llf. Der Olrhever erscheint täglich, sicher konntaqS. - Beilagen: Aichene: Lamilieulckätttr; Krcisl' ic U fSv Icr Kreis Gietzrn. Sezngspreis: monoil. 1 Bit., vierteljährlich 3 Mt.: durch Abholl- u. Zweig stellen monatl. 90 Vf.: durch die Post Mt. 3.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. »ernsprech - Anschlüsse: für die Echri'tteinmg 112 Verlag,Geschüitc'slellcvl Anschriit fnrDralNnach- Mlen: Anzeiger Siegen. lb7. Zahrgang Donnerstag, l8. Oktober Poftschekkonlv: $ronffwrt«.H?. H6S Jakobstadt 3424 Geviertkilometer erobetten und btt der Befrttung Galiziens und der Bukowina 23 275 GeoiertküoMeter zurückgewon- nen wurden. Es ist einer der eigentümlichen Gegensätze dieses Krieges, daß die ttnen in der Offensive der Stimmung erfolgreich! srild, die andern in der Defensive und Offensive der Waffen zugleich fest und sicher den Erfolg in Händen halten. Wir stehen als Sieger im Ostseewinkel, an ttnem der Drehpunkte dos Kttegsscl-auplatzes, Hunderttausende von Fciirden fallen als Opfer des aussichtslosen Versuches, unsre stählerne Mauer zu durchbrechen. Die Engländer läuten Siegesglocken, haben wieder ihre Presse zu ttnem ttnhttt- lichien Ofsensivstoß gottnigt und das Tvonrmelsauer der Stimmungsbeeinflussung gegen uns eröffnet, unter geschickter Ausnutzung ttnes politischen ^Katzenjammers btt uns, verursacht durch ttne Krise, dlie in unserer Kraft nichts zu ändern vermag, dem Scheine nach .aber ttne Schwächung bientet, die England flink ausnützt. Seit einigen Wochen ist in der englischen Presse ttne auffällige Wandlung zu bemerken. Noch bis etwa zum 20. September waren die englischen Ztttungen voll von Bettachtungen über die inneren Schrviettgkttten der Nahrungsmittel- und der A rbtt der frage; gereizt und kriegsmüde verlangte die Prttse ein klares Ziel und einen festen Plan für den baldigen Abschluß des Krieges. Uuznfttedenheit mit Lloyd George machte sich gelterrd, die Kolffervativen waren merklich von ihm obgerüeft, die Arbeiter hatte .er sich sttr längerer Zeit entfremdet. Der Gegensatz zwischen der konservativen und der liberalen Presse, gerade in bezug auf die auswärtige Politik, war auffallend. Die liberalen Zeitungen verurteilten die starken Reden gegen Deutschland, machen sogar zum Tttl den Versuch, die rnnerpolitische Entwicklung in Deutschland als ttnen Fortschritt vom Standpunkt des Verbandes anzusehen. Seitdem genannten Zeitpunkt ist es anders geworden. Tie Gegensätze treten nicht mehr hervor. Tie Matter iloben die Staatsmänner der Gegenpartei. Tie Nahrungsmitt^lschwic ttAeiteri werden nicht mehr erörtert. Begttstert werden die Erfolge in Flandern gepriesen. Die Zeitungen sind voll des Triumphes über den Zufanmrenbruch des an Morschen und Material erschöpften Deutschands." Die liberalen Blätter im England haben eine entschiedene Schwenkung nach rechts gemacht. Uebereimfttmnrend wird der StarrdPunkt vertreten, daß ein Friedensschluß zurzeit ausgeschlossen ssi; es gelte, zu kämpfen, bis der deutsche Militarismus unterworfen sei. Die Kölnische Zeitung spricht von einem großzügig organisierten Werbeftldzug und fragt: „Was ist nun der Zweck der Uebung, zu der der Zeitpunkt offenbar mit Rücksicht auf unsere derzeitigen innerpolittschen Zustände gewählt ist? Offenbar ein dreifacher: die Wirkung auf uns, daß wir eingeschüchtert werden sollen. Ferner die Wirkung auf die Neutralen, die noch mehr geknebelt werden sollen als bisher. Schließlich: Hebung des Kampfgeistes bei der englischen und bundesgenössischen Bevölkerung." Ja, in dieser Beleuchtung müssen wir den „Vorschlag" des Berliner Tageblattes betrachten. Es ist nur ein Trost, daß an dem Vorschlag und an denen, die ihn herausgebracht haben, nichts deutsches ist. Es ist auch so viel oder so wenig Schamgefühl dabei, wie ihn etwa ein Lohndiener hat, der von seinem Herrn einen Trttt erhallen hat und danach doch noch die Hand ansstreckt, >um ein Trinkgell) anzunehmen. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien. 17. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: An unserer Ostfront und in Albanien lebte stellenweise die Gefochtstätigkeir auf. Im Gabriele-Abschnitt wurden abermals italienische Vorstöße abgewiesen. Der Chef des Generalftabes. Die Zn?rl ®efe! völlig in deutscher Hand. Bern, 18. Okt. „Petit Parisien" schreibt: Das Auftauchen der deu tschen Kriegsflotte in d er O sts ee ist wohl der schlagendste Beweis, daß die Meuterei in der Kriegsflotte nicht bedeutend war und feine ernsteren Folgen hatte. Das Ziel der Deutschen sei offensichtlich, sich in der Ostsee wichtiger Stützpunkte zu bemächtigen, um im gegebenen Augenblick mit allen Vorteilen den Kampf gegen die russische Flotte aufzunehmen. Es sei die höchste Zeit, daß die russische Regierung endlich die Landesverteidigung energisch, organisiere. Berlin, 17. Okt. (WTB) Zur Eroberung Oesels wird weiter mitgetttlt: Die russischen Seestreitkräste, darunter Linienschiffe, Panzerkreuzer, Kanonenboote, Torpedoboote und Unterseeboote, befinden sich in schleuniger Flucht auf östlich-em Kurse u:rd ziehen sich, verfolgt von Teilen der deutschen Flotte, hinter ihre Minensperren zurück. Die noch auf der Halbinsel Sworbe befindlichen russischen Truppen sind damit jeder Möglichkeit zu fliehen beraubt. Die Eroberung Oesels sicherte der deutschen Marine nicht nur den Besitz des Rigaischen Meerbusens, den bisher die schweren russisch-englischen Geschütze von Zerel (Südküste von Pesel) beherrschten, sondern sie hat auch dresee st ra legi s ch e Lage in der Ostsee völlig zugunsten Deutschlands umgeschaffen. Die beiden Eckpfeiler unserer jetzigen Ostseestellung sind im Westen die Kieler Bucht, im Osten der Rigaische Meerbusen mit dem schützenden Oesel. Wie aber Kiel gleichzeittg den südlichen Zugang zur Nordsee (durch den Kaiser-Wilhelm-Kanal) beherrscht, so bildet auf der anderen Seite Oesel den südlicher: Torflügel zum Eingang in den Finnischen Meerbusen und ist durch diese doppelt« Bedeutung nach Westen und nach Norden der Schottelpunkt der Borrnachtstellung in der Ostsee. Der Besitz dieser Stel- lurrg sichert ferner unsere östlich der Düna stehenden Armeen, deckt Kurland, bedroht die Russen durch die Freilegung des Weges nach Estland. Den englischen unwidersprochen gebliebenen Hoffnungen, sich in der östlichen Ostsee festzusetzen, hat die (ä?oberung Oesels die letzte Stütze ge- noinmerr. Für das bei der verwickelten und andersgearteten Besehlserteilnng stets äußerst schwierige Zusammenwirken von Heer und Flotte war die Unternehmung gegen Oesel ein Schulbeispiel, lieber den Anteil der einzelnen Schiffs- llassen näheres zu sagen, ist bis heute, wo die Unternehmungen noch nicht abgeschlosserr sind, noch nichsl ain der Zeit. Aber das Geleit der größeren Trarrsporttflotte weist ebenso wie die Zusammensetzung der uns gegermberstehenden obenerwähnten russischen Seestteitkräste darauf hin, duß die Kleinmittel des Seekrieges bei all ihrer ansopferirden und glänzend bewährten Tätigkeit in diesem Falle nur vorbereitende Schritte tun konnten. Auch bei dem Fortgairg der Unternehmungen werden sie in erster Linie mir die Sicherung und eine Einzelwaffe darstellen können für eineu Erfolg, der nur durch die Wirkung des Großkampffchiffes erreichbar ist. Die Auffaffung des russischen Admiralstabs. Petersburg, 17. Okt. (WTB.) Meldmig der Petersburger Telegraphen-Agerrdrr. Tie zuständigen ?Narindkrttft sehm die gegenwärtige Lage in der Ostsee solgendennaß-cn an: Während unsere Flotte im Kampfgebiet von tnermol so starken deutsä-en bedrängt wird, befindet sich unser .Heer in einer günstigeres Lage. Tie Tagelacl^-Bucht ist die einzige Stelle, wv Verstärkungen gelandet werden können. Sie ist den Nordwrirden zugänglich, die dort seit Antt Tagen tv-eher:. Die Ueberführimg unserer Verstärkungen aus Oesel hängt nicket von atmosphärischen Bedingung«: ab. Ties erklätt die andauernden Versuche deittscher Tixpedoboote, bis zum Moon-Si:nd vorzudringen, um unsere Verbindungen zr bedrohen, und die erbitterte,: Angttffe des Fittiches aus nufere Trup. pen, die die Verbindungen bervacher:. Die Frage imrß demnächst gelöst werden; dem: toir beschleunigen die Entsendung von Verstärkungen, und ttn Gegenangriff steht bevor. ¥ Die Lage in Rußland. < Rotkrrdain. 18. Okt. Dem ‘Hl. Rott, Emir. Mifolq« meldet der Darur Telegraph aus Petersburg, daß die Mahlen für die gesetzgebende Versammlung am 25. November statt- ftrchen. Die gesetzgebende Veffammlung wird am 13 Dezember eröffnet werde::. Die Bolschewicki beabsichtigen für den 15. Nov e:ne allgemeine Versammlung der Soivjets ttnzuberufen. In Char- koiv und Tembow haben Progrome stattgefunden. Sin FriedenSvorschlag Gorkis. Petersburg, daß das Blatt Gorkis den jetzigen Augenblick für seyr geeignet l-alte, Friedensverhandlungen ttnzulttteu, da alle Machte nrtt Auslmhm-e von England lachst erschöpft stten. Franen im englischen Hilfsdienst. Berlin, 17. Okt (Pttvattelegranrm,) Der englische Kor re- sporcherN der „Neuen Züricher Zeitung" meldet nach der „Voss. Zectung : Der e,ngliiche Kttegsminifder snckü jetzt für die Hi l fs- or nt st a r m e e eine Million Fra it eit, die Bnvachimgsm inn - schäfte:: der militättschen Depots und Magazüre ersetzen sollen^ Frauen sollon ausgerüstet irnd wie Rvkritten gedrillt werden. Der Druck auf Holland. / 17- Oft. Die Nä^erlÄndisch-Jndische Presse- ^DrQir melLeL MiS Batavia, daß bie Ausfuhr Port Rei si r/muyvon piach. dm Mederllvlde.n mll» Msderläudis'ch^Ost- mvren verboten wurde. Durch die Maßregel wird vor allein dich L)stkuste Vv n Sumatra, dir hauptsächlich dtei# von Rangoon bezog, xtßoer betroffen. Aus der italienischen ZVarnmer. Bern, 17. Okt. (WTB. NEcnnEch.) Der früher- Minister -.J tz gehandelte trr. der gestrigen italienischen Kammer- 1 r tzun g die Mstliche parlaweintarischk Lage, die aus den: Mangel Ml politischen Erklärungen der Regierung eNtslmiden sei. Die Mvg-verung habe die tadelnswerte Gcwohnbeit, die Kannner immer Ai tte der letzten Stunde einzuderufen. Die Kammer selbst l-abe 5pEnkD und 9i-ack',sicht an den Dag gelegt, die bcttK’ijeirt, daß sie den M«g durchaus nicht lahmlegen malle.. Man müsse aber zugeben, «as; Zwei Machen nicht zur Erörterung so vieler Probleme ge- Aststdaß also nicht alles, dem die Kcrmmier ihre Aufm-ersamkeit scheiiken must, erledigt werden Kann. Midererserts dürfte mV,«, Nrgluh erwarten, dast uaich allein Ejreignisscn der letzten Zeis! Regreruirgsrrklarungen abgegeben würden, die das Vertrancn der Zranrmer zur Mgiernng geitürkt hätten. In keinem anderen Lande gehe man io vor. Man könne non allem, sogar von Heer und rE^E, .Iprechen. italienisch-- Regierung entziehe sich jedoch Prüfung durch, das Parlsaniieirt, das missen inölliite, ob die ?JJ ullgl wber.an ihrem Platze sind. Wfthreiid die italienische Kammer eui tzrwerirchtliclxeS Wort von der Regierung hören will, steht man ihr mit einem eisigen Stfiwiffsn gegenüber. Die italienische *5® wchds gnderes, als die Budgetzwölftel genechnigen. r~ 7 ^?rg«hen des Papttrs kam indem deutschen, österreichischen svan^asiMen und englischen Parlainent zur Sprache. I^i der> rtal rem schien K'amnchr höre man nichts davon. Das sei alles' außerordentlich erniedrigend. ^ (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenzia -Ätestrm. stw Kammer hat die Arbeiten wieder ausgenommen. -tie Tagung wurde von dem Kcnmner Präsidenten B^rcora mit einer Ansprache eröffnet, in der er aussührtc, daß dre mm^ansä-en Anstrerlgrmgen Italiens nicht zu .inein deutschen Mer unentschiedenen Frieden, sondern zu einem siegreichen Frietien fuhren müssten, der d:e völlige Einigung Italiens verwirklich-eu würbe. Der Virngterpräiwent Boielli gab eine Erklärung über die, Polrm der Regierung hinsichtlich des Krieges ab und betonte r>Ui ore trrrgerrsch-en Vorstellungen über- die Annübmin^ mu>c uiib so dem hinterlistigen Gegner die Mittel aus der Hand schlagen, mrt denen er selbst nach dem .Krieg noch den Krieg zu unserer Vernichtung fortsühren will. * . * Der Kaiser in Konstantiuopet. Konstantinopel, 17.Okt. (Agentur Milli.) Der Deutsche vormittags denr Thronfolger einen Besuch ab. ^^^ildrzpalaste saßen am Tische des Kaisers der Großwesir. der Mimster des Aeußern, der Bürgermeister, sowie Dr. rcfiLJ: u,Li3 sem Gejülge be^abeu »ich gegen vier Ufyr m iner Boten zur Spitze des Seralls und von da zum alten Serail, art .^lpfang nach den strengen Bräuchen des früheren «ultans Zuteil wurde. Der Küiser ruhte eine Welle in Ami Koej mcs, rrw ihm der .Kaffee nach der alten Zeremonie gereicht wurde. .Lann VejuchLe er Bagdad Koej und Mustafa Koej und ein« AuS- ^llung sehr se.teuer alter chinesischer' Fapencen, die sich in? alten ^J-erait befinden. ^.ann begab sich der Kaiser in den für Hu ein- germ/teten Flügel des Palastes, von svo er nach fast zweistündigem roü?”riL? 11 * ^beutschm Bo tickest fuhr, m der er angeselwne Persönlichkeiten der deutschen Kolonie in Konstantinopel empfing. Der Reichskanzler in Wilna. Berlin, 17. Okt. Der Reichskanzler Dr Michaelis besuchte die Stadt Wilna. \sr?\ A>' • tj 1 r/\ » IU/ OV 4. UÜ llllV SS s ö!e = Algerischen Borstellungen Übei- die Annäherung eines Ml dienten, ihn hcimusznsllieban. Italien werde sich uicyr hmters -.acht führen lassen. Die Regierung brachte eine Ge- setzesvoriage über wrläufige HmishaWzwölftel ein, die 3o,uaIiftcn forderten dm Besprellmng tnw Regwnmgsei^ärung. Boietti er- ^rde bei der Prüfung der vorläufigen Sausl^ltchwolfte smltnnden. Er lehnre die s^ialis'isclE favberimq abströfteme die Beillrauensfrage. Der soziali'tisll>e Erschlag wurde mrt s&5 gs§en öl bei 15 ^.timmenenthaltungen abgelehnt. * * * Ein Vertrauensvotum der franzSsifchen Kammer. 0ft - lWM.,Mchtamtlich) Meldung der Agence Davas. Xn.c. Zvammer beschloß zu einer Geheimsitzung zusanimm- pMajKtUgm Mayeraß über die Erklärungen s «*f Umtriebe wegen Elsaß-Lothringens'be- e ^. vVlT - * 1 a11£>7! Bokanowski, bezüglich der Abwehr £ tonütoe Alliierten, zu beraten Nach der Geheimschung evffaxte der Präsident, daß eine einfache Tages- ord7nm,7 über die Iüterpellationen Maperas und Bokano'wski be- ^ die Sozialisten würden ^klmuirgen Rckots der Mstimmnng entlwlten. Delaiwve, der über den Fall Dauder- uwllte, über che Festlegung eines Zeitpunktes ^ bw Bechngungen dar, unter denen ^^^tS beVanntFegeben habe. Tage vor ^oE hatte Dainlevs eine Unterredung mit Daudet, in tnel- ^Ä^^ort wiirden, chirch Me das Bekanntwerden des verhindert werden rollte Gegen die 2lb,nachungen verlas ■ISÄ ÄfeTage später den Brief Taudets in der- Kammer, Ä. emTTg babe den untet ihrer Verant- Erklärungen nichts hinzuMftigen Sie han- ^^srwohnlichen Umständen, so gut sie konnte Tie rfS? r«nn tri öffentlicher Sitzung mit 313 Stimmen eine einfact>e Tagesordnung an. die von der Regien,ng als Abschluß der Interpellationen, dNayeras-Bokanowski gebilligt roorden wac Bei einer zweuen Sitzung verlangte Sembat eine Erkläruno über die mtoiibge Zulammenbmft, auf die Delahaye angespielt habe DwLet bcmrai, wie ich an dem- ? ^ Direktoren der Zeitungen rief. Ich mußte mit be 11 Vwuckiern über besondere Fragen reden, über die ich mich nicht Sri?«T bat Steeg und Perret, an der Besprechung terlzunehmen urü) verlangte von Daudet, er möge auf sein' alte Propaganda che eme Spaltung unter den Bürgern verursachen weil Daudet im Verlaufe der Besprechiw und fernen Brief an Poincars erwähnte S-Ä't ber Ocffer Tt a6feit. Delahaye roarr Pain- i TC Untersuchung eingeleitet. lxwor der Brief M:>t worden sei. und er forderte bk Kammer auf, nehmen. Der Sozialist Leva! erinnerte an die ..lnkuuchgung der Regierung, einen Ge setzen dvurf gegen di' Pr'sse wollen, und fügte hrnM, daß Skandale wst die ^ den bestehenden (Kietzen sanktioniert würden Regkerimg alle Vcrantwortmig auf «ich nehme nnd d,c Unabhängigkeit der Justiz zu wahren und Zu hüten suche. Er bestehe auf der Vertag-ina Debatte und stelle che Vertrauensfrage. Die Vertagung^ der n 2chllllxitze bis nach, dem Abschluß des 246 189 St ™ Esenomwen Seefrfeg. Reue tt-Bvot-Erfolge. Berlin, 17. Okt. (Amtlich) Auf dom Rordseo-Kriegs- ichanplatz wurden durch die Tätigkeit unserer U-Boote wiederum 16 000 Bruttoregrstertonnen ver- 1 e n kt. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich der französische Segler „Jacqueline" (2809 Tonnen) sowie der belgische Danipfer „Nervier" (1759 Tonnen) mit Bretterladung, ferner ein unbekannter englischer Segler mit Fischen näch England. Außer dein wurden in der Nähe der iri) (f^cn Miifte der bewaffnete englische Dampfer „Petershamm" (3381 Tonnerk) torpediert, der jedoch mit schwerer Schlagseite noch auf Strand gesetzt werden konnte. Der Chef des Lldmiralstabes der Marine. Die Ächiffouot der Entente. . . J?" n ,-17. Okt WTB. Nichtamtlich.^ Der .Manchester Guar- iCnz h'Mibt _iti einem Leitartikel über die B e r cha r t e r u n g ^.0" ill.ufzig japanischen Schiffen an Amerika: ES bedan remes tiefen Nachdenkens, um zu verstehen, daß die Al inerten aller - schiffe bedürfen, die sie erhalten können, wenn Umerna eine große 7'lrmee über den Oz»m transportieren und aus oer anderen <>eite erhalten null, und wenn das Wirtschaitslebeu. Nationen aufvochterhasten bleiben soll. Die amerika- nnä ' -h-'g,erung n ivd sogar die tieutcalen Schiffe in den amerikanischen va,en reguirienm. Aber da> sind lediglich Notmittel. Me D a u v t s ach e bleibt der Bau neuer Schiffe. Vorerst liegru mdejsni keine aus reichenden Beweise dafür vor, daß hier nnd genügend Schilfe gebitut werden, noch daß die L-eistungs- mhigteii der Alliierten völlig misgenützt wird. Es liegt aus der .>and, daß es der schwerste aller Fehler wäre, anzunehmen, daß vao Lauchx»or nr dem L>inne übernmnden ist oder überwutiden baß Me Verluste, die es uns zu fügt, belanglos > verden Di« schiffbauerll che Leistungsfähigkeit aller Alliierten wird viel- mehr Ms zum äußersten angespannt werden müssen, wenn die cntfoltm! imffcspost" schreibt: Sagen die Mttel- {c lü c ^oalliamen Annexionen und keine wirt- ichaflliche Beraubiing der Gegner, wir wollen einen für alle Teile 5V, be ü ^kenstmächton als Antwort zmnnl ..«.tichland muß erklären, daß es Belgien freigibt' Sagt Deutschland, daß -s bezüglich Belgiens mit sich reden lassen wolle !? ft : ^-'5. Freiheit Belgiens ist zu rvenig. U>r müßt ^^^^^"thrvigen. L.üdtirol und Triest abnehmen lassen' Jedes Friedenswort imrd mrr neuem Schrei nach Krieg und l^ewalt und Raub beantwortet. Während aber die Gegner fortfahren, die Raub- gelüste mTt neuen demokratischen Redensarten zu verkleiden rüsten -^ch'^.i. die dm Frieden derart zu einen'i neuen ^chlachffeldc ^geitaltcn ,ollen, day er uns, wie sie vermeinm dm ^gmtlichen Stoß ms Herz bringen soll. Durch Schaffung des . c Departements, welches die Leitung des engli^xni Wirtschattskneges gegen die Mittelmächte übernehnieu [du, bereitet England mit Hilfe Amerikas einer! die ganze Welt um- spannenden Propagandamechanismus vor. d-?c dem Wirtschasts- ^V/'ü^vE^^ndigung d-s Weltkrieges dimen soll. Das st Me Antwort des amtlla>en Englands auf den Czerninschen Vorschlag einer neuen Weltorganisation im Dienste eines allae- meinen, lauernden ffwicdenS. Uni den .Handelsbovkott gegen die M,Melma..'te vollstänMg zu machen, um Deutschlands und Oester- reich-UngarnS politi,ä>es und wlrtschastliches Dasein völlig zu ver- Ni../ten, ittchen England und Amerika auch noch die letzte,! großen ueutralen^toalen m den Krieg lMieinzuziehni: um den Mittel- mächten den Bezug von Rohswpen nach den, Kriege unmöglich zu ma^mi,,legt man in London und Wüshingwn so großen Wert aus den Beitritt Argenttmens und Brasiliens oder Eubas. Was ciii ldicd)kr ?mebe von oen ^^Ü^kmächten noch übriglassen würde !L- +'TiJ™ nC 2 (jC V? enMchEenllmische Vorb.'reitrmg des ?ßtrt^chastskrieges erledigen. Wenn nun das Angebot C»er- nins erlischt, ivelch«^ den Verzicht aus Enffchädianna Mm Fri^Mm als freiwilligen Brückenzoll darbringrn wollte Vtö man W«''- 'Ns .,lu»c faffeit miiff«., daß in firnftinen ' ; ?luwahme mtbm, Me uns als Kr i egs- entschädigung Me Lieferung von Rohstoffen sichern Die deutschen Fliegererfolge. Berlin, 17 Okt. (WTB. Amtlich.) Im Septem- ber verloren unsere Gegner durch die Tätigkeit unserer icampfmittel aus allen Fronten im ganzen 37 4 Flua- z e u g e u n d 2 2 B a l lo n e. Wir büßten 82 Flugzeuge und 5 Ballone ein. Davon verblieben 38 Flugzeuge jenseits der Linien, wahrend die arideren 44 über unserem Gebiet verloren gingen. Auf die Westttont allein entfallen von den 6?4 außer Gefecht geletzten feindlichen Flugzeugen 362, von 76. Im einzelnen setzt sich die Summe der semdlichen Verluste folgendermaßen zusammen: 324 Flua- zeugc wilrdcn im. Luftkampf, 40 durch Flngabwehrkanonen, 0 durch Infanterie abge>chos;en, 4 landeten unfreiwillig hin- diesen Flugzeugen sind 167 in un- ^'Entz und 20 r jenseits unserer Linie erkennbar ab- gestürzt, ^.aese llbschuß^ahl ist die höchste Leistung, die bis jetzt m einem Monat erreicht wurde. \ Bcrlin. 17. Okt. (WTB.) In der durck) das Wolff- WeMran?"' tÄ“' ä '.Smdenburg-Erfotge an der Ldestsront vom 8. Oltober wurde u. a. gesagt, daß die E^prinz Äupprecht, Deutscher .Kronprinz und Herzog Albrechl von Württemberg in den letzten drei kö^neu^^^mdliche Flugzeuge erbeutet haben. Ergänzend ?-?nnen wir dazu Mitteilen, daß diese 11 Flugzeuge nur die Zahl der m dieser Zeit hinter unseren Linien ohne Einwir- ^^rerserts unfreiwillig gelandeteil feindlichen Flugzeuge darstellt. In den letzten drei Monaten rvurden f?nffA UÖ ^ en ff 867 Flugzeuge an der West- LL,«"» “i",S KKg 1062 »”»“ w> Prcuftiutes AbgeorüneteshMSZ 93. Sitzung. Mittwoch, 17. Oktobeia ioi ^^wc r in-Löwitz eröffnet die Sitzung um und gedenkt des Müebens des Abg. Well stein (ktr An Stelle des früheren Aby. Dr. v. Krau se n-ird der Wg L ohk JL°^1 T Vizepräsidenten gewählt, zu Mitgliedern or r Vft r ein f a ch un g der V er wal tu n g ffUs der ^agesorMmng steht sodann der ffsesetzentwurf betr- Veremsachung der Staatsverwaltung. ^ ^ ^ rf, !L il,t Jr C ^. nncnt Dr. Drews begründet die Vorlage Bdamtm '"-»-den s-i. Zunächst kanntn, iii ^jDuiTi^eiT, uc freudig IN den .stneg gezogen waren a>- d.° StrSdtc e?ÄK* ÄÄ tlöM^rbe mrbcn “Wfe..39fPre*bä ÄÄ NZL ÄÄ ÄÄS d L *■ äußerte Bedenken gegen 8 1 bet hie ^ ßienma ermächtigt, Eigentlich alle Gesetze anszuheben^ ^ ^ j*Al' S»Ä > y? , Ä& Bä K äSÄt» fcfil 1£S' « w aeas rv CS ei f f e I (f. Vp.): Die Beamten sind immer für dpn tVorffchntt gewesen, wenn sie nicht durch den Druck ihrer Vnr gesetzten daran gehindert wurden P>ko**n hie febr mrY machten der Vorlage haben ttit ^oll- ***** P'«" E butn>6tjlt(en rSoriÄ S£ X 5lj!» Stcidt «ns Castd. Gießen, den 18. Oktober 1917. Dns verschärfte Bczugsschein-Berfahren. ,,„u der reiten B-stmchSiuisnlrhm- an Wed-, Wirk- Mw ^tricüoaren zwingt dazu, mit unseren Vorräten noch mehr als bmi.-zuHaltern Deshalb war es zunächst erforderlich, die ^-wn für Er-tellung von Bezugsscheinen mit der Be- w imterziehen.^ ^ Te " x ^ te Swsfhöchstmaße einer Durchprüfung y• .*, ^usbesvnMre mußten infolge der Streichung von der Frer- Vorhemden. Manschetten und Säuglingsbeklcidung, ™, ll V Cr K er a J^ C) ^liuglingswascbe nt die Bestandsliste ausgenom- Dagegen kann in Zukunft bei Vorhandensein eines Sommeimantels auch ein Wintermantel bttvilligt werden, wälj- rend umgekehrt die Bttouliguiig eines Sommermantels bei Bov- Wintermantels mir in gewissen Ausnahmefällen l rz. uil.es Zeugnis mw.)^mögllch ist. — Weiter rvar es erforder- ™ Der ( i l,! ‘^ 5> . c . L ' ^toffhöchstinaße insbesondere für Frauen- ^ Tt'! J (w nk'J '^ Lbunn angegebenen Stoffmaße herabzusetzen. u«i P tK? Ä der gewöhnlichen Bezugsscheine, für die m> bn ? ^tzt All BII) herausgegeben worden sind, ist von k^^dRvnat am zwei Monate erhöht worden. Das gilt auch für Me bereite ausgestellten Bezugsscheine AI und BI, soweit feit ihrem auMtellungötafle bis zum 13. Oktober 1917 noch nicht zwei Mo- wtte verstrichen sind; der w-idersprechende Vermerk auf den alten Vordrucken steht dem nicht entgegen. 9 rr>nJh lCi iJ^'^ ^ erT ' n |’f e ?I Erlangung von Bezugsscheinen gegen MgaM^ aettageiier Kleidungsstücke ,st geändert und an Stelle ver ^.H^^I^bescheinigungen ein neuer Vordruck bermiSgcgebcit; /^gen Hrngabe von Waabebescheinigmigen werden jetzt Vordrucke 6, 61. londcrri die gmr»hr,. PS ausgestellt, die, >me erwähnt, also nur xweinrrmatrge MlttgkeilSdai!-r haben. Wer noch ÜlLqabelx-scheiin- rlsen Musters und BeWgSscheine 6, Ä Ä, muf, br. n i 'Abgabebcscheiriimnlgen nur 'nocTi bis irfÄÄ m 17 2 ^zuc^scheuie C, CI umtanschen kann und weit^r^ daß die Bezugsscheine 6, LI nur noch bis Ende d. I. gelten. eingelöst, so dürfen sie von den Geioerbc- trerbenden nicht mehr angenommen werden. — Yöegen Hingabe ^'^^^^Orrngen LAnen Bezugsscheine im Gegeiffatz zu früher setzt u. a. auch auf IüngttngS- und Knabenoberkieidung. sowle aus Unterkleidung, Bett-, Haus- und Tischwäsche oder Stoffe hK r ledoch culf Schürzen. Handschuhe, Taschen- ^ 7 ^ftft.^umpfe, bezugSschnnfreie und solcl>e Kleidung, die nickt h^ n £ a . u,L ^ ur Erlangung eines Bezugs- WMch/stÄ Wasche wird Me Hmgabc, einer auf drei abgegebene lautenden^ LLgabebeschnnigiliig rerlangt, während für einen Bezugsschein cuif Oberkleidung die ^Ibgabebeschelnigung nur Mt erlxlltenes sonst aus zwei Stücke lauten Ar ist eS in Zukunft nicht mehr nötig, daß in den gegen Abg^ebeichenngungen erlangten Bezugsscheinen die Ostgenstäßde Mir Preisgrenzen versehen werden. * ** Amtliche P er s o n a l n g chx j st t en Der 6ll virlvr um xnumng gestern, zum Bortvag: den Sta^minister Dr^v l^iN l C,J Vorstand des Kabinetts Wirkst Gehermra. Romheld, außerdem een General der Infanterie Frei» dewn o. Huene den ErenElleumant z. T. Mllich gen p Mu m&, den Reitor der Universität Gießen, Professor Tr. büistvius Me rrtnfSf? W rmd A, - UeLtragen 01 ^^ PI 'y SchsulamtÄlspirantin Eva Iaberg m LehrerutstellL an.der Vstt'sschule zu Walrdocß fübrer^M^Äs'sst E -d«r Ruhestand versetzt w-nrde der Rotten- Ksä? Ä. ^bsiisch-PreufnMwu Elsenbahngeuieinschait Andreas «lov »u Grirnberg vom 1. Icrmwr 1918 an. Montan^ Dienststellen haben von balhiahrJ 2 iw $J u l bxc 0C|amte Dauer des Winter- n / ) c Dw-nstittrnden von vormittags 8 Uhr bis ^1 Uhr itnd von nachmittags 2 bis 5 Uhr. r ,1. ?^frfr^scher Eierverkanf. An die Beznas- 1-2. ß,9 wird di^se Worauf tt SSSmAS LALL-*■ Zur Fahrkartenprekserhöhuna Ro>, fsVf, siffiÄÄtÄlSSt.'t'« - «mafitgtat Preise^ SRKttärfa(rcWtm. MWärfa^ck i-ine' u!>w>" Sä ä». L LMM PÄSSBÄ-wsss UMZEMZ 1 ^JSnlf«Ära’^sr - sä» Hät aw®#-r»«is «Ä&Sa“ÄSVÄ r ,SÄ **Vesich1i guten der West front. Sxrt ßejrtnomi Grwß- wn her Presse-Abteilung dos stellv. 18. dlrmeekorpS hielt Efterir <üxmd vor gekbeneit Gästen im Hörsaal dos physikalischen ZustiNlts einen Bvrtrag über seine Eindrücke an der Westfront, pst er als Führer von eiugeladenen Zivilpersonen dort enrpfangen hat. Der hochinteressarrte Borckrag wurde durch ausgezeichnete Liärbilder ergänzt, sodast tiwm einen recht lebhaften Einblick tn das Leben mib Treibe,c in der toestlichen Etappe, hinter nnd -Pr der Front gewann. Herr Griestbaner hat uns den Vortrag znm Ddruck verspracl^n. sodaß ivir unserer gesamten Lcferschaft die ivrsvnlich geterunnelden, lebhaft gesckstldertcnr Eindrücke beimrächst Nachen übermitteln können. ** Im Hotel Fürstenhof findet heute abend Konzert statt. Siehe Anzeige. * v Das Kreisblatt Nr. 176 erthält Berordmlngen über: Beschlagnahme von Holzzellstosf imd Strohzellstvff, Negelnng des ^stschperbranckis nnd den Hmchel mit Schweine, Höchstpreise für nt, Ernährung der Selbswersvrger, Räaul- und Klauenseuche, hntzkalender, Förderung der Ziegenzucht, Beschlagnahme von Fässern, Gefutlden: Verloren. Landkreis Ziehen. m. Langd, 17. Oft. Unser früherer Lehrer Kraushaar LuS Trais-Horloff hielt, riestern abend in der Kirche einen lehr Mittel^Seemen, 16. Okt. In unserem schönen Kirch lein fand am Sonntag Nackpnittas, eene Mt besuchte vaterländische Versammlung statt. Hvfprediger Widmann cnrS (fledern hielt einen Vortrag über „Teutschband im 4. Kriegsjahr". Die Anf- iorderimg des Redners, durch Beteiligung «nt der Zeichnung auf die 7. Kriegsanleihe deutsch Pflitlsttreue und Dankbarkeit zu beweisen, fand pvllen BeisaU. ^ O Ober-Seemen, 18. Oft Eine sehr zahlreiche ZilHörerschaft hatte sich am Sonntag Llüend in Nnserem Gottesl-anse zu einer vaterländisckstn Krmdgebnng versarnnrelt. Holinediger Widmann aus C'stidern sprach über die Frage: Wie sielet wir? und beattt- wvrtete sie in klaren Ausführmrgen hmsickstlich der militärischen, Wirtschaftlickten und finanziellen Lage. Die Versammlung klang aus in die Mahmmg, ausirahmslos die Kriegs entleihe zu zeielgien. reichen Vortrag über Hnrdenburg und den Kvieg. Die Lichtbilder zeigte Dausmann Schott^von Grünherg. ** Lollar, 18. Okt. Soweit sich die Zeichnungen zur 7. Kriegsanleihe übersehen lassen, betragen sie einschließlich der Ge- ""500 Mark etwa 80 000 Mark. mMdezeichmmg von 30 ** Rüddingshausen, 18. Okt. dicht verflossenen Samstag abend lstelt Lehrer Jakob ans Ober-Bessingen im hiesigen Schulhaus einen .Lichtbildervortrag. Dste schönen Aiufnahmlen gaben' den Antveseiiden ein anschauliches Mld von den Leistungen und der Festigkeit unserer Eisenmauer zu Land ^.nd zur See. Daß die Widerstarchssähigkeit röttbedingt erhaltert bleiben, ja noch> eröhi) werden must, ist nnnmgänglich nottvendig- Denn wie es um unser Vaterland bestellt wäre, wenn die Fern.de cindringen würden, zeigten die Bilder aus Ostpireusten sehr deutlich. Acht Schlüsse seiner Aiussühningon spracht der Mdner h-ie Hoffnung ans, daß altbewährte deutsche Trerre auch in unseren Tagen bei unseren Volksgenossen zu finden sein möge. Und die Treue möge iedeti Einzelnen! an die Pflicht des Augerrblickes mahnet t, nämlich: Kriegsanleihe zu zestt'nen. Daun 'fort'? er den Feldgrauen, draustien und schütze daheim Weib jund Kind, Harts und Hof — sein Vaterland. Kreis Büdingen. Ortender g, 18. Okt. Tie hiesige Bezirkssparkasse zeichnete für die 7. Kriegsanleihe V* Million Mark. — Der Fürst Christoph Martin zu Stotberg-Rvßla erhielt das Hessische Kriegs- chwr-Mchen in Eisen. 4- Selters, 18. Okt. Am vorigen Donnerstag sprach in der hiesigen Schule Pfarrer Will-elm Bleichenback über „Deutschland in: 4. Kriegsjahr". Seilte dlusführnngen. die von zahlreichen, seln schönert Lichtbildern begleitet waren, schlossen mit einer ernsten Mahrwng an die Gemeinde. auch lvei der 7. Klriegsanleihe ihre volle füllen. flicht und Schuldigkeit dem Vaterlande gegem'iber zu er- Kreis Alsfeld. up. Mücke, 17. Okt. Tie Ferienkinder, die anS Westfalen seit Frühjahr in der Umgegend toeilten, sind heute wieder nach ihrer yeimat gereist. Es warnt an achtzig Kinder, die von Begleitmartn- schasten l-ergebrachl nnd wieder abgeholt worden sind. Tie .Kinder lMm sich vortrefflich erholt. die l-ageren Gesickster waren voll und rwÄ geworden. lieber das Betragen der Kinder hört man keines Klagen. up. Rn ppertenrod, 18. Okt. Zur 7. Kriegsanleihe zeich- netcn urtserc beiden Scknckklassen den Betrag von 5137 Mk. up. A u s d e m O h m t a 1, 17. Okt. Ern Gewitter im Oktober dürste zu den dlusnahinen gehören: dazu ein so von Blitz und Donner begleitetes, wie es jüngst hier niederging,. Der Ha^el be- loden noch stundenlang wie eure Schneedecke, schaden deckte den kontcte er bei den geräumten Feldern nicht anricksten. Dem Gü- Witter folgte eine mrrflit&e Abnahme der Temperatur. Den ersten Fvost l-atven wir in der verflossenen 9-acht. Kreis Schotten. e. Eichelsdorf, 17.Okt. Bei einem Svurmarrgriff fiel der Unteroffizier Karl Schmidt. Gr wiar Inhaber des Eisernen 2. Maste. Starrenburg und Rheinhesscn. X Darnrstadt, 17. Okt. Kammermusiker Adolf Kugler beging gestern sein 50jälhriges Jübiläum als Chormeister. Er hat eine ganze Reihe von biestigen Gesangvereinen dirigiert und ist bei verschiedenen Gelegenheiten mit größeren Beranstalttmgetr mt die OefsenUichkeit getreten. Auch als Verfasser von Melodramen („Mozart", „Beethoven", „Sckjiijbiert") hat er sich unter den Komponistien für deutsche M^annerchöve einen Namen erworben. Gei seit he im 17. Okt. Der Gefreite Peter Klein von hier wurde vor anderthalb Jahren als vertu itzt gemeldet und nach Jalwesfrist für tot erklärt. Nunmehr erhielten seine Angehörigen die Niachstfichst, dast der Gefreite in L-e MiirnS intennert fei. D. Z. Worms, 18. Oft. Noch nie tvar das Korbflechterhand- werk, das im linksrheinischen Hessen und bst Med zahlreiche Familien betreiben, so einträglich wie -gegenwärtig. Mit der sheigen den Nachnage nach Kvrbwaren aller Art sind mrch die Preise in die Höhe g-ogairgen, so daß. ein geschlickter Flockster augenblicklich mil einem M indesttageverdian st von 20 Mark rechten kann. KreiS Metzlar. W. A., Wetzlar, 16. Oft. Tie Sparkasse dos Kreises Wetzlar hat zur siebetrteti Kriegsanleihe eitlen Betrag von 5 Millionen Mark gezeichrct. Die bei ihr erfolgten Zeichnungen ihrer Sparer sind in dieser Summe mitgerechtet. Die hiesige Städtische Sparkasse hat für sich und ihre Sparer ztcc 7. Kriegsanleihe 1 Million Mastk gezeichnet. ** Aßlar, 18. Okt. Die Stahl- und Eisenwerke Aßlar zeich- Zcchil enthält. Vvird später versteigert. MriGrlöS bmimt mtsstWchlüÄ der Hinterbliebetkensttrsorge zugute. ' ** Frankfurt a M., 17. Okt. lWTB.) Heute nachmtttaa 1 Uhr erschien ein feindlicher Flieger über der Stadt und waxs einige Bomben ab. die, ohne irgeitd.velchm Schaden anzurrchten. auf unbebalitem Gelände niedersielen. Von detc Abivehrgeichltzen bejchossett, drehte der Flieger ab nnd verschvaitd in slMrch^ Richtung. , ^ ~ - = Griesheim a.,M„ 16. Okt. Ern lneitger Arbeiter^ o-.rn nran vor geschwätzt ,hatte, die Regienmg chürde die Gelder der Sparkassen üsch'lagnahnten imd zwangswetse ztl -^k-'gsa^^,^ ***[ wenden, hob daraus seine Ersparn.iste in Hölie von 800 Mark cut und trug das Geld stsets ist seiner Brieftasch>e bei sich. Jetzt nun der „Vorsichtige" die Tasche samt dent Geld verloren. 'ehrliche" Finder hat sich noch nicht gemeldet. ** Kassel 18. Okt. Ter verhaftete Raubmörder Wilhelm Heitkampf spielt im tlntersnch>ungsgefängttis nach wte vor dert Geisteskrankett mtd veriveigert über das Rcelsunger Drama \t£# Auskunft. Auch seine Geliebte irnd Helferin, dre r^rau Karolme Kaempser, spielt neuerdings die Schstveigsame. Dte Voruntersuchung wird noch geraume Zeit in Anspruch nehrnen, da mfolge des Leugnens des Mörderpaares ein umfassendes Beweis materwt zusammengetragen werden muß. ul. Limburg. 18. Okt. Gestern nachmittag ttürzte aus dem Fenster des im 2. Stockiverk oes Lmtdralsamts, velc^enen skreisausschußbtireans der 27 Jahre alte Kreisausschuß-Asttsten.r Linn. Er fiel auf dett Lahnlveg und blieb beivußtlos liegen. E irurde ins St.-Vinzenz-Hosvital gebracht. ]\ Marburg, 17. Ott. Zn der vorletztett Nacht statteten Diebe einer hiesigen Fabrik einen Besuch ab und eirtwendeteu zwei große Treibriemen. Für die Ernritteluti-g der Täter sind 300 VLark Belohnung mcsgesetzt. Ferner wurden hier und im nahen Ockers- hausen noch drei weitere Einbruchsdiebstähle verübt vermisehtes. neten auf die 7. Kriegsanleik-e X U Million Mark. ra. Hohensolms, 18. Ökt. Hohensolms hat bei nahezu 500 Einwohnern ein Sollauskommen an Staatseinkommensteuer von ettva 700 Mk., auf den Kops der Bevölkerung 1,40 Mk., 250 Prozent Zuschläge zur Staatseinkommensteiler und 200 Prozent zu den Realsteueni. ra. Bon der Le mp. 16. Okt. Die Schafzucht, die noch vor zwei Jahrzehntett auch im Kreist Wetzlar in hoher Blüte stand, hat wohl jetzt ilxren größten Tiefstand erreicht. Viele Gemeinden, ja gmrze Bürgermeistereien hatten mit der Schafzucht aufgeräumt. Erfretllick^rweise bestehen aber hier aus der Letnp noch große Schafherden. Tie Nachfrage nach Wolle und Zuchttieren ist fortgesetzt sehr ftdrk. Hessen-Nassau. ** Zur Nachahmung! Tie Firma Breest & Co., Eiseie- hoch- imd Brückenbau, Berlin, hat 300 000 Viark .Kriegsanleihe gezeichnet. (Zusammen mit den früheren .Kriegsmtleihezeichnungcn 3 000 000 Mark). In dieser Summe sind nickst eiilbegrifseit die Zeichntmgen des Beantten- uitd Arbeiterpersouais, die für die 7. Kriegsanleihe noch nicht abgeschlossen sind. Die Firma gewährt deii Angestellten, um sie m trenne:tswerben Zeichnungeti zu ver- anlassen, folgende Vorteile: Der Angestellte zahlt in jedem Falle nur 90 °,o der von ihm gezeichneten Smnine, deit Rest zahlt d>e Firma für ihn, die im übrigeir auch den vorn Augestellten gezeick^- noteti Betrag gmrz oder teilweise verauslagt und desseti ratenweise Llbtragung in 1—2 Jahren von den Löhn- oder Gehrltszahliurgcn gestattet.___ . . Letzte N^chrZctztew. = Bad Homburg v. d. H., 18. Okt. Die Stadtverordneten- versanimlung ^ bewilligte für die Herstelliing ilires Sitzungssaales 3300 Mk. Ein Antrag eines Stadtverordneteti ach BewilliMng von 15 000 Mk nitt den Zlveck fand im Hinblick ach die Keiegszeit kein> Anna me. Frankfurt a.M., 17. Okt. Aus einetn Fabrik an.wesen der Piainzer Landstraße ivurten durch Einbruch Lederstücke und Dreibrremen im Lbertc von 12 000 Pdcrrk gestohlen. mr. Fr auf für 1 a. M., 17. Ott. Der heutige Pfecde- imrrkt ans dem Gelände am Ostbahnhof war von miyefähr 2M Tieren beschickt. Die Preise für mittelsch.vere und leichtere Ge- brauchspserde schtvanften zwisckien 5 und 7000 Mark. Für schwere, gut genährte Mgifdye Arbeitspferde mußten bis zu 10 000 Mark Migel^tt tuerbeu. Das GesckKft war >chl«r^id: erst Mgeii Mittag trat Belebtmg tmd etwas Nackckassen der Preist ein. Schlgchtpferde wärest nicht an gebotet i, obwohl lebl-afte Nachfrage bestatid. = Franfurt a. M., 18. Okt. In Anwesenheit der Prützessin Friedrich, Karl von Hesseti wurde hier, Kaiserstraße 23, eine von der Frankfurter Bürgerschaft gescherrkweisc zusammengestellte Ausstellung wertvoller Kuiistgegen.stmide und Altertümer eröffnet. Die Sammlung, die u. a. GenrÄde aller Kicnstzeitalter, Porzellane, Spitzen, Schtritzereien, alte Bück?er, Stiche, Metall arbeiten in großer Die Lage Rußlands. Zürich, 17. Okt. „Corriere della Sera" meldet aus Petersbtlrg: Zur Reorganisation der russischem Flotte sind englische Lldmirale in Petersburg eingetroffen. Mit einer „Lierde wildgewordener Elefanten" vergleicht der Petersburger Korrespondent der „Morning Post" das russische Volk seit dem Ausbruch der Revolution. In einem Telegramm von über 3000 Worten, das England aufrütteln soll, schildert er eingehend die hoffnungslose politische, wirst schaftliche und militärische Lage Rußlands und fordert Eug land zu einem tatkräftigen Eingreifen auf. „Der Elefatlt kann gezähmt werden und ist dann für mancherlei Arbeit gut zu verwenden. Wentr ihn aber der Wahnsinn ergreift, tvenn er losbricht und alles gefährdet, dann gibt es nur ein Ding, das zu tun ist." Englische Bwtnot. Aus dem Haag, 17. Okt. Das holländische Nieuwe Büro meldet aus London: Der Mangel an verschiedenen Artikeln des Bedarfs und der nötigsten Lebensmittel veranlaßt die „Daily Mail" zu der wiederholten dringenden Aufforderung, sofort die Rationierung einzuführeu. Der Zeitpunkt dafür sei da, denn die Lebensmittel fehlten un^ es sei sinnlos, sich der einzigen Möglichkeit zu widersetzen, die dem Mangel begegnen könne. kiario» BvaaiSI Wanea 3äua 22 WeüevnciZim. mu-ohneVer« pfleg, s. jede /zeirdoner. tvttt- leg- u. Abendlisch. Elektrisch Tel. 10<,. Il()87 2schön möblierte, ineinander qehendeZilN!»er m. elektr. L-, Waüerl., Zenlrolh.,Tel. ufit). fof.a.t>Tni Sallersweg 791. 7SV Eins. möbl. Zimmer nstt voller Pens- z. vernr. 7>t72 _n! c .n c 7. 5>?cl>e nb. Äliöbl. Wohn- und Schlos- ztmmer sofort zu vermieten. 0651« Blottitra ßc HU . «tt lÄbl. Wotin- n. ßchlaS- Blsnar mit voller Bension, euch f.2Perl, neeiqllet. z.vrnt. 77p> Tiid Anloac 7, 0. [v er sc hie deno °^"°stSchlaszimmer ui. voller Pension nbum LL'aaAtr. 5.1. 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Geeignete Be- luerbertrtnen wollen Ncb umgehend melden bei der Direktion der Elektrizitätswerke »md Straßenbahn der Stadt Gießen. Elektrizitätswerke und Straßenbalur der Stadt 6 >icnen. 77131) Landwirtsrochter angebend oder bereits selbstständig gebildet, für Un!er- stiitzung im GutShaiishalt, Kreis Gießen, gesucht. Sckr. Angeb, unt. 76V4 a. d.Gieß. Az. H ii c h i n [7004 die etwas Hausarbeit mit übernitnmt, iu kl. Haushalt gesucht. Hausrilädcheu vor Saab, .junges .TSiidchen v. chrl.Eltern a. d. Umgegend Tür tagsüber in kl. bess.Haud- hglt sucht krvv kros. VN«r. Süd'Anlage 19. 7724 Sauberes TSJidchen mit nuteti Zeugnissen für Eßevaar ohne ilinbcv gesucht inichl Kochem. Lug. Itlennel, VttyLLaed 2 . M., Soneselder- straße 79._7732 Moderner Kinderwagen. mit neu. 311 verkaufen in Hcuchelneim, Lndwigstr. 29. Ein Kiad*r-Klajjp 3 !fil»lcii 0 n «. eine elektr. Zagiaatpe z. verk. 00510. Mäusdnra 4. 5 —« Mark pro Pfund zahle ich für har,den. Zu erirageu in der . Ute Geschäftsstelle d. Gieß. 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Wir erhielten die traurige Mitteilung, daß unser lieber Sohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Kaufmann Otto Georg Mitinhaber der Firma Dannemann & Co., St. Felix (Brasilien) im September dieses Jahres, fern von der Heimat, im Alter von 45 Jahren einem Herz- und Nierenleiden erlegen ist. In tiefer Trauer: Willy Georg und Familie Friedrich Georg und Familie Carl Georg und Frau, Halle a. S. A. Reinig und Familie. Gießen, den 17. Oktober 1917. 7741 Nach längerem schweren Leiden starb am 14. d. M. zu Worms unser L A» xd. Heinz Schacker Lehramtsassessor. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten. 7742 D Die Landsmannschaft Darmstadtia. I. A. d. C. Leo König ^ Mein lieber Mann, unser guter Vater Herr Leutnant Arthur Wachsen Inhaber des E. K. II. und der Hess. Tapferkeitsmedaille ist plötzlich im Felde verschieden. Im Schmerze: Frau Else Wachsen und Kinder. Gießen, den 18. Oktober 1917. ^ Die Beerdigung fand am 17. Okt. 1917 auf dem Ehrenfriedhof in Gunderchingen, Kr. Saarburg, statt. Beileidsbezeugungen dankend verbeten. Die glückliche Geburt eines gesunden TÖCHTERCHENS zeigen hocherfreut an Ludwig Lemp und Frau Lern* geb. Kern Mainzlar, den 16. Oktober 1917. «*•» Hotel Fürstenhof, Giessen Heule Donnerstag KONZERT 7729 mit dem Humoristen H. Brandenstein. Cafö Ernst Ludwig . jeden Donnerstag KONZERT Tieferschüttert und ganz unerwartet erhielten wir die schmerz- Musk. Heinrich Eckhardt Infanterie-Regiment Nr. 166, 11. Kompagnie Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedaille nach fast dreijähriger treuer Pflichterfüllung am 30. Sept. 1917 sein junges, blühendes Leben im Alter von 24 Jahren dem Vaterland zum Opfer geben mußte. In tiefer Trauer: Marie Herrmann (Braut) Familie Heinrich Eckhardt Familie Pauiy. Langsdorf, ßalnrod (Kreis Schotten), den 17. Oktober 1917. 06508 Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. 1. Petri 1, Vers 3. Lucher-Vorträge H. Vortrag: vonnerrtag den |8. Oktober, abends 8 Uhr, in der Stadtkirche. Geh. Rat Professor D. Eck: Luthers Glaube und moderne Weltanschauung Eintritt frei. Sehr kräftige Winter - Gemüse - Pflanzen, da jetzt beste Pflanzzeit, zu verkaufen. Eduard Rieger, Gärtnerei, Wiesecker Weg 19. Marburgcr Straße 84. _ Telephon 786. 7487 VW i WWes [inb zugunsten der Bezugsvereinigung der deutschen Landwirte (B. m. b. H., Berlin, beschlagnahmt und müssen an den bestellten Hauptankäufer, die Firma Conrad Appel in Darmstadt, bzw. an deren Unterankäuferin, die Spar- und Darlehnskasse e. B. m. b. H. Garbenteich, abgeliefert werden. 7^ D Submission. Eine 10—15jährige Fichtenhege auf 0,9 Lg soll an einen Unternehmer zur Gewinnung von Christbäumchen, Deckreisig und Bohnenstangen aus dem Wege öffentlicher Submission vergeben werden, kauflustige wollen ihre Gebote verschloffen mit der Aufschrift „Submission' bis spätestens 23. Oktober bei Unterzeichneter Bürgermeisterei einreichen, die auch über Verkaussbedingungen und Lage des Grundstücks Auskunft erteilt. Eröffnung der Gebote am 24. Oktober, vormittags 10 Uhr, aus dem Amtszimmer d. Bürgermeisterei. Zuschlagsfrist 8 Tage. Muschenheim (Post Lich), den 16. Okt. 1917. Großh. Bürgermeisterei Muschenheim. Eifer. 7738 7616 D I Fürstenhof (großer Saal) 1 • Sonntag, 21. Okt., abends 7'/- Uhr I ! 2. Bakof-Abend | | NEUES PROGRAMM | f ERNSTE UND HEITERE SACHEN vorgetragen von HERMANN BAKOF ehern. Oberspiellerter am hies. Stadttheater LIEDER UND ARIEN 7679 Todes-Anzeige Gestern entschlief sanft nach längerem Leiden Ö”™.? “»“»■ Schwiegermutter und Frau Marie JammerWw. T , . , geb- Happel im 66. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen Garbenteiob, Köln, im Felde, den 17. Oktober 1917 . Die Beerdigung findet Freitag den 19 nachmittags 4 Uhr, statt. S ' uktober > 06624 gesungen von ELSA BAKOF S Konzert- und Opernsängerm Berlin | Am Flügel: Herr Pianist J. HAHN | Kassenöffn. 7Uhr Anf.7 V 2 Uhr Ende9 l / 2 Uhr Q Karten: ^ n T Un k) 2 Vorverkauf 8 =——t.80 Mk. I. Platz 1.50 Mk. Vor- ' verkauf 1.30Mk. n. Platz J Mk. Vorverkauf 30 Pf* /orverkauf bei Frieda Bakof, Seitcrsw.81, Fernr.9l i ,, Militär ohne Charge an der Abendkasse die Hilftc. A Pfer de-Versteigerung Dicudtag drn 23 . Oktober 1»17, vorm 1» Uhr, soll im Großh, Hofmarstalle dahier ein ans! gemusterter LandgeststtSbeschstler verstciqert werden Darmstadt, den IS. Oktober 1917 Großherzogliche Landgestüts-Dircktion Schorle. 771-0 Städtischer Eierverkauf. auönegeben, und -war: r ‘ 37 je cm ^bLtrt 1 A^A^Eierhandluna Steinreich, " OFrettaa u.Sam'-t.,Molkerrf eisen, sowie allen von mir ! geführten Artikeln. 2241 Louis Rothenberger. Spaissi® Speie lehrt Ldstm. L. Fan»t, 06379 Laudmannstr. 3. Zum Anlegen v. Fanggürtel empfehle I-rNduPenleimii. Nilterlügepapier Heinrich Bfahn, _ Samenhandlung. 7585 Neustadt 8. Telephon 103. Beamter 1 Witwer, 50 Jahre alt. aber 4000 Wtk. Einkommen, nut tadellosem Ruf, wünscht Bekanntsdiast von Dame. 40 bis 50 Jahre alt, oder Witwe zum Zwecke chkli^r Verbind»«!-. Berschwtegenheil wird au- netirhert. Schreiben unter vertrauen unter 7723 an den Giestener Anzeiger. Samüt. nachm. Bald usfnndaa. ^encn Zurückerst. der Etn- rücknnasgebnhr abzuholen E'" SEeudsrsvrW,,01p. Räfi-ßlüe Jnm\“ D.R.G M.. P.i ent in Oneireich. Ungarn, Schweiz und Cpa-ien. Dar unübertrefflichste wer» zeug für Jedermann! Die größte Erfindung. um mit der Hand so ort selbständig, fastmübeloS zn reparieren: Schuhe, Äeschirre Sättcl, Segel, Zelte, Treibri cm en Fahrradmäntel ufw. I»«vel nN7t Stepp stiche wie eine Näh Maschine. Ständig vie i eÄnerfennungen. Preis per Stück npt L verschiedenen Nadeln und Spule mit staden : MK. 3.80 untcr Nachnahme. Porto und Brr Packung frei. Man beachte: .Iuwel« ,ft Orlqi^olfabrtkat au« Metall, die Spule im.Heft gibt beim TH^cn den Kaden ab wie eine Näh maichine. f 3utöcl* hat fo viel Vorzüge, daß sllc >ra