Ur. 2?0 Ter sietze-er Anzek-er erscheint läqlich. außer Sonntags. - Beilagen: Oi«ße>erZamMenblStter; KietsMatl für »en Kreis Sietzen. Sezugspcels: monatl. J Dik.. viertel- jahrl'ck 3 Mt.-, durch Abhole- u. Zweigstellen nurnatl. &) Pf., durch diePost Mk.3.— oiettel- jährl. auZschl. Bestellg. sternsprech - Anschlüsse: für die Cchriltleilung 112 Perlaa.Geschäitsstelle51 Anschntt für Drahtnachrichten: Anzeiger Kietzen. t&ZTRim EMEkül-ÄK 3willing;run»vruck u. Verlag: Brühl','che Univ.-Buch- lör. Jahrgang Zreitag. sb. November vankoerkehr: Gewerbebank Giehen u. Zteindruckerei tt. Lange, bchrrftleitung, Geschästrstette u. Druckerei: Zchulftr. 7. Annahme von Anzeige, s. die Lageonumrner diS zumNachmttiag vorher. Zeilenpreise: fürörtliche Anzeigen 20 Pi., für auswärtige 25 Pf., b. Plahoorfchrtft 30 Pf., für Reklamen 75 Pf. bzw.SO Ps., nebst 20°/gTeuerrlngszus^la-. Hauptschriftleiler: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vernüschtes u.Ae- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Bect; sämtlich in Gießen. amsran Vordringen (DTV.) Troers Hauptquartier, 15. Nov. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Bei Dimst und Nebel blieb die Artillerietätigkeit im allgemeinen mäßig. Sie steigerte sich bei D i x m u i d e n und in einzelnen Abschnitten des flandrischen Kampffeldes am Abend zu größerer Stärke. Fn erfolgreichen Erkundungsgefechten blieben Gefangene und dltaschirvengemehrc in unserer Hand. Oestlicher Kriegsschauplatz. Keine größeren Kampfhandlungen. Mazedonische Front. Zn Albanien räumten die Franzosen Höhenstellimgen westlich vom Ochridasoe. Italienische Front. Unsere im Gebirge von Foncaso und Feltre südwärts «rgcdrungenen Abteilungen stehen in Gcfechtsberührung mit dem Feinde. An der unteren Piave nichts Nvues. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. Der -lbendberichl. Derliu, 15. Nov., abends. (WTV. Amtlich.) Zm Westen und Ostest nichts Besonderes. Im GebirgebeiderseitsdesBrenta-Tales sind unsere Truppen kämpfend im Vordringen. — T K> — Es scheint, als ob nach Lloyd Georges Befürchtung das lUnglück der Entente in Italien sich in eine weitere Katastrophe umsetzen wollte. Die flüchtenden italienischen Heere werden unerbittlich nicht nur frontal, sondern stärker noch von der nördlichen Flanke her angepackt und verfolgt. Der neueste Abendbericht unserer Heeresleitung läßt uns erwarten, daß bei diesem für die Gegner entsetzlichen Rückzugskamps die Italiener nochmals einen vernichtenden Schlag erleiden werden, bevor die französisch? und englische Hilfe irgend etwas auszurichten vermag. Unsere Truppen sind im Gebirge beiderseits des Brenta-Tales kämpfend im Vorrücken. Wenn an der unteren Piave der Feind noch weiterhin säumt und mrückblcibt — vielleicht drängt hier in weiser Taktik der Verfolger nicht so stürmisch vorwärts wie im Norden —, so kann es noch einmal große Umfassungen geben. Der Berner „Bund" meint in seinen Kriegsbesprechungen, General Diaz, der Nachfolger Eadornas, werde auf der Linie Treviso—Vicenza größeren Widerstand vorbereiten. Wie weit dem Italiener dies möglich ist, werden wir ja bald erfahren. Unsere und unser Verbündeten Truppen haben im Gebirge so ziemlich aufgeräumt und sie werden fortan schneller ihr .Herabsteigen in die Ebene bewerkstelligen können. Der „Bund" schreibt u. a.: „Die Italiener müssen trachten, sich ans dem oben: Piavetal. dem obern Brenta- und Cismontal m Staffeln herauszuziehen, da > e zwischen Asiago, Primolano und Feltre von drei Seiten angegriffen werden. Gleichzeitig müssen sie darauf halten, Zeitgewinn ft» erkämpfen, um den Austritt in Ordnung aus dem Gebirav 2 « vollziehen und Diaz Zeit $u lassen, in ihrem kstückcn Vor- Anungen zur Fells tznng aus der Linie Treri'o—Vizm'a zu treffen. Die Lage im Gebirge wurde für die Italiener am Brechpunkt ihrer Front verhängnisvoll, als Below auf Belluno und Bidor durchdrang und Conrad gegen Primolano und auf Asiago vorbrach, während Krobatin frontal von Nordosten wirkte. In diesem Augenblick begann sich die drohende flankierende Umfassung abzuzeichnen, auf die "wir wiederholt aufmerksam gemacht haben. Sie hat die Deutschs in die Gegend von Feltre und an die Gebirgspforte von „o* geführt und führt jetzt die Oesterreicher das Cismontal ab- wästs über Fonzaso aus 'die wichtige Querv-erbindung Feltre— ürimalano Da eine zweite österreichische Angriffskolonne aus ?em Brentatal vorbrechend Primolano erreicht und die Panzer- Werrnr der Brentaklamm erstürmt hat, während eine dritte von llpago nnft Gallio ostwärts drängt, um Valstagna, die Talsperre nördlich Vassauo, zu erreichen, sind die nördlich dir am Gebirgsrand atzzunehmenden Linie Vidor—Bassano kämpfenden Italiener in wrchtcrliche Lage gepreßte. Cs wird sich zeigen, ob ihr Wider- wenigstens die Piavegruppe vor Aufrollung bewahrt und Diaz gestattet, sich zwischen Piave und Brenta vorübergehend zu setzen, wahrend er am untern Piave-Abschnitt gegen Boroevic kämpft. E beutsch-östtrocichisck-e Ossensivoperation verznleigt sich ini- ^ritt jetzt erst in die den Erfolg endgültig bestimmende Jstalümer stellen heute nur noch die vom gemein- bn Westmächte geleitete rechte Flügel grupp? der *i,wfJ5ri C - ' ^ Sachlagen und um etwa 400 000 Mann geschwächt ^,^?ttomt' rüdem sie von Mschint zu Abschnitt Widerstand zu en puyt. Hai sie auch die Etsästinie noch im Wchm und kann üe Mich noch westlich der Piave kämpfen, .so ist ihre strategische Lage dock, sehr mißlich, um nicht zu sagen aussichtslos." Sicherlich haben die französischen und englischen Strategen bis zur Etschlinie alle^,aufgegeben. Dort wollen sie dem italienischen Bundesgeno.sen ihre Unterstützung leihen. Sie denken vermutlich nicht an eine „Rettung" oder „Entscheidung" in Italien, sie trachten nur, die italienische Schutzmauer wieder notdürftig auszurichten. Wie die amerikanischen Lückenstopfer nicht gerade in Siegerpose in den Weltkrieg ein- treten, davon weiß der Berner „Bund" folgende näheren Angaben zu machen: „Die seit tat Abgang französischer Divisionen nach Italien in die Gräben gezogenen amerikanischen Kräfte sind orftnbar sämtlich auf der Vogesen- front eingesetzt worden: sie.wurden von den Deutsche im Abschnitt des Rhein^Marne-Kcmckls, also von Doul, im Abschnitt von Thann und m der Belfortcr Senke sestgestellt. Sie sind demnach nicht nur an einer Front eingesetzt worden, die seit längerer Zeit als ruhig gilt, sondern auch dorthin gebracht worden, tvohin sie aus den Lagern von Eommercy. Belfort und Besaneon am schnellsten gelangen konnten. Hat Pershing infolge der Nottage der Italiener sein ganzes Armeekorps in die Gräben legen müssen, so ist das für die weitere Ausstellung und die Ausbildung amerikanischer Kontingente sehr mißlich Viel wichtiger ist indes die Frage, in welchem Maße sich Frmtkreich verpflichtet, u.m in Italien zum Rechten zu sehen. Wenn es tatsächlich seine ganze, sorglich geschonte, zusammengehaltene strategische Reserve, darunter seine besten afrikanischen Truppen. nach Italien tvars, während England nur eine kleine Streitmacht absandte, und dafür weitere Anstrengungen in Flandenr und im Artois unternimmt, wird die Einheitsfront im Westen auf Frankreichs Kosten durchgesührt. Die strategischen^ Folgen werden nicht lange aus sich warten lassen. Die Einheitsfront der Alliierten entbehrt heute noch eines rasch und bestimmt handelnden Oberbefehls, denn die Einsetzung eines vierköpfigen gemeinsamen Oberkommandos ist keine Lösung im Sinne der Vereinheitlichung und der Verein- fachem g der Operationen. Fest steht jedoch, daß das italienische Oberbnnmando bedeutend an lÄnfluß einbüßte und der itali-enische Feldzug kein Feldzug Italiens mehr ist." Der Ssterreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 15. Nvv. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Auf der Hochfläche der Sieben Gemeinden st.iben gestern österreichisch-ungarische Bataillone den Mt. Eastel- gomberto erstürmt. Im Suganer-Tal wa^n wir den Feind über Primolano hinaus. Südöstlich von Feltre geivinnt unser Angriff Boden. An der Piave keine besonderen Ereignisse. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Nichts Neues. A ldanie n. Westlich des Ochrida-Soes zogen sich die Fran.zoscn von ihrm vorderen Stellungen zurück. Der Chef des Generalstabes. Ungeheure Verluste der Engländer. Be-elin , 15. Rov. (WTB.) Wie uackttäglich sestgestellt wird, erlitten jdie Engländer bei ibreni fünfnmligen Angriff am 10. November vor unseren Linien nördlich von Pass ch e n d a e le ungeheure Verluste. Die brandenburgischm Truppen, die sich bei der Abivehr des Angicksfes besonders auszeichmtm, stellten allein vor ihrem engen Kampfraum Tausende von englischen 0)e- fallenen fest, und konnten außerdem ein? große Anzahl von englischen Verwundeten bcrgeic. ver Sieg in I'aiien. Berlin, 15. Nov. (WTB.) Die u n g e h eure Niederlage, die die C-nckente-Einheitsfront ist Italien erlitten hat, wächst sich immer mehr zn einer der gewaltigsten Katastrophen des ganzen .Krieges ans. ßlbgesehen davon, daß' alle Zukunftspläne der Entente für 1918 innerhalb von knappen drei Wochen gänzlich vernichtet wurden, ist der Material Verlust, den England, Frankreich, Amerika und Italien Ende Oktober und Anfang November erleiden mußten, so gewaltig, daß der Ersatz nur in Monaten und nicht ohne ernsteste Schädigung der Versorgung der übrigen Fronten ersolgen kann. Der Riesen Verlust au Geschützen von rund 25 00 übertrifst den alten Frio- deusbestand Italiens und bed-eutet für die Verbündeten einen ungeheuren Zuwachs an sckpverer Artillerie samt Munitiolc. Zur Bespannurlg dieser gewaltigen Geschützmenae wären allein über 20 000 Pferde und zur Bedienung mehr als 30000 Artilleristen rwtwendig. Die Durchschnitts- k osten des verlorenen Geschützmaterials belaufen sich nach aeriuiber SckKtzung auf nrehlc als eine Viertel Milliarde. Was infolge der Eroberunb von den Riesemnengen an Rtu- nitvvn, die Cadorna für die 12. JsonzoOffensive aufgesta- pelt hatte, an Werten verloren ging, läßt sich nicht an- icahernd schätzerr. Dazu vonunen die unübersehbaren Zahlen an Mchchrnengewehren, Mtnenwerfern, Gasmasken, Ba- gatze- mrd Automobil-Kolonnen, Gewehren Und sonstigem Krnegsmaterial. Wien, 15. Nov. Aus dem Kriegspresseauartier wird vom 15. November abends gemeldet: Die Heeresgruppe des Feldrmw- sä^lls v. Conrad wachte im Suganatal weitere Fortschritte. Berlin, 16. Nov. Laut „B. T." verlangt die italionis che Hetzpresse energische Maßregeln gegen die noch hier und da in Italien zurückgebliebenen Deutschen Tie wirkliche Pamk, die nicht weggeleugnet werden könne, rühr» indesseai von der Massenflucht der venettanischen Bevölkerung her, die alle Städte Italiens überschwcnnmen und den Keim des Entsetzens im Lande verbreite. Tie Lebensmittelversorgung in den oberitaliemschen Städten beginne infolge des Zustromes von Flüchtlingen sich immer schwieriger zu gestalten. Der „V. Z." Erfolge hat die italierrische Regierung den Präsidenten Wilson um schleunigste wirtschaftliche Hilfe gebet ctt. Oberst House wird von London nach Rom reisen, um oic Zustände in Italien aus eigener Anschauung kennen zu lernemi rmd dem Präsidenten Bericht zu erstatten. Cadorna soll sick), doch ituKfr haben bewegen lasten, Italien in dem All iierten-Kriegs rat zu vertreten. Eine Rede des italienischen Ministerpräsidenten. Izom. 15. Nov. (WjTB.) In der Kammer hielt Minister- prcstident Orlando eine R?de, in der er n. a. sagte: Die militärischen Ereignisse in den letzten drei Wochen haben für Italien eine Lage geschaffen, deren außerordentlicher Ernst nicht beschönigt werden kann. Unglück!ick*e Ereignisse wirkten zusammen, um die Notwendigkeit zum Rückzug der italienischen Streitkräfte zu bestimmen, damit die Hauptmacht der Llrmee gerettet werdend konnte. strat-egischjen Gründen mußten die östlichen Einfallstore Italiens dem Eindringen des Feindes geöffnet werden, und der Feind lagert in Stqdben, die Bollwerk? des italienischen Glaubens! waren. Die italienische Armee hat einen schweren S chick salsschla^g erlitten, dem sich selbst die krieggv- wohntesten und ruhmvollen Heere rnchit entziehen können. Die Regierung ist sich des^ Ernstes der Stunde voll bewußt und lvünscht eine gründliche und schnelle BeMechjung der Jage. Aber jetzt muß gehandelt und nicht geredet werden. Der Mi- nisterpräsideitt betoitte dann die Einigkeit zwischen Italien imft fernen VerbündetOi Frankreich und England, die sofort Hilfs- truppen entsandt hätten, und erwähnte die Beschlüffe der Konferenz in Rapallo betreffend Einsetzung eines polittschsen Rats der 'Alliierten und eines ständigen beratenden Ausschusses aus hervorragenden Generalen. 2l,uch, Airterika werde in diesen Rcffen vev-, treten sein. DW Regierung fühlte außerdem, daß es ihre Pflicht wäre, ständig mit.der 2lrmee und dem Oberkom- wando in Berührung zu bleiben. Sie behalte sich, vor, schjuell Mittel ‘an^uimtben, die diese Beziehungen besser regeln uird organisieren körmten. i i London, 14. Nov. (WTB.) Das Reutersche Bureau berichtet mrs Rom: Nach einer begeifert aufgcTwmmenen Redß Orlandos uähm die Kammer einen Beslchlnß ast, der die; Notwendigkeit der Eini gkeit'der Nattmc und di? Zu- sainmensassung «aller Kräfte bestätigte, um den Einbruch des F-encdes mit Hüfe der t.ap>ßäen Ajrmoe und im Vertrauen aus die Attiiertenj Widerstand!zu leisten. Die Pariser Konferenz und Italien. . Berlin , 15. Nov. (Priv.-Tel.) Die „Bost. Zig." meldet aus Amsterdcrin: Wie aus London geineldet wird, verlaittet bei den Enterttediplomate'u in London, daß Italien die Friedens- f rage>als Hauptpunkt der Pariser Konferenz zu belaudeln wünscht. Nur Amerika und Frankreich dürften wahrscheinlich dagegen sein. Es soll eine geheime Konferenz stattfrnden, um diese'Frage zu regeln. Berlin, 15. Nov. Wie verscküedenen Blättern aus Lorrdon gemeldet wird, sei die Pariser Konferenz, die am 16. November stattfinden sollte, wegen der französischen Kabinettskrise ans unbestimmte Zeit vertagt worden. Ein Kabinett Clemenceau! Paris, 15. 9dov. (Havas.) Clemeneeau hat den Auf- trag angenommen, das Kabinett zu bilden. ver Bürgcrfrieg in Rußland. Berlin, 15. Nov. (Priv.-Tel.) -Der „Lok.-Anz." meldet aus StocklMlnr: Die T e l e g r a p h e n v e r b i n d u n g von und nach Rußland ist gänzlich abgebrochen. Kopenhagen, 15. Nov. Der Korresvondent von „Ber- lingske Tidende" in Haparanda meldet, daß gestern nur einige Engländer und Russen aus Petersburg in Haparanda eintrasen.- Einer der letzteren berichtete, daß Kerenski auch im Laufe des Montags nccht in Petersburg eingerückt sei. Die allgemeine %uU kassimg sec, datz er nie wieder dorthin kommen werde- er sei nicht viehr volkstümlich. In Petersbiirg, wo alle mir noch einen Gedanken hätten: den Frieden. Man wolle sich in die Herrschaft Lenins und seiner Anhänger finden, wemc ^ ihnen nur gelmge, wirlliche FriedensauSsichten zu schassen: denn ivenn er em ;ozmliMlches Kvalirionsnnnisterünn zustande lninge bäl'e dies Aussicht bis aus'weiteres von der Bevölkerung untersttip, zu werden. Eme solckn ^keglerung sei indessen wohl mimögüch. da all- Parteien das llebergewicht verlangten. Daher müsse man damit che groge Verwcrrimg weiter um sich greife und schließlich m einem allgemeinen Bürgerkrieg führe Stockholm, 15. Nov. (Sv. Tel.-Pvr ) Tic telea,-.,- pasche V er b in düng iint Petersburg ist seit 1 „kr „ach- mittags w i e d e r h c r g e st e l l 1. „ Stockholm, 15.N°v. Die letzten Nachrichten a,,-- NEaud t>r«lM nneder mehr „rr S.eg x>r «olschewis..-,. in - e,er-e Noch «neni Telegramm mts vaparanda lat Otu-rstleummtt ? ch- rn i«n> der Ehef des Berteidigu,rgsgebietes von Pe, u, ■/,' ein,- KNukgebuug m der er das YierS.l!.- t"m liede uuvlj bn itttM ättfejeniSfi als eure Lüge KerensM beza,g»,et und klärt, die Truppen des treten russischen Balle. Im.t.m dmuchin... uür ^rauurt, im, BlutoerMebei, zu vermeiden und eine eignet« Stellung außerhalb Petersburgs einznnehmeu. In der Kundgebung heißt vs, -in Petersburg herrsche Ruhe. Außer den, or?^ 111 .,Sartza", „Swvboda" uitb beni Sck>ul schiff „Asriür" leien ux*x? Torpedoboote der Dftfeeflotte tu Petersburg axigetxmiTr.zn imb teuren bei der Nicolaibrückc Anker geworden, von wo erttrngen hat $ercn£ß in der Schlacht von Petersburg de:: Kürzeren gezogen. — Wie „Dien Naroda" mitteüt, wird SlicVo fron «k SttrtoCcii beherrscht. — Nach einem Telegramiu an „Svenska ^agoladtt" ans Haparanda ist -der Kosaieugcneral Kaledin schon rn der V;ä ; -e 20 /. Charkow aneelangt. Er hat ül>er das Grubengcbiet nn Donbecteri den Liriegszustaud verhängt. — Aus den verschiedenen Teilen des Landes norden heftige Kämpfe gemeldet. In Moskau tollen letzten Dienstag allein 2000 Tote gezählt worden fern, p&cfi t man sich in Moskau schließlich dazu geeinigt lmben, ein Koalthonsnu::ifterium aus allen sozialistischen Paneien zu- unnmenzin^/.... Perbürgte Nachrichten treffen noch immer nicht ein, ’^rV: ffT^stverlehr von und nach' Petersburg wie bisher völlig eingestellt i)t. §eelrleg. Neue tt-Boot-Erfolge. Berlin, 15. Nov. (AmtlichZ Neue U-Boots-Erfolge- uuf dem nördlichen Kriegsschauplatz: 13 000 Bruttoregistertonnen. Unter den versenkten Schiffen befand sich ein großer Danrpftr mit Erzladung, der aus Geleitszug heraus gescho ssen wurde. Der Chef des Admiralftabes der Marine. Berlin, 15. Nov. (Privatbet.) Das erste amerikanische Ein heitsschi ff „War Clo v er", welches am 20. 9. mir 8000 Donnen nach Malta in See gegange-l. war, ist bereits am 19. 10. kurz vor seinem Eiirtresfen an dem Beftirnmungsort vernichtet worden. L»wci englische Kriegsschiffe versenkt. London, 14. Nov. (WDB.) Amtliche englische Meldung. Ein englischer Zerstörer und ein kleiner Monit 0 " wurden durch einfeindlichesIrnierfeeboot versenkt, während sie im Zusammenwirken mit der Armee in Palästina operierten. Von dein Zerstörer werden 7, von dem Monrtor 26 Personen vermiet. Die Schiffsraum ot der Entente. London, 15. Nov. (WTB.) Reuter meldet aus W a - 1 h i n g t 0 n voin 14. Nov.: Die Verhandlungen mit den neu- traten Staaten Nordeuropas und Japan über die Bereilftel- lrmg von Schiffsraum sind bis zum Abschluß gediehen. Die Vereinigten Staaten übernehmen es, mehrere 100 000 oonuen Schiffsraum zur Beförderung von Truppen und dft nicht in Aussicht. Cs kann daher nunmehr für jeden landwirtschaftlichen Betrieb berechnet werden, wieviel abgeliefert werden muß. Die Einschränkung, die den Landwirten mir diesen Festsetzungen auferlegt werden mußte, ist hart und drückend. Aber sie war unvermeidlich, um den ohnedies schon aus das unbedingt erforderliche Maß zurückgesetzten Anforderungen des Heeres Genüge zu tun. Auf dre größte Beschleunigung der Ablieferungen muß im Interesse des Heeres, das bisher nur mit unzureichenden Mengen versorgt werden konnte, mit allen Mitteln hingewirkt werden. Hauptversammlung des Lrnft-Luöwigs-vereins. Darmstadt, den 16. November 1917. Gestern unt 11 Uhr hielt der Ecnst-Ludwig-Verein (Hessischer Zentralverein für, Errichtung billiger Wottinngerr) im Sitzuugs- t* ■ 4^-r- A \ n k" V ^ - . . . / Vorräte für Die Alliierten zu liefern, die Neutralen.versprachen den Vereinigten Staaten und den Alliierten, Schifft gegen Lebensmittel zu überlassen, die dft Vereinigten Staaten allein liefern 'können. Die Mengen der zu liefernden Nahrungsmittel sollen später ftstgestellt werden. Aber die Neutralen erhielten die Versicherung, daß ihnen genügende Mengen gegeben würden, um alle notwendigen Bedürfnisse zu befriedigen. Iapan sagte zu, eine große Menge Schiffsraum gegen die Lieferung von Stahl ohne weiteres zu verkaufen. Der einzige, noch unerledigte Punkt ist der Preis, den Japan zu erhalten hat. London, 14. Nov. (WTB.) Reuter meldet, es fei zwar noch mcht bekannt, wieviel Schiffsraum die Vereinigten Staaten erhalten werden, es befinde fick aber über 400000 To neutraler Schiffsraum in Amerika, der aus die eine oder andere We„e in den Dienst der Vereinigten Staaten gestellt werden w,rd. Bei den Verhandlungen ging die Regierung Norwegen, Schweden, Dänemark und Holland gegenüber verschieden vor 2w meisten der niederländischen Schiffe werden vermutlich argentinischen und australischen Weizen mrd Javazucker nach Amerika verfrachten Es verlautet, daß vielleicht eine ganze niederländische Flotte dazu verwendet werden wird, Vorräte nach Amerika und Frachten von dort nach Holland zu bringen.- Amerikanisches Bieh- tutter wird nicht durchgelassen werden, solange holländische Mol kereiprodukte in Feindesland gehen. Der argentinische und austra- lische Weizen wird in Amerika zur Wiederausfuhr gemahlen, um dem, amerikanischen Vieh Futter zu verschaffen und gleichzeitig Schtgsraum zu waren. Es wird in Zukimft nur Mehl ausgesühtt werden. Cs tft noch kein hesüknmter Zeitpnnkt für die Ueöergabe des /neutralen Schiffsraumes bestimmt. Es wird ober jetzt wahr- schernlich een sestgehaltenen Schiffen gestattet werden, so rasch wie möglich.Dunkerkohlen einzunehmen. Verschiedene wichnge Fragen wu die, wieviel Lebensmittel die Neutralen Eg haben, wieviel sie nach -Deutschland schicken dürfen, müssen noch erledigt werden Die neutralen schisse werden auch einen Teil der ff'lr das belgische Hilss- wmetee- bestimmten Labmagen führen. Vorbereitungen über die verfügbare Stellung von 4O0O00 Tonnen schwedischen Schiffsraumes in den amerikanischen Häsen tvurden schon vor mehreren Tagen beendigt. ... .... ..... UlUl||U ^V..N I.MIll,vU/ likL v_. der Zweiten Kammer der Land stände seine Harlptversammckun^ ab. Da der Vorsitzende, Frei. >err H e p l z u Herrnsheim - Worms, von einem plötzlichen Nnwohlse'.n. be,allen wurde, begrüßte der stellvertretende Vorsitzende, Ce! eimerat Dietz, die Erschienenen, den Minister d. > Innern bdn unbergk zu Vach, die Vertreter d r iiie, c :cr I stiz innb bc : ‘ inanzeu, bcJ £ e kon i?i* riums hie Provinzialdiretwr >'n, die Äreisvi. e, wren, £berbürgermeist-er und Bürgermeister, auch i. :i Vertreter des befreundeten Frankfurter Wohnnngsba uvererns. Sei noch v-or Jahresfrist in vielen Landes teilen eine W-ohnungs- not nicht zu befürchten gewesen, so jede man heute klarer. Auch für das Gros-i'.erzsgtum besteht .dir Ge ahr einer Wohnungsnot bei ü'N-Dmsfchluß, ja sie sei teilweise bereits vorhanden. Latweswob'.iungSi.nspektor Gretzschel erstattete darauf hen -vallgl'eitsber'cht des Vereins, dem, wir folgendes errtnehmen: Me Wirts(tätliche Lage verbau vereine sei .im xrvßen und g-aerz-cn durchaus crsrenlich. Sät'ffriche Vauvereme seien in beti Uw'e',«n, finanziell durchzu-,.aller,, mehrere hätten sogar noch Zuiü Ü.N'7 ra den Mitten und den .-'«insraten ihrer Mieter bzw. Hau s kau sei' gsvät-ren rönnen. Die Frage der Gebühren und dft ^teinpcffreiteit der BLUvereine sei geklärt nwrden. Die Tätigkeit ees Sred!t:n.gratisschusfts habe inzwischen einen, außerordentlich bedeutenden Uiusang angenommen. Er -werde von Krieg.-be-ch-rdigtev. großem Maße in Anspruch genommen. In der hessischen Aus- wv rungkanWeisung zum ''.ap itaLabfinDungsgefttz sei der Verein zur Venutackttuna nou ^ ^ Aus dem HefcSt Berlin Bundesratsbeschlüsse. , 15. Nov. lWTBJ In der heutigen Sitzung - esrats gelangten zur Annahme: Der Entwurf ernes Gesetzes betr. die Feststellung des dritten Nachtrages gnrt Re 1 shaushaltsetat für das Rechnungsjahr 1917, der Entwurf einer Bekanntmachung über die U-tfallversicheruna der Betriebsbemnt-en, die Wanderung der Verordnung über Amrerhaltrge Futtermittel vom 5. Oktober 1916, der Entwurf einer Verordnung über die saftlos erklär unq von Aktien der der Liquidation des feindlichen Vermögens. Aus dem preußischen Abgeordnetenhaus, der l i n, 15. Nov. (WTB.) In der heutigen Besprechung der Parteiführer des Abgeordnetenhauses mit dem Präsidenten wurde beschlossen, am Samstag bestimmt eine Sitzung ab zu hatten. Die weiteren Disposi- ttonen des Abgeordnetenhauses werden vmr der Auskunft aolstlngeu,. dre der Präsident von der Regierung darüber ernholen soll, wann die Wahlrechts vorla »e zu erwarten jer. Es steht bisher nicht fest, ob die Wackrechts- vorlage lange vorher zugeheu wird oder vom Ministerpräsidenten Grafen Hertling erst anr 4. Dezember selbst eingebracht wird. Die Setbstverforgimg für lundwirtschastliche Betriebe. Berlin, 15. Nov. Nach einer am 13. November 1917 rrgailgenen Verordnung des Bundesrats dürfen die Untcrnehmer landwirtschaftlicher Betriebe in der Zeit vom Io Mvember 1917 bis 15. August 1918 zur Ernährung der Selbstversorger auf den stopf und Monat nur mehr msgelamt 2 Kilogramm Hafer und Oftrste und verwenden. Zur Fütterung des nn betriebe gehaltenen Bwhs sind auf den ganzen genannten o^lraum frei gegeben worden rn^gemmt 6 Zentner .Hafer oder Gemenge für das Pftrd oder Maultier und insgesamt 2 Zentner 'ur die zur Zucht verwendeten Zuchtbullen mit Genehmtgung des Kommunalverbandes bis zu 45 Pfund fer, Gemenge, oder (Gerste für Zuchtsauen bei jedem Wurfe und Mund taglichchtur Eber, die zum Sprunge benutzt ^en ^ine weilere Freigabe von Hafer, Gerste, Gemenge oder Huljenfrüchten zur Ernährung oder Verfütterung steht lm'.v§ai!S!ck,nß habe sich mit dem tzstneralkvmmando irr Frankfurt Bttbmduttg gesetzt, eine früh;e:tige Belehrung d-tt- Krie -'s- beichüdrgll'n hmsichllich des Erwerbs von Heimstätten heroeizusüh- reir. Es würde zu diesem Zwecke ein Merkblatt ausgvarbertst. das an alle RenLenberechttsten vertellt werde. Der Ausschuß sei über- l aupt Barnttmanstelle für Siedlungslustige. Es wurde beschlossen, cane 02 s ganze Land nmsassende geweinnützige Siedlungsgefellschaff zu errwsew ' ° Mttuipermm wurde der Erlaß von Bestimmuug^'n zur Crlechtterung des Wohnungsbaues beantragt. Es handelt sich ins- rewnff.re uw. die Beschleunigung des Verfahrens zur Bereitstellung von Aaugrundtzückeu. Das Ministerium hat diesent Anträge in weitgehendem Maße entsprochen. Weiter führte der Redner ause -sti b eioiwereni Maße hat den Vorstand die Frage des Grund- iret. its zur zweiten Stelle beschäftigt. Es wurde ein Unterausschuß gevudet, der in mehreren Sitzungen die heute vorliegende Denk- sch-rrtt ausgearbeffel hat. Im. Anschluß hieran ist noch zu bd- merkE, daß ^sowohl mit der ReichsvvrsichernngsLnstalt ftir dae An- gestelitentttrircherung, als mich mit den hessischen Krankenkassen und mat den Kirchenverwaltungen verhandelt worden ist, um sie zur Bereitstellung von Mitteln für den Neinwvhnungsbau zu ge- wrnnew .ine genannte Anstalt hat sich in entgegenkommender Weffe bereit erklätt, ihre Mittel in noch höherem Maße als biis- her in den Dienst der Sackie zu stellen, von mehreren Kranken- ?*!-?! • L1 $ l^tzt 140000 Mark zu gesagt worden. Auch haben llst. bft Kirchenverwaltmlgen bereit erklärt, im Einzelfall sowohl Geldmittel zu gewähren, als auch geeignete Grundstücke aus ihrem Vezrrc oereitzustellcn. Unsere wichtigste und beste Geldgeberin ist nach wre vor stne Landesversicherungsanstalt. Sie hat' bisher ^l>hnungsiürsorge nah.zu 8 Millionen Mark zur Verfügung gestellt, ^er Anstalt und ihrem Leiter, unserem 2. Dorfitzenden Herrm Gehwmerat Tr. Dietz, gilt unser besonderer Dank. 4.er Redner erwähnte auch die Errichtung des hessischen L a n - oesaus, chuss^s zur gemeinnützigen Beschaffung vo^Mobeln. Der Ausschuß werde auch den Verkauf qebrauch- tv X . emittieren. Weiter wurde auf die Bestrebungen zur Gcrichrung^ gemeinnütziger Bauvereüre ffi verschiedenen hessischen Meisen und Gemeinden hin gewiesen, sowie ans die Errichtung des farmstadtcr Wohnungsamtes. Die meisten hessischen Gemeinden . ar en alles zum Bauen vorbereitet und mitteten nur auf den ZeitMnkt des Beginns. Ter Verein werde sich auch mit der Frage der WohnungsWirfcueje für kinderreiche Familien beschäftigen. ^berbürgermL'.ster Köhler-Worms sprach sodann über die MElung des Grundkredits zur .2. Stelle. H^tte beschäftigt uns, den Auf gaben unseres Vereins lmtsprechend, die Frage der 2. Hbvvthesen für W o h nungsnen b a Uten, nickst PF wr. altere Wohnhäuser. Tie Zahlen der Denkschrift, die an L lf wurde, sind bei der rapiden Steigerung P Preise wicht mehr gültig. Ter Redner erörterte den geplanten Ausbau der Landeshypothekenbink zu einem Landes P f a n d- brrefamt. Es sollen sich 4 Faktoren beteiligen, Darlehnsnehmer, Gemeinde, ^otaat und Landeshypothekenbank. Darlehnsnehmer ^und (.vemeniden hätten die SicheriMgs-Rücklagen zu schaffen eer otatrt btc Zmsgarantie und die Hypothekenbank die Ausgabe t e !L"2 fr ! TL, ^ tl J e übernehmen. Zweite.Hypotheken sollen'nur dann gewahrt werden, wenn die erste Hypothek eine Tilgungshypothek ist. ^iSyer smd die Arbotten noch ■ 1 keinem befriedigenden Abschluß gelangt, ooch scheint durch die Einbringung einer preußischen Regierungsvorlage betr. eines Bürgschastsgefttzes ein Schritt vor- wart!. ge.an zu werdm. Afftck bei dm hessischen Landständen ift m.. ähnlicher Antrag angebracht worden, wonach der Staat eine Matwn für Burgschaftszwecke bereilstellen soll, dankst 10 Millio- ^Hypotheken gegeben werden können. Der Redner hofft, daß ^^Jutrag bei der Regierung günstige Aufnahme finden möge. {!?• ?P t x a n wttst daraus hin, daß es schon während ■&¥*%**. Möglichestcn gebe, zur Gesundung unseres Geld- Vestehr ^ mtxoqtn ‘ Abllefernng des Goldes und bargeldloser - - bemängelt den in Aussicht genommenen Zins- bst; son 5,91 ftzrozent als ztl hoch? Bei einem solchen Zinsfuß ist bullge-, Bauert und Wohnen rvrbÄ. Ter Redner empfiehlt die UebEhme der Sichrhest, die jetzt den Darlehnsnehmern auf- erlegeworden soll, durch beit ^taat. ^! arrc-L L 00 s - Butzbach sprach sodartn über Wohnunas- s'rage und Bevölkerungspolitik. Ter Redner weift rar auf Ln, ba^ jeit 1900 etn ungeheurer Gcburtena In ft 11 r z erfolgt rsi. char die Bevölllrungösragc schon vor denr Krieg bren- nend, so ne jvc es umwweh^nach den ungeheuren blutigen Opfern wie religiösen und sittlichen Kräfte können in diesem KaM m 1110,4 Iwch genug m Anschlag gebracht werden. Auch die Forde- rungen oer vlMene und Medizin sind sorgfältig zu beachten Aber r.n r^attor oer Wvhnnngsrnge ist für die Geburtenzahl und das Heran wachsen einen gesunden Nachkommenschaft von' allergrößter Bedeutung. Mit Reckt hat Gra'. Posadowski die Wvhnuuao- ^ 5 .^ nur als ein hygumisches, sondern als esti soziales und Lk'L Ir-br-m T« tz°d«M-rg° mutz sich metiT und. mcljr den Mä rtyrern der Wohn u n g s f r a n e de-r k.nderre.cheit Familien rmvn»en. Nicht nur in der -lad., am • v am Aotfe Biutoi li-id-rreiche Familien keine -chonnungen betottkmen. Es oars den Eltern nicht immer ibrc^ Kmderzahl zum Vorwurf gemackt werden. Das E i n f a m i l i e n - mohnhaus mit Garten ist das Ideal. Ti- än*ü«mtB mutz iiacf. der Üiuder?,ahl abq-stuft werden. Ter Redner fordert neben ,.er Kranken- und WterSversichenm« eine minder Vers ch. ruuy. die den Eltern für jedes Kind eine Beihilfe gmMrt Für B-vollerungspasitik untsien war die Mittel so qut ansimuaen lm- für Ranonen und U-Boote. lLebhafter Beifall) ^ ' Landtagslrbgeordneter W!iegand'.Äe«>mhcim blerichtct «er die Bereitstellung von Holz aus staatlichen Erstell xum 7A>h- nungsbau und der Herstellung von Möbellr. Ein diesbezüglicher Anttag Köhler ist in der Zweiten Kammer eingebracht worden, und es besteht kein Zweifel, daß ihm die Regierung wohlwvllenü gegenübersteht. , Nach diesen Vorträgen erledigte die Versammlung nocb den geschäftsordentlichen Teil der Tagesordnung, indem sie den Kassenbericht genehmigte und die Vorstandswahlen vvrn-ahm, die die Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder ergalv Anläßlich der Tagung des Ernst-Lndwig-Vcreins findet im Oberlichtsaale der Zentralstelle für Gewerbe eine Llusstellung von E n t w ü r f e n zu Kleinwohnungen ftc^t. Ans Stützt und €an&. Gießen, den 16. November 1917. Die Goldankaufstellen geben alle Einlieferungen unmittelbar an die Einschmelzstätte weiter. Hochwertige Juwelen werden gleichfalls angekauft, und zwar wertenp- ,pre0 ve mb erarbeiten im Obstgarten. Nachdem die Bäume'und Sträuchp das Laub ab geworfen, sind sie sofort zu beschneiden. ^Der Schnitt hat sowohl bei jungen wie bei älteren Bäumen zu erfolgen. Dabei ist darauf zu achten, daß die Krön« so weit gelichtet wird, daß stets Wind und Sonne überall Zutritt haben lind bic_ Zweige möglichst mit Frnchtholz besetzt sind. Gletd)}eitig_müssen die Bäume von allen ihnen noch anhaftenden! dürren Blätterit ^ gereinigt werden, denn darunter überwintert nur des Ungeziefer. Alle abgeschnittenen Zweige und alle abgo- irazten Blätter uach Borken müssen verbrannt werden. Nun ist; vie Erde unter der Baumkrone mit phosphottaurein Kal? zu be-.' streuen und uinzugraben. Auch zwischen den Boerenobststräuck>er« ist rn gleicher Weffe zu düngen. Solange es nicht friert, können, Bvstbaume und -^träucher rock) gepflanzt werd-m. Auch sind die -bitbäume jetzt inst Klebegütteln zur Bekämpfung des Froft, spanners zu versehen. Leb ens mitteteinfuhr aus den besetzten Gebieten. Angesichts der hier, und da in der Presse aufgetauchtm K.la j'n, dan bei der Ausfuhr von Lebensinitteln ans den besetzten! Gebrettt^eme entseitigr Bevorzugung der Offiziere ftättünbet wird ^•rjuf istugewiesen, dar; die vont Generalouartiermeister erlasscuar Bestimmungen einen Untettchied in der Behandlung von Soldaten und Offizieren überhaupt nicht zulassen. Die betreffende Verfügung! lautet dalff.t, daß Lebensmittel war noch in Paketen bis zu 10 tzg ^MäAgewicht aus dem Felde in die Heimat gesandt werden dürfen. ^,ie Militärpaketämder sind angewiesen, schwerere Versandstücke voit Heevesangehoeigen — ohne Unterschied des militärischen Ranges ftctö dann zu öffnen und auf ihren Inhalt zu prüfen, wenn bch grimdeter Verdacht besteht, daß sie Lebensmittel über has zulässige Man Hinaus nlthalten. Bestätigt sich ber Verpacht, so hat so- torttge Anzeige zu erfolgen, und zwar imter Namhaftmachung des pfbienders und Empfängers, sowie des Offtziers oder Beamten, hec bie Bescheinigung „zur Förderung zugelassen" vollzogen hat. Kreis Büdingen. 6. Bü d i n g e n , 16. Nov. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt Franz Wiegand. Dem Landsttunnmann Christian Wieder«, ^ Hessische Tapferkeitsmedaille und dem Musketier Will, Ko ch das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. onhausen, 15. Nov. In Flandern wurde der Mus5 «Otto Kraft mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. > ^ Kreis Wrtzlgr. ** Torlar, 15. Nov. Seine goldene Hochzeit feierte gestern dav Ehevaar Georg Reinftüdtler von hier in seltener Frische und Rüsttgkeit. vessctt'NnssaL. X Bad Orb, 15. Nov. Die in Würzburq verschiedene Wil- helnnnc De hm er hat letztwillig bestiistmt, daß aus ihrem^ Nach- laste nach Wegfertig-img der bestimmt n Bermä" nissc eine Stiftung errichtet wird, aus der bedürftige imb würdige Kinder aus Bad Orb Zuwendungen für ihre Ausbildung erhalten sollen, o ^^.bbenkopf, 16. Nov. Zwischen hier und der Station Laasphe bei der Station Wall au lösten sich am Montag nachmittag von ernem Güterzug neun zum Toll beladene Wagen und fuhren! in rwttpder Eile zurück durch die Station üudwigshütte bis auf lstbagen Bahnhof, wo cs gelang, den führerlosen Zug in ein, totes Gtteis zu lenken. Bei der Gttegenheit wurd ein Prellbock und ein Wartehäus-chjm lumgerannt. Zwei mit Eisen b-eladene Wägers fielen um imd wurden beschädigt. Hcssl'n-Nnsffm. = Brandob erndorf (Taunus). 16. Nov. Seit Wochen- wvrden dl-? Kreise Usmgen und Wetzlar von -einer Einbrecherbande I-eimgeiucht, die überall den Kreisbewohnern die schwersten Eigeio« tum-.'ickäoen zu fügte. In der Nacht zum Mitttvock gelang cs mm, die Bande aus frischer Tat berm Einbruch in eine Mühle zu Wer» raichen und festzunehmen. Es sind vier F r a u e n, deren Männer teckweis rm ^lde stellen, und drei Männer, sämtlich aus as Autt eitles „Bizedirettors" soll dem Leiter der Kartoffelversorgung, Stadtbibliothekar Hans Lasrenz, er- halten Den Stadträten, die bisher die .LebmsMittelbersorgium veriva1ieten,Merden andere Arbeitsgebitte übettragen. Tr. Zchnu^ oer aus 12 ^ahre angestellt werden soll, Mrd später nach Beendig gnng des Krieges die UebergangSwittschaft in die Wege leiten und bE auch die Verwaltitng der ganzen Lebensmkttelbtttriebq (Lchlachthos, Marktverwalttmg usw.) übernehmen Seme Wa^ wird in der nächsten Stadtocrordnttenfftzu n g vor genommen ^.Fr ankfurt a M., 16. Nov. Bei'der Haltestelle Ober^ rad snest mn.nach Osftnbach fahrercker Persoirenzug aus eins Lowmottve Bie Masmine des Zuges entgleiste undUde schwer beschädigt. Ein Heizer erlitt Verletzungen. Die Strecke mußte M sperrt sverden. or 5 t ? ciU “J^ 16. Nov. Ans Anlaß des 50jäbrigen swÄa ® 1111 ^ ^ Deißmmm in Eubach fand anr Mittwoch eme Tekanatslonferenz hier statt. Auf Wunsch des Ju^ bckars hatte man von einer öffentlichen Feier ab>gesel>eu. Oermtfcfck», r ^ X ^ l * ^ rt 5 ' ] Ü l ^ ^ r r .G Ltreldawu ch? r v ot I) n n d e r t I n h r c n. v ^m Darms 1 ädtifchen war den Sperlingen! nn Herbst des Jahres 1817 wegen des Schadens, den sie der Lwndwi rtsckast zusugtkn, der Krieg — ein rickstiger Vernichtungskrieg angekundigt svorden. Jedem Hausbesitzer war die Der- y nicht un g aus erlegt worden, all.' erreichbaren SverlmqSnefttt zu zerstören und fthrlich* 6 Sperlinge vor Eintritt der Fottpsl.m- zungSzeib 5>or Ende März, äbzulieftrn, und zwar ganz mtd frischt damit mck.l andere nützliche stiere nntergesckWben ivnrden ^erartigs Verordnungen waren nicht neu. sie sparen schon verlor zahlreich terausgelömmen, aber messt widenatftn worden auS der Erwägimg lerans, daß Sperlinge nickst bloß ven Kärnern und Fruckven leben nud dadurch schädlich werden, iaude'". auch Würluer, öiäffk und Raupen vertilgen, also auch großen Slxrdi'.u abwrudeu In eureiu heffrs-chen Blatte der „fiRaftizin- Zcrttuichß ettcksten nun fvl^ gende rührende „Bittsckstift der Ssxwlmgttß die in ihrem sarkastÄ ^ Urttfitcm ourfj heuve noch von einem lesisj ^enthalt, so da st bei Schpnnng der Tiere die Möglichkeit bestände, iie nieder sesthafi Hin machen. Leider geraden auch hier »nieder, wie .■ei Reiher und Flonringo, die Fnt^-^en d>es Naturschintzes und, ^r F-iscl'erei scheinbar gegeneinander. Fiat jedesmal, »renn irgendwo ein Ärmoran gesehen wurde, i .4 dr-e betressende 9La.chjri.ht von ccm ben Jäger .ansporirearden Zusatz begleitet »vor den, dast der isvrmoran einer der ärgsten Fischräuber sei. bebenfe doch aber, • r jf verschwindend gering dieser Schaden selbst bei einem Bestand m einigen Hunderten Kormoranen in DeuZchiland wäre, wem» incm sich klarmacht, wie durch Wassert nickten, Fische mid Frösche lLgluh viel tausend mal meihr sSl>aden an der Fisch-zncht (durchs Vertilgen des Fischlaichs) a »gerichtet wird, als durch das Dutzend £ormore und die tierische C "" „Themisch lich, Berlins stützt, gewimtt eine norddeutsche Konservens-abrik täglich Zentnern frischen Knochen wenigstens 10V Zentner Speisefett: ferner ergeben sich 15 Zentner fester Flcifchextvatt im> 300 Zent »rer Ersatzfutter mit einem Eiweistgehalte von 45 v. H. Die Mengen reinen Speisefettes, die auf diese Weise in Deutschland bei geeignete« Organisation erhalten werden könnten, betragen nach, der Berechnung 1800 Donnen im Monat, und dies bedeutete in Form von Margarine eine monatlichie Menge von 2250 Tonnen. Das Verfahren stammt von Ingenieur,Trübstedt. In der Frankfurter Laza- vettschlächterei geivann mau innerhalb eines Monats aus 20 791 Kilogramm frischen und 769 Kilogramm, gekochten Knochen zilislammen 2542 Kilogramm Fett und 31000 Liter Knochenbrühe. Nvkcfkaften der Redaktion. Mnoupme Aufragc« bleiben nnberückstchttgt.» c. G. 1. Nach eincin Erlast des Reichskanzlers (Reichsamt des Innern) vom 9. Januar 1917 soll den Familien bzw. sonstigen Angehörigen der zur Arbeitsleistung entlassenen Heerespflichtigeu, svN'eit sie bisder Familiermntersttitzung erhalten haben, im Wege der Kriegswohlfalwtspsleii^e Unterstützung gewährt Nmrden, und zwa.r in einer Höhe, die dem Unters-Ried zwischen den militärischen Bezügen und deu bisher gewährten Fanrilienunterstütznngen einerseits und dem Arbeitsverdienst andererseits entspricht. 2. Die Ge- »vährung der Unterstützung har auf Antrag des Heerespflichtigen selbst oder seiner Familie zu erfolgen. Die Festsetzung der Höhe des zu gewälwenden Betrags ist von dem zur Zahlung der Familienunterstützung zuständigen L i e f c r u n g s v e r b a n d e zu ln'ivirken. VSche»«. Aedrrstcht derToderfSve l StaM «letzen. 43 . Woche. * Bo»n 21. Oktober bis 27. Oktber 1917. Einwohnerzahl: ange»»ommen zu 33100. Sterblichkeitsziffer: 39,31 •/„. Nach Abzug von 18 Ortsfremden: 10,99°/,,. Er- Kinder ES starben an Zuf. 9lngeb. Lebensschkväche 1 (1) AlterSfchiväche 3 (2) Tiphtherie 2 (2) aildere Wundiniektionskrankh. l 3 t* | 6« | äO Windrichtung «j S S 2-2 lo'a ? H i*4lj 1 --Z Wetter 15. 2 " 7.8 1 5,4 ( 69 _ 8 1 9” — 3,9 ( 5,1 j 85 — — 0 I 16. 7» 1 — | 2,9 j 5,1 | 90 10 Höchste Temperatur am 14. bis 15. Novbr. 1917 — veusche Vülerlandrparlei. Sonntag den (8. November, nachmittags 3 Uhr, im großen Saale des Gasthoss Zürftenhof Affemüche Versammlung Ansprachen der Herren Keichstagsabgeordneten Landgerichtsrat Ztkück Schachtmeifter, Maurer, Zimmerlentc, Eiseudieffer, Eisettbetonarbciter, Eiuschaler und Erdarbeiter werden dauernd eingestellt. .8 air«en Brand, Eisenbabn-Hod, uni) Tiesbau-Baubureau Zlclsterbach (Hessen». 83378» und Professor Nerner: warum brauchen wir tim Vaterlandspartei? -fmtntt frei. Deutsche Vaterlandspartei «MD Landesverein für dis Provinz Oberheffen. öhl. Zimrnor ?cn«iaa Lrauäl Slene« San« 22 'AellevueiZttn. ut.u.obncBer' pfleg, f. jebe Zeitdauer. Mit» stn ». Abcndtisch. 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Uhr, wird um Grotzh. Amtsgericht Gietzen, Zimmer Nr. 14. die den Heinrich Prietz Ehel. in Gietzen zugeschriebene Parzelle Flur 5 Nr. lÄVio => 276 qm Hofrei.e aut uw teilten Riegelpfad (Ebel« stratze Nr. 2> versteigert. Die amtSgerichtliche Verfügung ist auf den, Zimmer des Ortsgerichts an der dortigen Ortstafel üffeittlirb zur Einsicht auSgrhängt. Gietzen den22.Oktober 1917. Grotzherzogl. Ortsgericht. I. V.: Leo. 78790 M öf Leitung: Hofrat Hermann Steingoelter. Freitag deu lU.Nov. 1817, abcndö ? l !i Ubr. 6 . FreiiagR-Äboonömeals- VorsisUovv' Lustspiel in 3 'Akten von Schönthan und Kadelbnrg. Sonntag, 18. Nov. 1 817, iiackimittage» 3V» Hör Kleine reise: 1 « lerlom Tochtsr Lustspiel in drei Akten von Lndw. Fulda. Abends Vk Ubr: Das IrHiäirii« Singspiel in drei Akten von H. Berte. ^ Am 14. November entschlief nach schwerem Leiden der landsturmpflichtige Arzt ord. Arzt am Teillazarett Heil- und Pflegeanstait Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse. Wir verlieren an dem Verstorbenen einen liebenswürdigen, hochbegabten Kollegen. Dr. Siegert Generaloberarzt Gießen, den 15. November 1917. 8343V Am 14. November entschlief nach schwerem Leiden der landsturmpflichtige Arzt ord. Arzt am Teillazarett Heil- und Pflegeanstait Für die vielen Beweise der Teilnahme an unserm schweren Verlust sagen wir aus diesem Wege unseren herzlichsten Dank. o7i2s .fotttrirf) Kann ittth Zairnlie» Edingen, den 15 November 1917 8chmerzerfüllt teilen wir mit, daß unser heißgeliebter, herzensguter Sohn und Bruder Alfred Westphal Fahnenjunker im II. Bayerischen Jäger-Bataillon am 2. November den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist In tiefer Traue?: Familie Lehrer Westphal. Wieseck, den 14. November 1917. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen, 07136 (? Noch fühlen wir deiner Hände Druck, Denn kaum acht Tage gingst du aus Urlaub von uns fort, Da kam auch schon die Todeskunde Und erinnerte uns an deine so schwere Abschiedsstunde. Nicht fühlt die Mutter diesen Schmerz, Doch klagt vor Wehmut des Vaters und der Geschwister Herz; Es beugt uns das Herz in bitt’rem , Weh, Doch Vater im Himmel, dein Wille gescheh’. Plötzlich und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß am 3t. Oktober mein lieber unvergeßlicher Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Pate Pionier Karl Jung nach 3Jähriger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 24 Jahren auf dem Felde der Ehre sein junges Leben lassen mußte. In tiefer Trauer: Balthasar Jung I. Balthasar jung V. nebst Familie Christiune Jung geb.Jung nebst Familie Sophie Brükel geb. Jung nebst Familie. Watzenborn, den 16. November 1917. Ruhe sanft, du lieber Guter, Du braver Sohn, geliebter Bruder, Du warst so jung, starbst schon so früh, Vergessen werden wir dich nie. Wiedersehen war seine und. unsere Hoffnung. 07121 Unerwartet kam die traurige Nachricht, daß mein lieber, guter Mann Herr Christian Schüler Gefreiter iu einem Artillerie-Bataillon nach 3 jähriger treuer Pflichterfüllung im Alter von fast 39 Jahren fürs Vaterland gefallen ist. In tiefer Trauer: Frau Emilie Scimler geb. Staats. Gießen (Licher Straße 59), den 15. November 1917. 8332 Am 28. Oktober entriß uns der Tod unser geliebtes Töchterchen Emilie Manche und am 14. d. M. folgte ihm nach langem Leiden unser lieber Sohn, Bruder, Neffe und Vetter Otto Mönche im kaum* vollendeten 19. Lebensjahr. In tiefem Schmerz: Familie Manche. Gießen (Asterweg 48), den 16. November 1917. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 3V, Uhr vom Neuen Friedhof aus statt. 07175 Zeige ergebenst an, daß ich die Iw vanaelisciier Bund. Sonntag, 18. November 1917, abends 8 Uhr . in der Stadtkirchc Bortrag 8813 d von Pfarrer D. Waitz-Darmstadt „LMjttszgi'tlcbkuimheMellVlilke". Eintritt frei. Alle Evangelischen sind herzlichst cingeladen. wie bisher unter Zusicherung bester Ausführung bet billigster Bedienung weiterführe im Hause Hahn holstrasse 4§ und halte nnch bestens empfohlen. Hochachtungsvoll Frau fit. Mns£ Witwe, BabnbofstraKe 48. <***> Bekanntmachung. Vom 15. November d. I. an darf bei abzuferiigrndem Reisegepäck das Gewicht des einzelnen Gepäckstücks 50 kg nicht übersteigen. Dieser Beschränkung unterliegen nicht: a) Fahr- und Rollstühle, die Kranke oder Gelähmte mit sich führen, d) Kuriergepäck, c) Gepäck der Offiziere, d) Musterkoffer der Geschäftsreisenden, soweit die Musterkoffer in Personenzügen befördert werden sollen und der Reisende eine Bescheinigung der Handelskammer über die Notwendigkeit der Mitführung als Gepäck vorweiff, e) Musikinstrumente in Kästen, Futteralen oder anderen Umschließungen, sofern ffe unzweifelhaft zum persönlichen Gebrauche des Ausgebers dienen. I) Geräte von Artisten und Schaustellern. Frankfurt (Main), den 14. November 1917. 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In der Vormittagsziehung 240 Maik gezogen. 2 Gewinne zu 40000 M 123035 2 Gewinne zu 16000 11 208773 4 Gewinne zu 10000 M 0/026 210309 2 Gewinne zu 6800 M 86033 64 Gewinne zu 3000 M 11830 16163 22866 42420 62758' 64364 72354 77064 103961 116591 130933 13Ö146 135785 142703 143270 146128 146459 146880 154543 168493 1747o3 186366 187709 214813 LI7842 225171 230861 _ 136 Gewinne zu 1000 M 976 15009 16213 21119 26101 26188 30672 31118 33980 35320 36678 40869 40949 46881 47334 49790 62229 63283 66624 65765 68633 70084 73121 76562 82162 83834 91056 93919 102150 1052.3 105277 113238 113317 113961 116278 118j49 120493 129727 131926 132359 134078 143380 143581 144011 144969 148776 160168 161608 189938 172866 173733 180693 183778 186614 189218 195803 196074 199069 201039 202167 202922 207326 208124 219667 22^578 224638 226176 232106 200 Gewinne zu 500 M 3047 6478 0247 6498 6636 7122 7641 12738 13041 18016 20729 21821 24698 28751 35396 36417 41607 43419 46627 48760 54706 66693 67947 59218 69822 63300 65065 65177 69196 73637 74061 74312 76302 79232 82327 84178 86113 92924 95337 96191 96482 102842 106157 105296 106429 106722 109866 116439 120022 124640 126286 126704 132125 133246 133401 147673 149493 161748 152060 160076 167416 170606 170623 170967 172772 175168 176327 177031 177610 180276 180818 182518 186651 186942 18^668 189408 190928 193413 193423 196161 196192 199666 202749 203275 204766 204846 210321 210654 218090 222020 222162 224101 224393 224510 225202 227710 228661 229402 232052 232259 In der Nachmiltagsziehnrg wurden Gewinne über 240 Äiark gezogen. 6 Gewinne zu 10Ö00 M 32148 43708 115714 2 Gewinne zu 6000 M 74867 72 Gewinne zu 3000 M 24293 60270 63615 54620 60682 73256 73969 81732 84390 99640 101771 1C18S9 103121 108569 108597 127764 147ü25 158179 170266 171376 173520 175259 176526 1767,69 179/11 182573 187495 193285 197672 197866 199307 202023 205931 209519 213163 220649 146 Gcw,nnc zu 1000 M 1090 1977 10027 11371 11636 14445 30627 32916 36417 37074 41732 41864 44232 49736 63626 66329 68026 62077 64099 65856 68083 76133 84093 85742 91060 92479 94310 96257 97946 100270 103962 105099 113140 114409 115360 117930 123040 127030 133615 134309 130428 139641 140934 148649 148652 156066 166929 169332 162991 163215 164782 167974 ]81593 184899 169726 190561 192729 194016 200251 202670 203840 204708 204992 208514 209381 211600 212326 214604 223637 223706 227166 231243 233431 208 Gewinne zu 600 M 2367 5137 10018 10648 12167 13486 33397 14168 16833 18604 20225 23995 34233 35160 36719 38760 37017 37961 39364 40618 41247 43049 47271 63399 64834 65087 56266 67735 62076 63336 03654 67960 70957 72353 77348 78338 78348 79414 80223 81013 83895 87101 88213 89700 92397 94384 95870 96287 97050 104769 106745 113638 114363 117/47 117292 120150 120681 123990 12'637 130419 138092 138896 142218 143202 144021 144895 ,145753 145362 148263 162374 162701 163239 x5:854 161868 164772 168402 171944 1"2257 174269 175516 178467 134130 186236 191894 192270 190500 193102 201646 204265 206260 209341 209626 211242 212553 210648 221467 224780 235170 225370 225576 226610 027264- 227404 2286U