Nr. 27t» Ter GkfKSfr Anzeiger erscheint täglich, außer bountaqs. - Verlagen: ücftittr £vuch- u.Stcindrückerei «.Lange. Schrlstlettung, Scschästsstelle u.Drudcret: Schulstr. r. Annahme von Anzeige» l. die Lagesnununer diS zuinNachiniliaq vorher. Zeilenpreije: für örtliche Anzeigen 20 M.. für anskvä rtlge 2b Pf., b. Piatz Vorschrift 30 P>., für 91 ef (amen 75 P'. bzw. 90 Pf. nebst 20 0 / 0 iciienmvv:ju|t)lafl. Hauvtjchriitteiler: Ang. Goeiz. Veranl wörtlich für Politik u. Feuilleton: Aug. l^ociv, Stadt -.mb Land.VerinifUUesu.Ge- richt-sfaal: W. Aieyer; Anzeigenteil: H. Beck: fäinltlch >n Ai eben. Der engli Russischer (WTD.) Großes Hauptquartier, 22. Nov. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. In Flandern beÄminkte sich der Artillerickampf auf Stonmgsfeuer, daS erst vssene Orffck-aften sino dem Marsckzall Haig in die Häiwe gefallen; was davon zu halten ist, hat Lloyd (Rwrge in tönender Rede kundgetan: es sind nebensächliche Erscheinuirgen auf dem großen Kriegsthealer. Aus dem Osten ist uns eine Nachricht gekommen, die imS auf alle Fälle erfreuen muß, wenn auch keine überschwänglichen Erwartungen daran geknüpft werden können. Die neuen revolutionären Machthaber in Rußland, die Bol- schewiki, sollen dem russischen Oberbefehlshaber Anweisung gegeben haben, mit dem deutschen Oberkommando in Verbindung zu treten zum Abschluß eines Waffenstillstandes und Einleitung von Friedensoc,Handlungen. So meldet Reuter; also wird an dieser Hiobspost für England schon etwas Wahres sein. Die Form des russischen Vorgehens sagt uns schon, daß es. sich hier zunächst uni rein militärische Dinge handelt, die von den Generalstäben entschieden werden müssen. Wir dürfen also das Vertrauen haben, daß Hindenburg und Ludendorff dem russischeu Anerbieten die richtige Behandlung zuteil werden lassen. Daß sie sehr eilfertig Herrn Lenin imd seinen Genossen um den Hals fallen werden, ist sehr unwahrscheinlich. Aber der Vorschlag wird zweiseltos ernstlich auf seine Durchführung geprüft werden. Eine auf festen Zützen stehende Regierungsmacht gibt es gegenwärtig in Rußland nicht. Gegen du- .Lrerrichaft der Mazninalisten stehen noch bie Truppen Keremckis und Kaledins im Felde. Man weiß über Kerewskis Schicksal nichts Zuverlässiges; sollte seine Mission endgültig erledigt sein, so kann morgen ein Anderer an st'ine Stelle tteten, um den Kampf gegen die äußerste Linke aufzunehmen. Die Walwscheinlichkeit spricht indessen dafür, daß kein künftiger Machthaber in Rußland das allgemeine Friedensbedürsnis des Volkes nod) lange unbefriedigt wird Hinhalten können. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 22. Nov' (WTV. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Westlich des Monte Meletta ivurden italienische Angriffe durch Gegenstoß ab gewiesen. Zwischen Brenta mrd Piave erstürmten Kaiser- sthützcn vom 1.Regiment und Württenwerger den Monte Fontana Secca imd den Monte Spinuecia. Auf dem Monte Fontana Secca nahmen wir 200 Alpini gefangen. Im Osten ,rnd in Albanien nichts Nwes. Der Chef des Generalstades. Italienischer Bericht vom 21. Nov. Am gestrigen Tage stärkt' Artilleriotätigleit an der ganzen Frmrt. In der .Küsteirgsgend irrckeestützton nns die Marine und die engLis.ckwn MVuiwve in Miver Weise. Am 9tachmittag griff der Feind dreim»äl heftig den. Adonte Pertioa (iw-rdmestl. vom 9Nvnte Grappa) an. Er wurde ftdesmal mit schweren Verlusten adgewiesen. Auf dem Monte Tvmba mrd denr Monte Mvrisenera rmirde die A^tillerieakticm nicht wieder aufgenominerr. Vom italieuischcn Kriegsschauplatz. Basel, 23. Nvv. Wie der Biernier .,Bmrd "meldet, sind bereits die ganzen Sirt/Mi’ sanft der lRiivicha inrd Monaco den ftanzösis,d>-engliscl)en Militärmacht unterstellt. Die heran gezogenen englischen und ftamzösischcn .Hilfskräfte wer der: auf höchstens zehn Divisionen geschäht. Ein Teil dieser Hilfstrnppeir nrusfte zu Fuß nach Turin geführt werden, da die zur Verfügimg stehenden drei (Meise zur BewÄtigung ldes^Verkehrs rrichit genügten. Berlin, 23. Nov. Uel»er die Besehtsverhaltu isse in Italien bringen sranzöstschie Matter starke Andeutn.rrgen, daß ^ M e i- nungsv er schieden heit eN zwischen der englischen und der französischen Regierurcg obwalten. Tic briti- schen Truppen in Oberitatlien würden nicht unter den Oberbefehl des Generals FavMe gestßellt werden. Tos englische Hilsskorps kämpfe unter eigenen Geireralen. * Englische Berichte vom 21. Nov. Heute morgen l>at die dritte Armee Mischen St. ^uueirtin und dem Scarpesluß eine Reihe von A 71 griffen ausgesührt. Sie wurde?! ohne vorherige Artillerievorbereitung unternom,neu rmd der Feind vollständig überrascht. Unsere Truppen drangen in einer Tiefe von 3 bis 8 Kilometer aus bveiter Front in die feindlichen Stellungen ein. Wir haberr mehrere tausend Gefangene sowie Kanonen ein gebracht. Tie Operationen werde?! fortgesetzt. Als den Sturm au der Haupt- angriffsfront begann, fuhren melirere Tanks der Infanterie voraus, durchbrachen die sehr starken und tief gestasfellxn! Linien imd zertrümmerten die deutscl>en Stacheldrahtverhaue. Die englischen, schottischen und irischen Regiinentcr rückten in die von den Tanks geöffneten Meschen nach, hoben die feindlichen Vor testen ans und nahmen im Sturnc das erste Verteidimulgssystem der Hindenburg- linie auf dm- ganzen Frontbrmtc. Tie Jtnsanterie und die Tucks setzwn ihre VorwärtMemegnng planmäßig fort. Das zweite deutsche Verteidlgungssystem, das vom ersten in einem Mstande von über 1600 Meter entfernt liegt und das bei nns unter dein Namen ,,Hindenburglinie" bekannt ist, nnirde gleichfalls gestürmt. Wäl>- rend diefes Bortragens nahmen die Truppen der östlüch.n, Glas- schäften nach lebhaftem Kampfe den Weiler Vonavis und das BviS de Cateau. Dfe engliscl)en Regimenter besetzten La Bacgnerie und die unter dem Rainen „Walfy Ridge" bekannte starke Verteidigungsstellung. Andere englische Regimenter erstürmten das Torf Ribccoutt, nachdem sie sich einen Weg durch das Contillct-Gchölz gelml-nt hatten. Schottische Territorialttuppeu drangen durch den großen Hohüoeg nach Flesguiörs vor, in welcher Ortschaft sich schwere Kämpfe abspielten. Die Territorialtruppen von West-Belgien nalgnen Havringemirt und das deutsche Gralrensststem nördlich des Torfes, walkend lllstertzataillone, die den linkem Flügel deckten, längs des Westufers des Canal du Nord in nördlicher Richtung vor marschierten. Ini Verlaufe des Vorniittags rückten wir weiter vor imd erzielten auf allen Punkten rafcf>c Fortschritte. Der Kdnal wurde liberschritten. Masniöres, Marcoing und das Bois neuf wurden genommen. Die Truppen, die sich Havrinconrts bemächtigt batten, machten östlich des Canals du Nord beträchtliche Fortschritte. Sie erstürntten die Dörfer Grainconrt und Anneux, überschritten den Kanal und nahmen die ^Verbindung mit dem auf dein W-estuser kämpfenden tUstertnipoen, die ganze deutsche Verteidigungsanlage nördlich der^ Straße von Bapmime nach Cainorai. Territoriale Truppen des Lancafhice-Reginrents und irifrfjc Mann- scliasten brachten die feindlichen Stellungen östlich von Epehy zu Fall nud eroberten einen beträclstlick>en Teil der Hinldenbnrglinie zwischen Bulleeonrt und Fontaines les Croisilles. Die Gefangenen und die erbeuteten Geschütze sind rwch nicht gezählt. Das Wetter, das wäl)rend der Voichereitungen zur Offensive anhaltend schön gewesen war, Hab unrgeschlagen- cs regnet in Strömen, vorn 21. November abends. Ein ivichftger Fortschritt tmrrde heute westlich und südwestlich Cambrai geinacht, obwohl beständig Regen fiel. Die Berstärkungen, die der Feind eilig auf das S.ch'lacht^ fcld führte, um unsor Vorrücken aufzuhaldcar, wurden aus cinev w-eideren Reil-e von Dörfern und anderer befestigten Stellim.wut vertrieben. Es wurden viele neue Gefangene geinachit. Wieder leisten ten die Tcknks dem Vorrückeck große Dienste. 4ljus unserem ratzten Flügel machten wir Fortschritte in der Rinittmg auf Croveescourt irnd Surlescourt. Nordtvestlich Miasinares eroberten >vir eine doppelte Linie seindlichier Schützerrgräbeu auf dem Ostüfer des Kanals Deleroant (?). Ein schars-erMnrpf fand in der,Näl>e von diesem statt. Feindliche Gegenangriffe wurden cn-folgreich abgeschlagen. Heute morgen eroberten schotchche, nordöstlich von Flosguieres vorgehe^nde! Truppen die dcutsi'chen Berteidignngslinien südlvestlich Caebtnina und das Tors selbst,, inoöei sie 500 Gefangene machten. Spättw am Tage setzten sie ihr Vorrücken fort lmd richteten sich selbst in den Stelbmgen mehr als 5 Mseilen hinter der früheren deuts,chcn> Fwntlinie ein. W'estlich JnneiT gerieten Bataillone ans West Mding in einen Kampf mit denr Feinde südli'h, und südwestlich vom Bmrrlon-Gehölz. Weiter westlich, überschritteir Regime!)der aus Ulster die Straff' Bapanmo—Cambrai und rückten in Niesuv^'s ein. Während des Tages ivurden starke feindlich>e Gegenangriffs gegen unsere neuen Stellungen in der Nälch von Vtztllreourt abgm schlagen. Die Zahl der Gesa ngenen, die durch unser Sanlmel-, lager gekommen sind, übersthigt 8000, darunter 88 Ofsiz-ierc. Die Zahl der eroberten Geschütze ist noch nicht festgestellt. * . * Der vergebliche Durchbruchsversuch der Engländer bei Cambrai. Berlin, 22. Nov. (WDB.) Ter große Durchbruchsver- such der Engländer auf Cambrai ist uuter getvaltigcn Verlusten gescheitert. Am ersten Tage, dem 20. November., hofften sie, nach stärkster aber kürzerer Artillerievorbereitung ivie sonst, unter rücksiclchsloscm Masseneinsatz, durch Ueberraschung hier deil Durchbruch zu erzielen, der Ihnen innerhalb des ganzen Jahres trotz der^ ungeheuren Riesenopfer in Flandern versagt blieb. An diesem Tage war ihnen nur der überall fast mit matheknatiscker Sicherheit eintretcnde Anfangserfolg beschieden. Am 21. Novi'mber setzten sie, erneut mehr als sechs In san t e ri edi v i si 0 n e 1 ^ llirö drei Ka vallericdivi si 0 n en ein, um diesen Aifangs" gewinn strategisch zu erlveitcrn. Wiederum tift'b der emglische Faih- rer frische 100 000 Manu gegen unsre Stellungen vor. Ilm ll llhr vornritbags begannen seine neuen Augnsfe, die von überaus zahlreichen starken T a n k g e s chwa de r n unterstützt lvurden. llnsere Artillerie mrd Maschincnrgewehrc rissen immer loieder breite blutige Lücken in die feindlichen Angriffswellen, die nacheinander zu Boden sanken, jedoch «ins starüm Reserven stets rücksichtslos auf- gefüllt nmrden. Ten so unter schweren Opfern langsani Boden ge- uilmenden Feind traf sodann der lvnchtigc Gegenstoß unserer Infanterie. In erbittertem Ringen nmrde der Feind auf Anneux und Fontaine zu rn ck g ewo r f eu. Seine TankÄ, von unseren Fliegerbomben und unserer Artillerie getroffen, krache ten lxwstend zusammen unb blieben auf der gauzeri Faont zerstreut bewegungsunfähig, während die Bedienung bei den Explosionen! verkohlte. Tie in voreiliger Hoffnung zahlreich eingesetzte Kavallerie lvurde zum größten Teile von unserem Feuer vernichtet. Westlich Myelle nmrde eine englisch Kvvalleriebrigade gänzlich zusammengescho'sen. Infolge dieser blutigen Verluste und angesichts der Aussichtslosigkeit seiner Gewaltanstrengungen hatte der Feind seine Angriffe bisher, nicht wiederholt. Tie Nacht erlief auf dem .Hauptkam,pffeldc im allgeiueinen ruhig. Ter englische Traunc, lner einen strategischen UeberraschungÄ)urö,vrnch erringen zu können, ist bereits nach zwei Tagen ebenso kläglich geweitert wie die vielmorcatigen Durchbrucysoeffuche in Flandern. Vergeblich haben die Englchider bei Canckirai die Entscheidung gesucht und nur die Mesenopser dieses Jahves um viele Tausende gesteigert. In Flandern hat am dlbend dc^s 21. November das beitig^ StörnngSfeuer des Tages Mischen Poelcapclle und Pnsschn, iele ich erneut gesteigert. Im Artois gingen nach kräftiger Feuervvrbereiluug dicht nördlich Lens feiirdttckie Großpatrouillen gegen unsere Linien vor, die im Feuer und Gegenstoß restlos genwrsen wnrdcm. ok nuißten Gefangne und Mchchim-i,gewehie in nuse.er Hand lassen Auch nördlich Soissons steigerte du, von 8 Itfiv vormittags ab nördlich Cber ncizy schlacpirlig daö Feuer. NaU> kurzer Ar- tiUcwicvorberelttntg erfolgten starke f r a n. z ö s i s che B 0 r st 0 ß c tuid;mittag um l Uhr zwischen Corbeny unb Juvftrcourl. Unter scliweren Verlusten ivurHen die Franzosen zurückgeschlagen. Wesllict Juvineourl und an einer kleinen Stelle im vorderen Graben sind örtlicke Kämpfe noch im Gange. Jan Anschluß hieran lag auch nördlich Reims lebhaftes Feuer auf unseren Stellungen. Auch hier iruriv ein nachmittags erfolgender feindlicher Teilander Amerika feine ganzen Hvffmrngen und Hilfsquellen eingesetzt habe, als für Amerika gefährlich erkannte. Bei der nächst«! Konferenz der Alliierten müßten daher Beweise der größten Kraft nnd Einig Leit gegeben werden, sonst hätte / Lord Northcliffe mit seinem Worte recht, toonach Amerika griff im Gegenstoß blutig angewiesen, während aus dem Ostuser d> ^ berechtigt ser, die Kriegsnhrnng voll und ganz in die Hand Maas am frühen Morgen erkannte feindliche Ansammlungen süd i« ZU nahmen. östlich vom Chmunewald durch unser Vernichtungsfeuer zersprengt * * * nrnrocn. ......... ... , , 4 .. Eine neue FriedenSnote des Papstes? In I t a l i e n haben oiterreichisth-ungarliche uno deutsche - . . ¥ \ Truppen dem Feind erneut zwischen Brenta und Piave zähe per Berlin, 23. Nov. In vatikanischen Kreisen wird an- tttdigte, stark ausgebww Hühenstellungen aus dein Monte Fontano geblich mit Bestimmtheit gesagt, daß der Papst einen WTB.) Reurermeldung: Berichterstatter in Petersburg melden vom 20. November: Der Bruch zwischen den Maximalisten und gemäßigteren Sozialisten scheint vollzogene Tatsache zu sein. In ein paar Tagen wird das Datum für die Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung bekannt gegeben. Bei der jetzigen Anarchie wird aber ein einigermaßen unparteiischer. ordentlicher Verlaus kaum möglich sein. Ter Vormarsch des -KorvS, das in Luga angekommen war, wurde eingestellt. Die Onrziere kamen nach Petersburg wird schlossen sich den Sozialisten an. Wie verlautet, ist ein großer Teil der Mannschaften zu den Maximalistru übcrgegangsr. Der revolutionäre Ausschuß gab bekamst. das: die zweite Armee unter seiner Kontrolle stehe. .Ter Politiker Purischkewitsch urrd Fürst Zlussopow mitten, unter der Beschuldigung, mit Kaledin in Beziehung stehen, verhaftet. Amsterdam, 22. Nov. MTB.) Nach einem hiesigen Blatt wird der ..Times" aus Petersburg vom 19. November gemeldet, daß der Herzog von Leucht enberg verhaftet worden ist. Tic Genleindeoerwalrung in Petersburg erhielt Telegramme vom 12. A r m e c f $ p S an der Front, daß es nahe am Der- hungern, i c i. Amsterdam, 22. Nov. (WTB.l Dem Reuter scheu Bureau wird aus Petersburg vom 21. 9tovember gemeldet, daß sich der Kommissar der maximslistischen Regierung M c n s ch i n s i i rf.r.'.arir.rffiÄs n l begab und binnen zechr Minuten die Auszahlung von zehn Millionen Rubel verlangte. Die Beamte:: weigerten sich, der Forderung nachzutommen. Schließlich stellte sich heraus, daß .vedrr Menschch.Sll noch Murajew non dein Rat b:c maximalistrschen Kommissare zu .diesem Auftrag 'ermächtigt morden «raren. Das marimalistischL Organ „Prawda" teilt mit, daß eS in der Nähe von Wiborg zwischen der Roten und der Weißen Garde zu einem Gefecht gekommen ist. Die Eisenbahn tun nt aufgerissen worden. London, 22. Nov. ..Central News" melden: Die „Associa- ted Prep" verösfentttchl eine Mitteilung an-. Wa s h i n g t. o n, derzurolge die amerikanische Regierung beschloß, daß weder L ebe ns mr k t ct no ci M unition uadi Rußland geschickt meröen sollen., ehe die Lage geklärt ist. Tie Transporte nach Ruß ° Ed werden erit wieder autgeirommen werden, wenn eine dauernde ?^gierung vorhanden ftt, die die Bereinigten Staaten an-yuertenncn tu der Lage sind. Wenn die Bolschewiedi am Ruder blieben urrd ihr Programm eines Friedens mit Deutschland durcknübrten, so würde das Ausfuhrverbot ein dauerndes sein. Stockholm, 23. Nov. l'BT. „Huvubstade Bladei" meldet aus Petersburg, datz in der mei taeu Untgebung ivr Hauptstadt n € u £ Z u i c m m e n ft ö ß c zwischen Truppen der Bolschzwicki dem mit u»w KerenEs bevorsllinderr. Es sollen. 20 000 Kosaken bei bekannten Kurort Star Rnsa an der Südseite des Jlmenftes Truppen .rus Nowgorod zusammengestoßen sein Laut ,.B. T." wurde General Brussilow in Moskau von euren! KrarNvagen überfahren. Er brach ein Bein. Die inneren Zwistigkeiten in der Entente. Bern, 21. Nov. (WTB.) „Petit Parisien" meldet ans Was h ' n z ton, man müsse der Weigerung Lord North- clifses, das englische Lu.ftmmisteriu.ni zu übernehmen, ernste Aufmerksam reit zu >r enden. Nvrtbcliffts Erklänmgen decken sich mit den Gesichtspunkten Amerikas, ivo man nur Besorgnis innere Zw ist i.ak eiten bei den Wjier- ten aus tauchen sehe, während zur Erreichung des Sieges 5 k größte Einigkeit auf aUcn Gebieten uot.ren'dig fei. Amerika envarte, daß alles, was an Geld, Lebensmitteln und Men- sGen geliefert werde, von den Alliierten schnellstens wirksam zur Erreichung des gemeinsamen Zieles eingesetzt werde. In ?naßgebenden Kreisen erkläre man, daß die Sprache Northelisfes im jetzigen Zeitpunkt die einzig palende sei. Man dürfe nicht glauben, daß Wilson Methoden durchführen lassen werde, die. er bei der Partei, bei Unterdrückung der Friedensbewegung Frankreich. Genf, 23. Nov. In Paris und in der Provinz hat bereits die Unterdrückung der Friedensbewegung begow neu. Mehrere Lehrerinnen wurden verhaftet, bei denen auf eine Denunziation hin Haussuchungen abgehalten wurden. Man fand bei ihnen Flugschriften gegen den Krieg. Ein neues ftvlccj:iomiiec iss Frankreich. Rotterdam, 23. Nov. (SB. T.) Aus Paris wird gemeldet : Ein neues K r'ie g s k o m i t e e wurde unter dem Borsitz des Prchidenten Poincare errichtet. An ihm nehmen teil: der Ministerpräsident, der Minister des Aeußern, der Marineminister, der Munitionsminifter und der Blockademinister. Das Komitee ist mit der obersten Leitung der Kriegspolitik beauftragt. Die Haltung Japans. B e r n, 22. Nov. Die Pariser Ausgabe der ..Daily Mail" meldet aus Tokio, daß der japanische Minister des Aeußern aus dem Hauptngartier der im Manöver befindlichen Armeen nach Tokio zurückgelehrt sei. Er hatte eine Audienz beim Kaiser, die mit einer Erhöhung der Zahl 5er japanischen Vertreter auf der Pariser Konferenz in Beziehung steht. Man erwartet, daß in Paris die Frage der militärischen Hilft Japans erörtert werden wird und daß die japanische Regierung vera"*"^ '— K — *"*— ihre augenblickliche Haltung zu ändern. Seekrieg. Die LlLybcrbente dev U-Boote. Berlin. 22. Rsv. (WTB. Amtlich.) Im Monat Oktober sind durch kriegerische Matznah- der Mittelmächte 6 7 4 0 0 0 B r u 1 1 o r c n i ft i r t o n n c n des für unsere Feinde nutzbaren .HandelSchiffsrmttn^ versenkt worden. Hiermit erhöhen sich die bisherigen Erfolge des ^meinge-chrankten U-Boot-Krftg-s aus 7 000 Brutto- Regifter-Tonnen. Der Chrf des Admiralstrchs der Marine. Neue U-Boot°Ersokge. Berlin, 22. Nov. (Mntlich.) Neue U-.Bcn>ds-Erfolge in der Nordsee: Drei Dampftr itnfc> eilt Segler. Bon den drei Dump ferm rmwde einer ans gesichertem Geleitszug heransgeschossen. Der Detonation nach zu urteilen, hatte er Mnnitiion geladen. Eines unserer U-Boote hatte am 30. Oktober in der Nähe der englischen Ostküste ein Gefecht mit einer englischen U - B o o t - F a l l e in Gestalt eines eisernen Zweimastschoners mit Motor, in dessen Verlauf dem Segler zwei Treffer beigebracht wurden. Der Chef des Admiralstabes der Marine. * London, 21. Nov. (WTB.) Meldung des Reuter- schen Bureaus. Die Admiralität tneldet, daß' ein kvniglickres Pa tronil len schiss durch ein feindliches Unterseeboot am 19. November int Mittelnreer versenkt wurde. Bier Offiziere und 5 Manu wurden getötet. men Aü§ d-M Kelchtz.' DundesratSbeschlüsse. Berlitt, 22. Nov. MTB.) In der Sitzung des Bnn- desrats wurden angenommen7 Der Entwurf einer Be- ianntmachnng über Berj,'ihrungsfristen, der Entwurf einer eritimetc hmrd^rtjahrftier der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft. Frankfurt-a. M., 22. November. Nntcr Entfaltung reichen akademischen Gepränges wurde heute K.-'lfnfarider her Senckenbergischen Naturforschenden O^eselt- scha r glanzvoll begangen. Fast alle wissenscknstckichcn Körperschaften des Reichs batten Vertreter entsandt, selbst die Donaumonarchie war durch mehrere Abgeordnete vertreten. An Stelle des Kaisers war .Kultusminister Dr. Schmidt-Berlin erschienen. Das hes- lftche Großherzogspaar batte den Rektor der Gießener Universität Pro». Dr. Gisevius, zu dem Festakt entsandt, der auch zu- gleich di^ Umverntäten Gießen, Marburg und .Heidelberg und die Technnche Hochschule Darmftadt vertrat. Für die Medizinische Fatuwu der Ludlvlgs-Universität war der derzeitige Dekan Pros i r : ^ vtz, anwesend. Unter den Festgästen bemerkte mau auch lvrinz und Prmzetsrn Friedrich Karl von Heften. Die sonstigen wn.smchchtlichen Vereine Hessens und der Nachbargebiete waren durch Geheimrat Prot. Dr. Fresenius- Wiesbaden vertreten. Direktor der Iubelgesellschaft, Prof. Tr. M nobtauch, ;i • -x. ct ,er - mit ^ nn kurzen Schilderung des Werdegangs Mimxtian: sooann gab er eine Anzahl Stiftungen be- ^ii t, u* v0£ L. a . er ftranfhirt stiftete zur Erforschung und Betc.mvmnq bösartiger töescknvüre 3)0 000 Mark: bi-rvon ' s öercU 4 im nächsten Jahr für eiuc Prsisarbeit werden. Dann wird das Kapital 23 Jahre ver- ..MB' ^ ra “ 1 ^} ba » Sonden Krank?.,rt a Jr. ^richtde an Stipendium über .5000 Mark für unbemittelte M Forschungsreisen Peosejsor R e l ck , n tz a eOFraucsurt stiftete erne PortrL.'medaillc zum An- an den Anatomen George H. von M ayer: die Medaille soll alle sunt Jahre dem B.'arbnter einer Preisausgabe gewidmet ivcitcn. Für dieses Zahr wurde dft Medaille Pros' Walter Eck- oard^n Halle a. -c. zuerkanm. An die Fristvon Direktor ^ Straßen liter „ü ri.cn uno Kriegsmoral im Lifte der nl reihte lick« Glückwunsch an Glückwunjg>. Kultus'ninißer D^ midt übermittelte die Anteilnahme c>es Kaisers die in t>a B-aülhunq einer Reihe von Auszeichnungen zum Ausdruck kam :.Tr>-l, T- r i n o t f a u 1 imirbe twr Charakter als Gel, Mi-dizmatrat k" ll-i - Pros. Jur Straßen der Charakter als Geh Re- mrr::iigsrol: .»:rrent?ausmllglled voll Metzler erhielt eine hohe. ijTcer.iQuiKil nun«. Sodann überreichte Rektor Pro' Dr GiseviuZ-Gießen unter herzlichen Worten hoher Anerkennung, oer kan ni 89 Mo S 1 >cz Jubilarin int Namen seines Landesherrn dem Direktor Knoblauch, das Ritterkreuz erster Klasse des Sterns von Brabant und reihte daran die Glückwünsche der von ihm vertretenen Hochschulen. Ober bürgere Eiber V o i g t>Franksurt überwies der Jubilarin namens der Stadt 30 000 Mari und. eine besondere Plakette, die auii xirefror Knoblauch' erhielt, und endlich dem Mstieum das Oetbild des verstorbenen Oberbürgermeisters Dr. Franz Ad ick cs. Der Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Gieften, Pros. Dr. Opitz, feierte die herzlichen Büziehungen seiner Fakultät zur Senckenberg-Gesells l aft unter besonderer Würdigung der Verdienste Dr. Phil. Jakob C r e tz s ck> m a r s. — ^ Die Mitglieder der Gechllsftast gaben als Jubilänmsspeiwe Schnleverschrcibungeu über den Mu'euntsneubau in .Höhe von 18 300 0 Mark geschenkweise zurück und sielltat vorerst weitere oOOOO Mark in bar zur Verfügung. Die Senckenbergistbe Gesellschaft uctijm sodann folgende von ihr bosel'ilo'.senen Ehrung eit p.k : Zu außerord c n llich e n. E b r f n m i t g l ledern wurden ernannt: Kultusminister Tr. ^ 3) midt- Berlin, Oberprä,ident v v n X r t i ,jit Sole- Kassel, Regiccungsprästdent Tr. v. M elfter- Wiesbadep und (steh. Sa- m'tätsrat Dr. R o e d i g c r - Frankfurl; zu k >rrespondiereuden Ehrenmitgliedern wurden eenamkt: Zar F e r d i n a u 5 von Bulgarien und die Ged.'imrüie B u t s ch l i - Heidelberg, 1 > wc n d n e r B e r l i tt und Gasser - Marburg. Die von der Gesellschaft aus Anlaß der Säkularseier geprägte Eiserne M e - daille mit dem Bilidstis Senckenb-ergs erhielten u. a. Prinz Friedrich Karl v> o n H essen, Freiherr von Gol5schmidt- Rothschild und der Direftor der Demichen Bank, Arthur von Gm inner. Prächtige Eböre des Le Hrer-Gefang Vereins gaben oer Weik^stnnde ich mar nnirdevollen Rahmen. 3um 80 ^eb urtstagc von Johau nes Tiede-- L \ a \ ^L x ® 0 ft ^ 23. N o o e m b e r. Der niederländische Pl-wiwr I D van der Waals gehört zu den (^lehrten, die lios. ubertagende,. A^^mtung außerhalb der Fachkreise völlig nn- kannt. ftlettai,. n-.'it f r.. 4r»ch>k°chl«,lm wsttte Maftftab für if,ee Le, sinn gen st Mt. .^rei gewaltige Leichwgeit sind es, durch biev t>ait der Waals die Entrmckltmg der Mftck mächtig gefördert llH ^ V. Ze-mam: (Aüst Herda Iw in den „Naturwissen'. fa.'af{<• n l Verlag Jnlms Spci.nger, Berlin, ausemandersetzl Zu trr d« niedorlälldijch.. «el«tzr,c in sein« Dissenationl " f erhttlr er bat tttiftoft durch du 'Sbbanhmiwut Mn &.l wfiu 8 Ü ber chc Würnrr. Ls ^la.kg ihm. in dreier Lissertatwir „lieber dic Kmrtimnttt des sLsfSnniyai und des flüssigen Uggre- Bokaimtmachnng betr. Aendernng der Bevordmmg über die Bestellung eines Reichskommissars für die lleberqangswirt- schast vow 3. August 1916, der E^tnmrs einer Bekanntmachung betr. Aenderung der Berordirung über den Verkehr mit -Harz, der Entwurf einer Bekanntma-chuizA betr. Krau-kenversicherung und Wockstathilfe mährend des Krieges, der Enttvurs einer Belänntmachung über die Wahlen nach dem Bersicherungsgesetz für Angestellte, die Bor- läge betr. den Entwurf einer Satzimg für die oberste rnili-- iärische Bermessuugsstelle im Deutschen Reiche rrnd seinen Schutzgebieten, der Entwurf einer Bekanntmachung betr. Ergänzung der Berordnung über Rohtabak vom 10. Oktober 1016, die Vorlage über die 0>ewährun.g von. Beihilfett an ftemeistden für die Kriegswohlfahrtspflege mrd die Vorlage über die Gewährung von Beihilfen an (tzemeinveit für die Erwerbslosenfürsorge in der Textilindustrie. Berlin, 22. Nov. (Amtlich) Der Vundesrat hat eine Aenderung der Vervrdmrng über die Beste'siuug eures R e i ch s k o nt missars s ü r ll eberga it g s w t r t f ch a. f r unni 3. August 1916 beschlossen, wonach deir Vorsitz beim. Beirat des Reichskonunifsars an Stelle des Staatssekretärs des Innern der Reichskanzler oder ein von ihm bestellter Vertreter führt. Die Aenderung bezweckt, die (tzesckiäfts-- ft'lhrnng des ReichskornmifsarS für Uebergangsimrtschast in eine durch die Sachlage begründete engste Perbtnonng mit der Reichswirtschast zu bringen. Die WahlrechtSvorlÄgen in Preußen. Berlin, 22. Nov. (Privattel.) Wie die Abendhläckter zuverlässig erfahren, wurden die Vorlagen betr. Aenderung oes Wahlrechts zum preußischen Abgeordneteichaus und Aendernng der Zusammensetzung des Herrenhauses ^ nunmehr vom König vollzogen und werden in Kürze dem » Landtage zugeheir. Der Fremdcnverkihr in Bayern. , München, 21. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Die Kvr- Mponocn^Hossmann meldet: Das Kriegsministerium erließ üver den Fremdenverkehr im Winter Anordnungen, die in der Hauptsache darauf ausgehen, daß vom 1. Februar ab Fremde in H ei lb ädern, K n r o r t c n und W i n t e r - n g sp l ä tz en in allen Gemeindeit mit wenige- als 0000 Seelen sich nur dann länger als eine Woche auf! alte» dürren, rvenn ihnen aus Grund eines Zeugnisses eines Amtsarztes ihres Wohnsitzes ein längerer Aufenthalt durch die zm stäudige Polizeibehörde ausdrücklich bewilligt wird. ÄuS- tzahmen sind nur zugelasftn für die nächsten. Ang>.hörigen, für Militärpersonen, insbesondere Kriegsteilnehmer, 5ie zu Erholungszwecken beurlaubt find. Der Fremdenverkehr ist besonders in der Richtung zu überwachen, daß nicht Fremde nach Ablauf der ihneir zustehenden Aufenthaltsfrist in anderen bayerischen Kurorten unerlaubtertveise neuerlich Auf- enthäut nehmeu. Die Zuweisungen für den Fremdenverkehr, insbesondere an Nährmitteln an^Kdmmnnalverbän'cn', müs-en für die nächsten Monate entfallen. Ans Heften.- Rhein—Main—Donau-Kanal. X. Offenbach, 23. Nov. Verschiedene Städte und Handelskammern des Main-aebicts haben in der letzten Zeit, der ?lnffordern.mg dos Arbeitsansschusfts zur FvrDe- rung des Großschisfahrtsweges Rhoin-Mar:i-Donaw nach kommend, Beiträge für die Entwnrfsbearbeitirng des Rhein- MaimDonamKanals gezeichnet. Dem RundsckTreibert des ge- normten Ausschrisfts sind folgende Enizelheilen zu enrneh- men: Der Aufwand für die EntwurssböarbeiOmg beziffert sich nach deni Voranschlag der baverisckren Smotsregiernng auf rund 5 Millionen Mark. H rer von sollen das Reich 2 Milliorreir, der Kwers der Prioatinteressenten an dieser Großschiffahrtsstraße 1 Million und der Staat Bayern den Rest übernehmen. Die bayerischen! Städte-an der Donau, -dem z-utünstigen Kanal und dem Main, Bayerns Industrie- Handel, die außerbayerischen Städte am Main und am mittleren Rhein rvie der dorftge Handel und.die Industrie haben bereits namhafte Beiträge beschlutzmäßig zur Pro- . jektierung der Großschiffahrtsstratze zn.gcsagt und sich damit Sitz und Stimme in dem Großschissahrtskonsortium (Ä>taim DoimwStormVerb and) und dem hieraus zir bildentien! ^ ^tromb^i rat gesichert. Konsortium und Strombeirat sllid berufen, in den wichtigsten Dingen bei den Vorarbeiten ynx Grotzschisfahrtssiratze die Entscheidung zu treffen, so über. die Limenftihrung, die Größenverhälttiisse. des Kanals und der Schlenftn, über die Schiffgrößen' und den Sehisfahrts- bftrieb und schließlich über die in Frage kommenden, so n-ichtiyen Besahrnngsgebühren. Bei dem' großen Jirteressc. das dre Städte, der Handel imo die Industrie des Nieder-, eHeins und der angrenzenden Gebiete an der Projektierung 'ckeftr 0) xo ßschifsahrtsst raße und ihrem ftustandKommen hoben, war es geboten, das; auch diese Kreise den nötigen n. esst ei eiwn.de n Einfluß im Konsortinm und im Stromb errat tem westntlich'Tr Unterschied besteht. 1880 entdeckte van der Waal ^ "Ee,etz der übereinstimmenden .Anstände", dach inwweit t das ll eriwfte Verhallen betrifft, in jeder Substanz eine ft-opi, ^ nt p erni-ru-d' rrem ist,lab., einer anderen fthen /. staW ch. !U diese Entdeckung hätte w'ohl weder Dewar den Waftttstvfi neck) ^lW8 K'amerlirmh Onnes das Helium verflüssige, tonnen. Los dritte (Velnet, auf van der Wachs ftch. grnMeqen vetatigt hat, tu ote o Hoorn von den Gemischen. Er bat in die Jcr wirrere Mannigfaltigftit der Erscheümngen Ges-etz und' Ordnuu gebracht. Zur graplftoben Darstellimg seiner Formeln hat er di logsnauntr durch K'uN«ney eingehend studierte „Psi-F-ache" ein gestchrr. mit deren Hilft er viele Erfti>.nmmgen .>er römisch wenigstens gnalllatw erklären und öfters neue int vvrawftagei jcmtfu. rer äußere Lebensgang des groß n Forschers «wift nicht. -^u'evlenswert-es -aus.: er war Lehrer der Phusik nn 'in.er oirerwr der hol-eren Bln-gersch'lle im .Haag : ferne Dijftr taticni — 1873 -- erregte in den Fach.reisen bevewentx's Ans ,r low,und tzchon im ^ahre nach ilwenr Erscheinen iache Marwell zweifellos werde der Name van der Waals bald z.n den meist genamue-n auf dem.Gebiete der Molekular,orsckmng gehch-en. ein Pvovyelzemng die emgetrorfen ist. 1877 wnroe van bei Woals ;u„ prefc,tor in 'Amsterdam ernannt, imi> dort lyri er bis 1908 ein« -^wst-nhl mnegeWbt. In diesem Jahre wurde, er emeritiert, di er das gefetzlvch dafür vorgeschriebene Alter erreicht hatte Aeit dem ist- er aber noch chrrch weitere ^erboitcn nnd Forschungen Ivr vorgetreten. r,. f Z~ ^ ck?? de Rodins. Wie ans Paris gemeldet wird bat dw lranzonsche Regiernug beschlossen. Rodins Beisetzung au Staatskosten vornehmen zu lassen. Er soll aus seinem Eigentmr in Meudon an der roeite. wmer jnngeu Gattin, die im Vorjalm l)cstorben ist. oeerdigt werden. Die offizielle Trauerftierl'chkeb wll vorher im Pwttheon in Paris stattfinden. Die Leiäw ist i" dem lllkller des .Künstlers aufgebahrt. Von seinein Oftsicht wurd, cm G-psabgun genommen. Der Nachlaß des Verstorbenen fälst nach dem s estameitt dem Nationälmnsepm zu. Nur einzelne Oftge,!-- stände bleiben im Besitze der Famllie. Der Staat erhält alle Mar mor- und Bron,zewerke Rodins, sowie seine Machtvolle Antiken- jammlung. (Tr a 5 ^ Strauß tritt, nach der „Voss. Ztg.", in den Lehrkörper der Berliner Königlichen Hochsclulle für Musik ein. um dn daN durch den Tob Friedrich Gernsheims verwaiste Meister- llape firr Konipolttiomm m übernehmen. erUfllten. i-er ArbeUsauSsiÜuß für aüßerbayrrischr Nmn- vnd Rhe,«gebt«t lwt Düsseldorf über die An^ L««che,t sehr beraten ,mk> ,st eimnütiq p dem irnticfiluffc gekommen, cs ,oMen mit 4>-seireuniauna die n^rheinljchcn und ivestfälistKen, Städte. Industrie und fm^c, (5ui ^cloer trete r mtb C^cir Vif hatten ctfucftt ive r* bcn, emmaltge Beiträge für die Beteiligima an der Losten-- aufbnnMng sur das Großschtsfalwtsprojett $u widmen ?w Jnckrrungen für btc PrVjektienmg erfolgen *W jede 35ei*plLtctttiiua )ut die Zukunft. Insbesondere begründen sie ^E^derpflEmrg, an üer Ausbringung der den Aüsbcm de? Großschiftahrtsweges selbst treffenden Kosten teif^u nehmeit. A»r» Stadt «nd «and. G ir hen. den 23. November 1917. LebentzmiLtek. ** Die Ausb ^ be de r Brot« u.nd Fleis ch - marren erfolgt diesmal Samstag vvn 8—1 Uhr vor- mittags und voll 2 3 Uhr nachn'.iüags, uirlifc lute gestern irrtinnltcü angegeben, von 2-3 Uhr nachmittags. ' ^ * Städtischer Ge m ü s e v c rk a u s. Morgen -mm?rag von 8—1 Uhr gelangen in der städtischen Gemüse verterlungsstelle, Brandplatz 3, Wirsing, das Pfund zu Io Psennig. Oberkohlrnbt, das Pfund zu 20 Pf., Unterkoblrabi, * a l jFVJtoJ* ' } M-, Weiße-Rüben, das Pfund zu 4 Pst, imd Gelbe-Rüben, das Pfund zu 12 Pf., zum Verkauf. -'. Z 111 l e b e l- V e r t e.i l u ng. Die auf die Lebensmittelmarken Nr. 3 bestellten Zwiebeln gelangen durch die leinhandelsgeschäfte gegen Mckgal'e der Vrstellans'.veise zur Ausgabe. Siehe Anzeigenteil. I ** Amtliche Pe r s o n a ln a ch r i cht e n. Der Groß'- f#rm bat am 21 Novcmbe-r d. I. dem Oberförster der Lbtnstörswrei Feldkn'icken Adolf Keil zu Sckwtten und dein r der fürstet' der Oberförsterei Storndors Karl Dhnm zu Stmmdvrf den Charakter als Forstmeister verliehen. uszeichnunger. Der Ärinee-Ölberkriegsgerichtsrat K o ü . der Sohn der' verstorbenen Kommerzienrats F. C. B. Kock, wurde von dem König von Württemberg nnt dem Rrtkerkremz !. Klasse mit Schlvertern des Kronen- m-dens ausgezeichnet. — Dean Kanonier Ernst Bötz und tem -^fteiten Georg Ritzel, Znliaber des Hessischen Sani- iätskreuzes ani Kriegsband, wirrde das Eiserne Kreuz 2 Klasse verliehen. Die .hessische Dapferkeits medaille erhielt der Kanonier Leonhard M ü Ne r. * A u s dem M j s i t ä r wa ckp e n bl a t t. Befördert wurden: 'Um Oberm'ü: der Assiftenzortt der Res. Karl Hillrr: zum Assi- iimvarst ber Re., dei Frtdhilssarzt Ivseph Schöning. Kreis am t. Aus Anlaß der Feier des Geburts- -estes des GnoßHerzogs werden die Bnreanräume der Großh. ^ovinziakdirektton Oberl-esfen und des Großh. Kreisamts Gleßeri am Samstag den 21. 2cvvemb-er^ vormittags nur wit 0 bis 12 Uhr und mit zkum Vorbringen ganz dringlicher Age legen heilen für das Publikum geöffnet'sein St a d t vermaltung. Aus Aulerß des Gelmrts- iages di'i- (Wwßlierzygs norden morgen Samstag die stä'dttt 'Den Dienststellen mn 12 Uhr mittags geschlossen. Br o ck e n s a mm l ung. Der amtlickie Verkauf getragener Kleider, Wäschestücke und Schulz erfolgt von jetzt ab hn Hanse Wehsteingasse 19. Näheres siehe Bekanntmachung int An zeigen teil. ** Opsertag. Ans den morgen im ganzen Groß- berzogtmn unter dem Sckmtze Sr. Wnigl. Hoheit des Groß- hrr^ogs stattftttdenden Opsertag zugunsten des Noten Kreuzes ^ weisen wir nochmals besonders hin. In unserer? Stadt wird die Sammlung in der seither üblichen Wein- als Bi'urfensammlung auf den Straßen und in den Häusern durchg" führt. Die tÄNHeichimmgslisten liegen nwch wahrend des gau,z.en Monats an den bekanntgegebenen stelle - offen, l-'i den großen 'Aufgaben, die das Rote .Kreuz zu erfüllen hat, ist ein guter Ertrag der Sammlung sehr eimiiriset'ch jede, auch die kleinste Gabe ist. willkommen. Bei der Sanunlnng kommen hübsclte Postkarten Mn Ver \fo U} • ln-sonderes Fitteresse wird die Postkartensammlnnch Die unteren Sudenburg in verschiedenen Lebensaltern zeigt., erwecken. f ** K u n st verein. Die Eriverbnngen aus der Darm- jtäoter- Kunst Ausstellung, sowie eine neuere Schenkung für den Ober hessischen Kunstverein sind von Sonntag den 25. November an tu dem Saal am Brand plag ansgestellt. An den Mftnngen halben sich die Herren Geheim rate .S.. H e i che l - he i nt und W. Gail, Kommerzienrat C l o o s^, Fabrikant L. R i nn, Bankdirektor A. He i che l h e i m , Landgerichts Direktor W. B ü ck in g , Stadtverordneter K r u m ui, Sviciftsteller A. Bock, Fabrikant W. Meyer, Kanfmann ft' y ist a ck sowie (Keheimrat S o m nt e r und P o p pe r t beteiligt..Die Ausstellung umfaßt sieben Oelgentälde und Pastelle: 'von hessischen Künstlern nämlich R. Hölscher: '.Katzenbergerinnen" und „Am Guckfenster' , 2ldols Beyer: ..(Drütte"' .Haarband", Philipp Zeltner: „Junges Glück", Ltto Limuann: „Rast beim Pflügen", Eimer: „Der Mäuse Philosoph", Karl Bolz: „Ewigkettsahnen", svlvie 35 Werke dck Schwarz BSeiß .Kunst von Peter Halm, Konrad Pfau, Alberr Hartmanu, Frieda Best, Herna Frey, Gertrud Seip, Jermaun Gcorgi, Elisabeth Wcihrich, Georg Altheim, Karl Thiemann, Otto Ubbctohdc, Leo Kay sec, Ernst Eimer, von Madiges, Konrad Lutter, Sophie Gvosch, H. Otto, L. von övsmann, Menbelsohn. Schnrotl von Eisenwrrth, ferner infolg,' (\\\n neueren Schenkung Stiche und Feichnungeri von Wachlmeier, F. E. Klimsch, Horslev, Steinten, Chodv- Wiectj, I. d. Witt. A. Acheuiurch, B. Bantier. Robert Stieter. außerdern ci u Werk der Plastik, den „Sensetnvetzer" des s'ießcner Bildhauers Koedding. ** Die den II tt t c r tt c ij nt c r u t a n b m t r 1 1 d> a f 1 1 i dj c r •ö? t rt f b e z tt t E l n ä h ru tt a derS e l b ft v e r s o v g e r u n b öu r F ü 11 c r u n g % u belass c u d c tt F r ü ch t e. Das Kriegs- kr>t!U,rungsamr gib. iolaendc Begrimduttg zn der Berorduting über den Unternehmern lattowt'rjschastlicber Betriebe zur Eruähcung ucr Selbstversorger und zur Fütterung zu belassenden Früchte vom 1s. Aovember 1917: Nach der an« 13. November 1917 ergan s'kNl-u Berordomtg des Bundesrow dürfen die llmer.rebmer land wMschasllicher Betriebe in der Zeit vom 15. November 1917 bis .-ivPltt 1913 mr Ernährung der Selbstversorger aus den Koos "M. Monat nur mehr msgesamr 2 Kilo Hafer mld Gerste und 1 Ü\lo Hülsenirüchte verwendetl. Zur Füttming des im Bettiebe net)aUcneu Viehs sind auf den gan^n genannten Zeitraum frei- Meben worden insgesamt 6 Zentner Hafer oder Getnenge für das btfrb oder Maultier und insgesamt 2 Zentner für die zur Zucht verwendeten Zuchtbullen mit Genehmigung oes Kommmtoloer- vandee, ferner mit (^Knelmtignug " ' " S Pfund .'ödet, (üemenge oder Eie und > . Pfuttd täglich für ( werden. Eine weitere Freigabe vor ZUlsenftüctNen zur Ernährung od glicht Die ireigegebenen ^ rordeittl,ch je nach dent Ausiallc der ^vltt aus. Sic stellen aber nach oes .'tvmmunatverbandes d^erste für Zuchtsauen bei jed >.'der, die zum Sprunge beni ' Haler, (berste. Gemenge o er Berfütterimg stebl nicht -tengcn. insbesondere für gertug und legen den Lai Ernte oes Ein-eliren schw dem tommtcrnteerflcbiiiiic l Aeußerste dar, was nwglich ist, wenn für das Heer die Miitdest menge, die notwendig ist, um die Kampfkraft cntsrecht zu erhalten, noch de raus kommen soll. Die Freigabe von Körnernttter für Ge- slügettütterung und Scksweinemaft ist nach Lage der Verhältnisse unmöglich gewesen. — Es kann nunmehr für jeden Betrieb berechnet werden, wieviel er von den genannten Früchten surück- behalten. darf, und wieviel abgeliefcrt werden, muß. Aus die größte Beschlettnigung der Abliesermtgett an Hafer muß mir Rücksicht auf die Lage des Heeres, das bisber nicht einmal notdürftig mit .Hafer versorgt werden tonnte, mit allen Mitteln hingeivirkt werden. ** 5t o v c m b e r a r b c i t c tt in Ho fund Feld. Vor allen Dingen ist die FAtternng des Viehes sot-gsälrig z nbctreiben. Vom Herbst bis zum Frühjahr muß immer gleichmäßig gefüttert werden. Zeit erfordert, daß »nt dem Futter sparsam umgegangen tvicd Besonders tunst die tägliche .Heugäbe sorgfältig berechnet werdetf. Aus die Gesundheit des Viehes ist jetzt großes Gowijcht zu legen. .Hat doch die deutsche Lan-d'.mrtschpft in diesem Kriege die Ausgabe, die Bolksernährung und.auch' zum größten Teil die Heeresernährung allein sichrrzusrellett? Zur Gtsnnderhattung der Tiere darf selbst- verständlich auch eine gleichmäßige Stals.uärme flicht 'vernachlässigt werden, auch aus die Hiautpslege der Tiere ist streng zu achten. Bei Rübenblattfütterung ist Torsstreit zu empfehlen, atich sind die Rüben gründlich zu reinigen. Bereistes Futter darf niemals ver- Nittett' w-erden. Die Enter der Milchkühe sind stets peinlich sauber zu halten. Droht Fntterknappheit, muß genügend Stroh zurück- gelegt »»erden. Dü Feldarbeit ltestchränkt sich ans Düngen und Pflügen. Zur Hackfrucke muß mit dcm Untergrundpslug tiefer ge- pflügt warben. Aus den Wiesen sind die Gräben zu öffnen. L i ch t s p i c l ha u s. Tos Nttrafelgastspiel ist um einen Tag verlängert. Siehe Anzeige. Um seiner selbst und des Vaterlandes willen erstM jeder seine Ehrenpflicht! in den Räumen der Vepttzspackasse ließen ist morgen von !ö bis \2% Uhr geöffnet! Landkreis Gießen. ~ K:ejfelbacb, ^23. Nvv. Dem Krankenträger Heinrich L waas, Inhaber d.s Samtätsttenzes, wurde das Eiserne Karenz 2. Masse verliehen. Itt Lang-Göns. 23 Nov. Das Fest der Silbernen .Hnch- zeit feiern nwrgen vrakt. Arzt Tr. Reiff und seine (Gemahlin. — Das Eiserne Kreuz mlnelt der Lehrer Otto Stvll. Münster, 23. ststov. Eine Belolprimg von 20 000 Mark Zt cntf die Wiederherbeischfasftmg einer Ladung Pfeffer ausgesetzt, die auf der Eisenb-abnfahtt von Amsterdam nack> Adünster i. W. spurlos versichwlnrden. ist. Der Pfeffer. 7000 Kilogramm, nxir in . Fässern verpackt, und zwar enthielten 22 Faß schwarzen, ein we,s>m Pfeffer, der noch rmgemahl^tt tvar. Tie kostbare stadung rvar zunächst von Bremen mit dem Schiff nach Amsterdam geleitet worden und dort mich angekommen. Nachdem er sodann auf che Gtsenbahn übergeladen war. wartete 7n sechs Tongefäße verschiedener Form nnb Größe keilte geben warnt. Die Funde kamen tns .Heimat- muscum. Kreis Wetzlar. ** K rofdv r f, 23 .Nov. Dem Füsilier Albert Hotinann wurde das Eiserne Kreuz! 2. Klasse verliehen. Hessen-Nassau. ** 5 v än k surt a. M., 23. Nov. Berliner Blätter lnwich- tcten, daß der Lnstmörder Suter in Dresden verliostet worden sei Diese Meldung ist, wie der Kleinen Presse aus Anfrage von zuständiger Stelle mitgetetlr wtrth falsch. Es handelt sich bei der dortigen Verhaftung um einen Dresdener Raubmörder. Auch, eine Meldung aus Mannheim, >v-vnvch der Lnstmörder dort verhaftet und wieder cntöommen ivar, entspricht nickt den Tatsachen. Fc. Wiesbaden, 22. Nov. Ter 3eremo»ienmeisttr des Sultaits, Oberst F^ltm Bev an> Ä!entto»timv u. jö hier ettfgetroffen turd im Nassauer Hof abgestiegen. Fc Von der Lahn, 23. Nov Dem Dekan D Deißmarrn in Eubach wurde anläßlich seines 50jahttgen Ämtchtckiläums der Rote Adlerorden 3. .Nasse mit der Zahl 50 und der Schleife verliehen unb durch (HeneralsuperinLendent Ohly-Wiesbaden überreicht. Gleichzeitig übergab der Generalsupcrintendent namens des Seminardirektors Professors D. Käodt in Herborn ein Diplom, ans dem der Lehrkörper des Seminars dem Jubckar, seinem ehemaligen Mitglied, Glück- urrd Segenswünsche aussprach. Gerichtrfaal. I Darmstadt, 22. Nov. Vou der Sttaftammer wurde» Zwei Jugendliche aus Lamperthain verurteilt, oie im Armenhaus bei einer Mitbervohnerin Einstiegen und ein paar Weck und einige Brotmarken entwendeten. Der jüngere 14jähri(n', der ;ckon vorher einmal cingebrock>m, erhielt 3 Wockeat. der ältere. 16jähttge Zlvei Wackle» Eftängnis. —Die B-ntrsung eines 17jährigen Kauf- manns aus Slrapburg, der bei einer hiesigen Firma 9ä Mark ttitttrschlagen hatre und deshalb vvm Schöffiengettchr zu 6 Woche» Gcsänguis verurteilt ivorden war. tmtrde kvstenfällig oerworfe» Witternngsberichl. Meffentlichcr Wetterdienst.- Bkeist trüb, geringe Niederschläge, etwas wärmer. Letzte NachrichieK, (WTB.) Großes ft a n p t p u a r t i e r, 23. Nov. (Amtlich.) W c ft l i ch t x Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. Zn Flandern erreichte der Feuerkanips nur in den Rachmittngsstunden größere Stärke. Auf d^m Schlachtfelde südwestlich von Eambrai waren Mocuvres und Fontaine die Brennprmktc des gesttiqen Kampfes, liegen ckstocuvreck und die westlick anschließenden Stellungen raunte der Gegner mehrfach vergeblich an. Kleine Anfangcerfolge wurden durch unsere Gegenstöße wettgemacht. Auf beiden Seiten von Fontaine und aus Fontaine heraus fiihrte der Engländer starke Kräfte gegen unsere Linien vor. Es kam zu erbitterten Nahkämpftn. in denen der Feind unterlag. In angrisssfrohrm Draufgehen warf Ihn unsere Infanterie zurück und erstürmte das Dorf Fontaine. Der Wald La Folie wurde vom Feind gesäubert. Gegen Rumilly. Banteur und Bendhuillr gerickttkte englische Angriffe brachen uerlüstreick zusammen. Niederschlesische irnd Pommcrsche Truppen haben an dem erfolgreichen Ausgang der gestrigen Kamvfe besonderen Anteil. Während der Nacht blieb der Artilleriekampr nur in einzelnen Abschnitten des Schlachtfeldes stark. Seit dem frü den Morgen sind am Südrand von Mocuvres neue Kämpft im Gange. Heeresgruppe D e u t s ch e r Kronprinz. Bei guter Sicht lebte Vas Feuer zwischen Dauraillon und Eraonne, in der Ehampagne und mrs beiden Maas» uftrn aut. O e ft l i ch e r Kriegsschauplatz und M a z e d o n j s ch t Front. Keine größeren Kampfhandlungen. I t a t i e n i s ch e Front Im Gebirge zwischen Brenta und Piave für uns günstig fortschreitende Kämpft. An der iknteren Piave nichts Neues. Der Erste Geucralguarticrmciftcr Ludendorff. Urtier 12,6 Millionen Tonnen versenkt. Berlin,- 22. Nov. (WTB.' Mit den im '•Duntaf Oktober versenkten 347 000 Br. -Mg. Tonnen übersteigt die Zahl des seit KriegSbcgmn vernichteten feindlichen nun im Feind^soienst tätigen nentrntt-u Haudelssck.iffsraumes 12,6 Millionen Br -Tonnen. Hiervon entfallen mein.' als 7,6 Millionen Br.-T. ru- oie ersten 9 Mo- uale des unemAsck-ränttcu U^Boot-Mrieges. Man kann sich einen Begriff von der Größe, des vernichdtten Sv «ft-,' raume- mocken. wenn mau den Schiffsraum der Wett. Segler .'tue Dumpfer, zusammen l>?trachtet, der lstr Kriegseutsbruck vidi auf 49,09 M'.llumen Br.-Tonnen bezifferte. Heute rndt bereits mehr als ein reichliches Viertel desselben Mit dem Meeresgrund.. Zum 2lusg!eick dieser Verluste stehen den Gegnern nur Neubauten und der vv» de» Neu- ttalen in ihre Dienste gepreßte^ Schiffsraum zur Verfügung. Was die Neubauten anlwtriist, ist es dem Feinde bisber nickt möglich gewesen, die gewaltigen Verluste-auch nur annähernd auZzualeicken, und alle Hoftrungen, die sie auf die amerikanischen Schiffst teubauten setzen, werden ebenfalls keine» auch rntr int eutfemfefren hinreichwdeu Attögleicli .'nassen. Diese Ausickt spiegelt sick i» dee ftüchlichen Presse fast täglich tvider. Besonders di' SchiffahttMatler brachten in der Mrtte des M^natS Oktober Bemerknuge?!. vaß ffch über die Schiffsneubauten ein anffälffgr- SckKveiaett näge. und daß die Erwattnugen auf die .Hilfe der amerüanffckea ft-chffi§- iverfteu sich nickt verwirMche». Das die Vermehrung durch Erpressung Neutvaler betrifft, so läßt fick diese Sck ranl» auch nur bis zu erneut gewijseu Punkte Mspamrcn. der, .nenn cruck nickt aenz erreicht, fein*- uenurtrAwerte Steigmamg mM ft» - ■ das neutrale Ausland bat im Laufe des .Oktobers diese Tariacke» einer Reihe von Bettackckuugen zugrunde geregt. Auch cke Bewertung Mlscrec und der feindlichen Ailgabe» über die Ettattw des Unterseehandels'krieges wird in einer irüländiüften Zeitung' dalcku beurteilt, daß die deutscktc» ?lngabon über di? Erfolge tedr loadr- sckteinlich richttg, die Angaben der Gegenpartei aber bestimmt falsch und irrefübraü sind. Es steht anher allem Zwei in, ogß der vlan- mäßig sott gesetzte II -Boot- .Krieg die schiffe - 4m et! er vermwtrt. als unsere Feind? sie mit dem größte» Kraftansgebot zu bauen vermögen. D'Anmmzio wohlbehalten. Schweizer Grenze, 22. Nov. Lank Baffer Nachrichten meldet Havas cms Paris- daß sich d'Annnnziv wahibebalten in der Kriegszone befindet. (Fr. Nachr.l Amtlicher Teil. An die Grotzh. Bürgermeistereien drr Landarmeinden des Kreises. Wir beausttagen Sic. die in Ihrer Gemeinde als Heber- wachnngsperson ber den Hausschlachtungen tätigen Flrtsctchesckat'c- oder Wiegemeister zu einer Bttpreckuna aus Dcmnerstao d?» 29. d Mts. vormittags 10 Ubr. in herzogltckten stIeisamts Gießen zu einer Brspreclmng wegen Neu»r- ntgchnng der .Hausschlacktuugen und Regelung der Speckab.ml. lädeu. Gleichzeitig sollen cketenigen lkebettvvckungsvettanen. die nickst m ihrer ttunm,chast als rffeisckcheschauer vere-digt sind, durcl' .Hand icklag vevvfftchtet nvrden. ^ie wollen die lleberwockungspersonen auf,du' Buckligkeit der Besprechung Hinweisen und für deren Er- scheinen besorgt sem. Gießen, den 20. November 1917. Gwßherzagliches Krrtsami Gictze». Br. Uft«s«r. Nach längerem bangen Warten wurde uns nunmehr die schmerzliche Gewißheit, daß unser innigstgeliebter Sohn, Bruder und Neffe Cand. phil. August Klein Leutnant der Reserve bei einer S.turmtruppe Inhaber des Eisernen Kreuzes I. und II. Klasse sowie zweier hessischer militär. Auszeichnungen im Alter von 26 Jahren nach dreijähriger Kriegsbeteiligung sein Leben dem Vaterland geopfert hat. Er fiel am 18. Juli, tapfer und opfermutig, bei einem in die feindliche Stellung vorgetragenen nächtlichen Angriff. Der Friedhof eines entlegenen Dorfes bot ihm die letzte Ruhestätte. Namens der tieftrauemd Hinterbliebenen: Rechnungsrat Ph. Klein und Frau geb Olff Leutnant d. R. Wilhelm Klein, im Felde Minna Klein Bad-Nauheim, 21. November 1917. 8501D Hiermit die traurige Nachricht, dass vorgestern nacht 27 * Uhr unser innigstgeliebter guter Sohn, Bruder, Enkel, Neffe und Vetter Ul« Heinrich Alt nach langem, schwerem, in Geduld ertragenem Leiden im Alter von 15 Jahren sanft in dem Herrn entschlafen ist. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Alt, Lokomotivführer. Giessen (Steinstrasse 51 ), den 23 . November 1917 . Die Beerdigung findet Sonntag den 25 . November, nachmittags 4 V* Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Für die vielen Beweise herzlicher Teil' rahme bei dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen sagen herzlichsten Dank die trauernden Hinterbliebenen: I. d. N.: Johannes Reinig. Gießen, den 22. November 1917. 85 ^ Aiafral cinaeiroffen. 8294 Cart Schwaab, Hof!.. Seliersweg 23. Am Samstag, 24. November 1917, abends 7 ! |„ Uhr, findet im Stadttheater eine S B e»tv©E B gteIlii:itg‘ zur Feier des Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit des Broßherzogs statt. 1. Ouvertüre zu „Athalia" von Felix Msndelssohn-Bartholdy, ausgeführt von der Garnisonkapelle Gießen unter Leitung des Herrn Kapell- Meisters Bruno Herrmann. 2. „Torquato Tafio". Schauspiel in 5 Aufzügen von Wolfgang o. Goethe Gastspiel von Herrn Kurt West ermann vom Hoftheater in Darmstadt. Der Reinertrag fließt dem Roten Kreuz sOpfertags zu. Ich ersuche die Bürgerschaft, durch zahlreichen Besuch den wohltätigen Zweck in vollem Maste sicherzustellen. Der Oberbürgermeister. Keller. 84-iß Da wir den enormen Ansprüchen nicht gewachsen waren und eine grosse Anzahl unserer verehrten Kundschaft wegen täglicher Ueberfüllung den Eintritt in das Xiiclitspieliiaii.s verweigern mussten, haben wir uns auf dringenden Wunsch entschlossen Das fllirakelgafffplel um einen Tag zu verlängern. Spielzeit liir Samstag pnnkt 3, 5, 7, 8" Ufo r . G; , O 8 B. 0 pepnopche«!er,Fr 2 ucnc> 56 pe, Soüis §8^“ Unwiderruflich letzter Tag. Wer das Mirakel gesehen hat, erzähle es seinen Freunden. Wer es nicht gesehen hat, frage seine Freunde, die es gesehen haben. Vorverkauf Samstäg It l Uhr. ^la Todes-Anzeige. Am Mittwoch abend entschlief sanft nach langem, mil Geduld ertragenem Leiden mein lieber, guter Mann, Vetter, Bruder, Schwager und Onkel fitoig HkilmtshWsk» im beinahe vollendeten 74. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Katharine HeibertShausen nebst allen Verwandten. Wieseck, den 22. November 1917. «524 Die Beerdigung findet Samstag den 24. November, nachmittags 2 Uhr, statt. Todcs-Anzeige. Heute früh verschied nach kurzeni, schwerem Krankenlager unser innigst- geliebtes Töchierchen Holz-Submission. Folgende Hölzer werden auf dem Submissionswege zum Verkaufe gestellt: Stämme: Kiefer V. Kl. 223 Stück mit 35,67 Fstm. n «vid)ic IV- Kt. 2 n n h81 Fstm. * „ Va Kl. 8 „ * 4,76 Fstm. * „ Vb Kl. 120 „ „ 18,29 Fstm. Terbft.: Kiefer I. Kl. 76 * „ 7,39 gftm. * „ II. Kl. 1364 * „ 62,WAsim. „ Fichte I. Kl. 7 „ „ 0,88 Fstm. „ „ II. Kl. 579 „ „ 38,96 Film. Die Stämme und Stangen find entrindet, oline Rinde nemessen und liegen in allernächster Nabe der Kreissirahe Treis—Mainzlar. Teils Wtmer-, teils Sommersällung. Gebote bis zum 1. k. Mts. erberen. Gießen, 21. November 1917. Grotzb. Obersörsterei TreiS. i. V.: T r a u t w e i n. [ Möbl. 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Anz. erbeten. 6528 Bekanntmachung Der amtliche Verkauf getragener Kleider, Wäschestücke und Schnbe erfolgt von jevt ab im Hause Wep- steingasse 19 iBrockensammIung) bis ans weiteres jeden Dienstag und Samstag von 3—7 Uhr nachmittags. Der Berkaus erfolgt nur gegen Bezugsschein. Giehen, den 22. November 1917. 8519 B Der Oberbürgermeister (I2bensmittelamt). Zum Totenfest empfehle Kränze usw. Carl Volk. Gärtnerei, Li eher Straße 7. 07:485 Zwiebel Verteilung. Die auf die Lebensmittelmarken Nr. 3 bestellten Zwiebeln gelangen durch die Kleinhandelsgeschäfte gegen Rückgabe der Bestellausiveise zur Ausgabe. Auf jede Marke entsällt ein Pfund. Der Verkaufspreis beträgt 20 Pfennig für daS Pfund. lieber Zwiebeln, die bis zum 30. d. M. nicht abgeholt sind, wird durch das Städt. Lebensmittelamr ander- weit verfügt. Gtetzen, den 22. November 1917. 8520 Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt). kflädt. jdrheilsnacfndeis 'Stessen. 8517 B West-Anlage 31, Teleph. 2054. Es können eingestellt werben: a) bei hiesigen Arbeitgebern: 2 Schweine fütterer, 2 Eisendreher, 6 Schlosser, 6 Former -rnd 6 Brenner für DampsFieaelei, 1 Gerbermeister, 1 Lederzurichter, 1 Schreiner, 2 Sattler, evtl, auch für Heimarbeit, 1 Buchbinder!, 1 Küfer, 1 Heizer, 1 Schneider, 6 Erdarbeiter, 20 Hilfsarbeiter für Eisenbahn, 2 Vorarbeiter für Granaten- bzw. Modellmagazin (Kriegsbeschädigter bevorzugt), 1 Glaser, 2 Schuhmacher, 2 Wächter für Wach- und Schlieftgesellschaft, 1 Fenster- putzgehrlfe, 2 Schlosscrlehrlinge; ' b) bei answärtigen Ar beitgebern: 1 Gärtner, 30 Schlosser, 2—3 Monteure und Hilfsmonteure, einige Bohrer und Fräser, 20 Hilfsarbeiter für Industrie, 8 Arbeiter für Steinbruch, einige Zimmer- leute und Stellmacher, 15 Mechaniker,, 8 Dreher, 5 Schveineri, 1 Bäcker, 6 Photogravhengehilfen, 70 gesunde Arbeiter, 1 Hansbursck)e, 15 Streckenarbeiter, 3 Post- anshelfer. Für die Etappe: Jugendliche Arbeiter, Schreibgehilferr und dergleichen.- Es suchen Arbeit: 1 Obergärtuer, 1 Bailtechniiker, 2 Buchhalter, 1 für Bankgeschäilt, 1 Kriegsbeschädigter Buchhalter sucht Nebenbeschäftigung, 1 junger Schreibgehilfe. Weibliche Abteilung, bei hiesigen Arbeitgebern: 6 Dienstmädchen, 8 Lansmädchen, 15 Mädchen für Bahndienst: bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 landwirtschaMche Mädchen, eine Anzahl Mädchen und Frauen in eine Munitionsfabrik. Es suchen Arbeit: 1 Telephonistin, 1 Sch-nriderin für Herrenkonfektion^ 1 Sprachlehrerin, junge Mädchen für Burtzan, die zum Teil Maschinenschreiben erlernt haben. Für das besetzte Gebiet werden gesucht: Maschinenschreiberinnen, Stenotvpistinnen, 13 Wäscherinnen, 17 Schneiderinnen, 14 Helferinnen für Küchendienst. Für das Grphe Hauptquartier: Perfekte Stenotypistinnen, Maschineuschreiberinnen. Städtischer Wohnungsnachweis Giesten, West-Anlage 31, Tel. 2054. Es sind zu vermieten: 1 herrschaftl. Wohnung von 7 Zimmern, 4 l)errschastl. Wohnungen von! 6 Ziminerns, 1 Herrschaft!., Wohnung von 3 Zimmern, 1 herrschaftl. Wohnung von 3 Zimmern mit Laden, 1 herrschaftl. Wohnung von 1 Zimmer möbliert, 1 Zimmer mit Kammer, 2 Zimmer unter Mitbenutzung der Küche, 2 Ladenräume mit je 1 Zimmer, 2 Laden- räumc, 1 größeres Fabrikgebäude, 1 Lagerraum; mehrere Lagerräume, Stallung und Heuboden; 8 möblierte Zimmer. 2 davon nckbeneinanderllegend: 4 leere Zimmer; 1 Wohmmg von 2—3 Zimmern in Bellersheim. Zu mieten gesucht: 25 Wohmmgew. von^l—0 Zimmern. 85176 Witze Ugyltüle oöer #ilf3iRo:itenrc für sofort gesucht. 8480 L. j&olse Bad-Nauheim, Lutherstr. 14. KeZsr'eUrer zum Anlernen gesucht. Nur schriftlich melden. 8472 Geißler, Bahnhosstr. 601. TücSuige für dauernd sofort gesucht. Kaiser-SNagazin 07318 Sellersweg 2. Bräues Dieußüiri^k!! auf 1. Dezember oder Weihnachten gesucht. 84U4 K. L. Nupvel, Mepgermstr., Nidda. Wegen Krankheit z. Aushilfe Mädch?n oder Frau gesucht. Verwalter Loh.. 8494 Herberge zur Heimat. Ein ord. zuveri. Dienstmädchen f. I Dez. gesucht. Zu erfr. i. d. GeschästSst. d.Gieß. Anz. Zum 1. Januar werden »,vei IfILaLel'ieir gesucht.An- meldungen abds. zw. 6-8Uhr 94m D Äheasclsak, Steinstr. 10 Nur ganz tüchtige uni) Slajifei’iit findet Beschäftigung. Sckir. Angebote trmer 8515 an den Giegener Anzeiger. Tüclit. ESausmildelien (AUetnmädchen) mit nur guten Empfehlungen per sofort oder später nach Lich gesucht. Zn ertragen bei krsa $2uast Lati, Lieh, 8522 Bahnhosstrave. 1 . «fietliesi oitm 1. Januar 1918 gesucht. E. Wasscrscklcbcn, 07232 Wilhelmstr. 25. C>ßüömäödicH gcsniht. Hofgnt Zllorter Thron 8531 bei Bad Homburg. Eiis Xweit-TSiidcSicn für sofort gesucht. 07313 Uttiversitäts-Caf<;. Oin Dicnstmädchrn 8511 ttrahe 9. sofort gesucht. _ Sch äfer, Licher 1 4—15jäSir. miUlclien für leichte Arbeit sofort ge- sucht. Schriftliche Angebote unter 07320^a. d. Olies;. Anz. &BII Tücbt. Kaufmann (Land- sturmnianli) sucht für abends ab 5 Uhr gut lohnende Arbeit. Schriftl. Angeb. unter 07327 a n den Gien. A nz. erbeien. Zwei junge Mädchen, Kontoristinnen, suchen abends geeignete Beschäftigung. Schr. Angeb. unter 07314 an den Oiiehener Anzeiger erbeten. Geh« jnnReis Mädchen erfahren und sehr tüchtig in Küche n. Haushalt, sucht zum 1. Dez. Stelle als Stüpe in Gieken od.Umgegend. Angebote erb. an Hedwig Möst, Fällen a. L. tBavern). 15 bis 20 Kaninchen Krenzungsttere, z. Schlachten oder Zucht abzugeben. An- frag'N an Gärtner in Arnöbnr a bei Lich. 6000 Antike (iii!!cn*§8!!5!i[]f, 2,50 m Höhe. 300 Mk. Eine Hochs., sau neue, tomvl. elZe StliMfr a Otto SemJer, Marburg, N527 Natmhofstraüe 10. 1 n. U).nbr.Fl 6 isc!ibani£iHaselL 20 c i n lg., z. o. Ba inha feir. I Sekretär lSchreineraib.), I Bett, l Bettstelle mit Svriingrahmen. 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