lk. 253 Ler Äicfecncr Anzeiger erscheint tüfllich, außer Sonnla^s. — Beilagen: Oietzcner ^amttienblätter; Ktetsl lett für den Kreis Sietzen. Vezttgspreis: nwnatl. 1 vierteljährlich 3 33iC.; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl S) Pf.: dura» die Post Mk.3.— viertel- ährt. auüjchl. Beücilg. ^ernjprech - -Anschlüsse: sür die Lchr'stleitutlg 112 Berlaa.GcschäücsteUeöl Anschriü sür DralUnach- richten: Anzeiger Siehe». Erster Vlatt sbl. Jahrgang §rert6g. 2. November M PostscheMonto: Zranljurl a.M. Ub8b Zwittingsrunddrnck u. Verlag: Vruhl'jche Univ.-Vuch- u. Zteindruckerei tt. Lange. Annahme von Anzeigen die Laqesnmnmer bis zumNachminag vorher. SeiUnprcifc: für örtliche Anzeigen 20 bi.für auswärtige 25Pf., b. Plahvorschrist 30 B'., sür Reklamen 75 Pi. bzw. 90 Pf., nebst 20°/oTeuerungszuschlag. Hauvtichriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich sür Politik u.Feuilleton: vankoerkehr: Aug. Goetz; Stadt und «etotrbeban, SietzkN 2rchten Punktes überlegen BMvachtet mcur die euvopäisck/en Fronten als strategische Einheit nitd die Kantpshandlungen, die sich von Riga bis Tulcea, von Vionastir bis Valona ziehen und sich am Jsonzo bei Trient Und an - Ez«r Westfront brs NEWrt abUMlen. aU ffrofec rr^rWacht, die von dev auf den rmreren Lr:n«, stelMiden Atittrl- ril«ten' und von dqn äber die Operationen ihres eigenen linken FttigelS schädigen und hätte eher Aulaß, sich mit der^ Hoffnung zu trösten, daß bäe deutsch-österreichisch-ungarische Offeniim sich in der venetianischen Ebene schließtich von selbst tottäust, als ihr verspätet mit stavken Kräften entgegenzntretcn Es mnß also sehr schlimm nur Italien stehen, wenn die Äugen französischen Generale ihnen trotzdem zu Hilfe eilen. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 1. Nov. (WTB. Nichitamtlich.) Anrllich wir- verlautvart: « Italienischer Kriegsschauplatz. Das Vordringen der Verbündeten in Oberitalien ist gestern durch einen neuen gewaltigen Erfolg gekrönt worden. Das Anstauen der zurückweichenden feindlichen Massen nordöstlich von Latismra bot der Führung Gelegenheit, starken italienischen Kräften durch Umfassung den Rückzug zu verlegen. Deutsche und österreichisch-ungarische Divisionen, die sich westlich von Udine dem Tagliamento näherten, wtlrden von Norden her angesetzt. Gleichzeitig stietzen öftere reichisch-mlgarische Kolonnen längs der Lagunen gegen Lati- sana vor. Zahlreiche, in vollste Verwirrung geratene italienische Verbände in der Gesamtstärke von zwe i b i s d rri Armeekorps wurden MM größten Teil a b g e s ch n 11 3 t c n. In wenigen Stunden waren Übersech zigtausend Mann gefangen genommen und ntehrerehundertGe- schütze erbeutet. Oesterreichisch-ungarische und deutsche Truppm stehen überall am unteren und mittleren Taglm- mento. Vereinzelte Versuche des Feindes, im Nttttellauf Brückenkopft'tellungen zu behaupten, wurden durch ungesäumtes Zu greifen der deutschen Regimenter vereitelt. Dre im Gebiete des oberen Tagliamento vor- dr'mgenden österreichisch-rmgarischen Armeen überwarrden. gebirgsgewohnt. in zähem Wollen die Schwierigkeiten des Geländes. Solcher Art hat die 12. Jsonzo-'Sch lacht in achttägiger Dauer zu einem über alles Matz glänzenden Erfolge gefiihrt. Die österreichischen Küstenlande sind befreit. Weite Strecken venetianischen Bodens liegen hinter der Front der Vcrbmweten. Der Feind hat in einer Woche 180000 Mann an Gefangenen find 1500 Geschütze eingebützt. Der große Sieg an den Südwesttoren der Monarchie ist eine n e u e u n v e r g l e i ch l i ch e K r a f t p r o b e d e r v e r b ü n - deten Mächte und Völker, eine Maftprobe, die eine stärkere Sprache reden wird als alles, was in d e n l e tz t e n W oche n b e i F r e u n d u n d F e i n d. ü b e r G egenwart und Zukunft geredet und geschrieben w o r d e n i st. Oestlicher Kriegsschauplatz und Albanien. Nichts Neues. Der Chef des Generalstabes. * * * Die Kämpfe Im Westen und Süden. Berlin, 1. Nov. (WTB.) Das Drama des von seinen Verbündeten rin Stiche gelasseneil italienischen 5^eeres wächst sich immer mehr zu einem welterschütternden Ereignis ans. In einer kurzen Woche sind zwei große starke italienische Armeen fast völlig anfgerieben. lieber 180 000 Mann gefangen, mehr als 'lö00 Geschütze erbeutet. Die in die Welt l/inansposannte .Hofsnung des italienischen Volkes, westlich Udine den Siegeslarrf her DerbÜTideten anfzuhalten, ist nach dem letzten großen Sieb arn Tagliamento znsmnmen- gebrochen. Noch hat die italrenische Heeresleitung und die Mgierung nicht den Mut, dem Volke die aairze Größe der Niederlage einzngestehen und klammert sich krampfhaft an die erwartete Hilfe der Engländer und Franzosen. In drei Tagen haben die Verbündeten die für uneinnehmbar erklärten starken italienischen Gebivgs- und Felsen- stetlungen, Panzerwerke und Forts gestürmt, am vierten Tage sich den Eintritt in die Ebene erkämpft, Udine, Görz, Monfalcone erobert und die in der Ebene des Taglianrentv sich zur Schlacht stellende Nachhutarmee Cadoruas vernichtend und entscheidend geschlagen. Tausende von Ortschaften, eine große Anzahl bedeutender Städte sind genommen, über 4000 Quadratkilometer Landes den: Feinde entrissen. Zrl der gewaltigen Gefangenmbeute treten die schweren blutigen Verluste, die der an vielen Purrkten zähe und tapfer fechtende Feind erlitten hat. Die Zahl brr eroberten Geschütze, jyitm größten Teil unversehrt und moderner Art, übertrifft fast uni da§ Doppelte den Friedeusstaich des ameritanischen ArtiNe nematcriatö. Die ungezählten glänzenden A b w e h r s i c a c in der monatelangen Schlacht im Westen, die deutsche Trnp- pen trotz der verz'veifellei: Anstrengungen der Engländer und Franzosen erlümpften, sowie die Erfolge im Öfter: schufen die Grundlagen zu der neuen gewaltigen Opera!ion Cvcbcr deutsche Soldat im Osten, Westen und Uebersee hat darinn Anteil an den Erfolgen in Italien, die im vierten Kriegsjahr nach einem Kampf fast gegen die ganze Welt alles bisher Dagewesene übertreffen. Die lügnerische Berich,t- erftattnng feindlicher Funksprüche wird erneut durch den französischen Fnnkspruch Lyon erhärtet, der noch am 1 . November meldet, die Italiener hätten lediglich den Jsonzo verlassen, den weiteren feindlichen Vormarsch aber auf- gehalten. In Flandern lag auf dem Großkampfseld vor allen: rn Gegend Dixmuidcn starkes Feuer, das von nördlich fcir ^nrrden bis 5111 : 1 : Südwestrand des Honthoillster Wa?oe's nachts cnihielt. Am Nachmittag des 31. Oktober wurden aus -Poelkapelle verbrechende feindliche Kompagnien blutig ab- gewiesen. Desgleichen scheiterte:: unter hohen Feindvermsten Airgriffe größerer feindlicher Patrouillen, die nach starkem Trommelfeuer westlich Merckeu vorstießen. ÄNl Artois beiderseits St. Quentin u:rd nordöstlich Braye herrschte tagsüber und zjnm Teil ustihrend der Nacht starke Feuer-tätig keit. Südlich Beau m on t drangen Unsere Stoßtrupps bis zmn ztvciten fra::zös:sct)en Gralxu vor, sprengten seindlickst- Unterstände, fügten den: Feind schwere Vr-rlnste zu und kehrten mit Gefangenen zurück. Zwischen a a § u::d Mosel wurden nach kurzer Feuervorbereitung vorstoßende stärkere feindliche Abtei.ui: ^a^udtvestlich Thiauoourt gcrvorsen und Gefangene ein Tage Ser Abrechnung für Italien. n ' 1 • dlns dem Kriegs pressequartier wird an: I. stören:rer abends gemeldet: Die Säuberung de? östlichen Tag lra men to-U fers nimmt ihren Fortgang. Bei Latistrna mrd piuzalno wurden stärkere italienische Abteilung^: aufgeneben. Zahlreiche E^efa:rgenc. Telegramm des Generalseldntarschalls von Hindeubirrg an den Malier, __. An S^ine Majestät den Kaiser! ^ank unserer schnelle:: Schläge im Oste::, dank des zähen Dnsliasiens umerer tapferen Trappen an allen Franken, ins blondere :m ^tzesden. :Ü gegen Italien wieder ein großer Sieg erwch-eu ivorden Der Verfolg-ungSkamps in der friaulischm Ebene l«: am .^l^ttober zu einem neuen geivaltigen Erfolg-e der v?r- gcrülrT l topüfd* ini ^ österreichischungarische -vttr'wmm stteßn: gegen den UMerlmtt des Tagliainento mx und iTSr'wI ^° rt ^undeste::o 60 000 Italiener, mit melieren hundert ^.^n .nuangn:. Lcr ^nstnn di-r zwölften Isonzoschackst ^rerä>: dadurch neben der Besetzung von Obnitalim bis zum l^O^^c^ütznr^ Lxm 180 000 Gefangenen mit mehr als Ew. Majestät bitte ich allerimtertänigÜ. für den 1 November SB* “J* Viktoria,chiehen in Preußen und Elsaß-Lothl-inge:: veuehlen zu 'volle::. 0 . Örndenbnrg. -lntworttetegramm des Kaisers an Hindenburg. rt« ... r . ., „ _. v Neues Valais. 1. Novbr • PnrELmarschall v. Hrndenburg, (Großes Hauptquartier . iJF Jt Pp F*P tw! L^ em J lnmi gewaltigen Erfolg deutsch wrd oster:v:chisch-nngarrsckn'r Truppen am Tagliamcnto »vird wie von mir, von der gesamten deutschen Armee, unserm Vaterlaich mchnnj^m treuen Verbündeter: mit Freude .md S'olz vernomme:, Z°I 1 cn, 0 i c " Leitung, den voraus ck-menEen Maß ^^u dcs Ganeralslalxs der Umsicht mrd Tatkraft der F 5 lhrw.- kPV 11 aflcr ^ukschm Stämme ver hanolm nur diesen ^neg und sehen mit gute m Vertraue it utbte 1 , u f 11 n f t. Hch brau, trage Sie. mein lieb r Feiomarschall faurrful^i Dank den auf italienischem iHtfn. cn 5,1 JÄcrniittcta. Ich hak tuMoln.n, bah aitf SÄ b*^ affla99t lmrt ' ® ott b-" flcWfen, Gr. Exzellenz woMgenciatn: Kaiser und König WU^Im I. k. Der Kaiser an <««!,<,al v. Betow. ßläre Bedeutung, als die Schach bei Tämienberg, sogar emo größere Bedeuturig als dNackensens Turchipuch bei Go-rlioe." -leußerungen schweizerischer Blätter. Bern, 1. Nov. (LtzTB. NiclMmtl.) Die „Neuen Z ü r. N ach r/'sckweibei: zu der Osfoiisive in Italien: Nich nur Italien, 'ander:: dre ganze Entente bebe heute bis auf die Knochen. Ihre krarnpfhoftcn Beruh:gim^betenermigen dürfte' gerade das Gegenteil erreich^:, weil sie osfenbaren würden, daß dt'r Iusainmcnbruch Italiens als der Zusammoiihruch der Entente betvertet Umrde. Die Entente w'erde es bald tief bedauer::, den t cschreiben: Die üstrrrcichsch- iMMr-isn, - Heeresleitung gab keinen Augenblick, auch iu der schlimnisten Lage nicht, den Gedanken auf, doch noch mit den: ehe- rnaligeu Perbündelen abzurechnen. Es ist kein Zufall, daß .Böser Barl seMt die VorbcreiMngen zur jetzigen Offensive leitete. Ea- doma l>at sicher gealmt, daß so etivas bevorstehe. Doch hat er nicht veiiucht, dre ^Mssalltore der Gegner za: verschließen, weil er die Grenzen' der LeisMngssähigkeit seiner Truppen kannte, die keiner Stei'unung mehr fähig sei. Die Mängel der italienischen Heere wich der Ccüwrna'schen Kriegführung inachtei: sich gelleird, sobald der kraftvolle Angriff der Verbwtdcten den ersten Erfolg hatte. Was vor: den besten italienischen Tnrppen nbriggcblieben ist, konnte allein den Stoß niu/t aushalte::. So ist der Zusammenbruch der ganz-en Isouzofront gekommen mit einem Verlust an Geschütz- masseir, wie man es kaum jemals erlebt l>at. Tcr neue Ministerpräsident Orlando an Llohd George und Painlrv^. Non:, 31. Okt. (WTB.) Ntelöw:^ der Ageuzia Stefani. Orlando, der mm* Ministerpräsident, telegravlpette an L l 0 :: d George u:üi P a i n l e v 6, daß das italienisch^ Volk awwsichts der unlp'l^rirei: Drohung stark bleibe und seine Widerstarchsfähig- keit nicht crschütter:: lassen werde .im Vertrauen ans die Tawerkeil der Arnn^e m\b ckuf die star ke Einigkeit mit seinen Alliierten. Orlando telegraplnarte 'vaster an W : l s 0 n bei GAe.wnheit seines Aw^mträttas und parsichntte. daß Italien sem Ver trwwu im Mißga'chck beitah-rlte Kriegs mini stier Alfirie drückte Cadoena tel^iraphisch das Verlernen der Regierung und ^ italienisch:,: Vokk^ zur Armee äuis. die bau Lande selbst aus Kosten ter größten Opfer den Platz, der ihm mxbre den gebührt, sichen: 'oerde. China und die Cuteate. Peking, 31. Okt. (WTB.^ Meldung der Agence Ha- das. Die Zugeständnisse, die China in seiner Antwort auf die Note der Alliierten gemackö hat, werden in hiesigen diplomatischen Kreisen für nicht genügend gehalten. Nach neuen Verhandlungen hat die chinesische Negierung eingewiltigt, England nenn feindliche Schiffe mit einer Gesamttonnage von 30 000 Tonnen zum Gebrauch den Alliierten auszulrefern. Die Zugeständnisse der Alliierten an China enthielten einen Nachlaß von 5 Prozent des Sckiadenersatzes für den Boxeraufstand für den Zeitraum von fünf Jahren. d H spani'chen Kabinetts. (WTB.) Meldung der Agence Ha- /S Crt ?K* Telegramm Sr. Majestät des Kaisers an Geneval d. Inf. Otto v. Below. A O K 14 Auf den :tol:enischer: Sch'aAGeldern hxben deutsch- Truvven Stttc^n önte mtt unseren ioaffe,rtreuen osterreicküstb unaanstl^: Derbrncheten mrterJhver^^Füh^Hg a "! Mittlere.: Zsonzo durck^E meldet, bestätigen die italienischen e ^ttmmöng des Landes ger.ru kennen, wn Tage:: vom Urlaub zurückg-kehrt sind, arr Abec nicht Hunger ist die Urs.-che ^Astetlungen oer ^ra,:ener an: nnttleren Isonzo durck^vck^: ;;n rrftloXT »crfcfmmg tnnxfv die frianlilch.- Gbnif ift der Vcrzivrifrlt sich Ivcdwndc Nachlnttcn t Otalimet. ftvomeufwr fRegen nnd grundlose Wege sonnten de« schnel rn. sx-grslm» Ihrer Alnncc ni«v! auihnlren U 111 cr treuloser ehemaliger Verbündeter bat »u lchsstVn İr*a'.Vii*' Kr°st und deutscher Zorn Weiter'mit EEt" ^ WlWn """"KW-Ehnen. 2 e Stimmung der itallcnifchen Gefangenen. r v lI^TVst Wie der Kriegsben chterstatter der ^ Presst meldet, bestätigen die italienischen Gefangenen, dre die -- ^-■- « - - s öa manche erst vor wenigen dau es im Lande a&i. ... ;l .-s .Krieges unter der vihimtmbtm sich zun.cklwltercher, dmh wnv fmdei: alle ^Ißszicn'c und fsoltdate:: die Niederlage der italienischen, nirf V t 9 a i? ^ .Bedrohung und Vernich,-ung kx-- .'ändern als den Anfang vom E,:de de^ Klste.n« .üs nm neue Fgwdenslwssnung. Berichte aus Nom. Die ersten Fluchtl in ge aus den von VUthrr 1 mlL mflldtfrn OVbtftrn erreichte:,, wst- p.-rscknedewe w mn ? w)ntö ' 1 R 0 m. Der König soll sein? Reise ^ b»b«> umd nach 9b,,.. znrückgrscbrt i»«' ÄwlitÄ 1 ” 1 ' 15 ^ öm V'-wn ^in Telegramm Cadornao. lStcfmli.) General Cadorna bat ar:s ein LK'ßM« sNus-n-AL SSI äs» rH“3 £ Gme dänische Zeitung über die Bedeut»,la der Creignifte. Kopenhagen, 1. Nov. ein' Kvn^n- tratwnskabinett unter Einschluß von Mitgliedern der Liw ken zu bilden, mußte die Aufgabe a b l e h n e n , weil die Re- gronalisten und die Reformisten nicht ei::g waren. Der Kä- ing beauftragte Maura, das 5kabinett zu bilden. * . * Wo a r Law über die Pariser Konferenz. Rotterdam, 1. Nov. Der „N. Rott. Cour" meldet aus London. Bonar Law teilte gestern im Unterhause »nt, daß Die Pariser Konferenz der Miierteu di 'tusgabe haben wird, über die crligeineiue Kriegslage zu bbraten.uiid Maßr-geli: für die wei.^e Zusammenarbeit der Al.nerton zu tref'eu. Auf den Einwuud Travalyens daß Keren Sk: doch gesagt habe, die ruffifd)cn Delegierten wurden traasten. eine Einigung über die Krieaszielc zu e::., . . i, ernnderte Bonar Law, daß wahrscheinlick: noch eine -wette Konferenz veranstallet werden solle * . * Wilson regt sich »v edcr. Washington, I Nov. Nach B'ättcrmcldungen gab Wrlsvn den Auftrag, Nachrrche» aus erster .öauö «t fantmcfn, damit er sich ein Bild von der SffentlidLn MÄ llUNtg m allen Ländern Envopas über die F r i e d e n s - könne" S s f r a g e und ül»er die K r i c g s z i e lc bilden Neue Gefahren in Kusfland. Petersburg, 1. Nov. (WTB.) M eldung der Pttersburger Dttegraphen-Agentur. Infolge der hartträckigeu Gerüchite, daß die Maximal: st en Ovischeu den: 2. nud 7. 3tovember ein b e w a s f. ü e t e S V 0 r g -e h e n bcabsichtigei:, im: die Ä^acht cm sich zu reißen, richtete der Arbeiter- und Soldatenrat en:en Ausruf (ait die )hrbeiter inrb Soldaten, in d?m sßst ermahnt werben, in die Zaillc zu ge-hiei: und dur.st, Provokation sich nicht Hinreise,> zu last'e:: und Rülie zu beivahren. Gleichzeitig fcl-reibt der Arbeiter-, und Soldatenrat den Mrbeitsausschlüsseu in den W^kei: und Fabriken vor, Mi niemand, wer es auch! sei, !Gew!e>h!re oder Waffen ohne besondere Erurächitigung des Arbeiter- und Soldatenrates ausWv» liefern. Berlin, 2. Nov. Den: „HL. A." zufolge richchtete das Petersburger Stadtoberh-aupt nanrens der Stadtveo- ordruten a.i: Klerenski ins Hmiptqumttier das drahtliäie Ersuche::, der von der Hungersnot bedrohten Hauptstadt schuellsteuZ .Hilfe zu brü:gen, widngenfalls eine Katastrophe unauMeiblich sei, Finulaud. Petersburg. 1. Nov. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegvaphen-Agenttrr. Finnischie Blätter bezeichnen den Proknrator sdes Se::ates Gvi':rbup>od als den künftigen Präsidenten der Republik Finlaud. Die Ukraine. Petersburg, 1. Nov. (WM.), Mel düng der Petersburger Telegraphen-Aglnitur. Infolge der Lo'slösnngsbestrebung, die das ^cneralsekretariat der Ukraine immer betont, hat die provi/ sorisch-e Mgierimg als erste Maßnahme bes t.assen, als Vergeltung der Ukraine alle Geldmhttel zsa berivmgern, die sie bisher zur streitmig ihrer Verwaltung empfangen hat. Leekrieq. Neue lk-Boot-Erfotge. Berlin, 1. Nov. (Amtlich.) In der Biscaha und in der Nordsee wurden durch unsere U-Boote wiederum zwei Dampfer, neun Segler und zwei Fischerfahrzeuge versenkt, darunter ein bewaffneter Dampfer mit Kartuschhül- sen als Decksladung, und ein Dampfer, der Kohlen von Shields nach London geladen hatte, ferner der englttche Schoner Percy B., der anscheinend Petroleum geladen hatte, sowie die französischen Segler Eduard Dctaille mit 3000 Tonnen Weizen für Frankreich, Bon Premier mit Rumladung, Fugent Fautral mit 30Q0 Tonnen Getreide für Frankreich, Mascotte, St. Pierre, Stella und Sainte Antonie. Die letztgenannten vier Segler hatten Fische geladen. Außerdem wurden die französischen Fischkutter Loire und Feune Matilde vernichtet. Ein anderer der vernichteten Scg- ler hatte Oel in Fässern an Bord. Der Chef des Admiralstabs der Marine. Zlapilättlentnattt Schne-rder -f. Berlin, 2. Nov. Das schwere Wetter der letzten .Zeit im Atlantik und in der Nordsee hat die Marine einen ihrer b c st c n U - B 0 0 t s - K 0 m m andante:: gekostet. Kapitän > lentnant Schneider, der auf eine besonders erfolgreiche Gütigkeit als U BootS-Kommandant zurückblicken konnte, ist ans der letzten Fahrt seines U-Bootes durch eine Sturzsee über Bord gespült worden und konnte von der Mannschaft nur noch als Leiche geborgen und auf See begraben werden. Das U-Boot j»st wohlbehalten zurückgekchrt. Außerdem englischen Linienschiff Fo m i d a b l e, das von Kam- tänleutnant Schneider am 1. Januar 1915 in: Aermelkanal vernichtet wurde, hat dieser bewährte U-Boots Kommandant 131 000 Br.-R.-T. Handelsschiffsraum versenkt. Ein neuer Luftangriff auf London. Bericht der englischen Admiralität: Am Mittwoch zwischen 10 Uhr Ist Min. und 11 Uhr 30 Min. abends überflogen feindlick>e Lnstschisse die Südostküste Englands und wandten sich gegen London. Der Angriff dauert fort. Rur dem NesKe. dtnS Aeghptcn. Amtlicher englischer Bericht aus Aegypten vom vomber: W:r besetzten gestern Beerscha. 1. No- Besuch des Königs vo„ Schweden in Kopenhagcir ^?pe^hagen,1. Nov. (WTB) „Berlrngske Tidende'" nieldet aus S.ockholn:: K 0 n 1 g G u st a v ist Mittwocl' rbend non Stockholm nach Tkabersjoe in' Südschwede t^abgeE Er wird nächste Wochr dem König Christian in stvven. Hagen cmen Besuch abstatten. " "open Bertretrr der deutschen Presse in Konsiinopet Konstantinopel, 1. stivv. Den deutschen stei. tungKverleaer» „n.d Tagesschrift steigern w^de rm S.,alc des D.thauses von, Stadtpräselten ein Festmahl gegÄen, an den, anjicr den Gästen der Unter-staat^. ekretar der ssinan^n, der Leitor des KstegSpresseamIS der SJ* der Presse sowie türkische 144%^ f ,,, / 0 " ",-stinvpel. i. Nov. Die Vertreter der d c u t - .Presse besuchen h^ul-e vormittag Schulau st alte-: und das chemistlie Institut. Dann begaben sie sich » einen ,fjnci, zu Ehren von dem Leiter des KriogSpresse^,.« ^ geberren Esftir Am Nachnit,ag besuchten sie die Ä c £ ö ® n Tschamtldia. Anläßlich der von den verbündeten Iflaggt'" ^ ^ Zieste ist die ganze Stad, Die Ernennung Hertlings.zum Reichskanzler. Berlin, 2. Nov. Der L-.l berichtet: Nachdem bei der And:ei:z des Grafen Hertling beim Kaiser in: Ne-uen Palais u: Potsdam die einzelnen Fragen eingehend durch gesprochen wäre::, hat der Kaiser an König Ludwig von Bayern die B:tte gerichtet, den Olrasen Hertling aus dein bayerischen Staatsdienste zu entlassen, eine Bitte, der König Ludwig alsbald drahtlich entsprochen hat. Mit der Erfüllung dieser Bitte war das letzte forinelle Hindernis für die Ernennung des Grasen beseitigt. Ohne das Eintreffen der drichtlick)en Antwort des Königs von Bayern abznwarten, kehrte Graf H-ertlnig rm Kraftwagen aus Potsdam nach Berlin zurück, wo er un: 9 Uhr vor der bayerischen Gesandtsckiast eintraf Se:ne Ernennung ist als eine vollendete Tatsache anzusehen. Dem B.T. zufolge würde der Reick)stag Mitte dieses M-onats tziu viner Tagung znsammentreten. Tcr ReichStagspräsidcut an den Kaiser und Gene:alfe^dmarfchatl v. Hindcnbnrg. rr An den Generalfeldmar» Ml v on H: nt.cn bu r g den Chef des Generalstabes, Reulivtagspra.rdcnt Dr. Kae mp s nachstehendes Herr GenerEdmarsckNll! Ein ge'valtiger Abschnitt des Welt' Zt U T\ §,ühnmg wiederum uenreich be. Am Ta gl :a mento streckte vor der rmvergkEichen orldherrickimst der Obrer, en Heeresleitung und vo-r der Hesdenkrrft TÄ U l b :- m vf vEirderon Opferen Truppen ein großer ^nali su^: Armee dre Waffen. Siegreich und tvbeS- mntig :n der Mwehr unserer Feinde, denn: die Hilssnutrcl fast :er ganzen Welt zur Berstchnng stehen, vernrochten drei lainre KruMahre znm 0-rstaune,: hex Welt die OffcnsiEvast unserer nrcht zn brechen Glänzaird wie je zuvor betätigt sich die ^s d^tt chm ^1kU>eeres dessen Führung Seine Majestät GrJ U ,Z\' \ ^ l^s-re Hand getcgr hat. TSelch gichtige s°»em m nnsever imd der verbündttm 7 bL d ^envei: MN-ons »ich des Aus- ? J L f Jlim glucklwKNl Ende bot nickst minder die Hainust durch den stcmnnrswerten Erwlg der siebenten Kriegs- ?cliefer?bat^^ Mnzcn Welt den Beveis i'ÄÄs-n ,? V ' utsch.' W:rt,chattslcben imstande uno ent- Ä^ DeÄckm^ V 1 '*? 3 ? 1 ¥ Ehre, die t und das um oeä' p.eutla^n Reick?eS. < 2 : 0 . Herr Generatseldmqr'chrlt und .ms en: Vorbild oer :merschütterlichm' # ‘«j? 11 »ten afeMemihrnft in * der Hingebung an Kaiser und Reich Mögen Sie dem dcuttchen Volke in Ihrer Schqj rnskratt 2 lange Iabr^ erhalten bleib enznn: Segen de^Z Vaterlandes. ** / n ’J“ J? 00 - ^^B.) Reick)stagspräsi.dent Dr. gerichs-t: "" '" ** Umn K°is-r folgendes Telegramm Eure Kaiserliche wch Königliche t'Naieslät bitte ich an dein rnhmredchvn an welchen Eurer Majestät heldemnntioe TnU" lniocrflitteqnuiicn Siegeslauf bis an den Tadinmpnto Nord rangen nnd das Heer des trculojm Italiei^rs tsts »,, r 'Uri nid* de»' • Reichs ou. gdinehnun zu nullen. Ten: ^:egoSzvge, der die dewschn Trup^ jrrt raftö Riya in* auf bi« Inseln bc* Rrg-cmckrw BfcWfl» 7 Hlze ^r ÄS SSM die ven-cttaursckiTN Mrren cbnibiiTttcr. In Tm-tm k;Z MchEfl unsere Wvstimmt dem in seiner WcrnSt SeS daa^ ^uni Auswrm unserer,^mde todesmutig Trotz Unsere ßw2£ Wrbten, das; die militärisch-.Kraft: Deutschlands und seinerRr- Lnndeten .zur Neige gelw Dre veldentaten von Riga und 2t- mcm bis znm Suglrammcko bereiteten diesem trün-eriKn, «i« 'LhkS Mdc. IlAjm (ferrm: gwfen sich JÄ“ 5>ubm unsere wirftckiaftlichr Kraft gebvoelien sei. Tie s ieben t eVr?p^ a "leihe belehrte sie, daß finanziell und l S H Koll unerschüttert amb unersMtteclick dastohtz Mit bere^A ttm.--tvlze blrclem Eure Karserlrchr nnd Königliche Majestät auf die glanäet^en Ege im Heer imi> in der Flotte und mts tat wirtichaftlich^' ^teg m der Hermat. Gott segne Eure Kaisers^ Md Minglrche MaMLt, Gott schütze unser ilmÄÄffl ficrr, ©oft schütze uitfet gelEes Vaterland. J ^° U Hiüdcnbnrg an die sächsischen Andtistricllcn ' . Eerl in. 2. Wo» Wie dem „8. 9t." ans Dresden berichtet k-ri., antwortete H enden bürg ans das Vegnißunastelearamm der -achsischen I n du st r, et l e n: Dem Berbaiid färfMtfrfi«. her/lichmi Dank Ur das srcuMiche Gedmkm aiM§ Uch ttw der rtal,enrschen Armeen. 2,e verMndcten Trichpen haben der Entente Ivreder «nnntal bewiesen daN der alte ©em unge,ckMächt m ihnen stockt.- Auch die wirtschastlichm Nö e kn"-nhalten? ^ ^ ^e unsrigen. SHte hiichert uns also Tie deutsche Presse an Hindcnburg. . *&"&*?!' HÜ* 0 ?’ lWTB. Nichtamtlich.) Der Verein Deutscher Zettun(isv«rleger, der Verein großstädtischer 8 c i- l u n g s v c r l e g e r und der R e i ch s v e r b a n d d e r d Rutschen.Presse haben ott Generalfeldmarschall von Linden- bürg folgendes Telegramm gerichtet: Ew. Exzellenz'sprechen wir namens der deutschen Presse unseren ehrerbietigsten Glückwunsch zu den neuen Ruhmestaten der deuftchen Truppen ans. die unter Ein. Erzellenz genialer Leitung rin Vierern mtt unseren Bundesgeirossen bm verräterischen ßernd m mmntcrbrochenem Siegesmarsch vom Isonzo zum Tag- lmmeitto vor gch hertrer^n Tiefe entscheidnngsvollen Tage braclz- terr uns dem enogultrgen Siege Meder uni vieles näher Das ganze deutsktv Volk blickt mit dankerfülltem Herzen auf Ew> Er- n'llenz als Verkörperung des unbeirrbaren festen deutschen Sie- «Mvrllerrs. Dre putsche Presse empftndet mit tiefster Dankbarkeit, unc fte rn der Erfüllung ihrer verantmorttmgsvollen Pflicht Ausdauer, Opferfreudig keit und das feste Siegesvevtrauen aufrechtt- zuerhaltcn, dnrä- das vorbildliche Wirken Ew. Exzellenz angesenert und gekräftigl wird. Sie ist stolz darauf, im Geiste solcher Führer- sbaft ihrem Baterlande zu dienern * Ber lin, 1. Nov. (WTB.) Die nächste. Sitzung des Ab- geordnetenhanses wird bestimmt nicht am 6. No- venrber abgehalten werden. Die Bestimmung darüber, ob sie now im Laufe der nächsten Woche oder zu Anfang der übernächsten Woche stattfindet, erfolgt voraussichtlich diesen Samstag. Arrr Stabt tmb €anb. Ließen, den 2. November 1917. ** Verteilung! von Zwiebeln. Auf den Bezngsab- tfonn Nr. 3 Dg- Lel-ensmittelkarttc werden in den nächsten Tagen » »«ÄS**'’ 1 *" 9 ”“” "~ ,5— ■ *« ^.Ä'Ä'asÄÄsfi! Schwierigkeiten. Aus der Atzbacher Gegend darf kein Gemüse mebr ME. im Meis Gießen ist nicht Mel nngLt «mch^viL n,,i Ä el ? : 0e - W >^les zu sehr hohen Preisen LLMerchwegen fort in die großen Städte, namentlich aus den S*^fiSH'" 00 ?, und Frwdbcrg Bedarf in Gießen mit seinen ^ S?' und Anstalten ist groß, besonders fehlt und Rotkant darum nt auch der Prns ans dem .ucartt und rn den Laden sehr hoch nrrd geht oft bis zu 100 Vro- klt Ööd >lp l ' ci ®' kin Zustand, der allgemeine Nmn- curegt nrä> unhaltbar nt. und strenge Maßregeln er- ^eiS Fnedberg jeßt das lkriegswirtschaftsamt St^llvertretenden Gemwalkommcnidios in Frankfurt dir Be- wirtftlwttung des Gemüses in die Hand genommen und sorgt durch Soldaten für Ordnung und Recht. Auf dem Lmrde, wo jetzt das wird, sollte mau doch ans unsere. Provinzial- Ä' ^ln bi fe Rücksicht nehmen und alles überschüssige Gemüse am; den wtarkt bringen, und zwar zu einem annehmbaren Preis, wozu. ;a neulich auch, das Kieisamt die Vertrauensmänner ftir Gemüse ailsg-efordert hat, Mit Pferdemöhren zu 15—20 Pf. das Psund lHowitcheis 4 Pf.) ist uns nicht gedient, auch nicht mit weifzen Erdkohiraben. ^zede Hausfrau bezahlt gern ein paar Pfen- Nige über den gesetzlichen Höchstpreis, aber 30 Pf. für ein Pfund ^ ^ ^vn doch gar zu arg. Es wäre eine strenge Adntrolle , 1>latz und unbedingte Anzeige bei solchen Ueberschreitnugen. Ern Altes Strecknngsmittel der Kartoffeln sind die üöeiürüben nt .Stoppelrüben, die zu 4 Pf. das Pfund in der städüsäfen Gemitse-Verteilungsstelle znm Verkauf kommen. Sie sind gut ge- raten, werden aber nicht viel verlangt, weil man sie für B>ieb- Mtter halt. In anderen Gegenden und Städten werden sie von fcher gern gegessen, in Giesten kaufen sie nur die Leute, die von auswärts hier zugezogen sind. Weiftrüben schmecken auch ohne Hammel- und Schveinefleisch gut, wenn sie, mit Kicrrtoffeln zn- samnikM gekocht und zerdrückt, etwas geschmelzt auf den Tisch kommen, wie die Tel to wer Rübchen, die in vielen St Men sehr gesucht sind. Jede Hausfrau sollte mit Weiftrübeii doch einmal euren Viwsuch machen. Man kann sie auch einschneideir wie Sauerkraut. Sie sind nahrhaft, Uidyt verdaulich und jedenfalls viel l^ger zur menfchlichen Ernährung als die viel liiegehrten Erdkohl- raben. Man kocht sie in Scheibchen zerschnitten allein halb gar, setzt dann in das Kochgefäß die Kartoffeln zu und kocht beides zu- fammen gar. In ähnlicher Weise verschmäht man auch hier und in der Umgegend die dicken Bohnen lSaubohnen), die sonst als eine vorzügliche Speise gelten. Wenn man die ZubercitungÄveise einmal kennt, wird der Widerwille bald Verscbwinden. ** Amtliche PersionalNachrichten. Ter Groftherzog hat am 27. Oktober d. I. der Berilfskrankenpflegorin des 'Aliee- Fvaneiw ereins, Ober'ckWvsr«r und Stell Vertreterin' der Vorsteherin des Mice-Hospitals, Emma Hallwach,ch das Goldeire Dienstans- zeichu.ungskven.z für Krankenpftege vecliel^en. — In den Ruhestand versetzt wurde am 10. Oktober die Lehrerin an der höheren Bürger- (Mädchen-) Schicke zn Bensheim, Elvira Schmid auf ihr Nachsuchen unter Anevkenmmg ihrer treuen Dienst.« vom 1. November 1917 an. Kreis Büdingen. ^Ortender g', 31 .Okt. Heute beging^ in feierlichicm Gottes- s>renst unsere Gemeinde die 400jährige Jubelfeier der Reformation. Ter Ortsgeisckiiche predigte üb-er Hebräer Kay. 13 Vers 7 irnd 8. Der fGottesdienst wurde durch .Kinderckiöve, besonders aber durch zwei Sologesänge von Frl. Else -vahu sehr verschönt. Einen besonderen Höhepunkt erhielt er aber durch einen Aufruf des Kirchenvorstandes tzknd der Brchiemg«ineiuLevAch)etimg, der am Schlüsse des Gottes^ dienstes am Altar feierlich, zur Verlesung kam rmd in dem der Gemeinde als dringendste Aufgabe der nächsten Friedensjahr« die Erneuerung der Kirche im Innern und Aeuftern empfohlen wurde. Ein Erneuerungsfonds soll sofort durch, eine Haussammlung gebildet werden. Als erste Gabe stifteten Graf Kuno und Gräfin -Kuno zu Stolberg-Roftla sofort 1000 Mark. Kreis Lauterbach. rr. Nie der-St ol l, 1. Nov. Wehrmann Valentin Ritz' der älteste Sohn rmsteres verstorbenen Bürgermeisters Ritz, erhielt znm Ei^rnen Kreuz die Hessisch^ Tapferkeitsmedaille. Gefr. Georg Schenk wurde zum Untevofftzier befördert. rr. Schlitz, 1. Nov. In dem völlig evangelischer! Schlitzer- l e r J ist unser Geschäft 06849 vsrmittagZ von 9 dis \ Ah? nachmittagZ von x hl bis 6 Ahr —-—— rtpgfftipf ———- Pens on Braall Meaen 85ne 22 iBellevue'Zim. m.n.ohneB er- pfleg, s. jede Zeitdauer. Attk> lag- u. Abend-isch. Elektrisch pich:. Bad. Tel. 1085. 18015 Schön möbl. Zimmer m. sev. Eing. z. um. Eahaliofsir. 62II. r 3in a i * r.ii-H. \\v'v r.\c - mit zwei Betten ge)l,cht. Angebote mit Preis unter 06834 an den Giest. Anz._ Ein oder zwei möblierte Zimmer mit Koch ,elegenhcit svi'orl gesucht von 2 ruhigen Leinen. Schrift!. Angebote üörosr & Bechföein. Kaule gegen sofortige Kasse «Nachnahme) Kolophonium hell p. Ko. M. 14.- lverkehrSfrei) 803888 Borar nanz oder rnlv. p. Ko. M. 17.— schem. rein) M.Usülis,Zu!iikimr a. M., Auhrblildstt. 52. unter 06831 a. o. vvien. Anz. ^Bricfträaerin sucht einfaches ZimM'r mit od. ohne Pension. Schristl. Angebote im er 0*.S4S n. d. Giest. Anz. fStfelleiiäitcjebote j .tztskrisjs. 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Nov. 1917, abends T»/ 2 Mir, Votksvorstellnng Volkspreise Volkspreise Kater Lampe Komödie in vier Akten von Emil Rosenow. ^e. Sonntag den 4.Nov. 1917 nachmittags 3'/. ttbr: I-KlUiESisk, Schauspiel in 3 Akten von Hermann Sudermann. Abends 7-/» ttbr: Die Blülhützkit Geschichtl. Drama in 4 Akten von Lindner. Todes-Anzeige. Heute früh 4 Uhr verschied plötzlich und unerwartet, infolge eines Schlaganfalles, mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater Herr Adolf Geisse, Grosskaufmann im 63. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: / Lina Geisse geb. Sack. Giessen, Dettweiler, Wilhelmshaven, Wald-AIgesheim, den 1. November 1917. Die Beerdigung findet am Sonntag den 4. d. M., nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. S03 1 Den Heldentod ±ür sein Vaterland starb Oberarzt Dr. rjugo Meyer Inh. des E. K. I. u. II. Kl., sowie des Hess. Sanitätskreuzes. Es ist bestimmt in Gottes Rat, Dass man vom Liebsten, was man hat, muss scheiden. Wir verlieren in ihm unseren ehemaligen I. Vorsitzenden, einen lieben Freund und eifrigen Förderer unserer Bestrebungen. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Todes-Anzeige. Nach 11 monatiger treuer Pflichterfüllung im Dienste seines Vaterlandes starb am 1. November nach kurzem schweren Leiden in der Klinik zu Giessen unser herzensguter, hoffnungsvoller Sohn und Bruder Jüd. wiss.-geselliger Verein I. A.: Karl Baer. G-iessen, den 1. November 1917. 06835 Otto Oh ly Kanonier im 3. Brandenburger Fußartillerie-Regiment im 20. Lebensjahr liebfen rt Soh“ vrter di6 ächmerzUche Nachricht > da3 ------- Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen Familie Anton Ohiy. Hörnsheim, den 2. November 1917. Ludwig Fischer Die Beerdigung findet in Hörnsheim Sonntag den 4. November, vormittags ll 1 /, Uhr, statt. • n . <•6850 Vizefeldwebel in einem Artillerie-Bataillon Heide,Uod°eÄ hat "° r Pflichteri “™S am Oktober den In tiefem Schmerze: Anna Fincher geb. Schuchard Johan nette Fischer geb. Bingmaun Heinrich Fischer. Lieb, den 31. Oktober 1917. Minna von der Hey de geb. Schmoll Carl Heller Verlobte Neuenrade i. W. Lieh (O.-H.) November 1917. 8083 Danksagung. *<*h?äL d }*Z iGlen . Bewe,se aufrichtiger Teilnahme bei dem Hinsehen den unseres teuren, unvergeßlichen Mannes und Vaters l J Moritz Student s. a. sagen allen herzlichen Dank Die trauernden Hinterbliebenen: Emma Staden* und Kinder. Damenfrisieren Shampoonieren Danksagung. Mr bi- vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Schwiegervaters, Schwagers und Onkels, sagen wir allen unseren innigsten Dank. Di- trauernden Hinterbliebenen: Elisabeth Steucrwald uud Kinder Otto Steuerwald und Frau Wilhelm Kompenhans nebst Frau und Kindern. Gießen und Darmstadt, 2. November 1917. Gewerbeschule Nidda Bäh-fthle „Jiiiöel* M.. Pa ent in C iteirclcf; D.R.S. lluqavM, Schwe-z und Spa-ic. Das uniiberkresfNchfte Werk zeug für Jedermann! Nie gröpie (Sefinvunc, LopkwasebsQ — mit neuestem W armluf tstrom-Trockenapparat Frau Bernh. Dosch Neuen Bane 12, Ecke Weidengasse Damen-Frisiersalon separat Ankauf von Wirrhaar. g.opie «rymounvj, um mit dec Hand so ortl selbständjq.fastmübelos" »u reparieren: Schuhe, Geschirre Sättel, Sc- g-l,Zelte.Tre>br e-?en, Fabrradmänkel usw Juwel nciht Stepp sttche wie eine Näh 'naschine. Ständig vie i eAnerkennunpen. Preis per Stück mit 3verichiedeneit Nadeln und Spule mit Faden : Md. 3.80 Boginn des Enternchts am 5. November Näheres durch die 77520 Großherzogliche Schulleitung. unter Nachnahme. Porto und SBer Packung frei. Man beachte: .Iuwel« st Ongi olfabeikat aus Eal,, d,e Spule im Heft gibt beim "ahei, den Kaden ab wie eine Näh. 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Die Bezugbabschnitte sind in der Zeit vom 3 — k a'egkn nvmmwm bey iörÄiS«Be »'rn-a Ge'Ets. die Zahl der abnellesetten Abschnitte und die Nummer der Ausgabe anzugeben sind 'Lullern Wer in dem vorgenannten Ämkn Ln »ö „ugsabschnltr 3 nicht abgibt, kann bei der Nerteilnna nicht berücksichtigt werden Zerteilung 2 . Die Kleinbandelsgeschäste haben die Abschnitte aus Bogen auszukleben und bis spätestens 10, Non I 0 l 7 dem Städtischen LebensmittelamtzurPrüsungetnzi,reichen * Per Prers der Zwiebeln, die auf SenJimefter Abfchnltt entfallende Menge und die Zeit der Ausgabe werden noch naher bekannt gegeben. Ausgabe Gießen, den 1 November 1917. 8049 B OberbLrgernreister (Lebensmittelamt). . . ^ - Heizer, 1 Schneider, 4 Hoi arbetter, 6 Erdarbeiter, 1 Maschinensetzer, 50 Hilfsarbeiter für Eisenbahn und Industrie, 2 Vorarbeitei für Granaten- bzw. Modellmagazin lKriegsbeschädigte bevorzugt), 1 Glaser, 1 Schuhmacher. 2 Hausburschen 2 Wächter für Wach- und Schließgesellschaft, d) bei auswärtigen Ar beitgebern: 1 Gärtner, 2 landw. Knechte, 1 Viehfütterer, 1 landw. Fuhrmann, 30 Schlosser, 5 Kesselschmiede, 3 Schweihei für Metall, einige Bohrer und Fräser, 10 Hilfsarbeiter für Industrie, 10 Arbeiter für Steinbruch, einige Zimmerleute und Stellmacher, 3 Spengler, 15 Mecha niker, 5 Dreher, 3 Maurer, 5 Schreiner. 1 Schneider 2 Bäcker, 1 Apotheker oder Drogist, 5—6 Photographen gehi^en, 70 gesunde Arbeiter, 15 Streckenarbeiter. Es suchen Arbeit: 1 Obergärtner, 2 Buchhalter ll für Bankgeschäft), 1 kriegS- beschädigter Buchhalter sucht Nebenbeschäftigung, 1 junger Schreibgehilfe,!Maschinensetzer lLinotnpc) ISottiermstr Weibliche Abteilung: Es können eingestellt werden: bei hiesigen Arbeitgebern: 5 Dienstmädchen, 6 Lauffrauen, ein junges Mädchen, das schneidern kann, 15 Mädchen für Bahndienst, 1 Zeitungsträgenn. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 landw. Mädchen, 2 Dienstmädchen. Es suchen Arbeit: 1 perf. Maschinenschreiberin, 1 Buchhalterin. 1 Ver- kauserin für Kolonialwarengeschäft, 1 Telephonistin. Für das besetzte Gebiet werden gesucht: Maschinenschreiberinnen, Stenotypistinnen, 13 Wäsche- Innen, lv Schneiderinnen, 14 Helferinnen für Küchendienst. Für daS Große Hauptquartier: Perfekte Stenotypistinnen, Maschtnenschretberinnen. Städtischer Wohnung-nachweiS Gießen, West-Anlage, Tel. 2054. Es sind zu vermieten: -^^Mastliche Wohnung von 7 Zimmern, 4 Herr ich asm che Wohnungen von 6 Zimmern, 3 Wohn,inger von .» Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mit Laden l Wohnung von 1 Zimmer möbliert, 3 Bodenräume tnii J c l Zimmer, 3 Lagerräume mit 1 Arbeitszimmer 1 gröyeres Fabrikgebäude, 6 möblierte Zimmer, 2 da von nebeneinanderliegend, 4 leere Zimmer, einige Stall- und Lagerräume mit Heuboden, l Wohnung von 2 bis 3 Zimmern in Bellersheim. 30478 mieten gesucht: 15 Wohnungen von 1-6 Zimmern.