Kr. 289 Ter Siehener Anzel-er erscheint tätlich, außer Sonntags. — Beilagen: OiebenerZamilienbiatler; Xreirtlatt für dev Ureis Gießen. Ä reis: 20, vierteljährlich 'Dlt. H-60, durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. Mk. 1.10: durch die Post Mt. 3.60 viertel- jährl. ausschl. "jcfieH^. siernsprecti - Anschlüsse: lürdieSchriktle.iung!13 Verlag,(^eschänsstelleöl Anschrülfü: Traytnach- richleu: Luzeiger Stehen. \()l. Jahrgang Samstag. 8. Dezember Postscheckkonto: Zrantfurl a.M. N 686 Vankverkehr: Gewerbebank Sieben ZwillingsrunddruL u. Verlag: Vrühl'fche Univ.-Vuch- u. Steiudruüerei R. Lange. Zchriftleitunq, GeZchsstsstette u. Druckerei: Zchuiftr. 7. Annahme von Anzeigen f. die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeVerbindiichkeit Seilenpreise: für örtliche Anzeigen fürauswärtige 30 Pf., c ür Reklamen Mk. 1.— ; bei Plahvor- schnst 20 °/ 0 Ausschlag. Hauptschriilleiter: Auq. Goey. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Eoetz; Stadt imb Land.Verinischtes u.Ae- richtssaal: W. Meyer; Airzergenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen. Gras Czernin Wochenrirckblick. Hindenbirrg und öudercdorsf sind wieder einmal in Berlin angeko-nrm'en, und es scheint, als stehe ihre Reise in eivgem Zusammenhänge nrit den Waffenstillstandsverl)and- lungeo: für den Osden. Während dieser Verhandlungen sollen, znnnchst für 10 Tage, die Massen rnhen. Die Russen haben es mit den: Verlangen nach danerudem Friodensschlnß sehr eilig. Die Regier ertdeu in Petersburg werden dabei '.richt sowohl von der Ueb-erzengung geleitet sein, daß ihr Reich dringe nb der Ruhe bedarf, um sich innerlich wieder aufznrichten, als vielmehr auch von dem Gedanken, daß jetzt rasch noch nach einein günstigen Frieden gegriffen werden müsse, bevor es z>u spät ist. Es ist wohl in der Weltgeschichte noch niemals dagewesen, daß ein im Kriege so gewaltig und entscheidend geschlagenes Reich, wie es Rußlcnid heute ist, nach einem ,-annexions- und ent- schädigungslosen" Frieden zu greifen sich vermessen konnte. Bel der hundertfältigen Verzweigung und Verkettung von Interessen in diesem Weltkrieg lüften sich vereinzelte Fragen los, die sonst einer langen Entwicklung noch bedurft haben wurdet:, um sofort erledigt zu werden. Die russische Frage macht uns heute nicht mehr so viel Kopfzerbrechen wie vormals. Das frühere Zarenreich hat für lange Jahrzehnte mit sich selbst zu schaffen, wird keinem Nachbar mehr durch imperialistische Politik gefährlich. Das BöO'ergennjch innerhalb seiner weiten Grenzen drängt nach Klämmg und Trennung. Das „Setbstbestimmungsrecht" der Völker tritt im Osten zuerst seinen Äegeszug an; zahlreiche Ländergebiete Rußlands Haber: bereits ihre Unabhängigkeit evllart. Deutschland karm diese Entwicklung durch einen baldigen Friedens- schluß mit den: östlicher: Nachbar ohne Gefährdung deutscher Interessen fördern. In demselben Geiste des Selbstbestimmung srechtes läßt sich die für uns wichtigste. Zu- kunstsfrage der Gestaltung der riördlichen Ostseeländer lösen. Dort ist'der „Verständigungsfriede" wirklich anr leichtesten. Ein friedlicher Handels- und Ausgleichsverkehr wird sich mit Rußland ohne Gefahren uick) Schwierigkeiten wieder an- knüpsen lasser. Dtden, bereits erreichen lassen. Der russische Säbel i st in diesem Sinne zerbrochen. Aber England und Frankreich haben ihre Gewaltvertrage aus den Gühcimschränken noch nicht heraus geworfen. Von ihrer Seile winkt uns noch kein schneller Berständigunasfriede. Dürfen wir es wagen zu hoffen, daß in fraitzösischen Herzen in absehbarer Zeit der alte Groll schwinden könnte, n.m großen allgemeinen Bölk-eridealen Platz zu rnachen? Dürfen wir annehinen, daß England seine Pläne, seine Mißgunst und Besorgnis vordem Rivalen, daß es seine Nredecktagen und deren noch zu erwartende Auswirkmrg so bald vergessen werde? Zureden nnd Verständlgwlrbswille spielen da keine große Rolle. Die Macht der Tatsachen wird zuinrchst noch bittere Konflikte ausbösen. Die ernlenkende Veröffentlichung Lord Lansdow- nes hat zwar eine neue Bewegung unter den Geistern hervorgerufen, aber sie ist noch! stark umstritten. Da scheint uns wirklich Ludendorff das erWsende Wort gesprochen zu haben: „Der Friede wird um so eher kommen, je günstiger die Kriegslage für uns wbÄ." Sie wird mit jedem Tage günstiger für uns! Die Eng- läirder waren töricht genug gewesen, einen billigen lokalen Ueberraschnngsersolg bei Canrbrai für einen entscheidenden Sieg auszngeben. Sie läuteten die Glocken von St Paul in London, um einige Tage später zu erkennen, daß ihnen aus dem entscheidenden Ringer: vor aller Welt nur eine bittere Demütigung erwachsen ist. Am selben Tage haben deutsche Flieger einen eindrucksvollen Angriffs füg auf England unternonrmen, und auf der Hochfläche der sieben Gemeinden haben die Italiener eine schwere Niederlage erlitten. Nach alleden: ist es unerfindlich, woher Herr Wilson, der Präsident der Verewigten Staaten, den Mut zu so stolzen, unversöhnlichen Worten nimmt, wie sie in seiner neuesten Dezein.b rbotjchast an den amerilanig,,e.i Kongreß stehen. Wilson steht noch unerschütterlich in seiner Feindschaft gegen Deutschland. Er kündigt neue Schritte gegen die Zentral- mächte an und wil! auch Oesterreich-Ungarn, den: Vasallen" Deutschlands, den Krieg erklären. Die neueste Rede des Grafen Czernin, die wir heute veröffentlichen, kann ihn: manche Aufklärung geben. Es liegt in ihr die Warnung und Drohung an die Entente: Oesterreich-Ungarn wird lü ; ftig auch an anderen Fronten mitkämpfen! Der Sinn des Wilfon'fchen Vorgehens ist: Die Verbands freunde zu neun Blutopfern anzuspornen, Deutschland aufs neue einzuschüchtern und das Gift der Zwietracht in unseren Bund zu säen. Da liegt's: ihm ist der Glaube noch immer nicht entschwunden, daß in Deutschland doch noch einmal Uneinigkeit eintreten könnte, die zum entscheidenden Bundesgenossen der Entente würde. Er spricht wieder von dem „ruck)- und ehrlosen Wesen" der deutschen Macht und erklärt wörtlich: „Wir kämpfen in der Tal für die Emanzipation der Deutschen". Zuerst will Wilson den Krieg gewinnen und daun will er seine Gerechtigkeit verteilen. „Wir werden den Krieg erst dann gewonnen haben, wenn das deutsche Volk durch seine beglaubigten Vertreter uns sagen lassen wird, es sei bereit, einen Frieden anzunehmen, der beruhe aus der Gerechtigkeit uick) aus der Sühnung - ungarischer des von seinen Herrschern begangenen Unrechts, auf der Vergütung des Schwadens, der Belgien zugesügt wurde." Deutschland wird doch wohl einen anderen Weg zum Frieden einschlagen, ohne sich der amerikanischen Vorsehung zu bedieueu. Amerika wird von uns wohl zuletzt gefragt werden, ob es mit uns Friede machen wolle. Wilson ist doch nicht Herr und Gebieter über die Entschlüsse der anderen Enten e-Völker! Diese wollen von ihm Hilfe, nicht große Worte. Wenn seine Hiffe versagt, dann werden seine Ratschläge überall abgelehnt tverden. Die Deutschen haben mit diesem salbungsvollen Redner — uni) wohl auch die Mehrzahl der Sozialdemokraten geht hier mit — nichts mehr gemein. Bei der ersten Lesung der neuen preußischen Resormvorlagen ist es von verschiedenen Seiten zum Ausdruck gebracht worden, daß Wilsons Einmischungsversuche h:erbei gar nichts bewirkt haben. (WTB.) Großes Hauptquartier, 7. Dezember (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. HeereSgruppeKronprinzRupprechi. Das im Bpern Bogen zeitweilig starke Feuer dehnte sich nach Süden bis zur Lys aus. Auf dem Südufer der Scarpe war der Artitteriekamps am Abend gesteigert. Zwischen Grainconrt unD Mareoing führten kleinere Unternehmungen zur Verbesserung u s rer Stellungen. Das Gehöft La Justiee wurde g-estürutt, Mareoing vom Feinde gesäubert. Nördlich von La Vacquerie behaupteten wir unsere Stellungen in er bi .erten Kmnpsen ggen englisch? H?ndg ana'en- ln:grisf". Vorübergehend eindr'ngcnde Feinde wurden im Gegenstoß zurückgetrieben. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Aus beiden Maas-Ufern war die Feucrtätigkeit am Nachmittag lebhaft. Heeresgruppe Herzog A l b r e ch t. Rheinifäx Landw hr brachte von küh nem Stoß in die französischen Gräben im Walde von Apreinont 20 Gefangene ein. Leutnant Müller errang seinen 36. Lustsicg. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz Nichts Besonderes. Mazedonische Front. Geringe Gefechtstätigkeit. Italienische Front. In Ausnutzung ihrer Erfolge h^en die Truppen des Feldmarschalls Conrad den Monte Si'emol erstürmt. Die Zähl der in den Sieben Gemeinden gemachten Gefangenen hat sich! auf fünfzehntausend erhöht. Der Erste Gemralquart ermeistcr Ludendorsf. V Der Abendbericht. Berlin, 7. Dez., abends. (WTB. Amtlich.) Im Westen waren örtliche Kampfe beiderseits von Graincourt ft'rr uns erfolgreich. Von den anderen Fronten nichts Neues. * Der ö'ierreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 7. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz. Waffenruhe. Italienischer Kriegsschauplatz. Die TrMp-n d^s Feldmarschalls (5onrad haben im Angriffe weitere E r so ' g e err ngen. Oesterre-Msche Schützerrrcginren e?- brachen in m"hrstünd'g-m. erbittei-em Nahöampfe d'N fürrd Widerstand auf d m Monte Si e- r:wl. Mit den: Fall di'.'seS durch Wochen zähe verteidigten Bollwerkes v-r.or der Ftulie-rer über tausend Gefangene u::d groß? Mn-g'n von Kampfmitteln aller A't. Die bZesamt- zah du- fti- den: 1. De emö r äst von A'iaao ei"gebrcnh- N'n Gefangenen stieg auf l5 000. die Geschützbcute er- h.h:c sich. Der Chef des Generalstabes. Die U^mpse im Westen. Berlin, 7. Dez. (WiDBd Ter bentschr Sieg in der Schlacht non Carnbrai ist seit dev Pvern-Sb^achl 1915 ber (wbca eubfte Ofsensiveersolg beutfrfiei’ W-astn geaen enqlisä»e Ueberleaenheiü an Zabl mrd .Matennl. Aastw« a.m 6. Dv-nnber crranaan wir müdere Erfolge. Die Stadt Mareoing wnrde vom Fnnda gesäubert mrd ein hesii^r Gegenangriff nördlich La Dacguerie anter sck'stoersden Verl nisten für den F.äud ^»geschlagen. In den letzden ü.'agei: wurden d>m Engländern Graineonod, Bonrlon. An- nonx, Eonloing, Novelle, Masniöres, Mareoing entrissen, na che dam sie am 22. November ans Flvndarne geworfen waren. Die starmnende nBrände dieser von den Engländern angezündeten französischen Dörfer lutnd Städte smd ein Zeichen für die Art englischer Kril^führung, die odne zftlün^enden Grund das Land ihrer französischen B^desamoss«^ verwüßen. wie einst in Rumänien irnd Belgien. Wi>cdt-rholt bestätigen neu eingelausene Meldungen die schweren blutigen Bcrlusip der Bride!i die hier unter Einsatz stärkster Kräfte einen entscheidenden Ersv-lg suchten und nach kurzen Ansangsei-folgen den schwersden Rückschlag des Krieges erlitten. Die Hofsnmrg der Engländer, den Eindruck der dauerirden Niederlagen in Flandern dem eigenen Volk, bei Verbündeten und Newi ralen durch den Vinbosti bei Eambrai za verwischen, Pt völleg fehlgeschilagen nnd hat mit einer schweren GnttÄbschung der Engländer geendet. Auf der gmrz-en Flandern front lag am Rtorgen des 6. Dezember Störimgsseu'r wechselnder Stärke, das zwisä)en Bece- taere und dem Kanal von Hjalied^ke von 9 Uhr vormittags ab an Heftigkeit z-unahm. Das zeitweilig stärkere Feuer dehnte sich anch nach, Süden bis zn Lys aus. In der Nacht z.em Ü. Dezember wl?rde eine stark? ftindlickie Erkundungsabteilnng südlich Houthoul- sder Wald abgewiesen. ' 1 y Oesckichl der Mars lag stärkeres^Störnngsseuer auch phwerer Kaliber aus unseren Stellungen zwischen Beannront und Bezon- vanx. Bei dein erfolgreichen Untenrehmen im Walde von Alpre- mont ain Morgen des 6. Dezember hatte der Feind außer dev Einbuße an Gefangenen schwere blutige Verluste. In Italien ll-at sich die Gesangeneirzahl^ in den Kämpfen lauf der Melettahöhe aus mehrere Tausend erhöht. Die rage in Ruhland. Die Wassenftillftandsverhandlungen. (WTB. Amtlich.) Die Vertreter der vier verbündeten MilMe mrd die zurückgebliebenen Mitglieder der russischen Delegationen hielten gestern vormittag uird nachmittag K o m m i s s i o n s s i tz n n g e n ab, in denen die Redaktion der Sitzungsprotokolle und die Vorarbeiten für die kommen- dtn Vollsitzungen abgeschlossen wurden. Trotzki gegen die Botschafter und Agenten der Entente. Haparanda, 6. Dez. (WTB.) Die Erklärung Trotzkis be- trcssemd die fremden Militärvertreter lautete nach der ,, P rawda " so 'gerrdermaßen: Ter Vertreter der Bereinigten Staaten von Amerika beim russisch??: Geueralstabe Räajor Kerth und der Führer der frrm- ?äsisichen Mission Laderne hielten es für angebracht, sich in Ro.eu uiw Reskripten mit Vorschläge ait den abgesetzten Ober- befehls Haber T uchonin zu wenden, die eine Aufreizung gegen die jetzige Regierung enthalten. Dieses Vorgehen kmm i,ch nicht unbeack'äret lassen. Die gegenwärtige Regierung ^drängt nicht crif die Aner'kennicug durch die Botschafter imd Aßgenten der Astiierten, sie mach: sie aber aufmerksam, daß ein Entgegen- arnvct eu nicht geduld?s wird, nnd daß die Fortführm^ der bisher'gm Taktik sehr schwere Folgen herbeiführen wird, für die dw 3tat der Volkskommissare im voraus jede Verantwortliichkeit ablehnt. Petersburg, 6. Dez. (WTB.'' Meldung des ReMerschen Bureaus. Bewaffnete M a x i m a l i st e n haben dm Marienpalast besetzt nnd.den allrussischen Ausschuß für die Wahlen zu der verfassunggebenden Versammlung vertrieben. Washington, 6. Dez. (WTB.) Meldung des Reuterschar Burea^. Das Staatsdepartement erAärt amtlich: Oberst Johnson, der Führer der mnerikanischen Militärmission in Ruschand und der zeitweilige Militäraststachs Major Kerth haben ohne A n w e i s u n g e n der R e g i e r u ir g gehandelt, als sü der Bol'chewiki-Regierung Mitteilung machten iiber die 5)attung der Vereinigten Staaten gegenüber den Bemühungen, zu einem Smwerftieiden mit Deirtschland zu gelangen. Ettglifch-russische Spannung. Bern, 7. Dez. /WTB.) Die „Daily Mail" neidet aus Petersburg vom 1. Tlezember. Da aus Trotzlis Berlarcgen der Freilassung der in Englan'd^intern i ertcn russi- scheu Sozialisten einschließlich Tschitscherins von der englischen Regierung keine Antwort pingegangen ist, hat Trotzki verfügt, daß 'kein britischer Untertan Rußland vor einer beftiedigeniden Lösung des Stteiffalles verlassen dürfe, wodurch mrgeblich mehreren Engländern, die abreisen wollten, stark: Ungelegen heilen envachsen sind. Trotzki berichtete in dem Petersburger Sovjet, er habe dem englischen Konsul, der um' Reiseerlaul^- nis für seine Lmchsleute bat, gesagt, wenn russische Genoss«: in englischen Konzentrationslagern gelalten würde::. loerde das revv- b.ttionäre Rußland nick:,: pudern, gegen die englischen Gegenreov- lntionäre in Ri:ßlaird dieselbe Maßregel zu gebrauchen. TrvtzÄ fügte hnM:: Unsere Brrndesgenossen und Feinde müssen es ein für alle Mal ckeriren, 'daß es mit dem Zar«:, nick Kere::ski irhlbi mit Milftrkow vorbei ist, imd daß jeder russischer Bürger, gleicl>- gültig ob politischer Flüchtling oder revolutionärer Soldat jetzt unter dem Srfjnfte der Obrigkeit des russischen revolutionären Saates steht. Tie Rede wurde mit lang anhaltendem Beifall ansg«-ommen. Petersburg. 6. Dez. (WTB.) Reickermeldung. Die mg. tische Botsckxr't und das Konsulat stell«: Engländern Staats- angebörigkeitssche: ne aus, die an den HaUstürenan- geschlagen werd«: sollm. Haag, 8. Dez. Aus London wird gemeldet, daß wahrschein» lich am Montag eine Wdrnung der britischen Regierung an die russische vmöckmtlicht w'id, in der auf die Ge- 'cii für den Reichtum, da« Genre und dm Erioerb. Z«de Stunde tinnützen Blutvergießens gilt allgemein als im verz echliche Sünde. Mir die klare Erfassnng und offen llirlv FeWEung unserer KriebSziste kann einen anderen Frieden als einen ans gegenseitiger Enck-öpstmg beruhenden beschleunigen oder überhaupt l-erbeifül-ren. Klares Tennen »oird die müftäri- ,che Mtv»n förtarn. ^ Da» neue Wahlrecht in England. London,?. Dez. (Reuter.) Das Unterhaus nahm ore Wahlreform Vorlage in dritter Lesung an, die allen Männern über 21 Jahre, allen Soldaten und See- JfHten über 19 Jahre das Wahlrecht gibt. Frauen sind von .°!0 Jahren aufwärts wahlberechtigt. Ein englisches Gesetz über den Handel mit Metallen. Amsterdam, 6.Dez. (WTB. Nichtamtlich) Wie das Ran- rersche Bnroan ans London meldet, trat das Unterhaus in dre zfveite Lesung des Gesetzes betreffend eisen artige Me- talle nn. Das Gesetz bezweckt, den Handel in gewissen Metallen Nne stnpfer, Zink, Zinn. Me, Aluminium seitens solcher P-rstmen zuveryirchern, die feindlicher Hncknnft sind, mit km Feinde Ber- lmchung haben und unter ferndlchmi Einfluß stehen. Ties schließt Mch solche Personen ein, die vor dem 4. August 1914 Angehörige Staates hxrrat, der später zum Feinde wurde. Foriwr er* llrd) das Gesetz auch aus Frrmen, die finanziell an Unternehmungen beteilstft sind, an densn der Feind mit einem Füifttel des Kw.^tals oder mehr interessiert ist. Ter Präsident M Handels- «rre Albert Stanley, sagte in ainer BecUi'indung der Vorlage, me Regierung verhandelte nach der Pariser Kontereni mit t>cn 2*°™^ und Fpankreick», um den Beschlüssen der Konferenz, die dMWllnerten die Pflicht auserlegte, ihre La?cher hinsichtlieh der tmchtixzfnm Bedarfsartikel von den Feinen unaübänmg z„ machen, ^Wirksamkeit zu verHerhen. Ar den »vicküichiteu dieser Artikel ftu ? 7 eg wre im Frieden gehörten eismartige Metalle, die direkt und indirekt unter dein Einfluß der den Weltmarkt beherrsch-iiden QWivp* my beiitfdier (Gesellschaften standen. Dies brachte England bei Kriegsausbruch in große Verlegenheit. Es sollten daher für den ^setrraum uad» denr Kriege deutsch' Interessen und Verbindungen xvpi allen Unternehmungen ausgeschlossen seffi. die in Grsstbrit-n- fvlchen Bietallen .Handel tnriien dürften. Ma^i müsse ver- imidern, datz die Deutsclimi jemals wieder Industrien, die für land eme Lebensfrage seien, mit tödlichem Griff erfassen kövmten. V, dilrch die ^ieherrschrng des .Handels in den genannten Bb,'tollen vor dem ilwiege möglich war. Gras Lzerm'n siber krie§sps!kt!sche Fragen. Budapest, 6 Dez. (WTB.) Ungarische Delegatimi. In der heutlMn Sitzung hielt Graf Ezernin folgende Rede.- J nh J a ^ fhrach mit der von ihm erwarteterr Wärme von dem Bund-ms mit Deiitschlcrnd rmd stellte die Frage an inich. ob und inwieweit wir in den Kriegs zielen mit Deutsch- l^a.n d einig snid. Ich kann diese Frage in positivem bcailtworten. Wir sind einig mit Deiitschland und zwar Zaber Balls deS Verteidigungskrieges, der hier in dieser hoben «erfa mmuing. ungeteilte Zuitimm^mg gefunden bat, welch im -rxrnrftben Reichstage als Rickit tute für die Kriegsziele fest gelegt wurde, und welch der Staatssekretär v. K'chlmann in den letzten öreden meiner Ansicht nach klar und deutlich fmäzisiert hot, indem ^ t v „ . er oen L>atz aussprach.' Es gibt kein Friedenshindeniis als Elsaß- rendon U-Bov ^l^burgs düneii wir, wenn wir .unsere Lage mit dm- > Kohlen da m y wie ans unserer Seite d-r Ueb-rzArmrng AusknMÄ gsSsii, daß die vnch»>7?g der M,mctionK-usutzr an der Unö 9Wf«f»oW so stark nx»', daß sie den Gang des Krieges wesentlich baerNslutzii bat, Mrd daH unsere G eg n e r g e wa l t i g unter seiner Wirkung leiden, das mysen wir ganz genau Auch in anderen Punklar mn vb vollkimmen der Meinung mit Tisza, der dr 2 n dwakcn Kaoolyi decken Benierkivra antwortete, imsere Diplomatie sei schuld daran, daß Italien unt> Rmiiämen auf die gogneriMh.' Svite^nber- getcete» ernan Einzß«n Satze gesagt, fach ich die Sillm- kraii fo «ft. daß Ruwibüe,; Jtzalcen erne falsch Mackitspeßula^ s?aben, als sie sich der unS feindsichen G»wve cm- xmochn. Wir haben wvDen unserer treiren Bardes genossen schalt mit Deutsl-i'land mit der Oiegnerschaft Amerikas rechnen nrüsseri. Wenn Ainerita diase nerwm zieht, ist das, ich ijeSw. j»!, schinerzlich wegen der OeKerreicher un^> lln^ru, die in Ameviko > «d imd nt bi« Pnickichtte Lage gctairgen, an Den Kriegs- ergebin^s ye^dt wich das nicht das geringste änaern. We?rn man diese Aulscnßmg des Präsidenten Wilson in seiner neuesten Rede ber.rfeickü nüt jener, weici^ die Vrtn.rte in die Bkiiiarchie fymem- ^ uird die mit dem Schlagworte SelbslbeN inrm.ii.ngZ - rocht der Völker" bezeichnet wird, uud die au' der Friedenskvnse- reiiz mit .Hifte der 8»»tente verwirklicht weedeii soll, so finde ich Ailssalnng dös Präsidenten einen großen mw bedeuienmni Fortschritt, einen Fortschrüt, ^-elchii wir curer- ketmen und fcfeuMten wir ein lebhaftes Ja^ese haben. bnmnt.. daß die Enten.e das Scll>sch4mrün^n»s^ echt der Ssffrr m Een dissen B>«ckion«n mir für ihre Gegner gelterr ^ kintt euren ?SnLa^ fmkt, um feiTert tz>ei ^rmg aus Ä»vr AsrhÄtns Recht des zu schmiUem^m Staates an. hierüber srkbft zn sxchchsi?^, ja mrch nicht d«S Recht der zu irrtue > ‘Yi*:cxhc^ ki ?k»,.vutÄ-io'i rnitMpmchen. AU die Frei- m^sv-r m Paris deii ©downifeH ^rci^id^vi bai ii-er das der txm l'Ecf^i-uchMM «in Pl«biSzit fh^er Tschechen hll, erhsb sich e-fti Stunn der (ÄrtriAlme in ' imd e^iso wide m Frankreich der einen- w nrg in EFaß-Lot^rchg-m znrü kg,.-v^'en, Ni dort eVw nur w*c Ifcwo'fyt gntzüifaiack^n sei. Srs^cht gö sich darum lMi^ekt, da»z J kr en^iwi Sbratsi die BwöW^asitÄen il-r Vex- nÄtyAS mrter-eiMMrder gnmi Sd-«ie zu re^i dicker mir ein Nscht zur AeuHenmg mit Vezerq au» die oftorreiE summarische Monarchie nur irrVem tu, als die Vctrif- cSral^'^ 5 ^?! m,T ^ auswärtige Politik Einfluß itr^men kil-n^er. » Ilsve mcht an, zu wftkYtr,i t daß ich im Ral^len dch^en mir zu- stebniden ' flbc iftißerv EinDqFiaÄ^ie auf die G-e^a^lnng un- ^ch^i Berhaltnisse mit aller Enischiedeiiheit ablelme. (Leb- l-after Beifall.) Eine Reise des Grafen Czernin nach Berlin. Berlin, S. Dez. Der österreichisch-ungarisch-- !Mi- mstrr des Aeuhern Gras Czerntn wird am Montag in Berlin erntressen und im Hotel Adlon Vohimng nehmen. seiner Begleitung befinden sich Legationsrat Graf doU !oVed^5KanSscld imd ber Gesandte Baron v. Wiesener. verschleppen. Wir treten entschieden für das wirkliche, allgemeine^ -lerche, direkte und frefaimc Wahlrecht ein. Nur dadurch kann die Partellicrrschaft der Konservativen in Preußen gebrocheil lverden. Wenn eS aus Anlaß des Nich. zu stand c ko m mens oer Vorlage wahrend des Kü'ieges Nimwahlien geben sollte, so würde es zu einem Kampf der Krone und der Regierani'-l auf der einen Seite und der Konservativen n.nd der Schiverindnstriellen auf der atideren Seite kommen, mrd da§ dlnselnm der Kcoice wäre dahin, tumm sie auch ietzt wieder vor den preiiszischen Junkern die Waffen streckeih soll«. (Beifall bei den Sozialdemokratert.) ?ksg. Schiffer lnationalliberal): Ans beu Kreisen im Lande kommen schon jetzt Stimmen, die mit der Vorlage nicht ernverstaiiden fmb. Auch auf die Ansichten der großen kultiirellen unb wrtschaftlick>en Körperschaften muß die Regierung Rücksicht nehmen. ErxmütigVect besteht aber auch barm, t-aß daS gegc.Mrärtige Wahlrecht re^rnfbedürftig ist. Das gleiche Wahlrecht ivird zweifellos eine Radiralisiernng des Abgeordneten»- l-auseS niil sich bringen. Warm rvir dicfen Krieg so dnrchgr^haltrni haben, namemlich auch hüistchtlich der Bolksernährnng. so ist da» Kurückzuühren auf die wirtsdrrrstliche Politik, die der Mehrheit dieses Hanfes Zii danken ist. Jii der Komm isst cm, in der natürlich auch der Teil meiner Freunde vertreteil sein wird, der prinzipiell kür die Mgiernngspoü.ük ist, lverden wir zu prüfen lfaben. ob das P l u r a l w a h l r e ch t in seiner Wirkung sich von den> Reicbstags- walürecbt einseitig unterscheidet, mnd ob es zur Einführung geeignet ist oder nicht Es fomt nicht geleugnet werden, daß die Lcrstnn.zen dos Abgevrdnetcnlxnises in brltureller und Wirtschaft- sicher Ziehung je-arr Vergleich mit den Häusern cm.derer Länder aushaltcn. (Sehr risÄig.) Tie Schutzzollpolitik findet Anhänger lnS tief in die Sozialdemokratie hinein, D.iß die Arbeitersci oft das RMt erhalteri muß, im Herrerchausc vertreten zu sein, ist auch unsere Ansick-t. Daraus fvird die Beratung vertagt. Fortsetzung Montag l ^^lhr. S chluß nach 4 Uh r. A?rs nnd Gießen, den 8. Dezember 1917. Die "Tages-Kspft«tjon an Kartoffeln beträgt ein Pftund! <* ** ■ eekrlrg. Nerre )!-Boot-Ersolge. Berlin, 7. Dez. (Amtlich.) Im englischen Kanal und in der Nordsee wurdet! durch unsere U-Doote lviederum 1 5 0 0 0 V r. - R. - T. v c r s e u k t. Unter den ver- nidyicwn Schiffen befatiden sich der englische Dampfer Al- mond Brauch (3461 Doniten) sowie drei bewaffnete englisch. Dampfer, von deneii zwei vollbeladen lvaren. Der El>ef des Admiralstabs der Marine. .?.o fj^2)ez. Eines unserer im M i t te l m e c r operie- o t e traf kürzlich auf einen voll beladenen *v- r -, ^5 auf der Fahrt nach Italien begriffeii Lebensmittelmarken. Für die Zeit vom 10. bis 16. Dezember 1917 haben nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit: ^rotmnfen der 60. Woche, gültig vom 10. 12. - 16. 12. 1917 Bult-rmarken „ 50. ^ w 10. 12. - 16. 12. „ Fleckchmarken , 60. „ „ ^ 10. 12. - 16. 12. „ ftavtoffelmnrfeu , 50. „ 10. 12. - 16. 13. „ Deckeninarken für den Monat Dezember 1017. Ein Nultansch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marke« kein Ersatz gervährt. Nenaninrldnngen und -Anmeldung von Neugeborenen haben nunmehr unter Vorlage der nStigeu Ausweise, tnS- b^fonocre der Lebensmittel ÄluSweiSkarte, «uf dem Lebens mittelamt zn erfolgen. Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gießen find in den zuständigen Bezirken anznmelden. GeschästSstnudcu des Stadt. LebenSmittesamte» von D-42 tttzr vorm., 2—4 Nhr nachm. Markenausgabe iür Urlauber: Sonntags von 19—12 Nhr vormittags. *?, «ü* WraÄ m Lir I mr! 'ÜÄ.°L.Ä«v» ffffiS ' ScÄChinta m eine T^ferfn, 0«^ «r? ^ cullafjcn. al« eine neue R inckeshaiid. Wemt »vir nun »wii mancher der Borwmft gemacht wird, daß das eine Schwäche meiner Politik fei, welche sich im Schlepptau Deutschlands be- Ande, und nne diese Phrasen sonst lauten, daß diese Politik mrS Zwinge, den Kneg lwrger fortzusetzon, als es sonst der Fall mörc, ja Daß rott für deutsche Eroberungen käntpsen müßten, so setze ich tnefen Argumenten ein kategorisches Rein entgegen. C ? Verteidigung Deutschlands ebenwgnt, wie Deutschland für die unsere. In dieser Beziechilng kenne, ich kerne territorialen Grenzen. Wen»» ^lck, ob wrr für Ellaß-Lotungen kämpfen, so Mrtworte ich icknwhl. wrr kampf-en für Elsaß-Lothringen genau so »me Deutsch- T Öt ^J5Lr cmI ^ ^ Triest gekämpft hat. Ich teme da keinen llntersckMd zwckcheii Straßburg und Triest Wcknn in dem allge- eurvpm,ck>en Kriegsbllde eine andere Konstellation ein-- treden follte, was rnckü ausgeschlossen erscheint, tmd a u anderen L.ronten groftc Ereignisse Vorgehen sollten, dann würde uni> ^ Wrtei emä mit («raf Trs^g, lebhaft begrüßen, wenn der Moment käme, in dem aua> ! \v tr an den anderen Fronten mit unseren offen kämpfen würden. Wnm es also nach breser Richtung, -ne wrr emgeschlagen haben, seitdem der Krieg «>22212 wir mit voller Zuftimmung der erdrücke,» den ^elfrl-ert so wol fl OejterrerchS wie Ungarns gehen, »venn nach der .NLarlegnng dw,er Richtung drüben bei der lÄrtente cs immer noch Eeuv grbt, dre tn denr Glaube»: leben, eS könne ihren gelingen, }[ n l von unseren Bundesgenossen zn trennen, Vf 11 !/'® uls: dmjen^en, die dis glauben, sind» schlechte Politiker und kindische Gemüter. Graf AndraO) hat mit Bezug auf Italien eine Anfrage an Mich genMet, am dre ich vollstmidig offen antworten möchte. Tie rtalrenif che Politik seit KriegA^gimr bewegt sich auf schie- TeT «et! e abwärts. Es ist den Lnwren bekannt, daß Italien vor oem nrrege mrt uns hätte spreckfen können, »veil wir eilt le^lwstes Unteres» e „daran hrdten, diesen überflüssigen Krieg zu vermeidlrn. oürte ^stehen zu einer Veren»barn»ig gelangen komren, die es heute wohl m feinen külinsten Träumen nicht mehr zu cnrnchen Iwffen kmrn. Ltal»«i Hit seitdem in zwölf Schlachten Hundert-- lause»,»c cm Toten verloren mrd hat Milliarden an Werte», und xotze Teile des eigenen Bodens eingebüßt, die lxnte in nnserer mb. Italien kann totte im besten Falle hoffen, den Sratus guo «,te bellum, zu crr-elchcu. Ich muß aA'r noch einen Schritt ir»el- cL Tr n ' ■ mlkn lrf) - mif m komme, nws Graf Mnolyi gesagt hat. hat mrr. wenn cch recht verftaiüx-n habe, ant Sck>lusse seiner inshilnung«» zu verfteh.m gegebwi. ich müßte unter allen Ilm- fkanoen ü cutrance sein. Im Zusantmenhang damit liat er ni «Wer Budapelter Rc-de einige wohlwollende Worte gewchmet, zu mmmn Erstarmen aber nur deren ersten Teil, wäl-rend er den -n totgesck>wiegen hat. Dieser znnnte Teil «idrrt aber den m ^hira Hder der Rede. Was Mrolpi Don mir verlarigt, heißt, ?*** r£ v c -^kuranz für dik üalienische Abenteuer her- g«« nwge. Jchsoll nach der Ansicht des Grafen Kttrolyi heute d«»Jtat^nern er»Lren: ^oetzt dvi Krieg fort, so lange iln »vollt, wmqr urbati, fooft lln wollt. perlÄrgert den KAeg nach Belieben ** ?! r ?2 ie ?T 11 euch' baß euch nichts geschieht. Nun, menie Harre«, ta> «n »ehr watt Bon diesem Staridpunkl entfernt. Ich sage eS sa«t offen und h«nt »mm es in Ram hört: Wenn Italien den Krieg mutwillig fortsetzt, so wird es später fcLL 1, '? Tl .J ^• c rfrinden bekomme«. Das sind »oir dm Tr»wpen und d«n.Hmteclan^' sjchuldig. (Beifall.) Kgrolyi möge e s «Gen, l ^liat ^ ^ »^Biel, daS l»erßt: baldig Erreicknmg eines r m1,99 n L ±chn wergrve ich wich, den Feinden Prä- nn« «uf 4>lvso«eTlLn^'?rm«g «gKifeha«. der L-Bovte kann ich vollständig bvfiätiEN. waö Gra» Tisza erwLhrrte. Es »mrd einer spÄereli Zeit vorbelÄttn sein ^ ■«flci.ii Ich tarn afe KiÄyi vttsichem. d^ b« machgMbendsi mMürftchen Persönüch8»ten sowohl aus tx.rchchei l>alte!^s Sckweien von der Untergaargsflelle her, was den Koni- manbanwi: veranlaßte, den brrbsicktigten Angriff anfznschiebeii und nach der Rrchttmg des Rniens zurückzulanfen. Ruch längerem ducken entdeckte man züvisck>en den zal^lloseii Schisss- ttckmmern .Menschen, die sich an Holzstücke angellainmert iXttten. ^ie völlig ersckwpften Lenke »onrden an Bord genommen, Nw fre ftcd Tr» »owöer erl-vlten. Ans ihren Aussage:» ging hervor, lXL u der Kapitän mit ben» kaum fraf5 besetzte,» Boot unbekümmert ^ ^ Scnckfal, ungeach^ü ihres Schreiens d-ioongesabr-en war Vier Tage ,fpater wurden die Leute, die auf dem »verfenftm Toinp- Jer al5 bcdia.istet Evesen waren, an das Boot eftres rar-° senkttm rtalienft.lx-n Seglers abgegeben. An der tnnesrscheli Kl'iste traf diLfes U-Boot dann mrf ein lfalbe-5 Dutzend llebner Segler, die mit ^uSm^ttcln GraS., Heu uni, Phosphat beladen waren und Mm Teil iSer kein B-Äoot verfügten. Menscheiifren»idliche RücSftEu lreftimmten den .Konmiandanten deÄ?cllb, eines der ^N' uack)dem der ioeickvolle Teil der Ladung jener Fahrzeuge Wer Bow gefvorsen war. Gleichermaßen verfuhr, fast zur selbe»» Lert, «»» anderes unserer Mittelm^rlwote, das eftren nach der ^ftel Osttca k-eftimmt«» italienischen Segler Wege»?. Fehlens eines vrettungSbootes, ebenfalls »rack-, tleberbordwersen seiner Bannware enrnefi — Militärische Micksickxten hätten in beiden Fällen die Der.e, kung doS Tcbiffes gefordert. Die Sorge-um das LÄen der feindlichen Sck ^ifsb esatzung eir wurde jedoch darüber gestellt. proutzische? MgeordueteAharis. ^ »ertiit, bm 7. S^emStt 1917. An M-^t»rtuche Dr. Friedberg, Drews 11l( Grai Schwer in - Lö w i tz eröslne: die Sitzung um eii'L ^ ^ ^bwtte über die- Wa hl rechts vor la ge wird fortgssetzL. GuJrft der Osten (Lm».).: Gegenüber der BchrvlEmg (24röbelo, dav. BBrtrM'eu >eS LlliÄmrdes könne mrr durch mne De- n»nfr«*vtermtg Deutschlands errungen «werden, »reise ich aus die urwerschämten Angiifse WilsonS hin, der es wagt, die rweußisck-e Kro«e ui»d preußi'chcn Einrichttmgen in »mer'Dvter Weise grafen. Die p»rußisck)en Jrmtec lernten nicht dn» p^eu ischen S«aat zu be^errscknm, sondern ilwi zu dittien. Tie -ü'rregrg-tellsaMi«;» werden nicht von Im Junf^r:: geleitet. Wir muffen die Vararttwor- tuTtn fw die Kc-in^önzntang denen z»pf>afr bc 3 NaLrrt^S au4rÄtw, imi innerpvlft^ F»r»or-ir«.-en dv-.-ck-tzn- setzen, urch die StaaU^ieMMg, die nicht die Km t zugn Wider- st^»be gesmide»» Kat. Wer ^ 2mb }&r*c* »rui »te nr^ni nicht um Kt» de'«chenüe Daylrach', tat w*i : CTnmn& t>oWh:'ü.l ist. Jii Fiw.ifceich Sauft der G-vi»L»>t.rii-mns die M- J»n Arnorisa mit denr aUgaitetnox WalÄwck»t, m*) die 1 ,n ^ 1 W«, imn'bc das i ( anb z»»r »echter! ichs^,. itn,f*r»6ftew lHorniptron. TiesaS Muster wagt Dtröbel im > vor- zul)aits»r. will mit Hilfe des gleichen Wahlrechts die Kl->ssenherrs«baft deS Proletariat- m Deutschland anfricktKi ^aS ftrifcvbe et* schlimmster Art imd eine furchtbare i bedeuten. Im Reichstag ist daö gl«ck»e ÄaR«cht ertntallch und nnr den Sen nicht an dessen Be >zur Kinderwäsche-Woche findet am Motv- tag in edier Aipahl von Spaßen stUlt, die in heutiger dtninmar angegeben smd. Siehe Anzeige. ^ 0 n der Polizei. Am 4. d. M. gelang es der hiesigen Polizei, einen -Schforndler fesMmehmen, der einen Geschäftsmann dadurch um einen Photograp!»on^Appcrvat prellen »vollle, daß er erftich-re, i»m zu leinem bekannten H-errn in der Brhnbofftratze zu sck-icken,, wofÄbst Zahlung erfolgen würde. Der Trick hierbei! »vor, nne ihn derartige Betrüger in solchen Fällen an wen dm, dM ^ den Ueberbringer des Gegenstandes auf der Straße absangen, ihn-, denselben unter irgendeinem Vorwand ohne Geld abnehrrian! N" > Nnrn Werte suchen wollte. Tfies stillte ihm! aber Nicht gelingen cerm derGeschä tsinhal»er hatte gemerkt, daß dieSachc- nicht aueri, verständigte die Polizei, die mit dem Ueberbrmgech erKyum und den Schwirrdiler, der tatfäckKich aus der Straße vor dem bezmchsiieteii Hanse ans sein Opfer wartete, festnahm. Der Bv- träger, der zueri't über seine Person jede Auskunft verweigerte, entpuppte sich', datrn als falMenflilchtiger Soldat. — Die Täter, bie 00 t einigen Tagen den Lederkofser von dem Wagen eines bvesrge»» LpediSeirrs und aus dem Obstkernlager am Ärehmarkt- p-latz die Säcke eirttveikdoieii, ivorüber »mr vor kurzem berrchieten. sind ernrittelt nav) die Sachen wieder zjnr Stelle gebracht. ?lls> Diebe kommen mehrere halbwüichsige Burschen in Frage. Anzeige ist erhoben und werderr sie deiMi-chchsst ihren veiHienten Lohn vov Geiich,t erhalten. Den Koffer hatten sie erbrochen, turm dem Inhalt, gne_onefint, btc fte Feorauchtn konnten, sich angeeignet, und denj Rest mit dem Koffer, den sie mit Steinen beschwerten, in dis Wrefeck verfenrt, wosielbst er heute aufgefunden »uutbe. Den in bem Koffen beftisdllchmi lleberzieher, den sie ansch/einend nicht gebrauchen konnten, »varsen sie eben.s«tls mit einem Stecht bo- Icküverl in die Wiesech — Am 4. d. M. wurde in hiesiger Stadt aus emcm inwersck^ossensn Hausflur ein Ner>z-Mnrinelpelz mit brauner Seide gefüttert .im Wierte vo>r 120 Mark entwendet, v^coi’(bccnitd>>c Mitteilungen nimmt die hiesige Kriminalpolizei entgegen. Gießener Konzertverein. Dem Gießener Konzertz- veretn ist eS gelungeti, für v»S am Sonntag den 9. Dezember statt- ftndende Konzert die bekannte Wiener Sängerin Gertrud Foer- st^e l zu gerviniien. Die Künstlerin, die seinerzeit in der 9. Sym- p-i>on»e von Mahler eurvpchsck-en Mi hm gervaam, verftlgt über ei,ven «»rsnrhmend hohen, gloekenhellen Sopran. Die Kritik rühmt oestniderS die tresslick-e Schulung der Stimme und die Beri-nner- lichiing des DortragS. Tie Sängertti wird außer der bekannten «netter oufamfc «rs „Figaro" v»ii Mozart „Erblick) nabt sich bK stunde" je zwei Sieber von Sriwmann, VrahmS, Strauß und Mahler bieten. Ueber die iugendlick-e Geigerin Annie Betzak entn«om«i wir MiS Kritiken der Musikstcwte?Nünchen. Straßburg, Ma,mt>eim, Freilmrg r. B., AugÄmrg, Franffi.rt a.M. n. a., daß f« als Schülerin ck'leschs über sickiere und saubere Tecchrik und schönen, rein«» ^.on verfügt. Besonders hervorgehoben wird allend, halben Lbre naSürl»che milfökalische Anlage, ihr rassiges Temperas ment und ihre durchrfeistigtt' Auffassung der W^rke. die sie inteo- pretierte. De Frankfurter, Kpittk stellt sie jetzt bereits in die Reche der erstell Geigeriunen. Sie wird ein noch Nicht bekanntes, neu hev- aulaearif’tfo ftoiir.irt bon Nardtm. denen Violiukompositionen wie me inm-o Xartuu, auf hoher künstlerischer Stufe stehen' Mi' 1 ’ ivi •; - r n ! r guten Bearbeitungen alter Meister von Kreisler. wie -vr-rcmanii, Bach. Corelli-Tartini. und zum Schluß die bl-kav'ne, . -;ir Tarantelle von^-iniaE znm Vortrag b innen. O b erye,, tscher Ku n st v e r e i n. Tie Otemä'b?.Aussolung. tue van inorgv, Sonntag geöffnet ist. bringt Werke von Q. Bertlxm, 3 Basch, Pros . ~ R> Leuteritz, vV- . von Eschwege, H. 5)aberl. A. Gaul . - MLapf, IG.Mohr, I. Kenipf. Prof. Stein- fwuicn, v >stühlmuller, A. Ätabenumn, Prot. Tboma, A Wer H- von st'gel n. a. Tge Änsjte.lnng ist täglich von ll—i Ute, nachimttngs von 3— 5 Um. und an Sonntagen von 1t—3 Uhr intuitiv rbroavn, geöffnet. ** .Jp ^ vd t t h e a 1 e r. In der morgigen Neueinstudierung der Hub-chm Operette „Ter Soldat der Marie" wird als Säugerin Fr! stuargot Werner vom Kissinger Kunheater nntivrtckcn, die sich vttgang-.-nm «ommer ichon bei ^Gastspielen in Bad-Nauheim bewähr' litt. Drc männlich? Hauvtrolle liegt in Händen von Herrn Fasten, nm L irigentenpult steht Herr Ludwig Marguth. — Nochn- nuUvjr aus i vi ),u-.g > ‘ rMvic.* „T o > Recht ans die ' a ^ ^.? ag hing wiesen, da e ve-mntli.l). mit Rück- s«bt n'st den Gaw, Herrn Eugen Klopfer aus Frankfurt, die letzt' Äusiulnnmg des mteress-anten Werkes sein dürfte. — In letzter Zeit in der ist!and eingerissen, das;, für die Donntag-',Äu?- fülwm gen vorleitellte satten in grostcc Anrahs nichl abgeholt werden, aadlrrch entsteht eine Schädigung der ThLa'erkassc, da im lernen Augenblick für die liegekgebliebenen Kart-en feine Reslek- l r fettigen dann später von imbesetzlen Plätzmi hören. Es wird daher dringend etnrete. an ^onntagm die vor bestellten Klarten im Boroerknuf. also bis spätestens 1 Uhr abzuholen: bei Andauer des liebes sltvtde.' mvst eure andere Regelung der Borbestellmrgeu für die Sonntage getroffen werden. Banks ei er tag. Dem Wunsch- des Deutschen Bankbeamten Vereins entspreckiend. hat das Reichsbank-Direktorium au geordiv.i. daß am 24. Tezember sämtliche Bankanstalten und Dar stn des Reiches ^eschlos'en zu halten sind, ewinnlifte zur Wei stnacki Eintreffen der Feuerwehr Ter Schaden ist noch nick>t " ,ur i.uc IN gv'g.uureveneor srarren lerne Reslei- »'> da srudn die weitere .Kolge ist Miß rmmung bei den- Beuch?rn, die keine Billets mehr erhalten tonnten mtb größtenteils gelöscht werden Sonnte, sts^estellt. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 8 . Dez. Ter Kreis verein zur Errichtung von Volkshcilslät!LN für Lungenkranke im Regierungsbezirk hielt Hier feine Hauptversammlung ab. Rach dem Geschäftsberichts zähltet er 1916 164 Mitglieder. Die Einnahmen betrugen 9262, die Ausgaben 8410 Mark. In 147 Fällen hat der Verein helfend ein-- gegriffen. ra. Krofdorf, 8 . Dez. Bei der letzten Volkszählung wurden in der Gemeinde Krofdors-Gstiberg 1952 Personen gezählt und zwar in Kros. orf 631 m'ärrnlrchse, 955 fyeiblichs: in Gleiberg 135 männliche und 211 weibliche. Nach der Volkszählung vom 1. Dez. 191 l) betrug die Gesam t-EinwoMerzahl von Krofdorf-Gleiberg 2126 Soeben. ra. M ü n ch hol- hänfen, 8 . Dez. Unteroffizier Brück- mann, in einem Feld-Art.-Regt., tvurde mit dem Eisernen Kreuz Seeleute berichteten, ein f u rchtb -ar < das; in den r Sturm ach Bergen abgegan- M Einig; trafen Ücrmitcbcc». Stürme in der Nordsee. * Kopcnhag en, 7. Dez. letzten Tagen auf der Njordsee niitctc. Zwölf am Sonnabend von Lerwtt aene Dampfer wurden von einem Orkan iwerra,ai>r. m Bergen ein, von den übrigen iwtfc mau nichts. Ein Großfeuer in Halifax. '' A nr b er st (Neufchnttlmidst 7. Dez. Ju'olge Zusammenstoßes eines amerikanischen Munitiousdampse.s mit mein andern Dampfer geriet ein Teil der Stadt Halifax in Braun Der Telegrapbvn- und Fernsprechrerkete der Stadt ist ab geschnitten. Man glaubt, daß 800 bis 1000 Menschen das Leben verloren haben. m ** r ie Gewinnliste zur Ttzeistnacht-veAasung des Riten Kreuts kann infolge der Davierknapvbeit gleich vielen igt sie, des weiteren in Bingen, Worms und B^ins- Heini .'beterian'ungen zn errick>t«l. Die am 1. Jimnar 1918 auf- uimaJ • vä-ederbaffnirg in Bingen wird das Bankgeschäft per st. L-.iatdau Söhne übernehmen T 5. Main, Beim Battmebmi (tut Fort Singen mir Mirdi ben Brzefeldwebel Machet von oec 5. Ersatz-Batterie des tmßartil l^üe-Regimensts Nr. 3 eine römische Grabsrattc frei- gelegt. In dem Grabe befand sich eine, mit entern Teckel ver- schlösse.ie. etwa 30 Zentimeter hohe Urne, die ausgehoben werde' konnte. Außer Knocheirreften enthielt die Urtrc ein Oelläinpchen au Ton und verschiedene Bvo-nzereile. Das Alter der Grabstäste wurde von einem Sachverständigen auf 1900—«20-30 Jätee ge chrtzl D. Z. Worms, 7. Dez. Im Reservelazarett, im'Wu.chhaur auf Rem Trockenboden, entstund heute früh Feuer, das ditrch dar tackräftige Eitrgreisen des gesanum Lazarettpersouals bis eure nlial- zunt ausgezeichnet, desgleichen auch der Latrdsturmmaun Levi Rosen- tat. Hessen Nasfau. mr. Frankfurt a. M.. 8 . Dez. Der M-a^istrat beabsicktligt m allen ^Stadtteilen bombeusi?here Keller zum schütze gegen Fliegerangriffs einzurichsten, die den auf der Straße befindlichen Per- sonetl als Zufluchtsort d'tezen sollen. . Frankfurt a. M.. 8 . Auf der Versteigerung der Sammlung Kaufmann in Berlin, deren Ergebnis annäherird 12 _ Millionen te!rägt und damit alle Sr'..ätzungen weit hinter sich läßt, erwarbst die Direktion des Städelstz-en Kunstinstituts das ' keil lM. Gemälde dos Alt iiderländer Meisters (iermchmus Bosch„Lh isti:s dem Volke v-orgescellt" für. 105000 Mark, Generalkonsul Earl von Weinberg einetr vom Floren t.icr Tomportal st a nun enden Marmorengel von Tedeseo um 116 000 Mt'., und der Altertumshänoler Rosendaum v'er Skulpturen für zusammen 159 000 Mk. Ferner erwarb ein hiesiger Kunstfreund einen deni 14. Jahrhundert entstammenden Marmorengel ans Florenz für 116 000 Mk. Hofgold-- schmiedemeister Koch erwarb Lottos Goldschmlcdb!lonis um 77 000 Mark.^ Eine süddeutsche thronende Madonna aus dem 15. Iahrh. ging für 60 500 Mk. nach Wieslba.de?:. ReilingS Altertumshandlung in Mainz erlvarb das Reliquin-Ostensorium lLimogesh 13. Iahrh.^ für 64 000 Mk. und den Mcmlingschen „Christus" für- fremde Rechnung. fc. Gelnhausen, 7. Dez. Mit dem Eintritt der kalten Witterung und des Schneefalls wurden im Kinzig- und im Antal die ersten Wildenten in diesem Jahre gesichtet. (WTB.) Großes (Amtlich.) W c st l i ch e r Letzte Nachrichre». Hauptquartier, 8 . Dezember Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz R u p p r e ch t. In den f l a n d r i sch e n Trichterseidern zwischen West- Roo-Sebere und L-ecelaire sowie nördlich von Warneton war am Nschmjttag lebhaftes Feuer. üdlich von der Scarpe hielt erhöhte Artillerietätig- e.. chre erbeutet. H e e r e S g r p p e D e u t s ch e r K r o n p r i n z. In den ?lbs st ritten südlich von La Fere, nordöstlich von Creonne urch auf dem östlichen Maasufer verstärkte sich am Nachmittag die Fenertä g eit. Eig ne Erkundungs-Abteilungen brachten südlich von Ornes Gefangene ein. vu Urrchleche 11 ad) riebt Evangelische Gemeinde. Sonntag 9. Dez. Gottosteenst. Ja der S t a di! t i r ch e. Vorm. 9 i ; 2 : Pfr. Daahr: 11: Kinder 1 r. d. Matth.-Gem. Pu. Mahr: 5: Pfr. Sch.vate. Beichte u. hl. Atendm. s. d. Mark.-Gew., wozu bes. d. von,. Jag. eingel. wird. — Ju der Jo ha;t u e e k i r che. Vorm. 9 V 2 : Pfr. Bsschdelsbeinrer; 11: ,Vi inderk. f. i>. Lut.-Gem. Pfr. Bechtolsheimer: 5: Pfr. Äussetd. Beichte u. hl. Alendm. f. d. Joh- Gcm., wozu bes. d. konf. Ing. eingel. wird. Mittwoch 12. Tez.. abds. 8 : KriegSbetjtunde. Pfr. Ans.eld. katholische Gemeinde. Samstag 8 . Dez., nachm. 5 u. abds. 8 : Gelegcnh. z. hl. Beicht. Sonntag 9. Dez., vorm. 6 V 2 : Geil. z. hl. Beicht: 7: Hl. Messe, gem. Komm. d. Jung r.-Kongr.: 8 : Aust. d. hl. Komm.: 9: Hochamt m. Prob.: 11: Hl. Me so m. Prod ; nach n' 4: Jüngl.-.Kvngr.: 51 / 2 : Christen!, daraus Mutterg.-Aad. m Segen. Mit wech, Tonnerstag, Freitag, Samstag vorm. 7: R?rat?aint. Tte.ietag u. Freitag abds. 8: Kriegs bittend. Tiaspora-Gottesd. am 9. Tez.: Grün- rerg Hungen Leutnant Müller errang seinen 37. Luftsieg. O e st l i ch c r Kriegsschauplatz. ^ Neues. Mazedonische Front. Bulgarische Borppsten zwangen eng i che in der Strirma- Nichts Ebene vor gehende Abteilungen zur Umkehr. Italienische Front. In dem Kampfgelände östlich von Asiago hielt lebhaftes Artilleriefeuer an. Die am Monte Sisemol genom- men. .i Stellungen wurden von den Resten der italienischen Besatz. :ng gesäubert. Die Zahl der seit dem 4. Dezember bei der Heeresgruppe Feldmars ack Evnr d gemachten Cefa ge :en übersteigt sechzehn t a u s e n d. Der Erste Gcneralquartiermeister Ludendorff. Washington, 8 . Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterchen Bureaus. Ter Senat hat die K r i e g s e n t s ch l i e ß u n g gegen O e st e r r e i ch - U n - garn mit 74 Stimmen einstimmig angenommen. Das Repräsentantenhaus h.:t die Entschließung mit 363 gegen die des Sozialisten London bestätigt. Präsident Wilson hat die Kriegserklärung an Oesterr ich Ungarn gestern unterzeichnet. Tode5-Anzeicj6. Gesucht Verwandten und Bekannten hiermit die tranri*re Nachricht, daß meine hebe Mutter, un-ere Schwiegermutter und Gioßmuttcr, Schwester, Schwägerin und Tante Bahnwärter Georg Will Ww. 1 Margarethe geb. Ämend nach kurzem Krankenlager sanft entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Will nebst Angehörigen Krofdorf, den 8. Dezember 1617. Kriekisbeschädtele. rüflinc penftoitievte Le im'e 0 er vübrinc Gesch Ntsleute als EE B y: ! (*;•& uitttr ~ für den Kreis S o cn. .steiles Gebalt und ^even- OcAfine. Meldungen mit kurz» aekanlem Levenslaut und Annabe von Re erenzcn unter F. T.E.B14 an HuiUf T^ossa, Frr.Ekiart a.^I. lerr oder -chlNrrei I Snflifll Kreis Gieben, sucht einen zu verlässt gen ch ä f c r tmt ca. 100 S ück Schafen. Liebhaber kann sich alsbald anmeldeu. 8901 Schasmeister Erbes. Hrii lg für Ostern aeacn svtortiae Vernütutta aus unser Kontor acsucht. Scbrifrl. 2lu- geüote erbeten. 8>13 8911 8 !» Die Beerdigung findet Sonn ag den 9. Dezember 1917, nachmittags * 4 ulir, in Krofdorf statt. ES an -u n fofortiaen Eintritt für mein Eisenwareuneschäfl ne sucht. Gefl. Offerten e - Gebrüder Kahl. »chuhbranche Serfhüferin Schuslveidey-Berpachtunll. beten ntt •iJ. 1 S. Gießen, Reu ndl 8774 Montag den 10 . Dezember t. I., nachmittag- 4 Uhr, soll die PachtUlrg der Schafrvcroe aus weitere 2 Jahre auf der Bürgermeisterei versteigert werden. Bedingungen liegen zur Einsicht offen. Wieseck, den 4. Dezember 1917. Schomber, Bürgermeister. Ki.Wolmn. tu. el Licht *>. tunt. T-.ißler, An d.BabnH.20. ^ Butt., Knb. u. Küche, möbl. ob. untn.. z. vrm. Saisor-LULv 34. iVtIE ! GF.S'.C iE 8845 chaf-Versteigermrg. Dienstag Die Schäferei Lang-Göns verkauft den II. Dezember, mittag- 1 Uhr 50 — ^ammschafe rmd Lämmer und einen 1 jährigen M schwarze» Znchtbock. 887q E R fyi i E T U fsj <• g N x ^^^^■•Wöhunag m. allem qi r?n ll' ^bichvl. u. («nricip . eilfof.ob. fu..\u vermieten. - Al»cettraße J&«, p. Wilhelmstr. (» ift eine 4»p. i«»ermi t icn n . lW “ r " ?8o6 “ una 8!iRtt' Näheres " •Vtaiif fiirtcr Ctr. 29. Ein »«-1 ^‘« 1 'Uimn.or 111 . ™ SL _ «lc«»„raj,c ^ #r » d.Ba^nh. 20 . Die von dem verft. Fräulein Jockel inneneh. l-^m.-Wobn tu sof. od. sv. an nur ruh. Leute &. venu. 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Anneb. unter 07688 an den Gießener Anzeiner. für morgens und mittans nesucht 07706 Licbigftr. 71, ll. fübdini Leitung: ,'8839 Hofrat Hermann Steingoetter Sonntag, 9. Dezbr. 1917. nachmittags 30, Ubr: öis Süstfei -rvnuevfüiel in vier Akten von Albert Lindner. AbcndS 7 l l* Uhr: 9er Soll » änt Operette in drei Akten von Leo Ascher. Montag. 10 . Dez. 1917. abends 7'/, Uhr: lGutscheine haben OUjltigkeit.f Gastspiel Eugen Klopfer 7 . Nen.Tb8atcrFrankfarta.BI. Das teil Ä i Frau ^chausviel in vier Akten von Harry Pohlmann. Dienstag, 11. Dez. 1917. abends 7'/, Uhr: 1V. Dienstags* äfroncGment»* Vorstaünun P_i._ll.jj Komödie m drei Akten von Lothar Schmidt. n c5" Statt besonderer Anzeige. Die glückliche Geburt eines kräftigen Jungen zeigen hocherfreut an Dr. Emil Sehrt und Frau Gretel geb. Knehe. Elberfeld (Uellendahler Str. 499), 6. Dezember 1917. Statt jeder besonderen Mitteilung. Unser lieber Sohn, Bruder, Schwager, Neffe und Vetter cand.phil. Willy Büttner Leutnant der Reserve und Führer einer Minenwerferabteilung in einem Res.-Inf.-Regt. Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedaille erlitt nach dreijähriger treuester Pflichterfüllung am 22. November 1917 den Heldentod fürs Vaterland. In tiefer Trauer: Büttner, Postsekretär, und Familie nebst Angehörigen. Butzbach, den 6. Dezember 1917. [8911D n Nachruf. Auf dem Felde der Ehre starb in- folge einer schweren Verwundung den Heldentod fürs Vaterland unser lieber Sangesbruder Adolf Bieber Ersatz-Reservist im Jnf.-Regt. 54. Allzufrüh, in der Blüte seinerJugend, ist er aus unserer Milte geschieden. Ein ehrendes Andenken werden wir ihm stets bewahren. 07722 Kesnngserein „Arm" Klein-Lindcn. Klein-Linden, den 8. Dezember 1917. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unser innigstgeltebtes Töchterchen und Schwesterchen Margot Krause nach kurzem Leiden im Alter von 3 Jahren zu sich zu nehmen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Krause nebst allen Angehörigen. Bietzen, den 8. Dezember 1917. 07731 Die Beerdigung findet Montag den 10. Dez., nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Vergangene Nacht gegen 11 1 / 2 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem Leiden unser jüngstes Söhnchen und Brüderchen, unser Neffe, Enkel und Vetter, unser innigstgeliebter, unvergeßlicher, hoffnungsvoller Fritz im Alter von 7 1 /, Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen I. d. N. Otto Bergen und Frau Johanna geb. Berdux. Gießen, den 7. Dezember 1917. v 8924D Die Beerdigung findet am Sonntag, den 9. d. M., nachmittags 3 Vs Uhr, auf dem Neuen Friedhofe statt. Von Beileidsbesuchen wird gebeten Abstand zu nehmen. Todes-Anzeige. Ganz unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß am 14.Novbr. unser einziger hoffnungsvoller, braver Sohn und Bruder, unser lieber Enkel, Pate und Cousin Musketier Karl Keller in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 23 Jahren auf dem Felde der Ehre gefallen ist. In tiefem Schmerz: Familie Daniel Keller nebst allen Angehörigen. Wieseck, Gießen, den 7. Dezember 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 8940 Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass unser hoffnungsvoller, unvergesslicher Sohn und Bruder Wilhelm Marker Unteroffizier im akt Inf.-Regt. 117, Inh. des E. K. II. im noch nicht vollendeten 21. Lebensjahre auf dem Felde der Ehre gefallen ist. 8927 In tiefem Schmerz: Die Eltern und Geschwister. Giessen (Goethestrasse 54), den 8. Dezember 1917. Todes-Anzeige. Nach langer Ungewissheit erhielten wir die traurige Nachricht, dass mein lieber Mann, der treubesorgte Vater seiner Kinder, mein guter Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Pate Gefr. Philipp Nicolaus im 43. Lebensjahre in einem feindlichen Kriegslazarett am 25. April d. J. an seiner Verwundung den Heldentod gestorben ist. In tiefer Trauer: Frau Katharine Nicolaus und Kinder nebst allen Angehörigen. Steinbach, Frankfurt a. M., Rodheim bei Hungen, Albach, Annerod, den 7. Dezember 1917. Die Gedächtnisfeier findet Sonntag den 9. Dezember, 7 Uhr abends, statt. 8910 Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Ein hartes Los hat uns getroffen, So scjwer es zu ertragen kaum. All unser Glück, all unser Hoffen, Es schwand dahin als wie ein Traum, Eure treuen Herzen hörten auf zu schlagen, Ihr kehret nimmermehr zurück. Hört nicht mehr eurer Lieden Klagen, Seht eurer Lieben Tränen nicht. Wie habt ihr wohl in letz en Stunden Gesehnt euch nach den Lieben zu Haus. Doch viel zu früh verließet ihr die Deinen, Diein der fernen Heimatbitter um euch weinen. Sollt nie von uns vergessen sein. Jung und einfach war euer Leben, Treu und fleißig eure Hände, Und so wolltet ihr weiter streben, Müßt nun ruhen in Feindesland. Drum ruhen sanft eure guten Herzen, Ihr habt den Frieden, wir die Schmerzen. Was Gott tut, das ist wohlgetan. Tieferschüttert traf uns die zweite schmerzliche Nachricht, dass mein zweiter unvergesslicher, treuer, fleissiger Sohn und Bruder, Schwager und Onkel Reservist Heinrich Luh am 34. November 1917 an den Folgen eines Kopfschusses nach 2 1 / i jähriger treuer Pflichterfüllung im Infanterie-Regiment Nr. 26, 11. Kompagnie, im blühenden Alter von 25 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist, nachdem sein älterer Bruder Reservist Wilhelm Luh Am 10. September 1914 im Infanterie-Regiment Nr. 116. 3. Kompagnie, sein junges Leben im blühenden Alter von 25 Jahren auch dem Vaterland geopfert hat. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Philipp Luh VIII. Marie Menges. Gro*ssen-Linden, den 7. Dezember 1917. Die Gemeinde Staufenberg beabsichtigt einen sprungsähigetLangekörtenBogelsdergerZucht- butten anzukaufen. Angebote werden erbeten von der Unterzeichneten Stelle. 8947 Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Metzer, Beigeordneter. i Nähmaschine at beiteü Fabrikat, in grober Auswahl. Afi£UKt Lots .Wiescck. Televho.. 1079. Für die vielen Beweise der Teilnahme an unserem schweren Verluste sagen auf diesem Wege herzlichen Dank 2m Stern und Kinder. Gießen, den 8. Dezember 1917. 8922 D Llljlisiittiielgel'illlgiiclHellleiiliie^lililbB Montag den 10. Dezember sollen in der Gemeinde G amba ch (aus dem Kmipen) 25 Mutterschafe, sowie zirka 50 Mutter- und Hammellämmer öffentlich versteigert werden. Anfang mittegs 1 Nhr. Zuchtschafe - Verkauf. Am Montag den 10 d. M., mittags 1 Ubr, verkaufe ich in Langd bei Hungen . _ , 50—60 ciMassige jnnqe giichlsckak Käufer utüssen den Nachweis erbringen, das; sie dieselben zur Zucht verwenden wollen. . 07091 «Ohr ist Ban Rausch, OberseMier-HOl- nr. 289 Zweiter Statt Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oderhessen) §am§tag. 8. Dezember ’%T Rrr» Stadt nr,d Lar,». Gießen, Len 8, Dezember 1917, Unter dem Scknitz E Schirm I^K. H, t«r grau Großherzogin yon Hesten Ainderwäsche- LammeLwoche yom 8 bL 17. Dezember 1917. Alle Kinder groß ui cd klein Wollen gut oefleibel fein Und der Allerkleinsten Säxrr Und die bis zu einem Jahr Drau eben -Hemdck-en. W-Hrdelu. Röckchen Und ins Bett ein warmes Deckä^n. Trum, ifyr Frauen jung und alt, Helft und helfet uns reckt bald gut* im Schrauk nach i eisern Rest S< urnft ihr uns und auf das T>est Wird er bald von flinker- Hund Ni'chlich, schön and gut verioandt. Tent^ie Frau, dir gern du gibst, Kleine Kinder herz^ch liebst. Große Not i, heut'ger Zeft Bist zu lindern du bereit? Liebe Frau. o hilf uns doch In der Wrndelsammelnvck). * ^ Gold ick für Ei sen. Ta bis jetzt bei der Gold- «irtotiSfMIe nt Gretzen 2800 Personen Goldgr ft.) meide zur Ablieferung gckraÄt haben, so können bei der demnäM stattsindenden Verlobung der von der Reichsbarrk gestifteten Gravüre des Gemäldes vou Professor Arthur Kamps „Gold gab ich für Eisen" 28 Exemplare aufgelöst werdeti. Tie Grav-üren werden demnäckst in den Säxru fenstern der Firmen Julius Bach. Kunstgewerlnüxufs Ferber-'sche Unwersttatsbuchl-andlung und GebrüLer Jmheuser da- lucr ausgestellt wcrdem Tie Bertosuua ist ans den 15 l M in Aussicht genommecu Näheres wird noch durch Anzeige bekanllt' ge- tTebm weiden. ** Weihnachtsverkehr der Post. Die oberste Post- lrchörde gibt wlgvnde Einschirünkungen für den Weihilachlspike^ verlelp: bekannt: 1. Zur Beförderung mrttr Wertangabe .oerden. in der Zeit vom 17. bis enchchlveßlich 23. Dvzeznber von Privat- Personen nur solch.' Pakete angenoniinerr, die — al>gesehe,i von den Inyalt betvesfenden Mitteilungen — anssch,!ieß!ich bares Geld cchee Wertpapiere, .Urkmiden, Gold, Silber, Edchteine oder da- raus gefertigte Gegenwände entl-atten. Pakete nit anderein Inhalt und während der angegebenen Zeit voll o Versendung unten fteriairgabe ausgeschlossen. 2. Das Verlangen der ©lbestellung „! für die bezeichniNeii Tage bei gewöinüiäzen Paketen, die von Pnvotpersonen herrühren, nicht Kugelassen. an deutsche Kriegsgefangene! Den au deut1ä>e Kriegsgefangene ins Ausland geheirden Pacten dür en leine schriftlichen Mitteitungen beigsiügt werderl. Die Pakettimhül- lung muß einen entsprechenden Vermerk tragen, .Gegen diese Be- stimmuag, die getrotsen wordsn .ist, damit keine oen deutschen ^atereflen schädlichen Nachrichten in das teinbiuhe Ausland ge- rngen. wird noch fortgesetzt verstrchell. Wie die von den deutschen Chorden vor der Abscmdimg d-er Pakete ins Ausland vorgeuom- E Kontrolle ergibt, .finden sich in den Paketen an deutsche 'ärgsgesangene andauernd Briese mrd sonsttze schriftliche Ans- nchmmgim vor, teilweise in Marmelade, Tabak und dgl versteckt oder in Kleidungsstücke eingenäht. Die Bevölkerung tvird ein- drmglich davor gewarnt, derartige — wenn auch rwch so horm- lo,e — Mitteilungen oder Aufteichnmrgen den Paketen an deutsche Mnegsaesanaene beizuftigen. Die Beifügun-g ist nach einer Berord- U1 ar,£> i° L ' ^ ,ll]Kn ' "U übr '7. . auch zwecllos, da alle Mitteilungen an Kriegsgefangene portofrei durch Briese und Karten gemacht werden können. Schriftliche Mittelungen in Paketen entgehen auch im feindlichen AuSlande der Kontrolle nicht und bringen den deutschen Kriegsgesangenetn lediglich Ungelegenheiten. ** S e h t d i e M i e t e n nach! Tie hessiscki-e Lrmdes-GeniÜse- stelle erläßt an die Landwirte folgenden Ausruf: Landwirte! Durch den plötzlicl)-etl Eintritt der- kalten Witterung ist es notwend-ig, daß > 5 hr Eure Viieten, in denen das Gemüse und die Rüben ansbewahrt ftud, nacti-seht. Sorgt für sorgsälüge frostsichere ^tbdeckuug. Wenn fteh die Abdeckung nicht frostsicher genug zeigen sollte, ist mit Stroh oder Mist und Erde nac>#ithelfen. Es darf nichts erfrieren, da es sonst der Errrährung verloren geht. Wir gebrau tn jeden Zentner. ** Jyr Sckn»arz-Weiß-Tbeater spielt von Samstag ab bis einschliehlich Dienstag die bekannte Filmkürlstleriu Wando Treumann ür ihrem neuesten Filmwink der Serie 1917—18 „Und er lebt doch!-Mit dem Lustspiel „Tie blaue Maus!" schließt d> Programm Siehe Artige. Löndkreis Gießen. ** Climbach. 8. Dez. Dem Gren-adier Karl tz a r t m a n n wurde dre Öessisclx Tapserktt:smedaille verlieben. Grosten-Linden, 7. Dr^> Eisenbahner Wilhelm Schmelz lourde mit der Hessischen Tapferkeiismevaille ausge- zerehnet. ** Taubringen, 8. Dez. Dem Gefreiten Erb, Jul-ober der Hessischen Tapserleitsmedaille. wurde das Eiserne Kreuz ver- liel-err. i-i. Lante^, 8. Dez. Unser Sttasti^rwatt Röder erhielt als Londsvurrirmonu die Hrssr^' Dapserk^l-smedaille. da. üaiccfborn, 8. Dez. Dem Urrerofftzi.-r Karl Junker wurde zmn Eiscr-nen Kreuz die Hessische Tapfetted.smeda ille ver- lrelien. — Die Sauimttrirg am Op^rrtag ergab 281 Mark, von denen 200 Marl noch, Darmstadt zur W'ihnarkftsbescherung für die Truppen und 81 Mark an (ras Kreuz Giies^u abgesondL wurden. s. T r a i s - H «o r l o s f, 8. Dez. tzerma''.^ R n d l o \ von hier er nt baj El-erae K enz 2. K^ase: die Tapseriteftsmedoi-lle besitzt er fcknon längere Zeit. , ** Watzenborn, 7. Dez. Dem Muskeüer Otto Harnisch wurde das ©lerne Kreuz 2. Klasse verliehten und er gleich-- zeitig znm Ge>reiti'n befördert. Sein S. '-cvager, der Vizefckd.orb l Hans Staufenberg, In lieber des ©fernen Kreuzes 1. und 2. Klasse und bei- Hessiic(?en Tapferkeftsm-edEe, wurde zum Osfi- zrerstellvertreter befördert. ** Watzenborn, 8. Dez. Dem Muskeiier Georg Sommer, Sohii des Weißbinders Jvhs. Sommer VI., wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verlielren. Kreis Bst?in^en. # Nieder-Mockst adt, 7. Dez Tie Hessische Verd'enst- meduille erÄelt der Fahrer Karl Kern. — Düdelsheim Dos ©fer.ie Kreuz erhielten der Wchrmann 5>nnr.ch Be ringer wid der Fali.-er Friedlich Kn a u ß. — Bingenheim, Das Eiserne Kvenz, früher die Hessische ToVferserts,ned-Lil U , erhielt der Unrr- ofizier Karl Müller. — T a u e r n h e i m Da^ E^ser'e Kreiiz er?^elt Heinrich P f a n n e n s ch m i d t. — L i n d h e i m J>n h i- nuttlick-er ©de bestatt wurde der Grenadier Frisör ich Welker 4 Orteu derg, 7. Dez. Ter Lur^urm ru ©sorg ©ge! wird seit den Kämpfen im Sinchgau vermißt, mich Mitteilung seürer Tr-ttipe ist er je».enoUs in ©nzö.isch? ©an-euchi t geraten — Sch«er»cttvuildet wurde im We -a< -e Sb tz Aol Walther vor hier. — ©eitern ^gingen als Weih-: ilveres Unglück ereignete l>eute na bt kurz nach 12 Uhr aus dem Kraiüchstemer Bahnhof. . Sckaffnerinnen, Klara Lürke und Marie Müller aus Darms geriet im bnn. Verlassen des Gcpäcklvagens urtter einen Rmrgierzug. Beiden wurden die zwar Füße abi-tesal/reir. Tie Darmstädter Ret- turrgib nach? ver'wachte die SU)>,vecverletzten ins Dtadttrankenhaus. — Bii:-al>e 8 Zentner Fleisch, das aus.Geheimschlachtungen her- rülwl, wurde beschlagnahmt, ©ne ganze Reihe Personen sind in dte Angelegenheit vertvickelt, doch ist die Untersuchung noch Nicht abt- ge schlossen. Fc. Alzey, 7. Dez. Im Saale des alten KreisanttSgebärides ist in. hiesiger Stadt eine öfsentlickze ^Schnhflickertverkitätte eröffnet worven. In dieser Wer'kstätte ist allen Eintwhnern der Sa t Gelegenheit gebo oa, Reparaturen und Auflegen von Ersatz- sioble?. selbst vorzunehmen. Tie Berntznng der^ Wert statte ^ ist im-- entg-eltlch. Für etwaige fachmannisä-e Hilfeleistung ist eine festgesetzte Bergüttr.ig zu enttch en. B i n g e u , 8. Dez. Die alte Binger Schifserzunft und der S^.-Nikolaus-S8nfferoerein sind zu einem Verein unter dem Titel Sllüfserznnft verschmolzen worderr. In edier Versammlung beschäftigte sich die Schifserzunft mit Lohntagen im SteuerinannZae^ werbe. An die Ree.>ereieu soll mit der Bitte um zeitgemäße Lohllr- erhöhung herangetreten tverden. fc. Erbach i. Odenw., 7. Dez. Im Kreise ©bach wurden^ von annähernd einem Drittel der vorhmrdenen Schulkinder rund 80 000 Mark aus die siebente Kriegsanleihe gezeichnet. Die Kinder, die sich bei den vier letzten Zeichnungen beteiligten, zeichneten den Betrag von 280 000 Mark. Amtlicher Teil. ^ekantttmachung über die Regelung des Fleischverbrauchs und d!A Wäsch:), auch da; kleinste Stück ist willkommen. Dentt daran, war die Väter der Kläre» für uns drantzrn leisten, und helft, indem Ihr gedt. äeigt durch ein weitzcs Abzeichen am Zrnster an, wo die Sammlerinnen etwas adhoien können! ^ 7 ,^ Gttsaurschuß Gießen für Frauenudeit im Krieg, mit 12 angeschiofienen Krauenvereine f.p_ri3 WsihnKGhts ? esehenke! Echte ßroncen, Oronce-Stehlampen, Porze'lav Vasjnals Lampen montifrt mit dazu passe den handgemalteu seidenen Sehirmen; prachtvolle Orient ! sehe und chin sische hand:jestickte Tisch eck n usw. in reicher Answahl. 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De^., vormittags von 11 vis 2 Uhr tn Aidda, •oou’l ^kevn. mit tttti er ?or3r:7ä n!or B-ndev. sowie mit lk. Gnsu ■ i- n. I'ederbSu.iern, neuefl. S nnerns m aUso Preisl igen anwesend, itfhmer m unmi=, ^rinaciciü- Vciti= unbriuü r73rSall-Sia!leu, loie aud) GeraiabaPor uid Krampi- aßersii'üiapf3 neben ;u > Berf.igima. A'ehe i la mgsw.lssor versichere auch glet iiHeiit; streng d skrek« Bedienung. v»h. Meoer Sohn, Bandagin und Crthourthiit, Kon- se verkamen. Senden Sie uns ■ H« Ihre Adresse, Sie erH.™ sot.ri die Karen .Nach Verkauf “seliichen Sie un M 10.50 u. darauf senden wir Ihn n die i, rru htvolle Rem ntoirahr nebst Ketteu 1 w i n g ff ür die Uhr 3 Jah c reelle Garantie.i Täfllch v eie Dankschreiben. B ste.l r muss seinen B-ruf angeben. An l ersonen unter 16 Jahren liefern wir nicht. Walter SstnniMCri Serild W 30, \1H ' ÄrÜ aus feinsten Batiststoffen mit reicher Stickerei-Garnierung P BITS m 8928a SOWiCS e ’fiüüt. JÜrbeiisnachideis "ßiessen. M3S B W«ft-«»lage 31, Telrph. 2054. Es können eingestellt werden: a) bei hiesigen Arbeitgebern: ' 1 Pferde pfleg er. l Schwcinelü terer. 1 Gärtner (Aus- , Hille), 2 Eisendreher. 6 Schlosser. 1 Olerlrermeister. ! 1 Lederzurichter, 1 Schreiner. 2 Sattler, event. auch für ! Heimarbeit. 1 Buchbinder, 1 Küfer. 8 Heizer, 1 Schneider. 20 Hilfsarbeiter sür ©senbahn, 10 Bauarbeiter. 2 Vorarbeiter fttr Granaten- bzw. Modellmagazin (Kriegsdeschädister bevorzugt), 1 Glaser, 2 Schuhmacher, 2 Fuhrmänner, 2 Wächter für Wach- und Schließgesellschaft, 1 Fensterpntzergehilfe, 1 Schlosier- lehrling. b) beiauswärtigen Arbeitgebern: 1 Gärtner, 30 Schlosser, 2—3 Monteure und HilfSe Monteure, einige Bohrer und Fräser, 20 Hilfsarbeft^ für Industrie, 8 Arbeiter für Steinbruch, einige Zimmevo leute und Stellmacher, 15 Mechaniker, 8 Dreher, 5 SchreiB ner, 1 Bäcker, 6 Photographengehilsen, 70 gesunde Arbeiter, 15 Stteckenarbefter. Für die Etappe: Jugendliche Arbeiter, Schreibgehilfen und dergleichen. Es suchen Arbeit: 1 Obergärtner, 1 Bautechniker, 1 Buchhalter für Bankgeschäft, 1 Handlungsgehilfe, 1 kriegsbeschädigter Buchhalter sucht Nebenbeschäftigung, 1 jung. Schreibgehilfe.. Weibliche Abteilung, bei hiesigen Arbeitgebern: 6 Dienstmädchen, 7 Laufsrauen, 10 Mädchen sür Bahn-- dienst. Bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 landwirtschaftl. Mädchen, eine Anzahl Mädchen und Frauen in eine Mimitionsfabrik. Es suchen Arbeit: 1 Telephonistin, 1 Schneiderin für Herren ko nfektiott, 1 Verkäuferin, 1 Sprachlehrerin, junge Mädchen für Bureau, die zum Teil Maschinenschreiben erlernt habim, 1 Köchin zur Leitung einer Kantine oder Lazarett. Für das besetzte Gebiet werden gesucht: Maschinenschreiberinnen, Stenotypistinnen, 17 Schneiderinnen, 14 Helferinnen sür Küchendienst. Für das Große Hauptquartier: Perfekte Stenotypistinnen, Maschinenschreiberinnen. Betr.: Die ?lbgabe von Kuchen und Konbiwrei wa v a r ans Brotgetreide in Konditoreien. Bekanntmachung. Aus Grund der §§ 57 und folgende der Reichs getteideordnnng für die Ernte 1917 vom 21 .Juni 1917 bestimme ich mit Genehmigung des Großh. Ministeriums des Innern vom 26. November 1917 zu Nr. M .d. I. III. 30 148 für den Bezirk der Stadt Gießen: 8 1. Konditoreiwaren (insbesondere Torten und Kuchenstücke), zu deren Herstellung Brotgetreidemehl verwandt wird, dürfen nur gegen Ablieferung von besonderen Marken zu 10 g nach vorgeschriebenem Muster verabfolgt und entnommen werden. Für Stücke, zu deren! Hersdellung mehr als 10 g Brotgetreidemehl verwendet werden, sind entsprechend mehr Marken abzugeben. Die Marken haben nur im Bezirke der Stadt Gießen Gültige keit. Sie köimen gegen Umtausch der entsprechenden Anzahl von laufenden Brotmarken bei den Brotmarken- ausgabestellen (Bezirke) bezogen werden 8 2 . Die Konditoreiwarenmarken sind von den Betrichs- Inhabern zu sammeln und bei der Mehlverteilungsstette gegen die entsprechende Melftmenge umMauschen. Selbstversorger können Li ihren Bäckern gegen Mehl lausende Brotmarken und gegen diese Konditoreiwareir- marten Umtauschen. Die Bäcker sind zu dem Umtausche verpflichtet. Fremde können gegen Abgabe von Reichs- cersebrotmarken die entsprechende Anzahl von Kvnditorvv, Warenmarken beziehen. § 4. Zuwiderhandlimgen werden gemäß § 97 der Reichs- getrerdeordnung vom 21. Juni 1917 mit Gefängnis bis yii einem Jahre und mit ©ldstrafe bis zu fünfzigtausach Mark oder mit einer dieser Sttafen ln-ftraft. Diese Verordnung tritt am 15. Dezeml^r 1617 in Kraft. Gießen, den 5.Dezember 1917. 893LB Ter Oberbürgermeister: Keller Qiessener Konzert-V erein DRITTES KONZERT Sonntag den 9 . Dezemberl 917 ,nachmittags 4 'j 8 Uhr in der Neuen Aula der Universität Gertrud Foerstel An nie Befzak Kammersängerin (Sopran) ausWien (Violine) aus Frankfurt a. M. Am Klavier: Professor G. Trautmann Ueberschuß für Kriegswohlfahrtszwecke. Eintrittskarten 3 “ Mk., 2 .- Mk., 1 .- Mk., 0.50Mk. Studentenkarten numeriert ——----— nur gegen Vorzeigen der Ausweiskarte 0.75 Mk., unnumeric*rt i ,7 5 Mk. Schüler und Militär vom Feldwebel abwärts 0.30 Mk. Sind in der Musikalienhandlung Ernst Challier, Telefon 071, und abends an der Kasse zu _ naben. Die nume rierten Studentenkarten nur im Vorverkauf. 8796D Sch warz-Weiss-Theater =8!^f Programm vom Samstag den 8 . bis inhl. 11. Dczomb«r. I. Film dop Wanda-Trenmann-Scrie 1917 — 18. Und er lebt doch... Liebes-u. Lebensdrama m 4 Akten m. d. allseits beliebt. Filmkttnstlcrin ” andft Trema an n und Theodor I,oo* in der Hauptrolle. Die blaue Uloos! Reizendes Lustspiel in 4 Aktes mit der beliebten Mägde LeNsln«; als Blaue Maua Ab Dienstag Gastspiel von Maria Wldal n. Ml« Crisundcr 582 >a sss ss ss s Soocoass .- .... PP IjichtspleIha.ns,Ba .lmb o fstr. 34; Erstklassige Hltinstl^rkapsile. Nur Samstag, Sonntag und Montag. Gewaltiges Kriminal- und Detektiv-Schauspiel in 5 Akten. Ausserdem Schnurzei in falschem Verdacht En*zückendes Lustspiel in 2 Akten. in der Hauptrolle: Helene Voss und Schnurze! i Ab Dienstag: gjz KsMLÜgNll 3 MS «ÄSÄ iiiiniiiniiuiiiiiiniiiiiiiiimiiniiniiiiiiiuiiiuiiiHifPj^jgiiiiiuiiiiiiuiiiimMiiuimiuimiiMnnnninumm,^ Dr. phil. /riedneft j^vemaris * Emilie j^vemarie gcb. JTcss Vermählte Darmstadt Qiessen, JFriedröhslr. 6 Cafe Amend Samstag nnd Sonntag 337 Künstler- Konzert Vortragsvereinigung " Hi :: Ortpertoreia Giessen =-=— r Statt Karten. Ihre Verlobanff beehren sich anznzeigen Gießen Tilly Walther Werner Barth Marburg im Dezember 1917. 0771 « d. L. PsasionBramtl, Keiea Bla# aisnicer,W»m3»-«./f.beadtlscli Ihre Vermählung zeigen an: Dr.-Ing. WILLY NICOLAUS Fabrikbesitzer, Oberleutnant gor wen 7.8 ) 1011orWin eriobcr.lfioselG. S 1914ar Brauae^erger V.sz 1916 or Vaivlger 8.13 1111 er Braaaebergar o.ud Rot-Weine: 1918 er Oker-IuoelheUeer 7.59 1913er Inqe'b imer 7.^1 1918er tber-lneelkeiaer Borötn«er 8.91 1997 er Waipe; zhelaer 8 . 99 1911 er Oppenheimer s.SS Südweiae Bordeasiwsme Schaumweine Jakob Maternus Beke Küalk- oad Frauhl. Btr. Fernspreeher 987. 60,1 Hilz-Pelze ^ Modern n. geschmack- ▼oli in AoHführniig Anerkannt gediegen in Material 0 . Arbeit. Preinwördig and in allen Preislagen Aaswahl bietend. Leonharri Hit 7 s M*lalhau 8 för i-^UllliaiU MILZ, feine Polzwaron Frankfurt a. M.: fluiurkt 15, Katar(flfifl#torl«2i, SSSU? tu Offenbaoh a. M.: Pranösrterair. (5, ||MiM«<ä.lBIUelrhelBl |thM Harsche rverbya|eq&.y. I Könntng. tt. Dcr.cmber 1017 , abends 8 Ohr, in der i^euen Aula Vortrag Nr.5 Herr Bankdirektor Grieshauer, Leutnant d. L „Eine Reise nach der Westfront“ (mit Lichtbildern). »«=» LetztcrVortrag (Nr. 6 ) findet voraussichtL am2aJan. statt ElntriMsnrels: Mk. 1 .—, für Militär (vom Feldwebel abwärts) Mk. O.SQ, Kinder unter 14 Jahren haben keinen Zutritt. Zn verknusen < AriedenSware): 1 Ätzliuderbut mit Etui. iHcrreuta scheu nbrm.Keue, 1 Lchnlranzen (Vcbcr), Morrfe Kchnl büche r, ‘4 tKMnHRrr, alte Kliften. 07665 RSdereS « ebsMrten 31. 27i vvrkaM;e" nnd: Bandeisen 109X5. «*X4,5'1X3,50X2,4.*»X3 35 X2, 6 , 30x3, Nieten: rwnb» four. versenkt und stochkoof. ^isengemindeschraub., Hel». Fbvb.. Aiichbänd., Türfcklöss., T irschltetz., Wasserven! ila 10 r u.rLrlnniede. Werktengeund Maschinen,Achten Suvv. mit runderLchoibe. Kra^keLvo., G. m.b.H., -ftvtibcluirtr. 14.'' 7 “® Bin vom Felde beurlaubt und bis zum 17. in meiner Praxis tätig. Hochstettsr, Dentist, Großen-Buseck. Bekanntmachung. Ti rbrauehere u ej u n a im (Lrntejalie 1!>17, hier: Bor Wut e ? Selbitverforger mit Gerste, Hafer , . Hülsensrüchte, Buchweizen und Hirse wird hiermit htngewiesen. »wm GieKen, den fi. Dezember 1917. Ter Qyrfrflrflrtnielfter l LebenSmittelamt) Verkauf tum Töriftbüumenl , 4U0 Glück gut gewachsene 1.20-2.00 m hohe Christ, baumdien werden abaeaeben. Näheres durch unterzeichne e Elei^e und den «rasch. Hvrhwart Dauber zu Treis a.d Vda Gieben. den 7. Dezember 191'«. Grohh. Oberförsterei TreiS a. d. Lda. Traut wein. 8942R Cin überzähUges, älteres VST Pferd “TO ein« u. zweispännia gefahren, zugselt, hat zu verkaufen btto lomberger, Rodheim d. Hunaen. “* 05 Sunmrnthalrr Rind zu verkaufen bet 07689 Johanne« Töpfer, Bersrod &Trie sch Mh&melf. Sljßfuan- faior Bratbafahah mit Kalb ste^t zn verk. '^o ? sagt die Ge- s^asiSh. des Wiek- Anz. 07ft77 «in sprungfähtger ^7718 SfiellSicrgcrSnlf M Monate alt. zu verkaufen. . Vfefter, («rün berg. Sinnscstalcr ^M^fbsSc v. vsraüglicher Avstammnua W vertäuten. 07384 ffttetll. Gut-Verwaltung Lt ch. _ Dtbeuer uni Hans MavsenJl mit _ .. .. DtaNunL. einigen - -. 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