nt. 282 Tn tUfcetirr erschein! läßlich, aufeer Sonntags. - BeNaqen: O1ttzerrerZ«mlIltudlütter; Kvevsl un fir »e, Kreis fielen Kejugspreis: nwnatl. 1 "Dif., wertet- jährlich 3 Mk. durch Abhole- u. Zweigstellen monatl S» B».: durch die Post Btt. 3.— oiettel- jahrt. ausschi. Bestellst, tlentjpred) - Anschlüsse: sür die Lchrrstleitung l 13 Verlaa,GeschäitssteÜeL1 « Anschrist für Dradtnach- eichten: Anzeiger Glehea. Erster vlatt 167. Jahrgang 5reitag, ZS. November 1917 popscheEfonl«: Zranksurla.»:. 11686 General-Anzeiger sür Oberhessen vankoertehr: Sewerbebank Siesten Lwillin-«r«»»-ruck ».Verlag: vrühl'schc Unio.-Vuch- «. Steindru«kerei «.Lange. Zchristleitnng, Seschästrstelle u.Druckerei: Schulftr. 7. Annahme von Anzeige» die Lageonununer dis zumNachmiuag vorher. Seilenpreise: sür örtliche Anzeigen 20Pst.für auswärtige 25 Pf., b. Plahoorschrist 30 P»., für Reklamen 75 Pl. bzw. 90 Pf., nebst 20^/oTeuenlng»zuschlag. Hauptfchritllerter: Auq. G o e tz. Verantwortlich sür Politik u. Feuilleton: Ang. ltzoetz; Stadt unb Land» Vermischtes u.Ae- richtssaal: W. Meyer; Auzeigentell: y. Beck; särnlllch in Gießen ver Reichskanzler vor dem Reichstag über ein russisches Angebot des Wassenjtillitandes. (WTB.) KrvfteS Hauptyuartier. 29. Nov. (Amtlich.) . , Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Bayerische Sturmtrupps holten östlich von Merckem einen Offizier, sechsimdvierzig Mann und zwei Maschinengewehre aus den belgischen Linien. Tagsüber lag starkes Feuer bei Poelcapelle und zwischen Becrlaere und Gheliivelt. Oeftlickr von Arras erhihte Artillerietätigkeit. Südwestlich vvn Cambrai nrhte gestern der Kampf. Zwischen Monumes und Bourton. bei Fontaine und Crevc- coeur war das Feuer zeitweilig gesteigert. Auch C-ambrai wurde von den Engländern beschossen. Kleinere Vorfeldgefechte brachten Gefangene und Maschinengewehre ein. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Aus beiden Maasufern lebte das Feuer am Nachmittag auf. Eigene Erkundungen verliefen erfolgreich. Bei Dieppc wurde ein französischer Borswß abgcwiesen. Oeftlicher Kriegsschauplatz und Mazedonische Front. Keine gröberen Kampfhandlungen. Italienische Front. Italienische Angriffe gegen unsere Gebirgsstellungrn auf dem Weftufer der Brenta und auf dem Monte Tombo scheiterten. Der Erste Generalguartiermeister J' - Ludendorff. • Der Abendbericht. Berlin. 29 Nov.. abends. (WTB. Anttlkh.) Startes Artilleriefeuer bei Poelcapelle. Westlich von Bourlon ist ein englischer Angriff verlustreich gescheitert. Bon den anderen Fronten nichts Neues. Ts war eän geradezu festkicher Tag für die Antrittsrede des Reichskanzlers Grafen Herbling, dan 'er dem Reichstag Mitteilung davon macl-en konnte, daß einer unserer Haupt- gogner, Rußland, im direkter Verkehr mit Berlin durch Funksprnch einen Waffenstillstand vorgeschlagen hat. Zwar ist derselbe Vorschlag buch an die Adresse unserer übrigen (Gegner, an die bisherigen Verbündeten Rnßlands, ergangen, allein wir kennen die voraus gegangenen Vorgänge, und nnfsen, in welche erbärmliche Verlegenheit die Häupter der Entente versetzt werden. Wir dürsim danim ju dem Funtspruch Trotz kis und Lerrttrs und der Erklärung des Grafen Hertling ein doppelt freudiges Ja aus sprechen Unsere Zustimmung zlu dem Drrech der gegenwärtigen Regierung Rußlands, mag sie auch auf noch! so unsicherere Füßen stehen, mit der Errbente bedarf keiner langen Uebdr- legung. England und seine Genossen haben den Vorschlägen der Maxirnalisten kein Gehör geschenkt, und nun siud diese Vorschläge nock) einmal verstärkt worden dadurch, daß sie auch an die Mittelmächte direkt gerichtet tverden. Wird man in England wird Frankreich sich das gefallen lasiert? Aller Augen sind setzt auf die Schritte gerichtet, die Herr Lloyd George, Herr Clemenceau und Herr Wilson tun werden. Sie haben gedroht: werden sie ihre Drohungen aussühren? „Schicksal, du bist im Zuge!" Herr Wilson, der große Vorkämpfer für Menschheitsfrieden und -sreiheit, wird vielleicht keinen Schritt tun. sondern einfach stillhalten. Mer auf ihn werden'die fragenden Augen der Engländer und Franzosen länger als je gerichtet sein. Denn Amerika ist ja eben an der Reihe, es soll jetzt eben den Krieg neu beginnen. Jü hundert wütenden Mieden wurde das von allen Beteiligten arrgekündigt. Und'jetzt sollten die großen Meer- und Welt- behcrrscher sich mit dem Inhalt des russischen Funkspruchs zufrieden geben? Undenkbar! Also hatte der Reichskanzler recht mit seiner ruhigen, schlichten, unirmwundenen Zustim- muugserklärung. Die Gricudlagen zu Verhattdlungert siud vorhanden; wir hoffen, daß wir mit den Russen ins Reine kommen können. Der Reichskanzler hat nicht nur in die angeborene Hand eingeschlagen, sondern er hat, nicht stürmisch und aufdringlich zwar, die andere Hand selbst dem bisherigen Gegner entgcgengeftreckt. Das SelbstbestimmungSrecht der Länder an der Ostsee soll geachtet tverden. Wie seltsam aber, daß es noch Leute gibt, die dem Reichskanzler bei diesem Anlaß zumulen möchten, seinerseits etwas zur Versöhnung Wischen den Maximalisten und den Herrschenden in der Entente zu tun! Als ob der a l l g e m e i n e Friede, dessen bal- mgen Abschluß wir alle wünschen, nicht auch aus die andere, von Hertlmg vorgezogene Weise herbeigesührt würde. In der Frankfurter Zeitung aber steht es: „In diesem Betracht um J® nicht ganz glücklich, daß der Reichskanzler in diesem Augenblick hart zwischen Rußland und den anderen Mächten der Entente unterschied, so berechtigt das auch an sich ftm mag." Wir aber haben keinerlei Besorgnis, daß Eng- brnd und Frankreich bei dieser „Unterscheidung" des Reichskanzlers zu kurz kommen! Wir halten es für eine sehr glückliche Welldung des Reichskanzlers, daß er den haßerfüllten Gegnern sch-arf die Freibriefe zur Fort- setzimg des .Krieges versagte! Wenn jetzt zwischen Rußland auf d er einen, England und seinen Verbündeten auf der anderen Sette nnberschieden werden k a n n. so darf, soll und muß sogar unterschieden werden! Es bleibt mm abMvarten, ob die Maximalisten des Reichskanzlers Aufforderung, beglaubigte Vertreter zu Verhand- lrmgen zu entsenden, baldigst nachkonrmen werden. Wenn heute auch noch vieles unklar und unübersehbar ist — in kurzer Zeit wird sich eine größere Fernsicht einstellen! Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 29. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautdart: An der Brenta und auf dem Monte Tomba wurden italienische Angriffe abgeschlagen. Sonst ist nichts zu melden. Der Chef des Generalstabes. Mb. deutscher Reichstag. 127. Sitzung vom 29. 'November 1917. B e r l i n, 29. November. Präsident Dr. Kämpf eröffnet die Sitzung um 3 Uhr 15 Minuten. Präsident Tr. Kämpf gedenkt der großen Erfolge unserer Truppen aus den Inseln des Rigaischen Meerbusens und in Italien, sowie des. ungeheuren Widerstandes aus der ganzen Westfront. (Bravos.) Hiermit wetteifett das Volk in der Heimat. Der Erfolg der siebenten Kriegsaiüril>e beweist dies. Von dem bisherigen Reichskanzler Dr. Michaelis scheiden wir mit dem Ausdruck des Tankes für die lwl)>en Eigenschaften, die er wälirerrd stäner ganzen Laufbahn dem Vaterland gewidmet hat. lBeisall.) Möge die Tätigkeit doS Grafen Hettling gesegirei sein für das Vabettand. Das Haus tritt hierauf h\ die Tagesordnung ein. Erster GegensjaTid der Beratung ist der Gesetzentwurf b^-tressend die Frstftellung d<^s dritte,' Nachtrags züm Nerchshausl^allStnat sür das Rechnungsjahr 1917 (Keediloorlage von 15 Milliarden Mark). Reichskanzler Graf Hrrtlrng: Meine Herren! Nachdem Seine Vtajestät mich cm diese Stelle berufen hat, habe ich die Ehre, den Reichstag zu begrüßen. Ich möchte sofort Ihrem Herrn Präsidenten meinen. Dank für die freundlichi'en Worte ausdrücken, die er in seiner Ansprache an mich gerichtet hat. Acögen die von ihn, ausgegangenerc Wvrtc gegen- seittgen VcttraucnS in allen Verl-andluugen nachklingen. (Beifall.) Meine Herren! Wie der Herr Präsident b.anerkt hat, bin ich Ihnen ja kein Fremder. In zwei durch sechsjährige Fr. l getrennten Mfchnittttr bin ich mehr als M Jahre Mitglied dieses Dauses gewesen. Ich habe auf verschiedenen Gebieten mit Angehörigen aller Parteien zusammengearbeitet. Als ich im Februar 1912 an die Spitze des blayerischen Atinisteriums berufen wurde, wodurch meiner parlamentarischen Tätigkeit ein Ende geinackst wurde, ging ich von hier mit dein Bewußtsein, viele Freunde, manche polittsche Gegner, aber, wie ich vertraue, keine persönlichen Feinde zuttickzulassen. (Lebhafte Zustimmrmg auf allen Seiten.) In diesem Vertrauen und in dankbarer Erinnerung an jene Jahre trete ich jetzt vor Sie lstn. Wenn ich mich in sturmbnvegter Zeit entsä>lvsftn habe, das sclwere und verantwortuargsvolle Amt des Reichskanzlers zu übernehmen, wenn ich gewichäge Bedenken zurückgedrängt habe, die sich allein schon aus meinem vorgesckwtttenen Älter ergeben könnten, so leitete mich dabei die Ueberzeugung, daß es Pflicht sei, die ungesucht an mich l^erangetteteare Aufgabe nicht abzulehnen, und daß es Pflicht sei, dem Vaterland jedes, auch das sckwerste Opfer zu bringen. Stolz mtf> dankbar stelle ich fest, daß fast überall unsere Massen, smoohl die unsrigen wie auch die unserer Verbündeten, von Erfolg l>egleitet gewesen sind. Im Westen, worauf auch schon der Herr Präsident hingewiesen hat, geht die Flandernsckstacht fast ununterbrockaen seit Juli d. I. fort. Nahezu das gesamte englische Heer ist in der flandrischen Ebene-in zahlenmäßiger Ueberlegenheit gegen unsere Front angesetzt worden. Auch mehrere französisck>e Tioisioneit haben an dem Kampfe teilgenommen. Mer unsere Flandernsront steht trotz des Verlustes einiger Dörfer und Höfe in sich unerschüttett fest. Der Feind steht seinem Ziele, der Erreick-nng der flandrischen Küste zur Unsck!>ädlichmachung unserer U-Bovt-Basis nach wie vor fern. In Erkeirntnis ihrer nutzlosen und ver- lustteichen Angriffe in Flandern suchen die Engländer jetzt bei Cambvai die Entscheidung. Ans dir tage lange Feuervorbcrei- t'ung, die bisher ihren Angriffen vorausging, haben sie diesmal verzichtet. An ihre S.elle ist der Masse.reinsatz von Tanks getreten. Trotz ihrer Ddasjle 'habeir die Tanks dce Hofftmngen, die En.gla.nd aus dieses Kriogsmittel gesetzt lut, nicht erfüllen köniren. Als Opfer unserer erfvlgreichen Ablve.w liegen sie zerstört aus dem Kampffelde. (Lebhafter Beifall.) Tie englischen Anfangserfolge wurden durch das EingroiM unserer Reserven pariert. Die Schlacht ist Noch in vollem Gange, aber unsere Führer und Truppen sehen der: siegreichen Ausgang mit berechttgvem Vertrauen entgegen. (Leb- Hafter Beifall.) Die Franzosen haben nordöstlich Soissons urrd Verdun örtliche Erfolge gelabt. Diese auszubauen ist ihnen aber nickK gelungen, da auch hier schnelle Gegenzüge unserer Führer dem Feind jede strategische Auswertung versagt lttben. Die kriege,ischen Ereignisse im Osten, die zur Eroberung von Riga und Jakobsladt fül-tten, stehen in Ihrer aller Gedäckftnis. Das ruhmreiche Vordringen der verbmcd'eten Armeen in Italien hält die Welt noch, heute in Spamcung. Ueberwältigendes wurde doch in überraschend schnellem Turchbruchsaugnfs durch schroffes (^sebttgSgebiet gelöst. Italiens Heer hat einen erheblichm Dcnl seines Ntanw'cha tsbe- stmtdes und nlindesteirs die Hälfte seiner siüntlichen >kriegsmittel eingebüßt. Es lsat rviclie Vorräte lreprnde Landstrich,' verlvrcn. Tie Beute zn bergen, ist bisher noch nicht möglich geweßm. Wenn wtt den gefaulten Gewinn in Gold umrechnen würden, so würde er jrch aus Milliarden beziffern. Ein weiterer Erfolg unserer Siege am Jsonzo bis zum Piave war sür uns die w,rksamste Elltlastung unserer Westfront. In gleicher Weise machen sich unsere Siege auch rn Mazedonren fühlbar, wenn der Feind die geringen Erfolge, die ec lvestlrch des Ochrida-Sees errungen hat, sreiivillig aufgab. Vor ^^Auar-Halbinsel operierten die englischen Truppen gegen die türttschen Truppen in Palästina und 1-aben dort anfangs gewisse Erwlge zu erringen vermocht. Einen Einfluß auf die militärische Gesamtkrcegsläge haben diese Erfolge jedoch nicht. Aus den Kriegsschauplätzen in Kleinaften und im Irak hat sicb die Lage nicht ge- andett. Unsere Flotte lM die.auf ihre runge Kraft gesetzten Hoffnungen durchaus erfMt. Tie .Hochseeslottr und deren rastlose Tätig- vert, die sich vielfach den Micken entzieht, haben den Tank des! Vaterlandes verdient. Sie bat nach VNger Pause seit der ruhm-- reichen Schlacht am Skagerak bei der Wegirahme der Inseln Oesel, ^ago und Movn in vorbildlick)er Zusammenarbeit mit dem Heer mrd bei Idem kurzen erfolgreick-en Gefecht in der dentschrn Bucht der Soordsee gegen.erbebliche Uebermacht ihre stete Kcnnpsbereitschaft von neuem bewiesen. Ms Schutz und Rückhalt steht sie hinter unseren U-Booten. Sie deckt ihre Stützpunkte und sichett ihnen den Weg ms freie Meer. , -Boot-Seehandelskrieg übt tatsächlich ferne ge- walttge Wrttlung aus. (Lebhafter Beifall.) Er war und ist das einzige erfolgreich durck>go^ifende Mittel gegen den uns ausge^l zwungenen Wirtschaftskrieg gegen die führende Macht unserer Gegner, um sie in ihrem Lebensnerv zu ttessen. (Lebhafter Betsalb' Er richtet sich gegen den feindlichen und den dem Feinde dienstbares Schiffsraum. Wenn auch unsere Gegner seit emiger Zeit die ge- ttchlteten Bestände ihrer Handelsflotte mit neutraleir Schiffen, die sie i'itfi durch Hungerblockade und andere Druckmittel gewaltsam erpreßt haben, auszufüllen suchten, so läßt sich Uickses Versal/rew doch nicht beliebig fottsetzen und wird bald seine Grenze erreichen. Und noch bei so angespanntem Schiffsbau unserer Gegner wird die Versen kungsziffer die Neubauziffer stets übersteigen. So geben alle Bsobachitun^en den überzeugenden Beweis, der U-Boot- Handelskrieg das ihm gesteckte Ziel erreichen wird. (Lebhafter Beifall.) # Wrr können nicht der Kriegslage gedenken, ohne mit dem Gefühl unauslöschlichen Dankes daran zu erinTrern, wem wir diese Erfolge und unsere günstige Lage verdanken, mrserer glorreichen Armee, iljren genialen Führern mrd den heldenmüttgen Truppen. (Beifall .) Sie nässen, keine unserer siegreichen Offensiven, weder die in Mchland imd Serbilen 1915, noch, die in Rumäürien 1916, noch die gegemoättige siegreiche !und neue Siege vcwl)eiße 7 rde iiij Italien hätte mit solcher Kraft durchgeführt werden können, wenn nicht die, eherne Mauer im Westen auch den schaoersten ötiirmm standgehalten hätte. (Beifall.l Unvergessen sei auch, die heldenmütige Tapferkeit unserer Schutztruppe in Ostaftika (Lebhafter Deifall), mit den braven Eiusiedlern mrd Eingeborenen. daS Volk in der Heimat, das mit gleichem Siegeswillen erfüllt ist wie das Heer. Auch, ihm gilt mein Dank. Unsere Methode der Kriegführung lxrt sich, in erfreulickier Wi^ift bewährt. Nahezu 73 Milliarden Mark sind bisher durch fteiwillige Zeichnungen aufgebracht und zu, Zwecken des Krieges vern>endet worden. (Bravo.) Der Miletzt von dem hohen Hause beivilligte Kredit nähert sich, strnW^Erschöpfung. Ich habe deshalb die Ehre, dem hohen Hause zur vcrfassungsmäschgen Beschlußfassung einen Nachtragsetat mit einer n e u e ü K r e d i t f o r d e r u n g m der gleichen Höhe wie die letzte vorznlege,r. Ich, bitte, der RerckStag wolle durch wine Zn- sttmmmrg nüedernm zu erkerrnen geben, daß auch, er zu jedem O^er bereit ist, daß auch er unbeirrbaren Willens ist, alles zu tun, um die Mittel zur Fottsetzung des Krieges berettzustellen. Die Flüssigmachung des Kredites, zu der die Vorlage mich ermächtigen soll, wird in derselben Weise erfolgen wie bisher. Daß der Krieg, zunräl ein so furchtbarer .Krieg, wie ihr die Welt bishe, nich,' bannte, nicht nur liefe Spluren int Volksleben zurücklassen sondern auch neue Aufgaben stellen tvürde mrd zu N e u g e st a l. tunger, Inn führen würde, das mußten wir erwarten, auch wetrn nickt die Geschichte früherer Zeiten darauf oorberritet hätte. Ein ungeheures Erleben l-at unser gesamtes Volk ergriffen und in ihm mein* als je das Bewußtsein der Zugehörigkeit ausgelöst. Die Begriffe von V'lk und Staat, von Vaterland und Nation sind niiit mehr ein überkommenes Msitztum, das tvir gewvhtrheitsgemäß weiterführen. Dalmer darin auch das große Interesse, das allerottear sich für die staatlichen Instittitionen zeigt. Man tritt an sie hcrmr mi^t der Frage, ob sie die Probe, ans die der Krieg sie gestcllr hat, bestanden habe, oder ob sie neuen Einrichtungen Play macken müssen. Hier vor allem gilt es, das Richtige zn erkennen und das Erkannte mit fester Hand durchzuführen. Es gllt, sich nicht durch Schlagworte beirren zn lassen urrd die Emrickftungen fremder Nationen jllavifch nacknuahmen. l§s gilt das zu tun, was den realen Bedürfnissen unseres Volkslebens, dem deutschrn Geiste und der deutschen Eigenatt entsprichst. (Beifall). An den Grundlagen unserer ,Reichsver fassung ka nn und soll nichts geändert werden. Sie ist eigetrtlvch aus dem geschichtlich?^: Charakter des bcitt'rfyn Volkes jntb seiner verschiedenen- Stämme herrwrgenwch'en. Und -die pariameirtariiche Vertrettmg .im Reiches- tage steht ans der deükbar breite'l«r Basis. W-ün treue Ansgabdtc sich ergeben, toenn neue Be>ürsirisse sich Herausstellen im Nähmen der Rerchsverfassuirg, so wird die ReichÄeittcng den Anregungen die >aus di cf,nn hohetr Harffc vomuretr, jederzeit, deß bin ich gctviß. ein geneigtes Ohr lei Herr und sie sachgemäß prüfen. Selbstverständlich muß die Sozialpolitik, mit dm Deutsckstand allen Lärrderrr der Wett vorairgegmrgetr ist und au deretr ersten Anfätrgen ich als ReichStagSabgLvrdrttter mftarlxtten konnte, m der nrhigen Wftife fottgeführt uttö nach Bedarf werten ausgebaut tverdetr. Dem Reichstage wird bei Jefcicnt nächsten Zusammentritt der Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung vv-rr Arbeit S k a m m e r n vorgelegt tverdett. (Beifall), d^n mt die Ar-^ britett der Rrich-ZtagMmmission von 1910 Mrknüpst. (Lebhafter Beifall.) Ebetrsv wird evr Gesetzetlttmrrf voriierritet, in dem die Beschränkungen der K o a l i t i o n S s r e i b e i t dttrch. den 8 153 der ReicktSgetverbvordnung beseitigt werden solllen. (Leb - haf.str Beifall.) Auch dieser Gesetzentivtrrs toird dent RricktStage bei seinem nächsten Zusammetttteteti zugeh.m. Daß atch die Recsiermt- gen der BmrdeSstaaten die gleichen Atrffaffmrgen teilen, die ich Jhwetr foelvin mlwickell habe, ist sicher, ^ie werdvr wissen, ffr WSchgroß-ügiger Werse in dem mächtigsten deutschen Bundesstautr Ae ^nttuUrve zu erner loeitteichendsn Reform oon der höchsten ^teue aus cTffrifren nrorbat t)t Ich birruche cm dieser Stell« über Kg 1 ^^Ntand Es weiter zu sagen. Wus die Zensur be- ^'ft' l1 ® aerne ^ cre ^ : '. ber foctert Meinung säustecung zu *■$**“ verhelfen, sonnest dem Tnckl Interessen des Ratet* tonöcö unb der Kr^gsührimg im Sfege ftefen. Gewisse Sfronfen n J 6 “* M auch. im j^ripg rtidst beseitigen lassen. denn die P\ *** r vrcht m der Luge. zu überselyn. ob Mitteilungen, ü ,^^I^^gen. bte fte bringt. für unsere mrlüärifckie Interessan nützlick, oder,chädlich.und. Insofern bedarf es der Führung und Jtontrmle. Gegenüber den strengen Zensurmatzrogelu in den anderen Landern lind wir ja tzeirte schon in der Lag« eines Spielers, der genötigt ist. mrt offenen Kart«, zu Unelen, wahrend die Gegner die ihrigen sorgfältig verdeckt halten. Jeder von Ihnen, meine Herren, hat gelesen, wie kate- jpyt ^err Clemenreau noch jüngst jede Milderung der Zerisur aAtelehnt hat. derselbe Clemenceau, der als Herausgeber des "P 10I * mc enchaine" mit der grüßten Erbitterung gegen die Zensur kämpfte. (Heiterkeit. Hort! hört?) Das ist aber mein ernstes Be streben. Mtßftände und berechtigte Klagen abzu- £5/ c £ r m K ^brer Wiederkehr vorzubeugen. In diesem Sinne toben daher bereits Verhandlungen mit den zuständigen miltta- nschen Stellen stattgefunden, deren Ergebnis ein Ersatz des -verrn Kiregs Ministers vom 18. November ist. der den Wünschen der Pres,e und des Reichstags Rechmmg trägt, hinsichtlich des Verbotes von Zettungen und der Anbahnung eines engerem Vcnhattnisies zu den Verausgebern. Ich bin ernsthaft bestrebt, aus ^dia.tlick>en Verbilttchses zu Oesterreich-Un- Un.cjcn treuen Verb Lud.'ton, mit (pI]iq Wirten Güdr uns zusamirüergekührt ^nrtt dsun vkwcntt aus den Schlacht cfoeru und in der Heimat -LEr von mrverg!l«chttcher Grüße cai^c ülict wßen sind, gilt mem X1ichcn Bölürrgeiwcür- ^att bet ' 3nfern Pt, wo das Recht an die Stelle der Waffengewalt treten soll, ansdrücklul) Deutschland und Sesterveich-Ungarn aus- Mstülletzen. Lloyd George erklärte endlich klipp mrd klar als Zweck des Zdrieges die Vernichtung des deittschen Handels. Ter Krieg müsse fortgesetzt werden, bis dieses Ziel erreicht sei. Wo in Wal/rhnt die uns fälschlich ungeschrieben,' Eroberungssucht zu suchen rvar, das wird letzt durch die seitens der russischen Regierung be- .gmrnene Verölfeittlickxung der seinerzeit abgeschlossenen Feindvertrage vor aller Welt rns lellste Licht gesetzt. (Lebhafte Zustimmung.) U n ser K r iegs zrel n»ar vom ersten Tage an de Verteidigung des Vaterlatidcks wrd die Unverfslnthoit seines Gebietes, die - UnabhängrgÄüt seines Mirt.schattlickxn Lebens. (Bei- >all.) formten wir den Frieden des Papstes freudig be- grutzen. ±cx G«st. laus dem die Antwort aus die Papstw>te herinw- gegangen rst. i,t auch heute noch lebeirdig. Aber das mögeni sich die Feinde gesagt sein lassen: Diese Antwort bedeutet keinen . Frerbrief für, die freventlichg Si L V J;J T i 9 e J ung des K rteg es. (Stürmische Zustimmung.) Für ^dio Fortsetzung do^ entsetzlichen Mördenbundes, b x Zerstörung unersetzlickier .stulttirwerke. für die wahnsinnige Slbstzerslei- schiung Europas tragen die Feinde allein die Ler- S tl) ■ S € .- jpetto die Folgen zu t7ra^ oben. (Wiederholter Bet all.) Möge sich das be- gesagt sein lassen .Hatten Ae italvem,ck-en Machthaber die unglück- n- r - Bevölkerung des schönen, uns durch tauseudfache ^unenmgen verbundenen Landes nicht in den Krieg getrieben Friedenshand des Papstes crssrissen. die ^^erlage des italienischen Heeres mit allen sich daran K "'cht gekommen. 'Möchten sich doch >»^b^?.reunde drev^zur Warnung dienen lasten, damit sie endlich f£.*SEJSi Dermmst und der Menschlichkeit Gehör geben. Rerch..'canzler schlost mtt den Worten: Für uns kann m I Ansharren, Durch- a e n q^- toflia ‘ ^ ir vertrauen auf Gott imd imsere gerechte Vnr vertrauen auf unsere g rosten Heerführer, PntP Uli rvrtt ’vfw» '•T-tonöi toaeüe. ^ n°-J ie l s?' bcn ' eine stürmische Begeisterung w ^^gicker Bh'itall.) Wir vertrauen auf unsere Kämpfer Lis? lu t 2 der Luft und vertrauen auf den Geist und die srttlickie .Kraft unseres , Volkes in der Heimat: Heer und Heimat in ernträchtigem Zusammenstehen werden den T^i?e e £E S2Si* zollen auch Sie, meine Herren, zu Ihrem -Lette beitragen, und darunt bitte ich L>ie nochmals um 'lRre Hchid?tta tsch« n^Uarbeit. (Lebhafter wiederholter Beifall ^und «.,'^2.' - - s.ni bv r n (Ztr.) gedentt der HeldentEn unserer Vf üJ r honten. Unser Friedenswille ist kein Ausdruck E -G ^'^nberq der Wunsch, dem schrecklichen Blntver- , 1 s^JL^ r n 5 K ^ irL Dt" Ernennung des Grafen .Hertting- bib>M bet mhwn zu einer engeren! mgeren! I orrgicrung UND 25m t. 'Das ist der __ '■^r, bilti^n die deutsch»- Ajutwvrt auf die ■'■. ® tr j? r? 'SteMMjaltijmtaä- und Eroberungs- SEteS; ÜfBÄU"" ab. Wir »Leben einen 2 ^^.DMlaw.'rg'mtg, der unserem Baterlande die Unversehrt-- .Slchs-rhettZeluer Grenzen gibt und freie Entwicklung^ De? mich auf wi'nschaftlichem Gebiete "bringt.' bann i *2 Wablrecki^sdorlage und das aüge- ArbmtsftrmmergelLy. sonne die anderen m AussW “SJü’ ^' fOTmat - Die Ze-itrmnSfrakiion tenqt ö bcn Tai- rei^^E Lag^gesmüber von Italien. Frank- rtmte ^ unb unsere Verbändelen j sSmä tti ÄCfti® b Utäu Mrlltwriznms zu vernichtcn. jeder llt. (®2£ r^ig!. UmqStofi* ^ rT ^L\ mi,rben ^ T Militarismus zu suchm ist (Sebr »einer Rede vom 26. Okb>ber d. I. L bet Siw * *? ? lc *^ fteben, standen wir früher m lebhaftem Kampf und »Eden es auch, später wieder tun. Das wollen wir ^,^Ever^ssem Unsere rtitifäe TchtigHeÜ und Unabhängigkeit 4^-chert. Die Bedeutung des letzten Rv- ES?tÄ b ^ v«grö^m. aber auch nicht gehen wir mit der Regievung nicht durch dick und dünn Wtr begrulrpn bas Angebot der russifchm Regie- rung und mit Dank der tapferen Taten unserer Trupps. Pv^uden die Niederträckstigfoit der französischen unb Mlistsen ErobernngSplane. die vom Zairsmus Vegünstigt wurden. mit Sehnsucht den Tag. «i dem alle Ar- ben ^ ne ^ en Wir verlangen die Be- settigung des Belagerungszustandes und Freiheit für die Presse. dtt Bildung von Arb.'itskammern und verlangen . ttDenglte Bestrafung der Kneg-swuckerer. Mir worden die Re- 8tt"rmV) ^ b-eurteüen. was sie für den Frieden tut. (Bei . ..rfis/bbe ck (F. Dp.): Wir bewilligen den Kredit und ^le Opfer zu bringen, um ^ Berntckstungsiuttlm der rtemde mederzuringen. Wir billigen die Erklä rung des Reichskanzlers über seine Friedenspolitit und das russische Angebot. (Beifall.) Erfreulich ist die end- Emb-crugung der ^chlrechts-orlage. Für ein K-Iassenwahl- E rll heutzutage kein Raum mehr. Erfreulich ist die Schaffung von Atbeitskammern. Das Gesetz über den Belagerungszustand ttt ganz verattet. Wir fordern die Beseitigung der politisck-en Zen- tertrcutnZtxynrt Zusammenarbeiten von Regierung^und Reick^tag wünschen auch wir. Wir wollen den heimkehrenden (Beifch?) alt ^Schlund bnciten, in dem sie sich wohl fühlen. , Abg. Dr Stresem ann (nl.): Der italienische Zusammcn- »^bvglen einer Völkermoral in der Geschichte mese^ Weltkrieges. Wenn Rußlands Regierrmg und Volk den Frieden wunichm . w können sie lvissen, dast Deutschland in alle»* feinen Schichten die Wiederherstellung der alten guten freundm schaftlichen Beziehungen zum russischen Volk begrüsten loürde. Der Antwort auf die Papstnote stimmen wir zu. Wir ivünscheu auch den Burgfrieden im Innern, wir lehnen eine Aufhebung des Belagerungszustandes ab und halten eine völlige Aufhebung der Zensur für unmöglich. Der Schoifung von Arbeits kämm ern stimmen nnr zu. Wir verlangen auch Berücksichtigung der Wünsche der Angestellten und der Staalsbeoiensteten. Die gesamte Lage nach außen und innen eNorderl ein enges, vertrauensvoll^ Zusammenwirken zwischen Regierung m»d Volksverttretung. Dabei kann die Monarcktie nur gewinnen. Der Verlauf dieser Reichs- tagstagitng wird dem Ausland beweisen, dast Deutschland einig ist, und damit sind wir unüberwindlich iBeisall.) Abg. Graf Westarp (kons.): Wir schätzen die Ps.-rsönlich- kett des jetzigen Kanzlers sehr hoch und dmrken ihm, tmji er das Amt übernommen hat. Aber unsere sachlichen Bedenken gegen die ganze geiwnwärtige Entwicklung können nur nicht zurück- slellen. Wir sind der Ansickst. daß es sich hier um einen schveren Eingriff in die verfassungsmäßigen Rechte des Kaisers handelt. (Sehr richtig^' rechts, Widerspruch links.) .Bei der Ernennung des Grafen Hertling ist die Entschlußfreiheit des Kaisers nicht genügend gervahrt worden. Auch die Ernennung des Abg. von Payer znm Vizekanzler ist auf Drängen der Sozialdemokratie und der Fortschrittlichen Volkspartei dem jetzigen Reichskanzler ab- gevungen worden. Die jetzigen Männer der Regierung haben sich ja gewissermassen verpflichtet, die Wünsche der sogenannten Reichs- tagsmehrheit zu erfüllen. Die Sozialdemokratie wird keine barmherzige Gläubigerin sein. Trotz dieser Bedenken treten wir nicht in eme ^rundsätzlickie Opposition ein. Wir werden auch dem neuen Reichskanzler gegenüber lediglich sackiliche Politik treiben. Den MehrheitsLarteien kam es nur darauf an. die Sozialdemokratie bei der Stange zu erhalten. Uns hat man von den inteu- sroktioneNen Bespreckiungen ausgeschlossen. Wir sind daher für diese Polittk auch nicht verantworllich. Mit der Papstnote kommen wir nicht weiter. Hier ist eine andere Sprache notwendig. Diese haben wir beim ReichSfonzler vermißt. Die Mitteilungen: des Kanzlers über das Angebot der russischen Regierung waren erfreulich. Jede Partei in Rußland muß den Frieden schaffen, und deshalb können wir, ohne irgendwie die Kriegsgefahr zu verlängern, bei den FrieoensverhaTidlungen alles dtarhsetzen, was in unserem» Interesse liegt. Wir hatten fest an unserer unbeugfamerr Siegeszuversicht. (Beifall rechts.) Abg. Freiherr von Ga mp (Deutsche Fraktion): Die End- hüNungen aus dem Suchiomlürow-Pvozest haben ergeben, daß wir cm dem Kriege völlig uilschuldig sino. Das MbeitskamiNMese« haben nur längst gewünscht. , Hav so (U. Soz.,: Unsere Militärdiktatur hat auf das rufnsche Waffenstillstandsangebot gerade^ feindselig reagiert. Mit allen Mitteln suckit man die Unabhängigen Sc-zialdemofoaven zu bekämpfen, wobei die Gerichte, auch das Reichsgericht, Helfers drenste leisten. Mg. Scheide mann (Soz.> verwahrt sich gegen den Vor- wurf, als wenn seine Partei davon gewußt l-abe, dast der Marinen staatssekretar Capelle (wnen Vorstoß gegen die. Unabhängigen Soziittdemokrcrten unternehmen würde. Darauf wird die Kredit vor läge in erster und zweiter Lcfung angenommen. Sonnabend: 12 Uhr: Dritte Lesung der Kreditvorlage. Lchluß^ 7 Uhr. Eine Konferenz der »rordifchen Könige. ^Kristiania, 29. Nov. (WTB.) Die Könige von Schweden und Dänemark trafen m Begleitung ihrer Mttnsterpräsrdenten und Minister des Mustern ein. Zum Empfang war König H aa ko n auf dem Bahnhof erschienen. Am Abend fand zu Ehren der Gäste eine Galata^l statt. Aus Rußland. Petersburg, 28. Rvv. (WTB.) Meldung des Reu- terschen Bureaus. Die Maximal! ftcn berichten, dast sie nach einem viertägigen Kampfe Taschkent erobert haben. General Korowintschenko wurde verhaftet. j Trotzt ij hat den Ministergehilfen und 30 Beamten des Ministeriums des Auswärtigen entlassen, die sich weigerten, sich maxima(istisä)en Kommissaren unterzuordnen. Sie erhalteii keine Pension. Der spanische Geschäftsträger hat an Trotzklj geschrie- ben, daß er Trotzkijs Mte seiner Regierung übermittelt habe. Der Geschäftsträger fügte hinzu, er wolle alles tun, um zu einem Friedenschluß, ncch dem die ganze Menschheit so sehr verlange, beizutragcn. Petersburg, 29. Nov. Der Wahlfeldzug zur verfassungsbildenden Versammlung vollzieht ch ohne große Bewegung bei wenig Versamnilungen und geringer Pressetätigkeit. In vielen Städten wie Khabarowsk. Kaluga, Pciisa und anderen verliefen die Wahlen unter normalen Umständen. K o p e n h a g e n, 30. Nov. (L.-A) Pariser Telegramme aus Petersburg melden, daß ebenso wie die Ukraine und )er Kamkasus nun auch Bessarabien sich unabhängig erklärte. DieUkrainebeschlost.ihreTrup- penvon der Front zurückzuziehen. Haparairda traf die Nachwicht ein. daß die Bolsche- wrcki in der Moskauer Staatsbank den Goldbestand von 630 Millionen Rubel beschlagnahmte und den Direktor verhast teten. ©icfjcttcr Stadttheater. Uraufiührnng. 'S*,, ^ f • , R«cht auf die Frau. Schauspiel ,n i Wwgcn neb-st emer ionischen (Snlcitimn von n Varry P o h l m a n n. nraufmönmg im Stadttheater! Das hier seltene Erei.inis ^ ^volles Saus Deranla&t und die Besuch br spaiL Erwartung versetzt. ^>ie sollten nicht enttäuscht werden Ä a w ^ aurf) öier bekannten Lust'piels "Iw Oberstt, errang mit seinem Schauspiel ^ 7 o-s^echl auf die Frau einen imv.wkennbar starken Eisvla Werk wurde nicht nur beifällig, sondern sogar stellenweise entltzchash^ch aufgenomm^i und hrnterließ einen tiefen Eindruck r Lasier veracht im Verlaufe von 4 Akten und emer bewetten, dast die Verknüpfung oV* ft; Dem gieren, des Schauspiels mit der Passt, foines- Unding ist, und datz die entstchendm Gegensätz-- durch fottoUt werden 8 LLLZ ÄWKssafttÄ Sst ! Ä*£"S “ir «'■- ««“ä* d sOSiM ^jKSser ä ä und ©ertohins. der beiden WelUsch^Mgm ^"e-i Geoloqenkongrkssej wieder nach Deutschland und ^ de'EiMna der Sansawerke mit Feinanda ™- fflSwiJrr 6 ?°» n ^d°t»sen getaufte Kreattir hat inzwischen E bekommen und entdeckt das abgekartete Spiel datz min d« Kamm um das „Recht auIie -mschi-lebene Gesetz bietet gegen Thomsen m ,.f. --- RiMtcrstuhle der Frau" einsetzt. Handhabe,^dagegen must er ovr deni Dac ffSSÄr-Ä. ES 8 Aber der .Uonsul SZ££?± Ja» seine Frau erkämpf» vtnitL*l&ZZ 7 n n Är L &" 3 ^ »erst, weicher m ihre» Schwan so logisch^^b^üsen"dah mau'wLch^ soll. Probleme sttrd es, die Po hl mann hier ane schneiet, Probleme bte zum Nachdenken aufsordern. ^ (^gensatz znm Schauspiel steht nun die im Rahnten der Sckmu spiel Handlung em geschobene Poffe. Eine Harm- Turfgeschichte ist zum Gegenstand einer Parodie ge* ,1s h ie ^btndung herstellt zwi'chen dem vorausgegan- neben de?^ ®u C ^ Schauspiels. Der Witz liegt neben der Persrllage aus die bemäntelte bicrgerliche Moral darin oerod^ „n? ?os'e der ..Besitzer" des „Rechtes auf die F??u" lm Schauspiel den Konsul Thomsen R-cktt ^ ^ ^'likt bringt. Thomsen kämpft um das W' auf die Frau, erhalt es aber nicht. Jonny O'Clark, der RÄinn^un^t^s m K bic s^au, möchte es aber gegen .nerchUlm und Erfolge gerne hergeben. Die Parodie verblaßt natürlich gegenüber der wuchtigim dramatischen Handluna des L^chansViels bedeutend, bringt aber tatsächlich den'Beuiei/ dast dos Gesamteindrnch-s auch Sxtrrmk miteinander verbunden winden können ^ nicht 'ui^aui^ nm«, ftÄÄ Laiisti^n Made .Ohne Uobortooibtmg d-m Kochnl Ä f ° r Ä,^ wrrknngsvock dm Gogensgtz zu Ijerüor. Friedel Do &« S|aa » ss .«üv?“ »~fr- “« J; •< c ^ cL Wilhelm Stengel und Adolf und einfack^^r ^^^ppelrollen ckvarakteristisch durch. Schlick! nnwalt Ä'nstlan W C - urt Lr-rch bc-n Aochls- m e u e r ® ° > lSlapfelbrrg). Kür, S t r i n - Üu?[e4n «nffp,Ä^ r t!J ,nf M °ff'blo (Marti, ucrlir&ra 6cm lStabl nnft E »^^.^datz« Komik Beben. Karl Bolck nabe gerast eb^s?^.^Lstd wurden ihrer Auf. "°miie"De l.s/.,, I - Bicchrra Sandor lKlothilde) und I^brmme) Die Spielleitung lag in den de. Auwl Stcrngoetter. Der anwesend« -tutvr wurde, durch wiederholte dervorruse giefaa*. .— w. m. Seekrieg. Weite N-Voot Erfolqe. ©'erlitt , 29. Nov. Westlich und südwestlich der Strafte ^ Gibraltase Tjaben unsere U-Voote wiederum 5 Dampfer ob 2 Segler mit zusammen rund 16 000 Br.-R.-T. lf rfenf t, darunter ein englisches Einheitsschiss, den be -afsneten italienis6)en Dampfer Lorene (2496 Tonnen), den euiasfneten japanisckwn Dampfer Jkama Maru (2987 T.) ^ den amerikanischen Dreimastschoner Fannie Prescott F 404 Tonnen). Unter den versenkten Ladungen besanden sich jqOO Tonnen Kohlen yach Italien und 1800 Tonnen Eisen rz. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Au» Stndt und Gießen, den 30. November 1917. An die Leser des Eichener Anzeigers. Die im ttjfitmn Verlaufe des Krieges riugttretcne rfrälkfa verdeuermtg des Papiercs und aller Erfordernisse ur Herstellung der Zeitung, sowie erneute Lohnerhöhungen lunßfn eine kleine Bczugspreiserhihuug notwendig. Diese frhöhung wird am 1. Dezember gemeinsam mit den anderen ,röhcreu Tageszeitungen unseres Bezirkes durchgeführt und jt für den Gießener Anzeiger auf 20 Pfennig für d^n Monat Mstbt. Verlag de» Gießener Anzeiger». ** AEtliche Perfonalnachrichten. Der Großer-og hat am 28. November den Lehramtsassessor Karl Hallern aus Darmüadt zum, Oberlehrer an der Höheren Mädchen le und dem Lehrerinnnisemmar zu Mainz ernairnl. .Am November d. I. lvurde der Steueraufseher Johannen Kaul u Mainz auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner lang Lhrigen treuen Dienste in den Ruhestand versetzt. ** Auszeichnung. Dem Geireiten Gvtlsri « Hessis, ** D i** 1 cf>! Tapferktütsniedaille verliehen. Gottfried Kahn lvurde em O be r st l e u t n a n t z. D. o o n Kn o be l s do r s f. «tclvr seit Oktober 1907 Ko-mnuin-eur des Laiwioel 7 r-B-ezi.r^ »ichen war, ist duvcl, A.-K. O. v. 19. Nov. unter Verleihung des stvten-Adler-Ordens 3. Masse mit der Schleife der Adjchied mit emer hisl^rigen Pensimr und der Erlaubnis zum Tragen der Imsvrm des Jus.^Rgts. v. d. Goltz (7. Poip.) 'Nr. 54 bewilligt oorden. Oberstleutnant o. Knobelsdorfs ist wieder ins Feld ge- C m. An ferne Stelle würbe der Major v. Kropfs von'der ee yan Bezirks.ivmnvanoeur ernannt. ** Beförderung. Ter MnsÜuier Ludwig Sier, welcher mn 15. d. M. das Eiserne Kreuz erhielt, NMrDe jetzt auch zum Geneben befördert. ** Ausfuhr von P ferden. Siel>c die Beabmlmachmig un An-cnirenteil. "Die Landesstelle für vaterländische Zwecke wrtert in einer Anzeige in der tzentig-en Nummer aus, ihr Mit «Aung zu machen, an welchen Orten die Abhaltung eines aus-, udrttjen Gbldmckausstages Erfolg verspräche ** Holzversteigerung. Montag den 3. Dezember 917 wird in den Waldungen der Stadt Gießen Holz vor teigerl. Näheres siehe Bekanntmachung im Anzeigenteil. ** Für di e Aufnahme der Viehbestände und die rmziehimg der Beiträge ist für die Stadt Gießen der Hilfsratsbote Lust als Erheber bestellt worden. Seehe auch Dekcmnlmachung im Anzeigenteil. ** S t a d t t h e a t e r. Ter Anfang der für die kriegSbeschäs- igten Arbeiterschaft heute slacksindenden Vorstelllmg von „Hans öuckebein" ist aus 7y 3 Uhr festgesetzt. Ein Kartenverkauf Lu dieser Vorstellung findet nicht statt. ** Bienenzüchterverein Gießen und Umgegend^ Die Hauptversammlung findet Sonntag den 2. Dezember itott Siehe Bekanntmachung. Gold herbei, viel und schnell! Die GsldeiüaussteSe n den Räumen der Rezittssparkaffe Gießen ist morgen von $ bis \2% Uhr geöffnet! Landkreis Sicken. ** Mnsch,enheim, 29. Nov. Ter Gefreite Wilhelm W eil, .Inhaber der Hessischen Tapserkeitsniedaille, erhielt das Eiserne Kreuz II. Klasse. W. Lonvvrf, Mabsmu, 30. Nov. Ter Fahrer Brücker erhielt die Tapferkeitsmedaille. W. Odenbausen a. d. Lumda, 30 Nov. Dem Johannes Lchomber wurde das Eiserne Kccrrz 2. Klasse verliehen. Starkenburg und Rheinhessen. I Darmstadl, 26. Nov. Freiherr von.Hehl zu Herrnsheim, der. wie seinerzeit gemeldet, am 15. November, als! er eben den Borsitz bei der Tagung des Ernsd-Ludung-Bn eins übernehmen wollte, von einem plötzliche Unwohlsein befallen wurde, ist jetzt so iveit wieder l-ergestellt, daß er das hiesige Krankenhaus verlassen konnte. Wie wir hören, loiro er em 'Frankfurter Sana«- torrum auf suchen. I T a r m st a d t , 29. Nov. Der LandesverbandJnng- Deutschland tagte unter der Leitung.des Provinzialdirektors Geteimerat Fe n. Der bisheuige Vorsitzende Generalleutnant von Heyl wurde zum Ehi-enmitglied ernairnl. Dann stellte sich, der neue Vorsitzende General von Hartmann vor, gelobte Treue um Treue und erbat Vertrauen um Vertrauen. Er versprach an den bewährten Grundsätzen aus dem Jahre 1912 festze. chatten und alte überslüssigen Nengründungen zu verhindern. lieber die Bei lehaltung der bewährten alten Bahnen sprachen Vertreter der drei Provinzen ihre Freude und Zustimmung aus. Im Arnschsluß, daran sprach, in einer geschlossenen Versammlung in der Technischen. Hochschule Hauptmann Hirsch aus Halle (Negierungsrat in Weimar) über „Jugendpflege und Staat". Der Großherzog wohnte diesem Vortrag-e bei. I. Crumstadt, 28. Nov. Als Erntedank überbrackten die Konfirmanden unter Führung des OrtspfarrerA eine Li'b.sgaben spende, die durch eine Ortchammlung zu lammengebracht worden war, den Insassen des Tarmstädter S^ialbau-Lazaretts und erstellten sie zugleich durch den Vortrag einiger Lieder. Hcsstn-Nnssa«. ** Dillenburg, 30. Nov. Dem Kaufmann Heinrich Lüchhosf, der wiederholt bei Entgegennahme von Kunde,tauf trügen Butter verlangte, wurde der Pandel mit (^geuftänden des täglichen Bedarfs untersagt. mr. Frankfurt a. M., 29. Nov. Oberst Franz Be hm, der langsähritn' Kommandant des Landloehr^zlAeS Frankfurt I ist in den Ruhestand getreten. Seit 10.^September 1910 venvaltest Oberst Beim es in schwieriges Amt. Sein 9strchfol,7er wird Oberst Freiherr Friedrich T i g e o n von M o n t e l o n. 2L Frvnhqu se n, 29. Rov. Der Fi chereiPächter Pfeffer im nahen Roth zog ans der Lahn einen 2.1 Pfund schveren Hackst 4 Marburg. 29. Nov. Mus dem lüesigen Frieidliost kmatt» heute mittag eine ältere fremde /Frau in bewußtlosem Zustande anfgefunden. Einem v>orgestt.ndenen Zettel nach zu urteilen, Handel» es sich um eine Lebensmüde. Sie wurde in die Klinik gebracht Um tat hiesigen Ernwvhnern die Küsten, die nur in lleinen Men- len jetzt abg^xreben werden, zu,letten zu lömt^n. l>al die Stadt Handlungen angeselufft und Schälerfolonnen gebildet, d« Sj! i möb l- Zimmer zu verm. _Rovnstr. s, i. Zimmer in gutem M« «« Dau.- ,« »it itüÄifJk b l \ klfr. in der («c i gafton. d. list eß. Auz 01 V#r8Qh iedf>j2G I n u '/. I" ! 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Sikno^ravate eirrjf •ethrro fl M^jchii'k» füirnbcn 7. vnchfüdr> ng (efoU brt'p. u amnli.) rr vam^el*tprr«* tppnfl«n^.©iie,ftil io 'Jtrtijiictjmt*» ienrtll ffrcinMPörttibiuölS pvaDb.18 »tiitt ^NvMtch Richtig tzr.nnöstlch >5. Der vutr ?en. I» vortüfit. Ledrd. je M i.S0 8t«chn U. ^uw.iu » Ctv. tkiltn 14 & Leitung: STOSc Hofrat Hermann Steingoattar. Sonntag. 2. Dc.br. 1017, nachmittags V!« Ubr : Mcwöbnl. Prellelermühigtl I Posse mit Gesang und Tanz in 3 Akten von Reimann und Schwartz. Abends 7'/, llbr: Kleina 7reise: Lustspiel in drei ?lkten von Ludw. Fulda. Ende 10 Uhr. Hierdurch die schmerzliche Nachricht, dass Mittwoch den 28. November, abends 7 Uhr, mein einziger, hoffnungsvoller Sohn, mein lieber, herzensguter Bruder, Neffe und Enkel Schütze Fritz Forbach im Alter von 20 Jahren nach kurzer, aber schwerer Krankheit sanft entschlafen ist. In tiefem Schmerz r 6711 Elisabethe Forbach Ww. geb. Blum Berta Forbach und alle Angehörigen. Giessen (Marburger Str. 98), Launsbach, den 30. Nov. 1917. Danksagung. Für di© zahlreichen Beweise wohltuender Teilnahme während der Krankheit und gelegentlich der Beisetzung i unseres lieben Entschlafenen danken wir herzlich. / 07475 Im Namen der Familie: Elise Erb geb. Will. D&g sebönsie WeitinacbUgesAnk Handarbeiten Enorme Auswahl nnr ans guten Stötten gestickt uud vorgezeichnet Stockhausen (Kr. Lauterbach), den 29. November 1917. Die Beerdigung findet Sonntag den 2. Dezember, nachmittags 8 l / 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. ''Linier, Deeken, Kitten Nachtlitehdeekea, BtaL «hoher, Streik.n. Tatehu Kanfhans Eatz Itahn holstr. 14, . Frische liislen etnnetroffen. 8894 Carl Lchwaab, Hofl. Selkersweg 23. Todes-An,zeige. Am 23. d. M.. nachmittags 4'/, Uhr, verschied nach kurzem, mit Geduld ertragenem beiden im 68. Lebensjahr unsere treusorgende liebe Mutter, Schwiegermutter und Grohmutter Frau Anna Noch Wlv geb. Lijfeld. Am 27. d. M. entschlief nach kurzem Krankenlager meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwägerin und Tante 8689 In tiefer Trauer: Familie Hormann Familie Rebmann Familie Notb. Die Beerdigung findet Sonntag den 2. Dezember, nachmittags ^ Uhr. auf dem Neiten «>rte: öof statt. Giehen. Offeubach, den M Noo. 1917. trsu^olianneltevambier geb. Cappel im 82. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen; Philipp Dambier, Lokomotivführer i. R. und Familie. Giessen, den 29. November 1917. 8665 Die Beerdigung findet Freitag den 30. d. M., nachmittags 3y 2 Uhr, aut dem Neuen Friedhof statt. Am 28. November, abends 7 Uhr, entschlief sanft nach langem Leiden unsere liebe Mutter Frau Margarete Küngelhöfer Wwe. im 64. Lebensjahre. geb. Hof 8709 Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Geschwister Küngelhöfer. Gießen (Wettergasse 5), den 29. November 1917. Die Beerdigung findet Samstag den 1. Dezember nachmittags 4 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. . Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem Hinscheiden unseres innigstgeliebten, herzensguten, unvergeßlichen Sohnes und Bruders Hans Dietz sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühltesten Dank. Johanna Dietz Hermann W. Dietz. Gießen, den 29. November 1917. 07476 Danksagung. Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme bei dem Heim gange unseres teuren Entschlafenen sagt auf diesem Wege herzlichsten Dank Familie Dechert. 8681 Giessen (Schillerstrasse 27), den 29. November 1917. -'.-MV Vienenzöchterverein Giehen u. Umgegend Hauptversammlun er 3» fi7( *Bl Sonntag den 2. Derember, nachmittags 3 Ubr, bei Mitglied Kraft. Giehen. — Tagesordnung: Stehe „Biene". .ßchümtchemg der AM Gietzeii. den 3. Dezember 1317, vormlttia» S'/r Ubr beginnend, werden in den Waldungen der Stadt Gienen im Bezirk dev Forftwariö Arft-Hochwar Abteilung 32, 81, 84 und 125, mci bietend versteigert 2 8hn. Bnchen'Scheit 9120 Wellen Buchen-Reisig 80 „ Eichen- „ 50 - Fichten- „ _. _ 86,7 Rm. Buchen-Stockbol». ^ Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße an der 9. Schneise. Holzhändler sind vom Mitbieten auL geschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigen-B?. dart neigern. Giessen, den 26. November 1917. w Der Oberbürgermeister. I. V.: Grünewald. Bekanntmachung. Möbel-Versteigerung. Dienstag den 4. Dezember 1917, vormittags 11 Uhr, werden im Kurhau- zu Bad- Sal »hausen öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert: ca. 6 Bettstellen. ca.26 Tische, teilweise mit Wachstuch überzogen, ca. 6 Spiegel in verschiedenen Größen, ca. 3 Kommoden mit Schubladen, ca. 15 Nachttischchen, ca. 2 Bilder, ca. 1 Lampe ca. 16 Waschtischkommoden. Die Besichtigung der Möbel kann eine Stunde vor Beginn der Versteigerung erfolgen. Nähere Auskunft erteilt die Gr. Badedirektion Bad Salzhausen (Tel. Nr 20 Amt Nidda). Bad-Salzhausen, den 30 November 1917. Gr. Badedircttiorr Bad Salzhausen. 868 ,d Gewinn-Auszug der 10. Preusslsch-Süddeutsclien (236. Königlich Preuss.) Klassen-Lotterie 6. Kl&ase. 17. Ziehungstag. L8. November » )*4e feaoeto« »ln Ter Oberbürgermeister: Keller. Bekanntmachung. ^ _Die Pferdebesirzer in den Gemarkungen Giehen mtJ Z^nstelwerg werden hierdurch auf die Verordnung br rZr'i 1 2 3 4 : a X wvvu.vv UMI uIC ociutanunfl Of? SleUvertreienden Generalkommandos des 18. Armeekorn vom 7. November 1917, betreffend Ausfuhr von Pferdei, abgedrulki tm Kreisblatt Nr. 191 vom 20. November hingewiesen. Giehen, den 24. November 1917. 870l>8 _Ter Oberbürgermeister : Keller. Bekanntmachung DaS am lix Novetnber d. fällig gewesene Gras» und HoNgcld der Stadt Giehen kann in den nächsten 8 Lag' noch ohne Konen an dte Stadtkaffe bezahlt werden. Giehen, den 29. November 1917. Der Stadtrechner: Mäser. kflädt. jtirheüsnacfnöeis giessen, Ü We,l-A»lage 31, Telcph. 2054. 8704 (Ohne Ocwlhr.) (Nachdruck verboten.) ln 4er Vonnlttagszlebung wurden Gewinne Uber 240 Mark gezogen. 2 Gewinne xu 10000 Ai 130017 64 Gewinne zu 3000 AI 1908 18256 24332 28199 64186 66883 77211 77291 81443 82095 83559 83661 93294 101504 104586 115860 126785 141670 146972 164934 167902 101791 109352 197479 198097 200077 224266 102 Gewinne zu 1000 M 653 6259 9774 13043 19173 20006 20890 25491 26624 32174 37244 40112 42934 43974 46234 53340 66099 57573 83342 64201 07887 68055 68791 69395 70254 74800 70328 81437 84815 88064 88539 91058 96471 99018 99061 99142 101604 1036R6 *1062.0 107068 114794 114765 116208 117649 J20408 122689 123690 129067 132079 134111 136696 J 46016 147472 149950 186007 160825 .163163 165673 165765 167324 173167 173685 174369 176901 181040 181664 186606 187288 193439 194924 195J36 197241 205306 200329 211809 218174 221321 222661 223061 224123 233616 218 Gewinne xu 600 M 6159 69,14 9656 11604 12406 12429 12504 25591 32201 33987 37176 39844 45523 46313 60241 52471 66637 66328 6937? 62601 64805 67647 09137 71346 71530 73562 73856 73936 77910 79950 80446 81076 86474 90842 92328 94281 94824 96160 96666 98037 98224 .103344 103603 105123 108282 106406 106042 110205 110794 111129 111589 118673 117080 119329 120014 123250 123859 127922 132796 136636 136677 140703 141530 142502 143287 147771 150677 362470 156550 157490 168438 ,161168 186069 165703 165749 105910 166349 167299 170424 170891 172012 172365 ,179398 181321 181542 182060 192381 193643 193796 198572 200411 206096 206212 207193 207688 207628 213103 216591 216092 218264 219163 2208--2 220803 222483 224384 228183 228196 226214 233918 , la der Nacbmittagsziohung wurden Gewinne aber 240 Mark gezogen. 2 Gewinne zu 60 j90 M 157826 3 Gewinne zu 20000 M 76626 0 Gewinne zu 10000 M 174517 184780 18188N 4 Gewinne za 6000 M 69033 141998 78 Gewinne zu 3000 M 7655 8921 11663 11811 23806 24986 31906 40092 00300 71677 82937 80211 66872 87380 88170 9"029 98894 101306 103577 105301 1098*2 125032 127S83 133776 130543 137241 142040 157495 170482 161743 199446 213653 213090 217297 218406 220789 221724 222006 230180 130 Gewinne zu 1000 M 2022 6113 14694 17073 23327 28307 34180 30890 39530 41867 44713 40133 49867 61415 64054 64421 66079 67666 60271 01080 71723 71942 70658 79296 84394 86091 101959 105637 306096 111132 LI1467 112824 113778 121040 124561 326617 128662 130169 130970 131136 139246 142364 3 42865 144862 ,146044 3 49927 162770 162266 162830 164734 175869 178847 187205 189349 189442 196533 199194 207698 208440 213465 216622 217207 221240 222206 233118 192 Gew ; nne zu F00 M 233 4824 11201 11030 13170 13068 14363 16903 38334 18657 20573 23840 33988 20644 29336 31700 32487 33913 34448 37383 37673 40926 42462 46708 46621 48839 49379 60934 63666 64441 56468 67260 68969 59128 00263 05608 60964 08464 72962 74980 77273 77710 79077 82638 06102 87914 80020 89862 92987 96432 102964 112602 .115445 11R918 121680 125104 132616 136721 137185 141469 142236 143480 140544 149074 149939 163220 160600 .157376 168104 161192 181839 184078 184379 170138 J 70402 171320 178297 179102 179391 166627 }91191 206942 206018 207910 208481 210472 210702 ÄJ 2873 214276 321949 32211« 333032 323704 236626 Es können eingestellt werden: * e J hiesigen Arbeitgebern: 1 Pferoepfleger, 2 Schweinefüttcrer, 1 Gärtner (Äu> Hilfe), 2 Eisendreher, 6 Schlosser, 1 Gerbermcisber, 1 Ä- derzarrck-ter, 1 Schreiner, 2 Sattler evtl, auch fürHenr arLert, 1 Buchbinder. 1 Küfer, 8 Heizer, 1 Schneider, 6 Erdarbeiter, 20 Hiljsarb.ei.ter für Eisenbahn. 10 Bei arteifrr, 2 Vorarbeiter für Granaten- bzw. Modellmagv zrn (Kriegsbeschädigter bevorzugt), 1 Glaser, 2 Schub niacher, 4 Fuhrmänner, 2 Wächter für Wach- u. Schlier. Gesellschaft, 1 Fensterputzgehilfe, 1 Schlofferlehrlmg. o) bei auswärtigen Ar beitgebern: 1 Gärtner, 30 Sclchosser, 2—3 Monteure und Öili 1 Monteure, einige Bohrer und Fräser, 20 Hilfsameita für Industrie, 8 Arbeiter für Steinb'rucb, einige Zm> merleute und Stellmacl>er, 15 Mechaniker, 8 Trchei 5 Schreiner, 1 Bäcker, 6 Pl-otographeugehilfen, 70 gc sunde Arbeiter, 1 5dausbursche, 15 Streckenarbcile 3 Postaushelfcr. Für die Etappe: jugeudlich'e Arbeiter, Schreibgehilfcn u. dgl. Es suchen Arbeit: . 1 Ober gär tu er, 1 Bautechniker, 2 Buchhalter, 1 für Bankgeschäft, 1 kriegsbeschädigter Buchhalter sucht benbäschästigung, 1 junger Sckweibgehilse. Weibliche Abteilung. beihiesigen Arbeitgebern: 6 Tienstmädlchen, 8 Lauffrauen, 10 Mädchen^ füx Bahndienst. Bei a uswä r tigen Arbeitgebern: 3 laudwirtschaftliche Mädchen, eine 'Anzahl Mädäicil und Frauen in eine MunitionsfM'ik. Es suchen Arbeit:, 1 Telephonistin, 1 Schneiderin für Hcrrenkoufektll>^ 1 Sprachlehrerin. junge Mädchen für Bureau, die M Teil Maschinenschreiben erlerrtt haben, 1 Köchin B Leitung einer Kantine oder eines Lazaretts. F ü r d a s b e s - h t e Gebiet werden g e s u ckt.' Maschinenschre.berinnen, StenotyPistinnen, 13 schermncn, 17 Schneiderinnen, 14 Helferinnen Küchendienst. Für das Große Hauptquartier: Perfekte Stenotypistinnen. MaschinenschreiberiMN. Städtischer Wohnung-nachweis Gießen, West-Anlage 31, Tel. 2054. E s s i n d z u vermieten: 2 Wohnungen oon 7 Zimmern, 5 Wohuungm vo> 6 Zimmern, 2 Wohnungen oon 3'Zimmern fl mit w den), 1 Wohnung von 1 Zimmer (möbliert), 1 Zimme mit Kammer, 2 Zimmer unter Mitbenutzung der rdenräume mit je 1 Zimmer, 2 Ladenräume, 1 2 LadenräuM'c mu Ji X ^uiuaci, J ^uuvnruumt, * t. denraum mit Hinter räumen. 1 ar äße res FabrikgebäM «ey Ute i, u iiLUüitiuumunu y tuu, t neu jj nnng von 2—7 Zimmern in Prllersheim. Zu mieten gesucht: . , 1 möblierte Wohnung von 3 Zinimer» rmi 25 2Äoymmgen von 1—6 Zimmern, ^