M. 253 Ter -letzeirer Än^Hict schein! tätlich, außer Lonntaqs. — Beilagen: Sichencr^amilicndläller; Krcisllotl für den Kreis Gießen. vezugspreir: mouatl. 1 Mk., viertel- jahrl'ch 3 Mk.: durch «bhole- u. Zweigstellen monatl. 90 Ps-: durch die Post Mk. 3.— uicilcl- jähri. auSschl. Best eich, gernsorech - Anschlüsse: lür die Schrütleitunq 112 Verlac,.GeschastHstel1eö1 AnschrälsürDralNicach- nchten: Anzeiger Sietzen. Erstes vlatt 167. Jahrgang. Postscheckkonto: Sranffurt a.Ui. U686 Samstag, 27. Moder Ol? Sankverkehr: GewerbebankSiehen .»vi!Iingrru»di»ruck u. Verlag: vrühl'sche llnw.-vuch- u. Stein-rittkerei «. Lange. 8chnftieiti»ng. Geschäftsstelle u. Druckerei- Schulstr. IlUttchme oa» Anzr^eu r. die Tagesnummer dis zumNachmtttaa vorher. Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 20Pf.,für auswärtige 25 Pf., b. Platzvorschrifl 30 Pf., für Reklamen 75 Pf. bziv.SOPf., nebst 20°/oTeuerungs-ufchla§. VaupLfchrrftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Aicyer; Anzeigenteil: H. Beek; sämtlich in Gießen, Schnelles Vordringen an der Ijonzo-Zront. Sturz des Kabinetts Vsselli. wochenrüSblick. Wenn man die Kanzlerkrisis sachlich, nicht ans Vergnügen am Skandal, betrachtet, so muß man fragen. > was jetzt politisch geschehen kann und soll. Gibt es in naher Zukunft eine folgenschwere Cntsä-eidung m fällen, der man Herrn Dr. Michaelis nich.t gewachsen glaubt, so wäre es verständlich, daß die Fraktionsvorstände den baldigen Wechsel verlangen- ?lber es gibt nicksts so Eiliges von hoher Bedeutung. Der Friede liegt auf dem Eselstarreu der Engländer, und. das beste Peitschenknallen auf deutscher Seite bringt das Eiefährt vorläufig nicht vorwärts. Wenn es jetzt beißt, die Mehrheitsparteien wollten sich über ein Programm einigen, auf das der Nachfolger des Herrn Michaelis sich verpflichten müsse, so müssen sie sich dock sagen, daß praktisch mit dem alten Friedensspruch vorläufig nichts anzufangen ist. Und fortschreitende Demokratisierung? Da hat das Zentrum in den letzten Tagen kundgetan, daß ihm die Wünsche der sozialdemokratischeu Brüderschaft durchaus nicht maßgebend sind. Die maßgebende Partei ist nicht für die parlamentarische Regie rrmgsroeise. Zentrum so rgaue haben es laut und deutlich ausqernfen, daß das Recht der Krone, den höchsten Beamten selbst zu erküren, nicht beeinträchtigt werden soll. Da die Mehrheitsparteien sichtlich um eG Programm selber verlegen sind, hat es keinen Sinn, roeml sie den Kanzlerwechsel zu stürmisch begehren. Dabei bleibt fteilich die Möglichkeit, in interfraktionellen Be- ftm?£f)inii]cn festzustellen, welcl-er Kompter von Fragen unter '.tuftechterhaltung des Burgfriedens gesetzgeberisch reif erscheint. Das Verhallen des Zentrums gibt dem Kaiser die Möglichkeit, nichts zu überstürzen und die Zeit reisen zu lassen, die vielleicht in der Tat wieder einen Kanzlerwechsel erfordert. Vorläufig bleibt Herr Mchaelis, &um Aerger der Sozialdemokratie und unter dem Stampfen einiger demokratischer Streitrosse, die sich überall lieber tummeln als da. wo erfolgreiche ruck sieg verheißende Sästack ten den r sich aufdrängenden Handel um Frieden zurückzuhallen versprechen. In den Parlamenten und Regierungen der gegnerischen Länder ist auch noch nicht alles ins Reine gekommen. Auch die Krisis in Frankreich ist noch nicht beseitigt dadurch, daß an Ribots Stelle Herr Barthon Minister des . Auswärtigen geworden ist. In der französischen ükriegs- polittk wird kerne Aendernng eintreten, demr Barthorr, der .wnuer ein strammer Nationalist gewesen ist und vor dem Ausbruch des Weltkrieges als Mnnsterpräsckent schon weidlich die Beziehrrngen zu Deutschland verhetzt hatte, wird die elsaß-lothringischen Gelüste nicht abschwöreu. Was man Ribot im Zusammenhang mit seinen unwahren Behauptungen über ein deutsches So ickerfrieden s angebo t alles vorzuwerfen hatte, darüber wird erst die Zukunft volles Licht verbreiten. Gegenwärtig läßt das französische Parlament, offenbar im Interesse errreS lecklichen Einvernehmens mit den Verbündeten, diese Dinge in einem Halbdunkel. In Rußland und in Italien ist es ebensowenig zu einer parlamentarischen Klärung gekommen. Das russische Vorparlament hat bisher nur einige recht hilflose und zum Teil widerspruchsvolle Reden der Regierungsvertreter zum Vor- id)eni gebracht, und Herr Kerenski selbst sowohl wie der Üriegsminister und Marineminister haben die Ereignisse am Rigarscl-en Meerbusen in einem für die Interessen der Entente noch trübseligeren Lichte erscheinen lassen, als es vorher schon die Geister niederdrückte. Italien hatte Wim Losbruch der deutsch-dsterreichisch-ungarischen Offensive am Jsonzo eine recht kritische Sitzung der Kammer, wobei der Acürbauulrnister erklärte, daß in diesem Jahre 20 vom Hundert weniger Getreide in Italien angebaut worden seien als bisher. Dafür würden Amerika und Indien am Schluß dieses Jahres Mais und Rchs zmn Aiisglerch liefern. Wir dürfen aber annehmen, daß unsere U-Boote ihre bisher so schueidig geübte Tätigbert im Mittelmeer auch weiterhin fortführen werden. Als der Ministerpräsident Voselki es verweigerte, über Beurlaubnirgen und die Entlassung älterer Jahrgänge mit sich reden zu lassen, fcCTliefcu mehr als 100 sozialisllsckfe Abgeordnete denwrr- straliv den Saal. Man kann sich eine Vorstellung niacheu, wie die große d.r o h e n d e Niederlage am Iso n z o auf die Stimmung des ganzen Landes einwirken wird! Drc vertröstenden Reden der Minister und militärischen vlntor^ uiten tverden durch die Ereignisse gar bald überholt werden. Die Lage der Entente erinnert uns heute an Miltons grandioses Epos vom „Verlorenen Paradies".. Ist nicht der Urheber des Weltkrieges, England, mit seiner Rotte wie eia zlveiter Satan aus den Hdlleupsuhl heradgeschleudert worden ? Gleichen die Reden der Asqutth und Lloyd George nicht jener Ermunternngs an spräche des Höllenfürsten und seiner Aufforderung, den Hrmmel doch noch wiederzuer- vbern? „Friede »vard unmöglich; wer denkt an Unter- lverfuug? Urieg denn, Krieg, versteckter oder offener, fei die Losurig!" Pandümonium, Satans Herrsckfersitz, wo der feierliche Rat der „Alliierten" denrnächst^abgel-alteu werden soll, ist nach Paris verlegt worden. Lloyd George hat erklärt: „Wir stel-en vor der wichtigsten interalliierten. 5bvn- fererrz, die jemals gehalten wurde." Dann möge er obwarten, was die Russen .zun: Frieden sagen, was die Amerikaner an Kriegeslasten zu tragen sich bereit crl'läven. Lloyd Evorge wird auch genötigt sein, auf dieser Konfererrz wahrheitsgemäß und sachlicher als bisher die Wirkung des U-Boot-Krieges in Anschlag zu bringen. Pläne hin, Pläne her — im Monat September sind wieder 672 000 Tonnen versenkt worden. Wer baut sie neu in so kurzer Zeit? Wird man auf dieser Pariser Konferenz einmal ernstlicher damit rechlnen. daß es, um im Bilde des „Verlorenen Paradieses" zu bleiben, Satan nicht gelingen wird, in der Gestalt einer Schlange das deutsche Volk zum Genuß gefährlicher Früchte der Denrokratisierung zu' verführen ? Vielleicht sind dann die neuosten militärische Pläne der Mittelmächte noch weiter ansgereift, und'vielleicht haben wir bis dahin, um alle Gifte der Verführung An meiden, auch einen neuen Kanzler, der, von Erzbergerscher und Scheidemannscher Vormundschaft erlöst, selbständig zu handeln versteht! (WTB.) Großes Hauptquartier, 26. Oktober. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Längs der ganzen Front in Flandern war gestern und während der diacht der Artilleriekanrpf lebhaft. Besonders heftig war das Feuer vom Houthoulsterwrrld bis Holle- beke. dort steigerte es sich nrorgens zum Trommelfeuer^ Nächtliche Teilangrifte der Franzosen und Engländer scheiterten überall vor imseren Linien. Nach den bisher eingegangenen Meldimgen sind nach .Hellwerden an nrehrercn Stellen der Front Angriffe des Feindes erstilgt. Heeresgruppe Deutscher 5kronprinz. Nach starker Feuerrnnckereillmg stießen die Franzosen gestern mm den Nordhängen des Ehe min des DLmes in den Ailettegrrmd vor. Ihr Angriff brach sich gegen die in der vorhergehenden Nacht an den Südrand des Waldes von Pinon herangezogenen Vortrnptreu, die nach kurzem Kampf -auf das däordufer des Oise—Aisne-Kamils ^zurückgezogen wurden. Es gelang nicht, das vor den letzten Kampftagen rn den zerschossenen Wald von Pinon eingebaute Geschütz- material völlig zu bergen. An den übrigen Stellen des Kampffeldes wurden nach erfolgreicher Abwelw des feindlichen Stoßes unsere Linien plangemäß hinter den Kanal bei und südwestlich von Eh.wig- uon zurückgezogen. Mehrfach versuchte der Ge^rer, die Kanalniedenmg zu überschreiten; er wurde von unseren Kampftnlppen überall zurückgeworfen. -v Auf dem Ostnfer der Maas stürmten tapfere niedersächsische Bataillone mit Flammenwerfern in mehr als 1200 Meter Breite die französischen Stellungen im Chaumewald. Sic überwältigten die Besatzungen und brachteil Gefangene zurück. 9Nch- rere, zur Wiedergewinnung seiner Graben vom Feinde ge- filhrtc Gegenangriffe brachen ergebnislos blutig zusarmnen. * Bei den übrigen Armeen kam es bei Sturm und Regen zu zahlreichen Gefechten von Erkundungsabteilungen. Von dem östlichen Kriegsschauplätze und von der mazedonischen Front sind keine wichtigen Ereignisse gemeldet. Italienische Front. In Ausnutzung des Durchbruchserfolges bei Flitsch und Dolmein fiuii unsere Divisionen über K a r f r e i t und R o m- z ina hinaus im Vordringen. Die Truppen des dkvrdflügelS der 2. ttalienisch-en Arm« sind, soweit sie nicht in Gefangenschaft gerieten, im Weichen. In unwiderstehlichem Vorwärtsdringen überschritten die deutschen und österreichisch-ungarischen Regimenter, in Leistungen wetteifernd, die ihnen gefetzten Ziele und warfen den Feind aus den starken, rückwärtigen Höhenstellungen, die er zu halten versuchte. Unter unserem Druck begannen die Italiener auch die Hochfläche von Bainsizza-Heiliggeist zu räumen. Wir kämpfen vielfach bereits mif italienischem Boden. Die Gefangenenzahl ist auf über 30 000 Mann, dabei über 700 Offiziere, die Beute auf mehr als 3 00 Geschütze, darunter viele schwere,gestiegen. Klares Herbstwetter begünstigte gestern die §kampfhand- lungcn. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. » Der Abcndbericht. * Berlin. 26. Okt., abends. (WTB. Amtlrch.) Die k-eutigen Kümpfe in Flandern entwickelten sich zu einer großen Schlacht. Starke Angriffe der Franzosen und Engländer von Bixschoote bis zur Bahn Rvulers— Upern und zu beiden Seiten der Straße Menin—Ypern sind trotz mehrfachen Ansturmes in unserer Abwchrzone blubig zusammengebrochen. Am Oise—Aisne-Kanal geringe GefechLsMigkeit. Im Osten nichts von Bedeutung. An der italienischen Front sind unsere Korps kämpfend in schnellem Vordringen. Gefangenen- und Beute-Zahlen wachsen vonStundezu Stunde^ Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 26. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlrch wird verlautbart: Italienischer Kriegsschauplatz. Die am mittleren Jsonzo angrfetztcn österreichisch-ungarischen und deutschen Streitkräfte haben in rüstigern Vor- wärtsdrmgen die Linie Karfreit-Auzza überschritten. Die Bewegungen werden seit gestern früh duch schönes Wetter begünstigt. Auch mrf der Hochfläche von Bainsizza-Heili- g e n g e i st bis in die hZegend desMonteSanGabriele wurde der Widerstand der Italiener gebrochen. Der Feind ist im Begriff, alles Gelände freizugeben, dessen Besitz er in der elften Jsonzoschlacht durch das Lrben vieler Taufen der erkauft hat. Auf der Karsthr'chfläche entwickelten sich bei unverändert bleibender Lage stellenweise lebhafte Kampfe. Der Anprall der Verbündeten vermochte an zwei Kampftagen die feindliche Li nie auf 5 0 Kilometer Frontbreite ins Wanken zu bringen. Bei den weichenden Italienern herrscht größte Verwirrung. Zahlreiche Verbände mußten, völlig abgeschnitten, auf freiem Felde die Waffen strecken. Große Geschützmeugen, aus allen Kalibern zusammengesetzt, und unübersehbare Mengen Kriegsmaterial fielen in die Hand der Verbündeten. Eine österreichisch-ungarische Division nahm südwestlich von Tolmein dein Feind allein 70 Geschiitze ab. Bisher sind über 30 000 Gefangene durch die Sammelstellen der Verbündeten gegangen und eüva 300 Geschütze erbeutet worden. Ocstlicher Kriegsschauplatz und Albanien. Unverändert. Der Chef des Generalstabes. Der fortschreitende Sieg über die Italiener. Wien, 26. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Die Kriegs- berichterstcttter der Blätter melden übereinstimmend: Die verbündeten Truppen nahmen den schwierigen Bergstock des Kolowrat-Mckens am rechten Jsonzv-Ufer, womit ein wichtiges Artilleriezentrum in den höchsflielegenen Stellungen der Italiener in diesem Raume über »nun den ist. Sic befinden sich jetzt im'Abschnitt gegen die Grenze. Ebenso wurden die im Schneegebiet von nngesähr 2000 Meter mit allen Mitteln moderner Besestigungslunst aus gebauten Felsenuester im Brsic-Kru-Gebret erstürmt. Jnzwiscl)en gingen andere Kolonnen den Jsonzo auftvärts ruck freien aus dem Brsic-Krn-Gebiet dem weicherrden Feinde in den Rücken. Auf der Bainsizza-Hochfläche geht der Angriff der österreichsifch-rrngarischen Verbände, rrnterstützt durch das Bordrirrgelr der Verbündeten, am rechten Jsonzo-ltfer weiter. Der über den Jsonzo flüchtercke Feind rvirü scharf verfolgt. Ern ans dieser Hochsräche zur Deckung des Mick- znges nltternonrmon-er italienischer Gegenstoß mißglückte vorllommorr. Das gestrige gute Wetter erlaubte zahlreiche Lrrftkärnpfe, loobei österreichisch^rmgarische und derttsche Flieger dreizehn seindlicbe Fluazeuge abgeschosscn haben. Lugano, 27. Okt. (L. A.) Hier ein.ge.tt offene Reifende aus Italien berichten, daß starke Abteilungen von englischen und französischen Truppen, Ar- ttllerieparks, Lnftgeschwader, Panzert raftwagen rrsw. an die i t a lie n i s che Fr on t abgegangen sind. Mau glaube, daß diese Verstärkungen die Airfgabe hätten, gegen die österreichisck^ungarischk-derrtscl-e Offensive Hilfe Arr leisten. Sri ^Ijlretcfyerr italienischen Stabten bcfinben sich Trrchp>en- emljetfcesi au^ anbereit Enteiitestevaten. Man glaubt, daß dre;e ll-ie in Turin im Falle von Ansständen einzugreifen h-aoerr loerdeu. Italienischer Heeresbericht .... vom 25. Oktober. vieltem morgen er öffnete der Feind ttal'i einer mehrstündigen Pause an der ganzen ^Feo-nt wieder das listig.' Accklteriefeuer. Darauf wuroen starke Zwantericmaffen zum Lhngriff vor geworfen. Der CntcrJKK von Saga hielt den Srofi des Feindes aus, aber mehr südliä» gelang cS dem Feind, begünstigt durch dichten Nebel, der rmier^ Sperrfeuer wirkungslos machte, unsere vorgeschobenen, ^ V ! *3^ a il t 0 linken Isouzou fer ein z-n d r ü cken , und sich der Angriffsstellungen /des Brückenkopfes von Santa Maria mw Santa Lucia $u bemal igeü, ivobei er den Kamps auf dis des achten Flußusers lffnüberttug. Gleichzeitig erfolgten starke Angriffe n^stlich, von Bolnik auf der Hochstäche von Bain- stMa und aus den Westhängen tbos Monte San Gabriele. Sie wurden durch unsere Truppen abgeschlagen. Sturz des Kabinetts Soseüi. o m , 25. Oft. (23293.') Sonninv begründete in der Kam- vrer die Verweigerung der Pässe für Stockholm ben syndikalistischen Kongreß in Bern und den Studienkongreß in Bern, indem er erklärte, es handle sich bei diesen Verhandlungen, um pazifistische Parteien, die in Italien und anderen verbündetere Ländern, wenn auch, dort in viel geringerem Maße, ihre Sonder- stolllik im Gegensatz zu den Regierungen durchzusetzen suchen. ^fcbc Einzelhandlung der Parteien müsse desl>alb unterbleiben, danrrt die hohen Ziele, für die Italien den Krieg begonnen hat, nicht gefährdet iverden. Ueber die a u s w ä r t i g e Lage sprechnd, hob Soimirw die schweren inneren Schwierigkeiten Rußlands hervor rmd sprach die Hoffnung «ls, daß das russische Volk er- keimen. werde, daß das Heil der Freiheit untrennbar mit der Ver- teidigmig gegen den ^ äußeren Feind verknüpft sei. Das Heer und die Marine Griechenlands, die.gegenwärtig mit Hilfe Fvankreichs und Englands reorganisiert würden, rvürdcn sich bald den Mliierten mschließen. Die zwffckxm Poincare uu.d dem König ansgetan ,'chten Besuche geben die (^ekgm freit, die liebe rein stim- iMtng und das volle Vertrauen Zwischen den verbmrdeten Heeren feftzu stecken und zu befestigen. Somiino kaut in seiner Rede aus die Note des Papstes Z-u sprechen und erklärte sich mit ihrer allgemeinen Absicht ein* verstanden. Ihre ein^lncii Bedingungen aber würden ebensowenig dre st-Grundlage für einen Meinungsaustausch, zwischen den Krieg führenern. bieteec wie die Reden des Reichskanzlers, des Staatssekretärs von Kühlmann oder des Grafen Czernin, Verhandlungen hätten eben nur Zivack, wenn die ihnen zugrunde liegendem Vorschläge die erwünschten Merkmale der Ernsthaftigkeit besitzen würden. 23ezm die Zentralen ächte hofften, in Verhandlungen eintreten zu können, ohne sich vorher durch die Bekanntgabe von grünte- legenden Bedmg-'Mgen zu binden oder festzulegen, so täten sie das ITl - ,Hoffnung auf die Wirkungen der Schwäck/ung mid Müdigkeit, die bei lxw Bevölkerung der Alliierten durch die Rach- reckst von dem Beginn der VerlMchlungen hervorgerufen wiirden. Dadurch würden sich die alliierbn demokratischen Regierungen in mmr ZN-Vngelage befinden, selbst die härtesten Bedingungen au- AmrehMen da es ihnen nick;,- möglich wärt!, die öffentliche Meinung H 1 L Widern in die nötige Stimmung zu versetzen und die rtemdielrgkeltyr wieder en^gisch arffzinrehmen. Weiter, tveil die Gegner hofftm, Epischen den Alliierten Streitigkeiten hervor-- ztcrusen durckj größere Zugeständnisse an einen Verbündeten ans Kostet: eures anderen. > JNL die einzelnen Vorschläge der Papslnvte eingehend, erklärte L-onnrm), daß sowohl ff'cr die Abrüstung wie für das Sewedsgerictst die theoretisch^ Zusckmmnng aller Kriegführenden vchlrege, ^ doch sei die praktisch Durchführung schwierig. Sicher ser icoenmus, daß diese sich nur auf die genaue Beobachtung des interwn mualen guten Glaubens und des verpfändeten Wortes «lMrrden können. Tie Freiheit der Meere sei in Kriegs- Zerren »cvwer durchzunähren. —«x-t- .. , , . üe Mittelmäclste erklärten, theoretisch Ne annehmen zu wollen, ihre praktisch Antwort habe man in der vom stwrfen Luxburg empfohlenen Metlwte- gesehen. Es sck>eiut mirklar, daß vie Frage der Kriegsentschädigungen und des Schadenersatzes getrennt tverden muß twn der WieoergMmackiung von Schäden, die absichtlich und gegen < Nte Regeln und Beitim mutigen des Völkerrcchts der Haager Konvention von den Kriegführenden begangen wurden. Es genügt tnch. M jagen, d-rtz der Vorteil der Wiederherstellung des Friedens beliebige rucht weder grll gemachte Unrecht und jode ver- ™ Sache Wimnage, oder die Bürgschaften für die Dauer des Friedens yii betonen, der doch nur lstnkend imd ungerecht um re Ueber che besonderen Ziele der Alliierten saate Sonnvw, ste stcen durchaus rrichl von imperialistischen Bestrebungen emgegeivm, lur u: urchm sie den kriegerischen Geist der autokratr.chen Mittelmächte, der schon im Schwin- de n oegriffen iit. dadurch an,achen, daß sie ihre Hoffnungen auf d-me nahe Sch^vochrng in unserem Lager vermehren ilirc ^ln- matzung uno Unveriöhnlrchkeit stäri'en. ^ ^ ^ beim ^ idb ? n ?, uerlTai 0 gesondert behandelt i »u tchchrspreck-en. Sie müssen nicht Anspruch erheben auf leichte Angriffe gegen Dritte, die demwch für die Stcheichock cuuä anberat un er trag lief} ; baren, ,tmbcm eine vernünftige Verteidigung der llnadhaugigkeit crnes jeden Startes sicherstellen. Diese Garancken rrT 1 ^ 1 ^' ^ lc die Gesellsckiaft der Nationen zu Omnien- geilellt waren und die Einsetzung von zwangsweisen Scksteds- gerichten rverden einen weiteren lteberßchäifr bckxnten, der sich i cm natmuten otanb der Tinge, lvelclier durch einen gerechten und oernunsttgen Frieden ermöglicht ist, lstnzusügt. Ter Friede muß aber jo jein, daß er wert ist, -behütet zu werden. Er muß den alt- seine men G rundlagen der Ge ce chagiell, Fveiheit und Ehrffircht vor der menschlichen Würde entsprechen. Wir finden in der Note des Papstes nicht genügende Anzeichen pur grundlegende Bedingungen eines gerechten und richtigen Friedens. . Der Appell an den versöhn!ick>en Geist der Kriegführenden gibt durchmis kerne Grundlage für Friedensverhandlungen ab. Tie Note schlagt rucht emmal Leitsätze für eine mögliche Besprechung vor. r ^10^Gestattung der Adriaküste Halle in der Praxis schwere ,folgen siratcgrscl>er Natur, die sich in der Tat im gegenwärtigen Kriege zeigten, llnser Adria-Programm war überall durclHrungen von der Notwendigkeit von Opfern und Zugeständnissen an die Zukunft, von oeni herzlichen 93ertranen, einem freundschaftlichen Zusammenarbeiten und von einer Gemeinsciiaftlichteit des Lebens Unterer yiniie lirit der slawisclzen. Dann setzte Sonnino auseinander, loelclK Interessen Italien im naben Orient habe. Es strebe dort rmr nach Gleichgewicht und Stabstität. Tie AufMbÄi Jsta- Iiecis nn uckttelmeer würden zu einer kostbaren Gewähr für den runpllgen Frieden Europas. Svmffno forderte dann seine Kollegen! ^u-l- der ihren Be sch lüfjen immer an den Ernst der Stunde zu denken. Es handle sich jetzt um die Zukunft Italiens. ffWlW.) Meldung der Agenzia. Stefarn. Kammer. B o s e l l i erklärte, die Tagesordnung B a l l i n i annehmen! zu wollen, die be>agt: Die ZÄrmmer billigt die Erklärung der Re- grerung und geht zur AbstiiNnumg Mer die prowso rischen Zwölftel über. Botelli verlangte Teilabfckmmung und stellte bezüglich des crjten L,ell der Kagesordirnng die Vertrauensfrage. Dieser wurde rn namenllicher Wstrmnmng mit 314 gegen 96 Sckmmen bn 5 Stimmenthaltungen abgelehnt. Ein Ekitscheiöungstag in der französischen Kammer. . \ Kl r * Ofr. iMTB.) Meldung der Agence .Haoas. In > c 1 11 6 «gneur in einer Interpellation ef?- Gründen, dre Mbot inri> Montet zum Austritt aus dem llavmett oewoi<- Mti».>nj>igknt, tnc h-ckige Etnigkeck anffechtzicerlfalten. und kam dann auf die ^ln- sptelnng des deputierten Moutet auf die lvolitik gc-l-emter Aer. trage zurück. Er eierte zwar die Notwendigkeit geheimer Mittel ^^fEte aber daran, das; er im Dacensber LOH es asts einen aniwwsckni Widersprich bezcickmete, daß Dem-Kracken, welche die Znsatzantrag von D u r r a i I und Gallian: „Die Wammer spricht den Soldaten, die durch ihren Sieg den Triumph des Rechtes not* bereiten, ihre DanMuckert aus." diachdem die Regierung sich dieser Kundgebung angeschlss^ hatte, nr-urde die Sitzung geschlossen. Dre rvsfischen Arbeiter- und Soldatenräte. Petersburg. 26. Okt. tWTB Nichta-mtl.') Dre Peters burger ^velegraphen-Ugentur gibt einen auffallenden Leitauffatz der ,^;Ävestija", des Blatbes deS Petersburger Arbeiter- und Soldatenrates, wieder, der das allmähliche Absterben der Arbiter- und Soldatenräte bespricht. Bon den 800 Bezirksräten zu Anfang der Revollickon seien viele verschwunden, andere beständen nur noch aus Dem Papier und noch andere seien fast imtätig. Ans der: Provinz kommende Vertreter bestätigten das Sinken ihres Eiw- fluss-es und ihrer wirksamen Macht. „Iswesckja" gibt als Gründe Mi, daß nicht die gesamte Demo kracke m den Arb eiter- und Sol- datenräten vereinigt sei, sondern der zahlreichste Bevölkerungsteil und die Bauernschaft außerhalb stehe, daß in den großen Städter« ^ukellekcklellen und ein Teil der Arbeiterschaft ihnen nicht angeschlossen wäre, welchen die Gerverksckraften genügten, daß bas Gemeinleben, das sv-irffchaftlicksie imd soziale Leben all- besondere Körperschaften erwachsen seien, während den iArberter- und Soldatenräten Spezialisten nud Sachkenntnisse für Miliz, Rechtspflege und Verpslegnngsfragen fehlten. Diese ehemals - bMirchbarm Kampsorganisotionen könnten nichts zum Wicderausbau des Staates lreitragen und verlören damit ilpx Sa>einsber-eckstigung. Man müsse diese vorläuffgen Bildungen durch eme dauernde Organisation für das politische Leben im Staate niw in den Eteinemden ersetzen. Dieser selbe Artikel erschien in ber Zeitung der militärischen Abteckung des Petersburger Arbeiter- und Soldatenrates. Die englischen Kriegskredite. k ^ ^ rd am , 27. Okt. „Allgeme-en Handelsblad" mel- oet aus London: Wenn am nächsten Dienstag der neu« Kredit von 400 Millionen Pfund Sterling angeiwrnmen wird, werden die bisher bewilligten britischen Krieas- kredite 5592 Millionen Pfund Sterling erreicht habet!. Die irische Frage. r- ^lnsterdam, 26. Okt. Nach einer Meldung der hie- satter hat der Ko n g c e ß der S i n n f e i n e r in c ; n ^? un K öeschloffen, die internationale Anerkennung Stands als selbständige, unabhängige Republik an- form^abzuhallen^sksabAmmung über die Regierungs- Zeekrisg. Neue U-Boot-Erfolge. B er l i n , 26. Okt. (Aintlichj) Durch dre Tütigkeitunserer U-Boote wurden im Sperrgebiet um England wiederum fünf Darnpfer, ein Segle^vernichter. Darunter befandi^n sich der bewaffrrete englische Dampfer „Baron Brantyre" sowie die bewaffnete französische Bark „Vlctvrine" und der portugiesische Dampfer „Batavia". Der Chef des Admiralstabes der Rterrine. biete, dre rnftlge direkter und unvermeidlicher Ereignisse nach den Regeln des Völkerrechts eines loyal und ,m / u r ^ e7T ' Widern um eine offenbare uno* jkandalost iBerletzung aller Gesetze des Krieges und Friedens ja der Grundsätze des giaen ©taubem. EmMch die belaische bur5> Zurullgl^ ober .lustausch gegen andere besetzte Gebiete zu IöHi er « >,c Eutstelluyg der Sachlage uud eiuc Vem>echj,ung^ itiml: ^nei Dmge. xie PaZstuote äuackxe keinerlei Voroedalt für die Rückgabe d.-nor,, m (ÄMete. die «in «egeustand besondrer Strc'tia- k-nt-'» rw::u;-n de.' oerichiedeneit Mächieu sind urt> nnt °ui ^ ma.r He in Ä5 rw Ä-J/ T ' -v* m-mmrungsvvui»en. und orimnelck "Ä?. .^^^nkt, der Papstnote, obwvU sie keine mögliche &n*tfa.ac |m den Beginn irgertbetuer Verhandlung bietet ‘^ter mr Vptten die MfttÄMächte ite.rrch die ReL Cz^rnins L ^^.ohl mff Bezug aus die von Italien wie von ^ mit „Nein, niemals" geantivortet ^»nnuui schloß. Wl! .iwlleu alle den F'.'teden und einen brieten, der mcht.n ur em WaiscnsMstmrd ist. Wir sind bereit im Ä leden ernsthaiten Fried>-,!s- : fenfWIftaib ist. Wir sind beE. im En s^crcg K ... eren Verbündeten reden ernsthaiten Friedens rfl 1 ^ 11 l^edanten an R«ch.- und Eroberung kö^»n ^ C1 ' thl ^ e dünlöte, über die wir nicht verhandeln -Biele, für die wir in d«n Krieg eingetreten ftitb und 10 mÄ'ffOpter von der Nation forderten/sind «WWdi unserer llnate Ä d tK n i. d}[ Wc Zerstückelung der om, noch die Aendernng des Regierungs- systnntz »l Innern anderer Staaten. Tie (^«rncken des Fcke- deuo "»itz«! ftch an erster Stelle in den Friedensbedingnngen .st- >m Gukkna stchrn mit dcrktzrfechZ-,. l cu ' 1 •»' >E wre moqlich den Sosfnuuqen eines Volkes mtqeqn . Sit pn«*«o**S Be. cmrgungen der yvsihäte und ibwS^iäatawfint erneS jeden Dtaatss ZS.H.Re sagte er bie furchtbare Verantwortung eines Minister« des Aeu.wren und vch wwoe meiner ErAärung oon 1911 treu Wetben. 7 >Qr1 ^J 1 idarauf die alliierten Armeen und erklärte, dte.Lefonoere Mrch: zu haben, die Erni-Mit Frankreichs mit best Mnerten, welche mrt RugLand harte Prüsunyrn erlebten, zu befestigen. - Worte Kerenskis imb des russischen Kriegs- Ministers im Vorparlament über den Willeii der rujsischm Arnree Und b-is mn Ende zu kSmKm. Er wider- fpvach der Unterftettung, als 'hätte er nicht dasselbe Veitrauen zu Wz zu der be§ Zaren; cru.genblicklich E^dlrmee d^m deutsckfen Vorstoß Wider-stand. Er stellte nnt Fiteuden fest daß nuemanv davon spreche, Rußland im • !un?> fuhr fort: Wir sind einmi'ttig darin, mr im- sevemVertrauen aus Rußlarid seftzul-alten. (Zlmschenruf Thoma«: Es brmicht wrffame Hilft!) Barklwu fuhr fort: Frankreich lwtte ^ vollem! Berttauen auf den Sieg als in - Lgeuoluk, wo dre Vereinigten Staaten in den Kampf enttvwrn uudvnttels einer bewundernswer-ten Ansttengmrg ims ^KZ-erat und Soldaten schiften, die ilchen Plcitz in mrftcer 'Front eimreftnen werden. Es ist dies ein Ereicpns, dessen Folgen imbe- wchenbar smb. In dem Augenblick, wo.ich meinen Platz in der Kontevenz der Alliverten einnehme, brauche ich das Vertrauen und Kammer. Denn wir stehsn in eineui Zeitpunkt des Krieges, wo, wie Llvyd George sagte die diolomaniche Os^ive D^ktschlmk^ilbeiwiicht werden :miß. Unsere (S>ldaten 75^2^ Atznserne militärische Offensive gebrochen, aber Ostennv,- geht mit besonderem Nachdruck ,geller. Deut,chlarü» ftehit dai'in ssmo letzter Hoffnungen. Es hoffte, den - ll ' T ! V s^-l-bootkr ie g zu erringen, der aller- ^gs Ee Schsmerlgftitewar iind nock> ist, jedoch keine Todesgefaft- Offensive beschränkt, ist Dentschlaud lv- dir Mluerten zu trennen, das Nackonalsefühl edles jeden Ä’f schwachen, alte Stveitftagen wieder m,üurühreu und die Part.temaegeneinanderzuhetzm. Die,er läte-ahr müssen wir dte Sftm bteten. Dre Konferenz der Alliierten wird Deutschlands Pläne klar- Ä.fJ ' v3 ? T n ^?ri ,mri ?r ib ’ l ’ e Rechtspflege bis zum .Ende ihre Pflicht tun, bis zur l.rteissvottstreckung eu werde.i ferner den ohne milllärische Nockven- angerichteten Schaden in den besetzten GeVieten gutmach^n müssen. Man n-ir; l nrgschasten gegen die.Wiederholung solcher Kriege fordern -m. Barthou erklärte, die Art dieser Büra^ sw»stcn mckst angeb. ii zu können. Kein Mi mstw des Auswärtigen wmdc- (Genaues IneriMr sagen können. Er bileibe aber der Tag'es ordnung der K-a,mner lreu. »oelche Friedensbürgschäften durch Errichtung einer Gesellschaft von N a t i o n en ^rsftht^ Wir stexa? “ ^ "“ s * ®~» rSS *" 1 ii Ä”: r a rdan. ,,Ini Be^rnen za der RsMe-uNg, daß sie durch imm?'- micktärist^ uno diplomacksche Tätigkeit und immer eneere ^L'^^ng 3)wfcheii dm Alliierten den Sieg des Rrchles siwi-ni, ezieht, möglichst rafckl aufgehoben nnro, luetl fori sistie Gefahr brstchl baft eilte P'an^e Anzahl von Müvnnern, denen es mit Aufgebot allen Weißes gelungen ist, ihr. Geschäft bis jetzt durchtzill-alten, finanziell imin^tt ooer gezwungen tverden, ihr Geschäft ganz einWstellt? Die Abnahme der Kartoffeln. gestE?' Dorsch M in ,der Zwetten Kamnter folgende Anfrage . Ist Gwßh. Regierung bekannt, daß infolge sehr schlechter AL- nähme der Kartoffeln tausenlde Zentner in Scheunen Stallungen und andren Räuinen untergebracht sind, also der cktefahr de: ''ftr- oerbenH Lurch Frost aus gesetzt? Wer ttägi hier die Schuld' 5lom- munalverband oder Bah'werwaltuUg? Ist Größt Regierung in der Lage, Auskunft zu geben, resEve AbWft '^ ^ zu sch affen? Ans SirrSt nnv La«,». Gieren, den 87. Oktober 1917. ^»«« Ergebnis der fiebcntc«! Kriej,sanlcihc 10 lll e ®' ic & c 11 «ulßerordentlich günstig ivir noch alinlei Ein^Itznlen, ÄU ] n Dcil cvfmitict) finti, einer öffrirt- £ ® t( *eilicng uwrt finb. Es wird von attm, SritlN, fco In w i bäuerliche,! kreise sich sehr eifrig ?l- ^tciilgt haben. Obgleich die .verbstarbett be^deiil^MangÄ an Arbeitskräfte,, schwere Anfvrdermmen ltevte nnd tm- dkrM-ttüp-n BerteyrAverMvriffe mrgünfti« fiitb, traben sich koch, ganz besonders in den 8 Tagen vor «Schluß der Zei chinMvgsa'nflcrge, außerordentlich viele ländliche Aeictvier auf die Beine flernacht, nw Kri-^s- anleihe zu zeichnen. Diese Wahrnehmung ist überall gemacht rmd anerkannt worden. Ein guter Teil des Erfolges ist der regen und selbstlosen Tätigkeit der Vertrauensmänner- Organisation zuzuschreiben, die sich über sämtliche Landgemeinden des Kreises erstreckt und 550 Vertrauensmänner zählt. Ihre Arbeit war ungemein wertvoll und hat die besten Ergebnisse gezeitigt. Zweifellos wäre der Anteil der Zeichnungen vom Lande noch weit höher ausgefallen, wenn die Landwirte die Einnahmen aus den Erträgnissen ihrer Scholle schon in Händen gehabt hätten. Trotzdem ja die Möglichkeit gegeben ist, Kriegsanleihe zu zeichnen, auch rvenn das Geld noch nicht bar auf dem Tische liegt, zögert der konservativ gerichtete, solide Sinn des Landmannes, zu zeichne?:, bevor er im sicheren Besitz seines Geldes ist. Gerade bei dieser letzten Kriegsanleihe sind, nachdem die Zeichnungsfrist, abgelaufen war, noch große Zahlrmge'n für Obst, Kartoffeln, Frucht usw. abgeschlossen worden, die sicherlich, auch der Kriegsanleihe zm geführt worden, würen, \vmn noch eine Möglichkeit bestanden hätte, Gelder zu zeichnen. Es darf immer wieder freudig hervorgehoben werde,i, daß die bäuerlichen Kreise als Zeichner von Kriegsanleihe hinter den Städtern in keiner Werse zurückst ei-en. ** Stadttheater. Mn-rt Lrndners Drama „Die Blut ho chzoi-k", das in der nächsten Dienstag-Abo-nne- wentsvorsteuung gegelxm wird, dürste nach den eingehenden Proben unter der Spielleitung des Herr?: Stengel in einer lehr ausgeglichenen Vorstellung zur Aufführung gelangen. Das Werk, das früher von den „Meiningern" und vmn Berliner Deutschen Theater oft und mit außerordentlichem Erfolge gegeben worden ist, behandelt das TL-ema der Bartholoniäusiracht. — Die Urans ftihrung der neueii 5üo- nrödie „Das Recht auf die Frau" von Harry Pvhft mann, die für den 6. November vorgesehen ist, wird dadurch besonderes Interesse gewinnen, daß Eugen Klopfer, der vorzügliche Darsteller des Frankfurter Neuen Theaters, für die tragende Herrenrolle als Gast vervflichpet toerden konnte. * Tas Großh. Hessische Regierungsblatt Nr. d\, ans gegeben am 25. Oktober, hat folgenden Inhalt: X. Aus- tichrrings be,lilnnnmgml zur Bundesrat sveiwrd?r?u? g über Saalkar- tosseln aus der Er?rte 1917. 'so. 251). — 2. Bekanntmachung über den Handel mit Gänsen. S. 253). — 3. Beüiirntmachung ül^r Geinliseoeriiorgiaig. (S. 254). — 4. Bekam: tmackpmg, Durchführung der RcickF>vwsick>wungs>ord?:itng betrefserw (S. 257). — 5. Betanntninchung, KleinhandelsHöchstpreise für ^tarioffebi betreffend. (>L? 258). — 6. BeMrntmachung, Erzeugnisse aus Gänsefleisch Und Gänsckleberu betreffvnd. (S. 258). ** Die deu tschen Einheits s chnhe. In VermnchtES. Fc. An s Franken, 26. Eine größere AaA vvn nvcn des Bezirks Uff anheim hrben sich bereit erklärt, farrtpTKU* ^wu Preise tttm vier Rüark pw Zentner fvä Bntädestvtion furo« ärmere Beovlkermr2r, wovv.uaus rmzeline LaitdwirLe, rv-u' Ctäotwm Schuck in Wchkersh oftn und Sckpub in Frankeirberg, beide aus -Oberhessen stammend, Liesevungen vor, -500 bzw. 300 Zentner enrsaüen. * Ein Bund der Freunde deutscher Künste Eine neue Zeitschrift ..Deutschlands K u n ft" Wird im Anftwge des Bundes der Freunde deutscher Kunst herausgegeben. (Geschäftsstelle für Auskunft nnd Anmeldung Leidig, Gabelsl-ergerstraße 1). Diese unter dem Vorsitze des Leipziger Universilätsprofessors Ge- heinrrat Schmarsow gegrrrndete Vereinigung, zu der Kirnst-' gelehrte, Kmiftfreundc und Künsller gehören, null gute deutsche Künst pflegen und dazu beitragen, daß sie im Volksleben die Bedeutung und das Ansehen erlangt, das sie haben muß und das ihr zusteht. Den Zeichnen der Kunsitentarttmg soll ebenso begegnet werden wie dem verderblichen Einflüsse eines unfähigen Kritiker- tumos, das durch Schönrederei unb scheinbaren Tiefsinn die Bo- griffe verwirrtrrnd anstatt zur Kunst binzuführery diese den Laien nur entrückt. Auch gegen sonstige Schädigungen des Ansehens und des Fortkommens deutscher Kunst will sich der Bund wenden. * Der Plan eines deutschen Leder-Museums^ LebenHmitLelmarren. Für die Zeit vom 29. Oktober bis 4. November 1917 haben nachstehende Levensmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 44. Woche, gültig von, 29. 10. - 4.11.1917 Butt tmarken „ 44. „ , „ 29.10.-4.11. „ Fleischinarken , 44 . ^ » r 29. 10. - 4 . tl. „ Wurßmarken, der 44. u. 45. „ w w 29.10.-4.11. „ Kartosselmarten , 44. „ „ ,. 29.10,-4.11. „ Seiseninarken für den Monat Oktober bis 31. io. und für den Monat November ab 1. 11. 1917 Ein ttmtansch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt. Neuanmetonngen und Anmeldung von Neugeborenen haben iittsnr'it unter Vorlage der nötigen Ausweise auf dem LebcuSmittelarnt zu erfolgen. Umzüge innerhalb der Stabt und W gziige von Gießen stad i« den zuständigen Bezirken auzumeiden. GeschäftSstnnden des Stadt. LebensmiLtelamteS von 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Markenausgabe iür Urlauber: Sonntags von 10—12 Uhr vormittag». ** Käse-Bert-eftlung. Mit der Ausgabe der Butter am Montag dem 29. und Diensr-ag deu 30. Oktober kommt gleichzeitig .Käse au die Versorgungsberech'igten des Bezirks l zur Verteilung. Näheres siehe Belanntmachung im Äuzeigen.eil. ** VerteiluuH vvn Kaffee-Ersatz. Auf den BGugsabschnitt Nr. 1 der Lebensmittelkarte wird in den: nächstem Taigen durch die Kleinhandelsgeschäfte Kassee- Arsatz verausgabt. Siehe Bekanntmachung. ** Nährmittel-Ver Leitung. Auf die Bekamtt- machurrg des Oberbürgermeisters im Anzeigenteil der heutigen Nnnrmrr wird htngewiesen. ** Verkehr mi L Eiern. Die Frist für die Erfüllung der Mlieferungsp flicht ist bis Kmn 26. Februar 1918 verlängert wordeir. <Äehe Bekanntniachuug in heutiger Nummer. ** lieber Hausschlachtuugen smd eine Anzahl Vervrduungen erlasien worden, dre im Anzeigenteil der heutige,. ^'Nummer vervfsentlicht und eiirzusehen sind. ** Sperrzeit van Tauben. Die Besitzer von Tauben werden cnlfgefordert, dieselben während der Saatzeit bis zum 10. November einzuhalken. Siehe Bekaunt- machung. Un-esteSbare PsftsendNngen. D« wndercholt be^amrt gegebene Bestimmung, nach der Briese wkIj i>em neutralen ^?lusls«nders, z. B. Ettern Schwester, Tante, usw. genügen nicht zu deren Ermittelung^ Unter den -nanbrrnslychen Postsendungen bestnden sich, eine »größere Anzahl Ansichls- imd Fe»poMrt«n, die nach Maus der uavgeslchrieli.uim Lagerist mit dm, übrigen inrbestellbM«: Brres- senduirgen usw durch Feuer Wern ich bet nierden, roeck weder die Empfängn noch die Llbstmder zu ermitteln sind Wieviel UuanuchmliichMten mögm wohl infolge der Unan- brirmlichkeit der Salbungen den Empfängern und deu Absendern erwachsen sein! Auch manäier ungereche Vorwnrs ist wohl gegen die Postt'erwaltimg und deren Beamte erhoben loorden! Es werden daher wiederum die wiederholt bekannt gegeben»! Destininurnaen in Erinnerimg gebracht, nnd dein ^ Publikum wird aus diesem Llulan von neuem drin«iend emps^h'en, stets die genaue Adresse des Empfängers Und die vollständige Adresse des Absendes ans und in !>en Sendungen hLndschristAch loder dirrch Abdruck emev Stempels an zn geben, damit die Sendiu^g bem Abserr^ znE- gegebeu werden kann, falls der Empfänger nicht ermittelt wird. * ** Am tliche Per sionalnach richten. Dm hat arn 10. ,Oktober dem Lehrer IvlMrnes 'Braver m K^is Benshüm, anläßlixii, seines .rOjächrigei, DcmättubrlanirlS me Sbmc -mir Ritterkreuz 2. Klasse ves V»d:elff^,sM)ckwPsdes GvovimÄa-n verliehen. — Das Etwenze^ckx,, strr -^Uluder ,br»- wiMzer Feu. rroehren wurde verliehen: MlhÄM Busser. Wrl Helm Beck, Karl Mitth, Angnst Beck, Gomg ÄMrde^r^Smgust Bullvnger, QMm Buck, Ernst Schöll und Otto B.eck,, amtlich.,^ Wimpfen; Johannes Füller, Eiml Säineider und OlwLarmc! sLnu-kich zp Friedberg. - - Wilhelm Schälw aus 2^“ J Üäm 31. Okdober 1917 an zunr ^ÄhceibOäMen bei dem Finanz- «mt Gießen ermmutt worden. „ ** Der Oberhessische K'unstver. in beginnt nE»e Wache wieder mit seinen regolnräßigm Airssvellimgen. ^.-ie erste Au fstellung wird dir Eusl-aw-Boct-Stiftung zeigen, ivrlchr, --"liewm 60 Gemälde der bekanntesten Kiinstler austoeist. Nach dieser solgl eine Ausstellung Frankfurter' M'vnstler. de sannnlung der pfälzischen Schulswarenhändler in Neustadt a. H. Der jetzt in Offenback> gezeigte Grundstock eines geplanten Ledern wurden bemerkenswerte Mitteilungen über die neue Verteilmigs- tm' ck» r ' ' M " " ' art der Schuhwaren gemacht, die nunmehr durch 16 über ganz Deutschland verteilte SchuWandelsgesellschäften erfolgt. In Zukunft werden nunmehr 10 ProzeiU der Schuhe aus reinem Leder hergestellt. 90 Prozent der Fabrikation stellen Einheitssäprhe dar, bestehend aus einem iniprägnierten Papierstoff als Einsatz, aus Leder als Bpsigtz und «jus einer leichten Holzsohle. Der Brrttto- verdienst des Händlers beträgt 29 Prozent, von denen 6 Prozent an die Organisation abzngebeu sind, damit die sttlliegenden Grossisten entschädigt wevden können. Schars getadelt nmrde in der Versammlung, daß die Nvgierimg auf Koste:: des Klernl)andels wieder dem Großkapital Vorschub geleistet habe. ** Die Entwicklung der Eisenbahnverkehrs- einnahmen während des Krieges. Der Personenverkehr' «per Deutschen S4aatsl>alMrn hatte in den letzten 12 Friedensmonaüm (August 1913 bis JWli 1914)'bie höchsten bis dahin erzielten Einnahmen gebracht. Im 1. Kriogsjalp-e (August 1914 bis Juli 1915) blieb demgegenüber die Eiimahme uin 32,1 Prozent,, im 2. Kniegs- jahve um 21 Prozent zurück; dagegen hat sie in dein jetzt' abgelause- nen 3. Kriegsjahre jenes hohe Friedensergebnis nicht nur wieder erreicht, sondern noch um 5,3 Prozent überschritten und einen Betrag von 1061 Mllltonen Mark >erbracht. Der Güterverkehr, der im 1. Kriegs ja ft gegen das auch hier einen Höchststand zeigende letzte Friedeusjahr um 16,3 Prozent zitrückgeblieben war, holte das Friedensergebnis bereits im 2. Kriegsiahr wieder .ein, um es im 3. Kriegsjahr mit 2404 Millionen Mark nur 8 Prozent zu überschreiten. In diesen Zahlen sind die Einnahmen aus dem Mititär- verkelu mit enthalten; sie betragen aber im Durchschritt der drei Kriegs jal?re nur V$ der Gesamtein nahmen. Welche Bedeu.ttrng der fortschreitenden Entwicklmrg des Ei;enbalmverkehrS in diesem Kriege beizulegen ist, zeigen besonders auch die Einnahimen des August 1917. In diesem, Monate hat der Personenverkehr gegenüber Äugkust 1916 um 30,6 Prozent, gegenüber August 1913 — den letzten, zum ,Bergleich lMairzuziehenden Friedensmonat — um 14.1 Prozent, der Güterverkehr gegenüber 1916 um 11,6 Prozent, gegenüber 1913 um 19,1 Prozent zugmomirren. Das sind gewaltige Zahlen, die für die ungeschvächte Kraft unseres wirtsckiastlichen! Lebens ein vollgültiges Zeugnis ablegen. ** Im Hotel Fürstenhof, Gießen, findet Samstag mrd Sonntag KonOwt statt. Siehe Lljnzeige. Landkreis Gießen. i. Ettingshausen. 26. Oll. Karl Mohr, Sohn des Wilhelm Mohr, tvnrde rnit der Hessischen Tapferckeitsmedaille ausgezeichnet. — Der Baterlandspartei trateir eine Anzahl hiesrger Ortsbürger bei. „ < . r ** Hattenrod, 27. Oft. Lairdsturmmann Ludwrg G.reb wurde mit dem Erftrn-en .Kveirz 2^ Klasse ausgezeichnet. Er ist bereits im Besitz der Hcssffchm Dapefrkeitsmedaille. . —m. Holzheim, 27.OT. Musketier Wilhelm" Klee von hier.der zuletzt in einem Iirfvnterie-Regiment in Flrurdern kämpfte, wurche mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet. ** Krofdorf, 27. Ott. Urtterosfizier Schneider, Sohn des MauDcrmeisters Sämerder, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Kl. Kreis Schotten. ** Laubach. 27. Oll. Der Gefteite Ludwig Hojel vvu hier, Inihaber des Eisernen Kjeeußes 2. Klasse imd der Hessischen! Dapferkeitsniedaile, erhielt in Flandern das Hessische Elnenzerchen in lAsen. Kreis Friedbrrg. Q. Bad-Nauheim, 27. Okt. In der letzten Zeit wurden in einer Billa in der Frankfurter Straße Und in einem großen Fremdenheim in der Linden-Stralch eijngebrochen. In oeiden Falten stahlen die Diebe LebensNiittel und Kleidungsstücke. - Smntllche Kolmnalwcrrenhpndlungen unserer Stadt haben beschloffen,, ff/re Gesck'iäste von rrächsten Sonntag ab \m o Uhr vbends M tckcheßm. Eine pvaktffck'se Art. den ^GaSmnbranck) ztu regeln hat das Epche Lickpoerk gefunden. Vor Beginn eines jeden Monats wrw Mm Gasverbrancher sswiftlich nritgeteilt, wievi,A Gas ne pm wrw malen Preis ipt koinlmmrdcm M»nat btenrum bzw. verbrauche: können. Aftd oie festgesetzte .KudikmelerML ein Zuschlag von 50 Pftnckig fttr ichen .KüknhEler öes Mvifa Verbrauchs erhoben. Die Bevöchnungsskala ist mit möglichster Berücksichtigung der eiiizelnen VerhILtnistse ausgestellt nnd die Verbraucher sind mit dieser .Regelung dies Msverbrauchs/ bei dem! die geforderten 20 Ersparnis in der Gesamtheit auch, erreicht'werden, recht Mftieden. -- Dil b e l, 27. Okt. Die Sanrmlung für die Weihnachtssen- düng der im Felde stellenden Bllbeler Söhne mwb naliezu 700 Mk — Gefreiter Otto Kühn rmipde unter Beförderung zum Unter offizier mit der Hessischen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet. Das Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhielt bei gleicAeitiger Besördevung zum Unteroffizier der Gefteite Karl Kühn. Kreis Wetzlar Fc Wetzla r , 27. Oll. Heute begeht die hiesige Untewsfizicr schule die Feier ihres 50jährigen Jubkläums. Um 11 Uhr vorniit tags findet auf dem Kasernenlwf der Anstalt eine Parade strttt, an der die Bürgerschaft der Stadt btziwohnen Kam. Tie Unteroffizier schrrle wurde vor 50 Jahren in Biebrich a. Mnm ms Leben gerufen. _ „ Hessen-Nassau. Museums, das nack dein Muster de^ Deutschen Buchwioerbo- Mffeimis in Leipzig ausgebaut werden soll, läßt bereits die OKiebv» virng der Hauptabteilungen er keime?!. Die erstp Abteilung enthält, nach dern „Prometheus", Gruppen pravcrrietter Tiere, deren Häute Ür die Ledererzeugung in Frage ko-nnnm. Weiterhin sollen vöhö Häute, Gerbstofst und chemische 'Appr^turmittel zniaurnrengestellt werden. Durch nnlloskopisch'ie Präparate soll die' Betrachtung der Sckiäden, und Krunll-eiten der Tierhäute ermöglichst loerden, die Festigkeit läßt sich an Hand von Sclstchf- ?md Zerreißproben er^ kennen. Besonders mtevessant dürfte die Msteibun.?: vvrdcn, m dev die charakteristisch/ nationale -Asrt der Ledeiwevarbeitung in den verschiedenen Länder?: gchetgt wird. Hierher gehöre?: auch dkß einzelnen TMllnsken der Lederbehandttmg. Endlich sollen eine Sammlung von Instrumenten, von den neuesten Maschinen und Werkzeugen, eine Bibliothek und photographisches Material doiS Museum vervollständigen. * Ein Kolumbus-Denkmal in Sevilla. Auf An^ reguug der Zeitung „El Liberal" in Sevilla wurde eine öffeittliche: ~ammtimg veranstaltet, deren Ertrag für die Herstellung ellves^ großzügigen Kolnnttns-Tenkmals bestimmt ist. Tie mit der Arbeit betrauten Künstler sind ein Architekt idifb- ein Bildharier aus ' evilla. Das Denkmal soll sich inmitten eines Bassins erheben^ as> die schönste Promenade Sevillas schmückt imb das gaW in der Nähe des Ortes liegt, ?vo die berühmte Seviltaner Messe abgehatten wird. Auf dem aus dem Becken auftarrchenden Unterband erhebt sich das drei Meter hohe Pichdestal. das ztvei 2 l /i Madsc- lhohe Säulen trägt. Aus diesem ruht ein Gesims von 2Vs Meter, auf dem wiederum die Kotossalftgur eines Löwen thront. Die Gv, amthöbe des Teukurals soll 24 Meter übersteigen. * E i u Quadratkilometer Obst. Die Marmeladefabrük^ vn Zwischeviahn in Oldenburg Irat aus einen: ftwa eine Qnadrat^ kilvmeter großen Platz solche Menge:: von Obsti anfgestapelt, daß man das Obst schvn von weitem riechen kann. Es sollen. dort mehrere hrmderttausend Zenttwr Obst, das aus dem Osten ' des! Reiches stammt, der — hoffentlich rechtzeitigen — Verarbeitnugf zu Marmelade harren:. Vriefkaften der rievaktion. Musutzme Anfragen bleiben uubeeüi7fichttOt^ G. 5. Neue Kapitulatione:: dijrfen im allgemeinen im Rallrnen Friedensetats abgeschlossen werden. Als Kapitulanten jind, abgesehen von solche?: in Schreiberstelle?:, währeitd des Krieges nur kriegsver.vendu?:gsfälstge Mannschaften anzunehmen und durch de?: nvobilen Friedenstruppeuteil ^n verpflichten. Sie köm:en auch für Rechnung von Gemeinen-Kapittckantenstellen des Friedensetats an- genmnmei: -iverden. Es dürfen Kapitulanten auch drnn angenonfintm werden, nrenn ckeine Friedenskap:t?:lantenstlKlen frei sind oder in absehbarer Zeit frei werden, in diesern Falle jedoch ?mr unter Vorbehalt und n:it den: ausdrücklichen Hinweis, daß sie erst dann als Kapitulanten gelten, wenn sie in eine freie Friedens kapillrlmttsr-^ 'teile eingereiht lverden können. Die Ka?sttulat«nSverl)andlnng wird bei dem Truppe?tteil au f geno m men, dem der Mann zur Zeit angehört; ihre Bestätigung dagegen erfolgt bei dem Truppew» teil, mft dem die Kapitulation eingegangen ist. Zu diesem! tritt bet Kapitulant im allgemeinen erst nach der DeinobilMachung über. Lrfatzrefervift H. Die Gewährung von Schulgeldbeihitfe ist an den Nachweis |ber BMÜrftigkeit gebunden. Anträge, de?:en GeburtS-^ Daus- und JMpffcheiU sowie die Quittungen über das iiazahtkrj Schulgeld beiznfügen sind, werden mn einfachste?: vo-?i dem arwi berickenen Vater bei seinem Truppenteil gestellt. Ebenso kann auch die EhesrMi bei dem ilTves Wohnorts zuständigen Garrckson-Schub* Ausschuß (Wer 1. Ers.-Batl. Inf.-Regt. 116) Aitttag stellen. dz H a 11 : n g e n, 26. Oll. Der Polizeisergeant Deist und der Gendarmeriowachtmeister GAdmacher traft?: in der Nacht um 1 Uhr m der stockfinsteren Steinhagensttaße mrt km Männern zuprinm«? bie ihnen verdächtig iwrkamo?:, und die sie deshalb um :hren 9lus, i»eis ersuchten Statt der Antnvrt fielen kurz hmternncuvder fünt Sktzüsft u?ld beide Bemnten nEzten sich aus der Straße in :kpem Mutt 'Der Polizeiser,ieant war fast aus der Stelle tot, und der Geiwarm eriewachttneister durch drei Bauchschüsse so schwer ver- wilndet daß sein Ableben jeden Atrgenblrck erwartet tvcrden bann ,OT a M., 27. Oft. Ein hresHger Schrnner?nn,ter sand dieser Tage aus seiner Bestelltaftt fvlgenden Anftvag: „Bitte sofort einen Sara für Fwau (folgt Namen und Wv-h?rung-> Du ^-ack« i?'t sehr eilig " der Master in der bezeichneten Wohnung L'Z & m ™ W die b« S«B MW batrlft SSr rirfSifl bie 53b. 3>nr »inte, bet ten amtmm Stmd» brütt bat Sumte WSh-r -- Kassel 26. Oll. In !der vergan>ge,en Nacht :ft der Dv«- tor der Kgl KunH»5ademie, Pros. Hmrs Olde-, ll:rz nachdem « tüe Nculchckit von dem .Hekdentode seines ältesten Salmes erholtem l^attc «starben. Der Verstorbene, der :m 63. Leln-nsiapre i.and. llürtte ftit 1908 lnei. Vorher war er Leiter der Kun,takadeaue u: Weiurar. Professor Olde erfreute sich als Land, chastsmaler emes «rusgVMchnretze?: Mchas. Letzte rrachvichten. Die innere Lüge. Berlin, 27. Oll. Das ,.B. T." schreibt: Die nächste Be-t sprechunlig der Parteiführer wird, wie tvir ersahrerr, ain nächsten Mittwock) stattftiü>en, keineswegs früher. Bis bahvr Werden nach dem ausdrücklichen Beschluß der Konferenz von seiten der Volksvertreter keine Schritte unternommen werden. Man will vielnwhr die Entwicklung der Dinge abwarten. Auch besttmnttr Vorschläge von Känzlerkandidaten toerden, wie nochmals verftcherd wird, vo?r den Frallionsführern, in direller Form wenigstens, nicht gemacht werden. In einem Teil der Presse war dem Vizekanzler Dr. H e l f fe -- ri ch nrcshr oder weniger deutlich vorgeworfen watt>en, er versuche bei den Parteien und auch.in anderen als parlamentarischen Kreisen^ zu gunsten des Verbleibens des jetzigen Reichskanzlers in seinem Amte — und damit wohl auch zu gunsten seiner eigenen Stellung — zu vermitteln. In der letzte?: interftallionellen Besprechung^ kam die Rede mrch auf diese Gerüchte, und der Älbgeordnete Kionvav Haußnrann, der ohnehi?: eine Unterredung mit Tr. Helfferich hatte, wurde beauftragt, im Namen der Parteiführer den Bizv- kanzler Tr. Hetfferich auch über diese Vorwürfe zu befragen^ Wie wir hören, hat Dr. Helfferich mit aler EntMs-« donheit in Abrede gestellt, irgendwie in der behauptetes oder in einer ähnlichen Weise tätig gewesen zu sein. Das Zcntruinsorgan, die „Germania" schreibt: Es darf heute als feststehend angesehen toerden, daß die imierpolitische Krise in dieser Woche ihre Lösung noch nicht finden wird. Die Entscheidung soll nicht überstürzt werden. Damit kann Und wird gewiß jeder einverstanden sein. >Aück, die ReickiStags^ Parteien hüben, wem: sie eine baldige Klärung auch! als dringend^ notwendig bezeichnen, nichts weiten im Auge, als die Berschleppunqt emer Lage hintanzuhalten, die Ms von dljchang an als unhaliftar erkannt und die sie hntte nvchi genau so ansehcn. Achtung! Grotze Sendung Kessel ein- getroffen, in Guß u. Stahlblech, emailliert inorydierr. Kcffelöftn, Kesselrttmvsen Herde u. Landöfen, Qsen- rsbre, Roste kaufen Sie am billigster? in dem ersten Spezialgeschäft am Platze 7316 W. IWrheck Xachf., Diezstr. 6. (7316) Tel. 28. Sa. Batterien h. stets frisch bei 06644 Carl Schank. ■ Etebuff 28.U.BI. XotIx. MIT» Qret« L’tberlfnger SelMitltrit 63C9 O.ldjwriüB. W «d»« Ahmg M g |£j 00 Cs 1 | vo twtcAM »ach oster K*chE*hjo u 8. 0 . Salteranan. Nosatonäfi, Statt jeder besonderen Anzeige. Gestern abend entschlief sanft mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater Professor Dr. Ludwig Winckier in seinem 84. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Marie Winckier. Giessen, den 36. Oktober 1917. Die Feuerbestattung findet in der Stille statt. Von Blflmenspenden und Kondolenzbesuchen bittet man abseben zu wollen. Gardist Heinrich Schäfer Im kaum vollendeten 20. Lebensjahr am 4. Okt. nach 12monMi^er treuer 1 flichterfullunff auf dem Felde der Ehre gefallen ist. In tiefer Trauer: Balthuaar Schufen* und Frau Marie geh. Zörb Familie Ludwig Seht Katharine 8chftfer LuInc Schlier Wilhelm Schilfer und alle Verwandten. Grossen-Linden, den 27. Oktober 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. Reformationsfcier. Gometaa deu 28. Oktober, irbendS 8'/. Ubr, llN.Bereuisbause der Stadlmtssion, Lübcrstratze 14 . Herr »r. Schneider: Was mir -er Steformntioi! jii gtrltnfta hrbcu. _ G'tttritt frei, 00700 Hotel Fürstenhof, Giessen Samstag und Sonntag KONZERT Abschied den Hninoriston M. ISrandeuateln _ mit seinen besten Sehlagern. 7915 Soeben gefasste ja* LuLgabe Vtdt 2 maxi Wirt \0V n 2c»ernng5-Zuschlag 2 n allen Such Handlungen vorrätig euchaltend 26 Grig.'Zeichnunqen von Professor G.Ubbekohde sowielvectvoSe reichillustrierte Texlb^iträge von 8. ffamann.Kr.rrUngel- schmitt.h. Xnodt,Kr.rtiich^.wildemann N.S.Llw«rtschcYer!EhuchhaMung, Marburg ü>iskk- >. B«lkKSs>! für H«r a. glitte’ ^eihnachtsgaben 1917 . 23tS aum 26. Oktober einschl. gingen folgende Spenden ein: »sau der Kaffe des Note« KeeuKeo: Krieaerverem Gießen Mk. 200,-, K) W. Mk 100- ! lederner-Stenoaraphenverein ,-nd Damenncrein ! L;belsberaer Mk. Ä-, Acktipielh.ms. ÄöofWafie w Ü 0/ ^n der DetaMsien Ml 20!», -, Ruth v. Eicken NSHrtttittel-Vekteilrrng. ^Dmntt ei» or schere der 9LLHrmittel durch dir ^ .^LiedchändLer erfolgen kann, fordere M.MEche Klemss.'ändler der Stadl Gießen, die seither r-v t- fi i v « 3 .. O r\ . bertknnt haben, auf, jeweils bis zum 30. Idden Monats schriftlich dem Städtischen ^bensmMQkmtt (Zimmer 11) anzuzeigeu, von welchem IVroßhandler sie die im sollenden Monat zirr Berteibmm loinmendmt Manen, zu beziehen wünschen: es darf für Men wüoiiat nur der Name eines OdrotzhÄnidierÄ angsgebk-v weißden. VezugssicheiLe werden den bestimmten Grvß- ylMdlecil von dem Sdädtischlen LebenämittelMnt un- m .ttdiwu; zrrsestellt. Werden die ÄUHabsn nich,t rechtzeitig gemacht, so IveroLN oi« ^sEZschelm der &to schandelsverciniguna m Melden zur BeMnlassung der Belieferung der in <)waoe lommenden .Kketn Händler übersandt. 79188 & i e fj e rt, bpi 26. Oktober 1917. Der Oberbürgermeister (Lebensmtttestnrtt). Berteilrrn;; von Kaffee-Ersatz. (AuSsabe llkr. 1.1 ^...^^»^gsabschnitt Vr. 1 der Lct>en$m-itteUarte w-rrd in den nächsten Tagen durch bte .Nemdandelsgescf)äsbe KÄffee-Ersatz^auosM f D'-ug^abichiutte sind in der Zeit vom 2 9. O k- ober bis 3. November 1917 in den Klein- Aushmrdigung des vorgeschrie-. ^ten BettellanslaLtles, auf dem die Ifrma des Ge- !ch-lts, dre ZAl der abgelreferterr Abschnitte und die Nmnmer der Ausgabe anzugeben sind, abzuliefern. Wer ^genmmrtsnTmnm den BezugsMchnitt 1 nickt abgrdt. lmrn der ^r Bmteilieng nrcht berücksichrigt werden. 3. Dre KlmnlMrdelsgelchaste lyabai die Abschnitte auf Bogen Illeben und bis s p ä t c st e n s 5?o v e m- einzure^ ^ LSensmittälamt *ur Prüsnnc- 9ttJL5++ r > Kcrfsee-Ersabes, die auf den eirrzelnen Mschnrtt ent fallende Menge und die Zeit der Ausgabe werden noch naher bekannt gegeben. 79193 Gießen, den 26.Oktober 1917. Der Obernürgermeister (Lebensmittelamt). Schaffswedl Mk. Dr N jytöti L Nsthonberger Wwe. Mk. 20,--, fttrmn ^oppe Mk. 2VV,—, Zrttz Nowcnk Mk. 210,—, Deutscher »Vrauenverenl vom Roten Kreuz für die Kolonien 100_ $d). GnimdtiiS SJH 2D-, Prof. Ok>IK M? M.-, Ge'br mSrb%L'm-! ab,Cnt,b ' nMu ‘ e ® M ’ ll4 ' 40 ' m & ® : Kreditbank: Muger Mk. 60,-, Ghrt. Sommer Mk. 80,—, C- A. H. ko ^«d-000,—, Vymo. Heyligenswedt tüh.L < f 9P a - Bannttlger Mt. 1000,-, Prof. ^uman^Rk. °L7-, "" * ar ‘ * ÖUietuiS m ' 30 '“' ® 6r '- *' ^ S *** tl A . ..k . / . .. .. bei der Gewerbebnnk: Z- Mk. 50,-, Geihler-Kirchberg Mk. 3,—. 7914 ß.a€lfsifcj 8 iB’er! ISi» 15. VovemWr eingehende Aufträge auf unsere Loc-Bereifnnn worden zum alte n !*>*<*2 ko anflfl*efflhrt. Loc belegte b. d. Prüfunffsfahrt die fünf erstenPlätz« u. darf ohne besondere Erlaubnis gefahren worden Vertreter an allen PliUzen gesucht. - Verlangen Sie Gratis-Piospekt von 79$2s Fabrik, claslischer Radheroifungen ohne ^ Pneumatik 6. m. b. H, Mainz-Kostheim. «lenueht Safttrockene 7895hv (06719) tVttlldorf. Handarüeitsschule und Pensionat von Frl. Laodmanm, Giessen Süd Anläße 7 [6361, Äiid-Anlajce Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten: Weiß- und Maschmonähcn, Stickereien jeder Art. Klöppeln, OceM BtaXCr KZiaandaVbelton“ta e Sl.ea TeoTnikö'i Grtiiiiilidüi i Zweiaea t Beginn desUnterrioi1 tslVlonja3fip.il. q Gewerbeschule lidda Beginn des Unterrichts am 5 . November. Näheres durch die 775211 Großher zogi Sehe Schulleitung. Gründlichen J{f 7 öier- Unterricht erteilt Johanna, Voejt, Goethestr. 32 in. . |rr luifol) BcsteNunaen werden vor» > läufig nicht niclj v au genommen. 773HD B.Nichtt, Lollar. Suche Bt'teilisiUttst an bestehendem kleineren 'Rttttltioue«:^. trieb, ^ielei- uguiig bis 30(^9 'P.'aik. Sdwisll. Angebote itm. 7801 mt die ('ieschästsslelle des Gtehener Anzeigers erbeten. Himb eer b.l. ätt ar Bar omb 0 m b I ät t w W aidemblätter Lan«nbm-|«che Mlii mtttolwc^ke ft. m. b M _ Schwa rzenbek I. I.xtueabniß. 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K«se Berteilimg. 1 ®S!l »taa.dem Hausschlachtungen. ^.Ehrung der über die Genchmigirnq >«n «x«-»»-» m m- -‘a'ÄSÄts's 1 t ft bem Städtischen Lebens- K i 0) - ^baü> schriftlich oder mün^ rch 'eigen, l-rerbei sind der 2 /ame des s>rul)eren: ^ in d«. d^ Tier r, ( ^ dein Erwerb von Schwänen 5ur ^8aus^ schbrclchirug surd oie Tiere alsbald amtlich zu vcrwiegerr- ^ EUlche Wregej^m ist dem Städtischen Ul erstattenden Anzeige ^ ^orzulegen; er wird dein (fmvsangs- beroaijttgten znrtlckgegrben. A 3. .HaussMichtAlrMN der in 8 1 «nmmteii Tier, koE-n n« grnehniigi toerdM, !«nn der^^sidisor»» i1 ‘ lEmer SBirtfajafl totoOma dieser Bestimmung wird ^.ür § 1 genMntterr Art b.wmts ^ittreteri dreier Vesttmmint! 7 en 0 ~nx vausftt^ach» rrf^n f ini> v lst, gleict' alls dem Slädti? schen Lebensmrttclantt tu bet m § 1 twrgesckrriel'snen *” erftattW ' ^ ^es nicht n„,dei Schweinen ist ein amtlicher Megeschcin über das ^bendgemicht znr Zeit de» Anvauss Vvmulegei! ■, falls zu «urtnm :§ä3mFt eine lukt siirttgeiMden fort, ist das Tier alsba!» amtlich zu "°id d» Wiegeschein dem. Städtischen Lebmä. mrltelamt zur NachpruNing vorzulegen arf C^tcilüng der Äeuchmiarmg zur ^m)fcUachtting der m ^ 1 genannten Tiere sowie von ^ lvei , !bei ä Städtischen Lebensmittelamt (Zim- r bcT Ackensmittelausweiskarte • bet Schreinen der amtliche ^ w 3£lt Ä 1 tZf£ ,ltaä **** ** §6 5oausschlackxtnngen von Kälberir unter 6 Wochen nno Schafen ftrck spätestens 24 Stunden vor der Schlag dmn Stcü>üschien Zebensmittelamt schriftlich an- zrmrel^; mn Antvag gemäß 8 5 ist nicht erforderlich. ■ ; j. ■ 1 c klchla:a)>tl.mgen sind binnen 24 Stunden dem anz^ die Berfügnnq Sa^Sfoht KÄ Ätt“ *—fO* sÄ»«eBxaa3ms Men) honten 48 Stunden schriftlich anzuzeigen W V^Jaln alt «rrzugieben,, ob sie über ofiec unter S 0- Vorstehende Bestimmungen treten sofort in Kraft Gießen, den 26. Oktober 1917. 79333 Oberbürgermeister (Zebensmittelamt). Bekanntmachung. Äber den Verkehr mit Eiern. Vom 18. Oktober 1917. i ... des 8 5 unserer Bekanntmachung Er den Verkehr mit Eiern vom 23. April 1917 bc- ! tun inen Mt, bq& die Frist siür rüe Ersüllrmg der W- lmerui,g^pslucht br) Mm 26. Febrnar 1916 vettäng^t wrro. 70 iwt t8. Oktober 1917. Großherzogltches Ntinistzerrum des Indern v. H omb erg k. . Vorsteh-nrde BeLanntmml)»mg des Grosch. Ministe- ^ ni l nT 0 rin ge ich zur iffftntlichen Kemlt- ? danaus hm. 'daß dieienigeir Geftstgelx \’ a y 1 ' Zum 28. Februar n. Is. ihrer Äb- ln enmgsMnht nicht n^chkninneN, entsprecliende 2Naß- nahmen fettrny der Oandes-Eierstelle zu erwarten haben Gießen, den 25. Oktober 1917. Der Obe rbürgermeister (Lebensmittelamt). Sperrzeit von Tuuben. w i'r’f •^ l '^w C r ^ 11 52 ri>cn Serben imter 5)iiNoeis aus her Ä5,»?« Wliefenm,, I der Br,«sta,,fom u-v. vom 28. Mai 1894. Ä'f 1 ' -Sette b4 Ei'Iv^ert. ihre Tanbcn >«trtmd ber eaitwt fos 5um 1». 3ioveuMer d Is Sv»»cit findet auf Militärbrirf. tmcke^! nrr du ersben IN Tage der sperre Anti»eiidmiz. 5> t e ß r n . den 25. Oktober 1917. 79808 Ter Obcrbürgernrnster: I. V.: Gr ünewa l d.^ der Ä «eL iSÄSSa®^'^ Gießen, den 26.Oktober 1917. Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).