Ur. 2S5 Ter -iehener Hnjefgtr erschein! täglich, auftev Lonnlags. - Belingen: #iefK n€r ^amiliciiblätter; Kreist lall für den Xreir Gießen. vezugspreiz: nwnatl. I Dik.. vierteljährlich 3 Nit.-, durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 9) Pf.: burct) die Bost Mk. 3.— oiertel- jährl. ausjchl. Bettel lg. Fernsprech - Anschlüsse: türdieLchriltleitungllS Verlag,beschäl tsstelleöl Anschritt fukDralttnach- richlen: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt lbl. Jahrgang §amstag, \0. November W Postscheckkonto: Zranksurt a.M. U686 Sankverkehr: Gewerbebank Gießen Swilllngrrunüdruck u. Verlag: Brichl'sche Univ.-Vuch- «. Steindruckerei ».Lange. Schrkstleriung. Geschästtftelle ».Druckerei: Schulstr. Annahme von Anzeige» s. die Lagesnummer bis zmnNachmittag vorher. Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 20 Pf..für auswä rtige 25Pf., b. Plahvorfcbrtft 30 P'., für Reklamen 75 Pi. bzw.SO Pf., nebst 2v°/^Teuerunqszuschiag. Hauvtfchriitleiler: Äug. Goeq. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: A»g. Äoetz; Stadt und Land, Vermis ckites u.Ge- richtsjaal: W. Dteyer: Anze:gente:l: H. Beck, sämtlich in Gießen. v wochenrsickbllck. Wohl auf ferner Seite der Weltgeschichte finden wir eine so bunte Fülle gewaltiger Ereignisse, als sie gegenwärtig in dem engen Raum weniger Tage sich zusammendränge::. Wenn unser bürgerliches Leben bei den Verkehrseinschränkungen, Entbehrungen mancher Art, Straßenver- dunkelungeu, abgeblendeten Lichtern, in die stille Klause der Altväterzeit hineinzukriechen scheint, so werden doch Geist und Phantasie täglich so rastlos von außen her durchzuckt, wie wir es nie im Zeitalter des Telegraphen und Ider Druckerschwärze erlebt haben. Im Gegensatz aber zu den Völkern, die bei allem noch den Krieg im eigenen Lande haben, den wirklichen, blutigen Krieg, der 'seine Atmosphäre der Aengste und Nöte auf das bedrohte Dasein legt, blicken wir, in deutschen Landen, wie in ein seltsam uns ausrührendes Buch. Wir sehen in die von Feuer lohende Werkstatt, wo unsere Zukunft geschmiedet wird. Die beengende Ungewißheit, ob wie vielleicht trotz allem nicht als Sieger in diesem Vö kerringen hervorgehen tonnten, ist von uns abgefallen. Wir haben nicht nur eine neue erfolgreiche Durchbruchsschlacht geschlagen, sondern wir haben die Mauern der großen militärischen Einkreisung bis über die Hälfte nieder gerissen. Das Werk Englands ist zerfallen und auseinandergebrochen. Das Wechselspiel von Offensive und Defensive ist jetzt da angelangt, wo, km großen gesehen. der Hauptgegner England Stützen errichten muß gegen die ungeheueren Ruinen, die auf ihn niederzufallen drohen. Eine .wch rueit wuchtigere Sühne wie an dem herausfordernden Serbien ist setzt an Italien vollzogen ivorden. Nach kurzem Frohlocken und 2Vsjährigen .Hoffnungen und Enttäuschungen ist der volle, harte Wetterstrahl der Strafe niedergegangen, so vollendet nnd majestätisch wie ein großes Naturereignis. Die verbündeten jieg- reichen.Heere marschieren — wo aber nehmen unsere Gegner aus dem Bliu ihrer anderen Schlachtlinien die Balken heraus, um damit den morschen Widerstand der Italiener zu stützen? Haben sie den Ehrgeiz und den Mut, im offenen Felde Oberitaliens eine große Eittscheiduugsschlacht zu wagen? In Rapallo sind ihre Entschlüsse offenbar noch nicht so weit gereist. Sie haben einstweilen nur einen neuen Kriegsausschuß eingesetzt, da Eadornas Künste ausgespielt haben. Man wartet, entsetzt und ratlos, noch auf die Auswirkung der deutsch-österreichischen Schläge, die noch im besten Zuge sind. Diesmal gefährdet uns lein Brussilo w mehr irrt Rücken. Wo einst ein Feüermeer sich, gegen uns und unsere Berbündeten heranzuwälzen drohte, raucht jetzt nur noch wanne Asche. Mer ein anderer Feuerzünder hat sich im Schoße der russischen Hauptstadt „still gehäuft, und in der neuen Revolution, die über Rußland gekommen ist, verbrennt wohl der Rest des einst gegen Deutschland und Oesterreich-Ungarn gerichteten Vernichtungswillens, zerbricht vielleicht auch das Bündnis, das den'Nachbar im Osten an England und Frankreich kettet. Die provisorische Regierung Kerenskis gesangengesetzt — er selber, der flüchtige Diktator,, wird wohl bald irgendwo ausgegriffen werden — die Hauptstadt in den Händen der Maximalisten, die an die Spitze aller ihrer Forderungen den sofortigen Friedensschluß gesetzt haben.! Wir haben den Sturz Kerensris. der seine Kraft und sein Wort an England verschrieben hatte, nicht zu bedauern. Gewiß, auch die neue „Regierung" in Petersburg wird einen zweifelhaften und vielleicht unbeständigen Charakter tragen. Aber sie wird beim Druck auf baldigen 'Frieden uns die Arbeit etwas erleichtern, und warum sollte es auf diesem Wege nicht so wert kommen, daß die Schützengräben von den baltischen Meeren bis ans Schwarze Meer sich entleeren können, daß wir mit allen Kräften uns nach Westen wenden und die Türken den Engländer aus Bagdad und aus Gaza, wo er irr dieser Woche, eingedrungen ist, wieder hinauswerfen können? Was darüber hinaus aus Rußland wird, soll unsere kleinste Sorge sein.' Wir sehet: auch in unserem eigenen Lande ein unruhiges Kommen urrd Gehen. Die Kanzlerschaft H e r t l i n g s war eine wahre Schwergeburt. Endlich, ist die Koalrtronsregre- rung beisammen: Hertling, v. Payer, Friedberg. Wo die Schwierigkeiten der letzten Tage lagen, als der Zeitungsleser nur mit Entsetzen morgens aufwachte, um die unlewlrchen Verhandlungen zu verfolgen, dem nachzugehen hat jetzt keiner: Zweck mehr. Der bisherige Stellvertreter des Reichskanzlers, Dr. Hetfferich, hat endlich seinen Rücktritt genommen und Platz für den fortschrittlichen Führer v. Payer gemacht Am liebsten inöchte man den alten Hader um „Entschließungen" und Ziele begraben; die Lage hat sich so gründlich wie nur irgend möglich gewandelt: für Vieles ist Raum Und Möglichkeit geworden, mrr nicht für nationalen Katzenjammer Erzbergerischer Art. Das werden dre jetzt verantwortlichen Männer spüren nnd wissen. M a tz- volle Neugestaltungen begegnen heute, da wir mehr und mehr unseres Sieges gewiß sind und vor den gegnerischen Schmähungen und Vorhaltungen hochaufgcrichlet dastehen, weniger Bedenken als vorher, und die neuen Männer an der Spitze des Reiches werden Wirklichkeitssim: gering haben, um zu erkemien, daß es für die Friedensoerhandlnngen nicht einerlei sein kann, ob wir die Entente tu Italien geschlagen haben oder nicht, oder ob überhaupt der Verlaus des Krieges uns die größerem Erfolge und Faustpfänder verschafft hat oder nicht. Sink^wir fortan gesichert vor inneren Krisen nnd Streitigkeiten? Wir wissen es nicht. Wenn der rratimlüfUberate Abgeordnete Dr. Friedberg als neuer Vizepräsident im preußischen Staatsministerinm für die errd- liche Verwirklichung der alten Zusage der Wahtrechtsände- rung nach besten Kräften erntritt, wird das schwere Werk vielleicht gelingen. Die Bokksmeinnng aber, in so vielen anderen für das Reich entscheidenden Fragen noch, darf und soll sich rühren. Da überragende Staatsmänner fick nirgends haben finden lassen, führt der jetzt beschrittenr Weg vielleicht zu befriedigenden Ergebnissen. Viel von der sich aufdrängenden Kritik an den Entschlüssen und Begebnissen dieser Tage muß zurückgestellt werden im Interesse des Ansehens und der Kraftentfaltung unseres Reiches nach außen hin. (WTB.) Großes Hauptyuartier, 9. November. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nu pp recht. Der Artillerick mpf m Flandern wuchs am Nachmittag im Vperngttnet bei Poellapelle und bei Passchendaete zu erheblicher Stärke an. Im Artois lebte Feuer an mehreren Stellen aus. Englische Erkurwungswrsttße südlich von Acheville und nördlich der Searpe wurden abgewiefcn. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Keine wesentlichen Ereignisse. Im Lustkampf und durch Abwehrfeuer verloren die Gegner brechende Sturmtnrpps der Franzosen zurückgewiesen. * Im Lustkamps und Abwehrfeuer verloren die Gegner 13 Flugzeuge. Leutnant Müller errang seinen 32., Leutnant von Bülow seinen 25.. Leutnant Böhme seinen 22., Leutnant Bongartz seinen 21.Luftsieg. O e st l i ch e v Kriegsschauplatz. Keine größeren Kampf! .ndlungtn. Mazedonische Front.' Im Cernabogen brachten deutsche und bulgarische Abteilungen aus den feindlichen Grüben Gefangene und ein Maschinengewehr zurück. In der Struma-Ebene stießen englische Kompagnien gegen Kjükri und Krosenik vor. Kraftvoller Gegenstoß bulgarischer Truppen warf sie zurück. Italienische Front. Die L i v e n z a ist über s ch ritten. Rastlos streben die verbündeten Armeen, ans den Gebirgsstraßen und in der Ebene, den Widerstand idatienttchcr Nachhuten brechend, in Schneetreiben und strömendem Regen d e r P i a ve zu. Der Erste G-eneralauartiermeister Ludendorff. * Der Abendbericht. B e r l i n, 9. Nov., abends. (WTB. Amtlich.) In Flunder n scharfer Artilteriekampf bei Passchen- daele. In Verfolgung gegen den P i a v e geht es vorwärts. Der österreichjsch-mtgarische Tagesbericht. Wien, 9. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: I t a l i e n i s ch e r K r i ^ g s s ch a u p l a tz. Der Widerstand der Italiener an der Livenza ist gebrochen. Die Verbündeten haben den Fluß in der ganzen Front überschritten und dringen gegen Westen ror. Auch im T i r o l e r Grenzgebirge machten unsere Truppen Fortschritte. Im Osten und in Albanien nichts Neues. Der Chef des Gencralstal.es. Dcr Steg in 3 alten. Wien, 9. Nov. (WTB.) Aus dem Kriegspressequartier rd nritlags gemeldet: Die Kämpfe sind in günstigem Fort sch reiten, e Linie der L'ivenza ist auf der ganzen Front bereits i e r sch r i tt en. Zürich. 8. Nov (WTB.) Die „Nnre Züricher Zeitung" wet aus Chiasso: „Eorriere della Sera" betont die Umnög- leit die endgültige Widerstandslinie des italieni- ,cn Heeres schon jetzt zu bestimmen. Diese werde durch die ttwicklung des lembUdrji Vorstoßes bestimmt. Das Blatt ver- -jcht den' italienischen Rückzug m:t demjenigen Joffres und \nt dieser ermögliche Fehler des Gegirers und eine weit gmisti- ce WidetttandÄrnie zu bestimme::. Schon am Tagliamento Wider- :d Ml leisten, sagt das Blatt, war unzweckmäßig, weil es sich rauschen ließ, daß. der Gegner sich hüten würde, den .in Frank- ch begarrgenell Fehler zu wiederhole, mrd weil die geringere chl der U-ebergänge über den Fluß den Rückzug verlangsamte d die Neilgruppierurng erschverte. Das Matt verweist auf den ü cf * uni fl der ' italienischen Truppen in. den k a r n i s ch e n l v e n und saflt die schmerzliche Kunde dürfe nicht überrasckien. idnrÄ werde die (öesahr, alxresch-crtten zu werdeir, beseitigt^Es ^idle sich rnn Geläirdeverluste, die man mit Ergebmig und Ver- 1 * 1 (Fö b© rVn 11 er(iefe eine LZevord-wMg^ xn der er die verstreut Land sick ailshaltenden Soldaten auffordert, binnen 5 Tagen den militärischen Amtsstcklen zu meldar. Zuwiderhandlungen d die Todesstrafe in AuAsicht gesollt. Ter Wechsel im italienischen Oberkommando. . Rom, 8. Nov. (WTB.) Meldung der „Agencio Stefam". Krregsmillister Alfieri sandte am 7. November an Ca dorna folgenden Brief: Exzellenz! Sie haben schon durch Se. Majestät den König dre amtliche Mitteilung von der Maßnahme erl-alten, die Se betrifft und die in den Personen die Zusammensetzung de4 Oberbefehls im Heere ändert. Obgleich, die Geschäfte, die bei Ihnen jetzt zusammenstießen, sehr hohe und deratt sind, daß ohne Zweifel kein anderer sie mit der Zuständigkeit und dein Ansehen ausübeir könnte, die dem neuen Amte zu kommen, so begreife ich, wie es Ihnen schmerzlich erscheinen muß, den täglicher: Zusammenhang mit dem Heere aufzugeben, das Sie so oft zum .Siege geführt haben. Dieser Schmerz wird sicher vom Heere selbst und vom Lande geteilt, für die der der alten Ueberlieserungent seiner .Familie durchaus würdige Name des Grafen Cadorna gleichbedeutend mit Einsicht und Tapferkeit, einem fester: Charakter und eyrer sicheren Tatkraft sein wird. Tie Regierung des Königs hat geglaubt, von Ihnen dies Opfer fordern zu müssen, damit Sie auf einem umfassenden Gebiete einen noch größeren Beitrag' zum gemeinsanien Werke Italiens urrd der Verbündeten liefern können. Das zu erreicherrde Ziel ist hoch und edel, so daß Sie darin einen wirksamen Trost finden werden, wie Se ihn auch finden werden in dem ehrfurckchsvollen Ausdruck der Liebe, von dem Ihr Ausscheiden begleitet sein wird. Gestatten Sc mir, mich von gcmzem Herzen dieser Kundgebung anzuschließen und^ damit meinerseits die Wlünsck-e zu verbinden, die ich namens des Heeres, der Regierung und des Landes für die Zukunft und btn Ruhm Italiens hege. Der Kriegs minister Alfieri sandte an den General Tiaz folgende Depesche: An den Chef des Generalstabs des Heeres, Kri.egszone! Dem langjäl-rigen Freunde und dem Manne, in dem ich immer die höchsten bürgerlichen und militärischen Eigenschaften erkannt habe, dem tapfeven Kommandanten des 23. Ärineetzvrps, das er im Glück und Unglück immer in glänzender Weise gestihtt hat, sende ich nrit Berttmren meinen Gruß namens I aliens, da s ho f f t und wartet. Die Führer der Enteule an der italienischen Front. Rom. fl. Nov. cStesani.) Aus dem Rckogsgebiet wird pom 8. Novencber gemeldet: Heute begaben sich Lloyd George, S m u t s, P a i n l e v 6, Franklin, Bouillon, Orlando, Sonn in o und Bissolati an hie italienische Front, um de:i König zu begrüßen-. Nach der.Verabschiedung vom König besuchten die Minister die französischen und englischen Truppen, die sich m die Front begeben, wo sie in den Kampf ein greise:: sollen. K Bern, 9. Nov. Tie „Neue Züricher Zeitung" erfährt von der italienischen Grenze' 2Lus einem im amtlichen italienischen Msti- türblatt veröffentlichten Erlaß ergibt sich die sofortige Einberufuno der zurückgestellt-en Dienstpflichtigen Jahrgänge 1874—1899. * * * (Sitte Auszeichnung Kaiser Wilhelms durch Kaiser Karl. W i eil, 9. Nov. Ka i se r Karl ernannte den Deutschen Kaiser zum Inhaber des österreichisch-ungarischen Feldhaubitzeu- regimeirts Nr. 25. Tclcgrammwechsel zwischen Kaiser Karl und Sultan. » K o n ft a n t i n o p e l, 8. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Ter Kaiser und König Karl hat an den Sultan ein Telegramm gerichtet, in welchem er ihn: aus gauzein Herzen dafür dankc, daß er den Prinzen Osman Fnad bestimmt habe, dem Kaiser die ihm oerlieheiw hohe Auszeichrimg als Zeichen der kostbarac Freundschaft nnd Waffenbrüderschaft zu überreiche::. Es war mir, fuhr. Seine Majestät fort, bechirders angenehm, den Prinzen irr meinem Hauptqrmttrer zu ernpfangen urrd ihm Gelegenheit bieten zu können, der: Kämpfen der tapferen Truppen zu folgen, die mit beonderen Erfolgen für rursere große und geredre Sache streiten. Ich bewahre das beste Andenken an diesen angenehmen Besuch und ich würde mich überaus .glücklich schätzen, sobald es nrir die Umstände gestatten, persönlich m'eiuen wärmster Tank Eurer Majestät in Ihrer Hauptstadt wiederholen zu können. Der Sultan erwiderte: Ich war über den gnädigen Enipfang sehr gerührt, den Eure Majestät meinem Nossen zu bereiten geruht haben. Ich danke Ihnen aufrichtig für die freund,clxrstlichen Worte, die Se an mich gerichtet haben, sowie für den Wunsch, den Sie auszusprechen die Güte hatten, nach Konstantinopel zu kommen. Ich wäre überaus glücklich, Eure Majestät in meiner Hauptstadt zu empfangen und Ihnen mündlich den A'.rsdruck der herzlichen Freundschaft zu wiederholen, die ich für Se hege. Be: dieser Gelegenheit liegt es mir am Herzen, meine wärnyten Glückwüusck-e zu der Reihe von .Segen zu erneuern, die Ihre tapferen Heere weiter über den Feind erringM. Englischer Bericht ans -legypten nnd Mesopotamien. In der Nacht vom 6. auf den 7. November nah nun unsere Truppen gegen Mitternacht die türkischen Werke südlich von Gazo int Sturm. Tie Werke waren nicht von großen Streitkrästen besetzt. Tie unserigen setzten ihren Vormarsch ach dem reck-ten Flügel bis auf den Hügel vor. der die Stadt in: Süden und in: Osten beherrfck-t. Auf dem linken Flügel rückten sie bis zn oen Befesli- gungswette:: von Sheikredwan, ungefähr eine Meile nördlich der Stadt vor. Während des Tages rückten sie durch die Stadt vor und erreichten die Wadthesi-Mündnng, 8 Meilen nördlich unserer Ausgangslinie. . Noch dem am 2. November der Dur davongetragene:: Erfolge rückten wir den Ti«:ris entlang stußaufwätts vor und griffen am 5. November die Türke:: an, die sich in der stark vetick-anzten Stellung von T ekr i t verteidigte::. Unter den: Feunrs Si:N>S und Füsilierey bestehenden «indischen Reg:menter bemächtigten sich in einen: Angriff der beiden erste:: Grabtmlinie::, wobei sie dem Feinde schwere Verluste zufügten. Tie Graben tvirrden ansgebant und Unr mitten einen türkischen Gegeriangrifs zurück Unterdesse:: griff die Kavallerie den zechten Flügel des Feindes an, und unsere Artillerie aus dem linke,: liier des Tigris beschoß wirksam die türkischen Verbindungen, die nach Norde:: führen. An: Nacknnittag eroberten wir neue Grabenlinien und fiigten dem Fenche starke Verluste zu. Unsere Kavallerie nahn: t-ervorragenden MUeil an diesen Angriffen a:U den: linlen Flügel. Die britische und vchische Kav^Ulerie griff an. ß&eroaKTte die Gräben und machst eitrige flüchtende Türken nroder ^er Kam pi dauerte bis zum Einbruch der Nacht au, mährend der sich die Türken im Schutze der Dunkelheit Mränffogeu, wobei sie drei Munitionsdevots in die Luft sprengten und einige Dorrats- magazkie niederbrannten. Am 6: November morgens beseiten wir Tekrit. Das Schlachtfeld wurde noch mcht abrefucht, wir zählten bisher 132 unverwundete Gefangene und erbeuteten viel Kriegsmaterial, Patronen und Hülfen, Gewehre, Schliffe, Brückenmatorial und zwei Flugzeuge. Die früheren Verteilungspläne der Entente. Berlin, 9. Nov. Laut „L.-A." bespricht der ..Nieuwe Rot- terdamsche Courant" die Enthüllung des Amsterdamer Blattes "Nteuwes van den Dag", wonach die früheren Vereinbarungen der zaristffchen Regierung Nutzlands mit den übrigen Ententemächten auch darauf hinzielten, das holländische Gebiet nicht unberührt zu lassen. ,.N. Rott. Cour." bemerkt dazu, daß dre Verabredungen nicht ausschließlich das niederländische Gebliet m Europa berührten, sondern auch die holländischen Kolonien. Painleves Stellung erschüttert? Genf, 9.Nov. (T.T5 Der Pariser Korrespondent der „De deche" bezeichnet Painleves Stellung als erschüttert. Als sein eventueller Nachfolger werde Thomas und Cl 6 men - o e a u genannt.' Sie hätten aber wenig Aussicht, zur. Präsidentschaft berufen zu werden. Dagegen gelte eine Orientierung zu einem Ministerium Briand tocjfmVFwinfirfipr das Volk gekämpft hat, nämlich der Vorschlag eines sofortigen demokratischen Friedens, die Aushebung! des Rechtes der Grundeigentümer, das Land zu besitzen, die Aufsicht der Arbeiter über die Erzeugung uiid die Bildung einer Negierung des Arbeiter- und Solbatenrats ist gesichert. Es lebe die Revolution der Soldaten, Arbeiter und Bauern! Ein zweiter Erlaß des Ausschusses besagt: Die Macht über Petersburg ist in den Händen des revolutionären militarifcf>ert vlussämsses des Petersburger Arbeiter- und Soldatenrats, der Soldaten uiid Arbeiter, die sich einmütig erl-oben haben. Die Re- grerung Kerenskis ist ohne Blutvergießen gestürzt worden. Der Ausschuß fordert die Front aus, den Petersburger Arbeiter- und S oldaten rat, die neue militärische Macht zu unterstützen, der sofort einen gerechten Frieden und die Rückgabe des Landes an die Bauern Vorschlägen und die mwsassunggebende Versammlung einberufen lvird. Tie ganze örtliche Gewalt geht auf die Bezirks-, Arbeiter- mW Soldatenräte über. Kerenski verhaftet" ** Amtliche Personalnachrichten. Der hat am 27. Oktober den: Lehrer an der Volksschule yu jtJ slbidderShrim, Kreis Büdingen, Otto Koch anläßlich feinet Ir j Ührigen Tiensliubilännls das Ritterkreuz 2. Klasse des 9W diensiordens Pl-üipps des Großmütigen verliehen. — ULürrtraoH« wurde arn 6. November der Schulamtsaspirantin Luise Lahr aus k Der Umsturz in Rußland. Petersburg. 9. Nov. (WTB? Meldung der Petersb. Telegr.-Ag. Nach den letzten Nachrichten hat die durch den Ar- oerter- und Soldatenrat von Petersburg bewirkte Umwälzung folgenden Verlaus genommen: Die Bewegung begann am 6. November abends vorsichtig mit der Besetzung gewisser Punkte wie der Petersburger Telegravhen Ageritur. Darauf folgte im Lause der Nacht angesichts des Erfolges des Unternehmens und da das weitere Vorgehen angesichts des Mangels an Widerstand und bereits um 10 Uhr vormittags am 7. November konnte ein Aufruf des revolutionären Militärausschusses den Sturz der alten Negierung und den Uebergang der Mach! in die Hände des Arbeiter- und ^oldatenrates ankündigen, obgleich die alte-Regie- r \ n % ^ lter im ^* n 1 e r Palast tagte, gegen den der Arbeiter- Mio Soldatenrat noch nichts unternommen hatte, und obgleich Kerenskr selbst die ganze Nacht hindurch bis 7 Uhr morgens oer dem Festungs-Gencralslav war und mit General Mani- kowski. der die Tätigkeit eines Kriegs n'tinis-ers und die militärische Macht ausüble, beriet. Bald daraus eing seine Spur ver-1 wren, aber den ganzen Tag über liefen Gerüchte um, daß er den Front truppen entgegengereist sei. die er berufen hatte. Trotz- dem ftreg die Unruhe im Winterpalast während des Tn 'ri an- ZeffchtsFortschritte des Arbeiter- und Soldatenratts und de.-. Anchwcllims der Bewegung, die ohne Kamps die ganze Be- fatzung für sich gewonnen hatte. Die Kosaken hatten erklärt, neutral bleiben zu wollen. In zun scheu bot das Institut Snolny, der des Arveiter- und Soldarenrates von Petersburg und des revolutionären Militärausschusses, der von ihm eingesetzt ist ein lehr vewegtes Bill). Eine stark bewaffnete Wache hielt das Innere besetzt und umgab das Gebäude oder stand in den benachbarten ^-lratzen. tiAirTJ 1 ? ©efc&ü^en bewaffnete Panzerkraftw-rgM Iichcrten den des Douptau-irtierS des Arbeiter- und Soldaten- rates^ Lenl n war dort erschienen und mit bcaeisterlen Zurufen inesmr NtstÄut aus gab der reoolMum-rrs ,®if Beiehl zur Besetzung der Bahnhöfe ISz ^^^Sscrirrrckrtungen. die von den Truppen mid der .waren Garde imort ausaen'ilirt ,-- Berlin, 9. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Nach dein „Berliner Tageblatt" veclneitet das Reutersche Birreau eine Petersburger Meldung, nach der Kerenski verhaftet »norden sei. 5 eMeg. Neue tt-Boot-Erfotge. Berlin, 9. Nov. Tatkräftig durckigesührte Streifzüge unserer U-Boote haben im Mittelmeer erneut zur Vernichtung zahlreicher Dampfer von zusammen über 28 000 Brutw-Register-Tonnen geführt. In der Nahe der spanischen S-üdküste wurde ein Geleitzug von mehreren Fahrzeugen bei Nacht angegriffen und großenteils vernichtet. Zwei beladene Dampfer waren nach 5 Minuten versenkt. Ein dritter fiel eine halbe Stunde später dem Geschützseuer eines U-Bootes zum Opfer. Der bewaffnete englische Dampfer Ferrona (4591 Tonnen) wurde in nächtlichem Feuerüberfall, der jede Gegenwehr erstickte, erkämpft. Zu den übrigen versenkten Schiffen gehörte der ncuerbaute, mit 12-Zentirneter-G.eschütz bewaffnete englische Dampfer War Clower (etwa 6000 Tonnen), der sich mit einer Ladung von 8000 Tonnen Kohlen auf seiner ersten Reise befand. An den erzielten Erfolgen.hat Kapitänleutnant Morath.hervorragenden Anteil. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Alzey eilte Lehrer instelle an der höheren Bürger-lM ädcken- zu MM). — Das Ehrenzci.-lieir für Mitglieder ftkwilliger Feucr webten wurde vom Großyerzog vcnlielxm: Georg Neitz mW Lo-iis Oärl, beide zu Gießen. — Der Grvßhevzog hat am 17. Oktsbn- d. I. dem BahnhosÄanl-seyer Johann Macher zu Zeilhard dm, Weichensteller 1. Klasse Johannes Bohner ziu Gustavsburg und dm, Bahnwärter Philipp Sttnserwvin zu Dienheim. sämtlich in ^ Hessifch-Pveußischen Eisenbahngememschaft, cuis Anlaß ihrer am 1 November d. I. erfolgten Versetzung in den Rühesdaiw dts Allar meine EbrettLrirbien mit der 5lns«irnrrt- Für treue Dienste" vermeine Ehrenzeichen mit der Insachist: „ liehen. ** Iubil äu m. Am 2. Nov. waren es 25 Jahre, daß der -x., ~ V L i VI « VWV. IUULl.ll U» xjui/ir, t'UR om Detzer Wilhelm Kümmel in der Kiiwt'sä-en Hof- und Uni- versttäts-Druckerei tätig war. ** Städtische Für s-or ge stelle f ür Kriegs., Hinterbliebene. Die Sprechstunde für die .tzinterblst- beuen verstorbener Kriegsteilnehmer findet bis auf weiteres jeden Man tag, nachmittags von 3 bis 4 Uhr, im Stadthaust Zimmer Nr. 2 , statt. Siehe Bek a lnttm-achjung im Anzeigen teils ** Stadtt he a ter. Alle die zur gestrigen Äuffüd» rung von Schillers „Braut von Messina" keine Eintrittskarten erhalten konnten, seien darauf hingewiesen, dag das Werk am nächsten Dienstag wieder gegeben wird. 5. . G o e t h e - Ä b e n d. Am 21. November, abends |v, Uj-,, imbet im Saale des Gietzener Paedagogiums, Wilhelmstr. 16 uar Bonner von Grcrtzherzogs Geburtstag ein Goethe Abend m« Mitwirkung von Frau von Wolzogen vom ('proßherzogl theater in Darmstadl statt. Näheres siehe Anzeige. ** I m Hotel Fürftenhof findet Sanistag mw Sonm-» Konzert. Natt. Siehe Arzeige. Das Kreisblatt Nr. 186 enthält Berordimngen übe-- Versrchcrimgsgesetz für Angestzülte, Verordnung über Zigaretten, taoak. Vorvrdnimg Aber Kal Stickstoff, Erzeugung des Kffea.» Materials, Ernährung der Selbüpersorger, Beflellnng von Ncht- nntte.n, Bezugsscheine für ZentrlfngM und Buttermaschinen 6»- tchiastsrttmden des Amtsgerichts. Kreis Büdingen. 4- Ortender g, 10. Nov. Gestern wurde die v5mnuicbüe;;o ■ • ■ -> «ui*iu au, u Mui'.n mu iimonn Y.V. “ eii mit srchchet.i Gemüse, 1 .Kiste mit Dörrobst, 5 Kisten mit e.wa 9 Zentner OWermen und Kasmnien, 4 Fässer mit 2am Erden. Von Kronstadt lmtgveit !datenra-t' mzn^cheit Herr der ganzen &tabt geworden, den Winterpala st' ^vo sich beinahe Regierungsniitglieber befanden, zu isai ieren- Abteilungen be,ehtett alle dorthin chülEwen Wege. Barrikaden l d}V 'v£ ur ^ ’Ü rat F ;c $ 011,3 bcrt -Holzlagern und Bohlen von Bana.rbeitern erbaut, .der Verkehr hötte allmählich an^ und a?m der ,o ge)chasienen Insel blieben nur nock) Trnvoen, Pauz-er- ^wei ^Lugzeu^westcgeschützs. Um 8 Uhr abeiws boten die Äelggerer den Ministern an, •,ie könnten den Winter- verlassen, und gaben ihnen 20 Minuten Zeit, aber die Mi- ^^^/hnten das ab. Bald war der Palast vollständig ein- gkychlossen, be,anders von dem Augenblick an, wo durch Besetzung oes ö^cnrptlernlvr'echamts seine Berstäudigi.ing mit der Außenwelt SÄ SSL Z^nüber uiw vom rechten Newa-Ufm aus be- drolLe die Peter-Pauls-Ffftuug, ,en lange-m in den .münden des llrbettcn- und Soldatenraws, den alten Zaneryitz nnmiltelbar. Ti erttr - r "■ - - dein Tm hm U schs. Der ntne RciWkanzlcr. Berlin, 9. Nov. (WTB. T.'in stich.) Der Reich kanzler Dr. Graf von Bertling hat heute die bereits für einen 1tr «x versuchte sich durch die Mllienajastraße nähern: aber das Mafchmengewiehr'eu.r. deHVer- Ediger Änderte das. Angesichts des WuAn.ita.ndes der Palastmache — “ ' - -- • V UV Wvl'V * il.li.JI..' V L* J ' III (I I [ J1WI I J J 1 Teiiert-en zwei auf der Newa liegende Torpedob o ote vier Ka . J. rtfp - ' _ --- **'T» % '*** V ’^ 'N/ V V •f/ W V.' schossen auch die Vanzerkraft- SwiSL das Gebäude GEkrreuer begann, dazwifchm bisweilen Maschiueiigewe.'^gevw )el .. inzwischen kamen von Helsmgwrs vier Torpedoboot. i.Mtöoer, ein Mintmleger und ntebreee Nt inen such- booLt imt ^audungstruppen an, die an den OLvrationen gegen den Palast tetlnalmren Endlick) gegen 2 Uhr morgens gelang es den <-trrttkrafien des Arbeiter- und Soldatenrates, in den Palast einzudringen. ^^^brsbu rg. 9. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Pe^r^bnrger ^.Äegraphen-^lgentur. Nach Meldimgen aus pelsina- -wrs blychwuen die Abgeor-dneten der baltischen Flotte nnd die Soldatenausscknisse, sich dem Arbeiter- und Sstdatenrat Petersburgs uno oem Reoobitionsansschuß a n z u s ch l i e ß e n und. sie zu untcnsttchen. Der vevolutionäre Aussckurß in Reval besetzte E rmlrtarrsch wichtigen Punkte dort. — Nach Meldungen aus 5kchan ist per dorttge Truppendesthlshabvc General Archipow festgenommen worden. Offiziersschüler und Offiziere in Pa izerkrast- roagen ergaben sich. . . rwollrtionäre Militärausschiß teilt allen Offizieren, Soldaten und Aiis-.chuneit an .der Fiwrtt wtd im Lande sei -en Beschluß mtt. Körnt low und seine. Parteigänger in die Peter-Pauls- -Atting nach Petersburg zu überführen :rnd sofort vor ein revo- luttonores .Kriegsgericht zu stellen. Heute früh erschienen die Zeitungen wie gewöhMch, ausge- noinmen die Melr-ahl der tägliche ericheinenL:-en Blätter der soae- uannten bürgerlichen Presse, deren Setzmaschinen durch den Ar- mnter- und Soldaten rat ir^-ggenommen waren, um den Druck der Zeitungen, der Soldaten, Arbeiter mrd Sozialisten zu sichern Die nZS'wÜufK*?- - Der Stcchtwt s^de einen AussHß zur ösfent- ttcyen Woi-.iiahrl eiu, der nch >cnlptauc'icnuno? des Arbeiter- und Soldatenrates, des Rates der und irn militärischen uni Urbeitororga.itisationen zusam- mensetzt. Der üusichun für öffentliche Wohlfahrt lstilt sich zur Ver- der Bevölbermtg für den Fall von Ausschreitungen Die Milotzltch der Vorgänge vom 16. und 18. Fnli ver' asteten Mari- Etsteit Erden rn Freiheit gesetzt. Die Banken sind nock^ ge- intet™ *** * vvn .Kcruslädrn haben gleichfalls früheren Zeitpunkt geplant gewesene Reise nach München angetreten. Da der Reichskauzler zur Ordnung dringender Angelegenheiten einige Zeit in .bcstachen bleiben muß, wird er tm Reichstag erst am 29. d. M. erscheinen können. Im preußischen Abgeordnetenhaus wird Graf Hert- lmg m 3. Dezember das Wort nehmen. F r i e d r i ch v o n P a y e r, der künftige Vizekanzler, ist aus einem schwäbischen Hause hervorgcgangen, in dem, wie bet den Brüdern Haußmann, die Tradition Uhlands aucki in politrsthcr Beziehung lebendig geblieben war. Geboren ist er am 12. Inn: 1847 in Tübingen. Ursprünglich zum Theo- wgen best-mmt, erkannte der junge Student Payer bald in der Advokatur seinen Lcbeiwberus; er wurde in den sieb- Zlller und achtziger Jahren einer der gesuchtesten Verteidiger Württembergs? Später beschrankte er sich mehr ans die Zivilrechtspraps. Seine .veimat entsandte ihn seit 1877 in den Rechstag, mit zwei kurzen Unlerbrechungeg ist er bis heute dorr ihr Anwalt. Mitglied der württembergischeu Kam- mer war er seit 1894, ihr Präsident von 1895 ab volle tv ^.ahre hmdurch. Im Linksliberalismus ivirkte er als einigende Kraft; er gehört zum Vorstand der Forst.chrittlichen Vockspartei. , -- .. .. ***•*' O u !l L ‘ HUI twUR inrtv Gurten, 81 Eimer mit Marmelade wurden au die M ''' wr.en-aatetlung des hcssisck-eN LaübesVereins vom stivten Qm * , ? iLr wettereu Verteilung an die Feld- und .Oeim-at-L-azar« le V tantxt A s:it ganzen wurden im L-ruse des.Sommers vouch^r ohne das der Gesch, .Berlin. 9. Nov. Die „B. I" erführt, daß Geheimrat Fried borg g-eitern^abond die königliche Ernennung zum VlKeprcksid-enten des Stuatsmrnifterimns erhalten hat. Mit v. Payer wurde gesterii ab-eud in Stuttgart verhandelt Auch seine Ernennung dürfte bereits vollzogen sein. ™ erführt, daß die Micht ^ bestehe, Payers Mandat (Wahlkreis Reutlingen-Tübingen) dein Staatssekretär a. D. Dernburg anzabieten, falls Payer das Vize- kanzleramt anntmmt und für ben Reichstag nicht wieder kanoidieven sollte. euer „Vorwärts" erklärt, bic Neubildung der Regierung fei noch ))scht vollständig, es fehle noch der fortschrittliche Nirnister für Preußen, dessen Ernennung allgemein erwartet vo-ra.ussichtlich bei nächsber Gelegenheit auch erfolgen tretet Wie die MorgenbläLter melden, wird, da das Zusammen- m des Reichstages vom 22. auf deu 29. Noveiuber ver- [djiofieit wurde, auch das preußische Wgeordnctenhaus seinen chr den Io. Novsnher geplanten Zusmnm-ntritt noch etwas yrnausschreben. Auf der TagesordEng der ersten gteichs- dw neue Krcdi t v orla ge über Io bcilnarden Mark ldeheu. Hierbei beabsichtigten die Mehr- lwttsparbeien eine gemeinsame Vertrauenserklä- rung für das Kabinett Hertling abzugeben. nach dem Gewicht der fertigen Marmeladen, ^ ff. Erzm-,^ Stachelbeer- und ZwetscheiimarnTelade, 2 Zerckner H oa,t, b Seltner Sauerkrattt und Gurken im Fast Es iwn lö Zentner inchr hergestellt als tm vorigen, 10 Zeritner mehr a» tm Wrtwnöen Jahr, gewiß eine für das 4. Kriegsjaln effrenn« L eff tun g, die den wemgen Mitarbeitern alle Ehre uu.wt und nnM bev aufs neue von der Opfenvilligkeit der lmrdlichm Bevöttetunß' ein glanzendes Zeugnis ablegt. 4- O r tcnber g, 10. Nov. Landsturmmmm Karl Lauser- darf nnirde zum Gefreiten befördert. r G l0. Nov. Die Hessische Tapferkeitsmet>ülle r hielt der Schutze Ludwig Knickei. Kreis Schotten. cf ^ Das (Sireme Kreuz wrd die HMlte TawEtsnvedaÜle erlitt der Gefteite .Karl Kn i esc. — &,. t Bi^iellm^el befördert lmirhe der Unterosfizim: Wilhelm Kromr, ^.^wSchotten 10. Nov. Gefreiter. Karl Kniese erhieltst De» niche ^.Lp erkeia.^nredaille und das Eiserne .Kveuz ziveiter Aast e. Vi a i n r ob, 10. Noo. Der Schütze örinrid) Wilvel S v 1 ou t wurde mit der Heffischen Tapferkeitsmedaille, der Pierst'- Änsnlst .^ermann Chiout mit dem Eisernen Kreuz 2.Kl a> gezeichnet. n. x SeHnrob, 10. Nov, Fürs Vaterland starb nach schirru> Vertvundirng m entern Feldlazarett der Gatt eite Karl Horst. Starkenburg und Rhciuhessen. I. D a r m sta d t, 9. Nov. In der gestrigen Stadtvevordnetzei.- libung widntete der Ooerbürgern!erster dein zurückge-reterlen Bei.- Gkart warme Worte der Anerkennung. Ekart war 1914 in k'. w bestand getreten, hatte aber bis letzt die Geschäfte loeiter«fühn Nimmehr Uvtirgen ihn evesundheitsrüchsthsten, ondgiilff- znrücht L^-'eu Die Stadtverordnetmsitznng beschloß auf ein Refe-Lt M . Lmtdesivdhnnngstnlpekwrs Gretzschel hin die Errichdma ewev staotischen Wdynungsamtes, ferner auf ?lnregung des Mi- E'tna-ht-inioseeiratech die Gewährung eines städtischen Zu-- icknsses für Mtnderbemtttelte zu den KarrosfelbesLo-chmaskos^ K'ner erlMste die ^tadtveecordneterwersammlmig die 5-äw H DenerunE^hrlfen. Im Juli hatte die Stadt 150 Mark m Ledige, 200 Mark für Verheiratete und 100 Mark Kinderzulüe: gewahrt und dafür seit dein 1. « 4V, Mitkionen aufge..«mdt ? om A k Eber vcm etngezogenM Beamten, Ochrern imd Arbeitern geioährt. Des Stadt erwachst hierdurch ein Auflvand von 1045 000 Niark. Die W'derz'ulagen und die einmalige Beihilfe ist nach dem Ofienbachr Vorbild hoher als dre Sätze, die der Staat gewährt (sta A-IK Stcrdt und S'ÄvilH, G i e ß e n, den 10. November 1917. Neue Aufrufe der neuen Negierung. E- M««°Yich.) Meldung TcleM-ap'xma^nd.ir, T<^ r>-volulionLrr mitt- tarisckx Ausschuß des Petersburger Arbeiten und SoldaknrateS bat folgenden Aufruf an die Bürger Rußlands ver» otsentlicht: m Tie v o r I ä u f i ge R eg rer u n g ist gestürmt. Die gesamte Macht iß tu ore Sande emeS Organs des Petersburger AEter- und Soldaten rotes ubergrgaugen, nämlich b ■ r" votutionä - tj n mil 11 ä r t sch e n A us schuss es , der an ver Siritsc des Proletariats und der Garntson Petersburgs steht. Das Ziel, für Lebensmittelmarken. Für die Zeit vom 12.-18. November 1917 haben nachstehende Levensmitlelmarken Gültigkeit: u^neyenoe. Brotmarken der 46. Woche, gültig vom 12.11. - 18. N 1917 Buttermarken _ 46. „ . 12 11 _ i« n* Fleffchmarken l 46. ; m m ” 12 11 I i8 w Kartoffelmarken . 46 w , . 12.1L - ie! ll! " (Stennorfen Nr. 19 Seffenmarken für den Monat November 1917. Ei» Umtausch verfallener Marken findet nicht mebr Lfftz gcwkhrtst" «eaa««-»- ÄTi» Renanmcldungru und Arimeldung von Re»gkb»rr»,n babon "!,c)r unter B-rtagc vor -iStigc» Auöweilr uui de», Lrbc»«mittelam! zu rrfolgeu. Umzüge innerhalb der Ltävt und W^zitgc von Gieüen ßsd in de» znztaudigen Bezirken anzumelde». ' Gcfchäfisstunden des Städt. LebenSmiitetaiuted von a-fi Nhr vorm., 2—4 Nhr nachm. Marlenausgabc fiic Urlauber: Sonntags von « *—12 Ul,r vormittag». r ** ^;gQ be Don Petroleum, Die fjtetüficr er- , .AA '-nrt“'r *- i (staatl. Kinder pla^ 100 Mark, ourmalig-e Beihilfe 200 Mark», in dar Envägum. oast die Beamte des Staates tzum großen Teil auf den: Landl wohnen mtd also eme billigere Lebenshaltung haben als bk M amten ber Stadt. D. Z. T a rmstadt, 9. 97ov. Herr Geheime Staatsrat Wist brand, der langiährige verdiente Vorsitzertde der Mmisterialast tetlung für HDrst- und Kameralverwaltung, konnte heute in erfreu* ftier körperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 75. Gebuttstü.' begehen. . .T7 ? Gonbach, 10. Nov. Tie Stad4v iword netenversammlnn' r! C a^ öra , rteitC7t -um Bau des Rhein-Main-Domn! 5banals 30000 Mark. ^ , Kreis Wetzlar. c . _-? T0 ^0. Nov. Dein Kömgl. Hegemeister Prasi zu ^orsthaus Wialdhaus wurde das BerdienstkveiM ffir .^^sbilst verliehen. Hessen-Nassmr. , ^ m^^lds harn 9. dwv. Eine bleibende Ermnerun!» -an das Reforinattonv^übtlatiM ,vtrd die hiesige Kirche erhalten in Gestalt ettjer großen Eich.enplatte, auf die von den (tzememde' gliedern der Atffmtg d^ Lutherliüds „Ein feste Bnrg" mit eisernen .cagel genagelt tcnrd. Die Nagelung hat bereits ihren Anfang genommen. = ^«»rrfurt a. M„ 10. Uirtx Das 36 bzw. 32 Iahroa,,' stbeoanr ,rriedrtch Bauer nnixbe gestern abend in seiner Wvhwmg eiistraj^.' 19 erschossen aufgefuttden. Beide sind irei' wtlltg aus dem Lebm geschieden. T^ec Mann hat zuerst die strau mtt lEin getdcht, dmrii sich sAbst entleibt. Er trug mutz di.' Waffe m der Hariff Die Beweggründe zur Tat sind imlvfmrnf. ■ a ^ ' w- Nov. Aus Anlaß des 25jährigen Diensst ttchiläums des Äanitätsrats Dr. Schwerin als Leiter des (744 -Wu Y!i . . . '....i ^ ^ h Ml s e s stiftete We Sta dtv cr > v alt IM g einen Fondu Zinsen der Jubilar «im Besten „ inAnn ¥ t 'T 1 ' p. 111 » ^laLtunriuamnK] einer deffen Zmsen der Jubilar znm Sf ^^^ann. Ferrrer stellte der EbrenbürM ^Blank, dem Futnlar weitere KtOOO Maki zur Ber mgmrg. dtc unter der Bez-erckmtmg „Dr. Paul Schwerin-Stiftrmg" ■ftir arme frattfc Kinder Verwendung finden sollen. Der Kreis- nusD.mß lieb SanttätSrat Dr. Schwerin eine kunstvolle Adresse überreichen. ]\ Marburg, 10. Nov. Dir Herren Pfarrer Heermann in Äiarb'ursi mit» Landau in Fvonl-ausen an bec Lahn sind in die engere Wahl für die Wicketerbesetzung der SrrperintvildentLnstelle der liillyerifti^'Ti Diözese Oberhes.eil geflnttnurrt. ch. Von der M osel, 9. ))dov, Da grobe Mengen Obst un- erlaubterioeife zur Btweittmg ixm B«z verwendet morden sind, weil man lohe Preije beim Verkauf des Obsiioeines erwartet, so hat die Bezirks stelie für Obst und 6>üntüie in Trier daraus liingewiesen. das; die gorverbsmäschge Verarbeitung von Obst zu Obst)vein nicht gestatt«! ist. Lediglich für den eigenen Bedarf dürfen 30 Doppel- zmtner Obst zu Obstwein verarbeitet werden. Auch wurde ermittelt. das; ein. nmfangreick>er Handel mit Obstwein der 1917er Ernte betrieben wird, obwohl dies nicht erlcrtrbt ist, bis die Höchstpreise festgesetzt worden sind. Gietzener Strafkammer. Gießen, 9. NovernVer. Der bereits 6mal ivegen Diebstahls vorbestrafte Mfer Otto Schwenkert von Dinkelsbühl ist angeklagt, zu Butzbach am 15. Auqust l. I. dem Mferlehrling Mols Burk von Ober-Mörlen einen Geldlientel mit 9 Mk. Inhalt gestohlen zu haben. Der Angeklagte und der Bestohlene surd bei dem Msermcister Langl-ein in Butzbach beschäftigt und schlafen in zwei nebeneinandcrüegenden! Kammern des Langbeinschen 5)interhauses. An dem genannten Tage, als Burk nach Hause gefahren war, begab sich der Angeklagte in dessen unverschlossene Kammer und entwendete aus der unverschlossenen Tischschublade den Geldbeutel mit 9 Mk. Inhalt. 2lls der Diebstahl' entdeckt und er zur Rede gestellt wurde, l '.uguete er anfangs, gab dann aber zu, den Geldbeutel auf der Treppe zicr Kammer des Bestohlenen gefunden zu haben. 7 Mark hatte er bereits verausgabt. Das Gerick/r billigte ihm mildernde Umstände zu und verurteilte ihn zu 6 Monaten Gefängnis. Dem Landwirt Theodor Freyer von Aulendiebach war wegen der Beschuldigung, 1. trotz zweimaliger Aufforderung seine Feldfrüchte aus der lrrnte 1916 bis zum 26. April 1917 nicht ausgedroschen und pfleglich behandelt, und 2. auch etwa 2,28 Zentner >i!ii,»i iwmiim iiimr nrr~-n TTTTTmirmnrn-n t-'tt -sxx.--v veA/nser*' suttweveneiaBa. j#«, Wcuzen, der beschlagnahmt war, an Londnnrte abgegeben zu haben, ein Strafbefehl iiber 20 und 10 Mk. Kugegangen. A-lf seinen hiergegen erhobenen Einspruch wurde er vom Schöffengerrcht Büdingen wegen der Anschilldigung zu 1. zu 10 Mk. Geldstrafe verurteilt. bezüglich der Anschuldigung zu 2. freigesprochen. Wegen der FreifpreänlNg verfolgte die Staatsamvaltsä>aft gegen das Urteil Bevusung. Das Rechtsmittel hatte aber keinen Erfolg, die Berufung wurde zurückgcwiesen. Dem Landwirt Wilhelm Lein von Illnhausen war ein Strafbefehl über l()0 Mk. Mgegangen, weil er aus seiner Gerstenernte 1916 von zusammen 53,57 Zentnern nicht die beschlagnahmten sechs Zehntel, sondern nur 19.92 Zentner cm den Konimunalverband ab- geliesert imd die fehlenden 12,22 Zentner angeblich unberechtigt verfüttert hat. Aus seinen hiergegen erhobenen Einspruch wurde die Strafe durch daZ Schöffengericht Büdingen auf 30 Mk. ermäßigt. Genen dieses Urteil verfolgte sowohl der Angeklagte als auch die Siaatsamvaltschaft Berufung. Aus Grund der Beweiserhebung wurden beide Berufungen kostenfällig zurückgewiesen. Der Viehschweizer Ernst Kurt Hartwig von Kocyfch- Weißenthal und vier Genossen hatten sich wegen Diebstahls, Unterschlagung, UrkundenfÄschimgund. Hehlerei zu verantworten. Der Angeklagte .Hartwig hat in Lich verschiedene Wäschediebstähle aus- gesührt, ferner drei Mutterhasen und drei Enten entwendet. Auf dem Kolnhänserhof hat er nach und nach 12 Hühner gestohlen, sowie aus Hof Gull einen Hahn, vier Hühner.und vier Enten. Ferner hat er einen dem Alfred Mischler von Schiltigheim (Schweiz) gehörigen H>eimätschein unterschlagen und von diesem den Behörden gegenüber Gebrauch gemacht. Hartwig, der Deserteur ist, hatte sich die falschen Namen „Alfred Mischler" und „Ernst Karl Hofmann" beigelegt. imd sich unter diesen Namen in die Gesangenettbücher eintragen lassen. Er hat sich deshalb auch wegen Urümdenfälschunü SU verantworten. Der Älngeklagte Schweizer Nydegger hat mit Hartwig gemeinschaftlich den Diebstahl ans Hof Gült aus ge führt, ferner hat er aus Hof Köln hausen fünf Hühner entwendet und sich der Hehlerei schuldig gemacht. Die Mutter des Angeklagten Nydegger imd die Christian Mischler Eheleute in Lich haben sich der Hehlerei schuldig gemacht, indem sie die von Hartwjig und Nydegger gestohlenen Sachen an sich gebracht haben. Die Angeklagten sind votlanf geständig. Das Gericht verurteilte sie unter ’ mmoo mmmmm Zübilligilng mildernder Umstände, und zwar erhielten : Harttm^ 1 Jal^r 6 Monate Gefängnis und 3Wochen Haft: Nvveggn . l-.v- nate Gefängnis: Frau Nydegger ZMonate und ^Wochen Gefängnis: Ehemann Mischjler 3 Monate (Gefängnis: Ehefrau Nnictz- MrchUche NachrLchts». Sonntag, 11. Nvv. Gottesdienst. In der Sradlkirche. Borna 9y 2 : Pros. D. Schian: nuchm. 3: Mssronsgvttesd. Dsr. Dr. Busch, Frmrksurt a. M., u. Missronsmsp. Hoffmaim, Barmen; abdo. 8: Abeudverscmnnl. unter Mitw. d. Kirchen gEan^u-rem»3 Dienstag, 13. Nov., abds. 8: Bersannnl. d. Frauenv. d. Mark.«<>sem-: die Krudertirche fällt an diesem Sonntag in beiden K^rrchen aus. — Fn der Jo hau nes ki rche. Vorm. 9V,: Pfr.-All- Liu Kaung; abds. 5: Pft. Aus seid. Montag, 12. ilbov., vorm. 10: ^hrestagm« d. Hess. Missions Lonf. im Johannessaa!; naNM. 4: Schüler r-e: -'min- lung i. d. Jol)crirneskirck>i: Vortrag von Missivnsinsp Hmnuonu. Mittwoch, 14. Nov., nachm. 2: T anLstnmnieugoitesd. vnt st'onttr- nrcmdensaal (Liebigstr. 56) Pfr. Bechtolslieimcr: abds. 8: .ftrregs- bctftmibe Pfr. Aus selb. — Kirchberg. Somitag. 11 _ Nvv., vorm. 10: Hl. Abendm. f. d. Jüg. v. Lollar. Dekan Gußmann. — Lollar. Sonntag, 11. Nov., nachm. iy%: Hl. Mendm. f. d. alten Gemeindegl. Pfr.-2lss. Schmidt. UathyUjche Gerüern-e. Samstag, 10. Nov., nachm. 5 u. abds. 8: Gel. z. hl. Beiait. Sonniag, l l. Nwo., vorm. 6y 2 : Gel. z. hl. Beicht; 7: Hl. Ddesse; 8: Aus veil. d. hl. Komm.: 9: Hochamt m. Pved.: 11: Hl. Mnie m. Pved.; nachm. 4: Jüugl.-Kongo.: 5V 2 : Clnistenl., darauf And. Dienstag u. Fveitag, abds. 8: Kriegsbittand. — Diaspor-a-<>>vtteS- dienst -am 11. 9aov.: Grünberg 9y 2 , Hungen 9 1 / 2 vu,. ’ Unüljeflr. i r rascr<*r ipol'he?ks»r*üMos i « » q aPZ'l'Ch ^6^0y! ovan Ille - Apotl-ekor. LECIFERRl^, ärztlich enipfoSilenes Nähr- und Kräftigungsmittel, befördert .ÄPS^ETST, und ERK Ä H R U M '3. 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Nkrr. abends 7"» Uhr Hiermit die traurig© Nachricht, daß gestern nachmittags 3 Uhr unser inrifgstgeliebter, unvergeßlicher Sohn, unser guter Bruder Neffe und Vetter Fritz Wiegand nach langem, schwerem, in großer Geduld ertragenem Leiden im 17. Lebensjahr sanft in dem Herrn entschlafen ist In tiefem Schmerz: Familie Heinrich Wiegand Sch oh mach er. Gießen fDammstraße 23) den 9. November 1917. Die Beerdigung findet Sonntag den 1L November, nachm. 2 Uhr, anf dem Neuen Friedhof statt 8195 Nach langem, schwerem Leiden starb heute unser Angestellter Fritz Wiegand. Wir verlieren in dem Verstorbenen einen treuen, tätigen Mitarbeiter, dessen Andenken wir alle Zeit in Ehren halten werden. Lang & Wiederstein Inhaber Carl Lang. !H Gießen, den 8. November 1917. Am 8. ds. Mts., abends 11V, Uhr, entschlief sanft nach kurzem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Großvater, Bruder, Schwiegervater und Schwager, der Landwirt Heinrich Winther im 70. Lebensjahre. Im Namen der Hinterbliebenen: Margareta Winther geb. Jost. Gießen, den 9. November 1917. 07017 Die Beerdigung findet Sonntag den 11. ds. Mts., vormittags 11 Uhr, auf dem Alten Friedhof statt. U i 07033 fö 'V W ■ Gestern abend 9 Uhr wurde uns unsere innigst- geliebte Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Marie Weber |I im blühenden Alter von 25 Jahren durch einen sanften MS Tod erlöst. Im tiefsten Schmerz: Farn. Weher Farn. Janker. Giessen (Lahnstr. 5), 9. November 1917. Dia Beerdigung findet Sonntag mittag I V, Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsern innigstgeliebten Gatten, Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Daniel Kühl Donnerstag abend 11 Uhr sanft in die Ewigkeit abzurufen. In tiefem Schmerz: Frau Elisabeth Kühl Familie Carl Stommel Familie Ernst Kühl. Gießen, Friedberg, den 10. November 1917. ^vii Die Beerdigung findet Montag den 12. November, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt Toi! es - A nzeige Hierdurch die traurige Nachricht, daß meine liebe Frau Henriette Bor re heute morgen 5 Uhr im Alter von 68 Jahren sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bittet: n * n Peter Borre. Gießen, 9. November 1917. Die Beerdigung findet in der Stille statt Nachruf. ^ J8 fr stillen hierdurch die traurige Pflicht, die Mitglieder non dem Ableben unseres lieben Ehrenmitgliedes und Milgründers des Vereins Herrn Daniel Kuh! in Kenntnis zu setzen. Wir betrauern in dem Heimgegangenen einen tatkräftigen, eiirtgen Förderer unserer edlen Satze Sein Andenken wird in uns unauslöschlich bleiben! 8236 Gesang-Verein „Heiterkeit" ' I A.: Der Vorstand. Die Beerdigung findet Montag den 12. November, nachm3 Uhr, aus dem neuen Friedhof statt. Recht zahlreiche Beteiligung erbeten Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil- nähme sowie für die zahlreichen Kranz, spenden bei dem uns betroffenen Verluste sagen wir unsern besten Dank. Elisabeth Benner Ww. nebst Kindern. Gießen, den 10. November 1917. sm Ztahiwaren-Zchleiserei 07016 Danksagung • Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Entschlafenen Herrn Johannes Reeh Werkmeister i. R. sagen auf diesem Wege innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen. Rodheim a. d. Bieber, den 10. November 1917. Mvemn linieren Mitgliedern geben wir von dem Ableben unseres lieben Ehrenmitgliedes Herrn Daniel Knhl hiermit geziemend Kenntnis. Dem Verstorbenen die letzte Ebre zu erweisen, ist Ehrenpflicht. Beerdigung Montag den 12. November 1917 , nachm. 3 Uhr, Neuer Friedhof. 8248v Ter Vorstand. ' . - _. • jioöoomf.^Ä . rerStcherstellg. »es. Kriegs- ! anierhe wird event in Zahlg. I, genommen. Schr. Angebote j un ter 8075 an den Gie h. Anz. mit elektrischem Betrieb. B. Neustadt 15. 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Mäuöb. 13. setzen wir unsere Kameraden geziemend in Kenntnis. Die Bestattung findet Sonntag den U- d. M., vormittags 11 Uhr. von der Kapelle des Alten Friedhofs aus statt. 8219D Der Vorstand. Für das Vereinslazarett der Klinik für psychische und nervöse Krankheiren werden Ü O Betten mit allem Zubehörs, leiben gesucht. Angebote an die | Verwaltungd Klinikerbeten. ; (vlrofib. Direktion d. Klinik für vsychisclic und nervöse Krankheiten Erichen. _S ommer. S 167B ! Einige gebild. Herren können j noch an gut. bürgerl. Dit-Lg?- tlred teiln. vs vNicrLtr. 40, II. ES könn. n. ein. verr. u. Dänr d. geb. St. a. g. Dittegsr. i. g. H. reiln. Zuertr. i. d. Geschäflsst. Privatunterricht und Nachhilfe In Griechisch, LnteinU'h,Deutsch und Geschichte für alloKla^ Eng- ii>ch und Französisch für Unter- u. Mittelstufa Priv. Vorbet f. alle Schulklassen u.-Examina, speziell f.Mata- rutn u. ErgänzungsprÄf. [ (r7, ‘ Hr Ropcq Oberlehrer!.P. ur.nuese Ooetbestr. 34 Am Donnerstag dem 15. d. 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