lk. 29D Ter vietzrnrr Änzelger erschein, täglich, außer Ssnntggs. - Beilagen: S1etzmer^ami!iend!etter; Kteisfc iatt ffir den Kreis Kietzen Vezrigspreis: monatl. Mt. l -20. vierteljährlich Mt. 3.60durch rlbhole- u. Zweigstellen monatl. Alk. 1.1:).- durch die Post Mk. 3.60 viertel- jährl. ausschl. Vestellg. Fenisprech - Anschlüsse: lurdie EchriikleitungUS Berlag.Geschäitostelleöl Anschrift snrDralN'mch- richten: Anzeiger Gießen. [bl. Jahrgang Montag. |0. Dezember (9(7 Postscheckkonto: Zrimkfnrt o.m. N686 eneral-Anzerger für Oder Vankverkehr: Gewerbedank Gießen 3willmgrr,m--ruck n. Verlag: vriihl'sche Univ.-öiich- u. Lteindruckerei «. Lange. Schriftleitung, SeschSstrfLelie u. Druckerei- Schuistr. 7. Annahme von Änzeige, die Tages>ium,ner bis zum Nachmittag vorher ohne jedeBerbindlichkeit Seiienpreije: für örtliche Anzeigen 25Pf.,für auswärtige 30 Ps., £ ür Reklamen Alk. I.— ; bei Platzvorschrift 20°/ o Aufschlag. Hauptschriitleiter: Aug. l^oetz. Beraulwortlich für Politik u. FeuiUelon: Auq. Goeg; Ltadt und Land,Ber>nischlesu.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen. en ein und kund Großes Hauptquartier, 8. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. H e e r e s g r u p p c K r o n p r i n z N u p p r e ch t. In den flandrischen Trichterfeldern Mischen West- Nvosebeke und Becelaere sowie nördlich von Warneton war am Nachmittag lebhaftes Feuer. Südlich non der Scarpe hielt erhöhte Artillrnetätig- fcit an. Hml-granatenkärnpfend drückten wir die Engländer beiderseits von ft raincourtum einige hundert Meter zurück. Mehrere Versuche des Feindes, nördlich von La Vacguerie Boden zu gewinnen, scheiterten. In den Gefechten der beiden letzten Tage wurden dreiundftinfzig Gefangene, dar- u«ter fünf Offiziere, eingebracht. zwei Geschütze und ftinf- zchn MÄstLünengewehre erberttet. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. In den Abschnitten südlich von La Fere, nordöstlich von Cnwnne und ans dem östlichen Maasufer verstärkte sich am Nachmittag die Feuertätigkeit. Eigene Erkundungs-Abteilungen brachteil südlich von Orues Gefangene ein. Leutnant M ü l l e r errang seinen 37. Lustsieg. Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. M a z e d o n i s ch e F r o n t. Bulgarische Vorposten zwangen cngli'che in der Struma- Ebene vorgehendc Abteilungen zur Umkehr. Italienische Front. Zn dnn Knmpfgeländc östlich von Asiago hielt lebhaftes Artitteriefclrer an. Die am Monte Sisemol gerrom- menen Stellungen wurden von den Resten der italienischen Besatzung gesäubert. Die Zah! der seit dem 4. Dezember bei der Heeresgruppe Feldmanchall Conrad gemachtenGefangenen übersteigt sechzehntausend. Der Erste Geireralgnartiermeister Ludendorff. (WTB.) Srohes Hauptgvsrtier. 9. Dezember. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. In einzelnen Abstlmitten der flandrischen Front südlich von der Searpr. sowie zwischen Moeuvres und Bantcnr kam es am Nachmittag zu leb haften Artilleriekämpfcn. Auf der übrige,; Westfront blieb die Gefechtstätigkcit acring. Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts Neues. Mazedonische Front. ^_Nordöstlich vom Doiran-See wurden mehrere feindliche Kompagnien, die sich den bulgarischen Vorposten zu nähern versuchten, durch Feuer vertrieben. Italienische Front. Auf der Hochfläche von Asiaao. am Monte Tomba und Montello zeitweilig erh ht t Arrillcrietätigkrit. Der Erste Generalguartiermcister ^ Ludendorff. Die Abendberichte. Berlin. 8. Dez., abends. (WTB. Amtlich.) Von den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Berlin. 9. Dez., abends. (WTB. Amtlich.) Mn den Kriegsschauplätzen nichts Neues. Rnßla'nD erklärt den -Staatsbankerott, und itirtt l tritt) es oca Ageitten der Entente doch, noch etwas schwerer werden, M verhindern, daß die maximalisttschft Regierung auf dem Wege des Sonderfriedens weitergeht. Gleichzeitig mit der Einstellung der Äuslaichszahilungen kündigte die russisck)e Rogrerung alle Verträge für Kriegslieferungen. Das Maß war voll, früher oder später blieb Rußland kein anderer Weg. Auch eine andere als diese radikale Regierung, die letzt mit der Abschaffung aller Titel Und Staudesunterschiede vorgeht, nackfdem sie das Privateigentum schon zum größten Der! ent'eignet hat, hätte keinen andern Ausweg aus diesem ftmrnMlüm Zusammenbruch gewußt. Hier wird jetzt rum 22™ Ma«.e der Gedanke der Sühne für die Schuld am Weltkrieg verwirklicht! Ganz abgesehen von dem Welt- S cht, das auf den Kriegsschauplätzen vollzogen wird. Ena- ' und Frankreich schrien nach Strafe für den Verbrecher- nach^m die russische Regierung durch die Veröffentlichung «r Geheimakten dargetan hat, wo die verbrecherisck-eu Ur- und seiner Verlängerung liegen, erläßt ü? fr 1 ! Milliardensummen ebischlienenden „Strafbefehl" Vis zum Ausbruch des Krieges säZuldete ^rßland dem Auslande rund 18 Mltiarden Mark; diese HS*uu Erlege wohl über das Doppeite ge- lvegen! Alle diese Schulden tverden gestrichen' Besonders in Frankreich wird Heulen und lläbne- L^Tlhrer der Gnterrte haben so häufig Einheitlichst rn der Kri^fuhruiig betont, sie haben die »ch Mchte^ herv arge hoben; imn hat ^-.gemeinsame ^ckpild begleichen. Estland gelitten, hat rn der Kriegchhruna auch am meifte,L «Wtet Jetzt macht es seinen Freden „ohne Ent! schädigungen". Die Kapitalisten in Frankreich, auch die kleinen utrd kleinsten, werden nach diesem Schlage dem „Tiger' Clemenceau wohl etwas mehr zu schaffen machen als bisher. Aus dem Entschluß der russischen Regierung ergibt sich eine gewaltige Rückwirkung auf Frankreichs Finanzgebarung und Frarrkrcichs weiteren Kriegswillen. Aber auch die Engländer werden überaus hart getroffen; Rußland schuldet an England mehr als 6 Milliarden Rubel! Djch- deutsche Besitz an russischen Wertpapieren Nnrd dagegen auf nicht mehr als anderthalb- Milliarden Mark veranschlagt. Bei den in Aussicht stehenden Friedens- Verhandlungen wird sich diese Schuld wohl glatt regeln lassen. Gerade auf Deutschland wird das große Nachbarreich m der Zukunft am meisten angewiesen sein. In einer Betrachtung über die neu geschaffene Kriegslage hebt auch der ^ruer „Bund" hervor. >vie Rußland für die Interessen der Entente gearbeitet und geblutet habe: „Rußlands Friedensbedürsnis ist so groß, daß es an eine Wiederaufnahme des Krieges kaum denken kann. Es hat zudem m diesem ,Kriege gewaltige Opfer gebracht und, was Opfer urid aktive An,Krengung durch Vottragon der Offensive betrifft, weitaus das mefttv auf seiten der Entente geleistet. Wenn jetzt die rawon ä etre ttäxfier wirkt als die Bündnispfticht, nnd damit dem vornehmsten Staatsgrundsatz nachgelebt wird, so kann Rußland sich dabei nicht nur aus die Opfer berufen, die es in diesem Kriege gebracht hat, sondern auch geltend machen, daß es die innere Befreiung nicht ohne Verzicht auf die im Sturmschritt überholte imperialistische Politik durchführen kann. Wir stehen daher heute voraussichtlich vor dem völligen Abbau des Krieges im^ Osten, jedenfalls aber vor nnem Verzicht llftißlands auf aküve Kriegführung." 1 Der „Bund" lsti.lt besonders die Lage des Sarrailschen Heeres für stark gefährdet, und da das Blatt in diesen Fragen Nch. oft als gut unterrichtet erwiesen hat, mögen cutch diese ferne Zukunftsbetrachtungen hier Platz finden- ^ „Im Ajvgenblick, da die russisch« Fvmtt aufgelöst wird, ist ^arrail vollends den größten Gefahren ausgesetzt. Ohne gesicherte Verbindungen auf eine maritime Basis gestützt, die durch die Unterseeboote bedroht erscheint, Aeibt er ftüher oder spater j entern umsus-mdan Angriff überlegener Kräfte ausgefetzt und wird wrter UmstüMen damit rechnen müssen, nach Thessalien abziehen zu müssen. Die Entwicklung wird lehren, ob die Entente den Augetibllck versäumt hat. in weichmr sie die SabonikkexpeditioM noch ohne gcohk mckttärische und vvlittsche Schädigung abbauen stnrnte. Die Kämpfe, die SarvaÄ heule an der Struma und an den ma^edonistiM, ©am liefert, können über die llnhaltbarkeit seiner Position nicht hrnwegtäuschen." ' - - 1 ■■ ■■■ mi i h Die öfterreichisch-nngarischen Taqe»Serichte. W i c n. 8. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz Waffenruhe. Jtalicnischer Kriegsschauplatz. Unsere tapferen Tn-ppeu. in ihrer Mitte das Egerländer schAtzenregfment Nr.«. erstürmten gestern östlich van Asmgo die starken «tützminkte von Stenfle und brhaut»- tetcn sie gegen heftige Angriffe. D'k Zahl der seit dem 4. Dezember bei der Heeresgruppe ^ldmarfchall Eonrad eingebrachten Gefarg-nrn übersteigt 16 000 Mann Unsere Flieger bestanden gestern zahlreiche Lustkampfc und scha,sen sechs italienische Flugzeuge ab. Offi- zrerstellvertreter A e r i g e i errang seinen 21. L->ftsicg. Der Chef des Grneralstabcs. Wien. y. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird ttfrmutwm: Oestlicher Kriegsschauplatz. Waffenruhe. Italienischer Kriegsschauplatz In Venelien lebhafter Arttlleriekampf. Der Chef des Generalftabes. . * . Die Niederlage der Engländer bei Lambrai. Berlin, 8 Dez. (WTB.) Ablf dem Schlachtselde von t fl m o t fl t rtnirbc den Engländern beiderseits von Grarncourt weiteres Gelände entrissen Dritisclie ^-klFe nördlich La Vacguerien wurden blutig obgeroiesen ^ue Beute an Ga^lamen Geschützen imd Maschinengewehres emgebracht. lieber 180 000 Mann, darunter Iren und Inder warf der englische Führer in die blutige Schlacht. Rach der Auslage britischer Ossiziere sind einzebre ihrer Divisionen deratt aufgerteben, daß sich der verbliebene Rest in ein kleines Haus Unterbrrngen ließe. Der. müßte Test der eingesetzten englftchen Divisionen hatte nach chreii Aussagen über 50 Prozestt Verluste. Verheerend war die Wirkung der deictschen Ma- sichulerigewehre und das konzentrische Artilleriefeuer, das die englischen gruppen rn der Flaiike und teils im Micken faßte Die medmgedrückte Stimmung der Gefangenen kommt immer wieder rn rhreii Aussagen neben der Freude, der möüderischar Hölle entronnen zu sem, zum Ausdruck. Ihre kriegsmüden Aeußeruwf gen Lossen von dem Zusammenbruch Italiens eine Berkürzung des Krieges. Unter den Gefangenen beftnden sich auch zehn Amerikaner, die beim rücftvärtigen Bahnbau überrascht und konnten. Diesseits unserer Linie liegen über 50 zerschossene Tanks eure (trällere Anzahl bedeckt das Gelände 8^ unseren letzrgen Stellungen. Sie nnrrdeu von der englischen -'^Ä^^wrhrnftier benutzt und wirksam von Die Hmiptzahl der 150 erbeuteten, < eschiltze wurde südlich MaSmäres, bei Gonnelieu, Billers-Giiis- Sturm mif La Bargiwrie i-rvbert. Die französi- Dörferrm Kampfgelände, von mglisch.i Hand systema.isch .^rstott, liegen m rauchniden Drümmern. Die Vorotte vvil Cam rt! 1 * Älr historischen Rathaus chabeir schweren Schaden gelitten. Besonders schmerzlich ftlr die Ena- län.der ist der Verlust des Waldes von Bourlon, um dessen Besitz sie Tausende imd Abettausende nutzlos opferten. Dieser Wald beherrscht weithin das nach Westen rurd Südwesteil wellenförmig vorgelagette Höl-engelande, bis hinaus über Bour- sies an der Straße nach Bapaume. Der Baumbestand des Schloß- parkes ist vernichtet, der Park selbst mit unzähligen Ausrüstungsstücken, Leichen und festgefahrenen Tanks angesüllt, neben dener ore verkohlte Besatzung liegt. Das Schloß ist ausgebrannt, das Dorf vollkomnien zerftött. Das ganze weite Schlachtfeld gibt einen schauerlich wilden Eindruck von der schweren Verlustteichen Niederlage der Engländer. Flandern sowie in einzelneir Abschnitten der fran- zoftschen Westsront steigerte sich mehrfach das feindliche Artillerie- Mrer. ^n erfolgreichen Unternehmungen brachten wir an mehrerer Stellen Gefangene ein. In Italien hat sich die Zahl der gefangenen Italiener aus den letzten Kämpfen östlich Aftago weiterhin erhöht. Der Gewinn der Deutschen seit 12. Dez. 1916. Berlin, 8. Dez. (WTB.) Seit der Ablehninrg unseres tv 11 e den s an g e b o t e s vom 12. Dezember 1916 machten allein dre deutschen Truppen 286 900 Gefangene, darunter 6900 Offtz-iere. Lierbei sind die im Etappengebiet oder auf dem Transpott noch den Gesangenenlagern befindlichen nicht eingerechnet, auch nicht dre Zahl der 9000 bei Eambrai gefangenen Englänber. Im einzelnen vetteut sich die Kopfzahl wie folgt auf die verschiedenen! Natronen: Russen: 79 300, Rumänen.- 42 950, Franzosen: 29 550, Engländer : 22 000, Italiener: 111543, Amerikaner: 75, Serben: 1141 Belgier: 45, Montenegriner: 2, Portugiesen: 120, Iapa- 1 SE& 6 ’«r?.7 !C Olnckien Zeit verlor die Entente an Deutschland über -.000 GesaKtzc, 6o2 420 Schuß Arrilleriemunition, 1715 Muni- twns- und andere Wagen, 99 673 Gewehre, 151369 Pistolen und Revolver, 4902 Maschinengewehre. 2616 abgeschossene serndftche .uge, 230 F-esselballone. Diese Zahlen enthalten nur die Beule, dre der deutschen Heeresleitung überwiesen wurde. Hinzu kommen noch alle die Wafferr, Munition und Gerate, die sofott von der Truppe nach ihrer Erbeuturrg gegen den Feind verwandt t Turch AngrtN geivmm die Entente in Europa: 674 Quadrat- Kckomettr Boden, und zwar nur eignen von ilmen selbst zerttvm- melttn und verwüsteten Geländes. Der Geländeaewinn der Mittelmächte betrug 47 500 Ouadvatkilometer. vte tage in Kohland. Die Titel »»d Standelvoeeechte In Rußlantz «bgelch«fft. Bern, 7. Tez. (WTB. NicktamÄich.) Der Srocktzolmrr Be- rlchterstatter des „Daily Chronrcle" gM seinem Blatte eine Petersburger Meldung weiter, nach der Trotzki 160 russische Konsulate und diplomatiscl« Missionen im Auslände, die sich weigerten, dre mC &mVI,,0ls ^ bi« Mannschaften - ^Ä?^^oprtze der, revolutionären Truppen in Mohilc-u yf- von Men Seiten umzbigeltc HmiPchuattM ftä, ohne Kampf ergeben. Das !ewe Hiuder.n G? reuttMl-, des F-rickens ist gefallen. Ich Ca“ ^ Ermord««» Jnlh-tcn •CbmwM.,r«te r « Dnchvn- mcht mit Stillscktoeigen übergeben. D.-£< w 5L bic .©ttfiarfle geschlagen. Trotz allen Vechkchm Tuchoniu wiirdc er aus dem Wageii gerissen und mt'öter Generals K°rnil°(w °mÄrnd^^dA.'^.^^chi ^ quattiers war dre Ursache der Ausschreitirlmen ^ U Kameraden! Ich ta die Befleckung per Frhne der V llittE nicht zulassen. Derartige Handbnrgen Äi ' strengste verurteilt ftjerben. Seid der eSSt i »eflecft nicht die Macht des ' «mnpst-. «r»bm.Nia als Si>vr ST » *»**«« » des- öauwwtrfte S müm, .lamn ftir i\n Frieden ltcuc Käste Die Revolution. ^kuf zur Einigkeit und Maiineszucht' Ter ObmbefeMhaber: Krvlenkv. der und die ft'tt den Freiheit zu Glich! Wieder ein Soldatenkongretz. StorfTvoIm, 8. Dez. WTB.) Der hiesige BolschenM-Ver- tatet rnritn aus Petersburg: Der z-weite Kongreß der Frontsoldare»». ist hin. eröffnet wurden. Zum Präsidenten wurde ter Fähnrich Njasnikow ernannt. Die Not der deutschen Kriegsgefangene»! in Rußland. Berlin, 9. Dez. (WTB.) Um der Not der deutschen Kri-easgefa n g eucn in Rußland abMhelfe»», sind soäien 4 MillronLU ^arl, davon 3 Millionen tut? Reichsmirteln und 1 Million nur- Nat»?nLtspL:»d?u der deutschen SchlltzmackL Schweden zur Berfücnrng gestellt worden. Diese Mittel sind in erster Linie zur BesttMimg von Zu.satznLhrn.ug zur GefcmgenenDst und zum Ankauf »varrner llnterkleide»- bestimmt. Das schwedische Rvte Kreuz wird wie bisher in tatkräftiger warmherziger Weise für eine ziveckentjprock.f'.ide Verwendung »er Getoec ft>rge»r. Auf einem sicheren Wege werden ferirer weitere Mittel zur Versorgung der betrt[' 6 eiT Kriegsgefangenen in Ostr»»UcmL> m allernächster $eit zur Verteilung kommen. Revolution in Portugal? Amsterdam, 8. Dez. (WTB.) Das Reutersche Bureau meldet auS Madrid: Laut Telegrammen aus Opono ist in Lissabon die Revolution ausgebrochen. Einzelheiten fehlen. Auch in Oporto kam es an» 5. Dezember zzu Unruhen. Der Mob plünderte die Bäckerläden. Zwei Personen wurden getötet, 60 ins Spital gebracht, 70 Personen verhaftet. Die Menge lubelte den Soldaten, die nicht eingriffen, zu. London, 9. Dez. (WDB.) Reuter. Di-e Reoolution ttt -Oporto schloß mit einen» Erfolg der Revolutionäre. Die Regierung temissiouiertc. Assonso Costa b.ldcte ritte provffo- rische Mcheruna, der auch der frühere portugiesische Gesandte, in Berlin, Lidonio Paes, angehört. In Lissabvn und OPorto herrscht Mhe. Madrid, 9. Dez. Mavas.) Ueber Badajoz wird folgende Uebersicht über die letzten Ereignisse in Lissabon gemeldet: Die Bewegung des revolutionären Militärs gegen die Tenw- krctten hat gesiech. Die Trupperl der Regierung griffen die Stellungen der Revolutionäre aus dem Campolide an, wurden aber mit schweren Verlusten nach 48stündigem Kampfe zurück' geworfen. Die Regierrmg, außerstande, der Bewegung Herr zu > Ecuador bricht die Beziehungen zu Deutschland ab. Guayaquil, 9. Dez. (WTB?. Reuter. Amtlich wird mitgeteilt, daß Ec u a d or die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland abgebroäien hat Line neue Rede des Grafen d emfit. Budapest, 8. Dez. W>TBZ Ter Minister des Äeichern Graf Czcrnin hat in dem Ausschuß, für auswärtige Mgelegen heften am 7. Dezember vorrnitdags eine Rede gehalten, in der er rmter anderem sagte: Ter Telegierte Lvvaszy fragte mich gestern, ob ich in der Lage bin, im Rainen des Deutschen Reiches eine Erklärung bezüglich Belgiens abzugeben. Ich kann auf diese Frage selbstverständlich mir mit nein antworten. Es i ein international nicht gangbarer Weg, daß der Staatsmann eines Reiches für den eines anderen eine Erklärung abgibt. Ich, berufe mich jedoch auf die öffentlich abgegebenen, allgenrein bekannten mrd zugänglichen A-eußerungen der teut.chien Staatsmänner. rnsteMtdere auf di« bereits gestern zitterte Aeußerung v. Mhlmanns, der klipp rmd klar erklärt hat, es gebe kein Friedenshindernis außer Elsaß- Lothripgen. Ich ^ehe weiter und sage: Wenn man glaubt, daß, eine Unklarheit üver diese Frage bei der Enterrte den Krieg verlängert, so verneine ich, dies kategorisch. Die Ententemächte müssen sich über den Standprmkt Deutschlands in dieser Frage vollkommen klar sein. Auch, kann die Gnttnde-jeden Dag die Probe aufs Exenrpel machten, dieses Wort des Staatssekretärs zum Aus- gansprvch. ne-hmen und verlangen, daß es in die Tat umgesch-t »verte. Tann wird sich erweisen, »per den Frieden nicht will,, ob dies Deittschl-and oder die Entente ist. Ms ließen sich dafür, daß die tnefdfidte C'.ckente für Cnm Frieden nicht reif ist. zahllvch Beispiele anführen, die allen Herren bekannt fmb. Warum hat diese die Papstnote nicht einmal beantwort-et? Predigen die Mi-.ihvr Franttvfths am) Englands nicht täglich \rd Kriegs Looaszy- sprach- srrner, wenn ich semen Änsnilmrngen richtig gefolgt bin. de : ^bttrnZch aus, ich möge in jr^TÜxnner Fo-rm aus Deutschland einwir^en, damit es sich in der telgischm Frage klarer äus^re.! Sckson ans den Lttlssührungeu, die ich geshwn zu entnnckttn die Ehre hat.«, geht hervor, daß ich ihm in. diestnn Punkte nicht Folge leisten kann, weil ich ans dem Standpunkte stehe, daß die Ausführungen der bait'd.iCTi Staatsmämwr itt diesem Punkte vollkommen klar und unzweideutig sind, und weil man trotz des besten Verhältnisses zu einem Verbündeten kerne Ratschiläge über eine der- iverden, trat zurück. Ihre Truppen ergaben sich und der Präsident | artige praktisch: Frage geben kann. Ich möchte die Herren tin ein der Republik nahm den Rücktritt des Kabinetts an. Die Revolu- i Wort Bismar ck s echrnern, vcm dem Graf Kavolyi richtig sagte gcbimg, die lautet: | daß wir ave sehr viel von ihm lernen Mm len. Bismarck antioortete ch'st der gesamten! einmal, als ilM die Zumutung gestellt wurde, sich afst einen beul drei Tage lang im | freundeten Staat mit einem Ratstchlag zu welchen, im preußisckxen Vaterlandes und der j Abgeordneten hause: „Ratschläge an frenrde Regierungen, rvas sie ttonäre veröfstntlichten hierauf eine ' Die revolutionären Streitkräfte, die stt Mannson von Lissabon zusammensetzen, i,.,. Eduardspark verschanzt ^zur Rettung .des Republik, die durch die erbärmlichen monarchistischen Elkmeuck'j zu macheu oder zu unterlassen l>aiuadiowt" Ergebnis. die Stel Aus Ftakien. Bern, 8 . W TV. „C-orriere «oLlla Sera" meckdel aus Rom: Na-ch halbstündiger Besprechuirg zwischen Orlando nickr Marearo w:rde gestern abend die Tage^vrd-nwng airf dem Mvnte Citorrv dgescktjlagan. Die amtliche Wiedereröffnung Monarck.w für vorteill.-art halte, wähceud Tisza :rwd And-rafsn da>> üb ec hftmusftetnr. Ick', g' .rrbe, D V? i die (am P-,cnk:e nicht dir geringste Difstrenz zwrche-r den: bersteu Herren und mir te' et;.. Wir alle wvrlen nur nrachnr, u.-as wie ün Inte resse der oster re ichisch- ungarischLN Monarchie gelegen anseheu. aber wir glauben eben, daß eine Vertiefung des politischen und wirtschaftlichen Bündnisses mit Deutschland dem Intereffc üm Vstm- archw entsprichst. Wir alle haben den für mich ganz ungemein wertvollen Eindruck erhalten, daß die Mehrheit der hohen nngan- sckeu Delegation im großen mrd ganzen ineine Politik zu billigen &X 1 rÄ« j Ich tage' ö WTi* dL'ZÄ-m-iEtt (.ntgegcitr.a^tK iwtt .Vfittrtinißeii ^cnn^ für den Zu- d-n- v-ni >«r,Nnn Herren ersehnt hnke. !mnl m einer visher vmu Poatznahinen ge- Zeit wie der heftigen ein Münster des Amsterr: unmöglich die Geschäfte fjifrren kann, toerrn er nicht die fme Neberzeugung hat. samTneni ritt des Senats wurden troffen, yjlan vermutet jedvck.!. tafj auch der Senat am 12. d. M. wieder zu'chrmnentritt., Berfchieoent. Abgoordnett wieder hol t e-, bei dem Präsidium der Kammer das Verlangen nach der Abhaltung einer Ge hei m si tzu n 9. Aus dem Monte Eitorio glaubt man, es werde zu eiirigm Gehennsitzrmgen kommen. Der Neuyorker Berichterstatter des „Corriere della Sera" drahtet: Zwisch^ der ftaliernschm Regierung und der Regierung der Verein ick e:r Staat m fei eine Lösung der Frage der Refraktär? gesundem Tie italienischen Bürger in Amerika sollen demnach in das Hver der Vereinigta Staaten, eintreren, während die i^ Italien ansä'sigcn Arnrrikaner der italienischen Aushebung nnler- stellt werden. Die Vereinbcrrirng werde in bcn nächsten Tagen unttnrichuet rvcrdeu. Ein euglLsch-rpanifcher Handelsvertrag. L o u c- 0 n , 8 Tu 'WTB.) DaS stientersche Vurean ist davon üt Kenntnis gesetzt worden, daß ein Handelsvertrag zwi- sck-rnt der englischen mrd der spanischen Regierung apge,ck.lm,cm w'-rien in. Dieser betrifft die Einfuhr mck> Ausfuhr von .üvtleu. Enien und Frücküen und hält sich init einigen 2kdän- oerurcgen nn das von. Marguis Cortina bei seiner letzten An- weicmheit itt London mit der englischen Regierung erzielte kommet:. daß die Mehrheit der beiden Delegationen seine Politik Mtzt und zu stützen bereit ist. Ich habe seit Begi.m des Krieges.keinen Augenblick daran aezwtzifelt, daß wir diesen Krieg in chrenvoller Weise beinrdcm werden, uich daß eS uns gelinget^ wird, das Ziel zu er- reicheit, das wir uns gesteckt hrben, davon bin ich fester denn je über.zetl.gt. M^er ch bin auf der anderen Seite auch davon überzeugt, daß wir noch nicht am Ende sind und nach- manche schwierige Ausgabe zu überwältigen Vxiüm toerden, bis mir pnbltrfr in den schätzenden 5>afktt §inlai:stw. Es ist üns genau bekannt, daß die ivestliche Entente mit allen Nttttelu versuchen wird, blz Friesten-Sbestrebmlgen Rußlands zu dilvchkretrzen. Ich bin fest überzrnwr, daß wir ftstr noch auf große Sckstvierigkeiterl stoßen werden, de wir ebei: ioerstm übernnnden müssen. Wir wollen einen s0 f 0 r t i q e n u n d lv e n n möglich a l l g e m e i ne n Frieden. Wir inolleir nicht versuchen. Rußland von seinen bisherigen Alliierten, chnrenstig zu Machen, aber der Weg zum allgemeine:! Frieden kann ivoh! nur über Rußland führen, weil Rußch.rd der einzige Staat ist, der zum Friedeu geneigt ist. Tie Friodensbedingungerr, unter denen wir beute zu verhandeln bereit sürd. sind vouständig bekamtt. Sie sind die. daß wir weder A n n e x i 0 n e i: n 0 ch K 0 m pe u s a t i v n e n fordern und daß irstr ans dem Standpunkte stelren. daß ebenso wie Rnyckund auch wir das wuveräne Recht einer Regierimg in Anspruch nelmren, unsere inneren Angelcgenh-tttm selbständig zu regeln. A^enn Rußland wirkirck deir Frieden will, und es ist kein Ztveisel, daß es ilm will, so ist es in der Lage, seinen Standpunkt der Westcickenke ktarzuma fm. Unsere heutige Lage möchte ich durckr ein Bild charakterisiereu. Tie Morurrck, ie glicht einem S ch i f s a n s st ü r m i s ch e m M e e r e. Bmr Trst» und Gefahr umdrobL zieht es fernen Weg. Noch har es viele 0-esahrerr ?.u überwinden, noch schtvuntt es hin uiu- Lei im Auiruhr bei- Etemente, aber vom hoben ff ferro dev^Scktti>es aus siebe nran Land. Alle Mann an Bord sollen es :vmen. daß nnr rrcch viel zu Kämpfen und auszutälttv. haben norden, bis wttr in den schützenden Halen des Friedens lwerden ein taufen, können. Aber erreichen werden wir eiium ehvenoolleic Fruden, »penn rur, dir eine Parole gilt: Durch halten. (Lauganhaltender stürmi'cher Beifall.) * Wien, 9. Dez. (WTB.) Die Reise des Ministers des ?teußer»,r Grafen Czernin nach B^tin rn»E'e »regen plötzlichen Unwohlseins des Ministers unterbleibe,». Dre KriegSertlärrmg Amerikas arr Lcsterveich-Nttgarn. Washington, 8. Dez. (WTB.) Meldung !>*•:• Reuterick'eir Bureaus. Infolge der Kriegserklärung gegci: £ e ft c r r c i ch-- Ungarn werden über 1 Million. Personen aus die Liste der fei nd l ich en St a a ts an gehörigen Biele, die lang^ verdächtig nxrrcn. die KrivgMlÄne der R'gierunc. tu bindern, wurden verhaftet rrnD »werde»» intern izn werden, »renn sie di? Behörden nich>t davon überz^rgen tonnen, daß sie frredlichic. Absichten haben. Alle Oestrrreicher und ttnae.cn werden ?.u» 100 Pards rwn der Zmre der Dockanlagen usw. sorngehalren loeröai. teektteg. Reue tt-Boot-Erfolge. Berlin, 8. Dez. (WTB. Amtlichst Drrr.ch die Tätig« Feil* unserer U-Boote wurden auf den» nördlichen " riegs'chau- platz wiederum vier Dampfer versenkt, darunter ein Dampfer, der aus stark gesicherten! Geleitzug herausgeschossen wurde sowie der bewaffnete französische Dampfer „Ponwno". Der Chef des Admirals!abs der Marine. Ll-Boote vor dem Suez-KarraL. Berlin, 8^ Dez. (Priv.-TÄ.) Die ,.B. Z. am Mittag" »neidet aus Zürich,: Rach dem „Secoto" snck- Suez.« Kanal U n t c r sce bo e t e gesichte! coorden. Die Sck -.-'ün-rt durch den Kanal ruht seit Montag. [ Ein amerikanischer TorpedobootSzerstorer torpediert. Washington, 8. Dez. ^WTBst Meldung des Rc.ukorschen Bureaus. Ter amerikanische Tor»7eoobo oks zurstörer ..Iatod Ions" ist am Donnerstag in der Kriegsz Ü .-* st » u S t .: u in* bürg- Lippe, der .ckomunrndeur der brüte<1 irard^Kov.rUetie- Brigade, hat tim Entheb v ,n g von dieser Stellung gebeten, da die Regierutrgspflrchßen seine längere Abwesenheit au.- der Heimat nicht mehr zulceßen. Ter ’.^xiVo: enrivcack- der Bit-e wvi) verlieh dem Fürsten, der sich mit Begcnrc des Kriege-- 'cerwilirg zum Heeveshienst zur Verfügung gestellt Harde, in Anerkennung seiner Verdienste vor dem Feinde als Regchnents» und Br »gäbe- Kv-mmandenr die Schwerter zacm Großtrenz des Roten MKerordens. parlKMsnLükNLher ans Neßssn. Die A n s s ch u ß s i tz n n g -e n der z»vc i-.au Kammer haben cme Aenderung erfahren, der Finanzausschuß »vird am nächsten Dienstag und M i t tw-o-ch, der K ri eg sa u s schuß dagegen erst am uäck)ben Donnerstag znsaimnenrretcn, da einige seiner Mitglieder durch eine gleichkreftrge Versammlung der Zeuttums- partei am Mittwoch am Erf-cherrre-n verlwwer: üud. Arss Stndt nn§ Gießen, den 10. ** Ter kupferne S 0 n »» t ag ist. \\ langte, »weit hinter dem gleichen Geschäftslage des Vorjahres zurück aebli eben. »vas wohl seinen Grund in den mangeftgnen Zugverbindungen aus allen Sttecken hat. Eckt großer Tei. unserer alten Saubfuitöufvift, !>:c sonst am kupfer nn Sonntag nach Gießen ka»n, uin Einkäufe zu machen, w-ae ferugeblisben. Eft', '-umaßen iebbasl u.'ar nur der Handel in den Spitt »na reu und tt'.*ltterge- fchäften. 30 Jahre städtischer S ch t a >st t \: 0 *. Vor einigen Tagen sind 30 Jahve verflossen, seitdem un.str Sa trstni.'' iir Betritt) gemmumen wurde. Von den danutls apqc uöiitnmi Angestellten des Unternehmend befinden sich, noch 2 im Xievinc, nämlich die Trickffnernchauerin Frl. Stoß und der Schlack::hors»värte» Xv^ntber 1917. ■ den Verkehr an- Gietzener Kott}Cf^»erd8i« Gießen, 10. Dezember 1917. 3ti einem ersreulichen Musizieren hatten sich die Kammersängerin Gertrud Foerftel aus Wien und die Violinistin Fräulein Au nie Betzak aus Frankfurt a. M. zu sarn menget an nnb boten »uis gestern einige sehr genußreiche Stunden. Frau Gertrud Foorstet besitzt einen leicht ansprecheriden, hellen und glockenreinen Sopran von vorzüglicher Schulung, der allerdings nach der Höhe zu im koifts etwaii flackert. Mit Ausna-mre eingangs trefft ich aefnngciren Rezitativs und bt-r ^btte aus dem Figaro von Mozart, lot sie »uis eine Ackistvahl moderner Lieder. Die „Nachtigall" von Johannes Brahms, ein selten gehörtes ^Ärwel under den Gesängen, des »msttrblvchen 5Neisters, ließ die tiefinner!iche Porttagskunst der Künstlerin besonders in dem stark rczilativisch gehaltenen Mittelteil auss beste bervortreten: leck und tvnchtig erdröhnten die Hammerschläge des „Schmied": mit am besten geLangen wohl dann die beiten Schumann- Nmrrment, tereit letzte, „Aufttägttaftprobe, außerdem — Strauß hat Dertv-rllores gocktznebeu: nnrn hätte nach dem ..Wiegenlied" lieber „Befreit"' oter etwas Aehuftches gehört!" — D«n Beifall, der gleich nach der .Kummer stark einsetzte, gestaltete sich immer lebhafter. »'0 bol; 'ich jne WnUerm genötigt sah. zwei Zugaben. Eduard Gnegs, „Lolverghs Lied" und Hans Pfitzuers „Verrat" folgen " Es rmrß besonders anerkannt werden, daß chic \amn.erm ham großer, durch die »mginrstigen Reiseverbältmssck bedingter, stnnmlra-er Indisposition sich ihrer Ausgabe in so glanzender Wene entledigte. Fräulein An nie Be za7s Vvrrräge konnten danatem mir Ehren bestehen. Wir dürfen die j»mge Dame getrost zu den be- deutmw»ten ck^ilpnilmen utrserer Zeit zählen. Mir einer außer orbentlick enrn-ckttttn Technik verbinteft sie eine hervorragende den Sempel cu,ßerordentlicher Reife aufbrückt. Das p ächtta. in ter M lod.k oft ganz modern anmittende tz-moll^Biolinkonzert des M»meiste - Nardini, eines der bedeutendsten Biolimsren und Vw- Unkomvouich,'. al^r .Zetten, spielte fte mit vollenteber Meisterschaft; »nanchmal glaubte mau K'arl Flesch sekbst zu hören, so sehr bat die Künstlerin fick» die Eigenart ihres Lehrers zu eigen gemacht. Tie weiteren Nummern „Grave" von Frietemann^ Bacß und „Varia- ttom'n über ein Thema von. Corelli" von Tartini — Kreisler, letztere im Navierpart etwas reick>lich moderniffert, — bestärkten und vertieften noch ten eingangs gewonnenen günstigen Äudruck und ließen, »nie gnch b.ffanders das letzte Stück: S dre rzo^Taronte!le Von Wieniaws . Die glänzende Tcckmik der jungen Künstlerin vorteilhaft lTervocrceteu. Bei solchen hochwertigen Leistung^»» ist auch der Kritiker gern Mensch »mb überläßt sich ganz dem Eindruck tes Ohhrlen. Der rouscuent'-e. immer zunehmente Beifall konnte schließlich »rur durch Frangueurs Sicilrenne und Rigaudon te- sckwichtigt werten. stricht uncrwalmt bleiben darf die seinfühLige. mit vornehmer Zurückhaltung ausgeübte Begleitung Herrn Professor Traut- manns, der, seinen Bwdieusten um das Otteßener Konzertleben einen neuen Stein hft»zi»ftigend, den Bechsttinflügel mtt'trrte. Bon seinen Liedbegleitungim verdienen das Sttimß'fckv. ,,Wiege:llied" und Mahlers „Wrr bat das Lreslein erdack?t" ei»w besonoere Er- wähnung. So gestatt t'fick der A.'end za ^rn m ! Ku ns gem ß und »vir ßof'e- 1 . die Künnckerimren im wachsten Wütter hier »vttHer zu sehen: vielleicht hören »vir denn» auch, da der Sängerin Mahler gut liegt, tessen tieftnnerliche „Kinüerwtenlickder" sowie einige itespnae von dem hockjbegadten Joseph st)carx; Joseph Marx ist in fernen Liedern der österreichische Strauß, und — er ifr auch iwf» etwas mehr. Tr. G. N. Gie^cner StaStthester« Das Enkelkind. Kvnwdie von Lothar Schmidt. Air St ekle ter aatgei^tea Lterette „Xer Soldat der Mari e" ging gchtern abend Lothar Schmidts .Lvmödie" „Das Enkel lind" rn Szene. Daß das Stadtthomer mit dieient Stück eure befonters imwtvolle Enmu'bung gemcultt hat. wird wohl niemand behauptet rönnen, denn dieser Lngevlickrem Komödie fcbtt aber auch alles, »vas imstande wäre, ihr znr BühnenroirktLnikei t zu verhel:Qt. Sckron der Stoff logt dem Ganzen in dem verwendeten Rahmen »»»rüber- »vindlick-e ^SchwierigLeitau aus. Die Tochter des GeiieraLmajvrs a. D. von Hetebreckt. Margarete, ist mit einörn Ingenieur verlobt. Drs Verdaltans bleibt nicht ohne Folgren. Eine Trauicnrg ist nicht nrehr möglich, da der Bräutt- gcm» in» Kiiege sällt. Margarete gibt gckrem Jungen das Leben und wind von der Gesellichait boykottiert. Ms echte Soldaten- tvchttr stampft sie für ihr Kind, für Pas fstecht der.freien Mutter c» llm'st i.ar u, auer .Komödie dioßt n.'.'tt, it ter »rett, Kinte sollte Aber die Witermärtiaferte?» tes Lebens sind zu zu unterliege»». Da in letzter Minute Ire 1 0 , u ist den inzwischen die Verkettung einer Reil? m : Tochter nnd teu» „Emir!lind" zustuumLuge die verlorene Tochter, kehrt mitsaint te», in tes Vaterhaus zurück. Das ist tec Inhalt chtec breiaftigeii „svuuw :viav: »oi.iu es nicht fitt möglich teilen, ater es ist taffe Mich k. 2a* hu Sckiniid bekommt es fertig, eil» Problem, um teilen Lösung ft,'. Iastren de» -Miitterschutz, die Wolcksahrtsft'morge nnd unzählig? »rVu Vor enitftungen kämpien. zum Gegenstand eines Lustsvnlle 'nacheu Schon allein diese Tuttack? i.r banal und arschmactt-». Wo. -mi Teufel, steckt hier überhaupt tes Komödie,»teste? Sder ,'staubt te Verschser damit besonders »vitzig zu wirst-.!, tefc er tcA alte» *tene rat einen Kinder ausfttz-en, teu Blech»übel und di? ckiutec trvmmtt nnrfchruüle»r '»md ilm wie närrisch ur.- ten Breticrn herum läßt? Lter ist es besonters goifrvoll, die alte, a'.-gerntttt, BuL«enf»gur der uvtigen. sckma»ternden Tan.. Barvnin Thea -- nietet aufs Tavec zu brttrgerr? Dir Free..- der u>- »ellschalfticheu Existenzberrchrigung des illegitimen >>!»,-. -- g.llör »»cckch m>f oie Büfnc.. dazu ist sie zu ernst und zu nichtia. A>u ' ft.'vire n'pston kann n»ait sie aber v m Gvgenst-a»id entar .steinte . ’ ?,-. ?.. di o»rzu gespickt ist mic soicktt.n, f-teen Redensarten. Das 2u::z tätti emc Berechtigung. *-?nn Schmid: .wenigstens et?r • b -stimmte Den tene. 5 teimt versöhne, wenn er darttr offensichtlich Stellung "rü' oder gegen tes umckstliche Kttrb näbrne. Mer selbst te? i-'Zntt eanmaf der Fall. Durch drei Akte schleppt sich di? S\t,rM<:;?g obn, leten Höhepimir, nräte Lin. stets inten »etztta Zügen liegend. E wird viel miixt und uterbaiiyt nkht getzamttr. Ein »lad;?.;, mckls fagettter Dialog hält mühsam tes »vackettge Gebäub? zukurmn« utrd die vei'teckm» OVszöititättn tes RottmüllEr im zeeeite? ?lkt wwttt tes enrigr Kinterivage»»geschiebe fcjTeit da. G»mz nur neck witerlicter erscheinen als es schon ist. Die aufgen-mrdte Mütze der Darstttler wäre oincu -uuchä.cce» ^turgabe würdig gKvestm. Vrmlftig gab Karl V oistk o.m alter G-etteralmachr a. D. wieter. in Haltamg 'und Spract^ Soldat mr fimmg, Sterqp BH -^star -*.t. ( vimut:. .muuiuM Wisser führte ihre RE als Margarete, die Mutt-'»- tes Kiiu^ vorm'hu» und schlicht tereft. Die übrigen, kleinere» Partien wäre entsprechend besetzt »md wurden slott gesvittr. Zu ermähnen war noch, teß Herta Ellen bau s en, als „österrttchuck^" Gesangs lettreri» von der Bc'berrschung des Tialektts etwas febr weit eilt ftrnt mar. -w. m- t j at einem teilwcifcn modernen Snilwu meidreTt müssen. Wäre her Ätieg nicht angebrochen, so JJ. neuen 3d-i lxcit; e,cf>lachthalle mtb dem Külsttwusbau die Uückett'cklückstballr folgen müssen, weil in den letzten Jahren vor £" ß r ie^C die Großviehscklachtungen so zugetrommeu hatten, daß g Kaum ui der alten RindorschlachtHalle für den Betrieb nicht 2,,, hinreichte. w Städtischer Gem ü f eve- kauf findet morgen, rieustag. vormi.tag- nick nachmittags Brandplatz 3 statt. ^ #* Eine Reise nach der W e st f r o n t. Drei Jahre ,id seit jenen denkivürdigen Augusttagen 1014 ins Land gezogen» !!nd «wattiges haben die dentsch-en Heer- mtscheu Heere in dieser Zeit geleiltet. Ausdehnung Deutschlands ädert risst. «W Flää)enareal, das die -- -..... •5 nfld' harten Kämpfen in unseren HLndeu geblieben. Besonders & Westfron: . war e:\ an der die Enrsesselnng urgewalliger ErLste mit elementarer Wucht zum Ansbruch kam. Das Bild, das S Westfront bietet, ist dementsprechend ein höchst interessantes, üjervou gab uns Bankdirektor, Leutnant d. L. Griesbauer, ^ Astern abend in der Vortragsvereinigung (Kaufm. Verein Ort gewerbevereinl sprach, einen Begriff. Eine Reise nach g Westiro'.n schilderte der Redner packend an Band eines MPNS» ,vim it. huujiüiuiui, uuv IM Weiten, der Ausbau der hygienischen Einrichtungen, die Or-' .Marion des Berpslegnngswesens, all das entstand in Wort und M vor unserer Augen und gab Eindrücke von übcrwäitigendev Duckt. Voil höchstem Jntereste warm die Ausführungen des Adners über die oft cmgewendete französische Erziehungs- methode» due den Chauvinismus und dm Haz> gegen die deutscl^n Pückarcn bereits in die jugeirdlicken Seelen der Kinder einzn- arat>en sucht und die vor den. übelsten Mitteln d>rr Verleumdung! ü «rückschreckt. — Die zahlreich erschienenen Hörer folgten sesielndeu Darlegungen mit höchstem Interesse. ** Preisgekrönte Gießener Wet 1 schreiber. Bei dem an? 14. Oktober in Frankfurt a. M. abgehaltenen Wett- jtoifv’n des Hess. Rast. Verbandes Gabelsberger Stenographen folge.,de Mitglieder des hiesige-' GabBsberger Steiio na'üier-Berrins von 1861 und Da'nen-V'reins „Gabelsberger' cki- re..vnung n. 310 Silben 1. Drei : Geor. Koch. 110 Sichen Preis ..io Hirsch: 100 Silben Ml Breio: Margarete Hühner, »art Nachtigall. Iolxnina Schlesier: 3. Preis: Lini Reining; "obende ErwäbrmnSophie Beplcr: 80 Silbm 1 Preis: Willy Penzler. Else Keil. Erwin Plan. Elly Rieß. Emilie Schmall. 'hmle Sckmall. Julie Schön. Karola Schuster, Heinrich Zölzer: ' Preis. Berta Fordach, Lini Klemmrath, Emilie Schmidt: ' Preis: Johanna Gran. Ucker 1400 Teilnehmer aus Hessen und" Hessen Nassau hatten sich zum friedlichen Wettbewerb in Frankfurt emgefunden: das Ergebnis war sehr günstig. ** Die Vorbedingungen zur Teilnahme an Offizier snivirantenkursen., Aus eine Anfrage des M.'ick?.:L«Sabgvordnrten Sickoviei über die Borbedinglmgen zur Tecknahme an £', Ncersas pirantenkursen ant. ortete der Ztri.gO- mir ii.ee am '.9. N->vem>er. daß. ei i Na.chl>eQ cker imssmsä-achrr^tt Brsähigung für den Einjahrig-Freiwilligen-Dienit außer in den len von Auszeichnungen vor dem Feinde als unerläßliche orbcdinquua für di- Beförderung zum Offizier des Beurlaubten- ..rcv.i, lu i-een mutz. Eine Aendernng der Be,Kimmungen mck nkchi b«abjichti8t. ** Stadttheatcr. Ta infolge der notwendig ^gewordenen Tkm-trüaiuind'-rnnig die Erstarrfsührnng der Lotliar Srhkmckttckfen 'tmnödie .Ta- Enkelkind" schon gestern abend staMaud, so tonn für tue morgige erste Wiederl-olnng des Werkes rm Lonneme'l' fefchestellt werden, daß die wohlvorberertete An,- Nibruna be.-.r Publikum- eine lehr gute Aufnabme gemnr«n hat. ** L icl't spiel Haus , BahnlwNtratze 34. Der Film ,Fstmmy Balerttim wird hertte Firm letzten male norge führt. Mor.ttA Hnbt: die Erstaussülnnng des. Film Werkes „Dre Kamelrendame uatr äuyjerbrm enthaü das neue Programm noch das ^etekNo- ^ck'nrspirl Der Tod des Baumeisters Ohlsm". Siehe Anzeige. L a n d e s a m t für Wetter- und G e. w a s s e r t u u d e. m'olae Entsch ietznng des Größterz gs führt das Hydrograps ische Bureau für die Folge die Amtsbezeichnmrg „Landesamt sur Wetterund lZ>ewässereunde". ^ ^ , ** Neue Zebn Pfennig st ücke aus Zink. ^,urch eine Bmndesratsvervrdarrmg wird der Reichskanzler ermächtigt, zum Er- av> ür crnzuzie «nie Ze'n fennig'tücke aus Nick l autz ryal i der ducck. das Münzgesetz vorgeschriebeu-Li ^nr e weitere ^ehnp e.ung- stücke aus Zink bis zrcr Höhe von 10 Milli-onen Mark her,Zellen ;u lasser „ Y Das KreisVlatt Nr. 200 enthält Verordnungen über: Höchstpreise für Hafer und Querste, Jnanspruckfliahme von Getreide und Hülsen fruchten, Kapital Mindungsgesr-tz. Verkehr mit Spanferkeln, Entrichtung des Warenumsatzstempels. ztreis Frieoverg. _ # Wolfersheim. 8. Tez Das Eiserne Kr«uz erhöhen Kanmiier Lind mck DinSketier Otto Leonhard, die Heilücke Tapserk-itsmedaille der SckKtze Hermann Leonhard. — B^och- meisel Die Hessische Tapferteitsmedaille, früher das Gifernr» Kieirz. erhielt der Pionier Heuiiüch Weigand. Stkrkenbnrg und Rütinhessen. I T a r m st a d t, 9. Dez. Ein Schilderer unserer engeren Heimat ist mit dem Dmstmaler Hermann Schlegel, der am Mittwoch, einem Schlaganfall erlegen i,t dalnrcgegangen Ooer- he,fen imd d,e nähere Umgebung Tarmtbckts. hauptiachlich dre nördlich an Taimbadt gelegne Ebene gab ihm den stost für seine Agi-arell-- und Oe gemä-de. Manch ßunmunasvolles Landichalts- bild. manch reizende Ortsansicht Ijat sein Pinsel sestgchalten. darunter so manches, was inzwischen dem verkehr der Neuzeit zum Opfer fiel. Schlegel wmr 1860 in Kaburg geborm und tam 1879 nach Darnisladt. Ueber seinem Leben lackche fein günstiger Stern. Seine Stelle als Tlieatermuler am Grotzh. Hoftpeater bützte er nickt ohne eigerie Schuld ein; er vermochte sich nicht euinifugen. Seitdem lebte er. ein einsanier Junggeselle, in großer Dürftigkeit. Er nannte lnEablich nicht mehr als sein Handwerkszeug sem Eigen. Und doch beweisen seine Bilder, daß Mir ihm ein Künstler mit starker Begabung und ausge prägt er Eigenart dahingegangen ist. (ßcridjiiirtöl, I Darmstadt. 9. Dez. Ein für das Schneiderhandwert wickllges Urtül wurde hier gefällt. SckMengericht wurde ein Zu ck e der ernee. große.eu Schneidergesck>äftes, der 34 Jahre alt ist und bisher ivo>ch keine Bor.traft erlitte: hat, zu zwei Wochen Ge'ä"gnrs w'gen Diebstahls verurteil. Er hatte sich ^-toi,- absalle ang 'eignet und für sich veroaudt. Er war nck d^ mästiccheit nicht böwutzt und bebaiUwete, es lei harckwerksüblich. ^er Sackchcrslä dige sprach sich über die UeblickKert Nickt inil twiler Bestimmtheit ans, warnte aber, der Angeklagte hatte nicht ohne Be- frageii des Arbeitgebers die Abfälle mitnehmen dürfen. Un t)crSi (it^llrtcbricbtctt* ][ Marburg, 10. Dez. Dem PrioaKorenten crn der hcksigen Universität. Dr. phil. Nicolai Hattmann, wurde der Professor- titlet verlielien. Dnirftt und brr Danrmmündung Waffenstkllstund Glossen. Mazedonische Front. Keine größeren -^^'wlimgen Italienische Front. Fm Piave-Delta-Aoschnitt erstürmten ungarische .Hon- den jtalienifüllta Brück*nEppf am -Lile, Sn 'Eapo Sile, und nahnren mchr als zweihundert Mann gefmrgen. f ^cralguartiermeister Ludendorff. «• i. iwÄs^lS^jS*» fSSÄS“® er« sw ää &'£xgtjet fpnfrfjen Besitzungen at ^^^Ä,^mei!^Nnr eine kleine die unserer belgrsckerr ^biircketen mimn i. ^ beutfde Stteitmachr Ur uock übttggck.noov.ct ge.I..MN. ’g SÄÄÄVffÄ s j S 8;«ws ,I J“ SS äsä D» ö*. Maeruck.entweder von uns.erbeutet ck ein 37MÜlimeter- mti 10-Zcniinieter-Mattneges. üche, eine W-Zam p'.tze, ein 70-Milimeter-, ein 60-Mliineter- und ern Vcvßniicbtes. LebenSmittelschiebungen. * Essen a.d. R., 10. Dez. Hier wurden große, von Beamten des Kohlensyndikats mit K o h l e n s ch l e b n n g e n verbundene Lebensmittelschiebungenaufgedeat. Ganze Eiseribahn üge mit Lebensmitteln sind verschoben worden, u. a. 10 000 Zentner Zucker, 35 Waggons Weißkohl, 500 Doppelzentner Weizenme hl. llacl ic-Hten. (ef1 (WTV.) GrohesHauptguartier.10. Dezember. (Amtlich.) . . ^ . W c st! i ch c r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. An der flandrischen Front mrd in einzelnen Ab- sckmittkn .zrvischcn der S c a r p t und St. O. uentin nahm das Artillerieftuer von mittags an zu. ^ , . Zn kleineren Jnfanteri-gcfMen wurden dve Eng ander wcstlvck- tsm Grainconrt aus einzelnen Gräben vertrieben. Ein englist5-er Vorswß nördlich von La Vaguerre scheiterte. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Kleinere Unternehmungen Mtten an vcr chiedenen Stelen der Front zur Geftingennahinr einer Anzch. Franzosen. Vielfach lebtz-ifte Fenertätigk"it auf dem ö st l i che n M a a s - ufcr steigerte sich am Abends erheblicher Stärke und lebte nach ruhiger Nacht chmte morgen erneut auf. . Heeresgruppe Herzog Alvrecht. Vayeri'^ Landwehr drang nördlich von B u r e s m m französi'chen Gräben ein, nahm einen Offizier und emund- merzig Mann gefangen und erbeutete einige Luaschinen- gewel-re. ^^stlicher Kriegsschauplatz. Die verbündeten Armeen haben mit den russischen und nnnämischkn Armeen der rumänischen Front zwischen dem v Nc em '0''^ilimerer-. eui Du^iuirnuu- , u Gesckütz. cnwi 73 Maschinengewehre ^ mehrere tausmd Gewe^ Anmerkung: Zu vorslehender MeldimauLer da AMgave Teutsch-Ostasrikas durch E^neralmamr v. die „Neuen Zürck er Nachrichten" unter der lieber, chri.t .^cuNck. Ostafrika in den Händ^i der Alliierten wlgrnvcn trclftnden Wm ^ mentar: So ist dem: nack fast S V, t ährrgcn Widerstand auck Deulsch-Oäannka als letzte der deuttchen K.^omen flfl« Abgespertt von allen Zufuhren vom Meere her. b-ckrangt Seilen durch die vereinigte Uebermacht von-.A^länbern, Fr«^ ftn. Belgiern und Portugiesen, längst e.-cblotzt von -^n..'mrttclm Neidern uick Arznei sowie von Miinrtwn un!d sonstigem jjnG- bedars, mußte auch letzte Trupp: der Tapferen stch ^bem (Generalmajor v. Lettoto I>at stch mcht ergehn, sondern. Durchbrechung der portugresischen Lrine .lwlrch deS Bommiastuss^ in Portugiesisck>-Ostafrika erngedrungeii. T. SchnsttO Nicht Sieger wird die Geschichte hier ehrend em Ruhmesblatt widmen, sondern diesen: beispiellosen .Heldenkam pse ber Besiegten. der scinesgleiä-en kaum hat. In diesem RuhmeMatt wird vor allem ausgezeichnet fern der .Heroismus der Denn afrikaner und die ergreifende Treue der ,c.iwMzen Eingeborenen zu ihnen. Die Deutschen haben der Sendung Uropas rm Acqu^ torial^Aftika auch in diesen furchtbaren L.nmpseswhren Ehre gv- nwcht, Schande für die andern. Eine Rede TrotzkrS. Bern, 9. Dez (WTB. Nickstamünh ) „Dmlv News' meldet ans Petersburg: Am 4. Dezember erstattete entsprechend der Klausel in der Konstitution der VolMoncmcksare Trotzt: m dem Äiuuia ui uti oa.i/u|iuuirw*i .. - - ._ ai, von einer Menschenmenge überfüllten Zrrcns Moderne erneu -o c richt über die bisherige Tätigkeit der Volks- regierung. Er führte aus. das Hauptproblem des Landes nacl ackt Monaten der Revolution fti der Friede. Zur Errkickmng dreb> Aveckrs habe man die Bourgevsie .. rerung und Nren^ki be.krtt >. ^ie erste Pflicht war das Angebot eme* ^cktenstillhclndes an allen Fronten zur Herbeisührung «KÄ Friedens au[ Gnard der rum Wien Wd. nach der jedes Volk durch eiii Pi.h^Mfelb' - M en tsch ndm bade, zu welchem Lande es gehören volle. Drotzki benrerkte du Marimalisten lstitten anfangs wem« A.llxrng gehabt, letzt hatten sie ganz Rußland hinter stch. mit AuÄralnnf der NÄ Parte: der nationalen Freiheit nennenden Kadetten, dre m ^.rklichkeit Femd: der Freiheit seien. Er besprach ki:^ das B^nüm 1 tt:^ dki lwbe %: - ihnen gesprochen wie ein Bedienter zum Herrn, aber mcm ward. if)nen freien, daß sie mir der russischen Bolksregicrimq auf Ixm Fm^ der GlActBerechtigung : - oerkehre:: hacken. Trotzkr nibr fort, ^-obatd tmr uns stark genug .inlicn, haben wir rm Namen des rrnnichen Volkes einen Friedensvorschlag gemacht. Mir w/rden nicht einen diplomattschen. sondern einen Vvlksm^den schließen. ,obald unsere offene Politik Frückte tragen wittx Die Erploswn in Halifax. London, 10. Dez. (Reuter.) Wie aus Montreal gemeldet wird, sind bei der Explosion i n H al r f a x mehr als 2000 Personen getütet und 5000 verletzt worden Ein Schneesturm vermehrte die Leiden der Unglück lich-en. Da keine geeigneten Räume vorhanden sind, werden die Tckten in den Parkanlagen aufeinandergeschichtet. Statt Karten ELFRIEDE ERDMANN PAUL FISCHER, Zahnarzt Verlobte Königsberg 1- Pr. Gießer Dezember 1917. 07739 Schnürriem nj T’acco, Eisensarn, Hand -- Q PO jje» uager ■ — - ET auf bans Kats BaSinhofstraßo 14. 8932a TcWOmsibrtibilMil Bora Zshtt 190 der fdQltifKtt & ßump., SnTievivtfAlicsfflbcif ssü Ajesüchrrti ÄktieilgescWilft, 6 ic|cn. Bei der heute in Gegenwart eines Großherzoglichen Notars vorgenommeuen ordentlichen Verlosung unserer ku 102 ö / o rückzahlbaren Vt%*U Teilickuldverschreibungen vom Fahre 1911 sind folgende Nummern gezogen worden: Ut. A au ie 1009 M. 74 196 182 185 294 449 Ut B zu je 500 M. 48 64 68 83 98 120 128 167 192 200. Die Rückzahlung dieserTeilschuldverschreibungen erfolgt am 1. Jul! 1318 bei der Dresdener Bank, Filiale Cassel, Cassel, n ,. Dresdener Bank in Frankfurt a.M., Frankfurt a.M , , demBanlhause Baruch Strauß, Marburg und Frankfurt n. 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Klasse am 27. November nach 19 monatiger treuer Pflichterfüllung im 21. Lebensjahre auf dem Felde der Ehre gefallen ist In tiefem Schmerz: Familie C. Schmidt Gießen (Bahnhofstraße62) Familie H. Heß den 10. Dezbr. 1917. Frau Ottilie Höpfner geb. Schmidt und Kinder F. Giesler. Todes-Anzeige. Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber Mann, der treusorgende Vater seines Kindes, unser guter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Pate Adolf Bieber Ersatz-Reservist 3. Komp. Inf.-Regt. Nr. 54 an seiner schweren Verwundung vom 29. November am 80. November den Haidentod f«r sein Vaterland lm Feldlazarett gestorben Ist In tiefem Schmerz: Frau Katharine Bieber und Kind nebst allen Angehörigen, Klein-Linden, Gießen, Reiskirchen, Betzdorf, Offenbach, Niederscheld, Großen-Buseck, den 10. Dezember 1917. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung. Todes-Anzeige. Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, unser Töchterchen Gertrud im Alter von 1 / i Jahr zu sich zu rufen Die trauernden Hinterbliebenen: Lehrer Mönnig und Frau Familie Strauch 895l Familie Mönnig. Staufenberg, Grebenhain, Ilbeshausen, 8. Dez. 1917. Die Beerdigung findet Dienstag um 3 Uhr in Staufenberg statt. 5—6 Mart ^ pro Pfund zahle ich ffa aagge kämmte Frauenhaare. Süak l nd, 9tcucnn>gii Säcke Kaufe alle Sorten gedr Säcke. Sacklumpeii und Packleinen und zahle die voraefchne- denen Höchstpreise. Btnz^ aelasfener Sackhändler vo» der .'^eichSsack.ielle Berlin M. Mühlstein, Gjekra _Seltersweg 83. •*» MutTer^h^egermStter, G^oßm^uUer^hwÄ Frau Dorothea Ziegler im Atter vOrfaer geb. Ziegler ®l«gl©r nnd Fran Emmy geb. Rehling und™ 5F‘£” nA BrÄn “®*‘« ^-ledpleh Pe»pl #r Gießen (Löberstraße 7). den 10. Dezember 1917. Die BeerdiirunK findet Mittwoch den 12. Dezember 1917, mwhmttta« 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt 07747 L PASSEIS 25E ^EIHKAO^TS-GESCHEIälCE tascueh-tücher Leinene Herren- u. Damentücher, Hohlsaumtücher in Baumwoll- u. Leinen-Batist, Kindertaschentücher, Okitücher zum Anhäkeln, Schweizer gestickteTücher, Spitzentaschentücher, Buchstabentücher, Madeira-Tücher bi bb GROESSTE AUSWAHL es bi FRITZ MOWACK Frau Margarete Gerhard geb. Horn im nahezu vollendeten 72. Lebensjahr. was wir - . Beirinnten hierdurch raitteUen Verwandten und Dae trauernden Hinterbliebenen: Jnhob Gerhard IT. Heinrich Gerhard X. and Familie Jakob Gerhard and Fraa Heinrich Dechert and Familie Aogos i Braun and Fraa. Licht sffi ttShaua, B aSwhofatr aflse 34. letzter Tag: JIMMY VALEXTIHB. DitssUg, üranHUu-ang des greSen Doppelprsgraut. DLG Kam eilend am e Dramatisches Film-Gemälde in 5 Akten, nach dem weltberühmten Kornau von Dumas, unter Anlehnung an die Oper „La Traviata“. i Ankauf -von Alteisen. Lumpen, Knochen, Papier, Flaschen LonisRoihenberger. 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Wegen des zu erwartenden grossen Andrangs zu diesem 5^T 0r M^f n > f en u E ^ e ‘?T ro ^ at , a L a bitten wlr unsere werte Kundschaft, nach Möglichkeit die Nachmittagsvorstellungen besuchen zu wollen ITiuiMntilttZiMIMc v. vorzüglicher Abstammung zu verkaufen. 07684 Fürst!. Gutsverwaltuag *id). "übW’ FaHrkuH zu verkaufen. Johannes Wagner 8966 ln Londorf. bin Pftrl., «aL' zählig, zu verkaufen. Karl Jttckel TSII. 07735 Grünberg. Miitelfchw. br. bclq. Stute. 4 jährig. zu verkaufen. Näh. in der Geschäftsstelle deS Giestener Anzeigers. 8974 Die nachbenannten Grunb- stücke beabsichtige ich zu verkamen. Fi- 8 Nr. 182 -- 3120gm Grabland an der Ederstratze Fl. 7 Nr. 139 tn 8 Teilen von je zirka 600 qm. Fl. 12 Nr. 87 -2Ä» am Acker am Aulweg, oberhalb (^eyligenstaedtS Fabrik. Fi. 22 Nr. 97 - 1626gm Acker am Rodberg. Fl. 27 Nr. 112 = 4231 qm Acker daselbst. Außerdem eine Anzahl Grundstücke am Gleiberger und Kroidorfer Weg von 600 bis 2000 qm Inhalt Simon, Graben st r. 7. 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Tv Preisprüftm^ssiÄle der Provinz Oberl'essen mcttft seit lciir- «rer Seit die durch verschiedene B^chverden von Verbro.uck>ern aus Neu Teilen der Provinz bestätig Wahmehmung, daß allgemein dem (Sk&He de? LelxnismittelMarktes mb des Marktes der AgrirstÄrde des täg1iick>en Bedarfs eine durchaus unberechtigte B'ftxräbtmlHTei een^esetzt Ixet (bedauerlich ist, dach auch durchaus solide L Seich.nle diese Dre^tveilerei mit.. xen>. die sich besonders auch auf b# OesckMte der Bell erdnug^ mdust rie eins chtietzl ich der Wäsch ein du- stcie erstreckt. Die PreisprLshNgsstelle für die Provinz Oberhessen sieht sich daher verMiürtzl, die errtste- und eindringliche Warnung an alle " ftnrUrttte M richten, das; die Ansnntztmg der Koninnktnr firr alle Aogcnslchche tez täglichen Lebensbedars, d. h. der Verkauf von alten »Naoeubestaichea, die noch zu billigen Preisen eingekauft sind, zu den infolge der Waronknavfldnt rrl-eblich gesteigerten augenblick- fyfycn Preaseu, nicht statthaft ist Und gegen dxe K'riegSvervrdmm gen «yen Gerurätzige Preissteigerung verstöf-t. Kwrsleute, die unter N-ukc^n'N der Konjunktur übermätzige Preise für il-re zgarrn sotteru, machen sich strafbar. Die Verrechnung eines müßigen Kriegsbeuenn'g^znsljilages wird den v.amlenten nicht oer-- loctjrt werden. Dagegen Mutz mit aller «schärfe seitens der zu- ständcheu Preisprüntirgsstellen gegen jede durch Mrsuutzung der Amjuuttl'.r enttzelxnrde all^uueine Berteuerimg von Waren, die zum L«^ensbedarf der. Bevölkerw:g gebären, Stellung genommen tpafcu. Wir weisen hierbei noch misdrücklich darauf hin, das; das PeichSgericht in verschiedenen grundlegenden Entscheidtmgen die Vevöchtrgung des Handels mtb der Kau Mannschaft zur Llus- miyung der sogenamrte-u Kriegekoniunktur und zur Erzielung von jknegHgeweme, infolge der Verteuerung der knapp werdenden Le- bmsmitttl und Kegenstande des tägliclien Bedarss nicht anerkannt, sondern ein solches Vorgeherr und Geschäfts gebühren für strafbar erklärt hat. Die PreisprüsimcMelle Oberhessrn wird daher Arm Schutze der verbrauchenden Bevölkerning gegen die erwähnten Preissteige- Wngm vor geben UUd in absehbarer Zeit eine Revision von Geschähen, die Waren des täglichen Bedarfs eiu.schtietzlich des Hans- ^ltDrgsbedrms führen und zum Verkauf bringen, vornehmen und äne unrvachsichttiche Bestrafung der Schuldigen beantragen. Die Kaukleute werden darauf aufmerksmn gemacht, datz sie ver- phichtet find, über die Herkunft aller Warm Und der Einkaufspreise Äuskmrft zu geben und mit der «Sorgftrlt eines ordentlicheit Kans- liunms ihrer BuchMnmrgspslicht nachzukommen. Das 2lbänden: mü) Hduruszeichnen von Preisen für bereits ausgezeichnete Warm der Lagerbestände ist verboten und strafbar. Wir fordern die Mulleute auf, ihre Wärmbestände in ordnungsmäßiger Weise zum Verkauf zu bringen, die Verkaufspreise auf ihre Berechtigung M-zuprüsLN und jede unzulässige Zurückhaltung von Waren zu vermeiden. Außerdem weisen wir darauf hin, datz es einer unzulässigen und Preistreiberei gleichkcmrmt und eine strafbare Beein- iq der Kundschaft darstellt, wenn ein Kaufmann sich für die Mich Lebens Wbaren Dgcrbe von Warm des täglichen Bedarfs lairdwirtschaftliche mitte!, wie z. B. Butter -oder Eier oder Mehl oder Wrrrst u. dgl versprechen und geben lätzt und die Abgabe der Waren von der Ävgenleistimg solcher llmdivirtschastlich-r Erzeugnisse abhängig macht. Dieser Tauschhandel und diese bedingte Warenabgabe find ftarfW. Sie bilden eine wirtschaftliche Gefahr für unsere Botts- wittsä-ckh imd begünstigen den Schleichhandel. Die Preisprüftmgs- stelle wird gegen solche AusNn'ichse des Handels rücksichtslos vor- gäj/ax und die Einleitung des Derw-altnngsverfahrens tvegen Un- Nwerräsftg-Veit gegen die b etue s far d e n Bcochbarde pevanlafsen. Die Pueisprüfungssrelle Oberhessen wird, wenn vorstehende Warnung unbeachtet bleiben sollte, bei allen Zlmnderhandlungeir gegen die Kriegswucherverordn.ingen unnachsichllich gegen die Schuldigen vor- gel-en. Vorstehende Warnung wird durch die ganze Presse der Provinz veröffentlicht. ** Amtliche Personalnachrichten. Der Grotzherzog empfing zum Vortrag: den Staatsminister Dr. o. Ewald, dm Vorstand des Kabinetts Wirkt. Gcheimerat Rämheld. ** Kinderwäsche-Woche. Tie Einsammlung von Sperr- dm am Timstag findet in einer Anzahl von Strotzen ^statt, deren Namen im heutiger: An^eigmteil veröffmtlicht sind. Siehe Anzeige. ** Falsche Gerüchte über den Schnell zu gsver- kehr. Durch WTB. wird mitgeteilt: Es fiiib Gerüchte verbreitet, datz vom 15. Dezrember bis Mitte Januar der Slewllzugsverkehr, sogar der gesamte Personeuverkehr, eingestellt werdm würde. Nach Erkundigung an zichändiger Stelle entbelwm diese Gerüchte jeglicher Begrüridung. MiAfCfyoC&ffw-vd Aun*wt'M% Die Golöantaufstelle in den Räumen der Sezirkssparkasie Gießen ist morgen nachmittag von 2 bis § Uhr geöffnet! KreiS Schotten. # Schotten, 8. T«d- Die Hessische TapferPeitswedaille erhielt der Schütze Theodor Spamer. — Götzem. Die Hessische Dapsevkeitüw"daille eichrelt der Kanonier Otto F-ritzges. — Rainrod. Tie Hessische Tapferkeitsmedaille erhrell der Uitter- offizier Wilhelm Bär, frül-er das Eiserne Kreuz. Die Hessische Tapfevkeitsmedaille und das Eiserne Kreuz erhielt August Bär.— Wingershausen. Das Eiserne Kreuz, friiher die Hessische Tapserkeitsmedaille, erhielt Theodor Horst. O Gedern, 10. Dez. Die vom Zweigverein des Rotm Kreuzes gemeinschaftlich mit dem Zweigverein des Alice-Frauenvereins durchgeführte Sammlung zum Besten des Roten Kreuzes und der Soldatm- und Marineheime erbrachte den schäum Betrag von 406.70 Mk. 265 Geber hatten sich daran beteiligt. um. Jlbeshausm, 10. Dez. Vier .Jlbeshäuser Schul- 'kimbm, darunter ein Ferimjunge aus «Schwelm, hatten aus Ueber- mut etwa 80 PorzellMrdoppelglockm an £en Fernsprechlbeitungen zwischer Herbstern und Ilbeshausen durch Steinwürse zertrüinmert. Tie Eltern mutzten der Poswerwaltung die eittstandenen Kvstm er- stattm. Außerdem hat die Staatsanwaltschaft ein Dttafverfahrm gegm die jugendlichen Uebeltäter erngeleitet. u-u. Kölzenhain, 10. Tez. Pionier Georg D i e tz, Sohn des Gastwirts Georg Dietzl., erhielt die Hessische Tapserkefts^ Medaille. u-u. Ulrichstein, 10. Tez. Vom 1. Dezember ab verkehrt und zurück wegen Ausfalls an Schottm 7.38 Uhr) und die Morgmpost «Schotter—Engelrod der Züge 4181 (ab Ridda 6.5h Uhr, 4168 (ob Schotten 5.15 Uhr, an Nidda 6.05 Uhr) an Sonn- und Feiertagm nicht mehr. Starkenburg uiw Nheinhessen. D. Z. Darm stad t, 10. Dez. Ein namhafter Geldbetrag sowie ein Paket Geschäftsbücher sind am Donnerstag vormittag in dem Zuge von Ober-Ramstadt nach Darmstadt abhanden gekommen, ohne datz man bis jetzt eine Spur entdecken^ konnte; dem Finder ist eine hohe Belohnung zugesagt. — Durchgegangen sind aus dem Ohlystift Gräsmhausm zwer zur Zwangserziehung übergebene Zöglinge. Sie konntm in rhrer Heimat Worms wieder feft genommm w erden. Gietzener Straskammer. Ter am 19. September 1899 in Bockenrvde gcbvrmc, zi. Z. dahier in Urttersuckungshaft befindliche Arbetter Karl F., hat m: September 1917 seure Stiefmutter dadurch), bedroht, datz er Lutzerte, er gehe nicht elM aus Blxkemwde, bis er sie tveggeschafft habe. Ferner verschafste er sich an eürm: aubecen Tage ^lrtritt ut die Wohnung seiner Stiesnrutter, öffnete dort mit einem Mersel oder Beil die verschlossene TischsäMblädc in der .Absicht, dort oermutttts Gvld zu stehlen, fand solches aber nichft vor. Er hatte ftch deshalb wegen Bedwhung und schrveren Diebstahlsversuchs zu verantwor- t«u Der Angeklagte, de:' sich arbeitslos in Bockeinwde Herumtrieb und in der SchÄrne seirver Eltern nächtigte, ist des v^nuchten. Tiebstahls geständig, bestreitet dagegen, seine Stiefmutter püt Totschlag bedroht zu haben. AM Grund der Mveisaufnahme verurteilte das Gericht den Angeklagten wegen des versuchten Tieb- sta'hls zu zwei Wochen Gefängnis, wegen per Bedrohung wurde er freigesproch)ien. . „ Dem 73 Jahre alten Landwirt .Konrad Sch. in Renzendorf wird zur Last gelegt, am 10. November 1916 oder um diese Zeit einem mit .,W Beckett^ unterzeichne^: Brief an das General- komnrando in Frankftntt a. M. geschrieben zu haben, der unter allerlei gehässigen und unwahren Angaben die Einberufung des Landwirts Heinrich S. von Renzendorf zum Heere pe^wecken sollte. Er hatte sich dieserhalb wegen ll rttxndenfälschung zu verantworten. Trotz seines Leugnens erachtete das Gericht auf Grund der Bcioeiscrufiuihme imd durch das Gutachten des Sachverständigen Tr. Ko pp den Angeklagten für überführt imd verurteilte iha: zu zwei Wochen Gefängnis. Spielplan des Giestener S^adttffealers. Montag 10. Dez.. 7Vs: Gutsch. Habei: Gülttgk. Gew. Pr. (erm.). .Gastsv. v. lÄig. Klöpfer v. Reuen Theater in Frkft. „Das Recht auf die Fvau". Dienstag 11., 7*4/2: Gew. Pr. (erm.). Neuheit k „Das Enkelkind". Freitag 14.: Operu^Gastsp. .„Die Regiments- tocbtett'. «Samstag 15., 8: (In Bad-Nauh..) .^,Der «Soldat der Marie". Sormtag 16.^ 3//^: Gew. Vr, ^Ter Soldat der Marie". 71 / 2 : Kl. Pr. „Ter dunkle Punkt". Sptelplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus. Montag 10. Tez., 7: „Die Rose von Stambüt". Dieirstag 11.- 7: „Tie Hugenotten". Mittwoch 12., 7: „Mignon". Torrners- tag 13., 7: „Fidelio". Freitag 14., l 1 /^: ,Iphigenie auf Tauris". Samstag 15., 7: „Orpheus in der Unterwelt". «Somrtag 16., 3V*j „Die Rose von Stambul". 7: „Der fliegende Holländer". Zchausplelhaur. Montag 10., 7: „Tyckerpvtts Erben". Dienstag 11., 7: „Die Verführung". Mittwoch 12., 7: „Ter Blauft:chs". Dorrnerstaa 13., 7: „Tie Verführung". Freitag 14., 7: „Alt-Frankfurtt". «Zams- tag 15., 7: „Fvau Suitnett^. «Sonntag 16., 3»/*: ,^Johvnmsfeu«r"^ 7: „Tie Journalisten". Bei_ ^Hofapof'Kekef' Ottos*» sj «. ri^ovan ill u. k p. DnBbertr. I 8 raschen u. verzögt. Wirkung F.rhältl in Aootbeken * Die Einsammlung von Spenden in Wäsche zur Ninderwäsche-Woche findet am ***$ß$i in folgenden Straßen statt: Gutenbergsttaße, Hesjenstraße, NahrungSberg, Schissenbergerweg, Erdkauterweg, Roonstraße. Großer Steinweg, Moltkestraße, Eichgärten, Wolfstratze. Kaiser-Allee, Georg-Philipp Gail-Straße, Landmannstraße, Licher Straße, Mausburg, Kreuzplatz, Neuenweg, Johannesstraße. Plockstraße, Goethestraße. Henselstratze, Bismarckstraße. Keplerstraße, Bruchstraße. uuniiiiüiiiiimiiiiiHimnniiiiiiiiniiiiinimiiin Pelzwaren- Spezialhaus Gegründet 1832 G. 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Ksiser- nnD VsMurik für feer und Flötte! Weihnachtsgaben 1917 ! Vom 30. November bis zum 6. Dezember gingen weiter folgende Spenden ein: a) an der Kasse des Roten Kreuzes: Ungenannt M. 7.00, Langerichtödirektor Koch M. 10M Frl. E. Mettenheimer M. 10.00, Zahnarzt Reinewald M. 20.00. Frl. Weidig M. 10.00, Lehrer Schweitzer-Odenhausen M. 4.00, Gebeimerat Rausch Pi. 10.00, Georg Dichter M. 100 00, Lokomotioführervereiu Gießen M. 100, Professor Zkulsch M. 5.00: fo) bei der Mitteldeutschen Creditbauk: C. A. H. M. 50.00, Rudolf Nowack M. 60.00, Gg. Apvel M. 20.00, Frau Prof. Ziller M. 5.00: c) bei der Bank für Handel und Industrie: Dr. Wasl<; M. 1000, Kirchenrat Schlosser, Frankfurt am Main M. 10.00. d) bei der Gewerbebauk: Hch. Schön M. 1000: «) an der Geschäftsstelle des Giestener Anzeigers: Frau Svaar 211. 3.00, Schachklub Gietzen aus einem Schachwettkampf M. 6.00 und auö dem Inhalt einer Sanunelbüchse M. 17.63: f) bei der Bczirksivarkasse: Hch. Hartig M. 5 00, Frau Ehr. Damm-Burkhards- seiden M. 5.00, Ungenannt M. 3.00, Direktor Zachciü M. 5.00, Glasermeister Luh 2Jh 3.00. 8958c