Br. 293 Itt Kietz«»" «scheint tift(id), aufefr Sonntag. -BeNaaen: AichexrFam i l iendiatt«; KreisMatt fH hin Kreis Siede«. Vezugrpreir: MttiÜ. Mk. 1 20, oiectel- tflrfiril Mk. 8 60; durch Nholv- u. Ziveiqsteüen «onatl. Mk. 1.10: durch die Post Dtt. 8.60 uiertell* tffcri. ausschl. 2'esrellg. tzernsprech - Anschluss für die Schrütleitungl ki! Berlaq.Geschäitsslelleol Anschriü für Drahtnachrichten: Anzeiger Sietze«. lbl. Jahrgang Donnerstag. J 3 . Dezember I 9 tf General-Anzeiger für äwMiirgrrunö-ritck n. Verlag: Vrühi'sche Univ.-Such- u. Lteindruckerei R. Lange, ächristleitung, SeschästrstellL u. Druckerei: Zchulftr. 7 Postscheckkonto: Ara«rf«Na.M. tt68t> oerheßen Vankvettehr: Gewerdedank Gießen Annahme von Anzeige« die Tagesnummer bis zumRochmitkag vorher ohne jedeVerbindlictckelt .Zellenpreise: für örtliche Anzeigen .5 Bf.»für au^toärlige 30 Ps., *ilr Reklamen Mk. 1.—; bei Platzvor- schritt 20 °/ 0 Ausschlag, vauptschriitleiter: Aug. (fooe\]. Berantwottlich für Politit u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Dteyer; Anzelgentell: v. Berk; .sänNlich i u Gießen. Azquith über die Ziele Englands. (DTB.) Großes tzauptquorlier. 12. De-emver. (Amtlich.) ' Westlicher Kriegsschauplatz. Die ltzefechtstätigkeit blied in mäßigen Gretizcn. Im November beträgt der Verlust der feindlichen Lust- ftreitkräfte an den deutschen Fronten 22 Fesselballone und 205 Flugzeuge, von denen 85 hinter unseren Linien, die g-rigen jenseits der gegnerischen Stellungen erkennbar ab- geftürzt sind. Wir haben im Kampf 60 Flugzeuge und 2 Fesselballone verlöre». Deutlicher Kriegsschauplatz Nichts Neues. Mazedonische Front. Keine gröberen Kampfhandsimgen. Italienische Front Zwischen Brenta und Piave entwickelten sich örtliche Kümpfe, in denen wir Gefangene machten. Der Erste Gcneralauartiermeister Ludendorff. • Der Abendbericht Berlin, 12. Dez., (timtiz. (WTB Amtlbch.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Nach WTfon wtfbet sich Wieben: einmal Asqnith Mm Wort. Es find verwandte Geister: beide fliehen über von Humanität, ivahrertd sie den Machtdünkel, d,e grimmrgste H«teress«nyi.er für ihre eignen Böller im Herzen .tragen. So mag Asq-utth für die Länder der Entente, auch für manche noch nicht übergenug belehrte Neutralen, eine nach Derstäntüris werbende Red« gehalten haben — für uns Deutsche ist er wie sein Geistesverwandter in Washington ein höchst anmaßender, unredlicher Herr. Er schüttete einen ganzen Korb voll längst verdorbener, znm Mul; geworfener Gemeinplätze iiber deutsche Frevel vor uns ans, und lvir können nns schwer vorsdellen, daß es überhaupt noch jemanden gibt, der daraus noch irgendetwas Neues, noch nicht schon hundertmal Gesagtes heranslesen möchte. Asqnith fand kein Wort über die von Rußland veröffentlichten Geheiwverträge, die wohl Anlaß geben, alte Schuld- fragen erneut zu. mttersuchen. Nur für beschränkte Geister bestimmt ist sein« scheinheilige Bersick-erung, daß er sich nicht m in:vere delctsche Berfasswngsfragen einmisck-en wolle. Demr schon nn nächsten Satz konstruiert er wieder den alten. Gegensatz zwrsä^eu Bolk und Regierung in Deutschland. Uns«' ..Militarismus" und unsere „Bureaukratie" wird wm hundertsten Male das Ziel des gegnerischen Trommelfeuers. Den groben Ton und den brutalen Hohn des „Ier- schmetterns", wie er aus so vielen früheren englischen Ministerreden l-ervor,Licht, linden wir in der Rede des Herrn Äsqnith diesmal nicht. Die Tatsachen der Kriegslage haben ihn denn doch abgehackten, mit seinen Aussichten den Mund gar zu voll zu nehmen. Er bringt seine Dreistigkeiten nicht aus der Spitze des Schwertes vor, sondern aus der Trommel des bekannten Wilsonschen demokratischen Völkerbundes. Er träumt nicht mehr von einem Frieden durch überlegene Gewalt der eigenen Waffen, sondern von einem Ueber- listnngssrieden. Daher verkündigt er dem deutschen Volke, es solle seinen Vlatz unter den Völkern behalten, England wünsche nicht, cs in Elend und Armut zu stoßen — wie großmütig! allein — dann kommt wieder die langbeinige Zy- kade, die stets ihr altes Liedchei^von den Bürgschaften singt, die Deutschland beim Friedensschlüsse geben müsse. In verschleierter Form wird immer wieder auf uns eingesprochen, wir möchten Hindenburg und Ludendorfs kaltstellen, die jetzige Regierung, über deren demokratischen Wert unsere Gegne merkwürdigerweise noch, kaum ein besonderes Wort ge- funderc haben, fvrtjagen und nach dem russischen Rezepte den Frieden suchen. Während Asauith die Ausschaltung des militaristischen Systems verlangt, spricht er über die Freiheit der Meere arg gewundene Worte. Freiheit, die ich meine! England denkt nicht daran, seirre Wehrmacht zur See an.szngeben. Wahrscheinlich will es damit den Wellschichmann spielen, der über den Frieden lvacht, ,^vie ihn dre Welt braucht". Es scheinen doch noch vordere Stürme als die von Cambrai über diese englischen (Geister hinweggehen zu müssen, bis sie aus einen wirklich gangbaren Weg zum Frieden sich bequemen. Wir hegen die Vermutung. daß es ihr Schicksal sein wivd, bei der unmittelbaren Annäherung des Friedens überhaupt nicht mehr auf der Tribüne zu stehen, von der sie jetzt noch als Ausermählte ihves Volles reden. Asqnith hat, ähnlich wie der Italiener Sätandra, ben Mut gehabt, auszusprechen, daß er dieselbe Krieaspolitik wieder machen würde, wenn dieselben Sckstcksalsfraaen wie im August 1914 nochmals aufgerollt würden. Salandva ist abgetan, imb Herrn Asauith, der als Minister bereits thront worden ist, wird es nicht besser ergehen. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 12. Dez. (WTD. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauttmrt: Oeftlicher Kriegsschauplatz. Waffenruhe. JtalienischerKriegsschauplatz Zwischen Brenta und Piave erzielten wir in örtlichen Kämpfen Erfolge. Der Chef des Generalttabes. Line Rede Asquiths. London, 11.Dez. (WTB.) Meldung des Reuterschen Bu- roaus. Asqnith hielt in Birmingham eirve Rede, in der er er- wähnde, daß er sich vor Augen halben müsse, nicht nur zu rminitwl- barcn Zuhörern zn spvochen, sondern daß er ebenso zu der UTrsicht- bcrveil Zuhörerschaft inner Lcvidsleute, der Alliierten, der neutralen Welt und der des Feindes spreche. Das sei Grvnd germg zur Vor- sicht rind zur Abwägung der Worre :vie mich zur Vorsicht gegen plausible oder ungerechtfertigte Folgerungen wie die Vermeidring imreifer Rethorik. Dmnit sei keine Rechitfertigiung gegeben dafür, sich icruf sichere farblose MgLmemheiben zu beschränken. Er werde bestrebt sein, seine Meinung bestimnrt wrd klar abzugeben. Asqnith fnhr fort: Ich kann nicht vcr< 7 essen. ipaß ich nrit ineinenr Fremrde und Amtsgeiwsse?! Grey eine größere Verantwortung liabe, als sie je in der Geschichte Vorgelegen fatf. In der Tat, die Vercrntnwrlnng wird angesichts der sichtbaren und voraussehbaren Umstände in der Zeit schwer. Sie wurde ruxL) schwerer in den folgenden Jahren, in denen wir Zeuge gewesen sind, wie der Schauplatz des .Sieges' sich vergrößert hat, bis er rnt&Bäbax oder unmittelbar die lveite Mechrchert der Bevötkenmq: der Welt ergriffen hat. Schwer ist die Bevantworttichkeit eines reden, dessen Hände teil hatten an der Entsochung des Feuers. dnS diesen Kessel mit seiner lzSllischen Glut heizte. Mir haben es rricht gesucht. Wir hätwiL uns fern hakten frjrmat Vniit der dbrsrrLie, daß imfm Verpflichtung Belgien gegen' über eineg^nieinscha'tliche. nicht eine Sonderverpssichtung war, mit trüberen Worten, wir hätten für uns den Frieden haben können, um den Preis einer Rochtsveödrehirng, «nt den Preis einer Schande. Wir waren der Ansicht, daß der Frietxm, dieses unschätzbarst« der mensclüichen Güter, einen solchen Preis rricht wett war. Ich bv- ltaupte entschieden: Väit alter K einr t rris, die wir jetzt haben von den danrinls unvorstellbM-eo Schretkerr des wclttmrsassenden Krieges, sollte ich Tvxhinals die Zeit durch!el>en, ich würde dieselbe Entscheidung treffen. (Beifall.) Stellen Sie sich nur vor, daß der Krieg mit einem Frieden endet, der bie Erneich ing Unseres urspdinglichen Zieles sicherstellt, damit er in sich die Bürgschaften für seine Dauer enthält. Eüi solcher Frieden würde das oberite herrschende Bedürfnis der Well sein; es gibt zurzeit feinen größeren Feind des Alen- schengeschlechtes als den Mann, der durch Wvtt und Tat die Erreichung des Friedens ersch.oeren loüode. Hieraus sprach Asouith, von dem. Briese Lansd-mmes und, nachdem er der reinen politischen '' Fälligkeiten seiner Motte, Ratsäiiläge und der Wärme seiner Vaterlandsliebe Anrrkcnming gezollt batte, fuhr er fott: Ich wußte von seinem Briefe nicht mehr als irgendein ^Mitglied der Regierung, bis ich ihn in der Presse gesehen habe. Ich trage keine VeranlTvottrwg für seinen Inhalt, weder direkt noch indirekt. Llber ich muß bekennen, daß viel von der Kritik, die dein Briese widerfuhr, mir daher zu rühren scheint, daß Meimmgen urrd Absichten hineingelesen wurden, die ich nicht darin finde. I^enn Lansdotvne vorgeschtagen hätte, daß wir unsere Kriegfülirung abschwachen oder die Sache eines oder mehrerer unserer Verbündeten preisgeben sollten, oder daß wir den Feinden, die es bisher ständig abgelehnt haben, iyre Bedingungen anzugrben oder ^auch turr arrzudeuten, mitteilen sollen, daß wir bereit siicd, um Frieden bitten — und ich sehe, daß alle diese Auslassnngeil seinem Briese entweder im Inlande oder in? anderen Ländern zugeschrieben wurden — so sind nur wenige unter uns, die sch von irgendwelchen derartigen Vorschlägen nicht abwenden würden. Ich aber nehme an. daß sein Hauptargument folgendes war: Die Alliietten sollten, während sie den Krieg kraft- und ziclvoll fottsetzen, bemüht sein, den Völkern der Welt, sowohl den kttegstührenden wie den Neuttalen, immer in«hr klar 'machen, daß die einzigen Ziele, für die wir kämpfen, national^ uneigenttützige Ziele an sch sind und daß es diejenigen Ziele sind, für die wir in den Krieg eingetreten sind, und daß wir unserer Ueberzeugung nach durch ihre Erreichung nach einer dcruerirdeu Friedensbereitschaft trachten, begründtt durch die gemeinschaftliche Autotttät eines internatiorullen Bmdes, um die jüngsten Worte Wilsons yii gebrauchen. Dieses Ziel ist zu wirk samer Geltung zu bringen buch die Teilnahme nicht allein der Rtenierungen, sondern auch der Völker, die fortan den Weltfrieden) verbürgen müssen. Selbst jetzt ist.es reichlich klar, daß nicht die Regierungen, sondern die Völker der feindlichen Lander künstlich im Dunkeln gehalten werden über unsere tatsächlichen Absichten sowohl hinsichtlick des Krieges wie des Friedens. Ich werde weiter tun, was ich kann, um den Schleier zri lüsten und womöglich einige Lichtsttahlen hincinzulassen. Berlin, 12. Dez. (WTB.) Asqnith bemühte sich im Vergleich zu früheren Reden, eim maßvollere Tvturtt anzuschlagen. Dazu hat er auch gerade jetzt, wo ein Jahr seit dem deutschen Friedensangebot verflossen ist, allen Anlaß. Wir sehen darin die stillschweigende Anerkennung unserer militärischen und politischen Lage Für die Pläne der Entente, die auf Deutschlands ^kteder- werfung abqezielt haben, ist das verflossene Jahr die Zeit schwer- fter Enttausclmng gewesen. Für dieses Jahr prophezeiten die englischen Staatsmänner in zahllosen Kundgebungen den endgültigen Niederbruch Deutshlands. Jetzt müssen erftraten, daß Deutscher Entente gesordett worden sein. Tamll leugnet er anfach zahllose .Kundgebungen seiner Kollegen in der englischen und sian ivTfdfcn Regierung. Er verleugnet die in den »Heimen Abmachungen nieder gelegten Absichten gegen Deutschland, deren gänzlicher Zusammenbruch ja heute vor aller Augen lieat. Aber ASquith HÄ^»immer noch fest an seiner Guivchall-Rede, tte „militärische Herrsc ' Mag s soll glmz und endgültig v er ni ch t et ' Erden mit den Auslegungen dieser seiner Abimachun en abmühen wie er will, wrr lesen daraus MchS«rb«eA M fest: iel der müitürisä?en Mederwerfung Preußens cuch T^ttschlands. London, 12. Dez. (MTB.) Aus, der R«de Asqutths rft noch folgende nachzulragen: T-ie willüisite imb im m ülaniu die vorhe rr sche n de dauernde Verücmrung unterer ^'riegs-lele tt^t dann, daß die fernere, wenn auch une in gestandene Abstckt der Alliierten besticht, Dvutschlmrd und das deupche Volk nutzt allein zu besiegen, sondern auch zu demütigen und in Arnrut M versetzen .und schließlich äls Zakwr für eine wertere und reuhe» Enttvicklung der Men.schhei1 zu vernichten. Es muß natürlich eingeräumt loerden, daß weder hier noch in Amerika rrgendem dcrattig-es Ziel ausgestellt oder auch n.ur Vorschlägen wordm ist Ich gehe aus meine eigene Angabe unserer Kriegsziele zurück, du: ich in der Guüdhall im diovember 1914 machte. Tanrals sagte ich, daß wir das Schivert nickst früher in die Scheide stecken würden, als bis die nickitättch' Herrschaft Preußens ganz und endgülttg zerstört sei. Be^üglick- dessen, was nnr unter preußischem Mckltatts- nrus ver-stehen, verweis« ich wiederum auf die letzte -1M>e des Präsidenten Wilson. Niemand bedroht den Bestand, die llnab- hängicchckt und die friedlichen IlnterTvehmungen des Deutschen Reiches. Niemand unter den Alliierten^versucht oder nimmt sich heraus, die innere Verfassung oder die Einrichtung des künftigen Telttschlw'ds vorzuscksteiben. Es ist ein eingenncrzelter Grund- sa'j brr Demokratie, daß jedes organisierte 'Volk der wahre rnaß- gehende, endgültige, einzig verantwottlichc Richter seiner eigenen Regierungsfonn ist. Es i;t also ihre eigene Sache. Woran wir und die übrige Welt beteiligt sind, ist nickst das Voll, sondern da^ System, das als Werkzeug zuerst in Preußen und dann im übrigen Deutsckstand verwendet wurde, jene doppelt« dRstschine des Militarismics und des Mreaükratismus, zwei Ma- fckstnen, die sorgfältig und sinnreich ineinanver arbeiten. Das ist das System, das die Gewalt als oberste Macht auf den Thron gesetck hat, das sich selbst bei der Verfolgung seiner vermeint!ichen,Inter essen die Freiheit zliertannt hat, je nach den Bedürfnissen der Stunde die seittckich'ten Vetträge zu fälschen, zu verhöhnen ooer austzuheben. Ein System, das in der Tat mehr beansprucht als bk päpstliche Macht, sich freizusprechen von den Verpflichtungen und Beschränkungen, die die Rechte der Völker der Welt schützen. Das muß aushören. Deutschland muß als rein geschäftliche Sache —- abgesehen von Gefühl und Ethik — lernen, daß dieses System sich nicht bezahlt macht. Wir lvünscken keinen mörderischen dauernden Streit mit der deutschen Nation, wir erkennen an. was sie zu dem gemeinsames Vorrat an Mssen m der Forschung nach m^ettellen und geisti gen Hilssguellen beigttragen hat, und wie ich glaube, noch beit« tragen wird. Aber, wenn ein Vettrag gestbaffen werden soll ein wirklich dauernder Vertrags so muß er mehr sein als ein Stück Papier, gesttHeben mit Tinte und geschrieben mit Wachs. Er mrili sich gründen auf den authentischen Beweis, dasß das deutsche Volk bereit ist, ebenso wie tvir, den iGrstirdsatz des genieinsamen gleichen Rechtes jnicht nur als bloß technische oberste, sondern tatsächlich beherrschende Autorität in der Welt anzunehmen, was durch geeignete wirksame Maßnahme,! vermittelt werden könnte. (Beifall.) Ein anderes in gleicher Weise eingewurzeltes Mißverständnis ist, daß die Mliierten, besonders England, für ihre eigenen politischen und wirtschaftlichen Ziele die Zerstörung dessen anstreben, ivas man mit einem unbestimmten Ausdruck die Freiheit der Meere nennt. Ich l,abe vergeblich versucht, eine genaue, wenn auch nur wenigstens annäl>ernde Degrisssbestimrnung dieser ^stedensatt zu finden. Niemand bestreittt, daß m Friedenszeiten die Meere der Handelsschiffahrt aller Rainmen offen sein müssen. Was für eine Klausel märe es, deren Aufnahme Großbrit-annien z. B. in den Friedensbedrngungen vorschilagen würde, die dieses natürliche uralte Recht verkürzen oder fesseln könnte? Wenn daher diese Formel überhaupt welche Bedeutung hat, kam, sie dazu gebraucht werden, in Kriegszeiten derjenigen Machjt, die gerade die See beherrsch:, irgendeine neue Beschränkung 'in ihren Rechten als krieg führende Macht »Gnmuten. Für die Landkriegsührung wird keine ent p e ':€ d Cinschrättki n t angeregt w Üe eh n e V re nb rungen feierlichster Att int gegemvärtufen Kampf durch den Feind olan mäßig verletzt worden sind. Hierin liegt tatsächlich die Bedeutung Die Wahl und der Wert ist zu erwägen, ob nicht etwas getan tverde,! soll, um die Freiheit der Meere zu sickern. Ich meine natürlich, daß die Führung des widerrechtlichen und schändlichen hinter sc-? bootkrieges mit seinen grausamen Opfern unschiutdiger Meuskhem- leben, der tzrns zwang, die Handelstl'iiff« >zu bewaffnen, nicht allein bi*' .Kriegführenden, sondern auch die Neutralen beispiellosen Gefahren ausgesetzt hat, die bisher in den Annalen des See krieges unbekanrtt waren. Ich glaube kaum, daß wir noch sehr viel von den Lippen des Feindes von der Frerheit der Meer« hören werden Sckstießlich besteht auch die Ansicht, daß der Friede, den wir im Sinne haben, ein lahmer Fttede und verwandt werden solle, den Krieg unter einem mrderen Namen fortznsetzen. .Kein «Fned.- wäre nach meiner Ansicht, hpft'entlich auch nicht nach der Jlpngen, des Namens wert, der trotz der Einstellung der Feindseligkeiten' und der Nrederlegung der Waffen zuließe oder darauf hinzielte, daß, wie.ich früher sagte, ein verhüllter Krieg eintreten würde, der mit anderen Methoden, aber in nicht wciriger kriegerischen^ Geiste gkffühtt würde. Ich habe behauptet und werde weiter so kräftig wie nur etNer diese Behauptung versechbttr, daß es unser gutes Recht ist, alle rechtmäßigen Methoden, wirtsckxrftliche wie mUitärischc, anzmvenden, um unsere Hauptziele zu sichern, einen solchen dauerhaften fruchtbaren Frieden zusta,ü>ez^ringen. wl. chn die Welt braucht. Tie Stellung der Berbündetcrl hierzu in vollkommen klar und von Wilson in seiner letzten Bvtsc^rft ge kennzeichntt worden. Ich unterschreibe achtungsvoll die Wvrtz- deren er sich bediente und denen ich mich anschließe. Ein reinliche> Frieden, das ist eS, nxrs die Bevölkerung dieses Landes und sämi sicher allnetten Böller wünschen. (Beifall.) Um chu zu erreiche, nicht mehr, aber auch nicht iveniaer — sind sie mibeugsam in Ent ,chlopenhelt und m dem festen Willen, vottvartszugehen und alle notwendiger, Anstrengungen uttbJDtfer zu ertragen. Tic englischen Niederlage,,. ^ Rotterdam, 13. Dez. Nach den, ,.N. R C" chrdern d»? Times eme Untersuchung über die Ursache der «mallscher Rzedettagen. England und dir Ztvilgesangen-n. Berlin, 12. Dez. «TB., Die „Nodd Macm »e» «h-rckt imtcr der Ucberschrist: „England und die Z.vU gefangenen" Die e'igl.kben Blätter ergehen sich bmük *r, daß fcte Kritischen Zivil- ^angerojj in teuMebm Dort vierten Winter in tom rauhen Pneustr:?s unter traurigen UrrterkunttS- und BerMegnugS-- ver-rämckst«» zu vervri-ngen Hutten. Sie rviesen gleichzeitig darauf Jjik. d«H DeuttMano auf ch? Forderung bei Austausche-^ aller afte IlvikgefsngQw beMche, und daß sich die englischen Vertreter auf der im 3onrw® d. I. im öaag obgr hatte new tEangeaenko-7 er,m; vergeblich Henrikvc Härten, die «Lntlassuwr ler engiSdytti IivÄgefa-ugene» zu Bedingungen zu erreichen', die der B ttigfctt mehr ennvrrnl'ei: ^lngeiichrs dielen >.?in- iociu:* Mrrfte 1 es ijD /das englische Pvlk von Intcreffe sein. m enaßreu, datz der: englischen Unterhändlern im Haag deutsch?r- jcit* b?e «L it t tas surr g sämtlicher deirsch er ;]töU = 9C. r a u $ e :t t r Cd.^gnd und die Internierung der ädrigen '.m M'urrrle-k Lar? rrgeboleu morden ist. Dieses Angebot, das man fch!echteroing> -,'ckc unbillig »ernten fanit, wirrto ind?n?:r von englischer Seile : n r n -f gewiesen. Das tnnUlöK Luftschiff C -7 vernichtet. ^ Äerlin, 12. Dez. Aänrlvch. MmS unserer Mirrttrefttlgzmg-e, Führer. Db«'l-urw.wt nrr E-eifilmMiieu. l«t frei einem Arch» klärungsflug in den Hachd?n anc 11. Drzenrher vormittags daS e ngli s ch ? L ft schiff C 27 vernichtet. Das Luftschiff stürzte ^ bremisch in die Fee. Ic; Chef ba3 ')ldmiralstades der M-rine. Die Lage in Nntzland. Tie Fortsetzung der BS affen ft itlfta ttd4verkjanvt»i»ften. Petersburg. 12. Dez. Am 28. dttivember naMS loau uktere Frckton.-: .ForSmrng en^'pr^.rvd der Berühreaung in O r e st- ..'.: k o i T:Tgbnaf^w, MV7 hatte öte Mordmrng der Mittet» madtie im 29. MovmlrLer ^ m, ::tags getwfse». Ärrßer om dem Art ?«■ >a? - dc«ttrvaBm GertselkV» iVd Bertretmm pott- Staräst m$st eine 'Lboed?ru»g dev %mec and Ser vH#m eir. na mckrtMw.ck" }fr'~-iiLifäe zit ^rrbat. ftetor ctni^e Punkte Tjfttöi yr der rcstm ZitiLng Ernverillmduis erzrÄt. Wemr die hskrgerli.1- %mlt tmzt MiGeBÄK cwiöWarmiso ist sie arg eNrtaNsch'.' worden. Me LüigeWemvrwch»!SN- wird za allen Plurtten rr^/HiiD:. St? «itä^effemsDflr Erfindungen oon c irrer Raumurrg 'SkSttbuzqg, rmrrr FinndruSs. ZuriuLmüms der Front um Werft n. f. snr>d tzeLnqrnd geie^rdiM. Dre Fsftsemrng des WÄfioiOüKHVZK'-s -usr eine Wych-e rmcrbc auf nsfvÄw Stixe N ^i* d?WWt, mch taxh- ci-unwi srr sie Wlirm'te» :ZU rneirden '.Md nschemLS S»e eraasra Wür Mtrri^r mt%urntftac, unt TtvtOrbrMiia) nr de» G«Lg oe-e. Ber!>aEL»gM eirrMgveisserr. Dieser Emsich-lun ia ^»chMÄrt MvrSen. D er sHst der BvMsbesuftragren hat den triLürr= tat L^rd-!l7i! Core?:rar den'FrvedTirSvorÄesvrechrrnuvar !,m- 'ZLseVuren. *rt n •: Anr t ift da r -r u i vernehirkdar g 7- r>*fr ff&e7T. Dre VerLurrsvrtwdK rffit ait ; ,k. Die ruMdche s ÄN.tt> rarra reifte nnnvnchr rr>. m S»' ISaric^iMibjztr&KclwniZiittü. ■.: f ortAch eyen. gscjtii^ _ for die mariische .^rafr cxn: siiegDeichen Ac,^>.'- lliiMr. der ‘btv t^rbetter itna> Bauern, sie reifte ad um bä? KiMMven zmu Schweigen xu beiugen usd die Gewehre sich s«r- rerr yii lassen an der Merr«« F-rmrr vom Bcürischen bis wfj < vQ.-ärnr>en^Meere. Die rirgisrhe Ädordünrrg närd di 7 .7 ^N^ftÄstandsvalt-cn^tumg'en jum Äl-schi it» bringen, fartzi-rhreao, wir nc an-gefMvt'M. Trkfe: irre wn einem, bin* sich ergibt, sanidern als h^KWdnEde Bertrerer M czu\ -.-r dwl die Blicke -Mt MifliamU imd M-ernrrltioMn der Arbeiter nur y&'lt ;teri'heet ftn). > Pej»Mrrg:er Mri.cht-erftat.ri des ..Fr» ^* V -' V ' ®^:r: Dch r •.? , f r i|e a' brrrd nnn.g .rrrr IDr,ri v.i>- rü-ec -emm ^arpiafvi: !.fl»t> .-ak» der ^..at'-chA - ' HjyfciiijLiiLnii-'.uai^. ra-»ch» mal vor. »bn>2 irq-ensweia -m WrlUäri-'ch ' dl«r Krr ÄuKMrme^ dss AKsr«nrMimSe*i. au^earixal.x ^ v eur chje M'^rSnuMg Wbe aber 0en wtttis«hen tklon der eftupeir beftmmru znrnr^ge \mrrcn mit der Begründung. nur ukr d« mLitLrifchen ?&-bat 4 giaB 8 rrt -atö Dm^E!.ftLrDeS nmerhan- wt ?3£ rwjfT«r. o.tr BestzoschrmD?» fdm tarrtdf rrnter-rschcm dre bei der Adv^esrng befindiechkM Offiziere d - -!"' -*'•- ^ ^----E»Se- L/cttoa nt einer iJJaafc: die reEnifchcn Bt- druWWgell ru r riuvim W a*chrrftMs1mA MLS-gearberrer. Iu der dar ruf 7o ;?mijunts hrrtor die Deur-.-Den^ Mrftiir ^eisdmxnr. daß T tt .^ g rt Vertrag über ^ Öen Waffatjnilitttnib die Fvrmet anfgr- mmmat nx"dse r beß jbtat UnrerWmdlnngen aber einen örrmdk-n -LSürtise« ^-enE'ich wno Sollten. Die ita ie» sche« Krieg4sch»lden. Berlin, 1L Dez. Die italienischen Kriegsschul- u e n betrugen am W. Sepkember 1917 fast 26 Milliarden Lire. Deute dürften sie sich auf M Milliarden Lire belansai. ivodnrch die ge amren St»ni-HchstUd-'u Italiens, die bei KrieySerntritt 15 Miili- ard6u betrugen, auf 46 Milliarden fteitpat würden. Das ilalKnifttc .'LLtkionaMermKgen wird mrf 75 bis höchstens 100 dMlliarden Lire Sehcl^-yt. V«ns?naS Krieg4Eär««g. - . Aen york, 11. Dez. .WTB.t Nentermeldnng. Pancvna hat L.e )terzciüjA\ 11 gamt den Dneg erklärt. ^ ^ ttm Portugal. L isntbon, 12. Dez. BTB. Meldung der Aaetiee Vavas. neue Misisterium' setzt sich wie folgt zusaiunken.' Vorsitz und auswärtige Angelegenheiten, sowie Kmeg- Lrdon :o Paos. Inneres: Mach-ado San tos. Unterricht: A.rredo Magclhaee Justiz: Mora Pmlo. Leffenrliche Ar- deuten: ,relreianv Cofta. Marine: Srefto Brane, Handel: chavier Eltoves. Finanzen: Santos Fiegns. ^dvlonien: Abg. Lamagnnn Barboz-a. * * * Der türkische Bericht. . .fionftantinopel, 11. Dez. .WD'B. WnMchsv Tages- ^^Wt- L r n a i f r out: Keine besonderen Ereignisse. M e s 0 1 > 0 1 a nt i c n: Unsere Truppat folgen am Edham und an der tvmlu den zurückgehenden ierniftichen Abtei lnngrrm Hrndenburg und der älrieg iu LftasriLs. ^ £ cl i in ' dlus DeLtsch-Ostafrifa ijt gestern der inuaibruat des -Generals v. Lertorn Borbeck nach Borrugiesisch- ^ltainka genreldet worden. Aus eine vom Kommando der Fchritz- kupven über die)q neueste kühne Tat erstattete MeldMkg hin hat Generalseidinarschall v. Hindenburg mr Sdaatchekretär Dr. ^ols folgendes Telegramm gerichtet: Das Fchntztrupvenkommattdo hs: mtr Meldung gemacht von der neuesten Waffentat des .neues unserer ostasrikonischen Zchutztrnvve unter General von ^ettow-Borveck. Nach den letzten Nachrichten schien es keinen -r^. Xai cm ~ ?r quguust:u einer bestimmi.m poli-ifchuk Bartei os« recken. Drest DesilchitMüinkre gelleK für Negierung. Bei der BevÄSerung dar- -. crrkfkv'mnren. als ob der Bramre Mgunst-a k boreingenctzumei! sei. Dan )8vantteu, be''anders den politischem Beamteu. 11 t also eine gewisse Zurückpalunug auzuraten. Die parla- Menrai ifch^ Tättgstier der Beantten foattn: Datei natürlich nicht in Bettack . Tiefgehende M-ernmrgsver.schiedenheiten machen sich leider im geltend. Da Dürfen die Boame:^ nickst dazu beitragen, di.'stn. Rist ns-ckc wertrefert. Wir Dionen eamst. wenn :vir die dc mnteil davon strtröalidn, der Mnlstil ''amtliche Beamte.-: der i.t- :nck. >:r -rvaaitBc cukot bcstimmkeu Partei »at icm 11H- r ’v Petersburg . IS. D»z. (Wttb Meldung der Petersb. T^egraachenagenrUr. Der Zweite Kongreß der Bauer n Ab ge 0 r d net^n pmefo: eröttMt. Lrr Vorsitzenden wnroe Marie '$9}'jü>m*c Yizit 260 gegen 230 ötintiKetc, die auf Tsch-rrnow gswM:. FrDL ^chrwow»r erflärte. daß in der ^sth^critD Rustkand^ dre Macht zum echrsn, Male in den Händen >r berrnr r- rege, und daß die Arbeiter- und Sotdatenral: ur - ,n t ejtai rzPat lstst» mürben. Die revoiuttonären Sozia- ' Lau^ imy Byffttzermki sHLtzch» allein Ci: Inrer. Massen stckr irsWt Mmkareu. Frau Spirrdowita 'schätz ' ^-eo^nrtt den Worten: .Mir beantragen einen Beschluß' Daiz öit -ouDeräjrmt -m Arbeit ec- und Soldatenrare mir der -oaverämrät des BotSks gtecktzdedentend 'ein soll." Der Konarch; 'mnoetr Bertolt. . Berlin. 13. Dez ilnqefLhr 150 Wahiergebsisse für die »»»rt pr uau t e vt PErsbu.rg sollen distzer nach englischen Mel- dmr^r besMnr kzn._ ^chch-on die LitzMgen bisher uuNt deg»nnen konAten. getnz es. dritz der für oe» Instrmmenrritt der Konfntuaiue MrMseKre Tag. der letzte Di-mstag, irr Rußland gefeiert werden Efltf- fetwöitrawto MikitärÜmnree n>werte die Arbeiter urtb L-old-tten '& eurer Maf>:noen '.ujtx^tiüv. auf mit der Parole Nieder mcr Len &&nmx ' errrr kaiebzn 1 zat Kvririlofi! Nieder nrit der IS » Mt fa .a»Wn * en mit ^Eolz erfüllen und gereicht chnen zu hoher Ehwo.' , ' ^ Staarsiekretür Soli. Induffrielle ius Hauptchuartier bernsen. < "l in,. 13. Die Vorsitzenden des Kriegsimssebvffes der j Üffifo* ^»dEre. 5er Vvrntzen.de des Zentralnerbandes deutscher Lmü>rat a. D. R otger und der Vorsitzende des Emndes der ^rv-usttrell-eii, Kommerzienrat ans Große Hauplgnartter berufen worden. Vorsitzeiche des Friedrichs, find Sr«»rd»«g »«« »rühere« Aar««? , l.? l-n. Jio& eratr Londoner äuM-Wvrtoun« beriu.. t * »«««"; A»'. r« kMknch« »East in -»Mfinmn m> 'fr^.air^ IX >f" vo» ssittt« Wächtern geliytrt S«p«»'iche rr»»p«« in Wk»di>»»st»,. n, ^*J t dSTB.) Meldung des Riuterichet! Bureaus. Die „Times - meldet aus Washinkfwni Tie Nack- richt aus Tokio, daß r» Wladiwostok javar-iiche L r u v 9 t n anuftemuKH vei«n, wird von der iavaniilxn Bot- Aa>r twttatigt. Es wird ttflärt, daß die Japaner l-chnische -.^voen nach B!adrwo.tok geschickt hoben, um den »osti- als Endpunkt der stbrriichetr Eisenbahn zu betreiben. «»» Italien. ai /?**”' P' Italienisch« Blätter bringe, lange Auszüge aus der engli^en Presse über die Tchwierigkeilen der Truvventransborte nach der italienischen Front — Ein ^fw verlängert die -.tetlungsfrist sür Deserteure bis zum .TÄS ÄÄS SnÄfS. 1 fcSSSS «"'"»•‘■"“I'» *w U!iSW.M?L?8S-LLW.-x rügt tWtwntnuvb Aktien ohne die vorgängige Eimvilligung des ßö,ie ' t> unttrgebracht werden Dürfen. Wer- **Vj*ttben ^ahlungenandasAusland durch die Er- ^tmigemer Devlsenzentrate geregelt, der das Monopol für Qufjtrfraib Italrens eingeräumt wird - Dez. WTB.) Meldung der Agentur Ste- f .irrt*.* '"V'-^ Ko, ^ . r- r v ' baß ein- grotze Reihe von Knegsgesettschasten E>nsulu:monowle! wr Leben^mrull. tndnftrrelle Rohstoffe und Wnrwk erbatttn staben. Tadvrck rst eme schwere Schädigung der Volksernährung und m uitf;c;r Orai:.i.,. i: iuir nicht nur. um den Krieg zu W«7r'ni:.n, sondern, auch um unsere großen .AjufgaLcn nach FcretcsvSschlust zu erfüllen. (Beifall.) Abg. Kanzow (F. Bp.) begründer de? stwischriiLi^-n Antrag. Unser Volk ist MK auf seinen BeasrLcnchrnd, wir brauchen aber ein fonschrEtliches BoamckenrLckr. Der Redner wendet sich gegnt den Ä.gtt-rdnstzcn Fuhrmann mC .r-ir'i ihm m. daß er ferne Uesterzeugung oftmals gewandelt habe. Redr«v.ckbrkd«t m:\tt au zahlreichen Beispiele» die Tätigiseit der BatersandSchrrLei in der Provrw'- und ks-mmr zu dem Erge: «ri>, drst dief'r Verein den .. m tnwve;; ,-afCnr arnsd-.r"" «esrr, W )r-t L-b-n kc.' freii.-t st'-ch - Cn r rickruNg sind. (Bch'.'-ck. links.'- Al e. v. H e n r. i w g ( D c cl; I i n sonst: tv.;t ^mter großer Unruhe der Linken den Ausnstwungrn dcS Abgeordneten Fuhrmann brck und boznänrelc die Ziele der BsIerlaudKparrei. Es gibt Parteien.^ die wir bekämpfen nrhssen. unv die aua die Beamten de kämpfen müsseTr. Lärm bei den So-. Ter Erlast des Ministers dev .Innern gibt zu U7rklarh<ül.en Anlaß. Tie Batertanve-vartti iollbt die Stimmung im Laude höchstebeu. Tie Regierung \yat Streit«* fragnt ms-Volk lnneingewvrfen, die die Stimmung im Lande be- emträchrigerr Das Fwiedensgerede bat iebr viel geschadet. Leien Sic eit Reden vorr (vieateRceau und Lloyd George, das ist,.die Tonart, wie man ein Volk zum Sreges-nnllen aufpeittcht. -Beifall rectitsst . Abg. Be ver-Neustadt 'Ztr.) beanrragr. beibe. Mirräse. einem Ausschuß zu überweisen. Mg. Leinert (S-oK.): So lange der Standpunkt der Nd- Gerung dem der Rechten enrsprickt. verlirugt drei«, vast die Beamten die Regierung unterstützen fallen. Eeht die Regierung ein^ mal andere Weg»?, dann sollen die Beamten nach dem Willen der Kenstroalivr'n dw> Reckr Halen, auch gegen die RegienmgspolitÜ zu stimmen. Die Parertantspirt«! wirkt zecheye,-' und verhäng- nisvoll. Aba. Merk in irkonsst: Das Wort ..imenuinfffct" tit dem Erlaß ist nnangebrackll. mit demselben Reck, rbunte man -age». das Berst'.stbrn des Ministers 'des Innern im Amte wäre uner- wnusckft. Heirerk'nr. Wirkliches Maten-U ist geo-.-n ln Brtrr« landsvanei hrr nickt vor gebracht tvord'.m. ne will nur -n un glücklicher'. Frieden verhindern. Beifall rechts Ein Eintrag auf Schluß der Äusspr .che wird gegen die Stimmen der Linken angenornmen. Dir beiben Anträge gehen ccn emcn AuMchuß von 21 Mit^ $itbecv. To-nnEag. U Uhr: Kvhlenv-»n'orgunz. Schluß 5Vr Uhr. industriellen Robstosst>edans herbeigefülin lvordei: Dr Meßer fragt an ob der Reickskan^er bereit ist. der Frage der baldmbq- lrchsten Be,erttgung der Prrvannonopvle der Kriegsges-elttckkotteir und damn der wrcktigr» Frage der W-iedercknsekung de-s -zaen Handels un Interesse der B?rbra)lckxw und besonders des Mittelstandes naher \u treten. Ferner, fragt Dr. Rieß kr. ob der Reichskanzler brrelt nt, die Znlanrgknt und RechrsgAtigknt der in den ernretnen Bundesstaaten erlassenen Ausfuhrr-erlvte in Jwuta auf Lebensmrttel und die laldmögbichsck Aufhebung des häufig fall volltgen Ausswlusses des freien Handels tn LebenEirteln einer erneuten Untermchung^unterziehen zu. lassen? Schließlich regt Dr Hetzer «m nut den Stillegungen und Zusammenlegmkgen indu- strteller Betriebe ?im Zentralstelle Kn hetrau-m. « Berlin, 12. Dez. WTB./ Der ,,Reict-eanzeiger" vei' öllentlrcht dre Ernenmtng des oisherig-en Direktors im Reichs" amt des Innen, Lewald zum Untcrstaatssekrrt'är im Renhsamt des Innern. m prenßisches Avgeordnetenhanr. 106. Sitzung. Mittwoch den 12. Dezember 1917. 18 r/ Ach Ministertisch: Tr. Friedberg, Dr. Drews Die Beamten und die Vaterlands Partei Ans der Tagesordnung steht ein Antrag Fuhrmann hutii 6er auch von lsm'ervattden ittit freiionstrv-atioen Abg^rbner^» unterschrieben ist und die Regierung ersucht, dss den Staat^bemnr»! veriassuNjMnaßm zustelmrde Reckrt d^c wlitischen Betätigung un^! Zurücknahme neuerdings versuchter Einsckränkun-gen >'ut>er-urselten Mit der Beratung o dienstliäiein zur Betatig-tuA ^ir politische Bereinigungen ansturDrdei-n ^ Abg. Fuhrmann (natl ): Ich spreche nich' im Nsu'rm "'einM- Partei-sondern nur im 'Aameu bet Untruzeich e \-.±x Anträge. t>r sicti au, eine Verfügung des Mincsters oek Innern vorn l tLh? r Mdt, noch der es unMvünscht ist, daß die ^Zemnten. insbesondere he voltttschon. m Wort und ^ckm'ft sstr die Bestrebmiqen der La?^- stmdspartn emtoetew Ter 'Ausdruck „uieeunünscht" ist «i«n Berl ^ " E ke lten. Schm: früher sind derartige Versuche, die faei, •4‘wtmÄn ansutanat, znrüchgew.esen morden L» von nw, nm 'freunde ^dwtfcr m knmr wrnnllierttm Erttäcnng. Auch Für» .Btl-oiv M er-chrt, >rß ec awrorfe sr 9 eu amen ^S l y iO e p Ans Stadt und Sans. Gießen, den 13. Dezember 1917. Zur Kinderwäsche-Wochc. Denn früher ein Äindlein zuru Lel'-en erwüchte. Tie funge Mutter an alles dachte. Sie sorgte für Tücher, für Windeln, für Röckcheu. Für Kleidchen und Iäckcketr, für Schube und Säckchen, Und nähte dem jungen" schmn heimlicherweise. Die erste „Hose" zur Lebensrcise. Ihr träumt' sckwn, er spränge in diesen Hosen, Verbaute im Spiel die ganzeir Franzosen. Und sah im Geiste den Springinsfeld Schon kühn erobern die ganze Welt. Wie traurig sitzt jetzt das Mütterlein. Die Hände im Schoß, beim Lanu>enschein. Hat leinen Stoff und kann nickr nähen. Muß sorgenvoll in die Zukunft sehen. ' Nackt liegt dos Kindlein in Mutters Arm. Nur ihre Liebe hält cs noch warm. Drum alle ihr Mütter im ganzen Land. Gebt, was ihr stndet. dem Säugllngscwrb'and? Ein jedes Läppchen, ob groß oder llein. Gibt doch noch ein .Hrmdcken rür's Kindelein. Äle Lesung. Jäger Kurt Müller. Sahn des Oo« alter \tmi istär. erhielt das (5isenu! ** A u s z e i ck.! nun rickrsvottzsttnws n. D. Kreuz 2. Klasse. _ I ** K inde r w ä sch«- W 0 ch e. Die Änsammluug von Spenden findet am Freitag in der im heutig«! Anvigeitteil .u:gegeben«! Weiie stall. ** X 1 e ü st fi h L. In der Zeit vom 19. bH 27. Noocmt>er h»ue« ans einem Güterwagen, der sich zu der angeführten Zttc rur Rep» ratur am hiesigen Bahnhof befartd, 5)76,7 iftib)-mm« KvnfumG goudwckäse im Werte von 3127.44 Mark entwandet, ferner auS einem anderen Wckw'n. auf dar Fahrt vo>? ftasstl. Gießen Tri«. Dicdenlohen. Metz 60 Paar Müitarbergsckmh,'. geswmoelt B. A. XI. 33 gestohlen, und aus einem Hause der Süd Anla.v' dahi« em Paar gelbe, zwei Paar schwarze Chev rettur mit Lackrupoen und zwei Paar schlvorze Herrenschnürstiefel. (Hröfee 30 und 3L Wer über ton Verbleib der gestohlenen Sacheit und ton Täter LLuslunck zu >, 7 kben vermag, tmrd gebeten, dies der bien.-m *'ri* minalPolizei zu i.relden. ** Äül Hotel Fürstenbos tritt am Sonntag 16., MtM-j tag 1<. und L.reN'ttag 18. d. M. Oofö Latory. der Mamt mit bem 6 . ^mrt, aut. Änehe Anzeige. ** Dentschie Vaterlands Partei. Eine üfstntlichk Versammlung de, deutschen BaterlandSpartei findet am SanOtaa abend im Fstksteudof itatt. Professor Küntzel wird über das Tbema „VerstäsNdigrmgSftiedeu" sprechieu. Siehe Anzeige. «'Berichtigung. .Herr Geh. Oberregierungsrat Prof. Tr. Assmann macht darauf aufmerksam, daß in der gestrigen Beilage „Zuschläge und ^rordimugen usw/' einige Verbesserungen erwr^rlick sind. Jag der Tabelle auf der ^lveiwn 'Seite, nach! „hatte in deni harten Wlliller 1916/17 verbrauchen dürfen", muß in der vorletzten Spalte au Stelle der Zahl 144 die Zahl 114 sieben, ziver Zeilen darunter die Zahl 4.6 für 4,7. Lundkreis Hieben. ** Taubringen, 1-9. Tez. Ludwig Sch äfer und Otto Schäfer erhielten das Erserye Kreuz, z.veiter Klasse. ** Lich, 13. Dez. 3>n, Uirtervffizier Hermann Stein, Inhaber des Eisernen Kreuzes, wurde die .Hessische Tapferkits-' medaUle verliel>en. ** Münster. 13. Dez«. Tein Gefreiten Theodor Heß, Inhaber der Hcssftchstu Tapferkeitsmedaille. nrurde das Kriegsebren- Zeichen in Eisen verliehen. Kreis Büdingen. £ Bad-Salz hausen, 13. Dez. Tie Pachtet des bisherigen .üuryausPanters Eunicke läuft in Kürze ab. Er tot daher i m Gustav 9totb Ww. in dtidda ihre Hiesige Billa ..Viktoria" qekauil mW auicki bereits bezogen. SKu Inventar aus dem Kurhaus hat er versteigert mrd dabei ganz ungewöhnlich, hohe Preise ^-zieU. Tao dem Grvhh. Haus gehörige Bad nebst allen dazu gehörigen Oriellau, Gebäuden und Ländereien wird an eine Aktieu- v'ellichatt am dreißig^ Jahre ivarpachet unter der Betätigung, daß die Gemeinde Bcw-Salz-Hanseu die Kosten firr eine neue Wasserleitung und die Kanalisierung des «gairzeu Badeortes übernimmt. Sie sind am 200 000 Mark geschätzt. Der hiesige Olemeiudeoor- itand bat zur' Uebernahme dieser Bedingeng setzt seine (Genehmigung .rteil i Damit ist das letzte Hindenns zaim völligen Abs blaß teo Pachtvertrages gefallen. , N i d d a . 13. Dez. Metzgerinerster Rudolf R i n g s h a u s e n. stiftete für jeden der 219 Feldgranen von hier 2/Mettwürstchen von einem Pfund als WeihualMgescl-enk. Kreis Lauterbach. rr Schlitz. 13. Tez. Fürs Vaterland siel Musketier Karl Thöt, Sohn des Lokomotivführers Thät dahier. — Rimbach. Tür die im heMfchpn Lehrerheime weilenden heimatlosen Urlauber drei jgrotze Körbe mit Obst ge-« sammelt. Für Weihnachten sind wieder eine ganze yljuzahl heimatloser Soldaten nun Aufenthalt im Lehrerheim mrgamvldet. Starkenburg und Nheinhessen. l Darmstadt, 12. Dez. Der Proviuzialausschuß von Srarkenb-urg fällte in seiner letzten Sitzung zwei für industrielle Betriebe wichtige Entscheidungen. Seit Jahren schwebt ein Ein- wruchsveiiahreu gegen die Einleitung der Abwässer der Haarwäscherei von Nathan .Heß in Lörzenbach i. O. in die Kinzig, welches von den > befriedigendes Ergelmis und zeigten, oaß die Gefchästsfüh- rung in guten Händen liegt. Im Interesse der Genossen schäften. liegt es. in der Person des Lagerhalters einen gewissenhasleö kreuen Marm zu besitzen. Er soll nur der Beauftragte des Vereins, nicht aber Vorstandsmitglied sein. Eine sorgfältige Jahresinventnr, bei der aber diesmal nicht die hohen Verlaufs-! preise anzusetzen fmi>, ist unbedingt erforderlich. Noch mehr als die Konsumvereine gebvn die Kreditgenossenschaften ein getreues Bild dch Zeit. Dabei zeigt sich die erfreuliche Tatsache, daß die bei den Vereinen stehenden Hypothekschulden sich bedeutend verringert Haber,. Sehr erfreulich ist auch das Anwachsen des Staatspapierkontos, insofern in richtiger Würdigung der Lage unseres Vaterlandes die überschüssigen Gelder bei den einzelnen Kriegsanleihen, die die beste und sicherste Anlage darstelleu, angelegt wurden. Sehr wichtig ist es, daß diese Papiere nach dem Kriege, wo das Bedürfnis nach Geld wieder bedeutend größer wird, eingelöst oder beließen werden können. Aus diesem Grunde wurde mit Recht daraus hingewicsen, das überflüssige Geld möglichst kurzfristig anzulegen, um es bei Bedarf, der nach Friedensschluß sicher einsetzt, rasch zur Hand zu haben. Diesem Gedanken wird durch die Reichsschatzaulveismigen, .die zurzeit von dem Reiche für gewisse Termine verausgabt werden, in bester Weife Rechnung getragen, da die Gelder zu 4 5 /ig Prozent verzinst und in vurzer Zeit nach Wunsch wieder zurückgeholt werden können'. Es wird also durch den Erwerb dieser Reichsschatzanweisungen ein doppelter Zweck erreicht: Wir geben dem Reich die Mittel, die es braucht, um die Grenzen zu schützen und den Feind zum Frieden zu zwingen, und hm uns selbst den größten Nutzen, indem die Gelder gut verzinst werden und bald wieder zu haben Und. Die Prüfung der Jahresrechtrung ergab keinen Anstand, to daß dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt werden tonnte. Auch die Aufstellung des Jahresvoranschlags für 1918 wurde anstandslos genehmigt und die seitherigen Vorstandsmitglieder wurden durch Zuruf wiedergewählt? — Der vom Verbaudsdirektor Mäher angekündigte Vortrag über beschränkte und unbeschränkte Haftpflicht nvußte der Kürze der Zeit ,vegen unlerbleiben. Nur^ wies der Vorsitzende kurz darauf hin, daß ps durchaus ungenossenschaftlich und durchaus nicht im Sinne der Gründer Zei, statt der unbeschränkten die beschränkte 5)astpflicht zu wählen, da sonst die Genossenschaften zu Banken der Begüterten würden,^ wodurch dann der Zweck der Genossenschaften voll- ftändig verfehlt wäre. Nach recht interesfanten Aussührrmgen des 2. Verbandsvorsitzeuden, Hauptlehrers Kn a u ß-Gießen, worin er auf die Wichtigkeit der Erhöhung des Reservefonds, dce tatkräftige Mithilfe der Genossenschaften bei den Kriegsanleihen und die entsprechende Bez-ahlung der Vorstandsmil- glieher hin,veist. schloß der Verbandsdirektor die Versammlung. Handel mit Schweinen und Preise für Schlacht- schweine, sowie Handel mit Spanferwn. Da die Bestimmungen über den Handel mit Sctüveinen, namentlich smveit dieselben für spätere Haussckstachrungcn tostimmt ll?^'^Euerdiugs Aeuderungen erfahren haben ulid auch die Preise für Schlachtschweine geändert worden sind, werden dieselben nach- stctond noch einmal kurz wiederholt: Dio Veräußerung von Schweinen mir einem Lebendgewichte von^'mehr als 25 Kilograinm darf, auch wenn es sich nicht um Schlachtsclnveine handelt, nur an Beauftragte der Viehhandelsoerblinde erfolgen. Ausnahmsiveise kann das zustäMge K'reisamt Züchtern die Genehmigung zur srrnhändigen Veräußerung und zum frethändigen Erwerb von Zuchtschweinen Zuchtebern und Zuchtsauew mit einem Leben dg ^nsich: rum mehr rüs 25 Kilogramm gestalten.' Für Hochzuchten darf diese (Genehmigung nicht tuusagt rrerden. Ob eine Hochzucht vorliegt, eutz'ck>eidet die Landwirtsrbafts- kammer. Tie übrigen. Besfiinmungeu der Bekanntmachung vom 5. November 19ll? über die Regelung des Fleischverbrauch und den Handel mit SckMeineu sind, soloeit sie hinsichtlich des Erwerbs von Einlegsckm»einen Erleichterungen vorsahen, vorläufig außer, Kraft gesetzt worden, um eine bessere Aufbringung der zur Scküach- tung bestimmten Schweine sicherzustellen. Ter Bottstänoigllnt wegen sei envähnt, daß der geluerbsmäßige Handel mit Ferkeln und Läuferschw-tinen in, Lebendgewichte von 30—50 Pfund' nur den vom Viehhandelsverbanü zugelasseuen Heuchlern zusieht. Bei dem Verkaufe von Schlachtschloeiuen durch d^r Viehhalter besteht bis zum 15. Januar 1918 ent Höchstpreis von 79 Pfennig für das Pfund Lebendgcwickst. Zu diesem Preise tritt bis zum 15. Januar 1918 für jedes Tier folgender Zuschlag: bei einem Scbwein von mehr als 15—30 Kilo 18 Mk. von mehr als 30—45 Kilo 14 Mk. von mehr als 45—60 Kilo 10 Mk. ^ von mähr als 60—75 Kilo 6 Mk. Ter Verkauf der Spanferkel (bis zu 30 Pfund Lebeichgewicht) ist bis zum 15. Januar 1918- vollständig freigegeben: das Fleisch derselben ist fteisctzkartenfrei. Es kann also jedermann bis zu dem enrähnteu Zeitpunkte Spanferkel, unter Einhaltung des Höchstpreises von 1,40 Mk. für das Pfund Lebendgewicht, erwerbe?, und schlachten. Vom 15. Januar 1918 an darf der Verlauf von Spanferkeln nur au Mitglieder der Viehhandelsve,bände erfolgen und der Höchstpreis beträgt dann nur noch 1,10 Mk. Hinsichtlich der Hausschlachrungeu und der Abgabe von Speck aus Hausschlachtungen sind Aendenrngeu nicht eingetreten. Es wird jedoch nochmals auf die Vergünstigungen hingewiesen, welckse diejenigen genießen, die Hausschlachtungsschweine vor Erlangung der vollen Schlachtreife schlachten. Schrveine unte? 50 .Kilogramm Schlachtgewicht u>erden nämlich ipit 700 Gramm, ^»ck-weiue von 50- 60 Kilogramm Schlachtgeimchr mit 600 Gramm aus den Mock eltropsverbrauch angerechuet, während bei allen schwereren Tieren eine Anrechnung mit 500 Gramm für den Kopf und die Wocl-e erfolgt. Bei der Hanssckstachtung von Schweinen mit einem Schlachtgewicht bis zu 60 Kilogramm ist der Hausschlachter von der Speckabgabepflicht befreit. Brra-ussetzung für die Erteilung der Genehniigung zur Vornahme einer Hausschlachtung ist, daß der Selbstversorger daj Schwein nnndesl-ens 3 Monate in eigener Wirtfchast gehalten bat. Ta die für .Hausschlachtungen bestimmten Schweine jetzt möglickcht bald zur Abschiachhrng gelangen sollen, sind aber die Gwßh. Kreisämter neuerdings angetviesLil worden, von der Einhaltung biejer Mästungsfrifi zu befreien, jedoch mit der Ein- 'chräntung, daß in pauschal tu wgen, in denen die Schlachtung eines HaussckLachtungssckweines früher nicht üblich gewesen ist, die Ge- elfMigung zur HaussMachtung jedenfalls ochie Einhaltung der MästuugSfrist nicht erteilt tverden darf. J^r Abweichung von 813, letztem Absatz der Verordnung vom 19. Ocktober 1917 l-at der Staatssekretär des Kriegsernährungsamts ziMlassen, daß auch diejenigen, die aus früheren Hallsschlachtungen uoch> einige Zeit versorgt sind, erneut Hausschilacli-tunge» ooruehiuen dürfen, sowie daß das Fleisch auch aus Hausschlachtnngen. welck)e noch im Jahre 1917 stattfinden, dem Hausschlachter zur Selbstversorgung bis zum 31. Dezember 1918 beirr,,e:i loerden darf. Natürlich muss' bei Bemessung der dem Selbstversorger, zu belassenen Fleische menge auch diejenige' Zeit voll .angerechnet werden, fi'ir tvelche der Selbstversorger auS den frütohrn HauSschilachtungen schon ein» gedeckt ist. Die vorenoähnteu Maßnahmen, insbesondere die aufgeführten Vergünstigungen und die weiter veranlaßte stärkere Ailfbringung von Sclckwbt'ckwei'N'u giwingere,'. (Gewichts toben ihren Grund in den sä'-unchelt Vorräten an geelgneten Futtermitteln. Es ist nicht möglich, Schwnnue mit Kaltoffeln allem groß zu ziehen, geschweige denn zlk mästen. WackZnde Schlveine sowie Ferkel und Läufer lassen sich bei reiner Kartosselsüt:erung nur gerade am Leben n- haltkn. Um an Ostnvicht zuzunehmen lind fett zu werden, braucht das Schwein „eben den Kartoffeln (oder Rübenl ein eiweißreicku's Beifutter. Dies ist jeden, Dcchveiuehattec bekannt und überdies durch Versuch' fest gestellt. Als eiweißhaltiges Beifutter stehen jetzt, nach Aufhören des Weidegangs und der Grünfütteruug, für Schw'eine. abgezcton von den Zucbtschveinen. für die eine kleine Menge Körnersutter zur Verfügung gestellt werden konnte, nur wenige Arten von Futtermitteln in geringer Menge zur Verfügung die al>er grösstenteils für die Fütterung der Pferde so drrngliäi. bc* nötigt werden, daß sie für die Sckrveinenwst nur in bei'chränftew Umfang lxweitgesteilt loerden können. Auch die übrigen Bnsutter- arten ,ind nur in sehr begrenzten Mengen t>ersü.gbar Ta aber der Lcrudivitt. sollte er rmstllvckt beim Mangel solchen Beifutters den Versuch urachcn. seine Schwernc nm mit Kactofseln zu bald sieht, oaß es hiermit nicht gehi, unterliegt ex leicht der gvotzev BersU'ckMlg der verbotslvidrigen Verfütlernug von Futter- uno Brotgetreide, indem er sich damit enlstststdigt, daß er füttere, der Mlgcmestcheit keinen Abbruch tue. Trc Gefahr erhellt, iveuu man bedenkt, daß es^i uh um mehrere lürUio- ucn Schtveine hantolt. ,nid daß einem S-.stvein im Frieden em Mehrfaches der jetzigen Tagesration des . e.^ck-eu au Getrewe gegeben wurde. Unser Vorrat au Getreide gestattet aber erne Ivla* verbotstvidrig«' Fütterung in keiner Weise. Hinzu kommt oic Befürchtung, daß bei ausgedehnter Sch nein ehaltung liich nur nam und verdorbene Kartoffeln, sondern verbotswidrig auch zur meulLk> licton Ernährung geeignete 5tarbosfelu zur Berfütterung gelangen. Die Sicherstellinng der menschlichen Ernätn'nng bei dem unzureichenden Ausfall der Bvvtgetreidc'entte erl-eischt aber die aller- größte Sparsamkeit mit den zur inenschlichen Ernährung geeigneten Kartoffeln. Tie nach Durchführung der notlvendrgen Bsr- ringerung des Schweinebestaudes bis auf die Zahl der Zuchttiere übrigblejberrde'n Futterkardoffeln werden aber dringend zur Fülle« rmig der Zugpferde, des Spann- und Milck)viel)s benötigt, so daß von der Unmöglichkeit der Verwertung dieser Kartoffeln kerne Rcde sein kann. 2brs allen diesen Umständen erhellt, daß die beschleunigte Abschlachtung aller Schweine, solveit es fid) nicht um Zuchtschtveme handelt, eine vaterländiistL Pflicht ist. Nachdruck erwünscht.) ©ctricht^iaal. I. Tarmstadt, 12 Tez. Vor einiger Zeit erlitten durP nmsangreiüe Treibriemendicbstähle der Betrieb der städtischen Darre und einer gvoften hiesigen Damps'tyÄchkrei eine empfindliche Störung, die sich in der Stadt sel/r fühlbar machte. Als Täter wmrden zwei Soldaten Äk. und F. ermittelt, die vor einiger Zeit M/z bzw. 2 Jahre Zuchthaus erhielten, die sie gegenwärtig oer büßen. Ein Nachspiel hatten jene aufsehenerregenden Diebstähle dieser Tage vor der Strafkammer. Die Eh.lfmu des F. und die Geliebte des anderen, die geschlissen ' Elise E., sowie der Sattle^ meister Otto O. hatten sich wegen Hehlerei zu veranttvorten. O betreibt als Spezialität die Ausbesserung von Treibriemen, war sehr geachtet und für die größten Fabrikbetriebje hier tätig, ^luch bei der städttschen Darre wurde er nach dem Diebstahl zuge-- zogen. Er hatte die Treibriemen als angebliche Kriegsbeute" gekauft. Er. bisher unoorbestrast, erhält 6 Monate, die M. drei Monate und die E., die noch, eine Erpressung verübt tolle, acht Monate Gefäu.gnis. - Ein 15jähriger^ Wormser Hilfsarbeiter erbrach einen plombierten Güterwagen aus dem Ossenbacher ^ghnt" lws rmd wurde dabei abgefaßt. Er wurde zu zwei Vüonacen Gefängnis verurteilr, wird aber der bedingten Begnadigung empfohlen. Ein 16jäl>riger Diensikneck-t aus Wemdcim war bei einem. Landwirt in Lörzenbach i. O. bedienstet. E, hat während seiner Dienstzeit und später seinen Dienstherrn bestohlen Bereits . einmal bedingt begnadigi, erhält er diesmal 8 Mvnate Gefängnis. I Tarmst adt. 12. Dez. Soeben aus dem Gefängnis entlassen, verübte der 34jährige Taglöhner Georg Michael H a n s ck» u d von Roßdorf in einer Wob'UtNg in Darm stad-, alsbald einen neuen Einbruch, wobei er 75 Mt. in bar und verschiedene Gegenstände erbeutete. Er ,>erriet fich selbst durch größere Ausgaben und wurde heute Au 2 J-ahren Zuchthaus imi> 10 Fahren Ehrverlust verurteilt. — Die Steml»auer Jod. Peter E l) n; i g 13 Jahre alt ■ und Wü lelm R u nt'irrff III. ,37 Jahre alt) au' Höchst i. O. verübten zahl reiche Einbrüche. Scrw» m Jahre 1910 stahlen sie zusatnmm ein geschlack tetts Sck,rein in S.inv-bach. in Höchst ein Bund Sperrhaken. in Rvseniu-rg drei Itonst. in Müllltoun a. M. zuto Zentner Tarier- wurst, die per G^emeftrde getorten. Lei dem letzten Dieb stad! wurden sie überrascht und flüchteten unter A'. mbe von Schüssen und unter Zurücklassung ihrer Beutt. Ehnng verübt- außerdem noch einen Treibrien tendiebstal.il in einer Sandtocher Mühle und Rummel einen Fahrraddiebstahl in Groß-Umstadl. Elimig erhielt 10, Rummel 9 Jahre Zuchthaus rmib beide. lOjährige'a Ehrverlust. Letzte Uachrichlen. (WTB.) GroßesHauptauartier, 13. Dezember (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Krynprinz Rupvrecht Bvn Dirmutze bis zur Lys und südlich tron der Scarpe zeitweilig erhöhte Ärtilrerietätigkeit. Oestlich- L-on Bullecourt entrissen unser? Truppen den Engländern metzrere Unterstünde unb nahmen sechs Offiziere und menmddreißig Mann gesungen. ZlvistL-fil Mneutzres und Bend UlilLe h.chcn sich die schon am Astend lestßaftrn Artilleriekärnyf^ h 'nte morgen verschärft. Auch wirblich von St. Quentin gesteigertes Feuer. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. In Berbindlmg mit Erkunbungsgefechten lebte in einzelnen Abschnitten die Feuertätigleit auf. Oestlicher Kriegsschauplatz Wie vereinstart, beginnen heule im Befehlsbereich des Generalferpmarschalls Prinzen Leopold von Bayern die Ber Handlungen über den Abschluß eines Daffer.stillstandes, der die zurzeit bestehende Waffenruhe ersetzen soll. Mazedonische Front. Crrna-Bogen wurden in kleineren Unternermmn- gen eine Anzahl Italiener mid Franzosen gefangen. Italienische Front. Bei Schneefall und Nebel blieb die Gefechwlütigreit gering. Der Erste Generalauartiermeister Ludcndorff. Berlin, dni 13. Dezenwcr. (WTB. Amtlich.) Leichte Streitkräfte unter Führung des Korvettenküpi- täns Hrinicke toben am 12. Dezember, morgens, dicht unter der englischen .Küste v^r der Tyne-Mündung den feindlichen Handelsverketo angegriffen. In erfolgreichem Gefeckit mit den englischen Borvosten wurden zwei große Da-npfer und zwei bewaffnete Patrouillen-Fahrzeuge versentt. Unsere Streitkräfte kehrten ohne eigene Verluste oder Beichcidigur.- gen zurück. Der Chef des Admiralstabs der Marri», * ZranenlMe (snmmung. i. Köln, 13. Tez Die „Köln. Volksztg." meldet aus i Schlveiz: Die „Stampa" erklärt die s'Taieri.te C.;\~ V- rr . der eiu^re a.rr bare Weg sei der Abschluß eines Komprouiißft-iedeus. Dampferzusammenstoß. Tarragouo, 12. Dez. (HavasO Drei Meilen von ft Amettlla ereignete svh, eru Zusatumenstoß, zwischen bi ttalwutschet! Dampspr „Eavour" rmd einem aud^u Tamv glercher Nattoualrlät, dessen Nametr rmtokamtt ist Ter- La von sank. De Ftchrgüstt konnten gerettet werden. Buhe eanft, du arutes Her«, Du hnat den frieden, wir den Schmerz. Denk, wie ist dir nun so wohl, Da du alles überwunden Und so brav und ehrenvoll Einen schönen Tod gefunden. Schön ist^s, in des Herren Hand Sterben lür das Vaterland. O, Vateriand, du forderet viel So plötzlich kam die Trauerkunde, Gebrochen sei dein junges Herz. U Gott, wie schwer war diese . Stunde, Wie unaussprechlich nun der Wie hast du wohl in letzterstunde Gesehnt aichnach denLieben dein. Nun ruhe sanft, du lieber Guter, O braver Gat e, geliebter Vater, Sollst nie von uus vergessen sein. Wer ihn gekannt, wird unsern Schmerz ermessen, Was er uns war, wir werden’s nie vergessen. Fern von der Heimat, fern von Können wir dein Grab nicht R , . deinen Lieben, schmücken, Kuhst du nun aus. in fremdem Trauernd an der Gruft nicht Land. stehn Bei den Helden, die auch noch Auf zum Himmel Woll’n wir fielen, blicken Für das teure vateriand. Denn dort gibt’s ein Wiedersehn. r6UC L e ’ ihn bald in Urlaub zu erwarten, erhielten wir j . un £ unerwartet die traurige Nachricht, daß am herzensguter Mann, der treusorgende Vater seines n II ? e]n eber. gute^-Sch w,egerso hn, unser Heber Bruder, Schwager, Onkel, Neffe, Vetter und Pate, der Ersatzreservist Friedrich Weiß im Leibgarde-Infanterie-Regiment Nr. 115, 6. Komp. treuer PfljchtermUune im Alter von 34 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist In liefern Schmerz: Im Namen aller Angehörigen: Klisabethe Weift geh. Rein and Kind« ABendorf a. d. Lda., 12. Dezember 1917. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung! 07816 Todes-Anzeige. b anz unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser unvergesslicher, hoffnungsvoller, braver Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Pate und Onkel ° ' Schütze Friedrich Schwarz in einer MaschinengeWehr-Abteiiung sein junges Leben im blühenden Alter von noch nicht 21 Jahren am 8 . Dez. iniolge seiner am 7. Dez. erhaltenen schweren Verwundung lassen musste. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Schwarz Karl Schwarz, z. Z. im Felde, und Familie Familie Philipp Harbusch nebst allen anderen Angehörigen. Odenhansen (Lahn), Lollar, den 13. Dezember 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. § 781 !) Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unsres lieben Kindes sprechen wir allen hierdurch unsern herzlichsten Dank aus. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lehrer Mönnig und Frau. Staufenberg, den 12. Dezember 1917. 07820 Die Einsammlung von Spenden in .""v Wfjc.iukrii in 8925D Masche zur Uinderwäsche-Woche findet am Fveitag Ln folgenden Straßen statt: Seltersweg und Maigaffc, Kaplansgaffe. KatHarinen- Wolk-ngaff-, Marktstraße Rittergasse. Sandgaffe, Wettergaffe. Neu,ladt. In Löders Hof, Ticsenweg, Mühlaaffe, Ha^slraße.^ Gabelsbergerstraße, Lahiistraße, Noaheimer Straße, Hardt, Krosdorfer Straße, Schützenstraße. Grabenstraße, Auf der Bach ^^Eemstraße, Dammstraße. Zozelsgaffe, Asterwcg. Schottstraße,' ^ivtd-Anlage, Steinstraße (ungerade Nr.), Steinsiraße (gerade Nr.) Eder [_ straße, Schottstraß e, Weserstraße. Cafe Ernst Ludwig ■ — jeden Donnerstag -• KONZERT Danksagung. Kür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bet dem Htnscheiden unserer lieben Entschlafenen UngmteGtrhtti! zid.Ssr» sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Steinbach, den 13. Dezember 1917. 9046 Bekanntmachung. Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berussgenossenschaft für das Großherzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 14. Dezember 1917 bis zum 28. Dezember 1917 d. I. auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungssrist bei dem Vorstände der land- und sorstwirtschastlichen Berussgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. 9045 Londorf, den 12. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei Londorf. A u m a n n. r'vE R M! EJUN Ö'e K mmimminuMniiuiHiM Hotel Für stenhof:: Gießen Sonntag 16 ., Montag 17., Dienstag 18. d. M. KONZERT: mit verstärktem Orchester unter Mitwirkung erster Gesangskräfte außerdem Gastspiel d. berühmt. ===•■ Jose Labero des Manns mit dem 6. Sinn alles Nähere siehe Plakat Sonntag, den 16. Dezember nachmittag X LA Uhr Saalöffnung 3 Uhr, findet eine große Fremden- «^Vorstellung bei voUst. Abendprogr. statt. Während des Konzerts u. nach Schluß steht Mer/ Labero in den unteren Räumen jedem Zweifler oder zu Wissenschaft!. Prüf, zur Verfüg. _ r Preise der Plätze: m 50 M r, R "- ”• *- 50 M - L «• 1.00M., Gaü. 0.30 M. exklusive Steuer. - Vorverkauf ab bonntag 10 Ubr im Hotel. 07822 Samstag den 15. Tez.7 abends 8% Uhr: Oeffentliche Versammlung im groben Saale des Gattboss Nürtteubof. ^ Herr Professor Küntzel, Frankfurt a. M.: Verständigungsfrieden. . Freie AuSsvrache. 9043D DtstiHKsterlasWertki, Les-kSmei« L-erhjst». Schöne 2.Zimmer-Wohnung, mit od. ohne ^aden, zu verm. ^041_Steinstrabe 3t. Killl ZiflHTIPP 52 fetter* an EUUU1U1IM 2 Geschästsdam. o-. Kontorist, od. auch anstund. Herrn, Nähe Sttd'AnL Mitte d. Stadt, z. vernu Ang. n. 07887 a. d. Ges chä stsst. d. Giest. An z. Schön möbl. Zimmer z. Perm* 07/81 « ricbrtrbftr. 3, p. : ^ M l E VG ESU CH e Kleine ruhige Familie (ein Kind) sucht zum l. ,^ebr. l'.N8 oder später schöne, sonnige urszcZuiei.sttt klkinre Dtti-ZimMN-Wohlinüz wenn möglich im südlichen Teil der Stadl, zn mieten. Angebote mit Preis unter 191 an den Gieh. Anz. erbeten. 2 Zimmer a. 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Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden. 9044 Nodheim, den 12. Dezember 1917. Großh. Bürgermeisterei. __Kr 5 11. Bekanntmachung. Das Umlagekataster der !and- ans w- wirtschaftlichen Berussgenossenschaft für das Gros Herzogtum Hessen für das Jahr 1917 liegt 2 Woche, lang, nämlich vom 14. Dezember bis zum 98. Der dieses Jahres auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Betelligten offen. Etwaige Widersprüche.dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenommen, sowie dagegen, wie er veranlag! ist, sind innerhalb eine« Monat» nach «blau,-' der Offenlegungssrist bei dem Borstaude der land- und sorstwirtschastlichen Berussgenossenschaft in Darmstadt zu erheben. Später eingehende Wider- spräche können keine Berücksichtigung mehr finden. Ruttershausen, den 10. Dezember 1917. Grogherzogliche Bürgermeisterei. _ Reich Hardt. 9038 Taschenlampen and Batterien ii.Bteirfer, Overu- aläseru.Feldttccker,MOub Harmonikas äuherit billig. v!ir«Led,r- Koch Mühlftr. % Eike Bahnhosstr. ESBSSOBSSm Sehr guter 9049 Photograph. Apparat zu verknusen. Friedrich ttrahe 14. l Treppe Horb |S T E LLEN Q gSUCHE Kellner. 18 Jahre alt, sucht Stellung in gurbesuchtem Hotel-Restaurant o». Cafe in Giehen oder auswärts. Geschäftsstelle d es Gietz. Anz. _ 07817 Staatlich aepr., erfahrene Krankenschwester sucht Pflege. Gefl. Angeb. an Schiveit-r AneWne Kats 07818 Neuuadt 1, II. j VERKÄUFE'"“"} vorh. Angeb. unter 9022 an den Gienener Anzeiger. Zum L Januar ein Hausmädchen gesucht Anmeld. abdS. 6-8 Uhr 89800 ?Uiceichole «Hochschule» Sretnstr. 10. OrdentltchesDietzttmädche« Mr 1. Januar 1918 gesucht Vermittlung nicht auSaeschl. t.. Bend©, Bäckerei, Bahn- hofstrahe 1L 07832 Aaahiire>HA4ielien aesuchl sofort 07831 Wetztteinttratze 4 ZJfr. 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