Nr. 2 U . Swettes Natt Erscheml täglich Mit Au-nahme des Sannlag». lbk. Jahrgang veUa-en: ..Stthener KamNlmdkätter- und ..Kretsblatt skr den Kreis Giehe»". Postscheckkonto: Frankfurt am Main Nr. ttt> 8 b. Vankverkehr: Aewerdedanl Sichen. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen Samstag, rr. November W 3i9iiUng«nmdJrucf und Verlage Brühtl^« Unwerpläis-Buch-n.Sleuidn tfecei. 9L Lange, «»eveiu rchrlftleit»«-. OrfchäflrfteSe und vnickerei: SchulstrUlie 7. l ejchSs.ö,leUe lt. Bertag: «-Ebl, SchrtftltUlung: US. Anschrift für Tr ht .achr;chtenr An-etgerGse ,en. m Wochenrückdlick. Uu» Mitö Cartd. Die Lerchen des Zerfalles bei der Entente sehen wir nickt nur außerlicki an der allmählichen Loslösu.ng Rußlands und an der Katastrophe in Italien, sondern auch an den Maßnahmen und CiÄrterungen, die sich zlvisck-en den Spitzen dieses Völkerbundes abspielen. Es scheint, das; nicht einmal auf dem italienischen KriegssckMtpsatz ein einlieitliches Oderkommando sickergestellt tverden kann; lvenigstenS berichten französische Malter von Meuiungsverschiedenheiten, tvobei angekündigt wird, das; das englische Hilfskorps unler eigenem Oberbefehlshaber kämpfen lvcrde. Doincarä und Clsmcnceau herben dem groben Kriagsratt, den L oyd George int Unlerhanse zu verteidigen hatte, ein rein französisches „KriegsKomitee" zur Seite gestellt, das mit der ober, steil Leitung der Kriegspolitik beauftragt lvurde. Man sieht hier "deutlich, wie Clsmenceau die Politik seines Amtsvorgängers Painlevö korrigiert hat, während er vor der Kammer in seiner großen Programmrede beit gemeinsamen Kriegs rat mü keinem Worte enmihnte. Dem entspricht auch der Rückzug, den Lloyd George in dieser Angelegenheit vordem Unterhause angetreten Hirt Es soll danach in dem gemeinsamen Ausschuß nur ständige Beratungen, keine Zmangsentscheidnngen'geben. Wie der englijcheDiktator allmählich mit den schwindenden Aussichten der Entente sich abfiirdet, das ist- sehr (tzaralteristijch. Er beschloß, wie er sagte, eine „unarrgenehme Rede" zu halten. Tatsache ist. daß alle seine neueren Bekundungen unc eine leise Warnung und Drohung all die eigeilen Verbündeten klingen! Gebt acht, daß Ihr den Krieg nicht verliert! Fühlt Ihr noch dies zkraft in Euch, auszuharrcn bis zuin Siege'?" „Es geht nicht an, daß die Äst allein von England getragen wird." In der f Besprechung mit einer Sondergesandtjchast Amerikas hat > Lloyd George weiter seinem Herzen Lust gemacht und ,,un- ^ angenehme" Fragen an Wilson gerichtet, die durchblicken! lassen, wie gefährlich die militärische Lage sei. Wann kommt die erste Million amerikanisci-er Mannschaften? Plan müsse dies wissen, denn die Frage der Streilkräste an bew Fronten sei sehr dripalich. Aber auch wfn der rechtzeitigen Fertigstellung neuen Schiffsraums durch Amerika hänge vieles ad. Warum ließ Lloyd George diesen simplen Tatbestand burcl’ das Reuter-Bureau veröffentlichen? Doch wohl kaum, um dem amerikanischen Admiral Benfon Gelegenheu zu ein paar schönen Phrasen zu geben, sondern um Wilson den Ernst der Lage vorzuhalten! Ein weiteres Merkmal dafür, daß die Augenbrauen dckr englisch«: Kriegspoiitik sich finster zusamnrenziehen, liegt darin, daß im englischen Par- lament für die Errichtung eines Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten Propaganda geniachl lvird. Ob min etwas Derartiges zustande kommt oder nicht — so viel steht fest, daß die Unfehlbarkeit des Diktators Lloyd George bedenklich unterhöhlt ist. Die lieberlegenheit in der politischen Strategie, deren Lloyd George sich rühmte, hat ihn in Rußland im ©:id)e gelassen, und noch so viele „;noralisck>e" Stimmzettel ans exotischen Länder?'., die er zu Frcnndsctzaslen überzeugt hat, wiegen das nicht auf Rußland steht bereits mit einen; Fuße außerhalb des Kreises der Entente. Amerika kündigt ihm offen drohend die Zufuhren aus. ES lvird immer wahrschein" lickler, daß die Bolsrlieunki in der Beherrschung der Lage sich durchsetzen werden. Solange indessen starke Gegen- bervegungen sich gegen ihre „Regierung" geltend machen, wird man ihren Auftrag, mit dein deutschen Generalstab in Verhandlungen wegeil eines Waffenstillstandes* einzutreten, in seiner Wirkung und Beden Mn g nicht überschätzen dürfen, hindenburg und Ludendvrsf iverden sich vor allem Klarheit darüber verschaffen wollen, wie es mit der der- gen Staatsgewalt in Petersburg und ihrer Dauerhaftigkeit beschaffen ist. Die Frage des Waffenstillstandes gehört ausschließlich in die militärische Zuständigkeit, denn es handelt sich dabei darum, wie ohne Gefahren unsere Kriegslage gebessert werden könne. Die unbedingte Notwendigkeit, einen Waffenstillstand herbeizusühren, scheint lediglich aus der Gegenseite vorzuliegen Es ist nock) nicht aufgeklärt, ob die gleiche Aufforderung der russiscl>en Regierung auch an die bisherigen Verbündeten Rußlands ergangen ist. ob diese ettoa bereits eine abschlägige Antwort erteilt haben, oder ob Lenin und seine Leute es überhaupt für fruchtlose Zeitverschvendung halten, sich nach London und Paris zu wenden. Der „Temps" l>at bekanntlich vor einiger Zeit erklärt, es werde den Verbündeten nicht einfallen, in einer „Räuberhöhle" den Frieden abzuschließen, und Clemencean hat in seiner MgierunaSerklLrmrg das sieden sfreundliche Vorgeh«; der russischen Radikalisterr nicht gerade ermuntert. Die in Italien neu enviesene militärische Ueberlegenheit der Mittelmäcktte wird den Friedensdrang der Russen erheblich verstärkt haben. Wenn England und Frankreich in ihrer Unverlöhnlichkeit Verharren, so kann es mir im Interesse Rllßlmrds liegen, wenn das gewaltsame Ende beschleunigt wird. Da eine russische Offensive gegen Deutschland unmöglich ist, wäre es wohl denkbar, daß,den Russen ein schrrelleres Hinabrutschen ihrer bisherigen Freunde auf der schiefen Ebene gar nicht unwillkommen ist. Der mißglückte Durchbruchsversuch der EnglLiwer südwestlich von Cambrai lvar nur ein neuer Beiveis dafür, daß Dentsä>land stark genug war, die wuchtiger; Bernichtuntzsstöhe gegen Italien z»; mrternehmen. ohne Schädigungen, an den übrigen Fronten befürchten zu müsse;;. Setzen wir dem von Elemenceau proklamierten national«, Verzweiflungskcrmpf Frankreichs den unbeugsamen deutschen Siegeswillen entgegen! Wir kennen unsere straft und rverdeu s;e gebrcruchkm, hat neulich, Hinüenburg erklärt. Jeder einzelne der Enten tvStaateu befindet sich dagegen ln einer eleirden Mhängigkeit. Es war sehr zeit- gemaß, daß Deutschland zielbcivußl in diesen Tagen auch zu einer Erweiterung des deutsclien Seesperrgebietes geschritten ist. Daö Ergebnis des U-Boot-Krieges im Oktober (674 000 To. versenkt) ist annähernd das gleiche wie im September (672 000 Do.); da sich jetzt mrseren U-Booten neue Felder der Tätigkeit in den fkandinav;sck>en und dänischen Geivässern, ferner ;rm die Azoren, die Stützpunkte des feindlichen atlantisckien Seeverkehrs, nnb «rduch um das venizelistische Griechenland aufgetan haben, so norden wir vielleicht bald d'^ lvahre Leid«mSmiene Englands er- n: - bi he hi allerlei brcrmairbasierenben Ge bürden versteckt hat. Gießen, den 24. November 1917. ** Auszeichnung. Mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse wurde Karl Gerhard von lster anSgezeichnet. W il d- Be r ka u s. Um eine bessere Verteilung der der Stadt Gießen $ncr Versügimg steheiwen WÜdmerigen durb,ühren zu 'können, sind evre 'A^.zal>l Bervedmulmu; erlasse,; lvvrdan, dia im Ak^ngent'.-il der häutigenIkummer em-imll)«; lock. ** U n i v e r s i l ä rs go t tc s di c n ü. Der uiüverfi älsgaltrs- diensh am nwrgigen Som;tag bl der Reuen Alula beginnt p ü n k t - l i ch im? 1 l;/(ß Uln. ** S ta dt t he a te r. Nachdem Herr Klöpser von den Folgen seines Unfalls wicderbergeslcllt ist, kann dve „ttraussüln'ung" be* Schauspieles „Das Recht aus die Frau" vm, Harry Pohl- mann nunmehr auf DomunsLag den 29. November sestgcsetzl worden. Tie Vorstellung si;wet als 9. Freitags-Abonnementsvorstellung statt: da aus dü' freien Abende des Franksnrter Gastes Rücksicht genonnuen werden mußte, ,rmrde statt des Freitags für diesen Fall auS;;alM«veise der Tonnersvag als SMltag genommen. Auch den Tiensvag-Abmmentcu soll die nttevessantc Neuheit geboten, verden. ** Ueber die M' a zz o s b e ste l l u n g siehe die Bekannt- machiung dek israel Fdeligro-nAgenurinde im heutigen ** N achen t r i chtun g der ReichSslem pcla l> g a b e zu ausländischen Wertpapieren llm die vollständige Ann;?l)uug der m drutschm; Besitz beföipliche;; ausländischen Wertpapiere bei der ReiichÄmrök ackhl durch die Furcht zu !x?en>trächtigen, in Stempekstoase g-eiuvmute,; zu werde.;, haben sich die Regierungen aller deulfch>en Bu;vdes>stt«rdan enksch'osson., die etwa wegen unter- kassencr Cntrichtmrg der NeicchsstktNl'Lial'gal'e kür ausländisch;' Wertpapiere verwi,Den Sevafa; in s ow e i t nicht feÜGä;>etzen oder zum Vollzüge zu bringar. als W-rlPapiere der Reichsbank mit dem Vermeök „mcverst-ku^r'tt" angemeldet werd«; irrrd die geschirldetr Abgabe nmüeutrickstet wird ?d^s „mrverstei-ert" enthält nur die Verletz»,^ edvr Färmdochchrist.. brem nachtr-gs^b ErsrLÄmg gwüi* UiuftfeiMW*U «cti im Geic'ige Ww. Hierüber wird deslxrtb hin,uvi 7 gee!»en n*rr«, Dü' Nu,t»-nrrilchttmg der Ab- ,ral>e mag desl-alb vielfach uuterbliobO; sor,;. ,oeü enve bewnt^ve Auffvrdenkng zur Borlaige der Paniere zwecks nrnksträglickr-cr Stem- pelentrichttrng erwarttä wurde. Terarnge Eprzelcruffordernnge,; sind aber ni jetziger Zeit urttumÄch GZ ist viel mehr' Sache ;edes Eigentümers mrgestenwckter MLÄandttcher 'PiUMere. tzrefa einer zur Al'- stenwSsorg zu-LÄidrgeu StauerskÄtte zur Nachprrj^n^rung curzn- ,m4den vnb Xn>nräut K^riserstvaF' st, Brennen. StempelVZntvr m H?.mb,rrg uni» das Hmcv>tM»llg,nt in Straß- buvg i E ,md. l«veit eS svh um die WDtvrb^vrLiie-ltrichttu^ für iu;Sländisck>e Gemifnichwre l»:idelt. rrur die germTmten Amtsstellen in Berlin Frankstrrt a. M.. Dresden. MaTnrkeim. Hamburg ,rnd Stratzburg i E. fTie Rmchentrichttn«; der Abwbe liegt im eigenen Iiltereste Erge^rttbm'rs. da sie eme roesenckiche Be» dingnng für die Strassr-eiVü me*reu llnrerEgssung der rechtzeitigen M»Mlw,mkrichttmg ist die Nachmtck h-umg der Abgabe ?mter- läßt. schmcht in G"strbr d-w Strafvor'svlinrrg aus $ 11 des Reichi- üenn'elgNetzes. N»lckze G«!ldstr-'.fen m H5l« des sü'Mrutzz,nen.zig° mchn ^zetmges der' .hörte r/txitn&i Abgabe, mindeste'is aber 20 Mai'k für iedes Muä^pier arthcoM — Die NnckKittrichtung der Adgabe hat nickst unlx'dingt dve Wcfdrü-ckimg des Reick»-?stempeis auf die Misländi^ckien Wiertvaviere z»;r Fvl-w. vielmehr kam, ans Gnmd de, BcckcomtmachlMig d's 'lkeick,Äwrzlers v>o'.n 3t>. Mai 1917 ^entrofW für das De,ck'ch' Reich. S. 129) Yrxit der.Absteinkutlung der Wertpapiere ab-.ieselstv, urrd über die ?lhaas<;n,trickst,mg eine Bescheinigung erteilt luerden. üstern di^ ry der AunwLdung lznv ^Lachnttckchtt^rg der ?l7>gabe be,rn1vach wird ** S ckwa r)-W ei h - T hca ter, SslterSweg 81. ,.Das gckheimnisvvtle Telepbou" petiteft snh der fstchintere'sante 5a Ai ge Ted'ktivfilm von Harry Biel, der von Samstag ab dis einsck>l'eß- lick DienStzag zur Ausführung gelangt. Außerdem irstrd das Lustspiel „Ter kleine Professor" vorm'kührt. Siehe Anzeige. LanbkrrtS Gießen. ** Queckborrst 23. Nov. Dem Fmanzanttsgehklfen Ludwig Herzberger, früher in einem Ins -Rgt. im Osten, wurde am 27. Oktober das Eiserne II. Klaffe nachträglich verliehen. ** Steilt derg, 24. dloo. Dem Unlervsfi.äer Jakob Schneider in einem Jns.-Regt. tvurde das Kriegsel/ret^eichen in Eisen verlrelnur ** W i e s e ck, 23. Nvv. Füfflicr G>mund Roth, Inhaber des Eisernen Kreuzes, wurde zum Gefreiten befördert und echü'lt die .Hessische Tapserkeitsnrcdaistle. Kreis Düdinaen. O Dad Salzhausen. 24. Nov. Das Hessisch Kriegs- ehrenzeichen, früher das Eiserne Kreuz, erlstelt der Kanonier Friedrich Genncda ch«— Odcr-Widde rshei m. D»rs Eiserne Kreuz erhielt der Musketier Friedrich Wa s se n s ch m i d t. die Hessische TapferVeitsmet»aille der Fahrer Ludlvig Pfeffer. — Nidda. Tie Hessisch Tapferkeitsmedaille erhielt der Ulan Heinrich Swotter. — Ober-Mockstadt. FürS Baierland starb der Hornist R o o L 4t Berstadt, 24. Nov. Den Heldentod stcrickl der Lehrer Wilhelm Acker, Unteroffizier und Offiziers-Aspirant. Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Heffisclxm TapferkeitsmrdaiUe. -ch- Kohden, 24. Nvv. Das Eiserne Krvuz. frilher dir Hessisch TapfeckveitsmedaAe. erhielt der Umevoffizi.er Hur» Lenz.— Blofeld. Die Hessische DapsestüütSmedaiUe erhielt der Musketier Ludwig Uhl. e. Kreis Büdingen, 23. Nov. Die Hessisch Tapfcrkeits- medaiUe erhielt Adam Wilhelm Reichert in Himbach. — Der Hornist Adolf R o o s von Ober-M ockstadt saiw im Wter von 23 Jalircn gemeinsam mtt seinem Hauptmann den Tod auf dem Felde der Ehre. — Der Landfturmmann Peter Wagner von Rinderbügen nmrde mit dem Eisernen j-reuz 3. Kl. ausgezeichnet. — In Bleichenbach erhielt Wilhelm Kraus Mm Kricgsehrenzeicher; das Eiserne .^vreuz 2. — Dem Musketier Jakobi von R o h r b a ch rm;rde das Eiserne Kreuz 2. Kl. verliehen. KrriS Lauterbach. z. Greven ha in, 24 3dov. Den HeldenLod strrv «tf dem Felde der Ehre der Ers.-Rekc. Emü Schäfer. KrciS Schotten. ü- Schotten, 24. 9dov. Das Eiserne Kranz erhistlda; der Scrfvldat Heidenreich »old der M-s'öetier Karl Hasen- auer. — Eichels dvr s. Fürs Bntt'rland starb der MuSVktier Karl. Böhl. — Kölzenhain. Noch 2b nw>»tlicher trern-r Pssichterfüllung strrb der SckKtze Otto Kraft, Inhaber der Hessischen DapferVcitsnnDaiUe. — Feldkrü ungeni «; Niorsteiner Soldaten an die Frvnt. Kreis Wetzlar. ra. Aus dem Kreise Wetzlar. 24. Nov. Ueber einen Monat standen die Stationen des Kreises Wetzlar im Zeichn der Abfertigung des gewaltigen Kartoffelsegens. Tausende von Zentnern Umrbcn teils als Stückgut, teils in Wäggonladungen zum Versand aebr« rbl na. Reiskirchen sKr. Wetzlar), 24. Nov. Leutnant d. R. H. Rau sSeminarist) von hier erhielt das Eiserne Kreuz. m. Ulm, 24. Nov. Gefreiter Wilhelm Born erhielt daS Eiserne Kray. Hessen-Nassau. ra. Biedenkopf, 83. Toot. Mit dem Verdienstkreuz für Krwgshilfe nmrden ausgezeichnet: Hauptlehrer Höhn-Rvdheim, Haupttchrcr Berg Wasiau, Hauptlehrer Müller - Görmcrn TMd Lehrer W i c g a n o -Dautphe. va. Brau dach, 23. Nov. DaS v er storbar« Frärckein Keller hat dem Krankenhaujc 4500 Mark und den Armen 1000 Aiark vermacht. ra Herborn. 23. Nov. Laut einer Anordmmg des Kreis- ausschuffes ist der allgemeine Ladenschluß zur Ersparung von Brennstoffen und Lichr cruf 5 Uhr nachmittags, an Samstagen ie Ekerscherl.«, und entnahrncn dort Messer. Haorschnechemasckrirvn, Bestecke u dergl. Man hm von ihnen noch keim' Spur entdeckt. \ ra. Rvdheim a. Bieber, 23. Nvv. Selbst die stechlustigen Bienen sckvinen vor Tiebr'shindeil nicht mehr sicher zu sein. Hier wurde in einer der letzten Nächte ein Birmorvolk im neuen dllbertt-, strnk gestohlen. Jedenfalls ist der freche Diebstahl von einem Bienen, kcnner ausgcfühn worden. Gericht»saal. I. Darm stadt, 23 Nov. Wegen fa h r l assi ge r D ra nd^> st i f t u n g nmvde eine Frau von hier zu 80 Mark Geldstrafe ver> urteilt Sie lxrtte Asch.e in einer Hokzki ste cu;f den Speicher gestellt. Zinn Gl lick wurde der Brand, der infolgedessen im Dach- öcIhüT mrsbrach. ivoch rechtzeitig infolge RauckLulwiMung cZttdeckt. — I,; drei Fällen wurde;; Personen wegen Fälschung der Lebensmittal aus weise mit Gefängnis von 1—3 Wochen bestraft. kirchliche Nachrichten ck.' >> ».-gctttöe Sonntag 25. Nov. Toten-Sonntag. Koll. f. d. Nat.-Stiftg. f. d. Hiuterbl. d. im Kriege Gef. Gottesdieirft. Iln der S l a d t k i r che. Vor;;;. 9y*: Pfr. Afa.hr: il: Kircherk. f. d Matth-0^em. Pfr. Mahr: abds. 5: Pfr. Schimrbe. — In der Johannes kirche. Vorm. OV 2 : Pfr. Bcckrtolslxinwr; 11: Kinderk. f. h Luk.-Gem. Pfr. Beck- tolsl?eimer: abds. 5: Pfr. ?lusfeld. Mittwoch 28. Nov., abds. 8 : .st^riegsbetstuude. Pfr. Bechtolsheimer. — In der Kapelle des a l t c n Frit'dlVfs. Nachm. 2: Pfr. Scimmve. —In der Kapelle des n e u en Friedhofs. Nachm. 3: Pfr.-Ass. Liz. Reuning. — Kirchberg. 10: Uneins. Trai;erf. f. uns. Gefallenen: Koll. f. d. Natt-Stift. 2 Feier d. hl. ^lbendm. s. Tautzringen. — Lollar. 1»/,: Koll. f. d Natt-Süll. — Mainzlar. Äbds. 8: Kriegsbetst. llatho!ische Gemeinde. SainLskag 24. Nov., nachm. 5 u. abds. 8 : Gel. z. btt Beichitß Sonntag 25. Nov., vörm. 6 V 2 : Gel. z. hl. Beicht: 7: Hl. Messe: 8 : Ausbeil. d. hl. Komm.: 9: H^>ckmnt m.Pred.: 11: Hl. Mesfa m. Pred.: ;uüchm. 4: Iüngl.-Kmigr.; 5»/.: Ehriftenl., darauf And Dienstag u. Freitag, abdtt 8 : Ikrie^bittond. — Diaspvra-b>otteSd am 25. 9fav.: Grütcherg 9Vr, Hungen 9^/». permikchres. F. N. Gewinnung von Nutz öl. Bei d>er gogeirwartigen Knnppheit an Speiseöl I*n num einen trefffidm Ersatz gehuinden cn der Bereitung von Nutzöl. Tie beste Benoendung der Wulmisst ist diejenige AU Speiseöl. Walnutzöl bei'itzt einen vorzüglichen (Geschmack, ist sehr sparsam im Verbrauch nick, von jalTveKuigcr .Haltbarkeit. ssrn Rl>einaau ist Nntzö! nichts Seltenes, in früheren fahren kannte man sölch.'S öfters tei den Winzern touft'tL Bor mehreren Jahren floftete ein Likn 2 .'i Dterk, ipeW>rr Preis sich jeborf) in der Kriegszeit stark gesteigert l>ar. Die Behandlung der Nüsse ftir die Oelbereilung ist folgende: Nach der Ernte wird die irutzere, grüne Schr-le entsernt und die Nüsse merken auf einem luftigen Speicher in dümnn Lage zum Trocknen ausgebreitet (im RHeingau hat man besonder-e ^tntzspeickM, deren Böden ans Latten mit 1 Zentimeter LnftOvischTnranm liergesdeilr sind). Sind die Nüsse gut trocken, was nach 6—8 Wvchen der Fall ist, so werden, sie gekernt, in luftigen Sacken rvochnals nachgetrocknet und dann, dem Oelmüller zum Oelschlaaon ,gebrticht. Atus einem Zentner frischer Nüsse erhält man dnrchschktttlich 66 Pfund tve-ckene Kerne und diese letzteren liefern 6*/.>, Liter Oet. Tie Nntzkuchm sind ein wertvolles Viehiutter. TaS Nutzöl wird in groben Krügen oder groben Zlajchm lose veNorkt stellend anfb^vahvt: jedem GeRtz werden eungr Korner Salz zugegeben. Nachdem sich das Oel geklärt hat, wird es auf Flajchrn abgefüllt, die ebenfalls lose verkorkt stellend aufbewahrt wevlxm.. Auch in diesen: J-aboe, wo die Nutzernte eine so reich war, dürfte die Benoeadarng derselben Mv Bereitung von Nutzöl in erster Linie geboten sein. * Ter höchste militärische Orden Pour l e ms rite ist im jetzigen Kriege mehr als 250mal bisher verliehen worden, und zwar ist der Kapitönleutnant Robert Morabt der 230. Ritter gewesen. Seit der Umwandlnng des Ordens durch Friedrich den Gcotzen ist der Orden 4384mal verliehen worden. K'önig Friedrich II. verlieh ihn 322mal tmd Friedrich.Wilhelm II. zeichnete 095 Personen damit aus. Von seinem Nachfolger Friedrich Wil- ltclm III. wurden nicht weniger als 2154 Kreuze verliehen. Unter- Friedrich Wilhelm IV. trat eine beschrcrnktei'e Verleihung ein, indem die Kriegsklasse nur 39mal verliehen worden ist. 306mal verlieh sic König Wilhelm und spätere Kaiser, während in der nur kurzen Regckrungszeit Kaiser Friedrichs III. keine Verleihung statt- fand. Vor dem jetzigen Kriege erwarben sich nutzer Kaiser Wilhelm siebzehn Truppeniillirer den Orden, und auch das Kanonenboot hat diese hohe Auszeichnung erhalten. Untidsrir. s rsaoken irMzh bevorzutf.Ji E ^=^ u ' 9 iB Apotheken Amtlicher leil Bekanntmachung Nr. L. 115/11.17. K. R. A., betretend Arrsncihmebewrlligimg zu öer Bekanntmachung Nr. L. 800/4. 1?. K. R. A.« betreffend Beschlagnahme, Behandlung, Verwendung und Meldepflicht von rohen Kanin-, Hasen- und Katzenfellen und aus ihnen her- gestelltem Leder vom l. Zum vom 24. November 1911. Auf Grund des ß 10 der Bekanntmachung Nr. L. 800/4 17. K. R. A., betreffend Beschlagnahme, Behandlung, Verwendung und Meldepflicht von rohen Kanin-, .Vasen- und Katzenfellen und aus ihnen hergesteQtem Leder vom I.Funi 1917, sind von der KriegS-Rohstofs-Wteilung des Kö in glich Prentzischen Kriegsmirrv. sterinms folgende Ausnahmen bewilligt worden: I. ' Trotz der Beschlagnahme ist bie Verankerung und Ablieferung der beschlagnahmten Felle, sofern die Bestimmungen der §§ i> und 6 der DekanntmaüMtg imiegebatien werden, von dem Besitzer des Tieres, auch wem: er nicht Mitglied eines Kaninchew- zuchtvereins ist, an die Vereinssammelstello eines Kaninchen- zuShlvcreins seines Wohnortes erlaubt. II. Die im 8-1 Ziffer annd b der Bekanntmachung zur Ablieferung der Felle vorgeschriebene Frist von 3 Wochen wird ans 6 Wochen festgesetzt. Frankfurt a. M., beit 24. November 1917. Der stellv. Kommandierende General: Riedel, Generalleutnant. Betr: Ausnahmebetvilligung M der Bekannttnackarng Nr. k. 800/4, 17 K. R. A., betvesseud Beschlagnainne,- Behandlung, Benvendung und Vtelbepslrcht von rohen ü'anin-, Vasen- imd Kapensellmr mrd aus ihareu Hergestelltom Leder vom 1. Juni 1917. An den Oberbürgermeister zu Gietzen. Grvtzh. Polizeiamt Gietzen und die Grofch. Nüraermeistireien der Landgemein, den des Kneifes. Indem wir auf dorstech-moe Bekanntmachung des tzettvertreierv den Generalkommandos von heute verweisen, beauftragen wir Sie, von dem Inhalt derselben den Interessenten alsbald Kenntnis -u geben unt> die Bekanntmachnng in Ihrem Amtszimmer -ur et^ waigen Einsicht offen zu legen. Gie tze n , den 24. November 1917., (yrouv-rz». uw, > > "imt Gietzen.. l)r. U sing er. I rpirroilll W! 85 en 8 cb 3 ft? ich!rIlM 8 e!ierprobtespräpstrZI,um 8 cb Wllcben,Lrscböpflen, ^Fß^ZsHAOeberardeiteLen unä Vlutarmeu neue Kräfte und neues Leben -zu bringen. Iu Tausenders von FanaiSsen ein SiochgescbätsieB Hausmiitci» Ueberall erhältlich, auch in Tabletten form bequem auf Reisen. 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M., vormittags pünktlich 11 Udr. im Hotel Fürstcnbof über: „Die Organisation der ZraurnarbeitimArieg" tonnen die Mitglieder der Gietzener Fra»kenveretne gegen Borzetg -ng der MitaUedskarte, soweit der Platz reicht, Eintrittskarten erhalten. Die Abgabe der Karten erfolgt unentgeltlich tn der (KeschäfiSitclle dcS HausfranenvereiuS am Blontag den 26. d. Dl., vormittags von 10—12 Nhr und nachmittags von 8—5 Uhr. 8ötzw Der Vorstand. Gewion-Aasxtig «er 10. Preusslscb-Säddecrtsc&efl (236. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterte ». Klasse. 1 *. Ziehungslag. 8*. Neremher Aaf )ed« g***o**n® Nainwer fliad mtl gleich hohe (ie- «rlaae ffeUllea, aud euer Jt einer aef die l/oee gleicher Svniuer la den beiden Ahtellunjen 1 aed U (Ohne Gewähr.) (Nachdruck rerholen.) Ix» der Vannhtairsjlehung wurden Gewteae üb«f 2<0 Mark gezo^ea. 2 Gewinne tu 15000 M 2484 4 Gewinne tu 10000 M 33704 1274S6 IC Gewinne tu 5000 M 42733 62205 110181 178697 233874 82 Gewinne zu 3000 W 1777 6483 0273 10924 11283 11628 10974 17968 24875 34814 3938« 42860 47306 60133 60286 61733 60778 62127 82964 94633 100313 110681 117798 123661 136148 135446 149213 163020 166690 158900 161264 10G4?0 171868 192588 193004 196258 313333 223985 234965 230493 233483 164 Gewinne zu 1000 M 3141 11494 13317 16700 21080 2863« 32063 33790 23940 34000 34343 38000 38389 30432 39881 40066 42900 61792 82677 63604 68712 65747 66886 67570 Ö9203 745-6 76708 76303 81357 85513 86860 87640 06795 90353 94260 9-1318 993511 100109 103822 104196 104728 105670 106811 111327 1,11889 J12079 112643 113108 114300 127590 184548 143151 144492 140707 161365 161550 1Ü0145 101493 185292 169766 1728C1 177731 177826 170774 180216 182583 180814 189426 193834 i90471 207850 207010 210636 214463 221907 324240 225015 192 Gewinne ru 600 M 1623 4400 6273 6333 8619 7624 10822 16003 15808 16964 18466 10052 22817 22969 20493 29068 31352 32091 34103 36379 36603 40330 41210 42440 46713 46968 47169 49110 49247 60807 61800 61941 63716 67409 «0300 66400 69032 74948 77758 81269 854"4 87033 87jj?j 88400 92938 04819 94063 97491 6-928 986^3 106520 108110 111364 118152 118276 123000 123070 I23o40 128085 12Ö23L 120468 130528 133466 130450 135821. 150351 151343 163089 160 45 1624 7 0 16^589 160.160 171053 173769 185490 186803 188245 188444 160252 192366 194709 189858 203886 20916g 216418 216804 220197 220830 ■>31480 225278 228180 228632 228907 230027 230347 In der Nachnjittfljrsziehung wurden Gewinn« i.ber 240 Mark gerogen. 3 Gewinne tu 18000 M 72447 8 Gewinne zu 6000 M 23839 83837 101131 232370 90 Gewinne cn 3000 M 4397 6028 7264 7844 10330 10911 13858 18428 10071 2S322 27034 28000 34194 41038 70780 73354 83782 1*9891 115206 12003« 124787 127061 331.472 138606 146947 147870 .148007 160836 162854 163468 163938 183064 171304 181400 102367 194609 202033 2 6954 201720 210262 2.139.76 217747 290005 227363 232093 142 Gewinne tu 1000 M 2181 4312 4760 7763 8333 12906 10832 6120 16042 18490 30809 31858 32258 «8071 47076 58800 86337 CkStO 71508 74081 78410 79031 80257 83360 83468 37166 02122 04394 llJr ' 1 ' 3 "7061 1184Cl 124550 127724 JJ22* 2 ; 134311 1379-3 140826 14T45Ö 148436 JHI 14 153925 164475 156901 158569 16 485 JJJtJ® 183460 168172 160633 171606 173266 180827 167343 203028 209153 212034 233856 “ 17279 222903 233661 224921. 226545 228712 , lb2 500 M 539 26J5 3353 6110 «235 1289 I 18077 23 1 07 23323 24^24 23087 29890 31372 ?® 1J1 39409 89358 407? 1 416 7 5 43194 43462 408 ' 2 48989 61860 64573 67121 68760 01457 09241 70409 70429 1H24 72523 72593 7cl05 78290 78874 ??Si. . 86430 30634 93809 96543 l"646d 109824 JJS2?- ii 0899 116750 "’075 116862 115240 122891 i 3 " 13 124513 128015 137817 140Q54 43428 142807 1467,0 ,4628, 14694V 160669 103713 1057'.;} 168127 1T3643 174725 176900 iÄJi'Jj l8 i 0?8 156505 106773 190567 120973 Ä 68 3C2420 204126 209224 216669 21767» M09W 23S1W 2a3M7 226563 227071 237188 8M3Äi An einem der 1 nächsten Tage hält „Oie Lieblingsfrau dos iii m s mit grossem Orchester ihren Einzug in ©iessen. 8508» w w&wb» nmmjr Photographien^^« *—. w// Ausnahme-Tage ^ f ür WeiSinadrten Ea erhält jeder, der sich. bei uns von heute bis 20. Oezeuaber aufnehmen lässt »ZK eine Vergrösserung |IZut m (©losch! Karton! vollständig umsonst! (einschl.) Karton) 12 Postkarten von Ji 1.90 an 12 Visit (matt) Jl 4 — Bei mehr. Personen I kleine Preisernöhuns Ä Sek. Siraass Babihefatr. 44. Eabahotetr, 64. Gleiche€!eRch&r(e In vielen Mttdten tÄUd und Mittel- dentitfhlandn. YßT~ Vergrri!»sernnsrcn "®ll nach jedem Bilde. 12 Visit (Glanz) für Kinder Jl 2.50 12 Kabinett, MI Ji 8 .- Andere Formate entsprechend billig. •on'u »g» »on 1 (j Lli tosth. an «e . s— Grosser Steinweg 15 ■ -■ Pelze u. Muffe werde« mod. umgearbeitet. Oeffentliche Deijamnilung Mittwoch, 28. November, abends 8‘/ 4 lil)t irn großen Saal des Hotels Fürsten Hof Reichstagsabgeordneter Dr. WtMet spricht über „Frieds und Freiheit". f Ncv Vorstand öcr LorticyriitlseL-esr VoLksparteL. 84930 Todes-Anzeige. OoBtern entschlief sanft nach längerem Leiden unsere liebe Tochter und Schwester Luise Schnabel im 91. Lebensjahre. Wieseck, 24* Nov. 1917. In tiefer Trauer: Ludwig Schnabel Karoline Schnabel Lnniwip; Schnabel, Neuyork Otto Erb, z. Z. im Felde. Die Beerdigung findet Montag den 26. November, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehaus, Alicestr. 35, statt. 8692 Todes-Anzeige. Gestern abend 7 Uhr entschlief nach kurzem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmuttor Luise Schreiner geh. ilohrbach im Älter von 68 Jahren. Um stille Teilnahme bittet Familie Wilhelm Schreiner Familie Wilhelm Döpp Familie Ludwig Schreiner. Alten-Buseck, den 24. November 1917. Die Beerdigung findet Montag den 26. November, nachmittags 2 Uhr, statt. 07864 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Gattin, unserer guten Mutter Frau Anna Dahmer sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen: Georg Dahmer u. Kinder. Oießen, 24. November 1917. [8544 Für die vielen wohltuenden Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Tode unserer lieben Heim- Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen Ludwig Baiser V. sagen auf diesem Wege innigsten Dank die tieftrauernden Hinterbliebenen: Marg. Baiser Balth. Baiser und Familie Wilh. Baiser und Familie Rödgen, Annerod, den 23. November 1917. $533 <0im > -r Jfr Vf iSiII-LbMs zülüusten in? Bayerisch ItlEGEHSHFTBiy i ^lOO: 4 . 082. 1117 g 6700 Bargeld-Gew. Mk.: fflfi Erster Haupttreffer Mk.. 2000 ’ElosedS .. 11 Lose M. U.|0 ^ H 10 Porto und Liste Mk. w extra H bei der QeneraURßentur % Hclnpicli L Hügo Marx/- IMen I Ferner bei: 1 B Rieh. Baebasker, » Kpl. pr. Lotterie-Einn., ■ Neuen Baue 11, Joh. Faier, Zig.- iLPapierh.. Fritz FIS mm, I,. «Po*!, Zig.u. Schreib w., Bahnhof strslie 33. 8üt die Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns beirofsenen Verluste durch Heimgang unserer lieben Mutter, der Tanksastung. Beweise herzlicher T> rofscnen Verluste dur' n Mutter, der gnm Therese Ursel Mm seb. Ringel sagen wir innigsten Dank 07347 die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Heinrich Lolr und Iran Sophie geb. Israel. j^jach IhrorWahl au9 u.iliustr.Geschenklisle, w*nn Sic unsere luO »diesen Künstler- u. Qeicpenhclb- Posi karten i nkreme vc/kauitn. Senilen Sie uns 1 lhreAdr«i«e. Sie erh .it sefort dl« Karten. Nach Vcrkaui I schicken SU uns M 10.50 u, dar aut lenden wir ihnen die l prachtvolle Rennnloirakr nebst Kette u M \° ?; i? ^ Uhr 3 Jahre reelle Garantie.) Tär'irh viele Dankschreiben. Besteller muss seinen Barel an- Sehen. Ao Personen unter 16 Jahren liefern wir nicht WaUsr Sühmitli&Ca. ' »ir;iBÄ 3 D' 170 a Todes-Anzeige. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, dass mein lieber, guter Mann, unser treubesorgter Vater, mein guter Sohn, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Ludwig* Dern 111. nach kurzem Beiden am 22. November 1917 sanft entschlafen ist Grossen-Binden, den 23. November 1917, Die trauernden Hinterbliebenen: Maria Der? geb. Menges nebst zwei Kindern Christine Dern Ww-, Mutter ; Die Beerdigung findet statt: Sonntag den 25. November, nachmittags 3 l / i XJhr. 8557D ^ V;; Todes-Anzeige. Ruhe sanft, du treues Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. Am fie i L n F « n <*esland nach kaum 6monatig:er Pflichterfüllung unser unvergeßlicher lieber Sohn. Bruder, Schwager, Onkel und Neffe W Hermann Rinn Kanonier in einem Fuß- Artillerie-Regiment ini blühenden Alter von erst 19 Jahren, was wir Verwandten und Bekannten tiefbetrübt Heuchelhenn, Krofdorf. Essen, den 24 November 1917. In tiefem Schmerz: Georg Rfinn. Schneidermeister Familie Knrl Oe»rg Klan Familie Heinrich Rinn Familie Oti» Kinn Familie Lndwls Pfeiffer üarfarethe Rinn. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. v-v-■. '7.- <#■*: Statt besonderer Mitteilung. Heute starb in der medizinischen Klinik zu Giessen mein lieber Mann, unser guter Vater Herr Heinrich Erb Freih. v. Riedesel’scher Oberverwalter. In tiefer Trauer: Im Namen der Familie: Elise Erb geb. Will Stockhausen (Kreis Lauterbach), den 22. November 1917. (z. Z. Giessen, Lieber Strasse 23) Die Beerdigung findet Dienstag den 27. d. M., um y,4 Uhr, in Lieh von Butzbach er Strasse 6 aus statt. " 07337 Hü Du guter Sohn, lebst nun nicht mehr, Dein Platz In unserem Kreis ist leer. Du reichst uns nicht mehr deine Hand, Du starbst so früh in Feindesland. Wir konnten dich nicht sterben sehn. Und nicht an deiner Seite stehn. ßo leb denn wohl, du Du hast jetzt Frieden, Wie hast du dich in langen, bangen Stunde > Geechot nach den Lieben dein. Aber ach, wie gerne wären wir gekommen, - Aber ach.es konnte doch nicht sein. So schlaf denn wohl, du Geliebter, _ , _ Guter, Du braver Sohn und lieber Bruder, Sollst nie von uns vergessen sein, treues Herz, wir den Schmerz. Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die tieftraurige Nachricht daß unser lieber, braver, unvergeßlicher Sohn, unser treuer, hoffnungsvoller, guter Bruder, Schwager, Pate und Onkel Musketier Ludwig Wallbott Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse nach 29monatiger treuer Pflichterfüllung am 3. Oktober zum 4. Mal durch Granatsplitter schwer veiwundet worden und am 29. Oktober in einem Feldlazarett gestorb< n ist. Er hä.te heute ein blühendes Alter von 23 Jahren erreicht In tiefer Trauer: Georg Wallbott, z. Z. Im Felde Karo(|ne Wallbott Jakob Wallbott wind Frau C'irinilne tfeb. Burger Karl Wallbott and Familie Otto Wallbott Helurleb Knler, z. Z. Im Felde Marie Haas und Familie nebst allen Verwandten Steinberg, den 24. November 1917. Wiedersehen war »eine und unsere Hoffhung. r •-‘v'V -y?. ' vx " - - •' M. V ; Am 23. d. M., morgens 3 Uhr, entschlief sanft nach kurzem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Grossvater, Bruder, Schwiegervater u. Schwager, der Geschirrhändler . Philipp Wißner im 56. Lebensjahr. Im Namen der Hinterbliebenen Margarete Wißner geb. Henß. Beuern, den 23. November 1917. »wo Die Beerdigung findet Montag den 26. November statt. - ü-i :• ->*■f ff ‘ Danksagung. Fffr die überaus herzliche Teilnahme bei dem Heimgange unseres teuren Entsohlafenen Bürgermeister i. P. L. Schaum sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Insbesondere Herrn Pfarrer Heidemüller für die trostreichen Worte am Grabe, dem Orts- und Kirchenvorstand, dem Vorstand der Kleinkinderschule, der Beiarkssparkasse Giessen und dem Gesangverein „Eintracht“ für die Kranzniederlegungen an der Bahre des Heimgegangenen. Ferner für alle reichen Kranz- und Blumenspenden, wie der hiesigen Kranken- scoweeter für die treue Pflege. Die trauernden Hinterbliebenen. Klem-Linden, den 34. November 1917. 07346 Todes-Anzeige. Am 22. November, mittags 1 Uhr, entschlief sanft nach langem Leiden meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter und Schwester Anna Keßler geb. Hahn im 45. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Karl Keßler und Kinder nebst Verwandten. Steinbach, den 22. November 1917. 8541 Die Beerdigung findet Sonntag den 25. November, nachm. 3 Uhr, statt. '