M.2N Sw Ktetze«r XarpH«* tdfijdcfe, wfc« g#riniöfl<. - G^tzevr §«wt! I? nM&titr; Kvctst fett (är -e» Kreis Stegen. vtzugepreir: monaü. » Mk., viertel- Ährllch 3 Mk.'. v ; durch die Post Mt. 3.— vtevtH* jährt. au^jchi. BeiteÜq. ^,r»«jprech - Anschlüsse: sürdieSchrüNeitungllS Berlap^eschä'tHsteÜeül AnschrlU für Drablnach- rlchten: Anzeiger Stehen. Erstes Statt \6Z. Jahrgang Samstag, U. November M? pastlchetttente: 5ra»stvrf.D. UöSö Vantver-thr: Gewerbebank Stehen S«illln-rn!,vdnttk ».Verlag: Srühl'schc Usio.-Vuch- «.Steindruckerei 8.Lange. §chrlstleit«tzg, Geschäftsstelle ».Druckerei: Schulftr. 7. Annahme von Anzeige, f. die Laqesnummel dis zumNnchminaa vorher. Seilenpreise: für örtliche Anzeigen 20M.. für auswärt »ge 25 Pf., b. PlaflvoflchriK 30 Pi, für Reklamen 75 Pi. vzw. 90 Pf., nebst 2o°/ # <1 e ue ru n fl ? |u | et) lag. HauptschniUeiter: Aug. Goefl. Perautrvortlich für Politik u. Feuilleton: Aufl. Goetz; Stadl >u>d Land, Vermischtes n.Be- richtsfaal: W. Meyer; Au-elgenteü: H. Bert; fäintlich in Gießen, CisMsy in unserem DochenrNckbllS. DaS fn dem €torr$ von Italiens Heermacht für die Entente liegende gnoße Unglück hat nnn doch auch das politische Mienvnspiel unserer Gr^gncr gmoallig verzerrt. Orlando, der italicnisci-e Ministerpräsiderrt, kann „das n-ackre uuiwdllnnde Fimna-.uentt' mit nicht größerem Trübsinn nnlstern als Hamlet, dein die Erde mir ein kahles Vorgebirg schien und dem alles oorkam tme ein fauler, verpesteter Hause von Dünsten. Die Reden PaiulevLs, Lloyd Georges und Orlandos bedeuteten sämtlich uinierkenubare Eingestätrdnisse schwerster. drückendster Erlebnisse Jetzt heißt es, so sagte Orlando, nicht mehr reden, sondern handeln. Bor ein paar Wock-en mußte man sich lwch zn deraujchen cm dein Phrasenwort vom Voten derrtschen Soldaten, der aus.dem Jsvnzv gezogen snorden sei. Die Reise der Englaicder und Franzosen nach Rapallo war eine Tröstung für das jäh erschütterte Italien. Einer für alle, alte für ec neu — die „Einheitsfront unter dem neuen mehrttöpfigen Kriegsrat wirkt aus das todkranke Italierr wie ein? belebende Einspritzung Betrachtet man aber diesen „Trost" aus den andern Seiteit, die Frankreich und Italien Mgewendet sind, so zerfließt er in eine Tränenflut des Gegerrteils. Painleve urrd Lloyd George haben den Trost kaum ausgesprochen, da mußte der eine von seinem Minisderp osten ganz ab treten, während der andere nur wütende Gesichter und geballte Fäuste um sich sieht. Der neue Ministerwechsel in Frankreich wird von keiner sehr großen Bedeutung sein. Painleve erhieu nach seinem Vortrag in der Kammer rn den Dingen der äußeren Kriegs-Politik ein schaackies Vertrauensvotum, während die von ibm beantragte Vertagung der bekannten Skandal- geschuhten abgelehrtt lv-urde. Wir sehen itt Frankreich ein schnelles Kommen mrd Gehen. Paiulevs war erst vor zwei Monaten Ministerpräsident getvorden. Vorher war er Kriegsminister im Kabinett Ribot Dieser trat damals auf den Posten des Ministers des Auswärtigen zurück, korutte sich aber auch da nicht lange Hallen und wurde durch Bartl^ou ersetzt. Strenge Sachlichkeit spielt bei den parlamentarischen Kämpfen unserer westliche:! Nachbarn nicht die aussächaggebende Rolle. Die Mißgeschicke des Krieges fallen auf die Regierenden zurück, ohne daß man sich recht klar darüber werden kann, wie weit Schuld oder Verdienst dabei mitspielen. Denn dem Abschluß'eines baldigen Friedens unver Verzicht auf die bekannten Ziele war die Mehrheit des Volkes bisher noch abgeneigt. Einen Burgfrieden Wibt es bei dem parlamentarischen System Frankreichs nicht. 'Daß es Painleve nicht gelungen war, die äußerste Linke in seinem Kabinett zu beteiligen, mußte ihm bei den sich mehrenden Mißerfolgen an den Fronten verhängnisvoll werden. Die Einrichtung des neuen Kriegsrates, die er aus Rapallo mitbrachte, stützt auf \dyca\z Kritik. Die Franzosen fühlen, daß sie dre Leidtragenden sind, die Truppen abgcben sollen, daß sie mehr und mehr in Abhängigkeiten geraten, ohne daß sie eine Garantie für eine wirklich einheitliche und oefähigte Kriegsleitung erhalten. Die Berufung des 76jährigen Elemenceau aus den leitenden Ministerposten bedeutet, wie manche Blätter richtig bemerkt haben, ein Kabinett der „starken Hano" oder der „Verzweiflung", denn der alte Stürmer und Dränger wird die laufende Entwick- lung nicht aufhalten. Er kann den Sieg, den erfolgreichen Durchbruch der deutschen Westfront, noch viel rveniger verwirklichen als seine Vorgänger. Ungleich bedeutungsvoller als dieses Ereignis in Frankreich ist die Schwächung der Stellung Lloyd Georges. Er war in England der starke Mann des Koali- tronskabinetts, und er hat als Diktator viel unternommen und die erste Rolle in der Entente gespielt. Er hat mit kaum zu überbictender Kühnheit in Wort und Gebärde der Well noch einmal die britische Allmacht und Unüberwindlich- keit vorgetäuscht. Und mm folgt hinter den großen Höhen der tiefe, donnernde Fall. Lloyd George konnte die Größe und Bedeutung des neuen Sieges der Mittelmächte nicht verkleinern uno bemänteln — aber warum hat er in diesem Augenblick überhaupt so lang mrd so viel geredet? Seine bisherigen Freunde tuscheln ihm erregt zu, warum er denn nicht wenigstens seinen Vorstoß in einer- Geheimsitzung des Unterhauses unternommen habe? Der Diktator ist mit seiner Ergenmächlig keit sowohl den .Konservativen wie den Liberalen rn England arg auf die Nerven gefallen. Nicht nur, daß man, wie in Frankreich, die Zweckmäßigkeit des Neuen Kriegsrates sehr in Zweifel stellt — man ist auch empört über die Anmaßung, mll der Lloyd George das Ansehen und die Wirksamkeit der in Frankreich befehlenden Generale aufs Spiel setzt. Und Herr Asqnith, der frühere Ministerpräsrde-nt, ist beleidigt über die Verdächtigung, daß seine Leitung nichts getaugt mrd daß er im Grunde alles Uebel verschuldet habe. Die Sprack-e der englischen Presse Al von einer ergötzlichen Deutlichkeit und Ungeschminktheit. Die Herrn Asgnith nahestehende -,Westn:inster Gazette^ schreibt, eine Kwise sei das letzte, was ein vernünftiger Bakerlandsfreund in dieser Zeit lvünsche, aber es gebe schlimmere Dinge. Damit ist toohl gemeint, daß Lloyd im Kriegsrat auch noch den Feldmarschallstab des vester unterrichteten Strategen schwinget! wlll. Die „Times" macht ihrem Unmut Luft, daß Churchill der einzige Miller gewesen soi, der Lloyd (Nwrge aus dein entscherdenvcn nach Rvtzallo beglellet habe, Churchill, eine ähnlich geartete Natirr wie Lloyd George, die manche Leistung der Strategie bereits auf dem Kerbholz hat. Es karrn uns Deutscl)en gänzlich emertei sein, ob Lloyd George auf seinem Posten bleibt, oder ob Asqilith wirklich das Messer tvetzt, um den Diktator zu stürzen und sich oder einen andern an seine Stelle zu setzen. Wir begrüßen den wachsenden Druck, der auf England lastet, die dort sich rührende Erkennmis, daß Dentschlaird militärisch überlegen bleibt und man sich aus etwas arlderes als die „Zer- schmettermig" bereit haltert muß. Wir sehen den Sieg oes deutsckren Verteidigungskrieges nicht mehr in weiter Ferne, nachdern Italien so gründlich geschlagen und Mtßland gar so weit ausgeschaltet ist, daß es für'die übrige Well eine Woche lcnig gariz verschollen tnar. Es ist ferner von an- genel/ntern Interesse, daß auch der „Vorivärts" den Engländern vorhält, sie Härten die 5vräfde, derren die Zukunft gehört, falsch eingesck)ätzt, und sie müßteri nun sehen, daß trotz allern das deutsck/e Volk ,chas Volk der Zukunft" sei! (WTB.) Großes Ha up touartier, 16. Nov. CSlnttlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Der Feuerkampf war am ft-ühen Morgen im flan- driMm Kampfgebiet, längs der Ailette und auf dem östlichen MaaSr,fer gffteigcrt. Franz'isi.chc Abteilimgen, die im Morgerrnebel über die Ailette in unsere ^PostcrUinien kindrangen, wurden im GeTen- swß zurückgeworfen. Tagsilber war die Gefcchtstätigkcit bei allen Armeen gering. Am Abend lebte sie bei Dixmuidcn mrd südlich von St. Quentin auf. * Seit dem 9. November verloren unsere Gegner im Luft- kämpf und durch Ablm'hrfeuer 24 Flugzeuge. Vizefcldwrdel Vückler errang feinen 26., Leunuurt Vongartz seincn 23. Luft sieg. O e st l! ch e r Kriegsschauplatz. Nichts Besonderes. Mazedonische Front Westlich vom Ochridasee lmben wir Teile der von den Frmrzoscn geräumten Stelluugcn besetzt. Italienische Front. Im Vordringen nordöstlich von Galt io und zu beiden Seiden desBrcntatales nahmen unsere Truppen mchrerc Höhmstellungcn der Italiener. E i s m o n ist in unserem Besitz. An der rmterm Piave hat sich das Artilleriefeuer vrr^ stärkt. * Nahe am Meere auf das westliche Ufer vorstoßende ungarische Sonvedabteilungen nahneen 1060Jtalienerge- fang en. Der Erste Generalguarticrmcister 'Ludendorff. - * Der Abendbericht. Berlin, 16. dwv, abends. (WTB. Amtlich.) Starkcr Feuerkampf bei Dirmuidrn. Im Osten nichts Bestrndeves. Neue Angrifsserfolge im Gebirge zwischen Brenta und Piave. m Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 16. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: JtalienischerKriegsschauplatz.' Im Piave-Delta, vor den Lagunen von Venedig, HÄ>en Honved-Abteilungen in zäher Säuberung'Ärbeil dem Feinde Gelände abgewonnen, wobei über 1060 Gefangene eirrgebracht wurden. Im B r e n t a - T a l bemächtigten sich österreichisch-un- garisiche Truppen des Ortes E i s m o n und der beiderseits tmmx aufragenden Höhen. Auch nordöstlich von Asiago verloren die Italiener wieder einige hartnäckig verteidigte Gebirgsstellungen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Nichts KU melden. Albanien. Die westlich des Ochrida-Sees von den Franzosen geräunrtM Linien wurden dmch unsere Truppen besetzt. Der Chef des Admiralstabö. Der Sieg in 3 alien. Berlin, 17. Nov. Wie die „N. Zur. Ztg." berrchillck, sirrd tm itali eni s cheit Okkupationsgebiet und den von der Invasion bedrohten Provinzen für ettva 300 Mill. Franks nach der Schweiz bestimmte Warcnaufgestapelt-, die msolM der Grenzsperre nicht abtransportiert werden können. Dan Schweizer Importeur ran dwhe n-nabsehbarer Schaden, wenn die Grenze nicht für Güter geüissnet würde. Wien. 16. Nov. (WTV.1 Aus dem Kriegspressecinartier rpixtt unter dem 16. abends gemeldet: Br-i trübem, stellenweise stür> mischcm Wetter erstürmten die zä!)e sich vorarbeirenden Trrw- nen des Feldmarschalls Freiherrn v. Conrad nunmehr auch den Monte Meletta di Gallio, westlich des gestern genommenen Werkes Castell 5)omberw, und warten den hier aus den Höhen nordwestlich von Gallio noch haltenden Feind unter Cinbriße von etwa tausend Gefangenen. Im Breura-Tal wirrde neuerdings bis Cismon Raum gewonnen. Wksllüb von Cismori ist der 1132 Meter hohe Col di Tonder seil ^wei Tagen in unserem Besitz als rechte Flügelgruvve der Armee von Belvlv. Mit einem mtübcrwindlicheu Elan oor- dringcnde österretchisch-ungarische Gebirgstruppen des Gtmerals der Infanterie Krauß, deren Angrisssrnut bisher keine Sclnvierig- keit der Terrains mrd kein noch so hartnäckiger Widerstand des Gegners zu breck>en vermochten, erkämpNen sich auch bereits östlich des Brenta-Tales den gegen Süden verlausenden Höhenrücken des Monte Cismon, 25 Ossiziere mrd eitrige hundert Alvirn mit szebirgsgeschützen verblieben in der Hand unserer Truppen, ^m Mündungsgebiete der Piave überschritten ungarilche Honveds bereits vor mehreren Tagen den östlichen Flußarm im Deltagebiet. Bei der Räumung des Flußwinkels südöstlich von San Dona di Piave wurden bisher 25 Offiziere und gegeir elshundert Mann geßaugen eingebrachl^ Unter den letzteren befanden srch italiemsche Marinemannschaften. In der Ebene herrscht klares Wetter. lieber eine -lnsprache des Kaisers in der Ebene des Tagliamento an die Märkex berichtet Prof^ Georg Wegner im L. Ä.: Der Zufall fügte cS. daß von den Mgehörigen der verschiiedener^ dmrtschen Stämme, die sich am glorreichen Sieg über die italimtische t sonzoarmer beteiligten, märkisiche Regimenter waren, die dcrj niser in vorübergehender ,Ajblch'ung in Udine vorsand. Seincs Ansprache ging ans von dem besonderen Ergehen des hauptsächlich vor ihm stehenden Leibregim-mts der preußischen Könige, das fernes alten Ehren in diesen! Kriege vjiele neue hinzufü-gte. Der Kaise^ gcdachite der rühNtvollen Dell nähme der Truppen am Durchbruch von Tarnopol. Nun aber habe es noch. Größeres gegolten. Int Verein mit Kaiser Karl sei der Durchbruch der italienischen Frv-'irt bei Flitsch und Tolnrein besckLossen worden. Schwer erschien die Anfgabe angesichts des Hochgebixgegeländes und der ttcrenj Abwehrmittel des Feindes. Wßcher warrden die Brandenburger mit andern deutschen Truooen hierfür angesetzt. Was nun folgte, lag so weit über alle Berechinung hinaus, daß eher eine höhere Macht als Menschen gewaltet habe. Der furchtbare Zusammenbruch des Gegners war ein Gottesgericht Ich danke Euch, schloß der Kaiser, als Euer König und Markgraf. Ich bin stplz auf die Söhne der sandigen Mark, stu.»!; aus mein Leibvegiment, das ich auch heute in Udine begrüßen kmru. Der Himmel hat Euch bis hierher gel-olfen, er wird anict> ,oeiter helfen. In ahnlillvr Weise ehrte der .Kaiser mit einer Ansprack)e auch !andere tapfere deutsch^ Truppen und betonte scharf den Verrat des ehedem verbündeten Italiens. Auf unserer Seite, sagte er, fechten Gerechltigkeit, Treue und Wahrheit und sie setzen sich durch. Unsere wirtschaftriche Stärkung durch d?e Eroberung der Provinzen Udine und Belluno. Berlin, 15. Nov. (WTB. Nick-tamtlich.) Mit der Eroberung der Provinzen Udine und Bellunv sind den Mittelmächten Bortelle in die Hände gefalleor, die für ihre Kriegsfühinng mid i'hrej wirtschaftliche Stärkung vvn größter Bedeutung sind. Udine l>at eine bedeutende Viehzucht. Im Frieden gab es dort 200 000 Rinder, über 60 000 Schreine, rund 50 000 Schafe und dazu cr-> heblich Mengen an Pferden und Eseln. Tie Provinz Udine allein erzeugt beiwahe 125 000 Taimen Mais. Tie Provinz Bellnnv hat rercl^en Obstbau, Weinbau und eine umfangreick>e Alpenvieh» z-ucht. Bor einigen Jahren betrug der Viehbestand unter anderem 70 000 Rinder iritb 20 000 Ziegen. Ferner besitzen beide Provinzen eine leistungssälnge Textllindustrie. In Udine gibt es an 16 Orten 26 Textilfabriken mü 336 800 Spindeln und 2000 Webstühlen für Baumwolle, in Bellurw zwei Bauurwollwebcreien mit 200 Web- stiihlen. Tie Städte ildine und Pardenone sind der Mittelpunkt der VaumWollindustrie. In ?Parde7wne hat eine Fabrik 5t 000 Spindeln für Spinnerei irnd 19 400 für Zwirnerei und 408 mvchani-. sche Webstühle. Beide Poovinzen besitzen weiter eine umfaugne^che Seidenrndustrie und Belluno außerdem einen bedeutenden Ledern, Holz- und Mcrchshandel und gwße Lager von Erz, Galwat und Kupferkies. Bern, 16. Nov. (WTB.) Havas. Das neue Mini, sterium setzt sich folgendermaßen zusammen: Minister präsldmtt und Kriegsminister Clemenceau, Justiz mrmster Nall, Auswärtiges Pichon. Inneres Pams Finanzen Klotz, Marine Georges Ücygues, 5>andel Cle mentet, Orfferttlickrc Arbeiten Claveille, Mstnnm?n Lvn> ckteur, Unterricht Laserre, Kolonien Henri Simon. Die Mi. rnsterien für Verpflegung, Landlvirtschafl und für Arbeittr angelogenhelten werden später besetzt tverden. Jeamicnet wrrd als Unterstaatöse^etär in das Kriegsministeriuni unk Eols als Unterstaackssekretär der Marine berusm! Clemen- ceau wttd bas neue Ministerium hemte nachnittag mr 3 Uhr den! Prasrdenten Pomeare vorstellen. B e r l i n , 17. Nov. C l S m e u c e a n c r k l ä r t e seiner Freunden, er werde die Beschlüsse von Rapallo er- wertern und als erste RegierungSlprndlung die Oraaub taussx&f*"- . .. ^ sozialistische Ka mmergrupve da rar lehnen^ an der Regierung Clämenceaus abzu Bern, 16. Nov. Die jetzt erst ein getroffenen fre->ösnck.! Zeitunaen vom 12. November lehnen das F r i e d e n s a n g e! " tX fnr\l m f W cr nl> als die vom T^e vorder c ' ■ ^ 0Ö ’ ^Havae.) Clenienceau stellte Pyji . sewL Mrtarbeiler vor, tnrsvr^^d der bereits mitgctellkten Liste Me lOtacnfecOKffe pc ergib»« tft: &*05öiK*rtdberforgimg Victor die fdjöcrmt Kämpfe inam: grützeren UtnSong ösischcn HvKtik zum LGchrln reizt: Clemencoau versöhnt mit Poinoars. den er e»cst. im Wahlkampf dos fodjctS 1912, fyunt Zweikampf fordern twtlte nm> seitdem all ivöchentlich mit seinen Zeitnngspfeilen be^sckt hat: zur Linken des „wütenden GwetseS"' der sanfte, hüHst untzLrentende Herv Poms, Schwiegersohn des Zigaretumpapi^rfaÄrikmrt« Bardou, Poincares einstiger Riva und Clemencoaus ständiger Schützling: mr Recksten des „Tigers^' der korrekte Stephan Bichon, ebenfalls von icher begönnert von Clemenreau, ja «eeTLtli®> durch ihn vorgeschoben, als er noch nach seinem eigenen ein junger Journalist war mit großer Krawatte und flehtet ^hoSTubten. Aber diese Kernen braven Schützlinge werden nichts zkr sagen habchr. Den 76jährige Georges Elenienevau wird alles alten machen. Er wird sie alle in die Pfanne hauen, den „Monarck)en" Raymond und die jungen Leute, die Ministerkollegen, und er, bet miedergekehrte große Premier, der acht Jahre in der Senabsvcrtemrung warten mußte, er wird den Diktator spielen. Er wird den Krieg führen. Seine Arbeitskraft ist erstaunlich, seine Bosheit unbegrenzt. Er ° fühlt sich trotz seines Alters scheinbar völlig frei von Todcsgedanttn imd Äeibt gänzlich gleichgültig gegenüber dem tauserck-fachen Sterben ver Jugend aus den Sästachtscldcrn. das ihn eher verjüngt als erschüttert. Roch heute unverwüstlich gesund, war er 1870 ein Hüne an Kraft, trat aber trotzdem nicht einmal in die Pariser Nationalgarde ein und büieb wäl-rend der Belagerung und der Kommune unerbittlich unabkömmlicher Zivilist -in seinem Bürgermeisteramt, Das die Söstiärmsten. Seine Ber gärig enheit, seine tatsächliche Unbeliebtheit im Volk? wie hn Parlament wird ihm nicht schaden. Wie hat er stch im PanaiTraskandal bekleckert, als sich hcrausstellde, daß er für sein Matt Geld, viel Geld von Conrekstrs Herz erhalten lxrtte! Aber jene Verirrung, die ihm sein Teputiertemncmdat kostete — er erlangte es nie nneöer und mußte deshalb in den Senat ftüchttn — ist beute längst vergessen und vergeben. Elemenceau will herrschen. Er will Mn Krieg diktatorisch bis zur Rückeroberung Elsaß-Lothringens veite^führen. Er hat das in seinem wütenden ^ Starrsinn noch ganz kürzlich auch angesichts des russischen Zusammenbruchs und der italienischen Katastrophe wiederholt. Um die geplante Schreckensherrschaft den varlamen- taristü Denkenden mundgerecht m machen, hat er in seinem „Gefesselten Mann" auseinandergesetzt, was er will. Ihm schwebt ein republikanisches Ideal vor, wie es der Konvent im Jahre 1793 ausgestellt hatte. Wie damals die Republik ihre Kommissare an die Fronten schickte und die nicht Sieger gebliebenen Generale von ihnen um einen Kopf kürzer gemacht wurden, so soll es auch hritte geschehen. Die Verantwortung für den ?iu- -arg de.- Feldzirges muß nach seiner Ansicht vom Gene ratstab auf ixu Parlament übertragen werden, Und das Parlament har ihm, dem Diktator, altes weitere zu überlassen. Daß der neue Hofkriegsrat von Versailles nur beratende Stimme besitzen soll, paßt Herrn Georges durchaus in seinen Kram. Es ist bereits sein Regierungsprogramm. daS er in einem Artikel „Die Ueberrragung der Verantwortlichkeiten" entwickelte. Es heißt darin: „Niemand kamt verkennen, daß wir 'us in einer schweren Krise befinden. Ja. in der allerschwersten, da v.nkr ganzer Rassen- irttb historisch?r Gewinn in ihr in Frage beiden Sei* „ x _ _ - - „-- Waffenstillstand tn ü?co58au. Berlin, 17. Noo. Wie der „Lok.-Anz." aus Stockholm meldet, besagt das einzige Telegramm politischen Inhaltes» das aus der wtederyergestellten Teiegrtz der ~:c.tteirröfInung der Jelegrcrnnnlinien nach Petersburg ist die Zni^il der angeßonrmeneut Telegramme, die alle vom 12. und 13. November find, ganz nnbedeutend. Die Petersburger TelegrapÄnt-Agentur scheint noch nicht zu arbeiten.. Die Möglich- 8eit, russische Büeldimg-en durch Reisende zu bekommen, ist wegen des ccklgwtviuen Streiks in Finnland auch ausgeschlossen. Stockholm, 10. Noo. (WTB.) Wie „Swckholms Tidnin- g&i" liier* .Haprrcmda erfährt, ist der Generalstreik in Finnland als Gewaltt:raßnalMe der Sozialisten gegen die Ein- fle&mtg des Direktoriums durch die bürgerlichen Parteien zu bo- trattsten. Die Sozialisten bemächtigten sich mit Hilfe russischer Svldaden des Teleg«M^en und der öffentlichen h^bar^e. erklärten hieraus den Senat ncnd Landtag für aufgelöst und bestimmten, daß der alte sozialistische Lcmdtag schleunigst einberufen und ein neuer Semat unter dem Vorsitz Tokois eingesetzl werden solle. Der ganze Geioaltstreich gelang oime Unruhen, dnch ist die Stimmung in Finri- larrd lehr erregt. Arvch das Eisenlxthnpersonal wurde gm. ' de Janeiro, 15. Nov. (WTB) Meldung der Agence Havas. Die Kam in er nahm crm 14. November ''tir Gesetz über Berge l tu ng sm a ß r e g e l n g e g e n d ie Deutschen an. Das von dem Sonnt übgeänderte Gesetz ormächtitzt insbesoudere die Regierung, den Kelagerungs- äustand tn den Teilen dos Landes zu erklären, w-o es not- wendig ist und die Verträge mit ftündlichm Staatsangehd- rchon über öffentliche Ardeittm und andere Kontrakte, oio für die nationale Verteidigung schädlich, sind, für ungülttg zu erklären, jeden internationctt'on Hwtdel mit den Deutschen zu verhindern und die verdättvchen Feinde zu intcr- rcreren und gegebenenfalls die Kvnzessiorten für die Ländereien der Arrsiedber nachzuprüfen. 5 eettleg . Neue U-Boot-Srsslfte. Berlin, 15. Nov. (Amtlich.) Jrn Sperrgebiet um England wurden durch die Tätigkeit unserer U-Boow neuerdings 5 Dampfer versenkt, darunter einer, der aus gesichertem Gelcrtszug herausgeschossen wurde. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Z88 d"m nd$& Vom preußischen Abgeordnetenhaus. Berlin, 16. Nov. (WTB) Der Aettestenaus- s ch u ß des A b^g e o r d n e t e n h a u s o s einigte sich in seiner heutigen Sitzung dahin, die nächste Woche siyungs- sret z^l lassen u-rd erst am Mittwoch den 28. November erne Vollsitzung averhalten, in der mit der Beratung der Kohlen- und Ermchrtingsfragen begonnen lnerden soll. In der Avischenzeit sotten die 2lusstt)-üsse Gelegercheit haben, den tt'nen z-ugewresenen Berattmgsstoff zu erledigen. Die erste Lesung der Wahlrechtsvorlage wird am Dienstag den 4. Dezember beginnen. machen sie süß. Bei tieferen Tentperaturcn als —2 Gvchl Celsius erfrieren sie. 7. Lagernde Kartoffeln müssen ständig beobachtet w e r b e tt. Zeigen sich Nester von Faulen, so Und sie sorgfältig zu verlesen, da Fäulnis ansteckend ist. ** Amtliche Persvnalnachrichten. Das Eimern zSchen sstr Mitglieder freiwilliger FLuerwehoen wurde vurü» ben| Grvß!)erzog verltehen: Friedrich Werner, Adam Jäger :md Phuipy Becker, sämtlich zu Arheilgen. Beförderung. Grenadier Karl Grein, len llomektton" greht durch die Presse die Mitteilung, daß eg An Bemühungen des Müchsbund-es deutscher TexttldetLitlrft«-- verbände gelungen sei, eine zweckmäßige Verteilung des NähgarM herbei vuführen. lieber die ,Form der angeblich bereits eriolgtM Neuregelung wird nätere Angabe gemacht. Die Notiz, ist im vollen Umfang fal^. Die Neuregelung der Verteilung von NW Sarn ist w^ec aus Bemühen des ReichKmndes deutscher Techih. do?au!isten-Berbände Aurückzuführen, noch pt die in der Noch mttgeteilte Regelung richtig Richtig allein ist. daß der Reichs- befteidlmgsstelle am 1. November 1917 die Bewirtschaftung des 'Nahgarns vckm 1. Januar 1918 ab übertragen ist In welcher Art die Dewirtschaftung erfolgen soll, wird in BÄdr mr - -teilt. Die Re-cttsdekleidungsstelle kann Anfragen, die aitt Grund du ial- flmr Zei tungs me Düngen an sie über die Verteilung von Näh 7 a nt gerichtet rverden. nicht beantworten. m - T JFj. ca ^. ei Bor bald zwei Jahren versetzte Riox Reinhardt dre Berlnrer m Taumel durch die im Zirkus Busch ausg^ führte Pantomirne „Das Mirakel". Die Riesen balle des Ziel Arss Ktndt imb Cowö. Gießen, den 17. November 1917. ** Infolge einer zeittixtt.igen llmerdr^chuna des elektri- ,chen Dlwomes mnstte gestern im crueni Teil der Land- auslage das Zweite Matt des „Grettener Lln^erger" ru.rück- blerben. Es ist der hentigen Nrmnner beigesügt. Zusammenkünfte der Nordstaaten« ^ Stockholm, 15. Nov. (WTB.) Meldimg des Svenska tteiegrambyran. Auf Vorschlag des Königs Gustav werden die Könige von Schtoeden unb Norwegen bei letzterem Zusammentreffen. König Gustav wird vom Minister- prajidenten mrd^ dem Minister des Aenßern begleitet mid rrrfft m Kristiania am 28. November ein und reist am 30. dlo vember wieder ab. Der König von D ä n e m a r i meldete bei Korns Haakvn seinen Besuch für dieselben Tage an. Auch er wird von dem Ministerpräsidenten und dem Minister des Lenkern begleitet sein. Der Bfirgerfrfeg in Kufjlaito. Sun iw n, 15. 92.00. (WTB.) MeEr-:mg des Reuiperschen Bu- psaus. Em Telegramm aus Petersburg vom 13. November mr me Matter besagt: Während der Berhrndlmrgen über die Bildung^ einer sozialistische-u Nogierung mixbe der Eisenbahn-- «nngeboben. Die v>n den Sozialisten dm Bvl- !ä-ewitts angeborenen Bedingungen sind: 1 Eiitwaff- der Roten Garde: 2. die Petersburger 5-archon wird unter me Kontrolle der Gemeindevermalttma gestellt: 3. dir militäri'chm Lveratumen werden eingeschränkt. Wenn diese MS-ngungen am- ^wn.menInd' werden 4. vollständige Bürgschchter gegeben. i>aß Merenstts gruppen bernr Ein rücken in Peter^^irg keine u Schuß ^c':en werden: 5. sollen keine Hausßlrchrmgen und Derbastmroen i»r- geirommen werden Wenn unter dieser, Bedruglmgen ein Wistcn- tttllttrnd zustande kommt, werden V^'-^udlnngen über die Bildung emer Regierung, die uupLaus schu.ß der Sovj et- crvgeoronettn. Lon do n16^Nov (WTB.) Meldung des Reuterfchm Bn- rcans. Die Blatter melden aus üetws>urg: Die sozialisti-« scheu Führer i-erhandeln mit den Bofschewiki über die Bildung .emer^sozialistischen Regierung, deren Pro- rN«dcnsschluß, die Ueberaabc alles Landes S? . Lr ndausschulse und vre Eviberuinnq der verfassunggebenden BersEmImig M7, ,°N. D« ie^ch '.xrKcJ aui iS 1 m wr rtraen iRenicrung unter «mherrn sWnn^uufltu iutb (cfjrrtn nm Soirrnfhtlftanc ab. tneim tnetV tri*, anoct’ Lebeusmittelmarke«. Für die Zeit vom 19.-Sb. November 1817 haben nachstedenbe Leben-nrittelmarken Gültigken: Nrotmm,ken der 47. Wocde, gültig vom !9. 1l. - L5. N. 1917 Butt-rmarken ^ 47. „ „ w 19. II. - 25.11. „ fvlnidniunleu „47. „ „ 19. 11. - 25. 11. „ Startojrdnuu-fen , 47. .. „ „ 19.11.-25.11. „ ccilenniarfcn für den Monat November 1:?17. Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; eben.'o wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gew^ihrt. Nettau.tt.-l-drrngen und Anmetdnng von Nengcborenen dabcn -.rt^mehr ' ater Vor läge der nötiger, Nus werfe ins- j besondere der Äcvensmtttel Auswerskarte ans *>m Lebens i '.nitt.'lamt zu ersol^cn. Umzüge innerhalb der Stadt und W?^üqe von Gießen fisd in den zuständigen Bezirken auzumeldcu. Geschäfts^,«den des Städt. Lebensmittesamte» von 9-12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Rtarkenaitsgabe st'ir Urloilber: Sonnte:6 von 1-12 H|r vormittags. bemäi ngt und ^ mit einem xssi-knaufwand von /.oO 000 Niark für den Film ausgenommerr. In Alt-Pettwsdorfs liMiche Perspektiven und alte Kirchenbauten. hinein hat man d« FiDtze Pantomime versetzt und mir den Darstellern, die es schon r? 1 ? ^'f wenerfttlg.führten, nrtt Frau Maria Carmi VvllmMer, ^rl. FelSegg, Hermm Marrap. Klein-iRocholl. Benzinger und Pamnt ttrr die LEspielhsstme g«spcett. Die L>Drdlung ist kurz, i-olgendez altem Zeiten lebte rmd .oiifte in erttan ?ionnenfIostcr ,-noa rimae, iq.iÖTte Lchwestrr als Safrifranin. Beim Maientanz ivor den, tmmmruitt-gen Gnadenbild der Mutteryottes verliebte sich i>«j Vconnc tn einen fahrende?'. Rrtter. da'stm WervunMN sie ustA widerstehen konnte. In stiller Nacht streifte ste rwr dem Gnade», lmd iirr Lchoesternhabtt ab und eutsboh heimlich und sündig rät dem Ritter in die süße Lust der Wett. ... Da ge'chah ein Mb, rä-el: die Gokt-smntter stieg vom Thvorre und schlüpfte in das Vf 1 * i’r iV*r / ~yrfy '.evT% 1T 5 - a. _ . • y. 1 1 1 ^ . Rl.tt. u'.w bestiky wieder den god-men ttchrvn ... Im Biloe selbst ist alte m mit vis ouärer Schönlieit zu erschauen, w-as die entzückte Piiaittasi« zu ermiuev vermag. Reinterdt. der glänzende Theatermann, h.rt I 0!s ^)i mregitteur schwetgeristh von feinem Besten geg-eben und Aust irnerlpiter Pracht. Bolkssremm ltee die mittels alu'rlch^ O .nr-s t-ntzung vo ' i:i< bec .üferiMqro. Im Sitte, dun ein Ueoevr mknmnn-n irt bai irmlisrixkx-n Parteien zustande kämic. würde er veme VerqerttengsmaßregeLn anwerrdeu In in Emvlang genommen weroen Siehe Bekanntmachung im AiTzeigenteil. ** Aus gäbe von K u rr st ho n i g. Die Ausgabe von Kunsthonig erfolgt von Mittag den W. Nvvencher 1917 ab geg^l BarzMimg und Rückgabe der Bestell-^uIweffe. Siehe Anzeigenteil . , GemÄseverkau f. Montag und Tioustag kommen ^ der stadttschen Gemnwverteiümgsstelle Braudplatz 3 gelbe Moliren das Psund zu 10 Psg„ OberkoHlralri das Pfand zu 20 Pfg., llnterkohlrabi das Prmid zu 5Psg.. Weißrüben das Psnnd zn 4 Psg. und Wirsing das Pfund zu 13 Pfg. zum Verkauf. . * Bewahrt die Kartoffeln gut auf. Die diessächttge Kartvsfelerrrüe ist glücklicherweise so ausgefallen., da'z lern Mangel an Kartoffeln emfreten kann, wenn nicht große Mengen verderben. Es muß daher alles durck>goführt _ ^ or E) e :n L a gern sind alle faulen, kranken und verletzten Kartoffeln ansznlesen, dmnit nur gesunde Kartoffeln ins Lager kommen. 2. Mit den Kartosseln mutz beim Ein lagern und wahrend d e s L a g e r rr s forgfäl ttg umgegangen werden, damit nicht von rtenem Verletzuiigen, die leicht zu Fäulnis Anlaß geben, entstehen. 3. In den Lagern dürfen die Kartoffeln nicht «t hoch aufgesckmttEt werden Soroeit angängig, soll man fr türfit höher als 80 Zentimeter aiiffchütten, nur in be sonderechgut vorbereiteten Lagerstätten und bei dauer- )cl J^'r ~ irrten ^ ctne höhere Lageriulg ohne Nachteil ziKch Zg. ^ 4. Die Ä u s b e w a h r u n g s r ä n m e mü'sen troffen kübl , , . - . "■ 1 - I ' ■<- i - m + A.iUtU I ao ^ Ölkuchen und, mtö für bte Kartosfellagerung ungceianet 6. Du Kartoffeln sind aber anch> vorFro st zuschütze n bei den Anfnalm'.en in Wien beteiligt war, aus München gäki>m»2 £7 OrckMerlnttmg Kapellminster Willy Basel vom München« .>lnnstler-Lra^ster. Zu dem Film hat E. jOumperdinck eine eigene 1-cuni komponiert. Fraue^chore und Soli, darunter vas herrliche .,?we ?Narra" von Gomrod, begleiten den Mm .md mackem ilm P" SKrtfra». 's» ift bmst „Dar Miraktt" dar Wmid^ aller Wunder, «wn was ftmst in einem Dutzend Scgenben an Tollem und uel'ernLtürl'.chen vovsvnrm.cn mag. hier ist es wie in einem Bremv» m-.utt gesammelt und zu .größter Wirkung gebracht. Der zu Mmscn dmrcki Manen auf der Bühne. :ver mir Bildern, mit dramatticheu Mvmnittm uro mit Mystik wirken will, kamt ireicke we neue. \verbcnte ; Sktoitifftitttß nicht entbehren, dafür ist das! der vttte Beiveis. So, hat denn die FilmcmMhrimg irr al .cn Staaten rn !dcneii ste bis gezeigt wurde, einen ungeheurefl Lrwlg. ttrc Vorführung im Lichtspielhaus Gießen beginnt am! Dienstag, den 20 d. M. rmchmittags. Siebe Anzeige. Landkreis Kirsten. ^ T ' 17. Nov. Sergeant-Dpboist x>oinriH R^^^^.^.dahnboainten Leinrich Sack III., wurde MM Viz-ftldwebc! befördert und erhielt das Eiserne Kreuz 2. .Klasse. Langd, 17. Nl^?. La-rdsturmonn .Konvü> Schäfer III und GrcnÄ>rer Willfelm Schäfer erhielten die .'hessische Tapftv, krtsmettullc. ttragvner Rudolf Appel tvmbc mit dem Eisernst Kreuz misgczeickmtt. m - <*? § t > \ ö c P e rn . 17. Nov. Den: Untero'fizicr Ailhel« ILi l l ..mHaber des Eisernen Kreuzes 2. Kl., wurde die .^eisisä« Tapvrkeitsmedaillk verliehen. Ovpenrvd. 17. Nov. Dem Sanitäts-Unteroftizier Hch. ine u bachZIs., Inhaber des Eiserireu Kreuzes 2. Klafte und ^ep ischen oartitötc>freinye£, rourde das Kriegs-Ehren wichen in Ellen verlvchen. Krei^ Schotten. Schott cn. Ist Nov. Das Eiserne Kreuz erhielt der Lu>rd- 5SJ Herrttuh Re pp II. — Altenhain. Die hessische ^.av ersntsmedaillr frul^er das Eistttne Kveuz erhielt der Cte* ^■ c ® a t>. — Kölzenhain. ALach 25monattger treuer PflickfterftUInng- starb der Schütze Otto Kraft, Jnbrb« der veslisck)en Tapfcrkeitsmedoille. — Wohn seid. Fürs Timer- land starb^ Ersaßreservist JvlxmnoZ Schnabel, Inixiber der . j.en orcp'erstntsm-edaille. — Winger s ha n se u. Hier lch ^ nc Ortsgruvve der D^Kftlxm Boterlandspartei gebildet, die 14 Mitglieder zählt. [_ L u u bach>, 16. Nov. Den Heldentod fürs Vaterland starbcil Infanterist.»ermann Scheert und Artillerist »einrich Thom. Starkeuburg und Nheinhessen. D.sh Mainz 16. Nov. Schtvester Borgia, Oberin der St. DmzenEvstern, die schon seit 40 Ja'chen das Amt einer Oeft. tKwnm nn lnestgen Prie,Irrseminar mit treuer Hingate und Nnisicht verswlst ipmrte diese W.äx dan ifewiß seltene Fest Uner «Aitlniuit Tätigkeit als Ordensschwester begelxn Hessen-Nassau. Lcnrgere Aufbewahrungen bei Temperaturen um 0 lÄrod o r rn J l ^
  • auf bie blanderen Wichten mtb v -iuf= Jabot hln.gcwrc^en, £>te i*e nächste IuLorst und der nuheirve FriedM ^urrrftHTtTt. .Autzerdem mtb d-rc Uc&crfctfcicng aus bcr Kriegs wärt- sipft in tne F-rr«>enÄmrrichaft tarnt nrfiaüvfen und faimitäxm ^kandpmrkl W&cmbeh. Tos sememfame HärLenjchveiben wir.' am -anntag den 18. und den 25,. November \xm beit üan- elu aller kathtapchen Kirchen, berletot. ntr. Statttfürt a. SK..17. 9to». Z» öertteUmtg erncä 3 ttu 6 o*ftao*xi« tzr SSartoffdtranäswcte boowigte her Maqi- fitat 26000 ??>E Trn K'llldcrgürtSn miS KrieqSk-mid 115000 Ma^ubmmes«n mid jiwu erhielt der »crem für Mn- xriiärtcn 45006 Mark 1016 der Berciu. für .Kiudei'horte die rest- , jchen' 100 000 Mari. --- F ranksu r t a. 3Öl;., 17. Nov. Die Autersuchim-cf der Leiche m «Mordeten "Bjntla Weigel hat erge&at, daß der Mörder mit rarer außerordenllrcl^u KZeschicksichSeil und Sachkemrtuis einzelne Teile aus dein Körper g^chrrittcn hat. Diese Tatsache genuruu ^ur-ch rwchr eine grwrsse BoderMmg. als durch Zeugen anssagrn de- kn 7 wer ist, daß die Mei gel seit längerer Zeic von eiueni Manne [■ciAmt Uwrden sem soll, der sich als Arzt eines l^esrgen Kranken- iWiies ausgab. Ob das Itimmt, nt zweisrissnü imlji nicht festgestellt, ,\i farm auch emo Person mit gewissen ärztlichen Kenntnissen ge- EN jeat «oder and? ein Angelwrrger des Meögerrieiaerbes. dieue- en Zeugenaussagen zusolg-e soll der Soldat, mit dem die Errnor- rie kurz nach 12 Uln nachts im HLm.pt!« hvrhvs .?esel)en wurde, ein 5 s st zierstEvertreter mit kleinem iStot-cpsoelw gewesen sein Fc. Vom Main, 17 Nov. Auf L)of Nilkheim wurde in rer vergangenen Nacht tut schwer« Embruch verübt, in dem Gold- und Srlixnsachen im Werte von 1500 'Mark gestohlen wurden. Außerdem 1100 Mark bar Geld und zahlreiche Kscitamgsstückc, Von >nx Gauneril fehlt bis jetzt jede Spur. ** Limburg, 17. Nov. Der Kampfflieger Fritz Ludwig, in Sohn des breiigen Eisenbahnschmiedes Ludwig, ift bei einem ^achtfluge abgestürzt und hat dabei den Fliegertvd gesunden Der imge L^cld hatte erst bei der mngsden Beschießung von Dünkirchen e ihm das Flngmeifter- ervorragende Leistungen voMwacht, die ihm n einbrachten. Siegen, 17 ibzeichen einbrachten. ** Siegen, 17. Nov. Unser fMgfähriger verdienter Bürgermeister Deltus ift von Sr. Mchettät dem Kaiser zum Obcr- Wrgermeifter ernannt worden. ra. Aus Nassau, 17. Nos. Das Eiserne Kreuz 1 Kl. ivurde dem Oberlehrer Albrecht Keller-Wiesbaden, dem Stabsarzt Dr. Spiel m ann- Bad Homburg und dem Unterossizier- Dtto Etz- Sonnenderg verliehen. vermisch res. LudwigShafan, 16. N>po. sPrro.^DeL- Ern einges,chrie- toter Wertbrief über 660 000 Mart, der von einem Mälzer VorschußN-erem an eine Frankfurter Bank adressiert war. nmrda am 14. November auf dem kurzen Wege vom Hauptpostamt nach dem Balinhos gestohlen. Die Nachforschungen ergaben, daß, der auf dem LudwigÄMfener Postamt angrstellte Tlushilssbotv Otto Holdefer aus MbislMim an der Pifrim deir Wertbrief beiseite geschafft hatte. Bei der Haussuchuug int seiner Wohrrung wurden 565 000 Mark in Tausendmarksiche inan vorgefmrden. Der Rest des Geldes wurde vollzählig bei seiner iir Gonzeitheim wohnenden! Geliebten entdeckt und beschlaMÜhmt. P * Die literarischen Nobelpreisträger. Dev Nobelpreis für Literatur, der diesmal dm beiden Dänen Ca As Gjellerup und Henrik Pontoppidan zngesprochen wurde, ist damit nicht zum ersten Male geteilt worden. Zu einer solchen Teilung entschloß sich die schwedische Akademie bereits im Jahre 1904, als sie die eine Hälfte des Preises dem Südfranzosen Mistral, die andere dem Spanier Echegavay zucrkannte. Tie beÄen neuen Nobelpreisträger haben, abgesehen von ihrer ziemlichen Gleichaltrigkeit, noch mancherlei geineinsam. Beide entstammen, wie übrigens auch mchrfwe andere skandinavische Dichter, Pfarrersfamilien, beide stutzten sich in ihren ethischen und künstlerischen Anscliauungen auf deutsch« Kultur, beide begannen als Schülvr und Linhärnger der von Georg Brandes geführten realistischen Mchtung, um sich nach verhältnismäßig kurzer Zeit hiervon loszusagen und getrennte Wege zu gehen. Carl (fkjellerup wurde am 2. Juni 1857 auf dem Pfarrhof Roholte bei Faxe geboren. Nach dem frühen Tode seines Vaters von dem Dichter Johannes Fibiger erzogen, studierte er Theologie,, um aber bald zur freien Schriftstellevei überzugehem Er zeigte sich zuerst als ziemlich leideuschaftlicher Verneiner, um dann in ruhige, Wufig lyrische Bahnen zu gelangen. Seine ftärk- steit.Arbeiten sind Bühnenwerke, unter denen das in Deutsck-land mehrfach aufgeMrtc Drama „Das Weib des Vollendeten" am bekanntesten, wurde. Gjellerup lebt seit vielen Jahren in Deutschland, wo er schnell einen großen Kreis von Anhängern uni sich zu sammeln wußte. In der letzten Zeit beschäftigte er sich l«upt- sächlich mit buddlststischen Sttüiien, deren bedeutendstes Ergebnis der Roman „Kemairitas Pilgersalpü" (erschienen 1916) ist. Henrik Ponwppidan würde am 24. Juli 1857 in Frcderieia geboren und zeigte sich bald als ein scharfer Oöegner der Romantik. Er richtete sehr energische Angriffe gegen das Mode gewordene Patkws, cr geiseite die Uebertrcibangen der Lyrik, der Naturschwärmerei und mich das politische Phrasentum. Pontoppidan trieb niemals die Kunst bloß um ihrer selbst willen, sondern war in allen seinen. Werken stets ein oft unerbittlicher Wahrheitssucher, !vas ihn manchinal von übertriebener Härte erscheinen ließ. In WirklickLeit ist er aber einer der reinsten und gemütviollsten Dichter des Nordens, zugleich ein außerordentlicher Sprachkünstler. Unter seinen Werken ist „D«S gdfofrte Land" am bekanntesten geworden. * Eine Reue Eisenbahn über bie Anden. Wie der Zeitstissist „The Engineer" zu entnehmen ist, wollen nordameri- käniscke Geldgeber eins neue Bahn in Nord-Peru bauen, deren Zweck es ist, eines der reichjsttn Gebiete Südaurerikas endlich dein modernen Handelsverkelir zu erschliesteir. Die ungefähr 400 Kilomever bange Strecke wird in dem Secchafen Payta be gvrnen, die ?lnden an ihrer niedrigsten Stelle übergueren und sich m> das dahinter liegende fruchtbare Land fortsetzen. Mährend nvan bischer zur Reise von Linm nach dem Mittelpunkt der Gummis erzeugtmg im Miazonensttomqebiel, Jquitos, ungefähr 60 Tage brauchte, wiäd die Bahn die Zurücklegung dieser 'Strecke in kautz« fünf Tagen möglich machen. Meteöwiägijche veo'oachlungen der Station Eieheiu November 1817 w a 5 o.« c O S ^ fe «*8 D " 5 *3 « - L ^ 9 w SJS 6 — 2 i ^ ’Z -s üfi I 2 ff 55 * S 3 c-Oj (jo - a i i X» £ Ä *5 ! S !Ls = 5 1 »*S5 * \ 5*1 'hfetiet 16. 2 » 1 6.3 6,1 j 85 _ -I io j , 9» — ! 6,4 6.4 89 — -10 17.' 7" “ 7,1 6.8 1 91 i* i > > > \ 1 1 1 j > Höchste Temperatur am 15. bi» 16. Novbr. 191? — 4- 6,5' C. Niedrigste „ . .. . 1917 ---s- 1,3' 6 . WScherrtl. Uederfichi derTMrW« i. -.Stützt Kchee. 44. Woche. Vom 28. Oktober bis 3. November 1917. Einwohnerzahl: angenommen zu 33100. Sterblichkeitszist'er: ' f 9 Nach Abzug von 8 Ortsfremden: 12,56 ES starben an Zus. Kindec wachsen« ixn i Let'enS jahr vom 2 btl 16. Jabr Altersschwäche 1 1 — — stindbettneber NI) 1 ( 1 ) — — Diphtherie 1 U) — — 1 w Tuberkulose der Lungen 2 ( 1 ) 2 ( 1 ) —- — Lungenentzündung 1 1 — Krankh. d. ttreiSlausZorgane 4(3) 4(3) — — and.Krankh.d.Nervensystems Darmkatarrh 1 ( 1 ) 1 MD 1 and. Krankheiten der Der- dauunqsorgane Krankheiten der Harri- und Kl) Kl) Geschlechtsorgane 1 1 — — Krebs 1 1 — — Selbstmord 1 1 - — Summa: iW nrcr 1 Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viÄ der Todessätle in oer betreffenden Krankheit auf tem auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Vcröstentlichung des Großh. Kreisgesundheitsam-S Gteßen Dr. W a l g e r. Med.-Rat. ^lscliruf. 10. 6 . M. ist der Leutnant der Reserve Wilhelm Hedderich Inhaber des Eisernen Krcoaes II. Kl. und der Hess. Tapferkeitsmedaille bei der Rückkehr aus der Kampfstellung durch feindliche Granate zu Tode getroffen \rorden. 2‘/ s Jahre hat er in den Reihen seines Regiments tapfer, treu und unerschütterlich gekämpft, auf vielen Schlachtfeldern seine Vaterlandsliebe glänzend bewährt. Er besaß die Liebe und das Vertrauen seiner Untergebenen und Kameraden in hohem Maße. Als tapferer Held bleibt er uns allen unvergessen. Regt-Gef.-Stand, den 12. November 1017. Im Namen der Kameraden des Resei>e-Infanterie-Regiments Nr. 81 von Marcard 8370D Oberstleutnant und Regimentskommandeur. mmmmmn Im Dienst fürs Vaterland st^rb in Feindesland durch Unglücksfall, im Alter von 43 Jahren, mein lieber Sohn, unser guter Bruder, Schwager und Onkel Gefreiter Klös 2. Kompagnie eines Landsturm-lnfanferie-Bataillons Die trauernden Hinterbliebenen: Georg Klös II. Familie Konrad Klös 8390 Familie Johann Georg Klös Nieder-Bessingen, Neuyork (Amerika), im November 1917. Beim Ableben unseres geliebten Gatten und Vaters, des Herrn Wilhelm Hornberger sind uns so viele Beweise inniger Teilnahme und freundschaftlicher Treue entgegengebracht worden, daß wir nur auf diesem Weee danken können. Henny Hornberger Rudolf Hornberger Otto Hornberger. Gießen, den 16. November 1917. 07181 Gestern abend entschlief nach langem, schwerem ^eiden unsere liebe Mutter, Grossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Nichte Frau Emma Ulrich geb. Dickor£ im 64. Lebensjahre. . Im Namen der trauernden Hinterbliebenen. Familie Arendt. Hanau, Giessen, den 16. November 1917. Die Beerdigung findet Montag den 19. November, nachmittags 1 Uhr, auf dem Neuen Friedhof zu Giessen statt. 8373 «k^»ch? 3JorjTifl'. Lchrb. d dnnf^r.Sprach« iifdmrti a. Cr&onUhmbju i 5tuiir-uijt?ft 6 . St-.M'otjTr.pfcle (slc!»c» Ctftlftl o ‘. f " ifffjinfn* >d,vaUcu 7. Buchführilirg (mit, boj/D. u. ammf.) 8 . tc.Hidntorre- ioiMilimt 1 . ^r.'TffiUo^kcln.itim> Irörell 5 rfiDötnäßiJ»tmct )12 S?o-> prnut). 13.3ticf ( »4 Richtig 5 Vt a i :i)tr ®ut* irri. 15 Kkhrd. i« SK L.. ouc/au (i. Ca» iBirtün 14 U. Zucht- Versicherung inSbesond. trächtige Stuten, mü Einschluß d. Leibesfrucht, zu festen, mäßigen VrLmie» übernimmt die von ^ahL reichen landwirtschaft!. Der' eirren emvioblene Allst. Deutsche Viehvei sichemnstS-Gtsellschaft cM. zu Berlin W 50, Ausbacker Straße 32. Auskünfte aller Art kostenlos durch 6198V Sobdirektor Alfred Wal« Frankfurt a. Nh Berg' weg 3L Telephon 8862 Hanw' oder durch die Vertreter: Casp. Löchsl in Reinharts. Hain b. Grümberg, 3sL. Lupsei, Engelrod, Weitere Vertreter gone« hove^srov; nou gefncht. ~ Allem die uns anläß- ^ f * lich unserer 07,17 J Silbernen Hochzeit | ♦ in so lieber und freund» ^ ^ lichcr Weise bedacht t ♦ haben, sagen wir unse° ^ ^ ren herzlichsten Dank. ^ 4 Georg Schlifcr ^ t nsid Frau. ! Gestern abend um 6h, Uhr entschlief sanft unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester Frau Therese Israel, geb. Ringel im vollendeten 75. Lebenjahre. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Kar! iHracl und Frnji. Frankfurt a. M. Anna ^rael, Griesheim a. M. f.liwc Schnell, geb. Israel, Cassel Kode Lotu, geb. Israel, Lich Käie Isrncl. geb. Schüler, Enkirch a. d. Mosel Fritz Kehaell Heinrich Kotz, z. Z. im Felde Sofie Vnlker, geb. Ringel and 4 Eckel. Die Beerdigung findet Montag nachmittag um 2 Uhr statt Lich, den 16. November, 1917. o;m Die Beerdigung meines fürs Vaterland ; $ gefallenen lieben Mannes Landsturmmanns Wilh Steinmülier ^ findet am Sonntag den IB/November 1917, nachmittags 2 Uhr, iu Großen-Buseck statt. Tiesbetrübt: Frau E. Äteinmüller Ww. Großen-Buseck. den 16, Nov, 1917. Jrieptati. u, Kriegswitw. Ä rn günit. Beding, «ule Er,st d Neben». rem. Wohn- n. Ge- 'lvyanfeS ui. leicht „erk ^elriebst' b - aermg. jd tneböt Guies Baugel. Vlnrt*i, ,n gen Schr. Anaeb.E>la.d.G 1 ek.«nz. Bkittas<«tisch für gedttssto Lsrrvu B. M«ms7t. Zu ersr. t ö. Gcschäftyst. d. Gieß. Auz. m7 * > toooo rer SichersteU«. ges. .xlriego- anleihe wird euent. iu Zohlg. genomtneu. Schr. Angebote unter 8075 an den Gieß. Anz. Portemounnie mit 1V Mark in der Bahnhofstr. verloren. Abzugeben gegen Belohnung am Voliz eiamt. am in gute Pflege zu nehme». Lchriitl. Angeboie unter 0719-' an den Gießener Anzeiger erbeten. 8kM3tIsium Lindsnfels i. Od, zuosiisten dsr SayerisefiEB FMEBERS 7 IFT 8 HB rnsbing: 4. Bez. 1917 _ f>7GO ?argeld-Gc\v. Mk.: 60000 Erster Haupttreiler Mk.: 211 OE! $1 Lose^8 inL ,L , oscJV i I ,Ll ... M Porto und Liste Sj ti Mk.Jg.,««-» 30 pfg. extra a bei der General-Agentur | HsiRricli i Bogti Marx, ” Mnnclien I Ferner bei: Eich. Bnocnckgr, Kgl. pr. Lottorie-Eirui., Neuen ßflne 11. Job. Faber, Zig.- mPapierh.. Fritz FÜsnii, L. Jwos:, Zig. u. Schrei bw., Bahu- hof strnße 3!L *"*6* empfiehlt sich 071A' I. Berkcr, Reuen weg 17. yaus.SchlachtWge« werden anSgefudrt 0718^ IS :im mstragse 5, Wer erteilt e.beuds ’vündl. frans. SprechnntarrlclU? Ang, m. Pretdang. unter 07174 a. den Gießener Anz eiger. ?ann Eine Grube Asche uuenlgeltlich abgefahren werden Kaiser--Allee 1. ^ UM IO IV Viktoria Leitung: Hofrat Hermann Steimjoatter Sonntag, 1«. j; oh. 1917. nachmittags 3V,- iibr LlsiLÄ reise: imlsrsiiiMlsr Lustspiel i» drei Akten von Lndw. Fulda. Abends 7", Nbr: Ar in Singjptei in drei Äbten' von H. Vertt. E, Nach erfolgter Ueberföhrung unsres im Felde gefallenen, unvergeßlichen Sohnes, Bruiders u. Neffen Otto Klenker findet die Beisetzung auf dem Neuen Friedhof Montag den 19. November, nachmittags 2 Uhr, statt oraon Familie Klenker Selters weg 16 . 0 Vaterland, du forderst viel! So deckt der Stein die Grü/te, Da unser Liebster ruht. Wird eine Hand ihn heben ? Die Hand des Herrn wird'» tun. Es wird ein Tag erscheinen, Der uns, was wir geliebt Und was wir jetzt beweinen Auf ewig wiedergibt. In heißem Kampf in Feindesland Ward Dir die l odeswunde, Die Lieben Dein im Heimatland Traf schwer die bittre Kunde. Den Heldentod fürs Vaterland Bist, Bester, du gestorben. Du hast mit deiner tapfren Hand Dir Himmelslohn erworben. Es ist bestimmt in Gottes Rat, dass man vom Liebsten, wa#man hat, muss scheiden. Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, dass am 31. Oktober 1917 an seiner, am 29. Oktober 1917 in heissen Kämpfen erlittenen schweren Verwundung unser heissgeliebter, braver, hoffnungsvoller Sohn, unser lieber, treuer Bruder, Schwager, Pale, Neffe, Vetter und Enkel Hornist AugustGörlach Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse nach fast 12monatiger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 19 Jahren in einem Feldlazarett den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist. In tiefer Trauer: Familie Georg Görlach, Weißbindermeister nebst allen Verwandten und Bekannten. Holzheim, den 16. November 1917. 8892 0, Vaterland, du forderst viel. Liu hartes Los hat uns getroffen, So schwer es zu ertragen kaum, All un er Glück, all unser Hoffen, Es schwand dahin, als wie ein Traum, Dein treues Herz hört auf zu schlagen. Das in Liebe nie geruht. Hörst nicht mehr deiner Eltern Klagen, Siebst deiner Lieben Tranen nicht. Zum fernen Grab * irft Hünen voll die Braut den Blick, ln weher Klage um ihr verlornes Glück. Du treues Herz nun ruhe sanft, J»n fernen, weiten, fremden Land. Wer dich gekannt, so treu, «o brav und schlicht Im Leben und Beruf, vergißt dich nicht, kanT ? einem Jahr uns scho® ein treuer, lieber Sohn durch den Krieg entrissen wurde, erhielten wir nun wieder die schmerzliche Nachricht, daß auch unser ältester, herzensguter un- vergeßheher^ohn, unser guter Bruder, mein lieber, treuer, unver- geßlicher Bräutigam, mein lieber Enkel, unser treuer Kusin Late und JNer.e, der ' Gefreite Ludwig Kirchmann Inhaber des Eisernen Kreuzes II, Klasse ?/^.^^ k riger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von «4 Jahren am -.4. Oktober sein junges- Leben lassen mußte. 07189 In tiefer Trauer: Familie Christian Kirchmann «reichen Hofmunn als Braut nebst allen Angehörigen, Hausen, Gießen, Bersrod, Langsdorf, den 17. November 1917. Ihr wart der Eltern Stolz u. Glück - Nun kehrt ihr nimmermehr zurück. ÄteÄ&ÄM““ 1 ». dieemWIttemde Nachricht daß un.er heißgeliebter, hem—er' SfaSS SÄ Sch“a*CT b0VOUer Sohn ’ Schw,le ® fersohn ’ Onkel, kruder, Pate rad Konrad Engel Fahrer bei einer Munitionskolonne i5. e in e 2? Kriegslazarett nach schwerem Leiden am 11. November ira Alter von 38 Jahren gestorben ist. «uvemDer In tiefstem Leid: Katharine Engel geb. Belling Willi fciiMabeih and August Engel Heinrich Helling Christine Helling geb. Hofmann GeibhausBn.Euß^Rdddingshausen, Nieder-Gemtlnden.Zell, Mainz, Wiedergeben war unsere Hoffnung. 8882 Wir haben dich ziehen lassen mit Trauern und Weinen; Gott aber wird dich uns wiedergeben mit Freude und Wonne ewiglich. Am 3. November erhielten wir plötzlich undunerwartet die traurige Nachricht, daß am 28. Oktober unser innigstgeliebter, unvergeßlicher Sohn, unser lieber, guter Bruder, Enkel, Neffe und Pate Musketier Karl Leun nach kurzer, treuer Pflichterfüllung im Alter von 19 Jahren infolge eines Volltreffers auf dem Felde der Ehre sein junges Leben lassen mußte. In tiefer Trauer: Familie Ludwig Leun IV. und alle Verwandten. Großen-Linden, den 17. November 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung! 07193 Ach, es Ist ja kaum zu fassen, Daß auch du uns inußi verlassen, Vater, Mutter u*id Schwester gingeji dir voran Und nun ruft dich auch Gott u ihnen himmelan. Fürs Vaterland gabst du dein Leben, Schlaf wohl, du wackrer Streiter du, Warst noch so jung, starbst viel zu früh, W r dich gekannt, verg ßt dich nie, Doch liegt es in des Höchsten Plan, Was Gott tut, da^ ist wohlgetan. Nach Gottes unerforschlichera Ratschluß starb nach 38monatiger treuer Pflichterfüllung im Lazarett zu Bonn an einer ira Felde zuuezogenen schweren Krankheit nachdem er schon zweimal verwundet wurde, unser herzlich geliebter Bruder, Enkel’ Schwager, Onkel, unser treuer, lieber Neffe, der Unteroffizier Christoph Mootz Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse nnd der Hessischen Tapferkeitsmedaille im blühenden Alter von 27 Jahren. In tiefem Schmerz: Familie Heinrich Marbach Anna Mootz Heinrich Hoofs II., Großvater Familie Wagner, Forst wart Familie Heinrich flootz VI. Familie Heinrich lootz III. Familie Job. Miiiic • V. Witwe Familie Ludwig Wagner VI. Familie Heinrich Kloos Witwe. Großen- Basock, den 17. November 1917. Die Beerdigung findet Sonntag nachmittags Va4 Uhr statt. Es ist bestimmt ifi Gottes Rat, Daii man vom Liebsten, was man hat, Muß scheiden. Ein treues, edles Herz hört auf zu schlagen 07210 Am 16. November entschlief nach langem, schwerem Leiden sanft, doch unerwartet meine liebe Frau, unsere geliebte Mutter, Großmutter, Schwiegermutter und Tante Susanne Reinig geb. Vetzberger im 73. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen: Johannes Reinig Familie Heinrich Reinig Familie Heinrich Dommes Familie Wilhelm Todt. Gießen (Weserstraße 23) und Lingen (Ems), den 17. November 1917. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Die Beerdigung findet Montag den 19. November, nachmittags 3 l / 2 Uhr, vom Neuen Friedhofe aus statt. ' 8395 Todes-Nachricht. Mittwoch morgen 4 Uhr starb nach langem, schwerem Leiden der Gartenbesitzer laDüngskalk Schornsteinfegermeister letzt beste Zeit AuSstrene» liefert 07041 C. Rttbsamen, Q-ernfpr. 259. Karl Schwenk. Sägemehl Die trauernden Hinterbliebenen. Lieh, den 10. November 1917. Die Beerdigung findet Sonntag nachm. 3 1 /* Uhr statt. -»m Sirenen kann bis auf weiteres abaeholt werben. 7433 B. Nuhn, Dollar. Zum Auf -1 Abmontiem von Blitzableitern >T.-w v wv . Vxp empfiehlt sich 8318 Heinrich Schmidt IV.* Schlossermeifter, «»euchelbei».