Kr. 275 5er Gietzener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: OlrtzenerFaiiiMeridlätter; ttkeisUatt für den Kreis Gießen. vezuyspreis: monatl. 1 Mk., vierteljährlich 8 Mk.: bind) Kbhole- u. Zweigstellen monatl. 9) Pf.: durcq die Post Mt. 3.— viertel- jährl. ausschl. Bestetlq. Ferusprech - Anschliisse: iür die Schrotleitung 112 Verlag,Gejchä'tsstelleöl Anschritt für Dralituach' richten: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt lt»r. Jahrgang Donnerstag. 22. November \W poftschecktonto: Zrankfurt a.M. U686 yankoerkehr: Gewerbebank Gießen Zwillmgzrund-nick u. Verlag: Brühl'jche Univ.-Vuch- u. ZLeinöruckerel tt. Lange. Zchriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: 5chulstr. 7. Annahme von Anzeigen f. die ^agesnummer bis zumNackmiltag vorher. Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 30 Pf..für auswärtige 25 Pf., b. Platzvorschrist 30 Pi., für Reklamen 75 Pi. bzw. 90 Pf.. nebst 20°/oTeuerungc>zustblag. Hauptjchriitleiler: Aug. Goetz. Verantwortlick für Politik u.Feuilleton: Anq. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ae- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: £>. Beck; sämtlich iu Gießen. Eine Erweiterung des deutschen Sperrgebietes. Llemrnceüu vor der UamUer. (WTB.) Großes Hauptquartier, 21. Nov (Amtlich.) W e ft l i che r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Fn Flandern lebte das Feuer von mittags an bei Dirmuiden und vom Houthou ster-Wald bis Becelacre auf. Zwischen Poelcapelle und PaSschendaele nahnr es auch gestern wft-er große Heftigkeit an. Gesteigerter Feuerwirkung an mehreren Stellen im Ar- rois folgten feindliche Erkundungsvorstötzc. die abgewiesen nmrden. Zwi'chen Arras und St. Quentin leiteten starke Artilleriekämpft englische Angriffe ein, deren Hauptstoß Mischen den von Bapaume und Peronne nach Cambrai führenden Straßen angesetzt war. Während dieser den Einbruch unserer Stellungen in Richtu g auf Eambrai erstrebte. hatten die nördlich und südlich vom Hauvlkamvffelde bei Riencoirrt und Vendhuille geführten Ang' iffe örtlich begrenzte Ziele. Zwischen Fontaine, Les Croiselles und Rien- court konnte der Gegner bis über unsere vordersten Linien hinaus Vordringen. Auf dem Hauptangriffsfelde gelang es dem Feinde unter dem Schutze zahlreicher Panzerkraftwagen Gelände zu gewinnen. Unsere Reserven ftngen den Stotz in rückwärtigen Stellungen auf. Die in der Kampfipme gelegenen Ortschaften, unter ihnen Graincourt und Marcoing blieben dem Feinde. Teile des in der Stellung eingebauten Materials gingen verloren. Südlich von B e n d h u i l l e brach der Angriff einer englischen Brigade verlustreich zusammen. Bei und südlich mm St. Q u e nt i n war der Artillerie- und Bttnemvcrferkampf zeitweilig gesteigert. Ein am Abend nördlich von A l a i n c o u r t erfolgender Borftotz der Franzosen wurde abgewiefen. Das scharfe Feiuw in den Kampfabschnitten hielt bis Mitternacht an und liefe dann nach. Heute früh hat es bei Rienaourt erneut in grosser Stärke begonnen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Erhchte Gefechtstätigkeit nordwestlich von Pi non und östlich von Craonne. Aus dem ö st l i ch e n M a a s u f e r lebte das Feuer nach Abwehr eines französischen Vorstotzes in den Morgenstunden awCha umewald tagsüber nicht mehr auf. O-esllicher Kriegsschauplatz und Mazedonische Front. Keine grötzeren Kampfhandlungen. Italienische Front. Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. * Der Abendbericht. Berlin, 21. Nov., abends. (WTB. Amtlich.) Auf dem Schlachtfctde südwestlich von Eambrai hat der Engländer seit Mittag erneut mit starken Kräften a n - gegriffen. Die Kämpfe sind noch im Gauge. Am Nachmittag setzten starke französische Vorstotze auf der Front Craonne bis Berry au Bac ein. Im Osten nichts Besonderes. Aus Italien nichts Neues. Wenn man die weitläufigen plyrasen haften Erklärungen kiest, die Mmenceau. der neue Ministerpräsident Frankreichs, vor der französischen Kammer abgegeben hat, so wird man in der Auffassung bestärkt, daß es sich hier nur ein ..Kabinett der Verzweiflung" handelt. Clemenceau war wirklich der SpveckM des „armen Frankreichs", das Lloyd George im englischen Unterhause erwähnt hatte, des armen und doch noch so stolzen, des zertretenen, blutenden und doch eigensinnig in weiteres Verhängnis marschierenden Frankreichs. Elemenoeau hat eine stark patriotische Rede gehalten, die sich alle Wege offen läßt. Er kennt und nannte nur ein Ziel: Sieger zu werdet: Was Kaiser Wilhelm am Beginn des Weltkrieges von unseren deutsä>en Verhältnissen sagte, indem er erklärte, er kenne fortan keine Parteien mehr, das hat Clemenoecn: jetzt für Frankreich ausgesprochen, mit dem Unterschied, daß diese Bekundung des Franzosen nicht mehr der Ausdruck elementarer Kraft ist, sondern auf Grund schlechtester Erfahrungen und bitterster Mißerfolge der Ausdruck der Verlegenheit und BerUveiflung. Der gegenwärtige Beherrscher Frankreichs ist t>on einer andern Art als Karl der Siebente, der dem Verzweiflungskamps sich abwandte, indem er düster erkannte: „Umsonst verschwend' ich meines Volkes Leben, und meine Städte sinken in den Staub." Mwenoeau meint, es sei seinen Franzosen in die Hand gegeben. den Tag noch zu erleben, wo alle Städte und Dörfer die siegreichen Standarten begrüßen würden. Er sprach in einem Rausck-e, denn Frankreich, n onf die Hilfe der mächtigen Birm desgenossen, es vertraut vorläufig noch den großspurigen Ankündigungen Wilsons. Wenn diese Hilfe ausbleibt, dann kann auch ein anderer als König ,Karl es wieder aussprecheu: Kann ich Armeen aus dem Boden stampfen? Bis die Unzuverlässigkeit und der wahre Charafter Amerikas sich erweisen, will Frankreich in Kampfesmut verharren. Im einzelnen ließ der „Tiger" die Mittel seiner Regierung nur halb durchblicken. Indem er aber von den „Schuldigen" und „Verbrechern" sprach, die ungesämnt vor die ^Kriegsgerichte gestellt würden, indem er Maßregeln gegen die Pazifisten und Deutschenhelfer ankündigte, sehen wir das vielberusene Schreckensregiment auf Frankreich zuschreiten. Der „Gesellschaft der Nationen", die nach Friedensschluß künftige Kriege unmöglich machen soll, erteilte der Diktator eine kräftige Absage. Er proklamierte die Unversöhnlichkeit zwischen Frankreich und Deutschland. Wir wollen dies im Hinblick auf die allgemeine Lage und die Tatsachen nicht zu tragisch nehmen. Während wir bei unseren westlichen Nachbarn die schöne Phrase und Pose beim Werke sehen, fährt Lloyd George fort, neue „unangenehme Reden" zu halten. In einer Konferenz mit der Kriegskommission der Bereinigten Staaten hat er danach verlangt, zu hören, wann die erste Million Mannschaft aus Amerika in Frankreich erwartet werden könne, schade, daß wir das Gesicht Wilsons nicht sehen können, das er machen wird, wenn er von dieser Konferenz hört! Denn Lloyd George fragte weiter, wann die Amerikaner chr Programm, für 1918 6 Millionen Tonnen Schiffsraum vom Stapel zu lassen, praktisch aussühren wür- den. Er setzte auch „volles Vertrauen in die amerikanischen Flieger". Wilsons Verantwortung wächst, Lloyd George schiebt ihm einen Teil von der eigenen zu M ist bezeichnend, daß diese wi.chti.geu und freilich recht mtereffemten Konferenzen infolge einer Weithmzigkeü der englrscheu Zensur ganz öffentlich gvpflogen werden! Herr Wilson hat jetzt wieder das Wort. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 21. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: An der unteren Piave schützt die italienische Artillerie planmätzig die auf dem Ostuftr liegenden Ort'chasten zusammen. Sonst ist nichts zu berichten. Der Chef des Generalstabcs. * * * Der neue Kriegsrat der Entente. London, 21. Nov. (WDB.) Zentral stkws. Amtlich wird mitgeteilt, daß Oberst Hause in den Obersten Kriegsrat der Alliierten einbetreten ist. General Ellis wird die Bereinigten Staaten im Kriegsrat als militärischer Berater vertreten. Llemenceau vor der Hammer. ™ V Nov. (WTB.) Meldung der Agence Haoas. Nach Verleiung der M in i ftre re eft ö rat n g in der Kammer gab ^eschanel die eingegangenen Interpellationen -bekannt. Ministerpräsident Clcmenceau erklärte sich mit der fosartigen Bssprochimg einverstanden. Delahaye erklärte, er stimme mit Elemenoecru darin übereür, Gervchtigkeil zu üben Baudryasson erklärte, er warte die Taten, der' Regierimg ab Ter S^ralift B a r e nn e sägte, er werde sich abwartmd oerl-alten : sein Vertrauen weroe sich einstelleck in dem Maße, wie Clemeneeau zu handeln wissen werde. Nach kurzen Aeußerimgen von Com- Pöre-Morel und Jvcm Hennessy edklärte der Abgeordnete Forgevt, die Gervchtigöeit sei das Ziel de?' Krieges Er verlangte o*m Clemencean, day er das Geschwür heransreiße, das das Land zu zerfressen beginne, und forderte die Regierung auf die Wahrheit Wer Daudet, Malvy und Caillanx zu sagen, lieber die Friedensvvrbereitnng erklärte For- geot, man -müsse Bedingungen sucheii, unter de,reu man sich einverjtanden erklären könne, dem Krieg ein Ende zu macken Pa.Lis, 20. ^öov. PW TB.) Meldung der Agence H^oas Aus did Interpellationen erklärte Clemenceau, daß er die Macht Nicht gesucht habe. Weim die Kammer ihm lein Vertrauen entgegenbringe, mpre sie es sagen. Sein Lebern gehe zu Ende er gebe dem Lande die paar Zähre, die ihm für das Gemeinwohl verbleiben. Elemenoemc fuhr fort: Tie Ministererilärung beantwortete schon die Frage der Kriegs; iele und der Gesellschaft dev Nationen, die die von Ribot ernannte Wmmission vorbereitet Man hat mir vorgeworsen, daß ich dem Schedsgerichit nicht zu- stiinme. Nun habe ich bei dem Casablanca-Ztvi scheu fall ein Schiedst gericht vorgeschlagen, das -von Tentschland und Oesterreich abgelehnt wurde. Ich glaube nickst, daß die Gesellschaft der Nationen der rwtw.mdige Abschluß des Krieges ist. weil ich dem Eintritt Deul^hlands in die Gesellschaft der Nationen nicht zustimmen würde. Fragen Sie die Belgier, was die Unterschrift Deutschlands wert ist. Eine schreckliche Tatsache ist, daß Deutschland den preußiischNl. Militarismus _nicht zerbricht. Wir können u n s a u s eine Gesellschaft ber Nationen n i ch t f e st - legen. Tie Männer in-den Schützengräben schlagen sich rür einen Fcieden, der ihnen ein l>oü.rdiges Leben gebeir wird. Sie srageiß nach meinen .Krregszielm. Ich antworte: Mein Ziel ist, Sieger zu sein. (Lebhafter Beifall aus allen Bänkeri, außer auf der Wßersten Linken.) Clemenceau wandte sich za: den Sozia-, listen und sagte: Es liegt etwas Edles in ihrer Denftoeise, aber die Leute, die sich! schlagen, twlbeu Pen Frieden; unb während sie sich« schlagen, macht man nun Zusainmenkünfte von Soz-ialisten und Delegierten solcher Partien und Länder, die es wagen zu hoffen!, daß man nwrgeu Verhandlungen begimtt, morgen au der Schwelle! des Friedens sein wird-. Auf solche M'ise enttvaffnet man nur mt| Volk. (Anhaltender Beifall, außer auf der äußersten Linken.- Clemenceau gab das Bersprrichi'u. ab, daß es keine geheim^ Diplomatie mel-r geben solle. Er Wolke den u n e i n g e schränkten Krieg. Es gilt zirerst, einäg zu sein. Zu den) S k a n d a l a f f ä ren erklärte Clemenceau: Die Gerechtigkeit wird ihren Lmrf nehmen. Die^Richter werden ihr Urteil sprechen. Clemew- ceau schloß: Ich trenne mich von denjenigen., die jetzt Idealismus zur Anwendung bringen wollen. Ider nur in Friedenszeiten erlaWt ist. Wir werden ehrlich! republik»nisch imd sozial regieren und alle unsere Tage den Kriegs arbeiten widmen. Wenn Sie eutschiedeH und durch! alles hiickurch jdas Heil Frankr-eichs wollen, dann gebeu) Sie uns Ihr Vertrauen. Wir werden uns bemühen, es zu vev-i dienen. (Lebhafter Beifall.) Nach einigen Beinerkimgen von Thomas wurde die Debatte geschlossen. Clemenceau erklärte sich für die Tagesordnung M e r i n, die folgenden Wortlaut hat:> Die Kammier vertraut der Regierung und billigt ihre Erkläruirgeu. zählt aus ihrh Tatkraft.und Wachsam- kfit für eine kräftige .Kriegsführimg und dise Züchjagung derjenigen die ein Verbrechen gegen das Vaterland begangen haben, und geht zur Tagesordnung über. Paris, 21. Nov. (WTB.) Meldung der Agence Havas. iVordepesche. Nach Interpellationen über die allgemeine Politik hat die Kammer mit 418 Kegen 65 Stimmen den ersten Teil der Vertrauensfrage, den zweiten und die Tagesord-> nung im GcPzcu duvch, Hand ausheben angenommen. Iü lden Erklärungm der Regierung in der Kammer heißt es weiter: Die Franzosen, die wir gezwungen waren in die Schlackt zu werfen, haben Rechte lauf tkns. Sie wollen, daß keiner von um'eren Gedanken sich von ihnen abwende, daß ihnen keine Handlung fremd sei. Wir schulden ihnen alles ohne Vorbehalt, altes für das in seineiu Ruhme blutende Frankreich, alles für die Apotheose des triumphierenden Rechtes. Eine einzige und einfache Pflicht verbleibt, um so mit den Soldaten zu lebe-,:, zu leiden, zu kämpfen und auf alles zu verzichten, niäii, zu dem Baterlande gehört. Die Stu-nde ist gekommen, in der wir einzig Franzosen sein sollten, mit dem Stolze, uns zu sagen, daß das genügt. Mögen die Rechte der Front und die Pflichte: des Hinterlandes h?ute ganz Tniteinander verschmolzen sein, möge die ganze Zone die der Armee sein. Alle zivilisierten Völker sind an der gleichm Schlacht beteiligt gegen die modertten Formen alter Barbarei. Zusamme'r mit allen unseren guten Bundesgenossen bilden wir einen unerschütterlichen. Felsen, eine Sperre, die nicht überschritten wird. An der Front der Alliierten herrscht jederzeit und überall nichts als brüderliche Solidarität, die sicherste Gruttdlage der Welt und der Zukunft. Der Boden imseres Frankreich hat für alles, was menschlich ist, gelitten. Es nimmt es aus sich, weiter zu leiden ft'ir den Boden der 'troßeir Vor-ahren. Es ist die Seelen st ä r ke Fr a n k r e i chs , die unser Volk zur Arbeit wie zum Kriegswerk anspornt. Diese schweigsamen Soldaten in den Fabriken, tmck gege:: schlechte Eiullüsterungen^ diese altei: Lcmd^eute, über ibre Scholle gebangt, dieser kräftigen Frmien Arbeit, di^e Kinder«, die ihnen mit ihrer schwachen Kraft .Hilfe bringen! Das sind unsere Streiter, die später v'rnnal, wenn sie lau tfyr großes Werk de-iken. gleich denen im Schümm,graben sagen können: Wir sind auch dabei gewesen. Mit ihnen müssen !vir dabei verdorren, alles' für das Vaterland zu tust. Kann es ein schöneres Rogiernngsst.-ogrcrmm geben? Es sind Fehler vorgekommen. Wir wollen nur daran denken, sie za: verbessern. O. es sind auch Verbrochen vorgekommen, Verbrechen gegen Frankreich, die eine schnelle Bestrafung fordern. Wir übernehmen vor I-huen und vor dom Lande, das Gerechtigkeit fordert, die Bcrpfllchtnng, daß Sühne geschaffen w»rden wird nach^dcr Strenge der Gesetze. Weder Rücksichten aus Personen noch politische Leidenschaften werden uns von der Pflicht abbringen. Zu viele Anschläge sind schon an der Schlachtfront mit einem Uebermaß französischen Blutes bezahlt worden. Die Schwäche wäre mit schuld. Seien wir ohne Schwäche wie ohne Heftigkeit' Alle Schuldigen vor das Kriegsgericht! Keinen Pazifist e n f e l d z u g mehr, keine deutschen Umtriebe mehr! Weder Verrat noch Hallwerrat! Der Krieg tötet nichts als den Krieg. Unsere Armeen sollen nickt zwischen zwei Feuer gelangen. Die Ostrecktigkttt möge ihren Laus nehmen. Das Land! tmrb erkennen, daß es verteidigt ist, und dies in einem für immer fteien Frankreich. Die Zensur wird aufrecht erhalten werden Wer diplomatische und militärische Nachrichten, eb>enso Wer solche, die geeigrrct sind, den bürgerlichen Frieden zu stören, u-nd zwar innerhalb der Grenzen der Achtung vor der Meinung. In .Kriegs- wie in Friedensseiten berrscktt die Freiheit unter der persönlichen Verantwortlichkeit des Schriftstellers Außerhalb dieser Regel gibt es nur Willkür i^nd Anarchie. ,Um den Eliarakcer dieser Regrernng unter den gegenwärtigen Umständen festzrckegen, schien es uns mchst u-ottvendm. darüber mehr zu sagen. Wir stehen imter Ihrer Kontrolle. Die Bertranwtt'- ftage wird immer gestellt werden. Schicken wir uns an, ox: Weg der Ei n s chr änkungen bei den Lebensmitteln zu betreten in der Gefolgschaft Erglarrds, Italiens,n:d Amerikas. Wir werden von j>edem Bürger verlangen, daß er eine:, Teil der allge-, meinen Berteidigirng auf sich mmmt, und mehr gibt als die bloße Einwilligung, weniger zzr erhalten. Entsagung beeichht bei den Heeren: Möge die Entsagimg auch im grünen Laude l>err^ scheu! Ist btc Absttmmtmg, die die Sitzung beschließen ivird uns günstig, so erwarten wir ihre Weilw durch einen vollen Erfolg iun ftrer Kriegsanleihe. Das ist der höchste Vwttaueu.weweis, den Frankreich sich selbst sckmldet, tvenu man von llpn für den L-,eg die Hilfe des Mutes und die Hilfe des Geldes, dessen Sieg verbürgt sein wird, vertangt Eines Tages werden die Beiiallsr;-^ von Baris lns in das beschüdenste Dofi unsere siegreickwu Stau-, darten begrüßen Dieser Tag, den schönste,: unsere Rasse nach so vkelen anderen LXlgen herbei zu führen, liegt in unserer Hand. Ein Vorschlag des Papstes an die italienische Negierung. Lugano, 22. Nov. (L.-A.) Die Tessiner Blätter mel- dei: aus Ron:, es verlaure gerüchttveise, daß der Papst der itall-etr^chen Regierung vorgesclflageu liabe, Venedig neutral ziu erklarem Mrd Hie Stadt lurber dem vor-. läufigen Bcüub be«? ^Mircwrditrt M fteikit. Die italienische Regierung habe den Vorschlag aber nickt in Erwägung. geKogen. * * * E«r P n r l a in ent ? a ns fchnf; für auswärtige Angelegenheiten in England. Amsterdam, 21. Roo. sWTB) Das „Allgemein Handelsstadt berichtet aus Lvlckvn vom 20. November: lyente nach mit tag ßa-nd eine zahlreich nefachte Verfamrnlung von Parlamentnnrglieder>t statt, in der die geplante Er- richruirg eines A it s f d; u f s e s für auswärtige A n - gelegenhe it e n besprochen wurde. Man war allgemein der Ansicht., das; das Bedürfnis nach- einem solchen Ans- schuf; bestelle, der sich dauernd mit dem Studium der ans- wärrigen Angelegeubeitett befassen würde und dessen Mitglieder imstande sein würden, an die Minister sachkundige Fragen zu richten. Eitrige der Abgeordneten tvunschben, daß die .üomnn-ssiou eine Art halbaiutttcher Sanktion erhalte. Die Mehrheit ivar dagegen, weil sie glaubte, daß dies ihrer Unabhängigkeit Abbruch tun würde. Tie Methoden des Auswärtigst Amts, die als veraltet bezeichnet wurden, wurden einer scharfen Kritik unterzogen. Schließlich wurde 'ein Unterausschuß cmainst, der etn.'Tt Entwurf für die Zusammeirsetzuug eines Ausschusses für Rnswärttges ausarbeiten wird. An der Versammlung nahmen zahlreiche liberale und konservative Abgeordnete teil. Es ist aber unwahrscheinlich, das; man zu einem Ergebnis gelangen wird. Wahlrechtsreform in England. Rotterdam, 21. Nov. Der Rott. Cour." meldet aus London: Irn Unterhause wurden bei der Beratung über bk^ W a blre ch tsreform folgende Beschlüsse gefaßt.- 1. Für eie Wahl zu örtlichen Vertretungen erhält die Iran fedes Mannes, >er für die örtliche Vertretung wulft- bevemrtgt ist, eine Stimme, ivenn sie mit ihm im gleichen Haufe wohnt and mindestens 30 Jahre alt ist. 2. Für das Unterhaus erhalten alle Soldaten und Matrosen, die in diese m .Krrege gedient haben, das Wahlrecht, ivenn sie mindestens 19 Jahre zählen. Außerdem wurde ohne Abstimmung oen Frauen das Gemeindcw^rhtrecht zuertannt. jetzt durch die AnwenÄ«ng MÜtreicher Trucknurtel, besonders aber durch die Verschärfung der Hungerblockade gegen die neutralen lauter, den vor ihrem ^reivaltsamen Zugriff bisher in die eigenen fchützenden Häfen geretteten und dort aufgelegten neutralen Schiffsraum heraAsFnprefsen and in ibre. Dienst« zu zwingen. Unser j Handelskrieg aus dem Meere. rievcet sich gegen die Zufuhren über ^-ee nach feindlichen Ländern und damit gegen den händlichen -und ntl feindlichen Interesse fahrenden Schiffsraum. Da dieser Lanffsranm durch Gewaltmaßregeln ergänzt wird, so sieht sich me deutsche Regierung iin Kampfe gegen rücksichtslose, über alte Rechte, besonders die der kleinen tsinwegschrettende Gewalkberr- jiiart Englands genötigt, das Operationsfeld ihrer Unterseeboote zu vergrößern. Tie Erweiterung erstteckt sich in der Hailptsache curs die Ausdehnung des um England , a 61 e g t e n 2 perrg e b> i e l s g ü riet s n a ch W.e st e n , um »ben für England zunelfinend tvickchger werdenden Verkehr aus dieser Ricktnng zu treffen, auf ein neues Sperrgebiet um dle Azoren, die zu einem wirtschaftlich und militärisch wich- trgeri feindlichen Stützpunkt des atlantischen Seeverkehrs geworden >rnd, außerdem mff die Schließung des bisher iin Mittel- m e er freigelaff eit e n K aita l.s lt a di G r i e ch en Laub, ba dieser von der veniselistischen Regierung nicht sowohl, zur Versorgung der griechischen Bevölkerung mit Lebensmitteln als vielmehr zur Beförderung von Waffen und Munition verwendet worden ist. Ern amerikanischer Torpedojäger gesunken. Washington, 21. Nov. (Reute-r.) Das Marine- departement mild et: Der amerikanische Torpedo- s ä g e r C h a u n o e y sank infolge Z n s a m m e n st o ß e s gestern morgen iin Sperrgebiet. Man glairbt, daß 2l Mann uingvkomnten sind. Eine Auszeichnung des Führers der hessischen Division. Darmstadt, 21. Nov. Der „Pour le merike" ivurde dem Führer der hessischen Division, General v. Dreßler, verliehen. Aus düsem Anllch hat der folgeirde TeLegramm- Ivechset ftatbgefunOeu: 18. November. An Großherzog von Hessen, Darin-sladt. Melde alleruntertänigst, daß Seine Mrjeslär -"er Kaiser und- König die Gnade gehabr hat, mir den h^hen'Orden „Pour le msrne" z-n verleilien, den ich den H, - - >enrat e.n der rpferen Division, verdanke. LLsy- Georges Srin-liche Ansraaeu an Amerika. London, 20. Nov. (Reuter.) Aus einer Ü onserenz mjticn dem Krieg skabinett, den Chefs der hauptsächlichsten be terligten RLgierungsdepattements, einigen Mitgliedern der San lGenoraL vo n D r e ß l e r. An lKeneral von Dreß'rr. 25. I.nanterie-Divisioac Üem bewährtert Führer meiner 'tapstrcrl Twrsion >vreche ich meine herzlichsten Glückwünsche zu dem Orden ,.%ont Ich meritr" <5ra^n kreich erwartet werden könne, da die Frage der Strellkräfre arc den Fronten sehr dringlich sei, eben!" wie du Lchnfabttsirage. Die englische Schisialut stehe gänzlich im g-iemte der^ Krügsiährnng. Es bäng-e sttzt vieles von dem Zeit- pnnL der Turchführnng des amerikanischen Programme zum Bau von sechs Millwnen Tonnen Schiffsraum ab. Llöhd .George betonte dann die Bedeutung der Herrschaff in der Lust. In der Lebensmirtslsrage kündigte er bic schärf ft an Ein - ' chränkuirgen sich die brittsche Bevölkerung an, um den Alliier- un zu helfen und um mehr Schisisrarrm sich die Mann sch affs- und Muni t -onSbeiö rbrnutg frei zu bekommen. 'Ein engeres Zusammengehen der Bereinrgren Staaten mit den europäischen Alliierten cn der Blockade iverde sicherlich eiiren noch größeren wchffchastlichen wrud ans die Mittelmächte herbeisnhren. Admrrat B e n s o n betonte in seiner Erwiderung. Amerika nehe hinter der Erklärung des Präsidenten Wilson, daß tveder >?MsaueUen, Männer, Schiffe noch Arbeit der Vereinigten Staaten zur Gewinnung des Krieges geschont iverden sollten. Er gab einen Ueberblrct über die in dieser .Hinsicht in den Bereinigten Staaten bereits ausgetührten oder in Vorbereitung befindlichen Maßnahmen. Tann erörterte die Konferenz die ihr vorgeleqten ,rragen. der Deutschen aus WashiugLm«. W ns h i n gtv n, 21. Rov. (Central News,.) Alle T e u t- scyen erfacOen Befehl, Washington vor dem 15. Dezember M verlassen. Re Lage m KvtzLarrd. Kopenhagen, 21. Nov. „Bert. Tidende" .erfährt ans -Vaparanda: ^u ^inland ist z>rischen ScHialisten und lätrger- Ucheri Parteien eme Verständigung gegen die russischen Soldaten rn Fmland in Aussicht, mit denen jetzt abgerechnet werden soll. Dann imtt man ernsllich an die Durchführung der Forderung Fin- lands nach Unabhängigkeit gehen. Gestern abend trafen in Hapacanda einige Mibglüder de, enq- tvchen und der 'ranzbsuchen Petersburger Botschaft ein ^ Lenin erklärte in einer Rede im Arbefter- und Soldatenrat Revolution der Bolschewicki habe jetzt erst be- g o nn e n.^Bon nun an Würden die Arbeiter, Bauern und Soldaten regieren, uie neue Regierung werde neue Gesetze geben Das PrelewurU aller Länder werde die Meldung von der' neuen Revolution in Rußland begrüßen. Tie Revolution werde sich weiter enlwickclti. Auch m Eiigland und Italien begimu sie sich ans- znbr eiten. ^ Rotterdam 21. Nov. Laut „N. Nott. Cour." berrcheL „g.arln uelegrapy" aus PÄersbnrq, vom 19 Nov " K'ie Sozialisten den^n peffinustrsch über die Lage. Sie fürchten sich vor den Bosichewicki uuü haben Angst vor eineni Diktator Sie sind halb geneigt, mu erneni Teil der Bolschewicki qenreiu'ame Sache m macken gegen den Simm enden Dikrator, wer immer es auch sein nwqe. Außerhalb Petersburgs stehen irgendwo zwischen Luga und Gallchma itarke Streitkräste vow Infanterie, Artillerie und Kavallerie. Man vermutet, daß sie die Ordnung Herstellen sollen aber niemand weist, was für eme. Ordnung. Ebensowenig weiß man ob die Soldaten l'änrpsen werden. lieber Kaledin, den die Sozia- listrn in Petersburg als den kommendeii Diktator fürchten sind unbestimmte Gerüchte im Umlauf. §ee?rieg. Neu^ rk-Bsot-Er?s>Lge« Berkin, 21. Nov. (Amtliche. Abt her englischen Westküste wurden durch erMS unserer Untersee-Boot> neuerdings 1 2 000 Br. - R. T. versenkt. Unter den vernichteten Schisftu befanden such der englische Dampfs« ,^The Market" fmvie der bemasiuere, tief geladene französische Darnvier „Lonqwu". Der Ches des Adnriralstabs der Marine. ALLS Stsrdt «nd Gießen, den 22. November 1917. Das Lote Kreu^ - Ein War t z-um O p s e r tag. am 24. R ostemüer. Schon rüstet man sich allenthalben im Hessenlande zur würdigen und erfolgreichen BorbsreitUAg ebies allgeinesiien Opsectags, her am 24. ÜUrv., zürn Geburtstag unseres geliebtrn Landesherrist zum Besten des Roten Kreuzes und der Soldaten- und Marine! nme Veranstalter werden soll. Wieder ergeht an das Hessen voll ixw Aufruf, in vaterländischeni Opfersrmi ittne ein Denkmal der Dankbarkeit erstellen zu lassen, ein Denkmal, treu-hessischen Heimatdant'es für alles das, was unsere tapferen feldgrauen Brüder da draußen in heißem bald 3^ jährigem siegreichem Ringen nnH Kämpfen aus allen K-riegsichauplätzen geleistet haben. Jeder leg- dsrimi nach stö- \Tzm Vermögen sein Schersllm nieder aus dem Altar des Vaterlandes. Das Rote Kren«, dem der Ovferdag gilt, brcmckst zur Erfüllung seiner init der längen Tauer des Krieges bis ins Riesenhafte gestiegenen Ausgaben iminer wieder- reichliche Geldmittel. Wie 'ist zw-eclentsprechend verwendet werden und bis sw schon rächen Segen spendend verwendet wurden, ist noch immer nicht bekannt genug. Darum möge im Folgenden ein kurzer llederblit über de maunig- facheu Betätigungen des Roten Kreuzes gegeben werden: feilten Feinden zur Aö.rel r, den Lauen- zur Amkl'ärmrg, seinen Freunden aber zur Atreiserung in neuer Treue! Das Rote Kreuz bedeutet nicht nur die Pflege der Verwundeten und ertränkten Soldaten im engen Sirene, somg-rrn ist l-ämrst hin ais- gewad>s>en über diese nulc einen Teil seiner Arbeit ninsaffende Betätigung. Heute ist es geworden zur Zusammenfassung aller die Kriegsfürsorge im weitesten Sinne betreffenden Ausgaben. Gewal- llges hat ks bisher geleistet und konnte es nur leisten dank der opferwilligen Hilfsbereitschaft aller Volkskreise. Da ist zu nennen die sorgsällige Ansbrldimg von Krankenpflegern und Krankenpflegerinnen lSchtvestern, Hilfsschwestern und Helferinnen), die Einrrchttnrg der Vereinslazaretke, die Beschaffung der hierzu notwendigen Einrichtungs- und BettiebSgegenstände. Als Dammelstelle siir Liebesgaben aller Art für die Lazarette und die Truppen im Felde hat das Rote Kreuz eine achtunggebietende Tätigkeit entsaltet, lvie sie ihren besonders schömm Ausdruck findet in der Versorgung mit Weibnachtsliebesgaben durch die sogenannten Einheitslisten. BekleidungsRahrnngs- und (Üen-nßmittel wnr- den in großen 'Mengen den .Kriegern durch das Rote ttreu* za- getüljrt. Lazarettzüge znm Rücktransport der Berümndeten aus dem Felde wurden eingericht,kl und unterhallen, SanitätSkraMvagew für die Frout lourden beschafft. Verband- und Ersrischungsstelleit aus deu Bahnhöfen wurden eingerichtet alles durck das Rote Kreuz, alles durch fteiwillige Liebesgaben und freiwillige Mitarbeit. Die Fürsorge für Soldaten ohne Angehörige, ffir deutsche Lazarettinsassen in Feindesland, für die deutsch'» Kriegsgefan ^ genetl — sie ist durch das Rote Kreuz organisiert worden und enthebt viele Tanserche der Sorge um ihre in Gefangenschaft geratenen! Angehörigen. Dentt man weiter noch >rn die BermißtemEvmrtte- lnug^av die Arbeit au den Kriegsbeschädigten, wie Berufsberatung und Stellenvermittlung^ an die 'Ausgestaltung der Lazarettbeschäsll- gung durch Einrichtung von Werkstätten für Verwimdete, an Ausflüge mnt Verwundeten, an die Versorgung per Trupven nnt Lesestoff — so hat man ein Bild von der vielseitigen Betätigung des Roten Krewzes. Auch llnterstützimgen mancherlei Art werden durch das Rote Kreuz geivährt, so an. Ehesranen, Kiude^und Eltern von zum Heeresdienst Einberüsenen, an Ehefrauen, die ihrer Niederkunft entgegensehen, oder an deren Folgen leiden, an Hinterbliebene der Gefallenen, an Kriegsbeschädigte, an aus dem Feindesland ansgsiviesen-e Deutsche, an Familien der Mannsckwften der Sanitätskolonnen. Ein reiches Feld zur Mitarbeit tut sich vor uns auf. Der Opfertag naht. Er sei ein Tag des Dantes ffir die glänzenden Lefttungen unserer Truppen beim Vorstoß nach Kurland hinein, und beim erfolgreichen Bewegungskrieg im Süden, wo der treulose Italiener die scharfe deutsche Fallt zu spüren bekomm!. Halte nienland zurück mit seiner Gabe! Tue ieder seine Pflicht, eingedenk des Wortes, das auf den Gedeukblättern der Gebuttsralts- spende fteht: Eine &rwtiitxnn$ jyt* -entschen Sperrgeöieckes. Berti n, 21. Nov. (W'TB. Anrttich.) In per Denksch: m emer Erweiterung des Sperrgebiets, die von der de schen Regierung alten Stauten an ge kündigt worden hei M es: ^ ^bie Vergxwalligurigeu der Neillra-len Europas durch un Ferckdc Huben sich rn schärfster Weise fortgesetzt. Nicht genug mrt, das; die serudlichen Regirrimgen seil einiger Zeit nenti rxbrrfc, deren ..e rn lbren Hapm oder aus koher 'See habhaft n den können, loegq.mommen traben, um die durch die Täftgkeit in rn U-Boot' bedrohi'ck gelichteten Bestände ihrer H«chelsflo> auf-ufüklen und chre eigene Flagge zu entlasten, versuchen „Gibst du ein Scherstein troch so klein, in Gatt soll dir's gesecpiek sein -» * Amtliche Personal Nachrichten. Der Grvß- herz,og empsrng zum Vortrag: den Staatsminister Dr. vvn Ewald, den Fmanz^ninister Dr. Becker, den Minister des Innern Dr. v. Hvmbergk zu Bach und den Vorstand des Kabrnetts, Wrrkl. GeheimErat fMmlzeld. — Der Gro-ßherzog hat d^n Wunsch au-sgesprochen, das; anläßlich fesires Ge- burtsfetzes am 25. Rovemb-er d. I. im Jitteatesfe der Einschränkung des Telegrammverttchrs von Glürfwnnschtete grammen crö^geßehrit .vvrden mögt'. ZS«r iÄnsckrellten werdet r am 25. d. Mv von 9 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags irn dkeiren Palais (Eingang von der Hügelsette aus) Einschreibe büche r aufgelegt. — Der Groß Herzog hat crm 17. Ibovember d. I. den von dem Grafen zw CB back' stü^ stenau ans die evaaigelische stf 'vrsti'lte za Gü tersixick prw fentiercken Pfarrverwalter Wilhelm Bornscheuer dasellsit für diese stelle bestätigt. — In den Ruhestand versetzt wurde, der Schaffner in der Hess.-Prens;. Eisenb-ahngetneitijchafl Georg Ploch zu Bischofs he im vom 1. Januar 1918 an. Z n ck er - A u s g a b e. Ter bei den .Kleinhän-leru der Stadt Gießen bestellte Zucker für Novem^r 1917 kann von Donnerstag den 22. d. M. ab gegen Vorlage oes Be stellausweises zur Zuckerkarte und Ablieferung der Zucker marke 1L in Empfang genommen werden. (Näheres siebe An. zeigeltteil.) ** D i e Lt u s g a b.e d e r Brot- und F i e i f ch rn a r ken erfolgt diesmal Samstag den 24. d. M. (Näheres siÄle Bekanntmachung im Anzeigenteil.) ** ^ e r k e y r 4 l>c i di c ä n c u it 500 chraeiMche Sellsiousgrslli?ch,?ft. Sabboffeisr a-i 24. Nov. Freitag - al'd.: 1.10: Lamstea rwcm.: 8.30. Frier des Geburistnges Sr Kql Hob. des Großherzogs. Nach.n.: 3.30: Sabbatausg : 5 25 Wochrn vLllesdiemt m erg. 7.Oll, abp- 1 QO Letzte rlichmtzte«. (WTBll Großes Hauptauai tirr, 22. Nov (AWttich.) Westlicher Kriegs sich L 2 p 1 a tz. Heeresgruppe Kronprinz Nnpprechs. ^ Irr F tsrrLerrröckchräntte sich de - Artilleri'.ckompf auf ^türrmqsfmer, das erst am. LA.-^ Wischen Pottigvelll und wr* k z embm. Vorstoßei-e enAr'che Mtellimq.'g nördlich «ms Len und südlich der Seartzr mnrste-s -rbgE >st«. Der ftarfra FeuLrftei.atrmiq im s strigen NLorgen tc, Mnmronrt fochten -mMßche Angriffe, die in un ferem Feiler zns.rwVerELDh m. Die Schlacht füöwTftllch LVn Ea ndttri dauert an. Durch Älasstreenffich mn Panzerchrgf^agen und Infan Unr und i)\v - : ' . f ün r z. suchte der Feind den ihm am ersten r r >s irg-e versagt gMi.Heuen Durb druch zu erzvMg.^ Er I Licht getzuMen. Wsift konnte er iw er unsere mtOex"& ftmi'N hinaus gLimgeu Boden ^ njimtfit. G riß er? Erfochr er nicht zu erzielen Dr? &üä mtfmv Artllterie uns den- Ma-fchmeuMwehrerl wnkfam gefaßten und stark gelick ten P-ertkäirtzp traf S'-r IGegL.-istaß uir-eret t'psrrea Aufsutcrie. _ dem - - stufer der S ch eld ? lmrrf Hst deu Frßwd ans Anneur 11111 Lau Fsmaiire auf dtn.'tten haben um* den Feind im Feuer, und dort, wo er einlnach, im Nab kamps zurückgeßchkugm. UnwrrrehMnnsen statteL ErßoG nnS strsstt.'N Ge formen? er«. LentnaM Böhme err»»W durch Abfchust ei«s rftnst lm en Fllegers feinen. 2 L Lustfi'g. Destlrcher- KrregsschLuptatz und Mnzedontfessi Front. Nichts beson 0 r-res. * ^ LnrtWilnt von Eschweg e strachts einrn stBrdlichen ..vettefbalion zrrm Wstnrz und errang da.mrt fernen **n ^ft s NM Ftatienische Front. ' Tiroter Schützen und Mürttevchergsichc Trnvv?» er-' stürmten zwischen Brenta und Piave üro GipsA de>. Htente Fonraua Seren und den Monte Spimacia. Der Erste o itmiernanffev Ludendorßf. ^-ut Friedensangebot der russischen Rk.siernmf^ London, 22'. Nov. (WTB.), Ren kenn e-loung Ein iuif ,a sch es drahtloses Telegramm metdech txrß die l'vl,chetlncki- Regiernng ihren Oborbesthlstmber cenge.vw>sett- habe, sich d*lMlk>- Uuto^u «u lüÜkex” Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen: MINNA BICKHARDT CARL LANGER L itza rettfob eri nspek t o r Oppeln (.Schlesien), den 22. November 1917. Zwingerstraße 1. 84?® Ihre heute vollzogene Kriegstrauung beehren sich anzuzeigen: Leutn. d. Kes. Dr. phil. Hans Teichmann Und Frau Edith geb. Lehnhardt. Gießen, den 22. November 1917. 07303 Mceschul-Verein E.v. Gießen. Am 3. Dez. beginnen neue VierteliabrSkuric im Wein' zeugnähen, Flicken und Stopfen, Handarbeiten, Schneidern, Bügeund Loche il An me ld nn ge n S l e in nraffe 10. Gest,che um Aufnahme in unsere Seminare für Handarbeitund >tzauswrrt'chaslslebreri-nnennnd spätestens am20. Febr. 1918 beimBorNarchernzureichen. DieAninadmeprnfnngen finden Anmnn Atärz statt. Prospekt gratis. 84OOO Infolge fortgesetzten Stergens der Kohlen- und Eisenpreise kostet bis auf weiteres Ern neues, schweres Hufeisen . „ neues, leichtes „ „ altes, schweres „ m leichtes, altes m * neues Ochseneisen . . . „ neues Kuheisen .... „ altes Ochseneisen . . . „ altes Kuheisen .... Tie freie Schmied fterchmrunz für Stadt und Kreis Wehen 2.50 Mk. 2.- .. 1.25 „ 1.- 1 .- „ -.80 „ — =0 „ -.40 „ 8öoa Ksttknrsverfahren. In dein Konkursverfahren über das Vermögen des Technikers und Bauunternehmers Theodor Wilhelm Pfunnettschmr-t in. Gießen ist infolge eines von dem Gemeinschuldner gemachten Vorschlags zu einem Zwangsvergleichs Vergleichstcrmin auf Dienstag den l t. Dezember 1917, vormittags 9 Uhr. vor dem Groffllerzoglichcn Amtsgericht in Gießen — Zimmer Nr. 3 — anberaumt Der BergleiäM ursch lag und die Erklärung des Mänbigeransschnsses find auf der Gerichts- fchreiberri des Konkursgerichts zur Einsicht der Beteiligten. rriedergelcgt. Gleichzeitig ist der Termin bestimmt zur Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen. und zur KejLfetznng der Artslagen and Vergütung des Gläu- dtgeransschtlffes. 84926 -Gießen, den 16. November 1917. Der Gerichisschrciber deS Großh. Amtsgerichts. Gewinn- Auszug der W Prenssisch-Siiddeutschen (236 Königlich Preuss.) Klassen-Lotterle 5. SJ:i;SC 11. ZMhnngatag. 20. November Aflf Jede gesmgeno Kammer sind zwei gleich hohe »«o- wjftne «rlallen» imvt »war je einer auf die l.ose g+eirlier >anner in den beiden Abloilnneen I und il So (Oii ne GewÄltr.) (Nachdruck verboten.) der Vormiiia^ciehutig wurden Gewinn« über 240 Mfcrk gezogen. 2 Gewinne LU L50Q0 M 162446 2 S-cwinae 16GOO il 117640 6 Gewi imc zu 50.00 M 147278 168926 171210 88 (>owinne zu 3000 M 9572 19653 22238 25923 19356 4Ü954» 41051 46844 48366 48635 51684 T382S 73964 75318 81203 84019 88009 93696 95029 115687 11899« 133097 148783 163036 17 5659 1.79218 lasr’e 132053 133332 166164 196633 199317 200309 302799 204632 205917 207544 205626 209S31 211553 212526 213955 224394 132 r,<»wir,n. zu 1000 M 425 4442 5ß09 (631 0380 10624 767 17074 18112 29900 33191 33548 46968 88750 72193 73963 86105 91726 93969 66365 0®818 107385 tIG403 113319 123383 V 12C903 131 lQ« *32240 134792 138940 142832 142369- 140820 154235 155963 150964 158285 163511 164444 168595 167726 170137 170512 173440 174707 776075 179112 182084 135388 187976 189239 190700 190970 199870 200524 260568 200949 201304 209090 210009 213125 217847 118365 221362 222755 226668 2L0 Gewinne zu 500 M 6490 9791 10171 ^0932 133*? lS6s9 19760 26341 28802 32030 32108 3^709 >4843 35177 36806 39410 42412 46082 47400 49164 4P375 53001 53684 50665 62200 64600 66866 68921' 70633 72407 75931 77896 78301 78686 79004 80174 »4944 36439 90876 91964 92373 93243 102419 115272 *27325 128330 123430 139040 ,129453 131OSO 131696 134729 1-30303 139234 140697 144520 145087 163839 137870 16749t 158692 180498 165588 167623 168227 189117 174001 174658 176190 177149 184789 184919 135,02 ' 170..8 107319 187632 107800 188541 19028a 192416 194240 195303 197347 197975 199252 200594 203037 20*789' 208961 206224 206607 21^807 213312 gi 5 447 215453 216330 218020 219979 221293 W4031 227079 229347 231812 233123 23331:0 ÜB der XaelmnbnsmelHing wurden Gewinne über 140 Mhek gezogen, g. Cicwiuno zu ,10000 M 96890 y G^winuc zu 5000 M 1614 81542 151595 «o Crwinne zu 3000 » 3564 22137 22*64 2S674 •0637^ ' «--700 58638 73036 88728 9*5049 99196 100502 moa - 105080 111950 119149 119608 121652 132064 *37763 139342 141993 143038 163751 168210 162342 *m-r 1'>0194 190573 196066 223111 146 Gewinne zu 1000 il 1943 I960 2118 2227 »3«4 , -»256 14104 19237 19719 28086 34137 4033» 40PL9 44143 45475 47173 47843 33107 57204 01407 •41U3 6044' «19050 75001 80895 83788 88281 99896 tü*)4ß? 106010 111«» 117138 122920 130530 132307 141U84 4212» 143945 144004 148300 149705 162802 — 34730 . .4640 169939 166870 170700 179464 186513 13-074 189900 191786 192838 194239 %a45?w 195147 202342 202834 209016 206043 212287 «2'iw 213202 217151 2237 63 220084 239780 238778 Gewinne zu 500 M 2452 2797 9325 10795 %t4fin IV&t 14328 16368 208 W 26548 2794(2 30750 8140<, 3156t 34093 -8749 42896 43825 44583 45210 £££ 48180. 55214 50907 67407 69711 64324 39092 fcienl ’flSfer» 79809 80362 B1450 32317 82809 83978 TvM 105129 106415 108861 116937 117881 118282 nrat laoeaa. >32034 132000 132495 134255 «Sr? Ä.13 14WL57 150136 151646 165479 157818 170206 171207 171979 179163 179856 183798 Ä 100706 186969 139463 195376 200373 *»1201 ÄSiOÄl 30404« 204935 207086 209390 212623 216040 224406 233603 Spielzeit für Freitag Punkt 3 00 , 5 00 '00 8 45 Uhr. Großes Opem-Orchester Frauenchöre und Soli Beschlaanabmeireie, wasserdichte DWagcndecken aus Segeltuchcriatr in den Grötzen 3x3, 3x2' » 3x3, 4xA 5x3 und 6x3 Meter. Sofort lieferbar. Jj is «1 w 8 Lazarus, Asterwes 53, Fernsprecher 505. 848S Vorverkauf täglich von K-J Ahr. 8499c Mittwoch, Ä 8 . November, abends 8‘/ 4 Uhr • im große» Saat des Hotels Fürsten Hof Reichstagsüdgeordneter Dr. WltMkk spricht über „Frieds und Freiheit Der Do^ftasrd der F ö^fü^artd 8493D 100 Mk Belohnung. Trotz wiederholter Besamnmmimna tvorden immer noch Mililär-Brieftnliden geschossen, wie dies letzthin wieder ein Fall beweist. Der inner zeichnete Klub zablL nu« eine Prämie von M. 160.— aus demjenigen, der diesen oder diese gewissenlosen Täter so namhaft macht, daff gerichtliche Belangung mit Erfolg'zu erlvarien ist. WerBcieftanbenschient, versündigt sich am Vaterland. 8479 V Brieftanben-Klub, Gießen. V ERM IBTIIX GEX (äir»s;esPart.-Zinimer z. um. ^;.Th. fttn-fa • i 1 yl-> '.k ^ \ 3 Zi rnrn&r Ä2NÄ32 Wsitialeiajasso 6 idjt-iue :u. im -Woimg. ,v vrin. : s .’üdi. WaÜtArär. >. 8384 IMkt Wlttltemc akt HiPmaateM für sofort gesucht. 8480 L. Rohe Bad-Rauheim, Lutheritr. 14. Zwei jung 3 Kaufleute für Kontrolle gesucht. 8464 Elsenwrrk Haiger, -)rarffarcLütudiitLe Gießeu. IWkn Arherter gelernter Küfer bevorzugt, sofortigem Eintritt gesucht. «07254 7;nderLhai. HchMN» L Scü«Lider, Franks. Sir. 29. Liegen zu verkaufen. M erfragen in der che schal ' st des chies;. H»lnz. 67206 Eine4jnlir.iveis;e,liornl.L»g> 1 Zleieulannt .wert rw LUeuäark a. 2.Lahn, Unterg.74 15 bis::o Kaninche« KreuzungStiere, z. 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Verkchvsbefchränknng aufS trerkeFra »kfn et (MGietzen Nutzer den nach früherer Bekanntmachung für Werktags bei den Pz. 7W und 707 bereits bestehenden Ber- kehrsbeschraukullgeil treten für Sv«,:- und Feiertags folgende weitere Beschränkungen in Kraft: An Sonn- und Feiertagen wird der Ortsverkehr auSge sch lassen: bei Pz. 703 Frankfurt—Cassel lab Frankfurt Hbf. 1.21 R.» von Frankfurt Hbf. und Frankfurr West nach Friedberg lSessen» und Bad-Nauheim «Werktags ist bei diesem Zuge der Verkehr von Franksnrt Hbf. und Franlsurt West nach Frank'ur:—Voirames und Vilbel Nord: ferner von Fiiedbera nach Bad^ Na uh eiin und Butzbach iowie der Verkehr dieser Stationen untereinander ausgeschlossen: bei Pz. 794 Cai'sel—F-rnnkiurl ian Frankfurt Hbf. 7,2.") N.) von Bad-Nauheim und Friedberg nach Frankfurt Weit nutz Frankfurt Hbf.; bei Pz. 778 Cassel—Frankfurt tan.Frankfurt Hbf. 10,50 N.) von Bad-Nanhoim und Friedberg nach Frankfurt—Eschersheim, Frankfurt West und Frankfurt Hm. und von Frankfurt—Eschersheim nach Frankfurt Weit und Frankfurt Hbf. Inhaber von Monats-, Arbeiter- imd Aiilitärsahrkarten sowie Neisende von und nach Stationen au 2lnschlus;- strecken werden von diesen Beschränkungen uiclit betroffen. °^id Minialiche ^isenbabrrLirektron Frankfurt (91.) Bekanntmachung. Pom 20. November an wird für die Beförderung, von Eleväck und Eruretzgut das Dovvelto der bisherige« Fracht erkwdsir. Fm Veväckverkehr erhithl sich die M dei'tgebl'ihr für jede Sendung auf 1 Mark. Nähere Auskurrft erteilen die Abfertigungen. Frankfurt iM.l. den 17. 'November 1917. Königliche Eiscnbabndircktion. Ebersberg. 8486 id Bekaarntmachung. Die W»S»abe der Brat- und Fileiuamarkeu erfolgt diesmal LanvölM^ den LL. d. M. und .zwar für die DezngSberechligten, deren Zunamen beginnt mit A—M vormittagL von 8-1 Uhr, und M—Z nachmittags von 2-3 Uhr. 84988 Gieffen, den 21. November 1917. Der Obersn"ir/-'r,neiner (Lehensmittetaint)._ MIETGESH€HE H’bH’llisiisg zu mieien gesucht. Schrinl. Angeb. unter 07277 au den Gietzenev Anzeiger. Wohnung m gesunder Lage, a i(j kleines Landhaus, 56 Zmwirr. Küche und Zubehör leuttz Bndeein» richtnngH ffir gleich oder fvätestenS 1. Januar gesucht. Schrtsll. Angeb. mit Preisangabe unter 8190 an den Me neuer Anzeiger erbeten. Zwei möbl. Zimmer mit je 1 Bett sofort gesucht. Srbr. Angebote unter 07300 au den Gisne uer Anzeiger erbeten. Ml. Ziaimtr gefiillit für einen Herrn. Schriftl- Angeb. mit Preis unter 07293 an den Megener Anzeiger. Ei» möbl. Zimmer sofort gesucht. Schri. Angeü. imter 97301 q. d. Gien. Anz. erb. Danre sucht Schristl. 2lngeb. unter 07294 an d en G i en. Anz. _ Möbl. Zimmer in der Mrlw des Gefaugi-'nenlagers sofort gesucht. Schristl. 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Du hast den Frieden, wir den Wie hast qu wohl m letzter Stunde. ««u p Geaehnt dich nach demElternhaus* xr w T uJ fe 5 SC o hütte ^ ’ffA unerwartet erhielten wir di* traurige Nachricht, daß am 27. .Oktober unser inmgstgeliebter treuer Sohn unser lieber, guter Bruder, -Enkel, Pate und Neffe, der Musketier Wilhelm Höfer in einem Infanterie-Regiment nach fast 12monatiger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 19 Jahren den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefer Trauer: Familie Hiiheim Hofei* nebst allen Verwandten und Bekannten. Holzheim, den 20. November 1917. §4^4 Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Todes-A.n zeige. Am 8. November fiel fürs Vaterland unser lieber Pflegesohn, mein lieber Bruder Pionier Otto Rinn. DietrauerndenHinterbliebenen: Familie 0 Jang, Zugführer Anna Rinn, Schwester Familie Rietz, Heuchelheim, den 20. November 1917. 07283 Todes-Anzeige. Gestern mittag entschlief sanft nach längerem, mit großer Geduld getragenem Leiden in der Klinik zu Gießen mein innigstgeliebter herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner K11 der. unser guter Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der Bäckermeister Adolf Feix ira 35. Lebensjahr, was wir schmerzerfüllt mitteilen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen- fami.te'&u! u e s™? eeb - Wcber neb8t KIndern Familie Gastwirt Philipp Weber V., Fellingshausen, den 21. November 1917. 072g! Die Beerdigung findet Freitag mittag um 3 Uhr statt. mm Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen Karl Schwenk sagen auf diesem Wege innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen: Martha Schwenk und Kinder. Lieh, den 20. November 1917. 07288 Nachruf. Am 19. d. M. verstarb unser langjähriges Vorstandsmitglied Herr Altbürgermeister Ludwig Schaum . in Klein-Linden. Viele Jahre hindurch bekleidete der Heimgegangene das Amt des stellvertretenden Direktors. Sein schlichtes und gerechtes Wesen, seine nie ermüdende Arbeitskraft sichern ihm ein dauerndes, ehrendes Andenken. Der Vorstand und Aufsichtsrat der Bezirkssparkasse Gießen. Gießen, den 20. November 1917. 8465 D Danksagung. 1 Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme an dßm schweren Verluste unseres unvergesslichen lieben Sohnes, Bruders und Neffen sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. 07269 Familie Klenker. i Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres teueren Entschlafenen, Unteroffizier Christoph Mootz sowie für die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrers Barth, dem Kriegerverein und dem Gesangverein Heiterkeit für die letzte erwiesene Ehre, sagen wir hiermit unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Gros8en-Bnseck, den 20. November 1917. 07282 Znm Totenfest empfehle Kränze usw. 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Nov. 1917, abends Tji Uhr, findet im Stadttheater eine Fest Vorstellung zur Feier des Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit des Grotzherzogs statt. 1. Ouvertüre zu „Athalia" von Felix Mendelsohn-Bartholdy. ausgeführt von der Garnisonkapelle Gießen unter Leitung des Herrn Kapellmeisters Bruno Herrmann. 2 . „Torquato Tasso", Schauspiel in 5 Aufzügen von Wolfgang von Goethe. Gastspiel von Herrn Kurt Westermann vom Hoftheater in Darmstadt. Der Reinertrag flietzt dem Roten Kreuz (Opfertag) zu. Ich ersuche die Bürgerschaft, durch zahlreichen Besuch den wohltätigen Zweck in vollem Make stcherzustellen. u Der Oberbürgermeister. Ä c (I c r. d r. mm islMotterii zugnnsten der Bayerischen FUEGEIITIFTIIllfi ZielinnG: 4. Dez. 1917 67 Q O Par g cld-G ew. M k.: 10000 Erster Haupttreffer Mk.: 20000 1 1 1 Lose M. 11.10 10 Porto und Liste a MK-i.— 3Q Pfg extra bei der General-Agentur Heinrich 4 Hugo Man, München I Ferner bei: Bich. Bachaeker, Kgl. pr. Lotterie-Eino., Neuen Bäue 11, Job. Faber, Z\g.- u.Papierh., Fritz Flinm, L. J ost. Zig. u. Schreibw., Bahnhofstraße 33. 8391 ss Leitung: Hafrat Hermann Steingoetter. Freitag den 23. Nov. 1917, abends 7 % Ubr: 7. Freitags -Abonnements' Verstellung: Trauerspiel in vier Akten von Lindner 8505a SckwStag. 24. Nov. 1917, abends 7'/, Ubr: Fest-Vorsteliiing GnsUplel Kart Westermann vom Hoftheater Darmstadt Torquato Tasso Schausviel von Goethe.