Lr. 265 Sweltes Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Beilagen: „Giehener HamMenblStter" und „Ureisblatt für den Ureis Kietzen". Postscheckkonto: Hcankfnrt am Main ttr. U686. Vankverkehr: Gewerbebank Sietzrn. Blatt tt>Z. Jahrgang Gietzener Anzeiger Eeneral-Anzeiger für Gderhetzen aa&s Samstag. \\ November ;9tf ZwlÜmgsrunddruck und Verlag: Brühl'scheUnlveriuätS-Buch-u.Stündruckerek. R. Lange, Gießen. 5chrif1Ieitmig. Eeschästsstelle und Druckerei: Schulstraße?. Geschäf.Silelleu.Verlag: e*&61, Schrift leitung: 112. Anfchristfür Drahtnachrichten: AnzetgerGteßen. Ans» Stndt nnb €ms&. Gießen, den 10. November 1917. ** Anlag enko nze r t. Tie Gcnnisonka pelle spielt am Sonnig von 11 Va Uhr nn in. der Si'i da nlage. ** Oesfen tliche Bücher Halle. Im Oktober nurdeN 1968 Bände ansgelielni. Darwn kommen ans: En äh lende Literatur U77, Zeitschriften 149, In>iendschriften 191, Literaturgeschichte 18, Gedichte und Dramen 45, Länder-- und Völldriunde 49, Kultnr- lichte 21, Geschickte und Biograplüen 101, 'ftmstgeschichte Uh Mvissenschast und Technologie 80, Heer- und Seewesen 1.5, Haus- innd Laiü>,virtschast 12, Gesundheitsletzre 16. Religion und Philosophie 42» Steatswisseirschast 15, Fremdsprachliches 14 Bände. Nvch auswärts kamen 34 Baude. ** Erzeugung des Kriegsmaterials durch Eisen - und Stahlwerke. Durch die Bekanntmachung Nr. L. 452/10. 17. K. N. A., betreffend Erzeugung des Kriegsmaterials dirrcl'. Eisen- und Stahlwerke, ist den Eisen- und Stahlwerten zur Mich! gemacht, Aufträge. deren Ausführung von der Kriegs- Äohslvfs-Abteilung des Königlich Preußischer! Kciegsnünisteriums Berten oder -einer von dieser betz-eicheeten Stelle, als im kriegswirt- ßhaftlicheu Interesse notwendig gefordert wird, unverzüglich, auszu- sthren. Kann ein Wlerk den Auftrag nur aus führen unter Zurücksetzung anderer Aufträge auf Kriegsmaterial, so entscheL-et aus eine form Werk obliegende unverzügliche .Benachrichtigung die Kriegs- Nbhswss-Abteilimg oder eine von dieser bazeichnete Stelle über Reihenfolge der Ausführung der Aufträge. Ist ein Werk der Einsicht, daß betriebstechnische Hindernisse der Ausführung des Auftrages entgegensdehen. so'kmm es innerhalb einer Wache die Ent- sckieidnng bei' beim DeutsAMi Sbajhlbund in TlüsfÄdarf zu bildenden Ents-ck^eidungAkl-nnnission an rufen. Alles Nähere ergibt sick> Ms der Bekanntrncvchlng selbst, die in der heutigen Nummer unseres Mattes eingeseycm werden kamr. **■ % i c Handwerkerberatungsstelle des Ort s- gewcrbevereins wurde im Monat Oktober von 12 Personen in 14 Fällen in Anspruch mmommen. Die erteilten Aus- fstnste erstreckten sch aus folgende Gebiete: Kriegsversorgnug, sonstige militärische Angelegenheiten. 4, Angeh örigennnterstütznng 5, Wuerfrage« 5, Verschiedenes 4. Tie Zahl der durch die Hand- weckerberatin?gsstolle im -Monat Oktober angesertigten Schriftstücke betrug 15. ** Die Verwnndetenberatunqs stelle wurde im Monat Oktober von 40 Personen in 43 Fällen in Anspruch ge- WBimen. Beraten wurden in der Sprechfttmde 25, ,n den Lazaretten 8, -christlich 7. Von den erteilten Ansonsten betrafen: Arbn.croersichrung 24, Kricgspersorgung und sonstige militäri- s4e Angelegenheiten 7, Angehörigennnterstützung 4, Sonstiges 8. Men der ErteÄmrg von Rat und Auskmrft wunden durch die Perle auch im Monat Oktober die nvtwerrdigcn kostenlos angefertigt. ** Der Verband wirtschaftlicher Berernisun- Sriegsbeschädigter für das Deutsche Reich, Essen, schreibt uns: Vor kurzem brachten wir die Nachricht, der rkanzler habe verfügt. daß den im Staats- oder Kvnnnunal- drenst tätigen Kriegsbeschädigten, die gemäß § 36, des M.-B.-G. vvrgesckwiebe,ten Rentenabzüge unter 20 !mrd über 60 Prozent nicht vtestr gearackck werden sollten, die Renten vielmehr neben Dem Ern- imrrnm ungekürzt zu zalLen seien. Wie uns von zuständiger Seite kmlspeteilt worden ist. bestem sich dieser Erlaß nur auf die in Htacttsd^enstcn als Acheiter tätigen Ktticvöbeschädrgten. Da iw Härte des Nentenabzngs rür dir als Beamte bzw in der Eigen- schwt -als solche beschäftigten Kriegsbeschädigten sonnt weiter fort- gestellt, ist der Verband wiederum beim Reichskanzler, Bundesrat und Reichstag vorstellig geworden und hat um Beseitigung dieser ,großen .Härte für alle Betroffenen^ Arbeiter wie Beamte, gebeten. ** T i e Gründung der Deutschen Vaterlands- Partei, die für Oberhessen bereits geschehen war, ist nunmehr in ganz Hessen erfolgt. In einem Aufruf, der in diesem Blatte Mbgedrnckt ist, fordern angesehene Männer, deren Namen im »stentlichen Leben unseres Hessenlandes einen guten .Klang haben, Die Bevöllenmg zum Beitritt auf. Sie wenden sich au die Angehörigen aller Parteien und Konfessionen, die des inneren' vaders überdrüssig sind imd nach der Bekundung eines krast- vollen Volkswillens Verlangen haben. Sie sordern die Männer und Frauen auß sich der Deutschen Vaterlands pari ei anzuschließen in der Erkenntnis, daß vor dem Gebot der Stunde Parteien und Klassen znrückzutreten haben. Die Deutsche Vaterlandspartei erstrebt, daß bie ganze innere Front das Auge gegen den Feind itrib aus Deutschlands Zukunst richtet, die sich jetzt entscheidet: sie will dazu helfen, daß das feindliche Ausland aus dem deutschen Antlitz wieder den eisernen Willen der Entschlossenheit liest. Süe ist gewiß, daß, wie in den übrigen deutschen Bundesstaaten sich Angehörige aller Parteien ihr angeschlossen haben, auch in unserem Großherzogttrm Hessen, das seine deutschnationale Gesinnung in geschichtlicher Zeit des öfteren hervorragend erwiesen hat, eine machtvolle Bewegung diesen starken deutschen Volkswillen bekundet. Mcn derErtÄung vc wuvtetenbe^r. i:ngsstell< ÄfriftMcte (25) kosten m Reichs! _ ** Licht spiel Hans, Bahn Hofstraße 34. Nur Samstag, 'Sonntag und Mo'ntag wird der 2. Film der Kronen-Klasse „BolKnre" vorgeführt. Dieser Film schildert ntit außerordentlicher 'Reichhaltigkeit die Leiden !u.nd Fveuiden der Bohsnie. Für den Humor sorgt die so sehr beliebte humvristisiche Schallspielörin, lA.nna Aiüllev-Lrncl-e in ihrer neuesten. Fstnrposse in 2 Akten „Die linkische Anna'5 Stehe Anzeige. ** S ch warz - Wie i ß- Thea te r, SelterÄveg 81. Das Pro- granzm Von Sams^agi, 10s. Nk>v. bis cs.efchließiLch Dienstag, 14. Nov. bringt ein Spiouage-Drama ans unserer Zeit „Deutsches blnt". Außerdem steht nvb, das Lustspiel „Ivette heiratet/' aus dem Spiel plan. Siehe Anzeige. Lanutrcis Gießen. B. Gr o ß e n- B u s e ck, 9. Nov. Mar Ha c o b, welcher seit lKriegsbeginn im Felde steht und schm ans sämtlichen Knegs- schauplatzen kämpfte, ivnrve mit der Hessischen Tapserteitsm-edaillc ausgezeichnet. — Hei'irrich C o n st a n s erhielt das Eiserne Kreuz zweiter Klasse. Die Hessische Taps-erteitsmctzaille erhielt er schon srül)er. — Dem Schützen Heinrich Stephan, welck-er jetzt im Lazarett liegt, wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille und das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen. — Wilhelm Siegfried, Sohn des Karl Siegfried, nmpfoe zum Leutnant befördert. l_I Lang-Göns, 10. stöov. Gesr. W!. Dern erhielt das Ocsterreichsche Verdienstkreuz in Eisen sowie b;ie Hess. Tapferkeitsmedaille. Sein Bruder Karl Dern wurde zum Unterosstziew befördert. L! Lang-Göns, 10. Nov. Die in der heutigen Nummer dieses Blattes veröffentlichte Bilanz unserer Spar- und Leihkasse zeigt so recht, ioa)s bei umsichtiger und sich ihrer Verantwortung bewußter Leitung erzielt lverden kann. Nachdem im Jahre 1913 Th. V anbet, Bücherrevisor aus Gießen, durch energisches Eingreifen in die damalige Geschäftsführung unsere Klasse vor dem völligen Ziksammenbruch rettete und die Bilanz aus 1913 aus einer vollständig neuen Grimdlage ansbaute, konnten die Mitglieder nach der kl ebernah me des hieraus enthandenen Fehlbeträge-? uneber etwas freier au PA men. — Mer auch dann noch waren außerordentlich große,Schwierigkeiten zu überwinden. Das Fortbestehen der Kasse hing von einer zielsicheren, gewissenhaften Gesck)ästssichrung ab. Lehrer Merkel übernahm im August 1914 das oufcerft »ruhevolle Amt des Rechners zu einer Zeit, da niemand mehr an den Bestand der Stoffe glaubte. Die heutige Bilanz mit einem Reingewinn von annähernd 7000 Mk. ist das Ergebnis angestrengtester Arbeit und nie erlahmender Geduld, unterstützt dnrck» das Vertrauen aller Beteiligten. Neben reichlicher Zurückstellung für zweifelhafte LluSstände konnte die allgemeine Rücklage ans 5000 Mk. erhöht werden, und austcrdenl ist die besoirdere Rücklage mit 1000 Mk. belvertet. Die Ncitglieder- guthaben bzw. derer: Anteile erscheiuerl wieder in voller Höhe. Nicht uiierwähnt soll der ungemein grmstige Stand der Zinsenrückstände bleiben, die in früheren Jahren *u einer bedenklichem Höhe angewachsen waren. Es ist mit Sicherheit mixunehmen, daß, werm mal, fernerhin in gleich umsichtiger, das Wohl des Ganzen ins Auge fassender Weite gearbeitet wird, molrt tit absehbarer Zeit an weitere Erleichterungen den Mitgliedern gegenüber wird denken können, damit die ihn«n infolge der früheren Mißwirtschaft auferlegten Lasten weniger fühlbar werden. Kreis Büdingen. ^»-Eckartsh>ausen,9. Nov. Der von hier stammende See- stt, sodann aber die Masern noch sehr in unterem Torfe grassieren. WMzen Segen übrigens eine Gcmeind<^ sch,wester für ein Torf bedeuten kann, kamt man jetzt hier bei der errvähntm Estide^:te rrchit deicklich beolxrchtsn. Beti den in de^ meisten Bauern hänfen i harschenden, höchst primitiven hygienischen Verhältnissen und bei dein Mangel an Kenutttissen in Bezug auf die Belsaudlung eines Kranken kann eine erfalirene unv tück,tig-^ Sch.,wester, wie wir sie hier besitzen, unendlich viel Gutes stiften und erreichen. Kreis Schotten. . O Gedern, 8. Nov. Karwnier Hermann B o p p, Sohn des gl eickstalls im Felde stehenden Taglöhners Ein il Bvpp, wurde mit deni Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. Kreis Wetzlar. ra. K ö 1 s ch h a u s e n, 10. Nov.'Unser Lehrer Heinrich S ö h n- gen ist am 26 Oktober auf dem Felde der Ehre gefallen. ra. K l e i n -- R ech t e n b a ch. 10. Nov. Die hiesige Pflege- anstalt, welche jetzt auf ein 20jähriges Bestehen zurückblickt, hat z. Z. 65 Psloglstrge. HcsskN-Rassav. mr. Frankfurt a. M.. 10. Nov. In der letzten Sitzung des Lebensmittel am tes wurde mit<:eteilt, daß tragen Mangels an Zu-- führ lebenden Viehes, insbesondere wegen des fast ganzlichm Fehlens der Schweine nur noch alle vierzehn Tage Wurst an die Einwohnerschaft verteilt lverden kann Ms Ersatz gibt es gefrorares >vpan- ferkclfleisch. Uni dem Gänsewuck-er zu steiern, wurden HöchfLprerse für lebeirde und gesckstackstete Gäirse festgesetzt. = Frankfurt n. M., 10. Nov. Privatdozent xx. K. L o m me 1 erhielt einen Ruf als außerordentlicher Professor für illdogennauische Sprachwrssausclmst an die Universität Frmlkfurt Gerichrsicral. [} M arbu r g . 10. Nov. In der Nacht vom 11. zum 12. Okt. v. I. ging bekanntlich in dem benachbarten Bergstädtchen Amöne- lmrg das althistorisck>e Stistsgebäude, das als Pfarrer- und Arztivohmrng diente und in dem auch die dortige Lateinschule ihre Räume hatte, in Flammen auf. Ein gewaltiger Trümmerhaufen auf Bergeshöhe neben , der Kirche bezeichnet die Stelle, lvo es gestanden. Herrte beschäftigte sich das hiesige Landgericht in mehrstündiger Verhandllmg mit der Ursache des Brandes, der ans fahrlässige Aufbewahrung der Asche seitens des Arztes Dr. Gronau und seiner Haushälterin, der Frau Werner, zurückgeführt werden sollte. Die Verhandlung, in der der greise Dechant Kteah der Kaplan, der Bürgermeister, sowie sonstige Zeugen aus Amöue- bürg und Feuerivehrsachocrstänoige aus Marburg, Gietzen und Kassel vernommen wurden, endete mit der Freisprechung der beiden Angellachen. In der Urteilsbegründmrg wurde aus die vielen Möglichkeiten hingewiesen, durch welche das Feuer entstanden sein könne. Außerdem sei mich festgestellt, daß das Ascheloch, wc^ es als Mflüß für das SMwasser diente, stets feucht war. 5p-rip!an des Gietzener Stadttheaters. Sonntag, 11. Nov., nachm. 3^2.' Gew. Pr. (erm.). „Das. Wintermärchen". Mds. 7Vr: <^ew. Pr. (enn.). Neuheit! „Die Konich?t per Luftth Dienstag, 13., abds. 7Hz: Gew. Pr. (erm.), „Die Brcnck txm Messina". M ittwoch, 14., abds. 7'st: Smrder-vorst. f. ix kriegsbeschäst. Ärbeitersch. „Tie Bixrut von Messina". Freitag, 16., abdS. 7st.: Gero. Pr. (erm.). „Der Herr Stmatvr". Sams- tag, 17., abds. 8 (in Bad-Nst: „Tiefland". Montag, 12., abd. 7 1 / 2 : Volks-V.: „Medea". Dienstag, 13., abds. 7>^:^ „Hansel und Gretel". Mittwoch. 14., abds. 7: „Die Rose von Stambul". Donnerstag, 15., abds. 6sS: „Tannhäuser". Freitag, 16.: Geschlossen. Samstag, 17.^ abds. 7: „Frühlingslufttst Sonntag, 18.. nachm. 3V*: >,Die Fledermaus", Abds. 71/2: „Die toten Augen". Zchausplelhaur. Sonntag, 11. 3Lov., nachm. 3i/s: „üftfaten". Abds. 7V*: „Der Bforusttehs". Montag, 12., abds. 7^: ,,Wienertmren". Dienstag, 13., abs. 7*/*: Zum ersten Male. „Dyckerpotts Erben". Mittwoch, 14., abds. 71/2: „David". Donnerstag, lo., abds. 6V2: „Egnwnt". Freitag, 16., abds. 7y 2 : „IolMtnisfeuer". ^Samstag, 17., abds. 71/2: ^,Dyckerpvtts Erven". Sonntag, 18., norm. 11 Vst: Vortrag von Jul. ^Zab, Königsberg i. Pr.: „Expressionistisches Drama" Hierauf: „Rezitationen" (C. Ebert). Nachm. AV2: '„Das Enkelkind". Abds. 7 V2: „Dyckerpotts Erben". Giesjenev Ktadtthearev. Die Braut von Dtessina. Trauerspiel von Friedrich von Schiller. , Massiker-Vorstellung! Höchste Erleben heit, patriarck>ale Fürst- llchkeit und Größe drückt Äes eine Wort schon aus. Gibt es für 'uns Kulturmensaien deS 20. Iahrlylnderts etwas, das melw geistiges Gemeingut wurde, als der Massiker? Wohl kaum? In ihm fließen alle Regungen zusammen. Dem Pennäler ist der Klassiker ein Greuel, weil er ihn in der Sckplle lesen und Aufsätze mit ellenlangen .Dispositionen sck-rMen nmß, der Alldags-Arbeits- niensch geht ziemlich gleichgültig an ihin vorüber uird weiß nur, baß es min einmal zum guten Tvn gehört, ^Interesse zu l>aben vud Anerkennung zu zvllen. der Banause gesteht zwar innerlich, Mi der Klassiker ihn langlveilt, stellt aber doch seine Werke neben Dieyers Lexikon in den Bück-erschrank und besucht die Vorstellung, der verstehende Mensch bewundert, geht in den Sck>öirheiten des Aafbaus und der Schack-e auf, und der Enthusiast begeistert sich. Kurz, ein jeder hat seine ureigensten, verschiedensten Empfindungen, die er aber für sich 'behält intb nach außen nur seine Ergriftenheü, feine Wertschätzung für den Dichter zeigt, schon um sich nicht zu blamieren. Und doch, läßt man ein Trauerspiel wie „Die ^raut von Messina" an sich vorüberziehen, muß da der denkende, ewpiindende Mensch nicht in tiefster Seele ergnäfsen wmben, muß ec sich nicht rückl-altlos beugen vor der Wucht, Größe und Vedeu- drng des Gesehenen und ckichörren? Alfred Polgar,*der in einer der letzten Nnmrnern der „^cl>aubühne" über die Musiker-Vor- stellang „plaudert", hat nicht imrecht, rvemi er sagt: „Zn der llas-. ns6,eu Vor'stellnng herrscht die Lcndensäxrst olyre das Gemeine, Häßliche, Verzerrende, das Patl)vs ohne Schlacke. — Der Schau- pieler geht nicht, sondern säuertet. Er setzt sich nickst, sondern er sich nieder. (H: ist in tedcm Augenblick ein Denkmal. Ein Denkmal des Zorns, der Trauer, der Ergriffenlieit, der Freude." Doch fei dem wie es sei, der hierfür empfängliche Hörer wird selbst empfinden. Für ihn besteht auch nicht die Notwendigkeit, chh zur „Orientierung" über den Klassiker mit Büchern zu befassen, ^ Leben und Werke zerpflücken, analysieren nrrd deuten. Er braucht mir auf stch wirken zu lassen und die entgegenfallendeu Achänheiten in sicy auszunehmen In welch hohem Maße Edles und schönes auf einen lleinen Raum zusammenaedrängt werden kün- dafür gibt „Tie Braut von Messina^ den besten Bcnreis. A wohl mcht Mviel gesagt, wenn mau dieses Trauerspiel rho- torisch mit zu dem Besten zählt, was Schiller je gescl-affen hat. Weichster Wohlktang und prächtigste Rhythmik sind auf das wundervollste harmonisch miteinander verwoben. Dazu kommt, wie auch Bultl>aupt in seiner Dramaturgie aussührt, daß über deni Ganzen eine Mirde, ein Ernst liegt, den keine Tragödie so misschließlich wie diese von Anfang tes zu Ende bewahrt. Tie rSiwache der Ch.a- rakteiistik ist gewiß nicht zu verkennen, denn sämtliche Rollen, mit Ausnahme der Fürstin, erscheinen wenig individualisiert. Was bedeutet das aber gegenüber der urwüchsigen Kraft und dem pulsierenden Leben dieses Traueifpiels, das von Szene zu Szene, von Akt zu All sich steigert und den Hörer gefangen nimmt und eniporreißt zu höchsten Höl)eir. Schiller sagt selbst in seiner Vorrede zur „Brmit vmi Messina": „ES gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Mensckicn zu beglücllm. Die rechte Zfunst ist nur diese, welckx den höchsten Geruch verschafft. Der höchste Geruch aber ist die Freiheit des Gemüts in dem lebendigen Spiel aller seinem Kräfte." Hieran denke man und vergesse diese Worte nie! Gegen die gestrige Mfführung läßt sich mancherlei erinnern. Vor allem die Königin-Mutter Jsabella! Das garrze Trauerspiel enthalt keine Figur, die so prägnant, so sckrarf umrissen gezeichnet ist, wie die der Königin. Sie beherrsckst den Raum, die Zeit und gibt dem Gairzen die Grundfärbung. Sie steht als einzige hinrmelbvch über allen Beteiliaten urrd verlangt demgeniaß vollste Kvaftinn- setznrrg. Viktoria Sandor ließ es zwar an scharfer Charakterisierung und verinnerlichter Auffassung nickit seblen, was dieser 5tzö- nigin aber sckhlte, war die iiberzeurMnde siickiere Größe. Erst in den letzten Allen hatte die Mnstlerin, t^ren achtunggebietende Leisttmg keineÄvegs verkannt werden soll, die sctevankeirde Haltting verlrnen und war in ihre Rolle liineingewackisen. Dasselbe gilt von Oskar F e i g e I (Don Manuel) und Adolf Falken sDon Cesar). Besonders rhetorisch ließe srch hier noch manches seilen. Im übrigen sei den beiden Darstellern Dingelstedts „Münchner Bilderbogen (Berlin, Gckbr. Paetel, 1879) II. ?lbschnitt zur Einsichtnahme empfolstem Aenßerst annmtig, voll Wärme urrd Schlickstheit in Spvacl-e und Spiel war dagegen Frtedel Doerr als „Beatrice", die garrz richtig das liebende Mädchen besonders betonte. Dem „Cajeban" Kirrt Wenzels, der darstellerisch vortrefflich war, wäre nur eine Herabsetzung des allM Pathettsck-en zu wün- sckxm, Wilhelm Stengel war Mr den jugeirdlichen „Bohemund" eckoas zu gesetzt. „Ehrfurcht gebührt, 0 I ü n g l i n a, meinen Jahren!", ruft ihm Cajetan an einer Stelle pik — Willy Bor- chard, Kurt Lerch, Emil S&atfcen, Äkd Steinmeyer mrd Otto Conrad i paßten sich gut an und trugen nxfentlieft znrn Gelingen der Vorstellung bei. Nicht unerwähnt bleibe auch die freudige Mitwirkung von Schülern des Gynmasiums in den Chören. Tie Vorstellung war durch Hofrat Herirrann S t e i n g 0 e t t c r auf daS sorgfältigste vorbereitet und geleitet und hinterließ er- steulichettveise einen recht ttefen Eiridruck. — w. m. —^ * — EineDanziger Mühle aus der Ordens ritte r- zeit. Uns wird gesch:-icL«n: Zu dm vielen Alt-Danstger SelenS- würdigkeitm. die der einstigm Hansastabt zu dmi Beinamen „Vas Bmedig des Novdeus" vertestfeu haben, gehört ein vierstöckiger Vfübilenbau am Radcrmiekanal. Es ist die „Große Nt ü h l e" die 1-ier durch das Wasser des schneilsließeudeir Geüirgsslüßcheus Radaune getrieben wird. Diese NMftle stemmt schon aus der Ordms ritt er zeit und ist heute noch im Betriebe. Die Ordensritter lMenstelckte Mühlen in einer Anzahl von Orten der altpreußifckxm Prvvrnzen angelegt: wir habm es hier mit einem Stück Kultur^ arbeii des Ritterordens zu tun. Der Orden Itat genw Hirt ich Die ^tder ausgebvackst und tüchtige Müller zu Pächtern oder Eigea- ttmvern dieser Müllen gemacht, die später keinerlei Beziel-ungeu niehr zum Orden hatten. Vor der Großm Mühle in Danzig steht nock, das alte MüllergeiverkSlteuö, das eine der geschnitzten '„Kau- zelrll cruftveist, wie sie in dllt-Danzig vielfach als Zugang zum oberen Stockwerk üblich waren. Es besitzt ein sehr schönes altes Herbergs sch,'ld. das an einem vom Wedel l-erausreichcudcn Balken hangt, der in einem Drackieneops endet. — Die Etitdeckuug einer antiken Baiilcka. Ein anttkes Denkmckl wurde, wie das Journal des DöbatS meldet, durch ur der Nähe des Ortes Termini unweit von Row mweckt. Mf der Bahnlinie Rom—sReog^l wurdcm wegen Ver- lckinttung der Strecke Gralnmgsarbeitcu vorgenommen, wobei plötzlich nne anttte Basilika zutage kam. Tie Basilika ist dreiteilig, die Decke wird von Pfeilern getragen. Die Wände urrd die Pfeiler sind au ^ Sttick lic deckt, die z>. T. ganze mythologische Szenen, z. T. religiöse Gegenstände' und auch Orna- mmttk darstellm. Ter Vorraum ist gleickisalls mit Stuck geschmückt mw mit Mosaik gepflastert. DaS ganze Gebäude lvar von einer Galerie umgeben, mit deren Frellegirng mun g^rmüntetig ix* schäftigt ist. S zum Beitritt in die Deutsche vsterlgydsssriel Berlin. Die Unterzeichneten ersuchen diejenigen, welche der DaterlandsparLei, deren Ziele bekannt sind, beizutreten wünschen, dieses bei einem der Unterzeichneten Mitglieder des Aussckusses für Oberhessen oder vei Herrn Heinrich Böller, Gissten, Frankfurter Strafe 58, zu bewirken. Mindestbeitrag jährlich Mark 1.— Professor Bartl), Wimpfen a. N. Bürgermeister D'ornhäuser, Wimpfen a. N. Kaufmann Georg Güldner, Heppenheim a. d. B. Dr. h. c. Frhr.He^l zu Herrnsheim, Worms, M. d. R. Generalleutnant i la suite der Kavallerie Freiherr von Hsyi. Exzellenz, Darmstadt Altbürgermeister Hirsch, Alsheim Geheimer Rat Professor Dr. Heidenhain, Worms Geheimer Baurat Professor Koch, Darmstadt Geheimer Schulrat Dr. Lihm, Worms Syndikus Meesmann, Mainz Iustizrat Dr. Ojann, Darmstadt, M. d. L. Geheimer Iuftigrat Dr. £ Worms, M. d. L. Medizinalrat Dr. Logt, Butzbach. Geheimer Regmrungsrat Dr. Waüau, Brost-Gerau. Erosth. Forstmeister Dr. Karl Weder, Kouradsdorf. 2lusschust für Oberhessen: Amtsgerichtsrat Gros, Diesten. Geheimer Hofrat Prof. Haupt, Gissten. , Stadtverordneter Kaufmann Eduard Krumm, Giesten. Professor Opitz, Giesten. Fabrikant Ludwig Rinn, Heuchelheim. 8212D Pisso-.Mgel-, S.Mg8!W- ieüfirdiireii 8Z- erftflnfiincr Ausfllvrflng bei billig ler Berechnung. C f F i "? k s , üilRvIcpmochep, 067,6 Gieäen, Weserstr. 9. 8 garantiert vorzüglich zum Honigkochen Schlachten Wäsche- u. Kutterkochen, kauft man äusserst vorteilhaft bei Aiig Wiegeck, Eisenhandlg., Telephon 1079. Lot 7,, ttaiser- und volkdan? für Heer und |iotte weihnachtsgaben |917 Kräuter-Ta’ ak in 100-Gramm-Tüten, non . Nwuchern »ehr empfohlen, s Probe-Postpaket 50 Tüken D»k. 35.— unfrei Nachnahme nur an Händler. 8192 k». li anbenhelmv^ain z. Achtung! 0 |en frros und en detail au g j den btUiffiici! Preisen. 0G933 g| m m n ul ' Bs ugscheiae A 11 u. 8 I! L noch neuester Vorschrift }, cm ’ftcölt 8020 fö } I inert, Neuen weg 9. In unversöhnlichem Hast und Vernichtungswillen stürmen unsere Feinde noch immer wider die lebendige Mauer unserer Front, wo jeder einzelne unserer unvergleichlichen Helden ein Stück der Heimat mit seinem Leibe schützt. Und jetzt, wo wir zu Hause uns bereit machen, wenn es sein must, auch die Schwierigkeiten eines 4. Kriegs winters auf uns zu nehmen, wird dies um so leichter in dem Gedanken an die Entbehrungen und Leiden, die unsere Kämpfer draußen täglich neu verstärkt filr ttNS ertragen, eine Freude zu machen, immer, wieder neu zu beweisen, dast das ganze Vaterland hinter ihnen steht, soll deshalb in diesen Wochen, wo mit dem Winter bh Weihnachtszeit nabt uns allein bewegen und würdig von den Unabänderlichkeiten der eigenen Verhältnisse ablenken! Darum wissen wir: Wir bitten auch diesmal nicht vergeblich Senkt für unsere Tapferen an eine GechMchttfreude! Keiner 5arf leer Die Monate Oktober und November sollen Opsermonate sei,., wo jeder sein Scherflein gibt zur lizisilBr-üita werden fachgemäsz i ändert. Hsinr. Schön & Co. Telcvbon Nr. 2074. Dank a8gemeiner großer Epferfreudigleit werden Heer und Aalte zum Christfest treu bedacht, wer auch unseren tapferen Kiiegern und Luftschiffern eine weihnachtrfreude bereiten will, der spende bis t Dezember eine Gabe durch unser .'tonto bei der Mitteldeutschen Lreditbank. Zrairenverband des Deutschen LuftsisttenvereW Ottsgruppe Gießen. Photo Apparate fürs Feld und Haus 4 •«entnwohe'j-KüanerKs, 4,5xb für Platten u. Packfilm, von Mk. 63.— b. Mk 352 — We*le!iataschen-K;imeraH,<;/>x9 ^ 4H_* n Fel«I- K aiucra*. 6x9 für KolUilm ........ " ” mßo * K.apii-Eiameras 9x12. 10x15. 13X18 in jeder Preislage, I " 4 ‘i- ; Hauptfa'brikate: rü Kmemann. Ica, (»om, L.«« ras-. 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November werden Gaben gerne entgegenqenommen bei: der Nasse des Koten Kreuzes in der A t?n KUntf, der Mittel- deutschen Lreditbant, der Laut für tzandel und Industrie. der 8e zi triparküM, der Gewerbebank und den Ssschästtftellea des Gietzener Anzeigers und der Gbecheffischm vo.kszeitung. Der Oberbürgermeister: Keller. Die Vorsitzende des Alice-Frauen- DerVorsitzendedesZweigvereins Vereins, Jweigoerein Gießen: Gießen vom Roten Kreuz: | | Frau B. Gebhardt. Wiener. Uohlen- und Kofssbgabe. Die hiesiigen Elsenbuhnbediensteten, die einen Teil der ihnen zustehendcn Sohlen erhalten haben, können nunmehr, soweit Vorrat, weitere Mengen Sohlen und Koks unter Anrechnung aus ihren Ko'.i!eil- dezugsschein vom 12. b. M. ab gegen Lorausbezah' lung beim Bereinskassierer, Liebigstraße 23, beziehen. Gießen, den 9. November 1917. Eiserrbahn - Koriitturverein. .^U6^ial-Photo-lla.u8 8197a E Anzügen«.-Ilfberxieliern lM Außerdem ' Mäntel. eisen und KSiakt. » in allen Farben. AP naer-Mantel«HmBÄ-H» !' 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Vom 2. bis zum November einifWicoHcb «innen rolaenbc Sheur.e» ein: ^ a) an der Kaffe des Noten KrenzeS: ^ebeimrat Bopperl Mk. 300.—, A. Taschö M 5 . Dr. Hoddes Mk. 20.—, Rcatntenverein Giefteu Mk. 30.-V Oberaktnar Mann Mk. 5.—, Wilbelm Zurbueb ML 2M-» Clara Emmeliltö Mk. 20.— Mottl. CanmelniS Mk SO. -. Ludwig Mosen'bal Mk. 00.-, I!I a2 der Cbcrtenl.cim^ iNachtragl M5 3.20, S. W. Mk. 10 .- . Louis Wo!f " ik. 3.- Krie^erkameradschastGiesjen ML. 100 .-, Apocheker Sklmn? d) bei der Bank für Handel und Juduitrie. Gebeimerat Dr. Güngerich Mk. 25.—. e) bei der Bezicksiparkafse: Unge»tannt Mk. 5.—. M P? ^r (Geschäftsstelle deS Gietzener Anzeiger-'. an der Gettbäktsstelle der Qberbess. Volk»^ Leitung: Fl-, Wagner Mk. 0J.0, W. SchleLenbecker 2’it 2--, Ad. Bolz Mk. 1.-, ;>r. Diener Mk. 1.-, I. Hantel ML ö--» 2td. Hohmever Mk. 2.—. f) bei der Mitteldeutjaeen Creditbauk: Otto Rathschlag 'Mk. 30.-, Pros. Dr. Koevve Mk. 30.- Rechi^anwatt Leun Mk. 50.—, Geh. Schulrat Dr. Nauikv Mk. 20.—. L. Bender sen. Mk. 5i>. cur. ,lnderibnl Mk. 50.—, R. R. ML. 20.-. Trlbutz L Sundbeim Llk. 50- ■ tyvau Pros. Zövvritz Mk. 25.—. Melallbearbeilungsialnlr ,>rtodr. Dchlenk Mk. 100 . Lanogerichtodirettor Pratorti Mt. 25.-, Geheimrat tStbS Mk. N.-, B. M- Mk. 10-75 Gebetrnrat Pselsser Mk. 50.-. i Lichtspielhaus • Baltmltofstrassc 34 _li.llihiiniUtmNu«>imiii|iHB.^!Wl'fl i »TIWfrffVIWi'ftiiwmi:ii;'tit'Mi)iiii~nmiinuinniin.>fliiili)' 1 i l ffriiinHiiuiir. Arbslten, ««ah Hoivar j«*.l gesucht. Schi. Angeb. u.0'8:"> a. d. Geschäftsstelle d. Gietz.Anz. Zucht- Versicherung inSbesond. trächtige Stuten, mit Ciuschlutz d.LeibeSlru . -u feite». mätziaenPrä iie« übernimmt die von zahlreichen landwirlschaftl. Vereinen cmvsobiene Allg. Deutsche Biehver- sicherunqs (öfsellsck'-st a.G. zu Berlin W 50. AuSbacher Sk raue Auskünfte alter Art kostenlos durch 61881) SsMirfkiar Alfred Wal* Sei Fiirsfenhof, Giessen Sanistag and Sonntag;: KONZERT unter Mitwirkung W» des Humoristen Herrn H. 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ES wird deshalb n»tttjeteilt, datz die Rücksicht auf dringlrche HeereSUeteruniien. auf die Deckung des fonftiaen Brenn- hotzbedarfö bei Versteigerungen und den Hol-Hauermangek bic Gewahr für den Vollzug der selbst gekürrten Abgabe« auoichtietzt. tZiüer VI deö LuSschreivcnS.i Gietzen, 8. November 1017. Grobb. Qberforttcrer Treke« 82306 _i. V. Trau twei m_ " Bekankrlmachmtg BrennbolLabsabcn aus den <.'»r. Domantal- Waldungen nn Beamte betr. Die am Grund des AuSichreiben: Grotzh ^tnlueriat- abteilung für Aorst- und Kameralverwalinng v !7 M. eingelatiienen Gesuche um Abgabe von Brenn toi.» »um Tärpreise sind so zahlreich, das; deren Beantwortuns E. nur in beschränktem Matze tunlich erscheint. ES wirb deshalb niiigeieilt, datz Buchen- und Etchenfchctt- und -knüppelbolA, be,lebender ^>erechugungen wegen, über- bannt nicht abgegeben neiden kann. Ans dem gletchen Grunde, sowie aus Rücksicht auf dringliche Heeresliefe- rnngen. aus die Deckung des sonstigen Brennhol^dcdariS und den HolAbauermangel kann aber auch für Lieferung der genannten Sortimente in einer anderen Holzart, selbst in gekürzter Korm. keine (Gewähr übernommen werden. tZifser VI des AuSschreibens.» Gietzen. 8. November 1917. 82288 Grotzii. Obersörslerei Stbiffeubcra. Traut wein. _ -Bett.: Abgabe von Petroleum BekKirntmachung. Sämtliche Äleinliäadker, denen Petrol'Ml, »um Verkaufe zugewiesen wurde, werden darau» aufmerksam gemacht, datz 1. Petroleum unter allen Umständen nur gegen Marke» abacg-'ben werden darf. 2. die noch im Verkehr befindlichen, »uv die Monate September und Oktober ausgegebenen hell- und dunkelgelben sowie braunen «unge- stemvel'enl Petrol"unt-Marken im Monat November leine Gültigkeit mebr besitzen. 3. das den Händlern neuerdings für den Monat November »ugennefene Petroleum nur ans die heute SamSrag den 10. November 7sS. ^nr Ausgabe gelangenden dnnk lbrannet: Marken» welche mit dem Stemvei - er >-lad: l-ietze» versehen sein müfscu, abge -.c de»t wer den dar«. 4. die eingeaangeneu aeftemoe!-. n d::nkelvran:ien Novrmbermarken sväteneno 1.- rum 2L - 107724 175339 176368 177314 178922 »60917 192046 186393 301482 *01580 206810 206374 208407 210413 2i86fc0 ?■ 11841 21238" 215596 220387 *34005 227295 214 Gewinne zu 5t0 M 1857 <1T 4781 035 7942 10535 15568 13816 14924 180?1 16307 17441 19372 19507 23970 29594 31180 32332 35-?: 42028 44516 47045 47710 56188 58786 8693-1 58373 5 011 61362 62745 63884 64223 69552 65-037 7300? 75405 76420 80874 31629 82938 84496 8920' 9116 - 91308 95934 98506 90805 97168.09448 102737 1C41 ' ,650.. 107013 107065 108101 110424 11184' 113056 ! 4602 116361 1170-120383 120828 126831 130764 • 4321 140730 143 H 1448-3 148733 148038 1CM39 >«2232 162204 164093 165712 167081 167686 171468 172900 175039 175004 1831^4 1-091- 101925 194927 195239 186446 195817 198016 197093 201928 202879 20939« »V 211816 211835 212060 21»«00 215373 215781 218943 217105 217827 223155 224443 230355 231420 In der NachmtMagsziehung wurden Gewinne tibet 240 Mark gezogen. 2 Gewinne zu GG000 M 99764 2 Gewinne zu 50000 M T7«ö3 2 Gewin -e tu 30000 M 60772 2 Gewinne m 10000 M 37343 2 Gewinne tu 6000 M 142139 ‘•8 Gewinn« zu 3000 M 23808 34026 87192 45879* 65409 63560 07359 81591 84010 93556 105073 108080 ll r ?.!5 115794 121629 127051 139803 14-299 14391* A 143758 158870 166430 369217 1740 • 19 7 ^9 ' >?7''0^ 19-,165 203752 231«05 154 Gewinne 1000 ^1 1509 1931 4282 5720 7700 3,">3 10212 1065* 18940 18481 28573 ?'l«79 .4087 38688 39104 42898 45394 48620 *>3281 55359 5754" 67738 69031 63363 66166 73870 76425 «0112 8408? 8493? 67330 50976 930*0 108863 1 .‘23J 11057? 11180" 120282 123701 127349 129397 129356 139421 136372 136101 142906 143689 144940 14531 149087 IftOO« 157-3.3 107482 188978 171267 17Q795 177220 1 '9927 161250 103883 188008 163471 191*4.' 193924 199949 2011«’. 206178 205019 *08*''0 Jl?' .9 217)96 223900 232271 232584 - 220 Gewinne tu 600 M 1142 2«70 928 1 11400 14912 19890 20343 S155Ö 22114 22493 JUV 2P840 27023 20278 3452B 86130 37746 3833« 88685 40648 42165 48111 48967 83671 3746? t»8«44 6005« 81265 61233 63092 «8944 86840 66711 7276- *49JU 74965 77038 78260 81202 81130 830 7 H2P -«4$ 66494 8799" 01243 91084 68966 93641 97520 >975« IOC 142 10037* 102447 104*8« 111301 1\V.. ,20?0l 12120J 121321 121393 '12«9f7 127824 132145 i 20; 185142 140132 140149 140317 140884 140306 - 143«47 151015 1575*6 158393 161068 ,,.*>«,• ' > 1 185900 188386 166330 100085 173C4C 173616 1-400 174864 179646 182706 186794 18637« 193729 ;n.,733 19T473 100880 201066 284686 210466 219233 ^bCOS 21BB00 220654 26646V 660080 284,44 »6864-- TT78SS 6&68S0 620624