Ur. 23| Zwettes Er-chem! titgüch mk AuS^Ohme de- Sonntag». VeUegen: „^Letzer.er ZamMenblStt«- und .^Lreisdlatt für de« Kreis Gieren". y»«che«o^s: Krs«rf«r1 ,« Ast« Nr. n«ö. VankrerteHr. Oeverdedastt Oietze«. Blatt 167. Jahrgang eiger General-Anzeiger für Gberheffen Dienstag, 2. Oktober M 3n»tQing«nmbönK'f und VerlagV Brühl'fcheUnwerfuätS-Pnch-u.Strindrnckereu R. Lang e, Gießen. tzchriftlettimg, Sefchäftrstelle und Druckerei: Schulsttagc?. Geschäft stelle u. Verlag: 61, Schriftlcnung: E--TS 112. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Dießen. As»» Stadt und C«nö. Gießen, 2. Oktober 1917. Vertrauen. Es Nein wunderbar Ding um das Verträum Nichts ist schöner als das Verwauen, -das zwei Menschen einander ent'qegm- bringen, nichts ist stärker. Vertrauen bindet, Vertrauen' fettet Mtetnander. Vertrauet ist wie din Grnmciiftral)-!, der wärmend inß Losend den schlanken Kelch einer Blum-e umspielt. Ohne Bertrmsen gäbe es keine Freundschaft, gäbe es reine Liebe. AamL. eS mag auch Liebe gebar, die des Berttaueirs entbehrt, tfaCL FrorenLsichast ohne Vertrauen wäre tcwxnkbar. Es gibt ««ncherld Arten vvn Bertranen. Me köstlich, tme herrlich ist das gvenzietrlose, unbebiiuche Vwieder einm-al alle rn uns zu öeufe setzen. Der Erfolg der neuen Kriegsanleihe soll ein neuer Beweis unseres Vertrauens sein, jenes Vertrauens, auf das alle rechnen. Darum darf keiner zuröcksteA», wenn der Beweis erbracht weiden soll! Ctmt Reinhard Dietz. * ** 85«firmerHitg. Leha^rWve^erendar Erich Schm rdt tos hier wsrrde §sm Lerttnant d. R befördert. ** Auszeichnung. Dem Gesc. Kwd. Wagener wurde das Eherne Lrstt L L. verlirchen. ** Die Deutsche Bateelandspartei Gießen ladet die Einwohner (Meß«S ans Mittwoch den 3. Oktober, aberkdr 8 llhr, in die rmxt ffiüfa ctn, jtux schlichten Feier doS GÄnrrtStagos HindvnbwvgS. — (Sbct qo findet am Dmi- 7verStag den 4. Oktober, abends 8 llhw, im Saale des Gast- hoseS „GwoßhetMg von Hefseck" eine öfserttliche Versammlung zmn Ausbau der Ortsgruppe der Deutschst Vater- brndsparüer imd zpr Wahl des Vorstandes statt. Nähere Lbbsvurrft über die beiden BercrirftaltÄmgen geben die An- Aeigerr in der heutigen Nunrmer. ** „Es gibt ein Fortleben nach dem Dod^ lautet das Dhenia eines ernrn.crligen Bortrxrges, den der Vorsitzende des Deutschen Fichte-Bundes E. B., Herr Kesse- merer-Hamburg, am Freibcvg, 5. Ott., abends 8 Uhr int Fürsten Hof halten wrrd. Herr Kessemeier bat, wie uns mitgeteikt wird, in Berltrt einen derartigen Zuspruch mit seinem Vortrage gefunden, daß er denselben dort 20mal wiederholen mußte. — Karten sind im Vorverkauf zu ermäßigten Preisen im Musikhaus Busch am Lindenplatz zu haben. ** Im GchwarZ-Weiß-DHenker, Seltersweg 81, wird von heute ab bis einschlreßlich Freitag ein Filmdrcrina deS nordischen Mnstl-ers NllS Crijouder vorge, ührt. Außerdem enthält das wirkungsvolle Prvtzvlunm noch ein Lirstspiel „Die Jungfrau von Orloans". ** Handwerkerknrsus. Mit Rücksicht darauf, daß eine geordnete Buchführung für jeden Getverbebetrieb unbedingt notwendig ist, veranstaltet die Zentvalsöelbe für die Gewerbe in Berbirrdung mit dem Ortsgewerbeverein Gießen für die Mitglieder, itrsbefondere aber auch für die Hand- werkerfrauen sowie die Sohne und Töchter der Gewerbetreibenden, einen llrüerrichtskursus in einfacher Buchführung, Kalkulatwn, Arberterversicheruug und Steuersragen. Die Einzeichnmug^liste liegt int Getverbehaus, Kiochstr. 16 , auf. S. Atez-eige. ' ** Di e hessische K r iegs \ pa c f a r t e ist nunmehr in oem Berussübungs-Lazarett Technische Lesichten Osfeübach am. Maiu irn der vollen Auslage von 380t)U0 Stück vectiggestellt. Gleichzeitig gelangte ein Werlx».;ellel zur Ausgabe, der in den Schau- s-en)tern crugeklebt werden joll. Er iveist daraus hin, daß die üriegs- spar karte ein besonders fck-ünes Weihnachts-, Paten- und Geüurts- ch7-gejchenk sei, denn sie ist von krlegsbejchädiglen Feldgrauen ent- svorien und gedruckt, im Balnag von 1, 5>, 10 und 20 ?Nk. bei j'Lder hessischen. Sparkasse, (genossenschall us:o. und in jeder Säche erhältlich, bei Ztückechebung des Geldbetrags nicht abzngeben, also ern bleibendes Erinneruirgsreichen an unsere große Zeit. ** Liefert getragene Uniformen ab! Die Mliese- rung der getrageneu Unisormen laßt leider innner noch viel zu wLttschen übrig. Ties ist um so bedauerlicher, als es sich ltzer um eme Sache handelt, die schon deshalb weitgehende Unterstützung verdient, iveil die eingelieserten Unisorintzit den durch die Teuerung stark betross-enen UnterbeaMLn Merch'stn werden und auch zum Teil zu bäuerlicher .Neidmr-g für die l)eäukehrenden Feldgrauen ^rlveirdet werden sbll-en. Biele von denen, die seit Beginn des Krieges im Felde stellen, 'werden bei ihrer Rückkehr rn die Heimat ihre bürgert icl-e Kleidung in unbrauckcharem Zustande vors rüden. Ist es schmr Ppticht der gesmnten Berwlkernrrg, den hcirnkehrenden .Kriegern zu bürgerlicher Kleidung ;u verhelfen, so muß dieser Ruf in besonderer Stärke an frühere Feldzugiteilnehmer. ergehen, die sich twch ncit ihren ehemaligen Kameraden durch doppelte Bande verknüpft fühlet: rnüssen. Mer jetzt Uniformen, für die er kerne Verwendung mehr hat, im Schranke hängen läßt, versmrdigt sich an Bolksgewosserr, die, sei es draußen im Filde, sei es in aüfreibender Arbeit hinter der Front, ihre ganze Krall für das Vaterland ein- setzen. Urrter den l^eutigezr Be-rhältnissen stellt jedes getragene Kltei- dungsstück einen Wirtschasllichen Wert dar, mlf den die Allgmnein^ bnt nickü heczichten kann. Die Ablieerung der alten Uniformen soll uns die Möglichk.üt gevähocn, unseren Bestand an neuen Uniform stifsni zu stveckM. Feder, der derartige Uniforme:: in seinem Besitze llat. versäume daher nicht, sie bei den Mtbekleidungsstellen. abzuliesern, denn er macht sich damit um das Vaterland verdient urrd trägt einen kleinen Bruchtell des Dankes ab, den wir den Käinpsern für Herd und Heimat schuldig sind. Landkreis Gießen. ** Annerod,-2. Oü. strahlender SonTvenschein und die Natur im Pvachtgewande des Herbstes gaben den stimimrngsvollen Rahmen ab zu dem DeLrnats--:Fest für Innere Mission, welches Mn letzten Sonntag in unserm dichtbesetzten. Gotteshau.se stattfand. Pfarrer Menrnrert von Darmstavt hielt die zuversichtlrche Predigt über 1. Scr.mvelis 7, 12: ,,B« hiei'her hat uns der Herr geholfen." Die vereinigten Kinderchovc von Annerod und der Muttergeinernde Rödgen smrgen unter- Leitung des Orgarristen, Lehrer Rabenau von Rödgen, „Die Sach' ist Dem, Herr Fesu Ehrist!" Einige Mit- wilimgen über den Stand und die Notwendigkeit der Erziehungssache gab der OrtsgeiUiche, Pfarrer Gvoth von Rödgen. Die Sammlung ergab 54 Mark. —o— Großen-Linden, 3. Oft Am Sonntag nachmittag vervrrstaltete unser Durrrverein zur Feier seines 25jährigen Bestehens rin Abturnen, das gut besuch! war. Unter Leitung deS Shrerttnrnwarts Georg KlingekhSser übten 15 Turner, denen als Ercmrermigspreise grrte Bück^r aus der Kriegsliteratirr überreicht wurden. Der 1. Sprecher, Haupt!ehrer Bach, eri nnert e zuerst an die vor dem Feinde gefallenen Trrncer. deren Andenken die Ver- sammlmrg stehend und entblößtet! 5>anptes ehrte. Tann überreichte er an sieben Mitglieder Ehreimrkunden für 25jährige treue Mitgliedschaft. Der seitherige Leiter, Johs. Steinrragel, wurde zium Ehrenvorsitzenden ernannt Zum Schlüsse gedachte der Redner des 70. Geburtstages Lindenburgs und seines l-erzüchen Geaengrußes cm den Mainzer Bertreterlag der Deutschen Turnerschaft, ,cheren verdienstvollen Mitarbeit an Körper und Geist wir viel verdanken". Das Gelöläris der Deutschen Turnerschast im den großen Feldmars chall, „mit allen Kräften mitMarbeiten, unserem Vaterlande einen itnmer wehrfähigen und wehrÄchtigen NachtvucW zu sichern", bekräftigten die Versarnmelten nrft einetn ,,Gut Heil!". ** Lan gsdorf, 2. Oft. Das Eiserne Kreuz 2. Kl. erhielt der bereits mit der Hessischen Tccpferkeitsmedaille ausgezeichnete Unteroffizier August Bernhard von hier. ** Rei nb a rdsha in, 2. Oft. Dem Unteroffizier Georg M'üller, welcher seit Beginn des .Krieges im Felde steht, wurde das Eiserne 2. Klasse verliehen Die Hcsifiche Tapserkeits- medaille ist beveits in seinem Besitz. Kreis Frievberg. B. Z. Butzbach, 2. Oft. Zur Freude der Aep^bvemtrinker wird amtlich empfohlen, von der MögtichlSeit des Kelterns von Obst zu ObsM-ein, insbesondere der Herstellung von Aepselwein weitgehend Yievrcruch gar machen. Kreis Wetzlar. ** Vetzberg (Kreis Wetzlar), 2.Oft. Der Artillerist H. Becker wurde mit dein .Eiserneir Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. va. Wetzlar, 1. Oft. Jin Anschlußj cm die Versammlung der Vertr-cruensmmmer für Werbung zur 7. Kriegsanleihe sprach Bergrat Groebler über seine Eindrücke von der Frontreise. Aus Einladu ng der Presseabteilung des stellvertretenden Generalkvimnandos nmrd^ vor einigen Wochen einigen Herren Gelegenheit gegeben, die schwere Arbeit tmserer Feldgrauen an der Front mtb in der Etappe aus eigener Anschauung kennen tzu lernen. ~ Hessen-Nassau. = Frankfur t a. M., 2. Oft. Zum Oberlandesgerähts^ Präsidenten wurde Londger ichtspräsideut Geheimer Olx-rjustizrat Schwa rtz aus Danzig an Stelle des zum Justiz minister ermmn- ten bisherigen Oberlandesgerichtsprä s rdenten Exz. Spahn ernannt. Gicßcner Strafkammer. Gießen den 28. September^1917. Der Taglöhner Heinrich Schar mannn von Schotten, 16 Jahre all, ist angeftagt uno geständig, am 20. Juli d. Js. in der Gemarkung Wingersl-ausen mit Gewalt untüchtige Handlungen an einem Mädchen sowie an der am 1. Okwber 1904 gelwrenen E. B. in WmgerslMcsen vorgenommen zu haben. Ter Angeklagte erhielt 2 Monate Gefängnis. Der Hätrdler Martin F e d r i ch von Billertshausen tvar vom Schöffengericht Homberg wegen übermäßiger Preissteigerung fteigesprock>en tvorden, rrachdem er gegen den wider ihn ergangenen Stra che fehl über 50 Mk. Einspruch erhoben hatte. Gegetr dieses Urteil verfolgte die Staatsättwaltschaft^Berufung, um eine Bestrafung herbeizusühven. Der Augellagte hatte im August 1916 zu Kirtorf Zrvkiebellr verkauft, das Pfund zu 23 Pfg., und soll sich- deshalb der übeyträßigen Preissteigerung schuldig gemacht haben, tveil danials der Höchstpreis 14 bis 16 Pfg. fttr das Pfimö Zwiebeln-," betragen hätte, llcoch der Beweiserhebung und iirsbesondere nach dem Gntacl)>ten des als Sachverständiger vernommenen KaufnmnuZ Krumni kann aber von einer den Angeklagten bötressenden überm äh i- . gen Preissteigerung keine Rede sein, ldenn, wie seststeht, haben die Zwiebeln, die der Angeklagte irr Frarrkfurt a. M. gekauft hatte, diesen selbst mit Fracht, Fuhrlohn usw. 20V 2 Psg. das Pfund 'gekostet. Das Gericht verivarf die Berufung der Staatsanwallschast und es blieb bei dem fteisprechend»ellr Urtell erster Instanz. 11 jrmge Leute von Räbgesharn hatten sich wegen Körperver- letztmg zu veratttworten. Zwischen den jungen Burschen der berrach- barten Dörfer Rcbgesharn tmd Engelrod bestdht scl-ou soll längerer Zeit Feindsä)aft, die früher schon zu Schlägereien geführt hat. Am Abend des 12. Dezember 1916 wurde den Angeklagten bekannt, daß 3 Engelröder Burschen^ in Begleitung von Mädchen in Rebgeshain seien. Ans Vorschlag eittes der Angeklagten wurde alsbald beschlossen, die Engelröder einmal durchzubläuen. Sie vcnsal-en sich mit Holzftv'rppeln und verteilten sich in drei Gruppe^ die au verschiedenen Stellen des Orts Aufstellung nahnren. Als die Elkgn- röder sich aus den Nachhauseweg begaben und faunt aus die Straße gekonimerc tvareu, wutden sic,mit Holzstticken bewoksen, wobei der Karl Gerbig am Beiu getroffen, wurde. Tie Engelröder ergrifiw die Flucht, dlußerhakb von Rebgeshain erhielt Gerbig einen web teren Wurf an das linke Auge, wodurch er das Sehvermögen aus diesem Auge verlor. Tie Angeklagten sind im allgemeinen geständig. Ter Haupttäter erhielt 4 Monate Gefängrns, 1 sllngekU^ttr erhielt 1 Monat Gefängnis, 2 Angellagle je 2 Wollten Gefängnis und 6 der Angeklagten je 1 Woche Gefängnis; einer crzieltt Freisprechuna. 0^ Wegen llrkundensalschung erhielt die Schneiderin PcmKne Müller von Bllvel 1 Dag Gefängnis. Sie ist geständig, am 21. März 1917 oder um diese Zeit die Anschrift und den Ab- sendervermerk einer an Fräulein Liim Groß in Vilbel ^Trichteren, mit „H. G. H. Vizestldwebel d. Res. 4/625" mttei^eichnetan, den Abserchervermerk „Vizeselbtvebel d. sttes. Hoffmann" tragenden Feld- postLarte beleidigenden Inhalts gesciwiebcn zu haben. Den Inhalt der Karte will sie mclst geschrieben haben. Bei der ganzen Seiche handelte es sich offenbar um einen Scherz; durch dm Inhalt der Kärte sollte die genannte Groß verspottet werden. Das Gericht billigte der- Angeklagten mildernde Umstände zu und verurteilte sie zu der 9Nindeststrafe von einem Tag Gefängnis. Vrrmischte». * Stuttgart, 1. Oft. (WTB.) In vergangener Nacht forschen 11 Uhr 35 und 12 Uhr 45 wurde Stuttgart zweimal von feindlichen Luftfahrzeugen angegriffen. Die abgeworfenen Bomben fielen größtenwüs auf Straßen und freie Plätze und verursachten außer zerbrochenen Fensterscheiben, Dall)- ziegÄn usw. keinen erheblichen Sachschaden. Außer einigen Leichtverletzten, darunter vier Frauen und einen Knabe 2 r, tmtrbe drei Männer, von denen zwed keine Deckung ausgesucht hatten, getötet. Beide Male wurden die feindlichen Lufffahrzeuge durch Abwehrfeuer vertrieben F.N. Ein Gedenktag unserer Mariite. Fünfzig Jahre waren gestern verfboffen, seitdem aus der pvettßffchen Marine die Marine des Norddeictschen Bundes, die Vorläuferin der Retchs- marine, hervorging und Kiel zum BundesttiegsHafen erhoben ward. Ter wiä.irige Äft wurde am 1. Oktober 1867 in Kcel tir.it großen Feierlichjftften vollzogen, denen auch der Prinzadntiral 7ldalbcr1 beiwohnte. Mit dem Uebergange der Marine auf den Norddeutschen Btmd wurde der Neubau einer Anzahl von Kriegssllfiffen, nmrreitt- lich'Pan^errr, in Angriff genommen und der Grund gelegt zu der allittuigsgebietenden -Seeroehr des Deutschen Reiches, vor welcher in diesem WeMriege selbst di« Mi .Zahl noch weit überlegend britische Flotte einen so heillosen RespcR .hat. I Eine Wotan „G** Lampe ersetzt vielfach Behrere der gewöhnlichen Drahtl&mpen. Beim Kauf bcadite man die bekannte Schutzmarke aui der GUzglocke. Die Edelgas - Füllung; schützt Amtlicher Teil. Nr. W II. 1900/9. 17. K. N. A>., betreffen- Beschlagnahme von He?fel= stengeln sowie Beschlagnahme und Be- standserhedung von Nesselfasern und Uesselgespinsten. Vom 2. Oktober 1917. Nachstehend? Bekanntmachung wird auf Ersuchm des Königlichen Kriegsminisl-eriums hiennit zur all gemeinen Kenntnis ge- brvckst mit dem Bcnrerken, daß, soweit nicht nach den allgemeinen * Strafgesetzen höhere Strafen verwirkt sind, jede Zuwiderhandlung gegen die Beschlagnahmevorschriften nach § 6*) der Bekanntmachung Wer die Sick^erstellUng v-on Kriegsbedarf in der Fassung vom 26. Abril 1917 (Reichs-Gesetzbl. S. 376) nnd jede Zuwiderhandlung gegen die VttHbebesttmiuungm nach § 5**) der B^anntmachnng über Äuskunftspslicht vom 12. Juli 1917 sReick)s-Gesetzbl. S. 604) bestraft wird. Auch, kann der Betrieb des Handelsgewerbes gemäß der Bekanntmachung zur Fernhalttmg mrzn verlässig er Personen vom Lwndel vom 23. L-eptember 1915 (Reichs-Gesetzbl. S. 603) Untersagt, werden. 8 1 . Von der Bekanntmachung betroffene Gegenstände. Bon dieser Bekanntmachung tvevden betroffen: 1. alle rtb-gcemteten Stengel der .brennenden, langstieligen. Brennessel (urtiea äioros), 'und Ovar smvvhl imgettockmtt wie getrcxkE, 2. alle Nesselsafern, mit anderen Spinnstoffen ^wischt .und ohne Rücksicht Lxnxrnf, ob sie roh, gefärbt oder gebleicht - sind, 3. alle Geipinjtt, die Nesselsäsern mktchaltm. 4. alle Abfalle der unter 1 bis 3 genannten Gegenstände, gleichviel, ob sie im J'nland gewolniren oder aus dem ?huslande -emschließl^ der besstzt'eir Gebiete) einge führt find. 8 2 . Beschlagnahme'. Mke von der Bekanntmachung betroffenen Gegenstände werden - hiermit besMag nahmt, soweit sich nicht aus den nachfolgenden! Bestimmungen Slusnahmen ergeben. 8 3- Wirkung der Beschlagnahme. Die Beschl«gnncchtliche Körpersck)aften und Verbände. Vorräte, die sich am Stichtag (8 7) nicht in Gewahrsam des Eigentümers beftnden, sind sowohl von dem Eigentümer als auch voll demjenigen zu melden, der sie an diesem Tage in Gewahrsam hat (Jagerl-alter nfw.). § ?. Stichtag und Meldeftist. Für die Meldepflickft ist bei der ersten Meldung der anr Beginn des 2. Oktober 1917 (Stichtag), bei den späteren Meldungen der beim Beginn des 1. Tages eines jeden Monats (Stichtag) tatsächlich vorhandene Bestand maßgckend. Die erste Meldung ist bis zum 10. Oktober 1917, die folgenden Meldungen sind bis zum 10. eines jeden Monats zu erstatten. 8 8 . Meldescheine. Die VLeldungen haben ans den vorgeschriebenen amtlichen Meldescheinen zu erfolgen, die bä der Vordruckvenv«ltung der Kriegs-Rohstoss-Abt'eiUmq des Königlich Preußischen Kriegsministeriums, Berlin SW 48, Berl. Hedcmannstt. 10, unter Angabe der Vvrdrucknummer B5t. 1306 b anzufordern sind. Die Anforderung der Nöeldchck-eine ist mit dnttlicher Unterschrift und genauer Adresse zu versehen. Der M«eideschftn darf zu anderen Mitteilun.gen als zu der Beantwortung der gestellten Fragen nicht verwandt wenden. Vo'a den erstatteten MÄdungen ist eine zive' ' Ausfertigung (Abschrift, Durchschrift, Kopie) von denr Meldenden bei seinen Ge- schckftspapieren zurück'ztlbehalten. 8 9. Laaerbuch und AuskunftserteUuna. JÄrer Mel,-e;wichtige (>§ 5 und 6) hat eia Lag-rruch &u führen, aus dem jede Aenderung in den Vorratsmengen nnd ihre Verwendung ersichtlich sein muß. Soweit der MeDepflichttge bereits ein derartiges Lagerbuch führt, braucht ein besonders nicht eingerichtet zu ^verden. Beauftragten der Militär- und Polizeibebörden ist die Prüfung des Lagerbnches, der Geschäftsbriefe und Geschäftsbücher, sowie die Besichtigung und Untersuchung der Betriebseinrichtimgen und Räume zu gestatten, in denen ineldepflichtige d>egenstände erzeugt, gelagert, feil gehalten w erden oder zu vermuten sind. 8 10. Anfragen und Anträge. Anfragen nnd Anttäge, die die Meldimgen (§§ 5 bis 9) betreffen. sind an das Webstojsmeldeamt der Kriegs-Rohstoff-Abteilurrg d's Königlich Preußischerc IlftnegSministeriu >.ns, Berlin SW 48, Ver- l" rertc .Hedernannstraße 10, alle übrigen Anfragen und Anträge, tue diese Bekanntmachung betreffen, an die Kricgs-Rohstoff-Abtei- lung, Sektion W II, des Königlich Preußischen KricgSmmistcriums, Berlin SW 48, Verlängerte .Hedemannstraße 10, zu richten intt> am Kopfe des Schreibens mit der Aufschrift „Resselbeschkagnahnre'^ zu versehen. 8 11. Ausnahmen. Ausnahmen von den BeschlagnahmebestimMmcgen dieser Be- kanittmachung können durch die Kriegs-RolLtoff-Abteiturvg des Königlich Preußischen Kriogsministerrutns, Settimr WII, Berlin SW 48, Verlängerte H-edemannftraße 10, bewilligt werden. 8 12 . Inrrafttrrten. Diese Bekcrnnttnack>ung ttitt mit dem 2. Oktober 1917 in Kraft. Frankfurt a. M., den 2. Oktober 1917. Stellv. Generalkommando des 18. Armeekorps. Bet r.: Beschlagnal^ne von sHesselsteng-eln sowie Beschlagnahme mrd Bestands erl?ebnng von Nesselfasern und Nesselgespinsten. An den Oberbürgermeift-r in Gießen, das Gr:;ßh. Polizei- antt Gießen und die Großtz. Bürgermeisterenül der Landgemeinden dts Kreises. Jndein wir aus vorstehende Belall:itmachnng des stellverlreien- den Generalkommandos voll l-curte verweisen, beauftragen wir Sie. von dem Jfthcckt derselben den Jitteressenten alsbald Kenntnis zu geben nnd vie Betaunttnachnng in Ihrem Amtszimmer zur etwaigen Einsicht offen zu legen. Gießen, den 2. Oktober 1917. Grvßhcrzoülches Meisamt Gießeri. Di*. Usinger. Hacbtrag Nr. !V!c. XZ 00 / 8 . K. K. A. vom 2 . Oktober 19 U* Nachstehende Nachlvags-Bftaimtnmtvmgen werden zufolge Er- sucl^ns des Königlichen Kriegsministeriums auf Grmrd der Be- kanntmacharng über die Sicherstellung von Kriegsbedarf in der Fassnng vom 26. April 1917 (Reichs-ft^efetzbl. S. 376) hierinit zur allgemeinen Kenntnis gebracht. A. Betr. Emrichtungsgegenständr. Zu der Bekanntmachung Nr. Icke. 1/3. 17 K. R. A. v o m 2 0. Juni 1917, betreffend Beschlagnahme und freiwillige A b liefern ng von Einrichtungs- ge gen ständen aus Kupfer und Kupferlegierungen (Messing, Rotguß, Tombak, Bronze). Mft Begimr des^ 2. Oktober 1917 erhält § 7 der Bekanntmachung folgende Fassung: 8 7. Freiwillige Mlieftnrng der beschlagnahmten Gegenstände rmd U^ernr-hlktfOrerse. Die beschlagnahmten Gegenstände und anopre ähnlicher Art, soweit sie nicht zur gewerbsmäßigen Beräußerimg oder Ver- ... i iiiinr iiTmirr-rrrr--TinriTT-rri—rrmrT-rr— it— ~r*-'-- wothww* arbeittlirg bestimmt sirrd, können bis auf werteres gemäß den AuL fuhrungsbestimmurdgen der zuständigen beauftragten Behörde frei«- willig zu den nachstehend genannten Uebernahmepreisen an di> Saminelstellen abgcliefert werden. Die von den beauftragten Behörden zu zahlenden Uebernahnw pveise lverden wie folgt festgesetzt: _ Uebernabmcpreis kür 1 kg Kupier Kupferlegierungeu Mark Mark Gruppe A. 5,00 4,00 Gruppe B. 5.75 4,75 Gruppe 0 ....... . 6,50 5,50 Hierzu wird ein Zuschlag von 1 Mark für 1 .Ke gewährt, wenn die freiwilllge Ablieferung bis znm 31. Oktober 1917 erfolgt. Die Berat ungs - und Sa mmelst ellen des Kv m - munaloerbandes erteilen Auskunft hi 7r sichtlich der Ablieferung von Gegenständen aus Kupfer und Kupserle g ieru n gen. Etwa an den Gegenständen tzrftende, nicht aus Kupfer oder K.rpferlegicruugen bestehende Teile sind soweit als irgend möglich vor der Ablieferung zu entfernen. Das Gewicht der Beschlagteile, die sich nicht vorher entfernen lassen, wird gesckstitzt und vom Gesamtgewicht des Gegenstandes abgcsetzt. Die Ueberrkahinepreise entölten den Gegenwert für die abgelieferten Gegenstände einschließlich aller mit der Mlietcrun« verbundenen Leistungen. B. Vetr. Dachkupfer und Blitzableiter. Zu der Bekanntmachung Nr. LI. 200/1. 17 K. R. A. vom 9. März 1917, betreffend Beschlagnahme, Meldepflicht, Enteignung und Ablieferung der bei öffentlichen und privaten Bauwerken zu Blitz- schutzanlageu und znr Bedachung verwendeten: schutzanlagen und zur Bedachung verwend'eten Kupfermengen. einschließlich kupferner Dachrinnen. Abfallrohre, Fenster- und Gesimsabdeckungen, so- wie einschließlich der an Blitzschutzanlagen bc-, f indlichen Platinteile. Mit Beginn des 2. Oktober 1917 erhält A 8 der Bekanntmachung folgende Fassimg: § 8 . Uebernahmepreis. Für Gruppe 1 dis 3 setzt sich der UebernahmePreis zusammen aus: a) dem Materialpreis fiir das Kupfer zum erhöhten Preise v o n 2,85 M k für das Kilogramm , b) den Kosten für die frühere Herstellung einschließlich Anbringung (ausschließlich Materialpreis), e) den Kosten für die Abnahme des Kupstrs, ä)den Kosten ftir etwa zur Abnahme erforderlich«! Rüstung. Für Gruppe 4 beträgt der UebernalMepreis 5,50 Mk. für jedes Kilogramm ab ge lieferten Kupfers. Für Platinteile beträgt der llevernalgnepreis 8 Mk. für jedes Grannn avgelieferten reinen Platins. Die Uebcrnahmepreise enthalten die Gegen-wcrte für die abgc- lieferten, in § 2 bezeichnetcn Gegenstände einschließlich aller mit der Ablieferung verbundenen Leistungen. Die Preiserhöhungen haben rückwirkende K r a f t. Für alle auf'Grurrd der Bekaunrmochung Nr. M. 200/1. 17 K. R. A., also nach dem 9. März 1917 abgelieferten und nach den ftüheren Sätzen l^erechneten Mengen wird dem Ablieferer der Preisunterschied nachträglich vergütet nnd der Bettag ohne Aufforderung möglichst im Laufe des Monats November zugestellt werden. Die Verwendung einer Rüstung bei Abnahme der Kupfermengen der Klassen 1, 2 und 3 muß rrachgewiesen und begründet rm roen köimen. Im allgemeinen erscheint eine Rüstimg ber Dach- slächeir von einer Neigurrg von 30^ und darunter nicht erforderlich. C. Betr. DcftillationSappnratc. Zu der Bekanntmachung Nr. c. 100/2. 17. K. R. A. vom 15. Mai 19 17 betreffend Beschlagnahme, wiederholte B e stan d s e r hebnn g und Entt eignnng von De st illationsap paraten aus Kupfer und Knpferlegierungcn (Messing, Rotguß und Bronze) und freiwillige Ablieferung von anderen B renner ei gcrälen aus Kupfer und Kupferlegier uugeit (Messing, Rotguß und B rvn ze). Mt Beginn des 2. Oi'tvber 1917 werden die llebernahrnepreise im § 8 und § 10 wie folgt erhöht: Für das Kilogramm Kupfer aus 5,00 M a r f Für das Kilogramm K u b s e r I c g i e r u n g e u auf 3,0 0 Mark. Die Preiserhöhungen haben rückwirkende Kraft. Für alle auf Grund der Beörnnttnackung Mc. 100/2. 17 K. R. A., also nach dem 15. Mai 1917 abgelreierten und nach den früheren Sätzen liereckmetLn Mengen wird dem Ablieferer der Preisunterschied nachträglich vergütet uitd der Betrag ohne Au ft s o r b e r u n g niögliclK im Larrse des Monats Noveniber zuge- slellt werden. Frankfurt (Main), ten 2.Oktober 1917. Stellv. Generalkommando des 18. Armeekorps. B e tr.: Einrichti'ngsgegenstände, Dachkupfer und Blitzableiter, Testillationsäpparate. An den Oberbürgermeister zu Gießen, 6,roßh. Polizeiamt Gießen und die Grohh. Bürgerrmisttreien der Landgemeinden des Kreises. Indem wir aus vorstehende Bekanntmachung des stclloertteten- den Generalkommandos von heittc verweisen, beauftragen wir Sic, von dem Inhalt derselben den Interessenten alsbald Kenntnis zu gebeir und die Bekanntmachung in Ihrem Amtszinimer zur etwch- gen Einsicht offen zu legen. Gießen, den 2. Oktober 1917. Grvßherzoaiiches Kreisamt Gießen, vr. U s i n g e r. Bckalrntmnchung- das Verbot dos vorzeitigail Erntens vmr Herds! gemüse u. Rüben bett, Vom 27. September 1917. Die Gülttgßeft unserer Verordillmg, betreffend das Verbot des vorzeitigen Erntens twn Herbstgenlüsc und Rüben vom 28. August 1917, wird bis zum 10. Oktober 1917 verlängert. Darmstadt, dell 27. September 1917. Großherzogliches.Ministerium des Innern, v. H o in b c r g k. hantzM kerkursur Montag den 8. l. Mtö., abends H l U Ubr. beginnt auf Veranlassung der .'Zentral,telie für die Gewerbe in Verbindung mit dem Ortsgewerbeverein (Siegen ein Unterrichtskursus in einfacher Buchführung. Kalkulation, soziale und Ltcneraeiclmcbung für Gewerbetreibende und deren 'Augcbörige. rellncliuiergcbütir 3 Mk., für solche die bereus an srnberen Kursen teilgenommen haben 1 Mk. Anmeldungen bis 6. l. Mts. bei der Dienerin (Ktrch- stratze tt) oeveten. 7300D Frof, Dr, Rramniflller. Amtliche Bekauntmachnttge« der Stadt Gieße«. B e?a n §Z tm a ch rm g. Der Verlaus von Wurst ans untcrwerligen :)tindern findet jeden Mittwoch von 9 Uhr vormittags bic> nachmittags 4 Uhr in der bekinnt gegebenen Einteilung statt. Für Personen, denen es nicht möglich ist während der angegebenen Geschnftsftunden die Warst abruholen, ist die Verkaufs stelle Ludwigsplatz 14 nachmittags von 6 — 8 llhr geöffnet. Die LebensmtttelausweiSkarten sind vorzulegen. Gießen, den 1. Oktober 1017. 7334 ^ Der Oberbürgermeister (Aebensmittelamt). K«K8WMWWWW»«8W Gßbraiiolite Schienen montierte Gleise mit Weichen, Drehscheiben, Wagen und Lokomotiven WM" zu kanfen gesucht Obutsoks!ncki8ti'i6-6uÄNo-Mr><6 6.m.b.6. Dortmund, Hausmannstr. 9 . Schlage un^ft^^n^bne^lt^d^l^aesahren ws^dow LÜer gibt kriegsbeschäd. Einjährigen in den dtach- mittags- oder Abendstunden Privatunterricht «Englisch, französisch, M-thematik» zur Vorbereitung f. d. Neisevrüfg. Schr. Angeb. m. Preisangabe unt. 06124 an den Gieß. An.;. Nebenverdienst durch Ausmalen von großen * Reliefs in Oeliarben. Angebote an Emil Roth. Gießen, Marburgerstrahe 20. 7325» Itnnkiiotentasclio mit größerem Inhalt ver- toren. Zlbzugeben gcg. gute Belohnung. Wäschcsabrik Fritz Nowack. 732® Bürgerschaft? 2. Oktober begeht Generalfeldmarschall von Hindenbura seinen 70. Geburtstag. * ' 3d) bitte die Bürgerschaft, an diesem Tage ihrer Dankbarkeit und Verehrung durch Beflaggen der Häuser und dem Wunsche Hindenburgs entsprechend durch opferwillige Spenden für Verwundete und KriegshinterbliebeneAusdruck zu geben. Spenden nehmen alle hiesigen Banken und die Stadtkasse entgegen. Es empflehlt fich.beiUberweisung derGabe anzugeben, ob sie für die„Hindenburg- gabe" in Berlin oder für das Rote Kreuz Giesten zur Verwendung für Kriegshinterbliebene oder Kriegsgefangene besttmmt ist. Bei der Eröffnungsvorstellung des Stadttheaters am 2. Oktober ist während der Pausen Gelegenheit zu Spenden und zur Zeichnung für die Kriegsanleihe gegeben: gleichzeitig werden zugunsten der erwähnten Zwecke Hindenburg-Vilder und -Postkarten mit dem Bilde Hindenburgs verkauft werden. Der Oberbürgermeister. 72908 Hindenburg-Stiftu'ng Aus Ankß des 70. Geburtstages unseres Hindenburg und zum dankbaren Gedächtnis an dieTaten von Heer und Marine stifte ich 5 dauernde ¥reistefien für ofchne gefallener Tfaieger 2 davon erhalten volle Pension im Schülerheim. Es kommen nur Knaben in Betracht, denen wegen Mittellosigkeit der Besuch einer höheren Schule unmöglich ist, und die das 9. Lebensjahr vollendet haben. Anmeldungen mit behördlich beglaubigten Unterlagen erbitte ich baldigst. Brackemann, Direktor des Oicßener Paedagogiums Höhere Privatschule, Gießen an der Lahn, Wilhelmstraße Nr. 16 L Sauberes, zuverlässig. Larrf- Mttdliicn od Frau in kleinen Haushalt gesucht. 7 **J Bismarckttr.3011. ttmMm S?unben*5or. mitlemS gesucht 06149 Stepbanstrafte 42, p. Stundenfrau oder Lans- mädchen acfucht. Stevbarcstraire 42 il Tr.) ZiM'Wze StuHbenrcan für nachmittags gesucht. 7 ^I OUUt, Harb arger Str. 14. 'faSbcrei' MädchkN für halbe Tage gesucht. 06170 Kirchenplatz 12 I. Wir stellen sofort ein M Mädchen für leichte Arbeiten und Mhktke Arbeiter 3. 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Ausgabe der Diplome vo,n Bezirks Wetlschreibcn. 7326 Die Vorstände. »NW-SUWL.KKWNNKWZK 2[m Sedanstage hat sich im Porkfaalc der ostpreußischen Landschaft unter dem Vorsitze des Herzogs Johann Albrecht von Mecklenburg und des Großadmirals von Tirpitz die deutsche Daterlandspartei gebildet. Hindcndurgs, unseres großen Volkshelden erneute Mahnung der inneren Streitigkeiten zu vergessen und fest die Reihen zu schließen hinter unserem unvergleichlichen Heere und seinen gewaltigen Führern, bis der volle Siege errungen, gilt es in die Tat umzusetzen. Wir wollen keine innere Zwietracht. Die in der deutschen Vater- landspartei zusammengeschlosienen Deutschen verpflichten sich mit allen Kräften dahin zu wirken, daß bis zum Friedensschlüsse der innere Zwist ruht. Die deutsche Vaterlandspartei bezweckt die Zusammenfassung aller vaterländischen Kräfte ohne Unterschied der Partcistellung. Sie will mit vaterländisch gerichteten politischen Parteien nicht f£i©ss©sra©r BConzerf«Merein 127. Vereinsjahr 1917/18. Vorgesehen sind folgende sechs Konzerte: L 14. Cktaker 1917: II. tO. Gktafcar 1917: III. 1». 1917: I V. 9. va»,»9v 1917: V. U. JuKor 1918: VI. Tag noch nicht loctfiosotit: Kgl. Hofopernsänger Max Krauss (Bassbariton) und r>-_« "-ri ' ^- Tr - ‘- Prof. Carl Fuchs, Grossh. Kammervirtuose (CefflL Franz von Vecsey (Violine) y. György Kosa (Klavier). FrauFriodaKwast-Hodapp,Kammervirtuo8ln(Rlavierl Voraussichtlich Orgelkonzert. Das Wendling-Quartett. Chorkonzert. in Wettbewerb treten, sondern mit ihnen zur Stärkung des Siegeswillens Hand in Hand arbeiten. / Die Kriegslage ist gut. Siegreich kämpfen unsere Heere auf allen Fronten, un- lerschütterlich hält unsere Flotte Wacht, unsere U-Boote zehren, des Erfolges sicher, am Lebensnerv unserer Feinde. Die Ernährungsschwierigkeiten können und werden wir überwinden. Es wäre ein verhängnisvoller Irrtum, zu glauben, wir könnten auf dem von -einer Mehrheit des Reickstages neuerdings eingefchlagenen Wege dem von allen ersehnten Frieden näher kommen. Wir lassen uns durch niemanden und durch nichts von dem festen Willen abbringen, zu siegen und den Lohn unseres Sieges zu erringen. Was Bismarck uns erstritten und Hindenburg uns gegen eine Welt von Feinden erhalten, das soll niemand uns verkümmern. Wir wollen keinen Hungerfrieden, der uns unerträgliche Lasten und Fesseln auf viele Jahrzehnte auferlegt, wir wollen einen Frieden erringen, der uns freie Entv Wicklung und neue Blüte sichert. Der Uoberschuss aus den Konzerten fließt wohltltlgon Zwoekem zu. Den bisherigen Inhabern bestimmter Plätze werden diese auf Wunsch auch für alle sechs Konzerte im voraus bis 7. Oktober in der Musikalienhandlung von Challier reserviert. — Mitgliedern des Konzert-Vereins, Baalbau Vereins und Akadem. Gesangvereins werden bei Entnahme von Karten für alle sechs Konzert^ die Mitgliedsbeiträge, wie seither, in Abzug gebracht. Eintrittskarten: 1'. Flatz Mk. 3,—, 2 . Platz Mk. 2 .—. 3. Platz Mk. 1 —, 4. Platz Mk. 0.50, sämtlich numeriert, Studentenkarten Mk. 0.75, für Schüler und Militär vom Feldwebel abwärts 30 Pfg., sind in der Musikalien handlung von Ernst Challier, Neuenweg 9, Telephon 671, zu haben; Hotel Fiirstsnliof:: Freätag, 5. Oktbr. 8 Uhr: §h^ Vors. d. Deutschen Bvhfll Fichtebundes e. V. fL, Inhalt neu: Gibt es eine unsterbliche Seele? Wo weilen unsere Entschlafenen? Erkennen wir uns wieder? 06159 in Berlin 2Ü mal wiederholst. [(srfem ,m Vorverkauf ermäßig : 1.30 (numeriert), 0.80, 050 in Busch’s l\Cl! lüiB Musikhaus, Lindenplntz. An der Abendkasse: 1.50, 1.—u. 0.G0. Bekanntmachung. 2bir bringen hiermit zur Kenntnis, daß das Register zur Erhebung der in unserer Gemeinde an°geschlage:'.en Bedürfnisse für das Rechnungsjahr 191V zur Entsteht eines jeden Interessenten achtToge lang in der Wohnung deS Unterzeichneten osfenliegt, mit dem Bemerken, daß Beschwerden gegen die in dem Register enthaltenen Ansätze binnen der ersten vier Wochen nach Ablauf der OffenlegungSsrist ent \ 9 --- vier rochen nach riviaus der Offenlegungssnst ent. Die Feinde, voran Präsident Wilson, lehen, daß sie unsere Niederlage mit den schriftlich Dbcr mündlich bei Grosch. Wrci«amt -en nickt erkäinnkei, bönn»n nnf ..„ v ® ic Ü c , n vorgcbuicht werden miisscn, und dnß späicr vorgcbrachic Beschwerden keine Berücksichtigung mehr sinden können. Waffen nicht erkämpfen können. Sie bauen auf deutsche Kurzsichtigkeit und Der trauensseligkeit und hoffen mit ihrer Hilfe den Sieg erschleichen zu können. Sie sollen sich täuschen! Darum aus, ihr üandsieute. Mann und Weib, tretet der deutschen Baterlandspartei bei Beweist dadurch dem Kaiser und Hindenburg eure Treue. Schafft der Regierung den starken Rückhalt im Bolke, dessen sie zur Ueberwindung der durch die Vergangenheit geschaffenen Schwierigkeiten und zur Durchsetzung eines kraftvollen Friedens bedarf. 3um Ausbau der Ortsgruppe der deutschen vaterlandspartei und zur Wahl des Vorstandes findet Donnerstag den 4. Oktober, abends 8 Uhr, im Saale des Gasthofes „Grohherzog von Hessen", Bahnhosstrahe, eine öffentliche Gießen, den I. Oktober 1917. 7321 Der Borstand der Israel. RcligionSgememdr Girßen S. H«' i d) e1 i) e i m. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lollar für 1917 Rj liegt vom S. d. M. an eine Woche lang für die Beteiligten auf dem Bureau der unter- zcichnkten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Ein- Wendungen gegen seinen Inhalt können schriftlich oder mündlich während der OffenlegungSsrist vorgcbracht werden. Es ist die Eihebung einer Umlage beschlossen, zu der auch Ausmärker beizutragen haben. Lollar, den 1. Oktober 1917. Grsßh. Vnrgermeisterei Lollar. Schmidt. 7339 £,®iiiieu„S(ifanioliiIcii statt. Zu zahlreichem Besuche ladet ein 7313V Blizgtt. zu kaufe» gesucht irische Industrie-Guano-Werke G.m.b.H Dortmund , HauSmannstr. 9. ESlSSSfli A c ti t u »i g; l Grade Sendung .Kessel ern- getrofien. in Gub u. Slahl blech, cmalliert u. tnoridi-.'rr sse Kcsselösea, ZteffelrümDse Herde u. Lavdöfen, Qseu rodre, Nolle, kaufen Sic am billigsten in dem ersten S:>e- Sialgeschäf! am Platze. ?!'' W. OQrbcck Xnci-f.. Dte»str. 6. (7316) Tel. 2.S3 nmirsp^K- GmlfKhil ^Silalifcarjer" Glessen und Damenabtollung E. V. W!reröfinenTicuS1aa,den 16. Oktober 1917, abends 8 Uhr, in unserem Vereins- beim „Hotel Fürsten!,of", ^indenplatz 1. einen AjisSWei'-Lehrgl'.tz 7337 * Schwarz-Weiss-Theater^ 1 '^ Programm vom Dienstag, 2., bis inkl. Freitag, 5. Oktober N*ils CrisaDdsr in seinem besten Variet^drama ichiitztascheni,^ s r „. mlttslkartas in den verschiedenen, Äußerst prakt. Aufmachuugen, |sind wieder eingetroTen J. Weinert, ?* n 0 T NechtsschiltzsteUe. Frauen ri. Mädchen erhalten unentgeltlich Nat und Auskun^ ^in^ccht^augklcgenhriten im alten NalhauSMarkt- blaß, i 4 Mnttvvchabends von 7—9 Uhr. (3647 Ita- nii Mao! von AnttkwitSien. Möbeln, ganäerr Etnrichr^ngen, Alt- eisrn. sowie allen von mir geführten Artikeln. 224l bovis Rothenberger. Verloren I »rosvks m. gelbem Stein i.StlbertasiunwMamS tag zw. 4—5'/, Uhr. La An- denk., so bittet man sie abzug. gcg.Äelohn.L.ö.8abn9SrLL39. t. WW+++^+^