Bt. 2 « . Der •ieftefitr 1*}*!$« scheint täglich, aufecr Sonntag?. - Beilagen: Glekener Famllirnblätter: Kreisblatt für tzen Kreis Sietzen. vezngspreiz: monatl. 1 Alk., vierteljährlich 3 Mt.: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 93 Pf.: durch diePost Mk. 3.— viertel- jährtz ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsie: iürdieSchriitleilunq112 Verlag, Geschäitsstelleül Anschrw für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. Erstes Blatt M. Jahrgang Mittwoch. \l. Wober M PostfcheSfonto: Frankfurt a.M. U686 Lankverkehr: Gewerbeban! Gießen Zwittingsrund-rnck u.Verlag: Brühl'fche Univ.-Buch- u. Zteiudruckerer Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle ».Druckerei: 5chu!str. 7. Annahme von Anzeigen die Tagesnummer dis zum Nachmittag vorher. Zeilenpreste: für örtliche Anzeigen 20Pr..für auswärtige 25 Pf., b. Platzvorschrift 30 Pi., für Reklamen 75 Pi. bzw. 90 Pf., nebst 20 "/gTeurrungr,uschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vernüschtesu.Gerichtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck^ sämtlich in Gießen (WTB.) G rotzeS Hauptqu-artier, 16. Oktober. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht. ' Die gestrige KWnpftättgkeil der Artillerien in Flandern glich der an den Vortagen. Gröhere Jnftmteriekämpfe fanden nicht statt; Erkun- dMgsvorstötze der Engländer wurden an mehreren Stellen, aitth im Artois, adgewiesen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Wrüier war der Artilleriekampf nordöstlich von S o i s= sons tagsüber lebhaft; auch westlich von Craonne steigerte er sich bei zwei neuen vergeblichen Angriffen der Franzosen Kkgcn die von uns twrdlichi der Mü^le von Vaunlerc kürzlich gavunnencn Gräben. Mehrere Erkundungsgcfechte verliefen für uns günstig; westlich der Sulippe holten sächsische Grenadiere, westlich der Maas bayerische Sturmtrupps eine größere Anzahl von Gefangenen und nvehrere Maschinengewehre aus den französischen Stellungen. Die Feuertätigkeit an der ddordfront von Verdun war lebhafter als in letzter Zeit. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Die unter dem Befch; des Generals der Infanterie von ji'Hften auf Oesel kümpferrden Truppen setzten sich gestern völlig in Besitz des H a u p t t e i l s der Insel. Auf der nach Süden anslaufenden Halbinsel S w o r b c bisttteir die dort ab geschnittenen russischen Truppen noch hartnäckigen Widerstand. Die schweren Küstendatlerien sind durch das Feuer unserer Schiffe zum Schweigen gebracht worden. . .. Gegen die Ostküste wurde der Feind so scharf gedrängt, das; nur Teile sich über den nach Moon führenden Damm zu retten vermochten. Bei den Kämpfen um den Brückenkopf von Orrissar am Dstrand von Oesel wirkten von Nordet; her unsere Seestreitkräfte durch Feuer erfolgreich mit. Bisher sind mehr als 2400 Gefangene gezöchlt worden. Versprengte werden die Zahl noch erhitzen. 3 0 G e - schütze, 21 Maschinengewehre, einige Flugzeuge und viele Fahrzeuge fielen bis jetzt in die Hand unserer Landungstruppen, die unter vortrefflicher Mitwirkung der unter Befehl des Vizeadmirals Schmidt stehenden Flotte,l- leilc einen wesentlichen Teil ihrer Aufgabe in vier Tagen erfüllten. Fm Rigaischen Meerbirsen sind die Inseln Runö und Ab re von uns besetzt worden. sichren. Und da spielt ja alles mit, was des ReichZschaches Größe ausmacht: Heer und Flotte! Wollen wir unsere Gesichter nicht einmal aushellen nach den verbohrten Schwatzereien der gegnerischen Minister und Staatsmänner, denen wir beinahe zu viel Aufmerksamkeit geschenkt Huben! Sie haben' getan, als wären wir gm Bettelstab, als hätten sie unser Volk so klein und geknechtet vor sich, wie in den trübster? Zeiten unserer Geschichte. Und dabei hat doch der Michel — den wir einmal nicht in der Zipfelmütze altväterlicher Berschlafenheit, freilich auch nicht in der falschen Pose eines hohlen Chauvinismus beim Werke sehen — doch niemals so weit und kraftvoll seine Arme ausgereckt als gerade in diesen Tagen! Die kühne Nordlandsfahrt ist ein gutes Seitenstück zum U-Boot-Krieg. An den baltischen Meeren werden die englischen Lichter ansgeblasen und deutsche angesteckt! Sind wir so armselig eingekeilt und von „Uebermacht" bedrängt, daß wir wie geduckte Hausierer umhergehen müssen? Wir dürfen die feurigste Friedenssehn- sucht im Herzen tragen, aber die Großtaten unserer Soldaten und Matrosen nicht bamit herabwürdigen. In gehobenem Tone scheinen auch unsere Bundesgenossen mitsprechen zu wollen. Wiener Blätter stimmen jetzt, wie es in einer neuesten Meldung heißt, darin überein, daß nach den letzten Rede-Leistungen in London und Paris heute schon die neue Lage eingetreten sei, van der Gras Czernin^ gesprochen hat, als er feststellte, die Zentralmächte hätten in ihren Zielen wieder freie Hand und freie Entschlüsse, sobald die Feinde auch jetzt wieder alle Friedensvorschläge zurückwiesen. Werden wir von dem neuen Wiener Geist auch etwas in unsere Reichstagsmehrheit hereinbekommen ? Sie soll sich einmal auch die Thronrede des Königs von Bulgarien besehen, der zwar auch den päpstlichen Friedensschritt preist, jedoch vor vollendeten Tatsachen den Gegnern schon mutig ins Angesicht sagt, die volle Verantwortung vor Gott und der Geschichte werde die Feinde treffen, die der Mahnung kein Gehör geschenkt hätten. Der Kaiser in Konstantinopel! Es mag Fraktionspolitiker geben, die sch ärgern darüber, daß unser Monarch in den kritischen Stunden, die der Reichstag uns bereitet hat, nicht in der Hauptstadt weile. Wir haben für dieses Bedenken nicht viel übrig. Die „Krise" soll uns nicht mit allen Mitteln wichtig gemacht werden. Sehen und schauen, handeln und vertrauen, das ist die neue Parole, nicht grübeln und schwatzen über innere Krisen! Wer mit dem Kaiser jetzt draußen weilt und die Siege unserer Streitkräfte im Osten mir dem Herzen begleitet, der muß die letzte Stunde noch nützen und Kriegsanleihe zeichnen. Nicht Plakate und Anschriften— wiewohl sie nötig sind — sollen ihn dazu treiben, sondern die Flammenschrift unserer weltgeschichtlichen Tage! Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. An der Landfront im Osten keine Ereignisse von Bedeutung. Mazedonische Front. In der Strunmebene überließen die Bulgaren den Engländern einige Ortschaften. Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. * Der Rbendbericht. Berlin, 16. Okt., abends. (WTB. Amtlich.) In Flandern starke Artillerietätigkeit, bisher ohne Jnsanteriekämpfe. Auf der Halbinsel Swo rb e Fortschritte. Weitere 1100 Gefangene sind ein gebracht. Sonst im Osten nichts von Bedeutung. Ms kn den Oktobertagen des vergangener Jahres dre hnellen Erfolge unserer Umklammerung Rnnkanrens dre erster aufrüttelteir, da war alles rn Deutschland voller .ertrauen rn die Feldherrnvunst Hindenbnrgs. Nach schweren itellunas- und Maffenkämpfen an der Westfront entwickelte ch plötzlich dort „untep" im Osten dieser starke Gegensatz, twas von dem holkischen Jägergeist, der „ww die Hieuer (nrnne bei dunkler Macht In die Häuser fahret, wenn jemand wacht -Ja. da gab es ein Erwachen maS mnpfem Dahinbrüten. Mit zehn und erner Halden Milliarde Ä-gsanlerhe hatten wir der Welt ohnehin schon bcwwsen, aß auch das dritte Kriegsjahr uns und unseren Waffen .eneiat war. Wahrhaftig, es war keine Enttäuschung; auch >as Jahr 1917 hat uns militärisch keine Einbuße, s-orwern arr Gewinne und glanzvolle neue Erfolge gebracht, .omn atzt nicht zuviel, wenn man feststellt, daß dieses Jahr die jvoße. endgültige Entscheidung über Rußland brachte. Dre Revolution wäre nicht gekommen, ohne die Schlag, dre msere Gegner aus den österreichisch-ungarischen Karenz- anden vertrieben. . . < Und ist uns heute ein Oktobertag trüber und metan holischer als in: voriger! Jahre? Lassen wir die Ivelkan Mtter der falschen Friedenserloarttmgen, der hadernden Worte und inneren Krisen nur fallen' Der bevorstehende Winter bringt uns so gut dem Sieg und Frieden näher wie der vorige auch! Beinahe iwch lebendiger und farbenreicher, Sinn ahb Herz mitreißender sind die kühnen Züge, ore unsere tapferen Truppen ietzt dort „droben" tm Osten aus- Wien, 16.^)kt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: * Oestlichcr Kriegsschauplatz und Albanien Unsererseits nichts zu berichten. Italienischer Kriegsschauplatz. Auf der Hochfläche von Bainsizza-Heiligengeist scheiterten italienische Einzelvorstöße. Auf dem Monte San Gabriele nntrde das Vorarbeiten feindlicher Abteilungen im Handgranatenkampf vereitelt. Der Chef des Generalstabes. ^ ^ _ ggf ~ — J&L - * ^ o Der Kaiser in Konftantirropel. KonstantiAopel, 16. Ott. (WTD. Agentur Milli. Me Morgenzeitungen widmen dem Be such des.Deu t scheu Kaisers Sondei'Lnsgaben, von penerr einige illustriert sind, und begrüßen ihn in begeisterten Artikeln. Kvnstan tinopel, 1ö. Okt. (WTB.) Kaiser Mil helm ist um 11 Uhr 40 vormittags hier eingetwffen. Lange vor der Ankunft des Hofzuges hatten sich im Bahnhof Prruz Abvul Madjed mit den übrigen kaiserlichen Prinzen, der Khedive von Aegypten, der Großioesir, der Sck-eich nl Jslcän, Mitglieder des Kabinetts, die Präsidenten des Senats und der Kamnker mit Mordnnkngen! beider Häuser des Parlaments, der Bürgermeistier von Kvnitanti- nopel, dar Chsf und die hervvrragendstieu Mitglieder der diplomack- schen Missionen der verbündeten und neutralen Ländm, Palast-. Würdenträger, die Spitzen der Zivil- imd Militärbehör'den, alle in großen Uniformen, sowie der deutsche 'Admiral v. Koch emge- fumden. Ter Bahnhof war in den Farbe,: der verbündeten Länder reich beflaggt und mit kostbaren Teppiche?! belegt. Um IOV 2 Uhr traf der Sultan am Bahnhof ein, gefolgt vom Thronfolger und seinem 5)ofstaat. Er ettvartete am Ende des Balmsteiges seinen.hohen Gast. U?cker lebhaften Rufen: Es lebe der Kaiser, es lebe der Sultan! fuhr der Hofzug um 11 Uhr 40 Minuten in hie Halle ein, während Geschützsalut gelöst wurde und eine Militär- lapelle die deutsche Nationalhynme spielte. Beide Monarchen begrüßten einander äußerst herzlich. Ter Kaiser schritt hierauf an der Seite des Sultans die auf dem Bal-nsteig aufgestellte Ehren- kompagrcke, die Stahlhelme trug, ab und nahm die Vorstellung der erschienenen Persönlichkeiten entgegen, mit deiren er l>erzliche Morte Wechselte. No.menllich mit den: Großwesir und dem Khedive rinter- hielt sich Kaiser Wilhelm längere Zeit. Sodann schritt der kaiserliche Gast dem Llusgang zu. Auf dein mit Blatwslanzcn ge^, schmückten Stufen Mir Wagen reichten ihm ttirkiiche Mädck>en Blunrensträuße, für die der Kaiser heczlichst dankte. Ter ftäiser bestieg nun mit dem Sultan den Galawagen, in dem ihm gegenüber der Vizcgeneratissinrus Enver Pascha Platz nahm, und hielt unter begeisterten. Kimdgeburrgen einer ungeheuren Menschenmenge seinen Einzug in die Stadt. Tie Straßen waren mit Blumen besät, die dem hohen Gast gestreut waren. Jedes Gebäude war festlich geschmückt. Trei Trnnnphbogeir kennzeichneten den Weg, den der Wagen des Kaisers nahm, lieber die Karakjöi-Brticke und Dophanestraße ging die Fahrt nach dem Yildiz-Palast. Zöglinge >allek Schulen hatten zu beiden Seiten des Weges Aufstellung ge- nommen. Gleich nach der Ankunft des Hofzuges richtete der Bürgern eist er von Konstarrtinopel cm den Oberbürgermeister von Berlin eine Testesche, in der er die ^glückliche AnVunft des Kaisers mitteilte und zuglsich herzliche Grüße beifügte. Berlin, 16. Ott. ,'WTB. Amtlich.) Am Nachmittag fuhr Seine Majestät der Teutsck-e Kaiser von Konstantinopel aus einem Dampfer nach Therapie, wo er den FriedWf im Parke unserer dortigen Botschaft besuchte, auf dem unter anderen in der Türkei gefallenen Teutschen auch Gemwalfeldmarschall von dar Goltz bestattet ist. . Die vesetzung von Dagö und Gese!. Berlin, 16. Okt. (WTB.) lieber die erfolgreichen ll?tter- nehmnngen von See aus gegen Dago mrd O e s e l erfahren wir folgende Einzelheiten: Unsere im Verlaufe des Krieges ununterbrochen tätigen kleinen Minensuchboote hatten die ersten Vorbereitimge?- zu dem geplanten Vorstoß unserer Flotte gegen die den Rigaischen Meerbusen beherrschenden Inseln Oesel und Tagö zu treffen. Trotzdem das Gewässer um die Inseln überall sehr seicht und mit Felsenriffen und Sandbänken übersät rch, trotzdenr kaltes und stürmisches Wetter und hoher Seegang die Arbeiten der kleinen Mine?csuchmhrzenge außervrdeittlrch erschwerten, haben die mit dieser Nufgal»e betrauten Verbände in zäher u?r- ermüdlicher Arbeit imierl-aw kürzester Frist die weithin völlig verseuchten Gewässer um Oesel und Tagö ebenso roie die Ansalirts- straßen von Mine?? gesäubert und unseren Hochseestteitkräften und Transzwrtdampfern damit eine sichere Fahrstraße geschaffen. Die T r a n s v 0 r t f l 0 t t e war in einem fernen .Hafen in überraschend kurzer Zeit in Dienst gestellt, mit Tr?wl>en besetzt und trotz der navi goto rischen Schwierigkeiten an die Küste der aiczar- .greifenden Inseln übergesiihrt ?oorden. Daß bei der Fahrt dieser Transstortflotte mit ihrer großen Zahl von Schiffsei??s)eite?l aus den schmale?! zwischen Nttnenfeldern freigelegten Fach Maßen, bei dem stürmischen Wetter und der bei Nacht besonders schvierrge?? Fahrt in? Verbände keine. Stürrcngen vorgekomnren fiixb, spricht besser als große Wotte für das Können deickscher Seeleute. Ebenso glatt wickelte sich auch die Ausschiffung der Truppen m?t ihrem Artillerie- und Fuhrpark ab, nachdem unter den Granaten der Schiffsgeschitze der Widerstand aller feindlichen Küstenbatterren zusammengebwäm? ?var. Eine seemännisch besonders l-och zu be- werte??de Leistimg ist das Einbringen urrscrer leichten ^LEestreit- kräste in die Kassar-Wik, ist doch,der Soela-Sund, die T??rchsacht ztvischen Dagö n??d Oesel, nur schmal und vollkomnren ?nit felsigen Untiefen u??d seiosten Stellen durchsetzt. Nur eine einzige, kaum 200 Meter breite und flache Ri??ne führt in viele?? Windungen in die Mssar-Wik, so daß sck>on im Frieden, we??n alle Scezeick;,en vorhanden si?rd, die Einsahtt für den Otts- kundigen ??icht ?i??gcfährlich ist. Daß der deutschen Transportflotte besoriders im Süde?? der Insel modernste 30,5-Ztm.-Geschütze gegenübersta??den, die tatsächlich bereits a??f 28 Kilometer unsere Mine??s?lchverbände unter Feuer nahmen, machte die U?iternehnm??g zu einem Wagnis. Ter alte Grundsatz, daß die Batterien an Land angreise??den Sckstfsen gege??über a??ßerorde??tlich im Vorteil und da!>er ?orit überlegen sind, war durch die Kriegft'ihruug und vor allein durch das Fiasko der verbündeten Flotten tror ckxrltck>oli mehrfach bestätigt. Von einer bekannten e??gtischeu Llutorität auf dem 6>ebiete des Seeuvesens Sir Geoffrey Hornbi) stamnit der in England anerkannte G?n???dsatz, ?na?? lchbe die Seeherrscliaft, wenn nuni seiner Negieru n g melden kö????e, daß sie ein Et'peditio ns kor ps zi? irg«?d^ eine??? Punkte lchischieben kcrmr,, ohne Sorge, das^ die fei??dkiche Flotte irgcnduäe störend daztvisck^nttitt. Dieser Sorge war die deusiche Ättrrine in diesern Falle???cht enthoben. Das Vorhandensech rn s s i s che r Se e str e i t kr ä f te umr bekannt. Tatsückrlich habe?? sie arrck, rrerselxiedentlich in den Käinpf eingcgriffen. Dcmri trotzdenr sich die oberste Seekriegs- und Heeresleitung zu der ersten großen lleberseen??ternelnnung entschloß, ein ll??terhängen, das bei allem Drängen d?'r öffentlickien 'Wchuntg die englisckie Admiralität gegen-, über der flandrische?? trtzüste oder Helgolmrd oder der Dentschnr Bucht immer ablehxxle, so zeigt dieses Wagnis, denn eni ßilches bleibt es, das; in der Rkarme derselbe Geist herrscht nne vor Skagerrak, xrnd daß auch freute mxf), der Formel der Ueberlegenl^rt der LandgestMtze gegenüber dein Schiff entgegen, Loxboer z-u brack>?n ist, st'mxr mir ein kraftvoller Führer sein größeres Wunen in die Wag schale wirft. Russische Darstellung. London, 16. Okt. (WTB.) MeK>xaig des Rexxtcrschen Bu- remis: Ter Petersburger Korrespondent der „Mvrning Post"' berichtet über die deutsche Landung aut der Insel Oesel, daß das deutsclie Pianowr geschickt durchgesührt nratbe. 9Lach der „Nowvje Wrcmür" irrrbe die Hauptmackst der rikftischen Ostseeflotte trotz aller Denn! ngen der Offiziere hauptsächlich durch politische Diskussionen in Anspruch genommen. Die deutsche Unternehmung tvurde sorgsostig vorbereitet. Die Deutschen hatten die Lage aller russischen Arterien und die Verteilung der russischen Truppen' genau ansgeforscksit. R u s s i s che r Heeres beri ch t vom 15. Oktober: Ostsee: Vom 14.Oktol>er dauerten die Kämpfe um den Besitz der Insel Oesel fort. 9?ach den Meldungen, vorn 13. Oktober nachmittags n«r Arensberg noch nicht vom Feinde besetzt, dessen Vorhuten sechs bis lacht Werst von der Stadt bemerkt wurden. Die feindliche Flotte sind die feindlichen LnftstreitkräM unter stützten kräftig die Land- truppen. indem indessen die Insel von Norden und Süden her beschossen wurde. Aus der Südseite versuchte eine von Torpedobooten iinb Minensuchern begleitete Abteilung feindlicher Kreuzer den Eiixgarxg in die Meerenge, von Irben zu erzwxngexx. Das tveitere Vordringen der feindlichen. Flotte in dexx Busen von Riga wurde durch das Feuer unserer weittragenden Artillerie der Insel Oesel uurgelxllten. Die Nordgruppe der feindlichen Flotte zweigte eine Abteilung Torpedoboote ab, die zwischen den Inseln Tagö unsere Änsklärxmgsstreitkräfte nachdem Moonsnnd Suri'.ckdröngteu. Hier vereinten sie sich mit unserer Flotte, die sich dann in den Kamps einlich, nachdem der Feind znrückwich. Eine dritte (j e; fejndlletp'r Kriegsschiffe, bestehend ans Kreuzern und ^.orpedolraten, näherte sich nachmittags dem süd>vestliäsen Teile der ^nsel pesel und beschoß einen unbedeutenden Teil der .Küste, In den andern Teilen der Ostsee wurden im Laufe des Tages feindliche Unterseeboote xmd Kriegsschiffe bemerkt. . Ein russischer Flottcnbericht. Petersburg, 15. «Okt. (Wmittag 4 llhr wurde unsere aus! vier Torpedobooten mid zivei Kanonenboote n zu- 1a mm engesetzte Streifab t-eilung , welche die Dxxrcl-- .abrt des Sölasuudes kreuzte, von an der Küste westlich der Meer enge befindlichem deutschen Großkampf schiff beschossen. Unser gorvedoboot „Grom" erlitt starke Beschädigungen. Urmiittckbar danach drangen 1 2 dents dy e To r pedo boote neuer Art, von anderen begleitet uub gedeckt durch das Feuer des erwähnten, Gros-tanlpfschiffcs in ^ : Sblasund eirr. Unsere Streifabteil nng nahin den Kamps ax^f, i.r dessen Berlauf das Panzerkau onenboot . Efrrabru" das Torpedoboot unter heftigem feindlichen Feuer zuwimal ins Schlepptau nahm. Die anderen Torpedoboote schützteu cs. indem sie einen erbitterten Kanips xxxit denn Feinde unterhielten wAcher besonders ans . Chrabry", „Gronx" uud das Kanonenboot ,.Naor"(?) feuerte. Auf letzteren! brach, xxacksdem alle Geschütze außer Gefecht gesetzt lvaren, ein heftiger Brand ans. Die Schlepp-- troffen brackxen, u. bald daraus sankdas.Schiff. Das Panzerkanoneu-- l'oot „Ehrabrv" näherte fick trotz heftigen feindlichen Feuci-s aber- nrals. L-as Torpedoboot „Grom" versuch^, es wieder ins Schlepv- tau z-u nahmen. Ties gelang aber nicht. Därauf ging die Mehrzahl seiner Besatzung aus „Ehrabry" über, wälwend das TorwdotMot sank. „Ehrabrfr" feuerte stark und versenktem feindliches Torpedo- baot. Bald darauf kanren andere Torpedoboote zu Hilfe Unsere Berlufte aus den anderen Schiffen sind bedeutungslos. Der Be- schlshaber lder Flotte stellte die Nachhaltigkeit und Stärke i>S$ .eeuers und die Fähigkeit unserer' Kanonerrboote. fest, besonders des PanKerkanonenlootes „Ehrabry", des Kanonenbootes „Eliiwi- üecz" und der Torpedoboot' „Subijaks", „Pobjöditel" und „Konstantin", pirsch letzteres die ganze Last des Kampfes geg.m den au Zahl! überlegener, Gegner zu tragen hatte. Naxh der Aussage von Zangen sind zwei feindliche Hotzpedvboote gesunken. Zlosi andere wurden ernstlich .beschädigt. Au f de r Insel Oescl verstärkt sich der Feind andauernd. Beunruhigende Nachnchtexx kommen über den Zustand unsever Batterien, bei Zerel Lwalfevort) aus der Halbinsel Sioorbe, welche die Einfahrt zum '. .ais'chen Meerbusen sperren. Eine deutsche Widerlegung. Berlin. 16. Okt. ^WTB. Amtl.) Wir erfahren von zuständi- rfl ' m f - Etliche russische ©erteilt vom 14. Oktober nveldct ieeit Verlust von einem deutschen kleinen Kreuzer und vier Torpedobooten Wie aus dem deutschen Bericht hervorgeht, ivar bis p^^er kein außer zwei zum Minensuchen bestimmten puichdampsern an der Uxxternelnnxrng gegen Oesel beteiligtes Kftiegs- afrrzeug wrloren gegangen. Dagegen ist eftt kleiner Trans- portdampser auf eine Mine geraten. Mannschasts- Verluste ftno lnxwbei nicht eingetreten. Ebenso spenig zutreffend ist der tm amtlichen russischen Bericht vom 16. Oktober gemeldete ^rmst zweier deutscher ^Torpedoboote im Kassar- Wrer. Der von tms genommene Zerstörer „Gnom" ist bei unseren Einbringnngsversuchen gekentert und gesunken. Dünkirchen. Bern, 16. Okt. (WZ®.) Die ^a-rifer Presse berichtet: Painleve, Lorchetir, Franklin Bouillon und Genernl Foch. besichtigten D ü n i i r rt„ c n , um sich über beit Zustand der Grabt zu unterrichten und die durch, die Lage notwendig ge^ svordenen Maßnahmen zu besprechen und dnrchGnjuhren. lei Hegemonie zu beftlrchlcn sei. daß aber die Verlängerung des Krieges Europa in einen Zustand der Barbarei zurückwerfe. Die Regierung wird daher aufgefordert, unter Ausschluß eines jeden Sonderfriedens im Einvernehmen mit den Alliierten F r i e d e n s v e r h a u d l u n g e n möglich zu machen, die die Bestrebungen der Völker durch gegeuseitige Gebietsabtretungen und angebrachte Entschädigungen befriedigen. Die Entschließung verlangt Sicherheiten für eine gegenseitige Abrüstung, Abschaffung der obligatorischen Dienstpflicht, einen allgemeinen Schiedsgerichtshof mit Kollektivgewalt zur Sicherung der Meere, verniehrte parlamentarische Kontrolle und internationale Älbmachun- gcn zwecks Ausschluß des Wirtschaftskrieges nach dem Friedensschluß. Der römische Korrespondent der „Stampa" glaubt, daß Sonnino zweifellos ablehnend antworten werde. (WTB. Nichtanrtlich.) Der Bundesra Die AZahruug der deutschen Interessen in Bern, 16. Okt. hat sich, entsprechend dem deutschen Gesuch, die Wahrung der deutschen Interessen in llrirguay zu überuehinren. Uruguay, ü bereit erklärt, der Republik 'flau der der ltnfc und, die DaS englische Unterhaus. London, 16. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Neuterschen Bureaus. Das Unterhaus ist nach den Sonnnerferien wieder Kusammengetreten. Bonar Law kündigte an, daß eine Aufstellung ftir die Zusammensetzung des Lnftmrnisteri'nin s in Vorbereitung sei und ein Gesetzentwurf darüber in Kürze eingebracht werden würde. Zu zivecter Lesung wurde der 6Lsetzenttvnrf an-fjenommen, d-er her Regienm.g die Kon.tri lle über alle in Großbritannien entdeckten P e t r o l e u m q u c l l e n sick-ert. Das dem eirglischeu Unterhanse vorliegerlde Gesetzrnats- rial ist sehr umfangreich. An erster Stelle steht der Entwurf einer Wahlresorm, durch die der bisherige Wahlnwdns erheblich denwtratisiert tnird. Für die nächsten Tage er- wr'.rtet ngan bei der Abstimmung iiber neue Kftieaskredile laut „B. Z." -mchtige Erklärungen über die Kriegstage und zuglerch über die Haltung der Alliierten hinsichtlich der ^rredenssrage. Am 48. Oktober' um 4 tlh: mi/iags wird die Zeichnung der 2 . Kriegsanleihe geschloffen. Mn ist keine Zeit mehr zn verzieren, wenn Du die Erfüllung Deiner pfiichi noch hinans- gefchoben hast oder Nenn Du in letzier Eiunde Deine Zeichnung noch erhöhen willst. Wer jehi dem Naieriand die nsiigen Mitisl verfagi, verlangeri den Krieg, unierßÄtzi die Isinde und mnchi sich so unsühnbar schuldig an seinen Brüdern im Kesde. Darum mußt Du zsichnenl and. Die Thronrede de» Königs I Sofia, 16. Okt. (WDB.s Meldung der bucharif : Tele Tte 'von dem König verlesene Throitrede * Tonart tit Wien. Eikre andere Wien, 16. Okt. (WTB.) Mehreren Blättern zufolge ist durch drc letzten Erklärungen Llot-ft Georges, Asquiths und Rsüpts nach Auffassung hiesiger diplomatischer Kreise die Fr re de n s a t t i o u der M i i telmächte zu einem vorläufigen Abschluß gekommen. Durch Mehu.ung unserer Fr iedens v ors ch läge seien au sich jene Umstände eingetreten, unter denen Ezernin von der Revision unserer Kriegsziele sprach. * * * ÖMii FriedenSantrag in der italienischen Kammer. Bern, 16. Okt. (Privattelegramm.) Auf der Tages- o-conum) der italienischen Deputiertenkammer em Antrag des unabhängigen Sozialisteu Ferrh. Der - bnaflt u. a dag angesichts dreier Kriegsjahre, die kem endgülttges mtlltarftches Uebergewicht ergaben, keiner- grap frenagen tu r. lautet: Meine Herren Abgeordneten! Tie schich'alsslhweren Zeiten, me urper ^taat insolge des allaerneinen Krieges durchlebt, fordern erne engere Berührung und Zusainmenarbeit zwischen den Vertretern der Nation ulw meiner Regierung. Deshalb sehe ich Sie mrt besonderer Befriedigung in einer aus^rordeittliel>en Session veremtgt.^ Ter Tod meiner geliebten Gemafrlin, der Königin Eleonore, versetzt nach ipie auch mein Haus und die bulgarische Natron xn tieK Trauer. Die Sympathien, die nur bei dieser» Gelegenheit aus allexx Texlexx Bulgariens und seiteixs der Armee ausgedrückt worden sixxd, sind mir ein Trost im Schmerze. Sie bezeugen die ttefe Zuneigung, die sich die Vmtorbeixe durch ihr mustergültiges ^ebLN, chrlstlxche Tugenden und Barmherzigkeit erworben hat. . L Merne Herren ?tbgeordnetcn! Der Besuch, mit bexxt der beut fa\e Kaxser Wilhelm mein .Haus und Bulgarien geehrt hat, er füllt xms alle mit unaxxssprechlicher Frexwe, denn er ist nicht xmr der Beweis der Unlösbarkeit des Bündnisses, das nxxs mit der großen deutschen Nation eixxigt, soixderxx auch ein unzwexselhaftes Zeichen der Achtung, die sich das Staatsoberhaupt uxw dxe bxxlgarxsc!>e Natioxx solche unsere ruhmreiche Armee durch unerscksütterlxche Feftigkeir ernwrben haben, die sie in diesen Tagen der Prümxxgen auf allen Gebieten des öftexttlichexx Lebens nxld vesoxioers auf den Schlackftfeldern an den Tag gelegt haben, wo dxe bulgarische Nation und Armee auch im Laufe dieses Jahres unsere Feinde, die verscksiedexxen Zichlisätionexx uxxd Rassen an- aehörexx, üb'er die Lixxie ihrer Eroberungsvorstöße mit Standhaftig- kext uxxd Hartnäckigkeft zarxickglivorfexr hat. Huldigen !vir also uxxd erweisexx wir volle Ehre den Verdiensten unserer Heider- büxxdeteu Herrscher es taten, beeilt, auf den edlen Friedensatwell zu antwortexx, nachdem ick) sck)on im Dezember 1916 mjt unserexx Verbündeten einexx Vorschlag in diesem Sinxxe an die Feixxde gerichtet hatte. Wenn diese friedliebende Geste des erhabexxeu Pmx- tifej; in Rom von xinseren Feinden zurückgewiesen wird, werden sie die Veranttoorttxng vor Gott, vor der Welt xnxd vor der Geschichte tragen. Zugleich mit den Rlaßnahmen, die die KricgÄrotwendigkeiten erfordcxrx und bk der Gegeixftand Ihrer klaren Pnxftxng sein xx>rr- den, wird Jhxxen ineine Regierung eine Reihe von Gesetzentwürfen xxnterbreiten, bexspielÄxreise betr. die Verbesserung der rnatcxrc * Large der Beanxten, ferner betr. Kxnegskredite, Vestexcerung Kriegsgewinne, Schaffung einer medizinischen Fakultäx an llxnversftät nsw. In der Ueberzeugxxng, daß Sie bei Ihren Beratxmgen Entschließungen ben Beioeis der Zuständigkeit, der WGshexr des Patrioftsmus sowie der Einigkeit erbrxsxgeix werden, um heilige Sacke, die unsere Natixnx mit so vielen Opfern ^mnteidigt, zu einem glücklichen Eixde zu führen, erbitte ick) den Seftexx deH Höck'stexx für Ihre Arbeiten. Ich Erkläre die dritte außerocdxiülich, Sessioxx der 17. ordexxtkichen Natioxialversammlxxng für cvtMnwt Es lebe Bxilgarien! * » * Eine neue Wcinstencr in Oesterreich. Wien, 16. Okt. (WTB. Nichtanttlich.) Abgeordneten-- haus. Der Finanzminister brachte eine Vortage ein. wodurch. der Steuersatz für eine ganze Flasche Trauben-Schaumwein von 80 Heller auf zwei Kronen, für eine ganze Flasche Fruchtschaumwein von 20 auf 60 Heller erhöht wird- Ferner brachte er eine Vorlage ein, wonach die Wein-Vroduk- tionssteUer eingeführt wird, welche für den Hektoliter Wein^ Weinnxost, Beerenwein, Vialzwein und Meth 32 Kronen und- für Obstweine und Obstnwst acht Kronen beträgt. Die neue Weinsteuer soll 11K Millionen Kronen ergebet:, was gegenüber den: bisherigen Ertrage einen Mehrertrag vvn 98 9Nillionen Kronen ergibt, wovxxn die Ueberweisungen an die Länder als Ersatz für die bisherige Landesweirtstcuer abzurechnen sind. seeirkeg. Rene N-Boot-Erfosge. Berlin, 16. Okt. (WTB. Amtlich) Neue U-Boots- Erfolge: „11, 3 9" unter seinem in den Krxegsjahren hervorragend bewährten Koxnmnndanten Kavitänleutnani Forstmann versenkte unter anderen Erfolgen vor der: Straße von Gibraltar fünf wertvolle Dampfer mit. über 20000 Br.-R.-T., und zwar die bewaffnetetr englischen Dampfer „Normanton" (3862 Tonnen), „Mexsatio" (384? Tonnen), „Almora" (4385 Tomxen), „Nucoria" (4703 T.) und den japanischen Dampfer „Hikosan Maru" (3555 XX Die innerhalb drei Tagen vernichteten Schiffe hatten zu- Inmitten 31 500 Tonnen Äohle als Ladung. Davon waren mehr als 26 000 Tonnen für den Winterdedarf Italiens bestimmt. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Schwere Schiffs Verluste der Entente. Paris, 15. Okt. (WTB.- Meldxnrg der Agence HavtW Der Dampfer „Medie", der als Beg'.eitschstff suhr, ivttrhß im westlichen Mitkelmeer torpediert. Die Explosion eine-. Torpedos verursachte eine Explosion der Munition, die im Schiffsraum untergebracht umr. De, Dampfer sank in wenigen Minuten. Er hatte 559 Passagiere an Bord, dur- unter Abteilungen von Algeriern, Soldaten und eingebxxrr.- neu 'Krbeiteru,.,Gefangene und 67 Manu Besatzung. Vermißt werkten 250 Mann. London, 15. Okt. (WTB.) Die dldmiralität gibt be- kuxxxxt:'Das Min e nr ä u m s ch i f f „Be g on i a", das bedeutend überfültig ist, muß als mit alten Mannschaften verloren betrachtet tverden. Der bewaffnete Hilfskrextzer „E a m- p a g xt e" ist t o r p e d i e r t worden und gesu ftken: 5 Offiziere uxxd 51 Matm sind tnngekvmmen. Athen, 16. Okt. (WTB.) Renternxeldnng. Der italienische Dantvfer „Bari" mit den xg riecht scheu Konsuln a u s o e r Türkei a ix B ord, wurde von deix Deutschen torpediert. 50 Ueberlebende wurden in Korfu gelandet, 120 in Italien. Man fürchtet, daß die griechiscksLN Beamten xungetominen sind. . « Berlin, 16. Okt. (WTB Nichtmntlg Das Rentersche Bxxram verbreitet in der Schweiz die Meldung, daß sich bei den deutschox Matrosen ein steigender Widenville zeige, an Bord der U-Boot e Tienst zu txtn. Nach Nackwichten, dxwen Echtheit xxnzweifolhaft wäre, seien schon mehrere deutsche Matrosen erschossexx xxwrden, weil sie sich weigerten, an Bord der U-Boote >u gehen. Eine Tatsache, die verdiente, ftstgehaltexx zu soerdcxx, ex die, das; diese .Huxxickittingen vor der ..Mexxterei" in Wilhelnxs- haven statt ge fixadexx hätten, von der kürzlich im Reickssrag die Rede gewesen wäre, und die mit dieser Meuterei absolut nick-ts zu tuxx/f)toten. Wie rvir von zxcktäxxdiger Seite erfahren, ist diese neueste Blüte Nexxterschrr Phantasie xxnedernm weiter nickfts als eine der g r ö ß t e n b c w u ß t e n Lügen, welche sich dieses Korrespoxxden^- Bxireau xvälsrend des Krieges geleistet hat: Aber nicht rxnr das, sondern es ist Tatsache, daß der A xx drang von Offizxerextz und Mgnxx scha fte n der Flotte zunl U-Bootsdienft o außerordentlich ist, xmd daß die freiwilligen! lieldxxngen für den Dienst bei dieser Waffe xxach wie xwr so zahlreich sxixd, das; iinmer nur ein Bruchteit davon berücksichtig/ ip erben kann. Aus dem RekHe. \ c L U1 ' 1( ’- (WTB.i Zu der hrukigen Sitzung des B u ixd esr a ts gMualln -zur Annxrhme der Entwurf eftxer Verordnung über den B e r t e h r m i t Z u cf c r uxxd dar Entwurf einer Bekanntmachung über Aetzalkalien uxxd S^o-d a. Berlin, 16. Okt. (WTB5 Der Ae l t e st e n a u s s ch u ß Abgeordnetenhauses beschloß in der heutigen Sltzung, nur Dienstags und Mittwochs Votlsitzutxgen abzxi- halten, n nt benx H aus Hai t§ au sschnß Zeit zu Beratungen zu geben. Die nächste Sitzung soll erst anx 6. Noveinbex statt- inden, xix der voraussichtlich die Besprechuxxg der Wählte ch t s v o r l a g e beginnt. ** Ans und Cattd>. Gießen, den 17. Oktober 1917, Amtliche Pers'onaltoachrichte n. Der öfto^ Herzog Hai am 13. Oktober l. I. Hern Pfarrverwalter Frieor. lotz zu Ilbeshausen die evangelische Psarrftelü daselbst übertragen. ( v. Jfjl|1 Der Leuftxmxt im Fllsanterix''Regiment Kaxsex Wckhelm 116, Evnst Grexn, svande mit doux Eisernen * LC X U & ^ Kb auslwuichilet. -- Der cküfreite Hx inr. Schmidt crlnclt das Ex,erne Kreuz 2. Kl. J ungwehr. Zn dieser Woche finden keine llebuugen f i€ Kaxnnxer der Stäpde tritt ant cd. Oktohtw, vorlnxitxxgs 10 Uhr, zusamnxen. Mit der Axxs gäbe des in den BrolmoxkeN" bezirken bestellten Brexxn Holz es wird ain Mittxroch, 17 . d. MtS., begonnen. Näheres netze BelamxtnxackMig. . tonet K riegSanteih e. Auf Einladung der L.xnd- nnrftcLd.rEongfeld, Bersammlunacn zur AchÄberg fyt': t«'*'v<=,.' ' Tr. .vamaitn Dgrmstadt, Banloirekwr Vtägxr-Dcrrmftadt, Direktor Belg Tarmstadt, s)iegierW:gMmlMULr Regierungsrat Dr. Michel- Tmmftadt und Rechtsanwalt Haupllnarm Nttisrl-Darmstabt unb üiiiKTc hielten Aw'vrnchen, die m:s die Bedeutung der ÄiegA- ^llrilv: tjimtnefen. Leitender Gedanke war, das; eine gutgezeickmete Mügsnnleihe die totrfjautftc Frie de näden ronstt>:t'lon und gleich- und Hilferufe ertönten. Die Unverletzten kletterten, twn 2rtwtd Ver-tetzuMSL Md nmHten fo^onö: in ÄAÜiche BelMidUürg gegeben schliefen, wurde;; von den^Sitzen geschlendert. werden. mr. Frankfurt cl M., 16. Ott. In der Adaschinenfabrik twn Alfred Tewes in der Fleschstvaße entstand heute vormittag gegen 7/4 Uhr eine Explpsim:. Ter Arbeiter Wilhelm Zöltec nmitc getötet, 10 ArbeiterinnOr leidjit verletzt. Der Betrieb wurde durch die Etpliosimr rrichit gestört. Der Sachischaden ist gering. Stendal lUC Mjig die beste *. des deutsüLN Volkes auf Wilsons Musteren gegen die t!sHn§keit des deutsche:: Volkes sei. Jedenfalls sei _ . . . . I | ttcn als das M brandmarke!'., ui© ft* wirtlich seien, nnuillch durckstiästige :Msreden solcher, die für das Volks ganze kein Herz aber auch für 'chr klarstes eignes Interesse lein Verständnis hätten. Die Bev- fsarnnrurngeir zeugten vou Optimismus und Zuversicht zu rmserer deutsckieu 'Sache, dir trotz des ewigen ttzatteigezänkes z:m: Siege formueu werde. ** Beförderung von Kriegsbed ürfnifsen für kvas Feldheer aus der Eise ich ahn. Vom König lia>n IxtegsminMri>lm ist ein Merkblatt für Fabrikalttm, Lieferer, Händler-nsw. über die Beförderung von KriVFsbödürsnifstst #im i Md Heer auf der Eisenbahn b-erau^;e. 7 eben worben, das znm Preise tKKi 50 Pf. vom Verlag Gerliard Sialling, Oldenbnrg-Berl in, «u beziehen ist. Tie Bel'chrfhmg dieses Merkblattes, das alles Msseirslvette über den Verbind m: Militärische Stellen im Felde intb in beichten Gobieten enthält, ist bt'so^ec-s den regelmästigen Gerstnidern dringend W eMps^Mau, lveil die Boaichtuwl der ein- 1 sck> ugigan P-estimErngen dicht nur den Wsendem:, sondent auch den GüterM'rtiMngen mrd den dabei heveiligteu militärischen Hellen unnötige Arbeit und Rückfragen erspart und eine glatte 'Abbeförderung der Güter gewährleistet. Miötmist in allen den K^rsond zun: Feldheer befcefjcitbe:? Fergen erteilen die militärischen ies-P:üsunqsstellcn Franknett a. M.-Süd, Oppenheimer straste 83 sFernrruf: Hansa 4818) und Mainz, Münsterpiatz 4 Fernruf: Milttävamt Mattcz.) ** Das hessische Gewerbeblott Nr 41 entl?ält: Tatf an die Zeichnung der Kriegenlleihe. Die Auswechselung der kupfernen Blitzableiter: Zentralstelle für die Gelverbe, 11. Ehventwel, 'Befveiuno vom Militärdienst .Vorträge in den Orts »rmeroevereinen, Umlauffendungen: Handtverkskammer zu Darm- ffeüot, 7. Kriegsanleihe: Allgemeiner Teil, Bersststedenes, Bücl-er- bespredmngen Lehrstell cu Perm ittlung. ** Kriegsanleihe. Aus den Aufruf der Bank für Handel und Industrie im Arrzeigenteil der heungen Nrmnner wird hin- gewiesen. Landkreis Ziesten. ** Grvßen-Linden, 17. Ott. Tie Gernernde zeichnete zur 7. Kriegsanleihe 30 000 Mar?. G. Z. Grün borg, 16, Ott. Tie auf Sormtag nachmittag in das Gasthaus zum Ral'psu einberufene Versammlung wurde mit einer kurzen Ansprache dkA .Herrn Pfarrers Schick-Queckbarn eröffnet. Hierauf nahm Herr ReiäMtagsabgavrdneter Tr. Weener das Wort, um in Ist^stzünoigem Vortrxpze ettr Bild über die politische Lage zu entrollen. In warmen, beherzigenswerten Wärten trat Dr. Wernen für dos mb^Get»oL der StAiche ein — die Znchmrmg der Kriegsanleihe. ** Lollar, 17. Oft. Die Ötemciubc hat Mr 7. Kriegsanleihe den Betrag von 30 500 Mark gez-.nch.net. ** Leihgestern . 17. Oll. Von der Gemeinde tvurden zur 7. Kiiegsanleiye 120lX) Mark gezeichnet. Kreis Büdinse:r. e. -Ortenberg. 17. Ott. Der weithin feF Pstrstemarkt, am zweiten Rindvial>- und Schwcive- nrarkt, an den beiden letzten Tagen Krärnermarkt statt. Kreis SÄötten. e. Schotten, 17. Okt. Der Fichtab-er das Eisernen Kreuzes, Sergeant Seelig, erhielt auch die Hessische Tapferkeitsmedaille. - - Du.rch dt'n Obst- und Gartenbauverein des Kreises Schotten wnrven vmc 17 Genreinpeic \ 200 Olchbamne Kur ?^eu an Pflanzung bestellt. Kreis Friedberg. Q. Bad-Nauheim . 17. Okt. In einer izi der Lindensttaüe gelegenen Billa wurde nast-ts encgebrochen und aus Küche und' Splstsekanuuer sämtliche EßrvarenVorräte gestohlen. Einen im Kuchen tisch ligenden größere»; Geldbetrag sowie das Silbergeschirr ließ der Dieb unberÄhrt. — Ja; dem nahen Wissse lshei m stürzte ein 120 Pfund schveres Schwein in die Dunggrube und vevendett. Starkenburg und Rheinhessen. ch Vom Mittelrhein, 17. Okt. Ter Wässerstand hat Unterhalb der letzten Tage eine bedeutende Erhöhung erfahren. Tiefe Erhöhung ist aber auch zur rechten Zeit geömlmion, denn bereits war der Wasserstond so niedrig geworden, daß im Gebisge die Leichtermrgen einen großen Umfang an^lMnommen hatte:: und kleine Satz sie sowie kleine Schlepper sehr gesucht und notwendig warm Ur die Jahrt um dem Mittel- und Oberrheim Nur noch ^TModunge:: w-urven befördert und im i'Migen war das Fahrwasser noch sehr gefahrvoll, so daß Schiffsbeschädigmigen an der Tagesordnung waren, ^iuch die Mosel ist sehr schnell gestiegen. Tie Steigerung ging von Ende vergangener Woche bis jetzt um Über drei Meter am Driever Pegel vor sich. Zieht gelst der Wasser- stmtd wieder langsam zurück, für den Schifsahrtsverkchc kann es -einessculs schaden, wenn der Wafferftand nun einige Zeit auf seiner Höbe bleibt, wenigstens nur langsam zurückgeht. Kreis Wetzlar. Fc. Wetzlar, 17. Okt. Dem Fabrikarbetter Friedrich Vorg- hLuser von' Klern-Mtenstädten wurden beim Rangieren beide Beine vbgefahvsr. Er starb an den erlittenen schweren Verletznirgen Hessen-Nasfaa. --- Eltville, 16. Ott. An einer Straßenkreuzung stieß der rpii Schlangenüad 'Kommende PersonenMlg mit einer Postkutsche Mammein Tie Insassen der Kutscli«, vier junge Mäo-tx'u und l 'Zkcdbsrt rWw»n ent wurdet: unter den vollkommei: zusammengepreßton Hotz-uwo teilet: tot hervorgezogen, während 15Kii:der und erne bxc -teils schwer, teils leichter verletzt warm, geborgt tvmZrtt. Tie Verletzten wurden in das Stendaler .Krankenhaus »ttwamr. Tie Lkinder, die von dem Unglück verschortt geblieben waren, letzten ihre Reise in einem cntben: Soist>erzug fort._ y- • ' ' A" s &- --- Frankfurt a. M.. 16. Okt. Die Stadtverordneten be schgäftigtezr sül', unter Zurückstellung aller Vorlagen mrd Ausfchuß- berichite lediglich^ mit der Besprechung der Abfragen zweier Stadt- v-eawrdneten über die Brennstofsversorgamg. Ueber die Unklarheiten zwischen Stadtvenvaltung und Kriegsamt wi:rtte volle Klarheit geschaffen. Einstimmig imhn: di? Versanrnckung einen Antrag des Stadtv. Zielowöki an, der die Stadt zu eiwrgischler Jn- angrisfimhnre der Brennstossversorgung aussordert. Die vorgeicheue Wahl eines imbesoldeten Stad traps mußte verschoben tverden, da das -Haus nicht mehr bcschluMLhig tvar. h.z. Hanam, 16. Okt. Gestcrn mittag gegen 1 Uhr neckten llch mehrere Im:gen, die zum Kartosselansnurchm stellten, vor dem Sauerschen Grundstück in der 3tott>straße. In dem Mgenblick, als ein vom Nordbahnlwf kommender Motvrtvagen der elektrischen Straßenbahn mit ein.?':: Au bau genügen die Stelle passierte tnollto der 13 Jahre alte Bruno Sinsel seinem Spielkameraden über das Geleise der Straßenbahn entlaufen. Hierbei siel zwischen Motor- rmd Anhäi:ge:vagen so unglücklich daß er mit den Füßen auf die Schienen zu liegen kan: und ihm der AnhängewageN über beide Beine ging. Beide Beine mußten iruterhalb des Knies abgenommen werden. ** Siegen, 17. Ott. Auf die 7. Kriegsanleihe znchnet-en tue Bediensteten der Kgl. Eis^chalMhaupIweikstatte die Summe von 4H 600 Mark. Letzte Hacftricöfett, Eiire deutsch nlssische Seeschlacht? i. Köln, 17. Okt. Nach bet „Köln. Ztg" eErt der „Seoolu" in Äondviver MeIdi:naQN, angeblich )ei KvnfchM uer deutschen und der russischen Flotte eine Schlacht m: G^rM. Kerenski habe telegraphisch eine Kitndgebnng cm die räpfische Motte erlassen, woriri betont wird, der Angenblick ser gewm- nten, :un die höchsten Opfer auf dem 2lltar des Baderla^^s darznbrntgen. Nach Petersbtwger MeLtmgen Parrjer Marter ist die rasche Besetzung von Oesel tmd Dagö auf die Hall- losigkeit der russisch,er: Flotte ziurückznführen. Die mrlttLrr- sck)en Stetten betrachten die Lage als sehr ernst. Tue VE- kommene Besetzung sei eine Frage gatrz kurzer fei t Me „Humanitö" schreibt, man stehe vor der beängsttgende« Möglichkeit, daß die deutscher: Ssestteitkräfte in b at p ma* chen Golf eindringen und die russische Flotte verrrrchchM kömtteu. Panik in Petersburg. Gens, 16. Okt. Der Petersburger Berichterstatter des ^Journal vom ONontag" schiebt die Schuld für die überraschend schnelle Besetzung der Insel Oesel auf die Sorglosigkeit der vollkommen d e m oralisierten rusjr - ch e n O st s e e f l o t 1 e. Die Küstenbatterien waren fast ohne jeden Wachtposten. Das russische Kriegsministerium halt die vollkommene Besetzrmg der Insel Oesel für eine Frage von Tagen nrtd auch die B e s e tz un g der Inseln Worms und M o o n für n n v e r in e i d l i ch. Die Lage gelte noch nicht als verzweifelt, aber doch für ernst. Jn.Petersburg herrschte vorübergehend einige Panik. Hunderte belagerte« die Bahnhöfe, um nach Zentral-Nußland zu 'liehen. Die Gerückste von der Räumung Petersburgs )urck) die Regierung werden dementiert. Nach Petersburger Berichten hat der Verlust der Inseln Dagö und Oesel einen niederschmetternden Eindruck gemacht. In der Bevölkerung zeigt sich eine steigende Erbitterung gegen die Regierung. Trotz des von dieser erlassenen Tagesbefehls, alle Zwistigkeiten vor der Bekämpfung des äußeren Feindes in den Hintergrund treten zu lasseu, tobt in Wort und Tat ein erbitterter Kampf zwischen den bürgerlichen Parteien und den Bolschewik:. Vor der englischen B o t s ch a f t und dem Winterpalast fanden in den letzten beiden Tagen lärmende Kundgebungen gegen die Regierung und England statt. Vor der englischen Botschaft hielt eiu Oiedner eine äußerst englandfeindliche Rede, worin er die sogenannteSeeherrschafl Em g l a n d s mit beißendem Spott :md Hohn bedachte. Die Regierung ließ Mitttär entschreiten. Russische Hoffnungslosigkeit. Bern, 16. Okt. Laut „Corriere della'Sera" meldet der Petersburger Korrespondent des „Daily Telegraph^ß daß man jedeHoffnung aufgegeben habe, daß die Lage auf Oesel und in der Bucht von Riga gerettet werden könne. ZivilDienst in Holland. A u s d e m H a a g, 16. Okt. In .Holland soll, wie halbamtlich gemeldet wird, die b ü r g e r l i ch e Z i v i l d i e n st - Pflicht durch Gesetz eingeführt werden. Soldat, flogen aus die Straße. Zwei. Mädchen erlitten schwere! VermischSes. Ein schnn'rer Eisenbahnunfall. Hannover, 16. Ott. (MTB. Amtlich.) Am 16. d. M. hat sich auf dem Bahnhof Schön hausen (Me) cm der Sttecke Berlin—Stendal ein sclüvercr Eisenüahnunfall ereignet, Ter Kindersonderzug Nr. 2240 von Tuchel iwch Essen, der Stadtkinder mrs der Provi:^ Wiestpreußen nach der Heimat zurückbrachte, ist gegen 5 Uhr nwrget^ — anscheinend infolge Mchtbe-ackstens eines Haltesignals — auf einen im Bahnhof haltenden Güterzug aufgefcch-ren. Mehrere Persorvemvngen sind zettrüm-- wert, 2 5 Kinder und ein Schaffner sind tot. 1 o St:n der und eine Begleiterin fuib teils srÄver, teils leicküec verletz: und im Stendaler Johanniter-Krankenhaus mrterge- bracht. Ter Betrieb tvird aufrecht erhalten. Berlin. 17. Ott. In dem bei Sckönhausen verunglückten Sonder zu g aus Westpreußen befanden pch ellva 250 Kinder, hauptsächlich u:s den Städtei: Essen, M.-Glao- bach und Oberhausen. Ein Augerrzeuge gibt den: „B. T'/ e:ne Sclstlderung, :wch der tvahrscheinlich der Lokomotivführer des Sonderzuges in der Morgeiwämmerung das Haltesignal übersah und aus den im Bahnhof haltenden Güter zu g aus fuhr. Ter Anprall «wir so stark, daß er m ganz Schönhausen gehört wurde. Die Kinder, die zum größten Test noch Amtlicher Teil. etr. Mrmstrrvua der 7. §krisgsttnleihe. An die Schulvorstände des Kreifrö. Wir setzen 'Sie Ixrtxm in Kenntnis, daß das Gvoßh. des Innern vornehmlich mit Rücksicht auf die Beh Kriegssvarkartauzaiämuivg durch die Herbstseria: sich mit der dehiruug d^r KcisgsspattartenMksgiabe über den SckLirß der AnboLhv, zeichnuugssrist hinaus, etwa bis Ende Oktober, einvershnr- den erklärt hat. Wir empfehlen, von dieser ErnrächügflMg Gebrauch zu machen. Gießen, den 15. Ottober 1917. Grvßherzogliche Kreisschnlkvmmission Gießen. I. V.: Langcrmann. Betr.: Speckabgabe. An die Grotzh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir beauftragen Sie, die Rechner zu veranlassen, elloa vor- gelegtc Bettäge für abgelieferten Speck, die von der KveiÄasfe noch nicht Wrrückvergütel sind, erneut binnen drei Tagen b« dem Komimtnalverbaiid schriftlich anzjufordern. Etwaige spater eingehende Nachforderimgen Dimen nicht mehr berück- ftrhtigt wettren. Es liegt also in: eigetrsten Jüteresse der Gemeinden, der: Ternrin pünktlich inue zu halten. Gießen, den 15. Ottober 1917. Grosz herzogliches Kreisamt Gießen I. B.: Hemm erde. ^otan „6" ttampen haben gegenüber den luftleeren Drahtlampcn gleicher Helligkeit den Vorteil weiterer Stromeraparnis. Die gebotene Einschränkung des Verbrauchs an elektrisdiem Strom erheischt für die Beleuchtung seine höchste Ausnutzung. t' K>ä Heute rrwttag 2 J / 4 Uhr verschied plötzlich und unerwartet unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater im 83. Lebensjahre. Heinrich Rusag 7715 V Die trauernden Hinterbliebenen, Gießen (Löberstraße 13 p.), Barmen, Stuttgart, den 16. Oktober 1917. Die Beerdigung findet Freitag den 19. Oktober, nachmittags 2 Uhr, au. dem Alten Friedhof statt R ;>*■ ! mmmikäkiüi, Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren innigstgeliebten Vater, Großvater, Bruder, Schwiegervater, Onkel und Schwager Herrn Meyer Eckstein im 74. Lebensjahre durch einen sanften Tod nach kurzem Leiden und einem segensreichen Leben zu sich zu nehmen. ) & Die tieftrauernden Hinterbliebenen: He mann Eckstein, z. Z. im Felde Erna»ue! Eckstein Leopold Eckstein Hilda VVinterberg geb. Eckstein Gustav Eckstein Rosalie Hammerschlag geb. Eckstein Kesselbach, den 16. Oktober 1917. Sita Eckstein geb. Katz Minna Eckstein geb. Stern Salomon Winterberg Berta Eckstein geb. Strauß und 10 Enkelkinder. Die Beerdigung findet Donnerstag den 18. Oktober 1917, nachmittags 2 Uhr, vom Trauerhause aus statt. 7704 D Nachruf. Ttn Heidenrod fürs Vaterland starben bet einem Sturmangrin an, 21. 9. 17 untere lieben Kameraden Msl. .veinrich Wagner aus Udenhausen. Kreis Alsfeld. Mnsk. Wilhelm Bergen' aus Treis. Kreis Gießen. Unl-Regt. ^Gen.^eldurarichvll v. Mackensen* Nr. 129. 2. Koniv. In der Blüte ihrer ^ahre. von allen qe- ichabt und geehrt, wurden ue aus unseren Reiben nennen. Wir werden diele Neben Kameraden, i. eiche 2 ^ahrc mir uns chuiter an Schulter gekämpit haberu nie vergessen. Gin bleibendes Andenken ist ihnen in aller Herzen gesichert. 77180 Tie Kameraden der L Komv. Inf. Regt. 12!': Gesr. ff. Klotz Mu 4 t. Babst „ W. Klein «efr. R. Brückel MuSk. H. Mohr (»refr. W. Semahrt ttnterosf. Siegel MuSk. H. Kühl MuSk. Wieftner. , n Ielüe, 3 . Sevrer iber 1Sl7. Einend üeut^ >1itt.Moeb '/,8 vbr: Familien - Konzert Nutzer-Vorträge II. Vortrag: Donnerstag den 18. Oktober, abends 8 Uhr, in her Stadtkirche. Seh. Hat Professor D. titf: m Luthers Glaube und moöerne lveltanjchauung _Eintri tt frei. '«,«» Ariegs-Weihe- verficherung. Baraufwand auf 10 Jahre verteilt. Keine ärztliche Untersuchung. Keine Wartefrist Kriegsgefahr in voller Höhe eingeschlossen. Versicherungen bis 10000 Mark zulässig Näheres durch: Alfred Fröhlich, (tarohlpl, kieken. Kord-Anicae 31 . 70 « Im Kampfe fürs Vaterland fielen unsere Bundesbrüder Friedrich Göbel 11. (met, IV. 8. 16) E. K. II. Ludwig Müller IV. (•cf. W. ». 1«.) Die\G. B. Frankonia, /7UU D 71 ,,. ,, J. A.: \Y e^ell __ ■ 1 ieferschüttert und unerwartet erhielten wir die Nachricht, KindeT^ier' eber ' herzens S uter Mann - der treusorgende Vater seines Gefreite Wilhelm Leun in einem Infanterie-Regiment 4 a o^ j h hri fo, 7 r ! 4 Uer ^terküllung im Alter von 41 Jahren am 4. Oktober 1917 den- Heldentod fürs Vaterland erlitten hat In tiefer Trauer: Emilie Leun und Sohn und alle Angehörigen. Giessen (Ederstrasse 6), den 17. Oktober 1917. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung Danksagung KUte» 1 Vaters"'' 3 T ° d ° ,neiucs U - h *" unsere* i Philipp Balser.Großh.Büi gern va n iiü.mi Sa.,;*..,, iv .. Bekautttmachttna. !t Sn.. or..t.Ak. v_ ■ trmesfars m Grabe sagen tiefin eigen Dank ' “° ' eS ' ei ’ lllull6:1 a “> Katharina Baiser gsir. Gerna ü §>0 und Kinder. Albach. 17. Oktober 1£17. . 7714 aelanyt vorerst nur Weichholz fTauneii , ""'U-'.nnd wird jedem Besteller liciihir n r Bc'eduug r orent cmc Menge bis zu w Zentnern züaete n S-SKWckss-E f ÄS’"“»' •*«»*• «iwwwrsfis: ll'lll l: VJ) Mk. T'n.- >. . . ’ * n»»wiunui x’ier. ich ' Cl .,'j\*L;ier orennhoi; fouct abaelw'' ■* . -"-dr li .n ämrnne mir «niribv «nb V4 ! d-w-"",. SUiennea 9fr. 9, rirtiteu mit das 2 labt* 1 9luä«obc.®“ << ’ em ® rt,nlf,oli Belan »‘ erst fristet zur V • ' " ' -4 (i 5'CÜcii. beit l.-x Oftoücr 1917 -_* V'WV- .. O' . - et Cocrouracrmeiiler. I. B. 770SB Grünewald. Enimy Weller Franz Söhnlein Verlobte Gießcn Frankfurt a. M. J Gründlichen ;M & Hier = \Unterricht erteilt o.aannaVocft, Goethe st r. 33 III*