Sr. 2\2 Der Oktzener Ärzelge, erscheint täglich, uu&tt Sonntags. — Beilagen: -ictzener.^amilienblätter, llreisblalt für den Kreis Gießen. vezugspreis: msnatl. 1 Bit., vierteljährlich 3 Mk.; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 93 Pf.: durch diePost Alk. 3.— Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Anschlüsse: sürdieSchrtstleitung112 Perlag, G eschüfts stellebl Anschrift fürDrabtnach- richten: Anzeiger Eietzen. Erft« Blatt (67. Jahrgang postscherkkonto: Sranffurta.Hi. U686 GenerKl-Mzeiger für Oberhessen Montag, \ 5 . Oktober*9(1 Vankverkehr: EewerbebankEietzen Zwillingsrunddruck u.Verlag: Vrühl'sche Univ.-buch-u. Zteindruckerei U.Lange. Zchristleitung. Geschäftsstelle ».Druckerei: bchulstr. 7. Annahme von Anzeige.« f. die TageSnummer dis zmnNachmittag vorher. Zellenpreise: für örtliche Anzeigen 20Pf.,für auswärtige 25 Pf., b. Plahvorschrist 30 Pi., für Reklamen 75 Pf. bzw. 90 Pf., nebst 20°/yTeuerungStuschlag. Hauptjchristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen. Deutsche Lmömg auf der Dusel Oesel. (DM.) Großes Hauptquartier, 13. Oktober. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupp recht. Die Schlacht nt Flandern lebte nach kurzer Unterbrechung gestern von neuem auf. Diesmal fiihrten die Engländer in schmälerer, etwa 1b Kilometer breiter Fwnt zwischen den Straßen Langemarck— Hottthomst und Zonnebekc—Vtorslede die Angriffe; ihr Einsatz an artilleristischen Mitteln war besonders stark. Nach mehrmaligem ergebnislosen Ansturm g lang es der englifthen Infanterve zwischen Bahnhof und Dorf Poel- kapelle im Trichdergelände vorzukommen. In tagsüber andauernden erbitterten Kämpfe,: warfen unsere Truppen den Feind beiderseits des Pendsbce? zurück. Unsere Stell'.m^en in und südlich von Poelkapelle wur- dm vormittags und mit fristen Kräften am Abend erneut vergeblich angegriffen. Starker Druck des Gegners richtete sich auf Passchen- daele; mrch hier mußten die Engländer sich mit einem schnm- [m Streifen imseres Vorfeldes begnügen; der Ort ist in unserem Besitz. Oestlich von Zomnbeke brachen die feindlichen Angriffe zusaurmen; «auch bei Houthoulst scheiterte ein starker Vorstoß. Im ganzen beträgt der mit schweren blutigen Opfern vom Feinde erkaufte Gewinn an zwei Einbruchsstellen etwa l lt Kilometer Boden. Ueberall sonst war sein Einsatz vergeblich. Die Nacht hindurch hielt der Artilleriekamps an; heute morgen steigerte er sich wieder zum Trommelfeuer zwischen der Ltzs rmd dem Kanal Eomines—Ypern. Nach den vorliegenden Meldungen sind bisher keine neuen Angriffe festigt. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Irr einigen Abschnitten der Aisne-Front war auch gestern die Kalnpftätigk-eit lebhaft. Am Ostteil des Chemiudes-DLmes brachen thüringische Stnrmtrnppen nach wirkrrngsvoller F^euervorbereitung in die französischen Stellungen nördlich der Mühle von Vauxrlerc ein. In 400 Meter Breite wurden dem Feinde mehrere Gvabenlinien entrissen; zahlreiche Gefangene blieben in unserer Hand. Oestlicher Kriegsschauplatz. Don der D ü n a bis zur D o n a u keine größeren Kanlpf- handlungen. Mazedonische Front. Außer lebhafter Artillerietätigkeit im Cernabogen mit» für die Bulgaren erfolgreichen Erkundungsgefechten am Doirmi-See nichts Besonderes. Der Erste Generalquartiermeister Ludendorff. (WTB.) Großes Hauptquartier, 14. Oktober. ^Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe KronprinzRu pp recht. Auf dem Kampffclde m Flandern sind dem Trommelfeuer zwischen Lys und Deute am gestrigen Morgen Angriffe nicht erfolgt. Tagsüber blieb die Feuertätigkeil an der Küste und wm Houthoulstcrwalde bis Gheluvelt lebhaft und war vor- nelpnli-ch am Sltzend gesteigert. Starke französische und englische Erkuudnngsabteilun- gen stießen an einigen Stellen gegen unsere Linien vor. Sie wurden ab gewiesen Im Artois und nördlich von St. Quentin lebte das beiderseitige Feuer in Verbindung mit Aufklärungsgefechten vorübergehend auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Fm westlichen Teile des E h c m i n - d e s - D L m e s zeitweise starker Artilleriekampf an der Straße Laon-Soissons. Gegen die von rurs nördlich der Mühte von Vaur- clerc genoMnenenGräben führten die Franzosen gestern ftinf starke Gegerlangriffe, die sämtlich ergebnislos und verlustreich scheiterten. Oestlicher Kriegsschauplatz. Nach nwhldurckdachter Vorbereitung hat im vorzüglichen Zusammenwirken von Armee und Marine ein gemeinsames Unternehmen gegen die dem Rigaischen Meerbusen vorgelagerte, als Stützpunkt stark ausgebaute russische Insel Oesel begonnen. Nach umfangreichen Minenräumungsarbeiten in den Küstengewässern wurden am 12. Oktober morgens die Befestigungen auf der Halbinsel Sworbe, bei Kielkond, an der Taggachuht und am Soele-Sund unter Feuer genommen. Nach Niederkcunpftmg der russischen Batterien wurden Truppen gelandet. Hierbei, wie bei dem Geleit der Transportflotte durch die russischen Minensperren haben die beteiligten See- Itveitkräfte den frischen Unternehmungsgeist und das Können *mt Flotte trefflich bewächt. Ohne jeden Schisfsverlust ist dieser- erste Teil der Operationen voll gelungen. Die in der Taggabucht an der Nordwestküstc der Insel ^"Msthifften Truppen haben in frischem Draufgeh ll den Widerstand der Russen schnell gebrochen und sind in wei- lkrem Vordringen nach Südosten. Zerel, an der Südspitze der .Halbinsel Sworbe, und "rmstzurg, die Hauptstadt der Insel Oesel, brennen. ^^^wisck^en Ostsee uiw Schwarzem Meer ist die Lage un- Mazedonische Front. Bei heftigen Regengüssen nur bei Monaftir und im Eernabogen lebhafte Artillerietätigkeil. Der Erste Generalquartienneister ^ Ludendorff. * Die Abendberichte. Berlin. 13. Okt., abends. (WTB. Amtlich.) In Flandern wechselnd starke Feuertätigkeit. Kerne Jnfanteriekämpfe. An den übrigen Landfronten nichts von Bedeutung. In gemeinsamer Unternehmung von Teilen des Heeres und der Flotte haben wir auf derInsel Oesel (Rigaischer Meerbusen) Fuß gefaßt. Berlin. 14. Okt., abends. (WTB. Amtlich.) Im Westen wechselnd starker Feuerkanipf in Flandern und nordöstlich von S o i s s o n s. Die Operationen auf der Insel Oesel verlauftm plangemäß. — h .i—iii, ■m.ix wsa wm M — >■—- Schon wieder eine Rede d«s Herrn Asqntth?, so lvird mancher Leser am Sams dag erstaunt gefragt und, !venn er den Redebrei geschluckt hatte, wird er noch lange mit der Zunge geschmeckt haben, ob dem: darin irgendein neues Friedensgewürz gewesen sei. Mau kann tiefsinnige Betrachtungen darüber anstellen, aber das eine steht dock) dem: bansest: der Redner hat nicht die leiseste Bewegung gemacht, um die deutsche Friederishand zu ergreifen, nicht einmal mit den Augen gezuckt, um diejenigen zu interessieren, die bei uns wieder Analer auf den Schwimmkork starren. Läßt man sich von einer falschen Bewegung täuschen und zieht die Schnur zurück, so sieht man nur, daß der aus- gehängte Köder etwas abgenagt ist, um durch einen wo- möglich Mf tigeren Wurm ersetzt zu werden. Manche Blätter ergehe«.: sich darin, festMlegen, daß die Tonart des Herrn Asguith fett dem vorige:: Jahre eine mildere geworden sei, daß er nicht mehr so geschmust t und gewettert habe. Es fragt sich nur, ob Grnrrd vorlregt, daß mai: sich darüber freue. Asqrttth hat den ätschen Angler genau im Auge behalten. Mit der Zeit hat er wohl seine Freude an ihm bekommen. Daß Michel mit z:::w-hm.e:ider Ungeduld angele, das paßt ihm recht in den Sinn! Reue Angebote heraus, neuen Hader damit in der inneren deutschen flickt! Was kann dem Eng- lärckxn willkommener sein als die Fortsetzung der politischen Düethode, die bisher bei uns getrieben worden ist? Am besten wäre es, wem: man Herrn Asqntth überall ebenso durchschaute wie Herrn Wilson, dem ja wohl keine deutsche Seele mehr auf den Leim geht. Dann könnte man die :wueften weisen Ans spräche als nnwesenllich einfach beiseite legen. Zumal gleichzeitig Herr Lloyd George, der ja noch leitender Wttnister in England ist, nuferem Staatssekretär v. Kühlmamr geradeheraus erklärt hat, England werde mit Frankreich weiter fechten bis zur „Erlösung" Elsaß-Lothri: ügens. Ein besserer Gesprächsstoff ist die deutsche Landung auf der Jrrsel Oesel. Der Besitz dieser Insel, die dem Rigaischen Meerbusen vorgelagert ist und daher von derr Russen stark befestigt war, verschafft uns die allmähliche Beherrschung des genannten Meerbusens. Die Landung deutscher Truppen gelang leicht und ohne Opfer. Das sieht doch wahrlich nicht nach deutscher Schwäche aus, daß wir, während die flandrischen Anstürme der Engländer abprallen, auf diesem wichtigsten Kriegsschauplatz nichts Gefährliches erwartend, so großzügig im Osten Vorgehen können. Die letzten Ziele per Heeresleitung — von der wohl die Anregung dieser Flottenaktion ausgegangen ist, sind noch nicht zu übersehen. Klar ist jedoch auf den ersten Blick, daß der Besitz der Insel Oesel und das Eindringen unserer Kanrpfschiffe in den Rigaischen Meerbusen die deutsche Riga- . flanke decken und den Gegner in seiner rechten Flanke gefährden. Unsere Heere haben Raum und Luft zu weiteren: Vordringen. Wir wollen nicht voreilig jubeln über neue Eroberungsmärsche — wiewohl wir, die Kraft der Durchführung solcher Unternehmungen vorausgesetzt, darin etwas den Frieden Beschleunigendes sehen würden —, aber wir wollen auf die weise und vorsichtige Führung der obersten Stellen vertrauen und geduldig warten, bis sich die Folgen zeigen. Einen Maßftab für die ' Bedeutung des deutschen Vorgehens gibt uns Kerenski rr: seinem verzweifelten Mahnruf an die russische Ostseeflotte, lvorin diese geradezu, anfgefordert wird, das Vaterland zu retten. Denkt er, glaubt er an eine ent- scheidende Seeschlacht, die die deutschen Msichten zuschanden mache:: könne? Die österreichisch-ungarischen Tagesberichte. Wien, 13. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart; Im Osten und in Albanien bei unseren Truppen nichts Neues. ?!m I so n z o und anderTirolerFront kam es Lln zahlreichen Stellen zu lebhafterer Geschütztätiakcit. Siwlich des Pelegrino-TaleS halten unsere Stoßtrupps, durch Standesschützen verstärkt, Gefangene und Kriegsgerät aus der feindlichen Stellung. Der Chef des Generalstabes. Wien, 14. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart; Im Bereiche unserer Streikräfte ist nichts von Belang zu melden. Der Chef des Generalstabes. Die Besetzung der Insel Gese!. Russischer Bericht Petersburg, 13. Okt. Nach einer Meldung des Marinechefs nähnien 8 Großkampsschiffe, 12 leichte Kreuzier, 40 Torpedoboote und 30 Minensucher an der deutschen Landung auf Oesel teil. Petersburg, 13. Okt. Ein halbamtlicher Bericht Über dir Landung der Deutschen am der Insel Oesel erklärt u a, daß der Jemd seit langen: sein Ukrternchtzuien vorbereitet habe, das dnrck.i die Schwächung des russischen Nachrichtendienstes begünstigt worden sei. Ohne Zweifel sei die Landung mit außergewöhnlicher Schnelligkeit vor sich gegangen. Der Bericht stellt fest, daß die Wiegnahme von Oesel die Rassen ihrer bisherigen vorherrschenden Stellimg am Rigaischen Meerbusen beraube. Marineminister W er- derewski erstattete der Regierung sofort nach seiner ^Rückkehr aas dem Hauptquartier Bericht über die durch die La:ümng de8 Deutschen geschaffenen Lage. Tie Regierung beschloß sosott, alle ihre Kräfte der Organisation der Laudesverteidigung zu widmen. Die russische Darstellung. Petersburg, 13. Okt. (WTB.) Meldung der Peters- burger^Telegraphetr-Agentur. Unter dem Schutze von Seestrcit- fräfte^t, die imseren Verteidigungsanlagen weit überlegen waren, stihtten die Deutschen am 12. Oktober eine Landung rn der Bucht von Tagolacht im Norden der Insel Oesel und an den benacl^barten Ufern ans. Arwere Kräfte laicheten bei dem Dorfe Serrö im ^Südwesten der Insel Dagö. Die Küstenbatterien wurden durch das mächtige Fe:ier der feindlichen Groß- kampftchiffe zum Schweigen gebracht. Die Unternehmung des Feindes war durch dichten Nebel und schlechte Sicht begünstigt. Die Garnison der Insel Oesel nahm den Kamps gegen die Lan- du::gstrnppen ans. Alle möglichen Maßnahmen sind ergriffen, :rm die Landung zurückzu schlagen. Der Eindruck in Petersburgs Petersburg, 14. Okt. Die Nachricht von der Landamg der Deutschen wi:rde von der Bevölkernmg der Hauptstadt mit voll- kommeirer Ruhe ausgenontmen. Die Mcardblätter veröffenckichen zahlreiche Unterredungen :rnt militärischen und anderen Fachleute::, die einnnitig seststellen, daß die Landung der Deutsche::, obrvohl es sich dabei um eine ernste Unternehmung für die allgemeine sttate- gische Lage Rußlands hairdle, keine immittelbare Bedrohung Petersburgs .darstelle. Eine englische Bestätigung. Haag, 13. Okt. Reuter meldet aus Petersburg: Tie Deut- s chen Imweten auf den Inseln Dagö und Oesel. 2lnssehen in Schweden. Stockholm, 14. Okt. (WTB. Nichtanrtlich.) Tie Landung der Deutsck^en ans Dago und Oesel erregt in Sch:vede:r das größte Ar:ssel>cn. Schon gestern abend, als die Nachricht cucs Petersburg eintraf, behandelten die Blätter das Ereignis in eingehenden ?luf- sätzen. „A f ton bl ade t" nennt den deutschen Borswß einen außerordenllich genialen Schachzug. Die heutigen Morgenblätter bringe:: gleichfalls ausführliche Besprechungen. Ter inilitärisch Mitarbeiter^ des „S v e n k a T a g b I a d e t" rockst zrmächst aus dik Schwierigkeiten hin, die die Deutschen za: überwinde:: hatten, uni lande:: zu können, und schreibt dann: In den: Augenblick, da dir Teutsck>ei: ans Dagö und Oesel Faiß gefaßt haben, ist die russisch Gewalt nach zwei Fahrhnndetten wieder von der Ostsee abge- spertt. Das Fenster? das Peter der Große durch die Besiegung Karls XII. von Schotten für Rußland nach den: baltischn Meere hin öffnete, ist wieder verstopft worden. Kerenskis Ermahnung au die Oftseestotte. Petersburg, 13. Ott. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telegrapheimgentnr. Mnisterpräsideut Kereuski hat an den OberbefehlsHaber der Nvrd-front- Armeen folgendes Telegramm gesmidt: Sagen Sie der Ostsoeslotte, daß die furchtbare Stunde der Prüfung gekommen ist. Rußland erwartet zu seiner Rottung eine tapfere Tat der Marine, und ich als Oberbefehlshaber fordere von Mannschaft rmd Fühnmg, daß sie sick: opsenr. Es naht die Stunde, :vo die Ostsoeslotte die Elirc dos Vatorla:ü>es, seine große:: lleberlieferungeu mrd die Frei- hckt der Revolution verteidigen kann. Es ist Zeit, ernstlich zu bedenken, wie :::m: sich dein Feinde stelle. Die Besatzung von Kronstadt hat es drmch ihre Haltung schon erreicht, daß die Kerteibi- gnngsmittel dieser Festung nicht vollständig sind. Mögen alle daran denken, daß das Vaterland, das nicht nur eineu Tag leben wird, verbrecherischen Leichtsinn und übelwollende Aufhetzung nicht verzeihen rvird. Das abscheuliche Verbrechen dos Panzerschiffes ' ..Petropcüolowsk" mich gilt go:nacht werden. Möge die Fwtte ! ^ er Führung ihrer Offiziere, deren Vaterlandsliebe bekannt ist. i . eu Feino z:m'lck>:»ers6:l. Das russische Borparlament. Pe tersbnrg , 14. Ott. (WTB. Nichllrmtlrch.) Meldung der Petersburger Telegraphena^eutu r. Fi: der ttzabinetto- sitzuna von: 12. Oktober hat die pvvvisorische Regierung beschlossen, dem Vorparlament bfte Ernennung des vorläufigen Rates der russischen Repitblik vorz-ubeh alten. ‘loo ^^Etzahl der Mitglieder wird 555) betragen, davon »>co Vertreter der Demokratie und 167 Vertreter der Bürger^ Uchen. Die Eröffnungssitzung ist für den 18. Oktober ein berufen worden. Der finnländische Landtag. Petersburg, 11. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Mel oung der Petersburger Telegraphenagentur. Die provisorische Negierung hat den sinnländischen Landtag für den 1. November ein berufen. " . * ^ Eine armenische Konferenz. Tiflis, 15-OL. Hici. ist eure nationale armenische Inferenz erowtet worden, an der mehr als 200 Abgeordnete ck>ehen, wenn die ZoregÄt wird, aber nur dies allein, Ulster aast ^euttchlluid ^ l>e,e^e Gebiet zurückgibt'? In Frankreich 011301 W* betetet. Stete» bleibt in dm «r-TWA^ Ä V~T& • J .uiv» anoeres, als -S b ? t - En-eg M beeudlgen wümcht, aber gleichzeitig bei artigen wrll, btc zu dein Kriege geführt haben ^^l^^hrrngen m das .^pnchvl des militärischen Systems, das bie Leiden m die Wett bvachtr." 71 ' qlhJ&PHL 5Hs & 11 äjPj* ®®®9ö und Asgniths sagt „Pall Mall • ®«i ztaatifägtaz voll LAihlnrann bekamen Lloyd George 5*"* ' C,lti ^ rf - Wenn Deutschland eine derartig Hartnack,M Haltung emnimmt, wird es die Folgen zu -???! .b^eib -^e W«-der^rstelümg der verlorenen Pwviuzen L iLS^JS 1 ,^rsotchL ibMiyt'M wie für die Franzosen selbst ;JJr ^>urch die ttttecnationale bc - sranzösischen ..Er n. an des envopänchen Friedens Wir Pvenmrmmyher richtig ausdrückte, an der "d U» ferne ontterDriicftnt .Kinder wieder crknt bnd. Es gM kernen Engl ander, dessen Sinn für Ehre durch E"qMn^rtlgcn Bonchlag nicht empfindlich beleidigt würde" ntmz lrf7l - CLbt; „Asumth sagte gestern abend '.nmz nchtvg, dar; .das Schttminstr, was der Welt geick^i-en könnt" crn MEmengeLckter Friede wäre, der.in sich di/.«e künftig ^E? 1 s ^ r n 4? r EÄn Flrckwerk sein soll, kann E sotcl><- .,rvage wie ix Mch.-Lotlnrngens, die nur eine einzige ^ ^ Ematmschen Ött. (WW.) Tie Rede des Staatssekretärs von ^Emann wird von der Pariser Presse nachdn'icklich und etumittig lehnt Ohne Unterschied der 'Parteirichtung ver- lan^-n alle Blatter, daN dem Mhlmannschen Nein? und Nie- wE T^7 Absage Fvankreichs gegenüber gestellt - Erlhlmcomschm Aeutzemmgon wird natürlich auch) der -Nauövwz mjjt erspart. Wie man seinerzeit den JÄf'SL 52: ^ RM'«r -.sich selbst zn überlassen, solegr mm England nahe, sich nicht mehr weiter lpn mit FvE sei allein schuld . ^ Krieges. Das Manöver sei aber- aus- und dre übrvgen Enteirtemäch>te, besonders die 'von Amerika, hätten wiederholt irnd ein- dcrnglich darauf hiiigewlesen. dasj die Nückgabe EliawLothringens ern n untrennbaren Beitaurdteil der Kriogs.iäe der Miierten bilde ^ „ Jr* 1 "% € mp l vnbert srch im besondemr, daßdieForde- ^ngen Frankreichs durch die Rede Kühlmanns an ^Erecht^igung gewvnngen hätten. Heute könne nmn f*wwi!? 6 Zlab-ÄthrtrZM tvcr Schild (twr, hintcr dem bet beirt- itfe ©enetwlftob innen Emlals tn -SSefirien iwrberdtefe Tsbats" wÄi den Nachweis führen, daß durch wv 4 StT^oJX!'^ 51 oller Welt, auch den Newkraleir, klar Iverde., M Essaß-Lothrrngen zmpedrngt mi Frankreich Mrückfallen müsse ^ Ermutigung für dieF ranz ose n zuhaiten m *** Absicht der Befreiung aller Völker fesb- - ^ Unsere Alliierten werden mit Befriedigung erfahren, daß Kuhlmann es nrr Incht hält, die .Herausgabe der- ML? -u regeln, dieM Italien uud Rmnüirien gehören, Filmen nwi erherUchielleii und dve von England gedovdertm Garan- des Untcrfceboolkrioges zu gobm. Aber wenn .Kühl- M»»E«USiS«VS-L jfssäsrssvttüS^ mm * Eine Anzahl Matter deuten die Rede auch als eine Zehre für lne Friedeussremde rnnerhall» der (kittende und knüpfni die War- nnng m bi e egtoliften, ja nidft nach Sbmkholm zu gehen Ter „^rgaro ül recht: „Trc löschenden Miswecsiändnisse sind nur durch die Wassengewall M lösm. Ter Krieg nnrst unLslich ’fSL ^I)E"chl,mg enter der beiden Nationen führen." Herde er- M ^ömrng an die Sozialisten und erklärt so- m f» 7 n C ! m r C W c ^nu lebten N?atm und von der lebten f^ ä ^L 87< nh? r^avre erklärt,-keinen Zoll unseres Bodens. ^^^^tun^n. WiMige Monate nachher gab ^ nfv ^L lTpe - { Ehr heraus Auch Küblmann wird Wasser m abzuwa^i^ W ' m ' ^ Ende der Flarrdernschlacht iw*^s" crtfärt mit Genugtuung, Frmikreich brauche -keinerlei Besorgnis zu haben, wenn auch die Erklärungen .Kühl- hätten. Kühlmann f *ättc versucht, England M trauert Tie Reden Äsgutchs und Churchills, Antwon bU ^'ost-lochrnrgische Frage berührten, seien die beste Z!ch lege besonderen Wert darauf, zu versichern, daß auch dev j C .Ü i b bAlgerische Soldat )veiterhin treu an der Seite ^:bihibdxm aushalten und alles eirtseyen wird, unt einen endgültigen Sicg^ zn erringen, wicher unseren Völkern die freie Entwicklung gewährleistet und das heißerstrebte nationale Ziel für uns dre Beretillgtmg aller Bulgaren zur Verwirklichung bringt diesem imgehenrcn Ringeil Tjat das von Eurer Majestät weise gerührte dentsche Volk mit seiiter ihm innewohnenden Mackü, seiner staatlichen Organisation und bewunderungslvürdigen Aus- opserung Oie ganze Welt in Erstaunert versetzt. Dies glänzende Beispiel wird semem treuen billgarischen Verbündeten für alle Zeiten -nn steter Aniporn und leuchtendes Vorbild sein. Möge der Segen frische Kraft und seine hohen Gaben den Werkeri des Friedens und der Kultur widmet. Ich erhebe mein Glas auf das Wohlergehen Eurer Mafestät und Euerer Dtajestät gatizen Hauses, auf ein segensreiches, langes, steteres Herrscherwirtert Euerer Majestät, aus das ruhmreiche bulgarisches Heer und ans das Blühetr und Gedeihen Bulgarien-l * . * Der Reichskanzler im Osten- . erlin, 14. Okt. (WTB. Amtlich.) Reichskanzler Dr. Michael i s hat sich nachmittags nach den besetzten Gebieten des O sten s begeben. fsröerS ein großes Gefchlechi! Es §iti die Zukunft unsrer Kinder, unsres Volkes, unsres Vaierlauöes! Zeder einzelne, der die 1. Kriegsanleihe zeichnet, siarki das Hser, siärki das Reich und stark? die Gicherhsii der jshigsn utid aller osraugegangenen Krisgösuleihen. AllgLmeme Wehrpsiichi draußen, - MigLmeme Zeichnungspsiichi drinnen^ Tu' Deine pflichi! « -^vre memt Kühlmann habe,durch jemc Erklärungen die bes Rercl^tages tmetx'r etntgeii und beruhigm wollen ^aS Matwver ,et m me,er Rickstung gelimgmr. Keine 'Partei habe ^l ,emen ernMichml KvnWt mit der Regierung gewünscht. Tie , “ >enic demnach auch besch voren. -Solveit die Rede an da^ Airsland gerickcket sei, nüisse das vmr den: Grafen Czernin d^r Dopst aezollm Lob besorrders boachdet werden „Petit Parisien" fordert, daß man mts die Erklärungen Kühl- mmms mit allem NackHntck antworte, daß die Rückkehr Elsaß- ÄrTlertenäTfi^ 6 ^ für alle Schweden. _ ®'< Okt. MTB. NichtamMck.) Meldim§ des at, das tNnnstcrinm unter den ihm ge- $ai kömren, hat der liiberale Partei- "Grer Pi-mchor Eden den Auftrag erhalten, das Ministerium 3tii vuoen. Trintsprüche in Sofia. Ü a 0 '' MTB.) yjUlbunq der Blllgarifchien Tele Echen-A^. Bei der E^tase! Ael. EÄÜS '"e rd inand eine Rede, m der er Iwfc: Das auf den Schlachtk-li>m octnüpile, durch gemerniam vergossenes teures Blut besiegelte Bündnis wird »V OaU « .. .. 'V • c umereit Völkern auch in der kommenden Zeit des Friedens — iur oen wir bis -um endgültigen Siege zu kämpfen entschlossen sind — Kum dauevLden Segen gereichen des Allmächtigen mich fernerhin auf unseren heldenliaften Streitern ruhen und ihnen den Lohn für ihren unvergleichlichen Opfernrut zuteil werden lassen. 4 Dest.tsche Kaiser antwortete: Euer Maiestät spreche ich für die lierzlichen Worte des Willkomms meinen tiefempßmdenen Dank aus. Euer Majestät konnten Mir kurzem das schöne Fest des 30jährigen Regierungsiubbz begrüste mit besonderer Freude die Gelegenlxit, Eiter Mmcftat meine schriftlich dargebracksteii Glückwünsche zu dieser bedeutuilgsvollen Feier von Angesicht zu Angesicht zu nnederholen. Stolz und glücklich kmrnen Euer Majestät'auf diese reichen ^zahre znrückblicken. - Dos Werk ist gekrönt, an dem Euer Maiestät zum Helle Ihres Volkes unablässig gearbeitet haben, leit Sie Mi lenem Augusttage in Trrnowo einzogen. Der frohen Erimiemmgsseler folgte mir zu bald ein Tag schmerzlichster Trauer; m tiefer Bewegung gedenke ich der verewigten Königin, die sich m nnedli-ai^r Zeit wie in den Stürmen des Krieges als wahre Landesmutter erwiesen hat und deren segensreiches Walten auf allen Gebieten werktätiger Nächstenliebe für immer mtvergesseni bleiben wird. Der gittigen Emladimg Euer Majestät folgend, hatte vm mit der Fal/rt nach Bulgariens Hauptstadt die hohe Genug- Siyp i® mit eigenen Augen davon überzeugen zu können, \wlayz Blute das Land unter Eurer Majestät weiser Herrschaft erreicht l>at. Seit langem waren wir bewundernde Zeugen des rest- llisen zrelbenmßten Stvebeirs, das, von lluger Hand gelenkt, das lEvolle Volk der Bulgaren von Stufe zu Stufe aufwärts ge- rnhrl lxtt. Voll Mcfrrchtiger Teilnalyme beobachteten wir das tief aus dem .Herzen des Volkes entspringende Sahnen und Drängen nackt nationaler Einigung. Wir fühlten uns in Erinnerung an imsere eigene ^rgangeirhett der jungen starken Nation tief innerlich ver- waiidt. dieses Gemhl nnierlicher Berbmidenlwit hat seine schönste EA^MNg eriahveii, als Bulgarien sich unter Eirrer Majestät ^ 1 h Weltkrieg der gerechten Sacke der Mittelmächte anschloß und fern Los mit dem unsrigen ver- ^^-.Sett zlon wahren ftel>eii Deutsche und Bulgaren im Bunde mir Löesterretchern, Ungarn und Osmanen Seite an Sette im Kamp, gegen eine Welt von Fciilden. Dieser Zbampf hat Bul nach glorreichem Ringen die ErMNung seines geschicht- llch.en Selmens gebtachL Ich hin stolz darauf, daß es meinen m ^lngmig dieser Erfolge beizrckragen Die herrlichen Wassentaten, die Bulgaren und Dentsche gemein- lain lvrrichtet haben, ,verden für alle Zeiten ein Ruhmesblatt m der Geschichte beider Völker bilden. Sie werden aber Mich aitf ^Eunftigen Beziehungen beider Länder einen tiefgehendest l,nb bulgarisches Blut ist gemeinsam g?- lloNen Die Erinnerung Mi gemeinsam getragene Gefalweir und Enchehruugen. Mi gegm,tätige Hilfe in Stunden der Not und an Siege bildert für alle Tplliiehmer an diesert uarnpsen, für ihre Kinder und Enkel ein unzer-, Band, ein Band der Waffenbrüderschaft, das selbst dem der ^tmnmesgemEsckiast nicht nachsteht. Ans dieser ^^^bnidersckiaft erwächst eiiie unwandelbare Treue ™J* X L Ranke dn Feinde kläglich zerschellen und gegen die die können ^^^ftls und Mißtrauens niemals Macht gewinnen co .So sl^hen wir Hand in Hand unlösbar verbunden ^ockl llt die Znt dm^Prüfilng nickst vorüber, .Hochmut und der ^ If BulMmens Zukunft ..eidisch m , seekrleg. ^ m Bulgariens Zukunft neidisch zer- Wren und DeutschlMids Älüte vernickvten ivolleir, ist noch nicht sich «nicht entschließen, von ll>ren Erobe- rungvplanen abzustehen intb dem Blutvergießen ein Ende ;u machen. Wir Mten gemeinsam mit unseren von gleicher Feindestücke bedrohten österreichisch- ^L?'?schen und türkischen Perb ündeten uner- schutterlich sdand, bis mrt Gottes Hilft durch den Frieden die hohen «Guter gefufrrt sind, für deren Verteidigung wir in den Krieg ^nn mix m ecner nicht zu fernen friedlichen Zeit durch wieder Gelegenheit geboten wird dieses ^nb ju klujfen iii, so hofft und vertraue ich, werde'ich eiu grvßes^gluckliches. gesichertes Bulgarien sehen das die getrennten Svhne unter einem Szepter rn ftrc- ' iuut *ufamtej,wgc« ? das. SidniÄuft,»« jemer h eldenhaften AustteuiMmgeit genießt und in treuem Zusammenwirken mtt dem ettistchen Kampsgeno [feit fanc Reue U-Boot-Erfvlge. Berlin, 14. Oft. (WTB. Anrtlich.) Durch die Wtig. keit unserer U-Boobe sind cms dem nördlichen Kriegs, schauplatze wiederum 16 000 Bruttoregistertonnen versenkt worden. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich ein bewaffneter italienischer Dampfer und eine große Bark, die Stacheldraht und Oel für Le Havre geladen hatte. Der Chef des Admiralstabes der Marine. Einstellung der holländischen Schiffahrt nach England. Rotterdam, 14. Okt. (WTB.) „Maasbode" erfährt aus zuverlässiger Quelle, daß die Fahrt holländischer ■ticts f - voll Holland nach England eingestellt worden ift. Die,e Maßregel steht im Zusammenhang mit der ßhwe- benden Frage zwischen Hvllaitd und England. Unsere erfolgreichen Kampfflieger. Berlin, 13. Okt. (WTB.) Erfolgreiche deiitsche Kampf- flwger und dre Zahl ihrer Luftsiege bis Mm 1. Okt.: Ritt- ?"vhr. v. Richthoftn 61, Leutnant Gontermann 36, Lerttnarrt Bernert 27, Leutnant Max Müller 27, Oberleutnant Dostler (vermißt) 26, Leutnarrt Frhr. v. Richthofen 24, Oberleutnant Schleich 24 , Oberleutnant Ritter v. Tutschek ^3, Oberleutnant Berthvld 21, Leutnant Adam 19, Leutnant i'r? r 19, bentnant Wüsthoff 18, Lnntnant Kisserrberch 17, Oberleutnant Bethge 17, Leutnant Goettsch 16, Leutnant Klern 16, Lerttnant Böhme 15, Leutnant v. Eschw-ege 15. ^utnarft Julms Schmidt 15, Leutnant Thuy 14, Osiizier- stellvertreter Buckler 13, Leutnarrt Göring 13, Leutnant Io, Leutnant übet 13, Oberlerttnaut Budd-ecke 12. Rittmesiter Frhr. v. Richthvftn und die Leutnants Gontermann, Bernert, Max Mütter, Dostler, Frhr. v. Rickfthvfen Oberleurnants 3titter v. Tutschek, Berthold und Bildüeckd rnd mrt dein Orden Pour le nrorite ausgezeichnet. M$ dem Reiche. Der sozialdemokratische Parteitag- * f/J Ür + l B 11 r , 5 ''3 9 ft ‘. c^' UT Einleitung des soritüdemokrati- cgen P-LttMtags hielt S ch e r d e m a n n heilte in einer überaus stark bciudrten VÄisvenammlung eine Siebe über btc ^zialbemokmtft ^ Bexstaickiwirtgsfrieben umb bk Vaterlandspartei. Er boeufir nete bie Sozralbenwkvatie als bk Partei des Vülkersriedens, schift bet te die i rülrereu Bemühuiigen der Sozialdemokratie, den Frieden ristreast zu erl-alten, und das geringe Entgegenkommen der Partri- sreunbe aus den ftiitdlicheii Ländern Die Politik der Batersands- eine ge.-ahrliche, kein vernünftiger Mensch könne sie mit- 5H 1L . Wonn auch bie Konferenz in Stockholm an den erbärmlichen Mmhenichasten der Gegirer gescheitert sei, so hoffe er dmh, daßsi ^ Sammen ü^vde, wmm die Völker aufgeklärt seien. Interesse der Arbeiter verhütet mcht verzichten aus etwas, was ihm ge- lr!w 3 ^bne faiit4>Ten nicht für junkerliche Jntereff^ Partei ftehe, verlängere den Krieg. Deo veilangte schlleftich nrtt allem Nachdruck den Rücktritt des Reichskanzlers und des Marinesekvetärs Copelle. Mandatsniedcrlegung de» Abg. Traub. 14. Okt. Pfarrer Traub entschloß sich zur N : et> e r le g u n g seines Landtagsmandats. (Traub an Berlmer Bororttvahlkreis Wilmersdorf-Teltow- Beesww gewählt worden.) * Aur Hessen. . . Zur Loimnenden Tagung der Landstande. ^ ^ ^ Okt. Der Präsident der Zweiten Mam- hfl t r) ^?^adung zur 45 PlenMlitzung für Dienstag ben 2 3. Oktober ergehen. Aus der Tagesordnung find fol- gende wichtige Punkte hervorznheben: Die Regierungsvorlage über die KrlegstQterungsbethllfen, über die sich Regierung und beide J^lAsEsen geeinigt haben. Die Regiv- .^deitüvurf betr. btc Wahlen zum 37. Landtag (Außer der abermaltaen HinMiSsckstebung der Wckhltermine. die ^ bedingt ist. handelt es sich mit dün^£S 719 ^ ^ Rechte der Kriegstellnehmer getroffenen Schutzbesttmmun^n aus die rm vaterländischen Hilfsdienst tätigen D« Regierungsvorlage über dre ^Schaffung eines Nvb betr. bie Mlßerordcnlliche Ergänzung der Gememdever- ^lwigen während Krieges. Zur Weiterbildung der Verfassung rm Sinne der Erweiterung der Volksrechte liegen ein freisinniger M ^ Iä tr ? g ^r- Sie dürften einem treu 1 w^^st Verftssungsausschuß zur Vorberattmg überwiesen lL^N- Auch, dürfte die kommende Tagung wieder eine lebhafte b-rttrgQi über Ernährnngssiagen und Kohlenverso-rgiurg: frellich konnnen diese Erörterungen meist zu spät, da der Landtaa vor vollendeten Tatsachen steht, an denen nichts mehr zu ändern ift. Speckabgabe. Avg. Lcu n hat in der Zweiten Kammer den Antraa ^ beschließen, Gwßh. Regierung zu ersuck-en, die Softrti ^ ^brm Milchkttl) besitzen, von der Speckabgabe aus der demnachstigen Hausschlachttmg zu befreien. Aus Stadt unv Laus, Gießen, den 15. Oktober 1917. w; fett längerer Zeit treibt in btn 18 Jahre alter, mittelgroßer, blonder Mtger Mensch mtt rundem vollen Cftsicht und roten Backen fern Unwesen, rnoem er dre Geschüftslertte dadnrck) schädiat. daß er sich ans den Nmnen anderer Leute Waren erfeä- ^m+rTrt Tt eX welterveräußert. So lyat er auf diese Weise ^tttzenmacher mit Militürmützen, fast fämft siche hresige Zigarren Händler mit Zigarren geprellt nnd jetzt ist er auf den Trick mit Rasierrnesser verfallen Auch hat er sich inemy&am FMen Geld umb für Eier, »ute Dri brücHüHt 0 w2- W ^ eU ' Publikum wird hiermit und)* k . ljur- b^^or getvarnt, unbekairnten Personen ^crren oder Geü> an^uvertrauen, da von derarti.gen Schwindlern nvetjt^ nichts wvederzub-eckommen ist. ^ ^cynimobern t t he a te r. Der ^opagandw-Ernirrkter für die Kriegvanlerhe „Stahl und Gold", der die aestriae Vorsteft flctet taÄSÄ «c. Diese GalrvutpWeiL bmiW nach bm behördlichen ^ftfteUmi^ Zji fcnntf, baft infio-tge BeihMmg der Effenlxlh:: mit andere«, hchiglichen Tvcm Schotten die Sälzbeförderung bitweise Mttlckge- nrvrden ist. Nachdem nunmehr veranlaßt ist, das; eine bevor- Mlt' ^förderLUV des Salzes einzutraten hat und reichlich Sah vorhanden ist, besteht fern Gtaatb $u einer Bennrv-Hignng. & mich davor gewarnt werden, durch Llngstkäufe eine örtliche Salzknasw- WWbevgchend künstlich hervorzicrnscn. ** Das Kreisblatt Nr. 174 errtlMt Verordnungen über: ^o-Mig Landkreis Gießen. P Watzenborn-Steinberg, 15. Oft. Jetzt erst ist nach längerem, bangem Harren der Angehörigen Nachricht eingetraffen, daß der Tämbour Lubnäg Harnisch, Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Masse und der Hessischen ÄÄPferkeitsmedtcklle am 8. September v. I. dien Tod für sein Vaterbmd erlitten hat. Kreis Büdingen. A KoHden, 15. Oft. Vor 14 Dagen ist der Landwirt Wtzttm L-Orz von hier, ohne vorher softw Angehörigen twn »nenr Wiesgcuvg Mitteilung M machtelst, ’irtfCt dem MittagSznge in der Wbdung noch Gelnhausen ab.geveist ünd seit dieser Zeit spurlos vechj>rmmix-.n. ^lilc NaMorschungQ: u.ach dem Bermitzten waren ]fi§ letzt erfolglos. Der Svhrr stäht seit Kttegsbvginn als Unter- Wivver im Mde. » Starkettüarg sud 3kh^rhessm. I Darm ft a dt, 15. Okt. Das städtische Lebensmitdclcunt seifte hen Kleinvertaufspr-eis für Kartoff eln ans 7ch Pfg. bt& Pfund fest. —. Der 18jährige Wilhelm Klein, der bei der MackoHtchDrpüverkstätte beschäftigt war, geriet denn Ab koppeln «erer LoÄomottven zwischen bie Buffer irnd wurde zu Tode gedrückt. Die Schuld trifft ihn secker, da er nicht gedmüt, sondern aufreckp: Mschen den Puffern hinLtztzrchging, -als ein Stotz der Riangier- MMative ^ie ihdafchinen zusann nenschob. — 9bus einem Fenster der Moestratze ftLrste am Fvettag.nachmittag ein fünfjähriges Mädchen, stccrd tags darauf tm Krankenl-anse an dem erlittenen SchÄrel- F ben sie demnach, wettk «mH langsam, EmWLch fort, der neuen Pfeiler sind fettiggestellt. Augenblicklich, ein großer Dampfbacher damit beschäftigt, die Fahr- rinne -u vertiefen. Die so gewonnenen Erbmassen werden zur Auffüllung der Ufermaueru benutzt, die ebenfalls nahezu fettiggestelll sind. Nur die ZpjschüittuLch der Fischerlöcher aus der Frankfurter Seite macht noch Schwierien Sicherheit das Rauchen auf den Kasseler Sttatzeubahnen, sowohl im Innen: als auch auf den Plattformen der Wiagrei. Auch das Mitbringen brennncker Pfeifen, Zigarren und Zigaretten auf die Wagnr ist untersagt. Übertretungen dieser Verordnung stehen unter polizeilicher Bestrafung, können aber auch für die Zuwiderhandelnden bei einer von ihnen verursachten Körperverletziurg ein gerichtliches Strafverfahren und empfindliche Bußen zugunsten der Verletzten zur Folge habem ]\ Marburg, 15. Okt. Bei dem Opfertag für die Teutsch- lands-Spende Pr Säuglings- und Kleinkftckerschutz wurden hier 2300 Mk. gesammelt. ra. Nassau, 15. Oft. Durch Magistratsbeschkutz sind aus die 7. KriegScutteihe 32 000 Mf. gezeichnet worden. X Schlüchtern, 15.Okt. Bom Vorsitzenden des Krersaus- schusfes Schlückivern 'wird betaut jegebcu, daß die Erfüllung der ^bartoffel-BertragSlieferunger: des Kreises Schichten: an die Stadt Frankfurt foinxb die immer größeren Umfang annetzmenden Einzel- aussuhven an Verbraucher anderer Städte und Orte außer Frankfurt nicht mehr als gesichert angesehen werden kan::, infolgedessen mm jetzt ab vom KväsauSschuffe des Kreises Schlüchtern nur :wch Aussückwerlaubnisse noch Frankfurt aWgeftellt roerden. Andere Anträge werden n»M veattyc genehmigt. ][ Marburg, 15. Oft. Bei der gestern in der Universitäts- aula abgehaltmei: feierlichen Jlmmatrikiilation der Studieve::den des diesmaligen Winterhalbjahres, unter denen sich auch eine Anzahl mit dem Eisernen Kreuz geschrnückde Herren: befanden, wies der Rektor, Professor Dr. HeitnEer, u. a. darauf hin, daß das akademische Recht durch die Zeiten jetzt nicht verblichen sei. Es müsse besonders dadurch zur Geltung kommen, daß sich die Studierenden immer Mehr ihres SttcdiuMs befleißigen möchten, damit sie als zukünftige geistige Führer der Nation die vielen verloren gegangenen Kräfte ersetzen könnten. Restloses gründliches Arbeiten müsse eines Jeden höchstes Ziel sein. Er verbnlck Mit seinen Worten auch cüien warmen Hinweis .aus den vaterländischen Hilfsdienst, den: sich die Studierende:: immer Mehr zur Verfügung stellen möchten. Gießener Strafkammer. Gießen, 12. Oktober. Ter am 14. Mai 1881 zu Wolferborn geborene Landarbeiter Ernst Reifs chncider hatte sich Wege:: Betrugs zu verantworten. Ter Angeklagte, ein vielfach vorbestrafter, gttvohrchettv- gQverbsmäßiger Betrüger, der unter Angabe falscher Namen und Herkunftsorte oberyessrsche Ortschaften in der Absicht bereiste, die Bauern, im Vertrauen auf ihre Dummheit, wie er sich aus- drückte, zu prellen, bediente sich des Tricks, sich als laM)w:rtschatt- licher Arbeiter zn verdingen, um dam: alsbald im Gespräch die Rede auf die Beschaffung von Lebensmitteln und namentlich von Schuhen zu bringen, zu deren Beschaffmrg er: vwmoge ganz besonders guter Beziehrmgen in der Lage sei; allewrngs beonNe^er dazu eines Vorschusses, den er auch in drei FÄlen erhielt. So prellte er eine Frau Scheid in Großen-Buseckum.4 Pfund Bienenhonig im W^e vlNi 12 Mk., den Landwirt Theiß in L:ndenstruth um 40 Mk. und eure Frau König in Ober-Morlen um 50 Mt. Er verschwand dann auf Nimmerwiedersehen. L.as Gerecht verurteilte den Angeklagten unter Versagung mildernder Umstande zu einer Gesamtzu äphausstrafe von 2Vs Fähren und 3mal zu ie 150 Mk. Geldstrafe, die im Falle des Nichteinbrrngens mit je weiteren 10 Tage:: Zuchthaus zu verbüßen ist. Außerdem wurden dem Angeklagten, der das Urteil anerkannte, d:e bürgerlichen Ehrenrechte aus die Tauer von 5 Jahren aberkannt. ^ t u Ter bereits 37mal vorbestrafte, rückfällige Betrüger Jakob Meusert om: Töringbeim hat in der: letzten wahrer: auch :n Gießen sein Unwesen getrieben, irchem er von Ze:t zu Zeit namentlich in besseren Familien vor sprach und unter unwahren Angaben --I I D«rmsta.dt, 16. Oft. Eine überaus eindrucksvolle Kund- Se sta ^ung Mr stcLenten Kriegisainleihe fand gestern morge:: um 11 Uhr fett Großh. Hvftheater statt, dinch d?n weihevollen Klängen des «aemarsches von Rtchwrd Wagner, tm^ Hosschauspieler Kurt Mbenrumu als Prolog das gehaltvolle Gedicht von Fritz Jaauet ,Mbett«lten" vvr Fra» Hvfopernsängeriu Else Wühler gab eimge Lieder zum BsstDr Sodatin sprach Geheinivat Professor Dr. Eck - Gießern „Zeichnet für unser Bv-tk^heer" und „Zeichnet für tnrfrnt Kaiser" Ware:: die beiden Grundgedanken seiner Rede. Den vierten Krisgs^fttter must Fünfer Heer auf sich nehmen. Wir'nrüssen alles tun, Hfttt ihm die Strapazen zu erleichtern. Zugleich darf es «rstrn BäLeru, Gotten, Brüdern «nd Söl)?»en draußen an der Freut Mt cm den nötigen Waffen fehlen. Auch nruß die Kriegsanleihe eine Mrdvvrt auf die Anwürft Wilsons gegen unser Kaiserl'ous sein. Mlfon kennt :ncfer Volk und ferne 'beschichte nickst. Der Redner würdigte die gefchichtlichre: Verdienste des Hohenzollernhaufes :md wies den Versuch, einen Unterschied ztvischen dem Deutschland Potsdams und dem Deutschland Weimars zu Mache::, entschieden xmück. Nicht enden wollender Beifall dankte dein Redner und das mi ihm ausgckrachbe Hoch «ns unfern Kaiser und auf unser Volk m Waffen fand degestterten Widerhall. In der Jubelouvertüre fand die erhÄ«nde Feier chre:: stimmungsvollen Ausklang. Defsen-Nassau. xa. Biedenfops, 15. Oft. Durch die Schüler des hiesigen :s wurden 7200 Mk. Kriegsanleihe gezeichnet und M. für die HsZkdeNburggab e gestiftet, ta. B^aribach, 15. Oft. Aus die 7. Kriegsanleihe zeichnete die hiesige evangelische KirchengeTneinde 10 000 Mk. ra. Diklenbu rg, 15. Oft. Die hiesige König!. Bergschnle, wahrend der Kriegszeit eingestellt war, I>at in diesen Tagen ihrrn Unttrricht mit 20 Sckiülern wieder ausgenommen. mr Frcrn f surt a. M., 15. Oft. Jü den nächsten Tagen werden in da.: obersten Klassen bet Mittel- und Bürgerschulen von dm Schulbehörden Merse zur Erlerrwrg der Schuhreparatur ein- gerichdet. Das 5>andwerbSzeug soll von den Schulen gemeinsmn beschosst und z?.: möglichst billigem Preis an die Kinder abgegeben nxxboL Mch.derbemittelte erhalten einen Zuschuß von der Stadt. mr. Frankfurt a.M., 15. Okt. Obwohl die Arbeiten an der neven KlBerbrÜcko dlrrch den Krieg empfindlich gestört wurde::, so Geldbeträge erschvindelte. Er imnnte sich hierbei Schmidt und Weber aus Gießen, schwiitdelte vor. seine Frau sei gestorben und, bat um Unterstützung für das Sterbekleid; in einem anderen Fall gab er an, er müsst wach Elsaß zum Militär einrücke::, er hätte keine GeUnnittel und lasst 4 Kinder in Not zurück. Weiter gab er an» er sei von: lstesigen Gas- und Elektrizftä:o:verk entlassen worden, weil er einen Gestellungsbefehl zur Landsturmkavallerie crljaltcn habe, er sei Witwer und l)abe 5 Müder, bekomme aber ■ keine Unterstützung und dergleichen mehr. Im Letzteren Fall erhrel- er nickts, da er erst den Gestellungsbefehl vorzeigen sollte. IN . . , . ~ r,r. ■ ... bekamt» angeblich lungenleidend ist, will aus Not gehandelt haben. Das Gericht verurteilst den Angeklagten, indem es ihm nochmals :ml- dernde Umstände zubilligte, zu einer Gesamtgefängnissttafe von einem Jähr und neun Monaten. ^ ^ Der am 12. Januar 1885 zu DieLenchlaust::, Krres LTberttchr, geborene Arbeiter Karl Medenbach ist vom hies:gen^Schöfs«v« gerecht wegen Diebstäl-ts einer dem am 6. Mai l. I. in deck hiesig«: Medizinischen Klinik verstorbenen Soldaten Heinrich Ste« voll Untersuhl gehörigen Brieftasche mit Briefschaften wnd vndcrwr Inhalt zu einer Wock;e Gefängnis verurteilt lworden. T>er Bewaan fiel alsbald auf den AjUgeklagten, der vom 1.—7. Ma: 1917 alA Krankenwärter in der genannte:: Klinik bedienstet tvar. Be: emer Dnrchlsuchung wurde die Brieftasche in dem Schranke des Ange llag - ten vorgefunden und von der Krankenschwester und der Ehefrau des Verstorbenen als die de:n H. Stein gehörige wieder erkannt.! Gegln: das Urteil verfolgte der Angeklagte Becuftmg, um feme Freifprechlung zu erzielen. Er hatte aber mit dem Rechlsm Äteß keinen Erfolg, denn auf Grund der heutigen Breoresauftrayn« wurde die Berufung kostensällig zurück gewiesen, cs bleckt formt beim erstinstanzlichen Urtell. __ 1 _' Letzte üacftricftteiii Holland und die Mittelmächte. Aus dem Haag, 14. Ott Der Vertrete:- des Amsterdamer „Handels-Bläd" hatte eine Unterredung m:t dem Vorsitzenden des niederländisch-englischen Uever^ seetruftes in Holland van Alst Dieser sagte: Dre Verguck- um gen mit Deutschland und Oesterreich-Ungar:: sind tat) achnch abgeschlossen. Beide Länder haben von Holland einen ^mstrmmten Kredit zngesichert erhalten, tvoftlr Teictschland bis zum Marz 1218 250 000 Tonnen Steinkohle und 20 000 Tonnen Stahl monatlrch liefern wird. Tie österreichischen L-ist:rngen bestehe:: in der Liefe- rerng einer Reihe vm: Artikeln, die Holland bisher eiten verwendet wird, braucht Deutschland lediglich o:e arbeiten stillzulegen (?!), damit Holland seinen Telegraphen verkehr nnt England und Niederländisch-Jndien wieder aufnehmen kann. Em Wort von Berli-n wird genügen, um die Lage zu klaren. (Der Vorsitzende des holländischen Ei::f:chrtrustes sieht natürhd) me Angelegenheit ganz und gar vom englischen Standpunkte an.) Amerika hat die moralische Pflicht, uns zu helfen. D:e ^.age Wsthr heikel, braucht aber zu größerer Besorgnis keinen Anlaß zn geben. Aus Argentinien. Lugano, 14. Okt. Wie die „Agenzia ©tefan:" aus Buenos Aires meldet, wollten dort die Radikalen eme Jahresfeier der Präsidentschaft veranstalten. Da aber die N e u t ra l i ften gleichzeitig eine Kundgebung veranstalteten, um der Gedenkfeier einen neutralistischen Anstrich zu geben, so verzichteten die Radikalen auf die Feier. Der Sreg der Neutralisten, so bemerk^ die „Agenzia Stefam", sei lohne Bedeutung. Die Ordnung während der Kundgebung wurde durch ein Polizeiaufgebot ausrechterhalten. Zwischen den Neutralisten und den Befiirwlvrtern des Abbruchs der Beziehungen zur Deutschland fanden einige Zusammenstöße statt. __ tucher-vortrage ll. Vortrag: Vonnrrrtag den 18. Oktober, abends 8 Uhr, in der Ltadtkirche. Geh. Rat Professor v. Eck: £u%rs Glaube und moderne Weltanschauung «Eintritt frei. 7616 V Vereinigter Kanmchen-Zucht- und Pfleqeverein. Den Mitgliedern zur Kenntnis, daß die Dickwnrz raorse» Dienstag von ^ ^lkr vormittags biS 1 ttbr nachmittags mn Güterbahnbof abgeholt werden können. 767: Horst, Vorsitzender. 8srAL«tzs 8-8-2iN.°^kgkaz. fpf. ob. 1. Nov. zu mieten gesucht. Angeb. nr. Preis unter 06462 a. d. Gieß. 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MMi Ruhe sauft, du gutes Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. NachriTht^d^^m^i' TI ? d K Tm - e T wartet erhielten wir die tleffcraurige JNacnricht, daa unser Fieber, herzensguter Sohn und Bruder, der Musketier Johannes Rabenau im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116, 4, Koinp. ÄmÄS' TOn 20 Jahren am L 0ktober don Heldentod In tiefem Schmerz: Philipp Kabenan, Maurermeister, und Fran Elfsabeilae Heinrich Rabeaan. z, Z. im Felde ß6b ’ WlU ' Pefer Kabenan, z . Z. im Felde n uhelni Rabenao, z. Z. in Merseburg ikonrad Kabenan, z. Z. im Felde Ratharilna itabeaau M«Sfef» a Ä a e U n’.? attfahrer ’ ‘ Z ' Gar “ is “ “«urt Hsn« Rabenau esnd alle Yenvaudten. vom 8. April 1917. 7566 a Mit den Ausfüsirungsbestimmunaeu vom 14. ftttni und 12. Juli 1917. Textausgabe mit Einleitung, Aninerkungen, Kernworten und alphabetischem Inhaltsverzeichnis. Bearbeitet von M. Hah« Erster Staatsanwalt in München. Preis Wl 1.60. Erhältlich in allen Buchhandlungen. Verlag von -Fn.il Math in Gießen. 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Deutsche RefdisschaizanweisunFen • v|j werden zu Originalbedingungen entgegengcnommen Süa 7156D Joseph Herz, Bankgeschäft, Neuen Baue 23. fHHH ■ m Wi Kriegsanleihe - Versicherung Nachruf. und Mit|üedlr dent0d ^ VaterIandsta -"l'«n unsere Heben Kollern m Emil Traud, Postbote Karl Herget, Postbote ®lme ärztliche üatersnchiiog. . « , A « in ahmefähig sind alle Personen von i 5 bis e e Jahren .„Jauch alle an der Front stehenden Offiziere und Sodaten’ L> daher zugleich » wichti Sste Familienfursorge. ödes ^scHuss d er Kriegsgefahr. uBd aü8 Oandeisfieber lUktrar für Einzelfächer Mk. 10.— iur Kurse nach bes. Vereinbarung. Franz Vogts Co., Eieflen Goethestraße 32. « Tel. 2061. 6134 M llurch Sparbeiträge |während 3-20 Jahren Mk. 3.65 jährl. Beitrag für Mk. 100-Zeichn., iährl. Beitrag fui-Mk. 100 000-Zeichm ! DM : ' Wir verlieren an beiden hebe, treue Kollegen und gute Veremsmitglieder. Durch ihr aufrichtiges, gutes Benehmen erfreuten sie sich allgemeiner Beliebtheit. Wir werden ihnen stets ein ehrendes Andenken bewahren. 7659D Billigste gleich bleibend«; Beiträge bei "imstfesten ^aueb moaathehen - RatenzaMungei^- Äti^ Aushändigung der Tollea Summe beim Tode Verein dör unteren Post- u. Telegr.-Beamten Gießen. Verband d. unteren Post-u. Tef^r. Beamte;, Ortsgruppe Giessen. DiJÄ“ SiC Pr ° ,pek,e »« der Stab |c®;„JÄg§ys« Vera5icl!arHagt'.Ikt..G 0Ä . Näheres durch 7oa ss Frans G ö r e s KalwboicstrftBo 43. Angesehene Miiarbalter für alle Plätze geacchl. noojü IFjiust, Landma nnstr. 3. ' A Afl i *' X- Pnv. Leben*- Versicherung* - Gesellschaft I Oesterreichischer Phönix in Wien für fett &en ^Urschriften der Nachrufanzeige Mkcli« Karl Schäfer ft tt ^ ft tt and Haufen ist der Name des Bruders Willidm Schäfer nachzutragen. 7284: 7 ' K^iegsanleiSr . Zerchnmtgen auf die 41 / 0 / , . ««bb^b Die gegen Arau Götz, Roon- ttrane 38,,getanen beleidigen- bfn Aeutzernngen nehme ich m. h.d Uv druck desBedaikerns Ml.ruck.Giehem l2.X.19l7.rr2» Mi8a d.8sr»k«rck t. Licher Str.23 i8t wieder am Lager! fjjjfbdchaus \afomcn Irl h üuLien C JS>iiiuLlnüls Zeichnurrgen auf die 4 ^/«/ ^M >w ■ ""leihen nehme ich z„ den amtli-^n *°l° Reichs- n« LL ” T-“T 8.«m f 'm»Si“s,5Sf" n ®- Ph n ' B 3 Vergütung n.iöcke,, Bankgeschäft, Grünberg i.H Leitung: Hofrat Hermann Steingoetti.. Dienstag, d. 1 «;. Qkt. 1917 , -V. VtltXifA«, abends 7*/ 9 Ubr Gelvsbnl. Preise termätzigt) Neuheit; Neubeit Zeitbild in 1 Akt von Leo Leipziger. Hierauf: 7658p I» linde feilt Lustspiel in 3 Akten von Kadelburg und Pres der