M. 255 Zweites Blatt Erschein! täglich mit AuDmchme deS bonnlagS. <& 167 . Jahrgang Vetlagen: „Sietzener KawsslenblLtter- und „Lretsblatt für -ea Ureis Hietzen". yofkfche tm kanö, Auf- tzsrr und Ha«ö! Dse deatsd^e Preise aller Parteien mahnt d?s deutsche Volk zur Zeichnungspfh'ditl Richard Klein, der bekannte Münchner Kunstmaler,hat hier ein echtes Bild der deutschen JV'abr- und Lehrkraft gefchaffcn. Unermüdlich, voll ruhiger 8c!bftvcr= Handlichkeit erfüllt die Bauersfrau die Pflichten ihres Mannes in f eld und Garten, Die fruchtbare Grdc darf nicht brach liegen, denn mehr als je bedarf das deutsche Volk des Getreides. Und ihr Mann hat jetzt höhere pflichten zu erfüllen. Ihn hat das Vaterland gerufen, damit er die Heimat schütze, damit er mitbclfe, den grossen schützenden Mall zu bauen, hinter dem deutsche grauen ihre Gatkraft üben können. Sin Bild ernster, strenger Pflichterfüllung ist es, ein Beweis dafür, dass der Bauer die Sdckckfalsftunde seines Volkes begreift und vollen Hntcü an feinem endgültigen Biege zu erringen sucht. CUlc von ihm, so wird aber von uns allen ausserfte Pflichterfüllung verlangt. Sollen wi? unsere Pflicht weniger begreifen, unsere Hilfe jetzt verweigern, wo uns das Vaterland zuruft: Helft den Krieg gewinnen! Zeichnet Kriegsanleihe!? Hlfo ausserfte Pflichterfüllung eines jeden Dcutfcben! AU 3 dem J}aupta«S!d)ufi öes Reichstags. Berlin, 5. Ort. Im H a.ub t aiu3 f tf>u ü des Reichstages teilte der- Vorsitzen.de 'Heute zunächst die Antwort des General seldm«rrschalls v. Hindeuburg auf das Glnckwunsch- fcdcgEäxntm des 5)auptausscliusses mit. Die Aittwort lautet: Vielen Daut für die Kundgebung des Hauplausschusses, die ich dankbar und freudig eurpsand. In Llnivesenl)eit des Reichskanzlers Dr. Michaelis beriet der Aaimtausschuß sodann den R a ch 1 r a g5 e t a t. Zu der Forderung ,'Ianzler-Stell Vertreter" beantragte das Zentrum, die Stelle als -am 31. März 1919 wegsallend zu bezeichnen. Der Antragsteller führte aus, seine Freunde hätten erhebliche Bedenken gegen die Forderung. Sie geirehnrigten sie nur im .Hinblick aus die nn der Vollversammlung vom Staatssekretär dos Neichsscha tzamtes (focfati Rödern in Uebeveinstimmung mit dem Reichskanzler abgegebene Erklärung, daß der Kttirzlerstellvertt-ettr nicht die Vollen! Rechte des Reichskanzlers erhalten solle. Nachdem em konservativer Redner sich dieser Erklärung gugeschlossen hatte, wurde der Zentrulnsarrttxlg einstimmig und sodann dir Anforderung sLr de» Kan z lcrstell Vertreter gegen die sozialdemokratischen Stimmen -angenommen. Rach einer kurzeil Erörterung nahm der Hauptausschuß den Rest des Rachttagsetats a1de7M)kratische Mittag auf Dreiteilung des stdeick^samts des Innern wutt>e abgelehnt. Me Entschließung der Nationalliberalen, die Ecrichttrng eines ReichsWohlfahrtsamtes ins Auge zu fassen, wurde mit Stimmengleichheit ebenfalls abgelehnt. Ein Antrag derselben Fraktion, außer denn Patentamt auch das Bundesamt für das Heimotwesen dem Reichsjustizamt anzugliedern, wurde mit großer Mehrheit angenonrnven. . Im weiteren Verlaufe der Verhandlungen des Hauptanschlusses des Reichstags wandte sich frte Berattrng der Di enstpflicht der Ausländer zu. Mehrere Redner wünschten, daß die Staatenlosen nicht zum Heeresdienst herangezogen würden. Eft: s-ozialde:nokrattsck-er Redner begriindete einen dahingehenden Wittag. General Mar quart erklärte, daß nach den bestehenden Gesetzen Staatenlose zum Heeresdienst herangezogen werden könnten, jedoch erst nach Prüfung aller Verhältnisse durch die Militär- Und Zivilbehörden. Die Heranziehung der Staatenlosen zum Heeresdienst erfolge auch nur dann, wenn diese sich dauernd bei uns nidrergelassen haben. Die Heranzirhirng von 2tmeriFanern abgewächen worden sei, werde Abhrsse gesci>assen. Auf wertere Aus- fühnmgen eines elsässisit-en Abgeordneten und eines unabhängigen Sozia ldemokrattn, der die Auslobung des § 11 des Rerchsmilitär- gesetzes und des § 21 Ziffer 2 der Wchrordnung forderte, betonte General Marguart. daß den dänischen Staatenlosen nach- ttäglich dos dänische Staatsrecht verliehen NMden^sei und sie nicht zum Heeresdienst herangezogen würden. Jane -staatenlosen, die jali-relang Vorteile rrnd Rechte in Tentlchlmrd genossen hätten, tvürden allerdings auch zur Leistung der Pflichten herangezogen. Ministerialdirektor Tr. Kriege legte die gesetztickxm völkerrechtlichen Grundsätze für die Behandlung Staatenloser dar. Von emem Verstoß dagegen könne keine Rede sein; die Handhabung in anderen Staaten erfolge aus demselben Boden, Dauernder Aufenthalt sei anzamehmen. wenn er eine Generation dauere und die Leute keine Beziehungen mehr zu ihrer ursprünglichen Heimat hatten. Amerikaner, die Pässe hatten, also Amerikaner bleiben wollten, würden nicht eingezogen-, wenn die Pässe unter den gegenwärtigen Unv- ständen sich nicht beschaffen ließen, so werde das berücksichtigt. Zn gewissen Fällen müsse der Beweis geführt werden datz es pch wirllich um Amerikaner handle. Ein sozialdemokratischer Antrag, frühere Angehörige feindlicher Staaten, die eine frühere ander e Staatsange hörig Veit verloren hatten, ohne die deutsche zu erwerben. vom .Heeresdienst freizulasien, nmrde mit dem vom Zentrum beantragten Zusatz, „die Hüfsdienstzpss«tzt diteser Personen wrrd hierdurch nicht berührt", mit großer Mehrheit angenonunen. Der erwähnte Antrag der unabhämsigen Sozialisten auf Aen derung des Reicl»smilitärgesetzes und der Wehrordnung wurde gegen die Stimme des Antragstellers abgelehnt. Au» Stadt und € Gießen, 6. Oktober 1917. Sammelt Obstkerne! ** Auszeichnung. Dem Musketier Adolf Keil wurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. ** Hökbstprei se für Baumwollspinnstvfse. Am 2 Oktober 1917 tzat eine neue BekanntTnachmrg, bettesi'end Höchstpreise für Dmnnnwllsprnnslioffe und Baumroollgesprnstc (Nr. W. II 2800/8 17 K. R. A.) in Kraft. Bereits durch eine Bekanntmachung vom 25. J!uli 1917 war für Garne, die auf Grcind von nach dem 24 Januar 1917 ausgestellten Sprnl^rlaubniss'ck?fln7ven gesponnen worden sind, mit Rücksicht auf die gesteigerten Arbeitslöhne ein Zuschlag von 20 viom Hindert zu den bis dahin gültigen Höchstpreisen bewilligt worden. Me neue Bekanntmachung ttägt deft ebenfalls gestiegenen Materialpreis>en durch Gewährung eines Unn^dit der > wei^n «Ü!« *>n 6 vom Rerl^rrg/so b»6 den, würde nicht erfolgen. Wenn in für die neugesponnenen Garne im ganzen ein Ausich/ag vor^ 26 V 07 N Hundert in Ansatz gebracht w?rden kann. Glevdz-.ntt^ 'bellt die neue Bekanntmachung eine Neufassung der geinmtenj Höck'slpreisbeüimmungcn für Baumwollsvinupaffe und Baumwocl- gefpinste und eine Zusammenfassung verschiedener b'syer erlapener einzelner Bekannttnaftj mgen dar, die nunmehr auwn -Kraft gefetzt sind. Der Worttaut der Bekcnmtnrachung ist rm Gretzener Anzeiger vom 5. Oktober, 2. Blatt, verösfentlichk. ** Schwestern s pende. Unter diesem Namen yt dce M:rch- führung eines großen Samnoelunternehmens zugunsbm der Pflege- rimien im Gange, die wähtoenld des Krieges mit behcn'oluhea Ermäcbttgung im Etappeic- oder Heimatsgebiet Krankenpflege aus- geübt und dabei Schaden an ihrer Gesundheit gelttten haben . ES sollm dabei alle Hilfsbedürftigen berücksichtigt werden^ gl^cvvrcL ob sie eitler Bereinigung angchört oder nicht. Zn einem } üddeutsZum Geburtstage Adolf v. Hildebrauds, 6. Oktober. Wenn ein deutscher Künstler der ^emoart den Ehrennamen „Meister" verdient, s-o ist es Adolf v. .Hildebvand. Mles, was er schafft, trägt das (depräge des Meisterliche!:. Es gibt, be: ihm keine Unsicherheittn imd Schwankungen, keine Entglersungen., keinen Gegensatz zwiscl-en Wollen mib .Können; alles ist gesetzinäßrge Erfüllung, rnnde Vollendung. Woher der seltene Einklang, den so viele, die Hildcbrand vielleicht an nattirlicl>er Begabung nahekommen, doch nie erreiäien? Hildebrmrd besetzt zn ferner ungemeinen Künstlerbegabung jenes Gleichgewicht der seelischen und geistigen Kräfte, jenes glückliche Verhältnis zwischen Temperament und Verstand, jene Einheit von Verstand und Zn strickt, die sich in einer schönen lünstterischen Rationalität bekundet, ime sie bie Griechen und gewisse Meister der Renaissance besessen haben, dre aber bei den Modernen zur größten Seltenheit geworden ist. Darum äußert sich seftre Individualität iu seinen Schöpfungen me heraus- sovdernd, stkant, sozusagen seüllytonistisch, pudern nur alsder stille, reine, große Geist, der über allem fchlwebt; serue Werke scheine:! weniger von einem Künstler gemacht, als orgmnsch gewachsen zu sein; sie sind wahrhaft, wie Goethe sagt, eine zweite, eine andere Natur. . , Dabei ist Hitdebrand keftieswegs, w:e ettva ober st ächlrche Beobachter annehmen nrögeu, temperamentsarm. Vielmehr wrsseu wir aus den scl>önen Auszeichnungen, die Zs-owe Kurz ubey ihn veröffentlicht hat, daß er vom Vater her euren stürm:saM und überschäumenden Geist ererbt hat, der sich in hundert streichen, dlbenttrrern und trollen Einfällen Lust machen mußte. Dies war der bekannte National Ökonom Bruno Hildebrand, der wegen ferner politischen Ansichten nach der Schnxiz answandern mußte. Dort verlebte der Knabe, der zu lstdarbuEdas Sto der Welt erblrctt halte, die ersten Jugendjahre, bis ihn die BHifung senies Vaters nach Jena versetzte, wo er das lxftamtte Stoysche Erzrehung^mstttut besuchte. Zn allem Buchwissen ungeschickt, erwies Hildebrand eme ungewöbnlich starke Kraft smnlick)en Erlebens :rnd bekundete frühzeitig eine Fähigkeit nnd ein Luft zum Zeichnen, die ans.lernen Künstlerberuf hinwiesen. Ws es dann entschieden war, datz er Bildlßrner werden sollte, be^g er zuerst die KunUgewerbesäMe m Nürnberg, UMndte sich dann W Zumbusch nach München, und täeser, gerade im Begriff, eine ckalieuischie Studienreise anzntreten' Veranlasste den Schüler, mitzickonrmen. {y* fttax ci-i Wendepunkt in Hildebranls Leben: er bettat tri Boden, a;i: dem er gedeihen sollte. Nickst d:ß er zu denen zählte, die „romanisicren". die das Welsch-e, nacliahmen, aber sem LstÄKr 3-lMZ nach restloser FpMnklarheft LonnK iß vollkommene Befriedigung ftnden, wie in Italien. Me Doten und die Lebenden kamen ihm hier entgegen. Mit der alten Kunst hat H:lde- brand das glücklichste Verhälttlis geschlossen, indem er ihre tteber- lieserung in völliger Freiheit in sich ausnahm und verarbeitete. Bon den Lebeichen aber war eß Hans v. Marsesl, der alsbald den größten Einfluß auf ihn gewann. Man darf nftt Fug Httde- brand seinen Scküler nennen; Marees hat seinen: Formwillen den Weg gciviesen, den er seither nicht verlassen hat. Zu diesen beiden gesellte sich da:n: noä) Kourad Fiedler, der des jungen Künstlers Periönlichkeft mtt vollen: Verständnis erfaßte und ihm ein hochherziger Freu:rd und Gönner wurde. Mit Marses' zusammen arbeftete Hildebrand eine kurze Zeit in Berlin; dann ginger wieder nach Italien zurück, mit) hier sa:ü> er :m Klv,ter Lxm Fra^iceseo di Pcwla nal)e Florenz für lange Jahre seine Heimat Hier verlor er sich vor der Welt, gvd öv -sich ganz an sein Schjaffen, das reich, rmunterbvochen, aus tiefen Quellen strömte. Sckion stand Hildebrand in der Blüte seiner Mannesjahre :md war doch der Welt draußen noch) nahezu unbekamtt. Er hatte wohl 1873 zur Wiener Weltausstellung ein paar Werk- gesandt, d:e alsbald das größte Aussehen erregten, aber der Lärm und das Chaos der großen Jahrmärkte wollten zu ferner still>vornehinen Kunst nrcht passen; er zog seine Einsendungen wieder zurück mü> blieb auch zveiter allein mit sich und seiner Kunst So oeschzah es denn erst im Jahre 1891. daß m München eine größere Anzahl von Werken Hckdebrands ausgestellt wurde. Von diesem Augenblicke an 'war es allen Einsichtigen klar, daß Deutschland in diesem Meister seinen größten Bildhauer' der Gegenwart zu verehren habe. Schon lag ein großes, mächtiges Werk hinter ihm • es war aber doch, qin Glück, daß es später gelang, Hckdebrand zur Uebersiedelung nach München m bewegen. Sv trat er in engere FsrhlUng nckt dein deutschen Volksleben; so konnte er die großen Mvnumcntalaufttäge ausführen, die seine spätere Schaffenszeit kennzeichnen: den .Bismarck für Bremen, den Wrttels- backer- den Luitpold-Brunnen und den Hubertustempel für Mün- chen, den Rbeinbrmmen für Sttaßburg. Erst in diesen Werken entfaltete sich Hildebrands unvergleichliches Raumgefühl :n seurer ganzen Praäst. Wie kein zweiter, versteht er die Bildiverke dem Raume ein-zugliedern, im Räume zu schossen. Eine formlose Rarnn- inasse n^ar der Maximiliansplatz in München. Hckdebrand ha: sie durch seine Brunnenanlage gebunden, gesdaldet, orgamsierttRctt vorzüglicher Geschlossen Heft gelst in Bremen sein Bismarck-Denkmal mit der haltenden Archettktur zusammen. Die herrliche Re:he von Bildni^büsten, die in Hildebrands Werk einen so bedeutenden Platz einnehmm, T>at sich in den jüngsten JahrzelMen weicntlich ver- nrehrt - die Bildnisse von SwnrenA amb Helmholtz, von Böckttn ^nr> Mtzchn Kode, «m t«c LrvchÄ Mw« Mdri»» »>d Kam Sckiumann sind Schöpfungen, in denen Geist und Wesen der dar- gestellten Persönlichkeiten mit verdichteter Kraft und höchster Geistigkeft ststgehalten sind. Dazu kommt dann die große Zahl jener klassischen Einzelgestalten, Gruppen und Reliefs, in denen Hildebrand die.Gesetze der Tiefe und der Flackie, wie er sie in seinem^ klassischen „Problen: der Form" theoretisch dar gelegt hat, in künstterisck^er Vollendung in die Wirklichkeft übergeführt hat. <- — Professor Dr. N. Zuntz (KU seinem 70. Geburtstage, 6. Oktober). In weiten Kreisen des Publissmisl ist der Name des ansgezeichlnetcn Physiologen Zuntz erst ivährend der Kriegszett bekmntt geüvorden. Zuntz hat sich ein großes Verdienst ettvvrben, indem er frühzeitig und mtt allem Nachdruck auf die Notnwndigkeit zweckmäfftger Einteilung und Bewirtschaftung serer OiahrmigÄnftLAvorrate lstnwirkte, und seine 'Stimme und Erfahrung ist in den jetzt so wichttgen Ernährungsfragen oft von Einfluß gewestn und immer gern gehört worden. Durch die Verleihung des Eisernen Kreuzes am tveißschlwarzen Bande sind seine Verdienste anerkannt worden. Zuntz ist M.Bonn geboren und hat Medizin stckiert. Schon ft: seinen späteren Studvmsemcstern hat er sich in Pftügers LaboroSorftrm mit physikalischen Versuchen beschäftigt, die er dann zu seiner TEvrarbeft benutzte. Nach vorübergehender Tätigkeft aö Landarzt und eft:e:n kürzeren Aufenthalte in B-erlin kehrte Zimtz nach Bonn zurück, wo er bei seinem Lelyrer Pftüger Assistent wmde und sich nach dem Kriege 1870/71, währenddessen er in den Lazaretten ärztlich tätig geivesen war, an d/er Universität für Physiologie und physiologisäZe Cheinie habilitierte. 1873 übernahm er den Lehrauftrag für Tierphysiologie! an der landwirtschaftlichen Madenne Bvnn-Pvppelsdon :u:d betrat damit den Weg, ans dem er seine größten nüssenschaslliclien! Erfolge errungen hat. Sckion 1874 wurde er zun: anßervrdentlichenj Professor ernmrnt, lund 1881 folgte er dann einem Ritfe cm die neugegründete Landwirtsck^aftliche Hochschaüe in Berlin. Hier w:ude sein Laboratorrmn bald eftr Mittelpunkt bedeutender wissenschaftlicher Forscknmgen, an denen sich zahlreiche strebsame Gelehrte beteiligte::. . Wiederholt nächste die wsprüngliäe kleine Anstalt vergrößert werden, bis sie 1907 in einen eigens für sie errickftetei: Neubau übersiedeln konnte. Zuntz selbst bearbeitete in dieser Zeit eine große Fülle wichtiger Aufgaben; es sei nur seine Beteiligung an den U:ttersuchimgen über den Sboffweck),'el des Pferdes^ bei Ruhe und Arbeit sowie seine mtt Schumburg betriebenen Studien zu einer Physiologie der Marsches hervorgehoben. Auch in rveitervn Kreise:: l>elannt geworden ist sein Buch über „Höheullima und Bergirandcrungen", und für ein noch wenig bebautes Gebiet gründe tegenb genwrden ist ferne „Physiologie der Luftschiffahrt". ffl*hK- Sl ^i ! f fc L filt r b f' r? ■ Di-nWchhWgiM« ermatten. Schon letzt tft fch. Zahl der .ßelftnrnten, MsKschmAem und Schwestmi fte fltiaMn^v" 11 V V geworden sind. sehr^. und UntSl.m Ici H f ^ c: d« Bitte um eine Beihilfe ju ilmn, S3S l, ‘^ ma t »“* **« »«inß in weilen Kreisen des deutschen, eine immbtirl;,e AnfnäL)m,e finden. - r rk r ^ e t ?' r A a u ^ elektrischer Energie im An- L?«?rn rl 5l K e i5 <£ er elektrischen Ueberland- * e -r?. e r c ..^ ^.0 v 1 nz Oberhesse n. Wie der Rer^Skonnnissar für Elektrizität bekanntgibt, wird in den an or-e elektrrsche Ueberland-AinLa^e der Provinz Oberhessen angeschlvftenen Anlagen unter Berücksichtigung der vorliegenden Verhältnisse von einer Einschränkung des Ver- b/ekt licher^ Energie Abstand genommen werden, jedoch ist äußerste Sparsamkeit am Platze. i Erwerbe verein. Es wird nochmals auf den ^^ontag, den 8. Oktober nn Gewerbel-ans bogmn enden llnter- ?K^sus m emfacher Buchführung, Kalknlativn. svzmlcr Stn.e^ gesetzgMmg lnngern.en'n. Mn-erbetreibende. die bis jetzt noä> keine goordntte Bucl>sührnng ungelegt staben, fällten nicht versäumm von dreier, günstigen Eelegenhell Gebrmich M nrachen. Auch für die An- ?E^>p'>'der Mitglieder ist die Teilnahme an diesen Kursus sechr damrt dreielben rn der Lage sind. den HMid,oerker bei Erledigenr der id>rirtlidxru Arbeiten zu unterstützen, Für salrbe Unte^i^ v z-ioei Jayoen unter sehr öer «rtten Kreise ui Berlin anftrat und auch 27 toierm ungern durste, hat & sich zur Aufgabe gem-nefa sein« ^^™n<*«]drheüid>m den Dienst -der Menschenlielv zu stelle?, w™> bx mr^ l lr findet z.wn Besten des TicnÄ'.nssen^ ^sadScheE" m Dcrrmlbcrdt statt., dessen Sck>we>'tern seit trt ,dew ^i L 9atet>ang. Schtveftecnhause und den Sta^ dl«ren- Wie beLannl, leistet das Diakonissen- o48 S^r^t-M rn dieser .Kriegszeit imserrm Bater- br^evervorrageriLx!! Dienste.^ ZMrtau sende von kranken urcd >in> Nm.ldeten Solroten habest b« chiven Pflege 'txnd..'Heilung gefnnoen. dre kommode Fnedenszeit stelle??. So ^der Besuch des Konzertes, zu dent Karten bei den eomrgssischerr' Schkvcstern, in der MusrvÄienstandttmg Ehrlli er und am Dienswa J2? E Kirchenerngang zu haben sind, der Darbietmtg und'dZ guten Zwecke^, nullen seür M ernttest'len. «h-^Xtv ÜwT 11 ! 1 ^u^dirr-gs gehen bei der Neichsge- treu^esteNe zahlreiche Anträge von Händlern, industriellen Wifen ^ta^tvermaltuugen nsw. mif SouderznweisnnÜe Ä “ u t? ler S a I n ' denartige Verkäufe m-rteta »nd ***£ Anträge zwecklos sind. Die Anträge weroen Mtsrmstmslo^^ab^lehnt, da die Reichsgetreidestelle zur L.echurg des Bedarfs für Heer und Marine und zirr gleichmäßigen Lreseru?rg von ^ülfenfrüchlen an die in der Kriegswirtschaft tätige ^csE^ung irrtl aÄm Mitteür bestrebt fern muß, nrögl-ichst vrÄ Hülsen fruchte tu tstre Hand zu bePoinmen. ^ ® c f ** u n 9 de r Walnüss e. Sämtliche Nußoaunr- besttzer nt den Getuarkuatgern Diießjett uud Schsiffenberg .oerdän! ausgefordert btimeu 8 Lagen im Stadtstaus, ZimrUls.r Nr. 6, wre Ee?amlernte a?l Walnüssl-an aarzunniden. Näheres siehe die Auznge rn steutlger Nummer. ** Subm issio n s verkau f von Fichten-Stam m- t 01 *??* Derbstangen bei der Stadt Eießen. Ans den Waldungen der Stadt M-ehm sollw Fichten-StmnnÄe und ^erb stau gen nn Subutiissonsweg vertrust werdet. Näheres siehe .. ** S chw arz -- Weist - Theate r. Es wird nochmals auf me Sondcr-Vorstellimtg für die krirgsbeschästigte Arbieitersckiaft am Sßch?Aitz^ge^'^^ D£?rm ^ tta 9^ hingewiesen. rtnnr^' 6 L^S U L ^ ^ n ^ ° ^ ^ 1 a 6 C 3 4 ‘ Spielplan ©2H 1 ai -^1 d. Okt. Hella Mrcha, die im Sturm die Herzen aller Ktno-Beincher erobert hat. wird in ihrem neuen Traum irr 4 Ab- • tne Sotmnen stürzen" wieder Borzüglicknes leisten. Tie mm-eftatisct>e- Sclumstert schneebedeckter Höhen, das harmonische, vollendete Sprel aller darstellenden Künstler, die vortreffliche Jn- tzemerung und Ausstattung lieben diesen nerresten Film der Hella- S^l bedeutender künstlerischer Hö!^. — Außerdem ent- bcht das Programm den Film „Camilla, die Strandfce", eine ^ebesgesckrchte,rm Stt-andbad. in 3 ttAen, versaßt und inszeniert von William Karstdl. Tie Künstlerkapelle begleitet die Bilder sinngemäß. . I* ®«f»f«*Jllbe ,Tt 6. Aus die Atrzeige in heutiger Nunrmer, d-m bevetts angekimdtgten Vortragsabend des früheren Oberspiel- onters 5?er?7dann Bakof urch seiner Schiwekster, der Konzert- und ^ t^v^stüerrn Elm Bados, betreffend, ward hingewiesen. . ^ f e A m end suchet Samstag und Sonntag Konzert statt. Stahe Anzeige. Die Zeichnung zur KrirgArnirih? ist das öffentliche- DnnkMbet des deutschen Volkes Starke? bnrg und Rheinhesfen. Dffenba ch Ol,, 5. Ott. Die Stadtvewrdneten bewilligten eine weitere 1: , 1 Million Mart für Zf recke der .Kriegs- ttttforge, wornit die Gesamtnnfwendung dafür 5'/? Million Mark erreicht hat. ^ ie wiederholt nachgesuchte Tenernngszulage für Beamte, Lecher und Arbeiter erhielt gestern ihre etttgülttqe ein- sttmmtge Eenestmignug. Ledige städtische Angestellte erstalteu eine ^^orungsznlage von jährlich 360 Mark: Verheiratete ohne.Änder Verstetravetc mtt 1 Kind 630 Mark ufw. steigend für fckes Kritd 90 Mark. — In lder nichtöffentlichen Sicht na der L-ladt verordn ei enversammlung wurde anstelle des int Felde gesal- ©Orcngct der seit Jahren bereits in stadttschen Treusten stehende stte.rchrunaSbanmeister Neinhei- mer zur? stchttfchen Tiefbaurnchchtor gewählt. Außerdem wurde eme Gehaltsstaffel festgesetzt, wonach von jetzt ab die Besoldung der Oberbeamten der Stadt geregelt wird. Kreis Wetzlar. ** Wißmar *5. Ott. Gandarnterio-Wa-chEmjeisder Stange von cher wurde nach, Baö-MUm versetzt. Den Boamtar, der fast Io Ialtttz- hter svtrtte, sieht ntan ungern schftid?en. AikLytiche Uadbtictytctu Cd I ’-Kj.; •' cht "NNüe. Sotnttag 7 Okt. In der Stadtkirche. Dorm. 91/2.- Pfr Ktnderk. f. d. Matth-Genr. Pfr. Mch. Montag, 8. OL. Aid-.'. 8: Bereuttg. d. konf. iveibl. Ittgettd d. Mattst.-Gcm. — Di! ^er-emtg. d. konf. mäintl. Jugend d. Mark.-Eem. ist m. d. Warl- burgveretn verv, s. dessen ivöchentl. Beranst. — In der Johan- 0,,!. r ^v 1 ^- 91/2 *- dfr. Bechtolsheimer: 11: Kfftderk. f. d Veclitolsveimer: ttach dem Gottesd. findet Feier d. bl. .chmdm. f. Luk.- su. Ich-Sem. statt, vorher. Anmeld, bein dem! « r' !??' ^kmt-^orb.: abds. y 2 8: Vereinig, d. konf. mäunl. Jirgend d. : abds. 8 : Bibelbespr. im Jvli.-Saal. Mittwoch, 10. Okt, ?*£§- Knegsbetttttnde, Pfr. Ausfeld. Freitag, 12.Okt., abds Vob: stoemtg. d. konf. toeibl. Iugeitd d. Joh.-Gem. — Ki rch^ berg. Smttttag 7.OL, vorm. 10: 11: Cchistanl. f.d. weibl. IUgettd. — LZ.l l a r. Sonntag, 7. Ott., nackim. V/ s . — Dau-, b ringen. Mittwoch, 10. Oft., abds.8: Kriegsbetstunde Dekan G^i ßmann. Uathoiische Gemeinde. Samstag 6. Okt., nachm. 5 u. abds. 8: Gel. z. hl. Beicht- Somttag,, 7. OL Rosen kränz fest. Vorn?. 61 / 2 : Gel. z. hl. iV Ä Sj1c- C ' 8 ' i> -^- Konrnt.: 9: Hochamt m. k ’ >! 1: - Vlvad.: ncuhm. 4VV: Iungfr.-Kongr.; 6: Rvs^kvarrzanid. m. Segen. Dienstag tmd Freitag, 7 '' : Roienkran^cm). m. Segen. — Diaspora-Gottesdienst am 7. Oft.: Hungtm 8, Lrch %%. «r r 3 ^ ras, J^^ c Religionsgemcinde. GotteÄ>. i. d. Synagoge (Süd- Anlage). Montag 8., u. Di-mstag, 9. Okt. Laubhüttenfest-. Ende 8. T^ BvrE: 5.45: mvAf.: 8.30. 9. Tag. Borabd.: o.45; Iugendgvttesdtenft mit Predigt: morg.: 8.30: abds.: 6 u. ttott m den Wtntermoimten begimtt -der Morgcugottesdieitst am Sabbath um 9 Uhr — Iffaelitische NeligionxgeseUschast. Montag, <>., rt. ä.-?!enst<^, 9. Oft. chlu ßfest und Gesetzes freit de. Borabd.: v.35; morg.: 8.00: irächm. 4.00. 2. Tug. Bvr- Itlgendfeier: morg.: 8.00; nachm.: 4.00; Festausg.,: 6.3o. Wochengottesdtenst: vwrg. 7.00, -abds. 5 00 / 3ßl?rtnntma«4s4«»0. 1 # 1 '^ou t uns während der Ieichnungsfrist der fiebenien Anegsanleihe (brs 18.Okt. l.I.) auszugebenden, zu5^/overzinslichen Uriegssparkarten zu n ÄUk«, 5 SJit.f 10 89Jf. und 80 B?k. krönnen außer bei unserer Aaffe auch bei;den nachstehenden 5amme!steI1en der pfeMia- spattasse erhoben werden: Thr. Sieter, Kolonialwarenhandlung, Neustadt 56, Emil Singel. Papierwarenhandlung, Lindenplatz 5, Julius hoos. Schreibmaterialienhandlung, Bahnhof'str. 41, Heinrich Kalbfleisch, Kolonialwarenhandlung, Liebigstr 71 Wilh. Klee, Schreibmaterialienhandlung, MarKtstratze 2 ' Jakob Maternus. Delikatessenhandlung, Klinikstratze 22 ' Wilhelm Mörser, Zigarrenhandlung, Seltersweg 63. Ebenso nehmen die Sammelsteven der Pfennrgsparlasse auf dem Lande Bestellungen auf diese Sparkarten entgegen. Bei letzteren Stellen Können auch Zeichnungen auf die Spielplan der sereinigren Sronffarter Stadttheam. Äpernhaus. 1 Sonntgg, 7., nachm. S\/ 2 : „Der Tvmtbcrdoltrr". Abds. 7: Zum 1. Mal Die Rose von Stambul". McmLng, 8„ abds. 7: „Das DrettttadeAHaus . Dienstag, 9., abds. 7: „Der Freischütz". Mitt- «0-, 'lrbds. 6^2: „Tatrnstäuser". Donnerstag. 11., abds. 7: rKe^Rvse'mm Stambul". .Freitag, 12., abds. 7Hs: „Die Zaul>er- Uote . Estag,13., abds. ? ] / 2 : „Die Regim-ontstochter". Hierauf: „Eme ..aondnacht rm Garteat", Tanzszene. Sonmiag. 14., nach- Uttttags 3: „Das Dreimädorlbaus". .Abds. 7: „Aida". » Lchaufprclhaus. Sonn-ttrg, 7., nachen. Zu,: „Wienerrmrett". Llvds. 7: „Florian ^Mtttcrg 8., abds. 7Vs: „Perleberg". Diettstag, 9., abds 7- 2: Mod. Dickstevabd. „Die Wieder-kehr". Hierauf: „Nar- M^unb die Amazone'. Znm Schluß: „Der SttritenLantor". ^0-, abd^,. ?i/»: „Medea". Donnerstag, 11., abds. 7V»: "Florian Geyer". Samstag, 13., o ' V'^ r Dlauttichs" Sonntag. 14., vorm. 11: Vortrag von Wt. Landauer, Berlin: „Der Dramatiker Georg Kaiser". Nach, ünttags^ oVs^: Borst f st. kriegsbeschäft. Arbeiterlch. „.Könige". A ^'-- 1 ■ ö’-nit 1. Mal (UrcmfUhrnng). „Das Enkelkiud". Kriegsanfei^e Tb «l©Mf scNe i€r*i©§faai!i©i§!0, Zeichnungen auf die Reichsschatza„wet?uugen, ä«L Reichs- ailit iltt'tt nehme ich zu den amtlichen Bedingungen bis zum 18. Oktober ds. IS., Mittags 1 Uhr entgegen. Gleichzeitig empfehle ich zur Aufbewahrung von Kriegsanleihe die in meinem seuer- und diebessicheren Gewölbe eingebauten eisernen Schrankfächer gegen mäßige Vergütung Grünberg i. H. Uriegs-Anleihe- versicherung. Baraufwand auf 10 Jahre verteilt. Keine ärztliche Untersuchung. Keine Wartefrist. Kriegsgefahr in voller Höhe eingeschlossen. Versicherungen bis 10000 Mark zulässig. Näheres durch: Alfred K'öhlich, 8e§!ml- Agent, Gichen. Nord'Anlage 3 f. 7^ l Achtung! I (drohe Sendung Kessel ein- j ge krossen, in Gnstm. Stahl- > blech, emailliert inorudiert. 5,rcsselöfcn, Krssclrümvie, Verde n. Lanröfen, Ofen- robrc, Rotte kaufen Sie am billigsten in dem ersten Sne» zialgeschäft am Platze 7316 W. Dürbeck Kachf., Diezstr. 6. (7316, Tel. 283 M9ksMNg8NLLkW6i8 »Li!8Vös-lVa!ruNgVN L.d8Ld!.LZ8 VOU R!si- nrrä XslikvLrtr'Lgbn HypothekenvenHitfäR^ig M PP AM, feserstÄii m. Ansktanftei Raierteilung an Mitglieder nnentgeltiich. Geschäftszeit von 8 —L Lhr. ^ Steppdecken 70441) entgegengenommen werden. Nähere Auskunft über diese Zeichnungen bei den Herrn Verwaltern der Sammelstellen auf dem Lande. Bietzen, im September 1917. vezittssparkasse Sietzen. 'tzekarrntsnt»cbun<». * SSV Den Zeichnern auf die siebente Kriegsanleihe wird bekanntgegeben, daß die hiesige im Neichsbankgebäude befindliche Darlehnskasse Darlehen, welche zur Einzahlung auf gezeichnete siebente Kriegsanleihe gewünscht werden, gegen Verpfändung von Wertpapieren und Schuldbuchsorderungen für die weitere Dauer des Krieges zu dem Borzugszinssatz von o 1 /^ gewährt. Zur Verpfändung eingereichte deutsche Kriegsanleihe wird mit 85% des Ausgabekurses von 98% belichen. Die Neichsbankncbenstellen in Friedberg, Marburg und Wetzlar nehmen DarlehnSanträge sowie di^ zu verpfändenden Wertpapiere zur kostenlosen Weitergabe an die hiesige Darlehnskasse entgegen und stellen alle erforderlichen Formulare im Geschäftsraum oder auf dem Postwege zur Verfügung- Gießen, den 5. Oktober 1917. Neichsbankstelle: M ü l l e r. Otto. 7441 0 Die Möglichkeit ± Kriegsanleihe zn zeichnen ohne dafür den Anschaffungspreis sofort erlegen zu müssen, gewährt in vorteilhafter Weise die ^ MßMlkilMttWmH | Whm Lkl'kMlMkMkAM I aus Gegenseitigkeit. % Vertreter: Gebr. Iullmann, Gieren t Grabenttrakc 7. 6448 % a@[elIö3[ö3!ö]!ll!n]I13Blll[s]ll[l][l]löi53[5] Wir machen hierdurch bekannt, oatz wir von dem Kgl. Preutz. Kriegsministerium für die Provinz Oberhessen als Grotzhändler fiir werden anaefertiat, ,'owie alte r» Wolle,Watte oder Tnuneu aulaearbeitetod.au>?acbcssert. Alte Wottdecteu Word, nngc- ranft. Einlaa. könn. geliefert lucsb.W allioi-Ntr. *,£ | s. 0 4W Ablieferung der Wa ln risse. Mintti^.^unnahine auf die Bekanntmnchungen Grossst ^ilninenumv des Innern vom 30. Juli litt? und Gronb Krei^anttS Giessen vom 4. August und 14. Seviember 1017 Mehl?-, Irtj ^^>lche Aussbaunibentzer in den Gemarkungen htnÄ C Vi inb ^Ä^uberg auf, binnen 8 Tagen im Stadt- ansü'ineld'en'^^ Jh ' 6 ' törC Eesamwrnte an Walnüssen Wer die Anmeldung unterlasst oder absschtliä, satt Nie ?"aaben über das Ernteergebnis macht, wird nach 8 11 der Bekamt,mnchung Grossst Minifieriums des Innern vom ^0. Juli 1,317 mit Gefängnisstrafe bis zu 6 Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1v00 Mark bestraft. Giessen, den 4. Okwber 1917. ^2B Der Oberbürgermeister: Keller. % ausgenommen Hasen- Kanin-, und Katzenfelle, ernannt sind. Wir bitten sämtlicheInteres- senten, die den Handel in vorgenannten Waren betreiben sich an uns wegen der Weiter- oeräutzerung zu wenden. vereinigte ^ellhairdlnnaen Rejentha! E.m.d.h., wetziar. löslZMÖsMSziNslössZZjössöl^söljössMöMj TuSiiiisssWerkgiif von AiM^tnM-chVni! Jellifkniigcn bci -er Aadt tzictzkü. Auß iicn Waldunaen der ©tnbt ®iencn sollen fnc nnefe "°bcnd ne,/e,»neren ftidnen-Sifirnnre >,n» Derbsllmnen mt Subinlistonsweg verkauft werden: '»'gen a) in der Forstwartei IS (Fvritwart Arft Hochwarl)' •v,os 1 1 Stamm 3. Kl. (30—3!)Ztm. Turclim ! — 1 36 litm 13 Stämme 4. ÄL (25-29 Km. D.üchm.s = 11,iW _ _ ^M Sttimme 6E <20-24 8tm'. Durchin. ° 37^ÄU 62 Stämmeöd. SU. tu nt 20 H.' Durch n »IHKo'irü LosIV 188Derb,langen,v. 10—12Z:m.Dlir t,,i ,,th L os V DSDerbstanaen (8 und 9 Km. Durch.!, , -N71K' m ^os^I 167Derbstanaen (6 und 7 Zkm.Durchm.,^ o.'77Fstm D^s Gebot gebt au, den Festmeter und ist für iedeö Los bzw. Qotaniuln stesondevS anzugeben. Gegen ^nu^ gewährt ^«belr wirb Zahlungsfrist bis 1. Januar 1918 Angebote sind verschlossen und mit der Aufschrift „Sub- mts'.onsbolzverkanf der Stadt Giessen" bis spätestens 13. Oktober 1817, vormittags U Mir an den Ober- bürgermeiftei der Stadt Giessen emzureichen. woselbst um die angegebene Zeit die Eröffnung der Angebote in Am Wesenheit etwa erschienener Bieter erfolgt ^gen vorheriger ^>esichtignng des Holzes wende man sich au die vorgenannten Forstwarre. ma ” Giessen, den 5. Oktober 1917. 74373 Der Oberbürgermeister. I. B.: Grünewald. lk/9 Verlobung beehren sich ergebenst anzuzeigen Elisabeth Schneider Kflrl Barwig Köln a. Rh. z. Z. auf Urlaub Oktober 1917 ammel etz J^arie Ludwig ßi ^erfoßte giessen 6. <§)^to6er J9J7. 1 Statt K arten ! Erna Selbst Franz Kuhn o«S4t Oieöen Verlobte Oktober 1917 Worms. 2 Wekeeugen von je 5-0 Kimmer. 'ftnvierrr u. l.^torf oder Rane x. AUslnVe wohnen mit 8—10 cbm nein, mörtl. Zentrum d ' in. not Olnnch. 11 . 06273 n. d. (''Cl.lnii Mi d. 'M. tt^4^1immev> v HUUmuno s. I. vViti. ob. triiOrv nciurtn. Vlnnchotc mit 'l'in^nnnnbe unter 0H231 nu den Kürn. 2lm. (Üfteva&i ohne SHRbei fucSt frliüitc 3 -4»Wobug. um clefir. Vicht. 'Sctjvtiil. 2lngeb. unter 00224 nn den Tieg. An-, erdeten. _ ffittbcvlolfS Ehepaar iurbt miJU. Zimmer mit Sliitbeii- bennvung in bess. ruhigem Hanse. Schr. Angeb. unter 06181 an den «letz An- erbt. Zimmer, " x!Urnen, clcftv. Bel., bmtmr, 51 och" aekoeitbcu VUn e Vmiev, von geh. Ehepaar sofort od. 1. XI. gesucht. 21 n ged. m. PrelSat^g. unter 0t>MS a. d. dhch. 21 iia. 2).'ädl. Zimmer nein in von einem Herrn auf dauernd. Angel). mit VreiS unter O6249 an den Gieh. An-. Arbeiter für den Bau dkS Provmzial-Wassn Werks Inheiden sofort gesucht. Meldungen nimmt der KreiSarbeitSnachweiS Fried- derst i. H. entgegen, woselbst auch die Bedingungen einznschen sind. _ 7407 ö-ilr unseren «MiiöArmnnunpcnknu einige mit Lveng^er arbeiten vertraute ‘*->6 miiii ii llelie e* Ire iter # gesucht. Metallbearbeitttttgswerk Tchlenk G. m. b. Wilhelmnrasre 45. Stau Karton-. Clara Stöver Edmund Rothkehl Leutnant in einem Rcs.-Inf.-Rect. Verlobte 06282 Gießen Im Felde. 739S Statt Karten I oeu» Josef i ne* Treber Ferdinand Bintz Verlobte NWbc Oktober 1917 Oießen. J Darmstädter Pädagogium (I Privatschule mit den Klassen Sexta bis Oberprima, Vorbereitung zur F.lttJHtirlicen-, Primaner-, F&tan- rlrh«- und Keireprlifnnjc (auch für I >Hmen). Seit Kritfleanshrnch bestaaflsa 137 Schwer ihre Prtt funpen. larunter wiederholt ehemaliga Volksschftler die 1 lnjährlpenpnifunp nach Sttntmonatloer Vorbereitung, ilts?QtobUcbaao Obertertianer nach vier Monaten In den J:,tir<■ n 1913, 1914, 1915, 1916 und 1917 bestanden sämtliche 63721) Kandidaten die Abiturient eaiirttluna Zum sofort inen Eintritt werden gewissenhafte Beamte siir PiuHHültüiig gesucht. ?lngebote mit Vicht- hiid. ZcugniSabschr.. 21 n» an he der GebaltSsordernng und des EinlrittStageü an Rmlvll Rsriiip Baugeschäst, Moh.lmii^en _l 5kr. S ieg enk 841 öS«, t null Hilssöchkiter finden Einstellung. 7459 6 . Schon & Co., G. m. b. H. Gienen. 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An- Meldungen dein, Betriebsleiter in der Fabrik, Frankfurter Strafte 114. 7 » Oskar «L Julius Gutmann. ij »« 1 , » in der PloMtrake a. verm. tir>97 Rinn, Oft'Anioge 12 . tü\ Küche nnd -VauS gcsnch t 7J570 • t«‘l Knhne. ^er frankfurter 4>an-- sraurnbuud Tyranksurt am Main, Goetbe,trage w. sucht sofort 7014 Köchinnen. Allein, Hans nnd K'indctmäl'chen yrermiltlnng koiicnlos. Mir gute Unteiknnstbiv -.Nnlrtlt derSrelie svVM derB erei n. Mädchen I mit guten Bengn. für l.Rov. gesucht rranhknrter »teaSe »». Näherin für drei ^age im Oktober gesucht. Bu er- fragen in der 6ieschästSstelle d eö G i etz. "?! nsetge x v. < ANeinmädrifeu gesucht bei 3 Personen. I«. I'o»endavm, 2ieraweg 2., k'.' -ir Ducht. Mädchen für Milche nnd Haus per sofort aestnht. Iran Ovvenheimer, 06240 Bleichstr. W._ (ftut emvfohlcneri Hnusutädcheu,S* t ' Fr an Kom.-Knt Ältaqaiicr, 7356_ Molt kestrns; e 8. _ Tücht. Mäochttt für SHicfoe n. HnnS ä» 1- November gesudn. » 61 .'0 C. Sch midt. Selteröm. >8. 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' J Sonntag den 7. Oktober Sondei*UOrstellimg' Anfang 2 Uhr Für die Arbeiter und Arbeiterinnen der Kriegsindustrie. Auf Veranlassung des Kriegsamtes. Zur Vorführung gelangt: Vosuhnbar Ä‘ and Die Einnahme von Caeraewita Anfang Sonnta,J 3 Vhr ‘Programm Com 6 . bis 9 . ÖAtober Anfang Sonntag s v hr Di© vornehm© Künstlerin in ihr©m neusten Drama in 4 Akten Wenn die Lawinen stürzen & AüßmciiittIeiitslhkrsiirlllhittri» Zweigverein Giesten M n Eine tolle Liebesgeschichte im Strandbad in 3 Akten. ynojci Erstklassige Eiinstler-Konzerte ^4a _ JOUUJ^ . ...” u iiiiAk , xu , ii , >iMTMHm^u ^ i u |ii „p t | fnTT nr r ||| i, jj AA nn i ni7n i J iiuxiix u j A ti iuiiH i iiiiiiii fi |||iHiiiiHimnuiiiimi.iiijiiiiinTy 7nTT7rrfrrrm TnT niiiiiiiiiiiuHiiiiiii i iiii f oticAtspielham • 'ßahnhoföt. 34 Dienstag den 9. Oktober, 8 l / 2 Uhr abenor im großen hörfaa! der Universität: vsttrag J von Geh. hofrat Professor vr. 0.8 e h a g h e I Luther liuh die SeiiWe Tprchk Gäste sind willkommen. ^ FÜrstenhof (großer Saal) | Donnerstag, JJ. Okt., abends 8 Uhr Bakof-Abend g HEITERE DICHTUNGEN von Busch, g Morgenstern, Wedekind, Falke, Rideamus, 2 Bormann, Thoma osw. v» vorgetragcn von g HERMANN BAKOF § früher Oberregzsseor am hies. Stadttheater I LIEDER UND ARIEN von Mozart, © Wagner, Brahms tssw. O gesungen von 7428 ELSA BAKOF g Konzert- und Opernsängerm, Berlin | P reise der P lätze: Samstag and Sonntag Künstler- Konzert NNW 8 LSAMNKWKUUWW /\ - ;-- Schwarz -Weiss - Theater^f^i A Cafe Amend Sonntag den 7. Oktober findet auf Teranlaisnng des Stellv. Generalkommandos eine Soader -Vorstellung für die krlegsbeschäftlgte Arbeiterschaft von 11—1 Uhr vormittags statt. — Zur Vorführung gelang: # Ostpreußen U. sein Hindenburg in 6 Aufzügen. 7431a Preise: 30, 40 und 50 Pf ff . Der Besuch Ist ganz besonders zu empfehlen. Außerdem finden an Wochentagen täglich Jupend- Vorstellungen von 3—6 Uhr statt. «M- : ‘nmmMtmmmmum 6637 Nationaler Jrauendierhl Allgem. Deutscher Fraueuverein Ortsgruppe Gieße«. Auskunft und Hilfe für Angehörige von Kriegsteilnehmern bereitwilligst und unentgeltlich: Montag, Mittwoch und yreirag von 10 bis 12 Uhr vormittags: 211 Süd-Anlage 4", Frau Professor Kalbfleisch. Waapeo jeder Irl werden etchfäbtg hergestellt, sowie neue Kettenwaagen leder Art zu verkaufen. * i6ia Karl Schmidt, Neuenweg 42. Hotel Fürsienhof Gießen Samstag and Sonntag KONZERT unter Mitwirkung der Wiener Volkssängerin Fraulein Angela Uelani -Wi t d. d< * Humoristen Herr Hraadenstem. im Kestanrant am Abend als Spezialität: Kalbhaxen und Wi ener Gulasch. 7447 Mk. 25 00«,— als II. Hypotheken, aber nur ganz sichere S zuleihen. Schr. ganz sichere Sachen, auS- zulelhen. Schr. Meldungen unter 65990 a. d. Gtetz. Anz. SflBjert kl Lkipjigkr ZVLM fit KitchkWsW. Am Dienstag den 9. Oktober, abends 8 Uhr, in der Stadttirche. Der Reinertrag ist für das Drakonlssenhaus „Elisabethenstift" in Darmstadt bestimmt. Eintrittskarten zu Z, 2 und 1 Mt. sind m der Musikalienhandlung Challier, Neuenweg, und am Dienstag abend am Kirchencinaaria zu haben. 0 I Platr 1.50 Mk.» Vorverkauf 1.30 Mk., II. Platr V 1.00 Mk., Vorverkauf 0.80 Mk. Vorverkauf bei g Frieda Bakof, Seltersweg 81. Galerie 50 Pfg.