m° 256 Erstes Blatt X6Z. Jahrgang Ter •ferner Anzeiger erscheint täglich, außer Lovntags. - Beilagen: Giehener.«samilienbiatter; Xreisdiatt für den Ureis Gietzen. Bezugspreis: monatl. 1 Alk.. vierteljährlich 3 Mk.: durch Abhole- u. Zweigstellen mouatl,,95 Pf.: durch die Post Pik. 3.— viertel- jcihrl. ausschl. Veitellg. sternsprech - Anschlüsse: Wir die Schrcktleituug 112 Verla§,Geschä't4steUeü1 richten: Anzeiger Giesen. 3wttling§rundtzruck u. Verlag: vrühl'sche Unw.-Vuch-u. 5teindruÄerei tt. Lange, Zchristleitung, Geschästsstelle u. Druckerei: Zchulstr. 7. Postscheckkonto: Frankfurt 6. Ui. U686 eneral-Anzeiger für Oberhessen Montag, |2. November \%l Annahme von Anzeige» die Tagesnummer bis zumNachmittag vorher. Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 20Pf.,für auswärtige 25 Pf., b. Platzvorschrist 30 Pf., für Reklamen 75 Pf. bzw. 90 Pf., nebst 20°/oTeuerungszuschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen Bankvrrkehr: Gewerbebank Gießen Eine neue englische Niederlage in Jündern. - Fortschritte an der Piave. (WTB.) Großes Houptpuartier, 10. Nov. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Heftiges Trommelfeuer ging englischen Vorstößen voraus, die nordöstlich von Poelttwelle nach Tagesanbruch einsetzten. Sie wurden im Nahkattips a b - gewiesen. Längs der User und vorn Houthoulster Walde bis Zand- voorde steigerte sich die Tätigkeit der Artillerien am Nachmittag wieder zu großer Heftigkeit. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Ltieoersächsische und Gürde-Bataillane mit Pionieren und Teilen eines Stnrmbataillons entrissen nach heftiger Keuervorbereitung durch Artillerie und NlHneuwerfcr den Franzosen Stellungen im Chaume-Waldc. Starke, bis in die Nacht hinein wiederholte Gegenangriffe des Feindes brachen verlustreich zusammen. 210 Gefangene, darunter 7 Offiziere, blieben in unserer Hand. Leutnant.Freiherr von Nichthofen errang seinen 25. Lustsieg. Md Oestlicher Kriegsschauplatz (Amt Mazedonische Front nichts Besonderes. Italienische Front. Oesterreichisch-ungansche Tnuwen drangen im Val Sugana und im oberen Piave-Tal vor, nach erbitterten Straßenkämpfen wurde A s i a g o g e n o m m e n. Italienische Nachhuten, die sich am Gebirgsrande und in der Ebene an den Fluhläufen westliche der Livenza erneut zum Kampf stellten, wurden geworfen. Von Susegana abwärts bis zum Meere haben die verbündeten Armeen die Piave erreicht. Der Erste Generalguartiermeister Ludcndorff. (WTV.) Grohes Hauptquartier, 11. Nov. lich.) Westlicher Kriegsschauplatz. - Heeresgruppe Kronprinz Nupp recht. Das Trichtergelände zwischen P o e l k n p e l l e und Passchendaele war gestern wieder der Schauplatz erbitterten Ringens. Frische Divisionen führte der Engländer in den Kampf, mn das Höhengelände nördlich von Passchendaele .zu gewinnen. Fn tiefer Gliederung traten seine Regimenter an. In der Mitte der Angriffsfront drangen sie in unsere Abwehrzone ein und stürmten den erstrebten Höhenzug. Da traf fi? der Gegenst tz pommerscher und wcstpreutzi cher Bataillone und warf sie zurück. i Fünfmal wiederholte der Feind seine Angriffe. In der Abwehnvirkung unserer Artillerie zerschellten sie meist schon vor mrseren Linien. Wo der Feind Boden gewann, schlug ihn die Infanterie mit blanker Waffe nieder. Branden- burgi'cke Truppen stiehen dem Feind nach und entrissen ihm Teile ferner Ausgangsstellungen. Der Artillerickampf hielt bis ^uni Abend an und griff auch auf die an das Angriffsfeld anschließenden Stellungen über. Ein abends östlich von Zonnebeke vorbrechender englischer Tcilangriff scheiterte. Der gestrige Schlachttag in Flandern kostete dem Feind schwere Verluste. 100 Gefangene blieben in unserer Hand. Bei einem eigenen Erkuuduugsvorstoß südlich von bichsbo u r g wurden ein Offizier und zehn Portugiesen gefangen. Vorfeldkampfe im A r t o i s und bei St. Quentin waren für uns erfolgreich. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Am Chaumewald blieb das Feuer tagsüber gesteigert. Die Zahl der am 9. November dort gefangenen Franzosen hat sich auf acht Offiziere und 280 Mann gesteigert. Heeresgruppe Herzog Albrecht. Eigene Sturnttruppen brachten von gelungenen Unternehmungen am Hartmannsweilerkopf 37 französische Füger ein. » Leutnant Wüsth-off errang seinen 26. Luftsieg. Oestlicher Kriegsschauplatz. und Mazedonische Front. nichts Besonderes. Italienische Front. Starke italienische Kräfte warfen sich den über Asiago ostwärts vordringenden Abteilungen entgegen und drängten sie an einer Stelle etwas zurück. B e l l u n o i st vo n d e n v e r b ü n d e t e n Truppen genommen. An der unteren Piave hat sich der Feind zum Kampf gestellt. Der Erste Generalgnartiermeister Lude ndorfs. Die Abendberichte. Berlin. 10. dttry.. abends. (WTB. Amtlich.) In Flandern sind starke englische Angriffe zwischen Poelkapaelle und Passchendaele in unserer Abmehrzone blutig zusammengebwcheu. In Italien wird die Verfolgung im Gebirge fortgesetzt. Berlin. 11. Nov.. abends. (WTV. Amtlich.» Nordwestlich von Passchendaele brach ein englischer Teilangrisf blutig zusammen. In den Sieben Gemeinden und im S u g a n a- T a l wurde kämpfend Boden gewonnen. Unsere Truppen erstürmten den vom Feinde aus dem östlichen Piave-Ufer zähe verteidigten Brückenkopf bei Vidor. --«M.vr.-rrawnHUfBS - In die Freude über die großen Waffenerfolge, die wir auch in den letzten Tagen wieder errungen haben, mischt sich die Spannung, in welcher Weise die Gegner «sich nun wohl strategisch rühren werden. Auckp aus den neuesten Londoner Reden ist bisher nur das eine hervorgegangen, daß die Entente künftig einen einzigen „Staat" bilde wolle, der die Glieder seiner „Einheitsfront" neu beleben wolle. Wir gehen neuen großen Entscheidungen entgegen, die nicht durch materielle oder zahlenmäßige U-eberlegenheit, sondern durch überlegene Strategie herbeigeführt werden. Wir harren daher des Weiteren mit dem größten Vertrauen, denn der Einheitsrat der Gegner wird schwerlich gegen die Führer unseres großen Generalstabs aufkommen können. Die innerpolitische Lage ist etwas ruhiger geworden; wir spüren wieder das wohltuende Säuseln des Burgfriedens. Die „Köln. Ztg." trifft in ein paar kurzen Sätzen das Richtige, wenn sie über den neuen Burgfrieden und das Ausland schreibt: „Unsere Feinde sind sich von jeher darüber klarer gewesen als mancher Deutsche, daß der Uebergang zu emem innerlich ungefestigten, allen Zufällen der Agitation und der -Abstimmuugsmathemarik anheimgegebenen reinen Parlamentarismus Deutschland im Laufe der nächsten Jahrzehnte als weltpolitischen Machtsaktor aus kaltem Wege ausgeschaltet haben würde." Das Deutsche Reich brauche eine festere und unerschütterlichere innere Basis als geographisch begünjtigtere Staaten. Jetzt habe uns die Entwicklung, dank dem Entgegenkommen der Krone, ein Maß von Demokratisierung gebracht, „das gewiß wertvolle Volkskräfte entbinden und gerade in der Verschmelzung mit unseren übrigen Einrichtungen unsere Kräfte stärken wird". Bei allem bleibt festzuhalten, was der nationalliberale Führer Strese- mann in einem in der „Nationalzeitung" veröffentlichten Aufsatz „Neue Entwicklungen" in folgendem Satze ausspricht: „Als Mittel zum Friedens- Meck mag der Eindruck deutscher innerpolitischer Entwicklung im Auslande uni willkommen sein, den Frieden erringt nns mir das deutsche Schwert, und die Männer, die das erste Wort bei Friedensverhandluugen mitzrn sprechen haben, sind Hürdenburg und Ludendorff, denen wir es danken, wenn die Wellen dieses Weltkrieges Deutschlands Größe nicht nnterwühlden." * Der Berner „Bund" schreibt über die Kriegslage in Italien: J „Schon am 31. Oktober konnte man die strategische Entwicklung der Operationen in Oberitalien bestimmen, indem man schrieb, der italienische Gencralissinms müsse froh fdirt, die Trümmer seiner Jsonzoarmeen hinter den Tagliamento und in eine Redmtstellung zu retten, um im großen die Linie Venedig—Verona zu verteidigen. Die 4. italienisch Armee war damals schon in Gefahr, den Abzug. aus den Kärntner Grenzpässen nach Bclluno und Feltte nicht mehr vollzählig vollziehen zu können. Heute wissen wir, daß sie größere Staffeln opfern mußte, um sich in der Richtung aus den Piaveabschnitt zu retten. Konzentrisch zusammengeschoben, suchen die 4., 3. und 2. italienische Armee nach einem Verlust von 250000 Gefangenen und über 3000 Geschützen so schnell als möglich den Piaveabschnitt zu erreichen und müssen auf diesem Rückzug in beschleunigtem Fluß gehalten iverden, da der Feind inzwischen den Livenzaabschnitt überwunden hat und scharf nachdrängt und zwischen der Brenta und der Etsch noch schwarzes strategisches Gewölk über Asiago-Arsiero hängt, das sich jeden Augenblick entladen kann, um die geschwächte Nordflankc des zum fftellungsraum gewordene:! Bogcnstückes Venedig—Bioei,za—Ve- rtncDe Veereslertung zwingt, starre zrrane m der Linie Brescia- Bergamo bereitzustellen und die zwischen Venedig und Verona noch ungeordnet sich ballenden italienischen Massen vor einer Umgehung zu sichern. ) Tic strategisch Lage der Jtolrener ist auf große Resignation gestimmt. Sie können nichts arideres turi, als dem Andrang des Feindes wehren, der nicht locker läßt und während der Verfolgung bereits Truppen zu freiem operativen Gebrauch ausscheidet, die er auf der verkürzten Angriffssront zwischen dem Meere und den Viznttinischen Alpen nicht nrehr' nötig hat. Strategische Möglichkeiten bieten sich den Italienern also kaum, ehe sie oie Etschlime armiert haben. Sie können zwischeri Venedig und Verona mit Aussicht auf Erfolg nur dann eine Schlacht wagen, wenn sie glauben, die feindliche Front sprengen zu köiinen. Daran ist nicht zu denken. Passive Verteidigung des Piaveabschnittes kann nur Zeitgewinn bririgen, der unter Flankenbedrohung erkämpft loerderr muß. Tiest Flankenbedrohung aber könnte nur durch rücksichtsloses Eingreifen einer großen englisch-französischen Armee beschworen werden, lrs wird den Alliierten aber schwerlich gelingen, die dazu notwendigen 300 0.00 Mann rechtzeitig bei Verona und Brescia zu versammeln; sie werden sich vielmehr mit Aushilfe-Operationen begnügen. Sie österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 10. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlanchart: Italienischer Kriegsschauplatz. Der Waffeugang in V e n e t i e n führt die Verbündeten immer tiefer in dos feindliche Land. Starke österreichisch-ungarische und deutsche Streikräfte stehen an der unteren Piave. Feindliche Nachhuten sind geworfen worden, wo sie sich stellten. Nach zehntägigen schweren Gebirgskämpfen, die mit der Erstürmung des Alonte Paralba begannen und mit der Einnahme der das oberste Piavetal beherrschenden Gruppen ihren Höhepunkt erreichten, gttvnnn gestern die k. u. k. 94.Infanteriedivision Vio go und Pieve di Eadore. Die Division, deren Karnpflraft und zähes Durchhallen die größten Schwierigkeiten überwand, brachte insgesamt 10 000 Manu, 94 Geschütze und unzählige Maschinengewehre und Mincnwerfer ein. Im Eordovoletal ist Agordo besetzt worden. Der Nied-erbrnch der alten italienischen Front erstreckt sich nun auch.auf das S u g a n a t a l und den Ostteil der Sieben Gemeinden. Die Truppen des Feldmarschalls Eonrad dringen östlich von Borgo gegen die Grenze vor und bemächtigten sich in erbittertem Straßenkampfe der Stadt Afiago. An der russischen und rumänischen Front und in Albanien ist die Lage unverändert. Der Chef des Generalstabes. Wien, 11. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlantbart: An der n n 1 e r e n P i a v e nisten die Italiener zu weiterem Widerstand. Im Gebirge schreiten die Operationen erfolgreich vorwärts: Belluno ist in unserer Hand. In den Sieben Gemeinden wurden wichtige Höhenstellungen genommen. Starke italienische Gegenangriffe, bei denen der Feind mehrere Hundert Gefangene verlor, vermochten — von einer örtlichen Kampfepisode abgesehen — nirgends Fuß zu fassen. An Her russischi-rumanischen Front und in Albanien nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. Der türkische Bericht. Konftantinv pel, 9. Nov. (WTB.) Amtlicher Tagesbericht. Ka u k>a su s f ron t: Anr linken Flügel lourden dem Feinde mehrere lvichttge Stützpirntte ans den Höhen vion Ri Kabat und am Kosn-See im Sturm entrissen. Ter Feind ließ 50 Tote und eine Anzahl Gefangene zurück und zog sich in nördlicher Richtung zurück. Ein Minenwerfer imd zwei Gebirgsgeschütze wurden erbeutet. Die S i n a i f r o n t 'fbratte ohne nennenswerte Verluste vor der zahlenmäßigen Ueberlegenheit des Feindes ein Stück zrirückgeniomrnen werdeir. Hierbei wurde am rechten Flügel der Angriss einer englischen Division abgeschlagen. In der ÄMte und anl linken Flügel dauern die Infanteriekämpse en die britischen Berichte Siege mch Triumphe ihrer Waffen zu verkünden und die Welt über die schrveren Niederlagen zu täuschen, die die Entente-Einheitsfront im Westen, Osten und in Italien erlitten hat. Den prahlerischen Worten stehen unverrückbar die ehrenen Tatsachen gegenüber, die für alle Zeiten die unvergleichlichen Ruhmestaten des fast gegen die ganze Welt kämpfenden Vierbundes verkünden. Das zertvommelte Trichtergelände zwischen Poelcapelle mü> Passchendaele, das in monatelangen Großkämpfen von Engländern nicht überwunden werden konnte, sah am 10. November unter außerordentlich blutigen Verlusten fünfmalige tief gegliederte Angriffe frischer englischer Divisionen restlos zusammenbrechen. Nach gewaltigem Trommelfeuer konnten die Engländer nördlich von Passchendaele vorübergehend Vordringen, bis der Gegenstoß pommerscher und westpreußischer Bataillone die Angriffswellen des Feindes mit ungestümer Wucht zurückwarf. Zerfetzt und zerrissen flutete der Gegner zurück lntb erlitt in unserem vernichtenden Verfolgungsfeuer schwerste Verluste. Die später noch viermal mit frischen Kräften wiederholten Angriffe hämmerte der Eisenhagel unserer Batterien schon vor unseren Linien in den morasti- aen Sumpf, während an einzelnen Stellen Kolben und Bajonett den Angreifer niederschlugen. Br andenbur gische Truppen stießen dem fliehenden Feinde nach, entrissen ihm einen Teil seiner Ausgangsstellungen, schoben die eigenen Linien vor und brachten Gefangene ein. Erst bei Anbruch der Dunkelheit ließ das starke Feuer nach. Wie in Flandern, so beiviesen nach wie vor auch auf den übrigen Teilen der Westfront die erfolgreichen lluterneh- minpaen unserer Truppen, daß die immer wiederholten britischen Lügemneldungen über den sinkenden Kampfwerl und die Moral deutscher Truppen ein leeres Gerede sind. Bei dem glänzenden Vorstoß tm Chuume--Wald hat sich die Zahl der dort gefangenen Franzosen auf 8 Offiziere und über 280 Mann erhöht. Mm Hartma nn sweilerkopf brachen eigene Stoß flMps in die feindlichen Gräben ein und brachten 37 fran lMrohntm täglichen Angriffe g«gen Poinrarrs seit einiger Zeit völlig eingestellt habe und daß die Aussöhnung zwischen den beiden Persönlichkeiten, wenn sie em man verlange, und den Frieden der Welt. Tie 17 jetzt verbündeten Staaten führte die Ueberzeugung zusammen, daß es, s-oferu nicht der Geist, von dem dcr Kaiser und das deutsche Voll beseelt seien, vernichtet und zerstört würde, kernen Platz gebe, wo sieie Nationen leben tonnen. Curzon erwähnte dann Belgien und Serbien uud versprach ihre Wiederherstellung. Er fügte hinzu: Das kleine mißhandelte Griechenland mit Veniielos zerbrach die Maschen der Int eignen und brachte die Flagge Griechenlands wieder in die vorderste'Reihe der Freiheit. Bon Amerika sagte Curzon: Wir dürfen sicher sein, daß alles, ivas durch die Hilfsquellen dieses gnoßen wunderbaren Landes, durch den Geist und den Eifer seines Volkes und die inckeugsame Riche und den Geist des Präsidenten zustande- gebracht werden kann, ,vas von diesen Hilfsquellen zum Kriege beigesteuert werden kann, beigestenert-ist und werden wird. Zweien unserer Oächägen Und vertrauenswürdigen Alliierten, so fuhr Curzvn fort, bringen wir ehrfurchtsvolle Sympathie entgegen sowie das Verttauen, daß der Geist des Mutes im Ri.isfenvotke das trübe Dunkel zerreißen wird, das jetzt ül-er seiner Z'ikunft hängt, und Italiens Volk und seine Staatsmänner stel-en schwierigkeiten gegenüber, die sie aber hoffentlich überwinden würden. London, 10. Nov. (WTB. Nrchtamtl.) Meldung des Reu- tersa>en Bureaus. Auf einem Guildhallbankett sprach Sir Geddes im Namen der Marine. Er erklärte: Marine vertraut darauf, daß, wenn der große Tag kommt, an dem es uns gelingt, den Feind zur Schlacht zu zwingen, der Feind eine Flotte finden wird, die jeder Geleaenheit gewachsen ist. Der Unterseebootkrieg der Mittelmächte ist fehlgeschlagen. Er hat sicherlich nicht diejenigen befriedigt, die ihn angefangen haben. Admiral von Capelle hat behauptet, daß meine Erklärung im Unterhause unrichtig war. Meme Erklärung war nicht unrichtig, sondern diejenige Capelles. (Beifalls Unsero Schifssverürste waren sehr schwer und sind noch schwer, obwohl sie beständig verringert sind. Im Augenblick ist der Himmel öon einem großen Sturm bedeckt, der über den. russischen Himmel fegt, und eure vorübergehende Wolke verdunkelt die italienische Sonne, aber die Wollen werden vorübergehen, da der Feind miter Mangel imd Abnutzung leidet. Cs ist b e z e i ch rt e n b , daßderFeind fortgesetzt das Friedensgespräch io jeder auf- U t rn rn t. Der Feind ist weit davon erttfernt, mit der Lage zu- ivreden zu sein, m die ihn sein anmaßender Ehrgckz gebracht hat. (Notiz: Nicht nur Admiral v. Capelle, sondern auch das eigene Parlament übte an der Rede Geddes Kritik aus.', London, 10. Nov. (WTB. Nichtamtl.) Aus dem Guildhall- Bankett entschuldigte Bonar Law die Abwesenheit Lloyd Georges nnd fuhr fort: Dem von Curzon über Rußland Gesagten brauche er nichts hinzuMsügen. Die Zukunft Rußlands, sagte er. ist heute em Buch mit neben Siegeln; aber wir brauchen nicht zu verzweifeln, denn kie Russen sind ein großes Volk. Was sich ereignen wird, können wir nicht wisscnt. Der Erfolg' der russischen Siege ist verloren gcgangeri, aber in die Wagschale der Gerechtigkeit und Frechett sind die Hilfs-auellen des amerikaniischeu Volkes geworfen worden. Bonar Law gab einen Ueberblick über die Kriegslage und betonte, daß Deutschland sich die Ober- lertnng über die Heere seiner Verbündeten durchaus gesichert habe Eine solche Oberleittmg habe nicht in gleicher Ausdehnung znnschen den Alliierten bestehen können, da sie eine Vereinigung von freien Völkern seien. Msher hätten für jedes Land besondere Generalstabe besbaiüxpr. Jetzt aber wäre ein Stab der Allcierten, üTanfreid), Großbritannien imb Italien gemeinsam umfaßt, gelchasren, der dauernd Sitzungen abhält, um die Stellung der Heere zw prüfen, deren Front vom Kanal bis zum Aüriatischen Meer als emheillich betrachtet werden kann. Bonar Law ging aus Die muitäTifdjen Operationen des Feindes gegen Italien ein urid agte: Dce)e nmrden nicht ausschließlich aus rnllitärischen Gründer, sondern.zum Teil auch aus politischen Gründen imternornmen, in der Hossmmg, die Alliierten zu ttennen, und teils auch wegen der ^cotwendlgkeit die Stimmung der Völker der Zentralmächte aufrecht zu erhallen. Die Deutschen toerden nie gewinnen, ohne bevor die iranzösiichen und erlgtrschen Heere geschlagen zu hcrben. Der elnzige Weg zum Frieden ist ein langer, mühe- 6. zum Steg. Alle Kriegführenden seufzen unter der Last. Es ist mq: die Frage, wer unter ihr znsarnrnenbrechen wcrd. Ich habe Verttauen zu der Charakterstärke unseres Volkes und zu der Gerechtigkeit unset'er Sache. Es war ein Ringelt zwtschen freien Völkern und dem Despotismus der Küiegslords Unsere Soldaten und die unserer Verbüitdeten wissen, wofür sie kämpften, nnd thr Mut wird sie nicht verlasset! Englischer Bericht ans Palästina und Aegypten. Lo ndon, 9. Nov. (WTB.) Amtlckier Bericht aus Palästina: Dw ganze türktsche Armee zieht sich ch nördlicher Richtung zurück, von beit brtttjck^n Aewplanen mit Bomben beiwrfen ., Lvn dv n, 10. Nov. (WTB.) ReutermMung. Amtlül-'r Bericht aus Aegypten: General Allenby meldet, daß aus seinem rechten Flügel der Fernd sich nach Hebron zurückzieht. Unsere berittenen Truppen rückten durch Semccmot) über 13 bezw. 9 Meilen von Gaza, und erreichten das Südufer des Wadi H^'i (11 bis 12 Me len nördlich von der alten tückisch-n Fovnt), toodnrck, sie die Verbmdung mü, unseren von Gaza vorrückendeit Truppen herstellten. Diese beletzten das nöÄ>lick )!2 Ufer der Münd-ung des Wadi He,! und Herbich, erreichten die Eisenbahn nird die vom Feinde an biciem Fluß vorbereitete Ausimhniechllung, Auch dec an der Küste gelegene^Endpunkt der türkisil^ i Eisenbahn Bsitkanum wurde erobert. Ter ^-ernd wurde ch der Rülstnng des Wadi Hesi verfolal De ganze türkisclie Armee befchdet sich auf dem Rückzug nach Norden, lieber vierzig Kanonen wurden erbeutet. Tie erlalii'ck- und französijche Flotte wirkten während der ganzen Tauer der Kampfe Mit. Lenin und Buchanan. Bert in n gto tK Wie bet L, A, meldet, lieg, S e n i n den, englischen Botscl-after Buchanan Mitteilen, er rate ihm sich ml eigenen Interesse jeder Einmischung in die inner- politischen Ereignisse zu enthalten. Lenin soll auf die Festnahme Kerenskis umsomehr besonderen Wert legen, als sich, zahlveräM wichtige iDokumente, darunter Verttäge mit den Alliierten rm persönlich^ Besitz Kerenskis befinden. AuS dem norwegischen Parlament. m Ä X Vm“ n ’“ ' P-J&h J" Storthing führte gestern Präsident M o w i n ck e l bei der Verhandlung über die a m e r i k a - nische Note ans: Wir kommen nicht als Bettler zu Amerika wir haben den Weltmächten große Dienste erwiesen und werden es auch weiter tun. Gelangen wir zu einer Abmachung, so werden wir sie als Recht, nicht als Gnadenbezeugnng aufnehmen, aber da« Ueberemkommen mit Amerika wäre zu teuer erkauft, falls wtt es mit unserer Neutralität oder dem Bruch mit dem übrigen Norden bezahlen sollten. Es ginge mehr verloren, falls im Norden ein Bruch stattfande und wir von Amerika Lebensmittel erhielten als wenn der Norden zusammenhängt und hungert. — In der Nack- mittagssitzung sagte der Staatsminister, die Auslassung Mo- wiuckels sei mißverstanden worden, als ob NorweXkN nur die Wahl habe zwischen dem Bruch im Norden, und Hunger. Ihm sei nicht das Geringste hierüber bekannt. Sollte das Undenklvre gesckfehen» daß wir vor einen derarngen Vorschlag gestellt würdrn, fo würde er abgewiesen werden. Wir werden hierzulande nicht hungern, wo wir genügend Kartoffeln mid Fische haben. Rückiickstliai des^e- creides können wir uns im Norden vereinigen. Bekommen wir von Dänemark dessen Uebersluß von 500000 Tonnen, Lum Beb, spiel Gerste, so können wir uns ducchhelfen. Eine Wiener Feststellung zu den Berliner Besprechungen. Wien, 10. Nov. (WTB.) Ter dreitägige Aufenthalt des Ministers des Auswärtigen Czer nin in Berlin hat zu bo[[*. ständig falschen Kommentaren Anlaß gegeben. Tie Ur» suche der falschen Gerüchte wollen wir hier nicht weiter untersuchen. Männer) die an den Berliner Verhandlungen nicht teilgenommen haben mid gar nicht wissen konnten, was dort gesprochen worden ist, haben Nachrichten in die Welt gesetzt, die von anderen als ernst und vollwertig genommen werden. In der wildzerrissenen Zcst, in der wir leben, machte» diese durchaus unbegründeten Erzäh. langen Eindruck Ter Minister des Auswärtigen hatte psliäit- gemäß den Wunsch, sich mit dem neuen Reichskanzler baldmöglichst über alle großen schwebenden Fragen auszusprechen. Es lag ihm daran, dem bedeutend älteren rmd mit Arbeit überbürdeten 3teichS, _ c, „ . , / : „ ^ V’. .Ti.»' _ .c. ... __ av.. /ycucfui roucot naainia)! ana) oie poiiuiroe ueiproajtm. Lag ist richtig. Cs ist ja'die Pflicht der leitenden Staatsmänner,'über die groyen aktuellen Fragen zu .beraten und sie vorzubereiteii, Irevor | te diese den übrigen kompetenten Faktoren unterbreiten. Auf eine andere Art sind ja die Staatsgeschfte überhaupt nich zu machen. Tie Ereignisse aus der Welkenbühne überstttrzenflich, und niemand kann wissen, wie nahe oder wie fern der Friede ist. Um gemeinsam mit Erfolg auf der F r i e d e n s ko n* f ercn 3 anftreten zu können, müssen die Verbündeten sich untereinander über die zu verfolgenden Richtlinien klar sein. Wenn NUN aus dieser Tatsache gewisse Parteien 'bei uns den Schluß ziehen, der Minister des Auswärtigen habe eine Schwenkung in seiner Politik gemacht oder sei im Begriff eine solche vorzunehrncn, so ti! dies eine grundfa l sche Auffassung, der aus d«K allerenergiLchste entgegcngetreten werden muß. Das Programm der öger re :cksi sch-ungarischen Regierung hat sich nicht um Haaresbvcitf verschoben. Ihr Ziel bleibt dasselbe, die baldmöglichst? Erreichung eines < hreirvollen Friedens. Polen y fc ein selbständiger ^ i v a t, nnd die neuen Machthaber in Rußland konzedieren dem polraschen V^lke das Recht, über sein künftiges Schicksal selbst zu entscheiden. Deutschland) uiid wir haben dem Wunsche des polnischen Volles bereits Rechirung getragen und seine selbständige Staatlich rett anerkannt. Seefricg. Weite N-Boot-Erfolge. Serif tu, 11. Nov. Amtlich. Im englischen Kanal hat eines unserer U-Bnote neuerdings vier Dampfer mit über 13 000 Br. - R. - T. vernichtet, von denen drei bewaffnet waren. — Einer davon hatte das Aussehen des englischen Dampfers Wellington, ein anderer führte den Namen Gallia und war wahrscheinlich italienischer Nationalität. Der Chef des Admiralstabs der Marine. * Kopenhagen, 11. Nov. Wie das Ministeriunt des Aeußern^ bekannt gibt, wurde der d ä n i sch e Da m.p f e r S- ^ 1 a .^- k €r Reise Nordafrika—England mit Eisenerz ini cktlqntischen Ozean am 5. November versenkt. Die Besatzung wurde in Cardiff gelandet. Der dänische Schott er Lind Hardt wurde in der Nordsee versenkt, die Besatzung in Bergen gelandet. fe dem Ueiche. Der Wechsel in den hohen Nrichsämtern.- Berlin, K). Nov. (WTB.) Der „Reichs- und Staats anzerg^' veröfseittlicht dte folgenderi Bekanntm-achnngen: S. M. der Kais-er und Könrg haben allergnädigst geruht, den S-tellverkreter des Reichskanzlers Staatsminister Dr. H e l f f e r i ch seinem Ansuchen gemäß von den Aembern als Stellvcrlweter des Reichskanzlers und Mitglied des Staals- nrttiisteriirms unter Berleilving des Großkreuzes des Rote» Twkerordens und unter Belassung des Ranges und Tttels als Staalsmrnister zu entbinden. S. M. der Kaiser und Küntz haben allergnädigst geruht, den Staatsmrnister Dr. v. B r e i t e nba ch seinem Ansuchen genraß von denk Amte als Vizepräsident des Stairtsniiniste- riums unter Berleihnng des Hohen Ordens vom Schevarzen Adler zu entbinden nnd an seine Stelle den ordenlliclMr Unrversitätspvofessor a. D. Geheinren Regierungsrat Dr. Friedberg ^urn Staatsminister und Vizepräsidenleu des Staatsminrsterrums zu errcennen. Die bei diesem Anlaß an die Staatsminister v. Breitenbach irnd Dr. 5>elsferich gerichteten Handschreiben lauten: Mein lieber Stontsminister Dr. von Breitt-nbach! Dnvchi Erlagi vom heutigen Tage habe ich Ihrem Gesuche um Gntb-indmig von dem Amte als Vizepräsident Meines Staats- nttiniwriums in Gnaden entsprochM.. Empfangen Sie Rkeinen warm,wir ^onk für ^hre ansopserungsvolle und erfolgreiche Täsiw feit in dieser arbeitsreick^u Slellnng!. Nhit besonderer Freude benutze vZttl zugleich sdbesen Asulas!,, Ihnen in Anerkennung Ihrer bis- außlerordentlickjen Verdienste, besonders auch um die sieg-" reiche Verteidigung des Vaterlandes ans militärischem und wird- lchaftlick/em Gebiete, ein neues Zeichen Meiner Weittschätzung m geoen und Ihnen hm hohen Orden voni Sck'kvarzfm Adler zu verleihen dessen Al^ebpn beiso lgerr. Ich vier bleibe in Dankbarkeit Jh!r wohlgeneigter /König. l. Wilhelms. Großes Hauptguartier, den 9. November 1917. M'ein lieber Dr. Helfferich! Unter drn von J'lMn gritotb gemachten Umji-tnd.ir habe Ich Md ent,«os,en. Sie durch Erlas! vom h-utige» Zagt von Ihr« Mmtern als Stcllvertret-r des RctchSkanÄ-rs inrd Mitalird oeS Staatsniinister-rums m ent&iitben. Im allen. Ihnen bieder über« tmgmen mid Staatsslpllungim haben Sie sich durch --mr vorbudtich^ rrene (und sersolgreiche Ajrbei't ausgezisichnet und sich uin Kaiser und Rerch hervorragende Verdienste erworben. Es ist Mir cm Beoursms, Ihnen mit Meinem wännlstm Dank zugleich cm neues Zeichen Einer besonderen sMierkennung u,nd Wbrt- chiätzung zu geben, rüdem Ich Ihnen das Großkreuz des Rvtew Adlevordens verleihe, Ä Machen hierbei folgen. Ich famt» abrdr m bwfcr ernsten schweren Zeit auf eine so bewährte staats- mau msche Kraft wie dre Ihrige zur Mitarbeit an der glückt üben Gejialtung unserer Zukunst nichit verzichten und rechne bestimmt darauf, daß Sie sich zur Erfüllung besonderer Ausgaben zu Meines Verfügung hallen werden. Ihr wohlgeneigter Kaiser und König > Wil Helm I. R. Berlin, 11. Nov Der fortschrittliche Reichstagsabgeord- nete v. Payer, der künftige,Vizekanzler, beabsicksiigt dem „P. T." zusolae nicht aus dem Reickistage auszuscheiden. Er will sein Mandat snr Reutlingen-Tübingen beibel-alten. Er legt Wert dar-» ^ ' etricr Ernennung zum Bevollmächtigten zum Bundesrat Abstand genommen werde. Der Reichstag. Berlin, 10. Nov. (WTB) Die nächste Sitzung desReichstags wird nickst anr 22., sondern crm 29. No - pemder, nachmittags 3 Uhr. stattfinden. ViehyLhlmrg. Berlin, 10. Nov. (WTB. Nichtamtliche) Zur Vieh- Mung am 1. Dezember 1917 hat der Bundesrat eine Ausführung -överordnnng erlassen, die eine genauere Zählung bei* Pferde rmd Schlveine anordnet. Die Zahl der Pferde soll hiernach.außer nach dern Mter, wie bisher, auch nach der Bescl-äfttgungsart in der Lmrdwirtschast, Handel. Ken»eroe, Jndustrre. in Privat- und öffentlichem Besitz festgestellt werden, damit für die Haferzuweisung an die Ar- lMtspferde bessere Grundlagen gewonnen werden. Die Zahl dn- Sännenre, die sonst nur nach Altersklassen getrennt ermittelt nnrd, wird durch die Verordnung insofern genauer festgestellt, als Zuchteber und Zuch!sauen besonders zu zäblen sind. Dies ist ndtig, da diesen besondere Hartfutter- zulagen gewährt werden nno da die Behörden ein Interesse au der Feststellung 0 er in jedem Falte zu erhaltenden Zuchtbestände haben. Aus Stadt nn- Land. G i e st e n, den 12. November 1917. Weihnachtspakete nach dem Felde. Das Wölff-Burean meldet amtlich ans Berlin: Der Postversand nimmt erfahrungsgemäß vor dem Weihnaclstsfeste stets einen größeren Umfang an. Uni Störungen ckes Verkehrs zu verhindern, ist es notwendig, die Annahme von Pinvalpaketen nach dein Felde, die über die Mlitärpost- Lmter geleitet werden, vorübergehend in der Zeit vom 9. Dezember bis .zum 25. Dezeniber ein^ustellen. Frackft- stückgüter bis zu 50 Kilogramm an Heeresangehönge werden nach nne vor angenomnien. Ausdrücklich wird darauf hin- gew-iesen, daß bei der Ausdehnung des Kriegsschauplatzes und der starken Inanspruchnahme aller Beförderungsmittel das Eintreffen der Wechnachtspakebe vor dem Fest'nur bei frühzeitiger Auflieferung erivartet werden kann. Fcldpakete an Heeresangehörige in Siebenbürgen, ans dein Balkan und in Italien sind schon im November anfznlicfern, so daß sie bis znm 1. Dezember bei dem zuständigen Sammelpaketamt eintreffen. Feldpakete nach der Türkei sind „An Sammel- paketamt Breslau", solche nach Bulgarien und der Do- drudscha „An Sainmelpaketamt Leipzig", solche für Truppen in Italien, Siebenbürgen und Rumänien nördlich, der Donau „An Sammelpaketamt Diünck)en" unter Angabe der genauen Adresse zu richten. » ** Posteinlieferungsscheine über gewöhnliche Pakete. Schon. seit 1910 besteht bei der Post die Einrichtung, daß die Postanfdilden auf Antrag gegen eine Gebühr von 10 Pf. die Ernliefernng gewöhnlicher Pakete bereinigen. Säe wird verhältnismäßig wenig benutzt, ist ober von besonderen! Nutzen, wenn dein Llbsender daran liegt, auch für gewöhnliche Pakete einen Nachweis über die Einlieferung zu haben. Vordrucke zu den Scheinen sind bei der Post znm Preise von 20 Pf. für einen Block mit hundert Stuck zu kaufen; einzelne werden unentgeltlich abgegeben. Der Absender hat den Schein, nach Mansch unter Angabe des Gewichts der Sendung, aus zu füllen, die Gebühr darauf m Freimarken aufzukleben, und den Schein mit'der Sendung am Postschalter abzugeben. Dort wird der Schein mit dem Wdruck des Tagesstempels und der Anfgabennmmer des Pakets versehen und so den: Absender zurückgegeben. Auf diese einfache, anscheinend viel zu lvenig vekannte^Weise läßt sich die Einlieferung, der Empfänger, der Bestimmungsort und das Gewicht eines gewöhnlichen Pakets Nachweisen und auf Grund des Gewichts Vermerks die Richtigkeit des für die Freimachung gezahlten Betrages nackchrüsen. ** Gießener Kpn ze r tverein. Das zweite Konzert findet Somitag, 16 .November 1917, abends 5 Uhr in der neuen A,ula der Universität statt. Siehe Anzüge. ** I m Lichtspielhaus Bahnhofstr. 34 wird heute zum lebten mal der Film „Poheme" vorgeführt. Morgen Dienstag findet die Uranfführung des nach amtlichen Berichten aufgeiwmuumen Riesenfilmwerkes „Der Knicke entflohen" statt. Außerdem enthält das neue Programm einen flotten Filmschwank „Der Kino- König" mit Grete Wechler in der Hauptrolle. Siehe Anzeige. ** Das Kreisblatt, Nr. 187, entlstilt Verordnungen über: Unterstützung von Familien; Besörderungsscheine für Obst: Ortsbürgerrecht: Sckmtz der Telegiapl-enleitungen; Ausschluß unzuverlässiger Personen vom Handel: Einjendung der Kreisabdeckei'ei- verzeichnisse: desgleichen der Kirchen rechmm gen. Landkreis Gießen. )l Mainzlar, 11. Nov. Kaufmann Schlapp und Frau feiern nächsten Dienstag ihre Silberne Hochzeit. — Ludw. Vv - gel V. erlstelt die Hessisck^e Tapferkütsmedackle. ** Lollar, 12. vckiv. Vizewuchtmeister August Schli ende cker erhielt das Eiserne Kreuz 1. Klasse. Iml Besitze des Eisernen Kreuzes 2. Klasse ist er bereits. wa. Oden hausen (Riibenau), 11. Nov. Leutnant nick Kvmpagnie-Fülirer Weber erhielt das Hessische Küiegsehren- zeicl>eii in Ersen. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielten Gefreiter B euer mann und Musketier Hermann Stange. Kreis Büvmgen. 4t Geiß-Nidda, 11. Nov. Die Hessische Tapferkeits- nvcdcnUe erlstelt der Landsturmmarm Ludwig Scherer. 4t Hirzenhain, 12. Nov. Zum Vizefeldwebel befördert wurde der hiesige Lehrer Adolf Wall. 4t Nidda, 11. Nov. Das Eiserne Kveuz erhielt der Gefreite Otto Jvlt, die Hessisckie Tapferkeitsmedaille der Unteroffizier Ehrhard. — Zium Oberlehrer an der Höheren Bur^rschule imirde der Lehranrw-Assessor Dr. Karl Becker cn im Felde gesäni vielt. Kreis Lauterbach. it Lauterbach, 12. Nov. Zum Vizeseldwebel befördert wurde der Hauptlfl-rer Otto Kinkel. , ^ # S chl i tz, 12^ Nov. Das Eiserne Kreuz erhielt der Vize- feldwebel Heinrich Wegel. Auch wurde derselbe zum Leutnant d. R. befördert. Kreis Schotten. u-u Schotten, 11. Nov. In letzter Zeit sind tvieder drei Landwirte zur Anzeige gebracht worden, weil sie Zuchtvieh ofoie rre:sämtliche Genehmigung aus dem Kreis aus.Tefüksttt haben. Angeblich war ihnen von dem den Verlaus vermittelnden Händlern: gejagt worden, die kveisamtlichie Genehmigung läge vor. Jedoch wird grimdsätzlich die Ausfuhr nicht an Händler, sondern nur von Landwirt zu Landwirt erteilt, so daß die Verkäufer unbedingt ve. pfl ch et jind. sich selbst zu überzeuget, ob de: Hand er wenn sce dies nicht sttbst bZorgeu, die Ansftctzrgenohincgung erwirkt hat. u-u schotten, 11. Nov. Herrn Kreisamtmann Schäfer wurde der Charakter als „Rogvernngsrat" verliehen. 4t S ch o t t e n, 12. Noo. Lehrer O st c r h e l d befindet sich rn englisä-er Gefangenschaft Krcis Friedberg. it Friedb erg, 11. sILov. Für den verstorbenen Landwi.rt Plulipp Keller- Melba>ä> ^vurde in den Kreis aus schuß des Kreises MMlenbesitzer Schn dt von der Görbecheimer Mühle gewählt. — Das Verdienstkreuz für Kriegshilse erhielt der O6erbahuhoss- vorsteher Fey. — Sein 50jähriges Mlitärjubilänm beging der ^ühaber der Bchnhofsw-irtsck-aft, Heinrich S ch w e i n s b e r g. Im Marburger Jägerbataillon mackste er im Jal-re 1870 71 den Krieg gegen Frankreich mit. # Assenheim, 11. Nov. Das Eiserne Kreuz erhielt der Schütze Graf. Fe. Bad-Nauheim, 11. Nov. Eine nachihmenswerte Ein- rchtimg hat die FürUch Yse-rlm'cg-Wäästersbach'sche Rentei Assen- he^m da ln er getroffen, iirdrun sie, um üwaliden Kriegs teil ne hnrern. die sich künftig in der Landioirtschaft selbständig mackxn nvllent I diese Abscht ^u erleick)tecn, jetzt schvu Äirtragc auf Zuteilung erA später leihfälng werdender Grundsiüfe awlimmt. Ti« in Betracht Ivmnienden Grundstücke liegen iu den e>^in , k>,ugen Bruchenbrücken, ^st ön a )t und lc rb a t V.rmttkünge i werden «mä:« schon drei Iah« vor dessen Lsihs ih.gEüt angenommen. ** Bad-Na u Heini, 11. Nov. Gestern abend hatten sich lster eine größere Anzahl Herren zusammengenndeu, um die Gründung einer Ortsgruppe der Deutschen BatcrlaudsPartei in Bad- Nauheim iu die Wege zu leiten. Die zur Gründung erforde» lichen Borarbüten wurden den Herren Oberaniisrichter Dr. Fuhr, Rechtsanwalt Dr. Brücher und Rechnungsrat Kisfel übertragen. Starkcnburg uno Rhritthessen. I. Darm stad t. 11. Nov. Die Stadtvcrwalttmg hat mit Zu^ stimmung der Stadtverordnetenversammlung ein städtischest Wohnungsanlt errichtet. Es soll den Mittelpunkt der städtischen Wohnungssürsorge bilden, und die Verbindung znüscken den städtisc!)en Bauämtern und sonstigen Dienststellen, oie stir das WohnunaÄvesen zuständig sind, vermitteln. Es hat den städtischen Mohnungsmarkt zu beobachten und der Stadtm'iwaltnng und Stadtverordnetenversammlung die nötigen Grundlagen für ihre Entschließungen zu liefern. Vor allem hat es das Bedürfnis für den Neubau von Wohnungen zu ermitteln uud die Möglichkeiten für eine wirksame Unterstützung der vrioaten und gemeinnützigen Bautätigkeit zu prüfen, sowie die beschLchsienen Maßsnahmeu durch- zuführen. I. Darmstadt, 11. Nov. Im Richard-Wagner^ Verein trat das M ö l l e n d o r f f - Qu a r t e t t aus B e r - l i n, eine ans vier jugendlichm Damen bestichlende Kammernrusik- Vereinigung mit größtem Mcholge au/f. N. Violine: Dora v. Mölleridorfs, 2. Violine: Hilde Elgers, Viola: Döra Hamann! ünd Violoneello: Lora Wsinkler.) Sie brachten das Streichguartett in B-Dnr (Op. 168) von Brähms, das Streichguartett in A-Mvll (Op. 51,2) von Bralhms und als Neul-eit für Darmstadt das! Streichquartett in G-Vtioll (Op. 27) von Grieg zum Vortrags Die Aufnähme durch die Zuhörer war eine überaus herzliche. Kreis Wetzlar. . ** Gro ßrechtenbach, 11. Nov. Aus den Gemeinden h'es'ger Bürgermeisterei nmr.er bis jetzt iusge'amt 23000 Zentner Kartoffeln zur Mieferung gebracht, davon 11800 Zentner an die Stadt Müblheini a. d. Ruhr, 2200 Zentner an die Stadt Wetzlar und 9000 Zeirtner an den La:idkreis Mühlheim-Rl-ein. Größere Mengen sind zur freiwilligen Mlieferung noch amgebotert nud rollen täglich nack) den Bedarfsgebieten ab. L^essen-Nlisjau. ra. Biedenkopf, 11. Nov. Dem Gtzmnasiaklehrer Henkel wurde das Verdieustkreuz für Kriegshilse, der Hilfsschwefter Erna G r ü n e w a l d die Note Kreuz-Medaille verliehen. mr. Frankfurt a. M., 12. Nov. Zur Behebung der Be- f ö rd er im g s schwieri gi'riteu hat die Stadtverivaltung nun außer den sck:oa bestehenden Karrenv-ermittchmgs stellen in sechs Schicken sog. Trausportabteittmgen Kusammen-gestellt. Hier können gegen eine Gebühr von 60 Pfennig für den Zentner Fuhrleistungen bestellt werden, die dann durch die Schlier der 'betr. Schulen ohne Mithilfe - des Bestellers Misgeführt wecke l. Durch die neue Einrichtung soll msbefondere alten und gebrechlichen Perfonen geholfen inerden. ra. W eilbnrg, 11. Nov. Lehrer und Gymnasiasten hatten an den siegreichen Führer rmserer Truppen an der italienischenj Front, General der Infanterie Otto von Below, der von 1867 bis 1871 Schüler der Anstalt war (sein Pater war damals Major und Kommandeur des hier in Garnison gestandenen 3. Bataillons! Füsilier-Regiments Nr. 80) eine Glückwunsch-Depesche zu den gewaltigen Erfolgen übersandt. Hierauf ist folgende Drahtantwort aus dem Felde ciugetrofsen: „Herzlichen Dank für den freundlichen Glückwunsch, der mich ganz besonders gefreut hat. v. Beloio." Hevmijchtes. * Eine Freistellen-Stiftung für erhölungS^ bedürftige Kaufleute und Techniker. Die Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns-Erbolungsbeime, Wiesbaden, lwt zur Erinnerung an ihren zu Llfnfang dieses Jahres verstorbenen Begründer, Kommerzienrat Joseph Baum, eine Freistellen-Stiftungi errichtet, der von Freunden der Gesellschaft bereits erhebliche Summen zugewendet worden sind. Gewinn-A«8ziig der 10. Preusslsch-Siiddeutscfien (236. Königlich Preuss.) Kiassen-Loüerie ft. Klasse. S. Zicbnagsiag. 9. November Anf )edo frM«ir«>ne Nom nt er sind svrel ^Ipleb hob« U«- winao and ewnr je einer »of die l«oer ^ioleher .\omm«r In den beiden Ahtellansen I oad II (Ohne Gewahr.) (Naebdrnck verboten.) In der Vormittagetlehong wurden Gewinne über 240 Mark gezogen. 2 Gewinne zu 76000 M 192938 6 Gewinne zu 6C00 M 36616 88084 213397 60 Gewinne zu 3000 M 12137 15094 17D8J 18117 21712 36611 53607 63009 64667 67457 70746 73344 30283 81015 82424 92467 93344 106643 124321 130060 132160 144630 165503 164463 168597 196753 208841 211659 222630 224716 126 Gewinne tu 1000 M 19 6374 7874 11113 13176 17j 39 19100 -31904 31918 38373 45404 473u9 48757 65801 68146 60256 69380 67659 69539 71218 79071 89370 96435 96922 99616 102741 114394 134377 123287 124021 127363 133626 133961 136959 130191 139501 141801 146419 157891 181485 170187 173662 176004 188174 190368 1049,9 194956 1968^0 197X518 208297 203504 209144 214017 215737 217458 220663 222405 223530 227148 227696 228489 232238 232676 230 Gewinne zu 500 M 1328 2409 2873 3140 3414 8378 9294 15082 18607 19583 23220 24069 27701 30983 31864 32971 33328 33368 34697 35042 37170 40529 43840 49335 49714 51548 53922 69450 60024 65657 66740 67301 68125 7 1 003 72051 72879 74596 74902 75^51 77477 81673 82931 83135 850 s8 86548 92482 95268 100793 111091 111901 116453 115870 116373 118564 120024 120656 124420 126100 120487 127570 131095 ]3<518 137288 137604 144505 1449/5 143074 147245 148701 148884 150517 155794 155633 157134 160393 160895 165798 169198 17 082 173763 177034 'l78267 179134 181786 135218 190091 191434 195615 108042 197098 196683 200032 201007 203535 264547 205675 206068 210914 212035 212293 214162 214533 214382 216273 217809 219128 22 133 221526 221887 222718 225923 223719 230210 232170 233703 In der Nacbiniltae^ziehung wurden Gewinne über 240 Mark gezogen. . 2 Gewinne zu 15000 M 115336 2 Gewinne zu 10000 M 164292 10 Gewinne zu 5000 M 4439 164125 178511 >19661 224o58 62 Gewinne zu 3000 M 3272 6924 7893 14776 19232 22603 28975 39157 46111 CI 544 61671 77203 80333 89757 102965 111783 112636 119286 143367 146815 1684"6 171489 171902 188640 192269 195475 205832 20669C 208806 216150 217310 184 Op vmn» 7 U 1000 M 4U 6959 8348 11708 11856 13043 17920 18»67 20077 20231 20319 24605 26578 39577 43031 43150 43907 44230 47178 62671 6 1 ' l 65-420 60011 60097 (75913 6^140 6 432 78j JO 78936 88913 88928 93051 99j71 101702 102086 105136 113688 1140/3 110143 12 470 122133 120667 13.775 132002 1323 6 134653 137670 140324 147534 148370 150655 151883 351942 154350 150284 156465 160024 ICO! 44 -161807 162053 163495 167679 163163 170124 171423 171 s31 176121 1797 3« 179796 133252 183744 -> 184909 1857?3 186744 107436 191234 134663 194891 195438 196429 202925 203641 2.7160 210269 211480 212086 217106 221517 223096 22'980 229589 23'535 208 Gewinne zu 500 51 31 C5 4607 6314 6249 7343 6244 11837 14510 16375 37-90 17601 13614 26"-" ?ni~ 2 32*>33 35 1 1 3*184 33936 39 64 47463 43123 61413 62027 64119 64803 65311 61822 C 1 703'9 710’»2 74306 78138 35081 80380 03346 86801 92459 03601 94112 95508 93375 1~2357 102309 107621 112282 112585 113021 110273 123174 193344 125256 120483 135829 137C31 13-1891 139835 14C460 141215 144629 140517 147574 148479 152129 152476 154763 15 024 167032 157079 159483 163403 173206 175187 177247 178598 179425 133920 184285 185720 192380 194947 19741 6 193143 198o05 108673 1092)8 109270 200090 208340 215320 211995 215140 215407 210a8l 217043 218106 '.18292 220308 220408 22169« 226133 231510 231704 331717 Gewinn-Auszug der 10. Preusslsch-Siiddeutscfien (236. Königlich Preuss.) Klassen-Lofterle 5. Klasse. L. Ziehungstag. 10. November Aof Jede (Tf*»or«ns Nummer sind zwei gleich hoho tt»- wlnne gefallen, and zwar Jo einer auf die Loa« gleicher Nummer In den beiden Abtelloncen I and II (Ohne Gewfilir.) (Nachdruck verboten.) ln der V..rmltlas»»lehung wurden Gewinne Uber 240‘Mark geregen. 2 Gewinne zu 10000 M 190«54 2 Gewinne zu 6000 M 165108 82 Gewinne zu 3000 1l 10159 13187 10254 32405 42764 50057 65360 77870 82744 83682 90'43 96209 07324 103290 107469 109505 112868 lt r 24l 11^15 110900 120'24 126021 1295^5 132474 134390 138740 139024 149661 171828 178140 190-27 1L8299 190174 207-41 209752 211833 211973 217641 218120 230010 232074 138 Gewinne zu 1000 M 021 1445 2201 2470 3174 6971 31487 11718 12252 12-53 13008 18638 16913 24362 31780 37143 37698 37761 42604 42760 44572 46678 47753 61904 57450 00492 63481 64710 60209 69312 71925 «(1507 84147 88645 94216 95330 997.33 10429« 108994 110173 118706 122383 122567 124-342 124801 3 268"4 132133 13'021 148"07 14 r >190 152017 1*7807 109898 104933 1700°7 173599 175428 177968 181672 190201 192078 192199 198796 197089 22221« 222632 222730 227422 232467 204 Gewinne zu 500 M 2942 3050 8473 9942 11296 14188 20821 21094 25445 26797 27338 29933 31105 32254 33361 39423 397"? 39890 40307 49477 44734 47512 50825 52524 54759 59485 60069» 00183 06001 83345 03599 088n 68397 69109 82231 83219 8 «'073 85997 86804 89644 91525 93773 94053 94298 101207 102750 105723 108283 109202 112020 11^478 120102 120983 1236''4 125734 128772 129055 1*3316 136981 137940 139651 143888 149441 150291 152953 154802 156879 168027 150768 161566 191608 161911 164432 169634 170151 170998 171952 175850 109177 189^76 184969 185693 190445 19?185 193941 199523 201858 209165 2l"9gZ 206704 20"953 20975t- 214~80 217377 2181.92 218252 219089 221402 223009 226023 23 r '5'i2 239 901 In der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über . 240 Mark gezogen. 4 Gewinne zu 15000 M 165505 169497 8 Gewinne zu 100Q0 M 18870 37791 ' 07285 108197 68 Gewinne zu 3000 M 601 2207 17874 17999 23021 243"3 32708 79168 81132 91350 96430 11-096 121757 136046 149679 152238 168165 173048 1^3295 177282 183'60 193984 201470 208669 214315 220559 2254'M 2972-7 233828 130 Gewinne zu 1000 M 313 15610 18453 27401 28364 32881 36821 37353 37823 4 052 44743 44982 47493 43333 62917 63483 62704 67350 08193 60193 70715 74933 76631 9g?4g 84851 87298 88?06 8OC99 97337 99441 100444 104^12 112440 113105 120709 120865 120889 136815 138974 141075 145773 149076 161849 153310 16-834 15-936 104958 166365 167731 168306 168772 168915 175919 176227 178029 136765 106790 189989 193725 194523 201073 203999 211590 2120-8 2’48Q1 217156 ?17P"8 2-4735 232 Gewi' ne zu 500 Vf 1720 4473 4808 8493 11031 14454 16414 17016 17040 18"17 19380 21026 22625 25611 26251 30200 82 B 23 32903 30727' 37621 38900 43122 43908 46818 46819 4-889 52620 62734 53879 56439 58724 50688 60108 66085 070*3 68321 72638 74711 76184 70700 77152 77209 70223 80504 836-3 84199 83955 89300 96914 97348 107233 102551 102847 1*4187 104288 106818 10-954 103480 110058 113219 116123 116411 119115 120271 120053 131191 132813 134340 146596 147834 143248 149189 150258 151207 164579 164747 15-521 100008 104437 165319 108703 170871 175067 176768 177047 173345 131023 1R3°40 184,363 184042 187016 18*130 1089*4 189135 ,197840 193212 19-578 20040Q 201687 202120 2*6175 206807 200873 210041 210442 210502 213247 214200 215000 215974 217080 221831 23197-3 227328 227007 829744 Die Schiveineverluste nehmen täglich zu, was aus n die mangelnde Wartung. Füuernni und Pflege, Ab-» Wesenheit der Tierärzie, Mangel an Jmvfuoffen und anderes mehr zurückzusühren ist. Eine Scvmeincver- sickrerung gegen alle Schäden etnschliei lich derjenigen. S welche sich nach dem Schlachten herauSsteUeu. ist daher ^ unerläßlich. Man wende sich daher sofort an die jftfllfMlfifl" ^Wüscherungsgesellschuft a. G. au Halle „ . iticupu , a. d. Saale. Gegründet 18S8 iVenragö- & geielischait von Viehhändler, erdanden» oder an deren 3 Bezirksaeschästsstclle Frankfurt a. M. Knötz L Co., Gesellschaft m. b. H., Frankfurt n. M., Wcsernraße 5, Televhon Hansa 1032, sowie an Herrn Inspektor Fritz Bauer, Frankfurt a. SW y Hochstr. 52. — Die Gesellschaft versichert auch Pferde. 'Maultiere. Esel, Rinder. , Bregen, Schafe u. Hunde. — Bisher über 4»- Million i Mark ent-chädiat. ^ Vertreter uiarhanti!unsen käuF lieh oder direkt durch Joh. Zucker Stuttgart-Botnang. m Da 6 Dllch [fir Gartenfreunde, spack Sfrbcif, cN,öht ben Erieaq. 05cqtn Einsendung vsn 45 pf. in Markes ~ ivamenpreisilste kostenlod — •AMerößo / «Srftirf ni Leitung: Hofrat Hermann Steingoeiter DicnS.ag, I». Nov. IVI7. abends 7»/« ttbr, 7. vievLtL^a-LdollnsllleatL- . Vo-go'Iang- i^l04o Gewöbnl. Preise ermäßigt» iMiililsi Trauerspiel mit Ebören von friedlich von Schiller. m n r Nach dreijähriger treuer Pflichterfüllung ist unser guter, braver Sohn und Bruder Albert Kuhnd im Alter von 22 Jahren durch tödlichen Absturz während der Ausübung seines Fliegerberufes aus dem Leben geschieden. In tiefem Schmerz: Familie Albert Kuhnd u. Angehörige. Gießen (Schöne Aussicht), den 12. November 1917. Die Beerdigung findet am Dienstag den 13. November, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt 07162 Heufce morgen 4 Uhr verschied sanft nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater Herr Johannes Gottwalz früherer langjähriger Beigeordneter und Ortsgerichtsmann im Alter von 89 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Gottwalz JoSiann filübl Heinrich Haas, Annerod Johaain Baiser IX. Friedrich Walüot Heinrich Heuser III. Burkhardsfelden, den 10. November 1917. Die Beerdigung findet Dienstag den 13. November um 2 Uhr statt. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Mitteilung, dass mein lieber Gatte, unser treusorgender Vater, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Neffe Philipp Hamei gestern nacht nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 43 Jahren sanft in dem Herrn entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Sophie Hamei geb. Krämer und Kinder. Annerod, Steinbach, den 12. November 1917. Danksagung. Fttr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen Karl Reuter I. sagen auf diesem Wege innigsten Dank. Di© trauernden Hinterbliebenen, Wieseck, den 11. November 1917. 8268 Nachruf. Am 8. ds. Mts. starb nach kurzem Kranksein unser langjähriger, treuer Kiifenisler Daniel Ul. Derselbe war über 40 Jahre ununterbrochen in unserem Geschäfte tätig und stand uns wahrend dieser langen Zeit mit seltener Treue, Hingabe und Anhänglichkeit als Mitarbeiter zur Seite. ^ Wir werden demselben stets ein ehrendes Andenken bewahren. i M 1 Giessener Konzert-Verein ZWEITES KONZERT. Sonntag, 18. November 1917, abends 5 Uhr in der neuen Aula der Universität KLAVIER-ABEND Frieda Kwast-Hodapp Kammervirtuosin aus Berlin. Programm: Beethoven, op.57; Brahms, op35; Chopin, Präludien; Reger, op. 134. Ueberschuß für Kriegswohlfahrtszwecke. --—=gj| Eintrittskarten 3.— Mk., 2.— Mk. ( 1 .- Mk., 0.50 Mk. Studentenkarten numeriert - nur gegen Vorzeigen der Ausweiskarte 0.75 Mk., unnumeriert (Stehplatz) 0.75 Mk., Schüler und Militär vom Feldwebel abwärts 0.30 Mk. sind in der Musikalienhandlung Ernst Challier, Neuenweg 9 und abends an der kasse zu haben. Numerierte Studenteokarten nur im Vorverkauf. 8261D Zum Eintritt berechtige n die für das 2. Konzert ausgegebenen Karten. Mädchen, das in nut. £>auH gedient Hat, sucht Stellun »um 1. Januar in nur gutem Hause. Näheres zu ersragen Hammstrake 18 1. O'.m Alleinuädchen. Jg., gesund., gut empf.Mädch., d. gut kocht u. Hausarb.übern.,u. all. Ehen. f. d. ges. FrauA.vllmann. Fraak« fort a.EI., Bockenh.Ldstr.951I. Gebrüder Schwan. m Giessen, 10. November 1917. %259 Hiesige Bank sucht zum sofortigen Eintritt tüchtige, militärfreie Konto-Korrent- Buchhalter. Auch Kriegsbeschädigte und Damen können sich melden. Schrift!. Angebote unter genauer Darlegung der Verhältnisse unter 8224D an den Giehener Anzeiger erbeten. MI jeder desonderni Anzeige. I Am 9. November, vormittags 8 Uhr, entschlief sanft zu Wiesbaden infolge Herzschlages unser lieber Bruder und Schwager Wilhelm Buff im 55. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Reichsgerichtsrat Dr. Friedrich Buff und Frau Marie geb. Buff. Leipzig (Grassistraße48), den 10. Nov. 1917. Die Einäscherung findetMontag den 12 November, vormittags 11 Uhr, im Krema- torlum auf dem Südfriedhofe zu Wiesbaden statt. 82641) ! ! Möpl- Zimmer^ j P«33lon Brandt Neuen (Eine 22 iBeilevue.Zim. m.u.vhneBer- pfleg. s. jede Zeitdauer. Mit- jag- u. Abendiisch. Electrisch 19dj’. Bad. Tel. 1085. (8015 Verschiedene \ Heidongasse 12 kleine Wohnung, neu her- gerichtet, sofort zu vrm. Näh. Etchweg 21. 8225 fleferl ir, jec u gewDn^chlea Ausstattung 3tilieinu.prei8v.8r? -I.i ßrRMSohß 0 ^tv - hrun&oar ai Mehrere Dachileokej gshdlea u. ein Lehrling sofort gesucht. Ern«« Seifeu u7y4W Riadheck i. W„ -frortterit r. 172 Ät.ßm oh. grau lc in, oevfeft in Stenographie und Lch etbmaschiiie, m. 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