Nr. 2öt Der WefteRtr »nzelgrr erscheint tätlich, außer Sonntags. - Beiräten: Atchever^aMttienblätter; Äreirdtott sAr Um Krtis Gießen. Vezugspreiz: monatt. I Lik., vierte'.- jährlich 3 Mt.: durch Aohole- \u Zweigstellen monaü 90 Ps.; durch die Post Mt. 3.— viertel- jLhll. ausschl. Bestellg. Lerusprech - Anschlüsse: für die Schrift! eitung 112 Deriag.GeschäitHstellebl Anschrist für Dra htna ch- richten: Anzeiger Gießen. 161. Jahrgang Dienstag. ö. yooemlm \%l PostschEonto: Frankfurt a.M. U686 m-Anzeiger Kr Dankoettehr: Gewerbebank Siehen 3MlImgrrimi>tzruü u. Verlag: BrW'jche Univ.-öuch- u. Lteintzruckerei H. Lange. §chr-stlettm,g. Geschäftsstelle n. DruSerei- Schuistr. ?. Annahme von Anzeigen *. die Tagesnumrnec dlZ zumNachmittag vorher. oriienpreise: für örtliche Anzeigen 20 Di.. für auswärtige 25 Pf., b. Pln ^Vorschrift 30 Pl., für Reklamen 75 Pf. Vziv. 00 Pf., nebst 20°/gLenerungc-zuschlag. Hauptschriftieiler: Aug. G o eVerantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich irr ließen. Der TÄgliüMniH 8 ^ Grotzes^Hauptyuurtier, 5. November. (Amtttch.) Wrstlvcher Kriegsschauplatz. ,.5" Sland/ru war die Artillkrirtätigkeit „ach un- sichttgevk Wetterchrst am Abr-no lebhaft, vornehmlich an der Yser-Niederimg. Nachts lag dort und auf dem Knmvf-Endr Wische« dem §wutt,oulster-Walde und am Kanal Comine«— Wem kräftiges Storungsfcuer. Mehrfach ftttchen cngüsche ErkrmdungsiÄteilimgen vor. Sie wurden überall zurück- geschtagcn. * -Bei den rmtzeven Wrmcai war infolge Nebels dir Ge- tzchtstätiykeit im allgemeinen gering. Oestlicher Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse. Mazedonische Front. Nach tageLanger, auch gestern andauernder starker Feuenrorbereitung zwischen Wardar und Doiran-See griffen englische Bataillone südlich von Sto- jako vo an. Ihr Ansturm brach verlustreich vor den bulgarischen Stellungen zusammen. Italienische Front. Deutsche und österreichisch-ungarische Divisionen haben sich am mittleren Tagliamento de» U e b e r g a n g erkämpft und sind im weiteren Vordringen. Dm dort geschlagenen italienischen Brigaden wurden über 6000 Gefangene und eine Anzahl Geschütze Wmmnmrn Der Erste GeneraLguarLiermeister Ludendorff. Der AöerrdberichL» Berlin. Nvv., abends. (WTD. Amtlich.) In Flandern wechselnde Nrtillerietätigkeit. bei den anderen Wejtarmeen und im Osten nichts Wesentliches. Zn Oberitalien geht es gut vorwärts. Bei der Berufung des Grafen Hertling als Re^chis- tan^i’ec drängt sich ettvos charakteristisch Bildhaftes uns vor die Augen. Ein Blick und Auftrag des Kaisers — da fcmrbe der alte Herr an beiden Händen von liebenswürdigen -Mehrheitsjüngerrc auf die politische Tribüne gezogen. Dann aber gab es ein Zerren und Stoßen. Teile der Mehrheit, die den Grafen zuerst ganz ab gelehnt hatten, begrüßten -die Tatsache seiner Ernennung, invem sie durch sanfte und lnsaiftte Gewalt die Richtung feiner Schritte beeinflußten, sing hat verhandelt und Zugeständnisse gemacht, elparteiliche Kreise fanden sich damit ab., indem sie, wie die „Köln. Zeitung" darcm.f verwiese-^, es gelte einer: neuen Burgfrieden zu begründen. Aber in de;: Mehrheitsburg sitzen noch viele Fehdelnstige, denen der innerpolitische Kampf auch gegenwärtig L-wenselement ist, von den Leuten Scheidenda uns ganz zu schweigen. Diese Enthusiasten der Parlamentarisierung sehen mit bösenr Mick, daß auch innerhalb der Mehrheit ihrem Sonderstreben noch mancherlei Hindernisse ent- javgensteben, und sie wollen von Kompromissen nichts wissen. Eie mömten am liebsten drernschlaaen, aber da sie innerhalb der Mehrheit vorsichtig und diplomatisch sein müssen, so schlagen sie mit neuentbrmrnter Wut wieder auf die „all- deutfthen" Teppiche los. Prof. Hans Delbrück tut in seinen „Preußischen Jahrbüchern", als habe er nie etwas Besseres und Dauerhafteres gekannt als eine schwarz-rote Mehrheit. Dagegen kann es nach seiner Meinung überhaupt keinen Widerstand und keinen Kampf geben. Um sie, diese Mehrheit und den „Berständigungsfrieden" zu befestigen, muß man feste ans die Minderheit losgehen, „darf man den Kamps mit dieser Richtung, die man kurzweg als die alldeutsche bezeichnet, nicht scheuen". Das ist der „Franks. Ztg." eine wahre Herzstärkung, die alsbald dazu ausruft: Nichts von Burgfrieden! „Es allen recht zu machen, alle sammeln zu wollen, ist unmöglich." Ob die Zentrumspartei nicht ein wenig unruhig dabei wird? Die westfälische Parteiversammlung in Hamm (Siehe unter Deutsches Reich!) hat recht deutlich erwiesen,' daß im Kreise der Zentrums Leute mxfc> große Meinungsunterschiede bestehen. Bei dem Peitschenknall der demokratischen 'Fuhrleute, die — das „Berliner Tageblatts drückt sich so aus — im Interesse der Nervenberuhii- gung eine schleunige Vervollständigung der Reichsregie- rrrng wünschen, wird es auch den Nationalliberalen ein wenig unbehaglich. Im „Deutschen Kurier" äußert sich eine kritische Stimme: „Weigerten die Natio-nalliberalen jede Mitarbeit, ließen sie dü Mdehrhnt im eigenen Fette sclnnoren, so wäre es sicherlich zum wi-chesten dem Zentrum, von dem ein wefenlliäZer Teil heute schon 'ml/schwerem Verdruß den Spuren Erzibergers folgt, bald unheim- lich geworden im Scheidenvann-Bunde, und es ist sogar fraglich, ob die letzten Ereignisse sich so glatt in der Mehrheit hätten abspielen sännen. Durch ihre Beteiligung hat die national liberale Fraktion wt Sache der Mehrheit erst gestärckt, hat Ibfa-fen naiven Bestrebungen emen Hintergrund geschaffen, der Überhaupt erst zu dem Expeichient Vertli ng führen konnte, (tzraf Hcrtlürg hätte nie die Aufgabe übernommen, der er sich jetzt imterzog, wenn er rndjt annehmen torrfte, daß auch die Natumallkberalen mitmachen würden." . Gibt es in dieser Stunde, wo ein neuer Geist im Weltkriege erwacht ist!, der in den Anschauungen der Entente A^Awnen Hervorrufen muß, nichts Wichtigeres, als über 'vrtßhreiteude Parlumentarisi-erung und Denurtralllieruug zu brüten? Wirklich die Ziele der Vaterlandspartei sind, gerade im Hinblick aus die neue Kampfansage von links, heute noch, so berechtigt und gut wie iw der Aera Michaelis. . , f ttt ^ m diesem Zusammenhang vielleicht nicht uw ^uteressant, daß em Berliner Blatt, das in der letzten Zeit die Meyrheitspolitik mehr oder weniger gefördert hatte, nämlich che „Voss. Ztg.", neuerdings ein besonderes Kampfziel ® er weiter des Blattes, Georg Bernhard, schreibt nämlich: „Um es vorweg zu sagen: rvir können diese ganzen Siege zu oerr übrigen legeri, wenn nach wie vor der herrsck-e:ide Gedanke bei uns ist, daß imr, um Welthandel und Weltpolitik auch in Zukunft treioen zn können, Englands Zustimmung gebrauchjen. Aber uwaut uberhmrpt, dann ist jetzt der Augenblick gekommen, in dem der di- ptomattsche Kampf gegen England einzusetzen hat. Wlir ^ c ? u . bresem Angenblirk gegen England ja noch gar keinen Wirtschaftskrieg m wirklicher Schärfe geführt. Wie ein roter Fa- den hat sich durch all unsere Handlungen politischer Natur immer der Gedanre gewv>ben, den Nur aus der Privatwirtsckxrst cut- lehrtten, daß das Kundenverhältuis doch nicht ganz gestört werden dlcrse. In vielen unserer politischen Meise hat immer die noch Seinen Eingwig gefunden, daß wir im Kampf um Tod und Lebeii mit dein englischen Jnselreich steheii. Uno viel weniger noch ist uns die Erkenntnis zur Selbstverständlichkeit geworden, »atz dieses Imperium in allen Fugen kracht, daß es entweder gegen u-ns bis zum letzten Mann weiter kämpfen xoder uns am Friäens- ttsch übers Ohr hauen muß. Erst wenn wir solchen Gedankengängen wirklich zugänglich werden, toecden wir in der Lage sein, das poli- ttsch auszumünzen, was unsere Heere in Ost rrnd Süd erlitten und erstritten haben." Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 5. Nvv. (WTB. NichtmnUich.) Amtlich wird verlauttwrt: Am Tagliamento ist der Kampf wieder ausgenommen worden. Oesterreichisch-ungarische und deutsche Divisionen erzwangen sich am Mittellauft den U eher gang und gewinnen fechtend Raum. Die Division des Generals Felix Prinz von Schwarzen^rg. die seit vorgestern mittag auf dem Weftnfer des Flusses steht, hat sich durch rasches, kchneidtges Zllgreis'en besondere Verdienste um das Gelingen des Stoßes erworben. Der Feind verlor über 6000 Mann an Gefangenen und eine Anz^chl Geschütze. Auch die Armee des Generalobersten Fveiherrn mrn .Krvbatin erzielte überall Fortschritte. Nichts von Bedeutung. Der Chef des Generalstabes. Wien, 5. Nov. (WTB.) Aus dem Kriegspresseguartier wird am 5. dtommber abends gemeldet: Die Ereignisse in der venetianischen Mene nchmen einen günstigen Verlauf: auch die Dolomitenfront d e r I t a l i e n e r w a n k t. « Der bulgarische Bericht. S o f i o, 4. Nvv. (WTB.) Generälstabsbericht. Mazedonische Front: Im Westen des Ochridasoes und im Cernovogen lebhaftes Störungsfeuer. Oestlich oes Wardars setzte der Gegner die Beschießung unserer Stellungen mit der gleichen Heftigkeit fort. Ein ans der gleichen Front nach verlängertem Trm^rmesieuer ü.nternomrnen>er Angriff wurde blutig abgeschlagen. Ein feindliches Flugzeug, welches das Feuer der feindlicher Artillerie leitete, wurde ditrch unser Artilleries euer erreickü uüd siel brennend rmrerholb der feindlichen Linien nieder. Westlich von Serres würben mehrere feindliche Erkundungsabteiluugen ab- gewiesen. Im Strumatal lebhafte Tätigkeit. Feindliche Flieger lieferten von neuenr einen Beweis für die völlige Verkennung internationaler Verpskichttmgen, indem sie Bomben in der Nähe eines unserer Feldlazarette abwarfen, obwohl dies deutlich erkennbar war. D o b r u d s ch a f r o n t: Lebhafte Feuertätigkeit bei Tulcen. Vorn 5. November. Mazedonische Front: Gegen 11 Uhr abends grifferr. mehrere seirrdliche Bataillone unsere Stellungen südlich vom Dorse Tochkovo an. Dieser Angriff wurde durch lmfer Artlllvriefeuer, zum Teil in einem Kampfe aus unbedeutender Entfernung, völlig abgeschlagen. Die feindlichen Verluste sind bedeutend. Der türkische Bericht. Konstantinopel, 4.Nov. (WTB.) Tagesbericht. Tigrisfront: Der Gegner trat beiderseits des Tigris den Vormarsch an und näherte sich mit den Hauptkräften nnsercir Stellmrgen. Syrien: Von fünf feindlichen Flugzeugen, welche Haifa ergebnislos mit Bomben beworfen hatten, stürzten zwei infolge Schadens ins Meer. Die Trümmer der Flugzeuge versanken. Die Besatzungen wurden von einem feindlichen Monitor ausgenommen. Sinaifront: Starke feindliche Angriffe erfvlglen am 30. Oktober, bei denen der Gegner in großem Umsorge giftige Gase verwandte Außer einen i kleinen Abschnitt, rvelcher an den Feind verloren ging, ivurden alleSlellungengchalten und dem Feinde große Verluste zugesügt. Me Kämpfe nehmen ihren Fortgang. Ein englischer Fessetballoic, der sich losgerisserr hatte, wurde über As Salon zum Absturz gebracht. Eine feindliche Jnfanterie- und eine KavallLriedivision, welche die Hauptstell ungeu unseres lirr- ken Flügels angrisfeit, wurden znrückgeschlagen. An den übrigen Fronden keine besonderen Ereignisse. Italienischer Heeresbericht vom 4. November. Entlang dem Tagliamento Artillerietätiakeit auf den sich gegenüberliegenden Flußufern. Auf den fortgesetzt sein staacken Muck auf den linken Flügel übten ivir eine Gegewwirkmrg durch Feuer und Unternehmung vmr Gegenangriffen aus. Jü der Gogend.von Iudicarien winden starke feindliche Abteilmrgcn, nx'lche nach schwerer Artül-errewcrtuiig unsere oorgefcbobenen Posten im Daone- tal und im GSumellatal angriffen, nach sehr lebhaftem >kampse Ffe*" 118 * befangene m unseren Härbden. In meÄ SirfÄf ??sere Flugzeuge das linke Taglio- SSS ^ ftitJntmJDlumtwr&Uiqfix, welche man während des muazuges mdjt halle raumen können. Zwei deutsche Fl'-awuae «°ssÄ **"* m ' im , , Vom 5. November, ans 2 ?, fÄ öent Feinde, ain Monte di Pinzano Abteilungen: N -Ufer des Tagliamento überzufetze^. ^ Druck aus den linken Flügel unserer Linien. r 4 ' un ^ am 4 - November während des Tages ^ ?>,Ü^o.Nügzeuge undOLustschifse mit Erfolg die feind- W®. ^ Federungen von Eaporeto uno Tolmein, wrr auch längs des Unten Ufers des Tagliamento mit Bomben Die Lüge der Italiener. r r 'Si^cn/r^ - ?° ö - „Kölnische Zeitung" meldet aus Stock, bolm: ÜFn Besprechung der Aussichten der deutschen Offensive in Platten schreibt vor kurzem ein aus Rom zürückgetehrter Mit- arbeater: Dre „Nowore M rem ja" vom 3 t. Oktober meldet. 2 JJF* schvp seit langem gestshlt, daß Italien vor dem Ktach lehc. infolge des Unterseebootkrieges herrsche Mangel an den wic^ ^Üen Lcbensinrtteln. Ter Lebensmittelches habe selbst zugegeben, daß röMieu einen neuen Minterfeldzug nicht anshalten könne. — tteberall sei wegen der Lebensmittel schon vor seiner Abreise Bewegungen rm Gange gewesen, Weigerungen von Soldaten zu kämpfen, Erschießungen usw. Tie Parole „Kein Winter mehr in den Schützengräben" sei im Wachsen. Die Lage auf den üriegsschaupeStzen- .. ^ov. (WTB.) In Flandern ließ der starke Beschuß unserer Stellungen von Ketzern bis zrmi Blankaartsee am Morgen des 4. November etwas nach, griff ledoch nach Norderc bis znm Houtho-ulster Walde, mü) Silben bis tn Gogerch von Zandvoorde über. Oestlich Ypern wurde ent feindlicher Borstoß in unserem Vernichtungsfcuer emnckt. Von Mittag ab lebte auf der ganzen Front die Ar- timerretätigkeit auf. Die Stadt Dixmaipen erhielt starten Beschuß, desgleichen wurde zwischen Gheluvelt und Z and v vor de das Feuer stärker und lag mit starken FeuerriVerfällen auf unseren dortigen Stellurrgen. Geger. abend steig-erte sich das Feuer und blieb die ganze Nacht über, vor allem zwischen Poelcapelle und PaAsrhendale, stark. Um 6 Uhr abends brachen mehrere englische Kompagnien ans Poelcapelle zum Angriff vor. Der feindliche Vorstoß wurde unter hohen FeindverlUsten r e st l o s a b g e w i e s e n. Ein feindliches Bomb eng eschwadc r betogtc den Flugplatz Jchteghen und das in 8'zcrneghem mw-edni-gt erkennbare Lazarett mit Bomben. Hierbei wurden zwei belgische Krankenschwestern verwundet. Diese neue völkerrechtswidrige, alleri menschlichen Gesetzen hohn- sprechende Handlung schließt sich würdig an den Baralvng. fall und ähnliche Vorgänge an. Me vielen Opfer, die drei belgische Zivilbevölkerung der brutalen Beschießung der weit rm Hinterlands gelegenen belgischen Städte durch die Engländer verdankt, werden immer zahlreicher. Im Artois griffen am Merw des 4. November mehrere Kompagnien ans der Straße Douai—'Arras und südlich davon an. Sie wurden teils im Gegenstoß, teils in nnserern Feuer zurückgeschlagen. - _ Nordöstlich Soissons war bei Nebel und schlechter Sicht die Gefechtstätigkeit verhältnismäßig gerinn. Stellenweise hielt das lebhaftere Feuer auch während der Nacht <ül Die Meldung des EiffelturmberickftS vom 4. November 4 Uhr nachmittags über deutsche Angriffe im Chaume-Wald und einerr nrißglückten Handstreich bei DamloUP sind ft«n- zösische Erfindungen. In Italien ist der Tagliamento von den Verbündeten überschritten. Durch die Regengüsse der letzten Tage war der Fluß derart angeschwollen, daß die Italiener wohl hoffen mochten, hier dem deutsch-österreichisch-ungarischen Vormarsch Einhalt zu gebieten. Der Fluß fließt in: Oberlauf tief und reißend zwischen stell und senkrecht zum Wasser abfallenden Felswänden. Der im Mittel- und Unterlans Ins zu zwei Kilometer Breite sich ausdehriende und in unzählige Arme verästelte Fluß bot dem Uebergang ungeheure Schwierigkeiten. Ec ist ein neuer glänzender Beitrag für die zahlreichen historischen Flnßübor- gänge der Verbündeten rn diesem Kriege. Die gewaltige Gefangenenzahl erhöhte sich auch hier wiederum um mehrere Tausend. Der Feind verlor erneut Geschütze. In Mazedonien hält auch tveiterhin im Cerna- bogen die Lebhafte beiderseitige ArMerietätigkeit an. Zwischen Wardav- irnd Dojran-Soe griffen südlickt Stojakovo mehrere englische Bataillone an. An der heldenhaften Ab« wehr bulgarischer Truppen holten sich hier die Engländer eine schwere blutige Niederlage. DepeschenwechseL zwischen Kaiser und Sultan. Konftantinopel, 4. 9chv. (WTB.) Meldung der Agentur Müll. Ter Sultan hat an Kaiser Wtilhelm folgende Depesche gerichtet: Jch^ bitte Eure Majestät, die wärmsten Glücktvünsche zu der glmttenden Stegen entgegennehmen zu wollen, welche die tapfe» ren Armeen soeben mit den österreichisch-ungarischen Armeen über ?? Italienische Armee davongetrngeri halben. Ebenso leg^ rch Wert l^rau), Eurer Myeftat meine tiefste Bewunderung aus- Zwecken für dre heLenhaftc Verteidigung, rvelclie seine glorreichen Armeen mrt w Mel Tapserckeit den erbitterten semdlicke:? Angriffen an der Westfront entgegensetzen Ich bitte den Allmächtigen, imse^ Armeen bald mrt dein endgültigen Triuanph zu krönen. Kaiser Wilhel m antwortete: Euer Majestät bitte ich meinen aufrichtigen, herzlichen Tank entgegenzunehnreu Wr den bundessreirnidlichen Gruß, den Eur« Maicstät ausAnlaß des Sieges der deutschen und östorreichisck)- iMWUnschen Truppen Mer dü' itälienifche Armee an mich zu richten jfc gattet V^orckerS rührt ö5 mich, das; Eure MDf-estät treten box herrlichen Wcfferrtxtten am Jsonzo Luch bcr ruhnrreichen Ver- reSdigmvg der Westfront in sv ehMnten Wörter: oetenfen. Dem Llll- Mächtigen möge es gefallen, daß das Heldentum der verbündeten Trusten in .Angriff und Abwehr unseren in unverbrüchlicher Treue zusammen stehenden Böllern bald den Frieden bringt, der daS Ziel ihres gerechten Kampfes ist. Line Rede des englischen Marineministers. London, 4. Nov. (WTB. Nickstamtlich.) Geddes, der Erste Lord der Admiralität, sagte im Unterhaus in seiner Rede u. a.: Wir' uuissen unsere Pläne für einen laugen Krieg machen. Ich sehe kern Zeichen dafür, daß er kur- sein wird. Alle kömren durch Spar- samVert unserer Flotte und den Flotten der Alliierten l>clfen, die Unterseeboote zu schlagen, Oleddes besprach den Angriff deutscher .Soeftreitkräfte auf den von Norwegen nach bim Stetlandinseln bestimmten Geleitzug in der Nacht zum 17. Oktober. Tie Einrichtung von Gele: tzü gen zwischen Skandinavien m:d Großbritannien bestehe seit April 1917; es fanden über 4500 solcher Fahrten statt. Dies sei der erste Fall, daß ein Schiff aus diesen (teleitzügen durch Ueterwasserangriff verloren gegangen sei. Ferner wurde, so fuhrt Geddes weiter aus, getadelt, daß wir die Flotte tricht zur Unterstützung des russischen Verbürckeden i n die Ostsee erttfandten. Wenn wir in die Ostsee eindr äugen, würden wrr dort bei unserer Ankunst die deuffck>e Flotte finden. GS muß daran erinnert werden, daß die Operation wie die Durchfahrt eine Unternehnmng ist, die einen liedcutenden Zeitraum in Anspruch nimmt, selbst wenn man für den Augerchlick die Frage der Neutralität der dänischen IUseln beiseite 'läßt. Fermer sind dort schr ausgedehnte NUnenfelder wegzuränmen. Das führende Schiff der Flotte würde bei denr tzerauskomitten aus dem Großen Gelt, der enrzig möglichen Durchfahrt, in einer rrotwendigem'eise tiefen Formation bei sehr schmaler Front die ganze deutsche Flotte ausgestellt finden, die ihr Feuer aus sie konzentrieren würde. Ich Habe noch keinen verantwortlichen Seeoffizier rgendeiiner Schule gefunden, der heute für eine folcfpc Unternehmung einträle. Tie englischen Verluste. Kristiania, 5. Nov. (WTB.) „Llftenposteu" teröfßmtlicht ein SonderLelagvchnn: aus LorckWu. mich dem die britischen Verluste im Oktober betragen: 1200 Offiziere tot nrtd 4247 verwundet, 40194 Mannschaften wt vnd 60 284 verwundet. 850 Osattere und 4508 Genreirre starten infolge ihrer Wunden. .Außerdenr werden 282 Offiziere und 4365 Nimm schäften vermißt. Brasilien. geredet habe. Das preuMHe Wahlrecht gehe den Reichstag Wer- Haupt vrichrs an. Dann stellte sich Doinkafntular Professor Rosenberg, Paderborn, ein eingeschriebenes Mitglied der Vaterlands- partei, vor; ihre Soßungen hätten ihn geradezu begeistert. Das! gleiche Wahlrecht lasse ihn kalt. Tanir griff er die Friedensent- schließung des Reichstags auf das heftigste an. Tos Zentrum müsse sich an die Könservattvcn anlehrren. Mitten im schärfsten Vtei- nungskanrpf der Versammlung besuchte der Abgeordnete Wllder- incmn die Annahme einer aüsgleichenden Entschlicsmng durchzu- setzen, was jedoch nicht glückte. Drc Ausnützung bayrischer Wasserkräfte. München, 5. Nov. (WTB.) Die Korrespondenz Hoffmann meldet: Am 2. und 3. November fanden im Staatsministerium des JNnern unter dein Vorsitz des Staats Ministers Dr. von Brcttreich wichtige Verhandlungen über die Ausnützung ba y - riss ich er Wasserkräfte st att. Es tentelte sich darum, verschiedene Bewerber um die Wasserkräfte des oberer: I n i: und der Isar von München bis Moesburtz zu gemeinschaftlichem Vorgehen zusainmenzuschließen. Dieser Zweck ist unter besonderer Mit- wirkung der bayerischen Wasserkrasto.rbeilsgenreii:schast erreicht worbet:. Für den Ausbau des oberen Inn haben sich d:e diesrn Ge- meirrschaft ungehörigen bayerischen Banken (Bayerische Hypotheken- und Wechselbank, Bayerische Vereinsbank, Bayerische .Handelsbank und Bayerische Diskonto- und Wechselbank) und die A.-G. vormals Schuckert und Ev in Nürnberg, ferner die Diskontogesellschaft und das Bankhaus Friedmcnm, Blcibtreu und Co. in Berlin, schmiß die Deutsche Metallbank und metallurgische Gesellschaft und die Chemische Fabrik Elektron Griesheim in Frankfurt a. M., daun für den Ausbau der mittleren Isar die obengenannten Mitglieder der Masserkraftarbeitsgemeinschgft, die beider: obengenannter: Berliner ^Banken, ferner die Bayerisckwn Geschütziverke Friedrich Krupp, Kommanditgesellschaft' Mcünchen und Friedrich 5lrupp A.-G. in Essen znsammengefchlossen. Außerdem ist bei dem Austen: der Isar auch die Stadtgemenche München beteiligt. Ter Staats- nnnister des Innern tet dm Beteiligen weitgehendes Erttgegeu- kommM zsugesagt. lieber den weiteren Fvrtgarrg der Verhandlungen, die einen wesentlichen Fortschritt auf dem Wiege zu in Ausbau d'?er bayerischen Großwasserkräfte bedeuten, wird im geeigneten Zeitpunkt Näheres nrrtgeteilt werden. * Berlin, 5. Nov. (Priv.-Telb Das „Berl. Tybl." meldet aus Gothas Dem augenblicklich tarnten gemeinschaftliche-: Lar: dtage fft cirrc R e gier u ngsVorlage zueangeu, m- nach an die Stelle der jetzigen geheimen, gleichen und indirekten Wahlmännerwahl«: das direkte Wahl verehren treten soll. Rio de Janeiro, 4. Nov. (WTB. MeLdnng der Agcnce Havas. Cs fanden heftige Volkskundgcbungen gegen deutsche Handelshäuser statt. Bedeutender Schaden wurde angenckstet. Die siebente österreichische Kriegsanleihe. Wien, 5. Nov. Der Kaiser hat an den österreickstschen Finanz minister ein Telegramm gerichtet, in tem er der: Wunsch ausdrückt, der verheißungsvolle Angriff in Italien möge. bähten: einen gewaltigen Widerhall ftita: in einem großen Erfolge der siebenten Kriegs anleite, und mitteüt, daß er zwölf Millionen auf die siebente österreichische Kriegsanleihe zeichnet. Gras Czernin in Bcrtist. Berlin, 5. Nov. (WTB.) Der österreichisch-ungarische Minister der auswärtiger: Angebegenhetten Graf Czernin ist teilte v ormittag hier eingetrvffen. Seefrleg. Neue N-Boot-Ersolge. * Berlin, 5. 9kvv. (AmtliG) In der nördlichen Nvrdsee nervten neuerdings von entern unserer U-Boote fünf Damp fer versenkt. Vier davon mirrdeu aus GeleitAUZen, die zwischen Norwegen und England fuhren, herausgeschossen. Der fünfte vernichtete Dampfer war bewaffnest und fuhr einzeln unter Sicherung. Der Chef des Admiralstabes der Marine. * Rotterdam, 5. Nov. „Maasbode" meldet: Der englische Dampfer Oemswan (4000 B.-R.-T.) ist mit einem anderen Dampfer zusam menge st oßen und gesunken. Der amerikanische Segler v a n A l le n s aus Bough- trnt (2129 Br.-R.-T.) und der englische Dampftr Perim <1348 Br.-R.-T.) sind gesunken. London, 3. Nov. (WTB.) Amtlicher englischer Bericht. Heute wurde auf nnfere Schiffe, die an der belgischen Küste patrouillierten, von einem elektrisch getriebene n B o v t (electricallv wntrolled) mi t seh r ho he r Geschwindigkeit ein Angriff unternommen. Der An- griff wurde abgeschlagen und das Boot versenkt. Am htm Reiche. Ein Kwnrat. Berlin, 2. Nov. (WTBtt Heute hat unter dem Vorsitz des sKai sers eine Sitzung des Kr ön rat es stattg^funden, an der außer den preußischen Staatsmnüstevn und Staatssekretären u. a. arrchGerreralfeldmarsÄallvonHirrdenburg, General Lude n? borfsrmditec'Ehefdes Admiralsipbes der Marttre v on Hol tz endo rff teil nahmen. , Abschiedscibettd bei Michaelis. Berlin, 5. Nov. (WTB.) Beim früheren Reichskanzler Dr. Michaelis faitfr gestern atetrb ein Abfchiedsempfang im kleinsten Kreise statt, au dem außer der eigenen Familie mtd der nächsten Umgebung des sck)eidenden Kamsters Hindenbnrg und Ludendorfs teilnahmen. Der Vizekanzlerpoften. , Berlin, 6. düoo. Wie der L. %. erfährt, bleibt Dr. Helffö- r^:ch, dessen Entla ssungSaesuch angenommen nwrten» ist, bis nack der Rückkehr des Karrzlers aus München im Amte. Daraus wird geschlossen, daß auch die Besetzung des Bizekanster^ vostens bis dahin vertagt wird. DaS Blatt schiveibt ferner, daß Tr Fried berg, dem gestern ein offtzieller Antrag auf Uetenwhme des Postens eirves Bizepräsitemen vas preustffcken Staatsmiiri'- stenumö gemacht wurde, diesem Ruse auch! Folge leistet werte: als feststehend angenommen. Für das Antt eines Unterftaatssckrelstrs in der Reichskanzlei isst wie verlautet, kein Parlamentarier auK-. ersehen. Berlin,, 6. Nov. Wie wir hören, ist der bisherige Presse- ck es des Reichskanzlers «ms seiner Stellung ansgeschieden. Ein Nachfolger ist mxf) nicht bestimmt. Mit der Bearbeitung der von dem Pvestechef währgenvmm>er:en Geschäfte ist twrlättfrg der Ticettor der Nock; rächt imbteilung des Auswärtiges: Amtes beauftragt. Aus der Zentkumspartei. Auf der Provmzioltagrmg der westfälischen Zentrnmsparte: m Hamn: kam es zu heftigen Borstößen gegen die ,M ehr heiter i cht ung", vor allem gegen die Mgeorlmeten? Erzberger, Trmckvrn und Giesterts. Nachdem der Borsitente, Ab- qwrdn-ttr Herold, die FrakttonSpolittk r-erteidigt hatte, ttemdtä sich der ReichStagSaLgemchnete Graf Galen gegei: die intern fraktionellen Bespreckmngen, die nichts anders seien als tatsächliche Äarlmnmtarisierung. Giesberts mußte zur Ordnung gerufen werter:, well er den neuer: Fcciteitsburw in Bestcktn nulte ^ gründete und in Fwnkftrrt a. M. bei einer onheinfnmnt Kund- brr Mchrtettsparteven für das tekrlamentMcksche. System Ans nnd Gießen, den 6. November 1917. , ** Aus ze ichnn rrtz. Das Ersemte Kreuz 2. Masse erhielt der Kanonier Marlin We i n tr au. ., Inhaber der Hess ische;r Tapscrkeitsrnedaille. Rotes Kreuz. Bor: der Verband- und Kranken- Erfrischungsstelle des Roten Kreuzes am Bahnhof Gicste;: wurden im Monat Oktober 1917 1758 durchreisende Sol baten und Verwundete mit Kaffee erfrischt; die Sanitäts wache hat 563 Transporte ausgeführt und in 194 sonstigen Fallen Hilfe geleistet. ** Pers o nalna ichr: ck: te n der Ober-Postdirek- t.ion in Darmstadt. Verliehen tvurde: Das Eiserne Kreuz 2 Masse und tee Hessische Drvferkeitsmedaille dem Unteroffizier, Telegraphengehilfcn Spatz aus Darmstadt: das Eiserne Kreuz 2. Klasse dem Gefreiten, Postassfftent Sckiweistguth aus Rüsseisheim (Hessen.'; Die Hessische Achpferteitsmedaille dem BizeftlvweteO O berpo sta ssiften t Sack aus Gießen und dem Funker Oter-Po'tassistent Bölst aus F-riedberg(Hefsen); das Preußische Ber- dienstkrenz für Mckegshllfe dem Fetdrwtecklenlnant, Pvstsekretär Schütz aus Darmstadt und dem bei der Deutschen Post- u;rd Ttte- graptenverwalttmg in Belgien beschäftigter: Postassistentci: Knauf aus Worms. Bestanden hat: Die Tetegraotenassistentengrüfung der Tetcgraptei,Gehilfe Heil in Darmstadt. Versetzt wurde: Ter Postsekretär kön:g von Eoblenz naaa Darmnvdt mrd die Delegraphen- gehilsin Kunz von Eoblenz nach Mainz. E'tatsmäßig anhestellL swurde: Tie DAegraMengehllsin. Hennrg in Bingen OAhein,. Angenommen wurde: Zur Pvsm-Mttll: FrÄklein Elisabech Becker in Weiterftadt (Kr. Darmsladt).. Frestolllig mrsgeschicten sind: Ter Eleve Obmann in Wagen (Rheinst die Delegrapbengehilftnncn Stoffel in Mainz 'und Pille in Friedberg (Hessen) sowie der Post- agertt Becker in Weiterstadt (slreis Darmstadt). ** Sitzung des Krieg saus schusses für Verbraucher: nt ereßsen. 'Der Kriegsausschutz für Verbrnncher- intereffeu hielt vorige Woche eine Sitznrrg ab. Es wäre;: 11 Vereine vertreten. Derr Geschäftsbericht erstattete der Vorsitzente und gab darin Kennttais vor: den Bemttlirmgen bezüglich der Kvrtofsel-, Obstund Bonrnholz-Versorgung. Auch die Frage der Verteilmm dev Zwiebeln wurde besprockren. Die Bereitswllimg von Grundstürken. \)t vom Ausschuß erfolgreich angeregt worden. — In sehr reger Aussprache wurde:: Beschtvevten vorgebracht und Woge zu derben AbftelMrrg berctteu. Die dLotwendigkeit eines Letensnrittelkm:ttol-< leurs fand allgemeiirv Auerkenmmg. ** Wo es noch, fehlt. Das -gewaltige Ergebnis der Zsick>> morgen auf die sieteutc KviegsanleHe ist dadurcki erreicht worden, daß alle S-ckkckse;: Gisammerrgewirkt haben, um dem Reichs die Mittel zu-uführen für die kraftvolle A^ritstung von Heer und Fiotte. Daß dem so sein nrüsse, ist Gemnrugnl des deutscher: Volkes geivorten. Dagegen ist auf einem aacter&t, ebenso wichtigen Ge- liete die llebemenguug von der dringerrten Notwendi-gft'it, rnitzn-i helfen, not nicht geirügend durchgeÄrungn:, nöinlick» auf dem Gck- biete ter Goldsarnnttung. Die AMeferung von Gold ist aber eine Notwendigkeit, merm mir geltevirtschaftlich, wie bisher, so auch weiterhin, üVerleger: .mrd pbarauf bleiben, ,oerm rvir wichjttgri Bedarfsgüter von: Ausla;ck> terbeiholen irwllen. ** Ku n st wolle und Ksunstwollmischungen. Im § 6 der Bekanntmachung Nr. \V. IV. 2000/2. 17. K' N. N. vom 1. April 1917 sind Ausnahmen von der BesMngarahme testtmmt zugilMsten von KlMjgvollen und KunsnvollmiMmgrm, die rrach. dem 1. Mai 1916 aus dem ReichZarrslmrt» enrgeführt oder aus Nach dresem Termin: etngeführten 6Wr::- im*> ZwinrabM«:, Lmrr- pen- rmd StosfgbfMen hergesttUt ivorden sind; ferner für Kimstz- baumtoblleu, die nach dem 1. Januar 1916 aus dem Rcichsauslaud eingefii'hrt oder aus nach diesem Termin eingeführten Garn- unü Zwirnabfällen hecgestellt tvorven find. Durch einen am 6. November 1917 in Kraft tretenden Nachtrag zir'ter Bekamttnrachnng Nr IV. 2000/2. 17. K. N, Ä. kommen diese AtttZNahinen in 'Wegfall. Eine Veräußerung. Lwfenmg mtb Verarteittmg dieser Gegenstände ist nur noch mit Zusttnmnum der K i gs-Rohstoff-Mteichmg m Berlin erlaubt. Der Nachtrag der Vebamrwrachung ist in der heutigel: Nummer unseres Blattes einzusehen. ** Lu mpeu und Stof sab fälle. Im § 6d der Bvvanut- mackrluug Nr. W. IV. 900/4. 16. K. R A vorn 16. Mai 1916 sind Ausnahmen von der Befchchgimhme testtmmt zugimsteu solcher Lumpen und neuer: Stoffabfälle, die anS dern Arrslaad eingesührt ivorder: sind. — Durch einer: an: 6. Novemlrer 1917 in Kraft tretenden Nachtrag zu der Betanittmachung 8(r. I V. 900/4 16. K. R. A. tarnt diese Msnahme in Wegfall. Veräirßerung, Lreferimg und Berarbeitmrg der bis dahin tarn der Beschlagnahme ausgenvinmenen Lrrntpm rmd Slvffabfälle wird dan:: nur noch mit Zusttmmung der Krregsckliop'.off -lteeiltmg des Körrrglich Preußischen Kr:egsmmrsterrums zulässig sei::. Der Nachtrag der Mamtt* machung ist in der heutigen Nummer unseres Blattes eir^uscher: ** D-ie hessische Lazarettzeitung. Nr. 55 enthält ij. a.: Michael Kohlhaas, Die Kriegsteilrrehnker und die Kranker:- kasse, Der Mchred der (blocken, Beriviundeten-llnterricht. Die Auftvvndsentschädigung, Mine Mtteilungen u. a m ** Schwarz-Weiß-Thcater, SelterÄveg 81 . Ein neues Drama „Der Bättr Erbe", das Lustspiel „LicVe in allen Ecken" sowie intcresiante Natt:ranftrahmen ans den: Harz süller: den Spiel plan von heute vis einschießlich Samstag mrs Siete Anzeige. , ** Im Fiürste«lMf ftntort heute abiend MBMtt faut Siehe Anzeige. Landkreis Gieften. r:. A l le n d o r: a. d. Lda.. 6. Nov. Der Osefveite. IohenmrS D a m rn erhielt das Eiserrrc Kreuz zweiter Klasse. — Druck einen Steinwurf eines zehnjährigen Knaben verlor hier mn 'Donuevstnq ein drei Jahn' älterer Knabe sein rechtes Auge. Der Verletzte nmrte nach Gießen t n bit Klinit g bracht. R n t t e. r s h a u s e n , 6. Nov. Der Wehrurann Wilhelm Gödel, Inhaber der Hessischer: Tapfer keil smcdallle, warte mir dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. tt. Treis a.L., 5. Nov. Zu enrer entsprechenden.Huldig,mqs-. seier für Lutlier gesliattete sich der Familimabend des diesigen Zweig Vereins des Evangelischen Bundes, der gestern abend in ter hiesigen Kirche ftattfand. Nach dern gemeinsamen Gesang der beider: ersten Verse des Lntherliedes begrüßte der Boriitzeute, Pfarrer Büchner, die tevsammelte Gemeinde, die das Gotteshaus vis aus terr letzten Platz füllte, und ' 'wie Luther als vorbildlich-err 6'tzarafter für irteir Deutsch-EvLNHelischen. Darauf hielt stud. Müller, zurzeit Schul Gehilfe dahier, einen sehr lehrreichen Bonrag über, Lutters Werk urck feilte Bedeutung für unsere Zeit. Ansprache nick Vortrag waren von passe irden Ged ich er: urck Liedern umrahmt, welche von der: Konfirmanden aufgesagt wurden. Kreis Lauterbach. rr. Schlitz, 6. Nov. Ein gewalttger Leichenzug setzte sich am Sonntag nachmittag von: Portal unseres Friedhofes aus in Bervegung, um die sterblichn Uebervcste des fürs Vaterland gefallenen stud. tech:. -Otto Trier der l-eimatlichen Erde zu über-- geben. Stadtpsarrcr Boeekner hielt die Grabrede. und Veteranen verein, die mit ihren Fah nen dem Gefallener: das legre Geleit gaben, ließen zum Schluß die Ehrensalven avgeben. Kreis HüMtlen. ** L a u bachi, 5,. Vtoü. Seit 1. Nov. hat die l§inschränkung in: Verkehr der Büge an Sonn- !imd Feiertagen auch, auf dev Strecke Hungen-Mücke eine Äerrdermn; gebracht. Der Frühzug! Lauback, ab 5.44, Mücke an 6.22. Mücke ab 7.42, Hungen au 8.55, kommt iu Wegfall!. Ebenso die Nackmittagszüge Hrurgen ab 2.50, Mücke an 4.14 antb Mücke ab 4.51. Hungen an 6.00. Somit verkehre u auf der Strecke nur noch 4 Züge. Starkenbura und Nbeinhessen. ** Darmstadt, 6. Okt. Der 267. Vereinsatend te- gr:er-Vevei,:s bringt den ersten Kammerrnufik-?'bend dreses Jahves, der durch das Mötlendorff-Quartett veranstaltet wirte Kreis Wetzlar. *-* Kro f do r f, 5. Rov. An: Dienstag harttierle der 13iöhrige Sohn des seit Mffang des Krieges im Felde stehenden Arbiters Kwch mit einer Pistole, von der er nicht wnstte, daß sie gelater: war. Im^ Schmerz legte er die Waffe auf seine eigene Schlüfe an: der Schuß ging los rmd der Junge wrrvde sofort getötet. Hessen-Nassau. = Bad Homburg v. d. H., 6. Nov. Tie Kaiserin spendete ft:r das hiesige Soldaten te im 1000 Mark. == F r a u k f it r t a. M., 6. Nov. Mi einer Gmossenfckzast des Raisfeisen-Verbarrdos wurde ein schwerer Einbruch verübt. Die Einbrecher drangen durch mehrere Türei: in das Kassenzimmer vtilb öffneten hier den Geltechraml, denr sie 9612.70 Mark 6-eewssru- icha Ns gelter und 480 Mart Privat vermögen des GeschäftsfühvaS entnahmen, wer Schaden ist durch Versickerung gedeckt. mr. Frankfurt a. 50?., 6. Nov. Der Magistrat plant zur Veremfacktew: der Verteilung der Lebensmitteltarte:'. die M. Hebung särnilicher 52 Brotkommissionen, deren Kräfte meist ehren- amtlich! tätig rvaren. Die Verteilung soll ftt-ffttg in mehreren Be- zrrisstetler: für se 5 Brotkommissionen gemeinsam erfolgen. . . u,r. Franks:'.rt a.M., 6. Nov. Tie städtische Sttätzenbabn nnrd m:mmer größerern Maße zum TtaWort von Gütern heran- gezogen. Alle Wagen, die für den Personenverkehr nicht mehr zu gebrauchen sind, leerten für Transportzwecke umgebäur ==Jp ö ch ft a. M., 6. Nov. Die Farbwerke planer: zur Beschaffung vor: Mitteln zu erheblichen Nentetttten eure Erböhnng deü kapttals von 54 Millionen Mark auf 90 Millionen Mark. Auch die dem jügenaunten Anilinsanzen: arrgehörenden Badischen K'ullin- uud SotefabriftUl und die Bayerschen Farbwerfe in Leverkusen nehmei: die gleiche Kapitalserhöhung auf 90 Mllione,: Mart vor Die Griesteimer Elettron-W'wke sttegerr: das Grundkapital von 16 auf 25 Mcklioirer: Mark. Tiefe gQvaltiqon KapitalserhöHungen betragen msgesamt rund.150 Mlllronen Mark; sie bedürfen noch der Genehmigung des Handelsministers. . M. Z. M a r b u r g, 5. Nov. Gestern: g«wn mittag erschütterte m der Nahe^ des Gerrchtsgefangnffses ein ftlrchtbarrr Schlag die Lutt, so dal; die Amwhrrer erschreckt zusammenl:es-en Eufolac emes Versehens des die Zentralheizung des cEngrriffes tediener:- ten Maunes war au derselben en:e schwere Kxplvsiion erttnenden. Der Heizer trug erhebliche Verletzimgm an Brust, Armen und Bernen davon Und- urußte iu eine hiesige Klinik überführt werten Lebensgefahr besteht zum,Glück nicht. Der Sachfckmden ist Mt bedeutend. oal: den Limburger Kriegshinterlckiebenen 1600 Mk. geftercketz Dü Stadt verwies die Gabe dem Fonds für die Hinterbliebenen gefallener Limburger Krieger. — Die StadtverordnetenwahleN wuv> der: wegen des Krieges um ein Jahr verschoben. ra. Nassau a. d;L., 6. Nov. Bei der Abrrahme der 5kircheit- glocken wlar Gelegenheit geboten, die Steii:tt:gel zu schon, die üter dem Glockcnftuhle feit dem Jahre 1372 liegt. DwstM soll ist einer Fehde zwischen dem Grafen Ritaeckt vmi Nassau und dem Grafen Johann von Nassau, von der Burg Nassau in die Kirte geschleudert worden sein. r X Schlucht er n, 6. Nov. Landrat Balentiner. dep lange Jahre an der Spitze der Berwaltting unseres Kreises gestalt-' den hat und während der Miegszeit das Landratsantt B.rrgborf (Provinz Hanrrover) erhielt, fft als Vortragender Rat in das preutzttche Staatsministerium berufen worden. Zu Begllm des Knoge-5 trat er als Rittmeister in die Armee ein und wurde im Frltteahr 1916 schwer verwürfet, so daß m aus dem KriegSdünfl mvsschetten mußte. oc. S ch i c r stein, 3. Nov. Das in diesem Sommer ansm> tmrchte Projekt der Süddeutschen Effenbahnaesellschaft einer HR- nttt Nchinanschlüsstn und der Verbindung mit dem stadttfcher: Hafcngelcis durch den Talweg, über die Biebncku'- rntd d:e Jahnstraße fithrend, dem die Gemeinteverttrttmg die 6ü- nehinrguug vechagtt, hat Man rmnme.hr endchiltig fallen lassen. = ft sin gen, 6. Nov. lluter ungewöhnlich starker Bettili» gnng wertster -temse fand am Slwittag nnf dem hiesigen Friedhöfe die Beisetzung des durck^ Mörterhand gefallenen Forstmeisters Blrkenauer statt. Die Staatsvegiermrg war duttch mehrere Beamte mit Regieruitgsteäsident Dr. v-on Meister an der Spitze vertreten. Der Kaiser, der tei feinen vvüfackwr 'Mu^t rm Zentralstudrenmndswalte Forstmeister Bickkcnaum schlitz:-,: ge- lewt hatte, netz der Familie durch den RtarrmaSpräsiderta seu: Beckerd ausdrucken In: Trarrerl-ause ttird am Grabe sprach h/ 1 f • — Y ?A e r L ei cheu unterst ul) > iug hat ergeben, daß der TvV foivcdy ettte erheblkchr Mrzah't Säi-ootkörner, die auf gering« Enifcrmmg gegen den Forstmeister abgegeben wurdeir und in dre Brust drangen, mnerhalb weniger Minute,: emgetreten fein sein mul;. Neber der: Täter verlautet noch nicht das genügte. ' re Unter, uchimg wird mit größtem Eifer geführt. 1 ch. Bon d er Mo sel, 3. Nov. Im Gebiete der oberen und der unteren Mosel hat d:e allgemeine WMtcse ihr Ende erreicht. An der Mittel-Mosel :st sie auch zum großen Teil erledigt, Ml Men me Großbesltzer noch damit zu tun. Wiie an der Mitttl- Mosel ist es auch an der Saar. Die Mostqclvichte waren durcküveg hoch, die Ewtemenge erreichte bis zu einem vollen Erttag. Bezahlt wurden an der oteren Mosel fttr das Fuder 1917er 3000 Mk.. ^OO^V '00 Mk^^ *600-4000 Mk., an der mittleren Mosel «fumeqira{5<4^CUrmUC!u surt a. M. ' 4. Nov. Für das laufende Wirr tzalvrah: sriiD m oev Universttät 145 männlich- und 54 weibl Studiettmte neu rmmatrikuliert rvvrten. Die (tesamtmbt Sttldierender: ist damit arrl 2033, danmtcr : Wlullen, sw wird fick durch die AVuteinschreitemg * In tei: beiten wrausgegaivteuen .Hallnahrim . 1964 immatrikulierte Bhtbterente, vermischt«». K öln, 5. Nvv. Dir- im rwMiichcn Seidenschiisf des Tvnws benndli-cht-n nmf kmistvollen Glussenster werden heraus genommen und fcwxh gewöhnliches Fensterglas ersetzt. Die Masmwlime dle einen: Mfatzten Beschbutz des Domkapitels entspricht wird getroffen, um die kostbaren, unersetzlichen Fenster vor Fliegerschader: AU bewuhvcn. Petersburg, 4. No-V. (WTB.) Meldung' der Petersburger T«legraphe.wAge,ch:r. Auf der Bahn nach WladikawkaS ist ein Schnellzug nnt einem Militärzug z u sa m men g e sto-- s;en. 25 Perirnren wurden getötet, 70 jchstr^r mw eine grötzert Anzahl leicht venmmdei. Dre Mehrz-ahl der -Opfer sind Soldaten. * 32. Deutscher landwirtschaftlicher Genossen- schasrstag. Nach Mitteilung des Reichsverbands der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften wird der dicsiädrige Gcwvsseitzchaftstag am 8 . Noventber l I in Berlin abgehalten. Am Vorabend (Mitttooch, den 7. November) inrdet abends 8 Uhr im Kaisevsaal des Rheingold eine Vo rVersammlung statt. Gäste sind in der Vowersammlung willkommen. Tie Hauptversammlung tagt am 8 . November im großen Sitzungssaal des Preußischen Herrenhauses. * Die .Angehörigen unserer Kriegsteilnehmer werden über die ihnen gesetzmäßig anstehenden Rechte (staatliche und kommunale Unterstr'itznngen, Löhmmstsüberweisun- gen an die Angehörigen usw.) sowie über alle sonstigen Zuwendungen l»evaten in einer kleinen Schrift, die unter dein Titel „Welche rechtlichen Ansprüche haben die Angehörigen imsever Kriegsteilnehmer", in 3. vollständig rnngearbeiteter und stark erweiterter Auslage' letzt erschiene:! ist. DaS Düchlern, das nach dem dev- Mbgcn Stand der Gesetzgebrnig eine vollschM>ige Uebersicht über che wesentlichen für die Angehöri.gen von Kriegsteilnehmern in Betracht kommenden Fragen bietet, ist von chm Frankfurter! Ausschuß für deutsche .Kriegsgefangene hcransgegechn und zum Preise von 25 Pfg. durch den Bezirksausschuß für vernrißte und- kriegsgeflängeue Deutsche, Meßen, zu beziehen. * Mufterkofser müssen befördert werden. Ter Verband reisender Kaußleube TentfckLcrnds in Leipzig hat, ivie er uns milteilt, ,nit semer Eingabe gegen che VerkchrsbeschMärrkungen rasch einen Erfolg gehabt. Wie ihm der Vdinislar der öffentlichen Arbeiten in Berlin schreibt, hat er aus Anlaß der Vorstellung des Verbarides die Eisenbahnbrrel'tvoiEn zu der Prüfung ermächtigt, ob von einer Beschränkung ües von den Geschäftsreisenden benötigten Gepäcks abgesehen werden köimte. Voranss-etzimg wird es sein müssen, daß eine .Handels^aiNiner-ZZesckieftiigirng über che Nolwen- digkeft des mitgesührten MpäcV beigebracht wird und die Befürde.-. ruug der großen Muster'Liffer init den Personeuzügen erfolgt. Wegen der Fahrgelderhöhung mtv.i eine Aenderung allwchngs nicht in AuSfiick-l gestellt werdet t, weil Ansnüpuen von den veröffentttcl>- teu Tarifen zugunsten einzelner nach der Eisenbahnverkehrsordnung unzulässig sind. Briefkasten Sex RedaktLon. Mno»yme Anfragen bleiben uuberüüftchtiLt.tz H. in lN. 1. Der Antrag auf Invalidenrente ist beim Ver- sichernngscrmt oder bei der Bürgermeisterei zu stellen. 2. Die Ge- wahrmn; der Invalidenrente ist nicht vom NackMeis der Bedürftigkeit iglHängig. Witterungsvüricht. (OeffentlicherWetterdrenft.) ^ Boriviegend bedeckt, Zeitweise leichte Niederschläge, Temperarur wenig geändert, nachts etwas wärmer. wöcherü!. Aederßcht »rrTsdesfKSe i. d. Stadl Sichre 38. Woche. Vo:n 16. Septeinber bis 22. September 1917. Einwohnerzahl: angenominen zu 33100. Sterblichkeitsziffer: 28,26'/,.. Nach Abzug von 7 Ortsfremden: 17,30'/,,. . _ , Er- Kinder ES starben an Zuf. im i Lebend« vom'> btt waapene .^ x 15 . Llltersschwäche 2(1) 2(1) — Dtphtherie 2 — — Tuvln'S 1 (1) MD — Tuberkttlofe der Lungen Mi) iw — Ltlitgeneutzündung 2 (l) 2 (1) — Ruhr KD MD — 51rankh. d. Kreislattfsorgane 1 1 — and.Krankh.d Slervenst)siems 2 (l) 2(1) — Magen- und Tarmkatarrh Kratlkheiieit der Harn- und 2 1 1 Geschlechtsorgane 2 1 — Krebs 2(1) 2 (1) — 2 1 Summa: 18(7) 14(7) 1 3 Sinnt.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke tommen. Veröffentlichung des Großh. Kreisgesundheitsamts Gießen. Dr. W a l g e r. Med -Rat. Ihre weite Verbreitung verdankt die Wotan „G* Lampe dem ansprechenden weißen Licht und ihrem sparsamen Stromverbrauch. Man verlange ausdrücklich Wotan „G“. gta »__ T v arten! 81 TILLl KRETZSCHMAR GEORG RÖDER Verlobte Gießen Bad-Nauheim 4. November 1917. Tüchtige Rock- und Taillenarbeiterinnen und 1 Lehrmädchen für meine Maßschneiderei sofor t gesucht. Anna Kramer, Löberstraße 11 part. 8120 Marie Schuchavdt Paul Rzepka Verlobte Glessen Ostpreussen den 5. November 1917 . 069,8 Die glückliche Geburt eines TÖCHTERCHENS beehren sich anzuzeigen 1 Krenfcien, Beigeordneter, z. Z. Hauptmann und Frau Else ged. Michel. si Kchttk tWi'l? Werkzeng- als Vorarbeiter sofort gesucht. EisenwerL Haiger, Girtzen, Margareteuhiitte Arbeitspferd (Rassepferd) zu verk. wegen Einber. z.HeereS- dienste Neustadt 31. 06897 Ein T«glöhtter für sofort gesucht. 8108 Adolf B.yncker* Bahnspediteur. Sofort Bursche oder Frau zum Auötraaen gesucht. ?srd«r'8üdv yniv.-LanhklUg., 8041 -Leitetswcg 8 ,. Kräftige, frischmelkende Fahrt »h tu.5?alb zu verkaufen bei 8127 Hrch. Weimer. Gemeiude- Einnehmer, Duubringe«t. Ein Muwrschwem mit 9Siück Ferkeln zu verk. bet Df. 52orKt IV., Klein-Eichen, 8122 Stal. Weickartshain lOberh.'. SNKNBWSBN Schwarz-Weiss-Theater' ^sTJ ■ Programm vom IHenstajj» 6 . Sov., bis inkl> Freitag, 9 . Vor. Oer Wüter Eris© öS Sensationelles Gesellschaftsdrama in 4 Akten mit ILndwig Trantmann. Ort der Handlung: Nieder-Rhein. MottJ: Was du ererbt von deinen Vätern hast. Erwirb es, um es zu besitzen. Fürsten hof, Glessen Sag Konzert mit humoristisc hen Gesang svert rägen. Frau 0S, MLüedsL z. leitungS- trügen los. gef. Flft^ior'ischp! Bcc-iiölg., Walltor,tr.21. | 3 Z immer | KtiiDeu WotssleiBflfttfie 6 schöne kbZtm.-Wohng. 5 . vrm. Nah. Walltoritr. {Wersehiedone | Bleicvttrahe :rrr. I. Etaae^ sch. 0 -7- Atnmier'Wohnung mit Badeeinrichtung. Gas u. elekir.Licht in allenRautnen Mädchen-., LKeüer, Dodenk., a WmtschGarlenant.. Bleich- > lau «. Trockenb. vorh., vr. sos. od. sväter zu veriniete^n 1 ob. 2 Zimmer m. fl.Küche jofort ob. später ». verm. ^>72 Neuen Bäue 17,1. ?»aatoa Brairtl »«nwBJlna 22 (BellevuetZim. m.n.vhneBer- pfleg, s. jede Zeitdauer. Mit. lag- l,. Slbendltsch. Elektrisch Licht, Bad. Tel. 198;». 1801o Gut möbl. Zimmer m. elektr. Licht u. guter Pension z. verm. 7900 Süd-Anlage *, y. Otbl. möbl.Zmr. n>.eler>v.L». vrm. LedsaLnastr. 18H, 1. IVlieltieMichE Zum l. IV 18 gesucht Herr fchaftl. 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Lebensjahre zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Familie Heinrich Reeh . Familie Ludwig Dönges Familie Karl Peppier. Rodheim a. d. Bieber, den 5. November 1917. Die Beerdigung findet Donnerstag den 8. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, statt. 8126D ü ^m 25. Oktober d. J. fiel im Luftkampf unser heißgeliebter, unvergeßlicher Sohn, Bruder und Bräutigam Paul Botzenrodt Leutnant der Reserve im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116 kommandiert zu einer Feld-Flieger-Abteilung Inhaber des Eisernen KreuzesI. u. II. Kl. u. der Hess. Tapferkeitsmedaille. » In tiefem Schmerz: Familie Hrch. Dotzenrodt Erna Haubach. % Gießen, den 5. November 1917. __ Wie hast du wohl in letzter Stunde Gesehnt dich nach dem Elternheim- Niin ruhe sanft, du lieber, guter, O braver Sohn, geliebter Bruder, Sollst nie von uns vergessen sein. f! Am 20. Oktober 1917 starb im Feldlazerett infolge schwerer Verwundung unser lieber hoffnungsvoller Sohn und Bruder Kar! Schaaf Pionier in einem Reserve-Pionier-Bataillon Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse im Alter von 19 Jahren. Die tieftrauemd Hinterbliebenen: Familie Karl Schaaf. Lauter, den I. November 1917. 6082 unser Todes-Anzeige. Schmerzerfüllt bringen wir Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß mein heißgeliebter Mann, der treusorgende Vater meines Kindes, unser lieber braver Sohn und Bruder Schwiegersohn, Schwager und Onkel Otto Oibb Leutnant und Kompagnieführer in einem Reserve-Infanterie-Regiment Inhaber des Eisernen Kreuzes und der Hessischen Tapferkeitsmedaille am 1. November in einem Feldlazarett seiner am 9. Oktober zugezogenen schweren Verwundung erlegen ist In tiefer Trauer: Luise Gibb nebst Kind und Mutter Familie P. Gibb Familie Fr. Schmalz. Lampertheim a. Rh., Gießen, Darmstadt, den 3. November 1917. Evangel. Arbeiterverein. ÄfÄarSÄ Herrn Justus Benner geziemend in Kenntnis -u fetzen. Die Beerdigung findet Mittwoch, nachmittags um 3'/» Uhr, von der Kapelle des Neuen orteddafes aus statt. Wir bitten um rege BetÄigung 8128 V Der Vorstand Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma C. G. Klemhenn, Gießen, ein. getragen: Die den Kaufleuten Karl und Theodor Klemhenn erteilte Gesamtprokura ist erloschen; dem Kaufmann Theodor Klemhenn zu Gießen ist Eintel. Prokura erteilt. ft,(MB Gießen, den 1. November 1917. Großherzogliches Amtsgericht. Samstag abend 9 ühr entschli.f nach kurzem Kranksein lieber Bruder, Schwager und Onkel Kot Ludwig Bernhard, Privatier. Die trauernd Hinterbliebenen. Gießen (Asterweg 44). den 5. November 1917. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 7. Nov.. um 3 IThr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aas statt. 8109 Mndieiiiirlrl b {Mir te wf itertKew Attstnthmg stttrefci u.preiewert «i* BrühTa*« tMv.-Dn*fc«r*J Die Beerdigung bes am 25 . Oht. im Feldlazarett verstorbenen Oberarztes Dr. Hugo Mayer findet am Mittwoch den 7. Nov., nachm. ^ Uhr, von der israelischen Leichenhalle des Neuen Friedhofes aus statt. gi24 d Gicßener HaiissrauemVerein Die Schuhflicklehrstube ist wieder geöffnet RÖBc Die vorfitzenve. SuchlniDg dü 4 alle llandslsläGlier Honorar für Einzelfächer Mk. 10.- für Kurse nach bes. Vereinbarung. Franz Vogt s Co., CieSen Goethestraße 32. Tel. 206-1 Ans Itn StfdjiMit kaamt ti an! wenn man einen Ersatz für ausländischen 6135 -Tee*- sucht, und auf die Wirkung nicht minder. Beides ist aufs beste vereinigt in meinem DtMtn KMtr-Ttk! Paket 50 Psg. Reformhaus Krenzplatz 6.