- MkmäWche ju Lande und y\i Wasser und bcmarf TW^wme Einführung des MitizsystemS. Die Arrwersungen schluchen mit der Empfehlung, zu versuchen, Ee der L^ocktAlmer Komerenz im Wege stehenden Hindernisse zu oeteurgen urrd die Auslle erung von Pässen für die Parteien zu ver- Umcfox, bic daran teilzunehnren wünschen. Graf Luxburg. —Aires, 22. Cft. ^DTB.) Reuternreldung. Die avFlrsche Regierung hat dem früheren deutschen Gesandten Grafen * j.- // Urff J . im November an Bord des Dampfers „Hol- limdra' uact) einem an Deutschland grenzenden Lande einscÄsfen soll, freies Geleit zugesichert. " . * Die ägyptische Frage. Stockholm, 22. Okt. (WTB.) Mvhamed Farid Bey, Präsident der ägyptischen Nationalpartei, der dre Sache Aegyptens auf der Stockholmer Soziatisten- wnferenZ, vertritt, versandte dieser Tage das Programm ferner Par^i in Forin einer Denkschrift an alte krieg- führenden und neutralen Mächte. Die ägyptischen Nationalisten appellieren an das Gerechtigkeitsgefühl der ziviti- srerten Böller und drücken ihr Bedauern aus, daß weder rn den Noten der ^kriegführenden, noch in der Note des Papstes der von England unterdrückten Völker, vor allem des ägyptischen, mit einein Worte gedacht werde. Sie stellen dre Forderung auf, die ägyptische Frage der künftigen Friedenskonferenz zur Lösung vorzulegen. „Stockholm Tagbladet" widmet der ägypiischen Frage einen langen Artikel mit einer eingehenden Würdigung des Werdegangs Mohamöd Fcrrid Beys, der zu den hervorragenden politischen Persönlichkeiten seines Landes gehört Ein griechischer Minister über den Frieden. Athen 22. Okt. (WTB.) Der Minister des Aeußern m der Sva mm er auf die Ausführungen eines Abgeordneten, , Obigen Frieden sprach, folgende amtliche Erklärung ab: Der Gedanke eines Friedensschlusses wird in der ganzen Welt von Perwnen verbreitet, die zu dm Gruppen der Regierungen ge Der: lange —- "T'*“ ri*i/ iu-ui.3 wt hm\ fcu. i/uiiLii, ttrcu|V|ci/i ru«cgcri der Lätzen, die nur durch die Fortsetz,mg des .Krieges zu tragen yaoen. als auch wogen der Wohltaten, die aus ihm entspringen werden,^aus denen wir ^tzm ziehen werderr. Es liegt ein formeller Enyaüus; Mif seiten aller alliierten und befreundeten Staaten vor, nach dem der Krieg nicht vor der Entwurzelung des Militarismus, der diesen furchtbaren Orkan entfesselt hat, beendigt wird. Der Kaiser an Feldmarschall Prinz Leopold. lMTB. Amtlich.) An den Generalfeld- warschall Prinz Leopold königliche Hoheit. - Irr gemeinsamer Arbeit und gemeinsamem Kämpf mit Meiner lU^Nne wurden die schönen Erfolge vorbereitet und hurch- Zfwprt, du Deine bewährten Truppen durch die Fortnahme von ^ € vji* ?v° on UTl ^ ® a ff ä errungen haben. _ schnellen Schlägen, vortrefflich unterstützt durch die Artillerie. Pioniere und Minenwerser, brachnt die braven Infan- fanterie und dre Radfahrer überall den feindlichen Widerstand: chrem frischen Trausgehen ist die rasche Dirchführung der Opera tron zu danken. . .Wen Führern, Stäben und Truppen, die zum Ruhme der dQlpchen Wüsten erneut beigetragen haben, spreche Ich Meine volle Anerkennung und des Vaterlandes Dank für die geleistete AiDeck aus. m Wilhelm I. R. Der Kaiser an die Flotte. Berlin 22. Okt. (WTB Nichtamtlich.) S. M. der Kaiser hat folgende Order erlassen: An den Chef des AdmrralstabeS! Generalfeldmcrrschatt v. Htndenbnrg meldet rnrr, daß bei Wegnahme der Inseln Oesel, Moon und Daqö die Zusammenarbeit von Armee und Marine in denkbar vollkommener Weise zum Ausdruck gekommen sei. Die in Oiger Wechselbeziehung zwischen Generalstab und Admiral- stav geforderten Borarbeiterr für die Operationen über' See haben dre Grundlagen für die Erfolge geschaffen. In aufopfernder Hrngabe haben Offiziere und Mannschaften der gtottc otp Uebcrfilfyrung des Landangskorps Vvrbereitct, neftchert und unterstützt. Teile der Sscstreitkräfte haben die serndliche ^ otte durch mehrere Gefechte zurückgedrätrat, ihr schwere Verluste zugefsigt uird vielfach in den Kampf an Daud^wrrksain eingegriffeu. Ich fteue Mich des B.stveises den Angriff unserer Torpedoboote worden. Wwr Sinken gebracht Die verunglückten Zeppeline. ,.^daris, 22. Okt. (WTB. Meldung der Agence Havas. Die bisher erngegangenen Meldungen laben annehinen, daß es sich um A" ^ " g l a n d gekommene Luftschiffe hrrndell, die das ftanzö- sucke Gebret über flogen. Das von Anfang an durch Nebel erschwerte Untcrnehmen dehnte sich über einen großen Teil Englands aus, nahm aber ein unglückliches Ende. — Bei Tagesanbruch waren noch acht Luftschipe über Frankreich. Davon waren drei einiger- lma^en zmamnocngeblieben. Sie i rsuchten, rmsere Linien zwischen Lunemüe und Baccarat zu überfligen. Eines von ihnen wurde lu der Umgebung von St. Cleinen: durch die 174 Luftabwehr gruppe abgeschvst'en, die beiden anderen kormcen entkommen, wurden aber nock durch) vier unserer Flugzeug von den Geschwadern Nr. 77. 89 und 91 angegriffen. die eines von shi« in 5000 Meter Höhe^erreichten und auf Schuß'reite angrissen, jedoch durch bic Erschöpfung ihrer Munition zur Ausgabe ihres zickmpfes gezwungen waren und im Nebel verirrt, auf freiem Felde landen mußten. Alle anderen Luftschiffe über unserem Gebiet wurden von unseren Iäegern angegriffen oder aeh?tzt und abgeschvsfttz oder soweit kalnpfunfahig gamachr, daß sie landen mußten. Ein sechstes Luft schiss tvurdc am 20. Oktober 4 Uhr nachmittags von deni Flieger- kommando Frerus gesichtet. Eine Kampsstasfel stieg zur Verfolgung am, verlor es aber gegen 5 Uhc aus den Augen, als es nach der hohen Soe flog. Die Deutschen verloren danach am 20. Oktober anfchemend sechs Luftschiffe. .> Anmerkung: Wir verweisen aus ben aamtlrchvn deutschen Bericht, inach dem vier Luftschiffe verloren lrnd.) Sisteron, 22. Okt. (WTB. Nichtancklich.) Meldung der Agence HavaS. Der Zeppelür „L. 43" war wegen noch nicht fest- geltellter Ursachen gezwungen, zwischen Nisson und Chateau Neuf zu landen. Nach der Landung wurde das Luftschiff von der Mann- lä)ast verbrannt, die aus dem Kommandanten Kölle, Oberleut- ues, die diplomatpä-en Beriretor der VerMndeten S^fi^d^^^ preußiscl^n Käiegsmi nisten ums in Sofia, du Voc>lvenden der deutsä>eil .Wlonie. Wacnce Trink.vrüchL 5h^ n . !)C ? r t( welche die Bedeuttmg des Bündnisses betonten besten Hoftmmgen lür die Zukunst ausdrückten. — Kiieg^- mrnistei v. ^tcin lieg einen Kranz am Grab der Königin Eleonore nederlegem - Bn der Abreise nach Berlin wurde c?a,iiS fet. ^ General Waidenow uiid einer großen Zahl deutscher' Offiziere begrüßt. Glerchzerttg kam aus ^Konstantiiwpel Major BerhLndtungen nehmen wird. . ' ’ ' r, .- *—*■ " 1111 uu vc.ii 11 imi der Leitung des VerpflcgungSli'eseiis teil Seekrieg. Neue N-Boot-(krfotgc. «D«rlin. 22 Okt (Amtlich.) Auf dem nördlichen boote wtt-dc?um tmtben butd) blc Tätigkeit unserer Untersee- „l. 000 Bruttoregistertonnen 11 *?S ben versenkten Eckiiffen befanden sich ein bc- wafftieter, anscheinend Nnt Erz beladener Dampfer ferner die 'Sa" Ä er /(V°lev°ne" nnt SKS sw * r. Porzellanerde nach Leppe. Eines unserer U^Boo -s?alle^e,>Ä?'^" Em'al ein Gefecht mit einer »i'M» ibt« sSifKrJum: Chef des^Adnnralstabes der Marine. * a'äVSeSfffiöl.xs ,*f,RfJ ,55 ff« ftäztiß gefangen gehalten werden. Chaumont, 22. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenee HavaS. Der Zeppelin „L 4ö" landete beute morgen 1 Nhr ifon” ^ Bourboume-leS Bains. Der Führer des Luftschiffes und 19 Mann der Bcsatzmrg wurden gefangen genommen. Nus dem üelche. Der Kaiser. Hinckenburg und die Kriegsanleihe. Berlin, 22. Okt. (WTB) Anläßlich des Ergebnisses der Kriegs an lerhe hat der StaatSsekr-etär des Rei-chMschatz- amtes Graf v. Rödern sol-Fcnrde Depesche vom Kaiser erhalten: Hocherfreut über das glänzende Ergebnis der Zeichnungen zur siebenten Kriegsanleihe spreck)« ich Ihnen, der Reichsbank und allen Beteiligten für die erfolgreiche Arbeit meinen herzlichen Dank und Glücktvunsch crns Kraftvoll und zielbewußt steht das gesamte deutsche Volk auch im vierten Kriegsjahre neben seinen Heldensöhnen im Felde hlnter der Reichs- und Heeresleitnng, zu jedem Opfer an Gut und Blut bereit, bis Ehre und Freiheit des Vaterlandes gegen den Ansturn, überniäck/tiger Feinde siegreich behauptet sind. Gott segne alle Treue und Opfenviltigkeit durch einen glücklichen ersprießlichen Frieden. Den, Grasen von Rödern ist ferner ein Telegramm des Generalfelchnarsthalis v. Hin den bürg zngeaangen, der u. a. telegraphiert: Ich ha-be in der Tat eine große nach. träglrche Geburtstagsfre-ude einpftuiden, als ich Euec Mitteilung von dem glänzenden Erfolge der c. Kriegsanleihe erhielt. Er zeigt unseren Gegnern aufs ireue, daß Deurtschland crirch wirtschaftlich nicht niederzu- ringen ist, und gibt mir den Be'.veis, daß das deutsche Bott unerschütterlick) auf den Sieg vertraut. Eure ErMenz bitte rch, mernen herzlichen Dank dafür bekanntzugeberr Volkszählung am 5. Dezember 1917. Berlin, 19. Okt. Durch Verordnurrg des Brundesrats rst erne neue Volkszählung für Mittwoch den 5. Dezember 1917 verfügt worden. Die neue Volkszählung ist nottvendiq geworden, da die am 1. Dezeurber 1916 vollzogerre Zählung urcht hlnrerck-end zuverlässige Unterlagen für die Maßnal)- men des Kctegsernährungsamts erbracht hat. Den berechtigtenBeschiverden über die unzureichenden Zahlen der boi Verteilungsplänen für die Lebensmittel zugrunde zu legen- deu Bevölkerung kann nur durch eine neue Feststellung der Bevolkeruugszahl begegnet rverden. Die teclMsck-e Durck)- fuhrunA. der Zählung lojrd wieder mittels der Houshal- tuugsliste bewerkstelligt werden. Tie Gejtalttmg der Haus- halttrngsliste im.einzelnen »vird rechtzeitig der Reichskanzler versugen, da über Einzelheiten der ztveckinäßigen Gestaltuna noch verhandelt wird. Beschlagnahme von Tabak. Berlin, 22. Okt. (WTB Amtlich.) Durch Bundes ratSver-ordnung vom 20. Oktaler wird der im In- and vorhandene oder aus dein Ausland zur Einfuhr V- fugende Zlgarettenrohtabak, ebenso wie der nach der BerordnuTtg crns dem Ausland cin- -eiuhrte feingeschnittene Tabak zugimsten der Deutschen >rgarettentabak-Einkau fsges ellschaft m. b. H in Dresden beschlagnahmt. Soweit die Gesellschaft die käuflickw Ueberlassung nicht verlangt, dürfen trotz der Beschlag nähme die Hersteller von Zigaretten steuerpflichtigen Erzcua Nissen ihre im Inland besindlichen Vorräte sonne ihre Bor- rate, die sich zwar beim Inkrafttreten der Verordnung noch nnbc ^finden, jedoch schon cnis den: Erntejahr oder eurem früheren Erntejahr stammen, verarbeiten. § r Pr 0 Erarbeitung von Zigarettenrohtabak kann der Reichvlanz^r Do ch st mengen festsetz.en. Wer beschlagnahmten ^.abak in Gewahrsam hat, ist verpflichtet, den Michaelis,«tunE^ preußisch: Z^^inisLttun^'dÄ^'«ZLbewahren'und Pfleglich zu behandln. Me näh7- ^ mckdeni österreichischen Vertreter Major Rw^'nn hntfclfII!S^?t5?5 Bestimmungen namentlich über die Festsetzung der '' Uebernahmepreise werden vom Reichskanzler getroffen In die Gefchaftsfüh^ng der Gesellschaft kann der Reicks kanzln: durch Vertreter Einsicht nehmen lassen, die das Recht haben gegen Beschlüsse irnd Entscheidungen der G.'sellfchaftSoraane Einspruch mtt aufschieb ende r Wirkung zu erheben Die SW- 0t £ nU 3£L *?*} sofort in Kraft. Zugleich wird die Ver- retteurohtabak nebst den Ausfsrhrungsbesttmmungcn tun wfrxjircift gesetzt. Me durch die neue Berorckmnlg ermöglichte Regelung de^, Tabake in tuufs zur Versorgung der deut fdjtn Zigarettenindustrie ist erforderlich, um die Preis. Erwüchse, dw sich allmählich auf dem orientalischen ^ Ä Schaden unserer Valuta, als auch für dre Zukunst unserer Zigaretteniiidiistrie ent- wickelt haben, wirksam zu bekäTnpfen. Au» Lsefsen. - Frankfurt a. M., 22 Okt. Unter der Lertuna des LaudtagKabgeordneten Reh-Msfeld hielt der Äi^JauS- Ichuf; der Fortschrittlichen Volkspa rtei für das b,er eme a!lä °rlm Teilen des Lnndes "utbefudjie Versammlung ab. Im Mittelpunkt der 2 Vr Au» Ktavt und knnv. Gießen, den 23. Okwber 1917. ** A ns z e i ck n n n g. Dem Fab rer Karl E n der - von fcer mirbe otf Heenicbe ^apserkeitsmedailte Dcrliehen. Militär-Wochenblatt. Dem Maioe von Wesicrnhagen, vorher Lvommandeur eines Garde-Iw Regts. im o*aci)cn beim Stabe des LL-rbgarde-Ins.-Regtr. 115. wurde^ der Absctried mit der qe'etzticden Pension, der Er!auvnis -um tragen der Uniform bee- Jnf.-Rogts 116 und unter Verl«- l/u;ig des El-araklers •£benUciunairt bewiUrgl. — ,'?auprmWm ers mr ^nf.-Regi. 116 wurde zum Ptcry'Major in Frank» ',rrt a. M., ernannt. sT> -?* r ^ bstzüchte^ Es ist jetzt, vor dem Eintritt von .ui.. . rosten, notwend,^, die Obstbäume mi. ^ lel-qürleln zum Fan» & n w* rrrnchpannerS zu cxmsehen. Dies bn in 1 Meter SN>bc Don der Erdoberttäche zu gejwekm. Besonders ist darauf zu ackten. vu; das unterlaqevavier imprägniert ist und -est um den Stamm gnamurt wird, denen Außlnnernse mUcr der AnbrgesteUe glatt zu rerben gl. Der Leim muß klebiähäg gehalten und deshalb öser- naaegneoen iverden. "D ei-z u n g der Eisenbahn,L - a ^ Zrtt oon Mme Ofubfc 1J1< tnv ,31. Marz 1918 rntgeieöt. Die Wärme in den Ab recken • ül1 ^ ,I^ r ^a 10—12° C. betragen. Die Von.>rtzüge, Arbeuerzugc und Tr,ebwaaeu. sonne die Züge der Nebcrrbahnen werden nickt geyeig^r^l Reitenden wird die Mmiahmc von Dinteric^rbklei. drrng, Lücken irnd dergleick»n unter allen Umstande:', enrpivhlen da (nid, m den Ferrrzwwn nicht immer auf ausreiä«nde Heiuma in bisher gewohnter Weift gereckinai werden darf. ^ Absenders nicht vergessen! Ae wrS dem 6elde als uwestellbar zkvrückkonEnd.m Bäckchensendungen könne,: den L1b,cndern mels^. nicht zurückgegeben werden, weil diese jU? Es der ^uvenseite der Lxnömrgen entweder gar nickst bczeiclmec tzalc.n, oder dre vorhandenen Angaben ungenau und unvollständig L"h°lt der Senkungen Näher« über den msti hervorgeht. Der Inhalt derartiger Päckchen nrur, ^r'r Emi er werckss ist. vemickcer .verden' Bcvarurlrchenver e verrollen täglich zahlreiche Sendungen dieiem Vnr Verhütung joUfer Verluste ist .S durchaus er- Wrderluft das-, ^e !?lfnonöer sich in jedem Füle in der Aufschrift genau den tlr-ch und vollUmidig mit Namen. Wohnort fnöti gen falls ^iouort^ riftzeichcn sich während der Bc- sorderung lerch-t verwischen und unleserlich wert«,. Beschlagnahme von Spinnpapier, Papiers L5.ru- Bellftoffgarn und Papierbindfaden. Am 23 Oiüob-er 191^ t|t eme Bekanntmachung Nr. Paga. 1/10. 17. K. R c.v«tvef»end Beschlagnahme von Spimwapier. Papiergarn, Zell. '-Ollgarn und Papierbrndsaden, sowie Meldepflicht über Papiergarn-- crzeugung unter gleichzeitiger ')lniHebung der Bekanntmachung lU- ^000/12..16. K. R. A., betreffend Beschlagnahmc von Natron- (ouI|d>) Zelliwff, Spinnpapier und Papiergarn vom 1. Februar 1917 m SPm ft getreten. Durch diese Bekannt- machmrg wird beschlagnah mt : alles Spinnpapier. seiner alle^ Paplergarn. Zellibvffgarn tzrlnd aller Papierbindfaden, welche aus LNmipapier allem oder unter Mitvenvendrrng von Faserstoffen her ge stellt i md. sowock sie sich nicht z. Z. des I n kv a ft t re te irs der Bekamttmachrmg ,m Besitze von Händlern oder Webern seinschließ, lich Lplnnwebern) befinden. AuSaeiVmmen von t r Bekanntmachung ttnd Erzeugnisse, die aus Papier und Bastfasern bestehen, unterllegen auch künftig den Bestimmungen der Bekannt» W. HI 3000/9. 16R. A. vom 10. November 1916 «?* m. 3900/6^ 17. K. R. A. vom 4. August 1917. Trotz der Beschragnohme ftt die Veräußerung und Lieferung von Spinn- pcwrer erlaubt: jedoch nach dein 5. Nvve:nber 1917 nur gegen den vvrgrsckmebenen Bezugsschein. Die Veräußerung von Papieraar, Zell,-Dstgarn upv. t|t zur Erfüllung von Aufträgen der Heeres- oder MariiiebAx-tten un^: besonderen Bedingnirgen.gestattet. Ferner dunen n-atron-ellstvffhalttge Garne, reine Sulfitgarne und Bindfaden veräußert und geliefert werdcar, sofern die in der Bekannt- machung vorgeschrr^benen Bedingungen innegeh-ilten werden Zein hiernach erlaubte Lieferung ist an die Innehalttrng bereits festge- letzter oder noch festznsetzeicker Höchstpreise oder sonst vorgeschriebe» ner Rickstpreift nach Maßgabe der näheren BestemmungQ, per BckkanntmacktzM gebunden. Ebenso ist, ungeachtet der Beschlag, nähme, erne Verarbeittnrg der beschilaprahmten Stoffe unter be- sonders angegebenen BedmgnngOi gestattet. Tie Hersteller von Papiergarn werden einer Meldepflicht unterworfen. Ausnahmen A^den Vvrichriften der Bekanntmachung können durch die.Kriegs» stdih .off-Abttnümg des Königlich Preuspschen Krugs min iswiinms ^.^lm 48, Verl. Hcdemannstr. 10, auf Grwid /christlicher mit Begrmüning versehener Anträge an die Kriegs-Rohswff-Ab. teilnng, L«ktwn ?asa., bavilligt nvrden. Ter Wortlaut der Be. ranntmackung ist m der heutigen Numrner unseres Blatte^ cinzirsehen. > VSiL? a ÜsT re ^ veranstaltet zurzeit bei fernen Mitglickern und Freunden rn unserer Stadt eine Iahres- sammllmg. Der Krieg hat den Gesarntverein zu seinen alten neue große Lasten aufgelegt und nianmgsache neue Aufgaben gestellt Wahrmd wenige 'rmidlmrdische Gemeinden seiner Fürsorge entzogen ftnd, hat her 5mcg lerne Tätigkeit, mt Osten zumal, in verstärktem Maye gttordett. In Siebenbürgen, Galizien, Ostpreußen mach überall imeder cmsgebaw roeiden, w:^ wilde BettEtung zerstört hat. Zn Polen, Kurland, nun auch Livland, wird seine Hilft in Anspruch genommen. Es ist bis jetzt gelungen, die Mittel fce* Vereins nur wenig 'unter bex bisherigen Höhe zu erhalten. Aber die Sorgen wachsen und die Bitten werden drnrgender . So rvendet auch der ^ftge FrEnverem,tch nckt herzlicher Bitte mi alle Freunde deck Gustav-Adoff-sache, ihn mck)t zn vergessen. Junge Damen haben Wieder weundlichst dre Sammlirng übernomnien. Möchten die Hanftr und 5)erzen sich ihnen willig öffnen :md ihre Arbeit ihnen ilicht zu sehr erschwert werden.' v ^Deutsche Vat erl a nds Partei. Wie uns mitgeteilt L" berr Hemrich Böller, F-ranffurter Straße 5?” ^Ort^ruppe ^ Deutschen Vaterlands- Partei gewählt worden. Tiosbezugllche Anschriften sind an diesen zu richten. ' ac k Frauen. Auf den morgen abend in der großen Aula ZücktMidenden Vortrag von Frau Bucksath und Frau Dr. Aegelr.Mainz wird nock^malS hrngewiesen. Es sei jedoch darauf aunnerk,ain gemacht, daß daS Vortragsthema für „junge Mädchen" nicht geeignet erscheint. * Siehe*Anzcig^^^^ Fürsten Hof findet heute Kvnzert statt. ^^hea 1 er, Seltersweg 81. Der S^a-r dieser Woche enthält v i ' e \iÜ l ^- 1 i l/5T17 n (Betreibt; S^chlagmrhmt von Sfaffem; Suteüujm *tt Auckcr Landkreis Gießen. [] Watzenbvrn-Steinberg, 22. Oft. Dom Musketier griedrick Brücket. Sohn von Ball«. Brückel VI^n äSnhna ourde die Des fische Tapserftttsnrvdwille verliel)en. Kreis Lauterbach. " Schlitz, 23. Oft. Eine S chlitzerl änder R ofor- ^alionSauoUcllnnc, wurde am 21. Oftober in der Vorder- sma eröffnet, die die Erinnerung an b\c g:vs;e Zeit imb insbesondere ne Rt-sormation des ^dliberlmtbe^ kbenbig vor Augeir füljrcm soll Äe gliedert sich in tner Steilungen: 1. (ämimmmgen an die vor- peformcrwnsä-e Zett ((Messgewänder, Heiligenbilder, ?lblaßbriefe Mlgmen usw. aws dem Scl^lcherland aus der Zeit von 1250 bis 1.500 . 2. Luthers Worte tu Schrift und Bild ^ Origiimldrucke. Werke, Bilder, Anden len an die Reformation, die deutsche Luther- tvßbcl in vver Jahrhuttdecken). 3. Eriuneruitgen an die stiesvrnlotton des Schlttzcrlandos (Originalurkunden, die älteften Kirckn-nordnun- cfn, Adendinallls^esäße, Bilder ujVtx aus dieser Beit). 4 Nette Schritten (über Litt der und sein Werk anläßlich der Jul>elfeier i Münzen, Bilder usiv.). Tie zum Teil sehr tvertvollen Mtertümer, bau Schriften und Drucke stammen aus dem Besitz des Grafen vott Zchl'tz. aus dem Gräflichen Archiv, aus Kirchen- und Privatbesitz. Die Clnsstellung ist von den: Grasen zusanrmett mit einigen (^ist- licfeM von Schlitz und Umgebung ins Leben gerufen worden. Eine kleine Festschrift: „Die Reformation im Riedejelschen Gebiet und im Sckilitzerlattd",von Oberpiarrer $>. KRvdt in ^xlüttz ist im Verlag Elwenklan in Lcmterdaich erschienen. Kreis Schotten. O Laubach, 22. Oft. Zur siebenten Kriegsanleihe wurden bei der Be^irlsstv-rkasse 500 000 Mt, auf der Borschußkasse 40-0OO Mark gezincknet. — In 'hiesiger Kirche »nur de gestern Erntedank- fest gestiert. Die Ernte ist in hiesiger Gemarkung durchweg gut ausgefallen. was nach, Beet'.diguttg derselbett jetzt festgestellt iverden -kmn. Bei sämtlichen Getreidesorten !var das Wriwrergebnis zufriedenstellend, wäl-renid das Stroh gering von Qualität ivar. Die Ernte von 2lepseln und Biimen stand der vom Jahre 1915 um geringes trach. Trotzdent wttrden bei städtischer und staatlickper Versteigerung die höchsten Preise befahlt. Der Versand durch H wüster imd Privatpersonen l^at in bedeutenden Mengen bis in diese Tage nach deti Gvvßstädten startgesunden, irwbei für Wirtschastsobst 14 Mach und für Tafelobst 25 Mk. bezahlt wurden. Ein sehr günstiges Ergebnis brachte die Kartoffelernte und ebenso Mt sind die Rüben und Dickwurz geraten. Ain Klartosfeln I>at die Stadtvenvaltung, nachdem die Emm-ohiier ihren Bedarf gedeckt hatten, 400 Zenttier OK*. 4'rrtrpP , ft»fYf*T*+ STVll V «ff ? ‘*104 n-m A..J . zogen uiu; ui u,u uit vi-uuWvU,ijist:i u-utTU. {' ist sckwn Überall für die Wintersaat bestellt. Züge von Kranichen flogen in diesen Tagen vorüber: sie stellen der baldigen Winter in Aussicht. O Gedern, 23.Oft. Auf dem Felde der Ehre ftel der Sergeant Friedrich L a u b e n ste i n. Laubenstein stand seit Kriegsausbruch ün Fe(he und ivar Inhaber des Eisernen Kreuzes zweiter Aasse sowie der Hesftscheu Laperkeitsmedaille. Starkenburg und Nhcinhesscn. ** Tarmstadt, 23. Oft. Der Richavd-Wagner Verein ver- avswltet am Freitag, den 26. Oktober, einen neuen Liederabend, MtzkM Llwia dstintder (Sopran) ans Hamrover Lieder von Schubert, Frenz, Brahms, Unger, Wvlf usiv. unter Mitwirkung von Walter Rebberg Klaviers Kn k-Khör bi'ingt. -- T o l z h e i m , 23. Oft. Jln hiesigen Wald,' kam es Mischen dem KorsrbxiullvOl jwü> einem Wilderer zar Schie,>ereien. Ter Wilderer vrksloh. 2ius seine Ermittelung hat dst S-taatson malt icfvift eine Belohnung von .500 Mach anSgesetzt ** Worms, 22. Oft. Am Samstag nachmittag beclwte die Gwtzherzogin Eleonore die Stadt Worms mit einem Besuch. Uni. 2 42 Uhr traf sie mit kleinem Gefolge auf dem Bahnhof ein. Zunächst stattete sie den beiden Verwundetenstattonen im städtischen Kranken Hans einen Besuch ab. Alsdann begab sich die Grostherzvgin im Automobil nack, dem Do«m und von dort nach dem Kreisamts- gebäude. Um 4 Uhr fand im Corneliainnn ein Vortrag von Frl. Keller von der Kriegsanttsftelle in Frankfurt a. M. statt, dem die Grostherzogin gleich'alls beiwohnte. Um 5.20 Uhr kehrte die Grost- herzogin, nachdeni sie sich aufs herzlichste verabschiedet hatte, ioietvr TUfidi Darmstadt zurück. KrriS Wetzlar. Fc. Wetzlar, 23.!Okt. Seit sichen Togen wird vier der Kellerarbeiter Peter Peimerich vermistt. Bermistte^steU nn 52. Lebensjahr und wurde zuletzt in Metzen gesehen. 5 - ^. ^ berw etz, 22 Oft. Nächtliche Einbrüche nehmen in hie- Uger Gegend rmmer grötzeren Umsang an. Nachdem solche zuerst bof-BublrngShansen und Grotz-RechtcrMch gemeldet wurden, letzt auf der Dvnigmühle und Niederwetz gefolgt. Zu- gvverletzt drangen Diebe in das hiesige Pfarrhaus und nahmen den ganzen Brotvorrat, Fleisch, Schuhe u. a. m. mit Es liegt* Benittttung nahe, das; die Diebsbarrde jedesmal den von Wetzlai- heraufgekonwwn ist. %ti unseren entlege- nen Dörfern sind seit Menschen gedenken kerne Einbruchsdiebstähle vorgekommeii so das; jetzt eine geivisse BeunrnlIigung in der Bevölkerung entstanden ist. Hessen-Nassau. ra. Biedenkopf, 22. Olt. Erfrenlich>erweise soll die im Sommer ms Leben gerufene Kleirrkmderschule nunmehr auch für die Folge weiter beiteten. ^l:antfnrt a. M., 22. Okt. Ich den Räumen der Uni- verittat begann heute vormittag bei einer Be heilig i mg von 250 hiesigen und auswärtigen Hörern ein Lehrgang für Erziehung und Umerricht, der- sich in erster Linie mit der Einheitlichkeit des Bildungstiwsens von b.'r Schule bis zur Hochschule mtter besonderer Betonung der Persönlichkeitspädagogik besaßt. Ter Kursus wird Unter sltltzniig der Stadt Frankfurt vom Zentral in stttut für Erziehung und Unterricht veranstaltet und vvn Universitätsprosessor -Ltadtral^Tr. Ziehm, Frankfurt, geleitet. « rT ^ranffurt a. M.. 22. Okt. Tie Versteiiicrung der Kuustsamnilung Gvldschmidt ^dnrch die hiesige' Kunsthandlung Bcruthal erbrachte für 350 Nninmern eine Einnahme von mehr als 600 000 Mar V. Das Hanptsttick der Sammlung, eine Ansicht der Utrechter Marienkirche von Re mb ran dt, wanderte für 10 000 Mark nach dein Heinrotlande Holland zurück. Nach Täne- mark gingen ..r ZeiPnnngen Rembrandts für znsamwen 35 000 Mack. 120OO Mark bezahlte ein. Rentner gns Berlin für einen Rembrandt und weitere 4700 Biatk für ein Avi'rkamp'sches Aquarell. Mch für Biloer arts der Rembrandt-iSchule nmrden gewaltige Preise angelegt, au die in Friedenszeiten nienrals ein M'enschi ge-^ dacht hätte. Werrn auch verscinedene Genrälde und Blätter vvn einzelnen Galerien erworben wurde::, die Hanchtnrenge ging in den Besitz von Privatleuten,- nicht inriner Kmchkennern, wohl ober Kiiegsgewiilnlern, über. ra. Usingen. 22. Oft. Die Landgemeinden Gemünden, Ennnersl)ausen, Rod a. d. Weil und Crakenbach! haben eine ganze Fuhre von 25 Zentner Aepseln für die Verwundeten in den Frankfurter Lazaretten gestiftet. Vevmitcftsc*. Ter Teut sche P r i v a t--B e a m t e n - Ve r e i n (Sitz Magdeburg'» hielt am SvnMag den 24. Oktober in Braunschweig bei starker Beteiligung ans allen Teilen Deutschlands seine diesjährige Hauptversammlung unter dem Vorsitz des° Herrn Kausnmnrv Hermann Voß-Magdeburg ab. * Eine neue Spende der Kaiserin. Die deutsche Kaiserin, welche ihr großes Interesse für die Arbeiten des Verbandes deutscher Hausfvauenvemne schon häufig bewies, hat neuerdings eilte größere Geldsumme dem Verbände durch Frau Hedwig He'yl zugehen lassen. Die Kaiserin hat dabei die Hoffnnmg ausgesprochen, daß es durch oicses Beispiel erleichtert loerden möge, das Interesse von wohlwollenden Spendern für die großen Aufgaben des Verbandes zu unterstt'chen. * .Von den kurhessischen Landkrankenanstal- ten. Die Zahl der Pfleglinge in den knrhessisä)en Landkranken- hmtsern betrug im Jahre 1916 insgesamt 14 850. Davon entfielen aut Kasiel 5041. auf Esckwege 1453, aus Fulda 3650, auf Hanau 3316, auf Hersseld 1074, auf Rinteln 624 und auf Schmalkalden 776. In den Irren heil- und Pflegean statten befanden sich insgesamt 2922 Kranke und zwar in der Landesheilanstalt Marburg 956, im Landeshosvital Haina 980 und im Laiü>eshospital Merxhausen 986. * Der Reichsbund der Verbände des deutschen Levensmittelhandels, über dessen Gründung tvir vor kurzem berichteten, hat, wie uns mrtgeteilt wird, in allen Teilen des Reiches leblmstes Interesse für sein Vorhaben gesundem Eine Llnzahl von .Kleinhand-elsverbänden hat bereits den Beitritt erklärt, auch liegen bereits -Anmeldungen von mehreren örtlichen Faclp- vevernen und Einzelanmeldungen vor. Der Reichsvund will die ernzelnen besteherchen Verbände zur Vertretung ihrer sachlichen Gesamtfragen zusammensassen. Die Mitgliedschaft kömum erwerben: Reichsverbäiche, Landes- nnd Bezirksvetbäude und zu keinem Verbände gelchrende Ortsvereine des Lebensmillelhandels. Liegt den Verbänden auch die Pflege ariderer Hmtdelsz.veige ob, so treten sie mir mit ihrer Sondergruppe für Lebensnnttel bei. ?luch die Ausnahme von Einzel- und fördertcheu Mitgliedern ist imtcr besonderen Bedingungen vorgesehen. Die Satzum;en und rvetteres Werbematerial erscheinen in Kürze. Der ReichÄiund hat seinen vorläufigen Sitz in Hannover, Prinzensttaße 11. und wird in dieser Stadt seine erste Vollversammlung ab halten, wozu die Vorbereit rmqen eifrig betrieben werden. Witterungsbericht. (Oessentlicher Wetterdienst.) Vorwiegend bedeckt, zeitweise leichte Niederschläge. Tagsüber wenig geändert. Letzte Rachrrchteu. Zweite hessische Uammer. I. Darm st a d t, 23. Okt. 2. Ständekammer. 45. Sitzung vom 23. Oktober 1917. Der Präsident eröffnet die Tagung mit einer Ansprache, in der er der Armee und Flotte den wärmsten Dank ausspricht. (Lebh. Beifall.) Auf die Unver schänitheiten des Präsidenten Wilson sei die siebente Anleihe die beste Antwort. England wolle den Frieden troch nicht. Jetzt komme es nicht darauf an, was wir wollen, sondern was wir müssen. (Lebh. Zustimmung.) Die Kammer tritt darauf in die Tagesordnung ein. Es entspinnt sich eine Aussprache über die Zurückziehng der Kriegs gefangenen aus der Landwirtschaft und die Beurlaubung. Hieran schließt sich eine Aussprache über die Weinhöchstpreise Die Sitzimg dauert fort. Die Torpedierung der „Antilles". Genf, 22. Oft. Mit großer Schitelligkeit operierte, wie Pariser Blättei- ans Nenyock melden, das deutsche Unterseeboot, das den amerikanischen Transporter „LlntinnLs" versenkte. Seit der Versenkung der „Lufitania" habe kein Schiffs vertust in Amerika so schmerzlich berührt, einerseits wegen der großen Zahl der Ber» nnßtei:, die 67 beträgt, dann aber auch wegen ber schweren Besorgnis hinsichtlich der weiteren Transporte von nnd nach Amerika. Nachttäglich wird dem Lyoner „Progres" getneldet, daß außer der in Philadelphia im Jahre 1917 erbauten „Antlltes" auch das neue Trmisportschisf „Nin ne hara" mft Kriegsmaterial an Bord von einem Unterseeboot versenkt worden sei. Die Uebersiedlung nach Moskau. Bern, 22. Okt. Der,,Ten:vs" meldet aus Petersburg: In der ersten 5Mfte des Monats November wird die Ueber- sührung der Regierung nach Moskau stattsinden. Llmtlicher Teil. Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung Ettingshausen: hier: II. Mschnitt. In der Zeit vom 2 4. Oktober bis einschüpeß,lrchl 6. N ov e m be r l. II'- liegen anjs dem Rathaus Ettingshausen die Arbeiten der Besitzstiandsaufnahme zur EinftÄ der Beteiligten offen. Es sind dies: 65 Bonitierungskarten, das Besitzstandsver. zciiinis, die Gütergeschosje sowie die Znsammeirstellung der Güter- gcschosse. Tagsahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet dasell>st Mittwlch den 7. November l. I., vormittag« i0—11 Uhr statt, wozu ich die Beteiligten mit der Androhung, einlade, daß die \97id;(terfd^reenSxu mit Emwendungen ausgeschlossen sind. Die Eimvendungsn sind schriftlich und mit Gründen versehen einznreichen. Friedberg, den 7. Oktober 1917. Ter Großherzoglickie Feldbereinigungskommissär. S ch n i t t s p a h n , Regierungsrat. Mittwoch den 24. Oktober, abends 8 Uhr, in der großen Auto Uu v für vfvatKn Bucklig über bse Sittiidjlifitofrapn illid ihre KrbrMg für die Jukunft prnlfdjianiiö. : Frag Vlilksatl; uuD Frini Ir. NMli-Mltt«z. — Zur Deckung der Unkosten wird Eintrittsgeld erhoben. — Der Ueberschuß wird der Gießener Kriegsfürsorge zugeföhrt. l7771v Preise der Plätze: Mk. 1.—, 0.50 und 0.30. vtaleric frei. ice-^rauettverein laemeiner Deutscher Fraueuveretn tlabctbcnverein lang. Gcnieindc-Fraucnvercnl auenvercin der Deutschen Kolontal- aesclljchast aueuvcretn vom Roten Kreuz für die Kolonien ttrnuen-Lnstflottenvercin Tkre-ucnslilumrechtsvercin ^aussraueuveieitt Jjrociitischcr Jroucnvercin Kindergortcnvercin Lchrcriuncnvercin Rechtsschuttverciu Verein Freundinnen »ungcr Mädchen. RHIHBiiMIIMHI» S Schwarz - Weiss -Theater= 8 i= B Programm vom Dienst«*, 23., hin lnkl. Freitas, 20. Okt. ■I Stuari ¥dfebtosi SB Detektiv-Abenteuer 8 Der Hilferuf r "H' in 4 Akten. .. ... Hauptdai-ateller: H Ernst Reicher. H Neuestes von den KrSegsschaupIätxen MM Aktuell. S Zirii. die Försterstochter ÄftSäSi'JB. »«• Hüte! Fürstenhof lHente Dienstag: 7832 mit humoristischen Vortriijren. Gießener Haussrauen-Berein Die Schnbflicklehrstude bleibt Mittwoch den 24. Oktober 1017 geschlossen mit Ri'lckiicht auf den am gleichen Abend statlfindenden Vortrag über ^ t .. „Tic Sittlichkcitetsrancn und ihre Bedeutung für d»e Zukunft Deutschlands." Sandalen-Sohlen mir Zubehör werden Donnerstag den 25. Oktober von 4—5 Uhr in der Geschäftsstelle abgegeben. __ r ^. < Grünberg, den 19 Oktober 1917. . 78258 (ttroübcrzogliche Obertörsterc, (tzründcpg. Bekanntmachttng. In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Louis Scheid, Gießen eingetragen: Die Firma ist erloschen Gießen, den 19. Oktober 1917. Großherzogliches Amtsgericht. 7817 B Bekanntmachung. In unser Genossenschaftsregister wurde heute bezüglich der Baugenossenschaft des evangelischen dlrbeitervereins, eingetragenen Genossenschaft mit beschränkter Haftpsiicht zu Gießen, eingetragen: Die Satzung ist hinsichtlich der §§ 1 und 32 Absatz 1 eändert. Die Firma lautet jetzt: Baugenossenschaft 1894 zu Gießen, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht. Gießen, den 19. Oktober 1917. m ,B Grobherzogliches Amtsgericht. Ein leichtes 7830 6 jähriges Pferd ^ugsest, ein- und zwetsvänuia einaefahren, au verkaufen bei FerdiüaaiS Volp, Freie.!seen. 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