nr.296 2 ci U-irtzeiier Anzeiger erschein! täglich, ander ConnlagS. - Beilagen: SietzenerFamilietthlätter; KteiStlolt für den Kreis Stehen. Bejnflspreis: monatl.Bik. i .20, oievtel- jälirlich Bit. 3 6». tmrcf) Abhole- u. Zweigstellen monatl Alk. 1.1«); durch diePost 'JJlt. 3.60 viertel« sährl. ausschl. Bei'tellg. ßernjprecy - An sch lasse: lär die Schrillt'lang l 12 Verlag,GeschättsstelleLI Auschribfüi Trablnoch- rtchlen: Anzeiger Eiehen. ,l>r. Jahrgang Montag. N. Dezember IW Postscheckkonto: Frankfurt a.M. U6o6 Zwillingsrunddruck u. Verlag .-Anzeiger für Oberhessen ... vrühl'sche Univ.-Vuch- u. Zteindruckerei R. Lange. Zchrrftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Zchulstr. vankoerkehr: Gewerbebank Giehen 7. Annahme von Anzeigen <. die Lagesnnmmer brs -um Nachmitlaa vorher ohne jedeBerbnidlietlkeit Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 25 Ui..sürau4ivärtlqe 33 Ps., *ür Reklamen 'Ulf. 1.- ; bei P!ahoo5« fdjrift 20% Aufschlag. Hanvtschri'tleiter: Auq. Goeg. Berantivortlrch sin Politik u. Feuilleton: Aug. o-oeg: Stadt mb Land, Aer>n achtes u.Ge- richtsiaal: W. Meyer: Anzetgente v. Beck ianun d >l Gießen. Waffenstillstand auf 28 Tage an den Fronten im Osten, (WTV.) Grobes Hauptquartier. 15. Dezenrber. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Seir messr als vier Wochen htt der Engländer feine Angriffe in Flandern eingestellt. Seine gcwalrigr. auf den Besitz der flandrischen >büste und die Vernichtung unserer U-Boot- Basis hinzielende Offensive kann somit vorläufig als abgeschlossen gelten. Fast das ganze englische Heer, verstärkt durch Franzosen, hat über ein Vierteljahr lang mit unserer in Flandern stehenden Armee um di' Entscheidung gerungen. Deutsche Führung und deutsche Tru-ven haben auch hier den Sieg dalÄUge:ragen, w h cud wir an anderen stellen durch gewaltige Schläge den Feind meocrwarfen. Die Mißerfolge des euglischien Heeres in Flandern tverden verschärft durch die s ch w e r e N i e d e r l a g e. die es bei C a m - brai erlitt. Nördlich von Ghelnvelt wurden bei erfolgreicher Unternehmung gegen die englische Linie am Schloßpark von Poezcl- hoek zwei Offiziere, fünfundvierzig Mann gefangen. Ein nächtlicher englischer Gegenangriff zur Wiedergewinnung des verlorenen Geländes scheiterte. Von der 3rar *c bis zur Oise war die feindliche Artillerietätigkeit rege. Starke Feuerüberfälle lagen am Abend, wahrend der Nacht und am früheil Morgen auf unseren Stellungen. Tie Ansicht eines englischen Angriffes östlich von Bulle- court wurde erkannt, seine Ausführung durch unser Vernichtungsfeuer verhindert. Heeresgruvpe Herzog Alb recht. Im 7h nn Ttn f wehrt' rn er; G Me? b.s tz ng den V?r- sliitz einer französischen Erkundungsabteitung ab. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Waffenftillstandsverhandlungen werden fortgesetzt. Mazedonische Front. Kleine Vorfeld ge fechte westlich vom Ochrida-See. Auf der übrigen Front blieb die Gefechtstätigkeir gering. Italienische Front. Aus den Kämpfen der letzten Tage zwischen Brenta und Piave blieben vierzigOffiziere und mehralsvrei- tausend Mann in unserer Hand. Mehrfache Gegenangriffe, die der Feind gegen die von uns genommenen Stel- lunAn führte, wurden abgewiesen. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. (WTB.) Grotzes Hauptquartier, 16. Dezember. (Amtlich.) W e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Im Schlosspark von Poezelheek haben wir unsere Linie nach ^lbwcttt' eines feindlichen Teilangriffes vorgeschoben und Gefangene gemäh t Lebhafte Artilterietätigkeit von der Scarpe bis zur Oise; bei Monchy und südwestlich von Cambrai nahm sie erh.b- liche Stärke an. Englische Vorstöße bei Monchy und Bulle- eaurt scheiterten. In Erkundung«, gerechten an vielen Stellen der französischen Front wurden Gefangene eingebracht. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. In Brest Litowsk ist am 15. Dezember von Seiner König liäen Hoheit dem Generalftldmarschall Prinzen Leopold von Bayern und Vertretern der verbündeten Mächte ein Waffenstillstandsvertrag mit Rußland für die Dauer von 28 Tagen, gültig vom 17. Dezember 12 Uhr mittags ad, unterzeichnet worden. Mazedonische Front. Rege Tätigt;it der Engländer zwischen Vardar und Doj- ran-See. Italienische Front. ^ In Erweiterung ihrer Erfolge haken österreichisch-ungarische Truppen italienische Stellungen südlich vom Eol Ea- prile erstürmt und mehrere hundert Mann, darunter 19 Offiziere, gefangen. Der Erste Generalquartiermeistcr Ludendorff. * Die -lbendbcrichte. Berlin, 15. Dez., abends. (WTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Berlin, 16. Dez., abends. (WTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. 28tägiger Waffenstillstand auf den gesamten Fronten im Osten! Friedensverhandlungen mit Rußland sollen im Anschluß daran begonnen werden. Das sind erfreuliche Klänge, die bcm Weihnachtsfeste entgegenzieheu! Freilich, ungeheuer schwer bleiben noch die Aufgaben. Allem Anschein inach die neueste Rede Lloyd Georges beweist dies — wollen unsere zähesten Gegner dem Geist des Friedens noch nicht weichen, und darum gilt es, nochmals die Kräfte gegen sie zusammenzufassen. Die militärischen Mittel dazu haben wir; daß wir auch ^wirtschaftlich und finanziell durchhalten können, hat dieser Tage der Reichsbankpräsident Havenstein einem Vertreter des Wolfs-Bureaus gegenüber mit folgenden Worten ausgesprochen: „Ich glaube be« stimmt, daß wir der militärischen und auch der wirtschaftlichen und finanziellen Verlängerung des Kriegs ruhig entgegensehen können, jedenfalls mit größerer Ruhe als unsere Gegner. Ihre finanziellen Kriegslasten werden auch in Zukunft Monat für Monat ein Mehrfaches ^ betragen. Es unterliegt keinem Zweifel, daß ine Entente der Erfchöpsung schneller entgegeneilt als wir." Die reinen Krüogskosten belaufen sich schon für die fünf wichtigsten Ententeländer auf insgesamt rund 2iX) Milliarden Mark. Demgegenüber betragen die Kriegslosten der Mittelmächte für den gleichen Zeitraum iroch nicht 60 Milliardär Mark. Es mehren sich die zuversichtlichen Stimmen auch in den Kreisen der Reichstagsmehrheir. Dr. Müiter-Meiningen, ein fortschrittlicher Führer, hat am Freitag in einer Münche- ner Versammlung erklärt, die Friedensentschließung vom 19. Juli sei inhaltlich überholt. Heute, sagte er, ständen wir alle auf den: Standpunkt, daß, je länger der Krieg mutwillig fortgesetzt werde, desto höher unsere Friedensforderungen sein müßten. Es sei selbstverständlich, daß die Kriegsziele und Kriegswünsche Deutschlands sich dem schließtict-en militärischen, wirtschaftlichen und politischen Gesamtbild anpassen müßten. Auch von der Zentrumsfraklron des Michstags nierden. in einer Veröffentlichung der „Germania", bezciclMende Feststellungen gemacht. Bon der Reichslagsentschließung wird kein Wort gesagt, dagegen stützt niau sich auf die Antwortnote an den Papst, die Erklärungen Hertlings, wobei hinzugefügt lvird, für die Haltung der Fraktion seien „nationale Gründe unter A u s s ch l uß der Schwäche" entscheidend gewesen. „Das vaterländische Interesse wird," so heißt es weiter, „auch bei der znnkünstigen Behandlung der Kriegs- und Friedensfragen für die Zentrums fra kl ron Leitstern und Rich:sclMur bleiben." Bei unseren Feinden stehen der neuesten schwachen, aber noch ungebrochen sich gebärdenden Rede Lloyd Georges, deren Inhalt wir nachstehend wiedergebcn, vorsichtigere und mahnende Aenßerungen gegenüber. Dahin gehört, was Admiral Veresford über den Mut zur Weiterführung des Krieges sagt, und was die „T i nl e s" neuerdings schreibt: Wir stehen gegenwärtig einer Lage gegenüber, wie man sie sicher M Beginn des Jahres nicht vorausgesehen hat. Wir können zwar nicht glauben, daß die große, stolze russische Nation dauernd ein Spietball Deutschlands bleibt, aber es ist jedem Soldaten klar, daß Lie russische Armee zurrest ausgehört hat, ein leistungs- Ahiger militärischer Faktor zu fern. Unsere ständige Versicherung, daß der Krieg an der Westfront entschieden wird, erweist sich ietzt^ nur als zu wahr. Gegen Ende des Jahres, das mit den größten Hoffnungen begann, finden wir uns asso der Hilfe einer mächtigen Armee beraubt rrnd sind zugleich genötigt, ein« anderen Armee Unterstützung zu schicken, die einen schweren Schlag erholten hat. Wir müssen deshalb die militärischen Hilfsmittel bis zur mrßerst möglichen Grenze ansvmrnerl. Die Rettung der Welt hängt von der Opferwillicfkeil Gnoßibritmrnions und der britischm Tvmi- niions ab." Das Blatt empfiehlt sofortige großzügige Regierungsmaßregeln. Worin diese bestehen sollen, dafür fehlt freijich jede Andeutung. Der Berner „Bund" gibt indirekt den Engländern und Franzosen einen anderen Rat. Wie die Verhandlungen an der Ostfront auch fortgehen würden, erklärt er, so sei das Problem des Zweifrontenkrieges in jedem Falle als ^abgetan zu betrachten und der Krieg in das Stadium de% Liauidation cingetreten. Es frage sich nur, ob diese Liauidation noch durch schwere militärische Schläge, also durch neues Grauen, fortgesetzte Blutbäd-er, wachsende Zerstörirrrgen und ins Unfaßliche gehende Häuftmg von Lasten bewirkt werden solle oder ob die allgemeine Kriegslage als genügend geklärt betrachtet werde, um in allgeineine Frie-densverhnndlllngen einzutreten. Wir rverden sehen, ob das Weihnachtsseft vorübergeht, ohne daß diese Einsicht bei unseren Gegnern wächst. Die österreichifch-ungarischen Dage»berichte. Wien, 15. Dez. (WTB. NiMamtlich.) Amtlich wird verlautbart: O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Waffenruhe. Italienischer Kriegsschauplatz. Truppen des Generals der Infanterie Alfred K^aus haben trotz heftigster Gegenwehr die Stettuilgen auf dem Eol Eaprile genommen, wobei sich die Infanterie-Regimenter Nr. 46 und <88 besonders auszeichneten. Auf dem Monte Pertica wiesen alpenländische Bataillone inehrere feindliche Angriff? ad. Zur Wiederewberung der durch die verbündeten Timp- pm am 12. und 13. Dezember genommenen feindliären Stellungen auf dem Monte Spinueca führten die Italiener vergebliche heftige Angriffe. In den Känlpfm der letzten Tage haben wir vierzig italienische Offfziere, darunter zwei Stabsoffiziere, iiber 3099 Mann, einige Geschütze und Maftliinengewehre gebracht. Der Ehef des Generalstabes Wien, 16. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich verlautbart: O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Gestenr morgen wurde zu Brest-L itowsk ein für alle russischen Fronten geltender Waffenstillstand abgeschlossen, der mindestens bis zum 14. Januar zu dauern hat. Italienischer Kriegsschauplatz. Im Gebiet des Eol Eaprile bauten österreichisch-unga- rifätt Reaimenter ihre Erfolge aus, wobei wieder einige Hundert Gefangene in unserer Hand blieben. An dem Piave Artitleriekampf. Der Chef des Generalstabes. * * * Der türkische Bericht. Kon st an tinvpel, 14. D«z. (WTB.) Tagesbericht Palästinafront: Fem^iche Vorstöße «gen die Front intb den linken Flügel -mserer Stttlmrgen östlich von Jerusalem eur- wird wurden mühelos abgewiesem Im Hasen von Anatalia wurde am 13. Dezember U Uhr vormittags ein mtt 5 Ge.äMtzen bewaN- neler femdliä>er Dampfer, anscheinend ein H i l f s !U c u b er, oura> Artilleriefener versenkt. Bon der aus 58 Marin bestehenden Besatzung wurden 16 Mann und der Kapitän, ein rranzom-cher Offizier, gerettet und gefangen genommen. Ter Rest kam um. vle rDattenftfnWanösocrhanMuurrcn. WTB. Amtlich. Von den bevollmächtigten Vertretern der russischen obersten Heeresleittmg einerseits und den obersten Heeresleitungen von Derrt'chl^nd, Oesterreich-Ungorn. Bulgarien und der Türkei andererseits ist am 15. Dezember 1917 in Brest-Litowsk der W a f f e n st i l l st a n d s- V e r- tra g unterzeichnet worden. Der Waffenstillstand beginnt am 17. Dezember mittags und gilt bis zum 14. Januar 1918. F all S er nicht mtt siebentägiger Frist gekündigt wird, d a u e r t e r a u t o m a t i s ch w e i t e r. Er erstreckt sich auf alle Land-, Luft- und Seestreitkräfte der gemeinsamen Front. Nach Artikel 9 des Vertrages beginnen nunmehr im Anschluß an die Unterzeichnung des Waffenstillstandes die Verhandlungen über den Frieden. Petersburg, 15. Dez. (WTB/' Meldung der Petersburger Telegrapheu-Agentur. Rußland und Deutschland haben den Waffenstillstand abgeschlossen. m Selbstmord eines russischen Generals. Berlin, 16. T<^. Zu der von Reuter verbreiteten Nachricht des S e 1 b st m o r d e s d e S russischen Generals S t a l o n einige Stunden nach der Ankunft der Äaf^enstrllantzsabgoord-. ueten im deutschen Hairptguartier erfahren lvir folgende nähere Umstände. General Söaüon hatte während der gemeinsamen Reise der russischm Ztbordnamg crn Heren Beratung unmittelbar und tätigen Anteil, genommen. Einige, Stunden nach der Ankunft und kürz vor Eröfßrung der gemeinsamen Konferenz begab ec sich auf sein Zimmer, um eine Karte zu hole^i. Hier wurde er von dem der russisck-an Abordnung zugeteilten deutschen Offizier erschossen aufgefunden. Ein hmterbassener Abschrcdsbrief an die Fron des Getierals gab über seine Aavsggründe keinen AufstTuß. Die Mitglieder der russischen Abordnung vermuten einen Nervenzusammenbruch und haben eine Darstellung dieses Vorfalles der russischen Regierung übermittelt. Bei Ueberführung des Bev, stvrbenen zur Bahn unter Beteckigung russischer Geistlicher erwiesen deutsche Truppen die militärischen Ehven. Ein Gefecht in Wladiwostok. Amsterdam, 1b. Te^. (WTB.) Einem hiesigen Matte n» folge erfährt die „Times" aus Washington: Lansing teute heute den Pressevertretern mit, daß er ein Telegramm von denk amerikanischen Konsul in Wladiwostok erhalten hat, nach dem dort ein heftiges Gefecht zwischen verschiedenen russischen Militärtruppen im Gange sei. Ter Konsul drang darauf, amerikanische Truppen abzusenden. Nach einer Mitteilung Lansings ist noch kein amtlicher Bericht über die Landung japanischer Truppen in Wladiwostok eingetroffen. Kaledin verhaftet? Kopenhagen, 16. Dez. (MTB.) „Si^ialdenwkratM" meldet ^ aus Stockholm: en Botschafter der englischen Regierung über die Zurückhaltung Tschitschirins, Pettows und anderer Personen in ähnlicher Lage gegeben worden sind, erklärt die englische Re- gienmg, sie sei geneigt, die Frage der Zurückhaltung der oben genannten Personen und ihrer Rückt'ehr in ihr Vaterland erneut zu prüfen. Im Hinblick auf diese bestimmte Erklärung hat der Volksbeauffragte für auswärtige Angelegenheiten ungeordnet, daß deg Staatsangehörigen Großbritanniens, welchen die von jedem Bürger jedes verbündeten und neutralere Landes geforderten allgemeinen Bürgschaften zngesichert wurden^ das ungehinderte Verlassen Rußlands gestattet werde. Auch scheint sich der Konflikt wegen der diplomatischen Kuriere zu regeln. Kapitän Smith erklärt dem Volkskommissar, Buchanan hoffe im Laufe der kommende:' ..'oche die Ermächti' gung zum freien Eintritt der Diplomaii-M 1 . Kuriere der Sowjet' Regierimg nach England imd zu ihrer Teise durch England erteilen zu können. Eine NeSe Lloyd Georges. - iluitöoi!, 14. Xe,v '£ 5 ^..SB.) Meldung be? ReutersclMl rcuus. Bei einem in London den Leitern des Luitdienstes .«qebcucn Bankett sagte Llotzd George u.a.: Ter neue dnrck die neue Waffe des Luftdicnstes in den Krieg hm eingetragene schrecken wird in der Welt eine vennekirte M- neigung gegen einen neuen .Krieg Hervorrufen. Daher ist ti wichtig bajj der Frieden ein gerechter, chrcnoolter und umdltätiger Friede ist Kürzlech lat ein hochangeselieucr Edelmann, der dem Staate melc misgczenlmcte Dienste geleistet lat, die Nation durch einen Briet erschreckt, der eine ,elir beträchtliche Benirchtung !>n denen l-rvorrt-s, deren ,haupt>orge ut, dast dieser Krieg mrt einem dauern den 3 nd*n und nicht mit einer crniedrigcnd.tl Niederlage endig >» mag,-. Ich weih ,etzt, da» alle unsere Besorgnisse bezirglich diese» Bnefes grmchlos gewesen such, daß Lan sd ow ne durchweg dollem Ein Verständnis mit dein Präsidenten Wilson war und nur genau daombe,agen wollte w,c der Präsident in seiner rarzlicheu grohen Rede im Koiigrctz. Wre die Regierung sich in voller lieber einstrnimnng mrt die,er Rede befindet, so ist e- . on .ckw' ^ck. che englische Natrom Un±> da auch Landsdowne erklärt d^h ^berernsttminc, nechne ,ch an, das; die Äuslegung die Laitdodvimies Bnes gefirnden bat, nicht nur bei den strengel Anhängern der Sache der Alliierten, svitdcrn auch bei ibren G^nern in unserem Lande, in ilmerika, Frankreich und auch m TculjchlanL Oesterreich nicht im geringsten dem entspricht, was DandSdowne ous-udrücken wünschte. Ich wünsche keinen Streit hervorzurusen, wenn ^ ein solcher nicht besteht. Landsdowne wollte einfach das- tewe sagen, wie Präsident Wilson und es ist ein großes Unglück, daß, er diese Absicht nicht ausgeführt Hat. Lloyd George wies weiter «ms eine rülrige Minorität im Lande hin. die hinterlistig und hartnäckig ihre Absich en zu verbreite, suche in der Absicht, das Land zu einem vorzeitigen Unterwerfungsfrieden zu zwingen. Tie Gefahr ist, fuhr Lloyd George fort, nicht der äußerste Pazifist, ifrt fürchte ich nicht, aber ich rate der Nation, vor dem auf der Hsi't za sein, der glaubt, daß eZ ein Mittelding zwischen Sieg und Niederlage gibt. Lmte. di.- g'anben, sie könnten den Krieg jetzt durch eine Art von sogenannten Friedensvertrag beendigen, durch die Errichtung einer Liga der Nationen mit einem Schiedsgericht, Abrüstung und einem- feierlichen Vertrage zwischen allen Nationen, dergestalt, daß diese ihn nicht nur selbst beobachteten, sondern ihn auch durchsetzen gegen jede Nation, die es wagen würde, ihn zu brechen; das -ist die richtige Politik nach dem Siege. Aber ohne Sieg wäre es eine Posse. Warum, sind wir in den Krieg eingetreten? Wril ein ebenso 'eiwllb'r! . . Vertrag als ein Fetzen Papier behandelt wurde. Wer würde setzt: Staren werde, inwieweit sie sich damit identifiziere. Die Re einen Vertrag unterzeickmen? Vermutlich unter anderen das Volk, ' gerungen Großbrttarnnens und der Alliierten sollten klar er- das den letzten gebrochen hat. Wer würde einen neuen Vertrag ^ren, datz ihre Krregsziele moralischer und nicht durchleben? Vermutlich die Nn^cknen heitert nicht ncrtfiirft ist ^.^^teiler Natu herausgefvrdert, und es wäre besser gewesen, diese Macht niemals» herausgefordert^,zu haben, wenn chan nicht die .Absicht gelrab habe, bis zum Sck)luß durchyuchalten, denn wenn sie nicht geschlagen, werde, gehe diese Macht aus dem Kampfe nur stärker hervor. * . * Hendcrson fordert die Bekanntgabe der AriegSziele. Bern, 17 .Dez. Arthur Henderson sagte in einer Rede in -ondon am 12. Dezember, er sehe kein Anzeichen dafür, daß der Krieg zu Ende komme. Me Mehrheit des Volkes sei der Ansicht, daß, nachdem der Krieg so lange gedauert habe, er mcht eher enden dürfe, als bis Englaiid den Sieg erreiche ots.- - >?. Wiederkehr des .Krieges dauernd unmöglich macke. Ob dieser Sieg durch militärische oder moralische, diplomatische oder politische Mittel erreicht tverde, könne nur die Zeit lehren, abev ®4.*?är« furdjtbar, wenn der Krieg infolge von JJctvverstän dnj ssen oder mangels freim üti- ge r E r k l ärungenum einen Tag verlängert würde. Er begrüpe daher die vornehme Gesinnung in der trefflichen Rede Asqutths und hoffe, daß die Regierung bei erster Gelegenheit erklären werde -----— ™ als schöne Worte, aber die Taten stimmen nickt. Man nehm« m >ms darum nicht übel, wenn wir an die Stelle vvn Vertraut oas kräftigste Mißtrauen setzen. Wir müssen uns darüber klo- ,tiH, daß man bei unseren Feinden jetzt statt der Macht die Lst >eyl. Ter ReichttagsabgeoMiete Kopsch hat dann schwere Vorrrürsk gegen unsere Voltsgmwssen selbst erhoben, gegeii Agrarier, Alb deutsche. Schwer ft idustrielle. Das sollte mau in unserer schwelk» Zeit lassen. Me Stände haban einander nötig. Tie VarerlantzL. ^rbei will Versöhnung haben, demi Einigwir macht stark. Uh. Kräfte sollen^ auf das eine Ziel gerichtet sein, wie der äußere «remd. zu besiegen ist. Mit inneren Kämpfen beschädigt sich Partei nicht. Jeder kawi zu den inneren Frageii Stellung nehmen ivie er will. Viele HunderttWrseinde sind ihr schon beigetreten, ui,-, nicht bloß Sckiiverindustrielle, deren es kaum 5000 im deutsch^ Reiche gibt, auch von der wrtfchrittlicl'en Volks Partei: Trank» Reiche gilt, n " A ' --- k oartei haben auch von der fortschrittlichen Vol^I wir^ Zahlreiche Mitglieder: Trcrub. durchsetzen? Vermutlich die Nationen, denen es nicht geglückt ist den letzten durchzusetzen. Ter Krieg, der begonnen wurde, um einen Verttag durchzusetzen und ihn ohne Entschädigung für den Vertragsbruch zu beenden, sondern nur durch den Abschluß eines nachdrücklicheren Vertrages, das wäre in der Tat eine Posse. Wir dürfen uns nicht durch bloße Worte von der Liga der Nationen, von Abrüstung und Schiedsgericht ins Unsichere mißleite lassen. Tas sind alles schöne, große Redensarten, aber ohne belebende Kraft des Sieges bleiben sie schöne Worte. Wir hätten niemals in den Krieg eintreten brauchen, wenn wir die Ausgabe nicht unter allen Umständen durchführen wollten. Ich kann die Haltung der wenigen Leute verstehen, wenn ich sie mich nicht billige, die von Anfang an sagten: „Mischt Euch unter keinen Umständen ein. Laßt d'.e Teut schon Belgien überrennen. Laßt unsere Freunde und Nackbarn, die freie Republik Frankreich!, in den Schmutz treten. Laßt jedes mögliche Verbrechen verüben, solange es nicht gegen unser Land und gegen uns selbst verübt wird." Aber ich kann den Mann nicht verstehen, der damals, als er zuerst die Schändlich leiten sah, in seiner edlen Seeke entflammt war und mit Empörung ausrief: ,Zm Namen des Himmels laßt uns dieser Schmach ein Ende machen und die Verbrecher bestrafen!" und. der, nachdem er dazu beigetragen hatte, die Nation auf d'.esem Wege der Ehre zu führen, jetzt, bevor die Aufgabe erst bis zur Hälfte erfüllt ist, plötzlich sagt: „Ich habe genug. Jetzt ist es Zeit, daß es zu einem Ende gebracht wird. Laßt uns den Uebeltätern die Hände reichen. Laßt uns mit ihnen zu unserem gegenseitigen Vorteil Handel treiben. Es soll nicht von ihm verlangt iverden, den angerichteten Schaden wieder gutzumachen. Er braucht sich nicht zu entschuldigen. Er wird lediglich ein geladen, sich zu beteiligen lund sichmi Euch zu vereinigen, um dem nächsten, der es wagen wird, sein Verbrechen nachzuahmen, einen Schlag an den Köpf zu versetzen." Und dann wird uns gesagt, -daß wir unter diesen Bed-rn- gungen beute Frieden mächen 'können. Deutschland sagte es, Oesterreick? Ungarn .und der Papst sagten es. es muß also wahr sein. Natürlich, ist es wahr. Warum sollten sie den Frieden unter solchen Bedingungen ablehuen, umsomehr, als er einige der reichsten Provinzen Rußlands und die -schönsten Städte Rußlands in ihren lDaschen belassen würde. WOirn der Richter zu einem Angevagten, der Mord, BranZ'stftung, Raub, Einbruch', Betrug oder Seevaub begangen har, sagen.würde: „Ick! will Dich ohne. Strafe freilassen. Tu bruchst auch das gestohlene Gut nicht zurück zugeben, wenn Du versprichst, dabei zn .helfen, daß der nächste Einbvscher «gefangen wird." Wie würde das iwvhl auf das Ber örechertum wirken. Es Krim tonten Schutz für (Leben, Eigenttim oder Geld in eincku ©anbeigcöai, in dem der Verbrecher mächtiger ist als das Gesetz. Söm keine (Aussicht bestände, daß die Lage sich bei einer Verlängerung des ^Kampfes bessert, dann iväre es schändlich, den Krieg zu verlängern. WÄl ich aber fest überzeugt bin, daß wir uns stetig unferm Ziele nähern, würde ich Friedensangebote an Preußen, in demselben Augenblicke wo der preußische Militärgeist von seiner Prahlerei trunken ist, als einen Verrat an der großen Wrfgabe, die uns anvertraut ist, betrachten. Wir legen zweifellos die Grundstützen zu einer Brücke, die nach, ihrer Vollendung uns in eine neu«' Welt führen wird. Der Fluß flutet «für den Augenblick über seine Ufer und ein Teil des Brücken werks chst weg geschwemmt. Viel von dem, was wir gebaut haben, ist außer Sich t und unter Wasser Es gibt Leute, die da sagen: „Laßt uns das Unternehmen gänzlich «rufgeben, es tostet uns zu viel, und seine Durchführung ist ungang dar. Laßt uns lieber eine Pontonbrücke ^aus neuen Verträgen einer Liga der Nationen und einer ^Vevsi-f tdigung bauen", eine! solche Brücke könnte einige Zeit haltert, pbcr sie würde immer ickwanlend und ^unsicher sein. Sie würde nicht viel Truck und keine schwere Belastung vertragen. Tas erste Blut würde sie hinwegschwemmen. Laßt uns daher lieber mit dem Rammen fort-' fahren und einen wirklich schien und dauernden Ban errichten. Der Augenblick sei, so fuhr Lloyd George fort, für die Alliierten nicht sehr günstig Rußland zckh? sch vom .Krieg zurück und überlasse die französi'ckie Terrtokratie, die sich durch ihre Treue regen das gogebene Wort die Greuel 'des Krieges cmsgeladen Hab?, ihrem Schicksal. Er wolle den Ernst diese * Vorganges nicht verkleinern. Wenn Rußland imstande geiresen wäre, in diesem Jatre seiae Niacht zur Geltung zu bringen, dann hätte man wahrscheinlich dem Feinde redliche Bchingungen auierlegen können. Nun aber .ewu durch den Abfall Rußlands die Holenzollern gestärkt und di? Kckarte du Temokratie geschwäckft >worden. Die Bestrebungen R u ß - lands würden aber keineswegs zu einem allgemeinen Frieden führen: sie verursachten led'glich die Verlängerung des tödlichm .Kampes der Welt.''.md Ritßland we de unvermeidlich unter die Militärkerrschack Preußens geraten. Wenn Rußland jedoch bei seiner jetzigen Politik bleibe und Deutschland seine Truppen von der Ost>vont, wo ein Drittel gebunden gewesen sei, forttrekmen und für einen Angriff gegen E'gland, Jvauk- reich und Italien verwenden kömre, daim bedeute dies wohl ein« sehr ernste Erschwerung der. An gabe der Alliie ten, die üe - u > gewaltig genug gewesen sei. Es sei töricht, die Gesahr zu i-nle?- schützen, aber ebenso töricht, sie m übertreiben, um> am schlimmsten wäre es, roaut man ihr nicht klar in die Augen läl*. Tie am eritan ischo Demokra tie trete an die Stelle 'Rußlands, das sich während des Krieges als der organisierte Staat Europas gezeigt habe. Ter Rußlands und die vorübergehende Niederlage die Aufgabe Englands ins Unerhörte gesteigert, hinreick-ende Mannschaften l>aben, um die Linien zu'verteidigen' me nun drei Jahre gegen die vielen Angriffe des Feindes oehalttn worden seien. Auch müsse England ein Be.oegungsheer haben das es möglich^mache. ohne großen Zeitverlust auf jedem Punkt des kolossalen Schlachtfeldes einzugreifen. Anlaß zu einer Panik bestehe nrchtt Es seien sogar im jeftgen Auge:ckckck Truppen nach statten ges-chukt worden, um dort zu helfen. Tie Mliierten verfügen über eine beträchtliche Zahtenmehrheit in Frankreich und Flandern, rmd außerdem stünden nody bedeutende Reserven ?nr Berfügimg. - 3 ^kr Lieg sei eine Frage des Schissstonnenmaßes Das Erngrerfen der Verengten Staaterr habe das Bedürfnis an Tonnenmaßen bedeutend permcchrt. denn es müsse Schiffsraunr zur BerÜlgung gestellt werden, um die riesigen 5)eere der Ver Staaten zu transportieren und zu versorgen! Deutsch land hosse .daraus, daß dies nichts gelingen werde, und daß Amertka seine ..iannschotten und seine Flugzeuge nicht nach rinpnpn .vreumschen H-eresführer hätten ihrem eigenen Volk und den AllkteTsten an«fekunviqt. daß diest riesigen niemals an der Front ersten ^ warben. Aber diese Hoffnung werde sat einer Enttänschon-, füfiren. Alles hSug Amerika und England sich anstrengien. dm B-u «m «h 'en W «rmetzren. Jetzt schm werde rascher gebam als dies lemals im Frieden der Fall gewesen sei . . A°t i ^ Ke°rgc forderte jm SparsaEt auf uiö redete einer fiteren Äeriiie^rnng der Lebeitsmittelerz-eugnng in England dael r.. , v ^ien, daß sie für ein großes Prinzip und nicht für Mesopotamien oder sonstige Gebietserweiterungen kämpften. Für die kommende Frie- denskonferenz werde es eine belgische Frage nicht geben, denn, die Wiederherstellung Belgiens sei selbstverständlich. Die Erklärungen des Premierministers über diese und andere Punkte wurden von der Nation mit Erleichterung ausgenommen werden. Die Llufhebung der parlamentarischen Immunität in Frankreich. - d a ri s, 14. Dez. (WTB.) Meldung der Agence Havas. Ausschusses des Senats spricht sich für die Aushebung der parlamentarischen Immunität Humberts aus wegen Beihilfe zum Verkehr mit dem Feinde. da rr s, 17. Dez. (W>TB.)' Agence Havas. Nack, Anhörung (toulaur' beschloß der Ausschuß, Clemenceau in seiner Eigen- sch aft als Knegsminister und Chef der Militärsustrz zu hören. Aus Portugal. Lissabon, 15. Dez. (W?TB.) Meldung der Agence Havas. Ern Erlaß setzt,den .Präsidenten der Republik ab. Ern Landerzug wird den abgesetzten Präsidenten Machado außer Larwes^bring?n. Tie Regierung wird demnächst Berichte über die letztert Feldzüge in den Kolonien veröffentlichen. Geheittlsilrunge« der italienischen Kammer. L u g a n o, 17. Tez. Nach dem „Corrieve dclla Sera" nehmen dre Geheimsitzungen der Kammer einen sehr beroegten Berlaub Gestern sprachen in iünsstünbiger S'tznng nur vier Redner, ie em Lozialilt, ein Radikaler, ein Mitglied der parlamentarischen Union mrd ein Liberaler des Zentrums. Gestern fand ein Ministerrat statt, en Münster Präsidenten Dr. v. Wekerle, des ^KriegsMinisters! v. Stöger-Steiner, des Chefs des Generals.srbs Freiherrn v.. Arz, sowie mehrerer österreichischer und ungarischer Ressortminister ein K ro n r a t über laufeirde Angelegenheiten statt. Seekrieg. Berlin, 15. Dez. 9ceue U«Boots-Ersvlge im Sperrgebiet um England. 21000BRT. Davon wurden sechs Dampfer und ein englisches Fischerfahrzeng mit rund 11000 W. im Aermeltonal trotz stärkster feindlicher Gegenwirkung vernichtet. Unter den versenden Schiffen befanden sich z»vei bewaffnete tiefbeladene Dampfer und der englische Dampfer Ragle. Ter Chef des AdmivaLstabes der Marine Neue N-Boot-Hrfolge. Berlin, 15. Dez. (WTB. Amtlich.) Eines unserer Unterseeboote hat letzthin im Atlantischen Ozean und in de Irischen See vier Dampfer und einen Segler mit über 18 0 00 B r u t t o r e g i ft e r t o n n e n versenkt. Unter den Dampfern befand sich ein mindestens 6000 Tonnen großer Dampfer, der allem An'cheine tiach Sprengstoffe geladen hatte. Ein anderer großer Dampfer wurde aus einem stark gesicherten Geleitzug herausgeschossen. Dabei hatte das U-Boot unter heftigster feindlicher Gegenwirkung zu arbeiten. Dank der Geschicklichkeit des Kommandanten blie ben jedoch die zahlreichen Wasserbombenangriffe feindlicher Zerstörer völlig wirkungslos. Der vernickstete Segler war der englische Raaschoner „R o b e r t M o r r i s" mit Kohlen von Cardiff nachi Lissabon. Ein U-Boot-?lmL Berlin, 15. Dez. (WTB.) Ein im heutigen Marineverordnungsblatt ve öf entlich er kaiserlich r Erlaß bestimmt- Für die Kriegsdauer wird im Revchsmarineamt ein net-eöD.p rteuentge i let,dasdieB zeichnu gU-Boots- ^ln t führte. Dasselbe bearbeitet leoiglich Angelegenheiten des U-Bootwesens, soweit solche bisher im Werstdepartement bearbeitet worden sind. Die U-Bootsinspektion wird in allen prägen, die vom Reichsmarineamt res.ortieren, dem U-Bools- amt unterstellt. E!ne versammiimi der vaterlandsp'.rtei m Eichen. .63 ie ß en 1(i. Tez. Die deutsche Vaterlands Partei, Landes- verern Obertassen, hatte am Samstag aband, 15k. Dezeiüber, zu, erner Versammlung int großen Saale des GasLhvfs Fürstenhvs ei:tgeladen. Ta der für den Ave.rd vorgesehene Redner infolge Zug- ver> uättrng erst nach 9 Uhr emtrefse.r tomite, ergriff der Barsitzendc ^ «“ Esrmrm ft««. S ä* ÄS Ä Ä- aegcordnete Kop-j-1, t>at die FriedensentschließiMig des Reichstages vom 19. Juli d. I. einer Besprüchnirg imterzogen, mit der ivü im we,entlichen übereinstimmen. Mer wenu er behauptet die Wirkung dieser Cnt.chlichuilg sei aut unsere Feinde günstig gewesen ,io i,t dies nach den vorliegenden Erfahrungen nicht rickchg. Während vorher bec unseren Femdei Kleinmütigtolt herrschte, ist nach der ^riodensentfck-ließui'.g ^iegcsznp>ersvckst eingetreten, denn inan tonnte sich im feindlichen Ausland dieses wiederl>oltc Anbieten des Friedens nur aus der Kriegs Müdigkeit und dem Unvermögen Tentschlands, weiter diivchznl-alten, eiktäreir. Es ist mit dem Frieden genau so. wie mit einer Ware, die auch dadurch nicht besser wird, daß man sic immer und immer wieder an.bietet. Auch bei den ^Neutralen herrschte die e Auffassung vor, wie aus ihrer Presse in zahlreichen Artikeln heroor-geht. Was tun dagegen unsere F-eindeö S'e droheii mit ihrer WUsAt. Bonar Law eiffircl, man werde D eutschland die Rohstoffe eittziehe::, und fährt fort - . Wir sind uiis unserer Mach: bewußt und werden: sie gegebenen Falles aus- nützen." Und erst Frankreich? Tas infolge größter Verluste sv fcTvr geschwächte Frankreich? Tie Redner des Parlaments über- b'elen sich geradezu mft Ausdrücken der größten Siegeszuversicht Es stebt sen, daß Grrwrd vorhanden ist, unsere Mickielei we"de es i^ach fertig brrngeii. die Taten mr-er« FÄdgrmiLn in ihrer Wirkung ausznchebeii. Mich die al1gemem>e Viwbrüdermrg wird nach dem Ende des Krieges nichs eintreben. Der Kriei stimmt nich' versölmlich Tw Franzosen srnd em mrriihiges VE, und der Engländer ae* braucht ferne Macht. Im Namen der MensMichkeit und b& wann und andere. Wer sein Vaterland liebt und dessen Fnn- ich.ritt will, ist, willkommen. Mit dem Friedensschluß l^rt die Vaterlandspartei auf. die noch etwa vorhandenen Mittel lverden der Kriegs- , oder Venvundetenfürsorge übermittelt. Die landspartei ist notweiidig, demi die einzelnen peüitischen Parteien haben sich viel zu twenig um äußere Politik gekümmert. Sie haben veriagi, wo es sich unr unser Verhältnis zu den Nachbarstaaten und wie wir, uns durch'etzen. handelt. Unser Dlick war überhum vw! zu viel eingeengt. Wie köniite eZ sonst sogar einem Reichstag abgeordneten passieren, über das BesitzverhÄtnis des üvngostW^ mi unklaren zu sein. Belgien soll nicht annektiert werdm, ab?l Liege r ist, wer in Belgien die Herrschaft aus übt. Tie einzige lmsteit, die Freiheit der Meere M erreichen, besteht darin, unser, Macht zu sichern. Tann werden wir auch unsere Finanziragen Zniriedenherl regeln und rmseren Arbeitern die Möglichkeil bietrir können, sich zu ernähren. Das bloße Reden von diesen Dinaev genügt nicht. Ter Redner schloß mit deii Worten E. M. Arnüs Wir wollen feine Knechw sein. (Beifall.) Professor K ü n tz e l - Frankfurt sprach dann über , ,9$erftfoi diguugssneoen'. Zunächst beleuchtete er die Tatsache, daß dü Vaterlandspartei nach dem Vorbild Otto v. Bismarcks den Siwi aus dre aus-wärtigeu Angelegenheiten des Reiches lenken woll. Tos erfahre vielfach, doch ebne leglicken Grund, den Widerspni^ der Parteien. Es sei darum am Platz, einmal einen Rückblick pott und Hohn unserer Feinde empörte jedes deutscbi .Herz. Das ganze deutsche Volk war ja gettoffen. Auffällig fdrnell glätteten ftck die Wogen der Entrüstung. Ebenso ging es beim worcen. wurch unfern Uebergang zur Temokrcttisierung urck Pn lamcntarmening ist die Liebe ru uns nicht gewachsen. Tie Welt ist nicht darauf vernicht, uns stark zu machen, sondern uns zu schwe cken Es wurde davon gesprochen, eine neue EvockDe der Bei' geickichre lei angebrochen, indem die Völker jetzt direkt zu einander Ipreckeu, ohne Anwälte, ohne Regierungen. Nichts dergleichen tft ein getreten. In Frankreich ist der stärkste Kriegshetzer und größte wenffchenfemd an die Spitze des Ministeriums getreten. Au^ Letten unserer Gegner tvill man einen Völkerbund, jedoch of>ri, räudige Schaf Deutschland. Die internationalen Bestrebungen dcgi ttneden herbeiznsühren, sind bis jetzt sichnt Und sonders- gcschttlett Durch unsere Nachsickk und Liebenswürdigkeit ist versucht wordc: den Polmschen Staat zu gründen. Unsere Polen- und Tscheckev sreuiwlichkett Hai sich indessen als ein glatter Reinfall erwiesen Die Gegemiberstellung von Verständiguugs- und Gewaltsrieden st torrcht, denn ieder Verständigimgsfrieden ist eine Folge vorher Men der (Gewalt, die notwendig war. Tie Freibrieszeit unser« Friedensangebote, aus deren Ende Graf Czernin und Graf Hett- lmg in herzstärkender Weise hingewiesen haben, sollte endlich est- mal abgelaufen sein. Tie belgisck-e Frage ist eine Frage, und he mutz )p gelöst werden, daß sie nicht den Keim eines neuen Kriege» Z. Ükh trägt. Tie Geschichte zeigt, daß nach jedem Kriege » Volker ein gewisses Ruhebedürfnis empfanden, daß aber die,> Rltt-ebedürfnis nicht vor neuen Verwicklungen und Kriegen schützte Wir mü.ffen darum Wirklichkeitsmenschen werden und real denke! Man macht geltend, unsere Stärke habe gesiegt, wir könnten lüdsi ausgehungert werden. Wissenschaft und Technik könnten Mer ist nur halbwegs richtig. Die Menschen kann (vme WHsensckwtt und Technik ersetzen, ukü> durchhalten konnten wir l)auptiächlich durch die Eroberimg weiter Gebiete, die für im$ nutzbar gemacht wurden. Es ist liicht Kleinmütigkeit, wenn wir bi tonen: „Wir wollen in keine solche Lage mehr kommen, sonder» ims sichern." Wir müssen gewiß Rücksicht aus unsere Bundesgenossen nehmen und haben dies in vollem Matze getan, dann aber können auch wir verlangen, daß Oesterreich-Iln garn uns die belgische Frage lösen hilft, wie wir ihm >p- holsen haben. Bis jetzt ist noch kerne Formel gesuudeu. auf die srck ein Frieden wirklich aufbanen läßt. Nationalität und ^lbstbestimmungsrocht der Völker wird in einem für unserr Femde günstigen Sinn g -deutet, und das Vöckerrocht ist diskre. ditwrt. Mit großer Zähigkeit hält das englische Volk an seiner seither geübten Politik fest. Durch seine Jnsellage geschützt, st . es ihm gelungen, immer die nächststärkste Konkurrenz zur Se. mederzuschlagen. Als Schittbeispicl kann die Schlacht bei Leitzzis gellen, wo der Wettbeiverber Frankreich niedergerungen wurde, ohne einen Tropfen englischen Blutes zu vergießen. Das ist die Rechnung und der Wunsch Englands auch in diesem Kriege gewesen: Munition liefern, finanzieren, kein Blut vergießen. Es ist unser größter Triumph, daß diese Rechnung Englands diesmal falsch gervesen ist, und daß die wütenden Angriffe st Flandern erfolgten, beweist nur, daß unser U-Bootkrieg wirkt ^eebrügge und unsere U-Bootbasis sind von großer Bedeutung es uns möglich war, den U-Boot-Krieg in.dieser wirksamen Kne zu führen, das verdanken wir England, das zuerst den Volkerrechtsbruck vollzog. Auch das Bestreben, die Neuttalen gtzgen uns zu Hetzen, ist fehlgeschlagen, ebenso die Bemühung, ihren Handel mit uns zu, durchkreuzen. Die volle Neutralität Hollands konnte nicht besser gewährleistet werden, als durch unsere Besitznahme Antwerpens. Zurzeit gewährt uns der Besitz Belgiens ungeheure Vorteile: die Hinausschiebung unserer Front, Schutz unseres wichtigsten Industriegebiets, Nutzbarmachung eines bedeutenden Ernährungsgebietes, Neutralität Hollands und die U-Boot-Vasrs. Englands Wschnünmgspolittk ist zuschanden ge- worden an unserer Kraft. Seine Kolonialerfolge sind hoffenb ttch nicht eudgültig. Ter Mmer erinnert dann nock daran. irÄche Gemhle bc\ Franzosen und Engländern für uns vorherr'sä>end ttnd, wie sie unsere Zivilgefangenen behandeln, uns verleumden, unsern Handel unterbinden, mid indem sie vorgeben, für die Freiheit Belgiens zu kämpfen, in Wirklichkeit einen Wittsckasts- tnea mit uns führen. Das ist der Plan. Damit müffeu wir rechnen, wenn wir nicht l>edrogen sein wollen. Sorgen wir darum dafür, baß nicht durch unsere SchuLd die erbleichend« Sterne Englands von neuem ausgefrischt werden. (Anhaltender Beifall.) Ta infolge der vorgerückten Zeft die Aussprache bedeutend abgekürzt werden mußte, tonnten sich nur zwei TiZkussionsrebner beteiligen. pre übrigen verzichteten. Pvose-ssor Strecker betonte, daß er in vielen Punkten mit dmn Vorredner überemsttmmc Die Empörung und Entrüstung über die Behandlung unserer Zioib gegangenen teile seine Partei vollkommen, und gerade sein 'Mniei- tteund Müller^ Meiningen habe in dies« Sache ein zweibändig Werk veröffentlicht. Was die Ansichten Memectos betreffe, die der Vorredner zuni Tnl abfällig beurteilt hatte, so müsse nmn doch reststellen, daß auch nach dein Kriege Idealismus erst recht am Platze fei Wenn die belgische Frage eine so bedeutende Lebens- notwendlgkert sei, so werde Hindenbuvg das schon zur rechten Zeü lebend macken. Wir müßten darnach tragen, für Belgie^i Ersatz m ^Attika zu erhalten, lim von dort aus Rohtoffe zu bestimmen und an solche Personen und Firmen erfolgen, die sich iediglick) mit dem Fermentieren, Waschen und Trocknen besä^äi tigen: dag 'gm nicht an solche Personen und Firmen, von denen das Aus o.idern und Züricher besorgt wird. 3. Demgemäß er streckt sich die in tz 5 der Bekanntmachung vorgesehene Ber arbeitungierlautmis auch nur auf das Waschen, Trocknen und Ferment i ren dec beschlag-ahmten Gegenstände: dagegen sind Aus- ^'derrr und Al richten nicht zulässig. Der genaue Wortlaut der Bttanntmackmug ist in der Nummer 295 unseres Blattes crn- zufehen ** Akademischer vaterländischer Abend. Der gvoße Saal des Hotels Grotchnzog w»rr bis aus den letzten Platz als Tausend Dozenten Und Studenten der Ludovieürna rm Deere. Ten hier Verbliebenen ist die Wahrung eines kvitbaven und für tue geistige Mobilmachung unseres Volkes wichtigen Schatzes anver- tvaut, die Wahrung unseres akadeinischen Lebens und des großzügigen Geistes unserer Universitäten. Das warme Gefühl für drefe schöne Msgabe ivird durch solche Veranstaltungen immer wreder gestärkt und gehoben. Im Lause des Januars soll ern zwecker akademischer Abend in diesem Semiester folgen ** Gesell s cha ft für Erd- und Völkerkunde. Ter für heute angesetzte Bortrag fällt aus. Siehe Anzeige. ** Stadttheater. Es sei nochmals daraus hrngewresen, daß in dieser Wvch? die Vorstellungen ansfallen und erst am näckf- sten Sonn'.ag wi.der Vorstellungen slattsinden: gegeben werden am Sonntag, 23. Dezember: Nachnittags das Kindermärchen: „Der Lügenpeter" von Franziska Becker und Abends: „Tos Drer- mäderlliaus". Vorbestellungen für sämtlickx Feiertage werden von jetzt ab an der Theaterkasse entgegengenommen. ** Jose L-abero, der Mann mit dem 6. ^>rnn. gab gestern nachmittag und abends im Fürstenhof seine ersten Vorstellungen vor zahlreich erschienenem Publikum. .Herr ^abero löste die ihm gestellten Ausgaben, von denen einige ziemlich komplizierter Natur. waren, und in ihrem Endergebnis Heiterkeit und Beifall erregten, mit Sicherheit. So setzte er u. a. den Gelenken eines Anwesenden, den in der Handtasche einer Dame vennd- lichen Korkstopsen zn entnehmen und damit einem andern Herrn einen kunstgerechten Schnurrbart anznmalen in die Tat lim. Weiter entnahm er, dem Gedankengang eines Herrn folgend, einem andern Herrn die Brieftasche und ttennte mit der darin- befindlichen Schere die Nr. .50 aus der Einttittskatte eines, andern Herrn, holte, ohne die Garderobeiiummer zu wissen, einen Ueberziehev und zog ihn dem Eigentümer an. Auch die Darbietungen von Gesängen nnd komischen Votträgen des Künstlcrperstonals fanden lebhaften Beifall. — Die Vorstellungen Laberos werden am Montag und Dienstag sottgesetzt. ** Pachtpreise für G a rten gel ä nde. Es wird neuerdings wieder Klage darüber geführt, daß Grundeigentümer von ihren Pächtern für denselben überlassene Grundstücke Pachtbetrüge fordern, die den wirklict>en Pachtwert weit überschreiten und einer gewinnsüchtigen Ausbeutung der Pächter gleichkommen. Zum Sclwtze der Pächter gegen solche ungerechtfertigten Ausbeutungen hat der Bundesrat bereits im April 1916 Bestimmungen erlassen, die der unteren Verwaltungsbehörde (für die Stadt Gießen der Oberbürgermeister, iür die Landgcmeiiwen das Kreisamt) die Befugnis geben, Höchstpreise für die Pachtung von Grundstücken sest- znsetzen unter Berücksichtigung der Pachletträge, welche für gleiche oMr ähnlich Grundstücke in den Jahren 1911—1913 durchschnitt- l'idi gezahlt worden sind. Tie Grundeigentümer werden daher eindringlich davor gewarnt, von ihren Pächtern unangemessene Preise zu fordern, da sie im Falle der Beschwerde des Pächters zu gewärtigen lmben. daß der Pachtpreis von der unteren Verwaltungsbehörde auf den wirklichen Pachtwett herabgesetzt wird, der unter Umständen noch geringer sein kann, als der jetzt gezahlte Pacht- b e i rag.___ TU alU zu jug.','!> rischem akademisclfe.M Le^e, auch m d e em Winte- scmester vereinigt. Herr P'.chessor Dr. Kahle sprach. u"t-r''ützt von Lictztbild.-rn. über Palästina und lprb ein arsclfaulitzeZ Bild iktii bnr« ! t iiio.cn Lande, in deni sich 'etzt uns alle ind.res ier.n^cn Kämpfe entn iirSclt haben. $xrr Proseswr Dr Strecker sp-ack> in zünoeicden Worten über den „Nationalge^Mitttk" bei Ficht'. Musik- Vorträge .vechselten mit allgemMwen vaterländischen Liedern ab. Herr Prozessor v Schia n sprach znm Schl isse alle - Ber.instattern den herzlichsten Dank der Ver'amnrel'en au.' un5 schloß den l cher zu schreit . erüberg-aanginren schönen A end, der allen Teil e^ern ein erfreulicher Lichto mtt in d^pn akademischen Leben geir^ ei ist. Die der Rektor in der Eingangwede herv-orhib, stehen iveit nrehr Vriien-Nalsa«. ^ o mi 16 Dez In der Nachff vom Einbrnchcrn erschosjen. Die »ugel Kal > »ni> iubrk den Ta- herbei. Bonden Tätem fehlt vlS iet. , - ^ sx-c-k-äa' st Marburg. l7. Dez. Nack.n ^VV^V Xaoou firn die Einwohnerzahl der Stadt % - d iv -, 8556 njmilijjn »nl ui, n» Schilift und «trimm me#fn eine? m i liebten, in Sltfil. in befien SScrlant < -'mm innkn gner m, einem Messet etstach Det Tatet wurde verhaltet. sUJ/HWy&ilM-l fyvtAC »ai der Ttct Et war stühet bei der Ptma. aus denen Lager das^a» »ammb. beschäsiigl und soll sie nach und nach um tlwa 200U wun « stöhlen haben. Einen Teil der Triifcctp »tute t ? nb man tabern bisher unbefttoften Porteieuiller ooh, .501 p ? f 0t *' in n^nnirtj Inclt nunmehr bon bet Straitammcr wegen Sefilenet w Monate Gefängnis, Groß wegen Beihilfe I .»abt und Becher »wet Saht. Zuchthaus. Bei Jager lördtrte die Sausluchung auch noch grobe Mengen von Lebensmilleln zutage. S>t Wurden besallagnahnit und Jäger »wurde vom Schossengettcht Osfenbach wegl'n Vergehens geaer. das Ketdenhmrdelsverbot zu 1500 Mk. Gelourase ^surtetttt ^ Strafkammer sprach ihn aus seine Berufung irci, da vre Berdachtt- gründe nicht ausreichten. Dagegen hat Jäger gegen vcttckwden^ Lebensmittelvcrordnungen verstoßen, nxrS em werteres Nachjplet für ihn haben dürste verrnischtes. * Ein Tabakersaß. Uns wird geschrieben: Mit den Er- sindungsLinsten der Frauen in Küche und Vorratskammer oegrnnen auch die ?Nänner zu wetteifern. Ter Tabak fürs Pk^l^n wir'- immer knapper, die Rauckünst des männlichen Geschlechts ave- nimmt zu. Da heißt es strecken und eigene Rauchkräuter ettmden stttkßblättcr. die an der Luft getrocknet werden, vertragen erne gut-- Mischung mit gettocknetem Waldnrttster und einigen gedörr^n Lindenblüten. Mit diesen Kräutern vermischt werden die zerriebe neu Zigarrenäbschnitte, die ein kluger Raucher beizeiten gesammelt hat. Dieser Tabakersatz habe einen milden Geruch und soll, ww einige Rauäwr erklären, auch ganz angenehm schmecken. Jeden falls habe er einen Ges.tmack, an den man sich geivohnen könne Rancksteindliche Damen behaupten freilich, das .Kraut eigne sltt sohnboch Das Eiserne Kreuz und die Hessische TapferkeiK- medaille erhielt der Muskttier Ztudvlf Zinsheimer.— N i e d e r - F l o r st a d t. Die Hessische Krieg:verdiensttnedaille er- dielt der Veterinär Hermann ^Klein, Inhaber des Eisernen Kreuzes. — Griedel. Tie hiesige Spar- und Darlehnstasse ist v\ eine Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht nmge- wa'dell worden. — Weck es he im. Das Eiserne Kreuz erhielt der Gefreite Otto Heck; auch wurde derselbe zum Unteroffizier be- fördert. Letzte rittc^rrcvten. (WTB.) Großes Hauptauurtier, 17. Drzenwer (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Auf dem Südufer ocr Scarpe und in einzelnen Av schnitten südwestlich von Eambrai lebhafte Feuertätigkeit. Starkes Artillerie- nrrd Minenfeuer lag auf der Süd front von St. Quentin. Heeresgruppe .Herzog Albrecht. Nördlich von St. Mihiel und im Sundgau mar die fran zosische Artillerie tättger als an den Vortagen. Leutnant Müller errang feinen 38. Lustsieg. Oestlicher Kriegsschauplatz Nichts Neues. Mazedonische Front. Zwifichtn Wardar- und Doiran-See stteß eine englische Kompagnie nach heftiger Feuerwirkung vor. Im Gefecht mit bulgarischen Posten wurde sie ab- gewiesen. ZtalienischerKriegsfchauplatz. Zwischen Brenta und Piave dauerten in einzelnen Ab sckmitten hestige Arttllerielämpfe an. In erfolgreichen Unter nehmungen brachten österreichisch-ungarische Tntppcn süd lich von Eol-Eaprple mehrere hindert Mann gefangen ein. Italienische Vorstöße gegen unsere Linien südlich von Monte Fontana-Secca scheiterten. Der Erste Gcneralguartiermeister Ludendorff. * Ein Brief des ?ldmirals BereSford. Bern, 16. Dez. (WTB.1 Die „Mvrnrug Post" veröffentlicht fiolgenden vielsagenden Brief des Admirals Beressord: Wir sind in einer Krisis des Krieges angelangt. Die Lage ist voll von äußeren und inneren Gefahren für den Staat. Tic Zukunft der Welt beruht auf dem Ausgang des titani scken Kainpses zntzschen denr englischen und dem deutschen Reiäv. Wer von beiden Gegnern aushält, ivird gcwnmen Einer muß unterliegen. In diesem ctttföribcnfcen genblick schültt sich eine Wette von Ziveifel und Furck'jtsamkeihüber das Land zu verbreiten, die durch L a n s d o w n e s Brief vetthärkt ivird. Wir befanden unc in vergangener Tagen in einer sch1inim»ereir Lage, aber der uu beugsame Geist Unserer Rasse gegenüber.schemlxir unüberwindlichen Gefahren brachte mis durch. Äicch in diesem Falle wird das Ende dasselbe sein, wenn wsir einsechen, daß .der Sieg mrser. sein miuß — und das britisck^e Reich bestellen bleiben soll. Ter Geist daheim sollte derselbe sein ickie auf her See gnO in den Stiützengrälxm. Sonst werden die furchtbareir Opfer der besten unserer Männer vergeblicki gewesen sein. Gieszcner Stadttheatev» Dcr Soldat dcr Marie. Leo Aschers süßliche Programm-Musik übt nach wie vor tzre Wirkung aus und zieh, iberf Hörer in ihren Bann. Tao schnei- tz lt und lost und füllt o nn Wiener Gesangsspielton ui d e Berlr.rer 5pcrttk'nmanier.' Daneben gel t eine anmutige .Handlung, ge.chntt msgtt>au1, olne ernrüdend: Längen und Weitschvei igieiten. vMt yrd Akten knapp zusammen gedrängt eine zwar e.was mnvahricher i* ich klingende, ganz in das Reich der Ro nantik verbal.ende Am -.ur- cha>1. die aber durch Me Art, iukc sie belxiadelt i't, au Natürlich- feit gewinnt.' öHit näs-eres Eingeln'f aus die Operette enunnt ich durch unsere vorjälrige, aussuhrliche Besprechung. Zu beachten ist nur die veräirderte Besetz mg. Margot W e r n e r, di. über ein gut gescholtes, zwar nrcht allzu groß . aber sehr sympathisch klingendes und vor allem in der HöG' leicht und sicher ansprc.tzcwdes Organ veriügt, führte um als Vlananu gut ein. Ohne AusdriwglichVeit ivußte sie der Tochtt'r zweiter (51 ' i : 1 nötige 0)razke zu.verleihen. Allerlicdst war Guitel Beling als Mcarie. Gerade diese Rolle verleitet leicht zu etwas derber, robuster Wiedergabc. Fräulein Beling verstand er aber. )ach fcec Vtatuni als dem ' er ^x>augs,oubrette I ur u^rangen. -vor rcislich fügte sich .Kurt Falken als Prinz Kurt in den Rahmen. 5ckn Spiel nmr voll Leben und die Wiedergabe der Doppelrolle ein ausgcgliclier. Stimmlich zlvar cttvas indisponiert, vennoclue tt trotzdem den 1'snsivrvenliirgen «jeretft zu ivewdeu. Die Besctziulgl der übrigen Pttrkien war dieselbe wre im viorigen Jahr und lag! in bewährten Häirden. ->v. m.- Vüchertisch. — N e u L D e l p h i n -K u n st - B ü ch e r. Zu den lieblichsten Er'ch'inungeu des Büchermar'ktes gehö en die Telphin-.Kunst- Bibchcr. die dem Leser und BesckMner eine Fülle ernster und fröhlichster Anregungen vermitteln. Sie Vommrm nicht gelclwt. nicht iunstigeschichtlich und ästhetisch. Sie zeigen die Bilder der Meister in sauberen Drucken und erzählen schlicht imd einfach vom Wesen nnd Leben dcr Künstler. Sie gehen mnch weiter, indem sie die Künstler selber zu Worte kommen lassen. So kommt neben dem Künstler lwich dcr Mensch in seiner NrspttmglMeit voll zur Geltung. Jetzt sind in ra'ch'r Folge wieder vier neue Bändchen cr'chienen: Thoma. der wimdettich Vn-sponnme -und Verträumte: Menzel, der große, dänronisch.' Zaubern: Grünemurld, dcr rätselvolle Seltsame: Eariwth, der Maler unserer Zeit. Was diese Kiinst- ler außer den Bildern an Eigenenr ,voch MägerteutTt l>aben, die Briefe Menzels, die Legender Eorinths, die Btzkenntmisse Hans Tloma-, da-.' ist so fesselnd imt> anfschllustreich, daß mairch ein Bild erst jetzt in seiner vollen Sck^önheit und seinem tiefen Sinn sich erh'nnen läßt. Tic Bändchen — schönste Galten namentlich fürs Feld — Tbftai 80 Psigt. und er sck^ein^n im Delphin »Verlag München. — Pariser Selbsterlebnisse während de8 Krieges vw? Tr. Baraes-Deltonr. Preis 3 Matt. Verlag tun „Unsere Zeitgenossen" MünckKm. Wilh'lm-Tüll-Straße 22. Der ungarisch.' Verfasser, der 25 Ialwe lang als Journalist in Paris lebte, nach mchrnmonatlicher freier Tätigfeit_ bei KttcgSbe- ginll l:- als angedlis ' „Haupt der deutschen Spionage" ver-. haftet nnrrde und Man es nach 9 Monaten Tunfel- und Ciwzet. liast gelungen ish aus der Gefangenschaft zu ezrlrinncn, bringt eine überaits spannende Erzahlimg dcr erst«.! Kricgsmonate. von dcr anderen Seite der Front aus gesehen, so.vre seine Erlelmrsst in der Gefangensck^ast. — Agnes G. Ruhl: Einer, der die Treue hält Roman g.us dem sockvzehnten Jahrlnuwert. Verlag Gebrüder Paetel, Beriln W. Geh. 5 Matt. Geb. 6,50 Mark. — Den inneren Zwiespalt zu schldern, den die „neue Lehre" Mrmals in Men- ,ck>cub?rzen ben'orrief. Mtt schm manch: Dichter arhxft Aon.-. G Rubi aber gibt in ihrem Buch dock) noch etiva' Neues' der Mann, dem Luthers Lehre das Herz geuommon. will seiner Ki^ mtt de,n remen Evangelium dicneo rmd ihr daduick, die Tr»u- halten. Du Unmöglichst dieses Vor ha Maus bat di,- chaacsärctr bewiesen: es überrasch daher nicht, daß es dern mutigen' m*mu bannt nrcht gluckt. Der tragt,ch- Ansgang aber wittl versölmend aus den Leer: am Schicksal d einzelnen bimat bst Bestehen der gros^n Sach nicht. So ist AgnestO „Einer, der die Treue hielt" trotzdem ein Bub für unser.- \u Vom äußeren Kamps um Großes lenkt es das Auge aus Mn imiprew Kampf um mcht mmder hohe Güter: ano.u nimmt Anteil ' Ucknck der Menschen, die darin lebe,, uird handeln und lausd-: a , das. was sie zn sagen haben. Stimmung und Poe-, hc^t ü’n-v den Nattirschldernngen. und in vielon gut b.vbachbn'", vnnvlhei»-,. lä.cht trotz allen Ernstes bisweilen auch ein feiner Humm " u kT PSr> [ l -r r i*.f ? 1 ^ ® 0 üend e. nk-l, 2,50 'H,'ur Kunden 4 Matt. (v->. mich-r. Verlag, Berlin. Matt. ^ den sind^Qufgebant aus Motiv-.',stH ärc>- ‘' ' bunten Schleier hindurch mahnt und - die nc pvctrfcher UnniM ri» einem . vti\ ferner hat Gott dem Herrn gefallen, am 27. X. 17 unfern l. Ph. Propst Aar! Palmer zu Braunschweig und am 25. XI. 17 unfern l. PH. Pfarrer Heinrich Nies zu Melbach zu sich zu nehmen. Den Heldentod fürs Vaterland starben am 6. IX. 17 unser l. Ph. Otto Lercharbt cand. theol. d .Ner.. Inhaber de- E. «. II. Kl., b. Hess. Dapserkcutsmedaille u. auderer(7rden» am 25. V. 17 unser lieber Inaktiver Gottfried Zieischhauer Stnd. liist. Leutnant b. Rer. und Flugzeugführer. am 25. IX. 17 unser lieber Aktiver Zranz Kleeberger 3t.n6. theol. Leutnant d. Res., Inhaber de- E. K. II. Kl. und der Hess. TavserkcitSmedaillc. am 16. IX. 17 unser lieber Aktiver Heinrich Uohl Bekanntmachung. Da- Umlagrkataster der tand. und sorftwin» 'chaftlichen BerusSgenoffenschast für da- Glvßh Hessen für da- Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 17. Dez. 1917 b,s 31. Dez. d ^ auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beter ligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht Utsgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist sind innerhalb eines MonatS nach Ablauf der Offen leguligssrist bei dem Boi stände der land und sorst wirtschaftlichen BerusSgenoffenschast in Darmstad, ;u erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. 9111 Ober.Bessingen, den 15. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Ober-Beffingen. Kühn. 9145 3138D stnd. theol. Kriegsfreiwilliger Gefreiter. Der Gieszener Wingolf. Bekarrntmnchnng. Das Umlagekataster der land- und sorftwirlschast lichcn BerusSgenosjt'nschafl für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 17. Dez. 1917 b,S zum 27. Dezember dieses Jahres, aus der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sow'.e dagegen, wie er veranlagt ist. sind innerhalbeines MonatS nach Ablaus der Offen- legnngssrist bei dem Vorhände der land- und soist- wirtschaftlichen BerusSgenoffenschast in Darmstadk zu erheben. ^ Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Geilshausen, den 15. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Geilshausen. I. V.:Menz. 9138 Heute erhielten wir die traurige Nach richt, daß unser lieber, herzensguter Sohn und Bruder, der Musketier Oiio Höcher bei einem Reserve-Regiment Inh. des Eisernen Kreuze- und der Hessischen TKpserkeit-medaille nach 2 jähriger treuer Pflichterfüllung im Alter von 23 Jahren am 7. Dezember den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. Familie Sauermann „ Becker „ Snppriö „ Hvcher „ Schmidt „ Schmidt Wilhelm Höcher, z. Z. im Felde und Familie. Gießen, Friedberq, Echzell, Bisses, Groß- Karben, Essen, Mainz, den 17. Dez. 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Bekanntmachung. Das Umlcgefatafter der land- und forstwirtschaftlichen Bei uisgcnoffenschaf! für das Gr. Hessen sur das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, vom !7. Dewmber b>s zum 31 Dezemder d I aus der Bürgermeistnei zur Einsicht der Beteiligten ofseu. Wtdeejpiüche dagegen, daß Betriebe in das 'a'aster auigcnomme» oder nicht ausgenommen sind, sowie dagegen, wie sie v.-ra»I>igt sind, sind inner, halb eines Monats nach Ablaus der Offenlcgungs. frist bei dem Borstand der fraglichen Genossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Obbornhofen, den 15. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei. L e sch h orn. 91S4 Qiessener Konzert-Verein (Viertes Konzert). Montag den 17. Dez. 1917, abends l l / A Uhr, in der Stadtkirche Ausführende: Die Leipziger Künstler Herr Karg-Eiert (Orgeo PROORAMM Frau Pfeifer-Siegel (Sopran) Herr Bartuzat ^'^susi des 0e - wandhaus-Orchest.) Werke von Sebastian Bach und Karg-Elert, für Orgel, Gesang und Flöte. Ueberschuß für Kriegswohlfahrtszwecke. - Zum Eintritt berechtigen die für das 6. Konzert ausgegebenen Karten: Eintrittskarten 3 *-> 2.-, 1. - Mk., numerierte Studentenkarten nur ira Vor- ... -- ™“ uf raenVoneigo. der Ausweiskarte 0.75 Mk, unnumerierte MiaiK 0 50 Mk., Schüler und Militär vom Feldwebel abwärts 0.30 Mk. in der ' - - i tiuwcuu auwdris U.OU 1VIK. in t Musikalienhandlung Ernst Challier, Telephon 671, und abends an der Kasse . Eiiispwnkr-ikrschirr für leichnn uschw.Zut4.vrr. »140 yo tolmtuischer Huhn. Bekanntmachung Das Umlagrratajter der land- und foistwirt schastl'chen BerusSgenoffenschast für das Großher. ,ogtnm Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang', nämlich vom 17. bis 31. Dezember d. I., aus der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteilig ten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, wie ein Be^ trieb veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach AblausderOffenlegungsfristbeidemVorstandederland und sorstwirtschastlichen Berufsgenoffenschast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Wider 'prüche können keine Berücksichtigung mehr finden Int eiben, den 15. Dezember 1917. Großh. Bürgermetsterci Inheiden. R e i tz. 9138 Todes-Anzeige. Dem Herrn über Leben und Tod har es gefallen, unseren lieben Schwager und Onkel Herrn Maurermeister Ludwig Hofmann heute morgen V 2 8 Uhr durch einen sanften Tod von seinen langen, schweren Leiden int Alter von 56 Jahren zu erlösen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Witwe Kaspar Hosmann. Kinzenbach, Gießen und im Felde, den 15. Dezember 1917. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittags 2 Uhr statt. ' ^'i55 Der für heute angesetzte Vortrag _wegen de s Orgelkonzerts a u-falleu. Bekanntmachung. ^^Haltestellen Alte Älinik-Liebigstrabe, Wolfsrrane, wÄ^ auLoÄ^^dndnbofstrab- werden bis m,f Q, 4 n n Direktion der stiidtiichen Stratzenbapn Giene». r 1 “'ü_ t o 11 c. Bekanntmachung. Das Umlagekaiaster der land- und forst- wirischastllchen BerusSgenoffenschast von 1917 für die Gemarkung Queckborn liegt vom 17. Dezember ab zwei Wochen lang aus der Unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Oueckborn. am 13. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Queckborn. Schmidt. 9143 Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und sorst wirtschaftlichen BerusSgenoffenschast für daS Groß. Herzogtum Hessen für das Jahr 19!7 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 17. Dezember 1917 bis 31. Dezember 1917, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche da | gegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er ver anlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ab. lauf der Offenlegungssrist bei dem Vorstande der landwirtschaftlichen Berussgenossenschait in Darm, stadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Lumda, den 17. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Lumda. Schultheiß. 9144 Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirg schastlichen BerusSgenoffenschast für das Großh Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 17. bis 31. Dezember d. I., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen ist oder nicht, sowie dagegen, wie er veranlagt ist. sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungssrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen BerusSgenoffenschast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Be° rückfichtigung mehr finden. Kesselbach, den 14. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Kesselbach. Schwalb. Bekanntmachung. Das Nmlagekataster der land- und sorstwirtschast- lichen Berufsgenossenschaft für das Großherzogtum ^ J"hr 1917 liegt 2 Wachen lang, "^mlich vom 17. Dez. 1917 bis zum 31. Dez. d. I., auf der hiesigen Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eine« MonatS nach Ablauf der Offen- legungssrift bei dem Vorstande der land- und sorst wirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Darmstad! zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Bersrod, den 13. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Bersrod für Winnerod. Reuschling. m Bekanntmachung. Das Umlagekakaster der land- und sorstwirtschaft- ichen BerusSgenoffenschast für das Grobherzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämltch vom 17. Dez. 1917 bis zum 31 Dez. 1917, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß einBetrieb ln das Kataster auf lenommcn oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauj der Offenlegungssrist bei dem Vorstande der land und forstwirtschaftlichen BerusSgenoffenschast in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. Vill'ngen, den 14. Dezember 1917. Großh. Bürgermelsterei Villingen. R ü h l. 9135 Bekanntmachung. sehr aut, au*f 471111111' gräflichem Haufe »u verkaufen. Schr. Angeb. unte r 07913 a. d. Gieft. Am . Lanfglttar, wie neu, z. verk 0^910_Wallkortir. 73.1. erbau. Croquet Hx Gut rtia 07914 Lndwigslr. 34,1. Gute Milch und Fabrkuh tBogelsb.t.ein neueSButicr fast. sowie Aioei gm erhalt. Vritichcnwagcn.20—25Z,r. Tragkraft, vretöm. au verk Bierbandlung Fred Ä Wcvtar a. Labu 915 0 Bude rusü rane 3. Gebr. Blasebali; (Leder) au verkaufen. NüH. in der Geschft. des Gieg. Anz. Rodelschlitten und Drück karrenz. vrk. Wagenbauerei 07022 Bavnliofitr. 3l, H. |""kÄ ü fg esUcHE'*1 Gcbr. Piano AU. kaufen gesucht. Schrift!. Ang. -.07*71 a. d. Gien. Anz. LchnekschttHe zu kaufen gesucht. Schr. Ami. unter 9121 an die Geschitnt stelle de - Gietz. An». Jang. Ehepaar sucht noch mit erb- Sehlafsiaatr a. Klehea •imrlehtaaa zu kaufen von Brivat. Schr. Ana. u. 07912 an den Gteirener Anzeiger. l—2 gut erbaltene J0F~ Federbetten *18 zu kaufen gesucht. Angedme ume r 07915 a. d. Gleb- Anz. Gebr. Tafelwage mit Oe» und Echaukelvierd zu kauf, gef. Off. umer 0792# an de» Gtekener A nzetger. zu kaufen gesucht. Schrisiltche Ang. u.9153an denGietz. Anz. Das Umlagekaiaster der land- und sorstwirt- schastlichen BerusSgenoffenschast für daS Großherzogtum Heffen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 17. bis 31. Dezember d. I, zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in daS Kataster aufge. nommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines MonatS! ! i nach Ablauf der Offenlegungssrist bei dem Vor- stand der land- und forstwirtschaftlichen Berufs- >j genoffenschast in Darmstadt zu erheben Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung finden. 9148 Bersrod, den 13. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei BerSrod N e u s ch l i n g. VERMIETUNGEN j Wabe Babnbos und Kliniken gut möbliertes Wohn- n. Schlafzimmer m. einem od. 2Betkew evtl, auch einzeln au norm. Nah. au erfr. i. d. Ge- schäftSst. d.Gieh. Anz. 07930 ^ T Ge 's I Tc H E* ° .., v.2Alleinstebenden (obne Kin den in ruhiger Lage, 1. Stock zn mieten gesucht. Schrifil. Angebote unter 9155 an den GietzencrAnzeiger erbeten. kesuiiSks, fau 6 . Mtfitn gesucht Goethestr. 31,1. 07901 Dienstmädchen für besseren kleinen Haus halt Aum 1 . Januar oder später gesucht. Angeb unter 9090 an den Gietz. Anz. SA. IHZiilimr-Mg. Au mieten gesucht. Schrifil. Angeb. unter 07921 an den Giekener Anzeiger. Wir suchen per sofort schöne 3 Zimmcrwobnung mit Kabinett und allem Zubehör. Gest. Angebote unter 9122V a. d. Gietz. Anz. erb. Aräulein sucht möbliertes Zimmer, mögt. i. d. Nähe d. Bahnhofs. Angeb. mit Preis umer 07935 a. d. Gieh. Anz. STELLENANGEdOTEl Kür mein Eifcnwaren^Haiis- und Küchengeräte - Geschäft suche sofort angehende 8990 Dekkliiiskri«. J. B. Häuser ttleBen, Neustadt. Lanffrau gesucht Näheres zu erfr. in der Ge- schäflsst. d. Gietz. Anz. 9087 und Mädchen für leichte Arbeit gefacht 9137 Schiitzenstrahe 12 . zur Aushilfe gesucht. 9154 Meöizinisihe Klinik. Atleinst.?raN oder Vilva zur selbständigen rkhrasg eLaaa dlsiu., Iraaanloa., bürgerlich. Haashaila Sofort gesucht. Gest. Angeb. m. Ansprüch. unt.079M an den Gtetzener Anzeiger u F E 1 ''" " j Zwei sprungsäbige Simmcntfllfr Süllen A' 9123 «eia. Wiudbauscu. Jüngere Slkckswiebel echte kleine runde Mühl- häuser hat abzugeben Htiüriih hühü, 8 ikßt». Samenhandlung. 9000 Reunadt 8. Telephon m Schlosser ür dauernde Beschäftigung gesucht. «eens Kerl Reit Maschinenfabrik. •133 bester Ersatz ia Paletti ' Tabak 80,5 empfiehlt Ad. Plaek Kolonial ware n, Konen EämIT Kräuter-Tabak in 100-Gramm-Tüten, raa Rauchern sehr empfohlen Probe-Postpaket 50 Tüten Ntk. 35.- unfrei Nachnahme nur an Händler. 9004 P. Prledrlek Tjan be n he I m-II Christbäume frisch eingetrossen. Hillgärtner. Walltorstr. werden eichsähtg hergestellt. sowie verschiedene Balkenwaagen zu verkaufen. Karl Schmidt, Neuenweg 42. |' VE R SC HIEDEN ES } kindergarten. Dienstag mittag Vit Ubr. findet die eßhna»ebtD- feKerimFürstenhos.groker Saal iEingang Wetzstein- ürahel statt. 07026 Verloren Sonntag abend r. d. Elektrischen, rote Linle, ein Gummischuh. Bitte abgeben L udwiattr. 3 ft,n. Entlaufen rotbrauner Hofhund lgroh) aus den Namen «Hektar" hörend, m. gelber Hundemarke Nr. 1726 od. 1426. Abzuliefern gegen Belohnung bei Henkel Metzg. u.Wirtsch.,Walltorstr. 40 Jahre alb . , sreidenkend, gesch. mit gutgehendem Geschäft und felbsterworbenem Vermögen von 42000 Mark wünscht die Bekanntschaft einer Häusl, und geschaftsge- wandten Dame im Alter von 25 bis 35Jahre, mit vertragt. Cbarakter,gesund it. hübschem Aeunern. wenn auch obne Berm.,zwecks spä ererHeirat Ausführl. Ang. nur mii Bild. welches sofort retour gesandt wird u. 91.51 a. d. Geschst. deS Gieh. ?lnz. Anonym zwecklos