Bt.24Z -rsch-inl lü«Nch. außer Sssmiafi«. - Be,lo«en: Kietzen" Famillevdlütltr; streirdiaN für de« kreiß Gtetzen. Vc)ltgrpreis: nwnatl. 1 NU., wertcl- jährl.ch 3 m; durch tzlbhole- u. Zwergstellen ^nonatl », Pi.: durch die Post M. 3.— v^erlck- jähri. ausschl. Bel'tellq. f>em!prech - Anschlüsse: t-,r die Schrütleitunq 112 Verlag,Geschä'rssteUeöl Anschrist fürDratUnach- richten: Anzeiger Giehen. Erstes Blatt tb7. Jahrgang Samstag, 2). (Moder ZWittingrrnnd-ntck u. Verlag: Vrühl'sche Unio.-vuch-u. Zteindruckerei tt. Lange. Zchrrstleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Zchulstr. 7. Annahme von Anzeigen «. die LageSnurnmer bis zumNachmillaa vorher. Zeilenpreife: für örtliche Anzetyen 20 Pf.. für auswärtige 25 Pf., b. Plahvorschrist 30 Pi., für Reklamen 75 Pi. bzw. 90 Pf., nebst 2o°/,Teuerung^zufchlag. HauvtfchriiUeiler: Aug. Goe^. Verantwortlich für Politik u. Heuillelon: Aug. (Äoetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ae- richtsfaal: W. Meyer; Anzeigenteil; H. Beck; sämtlich in Gießen, lawa" und ein russischer Zerstörer wschrnrückblick. Me Taten sollen ttncfcer einmal für uns zeugen, und der schnelle, kraftvolle Griff unserer Heeres- und Flottenabteilungen nach den Inseln, die dem Rigaischen Meerbusen vorgelagert sind, stößt zugleich eine Reihe von Kartenhäusern diplomatischer Kabalen um. Unsere Flotte ist nicht von revolutionären Umtrieben angefressen, und mit dem Worte des Grafen Ezernrn, daß bei der durch die Schuld der Gegner unvermeückichen Fortführung des Krieges wir alle Freiheiten lind Entschließungen uns vorbehielren, hat die deutsche Wehrmackst auch der militäriscl)eu Lage schon »meder ein neues Gesicht gegeben. Die letzten Lichtstrahlen durch die tvestlichen Fenster des russischen Reiches werden abgeschlossen, die englischen Bemühungen, sich au der baltischen Küste festen setzen, sind vereitelt Ein füh lbarer Schi'eck geht durch die Organe der Westmäche, da die russischen Berichte so unverhültt die eigne Ohnmacht zeigen und die Anarchie in Rußland dabei weiter um sich greift. Man weiß es jetzt, daß wir noch Ziele, noch einen Willen haben Wohin geht der vor uns liegende Weg? Nach Reval, nach Petersburg? Unsere Feinde mögen in Paris Kriegsrat oder Friederisrat haltert, wir aber wollen das alte Vertrauen wiedergewimrcnr, die mit vielem Gekritzel verunzierte Frie- dmstasel wieder reine waschen. Und wir freuen uns, daß dazu in diesen Tagen mit den bekannten energischeren Presse- feststellnngen auch der Wiener Schvamm etwas beigenagen hat? ll^er die neuesten Ereignisse in der: Rigaischen Meeren, sowie die sensationellen Versenkungen ganzer Schiffsgeleit- züae in der Nordsee und im Mittelmeer wird England ungefähr so erbittert und ärgerlich sein, wie Poseidon, als er Odysseus erblickte, „ivelcher die Wogen befuhr". Aber England ist kein Erderschütterer mehr. Die Schnur, an der es seine Bündnisse aufgereiht hat, wird doch an irgendeiner Stelle einmal brückstg werden. In Frankreich ist das Kabinett Painlevs von ebenso großen parlamentarisä-en Schwierigkeiten umbrandet, wie die Kanzlersck>aft des Herrn Mick)-aelis, ohne daß unsere westlichen Nachbarn sich irgendwelcher Schlachtenerfolge rühmerr könnten. Hinter den zur „Klärung" herangetragenen zahlreichen Skandalgeschichten verbergen sich für das Kabinett Painlevo alle die Gegnerschaften, die mit der gegenwärtigen Kriegs- und Friedenspolitik nicht einverstanden sind. Painleve erhielt eine schwache Ver- trauenserktärllng der Kammer, wichtige Interpellationen sind vertagt worden, u;rd eine geheime Sitzung enthüllte weitere Umstände, unter denen Ribot, der Minister des Ans- «värttgen, Andeutungen gemacht hatte von einem angeblichen Sand er sriedens angeb ot Deutschlands, wobei dieses Zrt- geständnisse in der elsaß-lothringischen Frage ausgespielt Haben sollte. Diese Enthülturrgen haben jedoch die Oppo fition gegen die jetzige Negierung Frankreichs offenbar noch verstärkt, und in allernächster Zeit wird das Staatsschiff wohl wieder einer „verbesserten" Regierung anvertraut werden Qkmj ähnliche Vorgänge spielten sich bei der Wiedereröffnung der italienischen Kammer ab. Auch das Kabinett Boselli steht auf bedenklich schwachen Füßen. Die Regierungserklärung, die der Anbahrrung des Friedens aus- wercht, weil Italien nicht ,chetrogen" tverden dürfe, die im übrigen ans die wichtigsten Fragen überhaupt nicht einging, hat werte Kreise der Kanmrer nicht befriedigt. Als die Sozialisten in eine Besprechurig der Regierungserklärrrngen erntreten wollten, forderte Boselli die Vertagung dieser Be- sprechmrg bis zur Prüfung der vorläufigerr Haushaltszwölftel und stellte die Vertrauensfrage. Die Vertagung wurde bewilligt, aber die HanPtentscheidnng steht also noch bevor. Die furchtbaren Aufstände in oberitalienisckstm Städten haben ihre Nachwirkungen in tvachsender Ent- täusäplng, Unzufriedenheit und Besorgnis vor denr Ende dieses „Befreiungskrieges". Nach diesen Umblicken erscheint unsere eigne innervolitische Krisis vielleicht etwas erträglicher Die letzten Vorgänge im Reichstag schienen danach angetan zu fein, die Stellung des Reichskanzlers weiterhin zu unterhöhlen. Mehrere Blätter verbreiteten neuerdings die Nachricht, daß die Vorsitzenden der Mehrheitsparteien sowie der Vorsitzende der nationalliberalen Reichstagsfraktion von ihren Fraktionen beauftragt worden seien, dem Kanzler dae Mißtrauen auszusprechen. Dazu stellt die national liberale Korrespondenz fest, tatsächlich sei in der interfraktionellen Besprechung ein gemeinsamer Schritt der Parteien in der Kanzlersrage angeregt worden, allein es sei zu keinem Be schlusse gekommen, da das Zentrum und die nationalliberaä Fraktion sich ihre eigne Stellung Vorbehalten Hütten. Das klingt düster und ferndse.ig gegen Herrn Michaelis, b:. strr einige Tage im Osten, in den von uns besetzten Gebieten, weilte, während der Kaiser Sofia intb Konstanti- uvpel besuchte, wobei eine vortreffliche Stimmung in der Verbündeten Ländern zum Ausdruck kam. Wir meinen, soweit könnten wir es den gegnerischen Parlamenten nachtnn. daß wir das leidige Krisengerede einstweilen vertagen. Diöch- ien dann alte, Mehrheit 5 partever: und Regierilng, einen neiren, besseren Krirs beginnerc! Eine Partei hat es freilich ummderrnflich geinacht, daß sie den Rücktritt des Kanzlers sordertt die sozialdemokratische. Der „Vorwärts" schrie sörnUich: Fort mit Michaelis! Dann standen in diese» Tagen die Mihver Scheidemann, Ebert, Dr. David, als selbstgefällige und anspruchsvolle Staatsmänner vor dem Würzburger Parteitag. Dieser l)at jedoch im übrigen keinerlei Sensationen gebracht. Im Vordergründe standen die Auseinarrderfetzungen über die Gegensätze, die die Partei von den „Unabhängigen" trennen. Es zeigte sich, daß es auch in der Mntterpartei noch Meiirungsverschieden- heiten genug gibt. Erstrebt wird die Wiedervereinigung, allein Herr Scheidemann biete! seinen Widerpartnern Haas« urrd Ledebvur nicket etiva den selbstlosen Frien an. den er für unsere Feinde empfiehlt. (Sr erklärt, den Sonder bündlern nicht nachlan.fen zu wollen, keine Zugeständnis st machen zu können. Es wurde denn auch ein Antrag angenommen'., worein alle Parteiorganisationen rmd die Partei presse ersucht norden, nur. bei pajsender Gelegenh.it in Sinne der Wiederv ereinigung zu wirken. Voraussetz une soll dabei sein, daß die Minderheit die Mehrheitsbeschlüsse anerkenmt. Eine wei.ere En'schließung billigte inn wesentlichen die bisherige Politik des Parteivorstannbes, besonwere die Bewilligung der Kriegskredite. wozu der „Vorwärts" drohend bemerkt, daß damin beileibe nccht gesagt sei, man nvcrde 5serrn Mick)aetis aitch weiterhin die Mittel zur Fortführung des Krieges zur Verfügung stellen. Scheidemann hielt eine neue Programmrede, in der er in weites Zuknnftsland blickte, aber keinesnnegs die demnächstige Einkehr des wasck-echten Zukunstsstaates^ in Aussicht stellte. Nicht mehr in negativer Kritik werde die Ausgabe der Partei bestehen, die eine Lluwartschaft habe cnrf die unmittelbare Macht im Staate, soirdern in positiver Arbeit. „Nickst Theo- rettker urid Agitatoren," so rief er, „sondern Praktiker sind dazu nöttg." Einstweilen handell sich's noch daruni. auf gute Art in den Hafen des Friedens zu kommen. Da ist Herr Scheidemam: bisher den Betveis sck)uldig geblieben, daß er ein geschickter Prakiiker ün Interesse des Volkes ist. (WTB.) Großes Hauptquartier. 19. Oktober. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprechl. Die artillerististl-e Kglnpstätigkeit iu Flandern erreichte gestern wieder an der Kiistc, sowie zwischen Yser und Lys große Stärke. Besonders heftig war das Feuer am Houthoulsteiwald. bei Vassä-rnd-aele und zwischen Ghetuvelt imd Zandvoorde. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nach regnerischem Morgen schwoll von gestern mittag ab b't Artille' ie'chlrcht st rdlstlich von Sois'ons wieder zu voller Höhe Ml und tobt seitdem bei gemalngem Munitionseinsatz Pst ununterbrochen. Mcorgerrs drangen bei Vauxaillon. abends an der ganzen Front bis Vraye nach Trommelftucr starke französische Llbteilungen zu Erkundungsstößen vor-, in örtlichen Kämpfen wurde der Feind überall znrückgcworsen. Die bemtchbarten Abschnitte und das nickwärtige Gelände der Kampffront lag unter frlrr starkem Störnngs- feucr, das von uns kräftig erwidert wurde. Im Ostteile des Ehemin des Dames griffen die Franzosen erneut dr-eimal unsere Stellungen nördlich der Mühle von Vauxclerc an. Sie wurden blutig abgewiesen. * Vri den anderen Fronten schränkte Nebel und Regen die Gesochtstättgkeit ein. * Unsere Gegner verloren gestern 12 Flugzeuge, davon 6 aus einem Geschwader, das auf Muters und Jngcl- nnmster mit beträchtlichem Häusersä-adetr Bomben abgcwor- fen lmtte. Oestlicher Kriegsschauplatz. Unter Vefch! des Generalleuttmnts von Estorff erkämpften unsere Truppen, in Booten uo.d auf dem Stein- dannu durch den kleinen Sund übergehend, das westliche Ufer der Fusel Mcoou. In schncllenr Vordringen wurden die Russen, wo sie WidcrstMld leisteten, überrannt-. bis zum Mittag war die ganze Insel in unserem Besitz. Don Norden und Süden eingreifende Landungsabkeilungcu der Marine und die Geschütze unserer Schiffe trugen zu dem Erfolge wesentlich bei. Drei russische Jnfanterieregi menter in Stärke von 5000 Mann wurden gefangen: die Beute ist beträchtlich. Auf Oesel und Aboon find ein Divi- wns- und drei Brigadesttibe in unsere Hand gefallen. Unsere Seestreitkräfte hatten in den Gewässern um Vboon mehrfach Gefechte mit feindlichen Kriegsschiffen. Das russische Linienschiff ,.Slawa" (13 500 Tonnen) wurde in Brand geschossen und ist dann zwischen Moon und der N^stmrin'el Schitdau gesunken. Land- und Marineflieger hielten die Führung über den Verbleib der feindlichen Kräfte gut unterrichtet: mit Bom- bemvürsen und Ma'chinengewehrfener g-iffen sie aus Land und See den Feind loftmals mit erkannter Wirkmig an. An der russis!l>-rnmänischen Larldfrvnt und auf dem Mazedonischen Kriegsschauplatz keine besonderen Ereignisse. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. « Der Abendbericht. Berlin, ly. Okt., abends. (WTB. Amtlich.) Im südlichen Teil der flandrischen Front und südöstlich von So isso ns trotz sckstcchten Wetters starker Feuerkampf. Vom Ostm bisher nichts Neues. m Berlin, ly. Ott. (WTB. Amtlich.) Nach Nieder- kämpfnug der Batterien auf Werder und Moon am l8.Oltob>er durch Linienschiffe und Kreuzer der Flotte tvurde im weiteren zielbewußren Zusammenarbeiten mit dem Herr die Insel Moon genommen. Teile unserer leichten Seestreitkräfte untersttitzten dabei den Uebergang über den kleinen Sund im Norden. Bei den Llänlpfen im Atoon-Sund frn eines unserer Linienschiffe das russische Linienschiff ..Slawa" durch Treffer unter der Wasserlinie so schwer beschädigt, daß es auf flachem Wasser nordwestlich der Insel Schildau auf Gnind gesetzt wurde. Gleichzeitig wurde ein russischer Tvrpedobootszerstörer versenkt. Der Rest der fei redlichen Flotte befindet sich im weiteren Rückzug nach! Nordcrr. Der El)ef des Admiralstabs der Marine. Ein Torpedoangrifs auf Dünkirchen. Berlin, 19. Okt. (Amtlich.) Teile Unserer Torpedo- streitkrafte Hubert in der dkacht vom 18. zenn 19. Oktober Dünkirchen a n g e g r i f f t n und 250 Sprenggranaten auf nahe Entfernung gegen die Hafenanlagen der Festung gefeuert. Das Feuer wuroe von Landbatterien und den auf der Reede liegenden feindlichen Strcitkräften. die von uns ebenftrlls mit sichtbarem Erfolge bekävrpft wurden envidcrt. Ein ^nglisch-cr Ätonitor murdetdurch drei Torpedotreffcr urrd zatstreichx Artillerietreffer schwer beschädigt. Die eigener Voode sind vollzählig und unbeschädigt eingclaufen. Der Cl)ef des Admiralstabs der Marine. * * * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Oestlicher Kriegsschauplatz und Albanien. Bei den österreichisch-ungarischen Streitkräften nichts Neues. Italienischer Kriegsschauplatz. An der Tiwler und Kärntner Front kam es vorgestern und gestern an zahlreichen Stellen zu örtlichen Kämpfen. Unsere Truppen bracksteu 300 Gefangene und Kriegsgerät ein. Am Jsonzo gewöhnliche Artillerietätigkeit. Der Chef des Generalstabes. Die Lage ln Kurland. Die Räumung Petersburgs. Petersburg, 19.Okt. (Reuter.) Angesichts der neuen Lage ergreift die Regierung MaßnakMen zu völliger Räumung der Haupt st ad t. Die Räumung von Reval. Petersburg , 18. Okt. (WTB Nichtamtlich) Meldung der Petersburger Telegraphenaanrttlr. Nach der „Nvwoje Wremja" vom 16. Oktober Hai die Räumung Revals anläßlich der durch die deutsche Landung für die Stadt ge- schasferren bedrohlichen Lage begournu. Der größte Teil der Eimvohuer verläßt die Stadt und begibt sich nach den nrnereu Provmzeu Rußlands. Ein Ausftandsverfuch in Odessa. Bern, 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Temp^ meldet aus Odessa: Eine Gruppe Offiziere, an deren Spitze Leutnant Gnssaroff stand, ist verhaftet worden. Sie wallten sich des Generalstabs des Mrtttärdistrikts und des Telegraphen bernäckstigen. Ein Beschluß des Arbeiter- und SoldatcnrateS. Petersburg, 18. Okt. (WTB. Nichtainttich) Ter Hauptvollzngsansschitß des Arbeiter- und Soldatenrates nahm einen Beschluß an, der betont, daß Epidernie, Ulwrdnnng Mid Unruhe, die in letzter Zeit fast das gmrze Land ergriffen haben, den Staat unrettbar zur Anarchie und Auflösung treiben. Der Beschluß erllärt lveiter, daß die revolutionären Arbeiter, Bauern und Soldaten die große Gefahr dieser Pogrome für die Sache der Freiheit einsehen und alle Airstreng^lngen daraus richten müßten, sie zu beküinpfen. Der Beschluß fordert den Arbeiter- und Soldatenrat der einzetiren Bezirke auf, ohne Gnade und selbst unter Zuhilfenahme der Armee, alle Ver« suche, Un.ru hen anzustiften, zu unterdrücken, und empfiehlt hierzu besondere Aussck)üsse zu bilden. Unruhen in Bcssarabien. Amsterdam, 19. Okt. (WTB) Nach einem hiesigen Blatte rneldet die „Times" mis Odessa über die Unruhen in Bessarabierc: Die Unruhen übertrugen sich von dem Land auf die Städte, namentlich auf Tirasbol. Hier wurde eine Niederlage von Spirituosen in Brand gesteckt. Die Flammen ergriffen die benachbarten Häuser. Es kam zu Zulcumnenstüßen Lwiichear Mfrnhvern und Truppen. Unter brr ?*WIteruT«g heischt Hungersnot. Wrtru 0011 Matrosen mrt Maschinengewehren und berittene Artillerie sonne die sogenannte stbole Garde wurden nach geschickt, wo nach inzwisÜMr eingelroffenen Be- schien die Ruhe wiederhergestellt ist. n ts der vrüf ident ohne Pvriefeurile ist ELen (lideral), Mtnijrer sif** * i (i • Cva f f i i/m* /«f. * L on..J ^ rv.. rLi - . c > y p . des Äeußern: Hel ln er (nicht im Rtstcltstage), Justiz: Löfgren (zngeivählter ReickMtagsabgeordneter, lioerat), Krieg: Niel- Kn ta iS (Kaukasus), 18. Olt. lWTB) Meldung der Petersburger Telegraphenageittur. S ch w e re llnr n h e n [>abeit firi> hier ereignet, in deren Verlauf btt Pb bet die Viertel in der Mitte der Stadt plünderte. Eis wurde der Kriegszustand verhängt. Amerikanische- Geld in Rußland. Rotterdam, 19. Okt. Wie „N. Rott Cour." erfährt, hat Amerika Rußland neuerdings 5 0 Millionen D v l lars geliehen, womit die (Gesamtsumme der Rlßland Gelder auf 32b Millionen Dollars gestiegen ist. geliehenen Dte parlamentarische Lage in Italien. Ner'n, 18. -Oft. (WTB. Nichtamtlich.) Mai'mrder Mät- rern zufolge ist die neue K a m m e r g r u p p e bereits auf 85 Mitglieder angÄvachsen und hielt gestern eine Versammlung ab. lieber letztere wurde der Presse ein Bericht zu- gestellt, nach denl die Kainmergrnppe die Einscl-raulung d^ kraft von anßerorde,Ulichen Vollmachten erlasseneu Kriegs kredtte auf die Kriegsnotivendigkiiien verlangt, für die Rechte des Parlaments eintritt und den Beschluß oerkni ld et, f ü r d i c Kriegsdauer nur kurze budget - ^ se P ro v i so ri eu z u g e wä hr e n. Sch iehlich ivill die Kammergruppe eine parlcunentariscl-e Koutrolllomniission für dte Ledensmittelversorguug fordern und wird der in, Parlamente vorgeschlageuen Untersuchung der F-inanziernug ber llcitimavn beipflidjien. Zur parlamentarischen Lage erklärt ein römischer Berrcl)st der „Stampa", das; uuvor- kMgesehene Ereignisse eintreten könnten, durch die die au- geseßten Debatten im Par tan, mite anssallen würden. Aus dem Monte Eitorio lverde selbst von angesehenen Abgeord- weten davon gespvoclZen. das; der daltung ihrer pa, lumeu- tarlschen (Gruppen grossen Widenvillen an den Tag legen, üvlterhu, im Munster,um zu verbleiden. Tatsächlich hätten ore Republlkauier gegen die stüogierimg gestimmt. Die Reform jozrallsten hatten die Absicht, znr Opposition überzugehen Der Korrespondent melde! schließlich, daß der ehemalige Mmtrnster ftaeta der Gru.ppc der 85 beigetreten ist, war. Nicht bedeutungslos sei. Bereits gestern abend fand eine wichtige ^pn-chung zwißl-en Bosrl.i und ft ic/n statt ... ^ugan o 19. Okt. Die gestrige i t a l i e n i s,ü e Ka m m e r- neue Vorstöße der ofsiziellcii So- E von der neuen lNolittianische» K'ammergruope untc.rftützt wurden gegen du mnerwliiisck>eu Maßnahmen der- Nemenmg. D,e Tu rin er Revolte bildete den ^^u">wnSgegenil-and. Bisso ati wurde persönlich mit möm VJmLI?, 1 ^eaensen. Bnellr erklärte, das Kabinett sei für das Vor^w üue gemeunam verwttwvrtlich Bii.-olati ries: Wem, .as Iutereisc ***tgnbc& eS erfordert,-, würde ül^ auf euch alle fchich«r. ^ %olittianer lmb die SoMüliffot erbli kten in J 01 der bisherigen Versorgnng-^politik Ansschreitunz«,. - Tri i wichtiges Ereignis darst-ellten, das sehr bedeutsame Er gebmsse für die Zukunft zotige?, könne. Er beglück,vünschte außerdem d,e Damen besonders zu der Tätigkeit, die sie während des Kineges entfaltet haben. zurück. Dte ^vurpirsse des HoervS, der LanviMrlfchaft. der ftrie und der Stadtpferde sind gegeneinander ab zu gleicher!. Kuam für Schweine noch für Rindvieh steht Kraftfutter zur }gj? sügung. Es ist dal-er tmadiveiSbar notwendig, die Höhe ocz %teK. besunrdes mit bei, vorhandenen Futtermitteln rn Eint'lmrg z>, gen. Dies wird naturgemäß seine WirLrng ans die ftsÜelscho-rs«. gung kund mts die GüvrnmMg von Milch und Fett äußern Erster« läßt sich, abgesehen von Schweinefleisch, noch nickst sehen. Eine auf den weiteren Ausbau der ErsassungsmöglilUeit lende Ergänzung der Milch- und fte t tv er o rdn un« ist in Vorbereitung. Infolge der Mas-rmchneu zur Erfassung Aepfel, Mrncn und Pflaumen ertoartet die Reichs ^O bst- (benrüseslelle, daß sie gegen fünf Millionär Zentner Obst im h? Marmeladefabriken bringen kann, wodurch dre regelmäßige sorgung der Bevölkerung mit Brotaufstrichmitleln^ sichert erscheint. Die K-lvarrgSweise Erfassung von Gemüse soll! nur auf bestimmte Erzengerbezirke erstrecken. Die Reichsstellc st i : Z ..... vv \-kiiiuxtii. oirurwjivur daher den 'Anforderungen von Heer und! Marine genügen und.-„w dringenden 9iotstälnden in den größten Verbraucherbczirken vor, beugen können. Mne besondere AuftnerksanGstt wird der Ans. rechterhaltung der ^landwirtschaftlichen Pro. b i, f 11 o i! gewidmet. Die Gesamtlage urrserrS Ernckhrnngslebvnj läßt sich, dahin znsamineufassen, daß unsere Versorgung mit du Seekrieg. Reue U-Boot-Ersolge. Berlin, 19. Okt. (Amtlich.) Eirres urrserer U-Boote. Kommandant Kapitä7,leutn.ant Rohrbeo, Hai am 2. Oktober nördlich Irland den eriglischen Panzerkreuzer „D r a k e" (11800 Doirnen Wasferverdräu^uns;) du r ch Tonst e d o j ch ü s s e vernichtet. Weiterhin nmrden durch unsere U-Boote im Atlantischen Ozean neuerdin>gs 16 0 0 0 B r n t t o r e g i st e r t o n n e u Handelsschiffs- r a u m versenk t. Unter den vernichteten Schissen befände sich der beloaffnete eu.gliscl)e Damstser „Drnle" (2767 BRT.) soioie der englische Dampfer „Hervir" mit Kohlenladnng, ferrrer die franMische Dreimaslbcrrk „Neuilly" mit 3050 Toi men (stetrerde von Melbourne nach Bordeaux sowie die französischen FisckMtter Union Repnblicaine, Deux Jeannct, Libertö, Penple Fröres, von denen die letztererc drei be ivasfnet waren. Der Cl-es des Admiralstabes der Marine. rLo i\t drc englische ftloue? Rotterdam, 10. Okt. „Daily Mail" fragt, nxmmt dre englljchc- ftlorte nicht in, GRf von R,ga aufaelreten sei: Nun um nicht loenigstens euglifcl-e U-Boote zur Hand ae wejen jeren. " HauL-tnälirnngsnutteln Brot und Mrtoffeln gesist«t ist und j die Schwierigkeiten auf den anderem Gebieten überlvuicden wer dürften. Dir dem Kekchr. If; der PktrolenmlBchstprrlse. ^ Berlin, 19. Okt. (WTB. Amtlich.) Der Bundesrat beschloß eine Erhöhung !>r P e t r o l e n m h ö ch st p r e i s c. Der Oko£ lmnoelsprris wird von 30 auf 35 Mark flir 100 Kilogramm, dv l . Kle,nl>a,U)elspr,'is von 32 ans 36 Pfa. für das Liter bezw bn ~ Ll stl-ruugen ins Hans des Känfers auf 40 Pfg. für das Liter er. bvbl. Bei Lieferung ans Stras»enbaukwagen betraut der Hüä/b prms 32 Pf., an Stelle des bisherig>en Prerses von 28 Pf. für drj Liter. Die an der Zentralstelle fiir Pet-wlenmErteilung augescÄvs. stniei, Petroleiungesellschaftm. verpslichleten sich der Reichsleitui gemuuiber. bei der Abgabe von Petrolemn an Zwischenhändl einen Pre,s \v.m 33 Mark für je 100 Mlogramm, bei der Lieb rnng anS Stras-entmNloagcn an Wiederverkäufer bis auf tocitere Preis wn 01 Pjg. für das Lider nickst zu üdersihrertl Hierdurch werde einerseits dein Ztvifchen'handel auSreiästmde Be« drenstmögllchkeiti'n gegeben und anderseits dem Klernlmndel ein, Pre,H,ü>mlne von 5 Pfg. fiir das Liter erniöglicht. Die Erhölmn Der int 1915 nrch.t Oe rar baten HüchstprcLfe rechtfertigt sich auchdur die wesentliche Steigening der Einstandspreise und Unkosten die dc'in Pl'lrolenmverkäufer nicht mehr die Mißsticlcheit eines' äugen,etßmen (Rmmmeü.ließen. Gleichartig mit der Erhöhung der Voch..prvust ersohste ernc Heraufsepnng der Leihgeln'iln für ■V'. 1 l) ‘P 1, n , nAi , ®e. pie Olebinde, die bislier auf Eisenfässcr de- lch,ra,itt waren, wurden auf Gebinde alter Art ausgedehnt Dr^ neuen Pr-erse treten mit dein 20. Oktober in ° Zragen der voikcrnahrung. Die ..Time»" und die Krieaaziele. '0 Okt. Ein Leitartikel des ..Manchester «hun btau zielst die zur Rckiienschast. ,veil sic bi «euf^uno eiuer effaffer K°r^p°.,d« z. da-' We in^ res e fcrbnx oen Rhein als f r ° r, zös i f ch-d e » t l che »ess,"^' allgemeine Ansicht Fraiisrei^ hin sich,MMN BriandS Vertrag mit Uand nmlchrüglichst «'f. Ridvt mies ihn zurück Di? Tg. nicht nur die ^rt,ehul?g des Krieges für dte Annexion des deutschen (Gebietes nichi slch lveigerit, einem Vertrag, der eine solche Moglcchlert vorsoeht, boizutreten Stalin, 19. Okt. (WTB. Niustamtlich.) Im verstärkten StaatsbanshaNsans, chiiß dcs A b g e o rn e t c n b a u - )-es ptt heute der ^tna l sko mm is sa r für die Volks- e r n a y r u n g flefbroclwi und unter aicderem folgendes auSgeführt - . . y d > ^ unMi'Itlgen Gestaltung ber ersten IalTreShälste hat dich eine Erleichüwung gebractst. Durch hat die Rl-nhSgetreideftelle die Mehlralionen er- { &ln tTfl x, 01 werden auch iveiter die .Haupt- stilpen dc, Ernälailug bilden. Dü- Arotgetreideernte ist örtlich ,ehr versclnrMu und tnt allgemcinen als eine mäßige V V c sp ,I * ai|t :v %x\tr gesichert ist ü l rt r nJ I l J 1 ol> >,3« t]I w,e im Vorialwe die Brot- it "? b ‘'J dl ^J 1 1 1 0 1 ^ 1 ‘ ( n Ä>TT1 l. yä)vemder ab ivieder f V'uir bis zum l. gedniar mit SpAT.io ^ B^a.ssgemeneden eiminl-alb Pfinro p,-o K>ps Aus Hessen. Zur brwrstelM^n Tagung der Ersten Kantmer. Mangel an Brennstoffen in Athen. ft d p!- f 1 ? en ; i 9 - fWeu««-) ^>er SJlangel an ©rertn- nn Der Straßen- h! Ü i f i r M r ^lindert. Die Direk.ion der elektri- scizon Zentrale teilt mrt, daß der Betrieb morgen mit ton ASS"« 8 ?LÄ^ ^ keiu üstrcmm Ta« neue schwedische Ministerium. Stockholm. 19. Okt. (WTB) Der W„ig hat das Emt lasstmg-gesuch des Mtntstrrmm- Swach .mgenomme" Das neue M ,n , st eriu m ffih.» hat den E d qc n l Md uitb Woi.n er.xiltew Du verabiebung dec Brotrntivn ist daduicli ue,,nr.^n worden. Dre Be.ürustnng, daß durchs Kn'Nfch G,lnn-enlengrn verdorben seren, haben sich nicht bestätigt Die Gestehungsprerie beim Brotgetreide dnrcb Gieizener St, »b 1 unp. X1 rfn7‘cT bL unb "8 JLj}! **J>W faft mZ fn*i,ÄÄ cinplilden. Welch warmer, herzlicher ^on stnichi dreier Komödie, mit wr-lcl^r Liebe und Snra av w r - • * SÄ? ffSSH ^,,,.0 cvh i* 1 v V, ,v f v - wllul ororgerrcroe oiird) bn - irchfübi-nng der Wrrt,ci>aftSkarte und dem Fri'ihdnisch und bei den Kartoffeln durch die sogenannte Lchnel biC ^trics, esina' z'x rivaltnng ans cm Jluniiöfoiteii ulx-ntommen sv daß die Sleim-rung d,Ä Mebl prn,es nn neuen Wirt.chu vA mx 4,90 Wf Ä Ä ?.nu.ssichtlich «i.,7 ©rim-nmj VW l-/, l>i- ü «ümig u° d-s Pst.,d nu i ' ubeistrrqen. Die Startandcnitr ist WrieMoeni» triliwm- u'w t»ird> Im m-ttn W»|rr benftlifi^t e n b« a 11 iÄ .LUf/ilJ c > 11 ** u n <1 l^>-d Mist!« 9Jw«emtev iwrlieflni Die Sfar» ! ' ri> b-snrdigrud ttofljiii'Uii intb sv schwenc J we , tm dchl-u Juhrv, oi-ijwcen. Der S&K erb-l»en. ta.te .Hebt n:titÄ wrt.« w D.,»w uho )h(u\ t;.fnteer Utcl) das Ergebnis hinbrr dec Ernt>/von 1915 LMMEXZU stSÄssfise EdL'VMMfir»« KNrL--N«k'WW — w. m. — ^ ^ f . . Darm stadt, !9. Okt. Dre Erste .Kammer d e r Lau dstände hat in ihrer Srtznwg am Donnerstag ben 25. Oktober eine Tagesordmina bon 20 oiogerrltMrdeu zu bewältigen. Der größte'Teil dürste >,ch aber glatt abwickeln, da dre Aussckp,ßarrträge in den mersteri ftatlem aus Beitritt zu den Beschlüssen tx£ Zweiten Kammer einpstehlt. Zn den drei der diesmaligen Taguua vorliegenden Regreningsvorlagen ist mündliche BeE i vorgesehen, doch steht fest, daß auch die Erste .1 annmrr ohne Aussprache die K r i e g s t eu e r u u g s dei- ] l)V t r Fassung auuehmen wird; denn blc Äorbedtirguug für die Zusttmmrurg der ^ der H u n d e st e u e c empfiehlt der l (i ' rf 5 cn Km.nmer gleichfalls wie die ZweG \ b Regrevungseuttmurfs, aber aui h ?! U ^ C11 ' LS r mirnliet) aus de,st Standpunkt, daß o,e ^ncndesdeirer grundsatzluh den Gem-er,rden als Einnahme zugewresen werden sollte, wie in anderen ÄE i (Vinn mindesten sollte eine Erhöhuntg der Hundesteuer den GenleiiidLn zugute kommen. Der Graf " zu Erbach- ! guriferrau u. Gen. haben auch eineu Antrag in diesem ^ in n^brod)it. ftür die Anträge Ei kn er t und Ko- ^ ^ e - J an n T 1 zugunsten her Hypothekens chu l d «v ^ beaniragt, da erfterer eine fctjaJew E^chald termig des HypolhekenmarkteS und einen 'st'sainunnbrich ^ ganzen y^thekenwesens bedeuten wü^'. ^egFS teren sprechen Bedenken gegen eirre allgemeine ne schlicke R^elniu; dufer schwierigen Materie. Ans die Vorse.Iuiii des Landesverbands der h e s fische n Hans? d e s r ß e r v er e i n e urrd einen Antrag des Osann beantragt der Ausschuß schon während d^S Kwiem.« nm. iH-ve, fn.be Mastrege,.. zur '(sifCH^^bÄSStltaS Äatt &f ,Crnn ' »" 0^8^” Seit' ceuer Hausvcstßerkammer rnö Auge zu fassen. ein mch-ermal eine S[ufta[tB«n. 0 'ü‘'w n,' k 1 '^ n °- 00 Beiten, in dem« die rulÄ L schäum Z ^ttfführung UHU- unter Wül>elm Steintefa flefdwUnt und flauer U-tont ft*rt*n. Als Hotter ÄS . ® ^ ahr hundert --E r t it u e r u it a n ,t hip °r a ZWMWPMLM EMMWVM LWS8.4ML-KK ,Mündeten UnnHuchtgt 'b.-rl>n^°^°nr mich die imssen» Spachen legte lmld^ Staats^' . auf alle ober üderhaupt — lniter •ü'erirn,! rrr iatlir bevorzu,M fflflujcn - ^ austigen Bildung b Wlleamtei, bci kv,Perlechen Erlüchtigimq bei Ä“ÄflÄS ‘‘e* „SrIajiM C L W ÄÄ' to %rjS werden, daß es die Anstalt f.v S\„ S m allem kam, gesaal dingen i,n L r> a > der sttuf der Un versitä Tü- Ä M ,i„t T Z5LL:«"'.«.. 'N'd ber ÄS * 0 . brechend und i»Äi^ SXttirZ *■ S**! bWCitct lwt ' ‘ Übungen m, Deutschland. ^ -, lu ^ Ml)nit * auch d«n 2eilv*» hohen schulen und auch v cv ■VVTW Gleise en. __ dann Stöbe twliüifrjje Uira»iii jiingei!' u*"o!' in° ben ilrm' 1 $ ükr Lüi 11 QW D : K aJarttJlÄht, 18 . m. Adolf Damaschke, btt ? der Bodttrreformer, sprach lxntt« abend in Gc-aew- ^ vart des Grv ß he r zv g s über die Fortschritte der Kri-eoer- '1 pettnftötten unt> die Sehren des Krieges für die Boden- Honn. W '[ itn «In f ivll 2?rrs St^dt rrnd Canh. Gießen, den 20. Oktober 1917. 59 552 600 HIari in Gießen aus die ?. Kriegsanleihe gezeichnet! Eine -neue Hermatschlacht ist geschlagen und allem ^ Anscheine nach mit größtem Erfolg. Noch liegen keine be- '-"k ,x lürmnten Meldungen über das Gesamtergebnis der Zeich- ^ .Zungen vor, jedoa> ist nach der Höhe der hiesigen Zeich- nmgsbeträge auznnehmen^das; der Erfolg kaum hinter dein [j\ * * " ' .. mk IW UTTb n u>t r 5 rer 6. Kriegsanleihe zurückstehen loird. Nicht weniger als ?9 532 600 • 9Jiar! hat Gießen zur 7. Kriegsanleihe aus- Fracht, gegenüber 30 087 700 Mark bei der vorigen Aneibe. Der Gesamtbetrag der Zeichnungen ans alle 7 Aneiben setzt sich wie folgt zusammen: km T Qd intm, m. Liter c fc üAsch K'ieitu nftfnb « Li iDeitci ! tee ibclc uchdu! lbcksl i ein tMg üft' 'm jnt 2j 1. LÄl leihe 2 . 3. „ 4. 5. .. 6 . 7. „ 6 848 500 Mark. 18 885 000 25 524 800 24 768 100 22 479 000 30 087 700 29 532 600 Gesamtbetrag. 158 125 700 Mark. Lebensmittelmarken. Für die Zeit vom 22. bis 28. Oktober 1917 haben nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit: Brotmarken der 43. Woche, gültig vom 22.10. - 38.10.1917 Buttermarken „ 43. „ , „ 22. 10. - 28.10. „ Fleifchmarken , 43. „ „ . 22.10. - 28. 10. „ Wurstmarten, der 42. u. 43. ^ , »22. 10. - 26. 10. „ Kartoffelmarken , 43. ^ ^ «22.10. - 28.10. „ Seifen marken für den Monat Oktober Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marlen kein Ersatz gewährt. Reuanmeldnuge« und Anmeldung von Neugeborenen haben nunmehr unter Vorlage der nötigen Ausweise ans dem Lebensmittelamt zn erfolgen. Umzüge innerhalb der Stadt und Wegziive von Gießen sind in den zuständigen Bezirken anzumeldeu. GeschäftSftundeu des Städt. Lebensmittelamleö von 0—12 Nhr vorm., 2—4 Uhr nachm. MarkenauSgabe für Urlauber: Sonntags von IO—12 Uhr vormittags. Roaft Der Wortlaut btt VeVannvaEmg ist i» der 'baüSarn NÄm- intJereS Blattes einziusehen. 10 Promenadenkonzert. Morgen, Sonntag mittag um ^ lchr findet m der Südcmlage an ^der gewohnten Stelle ein Konzert der hiesigen Gccrnisonkapelle statt. Im Lich t s Pi el han s , Bahntwsstraße 34, wird Mm beute co ms einschließlich 23. Oktober ein Ulm „Glaubensketten" zur ^Mhrnng gelmigen, der die Flucht eines armen Fudern auS dein behandelt. Der Film verdient um so größere Beachtung, va rne Ausnahmen zum grüßten Teil aus dem eroberter Kvnmo stammen. Siel-e Anzeige. , , ^ ^ €r Postscheckverkehr im Rei chs-P o stg ebi e t bet sich nn September erfreulich enllvickelt. Die Zahl der Postichcck- kunde!r hat um 2500 auf 181 300 Ende September zn gen am men. ^tas den Konten wurden 8,147 Milliarden Mark umgesistst. Bar' geldlos sind 5,532 Milliarden Mjark oder 67,9 v. H. des Umsätze? ie Er Isbe >;l aia chlld er ai riktch ttna&r •floate m b r b a d diese id $ ldnc Erp enhn cn' i \\ i sb Me I tr .auEMurg ** Städti scher Eierverkauf. An die Bezugsberech- Men der Bezirke 3—5, 7, 8, 10—12 wird in der Woche vom [ dis 27. d. M. ans die Eiermarke Nr. 18 je ein Er ansgegeben. siehe Anzeige. ** Verteilung von Petroleum. Auf die Bekannt- ng in heutiger Nummer lvird hingewiesen. ** Her bstgemüse. Die Meichs stelle für Gemüse und Obst in Berlin hat an alle Landesstellen, darunter mrch die hessische ^ 3 ^ ölmdesgeinüsesbeNe in Mainz, den dring licken Hinweis ergr'heiü affen, daß bei der Zuteilung des Herbftgemüses in erster Linie ~ * er Hoeresbedars xu berücksichtigen sai und daß die Ansprüche, bi^ on Seiten her Städte und sonstigen Großverbrancker, speziell • -ei Ach der Nüstungsindustrie gestellt rverden, demgegenüber zurück- utreten hätten. Der Hoeresbedarf an .Herbstgemüse ist noch keineswegs gedeckt. Da nun mich bei der hessisck-en Landesgemüse stelle uvck, die Städte und Gemeinden, sowie Industrien und Personen- ereinigmrgen versrliiedenster Art Anträge aus Zuteilung größerer Mengen Hm-bsdgenrüse ununterbrochen einlanfen, sei daraus hinge- nesen, daß diesen Älnträgen nur in beschränktem Maße und bei. öackweis einer garrz besonderen Notlage entsprochen werden kann, insbesondere werden grundsätzlick) alle Gesuche Mrückgewiesen, die licht nachrveislich zur Deckung des notwendigsten Frischverbranches ienen. Es hat deshalb keinen Zw»k, fortlaufend Anträge auf Zuteilung von Herbstgemüse bei der Landesgemüsestelle einzu- 'tichen. Die Versorgung der Bevölkerung geschieht nach Sickiersi , lellung des Heeresbedarfs durch, die Landes gemüsestelle aus Grund vorgesehener Verbeilungsmaßnahmen. ** Beschlagnahme von rohen Häuten. Mit dem Oktober 1917 tritt eine neue Bekanntmackiamg (Nr. L. 111/7. 5k. R. A4, betreffend BeschlaiTnahnie, Behandlung, Verwendung Meldepflicht von rohen Oöroßviehhäuten und Roßhäuten, in durch die die bisher geltenden Bestimmungen der Bekaimt- ng Nr. 6d. II. 111/7. 16^ K. R..A. vom 31. Juli 1916 lirüv der Bekanntmachung Nr. 1^. 111/11. 16. K. R. A. n'!k ^ 20- Dezember 1916 außer Kraft gesetzt werden. Die neue ^ ^Wkaimtniachmrg weist gegenüber den bisher in Geltung gcivesenen Rvrdnimgen nicht unwesentliche Aenderungen miß Die Bcr- ichtu«Wernngserlaubnis des beschlagnalmiten inländischen Gefälles bleibt auck> fernerhin genau geregelt, so daß weiter alle aus dem Inlmcke stammenden Haarte und Felle letzten Endes bei der ^ Deutschen RohhautEtiengesellschast und der Kriegsleder-Mien- Gesellschaft zusammen laufen. Im einzelnen ist jedoch die Verauße- ^ vnmgserlaubnis jetzt vor alleni nach dem Gesicküspunkt geregelt ^Hlwrdcn, daß möglichst ein weiterer Transport des Gefälles ver- p 'jJ mieden und eine möglichst beschleunigte Weiterleitung sties Ge- ^uZH illles aus der Hand des Schlächters bis zur Gerberei herbei geführt S Aich die aus dem neutralen oder verbündeten Auslände ührten Häute und Felle imterliegen der Beschlagnahme. Freigabe kann von Fall zu Fall auf besonderen Antrag eit.) Gleichzeitig wird auch eine neue Bekanntmachimg (Nr. L. 17. K. R. A.), betrefferrd Höchstpreise von rohen Groß- iten vieDhäuten und Roßhäuten, veröffentlicht, durch die die Bestimmun- p. “^3 M der Bekanntmachung Nr. 0b. II. 700/7. 16. K. R. A. vom aber I' 31. Juli 1916 ersetzt werden sollen. In der neuen Bekannt- ,ar 4"^miachima sind nicht mir die Preise gegenüber der alten verändert, % t J]JPperu vor allem genauere Bestimmungen über die bei Beschädi- S ng des Gefälles vorzunehmenden Abzüge getroffen und die asseneinteiluing des Gefälles in einigen Punkten geändert wor- !i tat. Diese neue Hüchstpreisbekanntmachung tritt jedoch nur für das . . '- ‘tom 20. Oktober 1917 an entstehende Gefälle sofort in Kraft, ppflM wahrend für dgs vor diesem Zeitpunkt entstandene Gefälle die Mg 4 Een Höchstt>ceisbestimmungcm bis zum 1. Dezember 1917 gültig ung d« Heibcri. Beide neuen Bekanntmachungen enthalten eine große sind d Anzahl von Einzelbeftimninngen, deren genaue .Kenntnis für alle ü. so' brtriligten Klassen dringend erforderlich ist. Ihr Wortlaut ist i ,n der heutigen Nummer unseres Blattes einzusehen. ‘p de! [ ** Beschlagnahme von eisernen Heizkörpern i,lallt' H.w b Zontralheizungskesselm Am 20. Oktober 1917 i | eine Bekanntmachung Nr. Bst. 200/9. 1.7. K. R. Ä., biüressend tat Tu Mchlagnahme und BchandserHebung von eisernen Heizkörpern ini yp, ""d Zentralheizungskesseln, in Kraft getreten. Sie erstreckt sich ch nM mg Vorräte und Erzeugung gebrauclissertiger, nicht in Heizungs- iZ Lov m'lagen eingebauter guß- und schmiedeeiserner Zentral-Heiz- und ng d'" 'dihl'wrper aller Art sowie auf guß- und schmiedeeiserne Kessel , bah" nnd Kesselglieder ft'ir Zentralheizungsanlagen. Tie von der Be- Leib^ Mntmachung betroffenen Gegenstände unterliegen der Beschlag- : Mne und einer Meldepflicht. Auch ist Lagerbnchführung vorge- 'N öck Msben. Stichtag für die erste Meldung ist der 1. November M7; die Meldungen müsien bis zum 15. Novembtt 1917 er- iflöße" ttattet sein. Ausnahmen von der Beschlagnahme können durch dic -x M ?üs 0 sstoff-Abtcilung des Königlich Preußischen Kriegsmini- ,(uüfw Mruyvs, Sektion El. „Abt. Heizbetrieb'b bewilligt werden. An sind auch alle Anfragen und Freigabeanttäge zu richtcTL 1042/1. 17. K«. R. A., betreffend .Heizkörpern, treten gleichzeitig außer bei ieder Postan statt erhälllub. Landkreis Gleßen. ** Grün vier g, 20. Oft. Bei dem Bankgeschäft Mel gingen ^fteichnnngen zur 7. Kriegsanleihe 1050 000 Mark ein, gegen 1040000 Mark bei der 6. Anleihe. Damit haben die Zeichnungen bei allen Anleilien die Höhe von 5 124 200 Mark erreicht. ~1} l f Heuchelhei m, 19. Oft. Oberleutnant ft Riest H. Kuller, der Sch^viegerso-hn des seit Anfang des Krieges hier wohnenden, küi-zlich verswrbenen Lehrers Schaaf i. R., erlag seiner schweren Verwundung im Lazarett. — J«n einem Kriegslazarett im Olten verstarb der erftankte Landfturmmann Fr. Feil in g von hier. ** Lich, 20. Okt. Bei der hiesigen Spar- und Darlehnskasse wurden zur 7. Kriegsanleihe 159 800 Mark gezeichnet. Staufenbergs 19. Oft. Verliehen wurde dem Bürgermeister Heinrich S tepha n von hier das Silberne Kreuz.des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. Kreis Büdingen. Ortenberg, 80. -Okt. Bei den hiesigen Zeichnnngsstelleii würden zur 7. Kriegsanleihe gezeichnet: 1. Bezirkssparkasse, Kasse- und Einzelzcichnungen zusammen 500 000 Mk., bei her 6. An- krhe 460 500 Mk., bei allen sieben bis jetzt zusammen 2 277 500 borsckmßbii'se: Kasse 46 000 Mk.. Privatzeichmmgen 82o00 Mk . Sparkarten 50 Mk.. zusammen 128 550 Mk., bei der 6. Anleihe wurden gezeichnet 136 400 Mk. 3. Postamt Ortenberg 20 800 Ml. 4. Sckmlzeichuungen: 1. K'iasse 319 Mk., 2. Klasse ^02 Mk. Das Gesamtergebnis zur 7. Kriegsanleihe beträgt also 649 271 Mk., gegenüber 636 900 Mk. bei der 6. Kriegsanleihe. — Kriegsfreiwilliger Karl Pfeiffer von hier, der seit Anfang des Krieges im Felde steht, erhielt das Hessische Kriegsehren^ zeick>en in Eisen. Kreis Schotten. ! -- Schotten, 20. Oft. Das hiesige. Schvestern-Erholungs- heim vom Hessischen Mice-Frauenverein und Roten Kreuz- wurde heute vortäusig geschlossen. Es gewährte in 447 Lerpslegungstagen 18 Schwestern und 2,Kindern Erholung und Stärkung.' Kreis Friedberff. O. A. Fri edber g , 19. Oft. Das Gesamtergebnis dev Zeih, nungen auf die 7. Kriegsanleihe im: Dezirk der Reichs an k in Fried- berg stell: sich aus 5 124 000 iwark (gegen 5 543 000 Mark bei der 6. Anleihe). . Starkeuburg und Rheinhessen. ch. Bingen, 19. Oft. Den hiesigen Lazaretten stattete, die Gvoßherzogin von .Hessen gestern einen Besuch ab. Nach einem sich anschließenden Besuch beim Kreisrat Geh. Regierungsrat Dr. Steeg ftihr sie gegen 5.30 Uhr wieder ab. oz. O f fen b ach a. M., 20. Oft Die bisherige 9lepfel- und Mrnenerte ist, soweit das R >.nn-Mar-: ''mbiet in Färge kommt, die ergiebigste seit dem Jahre 1817. Welch hn'-e Summen der Landwirtschaft zufließen, zeigt n. a. die Ennaftme im Bezirk Alzenau, in dem man bis jetzt über 6 Millionen Mark Obst verkaufte. Aus RheinHessen wird berickstel, daß infolge der glänzenden Frü!)vbst- nnd Spargelernte und der reichen Weinernte das Vermögen der Be- völkeruilg eine Steigerung von weü über 100 Millionen Mark er- fal?ren hat. Einen Rekord dcr Obsternte dürfte die imr einige hundert Einwohner zählende 0)e,neinde Hansen (Bez. Obernburg) erziett haben, die bisher über 400 000 Mk. siir ihr Obst löste. ch. A u s R h e i n h e s s e n, 19. Oft. Die allgemeine Weinlese ist in einer ganzen Reihe Gemarftingen bereits erledigt, in anderen, besonders in den besseren Lagen noch im Gange. Man will von dein 1917er auch Aus- und Svätlese-Weine Herstellen. Was die Güte an belangt, so ist sie dem 1915er mit den hohen Mostgcwichten, die diesmal festgestellt werden können, dock) wesentlich überlegen und mit der Menge kann man im allgemeinen, besonders, wo die Weinberge gut gepflegt und gelralten wurden, zufrieden sein. Daß bei den Mschlüsfen hohe Preise angelegt iverden, ist ja bekannt. So brachte das Stück 1917er in Alsl-eim und Umgegend 4000—4800 Döark, in Bingen, Kernpten und Unigegend 4700—5200 Mk„ in dcr mittleren Provinz 4500—5000 Mk. Aeltere Weine werden j'etzjt weniger verlangt und ab gesetzt. Auch diese werden täglich teuerer. Hessen-Nnssan. --Frankfurt a. M., 20. Oft Nach Mitteiftmg der Reichsbank beträgt das Ergebnis der Frankfurter Kriegsanleil?ezeichnnn- gen 4 40 Millionen ae^eu 496 Millionen bei der sechsten Anleihe. Es wurden gezeichnet auf die erste Anleihe 140, die zweite 323, tne dritte 455, die vierte 405, die fünfte 395, die sechste 496 Millionen Mark. Fnsgescmtt hat Frankfurt jetzt 2 6 6 7 Millionen Mark an Kriegsanleihe aufgebracht, das ist weit mehr als die Hälfte der gesamten ersten Kriegsanleihe mit 4460 Mill. = Griesheima. M., 19. Oft. Eine anscheinend aus Frankfurt stamm eiche Einbreckerbaiche hat in den letzten Nächten hier eine Anzahl verwegener Einbrüche vcrübü Sie plünderte im Güter- sckmppen der Station, stahl in der Eigelschen Seifenersatzfabrik wertvolles Material, raubte mis einer Gärtnerei alle hier vorhandenen fetten Gänse und aus verschiedenen anderen Gehöften alle Stallbasen. nl. Limbu.rg, 29. Oft In lnrserer Stadt wurden auf die 7. Kriegscrnlei^he gezeichnet: KrcissMrkasse 2.2 Millionen (bei der 6. Anleihe 2,1 M'itl.), Vorscknßjveveiii 800 000 Mark (1 Mill Landesbankstelle 600 000 Mk. (1 Million)., ][ Marburg, 20. Oft In der gestrigen Strafkammersitzung lehnte ein ioegen BAeidigimg Angeklagter, der Lehrer a. D. F. aiiLI Marbach., zünächsit den Vorsitzenden und dann, als das Gericht diesem Wunsche nicht stattgab, den gesamten Gerichtshof und säntt- lichje Marburger Richter wegen Befangenheit ab. Das Gericht faßte hierüber kernen Bescheiß, sondern vertagte die Verhandlung. Mitteruttgsbericht. (Oessentlicher Wetterdien Ziemlich ^heiter und trocken, katt, Nachtfrost. Der ßazsawrmvrrEhe Parteitag. W ü r z b u r g, 19. Oft. (WTB. Nickücrmttich.) Am Schl u s f c ber heutigen Sitzung des svzialdeinokratischen Parteitages wurden scheide mann mit 312 und Ebert mit 311 Stimmen zu Parteivorsitzenden gewähft. Die Teilnahme Japans am Kriege. i. Köln, 20. Oft Die „Köln. Ztg." meldet ans Kopenhagen: Der „Politiken" wird aus Ostasien gemeldet: Der japanische GesMidte für Skandinalmm, der zu einem kurzen Besuche ans Stockholm eingctrosfen ist, erklärte in einer llnterredimg mit dem Vertreter des „Politiken" über die Teilnahme Japans am ü r ieg e: In Wirklichkeit sei der Krieg schon vor drei Jahren für ^slpan berndcl worden. Danach habe Japan mir in (ieringem wi!crße am Kr iege teil genommen, weshalb es auch von den Leiden i crschortt geblieben sei, pjx Europa heimgesucht hätten. Es l>errsck>e mich in Jlipftn Teuerung infolge der Preistreibereien rücksickts- l^orcr Lebensmittelspekulaiitrn. Der Gesandre besttrtt entschedeni, da); Japan Plaue, im Verein mit China die Mnerikanische Aeonroe- Tollriu auf Oltasien cmznwenden. Er fügte hinzu, nach dem Kriege sollten alle Nationen zu enicni guten Einvernehmen kommen. Auch oic Frage, ab an der russischeii Front japanische Offiziere kämpften, verneinte er aufs entschiedenste Er dementierte schließlich die Gerüchte über die Ankunft eines japanischen Geschwaders in nord-' europäischen Gewäsiern. ..Nur im Ntiwelmoer sei ein Geschwader kleilier iapaniicher Kriegsschiffe, die übrigen javanischen Krvegs- wnne lägen im Stillen und Indischen Ozean.. Aus dem englischen Unttrhanft. Rotterdam, 19. Oft. (WTB. Mchtanttlich.) Der „Nieuwe Rotterdam,che Eonrant" meldet aus London: Der Staatssekretär für die inneren Angelegenherben Cew teilte gestern im Unter- Hanse mit, daß die Bevölkerung in Zukunft durch Hornsignale vor Luftangrrnen gewarnt werden würde. Wenn sich beim Tage die Hornsignale als unzureichend erweisen sollten, so würden außerdem iwch Knallbewben bemitzt rverden. — LonÄale brachte enien Antrag zur Wahlrc formvoAage ein, wonach das neue Wahlgesetz auf Irland keine Anwendung finden sollte. Das Haus lehnte den Antrag ab. — Eawe teilte mit, daß ein Ausschuß ernannt werden wrrd, um Rewrmöu in Irland einzuftihren. Ter Nationalist Dillon erklärte, daß dann viele Sitze den Unionisten zufallev wurden und damit der Beweis erlwaclst würde, daß die Metbod^ der revolutionären Partei in Irland gereckckfertigi sei. Ter Na» ttonallst O'Dinen bezeichnete das Vorgehen der Regiernm^ als Verrat. uio Regierung rechtfertige durch ihre Politik die Ärnnfeinbe- wegung und mache es den Nationalisten immer schoieriger, ihre o\i\c im Hanse zu behaupten. — „Daily Netr«S" protestiert ener- gsich gegen die Frontveränderun.g der Relsiernng in der Frage der Verttetnng Irlands im Parlament. Die Nationalisten seien äußerst emttert. General Gurko in England. Berlin, 20. Oft. Dem „L. A." Uifolge aus Rotterdam wird ans London gedrahtet: General Gurko, der in England ein- ttaf erklärte einem Vertreter des „Daily Expreß", er l er ^ „ . mit etnem Dampfer von Arckiangelsk noch England gekommen. Er tvünsche so lange zu bleiben, ois die Verhältnisse in Rußland sich ^ellärt hätten, und bosie, daß ihm General Robertson ertaube, an der Westftont die KAegsmethoden zn studieren. Die Kabinettskrise in Frankreich. Berli n. 20. Okt. Wie dem „L. A." ans Genf berichtet wird, ward als Urheber der Kabinettskrise allgemein 'B r i a n d bezeichnet.dessen scharfer Angriff gegen Ribvt in der Gebeimsitzung die i chwankenden Elemente zur Gegnerschaft zog. Ribot habe bec seinen Anslührungen übtt Deutschlands Umtriebe nach einer „Pro- greß"-Meldnng seine frühere Virtuosität vermissen lass«r. Aus Australien. Rotterdam, 19. Okt. N. Rott. Eour. zufolge wird der Exch>ange Telegraph Company aus Melborrne gemeldet, daß die a n st r a l i i ch e t r a n s k o n t i n e n t a I e Eisenbahn, die beinahe 6400 Kilometer lang ist, jetzt ^beendet .vorden ist. Argentinien. B erl in, 20. Oft. Der „V. Z." zufolge meldet die Londoner „Morning Po" aus Buenos-Aires vom 15. Oktober: Das argentinische Ministerium hat den Antrag des Senates aus Abbruch der diplomatischen Beziehungen zn Deutschland abgelehnt. König Kunstüntin. Berlin, 20. Okt. Der Zustand des Königs Konstantin von Griechenland, der sich in Zürich in der Klinik des Professors Sauerbruch einer neuen Operation unterziehen wollte, ist laut „L. A." sehr ernst. •jjn Einzel verAgungen Nr. 6gt. W^chlagnahme von eisernen Hei^ Letz-c llachvicbtzw. Die preußische WahlrechtSvortagc. Berlin, 19. Okt. (Privattelegram.) Die von einem ivest- deutscken Blatte gebrachte Notiz, daß sich die Fertigstellung den WahlreckstsVorlage verzös?crd zu kaufen gesucht. Schr. Angebote mner 06500 an den Gießeuer Anzeiger erbeten. 5—6 Mark pro Pfund Aahle ich für ansgekämmte Frauenhaare. Siiskmd, 7524 Neuenweg 29. Veschlagnahmefreie Gnmmi-isolierte Kupfer. LkitWßDriihte neue imd noch gebrauchs» fähige, gegen festes Angebot gesucht. Feist Strauß, Frankfurt a. M., Mainzer -Landstr. 181. Tclegr Gutta. Fernsvr. 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Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter, hoffnungsvoller, braver und guter Sohn, unser treuer, unvergeßlicher Bruder, Schwager und Pate Wiäliielm Ha ßataillons'Ordonnanz Im Leib-Garde-Infanteric-Regimcnt Wr. 115, 6. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes 81. Klasse 5 ' ■ Emilie Schneider Ernst Gries Verlobte Gießen 21. Oktober 1917. Gummersbach 0*6 T> ANNA BIRKMEYER KARL FIEDLER Verlobte Tübingen Nieder-Gemünden Oktober 1917. Oc -*■ 4 am 26. September nach zwölfmonatiger Vaterland erlitten hat. treuer Pflichterfüllung im Alter von 20 Jahren den Heldentod für sein geliebtes In tiefer Trauer: Ludwig Hammel Heinrich Marsteller, zurzeit im Felde Anna Hammel Anna Engel Sophie Hammel Ludwig Fay nebst allen Verwandten, Grün lugen, den 16. Oktober 1917. Lucher-Vortrage . >ocn I üifl I bet £ru III. Vortrag: Donnerstag den 25. Oktober, abends 8 Uhr, in der Stadtkirche, Professor D. Zchian: Luther mit sie' feen IM im um ! iwr und die evangelische Mche, Eintritt frei. Nachruf. Am 4. Oktober 1917 erlitt nach Gjähriger treuer Pflichterfüllun im Alter von 41 Jahren der Gefreite Wilhelm Leun Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen und tür die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Bernbeck sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten l ank. Karl Schäfer V. und Familie. Mm-, Mel-, | hörl die. i den Heldentod fürs Vaterland. Der Verblichene war «nahezu 20 Jahre als Küfer in unserem Geschäft tätig und hat während dieser Zeit mit voller Hingabe seine Kräfte dem Geschäft gewidmet. Wir bedauern sein Ableben sehr, und werden ihm ein ehrendes Wieseck, den 20. Oktober 191 06577 m ■ Andenken bewahren. 7784 R. Oppenheimer Sohn. K V ^ ! Ms Nachruf. Den Heldentod fürs Vaterland starb am 4. Oktober nun schon der zweite von uns, unser lieber Freund und Schulkamerad Todes-Anzeige. Musketier Kml link M. MwsiKarSi Privatunterricht wird von gutem Kenner der Sprache erteilt. Schr. Angeb. unter 06532 a. d. Gietz. Anz. erberen. Gestern entschlief sanft nach schwerem Leiden unsere liebe treusorgende Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwiegermutter und Tante iS Frau Elisabeihe Kreiling IX. Wwe. Infanterie - Regiment 116, 9. im Alter von 19 Jahren. Seine Kameraden: Komp. im 84. Lebensjahre. geb. Wagner Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Karl Kreiling ,, Hoinr. Kreiling ,, «lohn. OiSbert ,, Karl Schilfer „ »los. Schöffraann. Georg Keil Karl Brückel Heinrich Degen Musketier Kolmer z. Z. im Felde Utffz. Klingelhöfer z. Z. im Felde Musketier Feit z. Z. im Felde Musketier Butz z. Z. in Garnison Musketier Hetz z. Z. im Felde Musketier Jung z. Z. in Garnison. Witwer. 50 Jahre alt, über 4000 Mk. Einkommen, mit tadellosem. Ruf, wünscht Bekanntschaft von Dame, 40 bis 50 Jahre alt, oder Witwe Äiim Zwecke ehMcr Strliiniiunj. Verschwiegenheit wird zu- gesichert. Schreiben unter Vertrauen unter 7723 an den Giestener Anzeiger. Wieseck, Rödgen, Ober-Ohmen, den 20. Oktober 1917. Die Beerdigung findet Sonntag den 21. Oktober, nachpi. 2 Uhr, vom Sterbehause, Gießener Straße 6 aus, statt. 06566 . j Watzenborn, den 20. Oktober 1917. Wir werden sein 10000 Mark sichere II. Hypoth. aus gutes ! Hausobjekt v. pllnkl. Zinsz. ! ges. Kriegsanl. wird evtl, in ! Zahig. geuomm. Aus Wunsch ! kann n. des. Burgsäi. geleistet werden. Schr. Angeb. unter 0G531 a. d. Gienener Anzeiger. Andenken halten. stets in Ehren 08568 16 jähr. Junge in Pslege zu > geben, am liebsten aufs^and. 8iäh. xu erfragen in der Geschäftsstelle d. Gieg. Anz. f 01 * 51 RkMratmeil nnD gtannp erstklassiger Ausführung bei billigster Berechnung. C. F ä k e, Klaviermacher, a Gießen. Weserstr il Ä e fSs l u ss g! Grobe Sendung Kessel ei getrosten, in Gun u. StM- blech, emailliert fnornh . 7781 SpioitpniK unä SmtrpSft formiert, empfiehlt in besten Sorten und guter Qualität. 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