Der Giehrnrr Anzeiger erscheint läqlicn, außer Sonnte?... - Be-logen: Gießer.^.lsanrjlirnbiättrr. Kleist lfit für de» Kreis Äietzen. Veznßrrreis: mo.mtl.i - 6 . viertel iührUch 6 60. darch Abhole- u. Zweigstellen monat!. '3)1?. 1.10; durch dteVo'L D!k. 3.60 viertel- jöhrl. ausschl. Bestell^, fiermfprech - A: Erster Blatt 168 . Jahrgang Postscheckkonto: 5reakftlrta.N. U686 ^ern;preco - für die Schristlemmg 112 Verlag, Gefchästsstetlebl rlchttn-Änr-tgerÄetzem älvillingsnmddruü u. Verlag: Srühi'sche Urriv.-Vlich Mittwoch, 2. Januar \%8 ..Ni.ut-mr von Anzeigen die Tagesnununer bis ?,uiu Nachmittag vorher ohnejedeVerbrndliHkeit Seilenprelse: sür örtliche Anzeiyen 25Pf.,für auswärtige 30 Pf., ^ür Reklamen Mt. I.— ; der Ptntzvor- schritt 20 % Aufschlag. .Hauvtjchristleiter: Aug. Go er;, ^erantwottlich sür Politik u. Feuilleton: Vankvertthkl Alug. Goetz; Stadt !>.,d Gewerbedant Gießen ^ond,Verrnuchtesu.Ge- - - A% ichtssaal 8. Ne&ct; u. Sttinbruderei R. £t lediglich zu dein Zwecke, dort Ja -rckcch Projrr Neujahr zu sagen. Aber der 1. Januar, hie von Bresr-Lttowsk aur gestellte Frist, ist zu nahe, als daß man -erwarten könnte, unsere Hauptgegner würden sich entschließen, ihre EroberunaSpläne in der „Räuberhöhle" der Bolschewrki (der Ausdruck stammt von einem Pariser Blatte) endgültig adzulegen. findet sich beim auch int allgemeinen die deutsch Presse damit ad, daß zur anyekünoigten Stunde mit NuW land allein werberver^ndelt wird. Bemerkenswert ist, daß die Frankfurter Zeitung plötzlich das Wort vom anuerions- los'Nr Frieden rn einer Weise dreht und untersucht, die sie bisher öfter an der Taktik ihrer Gegner getadelt hat. Wahr- schernlut) wittert sie Morgenluft, will sie sich in die unvermeidlichen Tatsachen fügen, wobei sic sich die der vielen annexions- und entschädigungslosen Ritten verlorengegan- generi patriottschen Sporen wieder verdienen zu köitnen glaubt. So las-eir wir in diesem Matte sogar folgenden Satz: „Wir vertrauen varauf, daß es unserer Staatstunst gelingen werde, die Realitäten einer soeben ans furchtbarem Blut- bald aUfg-ettLuchten Polüit' nicht über spülen »u lassen von dem Gewoge jener a b st r a k t e n s o z i a l i st i s -ch e u I d e o- l o g i c, die sich anschickt, die Grundlagen einer neuen Epoche osteuropäischer lG-esichichte zu legen. Ein für alle Minehmbarer Ausgleich tm Osten kann wohl erreicht werden, denn wir sind in der giüd= "chen Lage, daß unsere deutsche Losung: Macht und Rechr, utü» daß gerade der Begriff der Sicherung im Osten und am BaNrm irch mit dem obersten Grundsatz der MaxinmMen: mit den; idealen Atel des SelhstbeMmrumngsrvch^ der VSlLer, sehr wohl vereinigen läßt." Die demokratische Sckrwester der Frauksurteriu, das >Berlitier Tageblatt", hat gleichfalls eine Ahnung vom ttümmertb-eu. Sie warn: vor einer Politik, die uns künftig Revauchetendenzrn aus dem Osten eintragen könnte, und ftrgt hinzu: „Darum muß wiederum gesagt werden, daß jede extreme Losung, tot icbe Annexion oder Eingliederung eines Gebietes, das vis V^ Äe Tore von Petersburg ginge, nur schrvere Schä- mgungen bracht', und daß die losen Verbindungen die besten Md- must auch wiederum werden, daß am ehesten dn volh; Freiyett, die absolute, nach allen Sechen hin deutlich de- nnesene Un-ächängigkeiL des BoUsvotums uns gegen endlose Wirren schützen kann." In der Naftonalliberalen Ksrrespondenz wird dem- gegenüoer^ erklärt, es sei vom deutsck^en Standpunkte aus ein unerhörtes Berhcttten, wenn der „Vorwärts" und das ..Berliner Tageölatl^' der Durchführung der Friedensaktion, ttric sie von der deutschen urrd österreichisch-ttngari- ,chen Regierung angelegt worden ist, politisck)-e lZch.wierig- kerten in den Weg wälzen, nur um ihren politischen Partei- theorien zum Siege zu verhelfen": „Wie könntet! wir aus Kurland abziehen und Riga wieder vcrlalsen, um dort dre deutichDt Bauern und Kauf!eure, die der Kultur des Baltenilmdes seit Jahrhunderten das Gepräge gegeben, einem ungewissen Schick al im unruhigen russisc!)en Staatä- korper zu überlassen? Es erscheint uns des!>alb auch als eine nalwuale Pflicht der ^elbswer.ä.idlrchleit, mit allein Naö^ruck die Pol tick der Negterung^u unterstützen, die aus eine sofortig klare Lonrng der backychm ^rag« abzielt, und an die deutsche RLneruna gerade m diesem Augenblick der Entschiduna das dttu-endc Ber^ l>a'Sen zu stellen, daß sie in diesem Punkte unnachgiebig bleibe und die Wuniche unserer deutschen Stamtnesbrüd« erfüllt." Die österreichtsch-uttgarischen Ta^e-berichte. Wien, 31. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verrautbart.' Oestlicher Kriegsschauplatz. Waffenstillstand. Ztalienischer Kriegsschauplatz. . Nach heftiger Artillerie- and Mi -enwerhrvorbereituna gmg gestern nachmittag französische Infanttrie gegen imw Stellungen am Tomba vor. Nach schwerem Kampfe gelang es dem 6Zegner. an einigen Stellen in itnfrrr Gräben emzudringen. Gegenmaßnahmen sind im Gange An den übrigen Frontabschnitten vielfach reg? Artillerietütigkeit. Der Chef des Generalstades. Wien. 1. Jan. (WTB. Nickttamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. Waffenstillstand. Italienischer Kriegsschauplatz. ™ Auf der Hochfläche non Asiago und im Gebiet des Monte Tomba lwrr.chte tagsüber h ftig? Feuertättgkeit. Der Chef des GeneralstabeS. .ll,er noch hoffen unsere Feinde, mir Hilfe neuer Bunoes- gcnosten Ency zu schlagen und dann für immer Deu'.ichland-' ui harter Arbett erkämpfte Weltsbellung zu -orrrümwern. te eine Vollmacht des, Präsidenten des finnischen Senats die die Mordrmna ermächtigt! bet der deutschen Regierung die Anerkennung der Selbständigkeit Finnlands nachznsuchen. In idrer Adresse betonte du- Deputation, daß ies Finnland sehr auf die Anerkenn nung durch Deutschland ankomme, zu dem es sich durch eine starke Gemeinschaft der Knlv'.r und der Interessen hingezogen fühle Der Reichskanzler erwiderte aus die ?lnsprachc des Staatsrates .Hinelt, daß die deutsch? Regierung und da - deutsche Volk den Deitrebmigen.des finnländischn Volkes ledbaite Sym vathle entgegenbringe. daß aber die Änerkemruna der Sctt" ständigkeit Finnlands durch Deutschland von der Verstäudi- ^^.^/nnlands mit der russischen Regierung abbmiglg mit der sich Deutschland ge.nnrwürttg in Friedmr" Verhandlungen befinde. Diese Berständiguna sei um so leichte^ als Trotzki als Minister des Aeußern den russischen Vertretern in Brest-Lichw-ckk dsn deutschen Delegietten auf eine Anfrage hin er» klaren ließ, daß Rußland den finnischen Wünschen, "entgegen^ kommen werde, wen» sich Fmilland an dis russische Reareruna' wenden würde. Deutschland und Persien. Berlin. 31.-De-. 'DMA. Nichtanttlich«.) Ter AÄgeordnerS persisch^e n V a via nceittcS Tagiziadäh hat cot beit $!errn| Meichskt-^^ler folgendes Telegramnr gerichtet. „Iw Atomen des gcfcmien persischen SMfeö brchrt sich das Komitee der persischen Ratio-nalisteut in Berlin sein enthustasti'ches DanlvarkeitL- gejühl der kaiserlich dsntftffsn Msgierung aus An las- der wohl- rsollenden nnd wirksamen Unterstützung bezüglich der Räumung .es persischen Badens > persischen Reiches bescdlosftit wordeit ist. Wir hoffen, daß diesem Sno HI mol lenden JÄtf. der an und für sich ein leuchtendes Beispiel dafür ist, daß das' Dejutschs Reich der wirtliche Verteidiger der Freihttt der Völker ist, weitere -schritte folgen ;oerden. dir unerläßlich für die' vollständige 'Selbständigkeit Berstens und seine Befreiung voit den Fesseln äst, die sich mit dem Prinzip der Frckihwt nicht vereinbaren lassen. * Das Dezember-Ergebnitz des Krieges. Berlin, 31. Dezi. (Prio -Del.) ßin Monat Dezember '.nachten wir über 4 4 000 Gefangene, erbeuteten 243 Geschütze, 981 Maschinengewehre und 85 Minenloerfer und erobertes 4 6 t Cucbrartiiometer Boden in Europa. ^ Die Bentezahl dos< gestrigen Vorstoßes bei Eambvai ist in diese 'Zahlen nicht ein-! gerechnet. Demgegenüber betragen bei ^unseren Mindest die Zahlen wie chlgt.' 1027 Gefangene, L Geschütze. 23 Maschinengewehre und vt Euvopa ksot Geländegewinn. Die Lage in Rußland. Petersburg, 30. Dez. (WTB.) Meldung des Reuter-- schen Bureaus. Dre Moskauer Banken sind ebenso wie die Petersburger Banken geschlossen worden. IN. T u r k.e ft a n bildete sich, wie gemeldet wird, eine autonome Regierung. 'Wie berichte wird, und der frühere Ministerpräsident Gore mH kin, seine Frau und sein Schwiegersohn in ihrem Land- bcatse im Kaukasus von Einbrechern ermordet worden. Lo ndo n, 31. Dez. -WTB.'' Meldung des Reuterschen Bureaus. Tie „Times" meldet aus Petersburg: Die moldawische Republik wurde in Beffacabien tnvkaniiert und cr.Iärte, innerhalb des nffsiscknm Staatsoerbandes oiciben zu wollen. — Das Fort Peter I. bei Kronstadt ist in die Lust geflogen. Eine Massenkundgebung in Petersburg. Petersburg, 30. Dez. (WTB.) Meldung der Petersburger Delcgr.-Ag. Heute fand in Petersburg eine Massenkundgebung zu Ehren des Erfolges der Friedensver- ?. a» dlun gen statt. Die Kundgebung begann mn 10 Uhr vormittags und dauerte bis 5 Uhr nachmittags. U. a. nahmen mehrere l undertwusend Arbeiter, Soldaten und Matrosen teil. Tie Kundgebung glich au Großartigkeit der .'tstndgedung vom OM 1917 u nd beweist von neu ent die Einigveit der Arbeiter, Soldaten, Bauern und Matroien. Die Revolutionäre zeigen dadurch eine kraftvolle Entschlossenteit, dem allgemeinen Frieden und dem- Sozialismus zum vollen Siege zu verhelfen. Das aus die Straße gegangene Bylk richtet den letzten energischen Aufruf an die Temokratcnt Europas, damit sie sich der Arbett für den allgemeinen Frieden anschließen. Dieser Appell muß gehört werden. Die Verstaatlichung der Banken. P Siersburg, 31. Dez. (WLB>.) Meldung der Petersburger! DKegrayhen-Achmtur. In eiirer Sitzung her ^Vertreter der Pri-! :?atböiifen erklärte Piarassiv. daß die Ukriou.Qt.-e der früheren!j Privatbantzen sich der Sraatsbant anschlteßen wurden. Die Aktiva and Baiiiva der Privatbanken werden von der Staatsbank übernommen. Die 'Banken nebst dem Personal werden nicht cmi- geläst, sondern sind der Staatsbarck einverleibt worden. Die In- '-eressen der Armen Eiulager werden gewahrt bleiben. In den nächsten Tagen werden dm -Bankherven die Teilnahme von Kon-- irstlllnnmisftren zwecks Keun nisnahme der Bücher dulden müssen, metche von einen: Sonder ansschuß bevollmächtigt find, die Ans- n-tterung bestimmter Werte zu untersagen. Kalediu. Basel, 31. Dez. Nach einer Moskauer Havasmeldung wurde General Kalebin in der Generalversammlung der Kosaken mit 362 von 638 Stimmen wiederum zum Hetman der Kolaken gewählt. Die Pslitik Schwedens. Stockholm, 30. Dez. .WTB.) Aieldung des Svenska Telegramm Bvran. Der Ministerpräsident Eden hielt heute eine Rede über die jetzige Lage, der Äolkse rn ä hruu g, der äußeren nns Ser inneren HandelspV-lit it Danach- ist die 'Botte* ernährung lehr s-chmerig. Die Getreidemengen in den Staatsspeichern reichert nur bis 2M 1918. Da die Ernte 1917 unter Mittelmaß blieb, ist die größte Sparsamkeit notwendig. Zu den Verband- lungert mit den Enrertremtrchen erklärte der Mttristerprästdenr, daß bi: Instruktionen der schwedischen Vertreter kein Abkommen zu- ließen, das die Unabhängigkeit und Neutralität Schwedens ver- fc&rt: sonnte und daß die Behauptungen, die Entente stelle als Bedingung die Hergabe von Schiffsraunt mtb den Abbruch der Eisfverzausffchr nackr Deutschland, völlig mlich seien. Zur Aula nds trage erklärte der Mrnisterpväsident, daß jetzt Friedensverhandlungen /Zwischen den Drittel Mächten und Rußland schweben, rindet die schwedische Regierung, daß diele Frage angeschnttten werden ^ müsse, Damit sie nichlt völlig Übergängen werde, falls Rußland aus dem Kriege ausschstde. Maßnahmen zu dtB-em Zivecke ' 'eien, von der Regierung gecrafferr worden. S) viel kmtne gesagt werden, daß Schweden von der volÄwrechtlicheit Tatsache, die durch den Vertrag von 1856 geschaffen sei, ausgehe, ui cd bestrebt sei aus diesem Grunde eine Besserung und wenn möglich sicherere Lösung zu erreichen als jene. Zu Finnlands llnabhängigkrttser- klärung äußerte der Minister warme 'Sixmpathic kür die Bestre- d-mgen des finnischen Vol'fts^ sich ein selbständiges Dasein zu gründest, und den levhaflett Wunsch Finnlands, Finnland als unabhängigen Staat begrüßen zu können, daß aber diese Frage nach dem Eintrirt des treuen Staates in das europäische Stacaenspstem wach von anderen Umständen ab hänge, wie d er Möglichkeit einer UebmittLimTt zwischen Finnland und Rußland mrd der Haltung anderer Mächte. Er hoffe, oaß Finnland alle Schwierigkeiten über- windert werde. Keine ME würde, wemt die Mogliästeit dazu vpÄiege, mit yo warmen Ostfühlon wie Schwrdeik das alte Brudervolk im Kreise skandinaEchcr freier Volker willkommen heißen, schließlich wies er alle Forderungen nach entern 'Eingreifen Schwe- dvte iit'Finnland zurück ttnt. 'erllärte. Finnlands Kräfte müßtew von selbst das Recht Fnnüartds ackf etn selbständiges' Siaatsrebeit b-gründen. Ean felbstandisetz ungarisches Heer. Budapest, 1. Jan (WTB.) Meldung des t u. k. Korrespou- ^enzburemls. Minrsterpräsro-ent Weckerle zcUtlt jetzt auck die .ruüimmung des Königs für das bis ms etwzeLne 'dgestellte Pro- y-vamm 'an sin'ljeillichen R^gierunMpartoi. Da Tu HauptprutL r-itfe*. Pro kramms mt wenig,tws teilweise Errichtung eines selb - händige n mt garischen Heer es ist, tviw durch diese Zu- ittmmung des K'mrjgs einer der dringendsten nationalen ungarischen Wtut,che besrvebüft. Der Mimslerpräsidettt beabsichtigt jedoch nicht nur eine Semmgung der jetzigen Regierutiasparreiert, sondern die einer ganz neuen Partei, an der tttcht die bishierigen Partien als solche, sondern ihre Mitglieder unter Ausgabe ihrer alten Prvgrmnme teilnehmen sollen. Weckc-rle scheint bei seiner Partei- «r-urünmq vor allem mit Der Notwendigkeit einer Reichstags- auflSNtNA zu rechnen Dcum soll die neue Partei völlig sür- k.mm< fn 'me WoMen gehen, ß» daß Menmngsverschiedn i ite i ten und derISettbewerb zwischen den jetzigen P«tt>echrupp«nmgen fort- ffelen. Sowohl aus dem linken Flügel der RsgrerungsParteien als bei den Parteien der nationalen Arbeit werden dve Ansichten Weckerles und seine Bemü!hirnge»r nach wie vor sehr skeptisch angesehen. Aus Palästina. Englischer Bericht vom 30. 12. aus Palästina: General Allenby meldet: Gestern rückten unsere StreitkrLfte über drei Meilen längs der Straße nach M a b l u s vor. K' o n st a n L i n o pel, 30. Dez. (WTB.) Tagesbericht. P a l ä ft t nafro u t: Vor unserem Küstenabschnitt setzt der Feind seine Schanzarbeiten fort. Feindliche Vorstöße bei Jbft und gegett die Höhe 814 wurdett aogewies-en, ebenso ein Angriff überlegener Kräfte auf unsere Stellungen bei Elbire. Sonst keine Ereigrrisse. Der Seekrieg. Reue U-Boot-Erfolge. Bevliu, 31. Dez. (MDB. Amtlich.) Neue U-Bovts- Erfolge in der Biscaya, im englischen Kanal und der irischen See, 25 000 Brutto-Regi st er -Tonnen. Unter den versenkten Schiffen befand sich die französische, schwer bewaffnete Bark „Chili" (1318 Tonnen), mit Salpeter für Frankreich, sowie ein englischer mit mehreren Geschützen mittleren Kalibers belp^ffneter Dampfer, anscheinend ein Hilfskreuzer von Aussehen und Größe des „Corsican", der unter einer KefseLexplosion sofort unterging. Zwei tief beladene größere Dampfer wurden aus gesicherten Geleitzügen herausgeschossen. Der Chef des 9ldmiralftabs der Marine. E n ruhmreiches U-Boot. Berlin, 1. Jan. (WTB. Amtlich.) Eines unserer U-Boote, Kommandant Korvettenkapitän Kopha mel, der seine letzte Fahrt bis zu den Capvervii'chen Inseln ausdehnte und noch dort im Hafen von Porto Grande jttoei große lwasilianische (ehemals deutsche^ Dainpser versenkte, ist unlängst glücklich in die Heimat zu rückgekehrt. Personal und Material haben die lange Fahrt bestens überstaitden u«d hierdurch einen neuen Beweis geliefert ebenso sehr für die (jute Ausbildung der Besatzung wie für die Betriebssicherheit unserer U-Boote, die nächst der Tüchtigkeit unserer Konstrukkeure auch der^getmssenhaften Arbeitstvttse unserer Werftarbeiter zu daAien ist. So trägt auch diese ihr Teil zu den Erfolgen des U-Boot-Krieges und damit zum endlichen deutschen Siege bei. Tie GesamrbLute dieses U-Bootes besteht in der Versenkung eines wahrscheinlich amerikanischen Zerstörers, von 9 Dampfern und ö Segelschiffen mit rund 4 5000 Brutt^register- tonnen. Unter den Ladungen der meist von Amerika nach Italien oder Frankreich bestimmten Schiffe beand-en sich minderenL 10000 Tünnen Krie^material, ferner Kaffee, Leder, WÄzen, Kupfer, Stahl, Erdnüsse, Gummi in größeren dRengen. 22 Tonnen Kupfer hat das U-Voot außerdem als wertvollen Beitrag für die deutsche Kriegswirtschaft imtqebracht. D. M. der Kaiser hat dem Kommarrdanten, der schoit auf eine Reihe rühmlicher Ktiegsleistungen zurücksieht, den Orden Pour le m6rite verliehen. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Eine Kundgebung zum N-Bootkrieg. Berlin 30. Dez. Der Krieg-sausschuß der deutschen Industrie benutzte den Anlaß seines heute im Hotel Adlon abgebalterren Iahreseffens m eiltet fachLich übevauS wertvollen aufllärendein und den feindlichen Lügen entgegenwirkeuden Kundgebung zum U-Bwo t-Krieg. An der Zusammen- Ärnst nahmen teil st-ben den beiden PräffdeTtten des Kriegsausschusses der deutschen Jirduftrie Laitdrat a. D. Roetger und Kom- ünerzienrat Friedrichs, der Chef der Kriegsrohstoffabteilung Oberste leutnairt Koeth, vont Reichs in awceomt Kapitän z. S. Behncke, Botz-Ed, Brüninghaus, Gohren und Seebohm, vom Kriegöpreffo- amc Major Würtv StaaLsmrntstec a. T. v. Scheüer-Sleinwcrrtz und Haupttnanu Kt'ger, von Parlchnentariern die Herren von Eörockhausen, Giesberts, Kreth, Riesser, Schiele, Schiffer, Schweig- doffer, Stresemann, Westarp, v. Zedlitz und Neukirch, von der Industrie- und Handels^oelt KoinmerzieikraL Girggenheimer-Nürn-' berg, Generaldirektor Funke, Kommerzienrat Görz, Dr. Herle, Direktor Hoffmann, Präsident Lohmann-Bremen, Kommerztenrat Lustig, Reinhard MmMesmann-Remscheid. Dr. v. Marttnus, Geh. Finanzrat Müller, Generaldirektor Nöllenbnrg, Geheimrat Pserd^kämper-Weida, Gehetmrat Schrey, Direköor Schüddekopf^ Geheim rat Wilhelm von Siemens, Aontmerzie nrat litte** len, Iuftrzrar Waldschmidt und viele andere. Beim MaU begrüßte Landrat a. D. Roetger die Gäste und gab seiner Freude darüber Msdrnck, daß Kapitän z. S. Brü'nino-i haus auf Wunsch des KriegsauSschnsses der deutschen Industrie sich bereits erklärt habe, einige Darlegungen über den gegenwärtigen Stand und die Aussichreit des U-DooteKrieges zu geben. Kapitän z. S. Brüiringhaus, DiEor des StaatÄrepartementS des Reicksmarrneamts, rührte hierauf ettva folgendes aus: Mehr als unfern: Volke, in dem eS noch an der genügenden Aufklärungsaichett fehlt, ist es den breitesten Schichten in England zum Bewußtsein gekommen, daß der ll-Boot-Krieg denj Ausschlag geben wird. Bis $um 1. DezemÄer dieses Jahres waren 13,4 Millionen Bruttoregtste-ctonnen versenkt, davon seit dent 1. Februar 1917 8^/4 Millionen. Mmmt nran an, daß nuc zwei Drrttel davmt unfern Feinden zugute gekommen wären, so ergibt sich, daß wahrend der zehn Monate 160 Millionen Zenttter Lebensmittel, Kriegsmaterial, Rohskoffe usw. unseren Feinden zur Verfügung gestanden hätten, das sind fast ein Jahr lang täglich 1800 Eisenbahn»vaggons, die von unfern lteÄrot.en beseitigt worden stich. Ter springettde Punkt ist aber die Verminderung des Schiffsraumes. (Ter Redner zitiert gewichtige englische Stimmen, die sich dahin aussprechen, daß Amerika den unb-edürgt ,tätigen Ersatz nicht leisten kann.) Erforderlich sind itadj englischer Schätzung 6 Millionen Tonnen, englische Autoritäten erklären aber, daß die Angabe. Amerika werde diesen Schiffsraum beschaffen können, nur eine Vermutang sei. Ein englisches Schiffbaülüatt spricht svgar nur von 2^ Millionen Tonnen wirklichen Schiffsraums, den Amerika 1918 hiieserit könne, wenn kein Arbeitermangel eintrete. Man kann mit Sicherheit behaupten, daß Äjm-erika Eüde 1918 höchstens 2 M i l l. Bruttoregistertonnen fahrbereiten Schiffsraums bereit haben chird, baß der Verband also von Amerika nur ein Drittel dessen erhält, was er nach seiner eigenen Eingabe haben muß. Was urffre Verluste betrifft, st) werden sie di^ch mrsre bauten erlEich übertroffen. Die Abnahn»e der Verieitkungszahlen erklärt sich aus der Mnahme des Schiffsraums, aus der llmsbellung, zu der der Verband gezwungeit wird. Bei wock^nlangent Sttchen fürdeit unsre IbBaote im Sperrgebiet oft nur einen Geleiizug oder zwei bis drei einzeln fahrende Schiffe. Was die Abwehrmittel der Feinde betrifft, so bestehn sie ju der Ausdehiruing des E)eleitzugv-ersahrens. in Luste fcchrzeugen und Zerstörern, hochstehenden Minensperren in Verbindung mit tiefliegenden MinernteyM.. Die E!elettzüge bieten keine Sch-oi-erigkeitetl Tne-ftr für uns: täglich rvertzM. Schiffe hevausge- schossen. Durch die Geleitzüg-e vermrndert sich ober der Schiffsraum, das Ausweichen wird scipmeriger, dj-e Gefahren dieses Bettiebs sind Arößer. Anderseits lchben rmsere Kommandanten außerordentlich erfolgreiche Erfahrungen gewonnen Allo bisherigen Abwehrmittet können jetzt den U-BsZt-Krieg nicht Mehr beeinträchttgsn. Das Bemalen der Schifft fft eine theoretische Spielerei. Die neutrale Schiffsvamnauelle ist int versiegen begriffen. Im äußersten Falle können aus den »ltropäischen ^ieicttale»: Millionen Tonnen her- ausgepreßt werdett. Danach hat der Verband ftttte Vtöglickkrüt mehr, fertigen Schiffsraum Ul erlangen. Für die Neubauten fc mti: England und Aiwerika in Betracht. Das Unverrwögen Amerikas, dem Verband zu hstftn, ist dtrrch die Zeugnisse anNesehLner englischer Fachleute nstd die lvkanntrn Verhältnisse bewiesen. In England ist der Schiffbau wahrend des .strisges vmt 1,9 Millionen Brutto-Mgister Tmm»n 1913 aßff 565000 Tom«n 1916 iunksn. tt)er „Daily Telegrapy" berechnet die Bvmterr fth 1917 auf etwas über eure Million Tonnen. Das gibt zusammen mit den noei Btillionen Tonnen Amerikas uuqrsäht drei "Millionen, die (Ende 1918 an Neubauten dem Verband zur Verfügung ftehen würden, trenn nicht unter * ll-Boote tt^rett. A« .Hoffnungen der Feinde aut dieMubautctt toürden ,'iw all« nttbr eo füllen, öerfdxirft toird die Lage durch die wamsenden Sckwierig^ teilen in der Besatznttg der Sätiffr, deren Qualität außewrdentltck zurückgegmtgen ist. WaS die ^virtschaftlvtsn WirÄrngetr betrifft' so sei auf du durch den U-Booteürieg verursachten Kohlesmöte Italiens ver,nieftn, auf die LebensmitttlsäKmerigftiteilt Englands, aiü die Unmöglichkeit, die Wettvorräte tzn versch W m, weil der Schiffsraum fehlt. Die Zwangsrattonteru.ng in England ist schwerer durchzuführen als irgendwv und würde deine Äbhllft 'waffen- Auch in bezug aus Baumnwllc. Fett und Mineralöle r-erschärft sich im Lage; selbst die englische Flotte leite t rnürt dem Delmangel. Was die Truvpekrsendüngen aus Amerika anbelaitgL, so habett Älg- land irud Frankreich nur die Wahl Upischeit militärischer tmd ivirte schafllicl)er Bersorgmrg dirrch Amerika : gru beiden zugleich fehlt de, Schiffsraum. Dir Wicturtg der sogenannten Mvckade gegen uns kann nicht mehr rvesentlickr gesteigert wettem, aber die Wirkrmg unsres Tonnagekrieges nimmt fortgesetzt Zu. Rastlos nagen u.nsert U-Boote an der Grundlage des englischen Wirtschaftslebens. Dic Zeit arbeitet für uns. Die gesamte Alattne. vom Admiral berunt« bis zum längsten Matrosen mrd Hetzer, siebt mit einer durch nicht- zu erschütterndett, in den tarsächltchm. Berhälttriffen gegründet«. Zuversicht dem neiren Jahr entgegen. Lin Abenteuer auf der Flucht aur franzöfifcher Gefangenschaft. Zwei deutsche Vizeftldwebel. Gustav Kveige mrd Angmt S«ch« mann, waren am 25. September 1915 mir ivenigen Ueberlebender ihrer Kompagnie völlig abgeschnitten und ohne Munttwn nad- tapferster Gegenwehr non den. Franzosen gefangen gmommer worden. Mer das bittere Los der Kriegsaeiattgen-schaft ertrüget sie nicht lange. Sie brachen mit erneut dritten Kämetaten: aus bot Lager aus und erreichen nach einer unsäglich mühevollen Wände rung, wiederholt verfolgt, nach vier Wockkm glücklich die Schweis«' Grenze. In edtem jchkicht und ohne Ruchnwederei geschrieben«! Büchlein „Unsere Fllrcht ans ftanzösticyer Krftgsgtchnaensf'aftt^ das in diesen Tagen bei C. S. 9)ttttter und Tobt: -,u Berlüt tx< scheint, schildern die beiden tapferen Niedersackfen 'dl.- Erlebnifft Wie sie sich in jede Lage rlng hineirtzufindm, jede Situati« anszutrutzen verstanden, zeigt besonders aüt MenNiu-r. >as sie kup nach kiit liebercaug über die Saone hatten. Natürliü' tomtven dö drei Flüchtlinge, die an iürer Klrndung als solche frronlttf iwtcot nur die Nacht zum Weitermarsch verwenden: am Tag.' mußten ft ^ sich zn Oerbetgen suchen, in Wäldern, in GLbüichetc. aut einen- Heuboden oder sonstwie. Hier nun, da sie gerate eins der iiöÄmnt fielt Hindernisse aus ihrem Wege glücütv überwunden batten, wa nichts zu erspähen, nwte ihnen Unter,Muv' hatte oteacat könnat „Da bemerkten wir," so erzählen sch, „einen tzÄzermm Schuphen anscheinend eine große Feldscheune . . . Aul diese gingen wir los weil wir nDtgedrungeit hier bleiben wußten. Nttarnds Konntet; wir eine Tür loskriegen. Mt Hilft unftver Zangen uni> irrtseve Fe-len lösten wir nach einer halbstündtgen Arbeit einige rftrener de- Umwandung, 'krochen nacheinander dürft, reichten unser Gepäck hin ein und erlebten nun die größte.Uebervaswung auf unserer Fluch! Das hätten wir utts nicht einmal ttäumen lassen. Wir tenrertte, nämlich zu unserem grenzenlosen Erstaunen, daßnvir uns in einer Fliegersch'.tppen befanden. Mitten im Raunt stattd ein ft-anzöftschr Eindecker, tadellos in Ordtrung und aufmontiert." Tie Eindringlinge versteckten sich und schliefen znm erste, Male seit ihrer Flucht unter Dach nno Fach. Uns mm nutzten ff die glückliche Gelegenheit gnntdlich aus. „Von dem Tank de Flugzeuges ließ Kreige das 'Zeuzin in äm Flasche Ul! Er (tfi an It V .«! 5 mi d «ä ja INk nw rfi U an' Ö5 öffl bis ÄI ei irr A ilCI u fet W1 bei Ei- Ke b Aus Hefters. Kriegsteuerungstreik! lftn für ?ms dem SmarSdiem ausgesMeVenr Swatsdrenftanwarter und Schulamte nspimuten uiw. Die in den Ruheftarrd versetzten Bramren und Botts schullehrer, die dienstunfähig gewordenen und deshalb au dem Staatsdienst ausgeschiedenen Smatsdienstarrwärftr un SchnlamtsasffitMtten - -aspimnttntnm', sowie die in gleiche' Lage befindlichen, früher gegen Monats- und Jahresvergü tmig ständig beschäftigten staatlich Bediensteten und, «>ie Hin terbliebenen dieser Personen, ferner die Hinterbliebenen de im Staatsdienst verstorbenen Staatsdiemtanwärier uni gegen Monats- oder Jahresvergütung deftkäfrigftn staai lichen Beßren steten, die Hinberdlieben'en der .Hofdiener, welch! Mitglieder des Zivildiener-Witweu-Inftituts im allen Bei hältnis gebliebt'tt sind, sowie die ntrch Kajütel 115 Trtel S de Han 1 *tvoranschlags in den Ruhestand versetzen racknische.' Lehrerinnen erhalten nach den von der Grösst. Regierunj mit Zustimnrung beider Kammern der LandstöndL beschlösse nen Grundsätzen auf N a ch s u ch e n Kriegsteuerungsbeihil fen, wenn sie unter Berücksichtigung ihrer. Vermögens- un. Einkommensverbälmisse einer Beihilfe als bedürftig er scheinen. Die Beihilfen werden als Iahresbeihilftn mir Wirkung vom 1. Okwber 1917 an bewilligt und in vterreliähr lichen Teilzahlungen voraus ausbezttülr. Gesutee um Beihil ftn sind aus dem bei den Grvßh. Kasse stet len erhältlichen Bor druck (Fragebogen für Ruhegehaltsempsänger urrd Witwen und Waiiengetdempflntger) an das zuftändigt Ministeriur emzureichen. — Dje beu genannten Personen nam den feit her nraßgebenden Grundsätzen bewilligten Kricgsteuerungs beihrlsen werden ohne besonderes Ntchsuchen au Grund der be-reits vorliegerrdon Fragebogen votr Amts weg« nachgeprüft und Twtigenfalls erhöht lverdelt unter Anroch nung der für das Vierteljahr Oktober bis Dezember 191 bereits ausgezahlterr Beträge. im ein sch rrr h 1 ] 311 9- 'ch m -^fl ia <1 tu t t n V n R-ft &B y-LS. iä^la- p».»m mjl aa.*"» **•* « «:* a-ft.a.a s-.sr ffaff»g-ygs.a^l>Ia *-** &9s*MX9a.EittSS SSfS ^ 3 Jf.sr &7**fS 9 &#* Lin Ausruf an i>ie -eu scheu Landwirte. 'Berlin, 31. Dez. WTB.) Zur Jahreswende 1917 ver> WenNichr de, K^riegsausschuß der deutschen Landwirtschaft, der Deutsche Reikveverd-tind der landwirtschaftlicht'n Geuossenschaste»^ der Bi-vö der l'jutfrimxtc, die Deutsche. .Laudioirtjck^aitsgcsellschan und der Generalvcrband der deutschen Raiffeisen^Genosscnsckiasteitz olgeuden Aufruf: An die d euts 6 :h Landwirte! Noch immer währt der Kriegs Dos deutsckre Volk flieht in seiner schicksalschwerften Stunde. Im Osten ist der Feind geschlagen. Ta gilt es twch inmal alle Kraft draußen und drinnen wiammenzusassen. um auch im Westen den noch schlimmeren Feind völlig nicderzu ringen. Von diesem eisernen Willen sind unser .Heer und unsere Marine durchdrurrgen. Alle Männer, die draußen für die Heimat auf der Wacht stehen, werden bis zum letzten Atemzuge alles drtmsetzen, um uns den endgültigen Sieg vi verschossen. Zu dieser gewaltigen letzten, KrastauslLeugung ist aber nicht nur ein, Durchhalten draußen notwendig. ist nicht nur die Nervenkrost unserer kämpfenden Helden erforderlich, ist nicht nur die restlose Herstellung von Munition und Granaten und Waffen unentbehrlich, sorrdern ebenso das Durchhalten a u ch i m Inner n. Dtze fortgesetzte Hervorb-nngung von Lebensmitteln, und ihre restlose Ablieferung an alle bedürftigen Bolkskreisc draußen und orinnen sind zum endgültigen Siege, zur Geivimnmg eines ehrenvollen Friedens, der unserem Volke die Zukunft sichert, die drin gendsten Ausgaben der Heimat und insbesondere unserer Landwirte. Es handelt sich aem Sckin oder Nickröl'ein unseres Volkes. Wohl wissen wir alle, in wie mühseliger imd harter Arbeit die Landwirte und vor,allem ihre Frauen, Töchter und die noch nickt cwachsenen Sötme jetzt im Kriege der Scholle die Lebensmittel wringen müssen. EL ist für alle Zeiten und für die kommenden Geschlechter in die Tafeln der ^schichte ein gegraben, welche großen vaterländischen Beckdienste sich die Landwirtschaft in diesem blutigen Weltkriege erwarb. Ohme sie wäre das Vaterland längst verloren. Aber es kgflt i«^t, das Sletzte herzingeben^ was der Landwirt irgendwie entbehren kann. Um den letzten errtscheidenden Schlag mir allem Nachdruck und ohne Erschöpfung dnrchzufübreii, müssen die Menschen und Tiere un geschwächt in den Endkamps treten können. Wir riefaten deshalb an alle deutschen Landwirte die herzlich' Bitte, das Vaterland nicht im Stiche lassen. Jeder Zentner Hafer, jeder Zentner Vrotkorn. jedes Pfund Butter, j^res Pfund Fett, jeder Liter Milch, die der LandNnn mehr als bisher abgibt, helfen -jiim ?icqc. Darnn, erwäge jeher Landwirt noch einmal, was er von leinen 'Vorräten ab geben könnte, nicht im Wege des Schlcichdandels, der nur don Reichen zugnve tiammt, wälwend Me irme Bevölkerung darben muß, 'sondern an die öffentlichen Verteilungsstellen. Doppelt gibt, wer schnell gibt? Jeder Land- wärt möge seine Nackcharn ausklären und sie bewegen, gleichfalls kktr Scherfteftt »um Endsiege über unsere Feinde bei'utragen. 7Zm Statt unt €anb. Gießen, den 2. Januar 1918. A n s z e i ch n u u g e tr. Schutze Hermann Seidel wurde mit dem Eisernen NrenK ausgezerckmer. —< Musketier August Dunkel und Laydsturmmann H. ddatban Goldschmidl erhielten das Eiserne Kreuz, 2. Kürsse. ** Nachlieferung von Butter. Diejenigen Bezugsberechtigten, die in vergangener Woche Butter nicht erhielten, erhalten diese im Laufe der Woche auf die Buttermarke 2 nach- ndiefert. *Da s Gr-o ßh. Hessische Regierungsblatt Nr. 27, ausgegeben am 39. Dezember 1917, \m folgenden Inhalt: 1. Dewrdnung, die Gebühren des zur Ausübung der Fttd- meAbMst bestellten Personals betreftimd. (S. 283.) . 2. Bekanntmachung über den Verkehr mit Verbräunezucter. S. 284. — Bet' an nu nach ung, Ei. ttiOnffse aus Gärr sei ober l>e-reffend. S. 287.) — \. BeAanntumchuirg, die „Willi-Schachs- Stiftung'' u Darmstadl betreffend. S. 268.) — 5. Bekanutmach-ung' xur Ausführung der Bundesratsver ordnung von» 18. Ottoder 1917 über Kleie aus Getreide. (S. 288. — 6. Bekamum-achung, die Dwust- cmweisung der Gememde- und L>strdtreck«rer berresstmo. , S. 289.- 1 Bekann: machena. Aü-sftihrungsbesrimmungen über beit Berühr mit Harzersatzstöffen betreffend. 'S. 290? — 8. Bekwuu- uachung, Aenderung der Amtsbezeichnung des Gvoftherz^lick,.en .Hpdwgraphischen Bursa»rs betroffene. (S. 280.) ** Lichtspielhaus, Babrchvfstraße 34. Die Vorführunas- dauer des Films ,„Gefangene -Seele." und „Veilchen Nr. 1" ist bis einschließlich Donnerstag den 3. Januar verlängert. In Vorbereitung steht das Fittnoranva „Dße üdui^srochter von Travan- kor-e". Siehe Anzeige. / Kreis Büdingen. *= Büdingen. 1. Jan. Ter Gutspqchber R v d r i a n auf dem Erbacher L>of wurde vom Fürfierr Wolfgang zu Bfenburg und Büdingen zum £fe : eramtnuntn ermrrml. . A N idda, 31. Dez. l'vesdern wurde in der hiesig eu Kirche eine Gebächtnlsnner ffir die seit der letzten Feier aus dem Felde der Ehr- gefallene,! Glieder des Kirchspiels abgehnlton. Seit Juli d s starben fürs ^terlanb: Untevoffizi^r 7storstroart I. Ko ü Musketier, Fritz Bechtold und Oberuratro,e Alfvsd IendroM.sk vE^hier, ferner aus tlnrer-Schmitten: Serrarsatze vorzunehmen, und zwar mit rückwirkender Kraft — Äbeso fasttt die Mgem. OrlskrankeZ,- kaffc einstimmig d«r Beschluß einer Herauffetzung der Beiträge von - .o, aus 5 o,'c,. Die Krankerr- und Wochengelder sollen von • l0 Juf ‘ iP erhöht meitcu. Ferner werden i treue Lohnst!chm (7, 8, 9 und 10 Mark) neu ein geführt. _ D Z. Darmstadt, 1. Jan. Der Grostherzog empfing am Sonntag vormittag 11.30 den ehemaligen KSnigl. RumÄiischen 'oeiandten rn Berlin, Exz. Dr. Beldiman. im Neuen Valais. R.M. K. Darm stad t, 31. Dez. Die Glocken der russi 'chxn Kapell'e auf der Mathildenhöhe sind dieser Tage abgenommen worden. Auch über das vergoldete Knprerdack der russischen Kapelle ftt die Enteignung ausgesprochen und wird dessen Abnahme, sobald der Erigtz geschaffen ist. erfolgen. Kreis Wetzkar. ra Wetzlar, 30. Dez. Dü KreiSbiehkaffe steht Nach dein in der jüngswn HaupttMsanwEung iwrgetragA'.eil Ge- tchäitsberickt so reckt iin Zei'chckl de?! Krieges. InwlD' der enormen Viehpreise sind auch die. .Preise für die erlittenen Styäoensälle bedeutend in eie Hove gegangen. B^i der Mnbviel)kaii. waren, durch- i-lmilfftch 463! Tiere versichert, während an Schadcusälten 30 4134 »st zahlen waren. Die Schwernebasse zählte durchschnittliich ! ' ^'«.Ticre mit einem Sckiobensrsatz von 47 548,08 Mark. In ^ 1)-^dekassc mit duretzschnittlickf 413 Stück tvaren an Sckiaden^ Mari zu decket:. Die Ziegenkasse ist bedeutend .zeftiegen, >ie zahlte durchschnittlich 1664 Mrre bei einem Schadenersatz von, ?- /51,48 Mart. ' ^ ^ ^ by ingH h a ii feit, 31 Dez. MuMwier H. Lenz- L N ! a r. Heinrich. M ü l l e r » K l e i n Alt c n st & b 1 1 n und Tor- «d-osber Hetzer W. G r o ß - E h r i n g s b a u s e n tvurden init dem G>ernetc Kreuz ausgczeichn«. Hessen-Nassau. G. A. Frantsuri a. M., 1 Jan. Tie UrcLersuchsung gegen ^et Luumürder Martin Luther ist, wie uns aus Basel .rn- delte, inw die Behörden in Basel stellten fest, daß Snther^ einen Einbruch in der Schweiz verübt hat, bei den: ihm derartige Schokolade in Ine Hände siel. Der tteberrest des Einwickelpapiers ist^damit zu einem weiteren Glied nr der Kette der Beweise gegen Suther gewvr^den. Halters heim, 1. Jan. Bürgermeister Keßler richtet int Namen des <öenreiirdeovrsbandes au die Einwohnerschaft einen bsackcke n^verten und vielfam-n-den N e u j a b v sgru ß, in dem es u. a. heißt: „Wir raten dringend zur Span-rmteit. Legt zurück für Notfälle! Wir erfaftren täglich mit Schrecken, >v:e manche Ortsbewohner ihren Verdienst geradezu hinauswecken. Wir wissen, daß manche Familien bis zu 10 0 0 0 M a r k und mehr verdienen und daß Arbeitersatnilien d'e unnötigsten und teuersten Sachen kaufen? Pelze. Kostüme, Leidenwäsche und seidene Stoffe, elegante Schuhe, teuere Spielwaren. Gow- und Stloeriachen, oft für Hunderte von Marl', ja sogar Klaviere kaufen ff . I st d a sntch i Wa hnsinn? Selbst Kriegerfrauen macheit von i’:;en llutsntütztmgen die blödsinnigsten Ausgaben für Sachen, die sic nie im Leben gekannt laben. Wir gönnen allen eilt anstäntiges Dasein; oder Pelze und Kostüme für mehrere hundert Mark, Puppen zu 120 Marl führen zum' Le>.chtsinu schlimmstcn Grades.' Hebt das Geld aus für s ch l i m m c r c Dag?. Weri e tztka tift, e rwirb t Schuud und Leute mit solchem Aufputz sind ordentlichen Menschen ein Ekel. Tragt die alten Sachen auf! Eure Tüchtigkeit wird man an der Verwendung alter Kleider erkennen! Wir bitten sehr, diese ernsten Worte im neuen Jahr 1918 zu beherzigen!" - Hoch st a. M., 1. Ja« Einen „lohnenden" Einbruch ver übten^ Diebe — ansck;ei:reud ^Frankfurter — in dem Zweiggeschäft von Schade und Fültgvabc. Sie erbeuteten u. a.: 50 Flaschen Wein, 17 Fla schm Likör, 80 Kisten Zigarren, eine bedeutende Anzahl Zigaretten, 600 Dosen Oelsar'otnen, den Ink-all der Wechselkaise, 35 Mark in Nicke! geld, Schuhe rnD viele andere Gebrauchgegenstände und Lebensmittel. Das Diebsgur ftrbcn die bisher nicht ermittelten Diebe auf eirrönr Wagen fortgeschafft. X Hünseld, 1. Jan. Der Landrat des Kreises Hünftld gibt bekannt: Bff der !nach enden Bedingu ng, welche die Holz- schthe bei dem b-eMscheutzcot Ledermangel für die arbeitend? Bevölkerung gewonneW haben, ivird den itt den Gemeinden des Äreiteü Hünfeld -arbeitenden .HolSchuhmachern jede Förerrung durch Befürwortung weiterer Zurückstellung vom Heeresdienst und im Hilfsdienst getvährt w?rden. Es »ruß aber auch erwartet werden, daß die Ho'zfch.l!.mack;er nur Preise für die Schuhe fordern, die in augriucssenem Berhättnis zu dem Werte der Ware und ihrer Arbeitsleistung sretieu. Es wird nicht verkannt, daß die hohen Holzpreise auch eine Preiserhöhung für HoLzschnhe mit sich bringen. Gegert Wucherpreise, wir sie vielfach schon gefordert worden sind, wird aber nach den gesetzlichen Vorschriften streng''eus ein&u- fch-efteu fein. Holzschnhmack.er, welche Schuhe aus älteren, noch billig eeageckauftLii Holzvoveären verarbeiten, werden, ffir Manu chuhe ! öchstens 2 Mark, ffir Mittelschnhe yöckffns 1,50 Mark fordern können. Wenn aber Holz aus Käufen neuerer Zeit ver» '-vendet wird, muß ein Preis für Mannschuhe tmi 3 Match, für Mt.tel'chsib' vorr 2,25 Mark als angemessener Richtvreis bezeichnet werde-:. ' Schwa7t heim a.M., 1. Ir>t. Ein hiesiger Landwirt schlachtete außer einem Schwein, wozu er Erlaubnis erhalten batte, ^vtchsehentlich" noch eftt sttinö. .Hierbei ivurbe er übet rcrscht. Das Fleisch, etwa 4 Zentner, verfiel der B ffchlagnaHn... W. Z Wi es c cb e n. 1. Jan. Der EiUdrechcr Montreal, der kür-tich hier aus dem Mitiiär--lli:. ersuchuttlysgeiärr-niK während eines Morgenspazierg^rnges cntr. ick'i'n :ir. wurde am Santttss ad md hier wicher, ermittelt rmd tcitganomureni. Er hatte »ick> in'-- zwischen in berf(trieben*u 05egcnc?r Deutschlands ftrumgetrieben, war bis nach Schic.s-wig gekommen und landete sMffßlÄ wieder in Wi-Hvaden, wo er in der Wohnung einer Pcoshiinierren festge-^ Nvmmeu wurde. Ges»«zur?«>al> l Darm nabt. 31. Dez. Zwei Monate GeicntgniL' erhielt der 38jährige Taglohncr Wild. Burg aus Raun heim megm ver- suchtau Verbrechens gegen § 176, Abs. 3 des St. G. B. ' - Zebu schwere, vre: einfache Dieosmlste, merst H a s e n d r c b h ä h l c tnr- - gen einem Ivinhrt^ai Gü r tlerlehr l i ng aus D ffenbach 1 Jahr 4 Mouatt Gefängnis ein. Mch wird jetzt ciwe ftäher ausgesprochene bedmgrr Begnadigung lmifällig. — Sine 43jädrig«- Wirtswitwe in Orteuberg erhÄ: wegen lbeberttrtuaw btt Vorschriften über den Verkehr mit Krieg s g t f a n « e n e u erneu Mvnat Gefängnis, her durch die U.ttter,uch-ftnoshaft verbüßt ist Der Gefangene lpatte ,ich in der Krauklfftr imt bei dem Tobe ihres Manne- ;ehr uücttck gezeigt. Wus Tantbarkttt s-ttickre iie ihm noch als er nach mrswarts verlegt wurde, Pakete und Briest hinter deru' Rücken der Militärbehörde. Sie .z-eriet dodtrrch wgur in den Her-- bachr, bei dem Fluchltversno.- anderer Gestrngnter behilflich getoesrn. zu sein. Das war nicht richtig, vvch harte ich .Eriegsimsangeueu briefffch Karte urck Konuxtß turn ihr erbeten zu s^meiusamer .FsuchL, etu Bwa-n^t, daß sie Älerdings ttubeantNuorbet ließ. VevmrschceA» Hrdfteden in Guatemala. Amsterdam, 31. D^z. >WTB.) Das Mentsrsche But eau berichtet aus Waslntufton Asm Samstag zerstörte ent rteuer-i liches Erdbeben Guatemala f a ß g a n z. Das M arine ' departemem berrckchet. daß. alles in Drummer ttegl. 125000 Der »auen sind obdachlos. F^ottanabtri l ltngen uckck^ftn den ^Zesehl, HVe zu leisten. ** Köln , 1. Janua: Tank dem energischetr Eingr-eistm einer. itUlgen sochaiftteftn gelang es Samrstag auf denL Kölner Hatrpch bahnhos, einen seit Jahresfrist gttuchren gemeftlg-efätzrltckvl! Hochstapler hing fest zu macken. Die Schäfftk-nin >oollt^ nach beendetem Dienste den Balmhof verlasset - im Porml hött^e sie, tote ein mit dem Eisernmt Kreuz erster -und zweiter .Waise dekoriert Fliegeroiftvier das Gepäck zweier tn ürkuib befindlicher SÖldaren kür beschlagnoLntt er Bärte. Das kam ihr wrdöo^ia v»r, trt wartete ruhig ab, bis sich der Offizier etwas enffgrrtt hatte,' mrd erfuchtc dann che Soldarett, strft tzjur Bahn bo^-Lkom mau donru ff M hynvmen. Der eine Soldat -,mr aus I-rrrck-c oar dem ver- y\u '.ntttch.uk Borgefttzttn nicht zu wSoe,'u bestätigen. Der Bahnhofs - tonunandant erkannte sofort die Sachirrge. imd lvies einen Offizier okr, den Fliegerl.eutttanl auf der 'Sreltz .verhaften. 4öach ban«f fünfhundert erhöht Heeresgruppe Deutscher Krouprrnz. Nördlich non Prosnes und veiderseit« von Qrnes er-- höhte Gefechtstütigkeit. Erkunvmrg^Vorstöße führten an metz^ reren Stellen der sfront zur Gesangenilahme einer Anzahl Franzosen. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Mazedonische Front. Keine besonderen Ereignisse. Italienische Front. Die Feuertätigkeit raar auf der Hochfläche von Astag, rmd im Tomvageviet zeittvrilig gesteigert. Der Eiste Generalguarriermeister Ludendorff. Telegrammwechiet zwischen dem König von Bauern und freue Kaiser. M ünchen, 1. Jan. (MTB. Nichtamtlich.) Die Koc respondenz Hosftuann meldet: Zwischen König Ludwig und dem deutschen Kaiser hat aus Anlaß des Jahreswechsels' solgender Tetegrammweckffel stattgejunden: Seme Majestät dem Kaiser! Dir und der Kaiserin bringe ichi mit Marie Therrst zuv Jahreswende dic tief .ntpsmrdeitien Glück- unb Segenswünsche mi. Wieder gehr ein Zahr härtester aämvft für Euer unv unjjiest iitt's .Vaterland zu Ende, erfvlgreicki an heldenmütiger Abwehr überwällrgender Uebenuachr, an siogreickLu Vorstößen gegen unsere Feinde, an zäher Ansdauer und Arbctt im Innern. Gleick^'.'rfts will der Wahn, Detttschaua tmd .ciuc Bundesgenossen nvevor» ringen zu können, bei unseren Haityffeinden ttoch, nicht endgültiy schwinden. Ihre Srwttv ist es. wenn trotz', crer von uns löstn^wor Jahresfrist erftärtan ^8crslöndigungsbereir.ck«ft und tvvp des Fris- denswftlms, der im Osten zu Tage tritt, das Btttt- und []tz- uörimgswerk feilten Fortgang nimmt. Deutschlands Fürsten und freie Städte,^ Las .ganze Voll lner'bcn wie birstr in Eirftgkett und Gesck.loiseuhetr 'tisanauensleben. bis uns oas gute Recht ans Leben und Geltung, aus Weiteventwick/u.trg in ehrliche: Arbeit -erstritten ist. Daß dieses glücklickk Ende des großen Kampfes für Deutschland tmo feine ireuLN Bnu-desgskuffs m erreicht wird, ist! unsere felsenfeste Zu. .rffck). Gott gebe Dir und Deinem Hause hierzu seinen Schatz- und Beistand. ge;. Lud.vig. Der d e u t sch e K a i f e c arttwoneie hieraus: HcrzlichiUt Dank und wärmste (rm'i .nenmg Euerer trLuno- lichen NeMahrKanins-che von Viktoria und mir. Wir rönnen mit Dank zu Gott auf bi£> vdrfüosserte. Jahr zitrückblickdir, das uns neben heldenhafter Verteidigung iin.srer Grenzen im Verein, mit unseren treuen Varbünd-eten. gtzmrzcmde Siege iitid den Keim eines Friedens gegen Osten gebrach: har. Er tim un auch im nnre* Jahre in unserer gerechten Sache zur Seif'.' stehen und den bösen WiN-'-' der Feinde, eie nach» immer au irrem ireoelhaiten Ber- nichttngsvvrsatz scsthatteii, zu br^ckien ivizftu. Mit Dir vertraue irii fest aus unter deutsches VE, daß es auch dies letzte uns aus- erlegte Prüfung bestehen mtb die Mime des Sieges in üieteir. großen. Kampfe tu Frei.heit unb Recht -erringen wird. Gott schützc Dich and Dei'- ruusS Äayornvolt iw, neuen Jahre. gez. Witbetm ->rr» y. .ftühimrLn »Md die Führer der Rnchsrastssraktionrtt. Bertiti, 2. Jim. Unter dem Vorsitz des Staatssekretär?-: v. Kühlmann. rarw am Neujahrstage eine Besprechung der F ü h t ß x ( »•> s x R e i tfrS t a s 6 j va t tioit c i. über die Frie- densperyond-rrugen ft> Bcest-Lttowst statt. Im Lause der .üvw seren; forhertei^ die beiden Vertreter der SoeGidemvkratie. dic Abgeordneten Scheidi-manu und Este -! laut „Bett. Dugebl." die möglichff nmgx.tieuD. (Sinn-enmaiq er. ft»ub-teges. Der Austausch von ZiviLgefturgenen. Bukarest, ft... Dez. ADV. catztamttich.) Meldung des Wiener X. u. f. Dorr.--Bureau». Zwff-t.- u oem 18. und 27. De- Aembev fand btt Maraßefti hinter den Schützengräben der Mittel-, machte der augetündigte Austausck! österreichischer, ungarischer, deutscher und rumänischer I n t er nierter statt, 'ülus fter Moldau trafen in der angegebenen^ Zeit fünf Transporte mit 1964 Ocsterreickern und Ungarn, dar- bunter 2000 Frauen imtb Kinder, ferner 520 DctttfM' ein. Für du Ueoernatime waren eile Vorbereitungen getroffen, damit die An-i lommendeu nwglichst rasch abg.stteferst mit Nahrung versehen und ins Sperrlag-er tnr besetzten Z-ebiel der Mifttärverwalttmy ab- geschoben werden tonnen. Znut Em-stang der Internierten hatten sich der ehemalige ösLörVeichisch-mrgarifchc Konsul Baron Borne- micza eingofuudeu. Die Internierten trafen in Manchesft im. lOroneu und ganzen in befriedtg-ende. Verfassung ein. Nack Ablauf der Ouaranttine erfolgt die Freilasst mg der Internierten aus- dem Sperrlager. Bott den aus der Monarchie ausgetauschren rumänischen Internierten haben, von dem Rechte, nach der Moldau zu gehen, nur 115 Gebrauch gemacht Die in Bulgarien interniert gewesenen Rumänen sind in ihre Heimat tzurückgekebrt. Die >ttnnpflupe nc Pnläftina. Englischer Bericht. Paläftina-rm vom 31. Dez-. 17. Gestern i.Setzten unsere Trnoven Beitin Btti.-tt, 2 Meilen nordöstlich? Mrch), El Balus 1 Meile nördlich Bireh cm : . Straße nach Nablus). Kuh ei Buri (etwa 1 Meist- westlich E' 5al.ua), Ianina und Kaukerker (0 bzrv. 7 Metten nordwestlich Birrh). Im Äüstcn- cckschrrttt der Linie erreichte Dne Pattonille Kalttt 12 Metten« östlich Jaffa). Sie fand dort ein feindliches Arti! lcrre^y'fcn nitiou^ läget und zerstörte es. Neuerliche Berichte melden, daß die Unternehmungen vom 2S./29. zu einer ernstlichen Niederlage des Fein--- des geführt haben. Es lutt £*Cft Anschein, vaß am 27. mit deut-st scher Unterstützung ein en ts a> lvsseuer Versuch ge - m a ck l wurde, Jerusalem w i e o e r * u nehme n D>r Angriff wurde mit Wucht geführt und dauerte vam 26. bis zum 27 26 Stunden lang an. General Allenbv richtete zeitig einen Gegen a»griff gegen den fv-estl'ickrn Flüfrel der türkischen Angriffstruppeir Am 27. schritt dieser Angriff 2ft? Meilen vorwärts trotz aller Schwierigieften des Geländes. Die Engländer rückten an der Straße nach Nabln«» nach Nordnt und Truppen zu. ihrer Linken nach Osten vor, und ttieDen den Feind vor 'Ach her. Am ^Nio^n 29. fi^rte Oicnerol AÜenbv die Lime Purtzali!—Rase! Tahugied—Raz Allah ti Tirah—Wadi el Kelb. So ist das Ergebnis des ttirtticken Angriffs drr Wteverero!berttng Jerusalems, daß wir in «ordtvestlicher Richtung 4 Meilen 'Zadew gewannen und jetzt wieder eine ftnttb Stellung zwischen dem F-eiudc und Ieruialem an Stelle der einen babert. Die Tütcken erlitten schwere Berlusde an Toten und Ber^ wundeten. Die Toten allein iverden auf 1000 geschätzt. Hisstet unlrdcn 60<) Gefangene und 2^> Maschiuengewebre gezählt Dic Politik Japans Tokio, 31. 'Dez. (WTB. Nichtamtlich» Neuttr DeH Kaiser eröfsnesn Attfterten staftans 3« treffen, lurtt her Kriegslage gerecht Ru werden. Der Landtag oex* tagte sich bis #utu 20. Januar._ Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr.: Reemomittel gegen küe Gernffickesteuerverc,ickaanng ffst 1917. Aus Grund ^r Art. 46 und 5kcintftanh haben. Dies nftrd hiermit zur össenilichen Kenntnis gittvacht Hungen, den 31. Dezember 1917. Großh. FrnaitMMl \>uiiobk. Todes-Anzeige. Am 1. Januar, vormittags 6 : 3 Uhr, eutscb./»f 9&nffc lind unerwartet mein lieber Gatte, unser guter Vater, Grossvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel Georg Laug IV. Uhrmacher im AH er von 69 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Franzfeka Lnng. Grossen-Lind an, don 1. Januar 1918. Die Beerdigung findet Donnerstag */ s 4 Uhr statt. es t : V ERM IKTU N G EN < * 3cfe 5-2»T.*Waitf., nnttLSt., or. sofort ob. 1. Avril z. vrn,. _Atterwe« 14. 9-ZtM'Wobn.. GaS u. fl. Lich», BleichpÜ, Trockenb. 1.4.18z. vrm. Näb. Laägi gatf. 33, H. Eine Ö-ZÜB.-^'ok6. m. allenr Zubehör im 1. Drove »u oer mieten. Die^ttr. IO II ._‘ Scb. 4-iiräer~WofeBff. ver- sevunqsh. *. 1. 4.18-. vm. W1W ge be FfhL - H|0X3ß* MarktSr. 4 (Ladens. — *& Ek _ D nnin gt ofi. _ j zzjnder nnd Sportwagen 2 tüchtige zuverlaMge billig abzugeben. 08S17 I ®* Svitz, Htäcbrandstr.2 zu sofortig. Mntritt gesucht. B««onil*ftu*ewjI D schaft Marburgs rstratze 14 ZrsMWc Hytzfrsii »ofort gesucht. Httndefrennd sucht kleinen, rvachsamen Emnd. Anaeb. unter 31 Sch. möbl. Zimmer zu verm. •>8201 Selteraw es «8, AU. Ger., sonnige 7‘3im. l^aS, elefr., Badez. u. Zubeh.. vr. 1. Avril zu verm. - desg! X Lagerhaus mit Bucear: raumen, z. j. Zwecke geeignet. Zu crfr. SelrerSiveg 52 U srn. 7,4»—ia Uhr. _15 .?rtl m. ^ÜSofcRa., 1. ©u mit allem Zubsch. vr. L April, evtl, früher, zu vermieten 8101 Ludwigstr. SS, p. kleine Wohag. nt. elektr. Licht- auch möbl.- z. verm. 08224 An den BafcaMi«a M. MeineWohnung. bestehend aus 1 Zimmer, 5Iüchr. Kabinett und Speisekammer. SSiJSSTk jiatiert*. I Oberbetten. 4 Kthew z. kamen Rädchen sofort gesucht. w * 80 Tchrrlitrakc i I! vom Laube alsbald in die Wäscherei gesucht. 0437 B Hoil- a. P(legr«fttiMtoU I gesucht. Angeb. m. HreiSang. nnrer 08213 a. d. Gieh. Anz. Junge lNekeute suchen 1 gm erhalt. KüchenernrSchtung, sowie einen 5Neider»ckra»k Schritt!. Augeb. unter 6821. an den Giebener Anzeiger Statt Karten. Die Verlobung ihrer lochte? Steine Verlobung mit braulein HULDB mit lderi-n Landrichter j nF vnw/Än/ :„u JULIUS SPANKUS in Frank- ( hILDfc NOWACK beehre ich furt a. M. beehren sich anzu- mich anzuzeigen zeigen Rudolf Nowack und Frau Landrichter Julius Spankus. j Gießen Silvester 1917 Frankfurt a. M r *32?-f> Ptusics Si atöl, Keasa BSat 2t Siiunat*. Mittags-a.A ELISABETH WICKERT HEINRICH HANSMANN für 7510 D MasohiGßnbsirieli MM a. i. GieÄen Verlobte den t Januar 1918. Koblenz 08218 Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen: LUCiE HAFERMANN Tilsit KARL KÖHLER Weihnachten 1917. Gießen 08210 «Sießon. ättndfre&en -Jünger kauft Tenben* 08006 Ein braves, ordent! 0304 | bar! Beser A., Lederfabrik. M m d e h © bb gesucht Marktttraüc Zur Reinigung der Bureau- raume tüchtige, gewissenhafte Putzfrau >. Mittwochs u. SamSeags jed. Woche auf hiesig. Bureau gesucht. Angebote unt Lohnausprü- chen unter ^ir. 9445 V a. d. Giesrener Anzeiger erbeten. Degen Erkrank, des bisherig. _ . „ , . Mädchens wird ein ältere« m gutem Hause an alleinu. lHanslmä'öchesniit^ut.Zeug- «F 1 * ’•I ntssen für kleinen Haushalt ^ichasr^st. d. (^refj. An.. x, ^um 1. Jebruar gesucht. Anerbieten mit Piiütograyhie 's—10-Zi»nmer-Wvhn«na oder GtnseUmus in entspr. Gröhe bi«'' l Avril gesucht. Angebote sofort an Oberlehrer M. B. Gicirev, Hotel ^rohberzeg erbeten. 9457 Mindert. Ehepaar s. vr. 1. Juki od. 1. Okt. 19l8 8-Zimmer- Wobnnna in schöner Lage. Schriftl. Angeb. unter lW30 an den Gieh. Anz. _ Zum 1. April ISIS wird von kleiner Familie (3 erw.Pcrs.i eine Wohnung von 3 bis 4 Zimmern nebst Küche und Zub., mäal. m. etw. Garten z. »nieten gesucht. Angeb. unter 9484 an den Gies;. An;. sind zu richten an Frau KeplcS) Frss&fart a. Sali > MefimaA Bruchreldstr. 1511 Zakh.ßllllDWes mir guten Zeugnissen gesucht. Fraa 6#h. Keaaerslecret Gail Neustadt 32. 0816! Gut erhaltenes Sopha oder Sessel au lausen gesucht. Gesl. Off. unter 08884 an den Gieü. Anz. Pg W P 7 £ H L U Ng SM^I Frfeski iüto eingetroffeu 8807 Carl Lchwaab, Hofl., Seltersweg 23. Eine schöne 3— L-Zimmcr Wohnung von kleiner Fam- ver 1. April, evtl, später zu mieictt gesucht. Sehr. Angeb. unter 082 14 a. d. Gieh Anz . 4-Zimmer- od. grofte Wohnung zum 1. 4. 18 gesucht. ScUriftl. Angeb. unter 0818V an den Gteft. Anz. Für so,,rr od. später sonnige 3 Zimmer Wvdng. in ruh. Hause gesucht. Angebote uni M an den GiegenerA nZeiger Sedöne 2-L-»!rvmee-V'rLllLLg zum 1. 3. od. L 4.18 z. nieten gesucht. Angeb. m. Preisang. imter 08212 a. d. Gieh. An; . Herr sucht sofort 1—2 «Lr> 2 . niftl. Zivymvr, gut heizbar, mögt. m. elektr. Licht. Angeb. unter 08221 a. d. Greh. Anz. Dienstmädchen gesucht. 04706 Klinik ßr Hantktlüike. Mädchen ^ Tüchtiges Dienstmädchen für sofort oder später gesucht. F-rau Sovdie Bauer. Mvltkettrafre '12 I. 9482 Zum 1. IV. 18 gesucht schöne 4-Zimmer-Wolm«., mögt, m. elektr. Luv! und Garte«- anteil. von kietner Familie. Remise, Garage od. dergl. als AufbewobrungSraum. Angeb. unter 9432 an den Giegener Llnzeiger. ^ ? mitdi mbl. Himer au mieten gesucht. Angebote unter 08188 a. d. Gieh. Anz. ÄaufmannMefjrHnn für Ostern gesucht. 08141 Lang L Wiederstein. Lehrling für meine Drogerie m.Photo- handlung zu Ottern gesucht. Ztatrel -Dreserlt Bmit Kara Schulitraye. 0005 Tabak- ausriPperiune-1 «sucht. 9438 V. Flenner, Zigarreniabrik, _ Kaiser - Alle e T3. Williov gkjU. ev Hub«. Vm'tbalrer. Giusaches.folideSMädchen für sofort oder später von ä!r. Ehepaar,2 Bers.j gesucht. Näh. Dabnhosstr. 511. «k» Stiiira'Ä arbeit aus Werkttäkte gesucht. 'Al »'Ak^,Walltorttr.73H.l Tücht., solides Mädchen für 15. Jan. od. 1. Febr. gef. 08225 Hofmaunftr. 1. Jnnscrüanfmann sucht Stellung ab 1. April 1918. Schriftl. Angeb. unter 08220 an den Gtebener Anzeiger. r VERKÄUFE n 4 ^ßttKeigemIseilzkrze. Tonncrstag den 3. Januar 18 88, uachmittaas 2 Udr. werde ich zu Giehew im Hofe Neustadt 55. Wirtschaft „Zum Pfau", ein in Streit befangenes Pferd lbraane Sture), zirka v jährig, öffent» lich, meistbietend gegen bar versteigern. 9408 Verfteiaeruna bestimmt. SaintongeS, steüvertr. Gerichisvollzieher in Gieren VerivrerrHerr.-Porlemonnaie mir Inhalt von Stadtvost bis Sekrersmeg am3k.Dezember vorni.Geg.Belohn.abzugeben L cver man« , Selt ersweg 81 . Da:> Fräulein, welches das l'üreÄvda» v. 8ri«rr«!t2 Kr 183 aus Versehen mitnahin, wird um sofort. Nülkga-ie gebeten. 082M Ncuen-Bäue 22 II. für deutschen unterricht gesucht. Angeb. unter 0^216 an den Gtehener Anzeiger. l-inRotlwcilcrHnnd.IJaiir alt, Nüde, zu verkauserr. 151 Näheres Krof dorf Nr.257. , Verkaufe ein £*ay,i«ian Farbe* j waSloeh« (dreijährig), tausche auch einLanspferd dageg. ein. «rnrk, i«»v 8t»e ltltre8m in Hessen. ' Leitung: Hofrat Btarmana St®i»igettUr Mittwoch.L.Januar 1918, nachmittags 3‘/ a Ubr: Der Lügenpe-ter Weihnachtsmärchen in 4 Bildern von F. Becker. Drcilaa, 4. Januar 1818, abends 7 1 /* Uhr: 11 . Freitsg* Abcaaeraestf- VorsSellnsg: 52c, 3 as Will Komödie in drei Ak)e-n von Lothar Schmidt. Die Geburt ^ines kräftigen Jungen zeigen erfteut an Prof. Paul Kahle und Frau Marie geb. Bisevius Gichen, den 31. Dezember 1917 57 Bekanntmachung. DaS Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen BerusSgenossenschast für das Großher- Avgtum Heften für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämllch vom 2. Januar 1918 bis zum 15. Januar 1918 auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Ettvaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Zkataster aufge- nommen oder nicht aufgenammen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines MonaLS nach Ablauf der OffenlegungSfrist bei dem Dar« stände der land- und forstwirtschnstlichen BerufS- genoftenschast in Darmstadt zu erheben Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Albach, den 31. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Albach. Arno l!d. so Bekanntmachung Das Umlagekaiaster der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenoftenschaft für das Großh. Heften für da- Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 2.Ianuar I9I8biszum Ib.Januar 1918 aus derBürqermei ftereizurEinsichl derBetei! igtenoffen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der OffenlegungSftist bei dem Borstande der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenoftenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Steinbach, den 31. Dezember 1917. 61 Großh. Bürgermcifterei Steinbach. Krämer. Cafe Amend Heute Mfittwoch, 8 Uhr: Familien-Konzert Beknmrtmnchung. . ->molfte ocrsuätelerr öinlresfens der Butter werden oierentgen Bezuasberechtigten, die in dieser Woche Butter nicht erhielten, diele in kommender Woche ans die Butter- marke 2 nachnekiescrt erhalten. 6415 Mietten. den 31. Dezember 1917. Ter OberMrgernleifter (Lebensm-ttBamt). Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenoftenschaft für das Großherzoqtum Heften für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 2. Januar bis zum 15. Januar 1918 auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in da- Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eine- MonatS nach Ablauf der Offen- legungSfrist bei dem Vorstände der land- und forst. wirtschaftlichen Berussgenoftenschaft in Darmstadt iu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Burkhardsfelden, den 31. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei. H o f s m a n n Bekanntmochnng DaS Umlagekataster der land-und forstwirtschaftlichen Berussgenoftenschaft für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 5. Januur 1918 bis 18. Jan. 1918, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen öder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, find innerhalb eines Monats nach Ablauf der OffenlegungSfrist bei dem Vorstände der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenoftenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Ovpenrod, den 31. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Oppenrod. Baiser. zg Bekanntmachung Das Umlagekatastcr der land- und forstwirt» schajtlichen Berufsgenoffeuschaft für das Gr. Heften für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vour 2. Januar 1918 bis zum 15. Januar 1918, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüchedagegeu, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegung^- frist bei dem Borstande der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenosserlschast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Didersprüc^c könne» kerne Berücksichtigung mehr finden. Lang. Göns, den 28. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Lang-GönS. R o m p f. BekanntMachung DaS Ilmlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenoftenschaft für das Großh. Heften für das J-ahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 2. Jan. 1918 bis zum 15. Jan. 1918. auf der^ Bürgermeisterei zur Einsicht der Betei ligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist. sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offen legungsirist bei dem Vorstände der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenoffenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung inehr finden. Albach, den 31. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Albach. I. V.: A r n o l d. 60 Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land« und sorstwiU-- schaftlichen Berussgenoffenschaft für das Großherzogtum Heften für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 2. bis zum 15. Januar 1918 auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offerr. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist. sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der OffenlegungSfrist bei dem Vorstände der land- und sorstwirlschaftlichen Berussgenoftenschaft in Darmstadt zu erbeben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Großen-Linden, den Zl.Dezbr. 1917. Großh. Bürgermeisterei Großen-Linden. I. V.: L a n a. 47 Bekanntmnchnng. Das Unilagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 2. Januar 1918 bis zum 15. Januar 1918, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwa'ge Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in dag Kataster aufgenomnten oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Llblauf der Offen- legungSfrist bei dem Borstande der land- und forstwirtschaftlichen Derufsgenoffenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichngung mehr finden. Lollar, am 31. Dezember 1917. Großh. Bürgermersterei Lollar. Schmidt. „ Bekanntmachung. DaS Umlagekatastec der land- und forfbvirt- schaftlichen Berussgenoffenschaft für da§ Großherzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang.nämlich vom 2 Januar 1918,bis 15.Januar 1918 auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen sind innerhalb eines MonatS nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dein Vorstande der land- und forstwirt-' schaftlichen Berussgenoffenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Hausen, 1. Januar 1918. 54 Müller. Bekanntmachnng. DaS Umlagekataster der land-- und forstwirtschaftlichen Berussgenoffenschaft für das Großherzogtum Heften für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 2. Januar 1918 bis zum 15. Januar 1918, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster auf genommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen wie er veranlagt, find innerhalb eines Mona» nach Ablauf der OffenlegungSfrist bei dem stand der land- u. foi stwirtschastlicherr BerusSgenoftn- schast in Darmstadt zu erheben. Später eingeh«de Widersprüche können keine Berulksiä)ügvvgmehr fi»se». Rödgen, am 1. Januar 1918. Großh. Bürgermeisterei Kraushaar.