Kr. 279 Ler Oletzener Anzei-er E^cheint täglich, außer tzonniaaS. - Beilagen: »letzen" Zamilirnblätter; Kveisl latt fjU tze» Kreis Sietzen. Bejuasprels: monatl. 1 Mk.. vierteljährlich 3 Mk.; durch Adhole- u. Zweigstellen manatl. 9, Bi.: durch die Post Pkk. 3.— viertel- jährl. ausjchl. Bestellg. stentfprech - Anschllisie: li,r dieLchristleitmlgN3 ltzerlag.GejchMl^stelleöl Anschrist sürDralUiiach- r»chlen: Anzeiger Sietzen. Erstes Blatt 167. Jahrgang Dienstag, z . novemoer wtt Annahme von Anzeigen t. die Lagesnummer bis zum Nachmil lag vorher. Scilfnprfile: für örtliche Anzeigen 20 lli..fürau-Sivartige 25 Pf., b. Plaizvorfchrtft 30 P'., für Reklamen 7b Pi. bzw. SO Pi., nebst 2**°/ 0 $eueruiif}*|uj l lag. Hauvtfchrillleiter: Auq. Goeg. Verantwortlich für Politik u. Ieuillelon: 9111(1. Wocti; Stadt und Laird,Ber»,ifchlesil.(Äe- richtssaal: W. Aleyer; Swillingsrunddruck Ä. Verlag: vrühl'jche Univ.-Such- u. Zteindruckerei N. Lange. Zchriftleitung, Geschästrstette u. Druckerei: Zchiilftr. 7. jg'mluch m Gießen. Postscheckkonto: Frankfurt a.M. um General-Anzeiger für Oderhessen vankoerkehr: Sewerdebank Stehen Der vruch der Entente mit der neuen russischen Regierung. (WTB.) Großes Hauptquartier, 26. Nov. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Ru pp recht. F l a n d e r n nur zeitweilig zwftcheii Poelcapelle und Kdeluvelt gestcig-rte Fcnertäftgkkit. Vorfeldkämpft verliefen für uns erfolgreich und brachten Gefangene ein. Nordostuaj von Passchendaele scheiterte der Vorsws; eines englischen Bataillons. Aus dem Schlachtfeldc südwestlich von Ca mb rar rmc- derbolte der Feind hartnäckig seine Angriffe auf Inchp. Die dort in den vorhergehenden Tagen in der Abwehr und nn Angriff bewährten Truppen wiesen auch gestern den Mnd restlos ab. Unser Vernichtungsfeuer schlug in feindliche TruWen- imsammlungen und in die Bereitstellung n zahlreicher Van- zerkraf wagen südlich von Graincourt, schwächere Infanterie stieß g?gcn Bourlon vor: sie wurde zurückgenwrfen. Aus den letzten Kämpfen bei Bourlon hinter unseren Linien verbliebene Engländernester wurden im blutigen mir kämpf gesäubert. Acht Offiziere, mehr als 360 »tonn an Gefangenen, 20 Adaschinengewehrc wurden erbeutet. Am Eüdwestrande des Waldes von Bourlon und westlich von Fontaine brachten uns nächtliche, sehr heftige Hand- gnmatenkampfe den erwünschten Gelände gewinn. . Nördlich von Banteux griff der Feind nackt Heftigeni reommelfcuer an. Er wurde abgewiesen. Ein englrickrr Bor- £ ß östlich von Gricourt brach vor unseren Hindernissen zu- nmen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nach stärkster Feuersteiarrung griff der Franzose in vier Kilometer Breite zwischen Samogneux und Beaumo^t an. Seme Angriffswellen, durch unser Infanterie- und Artille rieseuer zersprengt, flutclen in ihre Ausgangsstettunqeu zurück. Mehrfache Anstürme neu eingesetzter Kräfte brachen in unserer Abwehrzone zusammen. Zah rcickre TurtoS, Zuaven und andere Franzosen wurden gefangen. Das starke Feuer griff von dem Kampffelde auch auf die benachbarten Abschnitte über und hielt nanrentlich zu beiden Seiten von Ornes tagsüber in großer Starke an. Infanterie-, Schlacht- und Wachtflieger griffen intz heftigen Sttlrmes und Regens erfolgreich in den Kampf ein und untersttitzten auf dem Schlachtfeldc b:\ Cambrai uiw au der Maas unermüdlich Führung und Truppen. * Oestlicher Kriegsschauplatz. Keine gröberen Kampfhandlungen. Italienische Front. In örtlichen Gebirgskämpfen erzielten unsere Truppen Erfolge und behaupteten sie gegen italienische Gegenangriffe. Der Erste Generalauart ermcister Ludendorfs. * Der Abendbericht. Berlin, 26. Nov., abends. (WTB. Amtlich.) Von den Fronten sind bisher keine besonderen Ereignisse gemeldet worden. Es ist nicht mehr überraschend, daß die Vertreter der Entente der neuen russischen Regierung mit dem offenen Bruch und „schweren Folgen" eines etwaigen Sonder^ Waffenstillstandes drohen— aber es ist doch eine Nachricht von größter Tragweite, die uns heute das Wiener amtliche Bureau vorsetzt. Die gleich-zeitige Veröffentlichung von russischen Geheimakten durch die maximalistische Negierung erweist es, daß sich diese Entwicklung nicht plötzlich, sondern folgerichtig und schrittweise vollzogen hat. Den Kernpunkt der Geheimakle, die wichtigen Verträge selbst, kennen wir noch nicht. Es k)eißt, Kerenski, von dom heute gemeldet wird, daß er endgültig zuwückgetteten sei, habe die Verträge noch rechtz,eitiA nach Moskau schaffen lassen; es ist zu vermute^, daß Herr Buchan-mt, der englische Botschafter, der mittlerweile sein Lager in Petersburg abgebrochen haben soll, den in Frage stehenden Vtappen ebenfalls die größte Aufmerksamkeit geschenkt habe. Schon Terestsck)enko, der frühere russische Minister des Auswärtigen, hatte offene Reibereien mit den Engländern und Franzosen gehabt, die sich immer wieder zudringlich in die russischen Angelegenheiten eingemischt hatten. In einer seiner Noten erklärt er, dieses Vorgehen der Entente mache in der russischen öffentlichen Meinung einen sehr schlechten Eindruck. Heute stehen die Dinge so, daß die Veröffentlichung der Verträge gar keine so große Rolle mehr spielt, denn das russische Volk fragt nicht mehr danach, sondern es weiß ein- saaii, daß vie frühere InteressengemeinsckMft mit London llnd Paris nicht mehr besteht. Höchstens fühlt es sich von den «ufuhren Amerikas abhängig. Aber es verlangt nach als- vaungcm Frieden und es erbittert sich mehr und melrr über flüchte und Paris beliebten Berzöoerungen und Ans- Nun beschuldigt Trotzki, der zurzeit die auswärtigen Geschäfte Rußlands verwaltet, die bisherigen Verbündeten ganz offen, daß sie in Rußland den Bürgerkrieg entfesseln wollten. In der Tat, die Vertreter der Entente-Staaten haben sich mit ihren Wünschen und Drohungen hinter das russische Oberkommando gesteckt und dieses zum Widerstand gegen die neue Regierung angcstistet. Duchouiu, der diese Einflüsterungen nickit glatt abwies, ist daraushiü von Lenin abgesetzl worden. Eine nicht völlig verbürgte Mitteilung besagt dazu noch, daß der maximalistische ZentralauSschuß der Ostsee- flotte nicht nur die englische Marinemission in Rußland, son dcrn auck) die englischen Matrosen von den in Rußland stationierten englischen U-Booten in Sweaborg interniert habe, >veil sie eine antimaxtmalistisckw Propaganda entfallet hätten Es wird hiuzugesügt, England und Frankreich hätten dem Aktionsausschuß des Arbeiter- und Soldatenrates Mitteilen lassen, daß Repressalien ergriffen würden, wenn die verhafteten französischen, englischen, amerikanischen und belgischen Staatsangehörigen nicht unverzüglich frei gelassen würden. Trotzki ruft das russische Volk auf zum „Kamps" für den sofortigen Waffenstillstand! Ob unter diesen Verhältnissen die russischen Machthaber nicht noch einmal auf den gesunden Gedanken kommen werden, daß eine wohlwollende Neutralität gegenüber den Mittelmächten in ihrem Weiterkampfe mit der Entente dem Interesse Rußlands und der Anbahnung eines baldigen Weltfriedens dienen könnte- Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 26. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Im B r e n t a - T a l und in den Gebirgen östlich davon brachten uns die Kümpfe der letzten Tage »vetteren Raumgewinn ein. Gegenangriffe des Feindes blieben erfolglos. Auf dem russisch rumänischen Kriegsschauplätze ist die Lage unverändert. Der Chef des Generalstabes. Der türkische Bericht. K o u ft a n t i n o p e l, 25. Nov. (WTB.) Amtlicher Heer?s- berichjt. Sinaifront: An der Küste Ruhe. Gegen die Mitte unserer Scklachtsront erneuerten die Engländer am 23. November die Angriffe. Alle Angriffe lmrrben imter großen Verlusten für den Feind aOg-cfcHagen. Ein Maschinengewehr und Gefangene von drei Divisionen blieben in amtjicrer Hand. In letzter Zeit wurden an der Küste Palästinas drei weitere Dampfer versenkt, darunter ein Tvansporldampfer und der mit Munition und .Hilfsgerät beladene feindlich Dantpfer „Mersina". Lurch unsere Wasser flieger wurde ein fcindliichssr Dampfer gehindert, in den Hafen einzulaufen, und zur Umkehr gejiunmgen. Ter bulgarische Bericht. Sofia, 25. Nov. (WTB.) General stabs bericht. An der Mazedonischen Front auf ,Heineren Punkten lebhaftes Artilleriefeuer. Unsere Angriffsabteilungen drangen in die feind»- tiefen Stellungen östlich vom Wardar ein und brachten schwarze Franzosen als Gefangene zurück. Der deutsch Flieger Scbuitl- b.erger schoß einen Fesselballon ab, der südlich von Majada^ brennend nieder fiel. Im Strumatal lebhafte ArtiUerietätigkeit. An der garr-en Dobrudscha-Frmrt Gewehr- und Geschützscuer. * Die neuen Kämpf« int westen. Berlin, 26. Nov. (WTB.) In Flandern lagen am frühen Morgen dos 25. November unsere Stellungen tvestlich des Houthoulster Waldes zeittm'ise unter starkem seindlicl>cn Zerstö- rungsfener. Nachniittvgs richtete der Gegner Mischen Westtossebrke imd Gheluvelt starke Feueriiberfälle aus unsere dortigen Stellungen. Am Spätabend griff der Feind ohne besondere Artillerievorbereitung in Bataillonsstärke nordöstlich Passchendaele an. Der Angriff brach verlustreich fiir den Feind zusammen. Während der Nacht zum Teil lebi-astes Feuer. Tie Stadt Dixmuiden erhielt enieut starken Beschuß. Ini Kampfgebiet von Cambrai verblutete sich der Gegner nach seinen mehrfach mißglückten TurchbruäMersuäien erneut am Nachmittag in wiederholten Infcptterieangriffett beiderseits der Straße Jnchp—Lonverval. Sie wurden sämtlich unter schweren Verlusten der Engländer abgewiesen. Westlich der Sttaße gelang es unserer tapferen Infanterie im Nachstoß, die beutfcOcTt Stellungen vorznlegen und unsere frühere vorderste Linie wieder zu besetzen. Weiter südlich war wiederum die Gegend von Bourlon! der Schauplatz erbitterter 5lämpfe. Nachdem 9 llhr 15 Minuten vormittags starkes^ Feuer auf Bourlon eingesetzt liatte, braclien hier abermals stark massierte Angriffe vor, die restlos abgewiesen wurden. Südlich Bourlon vorftoßeude englische Infanterie wurde gleichfalls zurückgeworsen. Tie Engländernester, du' von vorgestern noch im Torfe verblieben waren, imtrbcit int blutigen Nahlantpf gesäubert. In diesett Kämpfen, sowie in der Naclst vom 24. zum 25. Novemlcr hatte der Gegner säMerste Verluste, außerdem blieben 8 Offiziere, über 300 Mann und einige 20 Maschinen- gewehre in unserer Hand. Unsere ?lrttlleric faßte mehrfach ihr Vcrnichtungsseuer gegen erkaimte feindliche Reserve und bereit- gestellte Tanks-Bataillone zttsammen. Bet Grcrncourt schlug es verheerend mitten in 40 zusammen gezogene Pattzerkcafitvagen. Auf dem südlick^on Kdmpffelde setzte auf unsere Kanalstellung von Banteux nach Nordosten bis halbwegs Crcvecour 8 Uhr vormittags krästtges Trommelfeuer ein. Ein feittdlicher Angriff wttrde lcher im Gegettstoß verlustreich abgetvieseit. Während der Nacht hiett zeittveise das lebhafte fetttdliche Feuer an. Südlich Jnchv kam es zu Handgranatettkampsett, währettd sich am Südioestrande des Bourlon-Waldes urrd tvestlich Fontaine erbittette schwere nächtliche Kämpfe abspielten, wobei die Engländer außerordentlich schwere Verluste erlitten, und iit deren Verlauf wir unsere Linien um einige hundert Meter vor verlegten. Auch auf der Front Rumilly bis Balir- teux erreichte nacW das Feuer zeitweise große Stärke. Oestlich der Maas lag vom 25. November ab 9 Uhr vormittags zwischen der Maas und der Sttaße VacherauviUe—Flabas st-attes Zerstörungsfeioer aller Kaliber. Wiedettiotte Beeeitstelltunacn zu fcindlicl-em Angriff wurden am Auffüllen französischer Gräben boobacktet und unter gulliegeudes Vernichtungsfeuer genommen, dcsgwich.nt marschierende sranzösisclje Abttllungen vott dent Wesdufer aus wirkungsvoll flottkierend gefaßt. Erst um 1 Uhr nachmrttügs loitnten noch stärkster feindlicher Feuersteig.'vung die beabsichtigtet» Insatrterioangrifse in etiva 4 KÄonteter Bveitc zwischen Samog» itcux und der Höh? toesckich Beaumoitt vorbreck-cn. Tic ersten Angriffswellen wurden in unserem Llbivehrfeuer zersprengt und slute-- ten in unserer Fnrergarbc zurück. T-er zweite Angrift mit frisch eingesetzten ftindlicl^t Kräfien brack> m nttserer Abwehrzone zw samnten. In hartnäckigen, auch abettdsaudauernden Kämpsen tourd« der Gegner mttcr l>ohen Feindcsverlustett am wetteren Vordringen verhindert und ihm eine größere Anzahl Gefattgcnc ab^enonunen. Erst mit dem Eintritt der Dun'kelheit ließ die Gcfocküstätigkcrt nach. Trotz heftigett Sturmes mrd Regens griffen unsere Flieger erfolgreich in den Kampf ein. Tie svaitzösischen Verluste während der Bereitstellung und bei den Angrifsen selbit warett außerordent» lich schtver. < Wahrend zwischen der Maas und Mosel eigene Pattouillen er» folg reich ivarcnt tcnd Gefangene entbrachen, wnrdett am frühen Morgen des 25. Mwember nach heftigem Artillerie- und -Minen feuer L^orstöße starker französischer Abteilungen -auf den Wall von Arlln tmd Llpremont blutig abgewieseit. In Mazedonien im Ostbeil des Eerna-Bogetts stärkeres Ar- tilleriefener. In Ibalim machten die Verbündeten im schwierigen^ Gebirgs- griände weitere Fortschritte und wiesmt in ihren neuen Stellungen italienisch^, oft tvirderlwlte Masseitangriffe unter schiuercn Der^ lustett für den Feiitd ab. Ein päpstliches Dementi. Basel. 26 Nov. (WTB.) „Osservatore Romano" veröftettt- licht folgende Notei Einige 9lgenturen und Blätter, besonders ansländische, meldeten, daß der Heilige Stuhl einen neuen Aufruf zugunsten des Friedens an die beiden kriegführenden Mächtegntppen oder an eine dieser Grtippen gerichtet hätte oder demnächst richten würde. Wir sind zu der Erklärung ermächtigt, daß die Meldung jeder Begnmdung entbehrt. Drohnngen der Lnten'e an Rnstlind. Wien, 26. Nov. (WTB.) Das Wietter K. K. Telegraphen^ Korrespoitdenz-Buveau meldet: Der G e tt c r a l i s s i m u s ließ an die russischen Arnwett die Nachsicht gelattgan, daß die Bertreterl der Entente st a a t e n beim russischen Oberko mimn- do gegen jede Verletzung dos Vertrags protestieren, deo zwischen der Rogientng des Zaren urtd den Regierungen der Verbünd cbett am 5. September 1914 gejft.'sossen wordcit ist. Au- knüpfend hieran drohett die Vertreter der Entettvestaatetr, daß jede Vertragsverletzung durch Rußland, besoitders rin Sonder- W a f f e n st i l l st a tt d , sch w e r e Fo l g e tt nach sich zielen tverde. In einer tveiterett Mitteilung eröffnet das russische Oberkommando den ihm unterstellten Kommmtdanten, die a m e r i k a n i s che Regierung habe erklärt, sie könne keine weiteren Transporte nach Rnstlattd zulassen, solange die Lage dieses Landes nicht geklärt fei. Solltm die Bolscheiviki an der Mackü bleibeit mrd ihr Programm Frieden mit Deutschland M schließett, anssühren. dann werde dir. amerikanische Regierung das erlassene Ausfuhrverbot aufrechte rß alten. In einem Telegramm an alle imilitärischten Komitees der Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte reagiert der Wmmiftar für die auswärtigen ^hngelegenheiten T r o tz k i j auf diese Mitteiltm- geit des abgesetzten Höchstkpmmandieveitden Dtickwnitt. Er verweist darauf, daß die Vertreter der Verbündetett sich einer unzulässigen Einmischung in die imreren dbngelegntheften cxÄ Landes mit der Mimt schuldig madien, den Bürgerkrieg Tier» vorzurufen, wenn sie sich mit diplomattsckvn stöobert an k>en 5>eneval wenden, der wegett Ungehorsants gegen die Regierungs maßnab men al>gesetzt wurde. Der VersuckZ bev Verbündeten -Vertretet. durch Drohungen die russische ^brmce trnd das russische Volk zu zwingen, dm Krieg fortzusetzen, soll den Weg zu einem ehrlichen und demokratischen Friedeti verlüttlxwn. Tie Soldaten. Arbeiter tmh Bauern Rußlands seien nftt>l dazu gewült. Ter Anfrtts fordert zu Fortsetzung des >stampfes für den sofortigeir Waffenstillstirnd auf Mnfc fdfirfrt nmt den Worben: „Ri^er mir allen Geheimvev- tv-grn und diplomatischfen Ränken!" busel, 28. Rov. „Havas" berichtet aus Petersburg: Ke- W am 11. Noveircher als Premierminister und Gene- rattfsimus > ut ii age tue te n; er übergab diese 91emter der provif orstchen Regierung. Die Bcrftsie.itlichuttg der rutschen Geheimatten. . d a s c I, 26 dkov Havas berichtet am Petersburg: folgende e 0 e 1 »n o l> i u in e n t c wurden veröffentt-ichl: Esive Nc> be Sa - \° a o w r, an den Botschafter Rußlands in- Paris stellb am b. März 191) die wo! lende Haltung FvsMreichs gegen Ruß- lano wzgeu St o ti m a n t i no pel S unv der Meerengen' uno das EmoovitMrdnis EnglrMds zu den besprochenen Grenzen fest. Eine Mdü'jim«.; Alt selben Bot'char'tkv drückt am 20. März 1915 :,K Tainba.ü'eib Rußlands gegen England für die gimstioe Lösung der Frage der M aa engen Ä Kmlstaminüpels aus und erklärt, RuqLand sev 'becesi. vre -Operationen gegen du.- Dardanellen zu unreyl^ü^n um) dazu beizubragen, bck Hilfe des Landes herbei- zumhren. dessen.-?KtioMn van Nutzen sein werden. Tie Note crlennt Vas verbleiben der Heiligen Städte unter mohammedanr der Rvlsängigtzni ün und gewahrt England eine neurra7c Zone in sirr- UEN. Erne andere Rote Sasmwws vom 9. März 1916 gibt dem ^.-oteäatter ui Paris 'likuuiwunt für die interalliirwbe sdon-f-neuz in Paria. Tr«je Rvve beia-gi, kxrß die seit Kriogsa-usbriLch eingss- gangenen Pen träge ur,uerbrlvch>l ich sind und nicht rückgängig gemacht werden können, i'.amenÄichs die über ftmrstantinopel und die von Oondon mw mlt^Itatien. Tiefe Weisungen sprechen ferner von E W U1 ein -^2 t 2^biP it in. der Msteckung der französisch-deutschen nno der ru.'nich-chi^xr^chisa^iiln-garischen Grenzen, von der Lösung zu dem Abkommen über KonstanttnopeL und die Meerengen ge horten. e ^ xe ^gL Reihe von Noten über verschiedene Bvr- w-lage, die Griechenland für feine Unterstützung in bezug auf fttemafcert und das A-egiUche Meer, insbesondere in der Gegend der ^ilel Ctzvcrn gemacht werden, als von ihm gefordert wurde, Ser^ b-wi zu Hilfe zu dta. Tie Note ycigt den Gang der Verhandlungen nvtt Beniiebvs imd- Gunaris, die dann- das Kabinett Gunaris j o^age den Garantie der territorialen Unverletzlichkeit Griechenlands, die von- dem Athener ftrablnett verlangt wurde, ab- brach. Eine Note Polsivanows vom 10. November 1916 handelt von dem Eintritt Rumäniens in den Krieg. Tie Note wird von allgemeinen Betrachtungen über Rumänien begleitet. Sie zeigt uie zögernde Haltung, Ru-mÄüens und die verschiedeu-en Wechsel- tAle der Unterhandlungen-, die dem Gang der militärischen Ove- rattonen enchsprachen. Tie Verlmudlun-geir tourden nach deni Wich ttM in Galizien und in Poleri abgebrochen und nach dem Erfolg Brusiilows wieder ausgeiwmnre?^ Äuf.ängLich war General Alexs-- ;ew der Ansicht, es sei im Interesse der Alliierten, daß Rumänien seine Reu-ttabirät aus r echter halte. Svätsr jedoch» schlo ß er sich dem Standpunkt der Alliierten an, die hofften, daß die Aktton Rumäniens Oesterreich einen entscheidenden Schlag verletzen werde. Das Abkommen vom August 1916 sagt, die Note gewährte Rumänien bedeutende Gebietskonzessiouen in Sieben- bürgen, m der Bickowina und im Banat, die in- Kn-nem BerhÄtuis- zu- seiner Beteil-ig^ung- standen, um so weniger als Rumänien erklärte, sich auf Operationen in Siebenbürgen zu beschranken. Nach der Niederlage stellte die Note die Entschlossenheit deS flönigs und der Regierung fest, den Kampf bis zumr» Ende lÜTT«n f->t jjjy; Rumäniens nutz der ^ -. _ —... günstig, .PMiwanow m der Än,E. daß die Rumänen m itom I tw<4 chr«r lmchd» &kgm Mm Zqtzrc 1913 eine iibettrieM« li-tue drv-oe Iswol-Ms an das Mmiikeriunr des Reußern in -^enmng. rhrsr ^ TÄchtrgkdit-^ bitten. Tie allgemeinen Betrachtung -h-arrs vom 1.2. Februar 1.916 berich et über die Toumergue vom ^E/len>ahrte Auvreng-, m der sich der Zar bereit erklärte, der .auetgirbe Ms-Ltz-Lüthri-n-genÄ an- Fvcm-k.-eich- ^uzuskirnmen, und in or eine voti-ti.che Trennuing- zwischen FvlmLreich- unL» Teuts'ch- ^rvch» das l i n t e R he i n u f e r sanktioniert. Erue Note Iswo-tMs ,rn das Ministerium des Aeußereii ^ il Marz, rm Tage der Revolulion, hebt die Tan'kbarkeit vgiauikreichs sur dre Freiheit hervor, die Rußland diesem läßt, ftnneOügreiize w'^usetz-air. Paris, London, Tokio und Stockholm von Te« reichi'chenW abgeichrcktc Note, die ohne Tatum ist, sollte von dem mrchivaren Evnd-lnr/t, dqm die Einnahme Rigas hervor- - **!' iÄKl * Tärigz'eit der Regierung zur Reirorgg-n.i- wtton der Armeg berichten.. Eme Note Tereschtlcchenkos naoh Paris, ^ondon Wachrngwu.. Tokio und St-ocklwlrn vom 13. Sevtember terwytet über dre Beilegung der Kornilo w-fchgu Be w e- gung, ude.r das Rkiß-o-erstansniS, das der Angelegenheit zugrunde twr und über die Bildung des neuen Kabinetts. Eine am 39. Sep- remder von gereicht!cdenlv nach Paris und London alwe'chickte Note veiag., oai, g-rankverch und England i-ndnürielle Kompewsalio-nen gorvaprt rn.bm könnten., wie solche bereits Amerika, für seine Unter-- uu.ging erhall Eine Noia Tereschriclvmlos, die nach London. Pa'-is, ■ r , ' w Was Hang wn und gokio am 9i rM*tnhpr mm-So W,AÄt" ß(, 5 -rt?» ÄmÄ* Ar>tc -ereichilclientvs nach Rom, Paris und London vom 9 Okt beuchtet bic -»ritte der «»tscha-ter Sranf! ll'fl 5 ;- ' S t , 4tte * ä «»d fe«9l anbj, die bis »UiMtnj )Vtb bie -^enski ins Gedächtnis rufem ?okte, batz-Ruizland wxq tmmer eine Großmacht fei. inn x? ZE^>-Hcvk> am 9. «oMmbev nach Wajhing. Um ndjtete am »,e -wer bot obeiKrroälmten Sdttitt berichtcr, »*rt ^el&St e Ä^ E die Mmtüch« Mtmunq ein^ leuecht6n Eindruck gemacht habe, da die Alliierten die A'uüreic- guugen kennen, die m Rußland nnternoMinen würden um den gtgm de» gememiamen Fsmd fortMsesen. „Ich bitte 3k " I Cl v ,6 V £m ««artet .Laming ln bringen, daß die Regierung die Reserve deS amerikanischen Bol- schafters, Demarche nicht teitnahm. sehr schätzt " 11 T^schttchenkoS nnch Rom, Paris un-d Lr^on vom lt ^kwber besagt, dar der- Schiritt der Botschafter ^urch fettw r>i-e A'ttierven fa d-ie außer-, ^ ^ 'NMNgen d^r Regierung kennen, um die Kamvt- ttatt dur Arnu-e wreder Ntwzustellen. Wesir die Mißerfolge noch »tMendlett Schrmerigkeiten könnte»'die Re- 851" yCl " lesr-en EutMutz abbringen, den Kampf bis zum durchz>,r-iihren ,.Unter diesen Umständen," sagt die Not'" ^begreisen wir die Beir-eggcünde nich^ die dw Alli erten zu & Gvnmtxtmiat .m, Wie die praktischen LrchL c ^:r^'T ^Ur T^T 0 > ^^drngton, Torw und Stockholm vom 22 io.,er mttd. t int GrvWrumg des Vorparlaments und fügt 2tionä^-?^ ^ ü rt X SemMgl-em Sozialisten und der reov- IMl iilV u ^pzigWen aks genügende Mehrheit betrauter wertw die Regierung zu mrdcrMtzen. ' cp russischrn Geschäftsträgers in Bern an das .x des Ärmsteru mm 17. Narember meldet über ^vriibcrito-crtanöiungcn zum 9»adni Dllegramiu T»restkschjenSos vom 24. September 1917 be- 5 Kibors in bet Kammer Ä^r d^ Frage der Sy* "Fje :ntt i-huti 9 der Verträge. T-restt scheu koerttätt Rußland habe nacht die Absicht. Frankreich machen. Es u:'inten in Rußland keine Einwendungen erhoben gegen ^ u-nd während des Zrieges^M- sen .e P r.xrräM^ eenem Telegramm vom 26. September 1917 Jwdirrtftert ^crcririlni;> dein Sttmdpunkt Rußtomds zu de» Ab-, kommen über Klernasien, die keine Separatverträge seien, sondern gen Polwanows bez: e hen fij auf die Absichten Rumäniens. Cg- ^fuhrt aus,.daß Rumänien mich dem Kriege eoentueü seine %tt* jB^rS UU'H. BeNarabien zur Geltung brrugeu werde. „Ta der Ein-- stutz Rnmä-nienS aur dem Battan dem Rußlands eutgegüugesetzr -Üf ' Pl)inoanow. ist das MiWingeu der großen rumaui.- .IP »K den pott-ttschall- Zutere'stu Rußlands nicht nachteilio " irr nt der Anncht, datz die Rumänien in Aussicht gestellten territorialen Konzessionen revioierl werden sollen. Tie englische BoLsch-rst von Petersburg abgereift. .Kopenhagen, 26. Nov. mim „NLtü>naltidcA.de" Melidet aus framanba: „Husvuds Dagbladet" berichtet- Tie engllsche Botschaft ist am 23. von Petersburg abgerelP und soll auch durch Wiborg gekommen ieiu. -^tttkdcm hat marr aber nichts von ihr getzdrt. Es mird an- daß der Zug, rn Finland zurückA'HMeu wird. /^ien teilt mit, daß dre Maximalisten die Gold- rej-erve der Staatsbank beschlagnahmt haben^ Lsr dem Reiche. r B"lin 2S. Rov. WTN-) Dem Reichst«» »na ein Gesetzentwurf über einen Nachtragskredit von 15 Milliarden zu. - Bert in, 26. Noo. (WTB.) Die u n ul> häng i gs sozial - ö ein o t rattil ch e Partei Teurfchtands versuchte auch am gestrigen wovenforiuta^ urr Norden und Osten Berlins Ä u n d - gedungen auf der Straße zu veranstalten. Ans-anrarlunven von schlossen sich vom,Weddingplay vom Ä.,zmammen.^schlwklich versuchten sie vom BÄww-Platz aus m da^ Innere der ; &tabt zu gelangen. Die Men« Q ? ^. t u £n mife der Polizei zwammen, wobei neun Zwanqsgestellungen erfolgten. Tas Slratzenbild zeigte am svätnen Nachmittag wieder das gewöhnliche Aussehen ** Ans Stabt unb Land. Gießen, den 27. November 1917. Amtliche Personalnachrickten. Der Großherzog empfing zur Entgegennahme der Geburtstagswünsche: den Gene- ra adi-utauten, dei^Flugekadfutanten, den OrdensiÄnzker, die Ober- Holchargen, den ^taatsmmister, den Minister des Innern und den Frnanzm:unter — Ter (Äfoßherzc>g hak am 14. November dem ^wdtbaumenter i. R. der Stadt Gießen. Stadtbaurar Her- mann Ger He l zu Gießen, das Mtterkreitz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grolzmükigen veriieheu. — Am 13 No- 0€mbet d I wurde Karl Gun der aus Darmstadr vom 1 Dc- ernannl ÖÄ JUm ^^reibgehiLfefr bei dem Karafteraml ^ NL. 2Nonrag den 3. Dezember 1317 den Waldungen der ^tadt Gießen im Bezirk des Forst- Testung 32 Mid Öl, Holzmengen versteigert. Näheres siehe Bekannttnachung un Anzeigenteil r-A ^ t adtthoater. Tie Uraufführung des interessanten, Sckau,piel- von Varry PMmamr „Das Recht auf die Frau" am mcvyen LonnerStag dürfte sich zu einem theaLralifckien Ereianis gestalten, selbstverständlich wird der Autor, der durch sein oster Lchgesuhries Lustspiel „Ter Bunche des Herrn Oberst" lyxc ja schon Uttens, 11 lanri! tit, der Vorstellung beiwohnen. Außerdem sind eine -l^adk aii-warkiger Bühnenleiter und Verlagsvertreter angemeldei ii^- da auch die Presie der benachbarten großen Städte sich für das- Werk l-nterestl-erk. )o dar: dem Abend, der durch das Gastfoiel des l^rchn Eugen Klopfer vom Neuen Theater m Frankfurt feine bc- ' C ’ Äi \? i o£c erhalt nm Spannung entgegengesehen werden ^iehe Anzeige^ Fürst enhof findet lzeule Konzert statt. LstndkreiS (tzießeR. ^te i» heim d. Hungen, 26. Nov. Gestern fand im neuen Hd'l«aVtt e 2?iahngc Sudeiseier unseres Bürücrmei^rs Kreis Friedberg. H e Ij) e n b e r g e n ; 26. Nov. Der auf dem Ostbahnhofe .Hanau- als Stteckeuarbeiter beschädigte 15 Jahre alte Georg Beiz von hier ist veivi lieberschreiten der Geleifc zwilchen Hanau^Ost und Niederrodenbach von dem Berliner D-Zug erfaßt mid zer-- ^ malmt worden. Starkenburg uüD 9itzeinhessen. D. Z. Maitnz, 26. Noo. Am Freitag abend brach- in der Nbeto Ilw areusabrÄ Busch ein Brand auS, der ui ttlpzer Zeit wieder geböscht wurde. Ter Sachsä>aden ist gering, 14 Arbeiterinnen, ttu-- gen leichte Berbetzungen^ davon. — Einer TiebeSba^rde ist die .Kri° miualvoLizei auf die Spur gekommen. Tie Diebe hatten große Mengen Törrobst an hiesig« Geschäftsleute ge tiefe rt mrd sich al^ Reis^lde ausgegeben. Tie Waren wiicden befMagnahmt und sieben der ^iebe verhaftet. - N en- I^e nbu tß,, 27. Rov. Aul dem hiesigen StacttS- bahnhole fuhr Lvuntag früh eine RangieraPteüung einem ein- rollenden Güter vag. in die Flanke, wobei acht Wazpm entgleisen und ^der Führer des Güterzuges verletzt wurde. Ter Verkehr aus der strecke Frankfurt—T ärmst ad t wurde durch Umsteigen an der Unm llstelle an siechterhatten. Hessen-Nassau. G. A. Frankfurt a. M., 2/. 'Nov. Tie Annahme, daß der iu Vaiel er^ritteue Suter nach hier ausgeliefert wird, trifft nicht ,^iu ^-uter ist ^ cistvelzer Staarsangehöriger imd wird, da er in ver -Schweiz ergriffen worden i)t, von den Schweizer Gerichten abge-, urteilt werden. Ten deutschen Gerichten würde er natt'vrlich unter- ! .-)en, wenn er in Deutschland ergriffen worden wäre. Man wich ttch erinnern,^ daß auch)- der Mörder der Frau Labuemann in der .stoiuer Straße, ein Holländer, der in Holland- ergriffen wurde, vom Gericht in Amsterdam abgeurteilt bzw. freigesprocheu worden nt. W.Z. Wiesbaden, 26. Nov. Am Samstag, setzte sich ein etwa 15- bis 50i-ähriger Arbeiter aus einem umliegenden Ort mü i ewer Kruste Brot unter dem Är^n auf eine Bank in- der Wilhelm- strafe. Er wurde von einen, Schwacheanfall befallen und ohn- maaz-ttg. Als d-ie von Spaziergängern benachri-il^ttgte Sanitätswache anram, war der Arme bereits tot. Gerrchrsiaal. X Fulda. 26. Nov. In der Rhön logierte sich als er- loliunglsLedSrftrger „Oberstabsarzt" am 25. August 1875 in WachiLNheim geborene Mbert Wilisum Vogel ein. Vogel, der wegen Betrugs schon 16 Jahre Gefäugua^ abgesess-en hat, ist em -solri-r esires höheren Beamten. Mit bei: Erb.sch.rst ferner Eltern von 1/000 Mart heiratete er 1898 eine Mün.l-:uer .stettnüLWu wuchc abev i4m m vrerüen Etzsiahr wegen Schulden geschieden. Mittellos und tem freund vom Arbchteu, oerlegie er sip au Betriigereien. Irr der Rhön fuchse er sich eun 23'^ährige GUistwir8stzocl-ter als fchwrudelie ihr vor, er fei- l^dig, Oberstabsarzii. Habs 1 <0*000 Mar? Barvermögen. nfw. Vogel fand m P. - ry.mitK Aufnahme. 2km 16. Septencher nmrde bevLitzs feierlich. Verlobung gefeiert. Die Mutter der Braut wurde durch die F-eAich' 'iteu u-M 500' Mark geschädigt. Rach der Verl-Mung brackre Vogel scrirg. ,einer Braut 2000-Marl abzufchv-udeln. Mit »mm W w mit ferner Braut nach, Bad .M,ragen, wo gleichfalls gebebt wu-rde. Do-rt bestellte er BerMählungSiaEn hoi bl M darrn noch- einen Brautstrauß, Kran; und Retten usw Auch, Ge.chäftSlenten stellte er sich als ,.OberstqbSa>M Tr. Eppelh..^ vor. Em Gesch-äfismann. gab tim ohrr-e weiteres hX> Mar:. Du - letzen. Um feine Braut und- deren Aü-geistst'rg.^ tiuögirch-r lang lstui - deu^M-oud zu hatten,^ »andre er TMgramnu-e uno Brierc an . . felbii: ein Glüchuuni chgetsgramm war mir dem Namen eine Regimeutsiöm mandeurs imterzeichnei. Am Tage, an dem die Hochzeit sein sollte, ivurde Vogel verhaftet, da der Schivindel auf- gedeckt wurd<'. Auich> rn Berneck Harts Vogel, me ?ich wärer herausr stellte, einem Zimmermädchen 125 Mark mrd in München einem Kausmaun 250 Mark' abgeschwindelt. Vogel harte sich letzt vor den SMankerr des Gerichts zu verantworten. Tie StrafHamrser Schivernsurt verurteilte chn zu drei Iastren und 6 Monaten G«- fängnis und 5 Jahren Ehrverlust» X. Hanau, 27. Noo. Hinrichtung der drer Zi geuner Ebender. TaS Drama, das sieb am 15. Februar 1912 un Kam merzeil er Walde bei Fulda abgespielt hat und dem der Kgl Förster RomanuS aus Riesig zum Opfer gefallen ist, hat fetzt ferne ^rchne gefunden. Räch mehrtägiger Verhandlung hatte das Schwur- gerrcht Haimu, daS in Fulda seine Tagung abhielt. am 11. März d. I. die drer Brüder Hermann, Wilhelm und Ernst Ebender schul- >mg des Mordes an dem Förster Romauus gesprochen und das Lvdesurteü über atte^drei Angeklagte verhänge. Wilbelw Ebender ist gleichzeitig vom Schwurgerich. wegen Mordversuchs an dem Gc ndarmeri zwa ch: m erster van Bür? aus Fulda urw dev' Land- lvrrt Wehner aus Lämmerzeh zu & Jahren 'Zuchthaus und 10 ren Ehrverlust, Hermann Ebender wegen derselben Straftat ;u 5 Jahren Zuchthaus mrd 5 Jahren Ehrverlust verurteilt worden. Ernst Ebender ist am 26. Oktober 1889 in Michelnau Kreis BL Egen), Wilhelm Eberü^r am 17. September 1887 m Anraff sWaldech) v.nb Hermann Ebender am 21. Dezember 1895 in Rad muht lKreis Lauterbach geboren. Das Todesurteil ist heutt frH dahier vollltteckr worden. — Ein Bruder der heure HingerMitten, der Zmeune^Friedrich Ebender, hatte im Jahre 1909 den E udacm schenk aus »nreden erschossen. Er ist ebenfalls vom S.5-' - - r'chl Hanau zum Töde verurteilt und 1909 in Hanau hingericki.s ,par- ^.Zu.^aö ->c>auvt der Zigeunerfanrilre, Franz Ebender, ist tn- sichre 190o aut dem Pferde markte zu Fritzlar bei eineni Raufhandel zwischen Zigeunern von seinem Schwiegersöhne 2llbcrt Klein e.-stocher worden. Z, am Mittags der Baku strecke Die deutschen üunftbesihes ins Auslünd. Bon Dr. Walter Bombe. -2" ^7««-»»«« Za« »Epische Xäura , ün > -U.nf - uxb ^fcntaasm - und »a»r,'ch«inlick auch Kommrnwnare mcjtnctyev und amerttanascher Auseragaebec — den Ml unsrer '« mu die Hälft Sammler zu er vermiichre». * Berlin. 26. Rov. (PrwattelL Die „B. meldet aus Kassel: Gestern vormittag sind cmt Dassel - Be b r a - B e r l i n zwischen Gunters bansen und Gur Hagen zwei G ü t e r z ü g e z u s a m m e n g e st p ß e n Zebn Güter wagen wurden zenrmnmert. Die Bahnstrecke von Thüringen nach Berlin^ ist gesperrt. Die Entstehungsursache ist auf das Zerreißen einer Luppelung zurückzuführen. wo m iwktm ^Mstrerstei-serimgen Gegenstände um die Hälfte ^ erröei^em, l n deutsche Museen Sammler zu er- ^..wunäen . Pt. gibt jedem Einsichtigen zu denken. Es uncer- Ititn* 1 teinem $ Kri: V die Preise von Äunstwerttu vor lkrenge Verbote gegen die Ausfuhr wertvoller wn£ na7l L ? - |! ; a?n ' ait,ir £ n "Oggotti di Somrno pregio" erlassen unc» alle au^;mul reno.m Ltücke unchersiegen staatlicher Auiiichl und Htoot >»si!l^^>^vtaufsrecht Ter dänische .üunstbiftorik. r Pro- SZ£ Ui l*i *?: einmal ben völlig ernsten Vorschlag i Brroatmann nufrt gestattet sein dürfe, alte werroplst .stumrwerke zu erwerbeii: Mefe wichtigen Zeugen der'Ver- fSSS^n MlteR - .^lmehr in bm Besitz der Museen mef lafi b Tr«H ?*• Jtt9 u 3 ^ ru fei«. In dieser aus den SflSr erfchtmenden Forderung steckt ein ge- eivm Sk ühlr%J*$' ,we ^rskor Friedrich Teuren sin b ° ^-Erwerbungen »eines Kresilder üaiser- Mtt'etm-Museums m der Oppenheim'Berfteigeiung ichreidt ein? «vbeslreitbare Tatsache, daß die alten Äünstwerle, solange sie von Hand zu Hand gehen, den (^-fahren der Bnchödiauna und ^ Unter-^mge« m-sges-»' sind nnd nft zur *ut-- .*& Ii(4-Wt b>m". „c d«, vaf«n rine-r Mu«ums eiira^-i'au^» sind. -- »nrNich mchi müqlich sein, diesen koäkaren Be»«.- kum ... ,y. „ ^ ntwtar*™ nnd & LU ZE »'»-neu Landes uw «erWeppung ins Austaich «'»w«»en. daß. wenn alle Völker sich zu dieser fiS+f ^ulschlvsselst eS für uns unmöglich wäre. z. B franzö- -T! b r ^unstalterrümer m erwerben. Aber man darf - -Gleicht bezweifeln, daß diefes Unglück größer wäre, als es bh ^Wanderung unseres alten Nnnstbesitzes ins Ausland m. Levensaus wird inan zngelen müssen, daß wir 3WH»e» KriegsMstgüdes mtb solange tue Entwertung f e ( ^ldes dauert, bei einem allgemeinen Verbot deusichc ü uns lall ertumer all Ausländer zu verkaufst mekr gewinnen als unsere alt ehrwürdigen Wycken und die getckrchtsist und künstlerisch lverrvolien Melallgeräte vor dem Ein- ckmelzen sichern, so mutzten auch Mittel und Wege gefunden werden, um alle belpegttchen ernheiwifchm alten .Eimstdenkmäler ^ ack ,rrde»r l-aben. vor der jetzt so gefährd drohenden Ver'-ch^eprnmg ins Ausland zu verwahren. - Erne -L-tallstit von Goeth-es dramatischem ?5‘ a J r 0 e ( R - .Goethes dramatisches Schaffen umfaßt allein ein ES bestetzr ans zehn fünfaktiqen großen Dra men. fkeven Ikmei-v \ imm, secks Sfttgfpiüleu, zehn satirischen uno Vorspielen sonne fünfzehn MastenipiZen öe T, weim-arrschen Hofes. Dazu kommen noch die ^ " sunsmttgeu lieber,etz^ungeii von Voltaires „Mahomet" und Tancred . xenzm\, bilden di^e Aerl'e nur einen Bruchteil oin w-aö Goethe geplant, oorbereiret, .zum Teil selbst skizzierend aiisgchuhr! hat. Paul Mett, r IM in feinem soeben hei Philipp bielam sttn^ m Leipzig eri-ch.iuenden Buche „Von Goethes t>rZ marifd/ew cfonm ", Uitiu er die Bruch- und Werkstücke ans Goethes dramatit-cher Weriitntr überaus lehrreich zufammenaestelst und er.w.iert hat, ou-ch eine stasisti-che Ta?el «tttv^ken. V d " te* dzamati. t m Schafte,. sehr ^arjai ta ,mi laßt saraus ergibt sbckz daß schon in Frantfurier Kmderzeit bis 1765 nicht weniger äkS zehn dramatische ^ Pläne Goethe befchäfrigt haben. In der Leipziger Stndentzm'-eit. dramatrschen ^cköch-mgen. die Mitschuldigcn und die Laur^e de-o Verliebten, zur Ausführung gelangten, beträgt die Zahl bei: dramatischen Arbeiten, die Goethe beschäftigten, im oan# n^im Xamt lomm dw Zeit der großen FruMb'rkeir. dersiMe-n Wurtn-braroen. 21 Dramatische Pläne und U \ 77i^ “} 5;? Xa I U 9&n ^^aßbnrg und Frankfurt. 1779 17o UIt b 24 tn Weimar vor dem Antritte der Reife nach ttiÄ !! l n l\ ^ ^tragen. Während der beiden nasirnischen Jahre wtbu bmm .ev sich mit sechs dramatischen Arbeite« Teste mm. rnm" »mb i^h ktatremi-chen Reise tu zwei Halsten bis H m ^o>de ^chiMrs, so gehören Wr ersten 25 Kfl= Mane der zweiten aber, in die ja auch die Veröi^nt- lickung der beiden Teste Faust fällt, 30 an. Im gaiJn beläuft dle Ml feer ct 9 „M»„X. m sewem! HchM beschäftige deren Aus- n bat, auf- nicht wemger als 125. uwvon. V' k 9? u^berfetznngtm nach Voltaire eingerechnet, schließlich o.) zur Aussutzrung gekommen fmd. Von dsiien VH >,1)901 feeren M 19 auf S»We. 20 L fe-Ä, 9 «f» spiele, T) auf ^vorcen und fat,risch' Trameo 5 mfShfliriZw X ^ tmen ' 26 «»f dtWpiete ilmfe cEim.^8 Orer». 9 auf Uefeerf. u*b OTi ’ 1 >Ä,-stllch waren ZufeifesMio» u, »rv-rnfeer Dichrtingön LL M7L' ffll em ? ^ße nbnfe Eis-moll, deren Becrafser Tlmre Mng- ££?. Werk, das mürv Leitmig Dr. Sten« au o5minK,n, ertebte. tt-unv mit -IHfalt auKmmnnnen, der ^o»»Mer wurfee mefermals (jentfot Letzte Nachrichten. (WTB.) Grotzes Hauptquartier. 27. Nov. fLmtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Mupprecht. In Flandern nahm die Ärtillerietütigkeit zwischen henr Houthoulster-Wald und Zandvoorde am Nachmittag wieder große Heftigkeit an. In einzelnen Mjchmtten des Schlachtfeldes südwestlich von Lambrai tagsüber starker Ferrerkampf. Unter dem Gchrche der Dunkelheit bereitgestellte englische Infanterie griff am Wend Dorf und Wald Bourton an, in sichWsren Hahkämpsen wurden sie zurückgeworfen. Die Vorfeldtätig- keit blieb auf der ganzen Schlachtfront rege. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nördlich von Prunap wurde ein französischer Vorsatz im Grabkntampf abgerviesen. Auf dein östlichen Maas- ustr war die Gefechtstzätigkeit tü-sübrr mähig. Am Ap.'lw trat zwischen Samogneux und Bcaumont und beiderseits Ornes eine erhebliche Feuersteigernng ein. Heeresgruppe Herzog Alb recht. An der Esurdres^Höhc und zwischen St. MitzrL und Pont-ä-Mousson lebte dqs Feuer zeitweilig auf. Oestlicher Kriegsschckuplatz und Mazedonische Front keine gröberen Kampfhandlungen. Italienische Front. Die Lage ist unverändert. Der Erste Gelreralquartiermeister Ludeudorff. Neue U-Boot-Erfvlge. Berlin, 25. Nov. Amtlich. Neue U-Bootserfolge ans dem nördlichen K r i e g s schau pl a tz : 20 000 BRT. Unter den versenkten Schiffen befanden sich zwei große tiefgeladeue Dampfer, von tencn einer Munition geloben Ijatte. Ter Chef des Admiralsbab« der Marine^ Wechsel im Overpräsidium der Rheiuprovinz. Düsseldorf, 27. Nov. („L. A.")' Freiherr von Rheinbaben, der Oberpräsident der Rhein Provinz. hat aus Gesundheitsrücksichten fein Mbschi-edsgesuch eingereicht. Er hatte im Jahr 1910 bas Oberpräsiiteum in Koblenz übernommen. Aus Nußland. Genf, 27. Nov. (,L. A.") Das Vorhaben der russis.chcn Regierung, alle russischen Geldinstitute zu v e r st a a t- lichen, rief in der Pariser Frnanzwelt gcoije Beunruhigung her- bar. Ter Alltzemn mister Picho'- iend Frnanznrrnister .Motz kannten über bas gefährdete sranzösis'che Großkapital keine genügende Auskunft erteilen. Tie Pariser Hoffnungen aus den Sturz der Diari- mallsten sind infolge ter Köpenhagener Berichte über die Stimmung an allen rwlikteu Formten sowie in der Flotte statt herab- gestimmt worden. Stockholm, *26. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Meldung der Petersburger Zeitung „Prawda" befinden sich u. a. folgende Städte in der Gewalt der B a l s ch e w i k i: Peters* bürg, Moskau, Kiew, Nischnrj, Nowgorod, Charkow, Odessa, Ieka- terinoslaw, Samara, Saratow, Kasan, Rostow. Wladimir, Reval. Pa'kow, Minsk. Krasnojarsk, Podolsk, Serpucl^w und Tsatttsyn. Fluck>t des früheren Zaren? Neuyor't, 26. Nov. (Central News.) Ein unbestär^tes Geruch meldet, daß es dem' Zaren gelungen sei, von To bol st nach Japan zu flüchten. Die neue Pariser Konferenz. Zürich 27. Nov. („B. T.") Nach italienischen Meldungen findet die neue Konferenz der Alliierten am*29. Noöcaber in Paris statt. Ten wichtigsten Berhandlungsgegenftaüb wird die Frage bilden, wie weit die amerikanische Hilfe ausMNÜpM sei. Es werten auch japanische Vertreter nach Paris kommen Jameson s. London, 26. Nov. (Reuter.) Der südafrikanische Staats» mann Leander Star Jameson ist heute gestorben. Hotel Fürstenhof, Gießen, Hente Dienstag; den 27. November KONZERT mit Humorist lachen Vorträgen. Ä» »rmwroKoMert der vollständigen Musik des 87. Infanterie* Regiments ans dem Felde. 8607 Tie persönlichen Einladungen Vnrtran mi SWwtön. Keller l UI II ay aus Frankfurt a.Main Zu dem am 29. d. M., vorm., im Hotel Fürsten hoi sind SST nicht übertragbar. "*?S8 Der Ort saus*' ehiass 8809D) für Frauenarbeit im Kriege. Schafversteiger nng. Mittwoch den 28. November l. M.. noch- «ittags 1 Uhr, versteigert die Gemeinde Wetter stld im Jungviehstalle 35-50 Stuck Mutterschafe und Lämmer. Jeder Steigerer muß eine Bescheinigung der Ortspolizeibehörde des Bestimmungsorts darüber vorlegen, daß bas Tier im Vetriebe des Empfängers zu Zucht- und Nutz'.wecken Verwendung finden soll, und daß diese Nutzung überwacht werden wird. Großh. Bürgermeisterei Wetterfeld. Krause. 8596 Gewinn- Auszug 1er 10l Preussiscb-StkUteuiscbes (236. Königlich Preass.i Klassen-Lotterie ft. Klaese. 13. Zlebungstag. *3. November Oie zeitgemäße Weihnach’spbs ist ein Versicherungschein der WM IckWmMiMM l i (Alte Stuttgarter) hr8idierung8bestan!l 1 Milliarde 172 Millionen M. Bankvermögen .. 484 „ „ Kneqsversir.lierunq von Laadstnrniüiichtigen usw. gegen »r lässige E-\< ra|»r!7, vormittags •V» Udr begiunend. werde» iu teu Ä.>aldungeu der Stadt Giesten im Bettrk des Forstmarls Arft, Abteilung 32, 81, $4 und 125 meiübteteud ucrühUerfc: 2 Rm. Buche u-Schoir 9120 Wellen Buch< ir-Rerüg 85 „ Eichen- „ • fO * Fichten „ 86,7 Rut. Buchen-Stockholz. Die Zusammenkunft ist aus der Licher Strobe am Forstba's Hochwart. Holzhändler sind vom Mitbieten a n sge ich losten. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigen Bedarf steigern. Gienen, den 26..November 1917. 86W6 Der Oberbürgermeister. I. V.: Grünewald. AofJede gezogene Wammer *(n<1 zwo! gleich hohe »«#• niuno gefallen, nnd zwar Je einer aaf die Lo*s gleiche/ Nummer in den beiden 4MeUan«en l and U (Ohne Gewähr.) (Nachdruck verboten.) (n der Vonuiltag»?iehung wurden Gewinne über *40 Murfc gezogen. 10 Gewinne au ;>000 M 86918 107506 110318 110994 139013 78 Gewinne zu 3000 M 11843 12175 13268 14296 16886 18133 26956 42826 47784 48609 56100 64660 74439 80307 91465 100396 106068 115035 120067 125028 132115 133216 136461 146 63 149434 151416 171673 173664 180062 180697 182705 185419 107900 192980 211696 212801 215932 224536 232336 150 Gewinne zu 1000 M 274 3210 6257 8786 12174 14940 15242 18195 19412 22868 2205? 34917 38954 41464 43265 65148 67765 65709 66733 66133 70096 74273 77990 78810 79801 84416 85379 87092 37837 88660 89071 93165 96351 98776 99322 106332 108220 108897 111420 112113 117560 122072 124601 127822 139345 166705 162231 162533 >04633 165876 169598 171003 171238 173015 173386 182368 182696 .183523 185187 185580 191961 193362 194427 197296 202713 204484 208952 216255 217223 22M66 223381 223928 227520 230656 231411 206 Gewinne zu 600 M 6920 8966 9212 19036 $5456 25598 26731 31121 35062 42047 51263 51744 62587 52943 54050 66045 57.661 62214 62695 65523 86344 66470 60994 73236 79823 80401 83082 63305 13991 65 - 1.83 88089 83891 89.55, 92769 97097 100714 ll>4099 107 33 107444 111765 114576 11806.-, 120129 120389 122554 125068 1263Ö3 126248 1234' 8 12-9374 137457 142358 143407 144754 147399 148065 149980 150453 150655 15303® 153156 153674 156011 156510 Ua<396 159611 159267 186010 167281 171111 1734ÖÄ 1T9339 177424 185396 185701 196011 190487 193189 103757 196790 197102 201967 202265 2^2909 20-667 106670 209564 212390 2129.96 213560 217233 217299 817996 219309 219717 22"278 221301 222001 230418 83C9S9 231328 231341 233602 In der NacbmUtae?ziehung wurden Gewinne übe.t 240 Mark gezogen. * Gewinne au 3000» M 153444 8 Gewinn* au 15000 M >93.362 J8 Gewinne zu 10000 M 4463 196121 22421» 10 Gewinne zu 5000 M 37096 49380 13439a 109650 219300 __. ö . 90 Gewinne zu 3000 M 7616 14270 18924 43491 89144 38337 40732 42691 47220 43979 49321 6522a 68620 71013 83254 83459 94033 94993 97288 99871 102362 104107 112723 126706 154978 155359 157877 159493 163823 107 04 168225*169658 191703 183859 190539 193023 193575 196730 198634 209316 211927 812044 217307 22917» 233899 .... 106 Gewinne 'U 1000 M 2430 29.28 4979 7003 7114 «832 12735 15200 15030 1955» 19312 28396 37183, 38748 40375 43769 52461 54343 55142 61660 64060 67479 «7628 72535 70308 79800 80284 80937 85131 •7970 887J9 89079 94070 94173 94453 95339 95511 #7,387 9993-3 101394 1 5139 105240 100342 107191 108933 113134 117953 122799 123341 127308 127345 728349 134529 135911 133377 136527 138136 138281 140981 142902 146304 148258 148937 149123 150498 156099 15.7350 153377 1610^2 1623C7 185072 107429 172302 18167» 184380 105170 1*9213 193914 195517 300478 203303 21'338 210461 212777 200 Gewinne zu 500 M 227» 5762 6755 10809 13935 14773 18204 10461 24090 24619 25794 32028 »7350 4ö»74 47121 49797 £2369 54742 54942 57C76 •7904 0'651 65583 67103 72199 73123 743U 7 396 7930«* 80953 88139 87165 88030 R8750 93237 9S°27 103890 104281 I0 7 2t4 107719 1142-8 114656 118707 110028 4 12230 11V38 12017% 111603 122570 122938 1J8690 103381 131930 135222 14.9104 140620 141200 141432 1422"1 143500 140561 151995 1^3315 16 338 180733 16557-3 103624 109071 172566 173104 174493 17602?. 178476 1792^2 V T 3534 115098 101656 193085 193186 19.4089 >95340 195?85 198341 198653 130928 •C1226 A'%520 20'08» 208125 21064, 312546 213779 »10543 216654 718888 32482» 224880 226344 230800 033636 (236 Gew Inn-Auszug der 10 Preussisch-Süddeutschen Königlich Preuss ) Kiassen-Lotterte ft. Klasao. 14. Ziehungstag. 54. November Aof Jede gezogene Nummer alnd zwei gleich hohe (fnrk gezogeiu 2 Gewinne xu 15900 M 0.3804 4 Gewinne au 6000 M 77851 218378 90 Gnw.nnv zw 3000 M 774 4W3 1066- 12573 28256 44430 534'6 84093 56-»47 67490 67981 61337 69019 82876 8300,5 86139 104070 111837 114283 1*4*29 115083 116522 11972-» 120451 120373 122565 134605 136678 1308.03 1441^1 1475»1 143005 170526 174352 173567 189181 19"843 19350» 10942» 203435 30 »54 t 309654 914683 220847 232051 131 Gewinne r\ 1000 M 842 7909 13484 23941 27*66 31391 39768 40179 40134 50430 50730 51306 52307 63955 89506 73650 74934 75358 81984 »»385 91008 »"005 A»492 »9634 99935 104387 l14151- 118815 120304 124541 132431 133«21 133761 134171 144244 144340 145894 148391 14925.3 140534 ,152257 15271 § 152967 181152 16^374 165862 109095 16862» 175483 176723 180168 1»2613 103040 183704 1*9331 191.312 197789 190351 199648 202804 204357 207364 223"93 227759 2?H8«2 208 Gewinne zn 500 M §916 8274 10653 13034 14511 15890 15475 17143 13393 20058 20°51 2327« 24614 25178 2*853 27»40 29288 30973 3994^ 42299 43418 *1007 52.33" 5-*-»i4 8579« kk-889 5965» 04091 74232 7402g 7*910 70372 7"6»2 84191 *6073 86156 59481 94208 94554 96144 96952 97309 10103» 101823 166665 106704 107946 109755 113704 115039 115817 118522 119017 11 Q4 r 4 119052 12M27 17108» 121996 122168 122 2° 2 129"61 120307 127??! 13.3253 13390- 135350 136696 130053 142^09 14494» 1459»» 149^2« 146112 150580 161438 152391 15791» 18394.3 109784 173766 175"62 17"19g 13Y04S 184S41 188149 188702 101003 190966 2-1049 200550 205828 707280 J"8194 212548 213820 210077 210-71 229281 221297 2273*1 223017 238793 33139« 233909 Vermietungen Mo bl. 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Du hast den Frieden, wir den O Gott, wie schwer war diese Schmerz. Stunde, -Denk, wie ist dir nun so wohl, Wie unaussprechlich nun der Da du alles überwunden .... . Schmerz. Und so brav und ehrenvoll, Wiehastdu wohl in letzter Stunde, Einen schönen Tod gefunden. Gesehntdichnachdem Elternhaus. Schön ist’s, in des Herren Hand Nun ruhe sanft, du lieber Guter, Sterben für das Vaterland! O braver Sohn, geliebter Bruder, Sollst nie von uns vergessen sein. Statt der Freude, ihn bald in Urlaub zu erwarten, erhielten wir tieferschüttert und unerwartet die traurige Nachricht, daß am 24 . Oktober unser innigstgeliebter treuer Sohn, unser lieber guter Bruder, der Jäger Ludwig Rüspeler In einem •Väger-Itegimont nach 15®nonatiger treuer Pflichterfti’lung im blühenden Alter von 20 Jahren den Jieldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefer Trauer: Ph. Weber IX. und Frau Karoline Rttspeler Katharire geb Weber Adolf Weber Katharine Rüspeler, nebst allen Verwandten. Heinrich Rttspeler Fellingshausen, den 26. November 1917. Wiedersehn war seine und unsere Hoffnung. 07406 Todes-Anzeige. Heute verschied infolge eines Herzschlages unser innigstgeliebter, treusorgender Vater und Schwiegervater Friedrich, Freiherr Röder v. Diersburg König!. Oberlandmesser. In tiefem Schm:rz: Walther, Frhr. Röoer v. Lienburg, kgl. Gerichtsassessor, und Frau Lehrer Heinrich Huth und Frau Helene geb. Freiin Röder v. Diersburg. ^ Gießen (Schiffenberger Weg 16), den 25. November 1917. Die Beerdigung findet Mittwoch den 28. November nachm. 3 Uhr, in Marburg von der Friedhofskapelle aus statt! Von Beileidsbesuchen bittet man absehen zu wollen. ■ Todes-Anzeige. J e ^ an( * te n, Freunden und Bekannten die traurige Mit- Schwiegervater^Großvater^ Bruder,’S(^wnger\tnd°Oifkei er Johannes Dechert sanft™n "schlafen ist! LebeDsjahre nach ‘<*weren Leiden In tiefer Trauer: Helene Dechert geb. Gödel Hel rieh Dechert, z. Z. im Felde Helene l.aunrnpacti geb. Dechert mit Kind wrefa Oecnerl orak Heinrich Lannspach, z. Z. vermißt, 0000 nebst allen Verwandten. Gießen, Geilshausen, den 26. November 1917. Die Beerdigung findet Mittwoch den 28. November, nachm. 4 ühr statt. Todes-Anzeige. Meine geliebte Frau, meine gute, treusorgende Mutter unsere hebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante ' Frau Sophie Noll geb. Werner wurde uns heute morgen nach längerem Kranksein im 36. Lebensjahre unerwartet durch den Tod entrissen. Die tieftrauernd Hinterbliebenen: I. d. N.: Heinrich Noll. Giessen (Bahnhofsfrasse 14), Burg-Gemunden Weitershain, Tann a. Rhön, Barmen, Lennep und Hersteld, 2?.. Nov. 1917! Die Beerdigung findet am Donnerstag den 29. Nov nachmittags 1 / s 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 8616D Infolge schwerer Verwundung verstarb am 22. d. M. im Karl-Olga-Krankenhause in Stuttgart der Handlungsbevollmächtigte meiner Firma Herr Hans Dietz Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse im Alter von 27 Jahren. Während seiner fast zwölfjährigen Tätigkeit in meinem Hause ist er mir stets ein treuer Mitarbeiter gewesen, der sich durch seine nie ermüdende Tätigkeit und Pflichttreue ein ehrendes, unvergängliches Andenken bei mir gesichert hat. Bankhaus Baruch Strauß Nachfolger Albert Wendel. ««» Danksagung. Für die überaus herzliche Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen Ludwig Dem III. sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Insbesondere Herrn Pfarrer Schulte für die trostreiche Grabrede, den beteiligten Vereinen und Arbeitskollegen für ihre Teilnahme und Kranzniederlegung am Grabe Ferner für die große Zahl von Kranz- und Blumenspenden und der Krankenschwester für ihre treue Pflege. Die trauernden Hinterbliebenen. Großen-Linden, den 26. November 1917. 07894 Statt jeder beso deren Anzeige. Heute mittag verschied sanft nach längerem mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere innigstgeliebte treusorgende Mutter Frau Susanne Euler gsb. Krauskopf jm Alter von 76 Jahren. Gießen, den 26. November 1917. Die trauernden Hinterbliebenen: Marie Euler Ludwig Euler Karl Euler Elisabeth Euler geb. Lerch Karl Heinz Euler. Die Beerdigung erfolgt Mittwoch den 28. November, nachmittags 4 Uhr von der Kapelle des Alten Friedhofes aus. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. 07418 I T* El 1,^ 1800 Fünfziger 1910 Bon dem Ableben unseres lieben Altersgenossen Hm» Iohiiii»rs D djrrt setzen wir unsere Mitglieder trauernd in Kenntnis. Die Beerdigung findet Mittwoch den 28. d. M., nachmittags 4 Uhr, aus dem Neuen Fried- bös statt und bitten wir um zahlreiche Beteiligung. 8604D Der Vorstand. Evangrlischer Arbeiterverein. Bon dem Ableben unseres langjährigen Mitgliedes Johannes Dechert setzen wir unsere Mitglieder geziemend in Kenntnis. (Sieben, den 27. November 1917. Die Beerdigung findet Mittwoch, nachmittags 4 Uhr. auf dein Neuen Friedhof statt. 8617 Danksagung. I ür dis vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hplm. gärige unseres teueren Entschlafenen und für die aufopfernde Pflege der .schwes ern, sowie die i rostreiche.! Worte des Herrn Pfarrers Ohly sasen wir unsern aufrichtigsten Dank. narret s Die tieftrauernden Hinterbliebenen. L d. N.: Elisabeth Feix geb. Weber. Felllngshatiien, den 25. November 1917. Frische inslern. eingetrofsen. 8294 Carl Schwaab, Hosl., Seltersweg 23. 67388 Rechtsschutzstelle. Frauen u. Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Auskunft in NechtSangelegenheiten im alten Rathaus Markt» Platz 14 Miktw »eh abends ven 6—8 Uhr. (3*547 Oeffentliche Versammlung Mittwoch, 28. November, abends 8‘/ 4 Uhr im grotzen Saal des Hotels Fiirstenhof Reichstagsabgeordneter Dr. lviemet spricht über „Friede und Freiheit". 8483p Der Vorstand der fortschrittlichen Volkspartei.