Jtr .254 Zweit«. Natt Erscheint tSgikch mü Ausnahme des Sonntags. Beilagen: „Siehener §amilienb!ütter" und M j ••Kreisblatt fß» den Kreis Gietzrn". M- Postscheckkonto: F-ronkfurt am Main Nr. **686. van?oerkehr: Gewerbrbank Gießen. M?. Zührgang -Anzeiger für Gberheffen Montag, 29. Moder \9\X ZwillingSrunde nick und Verlagi Brühl'jcheUniversitäls-Buch-u.Stsindri'.ckeret. R. L an g e, Gießen. Schristleltung, SrschäftssteSe und Druckerei: Schulstraße 7. Geschäftsstelle u.Verlag: L-Ebi, Schriftleilung: 112. AnschriftfiirTraht rachrichten: AnzeigerGlejzen. Anr dem Reiche. Di« Steuerpläne des Neichsschnhamtes. die zukünftigen ©teuer» ?_?!«. b i5» chatzamteS wird uns aeschrie- -KeichSschatzmnt gelungen iäalich Aüfraqen ob dr^e »fcer icire Steuer dieses ober jenes Monopol i,?ber künftigen Sten-ergefttzgebimg onthaltcn sei. Auch an die BerneiMung VE Sachverstand,gen oder an die Einholung von C'uiachtmr knupfen sich häufig Erörterungen Über die ^lkunfttgM Plane des Reichsschatzanries. — Änf diese An- 'st ^ sagen, daß im Reichsschaßamt all« Steuer-, Bdonopol- und Lew>irtschaftu.ngSmöglich^iten ^er ©teuervorschlag wird rmchsriner techinschen Drerchfuhrung, fernen finanzrelleir Erträgnissen, auch nach fernen volkswirt,'chastlichen intb allgenrein- tischen Feprüst. Wie der Gerreralstab ulke ZLr'iesi^inö-lllrch»eiten, die nur denkbar sind, in seinen Plänen vorficht, so mußte auch das Reichsschatzamt alle Stenemnö-a- lrchkerten rn txnr Kreis seiner Betrachtungen ziehen. Es gibt eben keine Steuer und kein Monopol, das nicht Zunächst erner theoretischen Erörterung unterzoaen würde Aber ebensowenig-gibt es eine Steuer, über die schon ein endgültiger -o-efchluß gefaßt lvorden wäre. Auch die Steuer- plane des Auslandes, insonderheit der Verbündeten Länder "ch b } e Rückwirkungen auf die Finanzen und dre Vol.^wrctsckMften jener Länder zu erkennen, und rm: gegebenensalls für die eigene Steuergesetzgebung daraus zrl lernen. Kombinationen über dieje oder jene beschlossene AbUbr, über dieses oder jenes zur Einführung gelangende Monopol greisen daher den TatsaHen vor. Zu Beunrubst gmigen, die aus den Gerüchten entstcherr, liegt also keine Veranlassung vor. ' Ein „VvlkSbund fiir Freiheit und Vaterland". ^^',dlm 25. Oktober fand im preußi- säf^n Abgeordnetenhauses unter Vorsitz des Reichstaas- m geordneten^ ^^.esberts eine Zusammenkunft von Mhn-liden Persönlichkeiten aus den wichtigsten und größten Arbeiter-, An gestellten-, Beam ten- nnd'Wirt- scha f tvor g a u i) a t i o n en statt, die insgesamt eine Mit- allederzahl^ voii ettva 10 Millionen umfassen. Der Zweck dieferZvousereuz voar, eine Anssprache herbeizuführen über die Grundurig eurer Organisation mit dem Ziel, für die -mere cT>to*feirI>e 1 1 und Einigkeit des deutscher: Volkes unter -ein Grundsatz des sozialen ^ Gedankens einzutreten E bamrt errl starkes und zugleich freies Reich zu schaffen. P Organisation ist die Bezeichnung „Volks- bund für ^reihert und Vaterland" in Aussicht gemmnuen. Der neue Volksbund, der sich auf die oben oezecctMeten grogen Organisationen aufbanen soll, rechnet aus alle jene von der Rechten bis zur Linken, die in dev * staatlichen Machtsinns und 601 freiheitlicher Sta°tsordrang o « ^^lage ernes modernen Großstaabes erblickerr und 5aglelch diesen Großstaat eingereiht sehen wollerc in eine Gemeinschaft der gegenseitig ihre Leberrsnotivendigketten achtenden und anerkennenden Knlturstaaten. Der , Volksbund für Freiheit Und Vaterland" stellt w-eder eine Partei uoäs ent - Parterahn liches Gebilde dar. Er wird fid> mit ^EgtichsAioenig befassen, lveil er sich positive Aufgaben stellt also positiv praktischen Charakter trägt. Die Avuferenz setzte für alle auf die Gründung' abzielenden Mbeiten einen vorbereitenden Ausschuß ein. 'Die Idee der Gründung sowie der gesteckten Ziele wurde von üer über- wiegenden Mehrheit der Konferenzteilnehmer auf das lwhasteste begrupt und unterstützt. Die Vertreter der Or- MnsaÄonen werden mit den verantlvörtlich leitenden Stdle-.r ihrer Verbände Rücksprache nehmen: alsdann wird m kürzester Zeit ow Gründung endgültig erfolgen. eine Verordnung Unangenehmes bringe. Man solle Ver- & e ""t cher Friedeuszeit, sondern mit dem Falle mehen, daß der Fsmd b« uns im Lande wäre. Man solle ^ollaa^ bl!^ d« bei unseren Feinden herrschende .>övtlage oeachten, du um so lauter schreien und lücnft, den EZol? Er wies aus dm heutigen glän^en- SÄr? Front hin, besprach den in Cnal^n^tz^^ dr° .Mochten Bersorgungsverhältnisse s ^ Frankreich rau dem Hinweis, daß wir Wirt schaftlich und finanziell diirchhallen kmmeii, Elviaer Dank *6or Q er l hrnf t>ei 9^ t t ft ’”l^ aft ' E-t der Aufforderung ^ ^ ^ ^ ^ ^rbeisch>affen von Gold de? mit einem Schlußwort 8LMWLSLSLS" ^ *<*«*«* JWtfa Stabt nnb Land. G ießen, den 29.Oktober 1917. Zur Frage der Schweineschlachtung. daß die SchwAnebestäube den MMde-nen Fitttermitteln angepaßt bleiben müssen Ta Gerste mx ^loememast nach dem schlechten Ausfall der GerstenerMe nicht oer- 5ntsprcchmd sckMere Sä,weine nicht er- ztett wewen und dursen nicht ubernlapia viele Schweine aebalten dieMcktmla «SttfeÄ EAu LssK^Ark^°"^ TOt mb '""stign, S«««. .... mLskuÄ^EVru'>^samt Hot deshalb nicht «in ZwangSgebot --s^ -'-Mleuschlbrchtuug erlassen, sondern die gesantten Vnchchnften über SchLeMchaltlmg jenen Verhältnissen ange^ßt Him!ach er- 1 Körnerfutter, ihre weitere Benu^unti zur ^halten durch starken Ferkelabsatz, indem Ferkel ^ ?ber unter geana-er Anrech.nitng auf die Karte verbraucht b hreMick mtd> zugleich zu ^starker Aufzucht oor- ^ io,Lange ^fortgesetzt, bis ein gewisses l)t ^er werden die Schweine zur ^euung des Vedarss von Peer und Marnre ohne Mrndestgewiääs- mertgen avgerrommen rmd nach dem einheitlicher Höchstpreis der Verordnung vom 15., September 1917 bezahlt, werm sie bis 30. Rovenrber 1917 gäli-esert werden: cs empfiehlt sich also, bis dahin Gchttveme abzugeben, rnsbe,! 0 >ndere bei Futtermangel. Sogenannte .Icaiwertrage iverden nicht abge-fchüosst'n, da hierfür kein Harifutter voihnn.cn Nk Für die 'Selbstversorgung rverden die leichteren Schwcme mit höheren Verbranä-ssätzer: angerechnet werden, wie diea die Verordnung vom 2. Oktober 1917 regelt, damit die Schichtung Lei geringem Genncht twtz des hohen Ktw-chengehalts und Wasser- gehalts des SclAachtgeivichts lohnt. Zrir befstrcn Fettversorgnng der Stade ist dabei eine mäßige Speckabgabe ans der Hailsschlachlung Lei Freren von 120 Piund Schlachtgewicht aufwärts vorgeschrieben die dem jetzt verringertair Fettgehäte Rechrung trägt — Heim^ lichcr ^chlachtunigund wildem Handel beugt die neueste Verordnunc. daduvä) vor, daß auch Länferschwetne zn Zucht- und Nutzzwecken ünr durch die V^chhmrdÄsverbände gehandelt werden dünfen o M«ßüwhmen vereinen die berechtigten Jvteresse:! der Landwirte imd ScLbsöversiorger mit denen der Rrchtselbstp^ersorger an der rZettversorgmrg gmd an der,Sch>wrng der Körner- und Karkoffelernte vor unbervächgteni Verfüttern.' sie tragen dem Ausfall der ^Ävmmergetteideernte Recheumg, vlpre zu einon fchema'ti- fchen „Schweinenrord" zu werden. Sic erhallen fenrer den Zucht- Ichwernebestand, nm mit der Schveirwaufzucht sofort wieder beginnen zn lonnen, sobald wieder Schweinefutter zur Berfügrmg steht. nicht recht zu dem Ensemble, aber es trat dcrccürs hervov als die Leistung .eines wirklichen Talents, zügellos nrtt> hin- rerßeiid. Gestalt icnd Organ sind nicht sehr groß, aber nn- AbMbM biegsam und wirkungsvoll. Die Geonalität des Künstlers entfesselte einen für das Hoftheater säst unerhörten Beifallssturm, Stengel wurde nach jedem Aktschlüsse drei- oder vrerinal gerufeir. Dieser überraschende Erfolg wird Stengel, der jetzt in Deutschland zn bleiben gedenkt, den Weg zu den ersten Bühnen öffnen. Auch Andenken müssen geopfert werden. Der volle Goldwert wird vergütet! m den Raumen der Vezirksfparkaife Gießen ist morgen vsn 3 dis 5 Uhr geöffnet? Landkreis Gießeg. OfK ^ J^. C rr e r n ' 20. Okt. Feldwebel Litd. Stein winde zum Ofsizier-Stellvertreter befördert. Knriildr- n ö n s, 29. Okt. In letzter Zeit rnehreu, sich in ycenger Gegerrd die EmbruichjsdiiäbstWe sehr; so wurde auch hier in ocr t,acht von Samstag auf Sonntag an zwei Stellen cinge- bwchen nämlich bn Konrad Wagner Ww und bei Bäcker Weitzel, wobei den Dieben verschiedenerlei Lebeuslnittel, Sch.ä-e und Geld Ni ine .'eiirnc«' ri-'l . meinde t Berlin, 27. Oktober. (WDB. Amtlich.) Der Kaiser eripsurg hsnte den Stellvertreter des Reichskanzlers Dr er/ch, den Minister v. Breitenbach, den Chef -eo Zivilkabinetts v. Valentin: und den Hakrsminister Grafen En len b ürg zum Vortrag. Aus He?serr» , rm. Darmstadt, 28. Okt. Der Bund der Lcrnd- wrrte hielt heute im Kaiserfaal dahier eine Provin- ^alversamintung für die ProvttiA Starkenbnrg ab. ^r. Kaufh-old-Bertin sprach über „Das deutsche -6olk im vierten Kriegsjahr". Znm Schluß forderte ec zuin Beitrttt in die „Deiitsche Vaterlandspartei" auf. Als lä?.^^^onsmann für Hesseii schloß sich Landgerichtsrat von Pflster in begeisternden Worten den Ausführungen an. ^ekouomierat L u cke-Petershausen trat in gleicher Weise ^ oie einmütige Unterstützung der Vaterlandspurtei ein, »orauf Gch. FinanzratsB a st in n,die»Landwirte aufforderte, ^^ükeich^u^agel^r^^nrs^orn^^swßew^wenn^il mt ät Kitiifi unb WisfcttsehafL» . . ! Darmstadt, 27.Okt. Das Großh. Hoftheater ver- ^' taltetc einen Hebbel-Zyklus, umfassend Gyges und seiu Rings, ^tgnes Bernauerin, Maria Magdalena und die 'Icibeluugeu-Trilogie üchtere zwei Abendch. Der Zyklus brachte einen vollen Erfolg. ^ chrus ,var stets ausvörkau't. Sichtlich ivächst in Tarmftadt der wiii für Hebbels herbe drasuatische Kunst. Vor den genannten, Euckcir erlebte Agnes Bernmierin ihre. Erstausführung am Hof- ri^ater. Die Bühnenbilder uud die Darstellung zeugten von ge- miuerteur Geschmack. Hervorzuleben ist der billige Preis, zu dein 2! Hofbühne der Darm stad ter L^wöller?.mg die Schätze uu- »ercr Litevaiur zugänglich inacht, wodurch sie sich immer mehr den !MNnamen einer Volksbüline im beste/i Sinne des Wortes er- Hebbel-Zyklus folgt im Rovem-bec ein Schiller-Zykl'us, ^ raut von Messina, Maria Stuart hR0 Kabale und Liebe. * Rene Schätze im Kaiser Friedrich-Museum j l 1 ^rl in. Eine teilweise Umgesöaltung der der Malerei dcss ß'g - -"^hihunderts gewidmeten Räume des Miser Friedrichs- kcknie-unis hat Gelegenl-cit geboten, der Oessentlichkeit mehrere be- ' iS] \ L , ‘ -^lnslw.nke zugänglich zu Mirä^eu. die das Museum neu -Und zniar ljaudelt es sich', da bist sowohl um Wierke dei^ A>,^'Ü che n u»ie der deutschen Kunst aus dein 14. Jähe hundert. ma onn Aalienifchen Tveccnto Vomibe zunächst als Äi'hgabe, \ ** Amtliche Personalnachrichten. Der Großherzog empfing am Samstag zum Bortrag ben Staatsminister Dr Z. Ewald den Minister des Innern Dr. v. §wmbergk zu Bach, den Vorstand des Kabinetts Winkl. Geheimvat Römheld, den Intendanten des Hofthoaters Dr. Eger. ** Auszeichnung. Dem Gefreiten Gustav Eckhardt von hier wurde das Kriegsehreuzeich,en am Bande verlieben ** Silberne Hochzeit. Das Fest der silbernen Hochzeit feiern heute Oberpostschafsner 5)einrich Bonrkarde und Frau ** Die Brotgetreideration der Selbstversorger. Rachdern bereits durch Erlaß des Staatssekretärs des Kriegsernährungsamts die Mehlration der versorgungsberech- tigteu Bevölkerung vom 1. November ab gekürzt worden ist, weil von diesem Zeitpunkte ob wieder die Streckung des Brotes durch Kartoffeln eintritt, hat der Bcmdesrat durch, Verordnung vom 25. Oktober 1917 much, die Brvtgetreidevatiorl der Selbstversorger von monatlich 9 Kilogramm auf 6,5 Kilograrwn «^niäßigt, da auch auf dem Lande die Brotstreckung Mit Kartoffeln erfolgen soll uud den Selbstversorgern die hierzu nötigen Merrgen von Kartoffeln belalsen werden. ** Stadtthea ter. Vor der rn-cwgigen AufführLmo des-Lindnersche-n Dramas „Die Bluthochzeit" dürfte eine Besprechung der Leistung des Herrn Wilhelm Stengel als Körrig Karl IX. in obigein Stück intevessieren, die vor mehreren Jahren in einem Wiesbadener Blatte erschien: sie lautet: „Der gestrige Abend brachte im hiesigerr königlichen Theater ein interessantes Gastspiel eines deutschen Mnstlers, der in Amerika sich eirren guten Ruf ertoorben hat, Wilhelin Stengels vorn Pabst-Theater in Milwaukee. Das Publikum hatte keine Ahnung, daß es an diesem Mend aus seiner bekarrnten steifen Ruhe von dein Fremden heraus- gerissen werden sollte. Der Gast spielte Karl IX. in Lindners „DluthoäMrttb Sein Spiel war etwas gariz Neues für die an die Hoftheaterluft gewöhnten Wiesbadener, es paßte — I I IIIIIIIIIII I 1 I III I II IIII I I II I!■ W l l ' llll I a nCBMPIHIMMIlMtaB'~mirr-lT ^J»w^w TT y:.erx^eT- jedock, mit der Hoffrnmg auf daucrnden Besitz, eine Schöpfung erworben werden, die künftig das Hauptstück imi> den Mittelpunkt dieser ganzen Abteilung bilden dürfte. Es ist dies ein Werk von Giotto, der Tod der Maria ans der Florentiner Mlerhelligen- Kirche, ein Werk, das bereits in alten Tagen hohen Ruhm genossen hat. l>csonders vo:c Michelangelo hoch,geschätzt worden ist und dann noch lange vorbildlich geivirkt hat. Die vorzüglich erhaltene Farbe zeigt, wie wir einem Berichite der bei E. A. Seemami in Leipzig erscheinenden „Kunstckironik" entnehmen, eine nülde Bluniigkeit. Aus einer Dresdner Erbschaft ist ferner an das Museum eine Madonna gekommen, die einem Nachfohger des Sieneser Nkeisters Simone Märttni Mgeschirieben wi-rd, die aber Mich Florenttner Einflüsse verarbeitet hat. Auch, die Mteilung der irordischen Drecmtisten hat eine Nxwerlvcrbnng von ungewöhnlichpm Werte aufzuweisen: es ist dies ein dreiteiliger Altar aus der Kirche zu Helligenstadt int Eichstclbe, die in naher Mhängigkeit von der böhnrischen Tafel-i Malerei zu stehen scheint. ' — Die Ero ssta tue von Ky reue. Tie ttalienischen Ausgrabungen auf dem Gebiete ^der klassischen srisästschen Trümnier- stadt Kyrene in Nordafrika haben jetzt zu einein bedeutenden Fund geführt. Nachdem man schon Statuen des Zeus, der Llphvodite, des Märs, der Minerva und des Apollo gefunderr hatte, entdeckte mau jetzt eine außerordentlich interessante Statue, die Eros mit gespamrteni Bosen darsteüt. Nach den Mibellungen des Journal des Döbels bestM d« Statue aus blaugeäderteM '^Dcnicn Kreuz wurden ausgezeichnet: Sanitätsunteroffizier Fr. Heuser Gefr. Gabriel. Ges> Meyer-Simon, Sfe Sunöhe I m , Musi B ru s i u s , Must. Läufer,Mnsk. 8 .'^ ^ Hefn'schc Vapferkeitsmcdalll-e erhielten: Leutn. Kan ^vaab, llnt-erofstzier Offz.-Asp. Kurr Da ab, Unteromzicr Hemrrch Schupp, Musk. Wil'h. Müller. Das Eiserne Kreuz ch K,a,.,e Und die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielten: Feldwebel Eb' Klinkel, Vizefeldwebel Eugen Ka./n, Unteroffizier xolpel Mr. Za lob Brück, Geft. Ernst Wolf, .Musketier Llch-o:g Apel. — Die Zeichmngen der Schule Lotter zur 7. Kriegsaulerhe ergaben die Summe von 4550 Mark. ' Mnschenheim, 29. Okt. Der Kanonier Will). Bender wurde zum Gefreiten befördert und mit der Hessischen Tap.7":keits- Eallleb ausgezeichnet: im Besitze des Eisernen Kreuzes ist er Kreis Büdingen. ^ 29. Okt. Das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhielt der Eesrerte Heinrich Goll. 2 2‘ '^kt- Tie Hessische Tävferkeitsme- dcnlle erhcelt der Kanomer- Philipp Klier. Z7 Eckarts hau sen, 28. Okt Gestern abend tagte dahier irt c>ct 'wirtsä'att Bau mann bte ordentliche Generalvers aimnlung der „Spar-stknd Darleheliskasse EckartshcMsen." Es wurde die Neckmung des Vereins für 1916/17 vor^^legt urw genehmigt Wie cak- ihr betragen die Aktiven. 298 830 Mjark, die PassivMt 296 834 Mark, so daß ich der Iöecngewrnu mcf .19^6 Mark swttt Es wurde beschlossen, 10o/o Dividende von diesem Reingewinn auf leden.ecugezählter! Anteil m bezahlen und den Rest dem Reserve- tortbS und der Betriebsrücklage ziuzuweismr. Außerdem tmirde zut BefäAsfung eurer Wellmaehtsfchachtel für die in hessischen Truvven- äbteilnngen stchnw-m ^oldaten d ie Summe von 105 Mark bewilligt Sächteßlrch wurde noch auf Antrag des Vorsitzenden beschlossen, für den Bevern -den UebenreislMgsverkeine cinzuführen. Die Wahlen ergaben die ernstimnrige W,ederinähl der satzun.gSgeMäß anschei- ^uden Mitglieder. — SehL stark treten in unserem Dorfe soebeü dre Aöasern auf, imtb in der Umgegeiw hört inän von häufige- Fällen von Dlphtheritls reden. Doch, sind bis jetzt beide .cktanfheickw überall gutartig verlaufen. ^Heegheiui, 29. Okt. Fürs Vaterland starb der Vrz»s feldlmbel Georg Gott mann, Inhaber des Eisernen KAuzes der Hesiischen Dapferkeitsmedallle und der W'aldeckischen Verdienstmedaille O b e r w i d d e r s h e i m. 29.' Okt. 'Dcin Wehrniänn Adolf Kammer w-irrde das Hessisckiss Verdieiist-Ehrenzeichen am Band^ verliehen. Kreis Alsfeld. . . c - Alsfeld, 28. Okt. Zum Vizefeldwebel und Offiziers- aspirmrten ernaunt wurde der KriegSftciroillige Fritz &evn vrm h-rer. Kreis Schotten. e. Schotten, 28 Oft. Das hiesige Kreisamt hat von Mon- %}} 29. Oktober ab die durchgehende Arbeitzeit eingeführt.' Tie Dienftsmnden liegen von 8 Uhr nwrgens bis 4 Uhr nachmll- tags Für die Oeffentlichkett ist das Kreisamt ani Freitag von Ulw, an allen andeken Tagen von 11—12 Uhr geöffnet. — ^sbenswhre starb der Gefreite Heinrich Kromm den Hcldeiitvd fürs Vaterland. O Gedern, 28. Okt. Im Gasthaus zur Krone fand Freitag aveiid eine vaterländische Veisammlnng statt. Liosprediger Wid- m a n n sprach tm längeren 9lusführungen über die Ziele der D e u t - scheu Vaterlands.Part ei. Eine lebhafte Aussprache schloß >ich an den Vortrag an. Es wurde die Gründung einer Bezi rks- griippe Gebern ^dcr Tnttschen Vaterlandtzpartei beschlossen penteläischieni .Marmor wid mißt mit dem Socket 1^7 Meter Sre rvm-de von den Mbeitern während der Ausgrakmngen der ri>imiicf;pi Bader von Kyrene entdeckt, tu der Näh' der Stelle wo man einen Kopf der Athene ixefundcn hatte. Die AußenNA^ d^ Kunstwerkes ist durch den Sand vollkomucen aihaltm geblieben Hingegen fehlt die linke Hand, wid,von der rechten snid dreß Finger abgebrochen. Der rechte Arm wurde 'am Handgelenk fertiM ru iemtr wert zurückliegenden Epoche ausg'e'> 7 sßwt und z:oar mit Hirse von El cnüäbcn Das eine Ende des gespannten Bogens wi^ von ver rechten .vand gel>altm, das Misere ruht aus dem rechten Sck-enkel etwas obettlmlb des Knies. Wiälwend der Körper in star Lrnte und mit jeder Muskel resWS ans die Arbeit des Bogen- spannens emgesieltt rst, .nchtet der Blick der Ewsftgirr sich gerad^ aus auf (Wt fenres Ziel. Die Auigm sind nur halb offen wie l^. emem Maim, der emm fernen ME betrachtet. Die Haare mib - cniH ? 1 gründe Locken. Nach Msicht tÄ Entdecker-^ Elilttaiizoni »vnft dieser Eros von .Klirene eine auf- lallende U.?hnllchkettmtt der lxrrchmten Oliainalbronze auf. Nach .borgen AeshrellMgM soll -das,Bildwerk eine griechische uopie darpetteir, die. aus der Zeitides Lysippus stanmtt. . . D^'Die U rau f führUu gvon Herma nn Ba krs ^usi-- r* T e u b l i ck" firrdet am 15. diovember ds Js Darnistadter Hoftheater statt. ^ ^ 0 Gedern, 28. Oft. Für Me 400jShrise Gedächt- eier der Reformation ist von den kirchlichen Körperschaften eine nmfangreicktz: Fcstfolgc ausgestellt worden. Am 28. Ok- itvder findet in der Kirche eine Vorfeier statt, biei welcher ein Ledentender Kanzelredner, Pfarrer Veesenmeyer aus Wiesbaden, sprechen wird. Am 31. Oktober, vormittags 10 Uhr, folgt ein Festgottesdienst mit anscÄießender Pflanzung einer Luther-Eiche, abeirds um 8 Uhr ein Bortrag von Sekretär Brune/ans Tarmstadt über „Deutsche Soldatenheime in Kurland und in Polen". Im Gottädienst des 4. Nove:nber wird der Ortsgeistliche die Lokalgeschichte berühren und von der „Einführung der Reformation in Gedern" roden. Ein In g e n d g o t tes-- dienst am Nuchmttaig soll dann die Festtage beschließen. Der Offizier-Stellvertreter- Heinrich Becker, Sohn des Land- und Gastwirts Lorenz Becker in Schönhausen bei Gedern, erhielt das Eiserne Kteuz 1. Klasse: das Eiserne Kreuz 2. Klasse sowie die Heffisckjc Tapf er kcrts Medaille besitzt er schon seit längerer Zeit. e. Rainrod, 29. Okt. Auf dem Felde der Ehre fiel der 24jährige Heinrich Eckhardt: er war Inhaber des Eisernen. . Kreuzes 2. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille. ** Ulrich st ein, 29. Okt. Nachdem sich nunmehr gleichzeitig drei Aerzte für Niederlassung im oberen Bogelsberg interessieren, wird langgehegten Wünschen der Bevölkerung des Bezirkes damit wohl bald Rechnung getragen. Auch werden sich die Schwierigkeiten des vorigen Winters im Bedarfsfälle nicht mehr Wiederholer. Es .bestehen zurzeit noch Zrveh'el, ob sich der zweite Arzt in Ulrichstein selbst oder in Bobanhaus'M II nieder lassen soll. Darüber müßten sich noch die beiden Gemeinden selbst äußern. Kreis Fricdbcrg. 4t Friedberg, 29. Oft. Tie Hessische DapferkeitsMedaille erhielt der Funker Vöhl. e. Butzbach, 28. Oft. Lehrer Otto Weber wurde zum Drzeßstdwebel und Offiziersaspiranten befördert. St-arkenLurg und Rheinhessen. I Darm st adt, 28. Okt. Am. nächsten Montag, den 29. Oktober, begeht der Vorsitzende deS hessischen Landesvereins vom: Roten.Kranz, Generallerrtn. Jvh. Korwan, seinen 70. Geburtstag. — Am 1. skdovember feiert der Vorstch?r des städtischen Lcih- amtS, Rechnungsral Wilch Paul, sein 50jährige Dienstjubiläum. Hessen-Nassau. ' na. Elsoff, 29.Oft. Unteroffizier Schilling erhielt das Eiserne Kveuz erster Klaffe. — Frankfurt a. M., 29. Oft. Dve Uraufführung von Kaisers sünsvktigem Schauspiel „Die Koralle" im Neuen Theater fand am Samstag sehr freundliche Aufnahme, obwohl die Dichtung — als solche ist sie zweifellos anzusprechen — roenig Leidenschaft ivrd Kraft aus strömt und mit mancherlei, seelischen Widersprülcherr bekmitet ist, .Die vollendet schöne Aufführung , ließ die mancherlei Schwächen und Unrlarheiteir übersehen, die oft ergreifend schöne dichterische Sprache dagegen um so lichter und prachtvoller erscheinen. Szenerie und Regie waren Meisterwerke des verantwortlich zeichnenden Spielleiters H. H e l l - .mer. Gleich meisterlich gestaltete sich auch das Zusammenspiel der Künstler, unter denen Eugen Klöpfers Milliardär leuchtend tausragte. Georg Baiser durste vom dritten Akt ab jedesmal zum Schluß vor der Rrunpe erscheinen und sich beim! Publikum für die w«rmherzige Ai'/,nähme seines Werkes bedanken. ra. G r äve nwies b a ch , 29. Okt. 2Luf den Nebenbahin- stvecken Wetzlar—Grävenn i >ach und Weilbarg—Grävenwiesbuch wird vom 1. November ab 0 m Zugverkehr an Sonntagen bedmitend .eingeschränkt. Es fahren nur noch früh morgens und abends je ein Zug in jeder Richtung. X Hanau, 29 .Okt. Ein berühmter Gelehrter, der geniale Begründer der physikalischien Chemie und unübertroffene Geschchts- Vi' r öcr Chemie, Hernücmn Kopp, iHarde vor 100 Jahren, ai l 50. Oktober ,1617, in Hanau -geboren. Sein Vater war ein; ^chr gesuchter Arzt stmd nicht unbedeiltender Naturforscher, der Au den Gründern der WettenuEhsm Gesellschaft für die gesamte Naturkunde gehörte. Ueber die wissenschaftliche Bedeutung Hermann Kopps, der bekanntlich auch längere Zeit in Westen gewirkt hat und mit Lickbi-g bis zu dessen Tode irr treuer Freundschaft verbmrden war, wird in diesen Tagarr von berufener Seite berichtet werden. lZ-ur Erhaltung seines Gedächtnisses in weiteren Kreisen wird von der Deutschen Bu rchen-GeselffckZaft für angewandte physikalische Chemie an feinem Geburtshausie in Hanau und von anderer Seite an seinem Wochrcharrfe in Heidelberg eine Gcdenckrafel angebracht werden. Leider hat die Ermittlung das ^Geburtshauses in Hanau längere Zeit in Anftmuch genommen, so daß die Tafel zum 100. Geburtstage Hermann Kvpps selbst! nichit angebracht.werden konnte. **K-a hl a. M., 29. Okt. Ein Opfer der Kartenschlägcrei wurde in denr Dorfe Greth>en die 62 Jahre alte Witwe Herben rann. ^ Durch die ungünstige Mitteilung «einer Karten schlägerirr hatte sich die Frau in den Wahn ein gelebt, sie ^wüvde eirrmal lebmrdig begraben werden. Um fokfem vettneintliclien Schicksal zu entgeherr, erhängte sich die abergläubische Frau in ihrer Wohnung. ][ Marburg, 29. Ott. Die ihresige Bäckerinnnng hat mit der Stad t ein Ab komm eit dahingehend getroffen, daß von einer Berwiendung von Kartoffeln beim Broibacken vorläufig abgesehen urrd das Gaoicht des Brotes von 2000 ans 1900 Gramm herabgesetzt wird. Ms Ersatz erhält die Bevölkerung pw Kopf 40 Pfd. Kartoffeln mehr zugebilligt. Erst vom 1. Febvuar ab, wenn richtiges Kartoffelmehl zur iBersüignng steht, soll dieses zur Verwendung gelegen. — Die Zett, ihr der aus den Wvchewmärkten sich ein Kraut- rvagen an Iden anderen reihte rrüd die Bevölkerung sich dort nach Belieben ihren Bedarf kaufen Lnrnt-e, ist vorbei. Jetzt wird das Kraut rrreiftens von Iden Landlerrten in Säcken den Bestellern uiv mittelbar in die Wölmung gebracht, während der größere Teil der Bevölkerung,- wie jetzt wieder der große Andrang zeigte, auf das Kraut angeoniesen ist, welches die Stadt:, soweit jedesmal der Vorrat reicht, .in Mengen Twn 10' Pfund auf den Kopf verteilen läßt. ** Oden'Hausen a. dLahn, 28. Okt. Dem Unteroffizier Ludwig Rohrs heim, Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, Iwmde die Heffifche Tapferkeitsmedoille verliehen. ra. Steden bei Runkel, 29.Okt. Der Flugzeugführer Vize- seldwebel Gras mach er wurde mit denr Eisernen Kreuz erster Klaffe lausgezeichnet. Fc. Weil bürg, 29. Okt. Die Stadtverordneten beschlossen einstimmig die Errichtung eitles Elweufriebhofs. Sodann nmrde gutgeheißen, daß 25M Raummeter Hölz in dear städtischen Waldungen geschlagen und Mit der Fällung am 5. November begonnen werden soll, um der: Einwohnern bei dein lKiohlenmänge! Heizmaterial zu verschaffen. ra. Vom Westerwald, 29.Okt. Ein bekannter Westerwälder, Matthias Zer faß, starb im 98. Lebensjahr. Er war ciircr der letzten, der bei festlichen Gelegenheiten in der alten Trieri- schen Tracht mit Schnalleufchachen, kurzen Samthosen und dirnkel- blauem Itock Kirchgang hielt. ra. Werdorf (Dill), 29. Okt. Für den verstorbenen Gemeindevorsteher Keiner >vürdc Landwirt Wilhelm K l a e r als Oberhaupt der Gemeinde gewählt und bestätigt. Gerichi»sKal. I. Darmstadt, 2tz. Okt. Erft 16 Jahre alt und bereits einmal bedingt begnadigt ist der Schreiber Otto Reichert von hier. Weil er neuerdings zweimal mit einem Nachschlüssel in die gleiche Wohnung eindrang und dort hauptsächlich Kleider stahl, nmrde er nunmishr zu. einem Jahr Gefängnis verurteilt. — Ein Onkel lmb zwei minderjährige Neffen, Arbeiter in Lampertheim, wurden bei einem Felddiebstahl erwischt. Sie hatten eine:: Sack abgeschnittener Kornähren bei sich. Das dortige SäMeugericht verurteilte den Onkel zu 2 Monate Gefängnis, di- Neffen zu je 100 Mk. Geldstrafe. Die Strafkammer fetzte die Strafen herunter. Ter Onkel erhielt 100 Mk., die Neffen je 50 Mk. Gcldsttafe. KP. Frankfnrl a. M., 29. Okt. Die Kaufleute Joseph Leinberger und Arthur Schott hatten vier Zentner sogenanntes beschlagncchmefreies Auslandsmehl den Zentner zu 85 Mk. erworben und zu 165 Mk. alsbald weiterverkauft. Das Schöffengericht verurteilte sie ivegen Preiswuchers und wegen Pveissteigerrmg durch Kettenhandel zu je 300 Mk. Geldstrafe, wozu für jeden rwch weitere 60 Mk. wegen .Handels ohne Erlaubnis und Nichtanmeldung des Mehls ünnnren. Lpielplan der Gietzener Ltadtthea^rs. Drms«a». 30. Okt., dessen Begrubedung, vrel Reiies über Napoleon, der Ludwig als Kronprülz bekeirmtlich erschießen, lassen wollte, usw. Wie üuffassend der Inhalt sein muß, g-ey : ans de:: Worten des königlichen Autors selbst hervor, t\i sich über dmie Tagebücher äußert: „Gar nichts habe ich verschvvegtp'. den ganzer» Rdenschen muß man aus Memoiren Leimen lernen." * :! ' Ein unbekannter p 0 l n isch - lateini s chx' r T i tcr ist von Franriszek SiedlecA in der Baseler Bibliot'hel' entdeckt! worden. Dort stieß, der Forscher in der Abteilung der Hand>chrffte« Mts der Reformationszeit auf ein /Gedi.ch eines ^bisher unvv- kaimten Diichters Namens Nikolaj Krakowski, also eines MkolatM ,aics .Krakau. Das Werk scheint eine inLeoessante Bereick-erimg d-eos polnischen Literatur jener Periode darzusvell-eir und wird nach einer' Mittcittmg derun Wien erschettvenden Wochwischrift „Polen" demnächst mit feiner geschichtlich-literarischen Einleittmg von Jan Pietrzycki im Druck erscheinen. * S ch i f f s d 0 ck s aus Beton. Einen neuen Fortschritt im Betons.chifsbau, der Hauptsäckstich von der rvorwecsischen Foutgnev- Sbahl-Beto:u-Sckiffswerft in. Mose bei Christiania cingeführt wurde., bedeutet die Kvnstniktion von S:hwinundocks aus Beton. Das- crste dieser Docks ist vor kurzenr von: Stapel gelaufen. Nach, einem» Bericht des Prometheus stellt das Betondock Achs ungefähr halb so teiver wie ein Stahldock v>on der gleichen Größe, dabei wird seiml Lebensdauer wahrscheiTchich, länger sein. Dieses erste Botondock ist für eine Werft in Christicnria bestinnnt. und schon jetzt wurden: mehrere andere Docks derfelb-en Konstruktion in Auftrag gegeben. Der Hauptvorteit der Bernn-ndung von Betondocks liegt darin, daß das Docken der Schiffe dadurch bedeutend verbilligt wird, weswegen nian die Schliffe öfter docken kann, was wiederunn für die Dauerhaftigkeit der Fahrzeuge selbst: sehr wichtig ist. Auch die Preise für die Ausbesserungsarbeiten erscheinen durch den (Gebrauch aon. Betondocks herabgesetzt. Amtlicher Teil. Betr.: Die Feier des Reformativnsfestes. An die Schulvorstn^rDe des Kreises. Wir machen Sie nochmals dare.rci eunnerksani. daß den evangelischen Lehrern und Sckuilkindern Gcle ee.ch.it gegeben, werden muß. an den Festgottesdiensten zur obigen Feier teilzunehmeu.^ Der Schulunterricht hat deshalb ftir die etAArig. Lehrkräfte und Schulkinder auszu fallen. Gießen, den 27. Oktober 1917. Grv ßherzv gliche Kr ei s schul ko m uft ssion Gießein I. B.: L a u g er m a ir «t. rBES&vJtcwoat: :ras»sf.vwsrrw xr?sw:-«ir:«rxaw 5 Co^!^-^ra»tBaBa: % -?j..arg-^r«r. ■ 11 ■ iif—i'üi i im Rektor und Send der Ludwig;-Universität laden die Bürgerschaft der Stadt Gießen zu der am GtLsder \9\l f Vormittags \\% Ahr pünktlich in der Neuen Aula stattsindenden Feier des VierhrrRöertjährigen Gedenktages der Reformatisn ein. 79481) Derhessische Landesgewerbe-Verein istbestrebt, den gewerbetreibenden Mittelhand und das Handwerk auch dadurch zu fördern, daß er für die Heranbildung eines leistungsfähigen Nachwuchses sorgt. Es gilt Vorsorge zu treffen dagegen, daß zahllose Kinder gefallener, invalider oder bedürftiger Kriegsteilnehmer aus Mangel an Mitteln als ungelernte Arbeiter ins Leben treten. Es-gilt auch dafür zu sorgen, daß Miuelstaud und Handwerk durch den uns angesagten Wirtschastskamps hindurch nicht ohne brauchbaren Nachwuchs dasteht. » Hier hilft die Kriegspatenschafts-Versichcrung! Durch Abschluß einer Bersorguugs-oder Ausbildungs-Kapital-Bersicherung zugunsten eines bedürftigen Kriegerkindes stellt der Kriegspate die erforderlichen Mittel sicher, die für das Kind eine Ausbildung oder Fortbildung ermöglichen. Auch' der Ortsgewerbe-Bereiu in Gießei! wirbt 5rriegspaten. Er wendet sich an -seine Freunde mtt der Bitte, die Zukunft des gewerblichen Älittelstandes und des Handwerks und.in erster Linie auch die Zukunft derunschuldigen Opferdes Krieges Durch Nebernahme von Kriegspateuschafts-Bersicherungeu zu fördern. Der Ortsgc werbe-Verein wird selbst die Verwahrung der Versicherungsscheine und die Verwendung der Versicherungsleistungen in die Hand nehmen. Er nimmt Erklärungen der Uebecnahnle von .Kkiegspatenschafts-Versicherungen entgegen und wird mit einem Ausweis versehene Personen zu solchen Mitbürgern schicken, bei t-enen er ein warmes Herz und eine Förderung seiner Bestrebungen erwarten können glaubt. Der Ortsgewerbeverern in Gießen u nj? £*ibt das neue Favorit* Jfoden - Allinui, 80 l’fp- erhält lieh bei 6963 a