Vr. 255 Erstes Blatt |6T. Jahrgang Tcr Lb'^r gelände eigene Patrouillen starke feindliche Grknndrrngs- abteilnngen zurück. In Gegend Dirmuiden wie zwischen Blankaartsee und Kanal bei Hollebeke hielt das Feuer nachts Über mit großer Stärke an und steigerte sich tun 7 Uhr morgens vom Ostrand des Honthoulsber Waldes bis zum Kanal von Hollebeke zum Trommelfeuer. Unsere Flieger bewarfen in der Nacht vom 29. $imi 30. Oktober feindliche Munitionslager an der Bahn Apern—St Omer und Mmn- tionsdepots hinter der feindlichen Front aus-giebig mit Bomben. Weiter südlich hat sich auch im Artois und in der Gegend St. Quentin das feindliche Artillerie- und Minenfeuer erheblich verstärkt. Englische Großpatrouillen wurden verlustreich für den Gegner abgewiesen, eigene Patrouillen kehrten mijt Beute zurück. '< An der Aisne-Front beiderseits von Bratze blieb auch in den Frühstunden des 29. Oktober das feindlick)« Störungsfeuer kräftig und verstärkte sich im Laufe des Bormittags besonders in Gegend Neuville und nördlich Hurtebise zu größerer Heftigkeit. Mit kurzen Urrterbrechuw gen auch nachts anhaltend, hat es seit 4 Uhr morgens heute mit erneuter Kraft eingesetzt. Die Gegend der Kathedrale von Laon erhielt feindliche Treffer. Bei lebhafterem Feuer auch aus dem Westteil der Front drangen östlich der Maas unsere Strrrmtrnppen am Vauxkreu^ in 1200 Meter Breite in die feindliche Stellung ein und hielten sie gegen vier feindliche Angriffe. Ueber 200 Mann und 2 Offizier' wurden als Gefangene eingebracht. Der Schlag gegen Italien. Italienischer HeereStzertcht vom 28. Oktober. (llebermittluUg verzögert.) Tie Heftigkeit des Angriffs und der imgmögende Widerstand einiger Wteklirngen der z'Veitcn Armee gestatteten den österreisiftsthdentschen Kräften, lmseren linken Flügel an der julifcherr Front zu durchbrechen. Ten tapferen Lln- ltzrengungen der anderen Truppen gelang es nicht, den Gegner zu hindern, ans dem heiligen Boden des Vaterlandes vorzndrmgen. Tie Magazine und Depots in den geräumten Gegenden wurden, zerstört. Tie Tapferkeit, die unsere Truppen im Verlaufe vieler denkwürdiger Schlachten zweieinhalb.Jahre hindurch bewiesen lmt, gibt dem Ob'edkoimrmrndo jdie Sicherheit, daß auch! diesmal die Armee, der Ghve ilmd Heil Lvs Vaterlandes innvertraut sind, ihre Pflicht zu tu!n wissen wird. vom 29. Oktober. Die vom Oberkontmxmdv ungeordneten Bewegim- gen nehmen einen normalen Verlauf. Die Truppen, die dcanftragb sind, sich dem Feinde entgegenziustelleir, erWlen ihre Pflicht, indem sie den Einfall der feindlichen Kräfte in die Ebenc^vcrlangsmnen, Ein Tagesbefehl des Kaisers Karl. Wien, 30. -Okt. (WTB.) Ter Kaiser hat nachstehenden Armeebefehl erlassen: In harten Kämpfen errangen meine braven Truppen, vereinigt mit den tapferen Verbündeten, in wenigen Tagen glänzende Erfolge. Freudig bewegt sage ich allen für ihr zielbewußtes heldenmütiges Verhalten in schweren Kämpfen mcineir wärmsten Dank und spreche allen Führern, allen Kommmrdanten urä) allen Truppen meine vollste Anerkennung aus. Mit Gottes Hilfe weiter Ansprache im österreichischen Herrenhause. Wien, 30.Okt. (WTB.) Der Präsident des Herren*« Hauses eröfsnete l?eute die Sitzung des Hauses mit der folgendes Mitteilung: Hohes Haus! Durste ich in der gestrigen Sitzimg die Wiedergewinnung der heimatlichen Landstriche dem hohen Hanse nrit- teilen, so bin ich heitte in der glücklichen Lage, ent? Grund einen mir UilTekommenen authentischen Mitteilung dem Herrenhause zu verkünden, daß Udine genommen ist. lLebhaster Beifall. Hälwe- klatschlen, Hochirufe.) Eine der größten Wtionen des Weltkrieges ist im vollen Zuge. Wir Oesterreicher dürfen aber nicht vergessen, daß sie nicht möglich gewesen wäre, wenn unsere Helden cot der Südwestftont nicht standhaft Abwehr gehalten hätten gegen den Feind, der sich das Ende des Krieges nicht ohne Aimepionen und Kompensationen dachte. (Lebhafter, langanhaltender Beifall und Händellatsäien.) Der Einzug in Görz. Görz. 30. Okt. (WTB Nichtamtl.) Der Kaiser ist hen^ in des ivieder befreite Görz eingeziogen. Der Gegner lMt die Stadt zuni größten Teil zerstört und geplüitdert und die Bevölkerung verschleppt. Die englische Presse. Amsterdam, 30. Okt. (WTB.),Tie „Times" schreibt zur Offensive gegen Italien: Italien darf nicht das Schkckssl Rumäniens und Serbiens teilen! Tic „Morning Post" spricht von dem Achttlngserfolge Teutschlands. „Daily C h r o n i c l e" entartet noch viel von der Ueberzahl Italiens und warnt vor ickvr- cllter Schwarzseherei. Eine Aeußernn- de- „Temp-". Paris, 30. Okt. (WTB.) Meldamg der Agence Havas. Bei Besprechung ber Ereignisse an der italienischen Frmtt schreibt der „Temps": Die Truppen der Alliierten werden dvr iiatts»i- fcf>eit Arnree ifyrc Uittersttitzung gewähren. Diese nürd am Dagkia* menw eine Widerstandslrnic finde::, wo nran hoffen kann, die Lage sich wieder Herstellen zu sehen, rvie die unsrige an der Marne. Wir glauben, daß die Lage südlich der Alpen weit davon entfernt ist, verzweifelt zu sein. Der Eindruck in Dänemark. Kopenhagen, 30. Okt. (W-TB.) T« deutsch-öster- revM)rische Offensive an der Jsonzofto:tt steht im Vordergründe des allgemeinen Interesses; mit größter Spcvmung wird ü&emil ihrem ,vetteren Verlauf eMgeg-eugesehen. „Berlin gske Tr. den de" benrerkt datzu heute abend: Mir überwältigender unnnderftechlieher Kraft Hoden die österreichisch deutschen Heere die Italiener von der Jstiizofront und «us deri^ Eroberungen Aurinkgcdrcbrgt, die sie mir nngel-curer Mühe, großen Opfern irnd ausgez-nchueter Tirpstrkeit in dem mehr als schwierigen Gelände errungen haben. „Eit Itrabladet" schreibt: „Mit gewaltiger Kraft ist die Oftensive geführt worden und sclreint die Italiener vollständig überrascht zu haben. Tie Niederlage kann nicht mehr gelengrret werden und der Kamps wird nun in der italienischen Ebene geführt. Tie -Ereignisse müssen notwerrdigcrweise' auf das empfängliche Gemüt der Italiener großen Eindruck machen. Tte Italiener haben nach Aweieiul-alvj ähri ge in Kriege mit Waffen nicht das erkämpft, was sie ohne Tropfen BW als BaZrhlung [für ihre Neutralität hätten erhalten können. Tie Offensive e:rttvickelt sich weiter: Die ftemden Heere stehen bereits in der italienischen Ebene u'e Gefangeuen- Sahl beweist, daß die Ereignisse sich zu einer ' ua strop be für das italienische Heer gestalten. Wie wert die Mittelmächte vorrückcn werden oder kö:men, wissen wir nicht. Mit der Offensive wird aber mehr eine politische als militärische Absicht vav- folgt. Hinter dem ganzen Borgehm steht offenbar die Hoffnung, Italien zu einem neuen Rußland z-u machen, aber abgesehen davon, können die Mittelmächte erklären, das; sie diese Offensive führen im Pen. ußtsein ihrer Kraft als Antwort ans die Behauptung, daß ihre militärische Kraft gebrochen sei." Ein Selbstmordversuch CadornaS. „ K o pe nhagen, 31. Oft. (L.--A.) In der hiesigen italienischen Kolonie waren gestern Gerüchte verbreitet, daß Cadorna versucht habe, als er die Nachricht vom Falle der Stadt Görz erhalten! habe, sich .durch einen Revolverschuß das Leben zu nehmen. Er habe sich eine schwere Kopfverletzung beigebracht. Sein Zustand ?ei ernst. Nach einem von Tessiner Blättern veröffentlichten offiziösen Telegramm aus Rom werten, dem „B. T." zufolge, die Front- nachcich.en von der italieniscl>en Bevölkerung mit Schmerz, aber Ruhe -ausgenommen. Man hofft, daß die Heeresleitung durch einen wohlgeordneten Ruckzug die Heere des mittleren und unteren' > 5 lonzo retten könne.". * Berlin, 30. Oft. Der „Berl. Lokal-Anz." meldet aus Lugano : Aus Comv wird der Ausbruch von Arbeiterunruhen gemeldet.^ Ncailand und-Conw hatten gestern geflaggt aus die Nach- richt, daß die feindliche Offensive ausgehalten sei. Später trafen (wer Flüchtlinge aus den Provinzen lldine und Treviso ein, die imer die gefährliche Lage berichteten. . Das „Berl. Tgbl." meldet aus Lugano: Aus Chiasso wrw gemeldet, daß ungeheure Mengen Flüchtlinge aus Frmul Oberitalien überschwemmen, überall Schrecken verbreitend. Die Grenzsperre ist so scharf, daß die italienischen Züge Die Lage in Nuhland. Eine Rede des rufftschen Ministers des Auswärtigen- Stockholm, 31. Okt. Die Pet. DeO-Agt. verbreitet eins Rede Tereschtschenkvsim russischen Vorparlament über die auswärtige Politik. Als Reiterchen Gcsichtspmitt stellte er die Interessen des Landes auf, die verband«, daß Rußland' nicht allein stehe, sondern in seinem augenblicklichen Bürckmisverchälttüs! verbleibe, und daß es keinen ecniÄrigerchen Frieden schließe, dev bald einen neuen Krieg zur Folge haben würde. Die Iuli-Offejich sive des rrrssischen Heeres habe die Gedanken der russischen Revolution ins feindliche Gebiet getragen. Wenn die Kraft des russischen Heeres nickst erlpe Rußlands und das neueste Unglück Italiens seien rurr Zwischenfälle, die das eigentliche Ziel des Gegners immer deutlicher erkennen ließen, sei ooch nie und nirgends während des Krieges die Frage des Friedensschlusses so stark erörtert : vorder:, wie jetzt von der deutschen Regierungspresse. Eine neue Anordnung Kerenskis. Petersburg, 30. Okt, (P. T.äAj.) Die Zeitung „Rabo-taja Gazeta" bringt ein Telegramm Kerenskis, das bis aus weiteres die Vollstreckung von Todesurteilen an der Front verbietet. Ein Streik der Apotheker in Petersburg. Petersburg, *30. fDEt. (P. T.--A.) Der Streik der Apotheker, der seit 15 Dagsn anhslt, fängt an, sich zu verschlimmern durch die Ausschreitungen der Ausständigen, die durch AmveNdung von Gewalt die Lttbeit verhindern, selbst in einigen Apotheken, denen sie im Hinblick auf die kritische Lage der Bevölkerung die Erlaubnis erteilt hatten, ihren Betrieb fvrtzu setzen. Der Stadttat beschloß, dio .Mtothekei: »u beschlagnahmen, und wendet diese Maßnahme von heute ab auf 55 Apotheken an. Die K«bittettSkrifiS in Spanien«. Bern, 30. Okt. (WDB.) Pariser Blätter melden ans Madrid: Der Kö nig hatte Besprechrlnigen :nit dem Kammerpräsidenten und dem Serratspräf identerc. Dieser hat am- geraten, Dato das Vertrauen zü erneuern. Da^o werde die Cordes einberufen. 'Andernfalls würden die Liberalen wieder die Macht übernehmen. Der Kanrmerprcoskderck hält mr- gesichts der ernsten Lage die Bildung eines Kabinetts mit einer nationalen ZusNrttr, Sonüirw und Berenini. Mer Wahrscheinlichkeit nach nnrd das Kabinett abends gebildet sein und sich folgendermaßen zusam-rlensetzen: Orlando: Vorsitz und Inneres: Konnrno: Aeußeres; Meda: Finanzen; Nitti: Schatz; Darr: jOeffentlichei Arbeiten; Berenini: Unterricht; Eolofinw: Kolonien; Fera: Post: Biffolati: Zivilunterstühung und Pensronen; Sacht: Justiz, und Dolbueue: Marine. — Das Blatt fügt hirczu, daß Kriegsminisber Giardino von der Front erngetroffen ist und mit Orlando -eine Unterreiduna gehabt hat. ^ Ronr, 30. Okt. (Ag. Stef.) Heute morgen wurde Orlando vom König beauftragt, ein Kabinett zu bilden. Orlando nahm an und leistete sofort den Eid als Ministerpräsident. §eekrleg. Neue U-Boot-Erfolge. Berlin, 30. Okt. (Amtlich.) Eines unserer U-Bootc Kommandant Kapitänleutnant H a s h a g e n (Ernst), hat ir Atlantischen Ozean und Aermelkanal neuerdings run 32 000 B.--R.-T. feindlichen Handelsschiffs raumes vernichtet. — Unter den versenkten Schiffe: befanden sich lder bewaffnete englische Dampfer Madur (4884 Br.-R.-T.), dessen Ladung u. a. aus Lokomotiven be stand, ferner vier große bewaffnete englische Dampfer, vo! denen einer aus einem Geleitzug herausgeschossen wurde Der Chef des Admiralstabs der Marine. Um Snttt. Eine Rede Ltoyd Georges. Amsterdam, 30. Okt. (WDB.) Das Reutersche Bureau meldet: ikcirarammfter Lloyd George hat gestern: anläßlich des :m U.nterhause vorliegenden Antrages, den: Heere, der Flotte uno der Bevölkerung für ihre Verdienste um den Krieg den Dank des,.Dauses auszusprcchen, eine Rede gehalten, in der er eine! Schilderung der Daten von Heer und Flotte gab und unter anderem sagte: Ich zögere nicht zu sagen, daß ein überwältigendes Uacheil di.e Sache der Alliierten gettoffen haben würde, wem: nicht die engl fische Flotte gewesen wäre. Rußland würde in bet Tat gewesen sein. Die Flotte har im Verlauf des Krieges Millionen Menscher:, zwei Millionen Pferde, 25 Millionen Tonnen Explosivstoffe und Vorräte sowie 51 Millionen Tonnen Mhlen und Oel befördert. Es ist noch zu sttch, die Wirkungder etten dca: Ruhm unserer Flotte geschaffen haben, aber es war nicht tijrc öclnilu. Lloyd Gcorge wmidtr sich ber So udel sm a r i n e zu Mw suhrte aus: Bor dem Kriege bestand eine SchwÄmi^eit, Mann- schastei: !ur die Handelsmarine m bekommen wegen der besseren Lckensbedrngungen an Land. Aber- trotz der Mlhen, Leiden, SHecken mw Gefahren, die seitFkusbruch des Kriegs in mcu:nig- falttgster Wepe gewachsen und, fand sich doch kein Mann, der sich fürchtete, am die See zuruckzukehren. Auf die Armee vergehend, sagte Lord George: Unser ursprüngliches Expeottivnskorvs zählte 150 000 Manm' Jetzt betragen die englischen Expeditionsstreitkräste mehr als drei Milliv- neu. Es ist ein großer Triumph der -Organisation, der nur möglich gemacht wurde durch d:e heldenhafte Selbstaufopferung der alten Armee. Berlin, 30. Okt. (WDB.) Kaiser Wilhelm hat a den deutschen Arbeiterkongreß itachftehendesTeb graurn: gerichtet: Meinen herzlichen Dank für den Huldigungsgrnß des i der Reichshauptstadt versaminelten Kongresses der christlick nationalen Arbeiter. In tteirer Kameradschaft steht di Heimarmee der deutschen Arbeiter unserem auf allen Fronte siegreichen Heere mit unermüdlicher Arbeit zur Seite. Da Bewuht^ein, daß nur ein MEcher Ausgang unsere Daseinskampfes > der deutschen Arbesiberschaft eine tnfljrief ltthe Zukunft sichest, wird den Siegeslvillen und die Kral zur Ueberwindüng der schweren Zeit auch fernerhin stärker Mein Vertrauen in den gesunden Sirrn und die Vaterlcrn 0 < liebe der deutscher: Arbeiter kann nicht erschüttert werden. Berlin, 31. Okt. ReichstagsaLgeorLdlreter De. Wer n e r hat rmch Verhäirffen der U r l cc u b s s p e r r e eine Ar frage beim RmchskanAer e«q-sbr«cht, ob er gewillt sei, jen t:efeinschneidende Verordnung auch im Sinne des geiverb-: treibenden Mittelstandes rnö^ichst einzuschränlen, wen rcicht aufzuhebeu. Mehrere Anfragen des Abgeordneten Werner sin wie folgt Lecmttvortet worden: Eine Bevor^Nurdg vsn F u den bei Kriegsgesellschaften findet nicht statt. Begründet Besck-verden über das Verhalten jüdischer Beauftragter de Kr:egsge)elljchamn nn neutralen Auslände sind der Reichs bettung nicht bekannt gewoichen. Eitle S-ellul:snahme zu chl chen Beschwerden und gegebenenf«I te eine Abhilfe ist nu möglich ivarn bestimmte Eil^lstilke namhaft acm«cht toer den. „Es ist nicht in Aussicht gen»m»reil, ^as ji«isch-rit«etL Schachten zu verbieten. Bei den Erhe^ng-en übe:: die An gehörigen der kriizgslvirtschaftlichen Orgntlijatisnen ist vo: emer Auflehnung auf du Konfession „aus grundsätzlichei Erwägungen Mststid genommen worden. ^ Berlin, 30. Okt. (MTB. Nichiarnttich.) Der sitzeude des christlich-nalionalen Aroeiterkongresses, Generalsekretär Stcgerwald-Berbin, wurde auf Lebenszeit in das Herrenhaus berufen. 3fa§ und Gießen, den 31. Oktober 1617. Reformationsfeier der Universität. Zur Feier des vi-erhimdertjährigen Gedenktages der Reformation httl-e sickr aus Einladung von Rektor und L-uonngS-lttitirersiE eine zahlreick-e Fostversammlnng aus der Bimger- uud Beamten»* sckiaft in der neuen Aula der llniversttät zusainmeiigefirndeii. Die Feier wurde pmittlich '-12 U.hr durch Orgel spie! eröffnet, das den Euizug der Dozenten bogleitele. Sohaim trag der Akademische Go* sarigverein, verstärkt dnvck^ AMitglieder des evangelische!: .Mrchien- chvrs. einem El-orsatz von Bach „Gott der 5>err ist Som:' und Sd,Hb J/ vor. Der Rektor, Professor Dr. Gisevius, hieß die VersanttN* lnng ircit folgercken Worten willttvmnän: Hochcmsehiiliche Festversammlung! Verehrte Herren Kollegen! Liebe Kormnckiton-eii! Im Nonnen unserer Landesunioersität begrüße ich unsere sehr iwrehcten Gäste, die uns heute zum ersten Adrl durch ihr Ersck^ünen ehren, ebenso wie 'die Behörden der Provinz und der Stadt, akke m:deren Bchüäde:: und!altc lieben Gäste, die wir schvr: ivoederhÄS in unserer Mitte bei ckhnlichein. Anlaß sehen konnten. Herzlich ivill- koniirren heiße ich in unseren.sckwimn FestrLumen auch hmcke die Vießener Bürgersrhäft. Es ist der Larwesuniversität iminer eine-, besoutere Freude, die ganze Stadt 'und deren Bürgerschaft an unseren Feiern tcilnebmen zu sehen.. Mit kurzen: Wort möchte ich auf die Bcdeuttliig der t-nttigen Ber:anstaltnng himveisen. Tie Feier .des Gedenktages der Reftn> matim: will keine konfessionelle sein, sondern die Bedeutuilg eines weltgeschicht8ck)iei>. Ercigickffes klarstellen, eines Ereignisses, dessM Folgen auch für.die WissenschZft und für die Arbeit unserer Universitäten von größter Bedeutting wurden. Die Entdeckung Ams* rif«S mtd die Reformation fn:d die Grundpfeiler, a::f denen sich unsere Neuzeit aufbant, und durch die sich diese Neuzeit von dem Mittelalter trennt. Der Weltkrieg, den :vir mit unserer: treuen Verbündeten zu- smnmen heute führen müssen, regt unser Volk bis in die tiefsten Tiefen auf. Wie unsere Feldgrauen draußen sich gelegentlich zur Erbauung alle zusauimenftlwei:, gleichgr'iltig welcher Konfession der Prediger bei einen: Feldgottesdienst angehört, so finden gvir uns hier als Heiinatheer alle vereinigt, um ein für :mser Vaterland wichtiges historisches Ereignis uns in feinen Wirkungen zu vergegenwärtigen. Da schwindet für uns in dem Gefühl rmserer Volks* genienischaft jeder Unterschied der Konfession, des Standes und der Partei. So verliert sogar die Persönlichkeit Luthers ft'rr unäl den konsesschuellen Charakter und seine universelle historische Be* deutung, sein nnlenigbarer Einftnß aus unser De::tschtiMi trerent dasür in dei: Vordergrund. Sogar das Lutl-erlied „Ein' feste Burg ist unser Gott" klinat heute dem kämpsenden Deutschen nicht als konfessionelles Kampflied in den Ohren, foiidern es paßt in seiner- niarkigei: Melodie und in seiner karnpsinuttgen Weise für uns alle, iveirn rvir die Worte hören: „Laß fahrei: dahin, sie haben's kein» Gewinn, das Reich muß ':tns >doch bleiben". Wie hat sich doch heute der Werttnaßstab für weltgeschichtliche Ereigrisse gegen friifa verändert! Die große Zeit von 1870/7M nnt>' die noch größere Zeit der Freiheitskriege vor tzm:delW Jahren, sie erscheinen uns heute in der Wertung ihrer Boden turvs Kein gegenübler dein hentägeii' Völkerringen, an'dem jetzt fast alle Völker der gaiizei: beüvokuteir Erde teitnehirler:! Wie ist es da so :wtwei:dig, daß unser deutsches .Volk als fester Fels in der Brandiu g der Kriegswogen einsg und geschlossen dasteht, »vir erbauen, uns immer von neuen: chit berechtigtem' Hochgesübl an dem deutschen Heldentum u:td an heu Waffe::erfolgen im Osten tvre im Westen, und, nrit lodernder Begeisterung solgan wir dem heutigen Siegest zuge unserer verbündeten Heere nach den Gefilden Italiens. Aber «kch die Vorgeschichte iniseves derckschen Volkes läßt uns Großes und Schörres z-i: unserer innern Erbauung linden, nicht am ivenigstcir aus der Zeit dar Reformation. Wie sck-m leuästet uns aus der ZeM der BibeMbersttzung schon der eine Spruch in die Jetztzeit E.nei» dein damals ein Luther deutscher: Ausdruck verlieh: „Sei ^etrai bis an bei: Dcö), so will ich Dir die Krone des Lebens geben!" Der dazu: berirserve Vertreter aus unserer Mitte, .Herr Geh Kirchen rat Dr. Krüger, hat sich der Aufgabe unterzogen. unZ die Bedttckung rmseres he'.ttig-ei: Gedenktages vor Augen zu führen. Ich bitte ihn jetzt, zu der heutige:: Festrede das Mort zu nehnien. Sodann zeigte Geheimer Kirchenrat Pwiesfor Dr. Krüger in eu Kunst wolle sie nicht veraessen. Proinoviert wirrden: Geh. HofratDr. Arnold Berger, o!.der:t* sicher Professor der Geschichte und der Litera.tt:rgeschichte an dev Ä.echlnMen Hochschule Darinstadt, Lic. Tr. Martin Brückner, DivisionsPfarrer in Berlin, zurzeit Gviwerne.uen.ts ofarreo^ in Namsrr; Adolf Chavpuzeau, Pfarrer zu Ha in holz bei HannoverKirchenrat Au gn st Dingeldey , Pfarrer in Darm-. ftdbt: .Heinrich Freiensehner, Pfarrer in Liiwenftls ün! Odervocckd; Tr. Johannes Haller, ordentlicher Professor der Geschichte in Tübingen; A r n o l d Köster. Pastor cm der Erlöser-- rirche in Haniburg-Borgstedt; Professor Ln. Heinrich Matthe s„ Oberlehrer am L. brerinnen^Senttnar in Da:mstlü>t; Pro^ lsffvr Arnvld Mendelssohn, Musikdirektor in DarmstadtE^ ' ,Dr drnnoViolet, Pfarrer an der Fnedrichs-Werderschen Kirche :n Berl:n .Arißerdem gab ider Dekan bekannt, daß die Promotion des Pftrrreus Karl Knodt, i» dem „[eine Heimat ivie ja 5 ganze Derttschlanid dankbar den Scnrger der Sehnsucht des mm fchenHerzens nach den: Ewigen ehrt" beschlossen war, als da Rach^äst vorn Tode de? Dichters eintraf. Der Choral „Ein' feste -ui:rch, für gemischte:: Chor von Vach gesetzt, Mud Orgelspiel naben der Feier den wrnhevollen Abschluß. « ** Verteilung von Kunsthonig. Auf dm Bezims- abschnttt Nr. 2 der Lebensmittelkarte wird in den nächsten Tassen ourch die K:einhandelsgeschäfte K::nsthonig verausgabt. Näheres nehe Bekanntmachung. ... ** Mehl! Mit' Wirkung vom 1. November d. Js. wird die Unch Mn den .Kaps der Bevölkerung entsalleirde Mchlmenge um 20 Gramm gekürzt. Suche Bekarmttnachung im Anzeigenteil. » ^ ^ L ÄL u r t !üiian:anjr:a>ten. Der Grvtzherzoss hat am 27. Oktober den Krelsamtnmuner:: Dr. Eugei: Seyferth de: dein Krmsamt Aoainz, Dr. August Heß bei dem .Kreisamt Law tevSLch j*■ Jtoxm, <5e!dbereftügn.LgSksmmissär zu Ftted- bevg luch Wckoff SchDkr be: dem Kveisamt Schotten den Eurasier als SiognttUkgMat erterlt, hat strner die von der Stt^r««ordnedm, vcrsannnttcng zu Alzetz getroffene Wahl des Dr. Heimüch Sutor zum Mirgermellter der Stadt Alzey aus Lebenszeit bestätigt, und den. Lc-hramtSa^ssor Georg Wittch aus Mainz zum Oberlehrer an d^Obervsalschu^zu Mätny, den Lehramtsassesfsr Kirrt Becker aus mc*%wn min ObnMfBtx an der höheren Büvgerschvlle in NDda bp 1 O oe rl'chrer am Gy nma sium zu Bens heim Professor ^ Oberlehrer an dem Neuen Äy:«nasirm: m vom 1. November 1917 ernannt. V nx tssUtu 1 aum. Sei:: 25jÄstiges AmtSjul^aum int d^Skadt G«hen begeht an: 4. November der stüdtiKe G«««^:ec W. Schwalb. ,.. , ® on ö er Londes -Uni versität. Dve lrai dm- ^ ds.cht'»^Uker »er zn:n ersten Mtr.be in Gebcmlch ge- m der N««n: A'rcla aufgestellt.' Orgel ist mit lldter* t muram g erhebt:cher, chrrch die Kriegs Verhältnisse hervor gerufenen! Schsss:er:gkR.ben von der Fi-rnm Karl Nico laus in Lich erbaut «vüdn:. :>t in erster L«:ie für die llebungszsvecke der Tb ologie- E^ereiDen bHrrixmt, wird aber nrit ilsteu: weichen uno doch Wkkn KlMlg iuvf> manche tyeiteci ubtelt versäsiEn Helsen uub viel- Iciiift auch rn Konzerten #nfe SDtmrfte tun tixmmi. • V~ i c & c ' W che Missiouskvnferetrz gedenkt ihre 3iii>iv>fcaainici am 12. ytcirnibn:, vormrttags 10 IHjir in 6-ießen pi MUv'u. ,,&c^nalw. und SPtiffion" if. das nc^fene Thenm Professor D. ^dnjjn imrh bccniito spachen. Msivusurspeftor VON will) Leide Versammlungen sind in der Johamrestirck)c7ÄTao^tvbr Sonntag den 11. November, wird mittags 3 Mir in der'' Stadt- fit cf* ein Mssron^-l-.üwsdienst für SdcüU und Land gclmlten Mission-nmpdkkir Hoffmann und M gelingen." Möge der Geist solcher Zuversicht durch die Tagung in Gienen gestärkt werden. ** DieSaatkartvffelbcscha f fu n g s ü r d a s F r ü l" jahr 1918. Die NMKfßung v-on Saatkarwsfeln für den Llnlwu im Jahre 1918 ist in diesem Jal)r an besonders wickchge Be- stiimuinigen gebunden, die in der Bnudesratsvavordinmg vom 16 Murust 1917 und den AnSsÄbningsliestinnnungen Grostp. Midisten ums des JmZern vom 27. September enchalten sind. Lieruaab ist derjenige, welcher Saathartoffeln mrÜLufen mutz,, gehalten, diesem Ankauf bis zu einem besMmten Tag.und zwar den 13. November 1917 dupchj-uMren. Spcher können soKste Anrufe nicht inehr gestattet werden, dan«t die Reichiskartofftlstelte von einem bestimmten Zeitpunkt tyrwüif jsivssv- wiesen. Ms diesen BerMjufen die ans NvrsMa«- der Z«ntznitrt- schastskammer vom Grvtzh. Ministerium gcu>ekainxtsn M^prnse eingehalten werden iMM»t. Die Bodarstztbi'sicheftri'gimg und der! abgeschlossene Kaufvertrag ist dann dem liefernden Kounnuuatz.x'r- jbano zur Gnrelfmigung verFuteq-en. Die BescksrKmU der Saatkar- lofseln ist hiernach, für den Landwirt nM RiecksiM aus die Vvlkser-- iuÄülnn; mit bchoriderrn formeUen Schtz^rHHkei^en verbunden. Bei Besellungen, die bei der L<«»dti»rl5ckaftsk«.nmier zur Liestrimg' aus den Süatbesiellungen «oder von fchdbesibtig^en Feldern ge- vurl'l werden, übernimmt die LaridivrrtschiartMrinnrer sämtliche Sckns'.licbkeiten für die Besteller. Es soll rricht unerlvahnt bleiben, das die Festsetzarny der Richtpreise für Saatkartoffeln so eriolgt ist, baff die Wftsihen Kcrrinffeler^Äiger den Bezug neuen besten Saab- guts, besonders der weithin aiMixurtau Sforte Industrie, aus dem Ärotziherzvgtmn Heff-m selbst erbeblich'! billiger durchfichreu können, als bei dem Betrug aus Nvvddcmffchjdaud. Zu den an sich schouj dvvkk-schmttlich 'höheren Preisen der Saatkartoffeln ans Nord- tmtjchiand kommerr die en Frachtkosten, sowie die nicht geringen Dmmrtlungsgedüihvcn, welch, letztere bei der Land^virtschaftskannner) wigsallen, da sie die Vernrittlung vollkommen kostenlos durch,fi'chrt. Mit Rückffchit dararch, dast die Verträge bis znm 15. November 1917 abgchch'iloffen sein mtüs'fen, empfahlt sich dahjer für jeden, seins Saatkartoffeln tunmchhend Ku bestellen. ** Stadt t heater. Die hiesigen Theaterirrteressenteu, die für die stark besieMcn Sountags-Vorstellirngen Karten vorbestellen, werden dringend erfiucht, dieslelberr schnon im Vorverkauf abholest, zu lassen, damit der Betrieb an den Tkageskassxm des Sonntags Entlastet wird und die auswärtigen Besuchter rechtzeitig in den Besitz ihrer Mllets gstamgen können. ** Das 5kreisblatt Nr. 183 enthält Verordnmrgen über: Verbraucher von Kohle, Koks und Briketts über 10 Tonnen, Beschlagnahme von Fössern, Kriegsgefangene, MühlenreVisionen, Bargeldlosen Zahl verkehr. Landkreis Gictzerr. ** Annerod, 31. Okt. Dem Gefreiten 5>einr. Schäfer von hier wurde das Eiserne Kreuz 2. Kt. verliehen. Er ist bereits im Besitze der 5vessischeu Tapserkeitsmedaille. ** Stangenrod. 31. Oft. Dem Grenadier Achgust Lahn Von hier wurde das Eiserne Kreuz viestiehen'. - . Kreis Schotte«. V e. Schotten, 31. Oft. Das Eiserne Kreuz 2. m. erhielten der Gefreite Leiurich Müller und Wilh. Schlörb. e. .Göde«, 31,Okt^ D» La»ch>hur«maw, Karl Steiir. x ms*btz der LessMen Ta^d r k » ttsn^a«idw««>k übte sie im Sommer d. I.. wohl auch^ schon fr «her-, m Mnrb»«g i»i6 Frantkfurt aus. Sie schlich sich an (S't'ciiLett heran, ^rifj ihnen rn die Maff^sldaschen und --*twend>ete dre GeDMrse,. deren Jtzch^t sie ve»mtck)te. Auf diese Meffe ent-, wendete sie m Fr«ikhmt einer Dame 60 Mockz»nausMl»efteXe Now-Zsenburg usthMnirten Frauen ihre Gekdhörsen mit 30 Aächk, 5 Mark und 3 Mark Jnlialt. Das Schöffengericht venrrtzrlte die jugendliche und ^affinierte Tasihendiebin wegen fortgesetzten Diebstahls zu sieben Monaten W. Z. Worms, 30. Okt. Seit gesterir dornnttag ist unsere Stabt ohne Wrfffr. Trotz mehrmaliger tel-ephonischer Anfrage an mastgFiender Stmle war cs nicht möglich, den Grund für das Versagen der Wafferversorgimg genau zu erf«hren. Ein Maschinen* defekt im BürftEd^r Wasserlverk soll die Kalamität hervvrgerufen. In affen Strafen der Stadt konnte man gestern nird heute d »d »ch ck nv wie FomZen mD Kinder' mit Eimern, Kannen nnd atlen m.8ql«hsn nnl> wnmü«lichcm Ge sähen zu den wenigen Brunnen eilten, um für die Lauslialtungen imentbehrliche kostbare Nah zn beschaffen. Zu den verschiedenen Nahrnngsmittelpolonaisen Aesevt sick> ratn als neueste Kriegserr'ungen.sckiast das Anstehen um Wasser. Wenn die Sack;e nicht mich ihre ganz bedenkliche Seite Hütte, köimte man. beinahe darüber lachm. Nun zeigt sich, wie unklug es war. das; man vor einigen Jahren die noch verhau-^ denen Brunnen znschüttete oder auster Betrieb setzte, vor allem wohl/ um die Unterhaltungskosten zu sparen. Kreis Wetzlar. ra. Wetzlar, 31. Okt. Zur Vermeidung von tzöchstpreis- überschreitungen nnd der damit verbi»idenen Strafbarmachnnig macht der Kreisausschust darauf ausmerßsam, daß die zur Weiter- mäsitinv nnd zum Zwecke der SsUffwnformmg gcMnften Einl.'gc- schwkÄre, gteickWÜltig welchen GewiäM, als Schweine gelten, für die der in der Betamrtmrchnng des RhMrsichen Viehhandelsver- banDes vom 26. September 1917 festgesetzte Höchstpreis von 79 Mk. für 50 Mg. nicht überschritten iverden darf. -ch. Atzbach, 31. Okt. Tie >, reisverwaltung hat ein Aus- ffchrverbot erlassen, wonach die großen GenNksemengen von Atz- bach nicht mehr nach der nahen Stadt (Ließen gehen dürfen, son'- dern den Bürgermeistereien Braunfels, Ehringshausen nnd der Stadt Wetzlar zugeff'rhrt werden müssen. Hessen-Ressau. mr. F r a n k fu r t a. M., 30. Okt. Jlu nichtöffentlicher Sitzung wahlt'nchi c Stadt veno Mieten den Handelsrichter Eduard Ätarx zum unbesoldeten Stad trat. Ter Glvählte vereinigte 25 von 52 abgegebene Stimmen auf sich 13 weiße Zettel wurden abgegeben, der Rest entfiel auf den GeschläiftsstHhrer oes Kon-funwereins,^Liebm ann. J>n der vlachfolgenden öffentlichen SGung ! wurde Stadt rat de Neufville in den Kvmn«noLlandtag geiv^M. 500000 Mark ivurden zur Steigerung de-c ÄS^kchpi-vdiMon bnvikl.i-t. Dem Vertrag der Stadt Frankfurt mit der Stadt Bremen über Errichtung einer Anstalt'zur Erzeugung von Trockenmilch formte die Versammlung nickst zu stimmen, vielmehr lvurde die Vorlage dem Organisationsausschuß zur Beratung überwiesen. In seltener Einmütigkeit aller Fraktionen wurden iicm Schlüsse die Tsuerungszulagen für die shädtisckien Beamten, Lehrer rond Arbeiter bewilligt. Tie Sätze schließen sich für die Lehrer und Beamten im wesentlichen an die staatlichen an, wlfyrend für die Arbeiter eine LohnethvlMrg von 75 Pfennig pro Tag angenommen wurde, obwohl der Magistrat ursprmrgAch Mir 50 Psenuiig gewährt lMte.' X. Hanau, 30. Okt. Jü einer Sitzung des landlvüstMafd lichen Kreisvereins wurde mitgeteilt, daß ein Erlaß des Landlvirtschaftsmiiristers ergangen sei, ans dem man entnehme könne, daß, sobald sich die gesainte Kartoffelernte übersehen laste, Entscheidung erfolgen werde, ob den Landwirten noch weitMÄ^n- gen als jetzt bestimmt zum.Verbrauch in der eigenen _ Wirtschaft frei gegeben werden können. Eine solche Freigabe werde selb streden d erft dann erfolgen, wenn die Wintcreirrdeckung der, DedarBve-, zirke mit Kartofieln völlig gewährleistet und darüber hinaus 9®u* a gcnbe Mengen für die Btnsorgung der Bevölkerung mit, Kartoffeln im kommenden Früh/ahr vorhanden seien. Voraussetzung für den Eintritt der Vtwgtdistigimg sei die restlose Mlieferurig. — I d st e i n, 31. Okt. Tie Stadtverwaltung gewährt der hiesigen Bürgerschaft für jeden neu aUgepftanzten Obstbaum eine Prämie vivn 50 Pfennigen und für jeden Nußbaum eine svckhe von einer Mark. --- Usingen, 31. Okt. Stadtvewrdnetenvorsteher Werder, der kürzlich sein Änrt niedergelegt hatte, wurde von der Stadt» verordnetenveri'ammlung abermals zum Vorsteher gewählt. An Stelle des ebenfalls zurückgetretenen stellventretenden Vorstehers, Forstmeister B i r k e n a u e r, wählte man den Stadtverordneten L. Tienstbach. — Die Ergänzungswahlen zrrr Stadtverordnetenversammlung wurden auf das nEte Jahr verschoben. = .Aus dem Taunus, 31. Okt. Wie erst jetzt besannt wird, hat am Svmrtag und Montag ein Schneesturm im Taunus erheblichen Schwaden angerichtet. Tie großen Schneemassen legten .sich mit solcher Schwere ans die noch laubbedeckten Bäume, daß viele unter der Last zusammenbrachen. Bckonders an deu Landstraßen sind viele Bäume nmgdknickt. Auch die Fernsprechleitungeu u!nd die Leitung der Ueberlandzentralen liegen zerbrochenem Bo- deir. Viele Orte sind ohne Licht und Kraft und telegraphische Vei'- bindung. ein Umstand, der bei dem, Fehlen anderer Beleuchtnngs- mrttel sehr schwer ins Gewicht fällt. Stelleirweise liegt die Schneedecke bis 30 Zentimeter hoch. Ist der letzten Nacht sank das Tliermo- meter stellerrweise, besonders an freien Lagen, auf 4—5 Grad unter Null. ri^cL^schrerr... Die Hilfe für Italien. Haag, 30. Okt. Der „Nieuwe Courant sagt über die verschiedenen Gerüchte betreffend Maßnahmen der Alliierten zur Hilfeleistung für Italien: Daß die Alliierten nicht die Absicht haben, durch eine besondere Offensive an der Westfront Italien zu errtlasten, sondern Italien un- jnittelbar mit Truppen und Kriegsmaterial zu Hilfe zu kommen, darauf deutete schon die Reutermeldung hin, ebenso wie die Rede des Generals Smuts, daß man die Offensive der deutschen und österreichischen Truppen zu einer offenen Feldschlacht in der venetianischen Ebene ausdehnen will. Es sei aber für die Ententeheere, die nicht so zusammew- ges-chmiedet sind wie die der Zentralmächte und denen auch die Erfahrung in der offenen Feldschlacht fehle, ein höchst gewagtes Unternehmen, so daß man sich fragen müsse, ob die Zentralmächte nicht gerade mit dieser Offensive beabsichtigen, den Ententemächten einen entscheidenden Kampf auf- zuzwingen. Räumung Venedigs! Wien, 30. Okt. Wiener Blätter berichten aus Genf: Viacenza, Venedig und Treviso werden evakuiert. Lärmszenen an der DllbUner Universität. London, 30. Okt. Anläßlich der Prourotionsseier an der DublinerUniversität kam es zu aufsehenerregenden Lärmszenen. 200 Studenten rotteten sich zusammen und sangen Sinn-Feiner-Lieder. Stühle wurden zertrümmert und mehrere Personen verletzt. Hierauf zogen die Manu festanten singend durchi die Straßen. Amerikas Kiiegspolitik. Basel, 30. Okt. In f r a n z ö s i s ch e n Sozialistenkreisen wird die englische Meldung erörtert, daß Amerika der englischen und französischen Regierung eröffnet habe, die Getreideausfuhr cms Amerika müsse sehr vermindert werden und die Ententeregierungen müßten äußerste Sparsamkeit üben. Die französische Regierung wird von der amerikanischen Regiernng die Erfüllung der eingegangenen Verpflichtung fordern. 5) a a g, 30. Okt. Auf der letzten Konferenz des amerikanischen Schiffahrtsrates hat sich herausgestellt, daß der Bau der neuen Schiffe hrnter dem ursprünglichen Pvogrannn zurückgeblieben ist. Es wird eine Aenderung in dem Personal des Schiffahrtsrares erwartet. 8kdvLm»^r«» auf Woche ges. 0>SVl Müller, Wolteng. 23. Wcrkzengmltch?r Lehre»bt«rer und Dreher suchen Gebr. KUrrglpor Offcnlmä» n.M., 7992 _Li idwicfftr 140. MigttckWrrbeitei für den Pack raum stell! so fort ein 8011 I. Wcincrt, Nenenweg 9. Zirei Ziihrlc^e «bäi. SU-cT&JtObertccei 06792 GartzentLirv. tiirbiiac Arbeiter, auch KriegstnvaUde, sow. Nnater oesucht. KnJep, 7912 _ S»einilratze 7._ ZustrU. Whchulihe sofort gefugt. 8004 DampftvÄscherei Eoclweiß, Schützenftraße 12. Tus ilosserl stellen ein C. & G. Panse, Wetzlar 1 Fabrik für Stadteüedarf. 8006V I Ucht Maschinenschlosser in dauernde Stellung für sofort gesucht. MtttlSeütste ©cröcrei & Ricmcchbrik, A .-8 Wrtrlar. 79WV sofort gesltcht. 8012 ftilbnitci, Selterstve« 7 8 ietiiiirtc HtrfrMkkil auch ^»jic^v Oc;A äfcioter ad. zuocrlüffige Dar«e s. 5tomor gesucht. t! »iript, Papier- lugvnuro&Oüitblinin- 8008 Lkn,sm«dchen ges ucht. DelterSwe« tt. Kuverüton. LainlV»« für flctncu Hausi»«lt gesucht 0680.1 j-ö berftra ste 2. to^ermtnriani, F rankfurter Straße 85. j*™ Eilie ältere Fr«u für einise Stiulden aut Tage zmn Karwstelfchäle'i gesucht. 7^4 Hotel Lchü«. für meine mechan. Schneiderwerkstätte gesucht. Auch rvird Heimarbeit vergeben. Frankfurter 'Armee' bekleidnng^Jndustrie Wvixn* Drauk- iiirt ri. M. 31. TanimN'brutto 455, Fernsprecher Hansa'2610. 7,s5i TßchtigkS MaWkit | das HauS' und Gartenarbeit »ersteht, rvird sofort gesucht. Trjix R»stsr1 Shra , UNCfteH. Suche^Ur sofort oder späterem tüchtiges, satrberes SisbeiBiiekii Fra» ValvervMisarrkVLLsr- Ärt, 9vberftraVe W. ' 06, ° 3 2 jll!l»e 3 iezcnMutt°rk-,b zu verkaufen inNciskirchen, Hauvtftraße 19. 06795 Braves, fleißiges 06798 »T' M d c h e n “W, in kleinen, ruhten Haushalt gesucht. 1 I. Kl. Dreimal tvöchentl.vorm. eine Stunde iernand z.Putzen ges. 7^-7 ÄGeierstratze 16, p. Waschfrau für wöchentlich 4—6 Tage gesucht *<**•*' 11 uiv crsitttt s -ft t u «' erklunk. l'rmi oder iüdchcn zum ZeitunaSlragen , mr luoraens n. m'ttagS gemcht. Vfriffcr'fchc BurhbandlO., 0 Neuen «»ne 17. Eiu R i rr d zu verkaufen. HinterlO»^ Hunds gaste 6. _ Onra / WOT 0<5S12 1 weiß. WarM«4»4!-A»tzn l»16r i.ein »w'ck. 1v17rBrnt z. verkauf, ob. t- rebhs. Jtal. verransch. hEAe.HLmptstr.17L Verkaufe zrvei 6 Mon. alte Saaneu-Lämmer L55 und 60 Mk. <"™ Sg. Saip», bollLe.Sleinstraße. Sä, Iri. Lerheerbäume preiswert abzugeben 7^85 Wilhelmstr. 1,1. Et. 5—6 Mark pro Pfund zahle ich für aasgeliänirate Franenliaare. Siiskmti, 7814 Neuenweg 29. Sägern ehl zum Streuen kann bis auf weiteres abgebvlt tverden. 7433 LL. Mulm. Dollar. Kürbisse per Psd. 15 Pfg., verkauft Nestanration Schwalbeimor Brunnen, Post F-rieddera iHessen'. 8005 Plalasrae zum Abbslzen zu verkaufen. Qst-Aniaac 36, A. Flaneiiolizio, fall neu, z. verkaufen. Anzusehen zw. l lS b. 9 Uhr. Str. 142 p. Gut erhaltenesTafclklavier zu verkaufen. 06794 Ledrer Schaaf Wtw., Heuchellicim, Lriedrichslr. Wachsamer Hund zu kaufeu gesucht. 7057 Marktstraße 29. Suche sofort 30—1®® Morgen gegen Kasse zu kaufen. Genaue Angebote an I. Abplanalp, Güteragenturen, Fried- bcrg (H.) Tel. 312. »»« für gebrauchte Möbel. Kaufe auä> gauze HauShaltungcit. Sj. ßosenzweig, u05sl Gießen, Selleröweg 581. liifaMfi von Alteifeu, Lumpen, Knockien, Papier, Flgschc». Louis No!hcnbtrgrr. Telef. 176. Steuenweg 22. Säcke! Kaufe alle Sorten gebr. Säcke, Socklumpen und Wagendeckcn. Zahle die vorgeschriebenen Höchstpreise. M. Müblstein, Gießen, Seltersweg 83 . c:mi Wir kaufen nach unserer Sor- tierttna ll. 8 15 d. Bckanntm. v.25. IX. gebr. Vi I7904ss Sektkorke zn 12 Pfg. Weinkorke zu 2 Pfg. d. St. u- alle übr. Sort. neue u. alte Korke zu Höchstvreisen. Frankfurter Korkwerk G. in. b. H.. Fronkturl a. M.. Mainzer Landstraße 170/181, Fernspr. Hansa 3387. SllöAbnahmeberechtigterder 0i eichs-Sackstelle zahle ich für Niel)! n. Znckeriäcke Mk.2, Zilciefäckc Mk. 1, Lruchtsacke Mk. 1,50. M. Tronlck, 06267 Walltorstraße 71. — Figuren Teller und Tassen — von Smmnler zu kaufen gesucht. Offerten D. 187 Llnnoncen- Exped. eirok. »r»»vi», Frankfurt a. M., Zeil 111. 7990D Zwei gut erhalt. Men, Klcidcrichrank und Wasch- tifä, zu katifen gesucht. Schr 2lurelSangabe unter 06809 an den Gießener l^etOererst«. V O Vaterland, du forderst viel. Ein hartes Los hat uns ge- Hörst nicht mehr deiner Lieben p , troffen, IClAffpn An u C n T? rfnr^ U fragen kaum. Siehst deiner Lieben Tränen rieht,’ Fs schwan^far unser Hoffen, V le magst -du wohl in letzter jr.s schwand dahin, als wie ein Stunde Ftn fr ftl , 00 iT , .. Traum, Gesehnt dich nach denLieben dein. treues Herz hört auf zu Nun ruhe sanft, du Herzensguter r\ n ■ r ■ . schlagen, Geliebter Sohn und Bruder, Ajas m Lieoe me geruht. Sollst nie von uns vergessen sein. Plötzlich und ganz unerwartet erhielten wir. die schmerzliche Nachricht, dass unser lieber, guter, unvergesslicher Sohn, Bruder, Schwager, Pate und Onkel Musketier Ernst Philipp im Infanterie-Regirnent Nr. 186, 11. Kompagnie nach 35monatiger treuer Pflichterfüllung im blühenden Alter von 25 Jahren am 5. Oktober sein junges Leben lassen musste. \ In tiefem Schmers* Job. Georg Philipp Y.u. Fraa Christian Adam Mieim, z. Z. Sophie geb. Hirz im Felde nud Frau Maria Karl Philipp geb. Philipp und Kinder Georg Philipp V. Wwe. und Familie Bürgermeister Hirz Bettehen Isheim Wwe und alle Angehörigen. Watzenborn, Grüningen, den 31. Oktober 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. WM Wegen Ersparnis von Heizung und Beleuchtung haben wir unsere Arbeitszeit geändert. Unsere Schalter sind vom 1. November bis I. April vormittags von 8'/ 2 bis 1 Uhr nach m ittags, au ßer Samstags, von 2 bis 3 Öhr. geöffnet Gewerbebank zu Gießen e. O. m. b. H. zn Gründlichen Heute Mittwoch V*S ühri Statt besonderer Anzeige. m it Q Ä n , ^? r3 h n entschlief sanft und ruhig, versehen nut den hl. öteibesakramenten der römisch-katholischen Kirche S?hwägerin e und Tlkte 163:ermUtter ' Großmmter ’ Urgroßmutter! Frau Wilh. Äußern, Ignese geb.Steinfioff im Alter von beinahe 81 Jahren. , . I™ Namen der trauernden Hinterbliebenen* J*. Anfaennaucr und Frau Franziaka geb. Äußern. Gießen (Lahnstraße 5), Düsseldorf, Köln und Solingen, 31 Okt 1917 Die Beerdigung findet statt am Freitag den 2. November 1917 nachmittags 4V< Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs. £ m Familien - Konzert yffaüier- c Unterrieht erteilt Joiiacna y o g-t^ Goethestr. 33 jjj. Bekanntmachung. ^ovember b. I. toirb bte täq- lta > üu ' den Kopf ber Bevölkerung entfullende M-ehl°- menge um 20 Gramm gekürzt. Temeitltprechend dürfen von biefem Dage ab auf U ^m'l?” b - ^ l«rferlden Mvtrnnrken **} »fcMmeitucn Wra&fotflt tnetben: 1. M 1000 g BmSmrrr statt 750 nur 700 g Mcbl 2 - -- 500 -• 375 .. 350 „ , MH AM Krtz ■pv Vit,* V 200 140 ,, 70 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Bin- scheiden unseres lieben Entschlafenen und für die trostreichen Worte des Herrn Dekans Gußmann sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank. 1867—1917. Hiermit setzen wir unsere Altersgenossen von dem Ableben unseres lieben Karl Stesserwald geziemend in Kenntnis. Beerdigung findet Donnerstag, nach, mittag um 2 Uhr, vom Neuen Friedhof aus statt. Der Vorstand. ,, tossrifipM j! gesucht o. Eietzen nach Köln oder Koblenz für «nfU> tnnrumem. Schriftliche An- geböte unter 7m a. d. Siegen j Anzeiger erbeten. 100 Postkarten, 1 ^-; Glanz-, Broms.-, Kunst-’, j^opt-. Liebes-, Landsch.-, Witzk. 4 Mk., 200 St. 7 Mk G^PhVerk.). lOObill. Kart. 1 Mk., 1,80 usw. Weihn. u. Nemahrsk. 2. 3. L Mk. 7995»8 1. xVagenknecht Verlag, Leipzig. | - ■ , , S Der vom 1. Novemfe. 1917ab gütige 1Q0 .150 , b0- Oktv-Lr 1917.' " Z001B Ler LHrrbisr.^rm-eiüer ('&b*n3mittcfomt). Verteilung von KmrfthörchZ 1 ^ ^ ca (dlnsgabe Nr. 2.) Schnitt Nr. 2 der Le- -Z cj™! 11 lLl a r! e . J 011 * m bm nächsten Tagen durch die -^5 n^rrd-iSgrs nun tc ShntfÄjcnig vermtssn-bt. h . J?* ]mi> 1X1 der Zeit vom 1. No- vember bis 7. November 1917 in ben Klein- ixtndelE'lchäfden gegen AuLbänkignitg des Vvrgeschrie- die Firma des Geschäfts, Kbl der ahgeftemten Abffch,«t1e mtb die Nummer ber ^Ausgabe anMgeben fmb, abzuliefern. Mn: den Be- iss?“4 ! "iSÄXss it — - - venZnriüelamt zur fbrufung emzurerchen. c-, der ehrgEchten '-Abschnitte erhaltet br<Ännhandler cbemc jitm Bezug ber Ware hiTcvi? tnnen t^wßhcmbler der Stsdt Gietzen Hi- a oli b ^ Mchnitt entfallende Menge, sowie dre Zeit der Aukube tue^en noch begannt gegeben Gießen, den 30. Oktober 1917 7999B Ofc^wr^rmciftcr (LebenSmittelarnts. findet reiche Auswahl lu Anzüge**, Paletots, Ulster Capes, einzelnen Hosen, ©ehroek- Anzügen — auch leihweise — sowie Kinder- nud Jüngling®-. Anzügen n. -Ueberxieliern “ l>aßi«n-So»täme, Mäntel. Bixasea und Bocke in allen Farben. HerrenprtMw-Haüs Blessen Seltejsawseg 3«, I. Stock K9T- Eingangr Ecke Volkohad Bitte Bezugssciiein mitbringen *ofcna. mit Lorgia u. allem Z.nbeh. z. vermieten. M77 Nah», Gr. Steinweg 20. enidaltrnä die Fahrzeiten der auf den Stationen Gießen Frankfurt am Main, Kassel, Marburg, Friodberg, Lollar* Londorf, Fronhausen, Wetzlar, Koblenz, Köln, Fulda, Als’ feld, Grunherg, Gelnhausen, Nidda, Schotten, Hungen, Lieh Laubach, Butzbach, Stockheim und Godcrn a'nkommemlen und angehenden Eisenbahnzüge, sowie die Fahrzeiten der Biebertalbahn, Ist ^ in der Geschäfts- ersehenen und zu Üll r B Öja stelle d.Gieöener em Preise von ■mmmbkukuu Anzeigers vor- ratig und kann auob durch die Austräger bezogen worden. Regelung des Verkehrs nnt Web^ Ebirk-, Strick- und Schuhwaren. rSS nm ^^ !T ' ! ’ der ReichsbekleibmrgK (teile üom 13. jDttofcer 191t (rrrb die bisherigen BeÜim mnngen über ^n Berkehr nnt Web-, E? Strick-2 Samhm-ren verschärft worden. Zur Turchsi chrrmg bieftr L»MaVL-b« ^r, der L I. Tie bisherigen BemgsscheiTEorvrucke AI BI SK Ä l mü “4 aii ecrres Bezugsscheines über Web-, uich Schuhir-arert erfolgt, abgesehen von lkimchereu NusnahmefMert, mit noch gegen Ablieferung eines entfpredpnjxn gabranchden Gegsistandes bt'v m I L S f3!ffl? H K a &l b mehr «fori«* fäiixT ' bisher bc»ugsschcinLflichttgr Gegm- L) vm,dsch«he aus B,unovosle, §>alb- scLe und Sciüe, ohne Ru^lKht MHr zu verm. mit o4. ohne Kost. Angeb. unter 0679V an den Gich. A« ?>. (Lins, mötzl. Ziurmer ru verm. M U). S oorLsstr. _ 1—2 möbl. Zimmer m. elektr. Licht z. vm. Kketurtr. W. 00788 iqiyX: y 1 ! MlttigLEmucr für olle nach dem 13 Aiw 191/ flusgerethstot Bqvgsschemc AI, BT CI uni»*1) tfi von einem Monat auf zwei Monate bcdimoett^rinr bcu Ter widersprechende Vermerk auf te"St*ra Lücken steht dem nickt dL v°r M. ÄÄ«» V. ^-toMtn«JJeiber Wäschestücke und Schuhe Kn« WsfiWÄI««* *&* '»«Ml2 mm 80008 Schö u möbl. Zimmer z. urm. Ludwtgstr.'^. iz. 06700 Sch. möbl. Zmr. m. voll. Pens., '-schreibt, u. elektr. L. a. vrm. 0 6799 M«ll torttr«»< 27. Frdl. möbl. Zürn am liebsten an Kauf- od. Ltztt«. sof. u. 8»k»»E str. 181,1, - fli*?ilicrtes ZiKixter mit separatem Eingang und elektr. Licht ru verinieten. 0080/_ BlAckitrahe 12, li. | T^ej-«cSi ^5e zi»*j wer- Wob n u n g »um 1. Januar au ruhige Leute zu vermieten. 77-5 Dr. «l»ohr. Neuen Baue 25. H aewäfferte oii« Hm-nntliC Stockfische, auch Seefische, als K*bUaa ioüi?teslie und Korisaa empfiehlt 769k C. G. Kleifihenn, Tewhon 6«. Bahnhontr. M empfiehlt in großer Aus Wahl 0M7 Tia®ras«r, Ludwigstraße 40. wahrscheinlich Frankfurter ©traue verloren, «ea. Bel. abjns. V»tv.-V«torrvÄa-ktt,tk. W Hilf Leitung: Hefrat Mcrmann Msingoettsr Freitag den 2. R»v. 1917 abenvs 7»/, Ubr, Bolksvorsteliunß Kat«r Lamp« Komödie tu vier Akten von Emil Rasenow.