Sr. 234 Zweites Erscheint «A«ch mit *w*n«frme d s» SonntqgS. Beilagen: „Siebener LamUkeabtStter" unb fte öcn Kreta Stetzrn". p-ftscherN^Lle: m Bl«in Nr. U686. Vankverkehr: Eewerdebonr Stehen. !S«S« zr»7. Jahrgang G«erm-Anzeiger fix srarara&i« Stdtog, 5. Moder I9tf ZwillmgSrunddruck und Verlag.' B r ü hl'jche Urnversttäts-Bnch-n.Steindruckerel. 9t. Lange, Gießen. Schnsilellung, SeschästrsteLe «nd VruLerei: Schulst las: c 7. Geschäftsstelle u. Verlag: Echriftlcitllng: 112. Anschrift für Lroht>:achrrchten:AnzeigerGt«f:e::. Nie tüttischc a»i©wt au de» Papst. 30.©epi. (SJSC&) CSTOeSüimo der A^n- Krr Mült.) Das He'n^sch-recden des SulttrnL auf i>cc Note deÄ Papstes befeswU yuntäfit bk hohe Achtung u:6 tief>c Sympathie, mit der der Sultan von dem Appell veS Povstvs Kemttnis genommen' hat, nub B*mt bau. eblm W fühlen, bije diesen (Sä} tritt tx'raulafiitcit, |?t 5 b fco: m aöüi Maßnahnl^u des s 4*at>te firctji ärußernden unbe- ÜreiSareu UlHwrKtÄchkeit Ho4>es Lob. D«s.Schveiben erklärt, daß. die R.oq-vet 2 M.g dies? Gedanken um so uvchir begrüße, als sic stek^ Kr etffefcKTt bat ÄffuL fesöc, kein lmkeraf'iHgteg Ziel, rmder «uf politirchsm noch ans wirtschastsichom Gebiete, zu ver- fvL^ „Ä«r srnd ^ovch>?n., ,füx die Gchattumg bei* EM^ri- awb Unabhssrgigkrit fowL der freien Entwicklung uns wes Landes Mk^mpsinr. 'Dieses abssbllLerschtigte Ziel, das hauptsächsich in dev ©foStfrrr.'rjg der Nechtu? imfcrer uallert und irurtugesd',rä nttern T«?«eVKmlD: Wer d«s ganZe Gebiet imslerer nationalen Grenzen beftchi: ist es, d-S wir nsch Harke verfolgen. Wir waren stets wi beitt beißen Wunsche beseelt, unser Land der Wohltaten eines dsswnden und billigM Mederns teilhaft werden Ml lassen und so, imm-er im Eirfvermchmeu mit dem Willen unseres BolLs, den F-or4schcittkk^d dos unseres Reiches mti allen Schaffeil.:gebieten! in D#Uei ö«rmEEr,ttc rrrrt dcpt anderen Staaten Ml sichern." Dell SultuR acinwsll «m daS veLgebliche Friedensangebot vom Dezember -und stimmt dstzn Vorschlag des Papstes zu, einen («Kragen Frieden auf rationellen Grundlage:! zu schaffen. „Die Keri'FÜMichmlg &cfc£ erhaLmw^l G^onksns, die notwendigerweise xirr praktischen FoLge Hütte, tatsächlich g nib unterschiedlvs Recht urtb' WleickHell fftt alle Senaten, soweit sie MtglsiL-er der äntern-otio- nalen Kom-eMsiÄLst Krd, m sichwn, scheint uns das einzige Nsilltel, die MerchMnit von kürfftigen Katastrophen M behüten und Leiden und ZerMrmn.'geD als Folgen blutiger Konflikte zimschen den' PRftru Nr verme^en. Gleich Euerer Heiligkeit decken wir, daß, pr Errichttrug dieses im höchstzn Grade nrensMichen Zieles, künf- sige Herhaudlungc'- barm] gestellt fein müßten, die praktischsten imd wllksmnstfin Mittel xu suchen mvb zu finden, um gecxenseitig! und «lhrÄchlich ^ine Be^ren-Kung der Rüstu ngen zu Lai^>e, Mi Was^'c und in der Luft herbedüMhrmr irnd so die Reichltümee und Hilfsquellen crtter ^Mker der lLntvEung des Fortschrittes der Kultur und der Wtohlimten der daß sie es nun gegen eine ganze Welt irt Waffen aufnehmen könnten Ein solcher Friede lvürde die preußische,: Jnnker in den Stand setzen, dein Volke Mi sagen-: Indem ihr uns gefolgt seid, wurdet ihr gerettet, schließt euch also enger mr Ms an, und das nächste Mal tvird der Sieg vollkommen sein Zu England aber würden sie sagen, wir wollen unS gegenseitig als würdige Gegner achten und die Handelsbeziehungen wieder Lnknüpseu Eine solche Losung aber könne niemals ini jetzigen entscheidenden AuMndlick angenommen werden. LVenn aber die Terttschen entscheidend geschlagen seien und die Zuversicht in ihr Regie rungssystem verloren hätten, und iwrin sie ebte erwachsene Naüou, die aus gleichem Fuße mit ben freien DeiTiokratien der Welt stünde, geworden seien, so könne dies aus dni harten Lehren des Krieges gewonnene Resultat als die Grundlage eines dauerhaften Friedens betrachtet werden. In einem schweren Augenblick dürfe mau nicht das Resultat eines dreijährigen Kampfes auf geben, es wäre sonst möglich, daß mau die Frucht gerade in dem Augenblick preisgebe, in dem sie zum Greisen nahe sei. Tie letzten 6 Monate hätten den Fehlschlag des deutschen Ilnterseebootkriegos erwiesen.^ Das wirtschaftliche Leben Englarids sei nickst gehemmt, die militärischen^ Mtivnen nicht gelähmt und England sei nicht von den .Hilfsmitteln der Vereinigten Staaten adgeschnitten wordcnr. Es sei noch zu früh, um zu fagen, daß der Unterseebootkrieg im allgemeinen zum Mißerfolg gebracht worben sei, beim man. wisse niemals, in welch neuer Form er wieder ausgenommen werden und wie lange es dauern würde, bevor man Maßregeln gegen diese neue Form ausgedacht habe. Abe:- es sei nicht zu früh, u,n zu erklären, daß der,Kveite Untere seeboöt-Feld-ug gcgew England zum Mißerfolg gesül/rt und abgeschlagen worden sei. Die Reserven an Nahrungsmitteln im Lande seien größer als zu der Zeit, in der der Unterseebootkrieg, begann. Ans Starrt rrnd ^and. Gießen, 5.Oktober 1917. Beratung und Sortrag über die Kriegsanleihe. Gießen, den 5. Oktober 1917. Df Einladung des Großh. Kreisamts Gießen versamuGelten sich gestern worgen die Bertrauensmänmw, Geistliche, Bürgern^eister und Lehrer des Sbpeifeö in der Turnhalle der Höheren Mäbchui- schule. Der Vorsitzende, Geheimerat Dr. 11 sin ger, begrüßte die zahlreich Erschienenen und hob hervor, daß der bei der vorrgcw KriegsMilai's^ von Ahm geäußerte Wwisch, es werde dieselbe die fc&te sein, jetzt tvahirsck^inlich in Erfüllung gehe. Ds^n gehöre ober, daß sie einen vollen Erfolg ausweise. Gc erteilte alsdmrst berrn Dr. R o sen b e r g, Professor mi der Gwßh. 'Landesuniver- ^sitäi, das Wort zu einem aufklärenden Vortrag. Dieser führte aus: Es erfülle ihn mit besonderer Freude, übw die zurzeit aufgelegte siebente Krvegscmleis-e zu sprechen. Dre' Werbearbeit, für diese Anleihe sei besonders leicht, heim sie sei zur guten Stunde erschienen. Man denke nur an das Wort Hindenburgs: „Deutschlands Lage taür rüe so günstig tvie jetzt/" Die großen Offensiven unserer Feinckx m Mandern, iwr VeNdun !>rnd sonst sind zusammengebrock^n. Das Zstl unserer Offensive aber ist glänzend erreicht. Galizien imd die Bukowina, sind vom Feinde befreit, Riga ist genommen. Auch unsere politische Lage ist nicht minber gut. Dreimal haben nufere Feinds unser toohlgeineintes FriodensMtgebot mit Hohn und Spott zuruckg^mesim. Der Krregserforg hat gezeigt, daß Deutsüstand nicht acis Schlvache veranlaßt war, die Friedenshand «uszustveckon. Erst kuaM,ch sprach der Reichskanzler das befreiende Wort: „Wir haben beim Friedensschlnß vollständig freie Hand, auch bezüglich Bel- glen», und der Minister Qesterrecck>-llngarns hat dieses Wort die Dage rwch besonders unterstrichen. N-or stehen wir vor einer “ övriegsanteihe, die in alter Form, zu allem Kurs und alterv -Engungen Mckgelegt ist, nämlich zu dprozerrtiger Reichsculleih« mw 4l2ptooMgen da«tschen RckichsschatzanweisungOr. Der Redner waterzrM beide einer kurz-eil Besprecknurg und kommt zu dem Schluß, gerade Idie Scknatzccwveisrmglm bedeutende Geiviiul.chan.ceu auf- wecl-cn, daß >aber bc'ide Staatspapiere äußerst hochprozentige, dabei ^FchMls sichere Geldanlagen darstellen, da sie ja mm. dem sichersten bem Deulscheil Reiche, ausgestellt werden. Es gilt nrm, denc Reiche bk Mittel zur Verfügung zu stallen, die es für einen! güustrgcn Ausgang dieses gervalll'-^c Böllerringalbs braucht. Diese Mittel ssiid vorhanden. Mcm sckhe nur auf die Sparkassen. .Ilm Jkhre 1915 wurden 1525 Miktionen Mark aus den Sparkassen, cur- gelegt, in 1916 waren es 1839 Millimreir und in den ersten sieben Monaten des Jahres 1917 rund 2160 Millionen Mark. Bei den Banken beträgt der Zuwachs -noch nvelw,^ sogar doppelt so viel als im Vorjal/r. Die L-and^oirtschaft hat eine c»orhÄtnismäßig gu>te Ernte bei hohen Preisen zu verzeichnen. Selbst weirn kein flüssiges 0- eld vvrhandcnr ist. so kmm durch Abschluß von Lebensversichenmgs- Verträgen, durch Anfnall'jme eines Darlehens oder Beleilnmg von Wertpapieren bei einer Reichsdarlechrslsisse- Kriegsanleihe gezeichnet werden. Der Anlage kleiner Beträge dieneic die Sl^rrkarten^ die jetzt rn künstlerischer Form in der Hölx von 1 Mk. bis 20 Mk. ansgogeben imd die vom Zeichner als Andenken süt spatere Zellen' zniÄckbehrlten wetdeir. Obwohl mm niemand dem Reiche durch die Zeickmmrg von .Kriegsanleihe ein Opfer bringt, sondern in letzter Linie n nur sich selbst einen Vorteil sichert, so bestehm trotzdem immer rwch in man st m Kreisen gewisse Bedenken, bieder Renrer nacheinander beleuchtet und aus il-re Nichtigkeit znrücksührt: Das Reich wird die fünspwzentige Verzinsung bis zum 1. Oktober 1924 anfreckN- ockholten und bnm dem Inhaber, für den Fäll er dies wünscht, den vollen Nenwvert zurückbezahlen. Es wird auch die Ktiegs- cmrleihe nicht in schnöder Meise, Vrsckilagimrhmen. Um dem Zeichsier, der sein Geld braucht, eixtgegen^itommcn, hat sich die Reichsbank bereit erklärt, Beträge bis zu 1900 ?M. zu 98 Prozent, also tat Zeichnung^preis, zurückzukaufen. Ein Kinrsstnrz iwch dem Kriege ist Wenfalls rrach Ansicht aller Fachleute uicht zu befurck-teir- das Gegenteil wird der Fall sein, da. das Wirtsch>aftslcchen cmfblÄhen und in den Kreisen der Neutralen eine starke ^rc^^fraöe sein wird. Besonders eingehend behandelle der Vortragende das Hchrptbeta- ken: Ist es dem Reiche möglich, eure so große Schuldenlast zic verzinset: und zurückzirbezalfleir? Er kommt sin Vergleich mlll England und Frankreich zu dem Ergebnis: Sieht man nicht bloß auf die Passiven, also auf die Kriegsf-chuld, sondern auch curf die Aktiven auf sein Volksvermogen, seiner: Bevökkerimgszuwachs, sellve In- dustrie, so ist sicher, daß Deutschland nicht bloß seine Schuld verzinsen, sonden: awh tigert kann. Ein Land, das jährlich 5 Milliarden für Tabak antib Spirituosen aufbringt, vermag aruh 8 Milliarden Zinsen zu bezalüen. Die siebente Kriegsanleihe ist aber auch politisch sehr wichtig. Sie minß zeigen, das deutsche Volk mich drrrch die Tat beweisen, daß es geschlosserr hinter unserer Regierung, 1- irrter unserem Kaiser steht. Z:: bcrri Proteste, den welle Kreise dem Bestreben des ameribanischon Präsidentier: Wilson gegenüber Drsdruck gegeben haben, zwisck-en Volk unb Regierung Zwietracht An säen, muß ein weiterer Protest kommen in Foun einer möglichst lsivher: Kriegsanleik-e. Wer KriegSailleihe zeichret, verkürzt den Krieg. ,^Die Zell rst ernst, der Sieg aber ist unser." Wir' si:ü> es nuferen Kriegern ,draußen schuldig. Wer will es verantworte:^ lltzten die Mmrllsim in den Schützengräben muzuenthalten? Das tut aber jeder, der Kriegsanleihe zeichnen kann Und nicht zeichi^t. Ist der sich anschließenden Auöspvackie wurden noch verschiedene Pimfte klargestellt und besonders darauf hingewiesen, daß es nicht Mein auf die £>Hje der gazeichireten Beträge, sorcdern auch ans die Anzahl der Zeichner crnllwrmt. Keine Familre darf fehlen. Das mackst Eindruck bei den ^feillralen und auch bei unseren Fei-chen, die >dcrmr sehen, das Voll hält durch. Das verkürzt eher den Krieg, als alles Gerede über Frieden und Friedensbedin gung-nr Nach einem kurzen SchlMvcnt schlloß der Vorsitzende die Versamnrlung “iirit dem Wunsche, daß die siebente Kriegsanleihe im vollen Sinne des Wortes eine Sregesanlei'werden möge. Br. » ** Amtliche Personalnachrichten. Ter Großherzog empfing den Generaladjntcnrten General der Kavallerie von Hahn und den Kabinettssekretär Tr. von Ei ff zum Vortrag. — U eher tragen wurde: am 27. Scptembtzr dem Lehrer i.R Johannes F l o ch aa^ Schwabcnhelln a. d. Selz eine Lehrerstelle an der Volksschille zu Neu-JseNbnrg, Kreis Offenbach. — Der Graß- Herzog hat am 5. September d. I. folgende Beamte der Hessisck)- Prerrßischen Eisenbabngemeinschaft auf ihr Nachsnck)en vom 1. Ok- wber d. I. an m den Ruhestand versetzt und ihnen die uaü.be- nannten Auszeichimugen verliehen: dem Bahnhofsvorsteher Ludwig Alt z»!c Jugenheim das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großnllitigen, dem Oberbahnassistenten Wen- delllr % ck c r yn Mainz das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: am gleichen Tage den Obecbahn- assistenten in der Hessisch-Preußischen Esi'enbahngemeinschast Josef H e i g e r t zu Mainz in den Drhestand versetzt. ** S t a b 11 fr c a t e t. Das hübsche kleine Zeitbild „Stahl unb Gold" von Lw Leipziger, das als Propaga:ü>astück für., die 7. Kriegsanleihe von zahlreichen Bühnen angenommar ober gegeben wurde, wird auch hier zur Auffüchrmg vorbereitet. ** Hin den burggab e. Der Geflügel- und Vogel- zrchtvercin Gießen spendete aus Vereinsmitteln 250 Mk., die für verwmrdete hessische, insbesondere Gießener Krieger, verwendet werden sollen. — Die von Münchowsche Hof- und Universitätsdruckerei Otto Kindt übenvies zugunsten der Hrndenburg-Gebnrtstags-Spellde dem Oberbürgermeister kostenlos als Spende 2000 Postkarten mit dem Bilde Hindenburgs. ** Die 3. Verbands-Kaninchen-, Geflügel- u. Ziegen-Ausstellung des Eiseübahn-Kleinticrznchc-BerLtan- des im Dir.-Bezir? Frankfurt veranftaltet der Kaninchen- und Ge- flügelzuchtverell: der EiseiLahnbediensteten von Gießen und U,n- gegend am 6., 7. und 8. Oktober 1917 ans der Schönen Aussicht. Näheres siehe Anzeige. ** Bestands-nndBerbrauchsanfnahmevon P u- pier, Karton und Pappe. Es wird nochmals darauf auf- mcrksan: gemacht, d>rß mll der Bekanntmachnug vom 20. Setstember 1917 für de:: 8. Oktober 1917 eine allgemeine Bestands- und Verbraiechscarsnahme vcm Papier, Karton und Pappe cmgwrdnet ivoroe::' ist. Die vvrgeschciebenen ÄMeicwn fintb nicht nur von der: an der Papimcherstellung, den PapierlZanixil und der Papierver- arbeittmg beteiligten Gewerbetreibenden, smLern von allen Ver- brauckieri: M aftatto, deren Bezug im Jahre mehr als 1000 Kilogramm betragen hat. Es rvlld nochmals empfohlcm, die für die Meldung vvogeschrsiLemm Frag'cbogen unverzüglich von der Kriegswirts cha ftsstzell-e für das Deutsche Zeltmrgsgewerbe, Beickü: C 2, Breite Straße 8/9, gegen Emsendsmg von 30 Pf. für 3 Frage-; bogen, 25 Pf. für deren Uckbiersendtm.g und ellres mit der An- ^ schulst des AnMÜgäpslrchtigen versehene:: Llktenbriesimsisihlages ein-' zufordern. Das Unterlassen der Llnzeige zieht die in der Bekannt- madjung an gedrohten Strafen nach sich und kann weitere erheblick-e geschäftliche Nachteile für den Säumigen zur Folge habm. ** Nachzahlung von Invalidenrente. Der Kriegsbeschädigte W. G., Res.-Lazarett Turnhalle dahier, hatte seinerzeit verspätet Antrag auf Invalidenrente gestellt imb deshalb einen Teit seiner Rente verloren. Er wandte sich deshalb ai: die V e r w u n d e t e n b e r a t i: n g s st e l l e Gießen, w-elche gegen den Rentenfestsetzi:ngsbescheid der Landesversicherungsanstalt Berufung verfolgte mit der Begründung, daß G. durch außerhalb seines Willens liegende Umstande an der rechtzeitigen Geltendmachung seiner Ansprüche gehindert gewesen sei. Das Obcrversiche- rungsamt schloß siel) den Ausführungen der Verwundetenberatungsstelle an und verurteilte die Landesversicheruirgs- crustalt zur Nachzahlung der Rente, vom Tage der Erkran- km:g an. Gegen diese Entscheidung verfolgte die Landes- versicherungsanstalt Darmstadt Revision an das Reichsversicherungsamt Berlin u:rd beantragte, die Entscheidung des Oberversicherungsamts aufzuheben und G. mit seiner:: Ar:- spruch abzuweisen. Durch Entscheidung des Reichsversicherungsamts Berlin, vor welchem G. durch Vermittlung der Verivundetenberatungsstelle kostenlos vertreten wurde, erfolgte Abweisung der Revision, so daß die Angelegenheit jetzt endgültig zugunsten des Kriegsbeschädigten G. erledigt ist. Die Herstellung von Dauerfutter frat für die Kriegswirtschaft einte außerordentlich' Bedeurnibg gewonnen. Kar- to ffelkvaut, Rü beit bl älter, Kv hlblätter, Rübenschalen und alle Gemüseabfälle eignen sich zur Trocknttng und HersEung von Laner- llllter. 'Da mtbegrettzte Me::gen frische Ware zur Verfügung stzehen, lkcrmt durch die Trocknung und damit das Erhalten »er Nährwerte eine sehr erl-eblich Ber:nehrung der Futtermittel erfolgen, wem Landwirt, Lein gewerblicher Trockner darf sich der Wichtig- wll dieser Frage verschließen. Tie getrocknete Ware fft laut Bundes- raLsvervrdnun-g an die Bezugs Vereinigu ng detllschr Landwirte, Berlin W 35, Potsdamer Str. 30/31, zu liefern, indessen steht dem Landwirt frei, dte von ihm selbst hergestellte Ware im eigenen! tandwtrtschafüichn Betriebe zu verwenden. Die Bezugsoereimgung zahlt für das Trockenprodükt sehr lohnende Preise. Einzelheiten stnd von der Bezugsvereinigung einzufordern. Di e K a r to s fel - Ernt e. Nach vorsichtiger Schätzung wll die diesjährige Deutsche Kartoffelernte einen Ertrag von 4Ö Mlllimten Tonnen (1916 waren .es nur 23 Millionen Tonnen) liefern. In Zenttlern nmgerechnet sind da^ 800 Millionen Zentner Kartoffeln. Würde jeder Landwirt von jedem Zentner Kartoffeln, den er erntet, eine Mark Kriegsanleihe zeiehnen, könntet dem Vaterlande mll einem Schilage 800 stzdillvonen Mark dienstbar gemacht werden. Landkreis 6Zießen. * Borsdorf, 4. Okt. Wieder hat der Krieg hier ein Opfer gefordert. Der Musketier Wilhelm Döll nt> m: der Wesffront durch einem Kopffchuß gefallen. ** Bur k'hardsselben , 4. Okt. Mit dem Eisernen .Kreuz 2. Kl. wurde der Sanitätsunteroffizier der Landwehr Philipp Gans von frier, der seit Kriegsbeginn im Felde steht, ausgezeichnet, -ü-as Hessische Militär-Sanitälskreuz am Kriegsbande besitzt der Ausgezeichnete bereits seit April 1915. , **Großen-Lindcn, 5. Okt. Am nächsten Sonntag, dem ersten ^onwag im Oktober, feiert Großen-Linden alter Sitte narg sein Erntedankfest in der für diese Feier besonders geschmückten Kirck-e. Der Nacknnittagsgottesdienst des Sonntags wird immer in den Dienst einer größeren Arbeit gestellt. Iw diesem Jahre wird der Gustav-Adolf-Gottesdienst des Dekanats in der Kirche abgehalten. Pfarrer v. Prenschen (Hllschhorn) wird die Festpredtgt halten, Pfarrer Lie. Gombel (Reiskirchen) den Rschenschastsbericht erstatten. Der Anfang ist nachmittags 2 Uhr, Kreis Büdingen. fft Büdingen, 4. Oft. Das .Kriegsehreirzeichen in Eisen, früher das Eiserne Kreirz und die Hiessifche Tapserkeitsmedaille, erhielt der Unterofffzier Wilhelm Schäfer. sft Blofeld, 4. Oft. Das Eiserne Kreuz erhielt der Gesieite Ott» Weitzel. Düdelsheim, 4. Oft. Das Eiserne Kren-, siüher die Hessische Tapserkeitsmedaille^ erhielt der Untero-ssizier Hermann >B öl ker.. Dasselbe Ehrenzeichen erhielt der Unteroffizier Otto Nanz. fft Eckartsborn, 4. Oft. Tos Eiserne Kreuz, früher die Hessische Tapferkeitsmedaille, erhielt der Muskett er Rich. Schepp. 4ft Leidhecken, 4. Oft. Das'Hessische Kriegsehrenzerchen in Eisen erhielt der Ersatz-Reservist .Heinrich Klein. 4ft Oberau, 4. Okt. Das Eiserne §renz 1. Klasse erhielt der Unteroffizier Kar: Wenzel. Kreis Lauterbach. xt Schlitz, 4. Oft. Wie .ausgezeichnet die Kartoffelernte ausgefallen ist, beweist die Tatsache, daß die Gemeinden des Schlitzer- landes bereit sind. Tausende von Zentnern sofort freiwillig zu liefern. So wurden z. B. iu Schlitz 1600 Zentner, in Qneck 2400, in Pwrdt 2300 und in dem ktellien Dörfchen Unter-Schwarz 1000 sur Berffigung gestellt. Es erscheint demnach eine Kartosfelnot, wie im vergaugenen Wlltter und Frühjahr, diesmal völlig ausgeschlossen M sein. Kreis Schotten. B. Burkhards, 4. Oft. Iw tat Hause des Heinrichi Schäfer X. brach gellern vormittag gegen 11 Uhr Feuer ans. Et:: Funke war auS dem Shornslein aufs Dach gesiogen Und entzüirdete sich am Gebälk. Tla WühÜhaies :md Scheune Zusammenhängen, war die Brandgefahr fair die gefüllte Sck-eime groß. Durch ein Ki:rd wurde der Rauch> vom Hiofe aus benterkt imd die Umwohner her beigen ffen. Auch stellte sich sofort die Feuerwehr ein. Bald war das Feuer gelöscht. up. Ans dem Vogelsberg, 4. Oft. Die junge Kornsaat hatte im vorigen Herbste viel durch Sch:»eckenstiiß zu leiden. Die jetzige, ausgezeickiiuete, trockene ^wrbsttvitterung lmt dieses Ungeziefer nicht cruskommen lassen. Tie junge Saat ist bis jetzt davor geschützt geblieben: sie wächst so üppig empor, daß ein späteres Mistreten der Sel,necken ihr nicht mehr schadm kann. Ein anderes Ungeziefer, die Mäuse, traten in letzterer Zell stärker aus. Der trockene.Herbst ist ihnen förderlich!. Allerdings richten sie bis jetzt keinen Schaden an der Saat an. Die zahlreichen Socfrer in den ©franrffcerrnueu besagen aber, daß diese Nager gut geraten. Starkenburg und Nheinhessen. D. Z. Dar m stad t. 4. Oft. Der Großherzog ist am 3. Oktober abends z:mt Besuch hessischer Truppen an die Front abgereist. I Darmstadt, 4. Oft. .Am Sonntag, 90. September, ist in seinem Ruliesitz Bensl)eim der l)esfisch? Waldpfarrer und Lieder- fänger Karl Ernst Knodt gestorben. Am Mittwoch tvlld er cm seiner langjährigen Wirkungsstätte, Oberktingen im Odenwald, zu Grabe getragen. ?lls er crm 6. Juni vorigen Jahres seinen 60. Geburtstag feierte, da zeigte es sich erst, -welch eine mtsgebreitet» E'ameinde in ganz Tenttchland der bescheidene Waldwinkolsanger sich erworben hatte. Er hatte sich durchgesicht. Und mit großem Beifall wurden seine beiden ttütben zum eigenen Geburtstag, Auslese aus seinen früheren Werken ^Lichtlein sind will^ und ein ncitcJ kersbuch „Lösrmgm und Erlösungen" ausgemnmnan. Ancb dav Weltkrieg l?o t Knodt zu manchem Liede angeregt. Sein Gedicht: ».Der große Pflüger" gelBrt zürn Eindrrlcksv-'llsteic der «^iegÄibeia- tur. !?lach ein Requiem: ,Ich hatt' einen Kameradeir" hat er verfaßt. Von seinen frül?eren Werken — Karl Ernst Kuodt mar äußerst fuuj>tbar. «der er hat es' bei der Sichtung seiner Lieber Imder mauch tnal an der notuumdigen Settistkritik fehlen lassen — feien hervov- «eholven fein ErstlinAswerk „Ms meiner Waldecke", feine Lieder- bände „?lus allen Augenblicken meines Lklrens", „Äon Sehnsucht, Sckwnheit und Wahrheit", das Sprnchbnci> „Mlerleih Rauh" und ba£ i^eerliche Bersbuch „Ein Ton Born Tode. Ein Lied vom Leben".. Der Liedersänger Knotzt hat auch seine .itomponisteu gefunden. Wie Mö-rckeo Lieder erst von Hugo Wolf vertont wurden, so hat Fritz Könnecke zaltlreich Lieder von .ftziwdt in Noten gefetzt. Richard Knies hat ihin eine liebevolle! literarische Eharaktckrlkizze gewidmet.. Zknodt, der Sänger des Heimwehs, wie er sich selbst nannte, des Heimwehs nach der aoigea Heimat, hat Töne angeschlagen, .die gerade in unseren Tagen noch lange nachkOngen werden. ** Tarmstadt. 4. Okt? Der Bdrein ht?ffifrfjcr Orgonisttn und Thordrrchenten hat die Anregung gegeben, ans An iah des 100jährigen Serrnnarsiibil äu ms M Friedberg (2. November b. I.), her mit dem Seminar verbundenen Rinckstistung, aus der alljährlich den 4 tüchtigsten Orgklschelern ruiter den Witnricnten Prämien znerkmmt werden, eine Geldspende zu überreiche Freunde kirästicher Mnsit, Organisten und Chordirigenten, Lehrer und Pfarrer, sowie alle Verehrer der Merke des 1846 verstorbenen Hof- vrganislen Rinck zü Darmsü-rvt, M dessen ehrendem Gedächtnis diese Stiftung ins Leben gerufen worden ist. werden gebeten, sich tm dieser Spende M beteiligen und Beiträge alsbald an den Bor- fitzenden des Bcn'eins^ Hoforganisten Müller in Darm sind t, ge- fciTUTCtr zur lassen. Die Beiträge werden öffenLickr guittiart. — Grosch. Ministerium des Innern hat aus Grund der Bundesvals- venordnnng vom >5. Februar dve Gene!hmiggmg zu der „In- bttäu-msspende" erteilt. u tztemartznnq Wörrstadt am 1. Oktober ehren Anfang. • ch. Vom Mittelrh«in., 4. Okt. Nvch immer geht der- Wsffeichtand des Rheines langsam zurück, eine für die Schiffahrt an sich nicht besonders günstig«^ Erschimrug, die auch tatsächlich!^ schmr erhebliche SchwieriAeiten mit sich gebracht hat. An den wo- niger riefen SteKen der Fghm»rne sind im Gebirge und im Rheiu» gan sckwn mehrfach in letzter Zeit Schiffe, dir. zuviel Ladung hatten, eni&mbcr über Grund gesckchppV worden oder festgefahven, tvobtei ster dann ein erheblicher'Mfenchalt ergab,' der das Freitnrnen viel Zeit bemrspenckste. Antzei-denu wackle sich, als sech slövend in der letzen Zeit, der als „TrÄnbendvückec", weil dir l^üte dar Trauben erhöhende sü'ebrl stark bemerkbar, der «üntorgaibhrti aus der Fläche deS Mittelrheins, also im ohmhte gefährlichen Gebirga und Rhein-» gassbvgert. Kreis Wstz^rr W. A. Wetzlar, 4. Okt. Die 'Stadt Wetzlar richtete folgendes Huldi gmrgsschreiben an den General dar Infanterie Si x t von Arnim: Ew. Exzellenz bittet die Stadtverordneten-Bersammlmrg als berufene Vertreterin aller Schichten der. Bevölkerung, Ew. ExzeU lmz.Heimatstoc unxtchtsanrem Il-Sbeeschreirton sdwiohl ihr eigenas Äbon gcstäb'rd^r, als auch sich sruter. Umständen einer ichuteven Bestrafung auf Gumrd des ^ t36 des RlerckErchgesetzbmhvs auss<^>e^i." vr. Aus dem Abrei se Wetzlar, 5. ON. Die Zeicchinngan für die urue Kriegsosüleihe- bavecii>gen zu dvr .Hoffiirmg, dast dir .Hetdrnanl-oihe einen Niefönerdolg. Tjöfcen. wird. Besonders die Zahl der Wcstnen Zeichuar. ist u-ieder asrster -rdeuÄich. gwst. OksscN'NRssüR. ra. Biedem kvp s, 4. Olt. llujerm..Kreisarzt Tr. Ten- bau.m ist.die KrriMiztstelte Limburg Mertnagen wvrden. DZ. Dillenbu.rg» 4. Okt. Geueval'MÜrmarsckMl! van Hin- deuburg hat anlästlich der Verleihung des Ehrenbi'irgerrechts sorgendes Autävort-Teles.-raurm an den Magistrat gesandt, das am 3. Oktober. vormittags eürtraf: „Hocherfreut über das mir. augetragdt'- e > Lchveulstirgerrecht Ihrer Stadt verbiTide ich meinen, verbnDkrchcu. T«»tk für sreundtickM Geburtstag swüu sche. FeLmiarschall von Hindenbnrg." - - Die. StadtveMrdnetLN-Bersamiulilrig unserer Stadt hatte in ihrer Sitziuig vom 18. September, wie bereits in Nr. 220 ds- Bl. berichtet, aut Antrag, des Börstehens Pros. Noll die M- senduug einer Entschließung. md DttzzTu des r?r- fvvrbe:^'. Foanthnters Mul Mimfch zu schxm. Ste eröffnet einen t er in sarbjg.m, nicht feiten -^rr tentten BMopn dio Lgudschafts^ emürücte wieder, die er, aus MtubiwuNgen im Taunus, im Schwarz- . Wald, in Tl-üringen usw. gub-cr m. Auch die Darstellung der Tiere hat ihn gelockt. Das Vvrträ't ist nur mit wenigen Proben vertreten, die z.war solide TechM?, doch keiue originale AA der 'I-nvividualisterung aufweisen. Wirchlictz« Israelitische ReligionZgemeinde. Gott-eÄ». i. d. Synagoge (Süd- Anlage). ^ainsteg, 6. Ott. Bvvaüd.: 5.45: rptzwg- • 8.30; abdS. ; 6.05 u. 6.40. — Israelitische Religionrgesellschast. Sabbatfeier am 6 . Okt. Freitag aibd,: 5.25; Samstag. vs>rnt.: 8.00; nachm: 4.00; ^-abbattmsgang: 6.40; Samstag mvrg.: >b.xD. Um feiner seihst uuL der NaterlMSec- wiUn erfülle fever feine L^esGWcht? 'Die Mit! ri -MMA«en der Nezrrl§ipMHe Bietzen ist morgM von B dis. U% Ahr gMaett V O »«itz chtes. * Bon einer v.erwanbe 11 «Tt Fische W^in aX'3 dem 5üoblmrKer itkiinw icirb von der Front: berichtet: Im Westes war es, dem Engländer gcWvtüher. KvmrpsgmEhrer H. ?pch> Leutt«ut B. ivollen eins Mascha MM frim^t. Sur: AMMmgj versetEte B. die Flasche au eckigem Bindfaden m ew$ ZistterkM.. fül^er der Fotzen ntttMcht s«n«r Ha:Ä>» dte Milte vrnlsmK.. Da teirre Aussicht ist, buk, das Koblenzer K-sinv- sie ersetzt, er--« hält der Bursche den Anftrag, lc f ie FLasche iptedeä l-eraufzu,^ avWM. Mit eMer' Harte gelingt ox- zeagstveise au. kriegerische Eriunerunge:-, sorvtenL an friedlich EtxvA-' taten des Geistes. So wirkten beim Jubiläum 1867 neben den bttderitzen Künsten auch, vornehmlstö Musik mrd Poesie zur Ber- hrrrlichnng der Fester mit. Morgens fand UxMchst ein (Sottesdtenst in der Kapelte statt: es folgte Me 9 x 0 ^ össenttich M^igt auf dem BuMote, die sich ininttteu der ast-ehrwürdigen Mauern deck Burg mit Hern Fernblick auf sb'nstge Maldhichl *u eintm erheben- beii Gottesdtenst gestaltete- Hut 2 llh nachmittags begamj m Säuger mal die Hostafe!, bei der zatztreick-e erls.che Vertreten vor: Biisieirschatt Mki> Kurist, erblickte. Die Untt^rsität Iwq hatte- ihren Rettor und die vier D^kan/e Hu der Feier entsMdt. Äutz.-tz dem waren anwesend: ^die Philvsyp'h'en Kuno 'Fischer und lllrici. Frmrz Liszt und sein Lchchaersohn, her Deputierte Ollivrer. die Dichter Bodensledt, GottslchcD,' Rogtrette, mfar: einer weiteren A '--ast>. thrvleuischr nutz stzULSwMMrscher Per»önteb-Teiten. Ter ttteMtz-er^vg s-elbst brachte Herr ersten Trintsmulck) aus. Goetlx. dessen. Grburrtslirg mit. dem Erinnerungsfest der Wartburg zusammensiel, temte hieraus Rudolf Gottsthall uttt st' ,''sto' 7. l.-ttums ..Die Lkg^nds der beili^W Elisabeth" uluter des Kompvmsterr persönlichr Leiwng geivcidtt habon. Amtlicher Teil. MM« 5. Nr. W. JI. 2800/8. 17. W.MN, über Höchstpreise für VÄU«lvoKspinnstoU und Sa«MVo8gespinste. Vom 2. Gkoder Vf?. Für rohe einfache SBauntaTtoCfcgame nnf Kops, tmd> dem System der Treizyl ittoerspinnerei hergestoltt (PveistafÄ 2 Ziffer I, IV jmb Vai, die cru f G r intb ö . . Auch laitit der Betrieb des Ajanhelsseweröeö genrätz, der Beka.'mttmcto/üin^ fmx Fernchaltung unMverlassiger Personen vomHändel vom 23, 1915 (Reichs-GoftHbl. S. 603) untersagt werden. 1. W dürfen nicht Äbersreigen die Pvn.se : 2 ) für Baumwolle, Linkers. Baumwvllabgänge, Bau mwol la b fälle und Ku n stba tr m w o l l e dte rn her Preistafel 1 („Bauuttvvllhöchstpreise"), llgesptnste die in der Pretstaftl 2 b) für öflumlüDuHs^.HiS v,, M - („BaumwollgarnhEipreise") genannten Sätze. 8 2 . Sind Daumtvollspinnstoffe nE wollenen SpinnstoNeN. Nesseltaler, Seide oder 5tü)t''9'eife gemischt, so tritt zu ,dem nach vorstehenden Sätzen berechneten Preise ein angemessen« Zuschlag öütfriv *§ 6. Für säniMche rohen einfadpm Bammvollgarne auf Kops, die auf Grtmd von nach dein 24. Januar 1947 aitsgestelttetr L>pm.n- erlaubnisscheinen gesponnen sind, erhÄ-cu sich die nach 88 1 u,nd o t'rredjnsten Oftrruhochstpreise mn 26 v. H. , Für diejenigen Oftrne, die nach Jükrartttet«: dteiec Bekannt- inachunq gezunrnt werden, erl-öhen sich die in Preistafel 2 Ztsftr VII festgesetzten Zwirn, zu schlage um 50 v. H. Bruchteile von Pseimigen sind bis Mt 0,49 Pf. nach unten, von 0,50 Pf. an nach oben alMtrunden. Beispiel: 1. Ter Höchstpreis für Nr. 10/2 englisch Drerzyltnderabfcrlfe garn, gebleicht, auf Kr«sptllen, das artf Grund 'eines nach detn 24. Janttar 1917 ausgestelltest Sptunerlaubutsschems gespontten ist und jetzt geMntt wird, berechntet srd, tme folgt: . , Nr. 10 Dreizylinderabfallgarn, roh (PreiStmel 2 V a).. 804 Pf 40 v. H. Zuschlag von 304 Pf. gemäß § 5 Ziffer I .. —1^ " 26 v. H. Znstblag von 426 PI gemäß § 6 Ms. I.= 111 " Zwirnlohn (Proistasel 2 VII) .... 48 Pf. 50 v. H. (von 46 Pi.) Zuschlag gemäß § 6 Abs. 3 . . 24 „ — 12 ¥ B l e i chz »r s ch l a g: Gewichtsverlust 7 v. H. (von 609 Pi.) .... 43 Pf. Bleichlohn. 20 - = 63 " Bon den Anorchvimgen dieser Bekanntmachung sind ausge- ^tslandsspinnstoffe und Anslandsgarue im Sinne des L 3 Abs 2 Jir. 4 des Spinn- rmd Webverbots Nr. w. II. 1700/2. 16 K. R. As. in der Fassung der Belauutmachung Nr W. II. 5700/4. 16. K. R. S X**). § 3. Die Baumnwllhöchstpreise gelten ab Lager stelle bei sofortiger Zcchbur^ ohne Abzug. • § 4. 'Die BaumivvNganchEwreise verstehen sich ab Fabrik oder c-aaers^lle. Bei Zahltmg binnen 30 Tagen tntt ein Kayenabzug w 2 v. H., bei Borausbezahlttng ein Kassenavzug von 2^, ^ ^Bei Mm^tsarnen soll das gepreßt Bündel von 10 Pfund enalisch ohne DttVl amb Papier nicht iceuiget als 9- /« Mv§ englisch (4,480 k§) oder fei metrischer Nmnsnerrerung 4,W8 hg netto Garn wiege». Mweichmtgesr fnrd zu vergüten. Bet frülfcngm ^. verfwl-cn sich bu Preise . Gewicht der Hülsen soll ledoch bet WarpL)ps und Mule- fep-l am üwzen Hülfen Xty v. H., bei Pinkdps von ^rmaler frrifa iQib datüfer, ferner bei Tvvssetbops am Ictdytni .HE«t mib fei KranststmEcn 2Vs p. 5). des berechneten Kops.iewrchdss (GSAchc von Garn mid W'm) nicht icherft«Vau UcherschaE b 05 HüNenydwuf-t diese Gretnen. so tst d^r Nuwrschted zwrsäton bmr erlmchten mtb dem tatsächlichen ÄülsenFewicht zum vollen uxb l '8fr>tTne auf sävwaren Hülset: wechw eben km einsMeHich =c HMen, die Hülfen also Mw Gaz-nprms fer«hnet, doch si.-v b-i Nüchsendung der Hülset: muerhalb ttbltcher Iber angemechmter Zeit die Hülfen dem Käufer zum Garnprrrs nn Kmiitn i Auderwvinge Berentbanmgen über Hülfenvergülung sind nur WAveil wTäi jig, als sich hierdurch nicht ein höherer a^ der noch 8 l zulässige HöMpreis für Garne errechnet. Baileiipacktlng ist frei. Fttr Kisten dürfen die Gestehungskosten M-. überschritten werven. - „ ,, . • Int übrigen grltzen die int „Teittichen BmrmwollgarMm^att Wortlaut vorn 2L./23. Noventfer 1912 medergelogten „Tech- n Grtmdstrgen". Hoch st »reis . . 672 Pf 2. Ter Höclchtpreis für Nr. 14 metrisch Trikotgarn, auf Kops, ertthaltettd 20 v. H. gefärbtes Material, Vas auf Grmw eines nach dem 24. Jantmr 1917 ausge,teilten LpmwGr- lmlbnisscheins gesbvt»ten wurde, berechnet suh wie Mgl'. Nr. 14 metrisch Tnkotgarn roh (Zister VI) . . ovo 4 M. 26 v. H. Zuschlag von 350 Pf. aemäß § S Abs. I . . . . . = 91 Augemesjetler Atclangenulschlag für 20 v. s>. gefärbtes Acaterial (gewöhnliche subst. Unisarbe) i 0,„ P!. ..•, = 11 Hoch st preis . Preistafel 2. Baumwollgarnhöchstpreise. ^ ^ 1 kg mPf. I. stiolie einfache Garne, nach dem Svstem der Drei- Aylinderspinncrei hergcstetlt auf Kops: 1. Garne ausschließlich aus amerikanischer Baumwolle, Nr. 20 englisch für alle Drehuttgen . . . ^ Aussclstteßlich aus füllt) good m t d d l t n g oder h ö h e x c tt Klassen. Nr 20 englisch für alle Drehungen . . oüo 2. Garne aus amerikanischer Baumwolle, gemischt mit Baumwolle anderer He r k u n ft, le- doch mit mindestens« inemDril t«1 des böelmchts m Baumwolle amerikanischer Herkunft, Nr. 20 englisch für alle Drei ungen.■ • ,* * „v-, ölc> Für 5)arne von 9tr. 45 an aufwärts ^oewen die Vochst- pveise nach einem Grtcndpveise von 3,6o .'Ick. für icr. ettglisch berechnet. 3. Okmte . _ . . r a) aus Mistlmugen von weniger als etnem £> x \ 11 «i amerikanischer Bamnwotte mit Baumwolle anve- rer 5>erkmtst, Nr. 20 ettglisch für alle Drehungen . .. b) aus o st i n di scher oder ä h nl icher B a u m w o l l e , Nr. 20 en^isch für alle Drelmngen . . . - ■ • - 600 e) mts Baumloollc mit .ünem Zusatz von Ltnters, Baumwollab s äi len, Kunstbaumwolle oder n i ch t b a u nt w o 1 l e n e n S p t tt tt st o f f e v . Nr. 20 englisch für alle Drelptnaett . . . . . • • Für Garne, die Wolle, Nesselfa,ec, ^erdc oder Kunstseide enthalten, darf ein cutgemessener ZusAag berechnet twrfeett, der dem Prozentsatz des Gehalts an diesen Spinnstoff«: entspricht. . , ^ _ Für Dveizylindergcnne mit weniger als 50 v H. Gehalt an Baumwvlle (nicht Linters, Abfällen ooa KunsLbaumwvlle) bestimmt sich der Höchstpreis nach Ziffer Vu. . .. Für Garne von Nr. 30 engl:sch an atstnxrrts werden die Höchstpreise nach einem Grundpreise von 3,45 Mk. für Nr. 20 englisch, für Garne tnn'lh.fo an Mchoärts nach einem (Bruttopreise von 3,65 Mr. tut Nr. 20 englisch berechnet. Für abweichende Mmtmern der unter Nr. 1 bis 3 ge- nannten stöarw? aller Drehtmgen mit Ansnahnte von Schutz- «^rrn der dTummern 42 und 44 englisch gilt folgende Staffel: bis Nr. 8 10/12 14 16 16 20 22 34 26 453 Pf 8 7. 28 — 12 30 10 32 -8 34 36 6 — 3 38 40 + 8 50 + 16 60 + 24 70 Diese Bebanntmachuitg tritt am 2 Oktober 1917 inKraft. M+ feem Jttkrafttreten dieser Bekanntmachung treten auster Kraft: sie Beiatnllmachung über Höchstpreise für ^mmwllipinn- i. ne " ,Y forvt/o ist s» stvffe und Bam'.r.tDllgeswnite IV. 11. 1800/2. 16. M. R. A. vom ch. Mril 1916. 2 Tie m ibr er las selten dc ach trage: ^ “■ % 31?. w: II. 1800/5. 16. je. 81. St. sdsb. b) Nr W. II. 1800/9. 16. fV. R. A. vom 1. Oktober 1916, c) Nr. W. II. 1800/1. 17. K. N. A. vom 1 191 1 , d) s Jtr *W II 1800 / 6 . 17. K. R. A. vom 2o. Zult 1916 "32 +40 -4- 50 + 62 +70 -f 75 + 80 +120 + 170 + 330 Höhere Nummern als Nr. 70 je um 8 Pf. teurer: Zwischertnuminern im DerMtnis. Für Sclmßgarn Nr. 42 gilt feer Preisentsprech^toen Kettgarites Nr. 36, für Schußgarn Nr. 44 gilt der Preis des entfpreckienden Kettgarnes Nr 38. . . Für stammte (Äarme der Ztsier I bat\ ein Zufchlag von höchstens 85 Pf. für das Kilogramm in Ansatz gebracht werden. II Vigo g n egarne , aus Kops, Nr. 6 englisch . . . S2o ?lbweicl>?nde Nummern nach folgender Mstufung: bis Nr. 4 5 6 7 8 9 10 11 ^2^ — 4 —2 — tt 12 Preistafel 1. Baumwollhöchstpreise. s. Baumwolle. Nord- tund mrttelamerikantsche ® fiurtiro ^ e j ür IkginPf + 20 tt 32 + 46 + 66 . Für Vigognegarne mit weniger äls 50 v H. Gehalt mt Baumwolle (tücht Littters, 2lbfällen obre KunsKcmmtEe) fe- frimmt sich der Höchstpreis nach Ziffer Ve^^urGM^ dto Wolle, Nesselfaser, Setoe oder Kmrschnde ewcha^danem angemessener Zuschlag berechnet werden , der dem Prozemmtz des Gehalts cur diesett Spinnftofsen entsyrrmr. ^ III. Garne, nach dem System der Zweitzylintzer- pinnerei herc^ftellt. auf Kvf», - • - • Mwetchende stLummern nach folgender WMfMgr 3/4 6 6 7 « 9 MW12 + 44 s m -i Mt Gefängnis bis Au einem Jahr nnd nnt Geldstrafe bts zu zehntausend Mark oder mit einer dieser Strafen nnt* bestraft: 1. wer feie festgesetzten Höchstpreise übersd-rettet; 2. wer eirten anderen zum Abschluß eines Verttages aufforden, durch feen die Höchstpreise überschrttten werden, oder ,tch zu einem solcfen. Vertrage erbietet: , m o q 3 wer einfit Gegenstand, der wn einer Ansf-orderung (&d.d dEs 0>esetzes, betreffend .Höchstpreise) betroffen ist. beiseite- schafft, beschädigt oder zerstört; _ 4. twt bft Ailsford^unc, der »uirmdigm Behörde zum «er- tau? von Gegenstäicken. für i>tf ßiirfiftWcif« festgesetzt fwb, 5 Vorräte^ an 'Begenständen, für die Höchst preis e festgesetzt ° sind, den »uftänbim Beamten gegmüder «chermücht:, 6 wer den nach ^ 5 des Gesetzes, betreffend Hodutpreise. er- Farbe a) orfeinary.* • • • b) aood ordinarh. c) low middling . . . . ..... d) middling, Wifarblg, 28 mm . . . . e) sully middling, gutfarbrg. 28 mm . . t) good middling, gutfarbig, 28 mm. . g) fully good ntiddling, guttervig, '^8 mm h) middling fair, gutfarbig. .28 mm - - - - , ^ Für Aoweidsitmgen tn Masse, Stapel rmd sind ltoiglich.,die üblichen"Zuschläge und Mchlage zulässig. 2 Ostindische Bau utwolle: a) Scinde, Bengal, Klasse sine.• • • b) Klfmtoetft), Omra, Klasse ftne.• c) Comilla, Tipper.cch, Assam - - - - ^ d) Tbarwnr. Western. Northern, Madras, Aaste good e) Coccmttoa, fair red ..... -. f) Bhowituggar, Maste sine - - - - ^ - g) Broach, Trnivclly, Comvwl-. ^,se tat- ■ ■ • „ Mr abivercheitoc Klassen smd ledrghch bvc ub lieben Zu- tato Absdstäge ^ilässtg 276 282 210 220 220 215 215 230 235 3 . Afrikanische, insbesondere ägypirsche, s -Fsland-Baumwolle. ^ . . oder 2 ist die Geldstrafe mindestens ans das hoppelte oes IUp m*?* messen um bei: der Höchstpreis überschritten worden tst oder tn den Fällen der Nummer 2 überschritten tverden tollte: rtberstetgt der ^srindeskb^rag r-hntausend Mark, so ist mtt :hn zu erkennem Fm Falle mtldernder Umstände kamt dte Geldstrase bts auf d:e Lälfte des Mindestbetrages ermäßigt werden. Bei ZtlwideülMndklMgen gegcit Nuntmerl und2 kann nebxn der Straft ang«)rdnet werden, dab die Benrctedung mtf Kosten des Schal i> oen össettllid) bekenntzttmorheu ist: mich kamt mben Ge- ^Wäsist^fe auf Verlust der bürgerlnhen Ehrenrechte erkannt ^Neben der Straft kann mtf Einziehung der Gegenstände, auf die sich die strafbare Handlung dezacht, erkannt werden, ohne Urtterschied, ob sie dem Täter gehören oder tncht. **) Diese hat folgenden Wortlattt: 4 Auslaitosspiunstofse und Auslandsgarne. , zj Unter AsuSlattosspinnsdoffen im Srnne dte «er machung werden verstanden: Bmim.volle, Bauntivolsab (Buge utto BaLMM'vllabfal'le.dwütach feem , +ntors und Kunstbaumwolle, dm tuuhsfeem 1. ^fenuar 1. 16 262 367 295 410 196 425 323 450 400 500 - +6 +1* +18 Für Zweiz-Yltnderqarne Trat wenig« aG 60 V. H. Gefeit Baifinwolle (nicht Sinters. Absällm ober 260 baunuvolle fergestellt aus Garn- oder Zstnrncibfällvu nnd Humpen und StoffabsÄlen, die rtach dem 1. Jättuar 1916 b) UnÄÄslandsgaru«: im Sitme dieser Bekannttnachuwf } SSn Äonben: Garne tnto Zwir«, die nach dem 15. , 1915 Garne nnd ZivirnabfÄle, >ie nach, dem 1. 1916 aus beut Ajusland eingofulftt iwibeu sind, Vrner Garne und Zwirne, dieausschiliieisttch cuto den unter U*Sn \U# im Sumc tiefer BcramttmsÄrns. n a) C S m."^sonder« bezch.chnete Sorten afrikantschee Herluuft. niedrigste Masse (fair).‘ * oberste Klasse (fine) . . • ■ • • - - • • b) Mitaftsi, niedrigste Masse (fmr). oberste Klasse (Ttne) . . - c) Nnbari. niedrigste Masse (middling-. oberste Klasse (fhtei . .. • ■ „• • d) Jmmomch, Saüelandis. ni^rMc Klaffe (fair) . oberste Klaffe (fme> . . - . . . ■ • • - e) Sea--IAand, mebngfte Klasse. ' ^Für abweichende Masser: im Berhälttris. 4 Asiatische Baumwolle: asiatische Baumwolle, beste Sorte ) . 5 Peru-- und Brasil-Baumwolle. ^ Peru- und Brasil-Baumwolle, beste Sorte*) ..... 300 b. Lutters. 1 Best- spmttiwigr Sinters M laut Bremer Standard I ) 180 2. Beste Afritti und Searto*) . . . , .. '... ' c. Banmwollabaättste und BanmwoNabfattr-). , 2 . ISbmÄÄttctofdn?' C ägtzpli\*efbeste ^ 3 Sonstige Baumwollabsällc, feste Sorte*) ...... ^ d. Kuustbaumwolle. 1. Kunstoaumwollc aus festen weißen oder Makofädett. gut ^ 3 Kunstbannnoolle aus'festen Nrakotrikotabfälien' festen Lui- " rtÜSlSrifoUTfefältcn utto festen Stnckwarenabsallen*). . ^ 3 MntsMuttovoUe aus sonstigen gebrauchteit und ungebrauch^ L^WsMen. «ui, gemischt nnt Mmstbaunnvolle aus ^Uüiavte Banmwaila üsw. treten 1 »! oblgen Preisen noch angemessene Beredelniigstzr,. sihläge HMMl. bestimmt sich der Höchstpreis nach ZtfferVd. FEGwme, d« Wolle Neiftlfaser. Lotoe oder Kun,tfeide etrchalte n, darf orn angemessener Zuschlag berechnet,merden. dmPnazant. satz des OfthaltS an diesen Spinnstoffen entsprrcht ^ IV. Rohe erttfad^e Garne aus a f r i t anis ch er, dt^b- sondere ägyptischer oder aus Sea-Jsland-Baiwv- H^Äftpreise setzen sich aus folgenden Werten sw- ^'^0 Preis der verwendeten Bamnwollsotte wach ^ßgafe der Preistaftl 1, vermehrt um den Mf^usÄag von 15 v. H. fei kardierten Osarnem, von,.35 v. H- kämmten Garnen unter Nr. 70 englrfch, vo n 40 v. H. . fei gekämmten Garnen der Nr. ^0 imd . - b) Spittnlohn: AusgangsMinN 50 engltschtM einem Spittnlohn von 220 1 lc^bck karfemtt^ von 250 Pf. für 1 kg fet gekämmten Garnen. Für ofe weichende Nummern folgende ^ala: . .. t pis Nr.20 abwärts 4 Pf. für Ke Twppelnwnm« weniger als der Sfemllolm R^^r. 5^. von Nr. 20 abwärts wetoerhtn für fefe Doppelnmw- vott'^ 50 «Ntfwärto bis Nr. 80 für jede Doppel- Nr. 90 für jede Doppel- von'^ M^auMi^^Ür jede Doppelnumm« 16 M. Garne Ä:',Nr. 140 englisch und aufwärts unterlieg» kernen Hod+Müscnr^ Kunftbanmwolle oder Müschungen derselben mrt wenrger als 50 v H G ebal t an Bau mwolle, auf Kops. a) Nach dem Dreirylindersystem gesponnene ^ ^ ^ Ab!n>eiätertoe'Nummern nach folgender Avjtufttng: 3/5 6 8 10 12 14 16 18 _ 220 180 *) Geringere Sorten erü)>ced>eito ! I .**) öenööSSÄte stehe BrekSdrMl w Mftr 1L ~Z~2 ZT"+7 + 14 + 21 +28 +35 +40 d^Höl>ere Ohtmment nach der Skala der Dreizylinder- b) izylindersyftem gesponnen: ^ ^ ^^lbiveichende Nummern nach folgender Abstufung: ' 3/4 5 6 7 8 9 10/12 + 24 ~zn —2 — + 6 +12 +18 c) Nad) fetu System fer V i g 0 g n e s p i n n er e i her- gestellt : 290 l '’ÜÄPeidKTtoc stummem imch folge über 2lbstuftmg: 3/i 5 6 7 8 9 10 11 12__ +12 + 20 +32 +45 +65 + 65 d) Abfallgarne Nr. 1 und 2 englisch (sogenannte S d)lau chkops): ^ ^öLnge/^'SOTten ,md 'flärtm' 'Äummem att- ’ '"sÄJÄvMoUc. LL erttfelten, dar, e:n aitgemeffen.« Vrris fftr ^ ^ «**“ - ** >nH zZE Ed .'Jwe^rinbetfpi'iWTOi o“1' Bmmuootte" «ittcrt S^^^" mf ? n S? P 0 i Ie aesponne» und, und ^ivar auf ??,Spinnerlaulm'Sfcheinen, di. nachd c nr 2 4 Z f : - ft t r ftel < u 1 Und a us d rüd ti d) auf die vtx)teilunQ von Trikotgarnen lauten- Rücksicht aui da, M isckmngs verhält- M 10 'mettifdj entlyo[taum Bfa m!b EEgcrrne in Han- v e l _ f e r t i g e n A u s m a ch u n § e n für den K t e i n s c r= * a u f _ gelten bte Beftiminungen über die Höchstpreise nicht. ,7^ ^.'!V deredel.le tz-arne und Zwirne mit Aus- n a b mc d t> n N ahfaden und Nähzwirnen: a ' yu - r oesärbte, Mekoimitatgarne. melierte, merzerisierte luttrrerle, ga -erte und sonstwie veredelte Garne und Zwirne tritt zum (Varn bzw. Zwirnpreisc ein ange- men euer Teredeluugszui'chÄg hinzu, d) Geblelck-.te (Ärrne und Znnrnc. Zuschlag aus die t'^arn bzr^r. Zwirnpreise . Zerner dar-f der Gewichtsverlust mit 7 v. H. in Rechnung gestellt werden. IX. V e i o ndere Aufmachungen: c^ou eit .Ocr Hock»st'.-r.'is für froü-iaumadjuua bestimmt ist famt mr öic ^lnsmackmng in Bündel n. aut Kreuz- spulen oder als im geschlichtete K u ä u c f w arps zu • to«£??R2S ClU von 3 v. So., für Die Ausmackulz 20 : O|g 0 Kr\.„ u j uüji o v. v.. mr oie vunnmamua >,' .' .' c fl ^ llfT Km 6 v. H. hinzugercchnct werden. L8b X. Garn- und Zwirnadsälle: .Beite Meiste oder Makofäden . . . Geringere Sorten enlsvreckxmd billiger. x _ - . * ^dlieferung gesllosiener Lagenladurrgen von 10000 V* bc.T£ut Zuschlag von b v. H. gezaHlt u-erdQi. ^rauksurr (Main-, oen 2. Oktobe-c 1917. L-tkilv. Generalkommando des 18. Armeekorps. B e tr.: Höchstpreise für Baunttool!sp.nnftofse mid Baumwolle spinfte. dlu .den Oberbürgermeister zu Giesten, Groszh. Poliznamt (--ntz-n und Äie Gror,h. Bürgermcistereien der ^.indgcmeinden ^ . . . des Kreises. Zudem Nur auf vorstehende Bekauntmachunq des stelld. ( raikommandoS von' heute veriveisen. beauftragen wir Sie, t.m ^n hal.^ de falben oen Interessenten alsbald K icnrnis 5^" UN, d- --..sannt.-nacinuig in Ihrem Amiszimmer zur waigen Einfichr onen zu legen. Gießen, den 2. Oktober 1917. Grvßherzo uch-s >c:eisamt Gießen. Dr. Usinger. c*S Jü I 11 T et. Vltiefkcrsten Scr Nedaktion. , ü u d ba r. Taß die >triegLaulcihe bis 1921 unkuiwrar ist, gib: nnni^r wi.ver zu N^l.ßoer,'lwirm'.ssen Anlaß, ^.er L.aat.kann nicht vor 1924 kündigen. Sie aber können Id« «nln»? reden ^ag verkaufen. Tor Sviat mich Il/runi auch, wen» Vrlilr 11 ^ ^ RI i^riege allgemein iwicber sinkt, die Anteil» ^ L -' J u ~' n ! rt ° t ^} cnf b n ' und rvenn er sie dann kündigt, nach er Zhueu^fur Mz 93. die &ie l)ente bezahlen, volle Mk. 1l hlNtcgen. jjt ein Vorteil, der nur dem Besitzer der Anb" nicht aber ocm Ltaat Zugute üonrml. 5cb warz -Wei ss -Th eafe r, S» 0 »«^!lI!.Verband^Minchen.-GUW Erstklassiges Kftnstiler-Konzeri! Ab Samstag den S. Oktober 8SS7 Fest-Ayffüh^ung Selters weg 81. dem KowaltUHten valerla„,u«chc n Schauspiel. »Her Zelten: Ostpreussen und sein Hindenbu i*-**®k Y < _ ^ f -a. y.:J In 6 Aufzügen. ^ AnÄ dßr Heldcnzeitbi8 in die Ta ff e des Weltkriegs, -«s ^xLe^ llnter dem Protektorat Sr. Majestät des Kaiser« wnird« m. xntu ® «7’Lfe Maesterner Sen und der Schönen 3 iu^ww/^akb der Ebelsiratze etwa 45 Wrabftficfo. • 0Wnfflm ^trrbainckwf ^Äffi 0 ?« 400 am berruftten lassen. auf die 4‘/,% Neichsscha^uweisunge«, 5 »/„ Ncicks- “MlJ 1 “ amthcfjeit Bedingungen bis zum 18. Oktober "ttBs 1 Uhr entgege». Gleichzeitig empfehle ich zur Aus. b Wahrung von Ltriegsanleihe die in meinem feuer- und diebessicheren Ge- wo l e eingebauten eisernen Schrankfächer gegen mäßige Vergütung r -.n, Jockel, Bankgesohfift, Grimberg i. H. IDamenfrisieren Jgg-Ifgap darf nicht schmecken wie Heil- see, sondern must dem aus- ländischen Tee im Geschmack gan; nahe kommen. 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