m. 216 Der Otetzenrr Sttplfcv erscheint täglich, anher LonntagS. - Beilagen: AittzenerZamHienblätler; Krmtictt Mr de« Kreis Stehen. vezugspreir: nwnatl. l Ack.. viertel- Lhrl'ch 3 Mk.: durch Ubhole- u. Zweigstellen nwnatl 9> Pf.: dnrcy die Post Mk.3.— viertel- jLhrl. auöschl. Bestellq. Fenllprech - Anschlüsse: für die Cchristleittmg 112 Verlag,(Keschciittstelleöl Anschrllt für Draätnach- richlen: Anzeiger Sietzen. Erstes Blatt X6Z. Jahrgang Aettag, V). ©Itober 19# Postscheckkonto: Zrantfnrt a. M. U686 eneral-Anzeiger für Gderhessen yankverkehr: Gewerdebank Gietzen Awillingrnmddrnck u. Verlag: vrühl'sche Univ.-Such- u. Zteindruckerel ü. Lange. §chkist!eitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: §chu!str. 7. Annahme von »npigeii t. die Laqesnurnnwr bis zumNachmittaq vorher. Zeilen-reise: für ö r t l i ch e Anzeib-n 20 Pi., für a u s w ä r t»a e 25 Pf., b. Piatzvorschrisl 30 Pf., für Reklamen 75 Pi. bzw. 90 Pf., nebst 2»°/oTeuerttng^tujüllag. Hauotschriitieiter: Aug. Goeg. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Eoetz; Stadl unb Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzelgentell: H. Beck; sämtlich in Gießen. 40 ODO erbeutet. (DTB.) GrotzeS Hauptquartier, 18. Oktober. (AmMch.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupp recht. In der Mitte der flandrischen Front war auch gestern der Feuerkampf ffcarf; beso,rders in den Abend- und in den heutigen Vdorgenstunden ivur das Feu'r am Hont houlsterwatd und südlich von Passchendacle gcstig rt. Bei Draaibank mehrmals vorstoßende starte Erklm- dwgSabterlungen wurden zurückgeworftn. « istlpen dem Kanal von La Basse und der Scarpe, solch von St. Quentin nahm bei Vorfeldgescchten aucki die Keucrtätigkeit zu. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Nordöstlich von Soissonsfttt sich die seit Tagen lebhafte Kampftätigkeit zur Artillerie chlacht entwickelt, die seit gestern früh von Ailettegrnnd bis auf Braye mit nur kurzen Pausen andauerte. Auch die Batterien der Nachbarabschnitte beteiligten sich am Feuerkampf. Von der Aisne bis auf das Ostufer der Maas nahm an vielen Teilen der Front der Feuerkamvf größtenteils er- hchlich zu. An der Norbostfront von Verdrm stießen zu kühnem istrnch gestern morgen badische Sturmtruppcn auf Höhe östlich von Sumogneur in die französischen Gräben vor. S törten fünf gröbere Unterftärrde und führten die Betrugen, soweit sie nickst im Nahkampf sielen, gefangen Mick. Abends machte der Feind zrvei Gegenangriffe gegen die gewonnenen Grabenstücke-, beide Male wurde er zurück- gew lesen. Im ganzen wurden gestern 13 Flugzeuge rum Absturz gebracht. Irr Erwiderung eines Fliegerangriffes auf Frankfurt «rm Dtain wurde gestern erneut Slancy mit Bomben be- kvorfen. Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Sichtung der auf Oesel gemachten Beute hat bisher folgendes Ergebnis: 10 000 Gefangene von pvei russischen Divisionen. Nach Moon sind rmr rvrnige hundert Mann entkommen. 5 0 Geschütze, dabei einige unversehrte schwere Küsten- und einige Feldbatterien, zahlreiche Waffen und sonstiges KriegSgerüt. Teile unserer Secstreitkrafte drangen durch die Minenfelder desMigaisthen Meerbusens bis zum Südausgang des groben Moonsundes vor.^vohin sich cum z'.vanzig russische Kriegsschiffe nach kurzem Gefecht zunickzogen. Die russischen Batterien bei Won auf Moon und bei Werder im der Esthländischen .Küste wurden zum Schweigen gebracht. Andere unserer Flotteneinheiten liegen im Ostteile der Kassar-Wye? rmd sperren die Durchfahrt nach Westen. Zwischen Düna und Donau anher einige,: vergeblichen Vorstößen russischer Aufklairmgcn keine gröberen Kampfhandlungen. Mazedonische Front. — so war dieser Rausch doch eben nur sehr kurz. Das be- freieudsde, in jeder Beziehung schlagende Dementi kam aal* der nördlichen Ostsee. Das war doch eine G.anzleistung der deutschen Flotte, dieser Vorstoß in die Nester der russischen Marine, und jetzt könnte nrau Churchills Bildersprache von den Ratten, die in ihren Löchern: ausgesucht werden, einmal mit gutem Grunde anwenden. Die Besetzung von Oesel und der andern Inseln, neuerdings auch von Mo-on. ging so glatt und präzise vor sich, wie eine Gewehrüb'ing auf einen: deutschen Paradeplcch. Soldaten- und Mattosenräte nach russischem Muster haben wirtlich noch uiaj. m:rgchproci.)e^ Aber es ist, als 'wollte unsere Marine nicht "nur ihren blanken Schild im Sonnenlichte glänzen lassen, sondern als wollte sie zur Belehrung der gegnerischen Welt diesen Schild mil einer größeren Wucht erheben als je zuvor. Die neuesten Meldungen unseres Admiralstabes müssen überall größtes Aufsehen erregen. Wo steckt die Seeherrschaft Englands? Die Frage kommt von aller Munde. Jeder Engländer könnte heute ein düsterer Manfred sein, der auf seiner Insel den friedlichen Pan, den Flurenbehüter, vermißt, denn ,.des Meeres ringsumgebende Welle, sie verrät uns den kühnen Korsaren, der bü Küste verwiegen durchkreuzt". Nahe bei den Shetlandsinseln. zwischen der n^rdengtischen und der nor- wegischen Küste, ist es wieder einmal zum „Klappen" gekommen. wobei es sich tatsächlich bewahrheitet hat, daß die Engländer „Sklaven in den eigner! Sitzen sind" Leichte deutsche Seestreitkräfte — mögen di? Engländer sie immer als Korsaren ansehen! — haben einei^ von Norwegen nach England fahrenden Geleitzug von i:-> Schiffen versenkt, darunter auch zwei morderne englische Zerstörer! Ohne irgendwelche Verluste oder Beschädigungen sind unsere Strett- kräfte von dieser Fahrt zurückgekehrt. Gleichzeitig wird bekannt, daß auch im Mrttelmeer ansehnliche Transportzüge durch deutsche und österreichiisch-ungarische Kampfmittel das gleiche Schicksal erlitten haben. „Geleitzüge" nützen eben nicht mehr viel. Oftmals ist festgestellt worden, daß von unseren U-Booten einzelne Schiffe aus solchen Zügen herausgeschossen worden sind. Neuerdings gehen rrnsere tapferen Angreifer mehr und mehr aufs Ganze. Wir Deutsche tuaren es also, denen es gelang, Mittel und Wege zu finden, unr den U-Boot-Krieg noch ein wenig zu verändern, zn verbessern. Bei alledem wird es noch interessieren, wie der Berner „Bund" unsere neueste Flottenleistung in der Rigaischen Bucht beurteilt; er schreibt: „Es galt, die gewaltige Minensperre zu beseitigen, durch welche Engländer und Russen das Insel gebiet geschützt hatten, also einen See raum von etwa 3 00 Kilometer Umfang auf- z, n schließen, die Uferbatterien nieder zu kämpfen, zwei Divisionen ans Land zu setzen und. zugleich Iiücken und Flanken gegen englisch-russische Angriffe zu sichern. Um die Verteidigung zu zersplittern, wutt>en Oesel und Dagö zugleich angegriffen. .Auf Oesel wirrde an drei verschiedenen Stellen, im Norden, Süden und Westen gelandet — die exzentrischsten Landungspunkte liegen 50 Kilometer aneinander — nnd der Angriff konzentrisch cruf die innere Flanke durck)gefühtt. Die russischen Uferbatterien sind den Kanonen der Panzerkreuzer rasch erlegen, ihre Landstreitkräfte von Zerel, Kilkend und Pammerort auf Arnsburg und den Moonsund zurückgemorfen worden. In drei Tagen war der Widerstand der Russen gebrochen und das Eingangstor des Rigaischen Meerbusens, das zugleich eine wichtige Ausfallpsorte nach dem Bottnischen Golf darstellt, in deutscher Hand. Damit ist die Stellung des russischer Nordflügels bei Wenden erschüttert und die Nordflanke neuerdings eurer Üm- sassung ausgesetzt." endlich, daß die Landung an der freien Küste ohne Kar-Aula gen erfolgen mußte. Die aus den Erfährungen der China-Expedition im Jahre 1900 heraus geschaffene Seetransport-Abtei- l!u n g im ÄieiäMn isarineömt erbraäüe damit den Bewers ihrer Notwendigkeit und zeigte sichj ebenso wie die die Sänifse bereit^ stellende Sä/iffsbesichligun''skommission und wie die derttschen Privative rsten, denen die Ausführung übertragen wnlrde. dieser neuen plötzlich an sie herantretenden Auftiabe in anerkennenswerter Wer>e gewachsen. Nach tagelanger Vorbereitung durch Minensuchverbände fuhr die Transportflotte unter dem Schutz von Teilen der Hochs ec* flotte durch die säMale freigÄegte Fahrrinne nach der Nord- l'üste der Insel Oesel. Der Hauptteil der Flotte nahm Kurs auf dre Taggobuckst, während sich ein anderer Verband von Kriegsschiffen und Trausportdampfern den: Doela-Sund näherte. Voran lieftm Torpedvbovtsflvtillen und kleine Tanrpfer mit BorHut. Leichte Miorgennebes» li'g'en ülxn den Wassern, die nur ^ undeutlich dre S a mmri s ^ er Nack b rschiffe rrk nnen li.-ßen, wahren) die Külte tsdlbick idlv'ch vi,M-g NN Dümnier und Dunst begraben lag. Von dm Küsten foxts aus 'Doffri, die den Sund schützen sollten, war nichts zu erkennen. Lange fragten vergebens die geleitenden Kriegsschrffe die durch ihr Feuer dre Landung ermvglick-en sollten, bei den vordersten Booten durch Fuüilsvruch nach der Lage der Batterien an. Cin einziger grauer Dunstschleier hatte die Küste verhaft, während die vordersten Boote )'icfji unter dauerndem Loten dem Kap Pamervi näherten, blitzte es plötzlich von der gegerniber liegen den Sü'dspitze von Dagö auf. Di? Batterie Toffri hatte den Feind erkannt. Kaum eine Sekunde sväter donnerte es cruf den deutscher Schissen auf, die für einen Augenblick in aufgualmenden rötlich gelben Rauchniolken verschwanden. Am Strande stoben hohe Sand- uird Wo sserfon tönen aus. Tie erste Salve lag zu kurz, aber mitteir vor den Batterien, die sich durch ihr Mündungsfeuer verraten halten. Bald erkannte man die Konturen der Wälle vor dem dnnklen Hintergründe des Waldes. Die Batterie mußte von der Transport- flotte ablaffen und hatte Arbeit genug, sich der Kriegsschiffe zu er- wehreu. Wieder fuhren gleich weisenden Ries-enfingern die langen Rohre der Panzerttirme in die Höhe, wieder zffchten gelbe Feuer- schlarigen aus den Mündungen. Die zweite Salve saß im Zick, 7 iur nock" drei Geschütze feuerten auf Toffri weiter. Bald verstummte das Feuer vöttig, die Batterie war niedevgckampst. Inzwischen wimmelte es an der gegenüberliegenden Küste von Pamerot aus den flachen Wassern von Booten, Motorbarkaffen irrst) Dampfpinaffen, die in eiligern Hin urrd Her die Vorhut an Land trugen. Die auf Panrevvt vorhanden gemeldete Batterie sollte das Landungskorps der Marine von der Rückseite nehmen. Mein die letzten Fliegermeldungen halten das Vorhandensein dieser Batterie schon zweifck- haff erscheinen lasten und wirklich fanden die ersten in Feldgrau gekleideten Maujacken kaum Widerstand. Eine schwache Grenzschutzabteilung >wurde teils gefangen genommen, teils verjagt. Tann besetzten die Matrosen die Signalstation Pamerot und sicherten brückeukovfartig das Kap, während die rMvischen gelandeten Armee- trupperr fick eilig ans ihre Fahrräder schlwmrgen und sofort ostwätts radelten. Bor Toffri Pamerot liegende Seestreitkräfle unterzogen sich nach Beendigung der Ausschiffung der schwierigen Aufgabe,, die Durchfahrt durch den minengespertten flachen Seelasund ffei- zumackien, um den Eintritt in das Kasiar Wiek zu erkäinpfen, da bnrr von hier der däe JUselui Geisel ülnd Mdoon -verbindende-Da MM unter Feuer genommen werden konnte. Ter kleine Smd^ zwischen diesen beiden.Jnielu ist eine ganz flache Wasserstraße, die südlich des Steiudam'meS überl-aupt nicht, nördlich des Dammes nur von ganz flachen Fahrzeugen befahren werden kann. Der Nv-rdtefl des kleinen Sundes ist, nne schon erwähnt, mißerdein drrrch das völlig mit Niinen zugeworsene Kassar Wiek geschützt, dessen Ausgang in die freie See durch den schmalen und flachen Saolosund flihtt. Gleichzeitig hatte der Hauptteil der Flotte die mttgesü.htten Trupven in de^ Taggabuckit gelandet, um nach Erfüllung dieser Aufgabe nach Süden zu gehen und dort die schweren Geschütze von Zerel aus der Swvrbehalbinsel niederziflämpseir und dann in den gleiche falls minennbersaten Rigaischer: Meerbusen erwudringen. Die Lage ist unneründtrt. Die wachsende Anarchie in Rußland. * Der Erste Gencralgullrtiermcister Ludendorff. » Der Abendbericht. Berlin. 18. Okt., abends. (WTB. Amtlich.) In Flandern geringerer, nordöstlich von S o i s s o n s schr starker Artilleriekampf. Die zwisch>en Oese! u;w dem Festland belegene Insel Moon wmde von Lnnd- und Seestreitkräften durch Angriff genonni'en. m Ein englischer Geleitzug von 13 Schissen vernichtet. Berlin. 18. Okt. (WTB. Amtlich.) 1. Am 17. Oktober griffen leichte deutsche Seestreit- kräfte in der nördlichen Nordsee innerhalb des Sperrgebietes nahe bei den Shetlands-Inseln einen von Norwegen nach England gehenden G e l e i t z u g von insgesamt dreizehn Fahrzeugen an. darunter als Schutz die beiden modernen englischen Zerstörer „G. 29" und „G. 31". Alle Schiffe des Ge Leitzuges sowie die B e d e ck u n g s - fahrzeuge, einschließlich der Zerstörer, wurden vernichtet bis auf einen Geleiffischdnmpfer. Unsere Seestreitkräste sind ohne Verluste nnd BesMdigungen zurück- gekehrt. 2. Die Operationen unserer Seestreitkräfte bei Oesel schreiten planmäßig fort. Der Chef des Admiralstabs. Wenn unsere Feinde sich einen: kurzen Freudenrausch hrkgegeber: Haber: sollten über angeblich? Aufruhrsttmmun- gen in der deutschen Flotte in Wirklichkeit hatten sie wohl wrr die Absicht, das bißchen lsittnrnuMg künstlich m achen Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 18. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Außer erfolgreichen Stoßtnlppsuntenlelmmng.'n in Ost- galizien nirgends besondere Ereignisse. Der Chef des Generalstabes. «. Russischer Berich. Vom 17. Oktober. OcLwb-WeswSüd-Ost. Rumänisch? Front. Gewehrstnier und Tättgwtt der Ausklärerttuppen. st'aukäff^fuo-itt: Nichts vcnr Belang. Fliugu-esen: Nicht Kapitän Brussilowitsch, smstx'rr: Kapitän Bckusso- wi'tsch schoß, wie im Heeresbericht vorn 9. 10. gemeldet wurde, ein in der Richtung aus Riga bei der Meierei Hinyenberg fliegendes feiudl iches Flugzeug ab. — Ostsee: Der Feind erzielt? lveiteve Ersiolge laus der Insel Oesel iLTib üvarf «unsere Truppen zurück, welch? den Dainm auf der Insel Movu deckten, :md unterbrach dadurch die BerbinÄnngen vom Festlcnst» i«.ch der Insel Oesel. Die Verbindung mit unseren Truppen ans der Insel Oesel ist verloren gegangen. Die Unternehmung gegen Gesel. Berlin. 18. Okt- lWlTB) Zu der Unternehmung gegen Oesel erfahre:: wir lveit-er: Die Dransportflotttz wurde in der Hauptsache in Hamburg und Bre:nerhav einviertel Jahren ohne die Möglichst genügender Pflege aiffgs- lege:: hatten, und daß der Befehl Zur Bereitßelffmg d?r Flotte, um die Gtt^eimhaltunu zu sichern, ersj iu letzter Sttmde mgeben werdeu- kmutte, daß die Kapitäne, Osffziere nnd Besatzungen erst bei der Absälirt der Danlpfel' zur Berfüg:mg gestellt werden kmmten, daß zu einer- Llrmo?abt?ilung außer den eigentlich':: Truppen und nolivendigeu Ges-ckützen der verschobenen Kaliber ein großer Fuho- p a r k mit Pferden und W ag e n gckhört, baß man ::nt de::: Borhmchensein von L-eber^nntteln ans Oesel nicht rechnen ko:mte. Amsterdam, 18. Okt. (WTB.) Nach einem hiesigen Blatt melden die „Times" aus Petersburg: Ev:os der bennrnhigendsten Symptome ist das sortdauerrwe Anwachsen der Anarchie. Die Nachrichten aus der Provinz U'erden täglich schlimmer. Me Bauern t^emächtigen sich nich allein des Landes, sichern auch der Häuser und des Viehs der Gutsbesitzer. Während in Petersburg das Leben ivenigstens äußerlich beinahe u>orn:al verläirft, herrscht nicht weit davon ein anderer Zustand. Die Mili^ sucht nach 18 000 Verbrechern, die in Petersburg entsprungen sind. Me Zahl der verdächttgen .Häuser und NackMubs hat sich unsäglich vernrehrt. Es wird übermäßig gespielt. Die Unsicherheit der Zukunft und die Nachlässigkett der Miliz, die fi':r die Ordrnrng sorgen soll, ttagen dazu bei, die Moral z:: rrntergraben. London, 17. Okt. (WTB. Nichtamtlich) Meldung des Reu- tersche:: Buremis. Tie „Times" meldet aus Odessa: In Beß-- a r a b i c:: sind ernste Unruhen m:sgebrock>en. In den Landbezirken fand eine Anzahl vm: Progromen statt und n: verschiede:um Städten ereigneten sich weger: des Mangels an Lebensmitteln ernst Tumulte. Lord Cecil und die Friedensfrage. London, 18. Okt. (Unterhaus.) Lord Cecil erklärte cnrf eiw Frage, die deutlich? und kraftvolle Anttmtt Wilson auf die Papst-dtote sei nicht das Ergebnis einer Verständigung mit den Alliietten gervesen uud verneinte die Frage, ob die englisch? Regierimg diese Tlnttvort als ihre eigene anerkenne. Er sagte ferner, eine Zusaulmenkunfl der Alliierter: zur Festl?,rung ihvw .Kriegsziele werde nach dem Wunsck^e der russischen Regierung ahwlmlten werden. Weitere Änderungen dcrrüber seien letzt loeder möglich :u>ch erwü::sck>t. y Berlin, 19. Okt. Laut „B. T." teilte Landing nach einer Beslwechung mit Wilson mit, daß Ainerika an der Wliierten- konfeveuz in Paris teilnehmen werde. Progrom in London. ^Okt. iMDB. Nichtanttlich.) Wie jüdische und JTOtW* Satamgen bericht, haben am 24. und 25. September in London rastend, unmittelbar vor dem iirbifrt^en Versvhnungsfest, Pwqromortrge .luSlchreitunken gegen die Juden lurttgefunoen.! KiAe bilden, nrnli ru bischer .Herkunft, und selbst jüdische Soldaten ^vcrden vom Pöbel, dem sich auch -englisch Soldaten arrgeschLvsson hrMen, miichandell. Die Fe i Mersch,:-ibeii vieler jüdi>4 - einflem'ilLqen und die jüdisckxn Basjanlen beschimpft und ve» ^upelt JhrT nnt Mrche gelang es der Polizei, schlimmere Ans- Ichreitungen uiid P Binder ungen zu perhüten. Befanntli.h hatten, vvr einigen Advnatan auch, in Leeds p5ogronmrtige antisemitische mi&wzcitu iuic;t slattgcfunden. Die Sclmld daran trägt die stistema- nscho Hetze gegen die vufsi.'ikch'n Juden, »m England. die die reaktiv-! uaven englischen Zeitungen, vor allem die Nvrtbottffs-^Zresse in der lehte/i Zent betreiben. Di-esAben Zettimgen juchen aud] letzt bim MNSich.rrilungen in London zu rechtfertigen, indrnn sie behaupten, - Inden hätten die englißch-n SoVdaten beschimpft und so.rar n ein erldgültiges Urtett aogeben zu wollen, da die Debatte lang werden dürfte. w^ r 5' ) Der interventionistische unabhängige LwKralist ^.abrrvla erklärte rn der gestrigen Sitzung der K'am- E r, gegen me R, giermig ftimmen zu wollen. Er begründete Dt€3 mit der wachenden Einmischung der militärischen Minister unö Menrungs Verschiedenheiten gegariiber Sonnino Das so- genannte nationale Ministerium fühie sich trotz der außerordent- lul^n Vollmachten ohnmächtig und habe zu sich selbst kein Per- Mauerte, da f/Ae Regierung aus dieser umeren Schtvache die Machtbefugnisse des Oberkommandos über Mmsse Promnzen im Norden und Süden erweitert halie. Die ^ruim sei nur das Ministerium einer interventionistischen Koalition. Bin Bespvechmg der S t o ck h o l m e r Kon- >ich Labriola heftig gegen die Paßverweigerung, Zwtlck^nrufen kam. an denen sich auch b^ligre. der & verstehen gab. daß der Borumrf, Italien sei gegen Stockholm ausgetreten, falsch sei der ,!*?*■ ?' d-r Mstrigen Sitzes JJF ^^ ^ >u e r behandelte der Sozialist En- Ä E^E^Utung des italienischen Volkes und führte ^scheidendes milüäri- m* Uedergerm^ ergeben habe, und daß d.e Iortdauer des .Krieges Ärrvpa m den Znstvnd der Barbarei zurückversetze. Ferri jorderte unverzüglich in dem Rate der Verbündeten cw gememfcmf Aktron oorzus chla aen WV Fricdrnävkrbon d. hsfUl ^ b *F Krundtoge bei Surbenmoni bei kMch flrffeirfntiafn territorialen Zugeständnissen gerecht.. Ersetzung der .Knogsschäden,, Vorbereitung der Garanlie 2»!»-"» mS»h. s .»! Holland und Amerika ^ Londo«. ^ OV (WTB. NiMamtlich) Eentral New4 meldet aus Datlnnaton. daß die mederlänbische Reqmriina bn\ 9lr? baten soll, 400 TOtnS mfeiVSi^ \h*ifrfw Schchsianm außerhalb ber K rieo s - ö n e -u unter bei B^mmua. baß die BeiÄnjcheu Staats ' biohsiotte an die N«derlande liefern. Die betreffenden schiffe befinden sich m amerikanischen Häsen * * * Frltvertrilunit in Dänemark. NeoeÄ^ha-en l O MTB. Nichtamtlich, Ueber bic fcwnncn. Es gilt als fidjtr, baß"sowM^ür'Butte? wie"iir"^u & uSS äÄäs th aSÄÄ Ä» i(l b-nmAst 1K llöifcr in Konftantinopel. äs» s den Frerhettsbügel, )vo er die Gräber Malm,^ ©i-^uitg auf Montag amMderrrurnen. Der Vorschlag munde einstrmmig angeiunnnven. Seefrfeg. Neue Il-Boot-Erlolge. Berlin, 18. Okt. (MDB Anrtlich.) Unermüdlich Tag N7id Nacht tätig, erzielten deutsche und österreichisch-ungarische Unterseeboote im Mittelmeer neue große Erfolge. 13 Dampfer und 4 Segler mit über 40 000 Bruttoreg ist er tonnen wurden versenkt. Im beslonderen wurden die Transporte nach Italien entpfindlich getroffen. Ein Unterseeboot vernichtete allein vier trach italienischen Häfen bestimmte Kohlendampfer mit rund 15 000 Donnen Kohle. Unter den versenkten Schissen waren die bewaffneten englischen Dampfer „Jriston" (3221 Tonnen), „Sanwen" (3689 Tonnen) und „Kirriemvor" (3296 Domren) und die griechischeu, im Dienste der Entente fahrenden Dampfer „Nikolaos flöoussos" (2421 Tonnen) und Konstantinos EmbiriLos" ^2611 Donnen). Der Chef des Admiralftabes der Marine. Berlin, 18. Okt. (Privattel.) Der in der gestrigeir Meldung der Wmiralität envahnte Kapitänleutnant F o r st- m a n n, Kommandant des U-Bootes 39, befindet sich mit feinem Boote bereits feit Arrgust 1915 im Mittelmeer. Er versenkte insgesamt 1 4 8 Schiffe mit znsam- m e n 4 1 1 0 00 Tonnen, darunter vier Trrtppenlrans- portoampser. Washington, 18. Okt. (WTB Nichtamtlich.) Reuter- mewung. Amtlich wird mttgeteilt, daß ein amerikanischer 4. o r p e d o j ä g e r anr Dierlstag in der Kriegs- zone torpediert wurde. Ein Matrose lvurde getötet, ^ U1 fi^ exivun ^ e ^ beschädigte Schiss kehrte in den Hafen Prerrtzischer herreuhaur. 23. Sitzung. Donnerstag, 18. Oktober. ty ra j A r n i m Boitzeitburg eröffnet die Sitzung ,* 4 e,1Ter f Ansprack-e, in der er die Angriffe des Prä- ^ oV on al1 ^ unfern Kaiser mtb unsere Regierung mit rra st vollen ^cknten zurücüvies uiw betonte, auch dessen Noten ff,® ''licht gelingen, einen Ml zwischen die soolMlzollern- rJr , r T .^ r öaö deitttche Volk zu treib?,i. Wir können nur einen 'S” 1 trfi-U'ljen, Ixrr dam deutschen Reiche freie Bahn auf dieser slerde uno den Meeren gewährleistet. Die Titanenarbeit an der H,T rcw lir o ) t ' ,ir ^"Boote trägt ihre Irncht und scl-afft der deuticlren Eiche Luit ngd Lickfl. (Beifall. Nie zuvor hat der Landtag der .Nonorchre twKnncc\o gewal tigert Ausgabe gestanden, tvie dies- 2^7 ' ^Si B^^Ese fassen zum Heil Preußens und seiner Krone! «Bersall.) ^"6 ehrt dann das Andankcn der inzwischen verstorbenen Mitglieder (u. a. v. Jriedländee-Fuld, v. Sch mol lex). .chu den Nahrungs Ausschuß wird der frühere LlUidwirtschafts- minister v. S ch o r l c m e r genrählt. L °° m Abgeordneten hause abgeänderten Entwurf eines schatzungsamtsgesetzcs berichtet Gebeimrat Ebbing- Yaus-Bonn. Pr'rloge wird nach kurzer Aussprache mit einigen Aenderungen angenomtnen, muß also an das ^Abgeordneten i>aus zurück. genommen^^ m ^ rbfnin9 der Stadt schäften wird an- (u t des Schutz Verbandes für deutschen ^ 1 töTI ^ durch Uebergana zur Tagesordnung erledigt Aach (^ledrgung eimger Bittschriften vertagte fiel) das Haus. Hevr v£L> x £l ?. 1 J?^! 1 die nächste Sitzung Nicht vor Ende November stattffnden rverde. Aur dem Reiche. un Nach wwiijwuuiiH uniiau üer Sultan bem Knis--,' wart des Gvotuoeiirs EnvS'' !-> * ch • , liegen- I 3 &»" m ««4 dem bulgarische,, Parlament. sa««aK S’ÄteÄ SrtÄttatT®S? r ‘ ff .s°«^.ch>s OTweru,^ seDstmfsSffeu se"*bi/D-bat^über^ic^da^n ÄS«? lullten Woche zu antoorim mb ersuchte d??Äranje. tte Berlin, 18. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) In der-heutigen Sitzung des B u n d e s r a t e s> gelangten zur Annahme: Der Enttours ebner Bekanntmachung über die Vornahine erner Volkszählung am 5. Dezember 1917, der Entwurf einer Bekanntmachnüg über die Beitraaserstattung nach § 398 des VersichernngSgesetzes für Angestellte, und der Entwurf einer Verordnutig über Kleie und Getreide. Berlin, 18. Okt. (WTL.) Vom Reichsverband der Ost preußenhilfe wurden Generatfeldmarschall v. Hinden- bürg anläßlich seines 70. Ofeburtstages 100 000 Mart für Wohlfahrtsz'ivecke rn Ostpreußen zur Verfugurrg geste.lt. Der kyeldmarschall nahnt diesen Betr'ag mit Dank an und bestimmte, daß die Summe für den weiteren Ausbart der landwirtschaftlichen Lehranstalt für KrressSbeschädigte in Allen- stein verwmdet weroen soll. Berlin, 18. Okt. (WTB.) Die Zeichnungen auf die ! \ e e ^ ^ regsarrlei h L » werden Donnerstag den ly Oktober, mrstags 1 Uhr, geschlossetl. Die Meldungen oer Verniittlungsstetten laufen aber bei der Rrichsbairk in Berlin fo V, ^ r?c^tags ein und tverden daselbst in der Nacht auf SantSlag zufainmeugeftellt. Frühestens mrLaufe des Samstag kann folglich ein vorläufiges Ergebnis bekamtIgemacht werden. Sollten vorher ^hlen genannt so beruhen sie auf Schätzungen und Berniütmrgett ohne sichere Grundlage. Der sozialöemokr.gtilcht' Parteitag. ... W ü r z b u r g 18. Okt. Heute sprach S che i d e m a n n l$ €V b/e nächsten Ausgaben der Partei Ec führte u a. mlS- Man hatte sich sehr geirrt, iverm man geglaubt hätte, die Anerkennung der Vaterlaudsverlechiguug mache die Ar- berterschaft zunt Aauoueusutter des Imperiatisurus. Sie ^ , bt ™ ^ mit am Tisch« sitzen uni farbeautQen ftcUen. Dre ^^lalbcmofratte ist butaj deu Krieg eine Parte-' gewordeu mit den: Anspruch aus Macht im Staat. Deutsch- land wird eril demokratisch-parlamentarisches Staatsrvesen serit. a>n; lue eben au* den nächsten Wahlen so gestärkt der- vorgehen, daß wir es uns nicht werden leisten können blog Opposttron zn sein. Wir werden kmnpsen müssen mn die entscheidend^ Macht im Staat um che Remmm« selbst. Wir werden bereit seit, u.nssm ins Praktische umMsetzc,,' ^ Ärregc ivinmt, wird also keine rein so-in lrstlsche Wirtschaft sein, aber unsere Orgauisätioneu werden eme ganz andere Rolle spielen. Das Z,el ist. die Bolks/rast ^ bme möglichst lDhe Stufe der Produktivität zu heben S^hlarafsenlandleben geben, aber man darf auch) keinen Raubbau mit Menschenkcaft treiben. Datier nach f r rü flc . c jft Sozialpolitik! Der Begriff des Arbei r abci au ^ bl>n Handarbeiter Die Sozwttsmus dräng! sich unter den bestebenden Verhaltmssen dem Staat auf. Dam gehört a M „r!? »«ÄÄÄä «Ät 8 ‘Ätt trieben zu sichern, wird unsere vornechnste Aufgabe sein. Air ^ren 1914 noch zu schwach, künftig müssen wir es können. Das Volk selbst muß in allen Ländern Hüter des Friedens ' clt J- Was ihm entgegeiifteht, muß ausgerottet werden. Wir sollen künftig mit England kämpfen um die Seele der Welt mit Mitteln des Fortschritts und der Kultur. (Frkf. Ztg.) Sozialdemokrati'che Verfasftmgsanträge in der bayerischen Kammer. München, 18. Okt. MTB. Nichtamtl.) Der FrnMtz- ausschuß der Kammer der Abgeordneten beschäftigte !ich heute mit den s v z i a l i st i s ch e n V e r fa s s u n g s - A u tr tigert betr. die Aufhebung der Kammer der Reichsräte, me Acnderung des Landtagswahlrechtes, den Ausbau der Gesetzesmltiative des Landtages, die Einführung des ein whrigen Staatsvoranschlages, die Beseitigung aller Standesvorrechte der Standesherren, die Abschaffung und Auft hebmrg der Privilegien des Königs, die Trennung von Kirche und ^)taat usw. Abg. Dr. Süßheim (Soz.) begründete eingehend die Anträge und ersuchte, ihuen stattzugeben. Ministerpräsident G r a f H e r t l i n g gab auf die An- trage die wlgende Erklärung ab: Die Staatsregierung hat es sich stets angelegen sein lassen und betrachtet es als eine ihrer wichtigpen Aufgaben, die (Gesetzgebung und die Verwaltung den berechtigten Forderungen der Zeit anzupassen. Unter diesen Genchtspunkten ist auch, wie bereits in der Kammer der Reichsrate mtgekündigt, ein Gesetzentwurf in Vorbereitung, der die zeitgemäße Ausgestaltung und Zusammen- setzung der Kammer der Reichsräte anbahnen soll. Der Ge- ictzentwurs koird in möglichster Bälde dem Landtage zugehen. Jeder Antrag und jeder Anregung, die auf einen den Zettverhattniiien und Zeitbedürfnissen Rechnung tragenden organ l'chen Aufbau des Verfassungslebens und der Gesetzgebung gerchtet sind, wird von der Staats- regiernng jederzeit einer eingehenden Würdigung und &!}£?■? Prüsuttg unterzogen. Die sozialdemokratischen .rutrage icooch, die der .Kammer per Abgeoroneten vor- Uegen, Kielen nach verschiedenen Richtungen auf eine völlige Umgestaltung der geschichtlich gewordenen und bewahrten Grundlagen des bayerischen Staates ab. Die Staatsroare- rnng kann daher von diesen Anträgen, soweit sie ein zu- sanrmeng ehöriges Ganzes dar stellen, kern dem Staatsinter- Mittel für den zeitgemäßen Ausbau ba bayerrschen Versaß ungsgesetzgebung erblicken, und daher o.vie in nähere Erörterungen einKutreten, an dieser Stelle nur ihren grundsätzlich ablehnenden Standpunkt betonen tl&i 5^3^ u ‘ lb wünsche, die sich im schien der l! U bewegen, werden dagegen, wenn sie ber verschiedenen Ressorts vorgebracht werden, seitens der finden Cmt entsprechende sachliche Würdigung fLib^nn^' Pkr.), Dr. Hammerschmidt l^ib.) und ^peck (Ztr.) gaben Erklärurrgen ab, die sich im ^.llpemeineu denerr be$ Ministerpräsidenten anschlosscn. U. a Pfe U? )id> sur die Beibehaltung und die Erkoeiterunä der Ersten Ka mmer aus. y £ia&t tttafc €anb. Gießen, den 19. Oktober 1917. eifynunq. Verliehen wurde dem Assistenz- chLn^chen^An^ «°lowun tznS Lieger. Beförderung. Der Unteroffirier d Res Heinrich ä Äm «-U-«. '»"*■ mm «.teS ll&i’ÄS'Skti!; ^'“Wf und MnSchst die Reginnrngsvorlage beft batJBaWnefeb, sowie die ffriegsteuewns^fagen flir di« MrV T 1l^‘ !? ™stehen etiva 20 Gegen- jtai.de ans der Tagesoronkmg. H ftürFe l trfUr ^. f !Ü n 8 der Zweimark. Lr & * daran erinnert, daß die Frist für oie der Zweimarkstücke am 1. Ästuar 1918 ?blauftt Bon diesen Zeitpunkt ab verlieren die ^ttmarf- Elgcnschaft als gesetzliches Zahlunqsrntttet Alle ^L's^ ^.weskas,en sind ^m7rkfL <- ^ ^ a h ^ einem Stall tine$ hiesiaen tut^ sind m letzter Zeit 10 Meerschveinclwn abtrönden ae- gegen sachdienliches nimnrt die Lriminalpolizei ent- gegebenen Blenenzuckerbezubsfcheine . verlieren' mit dem funarrfJ ^-V^ re ^^rgkeit. Die Fmker, roelch-e ihre Bezugsscheine bisher noch nicht eingelöst haben, müssen dieses nachholeu, da nach dem 31. Oktober Bezuasscheme mcht mehr angenommen werden und mit eimn nackträa lichen Ernlo-sung keinesfalls zu rechnen ist. 1017 ') d «> r r. r Verbesserung svon Weißwein Meugru zur Beniimu-g Mellt ^rdru tönnav i£a Krti« im {ato’lsW F SWlEnfflCä k'U st^Uc-u' Til- Eu?rif 5 NZÄM skääs r ß^--»LWSML' ^esd^mis,nngen nicht bei gefügt sind bleiben Ob und in welchen: Umfange aus den einÄnen^ S "" MLZZKLMM MNWMS S-nw d^.' RNal. «iehm. Uns Obrr-Vessingeu tÜeÜer^ ^vb?[ Ei' t* Brftar CöeSttr Duck.) 83 Mk. : Münster (Pfar^r Ahkheim) ^ ML: Ob^w-Beftitdgen (Pftrrrrr Ahlheim) 29 Mk. 0. au den Landesaussckmß der Hess. U-Bvot-Speitde: Rern- (Gemeinde) 94 Mk., Hassia^Bezirk. Greben 235,30 Mk. *** H e ssi sche u - Boot-Spende. Nachträglich eingegan- -na Spenden: Olenteinde Berns hatftm 56 Mk., Kreis Üauterbach ^rnmevr im ganzen 5796,76 Mk.; Qkmeinbc Ueberau 45 Mk.; uflüetnbf Erlen bock 15,20 Mk.. Kreis Erbach ruminehr im gan- .£H 6496,11 Mk.: U-Boot-Spende Mainz 126 Mk.: Pfarrer i^p^-Darmsdadt 3 Mk., Kreis Darmstadt mm'mehr im ganzen 68332.86 Mk.; 6)erneinde Reinlnrrdshain 94 Mk.; Hassia-Gießen >3530 Mk.. Kreis Gießen nunmehr im ganzen > 1 6 2 4.1 9 Mk.: Kreisamt Dieburg 200 Mk.. nunmehr im ratum 13 480,60 Mk.: Kreisamt Alsfeld 5381.50 Mk.. nunmehr ',n «orzen 7064 50 Mk.; Kreisamt Fried berg 13 997,85 Mk., nun- inrlrr im ganzen 22 669,75 Mk.; Pfarrer Storck Ueberau 55 Mk.; it Boot-Spende Mainz 74,15 Mk., Kreis Mainz nunmehr im Erzen 72414,72 Mk.: U-Boot-Spende Worms 76 Mk.. .Kreis Korrns nunmehr im ganzen 33 666,12 Mk.; Rotes Kreuz Wald- „lichelbacd 25>5,40 Mk. Kreis bxpperrheim nunrnehr inr ganzen 4817.75 ML Der Kreis Büdingen brachte inr ganzen 10 644,56 <üark. Die Spenden der übrigen Kreise irmrden bereits inr August ^rösterrüickt Das Endergebnis der Hessischen U-Boot Spende betrügt nunmehr 583 533,48 !Uft. Hierzu lief folgendes Schreiben aus dem Bureau des Reichstages ein: „Berlin, den 3. Oktober 1917. Euer Hochjwo hl geboren bestätige ich mit verbind lickiem Dan? den Empfang der dortigen Somnrürngen für die U"Boot-Spende. Dieses hocherfteuliche Ergebnis liefert eirron schönen Beweis für die vaterländische Gesinnung der Beivoh-irer des Grvßherzog- tmns Hessen und zeigt, daß -das deutsche Volk auch in der schweren Zeit des Krieges niernals versagt, wenn es gilt, die Sache des Vaterlandes zu stützen. Die all-gemeine freudige Zustimmung, ,welche unser' Liebeswerk in allen Schickten der Bevölkerung gefunden hat, wird unsere tapferen U-Boot-Mannschaffen in ihrem Kampfe gegen den Feind und die Clemeirtc stärken und sie zu neuen mutigen Taten anspornen. Dem Auslande aber wird es zeigen, daß ganz Deuts-chland einniütig hinter dem uneingeschränk- j.en U-Boot-Kriege steht und entschlossen ist, ausznharren, bis seine Zukunft gesichert ist. Allen freundlichen Spendern rmd den jimgen'Sammlern bitte ich unseren wärnrsten Dank auszuspreen. Zn vorzüglicher Hochachtung Der 64eschäftssührende Ausschuß: Dr. Ka-empf, Präsident des Reichstages. I. A : Der Schatzmeister der Hess. U-Bovt-Spende. Mecker, Kais. Bankassessor." ** Beschlngnahme von pflanzlichen Gerbstofs- Lülstzügen und künstlichen Gerbmitteln. Mit dem 19. Okt. 1917 ist an Stelle der früheren Bekanntmachung Nr. Ob. II. 1000/4. 16. K. R. Al., betreffend Verbot der Extraktion von Gerb- riudcu. eine Bekaimtinachnng Nr. L. 4500/8. 17. K. R. A, be-> treffend Beschlagnahme, BeräuHerung, Verwendung und Melde- pslickit von pflanzlichen Gerbstoffanszügen irnd künstlichen Gerbmitteln, in Kraft getreten. Die BekwrntmachluNg betrifft die Aus- vuge aus pflanzlichen 6Krbstoffen jeder 2(rt sowie die künstlichen Gerbmittel. Als künstliche Gerbmittel werden alle nicht rein pflanzlichen und rein tierischen Gerbiniittel, insbesondere SulfttzeUulose- Mauge, Nerxrdvl und dergleichen, angesehen. Die Bekanntmachung ordnet die Beschlagnahme sokbie eine Pfticht zkrr Anskunfterteilnng! über die betroffenen GegenstÄnde am Drotz. der Beschlag:'.ah me bleibt die Beräucherung, Lieferung und Verwendung bestimmter v^erbswffe in einer näher geregelte Weise imbeichadet der sonst -srchenderr Bestinimungen und befcmfeerer Ainordmmg der Kriegs- uMwsf-Wteilung des Kmriglichl Preußischen Kriegsmmisverinms 'reftflitet. Der WorUartt der Bekankttmacharng ist in der heutigen Nummer unseres Mattes eiuzusehen. ** Tas Paten gescheut im Krieg. Aian weiß, ein wie großer Wert in früheren Zeiten der schönen Form eines Geschenkes üeigemessen wurde, das Schenken war ehedem noch eine Kunst — eine gern geübte Künst. — Besondere Sorgfalt wurde dem Paten- Mvnk Mgsrvndt. Im Ofsenbacher Ledermuseum finden wir eine gon->e Reil>e von Tauftöffelu in prächtigen reich vergoldeten Leder- mtteralen, welche Paten ihren Pateukirrdern als bleibende Erinne- rung verehrten, wir finden dort auch Gesangbücher mit guteü Lüxnchänden urd) kostbaren Silberschließen, die demselben Zweck ihr so Lues Dasein verdanken. Das Großherzogttmr Heften hat erne neue Form des geschmacklich gnten Patengeschenkes geschaften, dre Krieges parkarte, in Gestalt eines bleibenden Erinnerungsblatts. Kri ie Kammermusik und das Lied. — Das Programm des gestrigen. Abends umfaßte zwei Jnstrilmentalnumnu'rn und eine Anzahl wieder. In den: .äen (Gerbmitteln, Abliefer-nng von Emrichttingsgegenständen. Ber schr iMt Obfl, Hai se.rbecksge etz, V rsorgimg der Handwerksbe ri be t Handel mit Gänsen, Ver-ordnnng über Trester und Traubenkerne. Landkreis Gießen. ** Bersrod, 19. Okt. Unsere Genieinde zeichnete aus dem Trios an Obst und Holz, 20000 Mk. zur, 7. Kriegsanleihe. Der ^eagegründete Frauenverein legte 80 Mark in >irwgsfparkarten an. 'Bene rn , 48. Okt. Dem Gefreiten Otto Sommerlab überreichte der (Zroßherzog gelegentlich seines Besuches b« den Tnwven die hessische Tapferteitsm^allle, . ** Beuern 18. Okt. Der 49iahrrge Gardist Kart Stein von hier erhielt das Eiserne Kreuz 2. Masse. Er befindet sich gegenwärtig im Feldlazarett. o . , ** Hattenrod, 49. Okt. Dem Musketier Georg Launspach wurde das Eiserne .Kreuz 2. Kl. verliehen. Kreis Büdingen. # Glauberg, 49. Okt. Das Eis-erne Kreuz, früher dre bemsche TapferkeitÄnedaille, erhielt dm GeftTmte Könrg. # Hain-Gründau, 19. Okt. Tie Heprsäre ^apferkerts- wedaille erhielt der Landsturmmann .Hemrrch v erster 11. ** Nidda, 49. Okt. Die Bezirkslparkasse Nrdda zerckmete für eigene Recknaug und iür Rechnuinq der Kundschaft auf die 7. Kriegsanleihe 1 475 000 Mark, dar Borschnst- urü) .Kredrtverern Nidda in derselben Weise 400 000 Mark. . # Orleshausen, 19. Oft. Das Erferne Kreuz erhielt der Gefieite Fritz K l e h. Kreis Schotten. # Schotten, 19. CPr Das Eiserne Kreuz erhielt der Gefreite Hermann Hirth, die Hessische Tapserkeitsniedaule, früher das Eisenre Kreuz, der Sergeant See l i g. Ä Eiche ls darf, 49. Okt. Fürs Vaterland starb bet eurem Sturmangriffe der Ünteiriffizier Karl Schmidt, Inhaber des Eisernen Kreuzes. , X Ge de r u. 49. Okt. Der im benachbarten Neuenliatzlau besuchsweise sich aurhalterrde 15 Jahre alte ReaUchiller Phrlipp Möller aus Hanau ist, als -er auf den Heuboden kletterte, abgcstürzt und tödlich verrruglückt. Als er zur gewohnten Zeit Nich. am Mittagstisck erschien und Nachforfckiungeu angettellt rouroen, lano mau ihn mit einem Schädelbruch tot auf der Scbeuuenteime liegen u-u. Vom oberen Vogelsberg, 48. Oft. Unjereu Land ivirten kommen die schönen Herbsttaiü sehr zujtatten. Vul Trftdrtc können ohne große Schwierig ketten eingcerntet werDeu Tie Dreschmaschinen find nrrn wrtgesetzt in Tätigkeit. Gestern nacht war bei klare in Himmel ein leichter Frcht eingetreten io daß sich eine dünne Eisschicht gebildet hatte. — Emen^chonen Verdienst erzielte die ürniere Bevölkerung durch das L>ammelir oer Himbeerblätter. Am Samstag den 43. d. M. rvurdeu aus 2 kleinen Gemeinden 27 Zentner au die Sammelstelle abgelresert tlrr otc 2700 Mk gelöst wurden. Große Mengen liegen noch zum Trocknen «ruSgebreittt auf den Böden. . 0 W i n g e r s h au f e n, 19. Okt. Am vorigen Montag abeno fand im Mnfirmandensaal eine H indenburg-Fe re r statt. Hospvediger Widmann aus Gederu sprach über „Hmdenburg «nd die GeqeTttvart". KreiS Friedberg. ^ G Friedberg, 19. Okt, Das Mmte Kreuz erhr^t^ der MEtter Georg Gerth und der (^reniabter Heinrich L>chad. uartett für zivei Violinen, Viola und Violonoell, in C-Moll, rvaren besonders das Sck-erzaiido und der Schlußsatz, ein Allegro^ besou- ders ansprechend. Ein Trio für Klamer, Klarinette rmd Horn in A-Dur, das au die aiisübeuden Musiker besonders hohe Anforde- niiigen stellt, aber hohe klangvolle und nielodische Partien bietet, wurde nrit starkem Beifall aufgenomimm. Besonders aber trat die iniffikalisckx' Eigerrarl des Kürrstlers in deii Liedern hervor, die sich durch glück!icfre Wahl der Stoffe (Gedichte von Mörike und Vanselow), sowie durck» gefällige Melodie urid Begleitung auszeichneten. Fünf dieser Lieder erlebten ihre Urausfülirung. Mit- wirkende waren mrßer den hiesigen Hoftnufikern Frau Anna Känrp- fert-Fraukfurt und Hofpienden Lebensmittelkarten herausgesäiwindelt. Er erhielt 1 Ntonat 4 Tage. Gefängnis, ein Schreiner, der ihm behilflich war, erhielt 1 Monat Gefängnis. I. T a r m st a d t, 18. Okt. Der Gewerbeverein für das G r o ß he r z o g t u in H e s s e n hält am Sonntag nachmittag 2 Uhr in der Baugenverkschule in der Neckarstraße ferne Mitgliederhcrupt- versammlrmg ab. I. T a r m ft a b t , 18. Okt. Gestern morgen um 11 Uhr kam in der Breiten Allee ein Beamter der Bürgermeisterei bleim^ Abspringen von der in Fahrt befindliä-en Schatzenbahn so unglücklich zu Fall, daß er mit einer schweren Kopfverletzung ins Krankenhaus geschafft rverden nrußte. . „ I. Darm stabt, 18.Okt. Wegen schweren^Rückialldiebstahts erhielt vom Landgericht der vielfach vorbestrafte Sjiengler Friedrich Lenz von Oberndorf, der gegenwärtig eine Zuchthausstrafe verbüßt, neuerdirrgs 2 l / 2 Jahre Zuchthaus. Er hatte bei einem Einbruch in ein Geschäftslager 70-Säcke gestohlen. Ein Hausierer aus Heppenheim, der ihm die Säcke äbrrahm, erhielt wegen Hehlerei 2 Monate Gefängnis. ^ , Fc. Darmstadt, 18. Okt. Heute vor 50 Jahren, am 48. Oktober 1667, wurde der verstorbene Gvoßlierzvg Ludwig III. vou Hessen, der ruhmreiche Fsthper der Großh. Hess. 25. Dioittou im Feldzug gegen Frauckreich-, deren Kommandeur er im August 1866 geworden war, zum Oseneraluiajor ernannt. O. Z. Offen bach a. M., 48. Okt. Durch die Ueberlastung der Ersenbahnen wird sich der Verkehr aus dem Wasserweg zusehends beleben.. Gestern nachmittag ist her erne Gütechampfer mit ^tück- gut an die Speditionsfirma G. L. st ltiser am Hafen hier angekonr- men. Nach erfolgter Ausladung nimmt er eine größere Menge hiesiger Güter auf und fährt zu Tal zurück. Kreis Wetzlar. ** D utenhofen, 19. Okt. Die Schulkinder farnmelten für die Spende zur Herstellung von Weihnockstspaketeu für unsere Truppen 374,70 Mark und zeichneten auf die 7. Ktnegsanlerhe 6366 .Mark. Weiter soll eine Sammlung von Obst und Gemü,e für die Lazarette vorgenommen werden. ra. Niederwetz (Kreis Wetzlar', 48. Okt. Auf die ftebente Kriegsanleihe zeichneten die Schüler unserer ein Saftigen Volksschule insgesamt 40 000 Mk. gegen 4000 Mk. bei der sechsten Kriegsanleihe. — Tie Gemeinde Oberwetz zeichnet?e auf die siebente Kriegsanleihe 4000 Mk. vesscu-Nassau. = Frankfurt a. M., 18. Okt. ?lui dem Hauptbahnl-vf wurde heute früh der seit vier Monatpn ans Berlin flüchtige 45jährige Kaufmann Mfrad Wilde in denr Augenblick verhaftet, als er mit seiner Begleiterin btrrt Schnelling nenen Vertiefungen im Innern sind bis aut eine verschwunden. Der Ringwall und seine Umgelnmg ist ziemlich reich an Funden. Bor etlichen Jahren wurden nördlich lwr dem Wal! zahlreiche Trümmer von Lavarnühlensteineu gefunden, ferner cm eisernes Pftugifachi: vor der Südseite der Anlage kam eine Goll> münze des Domitian zum Vorschein, was deshalb von Be' deutung ist, weil unter den jetzt geftmdenen Scherbe?, neben rvhenr einheimischem G-esckirr auch solche rönrisck>eu Ursprungs find. Anthes schließt daraus, daß man in der Hennen bürg einen zweifellosoor- geschichtlichen Ringwull mit bettcichtlicher Siedlung aus römischer Zeit vor sich hat, Nne es diesseits des Rheins ia auch für den Dünsberg und den Heiligenberg bei Heidelberg erwiesen ist. Bei späteren Untersuchungen hofft man, die Art dieser Besiedlung imb das Verhältnis der Anlage zu den benachbarten nicht zahlreichen Romer- stätten aufzuklüren. Von der getan,ten inmitten des Hochwaldes belegenen Einlage hat Dr. Kwaft eine Einzahl Aufnahmen gemacht Die Ausgrabungen wurden aus Kosten der Römisch-germanischen Kommission ansgesührt. * Ein riesenhafter Weinpreis, wie er nock, nicht da - gewesen sein dürfte, ist bei einer Weinversteigerung des Grafen von Elz bezahlt nwrden, wo ftir ein Stück (4200 Lftm 132000 Mk erlöst wurden, so daß also ein Liter 110 Ml', kostet, ein Preis für Multimillionäre und Milliardäre. Bvieskasten Ser Redaktton. Mnovvme Ausragen bleibe» u«berüÄstchti-U ff. m. 100. Tie Aussichten bei der Post sind nicht liefimders günstig, da, wie wir erfahren, die Liste ftcr die mittlere Beamten- kategorie für Zivilanwärter geschlossen ist. Die vorhandenen Stellen find Militärarrwärtern, Kriegsbeschädigten ustv. Vorbehalten. Alles weitere können Sie durch die Oberpostdirektion in Dariustadt, uwhin auch Meldungen zu richten sind, erfahren. Bei der B»rhn sind ' ! /y. her vorhandenen Stellen Militaranivürtern usw. Vorbehalten. Wegen ettvaiger Verwendung im Eisenbahndienst müssen Sie sich an das Betri^bsamt I, hier, mentMm. 3. K. Wenden Sie sich unter Darlegung der Berchältnisse an dir Kommission des Lieferungsverbandes für ven Kreis Gießen zu Gießen. L. 5. lü0. 1. 9Lach 86 der Bu7rdesratsverord,mng vom 3. Dezember 1914 haben auch die gegen Krankheit versicher-' ten Wöchnerinnen, die nicht K r i e g e r f r a u e n sind, iedoch einen Anspruch auf Wochengeld nach 8 195 dcr Reick-svcrsickierungs-- ordnung besitzen, von der Krankenkasse, welcher sie angehören, außerdem folgende Leimmgen zu beanspruchen: a) die Unterstützung bei Schwangerschaftsbescknverden .bis 10 Mk.), b) die Beihilfe zu deu Geburtskosten wm 25 Mk., und c) das Still- geld von 50 Pf. täglich für 12 Wochen. An Stelle der Barunterstützung kann die iwttvcndige Hilü durch Arzt, Hebamme und Apotheke in Natura gewährt werden. 2. ES kann hier wrr die .Kriegskinderspende der Kronprirrzesfin in Frage kommen, die aber lediglich an Eheftauen von .Heeresangehörigen gezahlt wirft. Gefreiter St. Das Kriegsehrenzeichep in Eisen kann verliebeir werden, wenn der Nachweis erbracht ist, daß nachstehende 4 Bedingungen alle erfüllt sind: 1. Besitz der hessisck^n Staatsangehörigkeit mindestens seit 1. August 1914, 2. mehr als 2jährige Zu- gehö-rigkeit zu Verbänden, deren Tätigkeit, abgesehen von zeitweiligen! Aufenthalt in Ruhe oder Nefervestellung, sich dauernd im wirksamen Bereich des feindlichen Feuers abspielr. In die 2 Jahre, vom Tage des Ausrückens ab, ist die Zeit des Aufenthalts in Lazaretten und in der Heimat nicht anznrechnen, welche 2 Monate übersteigt, 3. ein- oder mebrmalige Verwundung, 4. Tapferkeit und gute Führung. Das Kriegsehrenzeichen in Eisen kann zu einer anderen heftisckwn Auszeichnung verliehen Werften. ff. v. hier. Bis zur endgültigen Konstituiermrg des Vorstandes,, die, tvie Sie ans dem Gießener Anzeiger ersehen, irr diesen Tagen stattfindet, versieht Professor Spenge!, dcchrer, Gartenstraße, das Anrt des Vorsitzenden der hiesigen Ortsgruppe der Baterlands- partei. Der Beitvag beträgt pro J!ahr 1 STct ' 1 .. J. 1 1 - ' ■ü-U-gi-J_L_ Vöcherrt!. Aeberflcht SerTadessSHe i. v.5tabt Sichen. 37. Woche. Born 9. September bis 15. September 1917. Einwohnerzahl: angenommen zu 33100. Sterblichkeitsziffer: 40,7 Nach Abzug von 14 Ortsfremden: 18,85 •/*,. _ . Er- Kinder Er starben an 3»!. wach!«» «w O 2 «p, _ Altersschwäche 3 Diphtherie 3 (3) ander. WundinsektionSkrh. 2 (1) Tuberkulose der Lungen 5 (2) Tuberkulose ond. Orgaue 1 (1) Liulgenelitzündung 1 anveren übertragb. Krankh. 2 (3) Krankh d. ÜreiSlausSorgane 2 (1) and.Krankh. d Nervensystems 3 (3) an Krankheiten der Ber- dauungsorgane 2(1) Krankheiten der Harn- und Geschlechtsorgane 1 and. ben. Todesursachen 1 5 (3) — 2(1) 3(8) 2 ( 1 ) 1 1 1 ( 1 ) 3 ,3) 1 ( 1 ) 1 ( 1 ) 1 (1) Biebergasse versckroairden in zwei Tagen nicht als 60 Bestecke. Die Leitung der Halle erhebt jetzt von jedem G,ftt der ein Bestock boansprucktt, einen Einsatz von 50 Pfenn,«ieir, andernfalls musti der Gast sick> ein eigenes Besteck mttbrrngen mr. Frankfurt a.M., 19. Okt. In den näckKen Tagen wird ans Veranlassung des Krieqsamtes m ^aanffurt d,e Zusammenlegung der Bäckereien durchgeführt. Ab Nopmiber nndet erne lOprozenttge Eiustl>ränkimg der Mehlrcttimr statt. Als Ersatz gibt die Stadt jedem Eimvvhner monatlich 5 Pfd. tlartotieln Der Brot- preis wird von 44 auf 50 Psg. für 1400 Gvamin Brot erhöht Die. MilckVersorgung der Stadt liegt augeublrcklich sehr im argen. Tie nach Frankfurt gebrack tt- otx'r hier mzeuate Milch beträgt kal.m noch ein 3-eci.iM der Frieden: inenge. Um der Bevolkerimg un Winter Gemüse in ausreichnder Menge vottchtttttl zu können, wurden durch das Lebensmittetzntt 10 Wagen Torrgemuse em- gekaust. Außerdem wurden im Sckstacl-t- und Viehliot erne Sauerkrautfabrik eingoriMet. _ _ . j = Ge lu ha u s e n, 18. Oft. In der ucr^Tgeneit Nacht fuhr ein ans her Station MeerbKz, als er einen T«Zug vorbei laften nullte, auf einem toten Gleise über den WW bmanns. ^ic Masckünc und mehrere Wagen stür-de'r den Aichamr 1n-nlnttr und gerieten in Brand. Drei Fahrboantte norden tochtt ge.tot-et, vmci erlitten schnvre VmletznngM. Der Lachjck^den ist tsbr bedeutend, da nicht nur die Wag-.-n und dre Maichnw schwer besckmdigtt sondern mrch die Teiegraphenleitnu-gen imd dre G.mse tew.xhn)* zerstört wurden. Die Züge er litten e rhebt alte Verspätungen. r;rr-chlichs NcrehrZchten. Summa: '26 (14) 19 (7) 1 (1) S (6) Nnm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todestalle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Lerösfentlichung des Großh. KrerSgesundlieitsamtS Gießen. Dr. W a l g e r, Med.-Rat. Oerin'rschtes. = Lichtenbcrg i. O., 19. Okt. Die am besten erhaltene Anlaq«- unter den spSelWe» RiugwM». de« Heu nen bürg, drei .tttlomettr westlich der Burg Lut^nberg, W im Lm.f°'di°ses S°mu«S Pwf. E. einer ciwlwnÄwt llltterfuckmug im erzogen, ^er Forschet dtrrcM Über ferne Ergebnisse tm Kbrreipondeuzf-Blatt des Archäolog Fn- Letzte Nac^rrchten Der Erfolg auf Oefel. Stockholm, 18. Okt. Der Kviegskorvesporchem der ,,Wtet- jktaruxia Mvemja" meldet, daß bk Deutschen bei dcr Landung! hWuf Oesel die rufsifthc Armtve durch eine Roche neuer technischer Erfindungen überrascht habe. Sie hätten sich neuer Bomben bedient, dü „mit flüssigen (Werfen gefüllt gewesen feien. Bei deren Erplosiou entstanden Rauckvvolken. »velchckdie angreffen- den Deutsck'cn verfteckdeu. Daß in den leireltden KreissnZne Lage tatsoMich als sehr ernst angesehen nürd, beweist die am Samstrpr eilig ztpauuneirberufone RegierupgsversammlrnLg int Hauptgrrarbi.er, bei der der Kriegs-" minister einen emgchlarden Bericht über die milttärrschc Lag gab. Auchl vvn anderen DcÄen der Front seien ungünstige Nact> richten e mgelause n. Dir Krise in Krankreich. Genf. 18. Okt. Tie Painlev4 und RÜroc treu geblltebenorr Kammer gruppe« klammern sich an die Hoffnung, die Ministerkrise bis nach der Pattser Ententekonferenz hinaussckncften zu könnett. Diese müßte im Fille eines Wechsels des Auswärtigen vertagt werden. Um eine solche Möglichkeit zu vermeiden, iverften England und Amerika alles aufbieten, was möglich ist. Nach Depeschen, dfi über den Eindruck der Pariser Vorgänge bei den Mliierten vor- liegeu, halt man rn London und Wchlpnlfton den. vollgültigen tprsatz eines mit allen Geheimplänen so innig verttauten Mmmes wie Ribot kaum für möglich. Freilich ltmrbe Aehnliches seinerzeit auch von Briand und Bivianni behauptet. Jonnatt, der bekarmtlich zuletzt Sonderkommissar in Griechenland tvar, werden Ehaitcen für ftir Ribvts Nachfolge zugeschrieben. Nack einer Pariser Si.>nder- depesckie würde Painlevö Kriegs minister bi'iben. Ein Senator aus Clemeuceaus Umsetzung käme ftir den Posten des Ministerpräs»» deuten in Fra^w. Die „Mrtoire" befürwortet übrigens ein .Kabinett Briand, dessen Progranrin eilte vorsichtige Prüfuup des Friedensvorschlages der Mittelmächte wäre, selbstverständlich im Gin« vernehmen mit dm Verbündete,c Infolge schwerer Verwundung verstarb am 16. Oktober mein innigst- geliebter Mann, der trensorgende Vater seiner beiden Kinder, mein geliebter oohn, Schwiegersohn, Schwager und Netfe JedcS Onanttsm Trleb- meerrettich, sowie game Triebstticke zum Selbnaus- urachen kauft Lnävlg Stork. Kornblumengasse 8. >06483 Herr Oberlehrer Heinrich Müller ßebr, Herrenrad, evtl, ohne Bereifung, zu kaufen gesucht Ludwigstrake 16,1. 06533 Reifi8trlepkft«8e |egen bar zu kaufen gesucht. Odei-IeutkiLnt d. R. im Infanterie-Regiment 99 Ritter des Eisernen Kreuzes ngcbo.e unter Ö6\29 an den Giefieu e r Anzeiger. _ Uhren auch zerbrochen, kauft und nuschkviirweeäerstLartLoch Mühlstratze 2. 06543 disu sröstnsl dleu spSttnei Universitäts-Kaffee und Konditorei Vornehmes Familienkaffee (früher Metropol) Plockstraße = 2 Neuhusens Präzisions-Billards In tiefer Trauer • Marie Müller geb. Schaaf Marie Schaaf geb. Strack Hans Müller Assessor Heinrich Schaaf und Frau Heinrich Müller Frau Vinson Charlotte Müller geb. Vinson Familie Müller. Heuchelheim, den 18. Oktober 1917. f , . Die Boisetzung findet am Sonntag den 21. Oktober, naohmittags 4 Uhr vom Portale des Neuen Friedhofs in Giessen statt. Privatunterricht wird von gutem Kenner der Sprache erteilt. Schr. Angeb. unter 06532 a. d. Giefi. Anz. erbeten. Fürstenhof (großer Saal) | Sonntag, 21. Okt., abends 77, Uhr 2. Bakof-Abend K. 8/17 9 5603 B t Nun liegst du, Kamerad, auf fernen Au'n n Feindesland begraben, annsl nicht die Heimat wiederschauen, Du Tapferer, du Braver. Wir deren still in Gottes Rat, Dag wir in Htmmelshöhen Dereinst dich, guter Kamerad, Dann werden Wiedersehen. Am 8. September starb unser lieber, treuer Kamerad, MM. Wilhelm Harbach Fnh. des Eis. Kreuz. 2. Kl. ^ Alter von 20 Jahren den Heldentod fürs Vaterland. Ehre seinem Andenken! Seine Kameraden: A. Schneider M. Erb L. Volk M. Aff M. Schmidt ' M. Nicolai E. Pfeiffer S. Reinschmidt. Grotzen-Buseck, 19. Okt. T917. KrikBesGUißler f. schriftl. Koniorarbetlen für soforj , aesucht. Schriftl. Angebote ! unter Angabe der Gehalrs- ; anfprndje an Emil .fiotlr, ! Beriagsbuchhandlung, Ä),ar- ! burger Strafte 26 7735c . l8,abriaoS Mädchen sucht leichte Stelle in bess. Hause. Schriftl. Angeb. unter 06541 a. d. Gieft. Anz. erbeten. für 1. Nov. ge sucht. Solide Kriegsbeschädigte bevorzugt. Heil- u. Pftegeanstalt Gießikrs. 75920 Mi liilhi. Kluien Eine 6jähr., selbstgezüchteie Gclqier-ZuÄlstule Fuchs mit Blesse, gedeckt von Beschäler Kraftmeister, oder auch ein ^jähriges Wallach loh len Belgier-Fuchs mit Stern, unter beiden die Wahl, z. ver kauten. Betichligung Sonn tags nachmittags. 7745 Freitag, den 2«. Oktober 1917. vormittags 1V Mir, werden die 1. der Firma Goldenberg L Marcus ! in Oiegen zu '/, und 2. dem Katz, Joseph, gen. Julius, daselbst su'U zugeschriebenen nachstehend verzeichneien Parzellen, zum Ztvecke der Aushebung der Gemeinschaft, atn Amtsgericht Gte en, Zimmer Nr. 14, versteigert: 1. Flur 2 Nr. 62 => 1369 qm Grabgarten iin Gart seid, 2. Flur 2 Nr. 61/64 —242 qm Hofreite daselbst, Weserstrafte Nr. 13. Giefteri, den 13. Juni 1917. Grofth. Ortsgericht Giegen. I. B.: Leo. « PPOOPAMM ** ERNSTE UND HEITERE SACHEN vorgetragen von HERMANN BAKOF ehern. Oberspielleiter am hies. Stadttheater v LIEDER UND ARIEN 7679 K. 7/16 16 5604 B uir Lagerarbeiren gesucht ^606 Nlüblitra st c 18. Oewörbssohufe Nidda Beginn des Unterrichts am 5. November Näheres durch die 7752D Groüherzogliclie Schulleitung. ' SnbnÜssiom Ein« 10—15jährige Fichlenhege auf 0,9 ha !° ü °n einen Unternehmer zur Gewinnung von C-Hristbaumchen, Deckreisig und Bohnenstangen auf dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Kauflustige wollen ihr- Gebote verschlossen mit der Auffchnst „Submission" bis spätestens 23. Oktober uet Unterzeichneter Bürgermeisterei einreichen, die mich über Berkaufsbedingungen und Lage des Grundstücks Auskunft erteilt. Eröffnung der Gebots am 24. Oktober, vormittags 19 Uhr, ans dem Amtszimmer d. Bürgermeisterei.Zuschlagssrist 8 Tage Muschenheim (Post Lich), den 16. Okt. 1917. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. „ _ ® t f er. 7738 Tüchtige, weibliche Arbeiterin oder rungcrer, männlicher Arve,terzuni sofortigen Eintritt gesucht. Klebe, Teufels, lustgärtchen 11 oder Krof- dorser Strage 2. 06503 ik Ttclle iils Botin Franz Joses Lauastrof I!. «jo» Opperöb o sen b. Friedberg! Habe schöne 9 Ferkel zu verkaufen. 7754 Wilhelm Weigel III. Allendorf a. d. Lahn. Amtliche Bekanntmachnnaen der Stadt Gießen. HchmßeMung ki Statt Siffjett. Montag, den 22.Oktober 1917,vormittags 9 , />llfit? beginnend, werden m den Waldungen der Stadt Giegen Be'?rk^de?oL.IorUwar.SArst Abteilung 82, und im versteigert ^^ Bruck, Abteilung 54, meistbietend 47.W Wellen Buchen-Neifig ^^ . & R-n. Buchen-Stockholz. Die Sufttmmemunft nt auf der Licher Strass am ^o^ikhaus Hochwart. Holzhändler sind vom Milbieten Redar?fwigerm^^' Steigerer darf nur seinen «gen- Giegen, den 13. Oktober 1817. Ter Oberbürgermeister. I. V.: Grüne w a l d. 7654B Gregen—Frankfurt u. zurück, ist ab 1. 11. I. I. neu zu belegen. Geeignete zuverläss. Bewerberinnen wollen sich nielden. . 7747 _3. Wcine rt, Neuenweg 9. Lauffrau gesucht. Zu erfragen in der Geschäftsstelle des Gieftener Anz. 7746 Erstlmas-Ziege zu verk. Nah. z. erfr. in der Geschäfts- stel le des Gieg. Anz. 0652 3 3 EI»U8r&a3en zu verknusen. 0653b] Watttorftrasre 7! i. lutlerhase zu verkaufen 06)44 Labnstrahc 9,!. Ost Anlage 21 tzoitL^n zu verlaufen. 06542 Kräftige M ii d ch e tt für Kochküchc u. Waschanstalt alsbald gesucht. 7532 Herl- u. PflegearrsLatt Glesien. Saabcre» lildchen mit guten Zeugnissen für Ehepaar ohne Kinder gesucht lnicht Kochen», log. ffiongel, Ofleubach a. M., Senefelder- strage 79. 7732 für sofort gesucht. 06-534 Caf<> üfiivepsität Plochstraste. Eleganter, gut erhaltener Burcau-Schreibtisch abzugeben. Schriftliche Angebote unter 06557 an den Giegener Anzeigers erbeten. Freitag, den 26. Oktober 1917, vormittags st'/»Uhr, werden die der Firma Emi l Horst in Giegen zuge- schriebenen, nachstehend ver- zeichneken Parzellen am Grogh. Amlsgerichi Gieften, Zimmer Nr. 14, versteigert: 1. Flur 5 Nr. 31 = 201 qm Grabgarten am untersten Niegelpsad, anfdie Wiesen. 2. ti-lur 5 Nr. 32 *= 539 qm Hosreite daselbst, Alice- strafte Nr. 11. 3. 7>iur 5 Nr. 36 ~ 753 qm Grab-.arten am untersten Nregeli-sad. Die amtsgerichtliche Verfügung ist auf dem hiesigen Ortsgericht zur Etusicht auö- gehangt. Gretzen, den 13. Juni 1917. Grogh. Ortsgericht Gieften. _I. V.: Leo. gesungen von ELSA BAKOF Konzert- und Opernsängerm Berlin Am Flügel: Herr Pianist J. HAHN H Kassenöff n. 7Uhr Ani.7 l / 2 Uht End c9 l / 2 Vht § rt^n ♦ Sperrsitz (num.) 2 Mk. Vorverkauf S gn> l.L0 Mk I. Platz 1.50 Mk. Vor- verkauf 1.30 Mk. II. Platz 1 Mk. Vorverkauf 80 Pfg. 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Geschäftsguthaben 16043.08 Reservefonds 32347.87 Hilfsreservesonds4867.31 Kapitaleinlagen 417876.59 Vorausbezahlte Zinsen von Kriegsanleihe 143.75 Hypothekenschuld 25200.- Reingewinn 2102.31 Summa Summa M> 498580.91 Summa Jb 498580.91 Mitgliederstand am 31. Dezember 1915 211 Zugang in 1916. 4 " 2 T 5 Abgang in 1916.j] Daher Mitgliederstand Ende 1916 . . ~204 Die Rechnung liegt 8 Tage lang zur Einsick der Veremsmitglieder bei dem Rechner offen. Daubringen, den 18. Oktober 1917. Albach Weimer Braun II Direktor. Kontrolleur. Rechner. Die Mitglieder des obengenannten Vereins werden hiermit auf Sonntag den 28. Oktober, nachmittags 3 Uhr, zur Bkiltlichtii Geuml-VttsaliiNlW bei Wirt Ludwig Weimer freundlichst eingeladen. Tagesordnung: 1. Rechnungsvorlage pro 1916 2 . Verwendung des Reingewinnes 3. Entlastung des Vorstandes 4. Ergänzungswahl des Vorstandes und von Auf. sichtsratsmitgliedern 5. Verschiedenes. Für d en Anfstchtsrat: Grötz, Vorsitzender 77 44 (ülanbensketten 749a Die Tragödie der Menschen