Br. 29* Ter Sletzever Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. - Per lagen: GletzenerZamilienblÜtler; Xreisdlütl jLr den Kr^is Kietzen. Bezugspreis: monatl. Äit. 1.20, utertcl- jährllch Mt. 3.60; durch Abhole- iu Zweigstellen monatl. Dtk. 1.10; durch die Post Mt. 3.60 viertet- jährl. ausschl. Bestellg. Fernjprech - Anschlüsse: für die Echristleliunq!12 Verlag, Geschäilsstellebl Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Sietzen erst« via« ,tzr. Jahrgang Dienstag. GietzenerAnzeiger Dienstag. st. Dezember * 9 *r Annahme von Anzeige» die laqcönummer dis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbindlichkeit Zeilerivrelse: für örtliche Anzeiaen 2bPf.,für auswärtige 30 Pi., fiir Reklamen Mk. 1.— ; bei Platzvor- schrist 20 °/ 0 Ausschlag. Hauptschliitleiter: Auq. Goeu. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: vankverkehr: Aug. (Äoetz; Stadt und «iwerbrbanl Siehe» Land. Bernniä,tesu.Ae- richt-siaal: W. Meyer; Sioillingznintz-niÄ u. Verlag: vrützl'schr Univ.-Such- u. SteindrnSerri R. Lange. Schristleitnng. Seschästzstelle u. SruSerei: Schulftr. 7. Postscheckkonto: 5r«mkf«tt a.M. Nb8b General-Anzeiger sür Oberhessen Der verlaus der waffenftiWandsverhandlungen. (WTB.) Großes Hauptquartier, 10. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rnpprecht. An der flandrischen Front und in einzelnen AP- Mnitten zwischen der Scarpe und St.Quentin nahm das Artilleriefeuer von mittags an zu. In kleineren Infanterlrgefochten wurden die Engländer westlich von Graincourt aus einzelnen Grätzen vertrieben. Em englischer Vorstotz nördlich von La Vagueric scheiterte. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Kleinere Unternehmungen führten an verschiedenen Stele» der Front zur Gefangennahme einer Anzahl Franzosen. Vielfach lebhafte Feuertätigkeit auf dem östlichen Maas- n fer steigerte sich am Abend zu erheblicher Stark und lebte nach ruhiger dt-achl heute morgen erneut auf. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Bayerische >^mdwetzr drang nördlich von B^re s in die französischen Grüben ein, nahnr einen Offizier und einundvierzig Mann gefangen und erbeutete einige Maschinen- gewehre. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die verbündeten Armeen haben mit den russischen und rumänischen Armeen der rumänischen Front zwischen dem Dnjestr und der Donmnnündung Waffenstillstand abgeschlossen. Mazedonische Front. Kewe größeren Kampfhandlungen. Italienische Front. Fm Püwe-Delw-Abfchnitt erstürinterl ungarische Hon veöTruppen den italienischen Brückenkopf am Silc, südlich von Eapo <5ik, und nahmen mehr als zweihundert Mann ge fange». Der Erst? Generalanartiermeijter Ludendorff * Der «bendberichl. VerliA. 1h. Dez., abends. (WTB. Amtlich.) Van den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Der Nachrichtendienst aus Rußland ist noch immer sehr ttnHuverlässig. Die Petersburger Telegraphenag-entur stellt fest, daß keine Ungülti-bkeitVerklärung für die ausländischen Anleihen erfolgt ser. Es habe sich lediglich um eine Meinung saußerung der „Prawdcr" gehandelt,' die allerdings das -Organ der im Staate vorherrschenden Bolschewik! ist. Das Dementi ist kurz und enthält sonst keine Aufklärung. Was nicht ist, kann also noch werden, und die Besitzer russischer Papiere haben wirklich keinen Grund, Fr enden- tränen zu vergießen. Der Zinsendionst Rußlands wird schon jetzt auf mehr als zwei Milliarden Rubel geschätzt, und es ist Ptar, daß da zu irgendeinem nahen Zeitpunkt einmal ein finanzielles Reinemachen erfolgen muß. Vielleicht schieben die Maximalisten ihre EntsclMsse noch so lange auf, bis man den bisherigen Alliierten etwas besser ins frm blicken kann Trotzki hat, wie heute gemeldet wird, an die bisherigen Verbündeten Rußlands eine Mitteilung gerichtet, in der er sagt, daß ihnen Zeit genug geboten sei, sich der allgemeinen Fri.'densbetvegung anznschließen. Es ist möglich, daß die „Prawda" der Welt zeigen sollte, wie das Rußland der M axim allsten zwar nicht mehr Krieg führen könne, aber doch gegen die Verlängerer des Krieges noch eine gewichtige Keulentvaffe in der Hand habe. Wir zweifeln nicht daran, daß die Entente nach wie vor sich weigern wird, dem so geleiteten Rußland fernerhin finanzielle oder wirtschaftliche Zufuhren zuzubilligen. Wohl aber wird man in London, Paris und Washington sich fragen, ob etwas damit gewonnen und erreicht wird, wenn man die Russen in die Reihen der Gegner stellt. Süßsaure Versicherungen gehen beute schon dahin, daß man, selbst im Falle eines russischen Sonderfriedens, nicht daran denke, die Beziehungen zu Petersburg gänzlich abzubrechen. Mau darf aus all diesen Dingen nicht etwa folgern, die Russen stünden schon aus dem Fuße, sich oen Mittelmächten anzuschließen. In dieser Beziehung schneidet eine ausführliche amtliche deutsche Meldung über den Hergang bei den Waffenstillstandsverhandlungen einstweilen jede Hchf- nung ab. Die russischen Unterhändler stellten zuerst ganz unmögliche Bedingungen. Es ist nun recht gut, daß hier einmal nicht Dipbimatenknnst entschieden hat, sondern daß die Aufklärung der wirklichen Lage vom deutschen Generalstab ausgegangen ist. Da werden ruhige, sichere Mannesworte ausgesprochen worden sein. Es heißt ja dann auch in der Meldung, daß daraufhin die Einigung über die vorläufige Waffenruhe gar nicht so sehr schwer gewesen sei. Professor Krückmann, der sich in der „Deutschen Zeitung" äußert, hat nicht unrecht, wenn er meint, an unseren Zugeständnissen an Rußland hänge der Sonderfriede nicht, vielmehr an unserem politischen Kredit. Der sei, so ereifert sich Krückmann, „miserabel". „Rußland begehrt, wenn es mit uns Sonderfrieden sAic allein Schutz gegen England, glaubt aber, daß England Sie Mn wird. Dazu kommt die finanzielle Abhängigkeit Rußlar ton England und Amerika, dem Busenfreunde Englands. tzär- dein ja leicht, wenn eben Rußland zu u J ^ t auen hätte. Kann konnte es durch, Staatsbank! 09 schlimmsten Schulden ubschütteln und würde zugleich Frantr« auf das stärkste schwächen, aber es fehlt offensichtlich der Mut hierzu." In dem Verfasser rührt sich noch der Groll darüber, daß „Reichskanzler, Staatssekretär und Reichstag um die Wette alles getan haben, um unseren politischen Kredit immer wieder gründlich zu zerstören". Er darf aber nicht übertreiben; denn es ist doch klar, daß die militärischen Ereignisse der letzten Tage und Wochen und auch die Wandlungen in England und Frankreichs uns erheblich weitergesührt haben. Jeder Tag entfernt uns weiter von Stimmungen, wie sie am 19. Juli im Reichstag zum Ausdruck gekommen sind. . ■■■i n > — Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 10. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Verbündeten haben mit den zwischen Dnjestr und Donaumündung stehenden russischen und rumänischen Armeen der russischen Front Waffen st illstand geschlossen. Italienischer Kriegsschauplatz. An der Piavemündung entrissen Slurmttuppen des Deeser Lwnved-Jnftrnt.-Regiments Nr. 32 dem Feind den Brückenkopf von Bre'ssanin. Es wurden sechs italienische Offiziere und 228 Mann gefangen genommen und 10 Maschine «gern ehre erbeutet. Der Chef des Generalstabes. * * * . Der türkische Bericht. Konstantinopel, 10. Dez. (WTB.) Amtlicher Tagesbericht: vom 9. Dezember. Sinaifront: Feindliche Vorstöße südlich Bethlehem wurden leicht ckbgewiesen. Westlich Jerusalem entwickelten sich neue Kämpfe. Sonst kerne besmcheren Ereignisse. Die waffenstillftands-veri,and!ungen. Berlin, 10. Dez. WTB.) lieber den Verlauf der Verhandlungen über die Waffenruhe au dar Ostfront er- solwen wir stN-endeS: Zu Beginn der Verhandlungen mit der im Standort des Hauptquartiers des OberbestlLSHabers Oft erschienenen russischen TeteMtion stellte sich beim Ausdrusch der Vollmachten hsauS, daß ° diese aus beiden Setten lediglich dazu ermächtigten, über einen Waffen still st and zu verhandeln, nicht aber über einen Frieden. Tie russische De!«emtton schlug vor, einen allgemeinen Waffenstill stand für alle Heere auf allen Fronten zu vereinbaren. Hierauf konnte unsererseits acht ein-gegangen iverden, da die Bundesgenossen Rußlands weder vertreten .varen, noch den russisch m DLogierten Vollmachten erteilt hatten, in ihrem Namen zu sprechen. Wir kamen danach überein, die Berhcvndlmrgen aus den Abschluß eines Waffenstill''Mrdes Mischen den Arm reu der Verbündeten xmb dem russischen Heere zu beschränken. Bon russischer Seite ist hierbei ausdrücklich l^rvorgehoben warben, daß der ab- zusichäeßende Waffenstill'w d den unmittelbaren Eintritt in Fried'ensverhandlungen znm Zwecke haben soll und zwar über einen allgemeinen Frieden zwischen allen Krieg- führenden. Hiervon haben die Bevollmächfigten der Verbündeten mit Befriedigung Kenntnis genommen. Sogleich in die Erörterung von Fri^densfragen einzuteeton, war schm deswegen nicht mögtüh, da die bisherigen Vollmachten hierzu nicht ausreichten. Am zweiten Sitzungstage teilten dir russischen Delegierten uns ihre Vorschläge für den Waffenstillstand mit. Diese Bedingungen gingen für ihre militärische Lage zum Teil ganz erstaunlich! weit. Die Russen verlangten beispielsweise d'e Räumung der -Inseln im Rigaischen Meerbusen, ohne ihrerseits die Zurückziehung ihrer Truppen an irgendeiner Stelle der Front anzubicken. Ferner wollten sie uns vorschreiben, für die ganze Dauer eines ihrerseits auf sechs Monate vorgesehen,ml Waffenstillstandes unsere Truppen in den Schützengräben der Ostfront zu belassen, nicht ernrnal ihre Zurückverlegung ms Ruhe- gnartier sollte gestattet sein. Auf solche Bedingrmgen konnten toir uns natürlich nicht einlassen. Bei der Besprechung der einzelnen. Punkte stellte sich, dann aber heraus, idrß. in allen außer einer Frage eine Einigung leicht zu erzielen war. Der einzige P?unkt, für den roir keine Lösung fanden, war die Frage der Inseln im Rigaichierr Meerbusen, deren Räunrung natürlich außerhalb jeder Diskussion stiebt. Wie leicht an sich eine Einigung zu erttelan war, zeigte sich in dem Augenblick, als die russischen Delegierten erklärten, weitere Instruktionen aus Petersburg einM-en zu müssen, denn wir haben daraufhin in kürzester Zeit 'und olpre auf ernstliche Schwierigkeiben zu stoßen, eine Einigung über die Bedingungen der jetzt en,getretener, zehntägigm Waffenruhe erzielt. In dreier kurzen, friedlichen Abmachung dürfen üvir ein gutes Vorzeichen für die Zukunft erwarten. Petersburg, 7. Dez (WTB.' Meldung der Petersburger Telegraphm-Agentur. Gestern fand eine Versamurlung des Pe'ers- burger Arbeiter- und Soldatenrates statt, worin die zu den W af- fe n st i l l st a n d s v er ha n d l n n ge n er'.nüchtigteu .Abgcscnrdten Berich, erstatteten. Die Erörterung wurde aus morgen erlagt. Die bürgerliche Presse bringt unbegründete Meldungen, das; die Bolsch^viki jn allen Punkten.nachgalie,!. Tie Presse der Arbeiter-! und Svldatconäte inrtw^rtett krä'ttg daraich, dies beweist, daß die Regierung der Arbeiter- und Soldatenr ate weder einen Waffen- stchltzand noch einen F'tz'den Ichlies-en werde, i'velcker den Interessen rächt mir der Russen, sondern auch Iber Vvlksmassen und der Alliierten zuNnderliefe. * Keine Ungültigkeitserklärung der ausländischen Anleihen. Petersburg, 10. Dez. (WTB.) 5Bv die Petersburger TelegraphewAgerttur mitteilt, ist keine Ungültigkeitserklärung der ausländis chen Anleihen durch ein Dekret der Regierung erfolgt. GS handelt sich lediglich um einen Artikel des -Organs der BolschcwiL „Pvawida". 4 Die Lostrennungsbestrebungen. Petersburg, 10. Dsz. (WTB. ) Meldung der PettrSbnrgei.' Telegraphen-Ageutur. Die von der Agence Havas und dem Reuter- Burea, zum Teil auch) von den Bericksterstattern der 'Presse der Alliierten gebrachten Meldungen von einer L-osttennung Sibiriens, des Kaukasus und der Krim sind vollkommen' erlogen. Der Kaiulkasus befindet sich in der Macht des Harrptrates der A. uritb S. Abgeordneten, der die Llbsicht hat, eine koaliertes fh'egiermrgsgewalt aller sozialistischen Parteien zu schaffen. Das Arbeiterzcntrum im Kaukasus Baku uttb die meisten dortigen Garnisonen sind auf seiten der Bolschewiki. Grund und Boden Staatseigentum. Petersburg, 10. Dez. (WTB.) Meldung der Central News. Die maximalistische Regierung hat in einer Prv-- klamation jeden persönlichen Grundbesitz aufgehoben urrd den Grund und Boden für Staatseigentum erklärt. Trotzki an die Entente. Berlin, 10. Dez. (Priv.-TelI Die „B. Z." berichtet ans Kopenhagen: Nach einer Meldung der Petersburger Tttegrvphen- Agentur vom 7. Dezember hat Trotzki die Gesandttn von Euglmrd, Frankreich, Amerika, Italien, China, Japan, Rumänien, Belgien und Serbien tn amtlicher schriftlicher Form über den lnsherigen Gang der deutsch-russischen Ver Handlunge 7i und die entgetrcteire Verhcmdllmgspause unterrichtet und dir Gefandtcn darauf mifmecham gemackp, daß ein Zeittaum von meh, als einem Monat ztoizhen dem ersten russischen Friedensangebv-t und der Wiederaufnahme der Verhandlungen am 12. Dezember groß genug sei, um den verbündeten Regierungen Gelegenheit zu geben, ihre Stellung zu den FriedensvetHandlungen festzulegan, sas heißt, mü. ja oder nein zu anttMrten, nird, tvenu sie nein antworten, offen zu er7lärnr, für welch Ziele die Völler Europas vier Jahre hmd,wch ihr Blut oergießeir sollen. * * ’ Die UnabhäugigkeitSerklärung AinlandS. Basel, 10. Tez,. 9üach einem .HavaÄericht aus He ssiug ßsrS hat der Präsides des mveischm . Senats der französischen und den alliierten Regierungen eirw Erklärung Mstellt,^in der es im tvesentstck-en heißt' Gestützt Mrs Artikel 38 des Verfass ungsgefetzes von 1778 hat der finnische Landtag beschlossen, dir souveräne Gewalt zu über» mhmen und dsngemäß einen vollziehenden Senat bezerckrmt. Kraft dieses Entschlusses hat daS Haupt der finnischen Regierung im Landtag einen Entwurf zu einem Berfassungsgesetz unterbreitet, wonach Finnland sieb als una bhän g ig e Republik erklärt. Ter Präsident des SWats beruft sich rarf den von den Mächten pvo'llam.'ett«r Grimdsatz oes Se l bst be sti in m un g § r echt es der Völker und erklärt namens der finnischen Regierung feierlich, daß das finnische Volk ein Anrecht hat. seine Geschicke selber zu bestimmen und die fremden Mächte iptt die Anerkennung seiner Unabhängig teil zu ersuchen. Rußland besitzt k-nne Regierrmg nwhc, seine Vertreter Haber die Ausübung ihrer Obliegenheiten in Finnland cingeRNt. Es ist keine rechtsmäßige russische Behörde mehr vorhanden. Die Truppen, die noch im Lande weilen, verbreiten Schrecken und reizen die revolutionären Elemente der Bevölkerung zu verbrecherischem Tun au. Die russische Anarchie zwingt das finnische Voll, sich von nun an fern jeder Abhängichssit gegenüber Rußlaird frei zu nracheir. Endlich steht Fftmland vor der Hungers?wt. Indem der ftnnländische Senat sich aus die hochherzige Erklärung der ftanzösischen Regie- nmg über das Recht der kleinen Volker aus nationale Selbständigkeit beruft, ersucht er die Regierung der ftanzösischen Republik echverb-ietig um die Llnerk-errnung der- finnischen Republik und um die Ermächfiguug, eine Delegation nach Paris zu entsenden. Die schweizerische Presse. Bern. 10. Dez. ^WTB.) Meldung der Schweizerischen De- vesckenagentur. Der Vorstand des Vereins der schweizerischen Presse nahm i« seiner Sitzung vom 8. Dezember Kenntnis von einem Artikel der „Times" von, 27. Rrovember, der sich mit dem deutschen Einfluß in der Schweiz befaßt. In dem Ar^ tikel stellt das Londoner Malr die Betxmptung auf, daß mit Aus- nähme eines halbeir Tutzerrds dentschschweizerischer Zeitungen, davon zwei in Basel und eine in Zürich, jedes deutsch-schweize- rische Blatt entweder in deutschem Besitze fei oder von Deutschland in fteigeläger Weise subventioniert werde. Gegenüber der un- gualiftzierbaren Verleumdung der Schweizer Presse erhcbk der Vorstand in entschiedeirfter Weise Protest. Unbestechlichkeit war seit jeher der Stolz der SclÄveizer Presst, auf deren Anerkenne sie auch iu der heutigen Zeit vollen Anspruch erhebt. * * * Die Fortschritte seit dem FriedenSvorschlag vom 12. Dezember 1916. Berlin, 10. Tez, (WTB.) Seit der dlblehnung des deuk» ,chsn Friedensangebotes vom 12. Dezemlwr 1916 hat die Entente ttotz ihrer vielfackiffm Ueberlegenheit an Za bl irnd Material an die Mittelmächte im ganzen über 430 000 Gefangene und über 4000 Geschütze verloren. Die ungeheur«! wittschaftlichen und militärischen Wette, die sich Mrßerdem durch die Besetzung weiterem Sttecken..reich,ten feindlickzen Gebietes und die Erbeutung mcgeben rer Atengen von Kriegsgerät ergebe.!, lassen sich in Zahlen nicht annähernd ausdrücken. Von Mitte Dezember 1916 bis Mitte Dezember 1917 wurden Außerdem insgesamt 9196000 Bruttv- regrstettonnen versenkt. preußischer Abgeorönetenhaur. Am Münstertisch: Dr. Fttedberg, Drews. Präsident Graf von Schwerin -Löwitz eröffnet drc Sitzu»y um 11 Uhr 15 Minuten. Auf der Tagesvvdmrng steht l» Fvtt- seyung der f DahlrESvorlagr. Abg. Herold (Ztt.) Wir billigen cs im Gegensatz zu Hehdebvand durchaus, wenn der Reichskanzler vor dem Antritt seines Amtes eure Bersdändigung mit den Melpheitspatteien suchte. Mit der' Zuscknummg zur Friedensres-olntion legtt ev lich weder auf einen Verirewaltiqungs- noär auf einen Verzicht-- frnLen fest. Ein eigentliches parurmentarischos System nach en«^ ltisthem und französischem Muster wird nickt vvn uns erstrebt. Die dortigen Zustände reizen nicht zur Nachahmung. Tie Behauptung des Äbg. Strobel, ein Teil meiner Freunde sei unbedingt geg«! die Vorlage, ist nickst richtig. Wir werden lediglich di Stellungnahme von den Verhandlungen in der Kommission abhängig macken. Bei der VerdÄtniÄvahl würde, dos Verhältnis der Wähler ju den Abgeordneten roechnttich geackert. Im Herrenhaus mühten auch die Bernern und Arbeiter vertreten sein. A b g. Tr. Wi einer (Hpt.): Wir begrüßen die Erklärung der Regierung, daß das Pluralwahlrecht für sie nicht annehmbar ist. Ein Versuch, das gleiche Wahlrecht auf eine andere Grundlage als das Rei chstagswa hl recht *u stellen, ist für uns nicht annehmbar. Mit der konservativen Vorherrschaft in Preußen muß gebrochen »verden. (Bravo links). Mg. Lüdicke (treif.v Solange der Feind an den Grenzen steht, ist innere Geschlossenheit dringend notwendig. Tie Wahl rechts Vorlage dient nickst dazu, die innere GefaAossenheit des, Volkes zu fördern. Tie Begründung enthält kein Wort darüber, warum gerade jetzt die Vorlage eingebracht worden ist. Mit wenigen Ausnahmen lehnen wir das bleiche Wahlrecht ab.. Unsere Stellung behalten wir uns vor, bis der Gesetzentwurf aas der Kom Mission kommt. Das gleiche Wahlrecht rührt zum Parlanien- tavismus und zur Revolution. Wir sind entschlossen, mitzuarbeiten und das gleiche Wahlrecht durch ein anderes, durch ein Plural Wahlrecht oder ein BernsisWahlrecht zu ersetzen. Dem Herrenhaus muß eine breite Grundlage gegeben werden. Wir halten es für dringend notwendig, die drei Gesetze durch ein Mantelgesetz zu- sammenzusassen. Mit dem Minister des Innern »vird es überaus schwer sein, zu einer Verständigung zu kommen. Wir haben mit einer Auflösung des Abgeordnetenhauses zu rechnen. Aber wir können dann das eigenartige Schauspiel erleben, dass die Stqats- regierung mit der Linken und der Sozialdemokratie zusaipmen den Wahlkamps Q'''hr. Wir werden unbeirrt unseren Weg gehen, den wir zum H. ? Preußens für den richtigen halten. In Preußen soll nach wie vor unvermindert das Königtum herrschen. (Beifall rechts.) Abg. Korfanty (Pole): Wir treten für das gleiche Wahlrecht ein. Tie Reden der nationalistischen Parteien lassen daraus schließen, daß neue Anschläge aus die Reckte der Polen beabsichtigt sind. Bei den Frickensverhandl ungen will man die Polen ausschalten. Sie sollen nicht Subjekt, sondern Objekt der Verhandlungen sein. Abg. Graf lckons.): Mit der Vorlage über die Zusammensetzung des Herrenhauses sind wir im wesentlichen einverstanden. Was das Abgeordnetenhaus betrifft, so hoffen >mr, daß es vor einer rettungslosen Temotratisierung behirtet werden möge. Ter Vermehrung der Wahlkreise stimmen wir zu. Abg. Lippmann Vpt.): Das Herrenhaus in seiner jetzigen» Gestalt ist vorsintflutlich. Wenn die Kirche im Herrenhaus vertreten ist, so können wir die Schule nicht ohne Vertretung lassen. Ebenso vermissen »vir die Vertreter der Presse. Hieraus roird die Weiterberatung aus Dienstag 1l Uhr ver i/.R nw tagt Schluß 7*5 Uhr. Berlin, 10. .Dez. (WTB.) Der A kl teste »raus schuß des Abgeordnetenhauses wurde in seiner heutigen Sitzung dahin Wüssig, die Wahlrechtsoorlage jedenfalls morgen fDienstagi ^zu Ende zu bringen. Mittwoch »vird der Antrag . Fuhrmann bett. Vaterlands Partei aus die Tagesordnrmg gesetzt Am Donnerstag beginnt die. Besprechung der Kohlensragen. Am Freitag sollen bestimmt, auch wenn die Besprechung der Kohlen fragen nicht zu Ende geführt »vird, die Anträge bett. Teuerung^ zulage erledigt »oerden. Das Haus geht am Freitag fti die Weih- nachtsferien. Die nächste Sitzung soll am 15. Januar 1918 statt- tmben. Es »vurde jedoch der Wunsch geäußert, daß der Wahlrechtsausschuß die Zeit vor dem 15. Januar sich für seine Beratungen nutzbar machen möge Aus dem Reiche. Markern he, 10. D^. (Priv.--Del.) Wie die Blätter von zuverlässiger Seite erfahren, bestätigt es sich, daß der P r ä s i d e n t des badischen Ministeriums Dr. Freiherr von Busch demnächst aus seinem Amte scheiden wird Der Grund für diesen Schritt sei nickt in besonders gelagerten politischen Verhältnissen zu suchen, sonder»! einzig und allein in der Tatsache einer ernsten Krankheit, die ein längeres Verwalten des verantwort lichen Amtes unmöglich macht ^ Aus Stadt und Land. Gießen, den 11.Dezember 1917. ** Amtliche Personal Nachrichten. Der Großherzog .hat am 8. Tozember d. I. dem Fin-anzamtmami bei dem Firranr- amt Darmstadl I Ludwig Schwier er und dem Ministerialsekretär kn dem Ministerium der Finanzen Karl Jung den Eh-rakter als Fttnmzrgt verliehen. — In den Ruheskand versetzt wurde am 5. Dezember die Lehrerin an der Volksschule Erbach i. O. Marie Riedel aui ihr Nachq'uchen unter Anerkennung ihrer langjährigen treuen Dienste vom 1. Dezember 1917 an. Desörderung. Vizeseldwebel Lüdeking von hier wurde zum Leutnant d. Res. befördert. Zucker-Ausgabe. Ter bei den Kleinhändlern der Snadt »ließen bestellte Zucker für Dezember 1917 kann von Mittwoch den 12. d. M. ab geigen Vorlage des Bestellausweises zur Zuckertarte und Mieserung der Zuckftmarte Nr. 12 in Emviang g nomnren werden. ** Ab ga b e von P e tr o len m. Tie für den Monat Dezember gültigen Petroleum ^Marken werden Mittwvch den 11. Dezember «msaegebe;,. Siele Bekanntmachung im Anzeigenteil. ** Anmeldun g zur Stammrolle. Tie im November 1900 geborenen Landsturmp'lichtigen der Stavt Gießen müssen sich am 15. Dezember d. I. zur Landsturnrvolle melden. Siel Besannt machung im Anzeigenteil. ** S i tz u n g d e s P r o v i n z i a l a u s s ch u s s e s a m 8. D v- zember 19 17. Der Provinzialausschuß verhandelte in dem öffentlichen Teil seiner Sitzung über den Enteignungsautrag, durch oen.di.< Stadt Friedbera zur Durchführung der im Ortsbauplan vom Jahre 1897—98 festgeftgten Wilhelmsttaßc zwischen Bismorck- >md ^hützenrainsttaße folgende Grundstücks teile beansprucht: 1. Fl. XV. Nr. 74 7/10 »nit 138 Quadratmeter, Eigentümer' der Fiskus (Blindenanstalt): 2. Fl. XV. Nr. 75 2 100 mit 47 Quadratmeter, Eigentümer: der Fiskus 'Blindenanstalt-; 3. Fl. XV. Nr 75 86/100 mit 71 Quadratmeter, Eigentümer: Heinrich Orth, Nidda: - XV. Nr. 75 93 100 mit 87 Quadratmeter, Eigentümer: ^nrrrch Orth, Nidda. Eine Einigung über den Kaufpreis war im Borvenahren mit den Eigentümern nicht erzielt worden, »veil die Beteiligten sich darüber nicht verstäiMgen konnten, welcher Zeit Punkt für die Wertbemeffuna der beanspruchten Grundstücks kecke maßgebend ist Ter Fiskus hat das Gelände erst nml, Festlegung ^r Daufluchtlmum dev Will^lmstraße eruwrbeir, Orth dag-gen das Gelände m der Zeit zwischen dein Beschluß der Stadtverordneten E Festsetzung der Bauslnchtlini-en und der Genehmigung de« Gvoßh Mvnnlermms des Innern, jedoch nach Festlegung dev Bau Kuchtltnre der Btsmarcksttaßr, an die sein (Gelände ebenfalls grenzt. Es wurden die von den Parteien benannten sachverständigen Zeugen vernommen und,unter anderem über die grundsätzliche Frage verhandelt, ob Geländetnle, die als Stvgßengclände. durch die Fest leynng der Ltraßensluchtlckrien getzmn zeichnet sind, in der Folge Mt. emer Preissteigerung nod} t-eilnehnrerr können. Tie Ent- »cherdung Ml in enter bn nächsten Sitzimgen de: Provinzial aus-! schulses verkinroct werben ^ ** Diebstahl. den letzten Nächten sind m hiesiger ^tabt wieder nmhrere L-w-llhasen gestohlen »pordeu. So wurde in der Nacht zum L-mmtag m bn Bleichfttaße ein schwerer »oeibliMr Deutscher Riesenscheck, in der Kcofdorfer Strast- ein schwarz-weißer und zwei Hern'etinchen und in der Nacht zun» Montag in der Neuen Ka,erne aus dem Hege der Wäscherei 3 graue und zioei »veiß wld graue entwendet Sachdienlich-' Mecklingen nimmt d'e hiffrge Ä-rnnrnalpott-ei entgegen Da sich derartige Diebstähle in letzter Zeit wieder stark inehren, so nerden die Besitzer solcher Tier nackHrucklichi getoarn» u ,b»»en fineintstohtcn sie unter sicheren Verschckch zu nehmen. **BvnderEisenbahn. Aiks zwei Bekanntmachungen der Eisenbabndirektion Frankfurt a. M. in» heutigen Anzeigenteil, den Wei hn achtsv eriehr und die Zuschlags gebühren bei Schnellzügen be-> tteffend, wird ganz besonders hingewiesen. ** Ob er hessischer Kunstverein. Die seit Sonntag eröffncte Ausstellung hat sich, eines regen Besuches zu erfreuen. Da die AnrneLmny eitriger Frankfurter Künstler nock> erfolgte, wird mn Freitag wieder eine kleine Aenderung der Ausstellung borge- nommen. Enreulick>erweise würden bereits einige Kunstwerke verkauft und andere stehe»! »roch in Verkaufsverhrndl>urgen. Morgen Mittwoch ist die Ausstellmrg von 11—1 Uhr, auch nachmittags von Z —5^Uhr geöffnet. ** S tad t t h ea t er. Da infolge der Spielplanänderung die Operette „Ter Soldat.der Marie" am Sonntag den 16. Dezember Abends und nichl Mittags gegeben »vird, »verden die Vorbestellungen, die vo r K'ermtnis dieser Aendenmg ergangen sind, als ungültig betrachtet. ^TieGießenerKlavierschulevonMinnaKör n e r veranstaltete am Sonntag in ihrem Saale einen Vortragsabend tfa-et Schüler und Schülerinnen zum Besten der Weih.mchtsbesche- rung verwundener Soldaten unter Mitivirknng von Frau Professor Vers ln Ns (Gesangs und des Herrn Lehrers Blaß (Violine). Leider konnten »vir mit Rücksicht aus das gleichzeitig stattsindende akademische Konzert nur eineu kleinen Ausschnitt aus dem sel)r nmsangreickren Pvogramun Höven, der irrtnterfrtn von ernstem Streben so-'ie von anregendem, fövdcrndein Unterricht seitens der An- Ualtsleiterin Zeugriis ab legte. Am weitesteu ist wohl Frl. H o r st — mnerbalb der T-arbietungen, die wir hörten — gekommen. Das benies nicht nur ihr Zusanrmenspiel mit Frl. H e kl er, die beide das Andante con variaziuri von Weber vierhmrdig zu Gehör brachten, sondern, auch ihre Sü.onunrmer, Noctune Es-Dur von Field. Herr o. Jordan ist uech zu sehr im Sto flich-Meckanischen befangen uird muß sich noch tie'er in den seelischen Gehalt des Mo- zanscheu C-Dur-Rondos chneurltt^en: bester schnitt schon Herr >2 ch wieder ab mit er-'o»n Allegretto von Bnrgmüller, er muß aber noch mehr die begleitenden Passagen der Linftm m.it der Melodie der Reckst^u in Einklang zu bringen wissen, ohne daß Pansen entltehen. Frl. Erle (Allegro moderato von Hatidnl und Frl. Eniinel (Rondo E-Tnr von P-vethope»0 stehen beide mit dein Tempo noch etwas aus Kriegsfuß, knien sich dagegen im Anschlag schon eine geunsse Routine erworben. Zivei Sonate»! für Violine und Klavier (Es-Tur und F Dirn von Weber, von .Herrn Lelner Blaß mit schönem Tmi und selur erakt mn ge tragen, brackpen gute Abwrchsluirg. Als Begleiterinnen halte Frl. Hel en nock» mit rhpth- misch'.'ii Schwierigkeiten zu lämp'eu. während Fxl. Ber nb eck gelegentlich schon den „Kmumerdon" gut zu tteffen wußte. Des weiteren kamen dann noch die Beetlpvensche Biolinsonate und Ronmnze F-Tnr, Lieder, von Schumann und Kopp, zwei- und vierhändige Klavierstücke sowie im zweiten Teil fi r e mnsikalisch-d^klnmatnri'che Weihnachtssei er, Text von 5)amann, Musik von C. Reinecke, Mr Ausführung, die die beisccklsfreudigen, sehr zahlreich erschienenen Zuhörer bis in die Abendstunde beisammenbieit. Dr. G. R. vnndkreis Gießen. -4 Langd, 11. Dez. Die Hessischc Tttfterkntsinedaille. früher das Eiserne Kreuz, erhieil der Garde Füsilier Hermann Fron k. ** N a n n e it r n t [j , 11. Dez. Der Grenadier Hermann R i n - ker erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Tie Hessische Tapferkeitsmedaille ist bereits in seinem Besitz. ** Ober-Bessingen (Kreis Gießen), 11. Tez. Schütze Heinrich Würtz, Inhuber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse und der Hessischen Tapserkeitsinedaille, »vurde zum Gefreiten befördert. Kreis Büdingen. . ** Kohden, 11. Tez. Der Gefreite Heinrich Uhl, Inhaber der Hessischen Tapferkeitsinedackle, nrurde mit dem Eisernen Kveu- zweiter Klasse ausgezeichnet. Kreis Alsfeld. up. Ruppertenrod, 11. Tez. Der Holzmacher Mexander Kartz von hier wurde am Dam.stag morgen von einem stürzenden Baum erreicht, der ihn tm Rüchen traf. Er mrcd auf der Stelle getötet. Starke»,bürg und Nheinhesse«. — Darmstadt, II.^Dez. Rentner Mols Trier, der Mitinhaber der Firma Gebr. Trier, überwies dem Hcffischen Landes verein vom Roten Kreuz eine Spende von 100000 Mark. I. Darmstadt, 11. TeA. Wegen Berbreckens im Amt wurde aus Veranlassung der StaatSamvaltschaft ein Schul Verwalter in Lampertheim sestgenommen und hierher ins Provinzialarrest^ haus eingeliefert. — Ern drerzehn,ädriges Dienstmädchen aus Birkenbach hat arn Tage nach seinem Diensteintritt seiner Dienstherrin einen Betrag von 43 Mark gestohlen, der sich in seinen Schuhen in Slrümpsen vorsand. — Mit Leuchtgas vergiftete sich am Sonntag vormittag ein. 79jährige Frau in ihrer Wohnung. — Dieser Tage besichtigte ein Vertteter des österreichischen Roten Kveuzes, Kaisers. Rot Ezermak, die Einrichtungen des hessischen Roten Küeuzes: er »volmte u. a. der Speffnng eines Truppen- ttansportes und der Entladung eines Lazarettzuges bei. Mrzlich »veckte auch ein Vertteter des ungarischen Roten Kreuzes, Sekttonschef Tr. v. Szund»), in Darmstadt. Fc. Worms, 11. Tez. Die Ermittelungen über den bereits gemeldeten Mord in Psisflighcim haben ergeben, daß der'Schreiner Ärnhecker durch einen Schnß aus einer Browningpistole und durch Schläge mit einem halbst,rmpsen Jnstturneni auf den Kopf ermordet und daß ihn! jein-e aus grünlrcken! Wachstuch geferriate Bnef- lasche mit etwa 150 Vkark geraubt »vurde. Andere Wertsachen wie Taschenuhr und Portemonnaie ließ der Täter zurück. I T a r m st a d t, 11. Dez. Ms der Bezirks Versammlung der Gewerbeverein, des Bezirkes Darmstadt am Svnurag nachmittag verickchete Revisor A. Mahr von der Groß- herzoglichen ffentttte für die Gewerbe über den Nachwuchs des Handrverts undd je Kriegsparenschaftsversicherung. Durch oen Kvieg ei der Nachrmchs an Lehrlingen für ein? Anzahl van Jahren aus» gefallen, auck nach dein Krieg wird die .Kvnknrveirz der Fndnsrrie sehr stari zu befürck-t-'N sein. Demgegenüber forderte be\ : Redner Aufllärung in der S-chule, rngemessenr Entschädigung^ der Lehrlinge, frühere Zulasfmrg zur Gesellenprüsmrg., Ausbau der Berufs- bevatung und Stellc noermittlung. Hebung der Stellung her Lehrlinge 'kein Btädch-on für alles! Künftige Iahrgäirge van Lehrlingen zu iich'rn, biete die üriegspateili'cf>afrsversidienrüg ein geeignetes Mittel, die Darum von Dem Reoner auf das ivärmste empsohlnl »vurde. Fn der Aussora-ch." wurdN» die BorschläM des Vortragenden v>on allen Rednern dringend unter> i. r. Hesfen-Naffa«. 4 Frankfurt a. M11. Dez. Das Rauchnerbvt in den Sttaßenbahnen ist auch aus die Linien der Lobalbahn Aktten-Gesell- schaft nack> Bad Hmuburg v. d. H. und Oberursel ansgedebn-t worden. mr. Frankfurt a. M., 10. Dez. Der Magfftt'ck veNeilt zu Weihnachten für die. Haushaltungen pro Kopf 15)0 Granu»! Weiß- mehl. Außerdem gibt es V 2 Pfund reine Obsttparuvelade und 50 Gramm Fett als außerordentliche Zuweisung, ferne»: ein Pfund Aepse! aus städtisch'»! Beständen. Wu die Längen des Schauspiels zarin großen Teck betrugen, die a»r die Aufnahmefähigkeit des Publikums ttescnhafte Animckernngenl stellten. X. Kassel, 10. Dez. Nach einer im ttrchlimen A»»nsblart veröffentlichten Ehrentafel haben bisher 93 Angehörige des kur- hessischen Pfarrhauses den Heldentod für Kaiser und Reich Korunden. Marburg, 10. Tez. Iin Beisem einer grokfen "Menschenmenge, der Spitzen der Behörden, des gesamten O.fizi-crkorps sonne zweier üompagnien Jäger »vurde gesten» nach»n»ttag ein bolannter und beliebter Iägcrossizier, der Kgl. Major und Abteckungsilfes einer Zugührerschule, Ernst Maximilian von Pritzelwitz ^,ur letzten Ruhe gebracht. R i c b c r \ ö 5 u st ein, 10. Dez. Bei Weißenturm bargen Fischer die znsanünengebundencn Leichen eines Plan ms und einer Frau aus dem Rhein. Die Persönlick'leiten der Toten konnten noch, nicht festgestellt »verden. Oundel. Berlin, 10. Dez. (WTB.) In der Generalversammlung der Allgemeinen E l e ktr! z i tä ts g esel l s ch a ft führte der Präside»»t Dr. Rathenan folgendes aus: Der Krieg ttat in den Zustand der Liquidation, da »nit ist »licht ausgesprochen, daß diese Liquidation rasch sein muß. Den Höhepimkt des Ktteges haben wir indessen überschritten. Erheblickferes geschah jedoch in den letzte»! Monaten. Während wir bis dahin zur Npt die Ausfassung der Westtnächle »00 nicht billigen, so, doch verstehen konnten, wenn sie glaubten, daß der .Krieg aus beiden Secken einigermaßen die gleirhen Aussichten bot, so änderte sich das Verhältnis und wird heute selbst bei den Westmächten kaum mehr angenomnien werden können, daß, nachdem der russische Widerlacher geivichen ist^ Deutschland tertttorial besiegt werden kann. Auf der »ibercn Seite ist eine territoriale Besiegung der Westmächte nicht minder anssichtsvoll als je zuvor. Es ist die grund- 1 ä tz l i ck» e Umstellung der W e l t v e r h ä l t n i s s e , wovon man annehnien darf, daß sie auf die Dauer nicht ohne ein« Wirkung auf die Auffassung der Gegner bleiben kann. Die Beurteilung des Krieges war von Anfang an bei unseren stärksten Gegnern, den Engländern, etwa so. daß man den Krieg als eines arrthmelrlcke Aufgabe nno als Rechenexempel glaubte auffassen zu dürfen, man sah ein vollkoiumen eingeschlosscues Land, man mfruete aus, das dieses Land innerhalb erver gegebenen Fttst die 1 amtlichen Kriegsporrätc erschöpft haben müßte, das dann gezwungen wäre, den Krieg auizuaeben. An dieser Stelle sagte uh Ihnen, daß, möge der Kneg noch so lange dauern, keinerlei M a t e r i a l e r s ch ö P f u n g unseres Landes zu befürchten wäre. Heute »vird auch den arithmetisch Gesinnten unter uns klar werden, daf; der kahlen Rechnung gegenüber menschliche sittliche Werte, die Entschlußtraft eines großen gefährdeten Landes, der Orgarii-q sationSiville »md das Selbstvertrauen Faktoren sind, die stmckr »virken, als mechanische Kräfte. , Verinzschres. ^ * S t u 1 t g a r t, 10. Tez. (WTB. Am Lölventvr ozrixt ein Straßenbahnzug durch Versagen der Brems vorttchtting ins Schleifen, »vodurch ein Wagen aus dem Gleis gehoben ,vurde.und umstürzte. Dabei »vurde eine ältere Frau tödlich verletzt.. Schwer verletzt wurden 10 Persom-n. nmhrend etwa 30 Personen leickfterr Verletzungen erlitten. «Eine Untersuchung der SchulLirage ist ein geleitet. Letzte Rachrlchte«. (WTB.) Grohes Hauptquartier, 11. Dezember (Amtlich.) Deftlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ruppi echl. In Flandern und von der Scurpe dis zur Somme entwickelten sich am Nachmittag vielf»ich ieblmfte Artillerie- kämpfe. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Die Feurrtätigkeit war auf der ganzen Front rege. Zn überraschendem Borstoh holten Sturmtruppcn nordöstlich von Eraonne msinndManzig Franzosen aus den femdlichm Gräben. Auch in .inderen Abschnirteu wurden in Erkundung^ ge-erbttn Gesa lg ne eingebracht. Starker Einsatz der Fliegerverdändc. namentlich an der französischen Front, führte zu heftigen Lnftkämpfen: unsere Gegner verloren elf Flugzeuge und einen Fesselballon. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Mazedonische Fron^ Keine größeren Kampfhandlungen. Italienische Front- Zu beiden Seiten der Brenta und längs der uuterni Piave zeitweilig gesteigerte Artillerietätigkejt. Der Erste Gkneralanactiermeifter Ludendorff. m Die Kriegsgefangenen in Ruhlarrd. Köln, 10 Tez. Gestern über Finnland in Stockholm ein- g :»offene fchn^dische Reisende erzählen nacki der ,,Köl»r. Ztg ". ans allen smnländisckMN. Bahnstrttonen so viele deutsche Soft baten u n d Matrosen in U u i f 0 r m lpffehen zu habe»,, daß sie anfangs an eine deuttck^ Landung in Finnland geglaubt hätte»!. Tatsächnck mm es frngetassene deutsche Ü'rwqsgesan^ne ge»vesen. TqS gleiche »vird von oautsche-n MpilWfangenem go- meldet, die in Fimrftrnd in Schare»! die Oeifti-nng der Gre»rze in Haparanda abwarten, mn in die .Heimat zurückzutebren Bon der französischen Kannner. i. (Köln, 11. Dez. Die „Köln. Ztg." nreldet von der Schnm^ m Grenze: Me. das Blatt „Le Paps" »»»itteftt, wird Clamencemi i»! der nächste»' Zeit der Kammer die Abhaltung einem G e h e. i m - sitzunq Vorschlägen, wn eine vertranlickk (Erklärung über dir alt^rnttne fvlitisäfte Lage abgel>en zu können. Elnnenrean niedergedrückt. .Bern, 10. Tez. Clemencean außene sich Freitag z»k J-ournalisten über die Lage Frankreichs in geradezu n ie^ettwücken- der Weise. Die Frage der japanischen Waffenhilfe. i. K öln, 11. Tez. Die „Köln. Ztg." »neldet von der fron zösischen Grenze: Ans gut »rnterrichteter Quelle verlautet, daß in de»: jüngsten Hwieren;. der Ententemächte in Paris von fvanzöli scher Seite mit bffonderer Tringlickfteit die Frage der iapant scheu W a s s e n bi l f t tm der mazedonischen und an der französischen Front zur Erörterung gestellt »vurde. Cle»»»eneoan und Pickwu giirgen sviveit. den Iafwrvern für die. verlangte Wafienhilse bedeutende territoriale Zugeständnisse auf Kosten FrLNkr.-ichs in Indochina alrzubieten. Die Frage scheiterte abgr an den» Wider sprach der Vereinigten Staaten, die sich mcs naheliegeirden Grün den mit dieser Festßchung der Japaner auch int Süden Chinas nicht einverstmiden erklärte»!. Besktzuug Elmrbins durch chinesische Truppen. Stockholm, 10. Dez. Aus Charlnn »vird telegraphiert, daß die Stadt plötzlich von chinesischen Trufipen besetzt »vordqr jcl Tie Absicht der Chinesen soll sein, die chinefischc»» Uickertan« ziu schützen Iapanrßhe Bttlrzabteil»mgen Wgen m Wladiwoüick ein. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dem schweren Verluste unserer innigstgeliebren. unvergetzlichen Tochter und Schwester, meiner lieben, teuren Braut 9Ciitt«i Wirker sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank. , (07774 In tiefer Trauer: Heinrich Wrlker, Zugführer und Familie Ludwig Haubach. z. Z. im Felde. Giessen, den fl. Dezember 1017. Statt Karten. Die Geburt einer Toehter zeigen an Dr. EM!L STEINREICH und Frau KÄTE geb. Asch. Gießeu, z. Z. Posen, den 7. Dezember 1917. Hohmzollerustraße 29. 89S5D Kejangdüche,', Geschenk-Literatur (Romane. )ugendschrif!en).viiü?r ücher.Photographie- Posttarten-Aidum u Rahmen, Lpiele, Ansichts- Artikel und Raiender Buch- und Papicchnnülung. »p Bitte. Wir möchten gern auch in diesem harten Winter den Wandernden, die als Gaste bet uns einkehren, eine Weihnachts'reude machen. Dringend nötig brauchen wir dazu alte Luchen: aber auch iede Gabe an Geld tu äunerst willkommen. Aus telephonische Nr. 178 oder fd’rihltd»e MlUetiung tan Hausvater Loh, Hinter der West-Anlage 11» werden die Gaben abgeholi, der Vorsitzende nimmt bare Spenden mit Dank an. p Der Vorstand der Herberge zur Heimat: Bros. O. D ch i a n. Bekaimtmachrmg. In unser HandclSreqislcr Abt. A wurde heute bezüglich der Finna Rinn & Cloos. Heucheiheim. eingetragen: Kommerzienrat Heinrich Wilhelm Clvos ist mit Wirkung vom 1. Juli 1917 aus der offenen Handelsgesellschaft Rinn & Cloos ausgeschieden und diese somit erloschen. Fabrikant Ludwig Rinn führt das Geschäft unter Uebernahme der Aktiven und Passiven als Einzel- kausmann unverändert unter seitheriger Firma weiter. Dem Kaufmann Johannes Eduard Fiege in ' ni ist Prokura erteilt 898JB Gießen, den 3. Dezember 1917. Grosiherzogliclies Amtsgericht. Bekanntmachung. Wir beabsichtigen, auch diesmal wieder Bel'.ch« aungen an Dienstboten deSEpackaKenbezirteszu nerleilen. Belohnungen können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhallen, welche bei der Herrschaft Kost und Wohnung haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnisse auSweisen können. Bon Vollendung der 5 Dienstjahie kann nur dann im letzten Dienstzahr abgesehen werden, wenn der.Dienstauslritt durch Einberufung zumHeercs- dienst, durch Auflösung des Haushalts oder durch Gründung eines eigenen Haushalts erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen aus eine Belohnung glauben Anspruch erheben zu können, ausgefordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuchs (die Angabe der Nummer des Buches genügt ebenfalls) bei unserer Kasse oder der Bürgermeisterei des Wohnortes bis zum 31. Dezember l. I. zu melden. Die Großherzogl. Bürgermeistereien de- Bezirks werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung auf geeignete Weise zur Kenntnis der Ortseinwohner zu bringen. 8992D Gießen, den 6. Dezember 1917. VezirkSsparkaffe Gießen. Z a ch e i s. Bekanntmachung. Wir beabsichtigen, im nächsten Sommer, soweit dies möglich, wieder eine Anzahl armer, strophn- löser Kinder, der.n Eltern im Sparkassenbezirk wohnen, aus Kosten unserer Kasse zwecks Gebrauches einer Badekur in Bad-Nauheim oder einer anderen der Kinderheilstütten des Großher- ogtums unterzubringen. Anmeldungen, welche durch die Pfarrämter oder Bürgermeistereien bis spätestens Ende Januar k. I. einzureichen sind, müssen mit ärztlichem Zeugnis bel' sein, aus welchem hervorgeht, daß die Kur notwku ig ist, und mit einer amtlichen Bescheinigung, bajj die .mtt nicht in der Lage sind, die Kosten selbst i ’reiten zu können. 899IO Gießen, den 8. Dezember 1917. BezirkSsparlasse Gießen. Z a ch e i s. Theater-Verein. Opern-Hastspiei I®“ Freitajj den 14. Dezember: “tö •"•c Anfang 7 Uhr pünktlich iünde nach 9 Uhr MgMsMlBr Komische Oper in 2 Akten von Donizctti. Karten von M. 6.00 bis M 2 00 In der Musikalienhandlung von Krnfct C'hiiällor. Textbücher HO Pf. Brzttgschcinfrcie Treibriemen D. N. G. M. 657, 922. in allen Motzen und Grützen, fofort lieferbar. Die 9,'iemen sind wage, dicht und mm grotz- nrunev 8evietüfeiti ifelt. Datei hiüin und für jeden Betrieb günstig. Zu belieben durch das Tcch.usche Burro» für Lcderiildustri" Die Emsammlung von Spenden rn H925D Wäsche zur Uinderwafche-Woche findet am 2P^8§?" in folgenden Straßen statt: Stephanstraße, Ebelstraße, Wilsonstraße. Leihgesterner Weg, Bleichstraße, Alicestraße, Wilhelmstraße, Riegelpsad, Liebiq _ straße, Löberstraße, Lonystraße, Ludwigstrajze, Süd-Anlage. __ kritz flowock PaHende Weihnacht saeEchenke Seidene Btuien, kunifieidene Trikofbtufen, m m m teldene UnterrCcfee n n n in gröhler Auswahl 8893 * Clitze r ... 07741 AktlÜÄ BMütM!Nlitu kl Stellt ßic|cn. Bekanntmachung. .Die im No herüber 1900 geborenen Landsturm- Pflichtigen der Stadt Gietzen müssen sich am 15. Dezember d. I, voran'. ta«G von 8—1 Uhr und nachmittags von 2—5 Uhr im alten NaihanS an, Marktplatz zur Land sturmrolle melden. Ausivärts Geborene haben bet der Anmeldung ihren Geburtsschein vorzu legen. Gietzen, am 4. Dezember 1917. 8976V _ Der Oberbürgermeister: Keller. Zucker ^lrrsgabc. Der bei den Klembändleru der Stadi Gietzen bestellte Zucker für Dezember 1917 kann von Mittwoch den 12. d. Ar. ab gegen 'Vorlage des d'estellaustveises zur Zuckerkarte und Ablieferung der Zuckcrmarkc Nr. 12 in Empfang genommen werden. Einzelne abgeirenwe ^luckermarken ohne den Bestellausweis find ungüi.ig und i berechtigen nicht zun, Empfang von Zucker. Es entfallen auf die Zuckermarke 12 tDezember 19171 750 Gramm Zucker. Mit dem 31. Dezember 1917 verliert die Znckcrmarke 12 ihre Gültigkeit. Wer bis au diesem Zeitpunkt den Zucker nicht abgeholi hat. bat keinen Anspruch mehr darauf. Die Kleinbandelsgeschäsle haben die vereinnahmten Zrtckermarken 12 'Dezember 19171 au sammeln und zu !e 100 gebündelt bis längstens 3. Januar 1918 an das Städtische Lebensmitlciamk unter Veintgiiug etner schriftlichen Mitieiittng über die Anzahl der abgelieserten Marken einzusenden: die tticht abgehoben. bzw. mehr überwiesenen Zuckerutengen sind nach vvrgeschriebenem Allster dem Stadt. LebenSmil elamt zu melden. Ntchteinhaltung dieser Mit, sowie unvirtitine Angaben über den Zuckerbestand und Unregelmützigketten bei der Abaabe des Zuckers haben den Attsschlutz von der Zuckerverteiiung zur Folge. Der 5UciuverkauiShochstprets für das Pfund Zucker beträgt: 1. Kristallzucker und gemahlener Zucker a> nicht raffiniert (.Nonsumzuckerj 40 Pfennig bj raffiniert 42 „ 2. Hutzucker, Plattenzncker ai Im ganzen Hut oder Platten 40 * b) lole ausgewogen 42 * 3. Würfelzucker 44 * 4. Kandiszucker 53 * Gietzen. den 10. Dezember 1917, Belamttmachmig. Vorn 15. Dezember 1917 an ist bei Bcniistuug von Tchnellzügeu anstelle der bisherigen, nach Preisstufen ausgehauten Eraänzungsgebühren e ne Ergänzimgsgebühr 'n Höhe van 100 vom Hundert des tarismatzigen Fahr- vrelie^ zu euk Achten. Die ErgänzungSgebühr beträgt mindestens 3 Mark. Etlziige gelten als zuschlagpflichtige Schnellzüge. -'"bere Auskunft erteilen die Fahrkartenausgaben "nd Auskunstsste.len. Frankfurt Mai >9, den 10. Dezember 1917. 189801 Königliche Eiienbabudirektiou. Weihuachtsverkchr 1917. , Die andauernden Schwierigkeiten in der Kohlenver- orau„a und die überaus starke Jüans,'ruchnahnie der vo.hondenen Betriebsmtitel für die Beditrstüffe der nöeu Hkere, der KttegSwirischast und der Volks- rruayrung zwingen dazu, von > esonderen Matznnbmen Personenverkehr zu Weihtmchten. insbesondere "in ™". onderzüaen. gänzlich abzuseheu. l'i Zurückbleiben beim Netfeaturitt oder unterweo. Nei!»?'^r?orechnet werden. Alle nicht nnbedingt nötigen ^etfen muffen unterbleiben. 8981j! Srankiurt m.K Dezember 1917. Kgl. Clicubalmdirekttott. Der Ob ürgermeister (Lebensmittelamt). 89778 Abgabe von Petroleum. Die für den Monat Dezember gültigen Pctrolenm- Markcn werden Mittwoch den 12. Dezember d. I. in den Brotmarkenbeztrken von 8—1 Uhr vorm, a.isgegeben. Die in früheren Monaten verauSaabtenBetroleum- Marken sind ungültig. Gietzen, den 8. Dezember 1917. 8984L _Der Oberbürgermeister (Lebensmittelantt). VE R fVl S ETU N OL E N SehSne 4-Ziwt. 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Die Vergangenheit rächt sich! Gesellschaftsdrapia in 5 Akten. Hauptdarsteller: Maria Widai und tä*!s Crisaainder. Die Handlung spielt in zwei verschiedenen Ländern. Stropp! Pikantes Lustspiel in 3 Akten mit Herbert Panlmdller nnd Hillia Petri. Ab 13. Dezember: 2^“ Fern-Andra-Gastopiol. iiiiiiiiiiiiinititiiiiMiiiiiiiiiimiiiiiiiiiifiiitiiiiimii iiiiiiiiiMiiiitiiiiimümiimiiiiiiiiiimitiiiiiffiiiiii 8987a jM minuniyyPr ILimi'ütiilttZtül'.tbMe ö. vorzüglicher Abstammung zu verkaufen. 07084 r^ürttl. Gutsverrvaltung Lick. Einen wachsamen Hofhund hat zu verkaufen 9004 Heinrich llcrzberger, Landw. in ReinbardSbai«. Christbäume zu verkaufen. V7745 Hillgärt ner, Walltorstr. 49. 2 Kinderbetten mit Holz- bcttitellcu z. verkaufen. Wo? sagt die Geschäftsstelle des Glehener Anzei gers. 8874 8lkg. Htncii'PclWS^kl wie new zu verkanten. Zu beüchl. Mittwoch von 2 bis 5 8988) Kaiscr-Nllee 24. e ‘ n © fl ,üT a P e I ® f. Garnituren geeignet l^led grau und weih) zu verkaufen. 07704 Stcvbanstrasrc 34. 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Verwandten« Pre*nd«n und Bekannten die schmerzliche Nach rirkt, daß ca Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere Hebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Rosalie Neubauergeb. Wildbrecht nach langem Leiden im Ä>. Lebensjahr in die Ewigkeit abzurufen. Postsekretär Kumpfund Frau geb. Neubauer. Gießen, B remberg. den 10. Dezember 1W7. Dte Beerdigung findet Mittwoch den 12. Dezember, 11 Uhr vormittags, auf dem Neuen Friedhof auf Wunsch der Verstorbenen in aller Bettle statt. 07753 öesteni abend entschlief sanft unsere liebe Mutter, Schwiegermutter. Großmutter und Urgroßmutter Frau Margarete Krämer geborene Roth im 87. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Krämer I. and Familie Carl Haas mid Familie, Stembach, Oießen. den 10. Dezember 1917. Die Beerdigung findet Mittwoch um 3 Uhr statt. 8997 i Nach kurzem, schwerem Leiden verschied heute meine Hebe Frau, unsere gute Mutter und Grossmutter • Frau Margarete Rühl geb. Mattem im 73. Lebensjahr. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Philipp Rühl. Troher Mühle, Alten-Buseck, Giessen, den 10. Dez. 1917. Die Beerdigung ist Donnerstag den 13. Dezember, nachmittags 2 Uhr. 9006 Heute mittag 12 Uhr verschied sanft nach längerem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwägerin und Tante Fn Im 79. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Sack II. and Familie Karl Germer und Familie Geor* Germer III. und Familie Ludwig Germer und Farnille WlltL. Germer, z. Z. im Felde und Familie Frau Wilhelmine Schmidt IVw. geb. Germer und Kinder Karl Rrttck, z. Z. im Felde und Familie. Heuchelheim, Halber, Antwerpen, den 10 Dezember 1917. Die Beerdigrung findet Donnerstag mittag 12'/, Uhr, vom Sfcerbe- nause, Kinzenbacher Straße 2. aus statt. 9001 rJaS Gewinn-Liste zur Weihnachts'Verlosung des Roten Kreuzes Gießen 1917. 7 (456) 15 (1027) 48 80 (748) 89 (426) 99 ' 213 (769) 402) 49 (782) 79 (122) 130 (.394) 169 (39) 212 (854) (209) 244 (797) 248 (668) 299 (253) 305 (388) 326 (345) 397 (403) 446 (827) 462 (1020) (827) (470) 225 (286) (280) 296 (548) (1028) 366 (63) (840) 475 (704) 482 (492) 488 (69) 513 (296) 519 (124) 535 (738) (863) 565 (544) 585 (758) 586 (88) (227) 605 (846) 611 (65) 670 (523) (783) 757 (1006) 787 (842) 792 (555) (711) 872 (888) 873 ^502) 880 (299) (947) 3) 983 496 548 595 (360) 728 (817) 799 (653) 916 (1036) 996 (728) 998 (233) 1023 (656) 1024 (266) 1047 (852) 254 360 472 498 552 603 736 871 918 (552) 924 (> 1021 1055 (940) 1Ö6Ö (885) 1067(909) 1088 (517) 1095(179) 1118(734; 1119(837) 1122(982) 1149(306) 1180(235) 1204(154) 1214(918) 1219(148) 1221(770) 1229(371) 1242(121) 1271(679) 1279(361) 1306(50) 1311(339) 1312(359) 1325(416) 1339(337) 1347(1035) 1362(323) 1374 (144) 1377 (258) 1394 (305) 1402 (625) 1407 (1017) 1422(370) 1435(718) 1436(106) 1445(859) 1455(333) 1469(726) 1488(405) 1489(801) 1509(390) 1572(117) 1577(554) 1589 (307) 1606(906) 1617(991) 1621(902) 1622 (5) 1633 (149) 1641 (676) 1642 (759) 1683 (490) 1685(435) 1695(44) 1739(107) 1749(257; 1769(911) 1790(374) 1820(192) 1828(927) 1830(440) 1831(603) 1886(100) 1893(717) 1914(109) 1917 (895) .1918 (659) 1921 (14) 1923.(430) 1925 (29) 1928 (877) 1960 (999) 1984(1911 .1990(884) 1996(51). 2038 (176) 2067 (369) 2086 (757) 2098 (214) 2161(956) 2172(21) 2247(909) 2252(934) 2253(399) 2274(922) 2280(961) 2325 (849) 2353(882) 2356 (608) 2358(875) 2364(76) 2385 (775) 2397(572) 2400(480) 2408(988) 2415(601) 2426(998) 2445(281) 2490(610) 2541 (383) 2587 (320) 2592(183) 2601 (484) 2611 (669) 2617 (891) 2621 (284) 2624 (737) 2625 (511) 2628 (308) 2634 (386) 2647 (4) 2672 (745) 2774 (329) 2809 (45) 2820 (997) 2821 .'850) 2840 (364) 2851 (556) 2865 (442) 2876(851) 2887 174) 2892(607) 2894 (613) 289^(54) 2918 (826) 2934 (494) 2940 (543) 2953 (289) 2975 (959) 3019 (1004) 3041. (788) 3065 (101) 3104 (245) 3172(261) 3193(171 3234(42) 3243(857) 3253(200) 3258 (739) 3266,1023) 3324 (946) 3339 (581) 3360 (509) 3413(77) 3416 (485) 3418(489) 3446(272) 3465(812) 3469 (129) 3477 (845) 3507(667) 3538 (605) 3574 (255) 3691(18) 3714(995) 3715(903) 3729(1034) 3748(373) 3754(700) 3772(465) 3777(358) 3780(293) 3801(526) 3808(99) 3817(643; 3822(768) 3910(935) 3945.225) 3964(448) 3977(608) 3984 (688) 4006 (981) 4069 (818) 4085 (60) 4145 (379) 4182 (805) 4225 (595 4249 (966) 4281 (936 , 4290(565) 4335(264) 4337 (756 4373(821) 4401(693) 4407(79) 4410 (381) 4411 (584 4422 910) 4444 1032,4447 (451) 4472(326) 4493(1010) 4494(740) 4495(524, 4515 (93) 4574(695) 4583(787, 4591(72) 4597 (847) 4618(472) 4632(570) 4638(763) 4657(538) 4670(37) 4683(90) 4692(377) 4747(751) 4753(975) 4761 (219) 4769(137) 4796(901) 4808 (990) 4824(622) 4835(876) 4853(56) 4864(236) 4865 (80) 4882(356) 4893 (1024) 4918 (166) 4968(303) 4972(96) 4977(324) 1983(270) 5047 (185) 5088 (750) 5093 (776) 5136 (17) 5143(573) 5144(265) 5161(450) 5174(153) 5176(344) 5178 (858) 5183 (353) 5207 (943) 5216 (920) 5249 (933) 5267(894) 5282(871) 5297(1040) 5301(893) 5325(33) 5326(294) 5379(811) 5404(797) 5456(187) 5478(950) 5534(865; 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83 3 (660) 8341 (504) 8313 (1011) 8371(530; 8383 (493; 8392(49) 8406(445) 8452(537) 8462 (820) 8483 (3) 8490 (27) 8515 (2) 8557 (600) 8567 (429) 8572(105) 8574 791) 8575(963)8608 (1025) 8614(428) 8653 (11) 8656 (967) 8687 (694) 8689(729) 8712(1033) 8720(1022) 8727 (372) 8765(525)8779(34) 8808 (553) 8811 794) 8827 (145) 8839 (925) 8877 (6) 8890(651) 8906(239) 9009 (348) 9016 (831 9018 (268) 9023 (11.4) 9076(919) 9078(318) 9081(829) 9084(686) 9196(792) 9225 (81) 9226 (75) 9229 (87) 9250 (178) 9259 (168) 9267 (1001) 9296 (376) 9335(541) 9354 (899 9372 (220) 9401(716) 9427(495) 9465(861) 9488(400, 9508(626) 9561 202) 9562 (126) 9564 (423) 9569 (406) 9589 (182) 9638(707) 9666(702, 9690(780) 9692(533) 9729(157) 9742 (496) 9748 (201) 9768 (83) 9813 (97) 9857 (98) 9880(316) 9891(234) 9913(285) 9958(53) 9965(190) 997-9 (74) 9989 (965) 10 018 (887'. 10 047(8) 10054 (507) 10064 (467) 10 084(150) 10131 (332) 10 185 (983) 10 268 (765) 10 378 (985) 10 411 (754) 10 539 (59) 10 591 (804) 10 714 (335) 10216 (992) 10 274 (576) 10389 (463) 10 434 (302) 10 566 (938) 10 629 (102) 10 719 (867) 10049 (742) 10065 (441) 10171 (116) 10 218 (890) 10 305 (1.12) 10 391 (755) 10 450 (641) 10 587 (276) 10 680 (652) 10 053 (279) 10075 (793) 10175 (363) 10 225 (598) 10337 (644) 10407 (527) 10464 (685) 10 590 (204) 10 700 (173) 10 720 (1008) 10 812(921) 10815 (319) 10818 (156) 10 832 (681) 10 840(362) 10926(841) 10 931 (722) 10 942 (833) 10979 (994) 11022(375) 11028(357) 11064(741) 11093 (809) 11097 (184) 11 110 (488) 11 144 (1041) 11208 (510) 11261 (972) 11276 (389) 11 290 (790) 11300(529) 11334 (647) 11339 (542) 11357 (439) 11360 (823) 11 384 (753) 11 142 (393) 11 259 (338) 11 286 (104) 11 330 (10) 11 345 (301) 11 375 (730) 11 464 (973) 11522 (819) 11582 (732) 11655 (636) 11 728 (897) 11 766 (1009) 11903 (708) 11 478 (141) 11556 (473) 11 585 (621) 11 665 (419) 11 734 (414) 11810 (904) 11908 (47) 11 429 (546) 11 493 (254) 11671 (1) 11646 (313) 11 682 (115) 11 763 (132) 11853 (369) 11 94.6 (806). 10 834 (720) 10 933 (162) 11089 (397) 11 124 (642 i 11 225 (534) 11 279 (930) 11 303 (461) 11342 (673) 11 362 (392) 11 456 (954, 11 608 (8691 11581 (155) 11649 (634) 11 713 (23) 11 764 (781) 11900 (218) 12 001 (978) 12012 (89) 12 041 (506) 12 058 (519) 12 140 (955) 12 147 (460) 12 148 (164) 12 199 (194> 12 202 (1043) 12 218 (398) 12 219 (139) 12 220 (459) 12 240 (844) 12 250(300) 12 286 (431) 12 290 (231) 12 320(169) 12 339 224) 12 340(500) 12 381(993) 12 382 (454) 12 392 (639) 12 416 (128) 12 422 (421) 12 429 (91) 12 438 (282) 12 481 (418) 12 561 (341) 12 565 725) 12 576 (290) 12 581 (588) 12 594 (697) 12 614,(251) 12 616 (564) 12 647(799; 12 651 (38')) 12 685(486) 12 693(151) 12 705(900) 12830(832) 12 847 (953) 12 871 (802) 12 887(466) 12 906 (161) 12 907 (113) 12 944 (580) 12 975 (248) 12 986 (721) 13023(55) 13032(453) 13035(58) 13 091(407) 13104(196) 13 128 (1014) 13 138 (590) 13 166 (396) 13 168 (860) 13 230 (312) 13 281 (412) 13 416 (35 13 443 (550) 13 504(1018) 13 513 (172) 13 587 (437) 13 588 (1005) 13 611 (315) 13 637 (932) (328) 13059 (443) 13 113 (133) 13 165 (252) 13 195 (243) 13 371 (848) 13 447 (410, 13 570 (159) 13 595 (259) 13 668 (597) 13 766 (655) 13 818 (661) 13 922 (562) 14 14 084 14 129 14 219 14 332 14 398 14 433 14 452 14 542 14 585 14 651 14 740 14 800 14 851 14 953 13 677 (715) 13 778 (923) 13 835 (295) 13 925 (273) 13686 (328) 13 791. 1 444) 13 881 (262) 13 947 (682, 13 048 (10291, 13 111 (937) 13 143 (228) 13 181 (14(5) 13 284 (443) 13 444 (43b) 13 533 (705) 13 593 (762 13 661 (181 13 711 (246 13 797 (964 13 904 (256) 13 992 (836) 001 (948) 14 014 (951) 14 038 (351) 14 050 (288) (260) (1003) (752) (170) (761) (835) (384) (180) (675) (474) (287) (710) ( 12 ) (691) 14101 (922, 14 171 (917) 14 238 (629) 14 346 (446, 14 415 (962) 14 434 (828) 14 455 (45?) 14 544 (692) 14 606 (957) 14 687 (633) 14 753 (321) 14 813 (175) 14 866 (513) 14 118 (515) 14 183 (677) 14 263 (914) 14 353 (327) 14 423 (571) 14 441 (774) 14 466 (82) 14 556 (94) 14 615 (612) 14 692 (687) 14 759 (989) 14 814 (478) 14 900 (501) 14 975 (1030) 14 999 (619) 14 123 (62 14 211 (605 14 270 ( 458, 14 391 (366) 14 428 (749) 14 443 (731) 14 493 (574) 14 558 , 217 11649 (26) 14 701 (582) 14 777 (387) 14 836 (862) 14 933 (237) 15039 (110) 16 041 (449, 15068 (367) 15 073 (823 15 082 (663) 15083 (746) 15136 (617) 15 146,(760 15 180 (843) 15 250 (199) 15329 (298) 15 392 (535) 15 187 (733) 15169 (516) 15 248 (719) 15 326 (872) 15 381 (68) 15 451 (S6tz) 15 552 (28) 15 672 (138) 15 724 (815) 15 772 (64) 15 894 (1007) 15 986 (198) 16 003(304) 16 019(445) 16 056(630) 16 079 (M> 16 082 (477) 16 088 (567) 16 096 (996) 16 100 (177; 15 458 (843) 15 580 (545) 15 675 (1881 15 742 (996) 15 785 H89) 15 899 (32) 15 291 (602) 15 336 (723) 16 417 (615) 15 526 (596) 15 632 (1012) 15 676 (939) 15 756 (95) 15 858 (395) 15 903 (518) 15 198 (92 15 322 (583 15 375 (181) 15 428 (19 15 530 (422, 15 668 (415 15 719 (690) 15 760 (1019) 15 862 (532, 15 974 , 409 , 16 103 (16) 16 145 (43) 16 195 (503) 16 262 (638) 16 305 (1000) 16 375 (928) 16 534 (839) 16 596 (229) 16 667 (330) 16 733 (9131 16 838 (611 J.6 899 (814) ^6 928 (787) 16 104 (238) 16 149 (250) 16 208 (547) 16 268 ('566') 16 340 (531) 16 483 (727) 16 551 (6801 16 621 (810) 16 671 (800) 16 748 (696) 16 856 (709) 16 902 (549) 16 953 (8271 16 108 (84) 16 156 (3461 16 230 (672) 16 269 (979) 16 352 (362) 16 489 (6831 16 579 (579) 16 625 (5891 16 675 (9) 16 763 (942)» 16 858 (585) 16 918 (497) 16 99H (623) 16122 (1016 16 186 (4821 16 235 (984) 16 304 (974) 16 372 (52, 16 499 (6991 16 585 (297) 16 635 (9311 16 707 (798) 16 836 (970) 16 862 (425 16 919 (9581 17 001(1471 17 002(587) 17 015(735) 17 043(3311 17 049 (870) 17 076 (13) 17 099 (591) 17 115 (78' 17 143 (481) 17 161 (1013) 17 169 (772) 17 181 (649; 17 182 (813) 17 191 (167) 17 220 (744) 17 239(10311 17 240 (186) 17 263 (786) 17 376 (557) 17 384(635) 17 389 (658) 17 392 (274) 17 437 (743) 17 518 (208) 17 544 (558' 17 546 (277) 17 554 (520) 17 607 (892) 17 652(8341 17 855(111) 17 707 (6041 17 733(135) 17 763 (551) 17 793 (15) 17 842 (662) 17 870 (671) 17 871 (712) 17 873 (354) 17 877 (576) 17 881 (785) 17 884 (215) 17 943 (487) 18004(309) 18 053(637) 18114(311) 18 152 (216) 18 163 (795) 18 197 (420) 18 208 (30) 18 288 (9241 18 298 (314) 18 362 (40- 18 370 (624) 18373 (853) 18 381 (561) 18 409 (291) 18 418 (355) 18 508 (25) 18 509 (206) 18544 (20) 18 603 (433) 18 626 (866; 18 630 (987) 18 639 (491) 18 64.7 (536) 18 651 (46) 18 681 (816) 18 687 (618) 18 758 (830) 18 772 (521) 18 804 (586) 18 877 (699) 18 994 (568, 19 005(664) 19 028(977) 19 029(528) 19135 (67) M 19 239 (385) 19 357 (378) 19 382 941) 19 468 (475) 19 507 (411) 19 544 (471) 19 587 (213) 19 623 (559, 19 703 (278) 19 839 (71) 19 987 (703) 19 171 (349) 19 184 (134) 19 274 (514) 19 276 (784) 19 358 (594. 19 371 (777) 19 400(1038) 19 410 (778) 19 478 (650) 19 481 (560> 19 508 (203) 19 520 (230) 19 547 (614) 19 592 (368) 19 633 (158) 19 731 (24) 19 886 (41) 19 553 (317) 19 603 (674 19 642 (222 19 774 (822) 19 958 (540) 18118(74? 18 204 (347) 18 348 (628) 18 380 (417) 18 498 (889) 18 564 (764) 18 631 -275) 18 659 (365) 18 763 (322) 18 963 .908) 19 104 (4961 19 216 (7731 19 332 (119 19 373 4521 19 420 (3421 19 190 (413) 19 523 (9761 19 564 (1631 ' 19 622 (311 19 667 .2881 19 822 (8741 19 965 (22V Die vor den eingeklammerten Zahlen stehenden Nummern sind die Lose-Nummern; die eing*» klammerten Zahlen sind die Gewinn-Nummern. Die Gewinngegenstünde können von morgen ab an jedem Wochentag von vormittags 10—12'/, Uhr und nachmittag- von 3-5 Uhr in den Gejchäst-ränmen des Rote« Sreu-es- Alte Klinik, abgeholt werden. Nr. 291 Zweiter Blatt Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessenj Dienstag. U. Dezember &\Z Zortsetzung der russischen Geheimdokumente. Berlin, 7. Dezember. Griechenland betreffende Dokumente: Angebot Südalbaniens. eines Territoriums in Kleinasien und von Cavalla. . ^ £015 gab Benisilos dem englischeii Gesandten ur Mycn das EmverstgndttiS des Königs mit der Uebergabe von CavMa an Bulgarien, falls dieses sich der Entente anschließe. Nach dem Rücktritt lvon Benrselos änderte sich die Ansicht der griechischen Rvgierimg: sic protestierte (Note vom 18. Mai 1915), ohne Antwort erhalten, und melierte abermals am 30. Juli gegen, das zweite -nge bot von Cavalla an Bulg arien, bei dem d er Ilmfang des. Hinterlandes abhängig gemocht wurde von der Größe der griecht fthen Erwermmg in Kleinasien. Abtretung des Bezirkes Dojran-Sewgeli von Serbien an Griechenland. Vemselvs verlangte am 8. September 1915, daß, Serbien nach Ettmgen der Miierten gegen Blchgarien keine Forderungen ans die Strmnitza erl)ebe. Am 19. S«mber 1915 willigte die serbische Regierung für den Fall eines glücklichen Krieges in beiden Punkten ein. Nock Beniselos' Rücktritt und der BeiLehaldmg von Griechenlands Neutralität im Oktober 1915 wurde die angeregte Besetzung des Tvi van-Bezirkes nicht vollzogen, weil Griechenland sich in die bulgarischk-serbischen Kriegsoperationen nicht einznmischen wünschte. Am 11. Oktober 1915 dementierte der König vmks Griockenland das Gerücht von einer Absicht C^riechnckands, einen Teil des serbischen Gebietes zu besetzen; Griechenland betrachte sich weiter als Verbündeten Serbiens. Angebot von Cypcrn an Griechenland. Am 7. Oktober 1915 stimmte England zu, falls die ganze griechische Armee Serbien zu Hilfe eile. Am 12. Oktober 1915 wurde dieZ Angebot für kraftlos erklärt, weil die Bedingung nttflt erfüllt wurde. Am 10. November 1915 Verpflichtungen der Ententemächte betreffend Saloniki: Rückgabe aller besetzten Gebiete und Schaden -rsatz für die Besetzung. Weitere Dokumente. «Au Diplodir (?), Grobes Hauptguartier. Belieben Sie dem Ministerpräsidenten folgendes zu übergeben: In Nr. 150 der Moskauer Zeitung Sozialdemokrat ist ein '.^lergernis erregender Artikel abgedruckt unter der gewaltigen Ueberschrift: „Der zarische Henker Alexejew wurde aus Forderung der Alliierten zum Kommandierenden ernannt." Unter- anderem wird darin gesagt: „Der englische Botschafter Buchanan ist noch immer in Petersburg." Der Artikel endet wie folgt: Di« Kornilowjade muh man letzt schon nicht mehr in Mobilem nahen, sondern in Petersburg, und deren Haupt trägt einen! lehr bekannten Namen. Kerenski. In Nr. 4 der Zeitung Rabatschi Put heißt es unter der ckeberschntt: „Die Kräfte der Verschwörung": Es ist: schon jetzt kein Zweifel mehr, daß als direkte Komplizen der Kornilowschen ll^ttchwörung die Kadetten und die offiziellen Vertreter der verbündeten Mächte figurieren usw. . Ich bitte um Vcitteilung, welche Maßnahmen der Premier für erforderlich hält gegen die beiden genannten Zeitungen. - Terest schenk). Geheimtelegramm an den Botschafter in Paris Nr. 398. Telegramm vom 23. August erhallen. Zugleich hiermit ergeht Verfügung wegen Ueberweisnng von 3200 Franks an Botschaft für die Journalisten Honigmann und Fagar. Unterschrift: Petrajew. Geheimtelegramm an den Geschäftsträger in London, mit- geleilt den Vertretern in Paris und Rom, vom 16. Oktober 1917 <4797). Unter Bezugnahme auf Ihr Telegramm Nr. 365. Anläßlich Jhver Unterredung mit Balsour halte ich es für nötig, zu betätigen. daß nach rmserer Ansicht die bevorstehende Alliierten- konferenz die Würdigung der allgemeinen Lage und Herstellung völliger Solidarität zwischen den Verbündeten in ihren Ansichten' wer me Lage zur Aufgabe haben muß. Hiermit zugleich wird Konferenz die Mittel und Wege für die Fortführung des krieges und die gegenseittge Unterstützlmg, welche die Alliierten, einander werden erweisen müssen, zu bestimmen haben. Hinsicht-' ttch der Beteiligung einer das Verttauen unserer Deinokratte gemeßenden Person an der Konferenz wird man eingedenk sein 'Een, daß diese Person zum Bestände der russischen Regie- rungsdelegation gehört, in deren Namen offiziell nur ihr Haupt lprechen wird. _ Der Außenmttrister Tere fischen ko. Aus Stadt und Land. Gießen, den 11. Dezember 1917. Welche Gebührnisse stehen dem beurlaubten Soldaten zu? Zur Beseitigung bestehender Unklarheiten über die Gebühruisse beurlaubter Unteroffiziere und Mannschaften während des Krieges sei im folgenden der Inhalt der einschlägigen Bestimmungen kurz zusam mengesaßt. Es kommen in Betracht: gewöhnlicher Urlaub bis zur Höchstdauer eines Monats, häufig wicderkehreüde Beurlaubungen vou kürzerer Tauer bis zu 8 Tagen im einzelnen Falle und Urlaub wr WüLecherstellung der Gesundheit. Ferner kann Urlaub bis m entern Mwnvr erteilt werden zur Befchäfttgung im eigenen landwirtschaftlick)en oder geiverblichen Betri^. zu beso^eter Tä- !r^ke,l ch ebensolchen Betrieben oder bei Behörden uttd schließlich auch längerer Urlaub zur Megung von Prüfungen und zur Vorbereitung dazu. Kriegsdienstbeschädigte können auf angemessene Zeit zur Erlangung eines für sie geeigneten nennt Berufes beurlaubt werden, -aber noch ärztlicher Behandlung bedürfen, oder einen kürzeren Urlaub zu privater Beschäftigung in eigenen und ftemden landwirtschaftlichen und gewerblichen Betrieben erhalten. Alle Unteroffiziere (straße erii und stürzte in den Schacht. Er mußte mtt einer Letter hercursgehvlt lverdeu. hatte aber glücklicherweise keine errtQ* haften Verletzungen erlitten. IDarmstadt, 10. Dez. Wie die Direktion dss HvftheaterS Mittettt^tonnte sre durch Abgabe von Freikarten (für ein 20-Mark- ^>tück Sperrsitz a, für ein 10-Mark-Stück Sperrsitz d) in ganz kurzer Zett 2500 Mark an Pie Gvldsammelstxlle abfühven. F'r. W v r m ch ^10. Dez. Auf der Westelndsttaße zwischen lllmenall^ wid Pfittligheim wurde die Lei'ste des am 9. August 1890 zu Psrffligheim geborenen Sck^rerners Georg Arnheiter ausgefunden. Nach dem Befund der Leiche und des Tatortes liegt vhn? Zweifel em Verbrochen vor. Kreis Wetzlar. < T P -_^. e a c ' ^0. Dez. Durch die Tätigkeit der Ortsausschüsse urw insbesondere der beiden vom Kreiskommnnalverbande ange- nommenen Fettrevrsoren ist die Mliefernngsschuldigkeit jeder Wirt- schaft an Dritter oder Vollmilch festgestellt und wird dauernd je nach den Aercherungen, die in Viehstall mid Milchgewimrung ein treten, verrchttgt. ^ Kreise Wetzlar, 10. Dez. Die diesjährig« Btelyzablung hat gezeigt, daß der ^tt'.rfbestand gegenüber den! letzten Jahren ettvas gesttegen ist. Die statttichen Zahlen ftüherev Jahrzehnte-werden bn wertem nicht mehr erreicht. Während dev Ruidvrehbestzand no.fi durchmis iwrmat ist, zeigt sich aber bei den ^chiwlnen em starker Rückgang, die meisten Landlvirte hab>rn nur für ihre Hausschlacht 1—2 Tiere gemästet. Gerichtsfaal. T 5 kü Äunangenehmen F»'gen Kinder tziben Linnen, zeigte eure Verhandlung, die sich vm Üabl^' w>" iw rÜ ^! mCr s^^ e ; m ^geklagte ivegeu Dieb stalü^> imd ll^lerttetung der dtesbezügliwen Besttmnr^—be> ^ls Kt* sich eine ehrbare 1 Hr>nll>erg zu verantworten, weil sie un^ ^^L?rbsen iabgepflückt haben sollte. Eüt lojähriges Möo^ die Frau von weitem bwRchtztt ) SS Geschwätz ausgebracktt hatte. 'Die Frau zei.tte bk ^öÄeren wegen Beleidilpmg mt, wurde aber selbs ^,^Zöftzlgertcht bestraft. Erst die Marburger St^amn^ s^ack, dre Frau, die am W^gevand Himbeeren gepflückt, kostenlos Max v. Schenkendors. Zu seinem 100 Todestage, 11. Dezember. Wir Nachlebenden, vor deren Augeit der Lauf der GÄ'chichte offen liegt, dürfen wvW aussprechen, daß es ein gnädiges Geschick war. das vor hilltdett Jahren Atax v. Sck-mkendorf in der vollen Blüte seiner Jahre dahinraffte. „Der milde, fvomnre Max", wie ihn Arndt genannt hat, wäre dem Drucke der schweren Zeit, die mm anbrach, kaum gewachsen gewesen. Freiheit und Vaterland waren die Ideale gewesen, für die er sich während des großen <»efreruugskampses Deutsilchirchs begeisterungsvoll eingesetzt hatte, -wer die Freiheit, der er sein inniges und berühmtestes Lied «Freiheit, die ich^neine" gewidmet hat, blieb ans, und Teutsehlands ttinisgeit mich Sic verkörperte sch Sä^rkendorf im Kaisettume, er herbeigeselmt, >das er gefeiert Ijat; Rückert l>at ihn darum den '.'^gerliervld" genannt und merkwürdig ist es ja. daß er in ernem winer Kaiserlieder prophetisch beretts auf einen künftigen deutschen wJHfL?“ 5 dem Hause Hoheirzvlleru pingcdeutet hat. Wer die Ver- -mrl'lMmg dieser Muung sdcmd noch in weitem Felde, und znitächst dewscheu Vokke ein langer, grauer Arbeitsalltag be- ßm Klenkendorf von hinnen. Ihm war vergönnt -freien, lvroßos gnog zu erlaben, und als ein Frühm>llendeter lebt er m der Ernmerung seines Volkes fort. Nicht mtt Unrecht ist sein Leben selbst ein Gedicht gemnmtt uwrden. >Er lvar em Tilsiter Kind icnd sturdiettr in Königsberg Dvtt trieb er's etnias sttldenttschsterchtstimig. und die Eltern gaben ihn m entern harten Erzieher aufs Land jn Zucht. Endlch konnte er seine Studien vollenden. Als Hauslehrer kam er in die Kreise des ostpreußlschien Adels, der damals den geistigen und idealeil In- tevZsen lebhafte PfleM widmete; m den Bürgerkreisen aber mlym er Fühlung mtt der Romanttk, und hier lernte er auch die Erloreiie ftmes Herzens kennen, die damals noch die Gattin des Kmrfmonns Barttey lvar. Preutzens Notzeit brach an, das Königspaar suchte m Ostpreußen Zuflucht Bon diesem Augenblick gewann Schenken- dorfS Lcke-n femen wahteii finlydt Tre Erneuerung und Beftetung des Vaterlandes erfüllte sem Docken und Dichten Er wirkte durck, Zntschrifteir, trat dem KünigÄberger Tugendbuitde nabe erioeckte die ^>tnnmrmg durch seme vaterländisckwn Gedichte Ms er sich in Karlsriil)? die inzwfichen Verlvitweke Geliebte holte füblte ^ er Rhmttm'ndsluft tojjfcü des M-vravch-Ä seiner Rechten beraubt, rrtt mit erlebte Lechzig. tmrrd vwn Step, m der Zentrnlverwaltunq anaeitcllt Tann ward er ReAenmasvat rn. Koblenz, ch der Berwalchchr der neuen cheußischeu Pmv-ny. ,md schm, n,achte sich ch teüben MN nmerhalb der Bvamtcnschist der lähmende neue GeP füJMbar In dieser Lage führte chn der Tod davon. w eines Arndt oder Rückert darf man ^chenKmdörs mcht ,uchen. Unter ben Dichtern der Besrciungski LZ Stift nncttTmte «te flSirf Wich seine Romantik ist umsch>uld holde «chdvannave,. aMi; und gar der Zwnir oder de, ^ 25 ]Cni Jrtwit erwähittes Freihcttsl Eä fsslv 5 *5,“« "® rW ’ t ^uch wtt der ( ^ü^nkeudorfs Sprache bunt , SSt T i?tm ^ "DchlicAhert. Gleich Könrer. gleich Swu 1-bt er im LMe emer Qmgeii Jugend fort.