Br. 283 Jet Thtyiftt etidK*nt ta fluch, ctijer konnlaas. — Ikftciwr 5«mf lienblfttur; Kit stii.« für de« Kreis Hitzen. ntpriatl. 'ML > 20. otfrtci- §d««ch Mk. ! 6". durch Abhole- u. Zweigstellen monatl bik. 1.1 >. durch die Bost Mk. 3.60 viertel- jährl. ausschl. Bestellq. s^rniprecd- Anschlüsse: jfivb\e Schn'tu tiini) 112 i < erlfla,ö'fic<)ä'iv fietleol 5 Iiiid)ti ( ifüi Drahtnach- «chlen: Lnzeiger Netzen. Erster Blatt *67. Jahrgang Samstag, *. Dezember *9*7 PostscheCkattt»: 5ra«ts»N L.M. **686 Sailkvertehr: Sewerbedanl Stehen ZwillingminLöriuk u. Verlag: Brühl'jche ttnio.-Buch- u. Stein-nrckerei K. Lange. Schristlritung, Geschäftsstelle u. vruckerei- Schulstr. Annahme »an Aazei-e« die Lage««lurnmer dis zum R-ichmtuag vorher ohne jedePerbilidlichkert Seiieapreise: für örtliche Anzeigen 26 M.,sürauSwärt»fle 30 Pf., «ur Reklamen Mk. 1.—. bei Platzvor- jchnjk 2"'/. Auis.tltag. Hauvtlchri'tleiler: Auch Goey. Uerantivortlich fül Politik u. ,feuiUeton: Aug. (^oeg-. Stadt ,»d Land, Vermischtes u.Ae- richisiaal: W. Dieqer; Anzeigenteil: ö. Beck; jänillich ln Gießen. Reue erfslglsse Angriffe der EnglMöer bei Eamblüi. wochcnrückblick. Neue gn»he Tore der Geichubre haben sich vor uus'aufgetan, und wir schreiten hindurch mit dem Gefühle, ba\ uns da wirklich eine neue Lust uird neuer Geist umfängt. Die Aprilschauer und Krisen sind vorüber, es will wach en, wer- den und gedeihen. Nun erweckt uns auch die „fortschreitende Demokratlslerung" kein besonderes Grauen mehr, obwohl es muh wie vor gelten mutz, den Weg zum Frieden nicht mit künstlichen Hindernissen zu beschweren. Tiber woran liegt cs, daß wir freier atmen, wer hat das Verdienst an der Entspannung der Erzberg er'scheu Krisenluft? Dieser selbst, seine Partei und die Mehrheit ganz gewiß nicht. Größere Wetter sind niedergegangen, gegen die das bißchen Donnern und Blitzen der Erzberger und Scheidemann nichts ist. Wir fühlen uns nach dem russischen Zusammenbruch, der italienischn Katastrophe und dem siegreichen Widerstand in Flandern und Frankrech militärisch gesichert. Und wir fühle», daß sich nun bald alles wenden muß. Die preußisch' Wahlresormvorlage ist in einer Zeit ein gebrach worden, wo wir das Ende des großen deutschen Zweifrontenkrieges erlebt hoben. Die ss Ende ist jetzt auch Sicherlich mehr und mehr in die Erscheinung getreten. und -wardadurch, daß der offene Bruch in der Entente entstanden ist. Und jetzt können unsere Gegner ihre Hoffnung aus Wirkungen unseres inneren Zwiespaltes ruhig begraben! Das Gefühl der Schwäche, der peinigendsten Be o g ns ist ihnen ä l beigebracht worden, nicht durch ""Di che Kniffe und Ent- jießimgen, sondern durch die Macht unserer Masse i, du ch -«Wirkung unserer Schläge. Es herßt, Wilson rüste sich zu einer neuen Kriegsbotschast. die an Wucht noch die der Kriegserklärung gegen Deutschland übertrefsen würde. Aber wäre es auch nur denkbar, daß er bei der jetzigen Lage wieder solchen Hochmutsschleivr von sich geben, daß er wieder im Tone eines politischen Sokrates reden könnte, nur unendlich viel unbescheidener als der weise Grieche? Nein, auch das angemaßte Weltvrdncramt Amerikas ist zu Ende! Und jetzt kann unbesorgt einiges von der nun einmal hingeworfenen mnerpolitifchcn Wäsche gewaschen werden. Die preußischen Borkigen zur Reform der beiden Häuser des Landtages nxtbn, zweifellos nicht mehr unüberwindliche Schnütnigkeilen bereiten. Es wird sich wohl nur darum handeln, ob die kleinen Ausgleichs die dem gleichen Wahlrecht angeschlosscn worden sind, noch etwas erweitert oder, wie es die äußerste Linke möchte, noch etwas ab geschwächt werden. Der Gedanke der Anerkennung der Leistungen des gesamten Volkes, wie er in der Begründung der Vorlagen scharf hervorgetreten ist, wird über die reine Zweckmäßigkeits- und über die in allgemeineren Gesichtspunkten liegende Gerechtigkei'ssrage hinwegschreiten. Kritische Bedenken werden erst später wieder zu ihrem Rechte kommen. ' Der neue Reichskanzler Graf Hertling hat vor dem Reichstage eine kluge, in allen Einzelheiten gut abgewogene, aber keineswegs markante oder irgend etwas Neues bringende Rede gehalten. Es sprach indessen aus ifrr eine ruhige Sicherheit, die in der oben angedeuteten allgemeinen Lage wurzelt, und dieser Redner konnte es nun ohne Einwendungen von anderer Seite aussprcckien. daß an den Grundlagen unserer Reichsverfassung nichts geändert werden kann und soll Da« neue Programm der Ncichstagsmehrheit. das Gras vertllng in seiner Rede kurz empfahl und begründete, wird vom „neuen Geist", der über uns hereinbricht, kein vermengender Strahl sein. Der wetterleuchtet denn doch in anderen Formen und Farben als in einem Arbeitskammergesetz oder kleinen Verschönerungen der Koalitionsfreiheit und der Zmmrhandhabung. Der „neue Geist" glimmt nickst nur in den Debattterstuben der alten Parteien, er flammt vielmehr w über allen unseren Grenzen, in allen Ländern und Erdteilen. Er funkt aus den Kundmachungen Trotzkis und Le- nms, 'er erzittert in den neuesten Erklärungen .des »EPS , daß bte nächste Zukunft (natürlich für Frank- o T A' ,cI)r düster" sei, und er blickt ernst und streng aus rd Lansdownes im „Daily Telegraph" neu formulierten ffriebcnSsteicn. Der Satz dieses Engländers: „Der Krieg muß »u Ende gebracht werden, um die Welt vor einer Katastrophe zu bewahren", jplicht Bände! Was Graf Hertling über das Angebot der russisckxm -vcaximalisten gesagt hat, war staatsmänuisch weise und in lwer Beziehung einleuchteitd. Bei den äußerst schlechten Be- tehungen der Herren Trotzki und Lenin zu den Führern der Mtente brauchen wir zu den Sonderverhaitdlungen mir Ruß- !. kerne umständlichen Vorbehalte zu machen. Alles, auch vre von Hertling angebotene Selbstbestimmung der Ostsee- lander. wird sich vielleicht schneller utid besser lösen lassen L? manl denkt. Jetzt müssen wir die Kessel hei;en, damit das kocht: der spannkräftige Dampf des allgemeinen "dens wird dann chon von selbst kommen, und wir brauchen M mit heißem Atem nachzuhelfen. Einladungen und Ver- c,:Zungen vor den heutigen Regierungen der Hauptgegncr üarnicksts. Wir müssen sie vielmehr so nennen und Mn*? ru lc ^ras Hertling tat mit Sonnino, Clemenccau, bprftffn«; C ri 0e ‘ den Völkern das Kapitel der neu Dtti-i geheimen Verträge wirksam vorzuhalten. ^ geschrieben, wer AvTB.) Großes Ha uptguu rtirr, 30. 9kov. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. ^ H e e r e s g r u p p r K r o n p r i n z R u p p r e ch t. . In Flandern entspannen sich am Nachmittag vom Hüuthouister-W.rld bis Zan-vsorde lebhafte Arti leri^mpfe. Dir mimcnrlich beiderseits von Poeloapelle und mrölich von Gheluvrlt mit größter Heftigkeit ge ft.h l wurden. Eigene Sturmabteilungen stieße« nahe dr Küste und in einzelnen Avitstnitten des Kampffeldes in die feindlichen Linien vor imv brachten zrch reiche Fmnzosen und Engländer ein. Bei A r m e n t i e r e s, Lens und südlich von Ä r r a i- gesteigerte Feuenätigkeit. Auf dem Sckstnchtftlde vo»r Ta mb rar griff der E^'6 länder am frühen Bdorgen nach heftiger Feuerwirkung unser? w-ftftch Bour-on an. Nnrer ichweren Bcr lüsten wurde cr zuriickMichllagen. Am Nachmittag nahm der iveuerfnirtih :J n ii) o und Fontaine wieder be trächt:iche Stärke en. In der Gegend von St. Quentin wur die Artillerie tärigkeit lebhafter als an den Vortagen. Heere SgrnppeDeutscher.Kronprin z. Ein eigenes Stt:rnttru.pveru te nehmen nörU-ch von Braue hatte voli-en Erfolg und beachte Gcfnng.-ne ein. Au beiden Maasuferu ledtt dcs Feuer zei we.lig uuf. Heeresgruppe Herzog Albrecht. An vielen Stellen, namentlich im Sundgau, rcgc Tätigkeit der Franzosen. Seit dem 24. November verloren unsere Gegner im Luft- kamps und durch Abschuß w.n der Erde dreißig Flugzeug» und Mei Fesselballone. Leutnant B u ck l t x errang seinen 30 ., Leutnant Boi' gartz seinen 25., Leuttuim Böhme seinen 24., Leutnalst Klein seinen 21. Lustsieg. Im Osten. Mazedonien und Italien keine größeren Karnpfhandknrgen. Ter Erste Generalgnartiermeister ^ Ludendorff. Eer Adenvdericht. Berlin. 80. Nov.. «wends (WTB. Amtlich.) Auf dem Schl' ftld bei Cauldrai und neue Kämpfe entbrannt, bisher für uns erfolgreich waren. Bon den Mtderen Fronten nichts NeilcS. * Der ü'terrcichisch-ungarische Tavetzbcricht. Dien, 30. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Italienischer Kriegsschauplatz. In Venetien Artilleriefeuer von »vcchstlnder Stärke. Im Osten unverändert. Albanien. In der Nacht vom 28. November führten an der unteren Vojnsa bosnich-her.zegowinischc Jag r ein erfolgreiches Unternehmen ans. Sie durchwateten den manns-- tiefen Fluß, stießen bis in die zweite italieni'che Linie durch und brachten Gefangene und zahlreiches Kriegsgerät ein. Der Ehcf des Generalstabes. ne« -, — die am Weltkriege Schuldv- über Heuchler und Verleumder gewesen sind. Es gilt. 19 ^ ,lnc . Röckckien der Friedcusentschließung vom bertk-T." Mbn gediegenen Harnisch anzulegen. Dazu erklärte Dil- lnöge sich der Feind gesagt sein lassen: brstsse.^^.aus die Note des Papstes bedeutet keinen Frei- klua ^?^„'^^elhafte Verlängerung des Krieges!" Es war tiefer " und^selbstsicher, daß der gute.Herr Wilson in »uwa- >°°rden ist. oes Reichskanzlers einmal überhaupt nicht vre auswärtige Politik vor dem hauplausschutz des Neichstagr. Berlin, den 39. November 1917. Der Hanptcmssckxlß des Reichst«c,,ev trat kxnttr vvrinittag zu- smnmen. Außer den Mitgliedern waren selrr viele Abgeordnete erschienen und auch die Sbaatssekretärv und Leiter der Reichsämter, sowie andere Jüe.sternrigsv.'rtreter sind in so großer Zahl anwesend daß der Bevatungssaiai bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Ter Reichskanzler Graf Hertling war c Gerüchte aufgetzmcht. Tie damals cmgesdellten Nachforschmigea laden ergeben, daß ldentsche Fmanzleutc an solch.m Konferenzen sich nicht beteiligt haben. Die englisch.' Rlogäerung hat ihverfests die Beteiligung englisckxer Finanzlente deinenliert. Diesmal werden aus- drücLlch Berlneter der Deutschen Bank und Herr Fürstenberg er- 'wähnt. Aus Anfrage des Staats sekret ärs hat die Dcuckche Bank nritgeteilt, daß^ überhaupt keiner der ihr nahestehenden Herren da mals in der Sch.'veiz gewesen ist. ^ Es hat auch Seiner von ihnen einen Paß zur Reise in die Sckpveiz gehürt. Herr Fürstenbei-g har znur einen Paß i^elrrbt, aber keinen (isebrmrch davon geniacht. Weder er rood) ein,' ihn nahestel-ende Persönlichkeit ist in der frag- liclpen Zeit in der Schweiz gewesen. Nach gründlicher Untersuchung kann also erklärt loerdan., daß der Berner Bericht der russischm TiploTnaten aus Klatsch und manq,'shasten Ins er, Nationen beruht. Der Staatssekretär fulrr daraus fort: Unsere Blicke sind in diesem Zeitpunkt rwr allen! nach Osten «-perich^et. Rußland, das die Kriegsfach-l in tae Welt g^ä^eldert hrt. Rußland, in dem eine bis ins Mark der Knochen faule R>tte von Brcrvaukvrlen und Schmarotzern unter Beiesteschiebung eines melleicbt manchmal tvobl- menienden, aber schracken und nstsueitoten Selbstyemchers die bilisierung erschlich, iDelcfjp die eigentliche und wunitteldare Ursach dieser gewaltigen Bölkerkatastropke geworden ist, hat die Schuldigen wegaefegt und ringt nun in schweren Walen darnach, druch Waffen stillstand und Frstdm iHWunt für seinen inneren Wieder«ufban zu aewmncu. Dar ÜLrrn Worten, um denen der Reichskanzler gestern die SellunanalMc der deutscher! stiegirrun-g zu dirsem Streben Iw gelegt Ixtt, bvlNlche ich meinerjcit§ nichts hmznzuiügen. Wir werden uns auch in dieser Frage von ten Glrunj^sätzen ei.icc festen und gemäßigten, aus dein Boden der Dat,acl-en stelzeirden Slaatskunst nickst enti-enieu. Tic bisher von de.k heutigen Mach hadern in Petersburg der Welt mitg-evillen^ Grmrdsatze erschinen geeignet, die Ursterlageu für eme Neugestaltung der Tinge im Osten, dre — dem Selbstbestimiimmgsrecht der Völker volle Rechnung trni^end — tnc meieuckichen und dauernden Jiitteresscn der beiten großen Nacharreichc Rußland und Deuts chand zu ichern. Daß wir diese Ziele ver»oigen können im engsten ^'mvergnehmen mit unseren Verbündeten und, wie mir schestren >mll, auch mit der moralischen lliUerftü : 33 mg her übcnoiegeriden Me ln heit der lner vcrsamnielten Vertreter des dentsck-m Voffss, '.erfühl mir zur besonderen Gerrugtamut und roiro umerein Airs-» erteil itad; außen aich die nötige Wmchl verleihen, lieber die a: i l i t ä r i s che Lage hiben nar gestern von: Reichskanzler eu,gehende Tarlegungen «npfangunr. Ich möchte inich deshalb ans -'euige Worte üb'r den Feldzug in Italien oeschranken, der roch lN! vollen Grnge jst und dessen politische Ausw-irkungLn^ olnvahl natürlich auch nicht voll zu ü'oersel-en, üt einüjen Puicktcry ck^u klar hervorg-erreteu sin). Es lorr ein Bild, das selbst in .'TL',em ungeheueren Gigaule.chinpfe noch nicht gesellen wvrdM lue uver ten graiieu MVirit du uh die l-erbnuoteu Schluchten der ,'!lt>cniä.er C t grauen Schlangen beut.dyer und österreichisä>-nn.gari- L!)er ^»turinhauchen sich^ lnnabwülzten in die beglünzten Ebenen nal^.is, die fest d,m Ta-iieu der Staufer auf deutsch? Sehnsucht eine so magisch? Anzieh-rngsfraft au-rgeübt haben, und ivic unter >X'm Oberbefehl des jmigen Kaisers aus dein Hause HabsLurg die gaicze .Heeresmach! eriics großen Volkes imter den wuckNigen! Hammerschlägen. di? für das Feldlierrn§r3ne der verbündeten Mächte so kennzeichnend geworden sind, zufmumenbrach und zu- rückflutete. Mst teinem Lande Europas hat die geistige Welt Deutschlands so enge Beziehmepm vor diesem .Kriege unterhalten raie mit Jlalitm. Der neisgeeüuc Staat war an Schatten des mächtigen Treibimdes zu Ansehen. Macht und Reichtum gediehen. und wenn auch eine unsagbare Bitterkeit bei uns empfunden wurde, als spat im Kriege, da nvanche Toren glaubten, die Stunde sei gekommen, mn dem angesch-lsenen deutschen Eber den Fang zu geben. Italien unter denr Geschrei einer besLocheuan Presse imd der Führung getznssenboser und kurzsichiger Staats« münner, sich aus reiner Ländergier zu der schmählichen Politik cnt^chloß, die es beute so blutig! büßt, so wird doch auch mancher dein italienischen Bokke m dieser Stunde völligen Zusammenbruchs nicht atllc Teilnahme versagen können. Ttzenn ich twrbin tum AuAoiekungen der militärisch«! Erfolg/ sprach, so sind diele mcch in England und Frankreich verspüren, imb ein kurzer Blick auf die zeillch gleichlaufende innere Enta uncklimg in TeuE.rnd und in diesen Ländern dürfte lehrreich sein. Während in Deutschland im Laufe fceS Krieges das große Kaiserwort, das au seinem Eingang gestrnrden hat. weiterarbcitend fruchtlmr entwübelt worden ist und die Beziehungen zwischen Volk und Krone aus dcr Grundlage gegenseitigen Vertrauens immer freier, lebendiger und deshalb fester werdeird. während in Deutschland die Regierung nicht imter Druck von außen, sondern in freier Erkenntnis historisch notwendiger Entwicklunn^änge das auswirkt, was Ihnen die gestrige Rede d-?s Herrn R'-ickistanzlers programmatisch dargelegt [>at, ist in den b-cuden Ländern, die es lieben, sich als Horte und Vottämpser volkstümlicher Freiheit in der Welt zu gelten, die Entwicklung eine umgekehrt-? geioesen. Tie Freiheit des Teukens, die Freiheit des Dottcs wird, zum Teil inst dort brutalsten E-ewaltmitteln unterdrückt. Mies strebt in den wcst- lichren Tentokrctien mehr und mehr ans die absolut? Diktatur hin. In Frankreich hat der verbissene Kriegswille, als dessen Träger vor allein Präsident Poincar4 zu gelten lnt. als letzte Karten im Spiele des Krieges um jeden Preis und bis zum bitteren Ende Herrn C l e m e n c a u zur Macht berufen, und während in Berli 1 - Er Kanzler in eingehendre Beratung mit den Parteien die Grundlagen der beabfichtrgten RegierumTümaßnahmcn eror- tett, rühmten die Herrn Eleinenceau ergebenen Blätter, daß er sein Kabinett ohne jede Fühlungnahme mit denr Porla-.uent absolutistisch und diktatorisch zusammcngestellt l>abe und als eine der ersten Regierungskondlungen wird eine scharfe Verfolgung friedensfreu 'chlicher Bestrebungen angcküudigt. In . u g l a n d hatte die jetzt in Frankreich vollzogene Ent- »vicklung schon früher^ stattgefunden. Dort batte die Partei del Krieges um jeden Preis schon vor geraumer Zeit Herrn George auf den Schild erhoben und ihm Vollmachten übertragen, die ihn unter Hintansetzamg aller der englischen Verfassung so teuren, skautelen tatsächlich zum Diktator machten. Der „kleine Zauberer aus Wales" hat vielleicht trotz allem ernten Willen, den Krio< so rücksichtslos zu führen als möglich, nicht alles gehalten, wa, . seine Freunde von ihm erhofft hatten. Da aber, falls nicht noch -4 Lord Northclifsc gegriffen werden sollte, niemand da ist, der Herrn George an Kcncgsentschlossenhcit übetträse, und auch die Nachfolge kaum jemand zu locken scheint, so dürfen wir wohl für einige Zest noch damit rechnen, die westlichen Demokratten unter Leitung ihrer beiden Diktatoren sich über Errichtung eines gemeinsamen Oberbefehls fttt die verbündeten Arnrecn wie bisher in vollster Eintracht unterhalten zu sehen. Als ich vor einiger Zeit mich mit einem Neutralen, dcr ül>er genaueste Sachkenntnis verfügt, über englische Staatsmänner mrd ihre erstaunliclie Unkenntnis des Koirtinents und insbesondere Deutschlands unterhielt, meinte dieser kluge Gewährsmann, der für auswärtige Politik Befähigste sei zweifellos jetzt Lord Robert Cecil, Der Marm mag recht gehabt habm. Der Sohn Lord Solis- burys. der von Kindheit an in der Luft großer internationaler! Geschäfte gelebt hat, könnte vieUeicht auch von Dingen außerhalb Englands eine Ahnung haben. Nachdem aber der Genannte die englische Regieruirg auf der lächerlichen und ekelhaften Geschickte von der deutschen L e i ch e n v e r w e r t u n g seftgclegl bot und jetzt in einer durck) Reuter verbreiteten Rede die angebtist geplante Y)esetz^ebung zur Einfülinmg dcr Vielweiberei in Deittschland M!t vollem Ernste als charakteristisch ftlr deutsche Anschautnlgen und Zustände hingestcllt hat. muß man ivirklich sagen: die Welt istbek agenswen, die in ihren wichtigsten Belangen, ftlr die Tausende täglich ihr Leben opfern, von Männern geleitet wird, die über Art und Wesen ihrer Gegner in jo vollkommene» Unwiffenlieit sind wie der cnglisck-e Staatsmann! Ich muß es mir versagen, auf manches näher ernzugelxm. Nur einen Gedirnvengona möck^e ich noch envÄmen. da er sowohl ii^ der ftinblvcl^n Presse häufig auftaucl^, als von dort auch in big Gedailkentvelt cnMverifcker Staatsmänner itbergvgangen ist. Gs wirb vchanptret - bona oder mala ftde, das lasse ich d große lrjdl es sich arm ein iw>Mik>erl i egte£ Betntgs^ Manöver Handel. Sei ss der deutschen Verschlagenheit erst einmal gelungen, die Gegtrer um den Konferenz isch zu versammeln, so würde Tautschland mit unerhörten Fordermrgen Hervortreterl m der Berechimng. hast, die kriegsmüden Völker, auch zu »veitgel^enden! politischen Opfern bereit, ihren Staats in Ärnern nicht die zur Zurück»oeisung der deutschen Ansprüche nö.ige politische Unterstützung gewähren würden. Aus diesem Grunde mchse werter gekämpft werden, bis Deutschland zur öffentlichen Erklärung seiner Bedingungen bis ins Einzielue genötigt worden »er Ith würde, ,vie gesagt, auf diese törick^en Ausfültrungetr nrcht emgelten, waren sie nicht auch von feindlichan ^laatsmämunu üWnommen word-eu. Liegt unfern Gegn-mr darcul, zu crrahren. »vas wir wollen, so ist das für sie außerordentlich einfach. Ukö« stehen bereit vollkommen genügend zur Verfügung und da st rrgeird eine Versammlung größeven Stiles zur Ordnung mternanonalcr Angelegen hüten zusammeng-etreten wäre, ohne vorher durch trauliche Au-sspvack-e über die gegenseitigen AMchten sich uar geworden zu sein, ist ein in der Geschichte ohne Berchicl dal.ehender Vorgang. ^ Insofern ist die Klärung der Lage zu begrüßen, wie ftc frei den Westmächten unter dem Drucke unserer neuesten großen Erfolge ein getreten ist. Tie Leute des Krieges bis zum Ende verlängert den Sieg und nichts als den Sieg, rrnd wie sie diesen toteg au»* zunützen gedenken würden, dafür bietet die gehcrmen L.olumente, deren Veröffentlichung von der neuen russischen Negierung-begonnen worden ist. die erbaulichste Beleuchtung. ' Als ich die Elme hatte, zum letzten Male zu Ihnen m der Vollversammlung des hohen Dauses zu sprechen, konnte es noch zwerel- Heute steht es fest, daß die päpstliche Kundgebung öo u 29 c ft c n her nicht beantwortet werden wird, und dag Frankreich und England entschlossen sind, nur auf die Ge- Walt zu bauen. So mag denn das deutsckte Volk sich auch nrvterltd) wehrei^u nd wappnen, Gewalt mit Gewalt zu s lagen und mit der Kraft und Gelassenheit, welche der Majestät des rutschen Namens entspricht, zu kämpen und zu stehen, bs die Morgenröte enter besseren und menschlichen Erkenntnis, die jetzt im Osden^aurzu- dämmern l^ginnt, auch m den geld- und macksthungrtgen Staaten des Westens zum Durchbruch kommt. Vielleicht darf der in einer englischen Dagesz-etttmg, veronent- lichte Brief des einflußreichen und auf reiche diplomatische Erfahrung znätcklilickenden Lord Lansdowne, der bisher nur in Telegraphaus-Kgen vorliegt, als ein hoffnungsvolles Zeichen dafür aufgefaßt werden, daß auch in Eirgland gemäßigte Stimmen Bo- ^ ^bg^Dr. David (S 04 .) führt ans. man müsse jetzt unbedingt mit Rußland .ins Reine kommen und den Grenzvölkern Rußlands habet aas Selbstbestimnrnngsvecht gewähren. Abg Tr Naumann (F. Bv) kommt aus die Requisitionen in den besetzten Gebieten zurück und führt unter Hinweis auf die großen Opfer der deut'chs^t L-Midwirt'chasi aus, daß man auch die iben Gebiete von Laster m»h freilassen könne. Er siagt nach der Lage in Pal.Lstr.ia und Mesvpotamicn. Abg. Tr. St re semann (natl.): OlMe Härten kann es in den besetzten Gebieten nvh' abaehnr, ab nun militärrs-ck-e oder zivile Verwaltung besteht. Beim Frie -ersMuß sind milttärisckfe und politische ^Gesichtspunkte nebeneinander voll bereckstigt. Abg. Merlin lTtsih. Fr.): Gute Beziehungen mit Rußland in 'Zukunft wünschen auch wir, wie wir sie auf wirtschaftlichem Gebiete stets gewünüHt habetr Abg. Erzberger (Ztr.)i Wir wünschen eine klare Vers»ändi- «mg mit Rußland und wollen alles vermeiden, was sie hindern könnte. Einen Unterschied zwischen militärischen und wlitischen Instanzen kann es bver nicht geben, Abg. Graf Westarp (kons.): Wir müssen die Sicherheit unserer Interessen nach Osten erreichen. Ein Gegensatz militärischer und politischer Interessen bestell nicht. Ter Redner wünscht Auskunft über den Umfang der Erwerbung neutralen Schiffsraums durch die Entente. Abg. Ledebour (Unabh. Soz.): Der Friede ist für alle Be- teiligten dringend nötig und gleich nützlich. Tie littauischen Beschwerden sind bereckstigt, ^die erteilten Auskünfte genügen nicht. Hoffentlich kommen wir bald zu einem Frieden mit Rußland und zum allgemeinen Frieden. Abg. Go t he in (Fottschr. Bolksv.si Wirtschaftliche Sicherung gewinnen wir am besten .aus dem Wege eines Berständigungs- friedens, das liegt auch im militärischen Interesse. Abg. Tr. David (Soz.): Natürlich selben auch wir alle Klagen unter dem Gesichtspunkt der mllitärischen Notwendigkeiten an. Man sollte auch mit dem Rest der ZwangSarbci'sbataillone aus- räumen. Nach weiterer unwesentlicher Aussprache fragt Abg. Erzberg er (Ztr.) nach dem Schicksal des ReichZtagsbesch"usses betr. Erhöhung der Mannschaftslöhnun g und warum noch nichts erfolgt sei. Auch die Rentenerhöhung wurde vom Reichstag einstimmig gefordert. General v. Oven: Die Staffelung der Erhöhung der Mann- fchastslöhnung wurde sofort in Angriff genommen, ihre Durchführung erwies sich jedoch als schwierig. Eine Einigung mit dem Reichsschatzamt ist erzielt, die Durchführung wird voraussichtlich zu Weihnachten erfolgen. Staatssekretär des Reichswirtschaftsamtes v. Stein: Der Beschluß über die Rentenerhöhung ist sorgfältig geprüft worden. Eine schematische Erhöhung würde über das Bedürfnis hinaus- gehen. ein Teil genügt auch heute noch. Jedoch sind Zulagen in weitem Umfange erwünscht. Das Bedürfnis muß feftgestellt werden. Es ist bedenklich, Unfall- und Invalidenrenten ohne Sicherstellung der Mittel durch Reichszuschüsie zu erhöhen. Es soll versucht werdet:, daß die Bersicherungsträger von sich aus die Renten erhöhen. Bis dahin müssen die Gemeinden mit Zuschüssen eintreten. Ein von allen Parteien eingebrachter Antrag will einen neungliedrigen Unterausschuß einsetzen, welcher die Preise für Krieg slic seru ngeu , für Lieferungen ins Ausland während des Krieges und die Preise der Kriegsgesellschaflen prüfen und dem Hauptausschuß beim nächsten Zusammentritt schriftlich Berich l erstattet soll. Die Beratung wird am Samstag fortgesetzt; außerdem wird über die Kohlenoersorgung verhandelt. Die Cntettte-Drp'omaten in Petersburg. Kopenhagen, 30. Nov. (WTB. Nich amtlich.) ..Socialdemokraten" meldet über Srockcwlm aus Petersburg' Die russische Regierung beschloß, neue Botschafter in Lmdon Paris jund Rom ju ernennen. Für diese Pi.Zen sind Anhänger der Bolschewiki-Partei ausersehen. Sämtliche E n t e n t e d i p l o- maten protL»tierten gegen die V e r ö s fe n t l i chu n g d e r Geheimdokumente und beschlossen, nach Stockholm ab- »ureisen und il?rc Bertvetung besonderen Bevollmächtigten zn übertragen. „Nowaj'a Stsisn" teilt mtit, daß der Chef der Ostseeflotte, Admiral Wederetzlt, durch Kodken ersetzt wurde. Lord Lansdowne über die englischen Krieg-Ziele. London, 29. Nov. (Pri'o.-TÄ.) Reutermeldung Lord Landsd-owne empfiehlt m einem zwei Spalten langen Brief in dent „Daily Telegraph" eine Kvardinierung der K r i e g s z i e l e d e r Alliierten, indem er sagt: Wir werde" den Krieg nrcht verlieren, aber eine Verlängerung würde den Untergang der zivilisierten Welt bedeuten. Wahcsft-emlift> ,oürt-e es für dre Fnedensvartei m Deutschland ein ungeheurer Ansporn sein, tvenn bekannt würde, daß wir nicht in Deutschland als Großmacht zu r-rrttchicm wünschen und daß wir nicht darnach track»ten Teuhchand eine andere 'Regierungsform aufzudräng-eu. als es )ai)l Willig , und bau wir, außer als berechtigte .ikrieaömaßreael niazt beabsichtig.ui, Deuts chand einen Platz unter den anderen großen HanLelsvökkern der Wett pi versagen, daß wir vielmeh-r wenn der Kru g vorbei ist, bereit such zusammen mit den anoewrt MaMten die Probleine, die mit d?r Freiheit per Mecce zusamnien» hängen, zu prüfen, und c»atz wir bereit sind, fntcitt internationalen» Abkommen für die Beilegung von Streitftagen durch friedliche Mittel beizutreten. Amsterdam, 30. Nvv. (MTB.) Das, „Algemeen Handelsblad" meldet aus London: Der Brief L a n s d o w ne® erregt großes Außehen. Die Kvns-ervatipen stehen ihm im allgeiner- nen feindlich g.g.müber, ei ig-e spr«l?en sogar von Verrat. Dre Liberalen nehmen den Brief im allgemeinen sveirndlick)! ans. Ter Brief wird zur Bildung einer öffentlichen Meinung beitragen, die die Mitte zwi'ch^n ben äußersten Parteien halten wird. Dem Reuttrschut Baroau zufolge schreibt „Pall Mall Gazette , die Hauptabsicht des Brieses, das Verlangen nach größerer Em- heirlichEeit m den Kriegs zielen der Alliierten, habe jedermanns Billigung. Tas Blatt bezweifelt aber, daß Deutschland zu lebcm annehmbaren Friedm bereit sei. Die , Westminster Gazette"" sprrckjt von einer gemäßigten mutigen Erklärung ein-es einflußreichen. Mannes. „Evening Standard" erklärt; „Landsdowne spriicht dre Ansicht der Mehrheit jener behutsamen Leute ans, die. oli-ne auch nur einigermaßen Dazisisten zu sein, ernsthaft nach einer einzigen Lösung ans blicken, die die Vergütung für die schreck! ickren Opfer des Krieges seine tont, nämlich einen dauerhaften Frieden." „Globc"" schreibt: „Wlenn der Brief im Auslande ernst genommen wird, werde ein unberersietibarer Schaden angerickM. London. 30. Nov. (WTB i Reuter. Der parlamentarische Berichterstatter der „Times"" berichtet, daß der Brief Lansdownes seine früheren Kollegen, von denen er mit tiefstem Bedauern gelesen wurde, vollständig überraschte. Es heißt, daß A s g u i t h von dem Briete vor dessen Veröffentlichung nichts wußte. „D a i l v M a i i" schreibt: „Lansdotrm" 'i-hr vor sich nichts als Ruin, aber te Alt r atlve ist ti' Sk averst. W r entschieden un; vor dreieinhalb Ja: ren für die Frech, u Lansdowne spricht nicht im Namen Englands und Großbritanniens und des britischen Reiches."" „Dailv Telegraph" stimmt zwar Lansdownes Vorschlag zu, die Kriegszicle der A liierten in Ein klm tg zu bringen und naher zu erörtern, ist aber entschieden dagegen, daß Englands Recht zur See angelastet werde. Secfrieg. Nene N-Boot-Grkolae. Berlin, 30. Nov. (Amtlich.) Nene U-Bool-Erfolge im SperrgebietumEngland. 13 0 0 0 B r. - R. ^ T. Unter den versenkten Schiffen befand sich ein schlver beladener Dampfer von mirtdeftens 6000 Tonnen, der aus einem stark gesicherten Geleitszuge herausgeschossen wurde. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Aus und Crtttö, Gießen, den 1. Dezember 1917. Lebensmittelmarken. Für die Zeit vom 3. b>4 9. Dezember 1917 haben nachstehende LeveuSinitleltnarkett Gültigkeit: "^vvtmarken der 49. Woche, gültig vom 3. 12. — 9. 12. 1917 Blltttrmcnken „ 49. w ^ 3. 12. - 9. 12. * (Heimat fen Nr. 19 Fletschmarken , 49. „ „ w 3. 12. — 9. 12. „ .startoffelmarken , 49 . ^ 3 12. - 9. 12. Selsenmarken für den Monat Dezernber 1917. Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht «ehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Rcnanmeldnngen und Anmeldung von Rengeboreneu haben nu »mehr unter Vorlage der nSttgr« Ausweise, ins- besondere der Lebensmittel AuswetSkarte, auf dem Lebens- mittelamt zu erfolgen. Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gießen sind in den zuständigen Bezirken an;nmrlden. Gefchäftostnnden des Stadt. LcbensmittelamteS von 9 — 12 Nh - vorm.» 2—4 Nhr nachm. Markenausgabe stir Urlauber: Sonntags von 14—12 Uhr vormittags. ** Städtischer Eierverkauf. In der Woche vom 3.-8. Dezember werden an die Bezugsberechtigten gegen Abgabe der Eiermarke Nr. 20 je 2 Eier abgegeben. Siehe Bekanntmachung im Anzeigenteil. ** Fe tt verteilu ng. Von Montag den 3. Dezember ab wird an Stelle vim Butter je nach Vorrat Margarine, Fett oder Oel auf die Buttcrmarken ansgegebcn. Näheres siehe Bekanntmachung. ** Verteilun g von Salz. Auf den Bezngsabschnitt 5 der Lebensmittelkarte wird in den nächsten Tagen Salz verausgabt. Siehe Anzeigenteil. ** Verteilung Da» Marmelade. Wtf den Bezugs- ab schnitt Nr. 4 der Le cetMnitte! karte wird in den nächsten Tagen dtirch die Klein Handelsgeschäfte Marmelade verausgabt. Siehe Anzeigenteil. ** Seefisch verkauf. Heute und Montag treffen frische Seefische ein und kommen durch die Stadt in den bekannten Geschäften zum Verkauf. ** Verkehr mit Stroh und Häcksel. Siehe die Be- kanntmackmug im Anzeigenteil. * ** Amtliche Personal Nachrichten. Ter Großherzvg hat am 28. November den Ivhann Adam Fink II. zu Langen zum Schuldiener an der Realschule daselbst, den Simon Köfser zu Dieburg zum Schuldiener an der Realschule daselbst, den Peter M is ct l ich zu Groß Gerau zum Schuldiener an der Realschule dasell im Gefecht aus der Führung, der Tapferkeit, der Stimmung, der Verpflegung der Truppe, aus der Organisation des Sanitätswesens und der geistlichen Fürsorge im Heere darlegen. Der Vortrag wird siclierlich in wer testen Kreisen der hiesigen Bevölkerung großes Interesse er- ivecken. Herr J-elddivistonspfarrer Müller ist der 25. Land wehr-Division zugeteilt, deren Ersatz sich auch aus der hie sigen Bevölkerung rekrutiert. ** Promenadensonzert findet morgen Sonntag von 11.30 bis 12.30 Uhr in der Süd-Anlage statt. ** Stadttheater. Es ist unserer Bühuenteitung ge lungen, Herrn Eugen Klöpser vom Neuen Theater in Frankfun a. M. auch für nächsten Dienstaa m vervslichten, so daß das ne - Schauspiel „Das Recht auf die Frau"" auch den Dienstag Abonnenten mit dem Gaste geboten werden kann. — Die morgige Auffühnlng des Fuldaschen Lustspiels ,.D i e v e r l o r e n e T o ch t e r"" ist die letzte des hübschen Stückes. ** Lichtspielhaus, B a hn ho f st r a ß e 34. ..Und führ« ans nicht in Versuchung"" betitelt sich das neue vornehme Gesellschaftsdrama in 4 Litten, in welchem die hier besllietannte spiolcrin Ellen Richter mit der Hauptrolle betrartt ist. Meisterftlm samt nur bis ern'chsießlich Nl>ontag aus dem ^>ytLtplan Äeiben und ist ein Besuch nur zu empfehlen. ** Im Schwarz-Weiß-Theater, S^tersweg 81, spielt von Samstag ab bis einschließlich Montag 3. Dez. der CTft* PIxmtomas-Ftlm der Serie 1917/18, be.itelt „Am Hochzeitsabendk. Mit emem vorzüglichen Schm etter Lustspiel in drei Akten „Dre Dollarlante"" schließt der gute Spielplan. Siehe Anzeige. ** Im .Hotel Fürstenhos., Großer Saal, findet heute Grolres Militär-Streich-Konzert zum Besten der Hintcrbltcben«r> gefallener Krieger statt. Stehe Anzeige. ** Im Cafe Amend findet Ärntstag und L-onntag Künstler-Konzert statt. Siehe Anzeige. eu VeMlintsse -ilwer Kompazisanten entl-alben, wird aber ihrerseits verlange, daß jede Etnmtschimg in unsere etarne staatliche Organisatiion unterbleibe. (Lebhafter Beifall.) Ich von mei^'em Standpunkte als österreifti-ischer Ministerpräsident muß anschließend darauf hiwvetsen. daß ein Staat wie der unsere, der aus Gtntnd des allgemeinen, gleichet geheimen und direkten Wahl-^ rechts gewählte Dettreter zum Wgcordnetenhausc hat, mit Recht l>el?aupten kann, eine Volksverttetung zu besitzen, nne sie denio^ kratisch^r kam gedacht werden kann, mrd daß alle Voraussetzungen lafür gegeben sind, das politisch: Schicksal der Völker selbst zu stimmen. (Lebl-aft-ec Beifall.) Tamit erledigen ,ich, glaube ich, auch die Anfragen, die einerseits von dem Abg. Dr. Adler mth nassen, andererseits von den Abg. Fink und S^enossen etngebrvcht sind. Nussischer Besuch in Czernowitz. Berlin, 1. Tez. Einer L. -A.-Meldung aus Wien zufolae traf gestern in Czernowitz ein Kraft »vagen mit ruffl" schen Offizieren und Soldaten ein, die mit dem Kommandanten eine l'/rstündige Konfertmz hatten. Sie wurden lebhaft begrüßt. Ein Russe lftelt eine Ansprack?e, in der er sagte; Freunde, »vir wollen den Frieden! Tairn begaben sich die Russen zairück. Rumäniens KrieslSmüdigkeit. < }5 f J- Uel ‘ cr Rumäniens Kriegs Müdigkeit läßt sich dre V. Z. berichten, Rumänien babe eine Note an England, Frankreich und Amerika gesandt, die Vellage, daß Rumänien durch die russischen Verhältttisse gezwungen iverde, ohne Hilfe der ?llliierten die Front preiszugeben oöer mit em Feirde zu verhandeln. Rumänien wünAe, daß die Pariser Konferenz' Erleichterungen schaffe, damit Rumänien nur eine Lösung eingehe, die die Alltietten befriedige. kcopfLettmerr »Jei öIvajnSIBe tSSSi imr Unflfcertr. i • nickM b. vtrztfl Wlrtan« Erkiltl i« f - A i Statt Karten. \ □se Sack Emil Adam Verlobte Gießen, November 1917 . msc | V __/* r Karl Poth Anna Poth geh. Glöckle Vermählte Gießen (Löwengasse 5), l. Dezember 19 J 7 Maricchen LaicJtinger Friedrich Stephan s. Z. in Urlaub Verlobte Giessen , den 1 . Dezember 1917 bureaugehilse. Einen im Verwaltung-fach bewanderten Dureaugehilfen sucht die »6.« Srohh.vürgerWeijterei Lich Schachtmcister, Maurer, Zittuaerleute, Eisenbieger, Eifettbetouarbeiter, Einschaler und Erdarbeiter werden dauernd eingestellt. Jürgen Krane!, Eisenbahn-Hoch- und Tiesban-Baubnreau Kelsterbach (Hessen«. 8337 bs Statt Kartoq Marie W allhott Wilhelm Kissel Ver obte Garben!eich, im Dezember 1917. Jur Vermeidung Verwechselungen ßss *VS«fTeUim* Ma 'öfnnietuHf*. 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Die Etecrdigung findet Sonntag nachmittag um 3 Uhr vom Trauerhause, Kornblumenstraßc 13, aus statt. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hrnscheiden unserer teueren Entschlafenen sagen wir unseren ausrichtigen Dank. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: 07506 Georg HooS und Angehörige. Gießen (Marktplatz 8), den 1. Dezember 1917. Nach erborgter llcdersührung unseres lieben Sohnes, des findet die Beerdigung am Sonn'ag den 2. Dezember, nachmittags um 2 l / 2 Uhr statt Familie Hch. Lchäfer & I. Reiskirchen, den 1. Dezember 1917. 07^3 Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurig© Mitteilung, daß es Gott dem ^Allmächtigen gefallen hat, unsere liebe, unvergeßliche Gote und Tante im beinahe vollendeten 80. Lebensjahre nach längerem, mit Geduld getragenem leiden durch einen sanften Tod zu erlösen. Die trauernden Hinterbliebenen: Wilh. Boih, z. Z. in rtus. Ge- Margarethe Roth Ww. fange nach a/t, and Fron K&rl Kaa Katha ine geh. Raa Familie 5». fcelp Familie lionrad Rotli Familie P. \eci> Familie Mein:-. Serth Familie Ludw. Krämer Familie BSelnr. Raa IV. Familie H. .Veeb Ww. Familie Karl Ran Hattenrod, den 1. Dezember 1917. 07544 Die Beerdigung findet Montag mittag statt. 0 Vateriaud, du foraerst viel. Er lebt nicht mehr, so kam die Rande Am 8. November aus fremdem Mn id«, Er starb den Heldentod fürs Vaterland, Fern von den Seinen, ruhi er in Feindesland. Wie eine Blume auf dem Felde, So warst du noch vor kurzer Zeit, Im engen Kreise deiner Lieben In Urlaub, ach, doch nur kurze Zeit Doch wo ist nun unser Glück geblieben, Aeht Tage hattest du ans kaum verlassen. Da mußte schon dein schönes Jünglingsangesicht erblassen, Wie wird der Tod gewesen sein, Wie schwer und tief die Wände dein. Man hat in fremde Erde dein letzte^ Beti gemacht, Dort liegst du ohne Beschwerde, Ein RreuÄ halt stille Wacht. Das spricht: Vom Katnpfgebrause ruht hier ein Krieger aus. Er kan nicht mehr nach Hause, Und doch ist er zu Haus. .So ruhe -anft, du edler Guter, Du treuer Sohn, geliebter Bruder, Können wir dein <-rnh nicht schmücken. Trauernd an deiner Gruft nicht steh’n, Auf znm Himmel wollen wir blicken, Wo wir uns einst Wiedersehn. Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser innigstgeliebter, unvergeßlicher treuer Sohn und Bruder Kanonier Konrad Dudenhöfer welcher noch am 13. Oktober in Urlaub in unserer Mitte verweilte, im blühenden Alter von 19 Jahren nach 8monatiger treuer Pflichterfüllung in einem Feld-Artillerie-Regiment am 22. Oktober den Heldentod für sein Vaterland gestorben ist. In tiefem Schmerz: Helnr. DatfenhAferIII.,Vat«r Karollae T>adenhAfer Knth. Dodenhftfer, Mutter Anna Uaih. DodenhAfer Wilhelm 5>adenhttfer nebst allein Angehörigen. Bisher, den 30. November 1917. 07498 Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Heute abend 11*/» Uhr entschlief sanft nach Längerem, schwerem Leiden Im 74. Lebensjahre mein lieber, herzensguter Mann, unser trenbesorgter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Heinrich Nürnberger Eisenbohnscblosser i. P., Veteran von 1866, 1870 71. 8713 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Elisabetthe Nürnberger geh. Loh. Klein-Linden. Gelsenkirchen, Bahm bei Dortmund, Bonn a. Rh., den 28. November 1917. J Die Beerdigung findet am Sonntag den 2. Dezember, nachmittags 3V« Uhr, vom Sterbehause, Frankfurter Straße 55, aus statt Oflfenb. 14, V. 13. Römer 8. V. 18. Denn lob halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei. die an uns soll geoffenbart werden. Fa Ut beaammt ln Gottes Rat Daß man vom Liebsten, was man «hat Maß scheiden. Doch nicht lang, nicht mehr lang Wänrt die Trennungszelt, Dünn wird auch uns im Vaterhaus Die ewige Seligkeit Ganz unerwartet erhielten wir die überaus schmerzliche Nachricht, dass nach Gottes uneriorschlicbem Ratschluss nun auch unser dritter ixinigstge liebt er, unvergesslicher Bruder, Schwager, Onkel, Pate und Neffe Untffz. Heinrich .Hofmann Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hess. Tapferkeitsmedaille an den Folgen seiner am 8. v. M erlittenen Verwundung am 21. v. M. nach dreijähriger treuer, ununterbrochener Pflichterfüllung im Infanterie- Regtmeut Nr. 140, itn Alter von 27 Jahren, sein junges Leben dem Vaterland© opfern musste. In tiefem Schmerz. Familie Peter Hofmann Familie Karl Hofmann Ww. Familie Philipp Müller V. Familie Wilhelm Grimm Familie Heinrich Brock II. Familie Philipp Damm Ww. Familie Wilhelm Hofmann Ww. Alton-Buseck, Ettingshausen, Bellnhausen, Beuern, den 1. Dezember 1917. Wiedersehn ist unsere Hoffnung. 07549 Danksagung. Für die wohltuenden Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heimgange meines lieben Mannes sage ich im Namen, aller Hinterbliebenen innigen Dank! Wilhelmine Bross> 8726 geb. Falkenstein. Gießen (Bismarckstraße 32), den 1. Dezember 1917. Pim-,Wgel-, RüMlSM HHl) ÄMMM erstklassiger Ausführung bei billigster Berechnung. C. Fiike, Klaviermacher, u67 * Gle3ea, Weserstr 9. = Leim ==r ™ L^ismiSSj = Lacke aller Art. auch Reste - kaust 8724 ss Müller, Frankfurt a. M. Parkstraste 18. Danksagung. Für die uns während der Krankheit und bei dem Ableben meiner geliebten Frau, unserer guten Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante in so reichem Maße zuteil gewordenen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die herrlichen Kranz- und Blumenspenden sagen wir aus diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Gießen, den 30. November 1917. 3m Namen der trauernd Hinterbliebenen: Heinrich Noll. 8749D Zu kaufen gesucht groste Qantitären Buchen-Rundholz A-Stämme 3 m aufm, lang, 30 cm aufm. 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November 1917. 8708B Der- Bürgermeister: Braun. Statt Karten. für die mir erlesene herzliche Teilnahme bei dem schweren Verluste meines lieben Mannes sage ich meinen tiefgefühlten Dank. Frau Emilie Schüler öießen, Lieber Straße 59, den 1. Dezember 1917. Hr. 285 Zweites Vlatt Lltzung Ser Stavtverordneten. Si-tzener Anreigcr «Seneral-Anzeiger ftr Sbnhche»» Samrtaa., Dezember W -»•— ©iefeen, 1. D-rembcr 1917. tta* längerer 3eit (Taten bic ©tabtociürtmcten geftem mittag w" “ [)T wieder zu emer 'Beratung zusammen. Neben dm Bciseordnc-cn E m m c 1 1 u s und Grünewald sind die Stadt berordne-en Ebel, EiÄenancr, Heichelheim 'vaitu Krumm Leib, Löber. Plank. Z chä s's stae d t S'M,°Nr Sommer. Vetters, W i m m e n a u c r, Winn Dre Tagesordnung der össenllichc,, Atzung umfaßt 14 Punkte, von taten 13 eure rasche Erledigung finden. Nachdem die Stadtverordneten E i ch e n a u e r und V e t t e r s ^ .Urkund^personen gewählt worden sind, eröffnet Oberbürger- menter Zke-N e r, Tagesordnung übergehend, die Sitzung und teilt mit, daß erne Reche von Dankschreiben von Beamten für die gewahrten T«ierungstahillen cinAlamen sind, sowie daß Stadt- ocvordniTter MH. KvmmerMnrat Deichet heim 25 -Ruhebänke Nur ÄuNtemmg in den Stadtwaldmrgen gestiftet hat. Dem Spender wrrd Dank ausgesprocherr. . rSfLÜ e r bara V,l fy n ' baß lviederholt die längs ^ Banke ms Wasser geworfen wurden. Drin gendeÄvhtNe tfcgm derartige Rüpeleien sei ersorderlich L)bt'rourgermerprr Keller beüärjgt, daß auch sonst die Roh- , X er z. B. an den Feuermeldern und den elektnsäEU Lampen^ am Stadtl>aus in erschreckendem Maße zu- genommen Patten. Schärfste Maßnahmen gegen die Rohlinge wür- *** ^Anwendung gebracht. — Die erbetene Fristverlängerung m Ctettongi etueö Vorderhauses. Wiesenstraße 11, durch die Frrma X B. Noll erfolgt bis -um 1. Oktober 1919. Hinsichtlich der Wcnrderung des Bebammgsplanis für das Gebiet zwischen Kai,er-Mee und Lichcr Straße oberhalb der LandnmnuMatze wird beillmntt, - daß die Vorgartenbrcite. auf jjp f^kr, dw Straßenbreite auf 8.50 Meter seslznsetzen ist, im Grgeniatz M dem Minifterium, das eine Straßcnbreite von 6 Mrter angcTwmmen hcckxm wollte. . Den («csnchen von Sebnich R e u l i n g tntb Johannes Bohl um ©rXauö'inö jitr uevrrnahme je eines Schankwinschaftsdetriebes m der Dammstraße 14 und Lndwigserbin nach ^.ode des Gatten. Das von hohem patriotischen Pnchtbewubllein und edler Vaterlandsliebe getragene Testam.mi bestimmt in bochl-erziger Weise, daß die Zinsen im Interesse der Invaliden derzeitigen Krieges und für sogenannte verschämte Arme angcwendet werden sollen. Tie Stiftung wird miaenommen Eine iveitere Stiftung hat Geh. Kommerzienrat Heickel- heim m Höhe von 20 000 Mk. gernackch Die Stiftung trägt de« Namen^ .wsephine-Heichelheim-Sttstung mrd ist zugunsten der /Mischen Mlrsorgc ^und der Annahme von .Andern als Kriegs- -itteil erfolgt. Dw Stiftung wird angenommen und Dank ausgesprochen. im Felde stehenden Beamten wird für Weihuachts- spenden der Betrag von je 10 Mk. bewilligt. ^oEduiigsschule war im letzten Jahre sehr schwach ta focH Der Betrieb soll daher in diesem Wimor unter Berücksichn- ^»aitdenal Schwierigkeiten gänzlich eingestellt werden. - Dir 9reümungsabichlüfte für 1915 zeigen folgendes Bild: Plock'sche Stiftung: Einnahmen . . . . 5374,24Mk Oberbürgermeister Keller erwidert, daß die städtische Vorlage sich an die staatliche anlehne und daß für die stÄchscheü Arbeiter eine etansolckie aus gearbeitet werde. U r st a d t verlangt eine Klarsiellung der Vegrisfe „Angestellter und „Bediensteter" und svnrnk davor, die ^ätaftervor- ^ nnt der staatlickien irgendwie in Verbindung zu bringen. Wei- ft* ^bel ein urch l-ätt es dnrciiaus X* LMsich, die beslebmden Schwierigkeiten zu einer NeuregelMialtrn, stellt Sindw. Ebel den Eintrag. - < , Btaamtwi, hk berefts fünf Jahre widerruflich angestellt such, nun fest angepvllt werden. Kel ler Mitgegw-t, daß der Antrag mu in mt ber Frage der Mhaltserhölmng steh- Gtadtv. Ebel zieht den Aiyrag jür die diesmaligr Sitzung zurück. unter der Beugung, datz ta nächster Gelegen!xni darüber beraten wrrd. In der folgenden Wstimmung wird die Vorlage der erneuten ^euerungsbeilichen angenommen, dagegen werden die beit-en Au- ® 6d{ über die Otenmeütierifhq bis 1 Atti-il ^ bie Mwäbrung des halben FaiiiÜrenzuschustes an im rieloe stellende Beamte abgelehnt. , .. Außerlalb ta Tagesordnung finden nrch einige Punkte Er- emgilng Em Antrag Grunewald zur Gründirag ein.es Werbe- H HH ffa den Süt^ll ,trieb ttitgenjinnien. IverberT fiäte^b/n“ ISL der Ät® bebauCTl Wc k^e nächtliche Bei«.«hwnü \ »««ick», da^ Me^Hdtis^nKriegs t efc“ 3 sd7ila 1% Oborbiirgeniwiffcct Keller hält die E-.-höhtmg i».-r Zahl d-n lrremieudeu Lampen uickrt när nötig, da ai" Berhäktmsse in Giestm iarmer w>ch besser l:ez-eu nfte in a.ndet'en Städten. . -., U r st a dt chbh nock) der Ho-snung Ausdruck, daß die bisherige inerte! lohrsich' Zu stellt mg der 0>as- uich Wassern, chnungeu bald in kilrzeren Abständen erwlgt. Darnit schließt die örsentliche Sitzung. SftÄÜni« Schleichhandels um toeit Häher- Summen, als di- EMllmestollen bezahlen, verkauft worden ist Gestern abend iMt Leutnant d. L. mi ftetßxrtcc.ei&cn ©cncmitommaitbo Ä?hr+ V .!n.» m Ä t,>ä ' cinen „ f % ^il,c, achten Bortrag aber „Eine »twratowime''. An Hans von über 100 Lichtbildern bk üvir^-f t 9lufnÄ& ^. schilderte der Redner bas Leben ttnb UÄÄ 7 Ä LLLLi" " “*”»*' -Uir wL Zs ssr Kreis Lnutervach. cv rn JJ; AHlrtz, 29 Noo. Gestern wurde der fürs Vaterland io ^lchrikbesitzer Otto Falke auf unserm F-riei> yos feierlich zur letzten Ruhe gebettet. Kreis Schonen. e-r.. n min?t ^ 0 t • e n ' Otoo. Das Kreisamt hat für jede f£H eV °^ e ^s^amtliche Genehmigung vorgenom- menen Äausschlachttmg eine Belohnung von 20 Mk. festgesetzt mit ta ^^kher'ung. daß der Name des Anzeigers nicht genannt wird, im« V ♦ 6 r J$r5- n ^ ^0. Nov. Unteroffizier Philipp Appel ^ eit ,J )e r m 22- Öftobcr vermißt wird, hat aus franzo,l,chcr Geiangcnschast geschrieben. m-u,id 5 "^^ö^bnhain, 30. Nov. Der Schäfer unserer Ge- de? o c b r r G^lnarkung einen Luftballon mit der Umschrift deutscher Luftballon! Zu vernichten! Das Kreis- amr forderte chn an. 29. Nov. Der Sohn des Kreisstraßm- meisteril. Schäfer von hier geriet m englische Gefangenschaft „ t . Kreis Frievdkra. #dtp d Herrn v. d. §>., 29. Nov. Das Eiserne Kreu^ erbi."lt^ dre Geirencn Frredr. Wilh. Lxrmmal und Jul. Wehr heim/. _ Ctarlcutiutg und Rhciilheiiesr. in der Etah'tnZrlrbl'^l 00 ' Dje sozialdemokratische Fraktion dtverordnetenverfammlung brachte in der heutigen Sitzung folgenden Antrag ein: Die Stadtverwaltung wolle au.' eigenen Mitteln allen den Kriegerfrcruen, deren Gesamtein-' Kommen zurzeit unter Aufrechnung des halben. Verdienstes und der ^^".^^P^utersttitzungen. sowie der Nattiralien und sonstigen ba f ^ovveUe des Friedenseinkommens beträgt, erne Si lt ru.ßt WL* 0 ? 5 K? a I r m°"atlich gemäJmm. Der Stabil Tlu* rin- (and. Ausgaben aÄtoerl; Ka sserwerk: Elektrizitätswerk: Straßenbahn: Barvorrat . Einnahmen . Au sgaben . Ausstäü^e 7 Einnahmen. Ausg aben . Ausstände . Einnahmen. Ausgaben . Au-sstäride Eft inahmen 4 957,75 4!6.49ÄI 7L0 710.03 Mk 720 223,19 , 480,84 Mk 287 610,15 286 197,21 ,, 1 412,94 m 836 097,01 Mk 832 886,08 .. 3 210.93 Mk 242054,76 Mk 242054,76 Ausgaben . . . . _ -w ^ tv/ ObErgermeisterK!eller fügt noch hinm/daß Aler Voraus- stch. nach für das Rechnungsiahr 1916 Zuschüsse jedenfalls nicht Worderlra) ,eren. Ter lctzle Mnkt der Tasesvrdnnng „Erhötznirg der Kriegs- wmmng-zbcidllten" ruft eine mehrltündige. lebhafte T-ba^ her- dor^ Den liabttttfcn Beamten unb Lehrern soll eine neue Teile- rmigSzwaae zugebilligt werden, die sich «m die der staatlichen Beamten Mlchnt. Tie eingebrachtc Vorlage wird heftig umttritten Stadtv. Ebel fuhrt aus, oaß seiner A,isicht nach mit einer neuen Zulage hue ^wage mclü crltchigt sei, sondern daß man endlich an die bereits 1913 verlprixhene Neuregelung der Gehälter hevan- grl?en müsfe. Die bewilligten Teuerungszulagen seien völlig un- imeiämid, Nicht penftonsfähig und die Spannung zwischen Soll und Dabrn sei naturgemäß groß. Ter Redner beantragt daher bis kum 1. Äpr.l 1918 eine Vorlage zur Neuregelung der Beamten- SeyaUrr, ferner die Festsetzung in dem vorgelegten Enttvurf der Leuerurlgszulage. daß auch den im Felde stehenden Beamten die vtor , ,'amrlrenzulage zu gebilligt werde. OtaMrgermeif'ter Keller weist darauf hin, daß für die neue E,etzuug der BeamtengehAter jeder Maßstab zurzeit fehle. Für «e im Felde stehentai Beamten kei ebenfalls bereits gesorgt. Ltadtv. Jann schließt sich im wesentlioMt den Äussülyrungen öS ^-tadiv. Ebel cm, tritt für die Lehrer und Lehrerftmen ein uw mernt. daß r?or allem auch bis -u einer gewissen Summe diese rnuwungszulagen zur Pensionsbereckstrgmrg heran ge zogen werden Mßten. _ ^oerbürgermeister Keller hält die Durchführung dieses Bor- Mgs für unangebracht, da. man eben einer jeden Arbeitskraft be- Me und die Pensionierung der Beamten nicht noch durch Er- Mng der Penfwaen anregen solle. In Gießen sei bereits 1912 «r Anttog zur Gleiä^tellung der VvlVschull djrtv und Reallebrer wifieoiadit worden. Von emer jetzich-,rsfräNe mid ,st entschieden bogeien. dch, Mier schwankenden Gimndlage, wie ste ,evt beshehe Bemn-ten- flCrn - drr (Jünfttjcn Ver- f- u Untren und Lehrer mühten ,eut '. ‘S™ f* b 'L 3"lagr iTfndtcit Wtenn die Neurcac- ng imnmc tmttzie» alle Arguntente mic allgemeine Verhältnisse Zn°»W-rbÜItnisir. Presse usw b.-riirfji Jiti»! tKnin-n. S X tMntL'teMprriticTunc) m-heM munögltch. mib nur hinsichtlich der 0 *t'“ uno Waisen-Penironen solle man Nachsehen Cft» SStSR £*—» »■ * »- fMk -fr Gießen, den 1.Dezember 4917. 5 ' r**or?^A c { ^ nu u g. Karl Weißbäcker. Sohn der Witwe ^mü Weißbacker von hier, erhielt, nachdem er im September zum Gefreiten befördert wurde, die .hessische Tapferkeitsmedaille Beförderung. Feldwebel Carl Nickel, Inhaber des Grfernen^Areuz.'s.. wurde zum Ossi ziers-StellVertreter befördert. 4- Kammerdrncksachen. Die Abgg. Henrich und Raa b habe,, ernen Wttcag emgebraM. die Regierung möge einen namhaften Teil der Wernvorräve der Domän«, z-u einem annehm-- b-aren Preise den Gemeinden zur Derfügung stellen zwecks Ber^ jorgung der Kr-antoi mit Stärkmigsmifeln. Dieser Zweck, so wird m der Begründung ausgeführt, to wichtiger als die Erzielung moglet hoher Cchmahmou. — Mg. Wiegand ersucht meinem dnnglitt' Bundesichnten tunlichst lx-schlermigt werbe und daß ge^etaoenfalls ^-fsipch' Sw^surin^ yair Beisüming ge^ iMJt würden Ei!e cue drim^nd not. fw sonst yu befüochen sei Daß eine große Zahl mittlerer und kleinerer Tageszeitungen rdr Crf-chrnen ernsoellen müsch-n. was durämus tan Kmei^se des Oierfts und der BundeSltaattn Z'in>id.' 7 lMife. *rt ^ r ^ Lnl ^r C ^ a ‘ 1 ^ lt>c * kskammer. In Eilwerne'r cn mit Großh. Mirnstermm des Innern Abt. 141. loürde der Grotzh Desss Geiandtschatt zu Berlin znr iachmännr ä-en Unterstützung und Beratung ein Bev-ollmächttgber der .Handwerkskammer zu T a r m st a d t in Heerrslie erunch^rng-cle^mh^iten bei Driettor der t, Paech, sonne in sonnigen wirtfckmttlichen Fragen, soweit sie das hessrsckie Handwerk berühren, Syndikus Schüttler, zur Verfügung geslellt. ^ Dre süddeutsche Verbands schau rür Kl-eintierzuch! m Gernsi^nn a. Rh. bra-rhp.' dem Gdeßiener Züchter W. Rau ernen Ehrenpreis, sowie einen 2. und 3. Pitos. Etaiso erhielt ^ westdeutschen Sckzau in Düsseldorf einen Siegerpreis. , Berbacken von Frijchkartofieln. Seit langem werden namentlich aus tan Lande Fri^Kn-tofseln n:ü in das Erot verbacken. Nafttan nun bis zum 31. Januar 1918 die 6-ri,chvartonel, so,tat nichi e-rnzÄne StL»te sckwn Karwfselwalz- mehl verwenden, zur Bwchtreckimg verwandt werden muß, ers4)eini das ita>en m neuer Bcarberttmg l-erausgegetare Flugblatt Nr 8 der Gesellschaft Mr Föckernng des Baues mrd ta wirtlckfaftlich zweckmäßigen Verwendung der Kattossellr: „Sammlung von Re- zep.rm für das Verbacken vo-n FrisckMrlosfeln" besontas zeitgemäß Das Hefttar, welches zum Preise von 5 Pf. von der Gesellschaft Berlin W 9, Evchbornstr. 6, bezogen werden kann, enthält ach Verfahren zur FrifckchttoffÄverarbeittkng. die im HanSlralt anwendbar sind. Das Heftchm wird sich also nicht nur auf tan Lande, sondern auck, m der stadttschm Hausl-altung manch Freunde erwerben können. LandkrkiS Giktzkn. ** Alten -Buseck, 30. Nov. Polizeidrener Beckers welcher nun schm im 3. Jahre als Gefreiter im.Fakta steht, und bereits im Besitze der Hessrsck»-» Tapftwtorsm^aille und des Eisernen Kreuzes 2. Klasse ist, wurde zum Untewfftzrer beförtatt. ** D o r f - G r l l, 29. Nov. Gestern feierten der hiesige Landwirt Johannes S a m e s VI. und. seine Ebefrm, Anna Margarete das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Der Jubesgreis ist 61 Jahre alt und erfreut sich noch eintw seltenen körperlichen und geistigen Frisch. Auch die Jubelbraut, die 79 Jahre alt ist,' ist körperlich und geistig noch recht rüstig. Die Familie, des Jubelpaares besteht aus 3 Söhnen, 4 Töchtern, 21 Enkelst und 4 Urenkeln. Bon den Enkeln stehen 7 rm Felde. ** ® r $ C A < ’ 8 ! . n b jy 1 ' }• De^. Die beiden Söhne des Otto einer Ma- wurden --nderBes-eueruHb; &; > ? ^en. -'X D^tX' ir V dlussrchtörat der Hessischen Eisenbahn-Mtiengesell- a 9 ^ cn ^ ItrQ 0 gestellt, den Beamten und Arbeitern T e u e r u .. g s z u l a a e n zu gewähren wü ta ^ eriorderllche Aufwand beträgt 150000 Mk bWr,*™ 1V l! v l vb b 3? Unternehmen mit 2000(30 Mk itlaftcn, wahrend dav Elektrizitätswerk ttotz der Tariserböbuna mit emem Ausfall von annähernd 80000 Mk. zu rechnen habe. ^ ^ (L ^} f n, Dis Schwurgerichtsta-« ta a x r bei - l - 7 - Dezember verfchtan,^da m bem emsigen vorliegenden Fall, der ^ Seite fteht nnb MrZl nicht ^ , Kreis Wetzlar. . 29.Nov. Weil die ordnungsmäßige Dersorauna in Frage gestellt war, hat der Krrrs- SJU mif dre Selbstversorger abermals *0" skÜ M ^00 Gramm für dre Woch herabgesetzt. h f r^Es«ier Heinrich. Schom- L 2^°sskL^^^- ^ ^ tem Eif-rn-n ^ ^ Hessen-Nassau. ». a U c4 i 9 - -%‘ ö - ß™ den letten Wochen find die Be^ Ereich Embruchsdiebstichle beunruhigt worden wobei man es vornehmlich auf Stallhaien und ViUwer abgewhen hatte. Der Kriminalpolr^i ist es nun m lee prrTMcnni 9^ adungen, als Prüfet bftrr |eU Cfutar von seinem Trurv»mteil m Mainz fahnenflüchtigen Piomerges retten Mai Pfirrr aus Hanau zu ermitteln und fata- als er rm Begnsse stand qm Bahnhofe Wilhelm-Bad init ? nnüd / en I J 3 ' lttc . 9 Vühnern abzureisen. Ueber daS Refullat fevrer Einbrui.sdi.eblLüh!e harte Psarr genaue Aufzeich- "ZV ^ ( ,e,ncm Nonzbuch gemach, data aber die entwentaen Ganse. Hühner und Haien als „Doppeldecker". „Unterseeboot n. dgl. t>ezera>net. = W iesbaden, 29. Nov. Ans die Ergreifung des Raub- ,^brc>ers Kor p c z a k hat der Regiermrgsprüsitatt eine Belohnung 110:1 1009 -^ark ausge,etzl. Neben dem Gelde lyat der ')3törder noch eme quofee Anzahl goldener und itibcnier Schmuck suchen, Uhren - Ausfeld. Beichte u. hl. 2lbendm. f. Luk.- u Joh -Gern ' liul : Kin^ Ausseld. 5: Pft?Beck?tolstamer^8: ^'l^^^ckvoi-ttag. - Krrchberg. 10: Hl. <'ltaibm. f Ruttershaufen. — Matnzlar. Nachm. Ift». rialholische Gemeinde. Samstag I.Tez., 5 u.8: Gel. z. yi. Beickt Sonnüra -7^ 6V2: Gel. z. tzl. BoickUt: 7: Hl. Messe: 8: AuÄeil d U 9: Hochamt m. PrÄ>.: 11: Hl. Me,se rn. Prrd.?4^Jngr-K^' fr,'»: Chnstrnl., daraus Ado.-And. Dienstag u.^Frerttm add^^8- Kriegsbitwnd. - Tiaspom-Gottesd. am 2.D^ Lckach 10 rrni) 9'/2. ' Das strahlend Weiße Licht ** Lich, 30. ?Lov. Dem Gefreiten .tarmmm Höhne! Jnhaber^ des Eisernen Kreuzes 2. Klchfe, wurde die Hessische TapfertotsmedaÜle vettiehen. Kreis Büdingen. rrt, Büdingen, 29. ?ttrv. Das Eisei-n- Kreuz, früher die He,fische Taprerkeitsmedaille, erhielt der Musketier Otto Span- genberg: dasselbe Elrrertack-en ertatt der KaiVirier Ludwig “7 Dleichenbach Das Eiserne Kreuz, srüta ta Hessi- Tag/erkeitsmcfrnlk*, erhielt brr Sew/xmi Rndois Kraft — Bindsachsen. Das^ Eiserne .Kreuz erhielt der ^uhrrr Friedrich Ganz — Berghei m. Das Eisenie Kreuz erhielt der Gefreite Georg Fran^. = Büdingen, 29. Nov Me das Kreisamt mitteilt, ist von der diesiLlst-ßren Gisge^'värleien Waimißerrtte Ml die Ad. nLhmesteven so gilt wie gar nickyts abyeliefert worden. Ter Kreis- «ilsschuß tadrobt mm die Baum bescher mtt erheblichen Strahn wenn fte nicht wstnr ihren ErntLertuaa mrmcütac bzw. zur Ab^ Ttefeamg bringen. Es ttad aber Yöchstwohrf'cheinlich kaum noch erne Ndltz abgeliefert fverden koirnen, da der grüßte Teil der Ernte Amtlicher Tel?. UMrsßsbrlMiitmchiW Nr. 100T/11. 17. A10. zu der Bekanntmachung Nr. \!T. i,7. Ä. P vom \. Juli l" 7, betreffend Beschlagnahme, Beffandzerhedung und Höchstpreise für Salzsäure. Vom l Dezember W- Die nachstcherrde Bekannttnaämng wird «ui Grund des Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4. Juni 1851, in Verbindung mit dem Gesotz vom 11. Dezember 1915 (Rei-cdZ-<«eselchl. S 813) —. in Bauern aus Grund der Allerhöchsten Berov)n>ing vom 31. Juli 1914 —, des Gesetzes, lEtresömv Höchstw?eise, vom 4. August 1914 (Neichs-Gesetzbl. S. 339). tu der Fassung vom 17. De.zember 1914 (Reickv-Geetzbl. S. 516 in Verbind ng mit den BeLmutmachnngen über die Liderung die es Gesetz vorn 21. Ja ,rueden Tag Ber^gerung tn der Mendung darf dem Versender eine 7 Mark für dar Wagen nicht über- fthrefterche Gebühr berechnet wevdcn. L Lieferung in Korbffosckn z) Werden Korbflaschen durch den Verkäufer lerhwerse schellt, so darf eine Mietgckbühr von nicht mehr als 1.75 Mark das Stück für jeden angefangenen Zeitraum von 2 Monaten. m>m Tage des Versandes bis zmn Tage der Rückkehr zum Säure- Verkäufer gerechnet, anfrerdem eine Füllgedühr von nicht mehr als 60 Pf. für je 100 kg Säu regewicht berechnet werden h) Bei kaust ickvr Uccherlassimg der zur Verpackung der Säure dienenden Flasckxn an den Saureempsänger darf^ der Verkäufer außer einer Füllgebühr von nicht mehr als vO Pf. für je 100 kg Sauregewickt berechnen: für jede ganze ( l /i) Bandeisenkorbflafcke von rund 75 kg Fassungsvermögen nicht mehr als 10.50 Ml für das Stück, für jede ganze ( l /i) WeidenkorVlasckv von rund 70 kg Fassungsvermögen nicht mehr als 7ch0 Mt. für das Stück. *) Mit Gefängnis bis zu einem Jahr und mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark oder mit einer dieser Strafen wird bestraft: 1 . wer die festgesetzten Höchstpreise überschreitet: 2. wer einen anderen zum Abschluß eines Vertrages anffordert, durch den die Höchstpreise überschritten werden, oder sich zu einem solchen Vertrage erbietet: 3. wer einen Gegenstand, der von einer Aufforderung (£§ 2, 3 des Gesetzes, betreffend Höchstpreise) betroffen ist, beiseite- schasst, beschädigt oder zerstört: 4. wer der Aufforderung der zuständigen Behörde zum Verkauf von Gegenständen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkommt: 5. wer Vorräte an Gegenständen, für die Höchstpreise festgesetzt > sind, den zuständigen Beamten gegenüber ver-hmmlicht; 6 . wer den nach 2 5 des Gesetzes, betreffend Höchstpreise, erlassenen Ausfülnmnpsbestimmungen znwiderhandelt. Bei vowätzlichen Zuwiderhandlungen gegen Nummer 1 oder 2 ist die Geldstrafe mindestens auf das Doppelte des Betrages zu bemessen. um den der Höchstpreis überschritten worden ist oder in den Fallen der Nummer 2 überschritten werden sollte: übersteigt der Mindesttzetrag Zehntausend Mark, so ist aus ihn zu erkennen. Im Falle mildernder Umstände kann die Geldstrafe biS auf die Hälfte des Mindestbetrages ermäßigt werden. In den Fällen der Nummer 1 und 3 kann neben der Strafe angeordnet werden, daß die Verurteilung aus Kosten des Schuldigen öffentlich beftrmttzu machen ist: auch kann neben Gefängnis- stmfe auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden. Neben der Strafe kann auf Einziehung der Gegenstände, aus die sich die strafbare Handlung bezieht, erkannt werden, ohne Unterschied, vü sie dem Täter gehören oder nicht. **) Mit Gefängnis bis zu einem Jahre oder mit Geldstrafe bis zu zebutauiend Mart wird, sofern nicht nach den allgemeinen Strafgesetzen höhere Strafen verwirkt sind, bestraft: 1 .: 2. toer unbefugt einen beschlagnahmten Gegenstand beiseite schafft, beschädigt oder zerstört, verwendet, verkauft oder kauft, oder ein anderes Veräußcrungs- oder Enverbs- geschäft über ihn abschließt: 3. wer der Verpflichtung, die beschlagnahmten Gegenstände zu verwahren und pfleglich zu behandeln, znwiderhandelt: 4* wer den erlassenen Ausführungsbestimmungen znwiderhanhelt. ***,« Wer vorsätzlich die Auskunft, der er aus G-rimd dieser Bekanntmachung verpachtet ist, nicht in der gesetzten Frist erteilt oder nüssentlich umnchuge oder unvollständige Angaben macht, aber wer vorsätzlich die Einsicht in die Geschäftsbriefe oVr Geschäftsbücher oder die Besickstigung oder Untersuchung der Betriebsein Ach- tungen oder R-iirme veruieigerl. oder wer vorsätzlich die vorgeschne- benen Lagerbück^r einzurickrten odrr zu führen mrterläftt, wird mit Gefängrris bis zu sechs Mvnaten und mit Geldstrafe bis zu ^ehrr- tmifntb Mark ober mit einer dieser St Daten bestraft, auch können Vorräte, die verfchmegen worden sind, im Urteil als dem Staate verfallen erklärt werden, ohne Unterschied, ob sie dem Auskunfts- pflichtigen gelrären oder nicht. Wer fal^rkässig die Auskunft, zu der er auf Grund dieser Be. konntnvachung verpflichtet ist, nicht in der gefetzten Frist erieily oder unrichtige oder unvollständige Angaben macht, oder wer jalw- lässig die vvrgetchriebenen Laserbücher einzuricht^n oder Pi sühvm müerllcht. wtrv mit $eßbftwrfe -u dveitausend Mart bestraft. Ar jede halbe 0/,) WeidenkoEafche mit einem Y^ssuE- vermögen VÄ -u 40 kg (TeuryvhnÄ) ruft* mehr alS 9 Mk. für das Stück. . Q Für Flasä>en mit eingeschlissenem Stöpfel darf ein Zuschlag von höchstens I chO Mit für das Stück zu vorstehenden Preise^l berechnet rverden. ^ . , Wird Mckgabe der Flaschen an den Verkäufer veremdart, so darf der Unlrrsclsted Epischen dem Berk-aujsprerse und dem Nücknahmepreis der Flasäfen nicht mehr betragen, als die Mietg-chühc nach 2 a für die vom Sauveempfängcr beanspnrchte Gebraucliözeit betrugeil hoben würde. , e) Bei ftackstfverer Zustellung der Flaschen durch den ^aurcemv- fänger darf nur eilte Füllgebühr von nicht mehr als 60 Pf. für je 100 kg Säuregewvhl berechnet lvrrdeu. 6. Bestimmungen für Wi ederverkäufer von Sal^- s ä u r e (H ä n d l e r). 1. Hat der Verkäufer, welcher nicht gleichzeitig HersMer ist (Wieüerverkaufer), die Säure aus Toptzvagen selbst auf Flaschen abgefüllt, so darf er auster den ZusMägen nach dLbstU; s.2^emew weiteren Zusäüag voll nicht mehr als 50 Pf. für je 100 Kg L>aure- gewichl berechll-en, 2. Bei Lieferung von Salzsäure der Neinl«itsgradc 1, 2, 3 des § 1l der Bekanntmachung Nr. 1/7. 17. A 10, betrefrend Beschlagnahme. Bestandseichevung und Höchstpreise ftir Salz äurc. m kleineren Mengen als 5000 kg unmitteUcar von per Erzeugunns- stelle ftaclEei Sratiorl di"s Bestimmungsortes oder frei ^ iir Bestimmungsort, barf der WiiLetverkänfer sellrem Abcweylner einen Zuschlag voll nicht mehr als 3 Mk. für je 100 kg Säuregewläst über täe im § 11 der Bekanntmachung Nr. 1/7. 17. A. 10 imb in vorstehenden Abschnitt A verzeichneten Höchstpreise und Zuschläge hinaus Errechnen. 3. Liefert ber Verkäufer, wclck>er nicht gleichzeitia Hersteller ist (Mederverkäufer), Salzsäure der Reinheitsgraid-!' 1. 2. 3 des § 11 der Bekaimtmackung Nr. 1/7. 17. A. 10 in llemeren Merrgen als 5000 kg vom eigenen Lager, so darf er für je 100 kg Säuregewicht über die im § 11 der Bekanntmachung Nr. 1/7. 17. A 10 und m den Abschnitten A und B 1 verzchchneten Höchstpreise und Zuschläge hiliaus einen allgemeinen Zuschlag von höchstens 3 Mk. berechnen, ferner ettren besonderen Zusckstag von: a) höchstens o Mk. bei Lieferung frachtfrei Haus des L-äurc- empsängers unter Einschluß der Ueberlmhme der Bruchge- fahr und gegebenenfalls der Abholung der entleerten Der-- Packung, ^ ^ b) lstsclistens 4 Mk. bei Lieferung ftachtfter Station des Be- stinimungsortes oder frei Sclä,f Bestimmungsort. 4. Bei Lieferung von chemisch reiner Salzsäure vom Rernheits- grad 4 des § 11 ber Bekanntmachung Nr. 1/7. 17. A. 10 ht llei- neteu Mengell als 5000 kg darf der Wiederverkäufer einen Zuschlag von höchste^ls 10 v. H. über Me im § 11 der Bekanntmachung Nr. 1/7. 17. A. 10 und in den Absclmitten A und B 1 vorgeschnebenan Preise und Zuschläge hinaus, ferner die ibm taftächlich erwachsenen 5üosten an Fracht mch Rollgeld in Rechnung stellen. 5. Kleiuverkaus. Beim Verkauf von Salzsäure aller ?^einheits- grade in Mengen, n>'l»/e 5 kg nicht überfchrcften. darf der Wieder- verkäuser die ihm Vis zur Lieferung auf fein Lager erwachsenen Unkosten, soweit sic den Bestiinmmlgen der Betänntrnachung Nr. 1/7. 17. A. 10 und den vocsleheichnr Vorscirriften entsprechen, zuzüglich 10 Pf. für jedes angesangene Kilogramm Säure berechnen. Artikel XI. • Tiefe BcckD nttmachung tritt mit dem 1. Dezencker 1917 in Knaft. Frankf urt a. M., den 1. Dezember 1917. Stellv. Gcnrralkommaicho ves 18. Armeekorps. D e t r.: Nachtragsbe^anl \ ttnachrrn-g zur der Bekanntmachung Nr. 1/7 17. A. 10 vom 1. Jüli 1917^ betreffend ^Beschlagnahme. BestaichserHebung und HÄ^H'tpreise für Salzsäure. An den Oberbürgermeister zu Glsszrn Grohh. Polizeiamt Giehen und die Grvhh. Bürgermeist reien der Landgemeinden des Kreises. Indem wir auf vorsteh^-nde Bekanntmachung des stellvertretenden Generallomma idc>s vor, heute verweiserc. beauftragen wir Sie, von dern Inhalt derselben den Interessenten alsbald Kenntnis zu gebe'.i und die Bekanntniachung in Ihrem Amtszimmer zur et-> waigen Einsicht offen zu legen. Gießen, den 1. Dezember 1917. l^rvfiye'. z > imt Gießen, vr. U s i n o e r. NllWßMMtlllchW Nr. L. 888 11.17. K. R. A. zu der VMn::iM6chunq Nr. i.. 888/7. 17. U. K. A. vom 20. Oktober 1917, betreffend Höchstpreise und Beschlagnahme von Leder. vom 1. Dezember WJ7. Die nocfjOelxntbr Vekanntmachnng wird aus Grund des Gesetzes über be:; "Zelagermigszustarrd 4. Juni 1851, in Verbindung mit drm ' besetz vom 11. Dazemder 1915 iRftchz-Gesei;bl. S. 813) — in Bayern auf Grund der Aller Ochsten Bewrdnnng vom 31. Juli 1914 —, des tz^efetzebetreffeich Höchstpreise, vom 4. Augsnst 1914 (NiückrZ-6)e!etzbl. S. 3l49), in der Fassung ixmt 17. Dezember 1914 (Reichs-Ge'etztzs. S. 516 in Verbindnug mit ^n Betzannllnachungeff über die Aenderung die es tz s tr.nri 21. Januar 1915, 23 März 1916 und 22. März 1917 (Reichs-Gesetzbl. 1915 S. 25, 1916 S. 18^l und 1917 S. 253) *), ferner — auf Er- *) Mit Gefängnis bis zu einem Jahre unb mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark oder mit einer dieser Strafen wird bestraft: 1. wer die festgejetz-en Höchstpreise ül>erschreitet.' 2. wer einen anderen zum Abschluß eines Vertrags anffordert, durch den die Höchstpreise überschritten werden, oder sich zu einem solchen Vertrage erbietet; 3. wer einen Gec,enstand. der von einer Aufsorderung (§ 2, 3 ves Gesetzes, "betreffend Höchstpreise) betroffen ist, beiseitc- sltwfft. bcschäeigt oder zerstört: 4. wer der Aufforderung der zuständigen Behörde zum Verkauf von Ost-genständcn, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkommt: 5. wer Vor-ätc an C^egcnständen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, beit zuständigen Beamten gegenüber vertmmlicht: 6. wer den nach ^ 5 '^s Gesetzes, betreffend Höchstpreise, erlassenen Aussührungsbestinlnmngc'n znwiderhandelt. Bei vorsätzlichcir Zmviderl-andlnn'^n gegen Nr. 1 oder 2 ist die Geldstrafe mindestens atr d-is Doppelte des Betrages zu bemessen, um den der HöMpreis überschritten worden ist oder in den Fällen der Nr. 2 überschritten werden sollte: übersteigt der Mindestbetrag zehntausend Mark, so ist ans ihn zu erkenncm. Im Falle mildernder Umstände kann die O^ldstrase bis auf die Hälfte des Mindcstbe- träges ec-mM?t werden. In ben Fällen der Nummern 1 imd 2 kann weben der Strafe anaeordn u wcr en, daß Ht Verurteilung aus ltzosten des Sckiickdigen östent.'rch be-nrrmt^unia^vcn ist: auch kann neben Gesangrsstr.ift ans Bertnj! der bürgerlichsn Ehrenrechte erSamtz werben. Neben der Strafe farm auf Einziehung der (5vgenstände, auf die sich die strafbare .Handlung bezieht, emmt werden ohne Unterschied, ob sie dem Täter gehören oder nicht. suchen des Wnichichen Äwn^nnnistrrmms — mss Grnnd der Be- lanntmackiluno über die Sicdcr)tcllu 7 tg von .stpiegsb^arl m cvi' Fassung vom 26. April 1917 (stdächs-Gesetzbl. S. 376)**- ftnmr ^r Befanntmachnng über. Ans kn m tspflicht wom 1». J)rli 1917 (Reichs-Ofesehbl. S. 604) ***) mit bem Bemerken zur allgemeinen Kenntnis gebracht, daß Zuwiderlxrndlungen n-ach den m der An-- merfunn abqedruäNm Besttnrnnrngen i>cftraft loerben, soweit archc TMBcb allgemeinen StiAsgesetzon l-Shere Strafen Mwwrrkt srnd Auch kwm der Betrieb dos .Han.etsge.perb«s gemäß der Dech'nntmachung zur Fernl-altung unzuverlässigei- Personen vom Handel lwm 23. September 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 603) untersagt werden. Artikel L § 3 Ziffer t der Bekanrrtmachcmg Nr. L. 888/7. 17. K. R. VL, betreffend Höchstvreift und Beschlagwalmre von Leder, vom 20 Okwbor 1917 erhält folgende Fassimg: 1. Einreihung in die Wertklassen. Me öeöeoarten der louf'nrden Nummer 1 bis 80 em- schließlich der Preistafel werden eingeteilt m Wertklassen und • diese wi'cdcr tn Sortimente. Die Enrbeilung des Leders m Wertklasseir l>ettüfst die Bewertung des Leders nach Gerbung und allgemeiner Bearbeitung. WLrrklasse A umfaßt mit Leder, dessen Gerbung, Zn-' rickHmg. Trocknung und allger.vci.re Beschaffenheit KU kemen wesenllichen f-aclvnännisch.ar BeansLmdungQr. Anlaß bietet i>jer. das diesen Anforderungen nicht entspricht, fDll unter die Wertklasftm B oder 6. Wertklaffe B umfaßt Leder, das gegenüber den. Ansvrbe- rungen an Leder der Weltklasse A bereits nicht unwesentlich, Mängel cruftocist, z B. unvollständige oder sonst tehlerhaftz t Gerlnrng ober mangelhafte Bearbeitung oder Zurichtung. Werrklasse 0 umfaßt Leder, das gegenüber den Msoct». rimgen an Leiter der Wrrtklasse A grobe Rdängel ^rusweist, die es für die Venoendung auf seinem hauptsächlichsten Ber- wLndimgsgebiet als nicht geeignet erscheinen lassen, aber noch seine Derwerp.mg §ur Anfertigung oder Ausbesserung bestimmter einKelner Gegenstände cms Leder gestatten. Leder, das ftüler Befchaffercheit nach nicht mehr netter die Wortklasse C zu rechnen ist, muß emsprechend niedriger bewertet werden. Der ehalten, Richllinren zu ver- öffentlickzen, aus denen toeitere Einzelheiten für die Einreihung' des Leders in die Wertllassen sich ergeben. Mängel der Rohware, wie Schinirte, ^Engerlinge, Faul- stellen u. dgt.. sowie vevci rzeltr. örlliche Schäden des Leders sind ohne Einfluß auf die Einveihung in die Werl klafft. -Sie lDdingen die Einteilung des Leders in die Sortimente. Sortiment I umfaßt mir. Leder, das keine oder nur ganH wirtlye'A'tf.y örtliche Scki^en außveist. Sortiment II um saßt Leder mit leichteren, Sortinlent III Leder mit starken Schäden. Es vermindeN sich der Grundpreis ftlr Sortiment II (leichtere Schadet») um 5 v. H. bei den unter Übe. Nr. 3 und 4, lim 3 v. H. bei den übrigen in Wertklassen ein geteilte» Lederarten: für 'Sortiment III (starLe Schäden' um 10 v. H. bei den unter tföe. Nr. 3 und 4, um 6 v. H. bei den übrigen in Wercklassen erngv- teillen Lederarten. Bei der Berechnung ist von der Wortklasse auSKUgehe», tn die das betreffende Stück gehört. § 4 Absatz a erhält folgende ffnssmrgr 8 4. Mnrgenftftftellung und ZühlungSbedinMnsm. a) Bei tarn Arten, firr loetdje tm § 3 Grundpreise für das Kilogramm angegeben sind, muß die*Breisbereckmimg nach dem GcMcht erfolgen. Beim Verkauf vom Lederhersteller ist maßgebend das Gewicht des Leders in gut getrocknetem Zustande. Gut getrocknet ist ein Leder, das bei normaler Aufbewahrung irickts an OVemioit verliert. Als nicht gut getrocknet gilt in jedem Falle Leder, das aus dem Transport zum Empiänger erster Hand mehr als 1.5 v. H. an Gewttbt vrrliert. Bft den Arten, für welche im § 3 Grundpreise nach Maß festgesetzt sind, hat die Brei^berechnung nach Quadrat- meter-Maschineumaß (dem tatsächlichen Flächenmaß in Querab mewr) zu erfolgen. Aus der Rechnung muß die Art slfde. Nummer der Preistafel), die Wortklasse, das Sortiment oder die Sorte ersickülich sein. Artikel II. Die Bekanntmachung tritt mit dem 1. Dezember 1917 ftr.üwaft F r a n k s u r t a. M., den 1. Dezember 1917. Stellv. Genernlkomrnmrdo des 18. Armeekorps. **) Mit GefängTfts bis zu einem Jahre oder mit GeMra^e bis zu zehntau,end Mark wird, sofern nich^ nach allgemeinen Sttaf- gesetzen höhere Strafen verwirkt sind, bestraft: 1 . . . ..; 2. wer pnbefugt einen beschlagnahmten Gegenstand ivetfeite* schafft, lTeschadigt oder zerstört, verwendet, verkauft odtt kcmtt o^er er, anderes Veram-erungH-' oder Erwerosgeichast über ihn ab schließt: 3. wer der Verpflichtung, die b<.Magnahmteli GegLmstiinde zu t^rwahr-en und 'sleglich zu behandeln, zuwidcrhandelt: 4. wer den erlassenen dlussührimgsbestimmungen zuwidt'r- liandelt. ***) Wer vorsätzlich die Auskunft, zu der er aus Grund dieser Bekanntmack.ung verpflichtet ist. nicht m der gesetzten Frist erteilt oder wisftntüch unrichtige eber unvollständige Angaben macht, oder n,CT vorsätzlich bi' Ein?ncht in die Geschäslsdriefe oder' Geschäftsbücher oder die Besichttmurg oder Untersuchung der Betriebs- einrichttmgen oder Räume werweigertz. oder wer vorsätzlich die vorgesckriebenen Lagerbücher einznrichten oder zu führen unterläßt, wird mit GefanMÜs bis zu sechs.Mouaten und mit Geldstrafe bis §8 10 000 Mark oder mit einer dieser Strafen bestraft, mich köurcS Vorräte, die verschwiegen word^m sind, im Urteile als dmr Staat« verfallen erllärt werden, ohne Unterschied, ob sie dem Möckunft^ pflichtigen gehören oder nickst. Wer fahrlässig die Auskunft, zu der er auf Grund dieser De- kanntmochiung verpflichtet ist. nicht m der oeie&ten Frist erftm ober wtrickftige oder unvollständige Angaben macht, oder wer fahv^ lässig die vorgeschriel^nen Lagerbücher einznrichten oder zu iilhrrrl unterläßt, wird mit Geldstrafe bis zu 3000 Mark bestraft. B e t r.: NockÄ'cagsb^fwrntmachiu:!'./ zu der Bekanntmacknmg #*• L 888/7. 17. K. R. A. vom 20. Okto^r 1917. bettef- ftrrd 5?öckLtpreift cmd Beichlammhme von Led^r. An den Oberbürgermelfter zu Gießen. Großh. Posizkitunt Gießen und die Großh Bürgermefstercien der Landgemeinden des Kreises. Indem wir ans vorstehende Befanntmachnng des stellvertrettt^ den Generalkommandos von heute venoeisen. beauftraaen mtt Sie, von dem Inhalt derselben den Interessentten alSbald «änutitto zu geben und die Bclannttnachvrng tn Ihrem AmtSzinruPr etroaigen Ein sich! offen zu legen. Gießen, den 1. Dezember 1917. * Äroßherzogliches Kreisamt Gießen« Dt. Usinger. Nr. W. 1.1080,10. 17. fi. R. «. ZU der Veksnittmachung Hr. W. I. 76tyJ2. (ä K. K. 71., vsm Zs. Dezember betreffend veräutzerungs-, verarbeitungr- mib SeweZMgsverdot für Wed-, Trikot-, wirk- und brrickgarne. vom 1. Dezember \%J. Nnrd auf Ersuchen des KÄnig- tlservanS Imermi! ?m a Tcetmrinen Kenntnis gebracht 1 * ■Banxitcn,ba)^ soweit nicht nach den allgemeinen Stva.grgetzen tofjm Strafen verwirkt sind, jede AmvLerHandlung gegen dre Ml-rf in bn Fassung vom Tn Mar? wird, sofern nich.t ^ ~ ' StvLsl^setzcn höhere Strafen verwirkt sind, 2. wer unbeiuat einen schafft nach allgemeineni straft: K ,. MW, *KÄ"‘Ä ss vjs&r ***•— -ÄS Z ichtung die besÄagn ahmten Gegenstände zu verwähl.en und pfleglich zu bchant»?!», zuwiberhandelt: -ff '.erlassenen AusfLstrungsboshmimmgen 4. wer zuwiderhandelt. 2 vom ba\ int § 2 unter B cLnigrsLhertsr Dtrick^as«: a) alle im Haushalt und in Hausaewerbeberrieben zum Zwecke der eigenen Bcrarvcitung beginblichcn Mengen: b) 80 vom Hundert der Vorräte, die sich am 31. Dezember 1915 bereits in Warenhäusern oder m sonstigen offenen Ladengeschäften pm Litern verkauf ^dcr 51011 Verkauf an Hausgewerkevetriebe befa.gden, sowie die nach Abzug dieser 80 vom Hundert verbleibende Re'itmenge, jaits diese nicht mehr als 5 kg beträgt. Diese Ausnahmen von dem Beräuherrrngsverbot greifen jedoch nur hinsichtlich der in Ziffer 1 bzw. 2 d näher bezeichneten Gegenstände und Mengen dann Matz, wenn aa) die GegenftLndc, welch: in Ziffer 2 b dieses Paragraphen näher bezeichnet sind, zum Nernverkaus nnmitteliar für die Verarbeitung rm Haushalt und zum Verkauf an Haus- gewerbebctriebe cr^h, weiterhin wirÄich feilgehalten rverven: db) der Verkaufspreis der ein^lnen Sorten der in Ziffer 1 und 2 b dieses Paragrapl-cn näher bczercstnc^en Gegenstände ie Werls nicht höher bemessen wird als der zuletzt vor dem 31. Dezember 1915 von demselben Verkäufer erzielte Verkaufspreis zuzüglich 12 vom Hundert. Mer trotz dieser Vorschriften die von dem Veräusterungsverbot ausgenommenen Mengen zurückhält oder höhere Verlcnrfs-- preise fordert, hat die Enteiginmg der Waren zu gewärtigen. Weitere Freigaben von Vorräten der Im 8 2 unter B näher bezerchieten Strickgarne, svwert iie sich am 31. Dezember 1915 ist ^^ff^^rn oder sonstigen offenen Ladengeschäften zum Klein- veirauf ober zum Deicknus an Hansgew-erbebetriebc befanden., }iitu in Aussicht genommen. Em^clanlräge auf Freigabe find zn unterlassen, west sie nicht berücksichtigt werden können. Artikel II. Diese BeLnurtmschmrg tritt mit j>ML 1. Dezember 1917 nr Kraft. Frankfurt a. M.. den 1. Dezember 1917. Strllv. Generalkommando des 18 . Armeekorps. Vaterländischer Hilfsdienst. Aufforderung des Kriegser. dir Bgsvruch ans den Be' »ug von für das O^crfef» 1913 ergeben, werden aufaefarbea üch l-ärestens den 7. Dezember lbl? in lmierrm Äemetnlehause. Lonnstratze 4. M»«tar-S and Freitag-), vormittags 12 11br. dieferhald <\u melden ttnom ÄlCre ® aracti>UÄ8en lännea Leine Berücksichtiguns Giesten. den 23. ^tvvember 1N7. 8549 D Der Borst and der straeU SleliirionSsemriade Gietzcs. S. H e i ch c l v e i m. «** ID Preüs«.hcb-Sö(!dcatscb«i (236. Koßlgiich Preuss.) KUssco- Lotter!© L KI&jm«. 1&. Zloi-«nf,r.ni£. Ld. XoeattMtf [ A«r J*4« (p«samt Kam*«« *1*^ «r*r«i #1*1^6 !*♦- | wuob «in ««Ar Je nnrv ^o^ ».-•*<■ I Ifi»icMr im 4mi ikt^flancea I sni 11 9 Vetr.: ^dachragsl^witnwchnng zur der Bekarcnrmwchima Nr. ^V. I. 761/12. 15. K. N. A. wnn 31. Dezember 1915, betreffend BerLchiwrorgs-, Vec xu diesem Etappendienst zur Verfügung stellen. Zahl- reich krie^veriocitdungsstähng-e Militäriserjioncn nrüssien im beb >^tzli?n Gebiet nach für den Dienst an der Front freigrmacht werden. .^Die Lebensl^ingun-gau im l^- Gstäet snrd durchu- c?ünskig. Gute Entloh^umg und reichliche Verpflegung werden go wcchrt. strch wirs bedeutet die Notwendigkeit, sich in fremde Ber- hätdnffe einMLgrroShne'n, gegenütxn: dem! Maß von Opfern nnd Ent-> br-MMUen. das imkere Kricger seit Iiahren freudig ertragen! M«rniich,e Hilfskräfte jeden Alters, auch Jugendlich, können^ s?M;n fre geeignet befunden! foerden, Befchrsttiguna im besetzten Gi» biol in: We-^n st irden tmd Kwrr für: Gerichtsdi^ift, Post- und Telo <^anbendien',t. Boteirdienst, Technischer- imd Eiserrbahndienst, als .KwAier, Bär-er. SÄlä^tm, Hand,v2rker j-edrr Urt oder als Hitfs- schreider, svwir im SichcrheilAvianst (Bahnschutz, Gefangenen- und Gefän g nfsbewachi rng). Dersoireri mit franzostschn und simTrischn SprachFMNtrrffs^» werden besonders berücksichtigt. Wehrpflichtige körm>en rtuiji Mrgemnmnen werden, mit Ans* mchure der 50°/o oder wehr erwerbSbrst!>rLn5t en Krieg-sbesstMigte». oder rcic Eisenbahn- dkls GntiTcft wird gewährt: Freie Berpslegim . . ,;!ntg Kfibißimg für Selüstterpslegung, freie Unterkunft, f rahrt zum Dest-LnimungKort mrd zurück, freie Bermtzung der Feld-* post, srne ärztlich und ÄTzavettbrharidlung sowie eüu angemessener Dienstlohn. Bis zur endgültigen Ueberwnsimg an tbit bestinrrrrte Bedarfs-. steile wird ein ,.vorläufiger Dirnswertrag" geschloffen. Tie ent-« gültige Höbe des L-olmes oder Gehalt'.'s kamt erst im Anstellungsvw- trag selbst ses^gefetzt werden. Sie 6d ':ci sicb nach Art und Däner der Arbeit sowie der Leis-fuingssMig-keit des Betreffeichn. Eine cmäH kömmlich BezaWmg nrtrfc» zugefichrt. Falls Bedürftigkeit vorliegt, werden ccuOrdern Zulagen für die in der Heimat zu versorgend«, Familienangehörigen gcnvährt. Die Versorgung derj-enigen, die eure KriegsdienstbesthKdiMns erleiden, ist bosouders geregelt. Meldungen nimmt entgegen: V?zsrk5kionnn6ndo Gießen; dab« sind vorzulegen: Etwaige Militärpapiere. BchchäftigungsansweiZ oder Arbeitspapiere. ersorderliichnsallS Abkchrfchin. Es ist anzu- lfel'-en, wiairn der Beiverber die Besch,äftigimg auckreten kann. Eine vorläufig ärztlich Untersuchung erfolgt kostenlos bei dem Dez^rks- f'ommjando. Iieder B«<^rber 'hat sich den erforderlichen S-stutz- innckmgen zu unt^rMsten. Krf^s«8!f?fene LraEr-rt a. M. vsrdotrv.) MU7Ä--» 6 ««Sfi«« üb«t {ClttMS Or-Ä^Klhr.) >» Am YaCÄÄiÄifw^aBff 240 Mark 2 Ofiwloa« n» 40000 M 100359 2 Gr«rI ba« ui 10000 Id 82085 » Urwinu© s« 6>00 M 6«:ö7 160244 58 Gewinne n 8070 M 13028 18331 1«529 2807 7 40133 5688^ 8^982 71878 83047 33910 89 53 8U322 1114-37 135134 151708 \ 157227 167803 171407 1714J: 153212 185687 10^904 204-435 212554 222425 «8:34 529248 230277 23065C 158 G^wleno r« 1000 M 738 8158 7370 7427 -2« 18605 1^453 20636 25050 38708 46954 45064 46711 *03 9 6J3« 84243 67 490 08oi7 70630 73497 75703 8015« 50381 82441 92430 83721 90776 98*47 102443 103040 1131« 1144Ä1 117446 119337 123772 1265 4 12'i8 c 0 137.331 127681 132000 134780 132105 138221 143150 160).0 156684 164565 160373 163692 166927 167627 160254 lä94 t 8 171502 173297 173519 181831 182740 184277 180387 180633 131324 131348 1936'4 194430 196270 195379 199355 207874 211436 ai3C!3 3T^78 216132 217640 217979 220711 223519 12533" 232621 202 Grwi.nn« n 500 M 4734 9709 13031 13423 13749 1397? 15619 17236 17448 21627 23204 23708 24379 23602 21479 34612 84030 35312 37.-53 4M45 46683 43434 4747? 47864 51421 51738 50378 5^302 56414 5*«#* 88710 67670 60107 80185 «0348 6*920 84757 t-557S «34S6 72439 70692 »1478 37011 8M17 94360 9*494 94543 97085 100 38 111019 113774 115177 1159^3 12143? 1220.3 12"T17 13">207 110855 li«33fi .137630 13*7 11 141443 151311 154981 155497 1*027$ 157295 U7533 169495 180439 181600 l« c ?85 188'09 170352 172657 1734"2 179805 181828 18454? 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He*Inno m 10000 M 7637 31989 82523 J1038S 6 Gewlrir« va 5000 M 1274"8 168098 281712 74 Q-wlnn« m 5000 M 7059 10118 17000 1 578 *C718 2"850 84-153 43918 «4884 71037 72179 72531 84070 944"! 96005 9S619 99143 102151 12->483 131590 2418,33 14231« 144*49 244730 14 J50 155315 157481 jr.-47 89317 80^52 39983 91249 P'3-»4 9 '-253 0?3"3 97"'» 1^777« l'SS'0 10^899 100435 113311 »13-68 )1»524 1183J7 11**16 119764 1209,1 1?'?65 »22416 123811 120545 131173 131681 132450 137583 19?n51 19-r-ra ,43546 145164 147763 147666 150701 »5'*404 lk^'89 162-702 1 «0057 1«6>32 it5«2<7 15»"'»14 joo^rr i«:372 12^357 ,*W»159 W*79 20'g?? 960^6»? »,07^4 ^*7121 233-7«» 315129 231664 3ßi->M WO TH r«6 >f '97, «.4*1 8401 2-3» «219 J077* ,190» 14.78 ,4*91 ,5006 ,"090 ,7.->»7 28310 16557 211"! 2'>51 2'542 ?>307 22972 2729« 6*4-2 36723 ,96312 423'1 4-9,o. «->">- '""'3 627 iy 62*”') «70,6 5,n23 6^733 6<"'0? 699 78 go'01 07,70 09--33 60903 70430 7037, 77» r .? 77k-?, 7«M6 76'*>1 316-0 y 1307 337,40 ->7152 »^009 36,32 37000 §7090 91«'5 9,740 3490« 35041 W>.1 ,07084 1»7'33 116602 ,,*->91 ,1«04? 11*^60 117 r 73 171 ,74 ,, 705 ? 18.3504 125214 127673 123*73 173?»Y 16173Y 17?n42 183591 ,34414 19 r 447 ,7749, 177*9? 13000, 1379,3 139774 ,40115 ,40003 147^28 14111« M«74fl ,47199 148267 1*0-07 l?»*,? 180400 16197, ]«*4 1f) ,07?«4 1«7T79 1032--3 109581 173012 '13-06 17773» ,77363 ,87232 130027 ,81354 139303 18»3a3 183601 130708 192883 1954*0 ,9««* 1 !?«••« » T * < « V»» ^90 102600 203767 212047 KU** MW 2LSS84 2*346« »30323 »aUTO Es erhält jeder, der sich bei uns von heute bis SO. I^o^ew» her aufnehmen lässt 30 cm breit 3G cm hoch (einscM. Rarton) 12 Postkarten von Ji 1.00 an 12 Visit (matt) je 4.— Bol mehr. Personen kleine Preiserhöhung Aktiva. 1. Ausgeliehene Slapualien auf a) HypoiHeken u. r d)ulb- scheme b) i'omharb» Darlehen eine Vargrösserung Uztt vollständig umsonst! 5,0§lr. Slniss llflftßsialcr FrauesdlkNjt AlkgLnr. Deutscher Frunenvereiu Or tsgruppe Gießen. Auskunft und Hilfe Mr Angehörige von 5rriesSte1!nehmer5,85 5. Sieingeiomn 8^47,52 234«) 6 5.16 234^625,26 Berlust- 1. Zinsen für Ein- lagen 2. Bcrwalkungs- ko'ten 3. B, sondere Bergütungen 4. Botenlohn und Be> kuudtgungS- kosten 6 . Gtrudtskosten 6. Stl ueral'gat'en 7. Drucksachen 8. Reiiigelvinu und Gcwittn-Nechttttng. di 1 Zinjenniraus 81089,27 geliehenen Kamt Iten 93 901,90 2430,- 2. Verzunünsen 062,80 3. diachiässe ans 1377,55 Änterkaus fchillmqen 249,48 03,40 39,25 1521,30 135,70 8247,51 94 90-1, o! ' Vt 964,07 Grohen"Linden, den 29. November 1917. 8par- und Vorschutzverein RkUengeseilschaft 68er lvoiHlis, L^>cb. p, d-.nl -tr i »wn^!K>c«U 6 6 ökljiwit. 1. $$itd)fütjrv»tfl b-»p. a Binrri!.} 8 . on . spt'xk».,,,» « let rr 11» ^I^i'rwörn^d'ict) hl ©p,>* prapb. 1!» VUcht ÜTlu-rlch 4 Ri^ng k-r.>,^.ost1cli 15. Ter Gutr L«-n 16 »•'niifl. „ *•' i.?p8kirtjn L. Sxrlm ti S. abeudS 8 l / 2 Uhr tm Postkeller". Tagesordnung: 1. Abnahme der Jahresrechnung, 2. Bericht der NechnungSpcüfungskommission, 3. Neuwahl derselben. Ter Vorsitzende des Vorstandes: Adam VDlz. 8719V 43 Wohnungsnachweis Hausverwaltungen Abschluss von Niet- nnd Pa {Verträgen HypotkekenrermiHlang iil, tosfiüa m Änskunltei Raierteilung an Mitglieder unentgeltlich. 6 eschäfi 8 Z 0 it von 8—1 Oir. 4907 R 0 hde, Direktor. Kehler, Rechner. D e r n. Kontrolleur. m Griind). Unterneht in MascMneasc^enjefl Stenographie Buchführung u. «Ilrn MandHsfacherti dnr» h b.-ivfilirte l ehrkr.'lfte. 7»xe»- x Abivad&nr»* Honor r für Einael- Ochcr Mk. 10.— f r Knisc «ech besond. Ver jnbariine, Anmeld ng äglich. Kostcnloft* S: llcnvermlti- lung FraazToitA'g.pisfe Coethestr. 32. Tel. KM4. Weißes Brauhaus, GiaSen We!£8fein8traÖ0. hinter der $$ad!kirche Besitzer: Slans Kirzin^er. Gut gelagertes Siiif ist wieder im Aasschank. Verkauf anch über die Stra-Qe. 07478 SrnFIChallier Rudolph's riadih Glefjen • rieuenweg 4 - Tel. 671 lüiislkalien- u. TU u s i k i n s f rume nf a n-ß aus Emmmopdolls OfffzfeJe VerbauEsXleila&i der Deutsche« ^rtnirnrcpho«- ütllie«. 'SekellLNalt Bciila BBHSSSSBEZffiSSS« Geburtstagsspende für das Rote Kreuz Auch in diesem Jahre spende jeder Eichener an seinem Geburtstage eine Gabe für das Aste ttreuz! Das neue Erinnerungsblatt, aus Maler Doehle's Nachlaß erworben, die Arbeit der Heimat darstellend, das jedem zum Dank und zur Erinnerung an den Geburtstag in Deutschlands größter Zeit gegeben wird, möge jedem Hause zur Urkunde werden, daß auch Gießens treues Bürgertum einig und geschlossen mitgeholfen hat: Durchzuhalten dis zum Sieg! Darum: Kommt und gebt, jeder nach seinem Können und Vermögen, als Dankopfer am Wiegenfest und zum Zeichen treuen Einstehens für unsere Söhne und Helden draußen. E Die GeburttLagrspeM (Adt. des Roten Kreujes, Alte Klinif). Geburtstagsspenden werden täglich an unserer Kasse in der Alten Klinik entgegengenommen, woselbst auch, nachdem der Spender seinen Namen eigen- händig in das Goldene Buch eingezeichnet hat, die Aushändigung des künstlerischenDanksrinnerungsdlattes mit der zugehörigen Urkunde erfolgt. Kgä“* uehks rastas«sSÜftijCML f M §ttl B | Lichtspielhaus - Bahnhofstrasse 34 | Wkihnachtsgaben 1917 ! Wm In der EOnnnlirollA: »ea ~___ Manul forziglicbB SOasOerkapeHe Leider mv 3 Tage Samstag, Sonntag and Montag In der Hauptrolle: llf Kein Urteil der Presse erschöpft die Schönheit, den ethischen Gehalt, die großzügige Spannung, die erschütternde und herrergreifende VS irto-g unseres dritten Ellen-Richtcr-Piltas Außerdem das enfzückerde Lustspiel in 2 Akte?-. Oie ledige Frau In der Hauptrolle: Hanna Brinkmann. Wegen des za erwartenden großen Andranges zu diesem her vorragend. Programm in den Abendv orstellungen, fr tten wir das wer te Puv- likum nach Möglichkeit dir Nachmittagsvorstellung n besuchen zu wollen. Km Vom 24. bis 30. November ginnen weiter folgende Spenden ein: a) an der 5!affe des Noten Kreuzes: Muc.etier Oscar Freund ML 47.—, Freifrau von Nordeck zur Mfnbenau, Grosten-Bmeck Mk. 100.—, I. H- Mk. 5.—, Gescbwiiier Apotheker Kilbinger, Nens und Frau Dr. Mues Mk. 20.—, C. Sl. Hornnann Mk. 200.—. -VÄ. Helller Mk. 20.- % B. Nik. 10.-, Georg Leicht Mk. 5.- Direktor Wagcnfchein Mk. 20.—. b) bei der MittcldcutiU ev <5rebitbank: W. Ktlbinger Mk. 25.-, Frau Marie Hartmann» Mk-n.-, E. G. Mk. 100.-. Prof. Stahl Mt. 10.- Bros. Dr. Richter Mk. 5.—, Wilhelm Zimmer ML 30.-, H. \l K. R. Mk. 10.—, Geheimerat Unnger Mk. 50.—. c) bei der Bank für Handel und Industrie: Gustav MueUcr Mk. 20—, Nektar Iann Mk. 10.—, R. H. Mk 5.—, Kommerzienrat Gail Mk. 25.—> Deutsch-Oestr. Alvenverein ML 100.— Direktor Schiffmann Mk. 20.-. Baural Becker ML 23.—, Akiuar Lind ML 5.—. d) beim Giefteuer Anzeiger: Frau Domänenrat Schiiephacke Mk. 15—, Verlag des Gretzener Anzeigers laus dem Verkauf des Svnderblatte^ ML 100.—, Landgerichtsrar Neuenhagen Mt. 20.—. Allen Spendern herzlichen Dank! S782v Schwarz-Weiss -Theater =8i = Progrftmm vom Samstag:, 1., bl« InkL Kenias, 3. Deiember. I. Film der Phanloösas-Betcktiv-Serie 1917 —18, Hm ßoehzeifsabend! Detektiv- und Geaellschaftsdrama in 4 Akten von Paul Roaenhain. Hauptdarsteller Herr Erich Halser-Tltz als Phanlomaa. % Voranzeige: ab Dienstag i. Dezember Ladwig-Trautmanntage. mi(Hiiitmtnn:m3mtnnmnnirftmiiHimmnti> pi r , c$£ 1 iiniinimnMHiiinnmminiuimmmn'imnmm / Cafe Amend Sam*tof and Hountac 6637 Künstler- Konzert I Jüxplafz an der Latin Samstag mti Ea««tag find dir «rschZfte grSflurt. 07514 Walldorf. Xiiehlg-BKuseum Die dtesjährise Generalversammlung s 7 isd Der AürÜSsrssAß pr «kpüiEs ks Sichkm £idi*£aimfiriiti$. arerden v. pünktlichem ZinS- Zahler auf Br. Objekt zu ü l U% gesucht. Schriftliche Angebote unter 8671 an den Giestener Anzeiger erbeten. Hotel Fürstenho? Großer Saal Gießen G,oßef Saal Sanas tag den 1. Descmber, 8730 abends 8 Uhr großes znm Besten der Hinterbliebenen gefallener Krieger. Ausgeführt von der aus dem Felde beurlaubten Kapelle des 1. Nassau Ischen finfanterie- Regisnents 87 (35 Mann), unter Leitung des Herrn Obermusikmeisters Autem. Saalpreis Mk. 9.80. Galerie Mk. 0.00. Vorverkauf beim Portier des Hotels. Im Cafö: Samstag u.Sonntag KO NZERT unter Mitwirkung des wieder ngagierten HnnBoriireu IS. B ISAN IDEN STK 1W mit neuen Schlagern Kiutans llchelstadt i. Odeow. (Linie Hanau-Eberbach.) 8086 ss lieh«,gl. Rnrlielim für NerrDse mad Erholnngsnehende 1« V«rpR#fi i *B. Prospekt 9. Lau.-Aut Vigyldsrgvr. Sanatorium Lindenfeis i, zw. 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Jett oder Oel auf die Bunermarken auSgegeben: Den rituell lebenden Israeli ten wrrd rituelle Margarine in den Verkaufsstellen von LubltnSki und Sveier gegen 2lbgabe der Butlermarken verabfolgt. Gteffen, den 30. November 1917. 87378 Ter Oberbürgermeister (Lebensmittelamt'). Verteilung von Marmelade. (Ausgabe Nr. 4.) 1. Auf den Bcsuasabichnitt Nr. 4 der Lebensmittelkarte wird m den nächsten Tagen durch die Kletnhandelsge- schäfte Marmelade verausgabt. Die Bezugsabschnitte sind in der Zeit vom 3.—8. Dezember 1817 in den >tleinhandelsgeschäften gegen Aus» händig ing des vorgeschriebenen Bestellausweises, auf dem die Firma des Geschäfts, die Zahl der ahgeiieferten Abfchnttte und die Nummer der Ausgabe anzugeben find, abz»liefern. Wer den BezugSabschnitt 4 nicht rechtzeitig abgibt, kann bei der Verteilung nicht berücküchrigr werden. 2. DieAkleinhandelsgeschäsie haben dieAbschnitte auiBogen aufzukleben und bis spätestcus 10. Dezember 1917 dem Slädr. Lebensmittelamt, Zimmer 1L zur Prüfung ernzurei ben. 3. Auf jeden Abschnitt entfallen 2 Pfund Marmelade, der Preis für daö Pfund beträgt 99 Pfennige. Giesten, ben 30. November 1917. [8739B Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). Bertel!ung von Salz. (Ausgabe Nr. b> 1 . Auf den BezugSabschnitt Nr. ü der LebeuS» mtttclkarte wird in den nächsten Tagen Salz verausgab:. Dte Bezugsabschnit e sind in der Zeit vom 3.—8.De- zember 1817 in den .^leinbandelSgefchäften gegen Aushändigung des vorgefchriedenen Bestellausweiies, aus dem dre Firma des Geschäfts, die Zahl der abgelieferten Abschnitte und die Nummer der Ausgabe anzugeben find, ad' zuliefern. Wer den BezugSabschntri 6 nicht rechtzeitig al" gibt, kan»t bet der Verteilung nicht berücksichtigt werden. 2 Die Kletnhandelsaeschäfte haben dke Abschnitte aus Logen aufznkleben und bis fpäteficns lO.Dezbr, 1917 dem Stadt. Lebensmittelamt, Zimmer 12, zur Prüfung einzurotchen. ?* ^ dreis des Salzes, die auf dert>einzelnen Abschnitt entfallende Menge und die Zeit der Ausgabe werden noch näher bekanntgegeben. Giesten. den 30. November 1917. 87868 _Der Oberbürgermeister (LeuenSrnittel amt). Betr.. Verkehr mit Ctrob und Häcksel. Die Verordnung Grosch. KretSamteS vom 18. Nov. 1917, abgedruckt im Kreisblait Nr. 190 vom 19. Nov. 1917, bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Gtetzen, den 30. November 1917. . Der- Oberbürgermeister (Lebenömitlelantt).