsckr gelrmgen sei, die Mörder zu fassen. K.Z. Kassel, 2. Jan. Nach Verübung von !.")0 Einbrüchen sind hier zwei gemeingefährliche Verbrecher, die glerchzettrg auch Schleichhandel im großen Stil betrieben, von der Kriminalpolizei unschädlick) gemacht worden. Die Bur- schall, der 19jährige Schlosser Gustav Sarickter und der 23- chhriqe Kellner Julius Siegeleu, waren in einem ersten Hotel als Fahnenjunker abgestiegen. Die Beute ihrer raffinierten Naubzüge, bei denen sie Gesichtsmasken und Verkleidungen anlegten, verkauften sie im Schleichhandel zu Wucher- Preisen. D.Z.W res baden. 4. Jan. Fliegcrlenmam Heß, der Türzlick bei --den Tod fand, war ein geborener Wiksbadener und Ingenieur von Berus. Er war mit 18 Luftsiegen einer unserer rrfolgreichfteu Flieger. Die Leiche wird hier beigesetzt. VeemUehteA» W. A. Franfent hal, 3. Jan. Ter PostmstWelfer Otbo H-oldezcr aus Albisheim l?attc sich vor der Straskamnvrr zu verantworten w 'gen Unterschlagung eines Wertbriefes mit 650 (XX) Mk. Jnlurtt, den er vom Postamt zum Balmhof Liionngshafen bringe,» sollte. Cr versteckte den Wendcies in etn/m Strohhaufen. holte idn später wieder hervor, gab davon 64'.XX) Matt seiner Geliebten unt-r der Angabe, er habe das tvele gefunden. 85000 Mart versteche er bei (einer Mutter. Beim Pc'chm l. Türkhenn, wo Holdes er früher besckmftigt war, hat er von 47 Feldpostpäckchen die Marken entfernt. Der Angeklagt? wurde zu *h**i Ischen drei Monaten Ge- fänMlis verurteilt. Madrid, 2. Irr«. ÄTB.) Meldung oer Hgence Havas. Um 1t Uhr vormittags brmb m dem Schlosse La Gran ja (der Sommerresidenz des spanischen Körrigs. D. Red.) ein Brand aus, der sich infolge des heftigen Windes im ganzen Schlosse aus^ dehnte, ehe die Feuerwehr eirnrai Gr griff auf die Kollegialtirche über. Tie Kirche und das Schloß wurden vollständig zerstört. Mehrere Häuser in der Nähe chennen gleichfalls. Ta alle Brunnen und Wasserleitungen zugefroren waren, war das Löschen sehr erschwert. N>ur sehr «venige Gemälde und Wertgegenstände wurden geborgen. Der Schaden ist unermeßlich. Letzte Nachnchte«. Neue U-Boor-Erfolqe. Berlin, 3. Jan. (Amtlich.) Im St. Georgs- und Bristol- Kanal wurden durch U-Boote sieben Dampfer und ein ^Segler mit rund 24 000 Brurto-Register-Tormen vernichtet. Unirr den Schiffen befanden sich der bewaffirete englische Dampfer „Charleston" mit üohlrmladung und vier beivafftrede Dampfer, von denen zwei offenbar Mctmirivn als Ladung hatten, da.sic nach mtfsatlend schwerer Detonation sofort sanken. Böm englischen Dampfer „Charleston", der durch die Artillerie .des U-Baotes niedrrgekÄnpfr wurde, ^rft ein Geschütz erbeutet worden. Zwei Leitve der Geschützbedienung wurden aeian-g-en ^enonrmen. Der Chef des Admiralslabes der Marine. Hpglißch/ Bestäligung der Sirwuugm des «ümiralttadtt' Wer dlk Erftrlpe des U-Boot Krieges. Be r l ier, ß. Jan. ükach der anrerikanifchen Zeitung „Pntzlir ^c»ger" iß «aus Angabetr des Leiters des .englischen SchisfabrtsakttS Sir Maclap zu erfeh-n. imß seit den« 25. fahr.wir fi? i : benmo- u at i jju llntexiQü fsertättg tc iC du Deutschen mehrals- o Millioncn Tonnen englischer Handelsschiffe t- e r s e n {t haben und nahezu 1 ffion Tonnen sonst, gen fein dl ich on und neutralen Handelsschiffs raumes. Die Zeitung ?rSlart. daß ivtef-r Zahlen beweisen, ö-rß die Deutsdie Vollversammlungdes Reich-, t a g e s sich am 1. F c b r u a r versammeln. Auch im vorigen ist der Etat spät eingebracht -norden. Ein« Stiftung Krupps München, 3. Jan. (WTD. Nichtamtlich.; Nach Ser cheu-Augsburger Abeichzeitmra'" hat Tr. Kruvv von Bohler> Halbach für den .Eongre^ ivw Bibliot hekiaal des Deutschen Museums 1 Million Mark gestiftet. Der greß- und Bibljvxhcksbail, für den 6 Millionen Mark notwendig sind, kann schon heute als finanziell «wftckiert gelten Zurückzietnmg englischer Sckiiffc aus russischen Gewäiscrn. Amsterdam, 3. Jan. (WTB. Nichlamtlich.> Wie ein hies:» ges Matt aus London meldet, haben die englischen S ch i f f e Archan gelsk verlassen, nachdem die Depots, die di' Alliierten dort eingerichtet hatten, abgebrocb-en und c-ingeladen morden waren. Wie verlautet, sind auch die französischen Schiffe ondetsbörse in le .Havre Auflösung der spanischen Kammer. M ad rid, 3. Jon. (WTD. Mcktarntlich. ^ Meldung der Agence .Havas. Ter König hat einen Erlaß urtterzeichnet, durch tat die Kammer ausgelöst wird. Die '.'tcuwoylw werden auf den 17. Februar festgesetzt, der Ausammentritt der neuen Kammer auf den 11. Marz. mcbrcre Waggons «och gb»useben 121 Otto HeSine,Belzig iBrdbg. Brandenburger Strafst 30. ■4 Warme Schuhe 4 ™ kann sich jeher selbst machen im rMuli-Anrs Sstel Ukßechf hrietzk» Der Kurc> beginnt Montag de« 7. Jannar bis Areltsg. Dre Schube werden aus allen, abaerragenen Kleldungsstuckeu ohne Leisten gearbeiiet. Mein Kursti- wnrde überall mir arüßrem Erwlg durchaeiUhrt. 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Dezember 1917 erhielten wir die tieftraurige Nachricht, dass unser lieber, braver, treuer, unvergesslicher Sohn, Bruder, Enkel, Neffe und Br&utigam Kriegsfreiwilliger Schütze TIlBOdOr Zlltt Ritter des Eisernen Kreuzes II. Klasse im blühenden Alter von 23. Jahren nach 3 x / 4 jähr. treuer Pflichterfüllung für sein Vaterland in einem Kriegslazarett verschieden ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen; Familie Friedrich Zutt Carl Zutt, z. Z. im Felde Marlechen Bensch nebst Angehörigem Giessen (Marburger Strasse 56), Esehollbvücken, den 3. Januar 1918. W?:' ^ V " . ‘‘'S • - . ;nv. M % : .v, / ; . •. • , v- Heute nacht 12 Uhr entschlief plötzlich und unerwartet unser innigstgeliebter Gatte und Vater Konrad Drescher im Alter von 59 Jahren. In tiefem Schmerz die trauernd Hinterbliebenen: ostM Familie Drescher. Gieren (Marktplatz 8) ; den 2. Januar 1918. Die Beerdigung findet Sonntag den 6. Januar, nachm. 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. 1 leute nachmittag entschlief sanft nach schwerem Leiden unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante r W«W m yen. biamm im nahezu vollendeten 62. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen; Familie Rudolf Bindewald Alice Bindewald. Gießen (Loberstr. 15), Pforzheim, den 2. Januar 1918. Die Beerdigung findet Sonntag den 6.Januar, nachmittags 2V,. Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 14i Am 2. Januar wurde unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel 08292 Herr Wtzcki Gmdch durch einen sanften Tod abgerufeu. Iw Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie H Becker. Gießen (LeihgesternerWeg 7), 2. Jan. 1918. Oie Beerdigung findet Sonntag, lUhr, statt. liMisscMe m Frl. Laute» Stid Anluffo 7 m Süd-Anlage 7 Unterricht im Schneidern und Anfertigung von \\ Asche, gegenstünden aller Art. Weiss- und Buntsfcickereien- Fllct, Schiffchen arb eit-, Klöppeln und allen neuen Handarbeiten. ernaetroffen. 8807 Carl £d)toaat>, Hof!., Seltersweg 23. Ofhzierstellvertreter AUGUST RÜHL ANNA RÜHL geh. Zehr Übel Kriegsgetraut ,j Gießen, den 2. Januar 191S. 157 ÄWll. Tüsklskiis essen in Eimern und Gläsern, Serifgemiise in Gläsern, 145 Lutz- n»D Wq-Ksrkci! preiswürdig bei LugN 8 t Wallenfels Mnrlwlatz 17. Tel. 262. Astrachan- und 41 Krimmer- Reste Bekanntmachung. Das Nmlagekataster der land- nnd forftwirt- schoftlichen BernsSgenostenschast für das Großber- zogtum Hcffeu für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen laug, nämlich vorn 4. Januar 1918 bis zum 17. Januar 19!8, aus der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausge- nommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist. sind innerhalb eines Monats nach der OffeulegungSfrist bei dem Borstande der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenossen- schast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichri- gung mehr finden. Heuchclheim, den 2. Januar 1918. Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim. K reiling. _ Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen BerusSgenossenschLst für das Großh. Hessen für daS Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 5. bis 18. Januar 1918, aus der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, baß ein Betrieb in daS Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegnngssrist bei dem Borstande der land- nnd forstwirtschaftlichen Berussgenosscnschast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Watzenborn. Steinberg, den 3. Januar 1918. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg und Vorsteher der Feldgemarkung Obersteinberg. Hirz. l" Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwin* schastlicheu Vernssgenostenschaft für das Großh- Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 2. Januar 1918 bis zum 15. Januar 1918 auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nickt ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offen- legungsfrist bei dem Vorstände der land> und forstwirtschaftlichen Berussgenostenschast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Staufenberg, den 1. Januar 1918. 148 Großh. Mrgermeisterer Staufenberg Meyer. Bekanntmachung. DaS Nmlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenostenschast für daS Großherzogtum 'Hessen für'daS Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 2. Januar 19! 8 bis zum 15.Januar 1918 auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten osten. Einwendungen gegen das Kataster sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstand der land- und forstwirtschaftlichen Bernfsgenostensckast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Ruttershausen, den 2. Januar 1918. Großh. Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinkel. 147 Damenfrisieren Shampoonieren — Kopfwäschen — mit neuestem Warmluftstrom-Trockenapparat Frau Beruh. Dosch Neuen B&ne 12. Ecke Weidengasse Damen-Frisiersalon separat Ankauf von Wirrhaar. / / VEREINE ctieuertücher das Stück JI. 1.45, M. 1.75 und M. 1,95 sind eing'otroffen 13 sa FRITZ NOWACK. Ausgabe vonSützstoff(Tacchariu). ,yn der Zeit vom 1.-15. Januar 1918 wird aenen deuSieterunqsabickrvitt lObpr^üi?ftofffnrten, t H“(oIan) und nefliM! den LieiernugSabicknitt 1 der neu bezogenen 14 Bahnhofstr. 14 . zirka 50 cm □ Seiden-Samt- Reste schwarz und farbig Centimeter 15 Pfg. 10 bis 30 cm gross, lamici nu: vti» jui ir. Januar 1918 verliert der Ablchuitt 10 bsw. I seine GuniÄeit _ ’?adj Metern Zeitpunkt nicht abgerntene Lutzckow : rrraen dürtel, von der: Abgabeftellen frei verkanst rvcrden. ' ieften. den 3. Januar 191& 81B Ttv r %fTWrgmr«fh!r lLebenSmEmnt). j J 'vER SC HV e DEN ES \ Drei 24 ). Karner., 1 Kriegs in v., macb.Tam.AmJpnt Hcirken- nen lern. Jüna. o.gietchalt. Kr.'Ww. angeu. Avon, ^weckl. Dcht. A,»geb. imM7ü. d/9 A. UTE H & LBY R 1 T V. K. Pf. V. G. HWtversliWlvng Sonntag den 6. Januar, nachmittags N Uhr pünkil. Postkcller. 188 UUUMUUKR l.eitung: Heirat Hermann Steingoetttf Jreitag. 4. Januar 1918, abends 7Vt Ubr: 13. Frtitag-Aboniemiata- Vorstellug: 146c DasEnkelkind Komödie in drei Akten von 9otbar Schmidt. Sonntag, 6 . Ja». 1918» nachmittag- S'/» llbr: SondkrvorsteUllng für die Rüftn lgsarbeiter. Kein Kartenverkauf. im Abends 7V, Ubr: lo!er der blühenden Linde Ötö&L Sv' l mit Gesarrg und Tanz n I. Geüerr. Kr. 5 Zweites vlatt Gießener Anzeiger sGenerai.Anzeiger für Oberhessen) Kreltag. 4 . Zanuar 19(8 vir hesflichen Lanütagrrrjatzwahlrn. Dir Regierungsvorlage ü.5rr bir ©jnia&inr wm Ergänzungs- Wahlen für die Ztoeftr Stände kammer ist nunmehr beroen Kvnl-- roern ber ßaiibftänbc zugegangetr. Art. 1 Abs. 1 bestimmt, ixtft *®rt 1 Abs > des Gesetzes über die Verlängerung des gegenwärtigen Lar-dtages. durch den -die lBocttahntte der orvenlticbe.1 Ernrruerungstoahlen vorläufig auf die zaoeue Hällfte des Iahtest 191« hiiiausgesctioben wird, für die ErsaUvahtani, für die er bisl^r gleichfalls Geltung hatte, außpr Kvast gesetzt wird. Art. 1 Abs. 2 bestimmt, daß. die Bestumnungett über das Wahlrecht der Kriegs- teilnelßner uird HllssL>cett.stpftrcichgen für die Soinmonden Ersatz^ wählen bereits Aanv«tdung fnrden sotten. Art. 2 beicimnn, daß, das Gesetz sofort mit der Peröff«rttictiung un Regierungsblatt in Kraft tritt. Bei der letzten Mgrrrrg hatten sämtliche Parteien der Zweiten Kammer Erklärungen abgegebett, die sich mit der Vornahmz von Ersatzwahlen unter Wahrung des Besitzilandes der Parteien und des Burgfriedens einveNdanden erklärten. Eine Entschließung des Ael?« testen-Ratcs der Zweiten Kammer wurde am 18. Dezember der Regierung übermittelt. Danach imrd nur von der Partei ein Kandidat ausgestellt werden, die den Wahlkreis zuletzt innege!)<ü)t hat. Sollte wider Erwarten ein anderer Kandidat gewählt werden, so verpslichten sich sämlliche Fraktionen, erneu aus solche Weise Gewählten nicht in die Fraktion auszunehmen. Durch diese Entschließung war das bisherige Hiudernts sür die Bornahme von EÜätzwahlen beseitigt. Es hcurdelt sich uin folgende sechs Wahlkreise: Starkenburg I\. iWaldmichelbach). erledigt durch die Beorderung des Abg. Wünzer ,natl/>.zum Oberstoa tsatuvall <1. Febr. 1916;. — Starkenburg IX. (LampertheünX bisher Dc. Borhertner (Zentrum), gefallen un Westlen 16. Nov. 1614. — Staokenburg ll. ^Gernsheim—Pfungstadt), Abg. Friedrich (Bauernbund-, geitorben Juli l614. — Ober- Hessen 111. sDal>-Nauhedn-Butzbach>, bisher Abg. Joutz (fraklrons- los), gestorben 21. Juli 19l6. — Oberhesien Vl. (Grüuberq), bisher Abg. Lutz lBauernbund), gestorben 17. Dez. 1915 an den Folgen eines tu Serbien criittmai Rerveuchoks. — Oberhessens XiV. (BiLret., bisher Abg. Busold (Soz -, gestvroen ll. Aug. 1915. Der Bauernbund ist 'mit zwei Scheu, die dLationalliberalen, das Zentrum u. dre SoziaÜ>emotrane sind mrt-ie einem Sitz beteiligt. Jln bau Wahlkreis Baiv-^) önilZnm-Biitzlxuh dürite es unr das Erbe des fvakttonsb>s«t Adg. Joutz zu eurem Wal-lkantpfe kommen — wenn das (GeneralDoi 1 iftumbo die Bot nähme eines solchen gestattet. Astdertrfalls soll der Wahlkreis ein jach unbesetzt bleiben. Ssllten sich rtoch rveiteve Walllkreffe erkkigLit, so sollen ebeirfalls Ersatz- loaifjai staMinden. Tie Mandatsdauer der nack-gervählte:, Abgeorch- TveLen wird solgettdernurften geregelt: Diejenigen Abgeordneten, die an Stell« der im Jahve l908 oder der ftnt Jahre 1911 für bretf Jiahve gawähllen Abgeordneten treten, werden mit dmr Tage cnis- scheiden, an danr Ernteuerungsivahlen statt r.iden, vorläufig also in der -weiten fällte des Jals.es 1918. Tie der andevQl Avg.ordneten vegelt siä) rrach Art. 1 Abs. 3 Satz 2 des Gesetzes dett. die Wahlen zum Landtag vom 24. Dezember 1916. Tie Ersatzivachlen sollen ohne weiteren Aufschub, jedenfalls vor dem 1. April, stoErndeir. Die RvAerungsvorlage wird z-unächA dem (desetzgeburrgsatrsschuß vorgelegt iverden. Dieser sollte ursprünglich schon zwisä-en den Jalwen zusainNventteten, bis heute ist jedoch der Tag seines Zusammentritts nicht bestimmt. Moskau im Seichen der Maximaliften. Ein in Moskau ansässiger Däne hat in einem Briefe an seine Familie eine lebensvolle Schilderung der sonderbaren Verhältnisse entworfen, die sich unter der maxrmalistischen Herrschaft in Moskau eutnncbelt haben. ..Politiken" in Kopenhagen veröffentlicht einen Llruszug aus diesem Briefe. Nachdem die Maximalisten sich in den Besch Moskaus gesetzt hatten, sollte das Zeitalter des ^Paradieses beginnen. Nur ein Gesetz regierte fortan: das Gewissen Infolgedessen wurden die Gerichtshöfe und die Rechtsanwälte kurzerhand abgeschafft. Tagegen kann es geschehen, daß ein Bolschaviki an einen in einen Pelz gekleideten Vditbürger aus der Straße herantritt und zu ihm jagt: „Ich habe kermtn Pelz und du hast einen. Du hast kein größeres Anrecht auf einen Pelz als ich: willst du deinen .eigenen iPelz um 300 Rubel !ftmfen, A so Kannst du ihn behalten — sonst nehme bd> ihn." Me Standes-, unterschiede sind ausgehoben, Rang^lassen gibt es nicht mehr, alle Menschen sind nur noch ^Bürger" — alle „frei" und gleich'. 8>öchstkommandierender des Militärbezirkes MosÄm, was sonst ein General rvar, ist jetzt der gemeine Soldat Muraloff. Ms der Brief» schterber diesen Vtann au 1 suchte und ihm du Bitte vortrug, die Gefangenenlager besuchen zu dürfen, lehnte der tzöchstkoin- mandierende diese Bitte gb. ..weil es in dein „sreieit" Rußland Kriegsgefangene nicht mehr gibt". So weit geht also die Gleiclit- hett. Auch werden alle Mensci-eil gleichnäßig bezahlt: der Fabrik- dir^-kvor wie der geringste Aroeiter, der Abteilmtgüleiter wre der jüngste SclMuber. der General wie der genuiuu Mann. Ein Geirerol mit einem Pdonatsgel-alie von 5 Hdrbeln nebst Kommißbrot jeden sechsten Tag ist sicherlich feljnr — orinmell? Brot gab es nur bt den ersten Ärgen imch dein Siege der Dka^imalii^en. Es wurde aus die Weise beF-afft. daß zn^i gtohe Brottransporde. als sie aus dem Wege zur Front Rtosl^u Passionen, angehalien wurden. Tie Folge war freilich, daß die Lotdaten, als das Brot ausblieb, grosteuteils ilwe Sieb«tsachen zujannuenpackten und die Front verliehen. JA den Straften der Stadt sah man dteje Teserteure sll-arenweise 'mtrchmarschieren. Uebri^ens ist das Proletariat bei bre Brotversorgung insofern begünstüN. als m den Wrrtsäraflen erster und ztvei:er .Klasse Boot überhaupt nicht verabreicht iverden darf. Vienscheti-eben spielen gegenwärtig in Moskau überhaupt keine Rolle: idden Tag kwm man beobaä^en, daß aus vfsener Strafte vor den Arigen des Pill^ikums geraubt und gemordet wird, ohne daß jeinand hbrdernd dazwisäientritt. Tie Zustände, die der Darre lster sllßldcrt. beziel^en sich aus die Zeit rmll) dein Siege der Mariuralisten: ob sie 'ich inzwischen geändert haben, ist aus den Vieldungen aus Moskau nicht mll hullMcglicher Klarlrert ersillItlich. Aus Cmiö, Gießen, den 4. Januar 1918 ** Auszeichnungen. Vizildwe!.e1 G vrg Lind wurd>e mit deni Eiferrren Kreuz 2. Klas je ausge^eiclwÄ. — Landsturm- mann Moritz S t e r n b e r g erlstelt dieselbe Auszeichmmg und wurde zumt Gefreiten befördert ** Oeffentl i che Vücherhalle. Im Dezember wurden 2201 iBäulr ausgeliehen. Tavon kommen aus: Erzählmche Literatur 1253, Zeitschrislert 262, Juge>rdschriflen 221, Literaturgeschiäüe 17. .Gedichte und Dramen 52, Lärrder- und BülVerkiurde 48, Kulllrr- geschichte 25, Geschichte tmb Biographien 115, Mnstgeschicküe 16, Ratunvissiemchaft und Teclmologie 92, L>eer- urtd Seew-.ffen 10, Ge- suudlZeitslehre 8, Religion und Philosophie 35, StaatÄviffenschaft 8, Spraclßvissenschaft 10, Frentdsprachliä-es 29 Bände. Nach auswärts kamen 46 Bände. ** Beschlagnahme gebrau chter Kleidungs- u. Wäschestücke. Um die gebrauchten Kleidungs- tmd Wäschestücke, die sich int Besitz von. Althändlern und ähnlichen Genx'rbetreibeirden befinden, ztl erfassett, ist von der Reichsbekleidun-gsstelle deren Be- schlagnal-me an geordnet worden. Wtt errrbten GolöscllnrucP Arm VaberlanäE M, enfamkt nicht, fondem ehrt öaS Ändcnlcn ber (bien- Zur l Die Goldankausjleüe in drn Räumen der vezirkrspartasse Sießen ist morgen vormittag von iO bis 12% Utzr geöffnet! Landkreis Gieben. ** Lich, 3. Jan BizefeldnZebel Karl Albus wurde zmn Osfisersstellbrrtteter ernwmt. KrrtS Schotten. --- Schotten. 3. Jan. Die Preise für daS Pelzwerk sinken rasch. Mitte Dezember zahlte man Ur eüten Fucbsbalg noch 60 bis 75 Mk.: heute kostet er nur ruxh 30 Mk„ da mau in Dändler- kveisen mit der bawigen Einfuhr ruffischer' Reichtoaren rechnet e. Laubach, 3. Jcur. Aufter d«t Sparkassen zu Alsfeld, Nidda wrib Schlitz Hai nun auch Jbas chiesige Beytr^fpacLasfe dem Verein „Lehrerheim Vogelsberg"' zur kosbenlosen Berpftegung hei- mutloser Urlauber rm hessisäSM Achrerheftn einen Beitrag von! 50 Mark übenviesen. ' * ** Lau b ach, 3. Jan. Lxrupttnann Reinhard Gold m a n rtz erhielt das Ritterkreuz des Sächsischen Albrechtordens mll Eichenlaub. zugleich niit der Ernennung zum Stabsoffizier des Beo- messmtgswesenS. Etarkknburg und 9thclnhtssen. G. A. Mainz, 3. Jan. Der starke Rückgang der Milchliefe-, rung seitens der rheinhessischen Viehzüchter au die Bezugsberechtigten in Stadt und Land hat die Mainzer Pcovinzialdirektion ve^ , atllaßt sür das gesamte rheinhessische Milchgebiet das gesetzliche Um schlag versal/ren cmznordnen. Hiernach ist jede Gemeinde verpflichtet, sür jede in ihrem Bezirk gehaltene Kuh, einerlei ob diese melkend ist oder trocken steht, täglich zwei Liter Milch abzuliesern. Ter durch ttockenstehende Kühe bedingte Ausfall an Mllch ist durch melkende Mhc damit aus^ugleichen, daß von jeder melkenden .Kuh um so viel Milch mehr abzuliesern ist, als Mhe in der Gemeinde trockett stehen. Aus diese Meise soll das abzulleserrrde Mindest- guautum von zwei Litern pro Ktch und Tag unter allen Umständen! gesichert werden. Für gewissenl-afte Ernl-altung dieser Vorschriften^ sind hohe Prämien, für ihre Nichtbeachtung aber empfindliche Strafen vorgesehen. sc. SchloftPhilippseichb^Offenbach a. M., 3. Jan. Im Alter von 85 Jahren verstarb in München Gras Konstantin zu Menburg und Büdingew-Philippseich, K. und K. Rittmeister a. D./ ein kVetter des hiesigen Schloftherrn, des Grasen Ferdinand. vellen-Nassau. mr. Frankfurt a. M., 3. Inn. Das L-ebensrnfttelamt Abteilung Kranken Versorgung wird in den nächsten Tagen für Lungenkranke eine Mittag- uttd Abendspftsung eröffnen. Es sollen hier deit nachoeislich an Duberkulose Lrkranktett SpAsen besonders starken Nalwgehaltes geboten werden, so daß das dort verabreichte Mittagessen ungefähr dent Fmiedensessen entspricht. Insbesondere ist vorgesehen, möglichst viel Fleisch und Fettstoffe zu verabfolgen. Nach den Schätzungen des Amtes gibt es eben m Fcanksutt unge- säch 6000 an offner LungetituberftUose Leidende. — Infolge der vielen Uebersälle aus Beamte der Polizei werden diese jetzt während der Nachtzeit von 2—3 bavaffnelen Soldaten begleitet. Außerdem soll die gesamte Schutzntannjchaft mit Blettdlaternen ausgerüstet werden. ][ Marburg, 3. Jan. Die gewaltigen Schneefälle der letztete Tage haben den RiodeMart ftr den Kachnbergerr sowohl lvie auch in den Außen straften der Stadt mäckürg gefördert. Es ftnd auch schon mehrere Personen dabei zu Schaden gevoinmen. — Um festzustellen, ob mehr Kartoffeln wie zuläPcg irr Han >>aushaltungen oerbraucht) werden, sind vom L-crndratsamt Karwfselvorratserhebrutgen ango- vrdnel worden. Unordentlick/e Ausbetvahrnng und Mehrverbrauch soll Enteigrnmg nach sich ziehen. TjHrruTr wird daraus aufmerksam gentacht, daß durch sckAeunige lAlbtteferung der .Heu-- und Stroh- Vorräte neuen PferdocutSliebnngen vorgcbeugt werden lann, weil! bei genügendem RauWutter der Mbgang der Armeepperde sich vermindern l-äU. fc. Aus Nassau, 3. Jan. Heuer wird dcts außerordentliche Austreten der Goldafterraupe beobachtet. Zur Perhittung einert Obsttmißerttte in diesem Jal/re werden die Landwirte auf die gründliche Bekämpfung dieses Schädlings hingewiesen. Seine Vernichtung geschieht in der Weise, daß die nach dem Larlbab^att jetzt aut sichtbaren Raupenuester spätesterts bis Ende Februar aus detr Bärnnen durch Ausschneiden entfernt und verbrannt werden. Airchliche Nachrichten Israelische Rellgionrgemeinde. Gottcsd. i. d. Synagoge (Süd- Artlage). Samstag 5. Jan. Vorabd.: 4.30; Morg : 9.00 Predigt: Abds.: 4.55 u. 5.30. — Israelitische Leligionrgeseüschaft. Sabbatfeier am 5. Jan. Freitag abd.: 4.15; Samstag vorm.: 8.30; nachmittag: 3.30; SabbatauSg.: 5.30. WockZengottesd^: morg. 7.05, abds. 4.00. vermtichre». Wien, 3. Jan. Hier trafen sechsS Särge aus der zerschossenen: Bonrbonengruft in Castagnavizza bei Görz ein. Sie wurden uni Vcittcrnacht in üblicher Weise vom Südbahrihof eingeholt und in seierlick-an Zuge nach! Döbling geführt. Dort wurden sie in der Gruft bei den unbeschuhten Aarmelltern beigcsetzt. Der ättesh- Sarg ist der Karls X. von Frankreich,