D. 259 Der Gietzener Seeigel erscheint täglich, außer Sonntags. — Beilagen: -ietzr»er KamiNenblätter; Kreisbiatt flr de» Kreis Gießen. öezugspreis: mouatl. 1 Mk.. viertel- jährllch 3 Mk.: durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 90 Pf.: durch die Post Mk. 3.— viertel- jährl. ausschl. Bestell-. Fernsprech - Anschlüsse: für die Schrillt eilung 112 Verlag,Geschällsstetleöl Ar, schrill fürDrabtnach- richten: Anzeiger Gießen. Erstes Blatt M. Jahrgang Donnerstag, \\. Mober J9(Z Postscheckkonto: Sranffurt a.SI. H686 General-Anzeiger für Oberhessen Bankverkehr: Gewerbebank Gießen SwiMngrrunddruck u. Verlag: Brühl'sche Univ.-Vuch- u. Steindruckcrei ».Lange. Schrislleitung, Geschäftsstelle ».Druckerei- Zchulstr. 7. Annahme von Anzeigen i die emgesnurnrner bis zuinNachmittag vorher. Zeilenpreise: für örtliche Anzeigen 20 Pf.. für a u s w ä r t i q e 25 Pf., b. Platzvorschrift 30 Pf., für Reklamen 75 Pf. bzw. 90 Pf., nebst 20°/gTeuerltngszuschlag. Hauptjchriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik u.Feuillewn: Aug. Äoetz; Stadt und Land, Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; AnzeigenteU: H. Beck; sämtlich in Gießen, Günstiger verlaus der Zchlacht in Kantern. (WTB.) Grobes Hauptquartier, 16. Oktober. (Aulllüh.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht. Auf dem Schlachtfewe m Flandern traten gestern vebcu 11 britipchen Divisionen wieder französische Truppen ’m den Kampf Die gewaltige Krastanspcnmung der verbündeten westlichen Machte erschöpfte sich in tagsüber währendem Ringen ander Standhaftigkeit unserer Flandernkämpfer! Die morgens nach stärkstnn Trommelfeuer vorl:rechcn- den Angriffe bildeten die Einleitung zur Schlacht, die sich bei ununterbrochener Artilleriewirkung bis tief in die Nacht in fast 20 Kilometer Breite auf den Trichter-feldern zwischen Bixfchoole und Gheluvelt abspielte. Die Gegner warfen immer neue Kräfte in den Kampf, die mehrmals an einzelnen Stellen bis zu sechsmal gegen unsere Linien an- MtJl - .1 - stürmten. Südlich des Houthoulsterwaldes gewann der Feind bei Draaibank. Mangelaere Deldhoek mW am Bahnhof Poel- kapclle bis 150b Meter an Boden, bis ihn der Gegenstoß unserer Reserven traf und seinen Anfangserfolg beschränkte. Bon Poelkapelle bis südlich von Ghellwelt haben unsere tapferen Truppen ihre Kampflinien fest in der Hand, die wiederholten feindlichen Angriffe gegen diese 13 Kilometer breite Front sind sämtlich unter den schwer st en Verlusten zusammengcbrochen. Bei den anderen Armeen war die Gefechtstätigkeit gering. Nur an der Aisue verstärkte sich der Feuerkarnps südlich der Stretze Laon—Soissons. Die vorstoßendeu sran- Ksißhen Kompagnien wurden abgewiesen. Oeftlicher Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse. Mazedonische Front. Westlich des Doiran-Sees warfen die Bulgaren mehrere englische Abteilungen, die nach längerer Artillerievorbereitung mrgrifferr, zurück. Der Erste Generalguarticrmeister Ludendorff. * Der Abendbericht. Berlin, 10. Okt., abends. (WTB. Amtlich.) Fn Flandern wechselnd starke Feuertätigkeit. Am Chmmmvaldc östlich der Maas für uns erfolgreiche örtliche Jnfantrriekämpfe. Im Osten nichts von Bedeutung. In diesen Tagen blinder Rüdewut und unheilbar scheinender Gegensätze drängt sich unwillkürlich die Vorstellung auf: Wie wäre es, wenn unsere politische Welt in Deutschs land, die amtliche und die parlamerrtcrrische, ohne deren Tun und Treiben ja auch die Presse gar bald auf ein ganz ruhiges Fahrwasser kommen müßte, auf ein paar Wochen einmal völlig schweigen würde! Dann würde der aus- gestreube Same der Einigkeit vielleicht wachsen können. Jetzt aber wird bei jeder auf den Krieg bezüglichen Aeußerung das mit Voreingenommenheit geladene Gemüt in Erregung gesetzt, und das parlamentarische Feld ist nicht etwa der Schauplatz ruhiger Wirksamkeit in positiven: Sinne, sondern ein Kampfplatz, wo Saud und Staub aufgewirbelt und wo alle Augenblicke ein Känrpe aus dem Sattel geworfen wird. Ob wir nach der Pause des Schlveigens die rechten Männer an der Spitze des Reiches haben würden, die inner- politische Frontlinie wieder ans zurichten, das bleibt freilich eine große, ungelöste Frage. Man muß sich heute darauf beschränken, festzustellen, daß der Ruf nach Einigkeit zwar erschallt ist, daß aber die Schwierigkeiten sich noch türmen. Dom Reichskanzler ist aus seiner Enthüllung über die Vor- Jcmnimiffc in der Marine eine neue Opposition erwachsen. Der Reichstag, dessen Selbstbervußtsein in der Zeit, da die Regrerumgscurtorttät schwach und biegsam war, mächtig gestiegen ist, hat sich aufs neue im Sattel erhoben und für dre drei bloßgestellten Kollegen von der unabhängigen S^ialisbenpartei eine oder mehrere Lanzen eingelegt. Es heißt sogar, ein neuer Prüfungsausschuß solle über die Angelegenheit befinden und der Regierung entsprechende Entschließungen oder Vorhaltungen machen. Die Frage, ob man den Kanzler stürzen wolle, wird ganz offen aufgeworfen. Natürlich sind die um Scheidemann am erbittertsten gegen Herrn Michaelis ausgebracht. Während der „Vorwärts" dem Staatssekretär v. Kühlmann eine Lobrede hielt, weil er im Geruch steht und durch Jen: Auftreten bewiesen zu haben scheint, die Mehrheit mit ihrer bekannten Entschließung kräftiger als irgend jemand sonst am Negierungstisch stützen zu wollen, fährt er höchst übelwollend über den Kanzler selber her. Unter der Ueberschrist: „Michaelis vor dem Ende" schreibt das sozialdemokratische Hauptorgan; „Tie Situation ist 'so verfahren, daß cs überhaupt keinen Ausweg gibt. Wird keine Anklage gegen die Beschuldigten erhoben, dann sind die Behauptungen der Herren Michaelis und Capelle vor aller Wielt -als leichtfertig gebrandmarkt. Wird aber Anklage erhoben, so erleben wir einen Prozeß, in dem sich die Regierung voreilig für die Verurteilung einge,etzt hat. Tiefer Prozeß tviro sich hinter verschlossenen Türen abspielen als ein politischer Ten- oenzprozeß, und der Glaube an die Nechtmäßigkcit des Verfahrens wird im Volke so ersckstttterl sein, daß er sich überhaupt nicht mehr Herstellen läßt. Soviel zur moralischen unb juristischen Seite der Angelegenheit. Mit der politischen steht es womöglich iwch sckstimmer. Tie Herren Michaelis und Capelle haben dem Ausland einen Schmaus bereitet und ihm den Triumph des Bolschewikismus in Deutschland in Aussicht gestellt. Sie haben die Partei der Unabhängigen, die lange genug im Schatten stand, mst plumpen Fäusten, aber sicher nicht zu ihrem Schaden, in das vorderste Licht der Oefsent- lichkeit gezogen, u:ü> nicht mit Absicht, aber im Erfolg so gehandelt, als ob sie die angestellten Propagandachefs dieser Partei wären. Sie haben sich dafür aus dem Hause Llbsage aus Absage geholt und haben ihrer eigenen Autorität das Genick gebrochen. .Hatte schon Genosse David über das Verhältnis unserer Partei M dieser Regierung keinen Zweifel gelassen, so fand Genosse Ebert später in seiner furzen, mit stürmischem Beifall ausgenommenen Erklärung wcchrhÜft befoeieaLe Worte. Aber bei diesen Worten, die die schärfste Kampfairsage gegen die Regierung bedeuten, darf es nicht bleiben. Herr Michaelis muß weg! Ein falsch verstandenes Pflichtbewusstsein hat diesen Mann dazu verleitet, eine:: Posten anzuneihmeu, foem er in keiner Weise gewachsen ist." Jetzt ist das Zentrum wieder einmal das Zünglein an der Wage oder, besser ausgedrückt, das ' entsch eidende Schwergewicht. Wird es bei einer neue:: Kanzlerkrisis oder bei einem Kanzlersturz profitieren? Das ist die große Frage, die jetzt im abgeschlossenen Fraktionszimmer erörtert werden wird. Da der Reichstag sich bis 5. Dezember vertagen will, darf man hoffen, daß vorläufig doch eine Ruhe- und Schweigepause eiutritt, in der neue Möglichkeiten aufwachsen können. Es ist freilich ein magerer Trost- sprüch, daß die Zeit unsere innerpolitischen Schäden Und unsere Kriegspolitik heilen könnte. D^.h wir haben ja noch einen besseren Trost: Draußen im Felde gibt es nur neue Erfolge. In Flandern ist uns sogar in den beiden letzten Tagen :rnverkennbar ein neuer großer Sieg erwachsen. Und dann können wir uns noch mit der angenehmen Spannung tragen: Was geht in Italien vor, was wird der Lauf der Dinge in Rußland werden? In diesen Himmelsrichtungen könnte sich der Kühlmannschc Pessimismus am ehesten wieder aufhellen. Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 19. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wir- Verlautbari: Nirgends besondere Ereignisse. Der Chef des Generalstabes. Lin neuer siegreicher Grotzkampstag in Flandern. Berlin, 10. Okt. (WTA) Unter Beteiligung französischer Divisionen haben die Engländer am 9. Oktober abermals durch Einsatz der Massen ihres Men-sck-enmaterials, ihrer Artillerie und Angriffsmaschinen die Entscheidung an der Flandernfront herbeizuführen versucht, die ihrwn ihr prahlerischer „Sieg" vom 4. Okt. nicht gebracht hatte. Auch die englische Behauptung, jeden Tag den Bewegungskrieg gegen die deutsche Flmrdern- Arnree beginnen zu können, ist grade durch ihre neuen Angriffe gegen die festen deutschen Stellungen aufs klarste widerlegt worden. Rach tagelangem Zerstörungsfeuer setzte am 9. Oktober stärkstes Trommelfeuer ein. Gegen sieben Uhr vormittags brache:: die tief-gegliederten dichten Masse:: der Engländer mxb Franzosen in fast zwanzig Kilometer Breite zwischen Bixscho-ote und Gheluvelt gegen unsere Linien vor. Schon in die dichten Angriffskolounen schlug unser vernichtendes Sperr- und Abwehrfeuer und riß bereits blutige Lücken in die Reihen der Angreifer, währercd von unzähligen Punkten deutsche Maschinengewehre die Sturmkolonnen nieder hämmerten. Bei ununterbrochen heftigster Artilleriewirkung warf der Gegner rücksichtslos immer neue Reserve , ft: den Kampf und ließ sie wiederholt ohne jede Mens chen s cho n u n g , au einzelnen Stellen bis zu sechsmal, gegen unsere Stellungen anvennen. De:: ganzen Dag bis tief in die Nacht dauerte der erbitterte Kampf. Durch louchtige Gegenstöße und heiße Nahkämpse wurden die anstürrneitden feindlichen Masse:: in der Linie Poelkapelle bis südlich von Gheluvelt restlos abgeschlagen. Bei den wiederholten vcraeblichen Angriffen gegen diese dreizehn Kilometer breite Front erlitt der Gegner allerschwerste blutige Verlüsbe. Nur zwischen Draaibank und Poellapelle konnte die Uebermacht des anstürmerwen Feindes unter gewaltigen Opfern in etwa 1500 Meter Tiefe in dem zertro-mmellen Trichtergelände Boden gewinnen. Hier verhirck>erten sofort einsetzende Gegenstöße jede Grweiterrmg des feindlicher: Angriffserfolges. Erst spät ft: der Nacht flaute das feind- liche Feuer um eft: Gerii^es ab, blieb aber auch dann noch als kräftiges Störungsfeuer ans der gauzen Kampfzone liegen. Auch dieser neue Großkampftag der englischen Und französischen Massen endete mtt einen: völligen Mißerfolge und bewies wiederum, wie die vorhergehenden neun Großkampftage an der Flarrder::front, daß auch der starffte Einsatz und die größte Ueberlogenheft an Menschen und Material nichts gegen die Widerstandskraft der heldenhaften dentsck>en Flandernarmee vernrögen. Allen zehn Angriffe:: an der Flandernfront ist jeder strategische Erfolg versagt geblieben, :rnd die Zermürbungstaktik der Entente trifft die Engländer nrw Franzosen schwerer am eigenen Leibe, als die De::tschen. Am Abend desselben Tages steigerte sich auch an der Aisnefront das feindliche Feuer zu größerer Stärke gegen unsere Stellungen twu La Motte bis Fort Malmaison, worauf ein starker siaihöfischer Vorstoß mehrerer Kompagnien gegen unsere Linien oorbrach. Unter blutiger: Ver- 'lüsten wurde der Feind größtenteils im Maschinengcweh» nnd Ha:vdgranaden-Fsuer, an einzelnen Sdellon durch Gegenstoß, restlos abgewiesen. In Mazedonien scheiterte ncnb heftiger Artillerievorbereitung ein englischer Deilangriff gegen die bulgarft sch>en Stellumren südlich von Dojr«a. Russische Massenmorde im Kaukasus. Berlin, 10. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Laut „Rjetsch^ vom 2. (15.) September ist ein großer Teil der Stadt Laischew, 80 Werst von Kasan, abgebrannt. Das Feuer ging von einen: Hause aus, in dem etwa 100 österreichische Kriegsgefangene untergebracht waren. Ten Flammen ü?nnte nicht Einhalt geboten werden, und eör beginnender Sturm .varf Funken auf den anderen Teil der Stadt. 'Irgend jemand bringt das ^Gerücht ans, die gefangenen Qesterreicher hätten die Stadt angczündet, und die sinnlose Menge wirst sich aut die Wehrlosen. Auf den brennenden Sttaßen geht die Jagd los. Auf den Wiesen und in allen denkbaren Verstecken wird gesucht und verfolgt. Wen man ergriffen hat, macht wan mit Kolben, Bajonetten, Sabeln, Holzscheiten und Steinen tierisch nieder. Ein großer Teil, darunter moch deutsche Gefangene, ,vird buchstäblich in Stücke gerissen. Miliz und Militär halten und Frauen schänden die verstückelten Körper. In der Nacht hört der Brand auf, aber am andern Tage wird die wahnsinnige Verfolgung fortgesetzt und der Rest der Gefangenen ernrordel. , m Ein japanischer Vorschuß an Rußlands N e u y o r k, 9. Okt. '(WTB.) Reutermeldung. Den hiesigen amtlichen japanischen Kreisen ist zur Kenntnis gebracht worden, daß Japan der russischen Regierung 66667000 Pen zu 6 Prozent Zinsen vorgeschossen hat. Peru bricht die Beziehungen ab. Berlin, 10. Okt. (WTB.) Der peruanische Gesandte übergab dem Auswärtigen Amt'eftw Note, in der der Abbruch der diplomatischen Beziehungen zuDeutschland mitgeteilt wird. Gleichzeitig hat der sandte um seine Pässe gebeten. Der Sozialisteukongreß in Frankreich. Bordeaux, 10. Okt. (WTB.) Meldung der Agencc Havas. Der Sozialistenkongreß hat den Mehrheit^ antrag mit 1552 Stimmen angenommen, der Minberheits- antrag erhielt 831 Stimmen, derselbe Antrag mit dein Zusatz gegen die Kriegskredite 118 Stimmen bei 85 Stimmenthaltungen. * * * Die Zustände in Ftalie«. B e r l i n, 10. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Ueber die Zustände in Italien entnehrnen wir einem Privatbriefe aus Zürich vom 20. September d. I. das Folgende: In Italien steht man, gelinde gesagt, vor einem Systemwechseläla r u s s e. Zur Einleitung haben sie den Turiner Hauptbahnhof in die Luft gesprengt und die umliegenden Hotels angezündet, mit Ausnahme eines einzigen, in dem G i o l i t t i wohnt. Im Hafen von Genua wurden Schiffe angezündet usw. Die Desertionen sind überhaupt nicht mehr zu zählen; die Deserteure, zum Teil mit Maschinengewehren im Gebirge verschanzt usw.; wie es heißt, ca. 100 000 Mann. Die Truppen werden waffenlos an die Front befördert und anderes. Für den Herbst steht wohl noch allerlei zu erwarten, das ich nicht schreiben mag. Lugano, 11. Okt. (L.-A.) Das römische Gericht verurteilte gestern zwei Italiener und einen Trientiner wege« Hochverrats und Beihilfe bei den Brandstiftungen im Hafen von Genua uwd der Explosion der Dynamitwerke C e n g i o zum Tode durch Erschießen. Mb. Deutscher Reichstag. 425. Sitzung. Mittwoch, den 10. Oktober, vorm. 10 Uhr. Präsident Dr. Ka em p f gedentt zunächst des Todes des bayerischen Buiwesratsbevollmachtigieu, Generalleutnants Ritter von Wenninger, der rrt ausgesallarr. Er dars nicht verseilen, daß ihm innere Verhältnisse sehr oft seine Arbeit er schnürt txroen. i&efyr richtig.) Hindenburg hat recket, wenn er sagt, niemals M uniere militärische Lage so günstig ge,v>esen, wie jetzt. Anch die Gegner erkenneii das an. Englands Scknffahrt leidet schwer unter deni Unter,ee-Boot-Krieg. Was England jetzt durchmacht, ist ein Wettrennen mit dem ^ Tode. (Sehr richtig.) England kämpft heute mit der Uhr in der Hand. Wir mären weiter. n>emx diplomatisch? ringe, chrcklickKeit unfern Feinden riicht geholfen hätte. Wie stark mntz Deutschland, sein, um solche Diplomaten ertragen zu können. (Znsttmnnmg.) Gras Lux bürg mn.ßte sofort desavouiert werden, ^errn 0. ^irpitz dars ?nmi nicht mit Wallenstein vergleichen Gr ist ein Mann von unvergänglichen Verdienste?! uni dir dnltsche Motte. Manche Gedanken gmrge des Herrn Staats; etaärs von 8ruylmann stimmen Nicht mit dein überein, was meine Freunde ln. richtig halten. (Hört, hört!) Wichtig ist. daß wir unsere Gegner erst an den Friedens tisch hevanzichen und daß wir dort die fähigsten Eomaten besitzen. Man l7at gehofft, durch die Frie>ensentichl!e- WlNg des Reichstages eine yltmvsphäre des FnH.i- zu schaffen D"r Erfolg ist ausgeblieben, selbst bei Rußland. Im Gegenteil bat bx Entschließung rm Ausland zunächst als Zeichi-n der Sch-.xich ge- waE uird ist.erst durch unsere Erfolge bei Dcrrnowi.tz und Riga ver- ^sstst worden. Ich bodaure die Bezugnahme aus die Reichstags- entschheßung rn der Papstnote. Ein Desinteresse! Nent für Belgien anrtlich zu erklären, würde Ich selbst dirrrn für falsch halten, stpenn.' ich ans Scheidenmnns Standst!mkt stände. Wir können nicht alle nn^re Ansprüche von vvrnlewün arrsgeben. Grgland wird noch am Vrnabend seines^ Zufmumenbrnckes von ferner Unbesiegbarkeit reden. Wir mühen unsere Nerven behalten, dann wird das' deutsche Volk umrbernnndlich sein. (Beifall, ) Westarp (Ctwtf.): Airch mir haben ein offenes -Ohr für dw Worte des Reichskanzlers. daß Volk und Parteien m- mmmenmirken müssen. Das deutsche Volk wirr einig in der seharien Zurückweisung des Präsidenten Wilson, der um des Geschäftes Millmr den Krieg um Jab re verlängert hat mit der heuchlerischen Maske ernes Predigers für Recht und Gerechtigkeit. In schnöder Werse hat er unfern Kaiser beleidigt, er kennt die deutsche Treue nrckst. (Sehr richtig! rechts.) Er beißt auf Granit. Für di-- Friedenskundgebung des Papstes haben wir die Achtung, die dem ^.bergoupr der katholischen Kirche gebührt: aber obiektiv entsprechen diese Vorschläge nicht den Lebensinteressen Deutschlands. ebensowenig loie die Ausfi'ihrung des Grafen Czernin. (Sehr richtig! rechts.) wie Interessen Deutschlands und seiner Bundesgenossen sind nicht in allen Punkten identisch (Hört. hört! links'' Die Inter? si en ge mein s cka f t der Mittelmächte ist so groß, daß Meinungs- verschiedenheiten ruhig ausgesprochen werden können. Eine inter- nattonale ßlbrüstung ist unnröglick. Ein Weltfriedensbund ist un- drrrckift'chrvar. Das beweist eine jach'Hundertüange Eriahrirng Ein unabhängiges Belchen halten wir für eine Utopie Die Flandrische Küste ist ein Hauptstützemkt unserer U-Boote. Es ist bih-r nickt Nicht richtig, daß nur um Elsaß-Lothringen gekämpft wird ^er Kampf geht auch um Belchen. (Sech richttg! rechts ft Wir beben die Pflicht, keine Bedrohung des rl-einischüvestfälischen Jndnsttiege- metes zuzulaften. War hoffen, daß die Feder nickt per derben wird was das Schwert erworben hat. Ter Reichskanzler hft gestern er- “f 1 *' daß nran in dem Rahmen der Reichstagscntschließnng vom 1 L. ^ackr TeuEands Zukunft sicherstellen kann. Wir sind wesent- anderer Meinung. Wir lehnen die BeranNoortung für die Mehrheitsbeschlüsse des Reichstages ab. Ter Friedensschluß ist And^ Kaisers. So wie wir, denken die weitesten Kreise des Volkes. Auch die neue Kriegsanleihe ist eine Schlacht, die gewonnen werden muß. Abg. Wermuth (D. F.): Wilsons Note ist ein Gemisch von lügenhaften Verdrehungen. Ein Belchen, das Aufmarsch chiet Unserer Fernde ist, würde eine Basis für verheerende Fliegeran- grrsfe auf unser rheinisches Industriegebiet sein. Nur die Mackst kann uns schützen. - Ledebour (U. Soz.): Die Mehrheit wollte den Rercks- Lrnzler ftstlermen. Er hat sich aber losgcrissen. wenn mich ein Teil Hoiestbodens hangen geblieben ist. Jetzt sind die Herren von der Mehrheft bie Geleimten. Viele Redner, auch dlbgeorünete. spre- chen ruft Lercht,rnn von einer Verlängerung des Krieges um ein Vr } bm. überzeugt, daß nur das Proletariat durch große Massenstreiks rn allen Ländern den Krieg beendigen kann. , .Mum m (Tisch. Fr.) weist Angriffe Ledebours gegen die deutsche Bevölkerung der baltischen Provinzen zurück. Abg. Tr. Heckscher (F. Vp.) nimmt den Fürsten Bülow gegen verschiedene Vorwürfe des Abgeordneten Hausmann in Schutz. Damit schließt die Aussprache über die auswärtige Politik. Das Dercins- und Versnmmlungsrecht. Auf der Tagesordnung steht sodann die ,ozialdem0kritische ^5 nt e r pe l t a t io n über die Handhabung des Vereins- und Versammlnngsre-chts. Al>g. Schmidt-Berlin (Soz.) begründet die Interpellation wid weist darauf hin, daß das Vereins- und Bersammtungsrecht geradezu aufgehoben sei. Aju seine Stelle sei Willkür und Diktatur der Siellverlreierrd-en Generallominaudos getreten. Die Werbearbeit der Sozialdenrokratie wird unterbunden, die des Vaterlandsvereins gefördert. Redner führt eine grv'-e Anzahl von Fallen an, in denen von den Generalkommandos sozialdemokratische Versammlungen verboten oder aufgelöst worden steien. Preußischer Kriegsminister von Stein: Mir liegen soziale Fragen durchaus nicht fern, ich habe für alle Parteien gleiches Interepe. Der vom Vorredner erwähnte Erlach ging deshalb hinaus, weil wir aus Flugblättern wuchten, daß wir mit einem GteneraE streik zn rechnen hätten. Ich habe nur für diesen Fall zu einer schärferen Handhabung des Vereins- und Versammlungsrechts geraten. Trc Generalkonrmandos sind verautwortlicki für die Rübe im Lande und für die Aufrechterkxlltung der Heimarbeit Be- schw-er'ceff über Versammlungsverbote kommen ,aus allen Kreisen auch, aus alldeutschen. Die meisten Beschwerden werden auf srieb- lichem Wege schnell gelöst. Die Besprechung der Interpellation wird beschlossen und mit ihr die Aussprache über Zensur und Belagerungszustand verbunden. Abg. Schirmer (Ztr.): Es tft nicht zu bestreiten, daß, in der Handhabung des Versommluilgsrechts und der Zensur Verschärfungen eingetreten sind, und zwar seit dem Msschnden des! Generals Gröner. Wo bleiben die Versprechungm des Staatssekretärs Helfferich? Hieraus wird die weitere Beratung auf Donnerstag, IOV2 Uhr vertagt. Schluß nach 1 / 2 7 Uhr. Der neue Staatssekretär über die auswärtige Politik. - , Unser gestriger Reichstagsbericht hat nur kurz die Rede des Staatsfekretärs Dr. Kühlmann wiedergeben können. Bei der Bedeutung, die diese Rede hatte, tragen wir ihren Inhalt hier ausfuhrlickier nach. v. Kühlmann führte aus: cs™?™ D^whungen ^ per Republik Peru haben sich über- rasft'elw zr^espitzt. ^er Wbruch der diplomatischen Beziehungen v,tr m e ^ 1 ^ TQ ^ C twcbtt 3 eü Die peruanische Regierung ^ verlangt, den Fall des rwr wenigen Beförderung von .st'ontr^ande gemäß den Regeln ~ nb ItiQ. Rettung aller Menschenleben ver- N^nwn dem Prisengericht 511 - und Schadenersatz zu aewähren. zwischen Peru und ckeutfckstand den Fall des deutschen Dampfers Luror .V^sn'änncht unterbreitet. Ein Nackgeben Teut chlaTids gegerniber der peruanischen Forderuna in tojn märe vol^mneu^Lmcksch d7 s gesamten Prisengerickstsbarkeft uutkqrafoi W« 4 >e. Wrr haben tue peruangche Note höflich mrd gemäßi^ 553 er Hervorhebung mrsenes Rechtsstandpunttes beantwortet. Davaufhm fort die permrnische Regieru.ug die in den dortigen Hafen liegenden deutschen Schis'« beschlagnahmt. Die deutjchen enteresten in Peru werden, durch die spanische Regierung vettreten werden. Die Republik Uvu.guay hat den dlbbricch der dftsto- mattjä^ BezrcHungen zu uns beschlossen. Der Präsident hebt in seiner B'stjchaftan den Kongreß hervor, daß er zwar von Deutscl)- lano inant unmittelbar beleidigt morden sei, daß es ihm aber not- wendrg erscheine^ ftch airs Gerechtigkeit und Syurpathie mit den llemen Bollern in Uebereinstimnvung zu setzen. (Heiterkeit.) Die Frage der Lchliefprng eines i Ko hl c n- u n d Kreditabkommens mit Holland ftt sorveft gefördert wordeic, daß mrr wenige Fvrmalien nötig ftnd, um die endgültige Vollziehung.zu erinöglichen. (Beifall). Das Bemühen, erneu Gedankenoustausch mit feürdlick>en Staatsmännern herbeiznfülrrlm, hat. wie ich mit Bedauern feststellen muß. seit Beauftrortung der Papuuote auch uich' eineir Schritt vorwärts ge- nracht ! Hört, hört!). Ob luusere Gegner die Papftnote überhaupt noch- loantu. orten iverden, ist im Augeirblick noch nicht mit Sicher- herc abzusehen. Das eine läßt sich aber schon jetzt sagen: WaS an Kuudgedilugen mehr oder tveniger Mwantrvorttick-er feindlicher staatsuiäuuer vorliegt, was wir täglich in der feindlichen Presse lesen, eröfgnet nicht gerade günstige Aussichten dafür, daß durch die BoantUTiorturrg der päpstlichen Note die hochherzige Anregung Seiner Heurgreit irgendwie gefördert würde. (Hört, hört!). Trotzdem noch, rn den letzten Tagen inoin verehrter politischer Freund Graf wird in dieser Gegenwari erobsri. Lim Großes gehi's, um alles! llnö wenn Du den letzten Groschen dem Vairr- lanö§ leihst, armselig und kfem bleibi's immer noch gegenüber dem, was draußen im§e djedersmzslne leistet. Also fori mit törichter Aengstlichkeit, fort mit „Wenn" und „Aber", fort mit Klagen und Zaudern! Nede nicht! Krage nicht! Zeichne! Wofür wir fechten werden bis zum letzten Blutstropfen, sind rricht phantastisch?. Eroborimgeu, es ist die Unversehrtheit dos Deutschen Reiches. ^Beifall.) In Frankreich lfaban Staatsmänner, als es ilncen gotacku schien, die von Rußland ausgeherrde Formel .phne. Annexionen" auzunehmen, den durchsichtigen Kunstgriff gebraucht, das, was in Wirllichkeft eine nackte geivaltsame Eroberung ist, mit dem Worte „Te^annexion" zn umkleiden. Der Kunstgrift ist zu vüump, um einer Wiicrlegimg wert zu sein. Man muß die Väter des Gedankens darauf aufmerksam machen, daß nirgend geschrieben stel)t, welcher Zustand der Weltgeschichte das „ne varietur" mit )id) bringen soll. Wenn nur Deutsche mrs das Wort Desannexion zn eigen inachen wollten, so fallen uns schöne Worte wie Tool und Verdun ein. Eine Richtigstellung verlangt auch eine Ansicht, die m der Preise unsrer Gegner iinmer fviederkehrt, kürzlich auch ,eil . l 5 x . Rotiz des RLanchefter Guardian, daß die politische .Haltung Deutschlands sich schärfer abzeick«ren wlftde, sobald die militäri- sck>en Ergebnisse der großen Herbstschiachtcn abgescküossen vorliegen. rL, * etn ^ vollkommen irrtümlich? Auftassung der deutschen Politik, zu glauben, daß wft, je nach Ausfall einer Unternehmung' leiirer oder billiger, nachi.ftebiger oder hartnäckiger sind. Das ist vollkommen falsch Tie Grirndzüge unsers Berhalteils sind vvii allen Faktoren iiach sorgsälttger Beratung festgelegt. Außer dem franzö>isck>en Wunsche aus Elsaß-Lothringen gibt es kein abso- liites Hiiidernis für den Frieden, keine Frage, die nicht durch Beratungen gelöst werden könnte, um deren willen sich die Aufwendung so vielen Blutes und so imgeheurer Mittel vor den Völ- kern und der Gescknckikte rechtfertigen ließe. Ein weiterer Grund- fehler der Anschauungen unsrer Gegner, der auch im Inland manch- mal hervorgetteten ist, ist, als ließe sich.heute noch im heuttgew Stadium des Ungeheuern Kampfes durch ösfentlickie Erkläriingen wn der Rednerttibüne die politische Lage um ein wesentliches fordern, ^.en öffentlichen Erklärungen haftet naturgemäß der für ciiien dorattimm Zweck schvere Räangel an, daß sie ihrer Natur nach verhältnismäßig emsach sein müssen. Gerade dadurch, daß alle schivebeiiden Fragen niireinairder verknüpft sind, sich gegen- f?itig bedingen, ihnen Abhängigkeit innervohnt, kann die öffent- Wk Erklärung den Anforderungen des Augenblicks nur in be- fchrauickm Matze gereM werden. Tann hat auch die öffentliche ErNarung die Diskussion der Parlamente, den DLackgel, daß der peranttvortliche reiiidlich' Widerpart fehlt. Die öffentliche Er- Narung bindet alleiir einseitig den. der sie abgibt, läßt aber dem Gegner vollkommene Bewegungsfreiheit. Wir dürfen einen wesentlick'Ln Punkt nicht vergessen, welchen rmsre Gegner mit groner taktischer Kunst verschleiert haben. Sie lmben noch NickN einmal ihre Friedens ziele in einer Weise knndgegebeii die Eaherrch den bestehenden Tatsachen entsmicht. .'Lehr pe der Welt.Mftge!eckt haben, ist ein vollkommen, ia iftopisck-e-' Maximal- mw Evoberungsprogramm, das nur durch- ! ^rbeii tan nachher vollständigen Niederringung Deutsch- “^r ^ ler ^Endeten. Ihnen auf diesem Wege zu wlgen. ßaRii wir teme Veraickapung. (Sehr gut!) Tie^utsche Reerwiina Hai dav bisher abgelehnt und wird es ablehneii. Unsere ist real und michteru unö rechnet mit den Tatsachen, wie 5 e Mf n . vch unsere Gegner so. als köliitten sie über da^. m» die ReichKeitag rvas das deutsche Volk will und beab- sntzugt.keine LcarGut baftunmen, sv ist das Heuchelei (Beifall ! e i\ Erbere Antwort auf die Note des Heiligen Stuhls u. ,^01 e daran rm Parlameott, rvie ich heifte wieder hervor heben, moch e. rn vrefter Ueberernftlmimurg gegebenen Erttärungen, können der Horm und versahen Ml, über die wesentlichen l^rund- ^ politischen Friedenspwgramms keinen Zweifel £ lafteii^Sehr rickftrg.'). Die auswärtige Politik kann nur erfolg-I lelltz fem, wenn sie von der ZuftimiMing der brerteii Menge des ^^es g^agen ist (lebhafte Zustimmung', Irak sie bci i Bockes m ferner fvesentlichen Gesamtheit vettrill und vert orpe rt. (BeifalD. Um deswillen darf der zur Vertretung imnlcr wiei>er « t>re der tmteren volrttschvi Mermmqs- mmeb aifpttrn mrch mixpm, fefet m dieser ernsten und scknckml. schweren -AtiLvde fed^r mftberiifen ist, unserer auswärtigen drefenrge^Wucht und (^schlossen Heft zu verleihen, die sie Ausharren zu erreichen: -Sieg und Frieden! (Lturmischer anhaltender Beifall.^ Staatssekretär v. Kühlmann in Wien. ~ »ien.lO- «Dkt. (WTB. Nichtamtlich.) Staatssekretär ' -rz v. Kuhlmann ist heute vormittag hier eingetroffen urid nachmrttags tvertergereist. Seekrieg. Czernin in Budapest in seiner großen Programmrede nicht mrv auft' neue dn Berectalligkeft der Mittelmächte zu einem ehren- vollen ^cden betont und in großzügiger, fveit über den Tag hi'aiiS führend er Wcuse .auf die Grundlagen hinge^oiesen Kat, auf eei-en etit neues Eunova wft gebaut worden könfte. sind wir dem Frieden nich!- nähngcÄnnmen. In London hat jüngst der ehemalige Marmennnister Churchill, der Führer der genialen Ex- tefttwn nach Anttrer-pm .Heiterkeitl, gesagt. England rechne mit dern mneuen Zi'sammenbruch De 'tschlands': die Wand, die Deutfch- endgültigen Ziisammenbruch trennte, sei nur iwck> eng. Churchill sagte in dieser Rede auch, ein Staatsmann, der aus den ^ Erfahrungen nicht lerne, sei nicht nur dumm, »ondern ein Verbrecher (Zusttmnnmgh Ich nftll nicht so hart urteüen (Heta- feit); immerhin sollte Churchill im Hiiiblick auf seine zwecke geniale Expedition, die auf Kvnstxrntftwpel zielte mid auf E^allipoli unter den Bajonetten der Tür'cen ein maiiq rühmliches Ende fand, ge- leriit haben, daß ftetbst eine dünne Mauer Widerstand zu felften vermag, wmn diese Mairer aus Männern besteht. (Sehr gut! Bei- tail! ) Zwischen dem Rcrttefftoch in der Nordsee, das auf englisch Dvrnsftff heißt, und dem Jsonzo ist eine reckt dicke und unerschütter- lrckfe Rtauer anfserrchtet. We-gn Churchill auf deren Zusammenbruch wartet. tan er sich in Geduld fassen. Die Rede Ascniitl>s sollte eine Lehre für dre fern, die aus der von Asgufth im Parlament in ftiorm einer Zwischenfrage vorgetragenen Frage nach Deutschlands Absichten rn Belgien hoffmiwgSvolle Schlüsse auf den Friedenswillen dieses Parlamentariers glaubten ziehen zir können J'n seiner lelzta Rede lxft Asguich die sranzösisckje Forderung'nach der Rückgabe Elsaß-Lothringens als volllonimen gleichwertig ge- ste lt nebeii der Forderrrng einer Wiederher>tellimg Belgiens (Hört dorrt ft und^damit die Tinge so hin-gestellt, wie sie sich nach "ein- gehmdem Ltudrum der Gesamttd. "ach Nachrichten aus den verschiedensten Quellen, mrs deii neutralen Ländern Mid aus dem Lager der Femde, mit überzerrgender Teutlichceck darstellen: die Frage um dre dre Böller Europas kämpfen, ist nicht in erster Lrnre, die belgische Frage: es ist die Zittaft Elsaß-Lothringms ftZnsttmmnng). England hat sich nach zuverlässigen Nackwichten Frankreich gegenüber diplomatisch verpflichtet, so lange für die Rückgabe Elsaß-.LeEhrrngens taziftrcten. als Frantach selbst an ^^Er^vrberwig Malt. Teshcckb sckwint es angebracht zu senr die Ltellung DerrtsckLandS zu dieser Frage rulsig, klar, aber mich fest zu umschreiben. Demi merkwürdigerweise werdeii nicht nur bei unseren Feinden, sondern manchmal ^ogar bei neutralen ft-reunden Zweifel mi unserer Stellungnahme in dieser Grmidfrage laut. Arft die Fraget:) Km'!^E schritt Eslwifen li^D^Nemigimgsarbeiten machten gute Faxt- &Lt5 S ^ Hilfskreuzer "E Jfin Die englischc Einfuhr. Berlin, II.Okt. Die englische Einfuhr sclrriunvrt z°^MckgL wichen Einstr^i^n mnfJn Dur dem Rerchr. M ü nch e n, 10. Okt. (WTB.) Die Korresvondenr Hall- mann veroffchttlicht die von der bayerischen Staatseis'cnbabn- verwaltnng rm Einklang mit den übrigen deutschen Staats- beschlossenen Tarrferhöhungen b e?Eil- und Schnellzügen sowie beim Personenverkehr- r,™ U)0^Prozent" V ° betragen 60 bis JJ Prozent, je nach der Hohe der Grundfahrpreise. Neformationrfeier öc$ evangelischen Sundes. ^ Dittenb erg, 9 Okt. (WTB. Nichtamtlich ) Der Wi? s (1 k^ e ® ^ b^elt die Neformations- und Iubel- q c / f Heimatstadt der Reformation, Wittenbcra ab Zahlreiche Vertreter aus der Provmz Sachsen und »nt Deutschland, besonders Vertreter der Hauptvercine als Mitglieder des Gesamtvorstandes, waren herbeigeeill. Auch Bevölkerung der Stadt nahm lebhaften Anteil daran. Um 3*/i Uhr bewegte sich der lange Fcstzug durch die beflaggen Strafen der Stadt zum Luther-Denkmal, wo 40 Vertreter der Hauptvereine, an ihrer Spitze Dr. E v e r l i n g, im Aomen des Zentralvorstandes Kränze niederlegten, wobei Everlmg mit markigen Worten dein Gedanken, die der Ort wachries, Ausdruck gab. Beim Festgottesdienst in der Stadt- tiiche hielt Generalsuperintendent Dr. S tolle, Mägde- dura, die Festpredigt. Um 7 1 , Uhr abends fand eine Festver- faminlung in der Stadtkiräie statt, wobei nach niedreren Begrüßungsansprachen der Geheime Konsistorialrat Dr. tzcholz-Berlin mit der dein feinfühligen Gelehrten eigenen Güte nnd Wärme die Bedeutung der Persönlichkeit Luthers für die Vertiefung des religiösen Empfindens der Wgenwart behandelte. Die in Anbetrcrcht der Kriegszeit ganz emfaclre und ernste Feier niachte auf dem geschichtlich denk würdigen Boden der Reformationsstadt aus alle Teilnehmer einen tiefen Eindruck. V. verband? - Ausstellung -es Ejsenbabn-AIeinticr- zuchwerdandes im virettiansbejirt zranhurt a. M. Gietzen, 11. Oktober 1917. (Schluß.) Gnru-Sikber: Rcrmnller: Eli-renpreis: K. Stotz-Kien,-Linden. % Pr ; Zimmeruuuur-Grotzcn-Löwen und G. Al t\r 11 n--Leck>gr«reni. Z. Pr: K. BxÄ-F-riepta' 4 . R. Ht-ä>ws>en (jTOri 3 Pr.) und ^-rüuberg. ödirrmen; Ebrenrueis : L. Seht Grützen-Lmden. 2. Pr.: H. Rest, Gießen, D. Dtähl-er-Giehen. K. Bölzrl-Wiesech Loinreb,>,i,-Heuä-ell7ei,n, Z inrmcrnurun - Grv tzcn-L i :i ta,. Hagen- Aninberg und H.9ttcke1-Mückc. 3. Pr.: W. Klöß-Gießen. F. &>*■ Sivied, Fr. Btrännamr-llffetzen, Sonneborn^ita,chelliem, und Va- ae,d-G,-ünbrrg. Häsinnen m. Jungen: El-renpreiS: L. Inng-'Wckffck. 2. Pr.: G. MaperSberrodon. I. Stock-O taroden, R. Du>tt-Wöl- seisbnm, A. Wagner-Saatzn, und P. Baatz Gießeir. — Gelb Silber : 3uiTitniIcv; Ehrenpreis: W. 2. Pr : I. Becker Gir^n und W. Rvlu-Gietzar. Hüsömsr: Ehrenpreis: H. Gute-Hünfrlo. .) Pr - H Zrogter-Wieseck. 3. Pr : W ^limi-besten und Swv- vactd Asä^isst-nbnrg. Ersinnen nvit Jmrg.cn: 2. Pr.: H. Ziegler 'Bicleö — Braun Silber: Syajtnnm; 3. Pr.: H. Herbert ON. Henke-Gießen, L. -^M'Osmrbach mrd W. Latscl>^Offenbach Häsinnen: ElTrenpveis: A. W,etay'ü> Preungesheim «und G. Eckübcr Escbershei n,. 2. Pr.: F. Denke gasten. H. Fuchs-Lollar, K. Blos'Donauves wrd K. Riddcl 'b'rddu 3 Pr.: H. Henke^>irtzcn, K. Jüngst-Gießen und F. Strip Bonml^ Häsinnen mit Jungen: 3. Dr.: G Gnuber-Eichersbeirn. — Blanlob : Kamniler: 2. Pr .: K. Jlüngst-Greßen. Häsinnen mit Jungen: 3. Pr.: D. Gäckel-Oberrodnr. — Holländer: Rainmler: 2. Pr. nnd 3 Pr.: G. Sonnedorn-Dorlar. Häsinnen: 3 Pr: G Grober Eschersheim. — Hermelin > Rammler: 3. Pr.: Ph. Jimmermann- Pressen -Linden nnd H. HSbel-GiefM. Häsinnen: Ebrenrnrts: )däbel-Gietzen 2. Pr.: K. Ridbel-Nidba nnd H. Hocb'l-Hffetzeu 3. Pr : H. Ziegler-Wieseck nnd H. Bender-Gies;en. Häsinnen mit ^Ängen' Ehrenpreis: Ph. Zimmern,ann-Grotzen-Linden 2. Pr. : "s Hasser II.-Nicder-Weisel. In allen Klaffen wurden mcherdcrn lodende Anerkennungen gr getan — Ka nin chen '.Jung trete'' Belgische Riesen: Rammler: El«renprris: A. Kvm^shaar- ^mkfnrt a.M. Zireiter Preis: F. LaiduEdersheim. Dritter Preis: I Becker-Gießen, H. Braun-Nidda. I. Mantel-Höchst undF Steitz.Bonames. Häsinnen: Ztvccker Preis- A. Kranshmr-- FmMrrt a. M. Dritter Preis: Weber-Burg lDillkr.). GE,« Steinberg, K. Eickstwrn-Flörsheim (2 dritte Prersc). A. Bvlick, Sindlingen und Weßerli-Gießerr. — Deutsche ^R iesenschecken. Rammler: Zweiter Preis: W. Rau-Gießen uM Kreuber-Greßen Tritter Preis: K. § totz-.Kl ein -Li n den. K. Wotz-Bonames und K. Kreuter-Echen. Häsinnen: Dritter Preis: W. Mew-Ol>errvden. Grünberg imd H. Mantek-HSchst (für Pelzsachen aus Kcmlinckim- sellen In'rgestellt), H. Zieyler^W'veseck und W. Ruu-Gietzen. Autzer- dcm wurden iroch zahlreiche lobende Anerkennangeir znerkannt. Aus Stadt und Lund. Gietzen, 11. Oktober 1917. ** Amtliche Person a l n a ch r i ch t e n. Der Gnffcher'zog empfing zum Vertrag: den ^uad^nmister Dr. v. Ewald, den Minister des Innern Tr. vl at t. Befördert anir- >Rau Meücnb Bizefeldwebel, zun, Leu tu d. Res. der Inf.. E n tze r o t h Mesrnb BizefeDw-, wnit!(Centn, der Re«, der Fuhart. ** Postamt Infolge der nottvendig ^wrdenen Ersparung KMe und Licht »pivd die Kanzlei des Postamts vom 15. ab von Uhr nachmittags Wir an Werktagen von 8 Uhr vonnittags bis 3^/ geöffnet sein. ** Kartofsek-Be -UH s scheine. Wrr machet, darauf mifmnfforn, das; nach dem 15. Oktober Kartoffel VeziuH-sscl-eine nicht mehr ausgestellt werden. Es liegt daher im Interesse jeder Familie, dafür zu sorgen, das; sie vor dem annten Termine ihre Kartoffeln vom Landwirt erhall Abgabe von Winter-Kartoffeln durch die hiesigen Slar toffel-Derkaufsstellen wird hierdurch nicht berührt: der Winterbedarf kann hie,' auch irach den, angegebenen Zeit Punkt eingedeckt «verden. ** Einrich t „ n g s g egen st än de aus Kupfer. Dlpfer- logierumren (M^ffing. Mttgust. Tvnrlmk, B,ontze) können bis zum 31. Oktober d. I. freiwillig abgeliefert werden. Siehe Bekannt machung. , ^ , , ** lieber „Luther und die deutsche Sprache" hielt an, Dienstag abenb Geh Hofrat Professor Dr. O. Betz aa Hel im Deutsll) 0 ll Sprachverein einen Bortrcug, der den zahlreichsten Hörern reiche Belehrung und Anregung bot. Dr- Redner schillerte, wie Luther der Herrschaft der latein,scheu Sprache in Deutschland den Dodt^sstoß versetzte. Die feste Stütze, die die lateinische Sprach,' in der Kirche hatte, l>at Luther zerschstlirgen, inden, er den dorischsten Gottesdienst und die deutschste Bibel schmf. Groß waren die WiderstLill>e, die er zu überwinden lstatbe: er nvutzte zeigen, daß die stdede des Alltags auch für die höchst«, Zwecke tmrglich sei. er mutzte ihr Sicherheit nnd Einlsteitlichkeit geben. Wenn man Luther den Sclstöpfer unserer Schstmstsprache nennt, so ist das mrt Vorbehalt gemeint. Er wählte eine bereits vorhandene Sprache: die Spracl-e des mitteldeutschen Ostens, die zur Vermittelung z'uisästen Norden und Süden besonders ge eignet war. Die Sprache der sächsischen Kanzlei bot ihn, einen festen Rahmen für Laute nnd Formen. Wortsästatz und Satzbildung entstamme, der tcbcrtbineii .lüode des Volkes In Lnllstcrs unermüdliche Arbeit an der Mbelütxttsetznng gewähren uns Ainfzeichimngen Einblick, die vor wenigen Jahren bekannt ge werde:, sinvr in Bevaturrgen mit gelehrten Freunden wurde nicht nur die Richtigkeit der llebersetznng in bezug ans Sinn und Ausfasstrng. sondern auch die Echthett des deutschen Wortes wieder nnd wieder geprüft. Deutsch ist Luthers Wortschatz, Freindlvörter werden gemieden, „undeutsch" ist ihm gleichbedeu.be, ch mit undeutlich. Deutsch Zahlreiche Lichtbilder «verden die interessanten Ansfül>rn,v. gen bog leiten. Näheres siel-e An.zeige ** Lesehalle. Wir macksten die Benutzer der mlent- licheu Bilcherhalle darauf ansmerlsani, das; vvq, nächster Woche an nur noch Samstags Bücher verliehen werde» Milsteves siehe Anzeige. Landkreis Gietzen. ** Lollar. 9. Okt. llnteroffizie, d. L. Martin Daubcrt, der vor einigen Woästen mit dem eisernen K«uz 2. Klasse ausge- zeiämet wurde, erhielt inmmcljr auch dir Hessisch Tawerkeits- mcdrille. Kreis Lauterbach. xx. Schl i tz, 11. Ott Hier und im imhen Hutzdorf nmrde nute,' den Hmrden in drei Fällen Tollwut srstgeskell,: die t^treffen den Tiere iwirbcrr erschossen, und von den Bolezeibehörden strenge Msperrnngsmatznähmei, verfügt. — Bizefcldnvbcl Und Schill in g , der 1915 als KriegSfreilptlliger "" " «v,nch zum Leutnant befördert. vt'ijen N„ss,m. ** Betzdorf, IN. Okt. Am SoiMtag fand m BctzdvN rni«- Mnferenz des tzstewerkvereins christl. Bergarbeiter «statt, auf ivekchr «über 1000 organifierte Erzbergleu.de der rechten Rheinseite. anV> dem Suuerland, Svlnackaich, 9äi«ls«u, Lahn usw.) durch mebr als 100 Delegierte vertreten «wiren. Es Imirbr h o. eine Entschienuna ange,Vn,men. dm Bergleuten über und lntlrr -läge nmidestens 10 Pfund Kartosfeln \n vevadfvlgcn. Ta iui wriflen 3&i,itc\ mehvere Gruben des Siegerlanb,^ tvrgcn Mangels an ttvblen feiern „ruhten nnd auch, jetzt schon luiieder 2 Gruben ,m Mosaner Roteisensteinbergbw, n»eg, n Mangels an Kohlen zun, Feiern gezwn u gen waren, wurde eine Eingabe an den 3 ie,ch'kob'>ensvmnr,«iar beschlossen, worin die ansgiÄbige ^liefernng der E'Niben mit Bvennswssen verlangt wird, aber auch d,n, Gemeinde», die nottveiv- vhil. Otto •Vkvt eintrat di gen Kvhlen zun, Hunsbrxrnd gestellt werden sollen. für die Bewohner zur 'bersügima when-Buseck. I. Friedrrch .ics^n (4 dritte Preise). — Stüber-Frmllrurt a.M. I. Hof-Limburg,, Eli-rist. Borrorins-Gro! tt^Eetzen, Tippes'Linllarrg und Helm-Gics Deutsäv4 Landkanurchen. Zweiter Preis für Rammler nnd Tritter Preis für Häsin. — ,vraitzo«,lch -e,d der Häsinnen: Ebrenpreis: K. Marr-Gretzm. Zweiter Preis: A. Sttrrn,-Gietzen. Tritter Preis: W. Sckmltl>eis-Lollar, V. Hoos- Gietzen. K. Marx-Gietzen und W. S,1n,ltch,s'Lollar. — We,tze Mesen: Rammler: Ehrenpreis: 58. Blotz-Bonames. Zwnter Prns: W Rca, Gietzen. Häsinnen: Zweiter Preis: L. Luh-Leilstgestern. Dritter Preis: K. Lang II.-Klein-Linden, W. Rlttt-Gretzen. L. Luv Leihgestern, I. Schäfer-PreungeÄHNm unb B. SpitznagettAschalfen bürg (2 dritte Preise). — Blaue Wiener: Rammler; Ebnenprers: C Lub Leihgestern nebst 2 deckten Preisen. Z«veiter Preis: W. Hahn-Limburg. Tritter Preis: Keffer-Gietzen, D Schm,dt Saasen, W. Rmi-Gietzen, W. AlttBonames, L. Bellbot 0;,es;en und >>. Althaus-Gietzeu. Häsumen: Zweiter Preis: 2. Witze, iund Säst ei, er-Gietzen. Dritter Preis: A. Dttb-r Gietzen. K Metz Glctzen, -Sin,mermack'er-Gietzen, Wi Rttillcr-Gietzen. kästet,er llstetzen, ^ Luh-Lerdgestern 3 dritte Preise«, ft. Kreuter-Giechen. Krcknschock- Rödelheim und W. AU-Bonames. — Hasenkaninchen: Rammler; Drckter Meis: F. MülleEckda. Häsinnen: ^stwecker Preis: D. Hmch^rieder-Weisel. Dritter Preis: K. Blotz.Bonames — rtvan- zöttsche Riesen-Süber: Rammler; Tritter Preis: H. Saunivem- Herlvr-n. Häsinnen: Zweiter Preis: H. Fuchs-Lollar. — Angvra- A. Keller-Gießen (für Häsin). — Japaner J p uuti cbnt; Ehrenpreis. -^ Storaifbat; Rammler: :Zwertrr Preis: M. HchchstRetzei, Dritter Preis: R. Knoll Wölfersheim. Häsinnen: Dritter Pre,S: W. WchmSstt-Saasen, M. Hüsäst-Gietzen. g — Havanna-Kaninchen: Rammler; Zweiter Preis: F. Stech-Bonames. Dritter PrnS: Ku- bischock-Rvdelleim, H. Schellhaas (^,-ünberg und H. Höbel-Gwtzen. Häsinnen: Elwenpreis: W. Rau-Gieren. Dritter Preis: Ehrlinrdt tznd H. Höbe! Gietzen. 58ritz-G(adenbach «und F. Seitz-Bonamrs. — Germania Silber : .Häsinnen: Dritter Preis: M. Schultl^rtz-L^lar. — Graw-Silber; Rammler: ElTrenpceis: Hauttimm-Fulda. Zw«, ter Preis: A. EcklMbl^^rotzen-Lckchen (2 Kveckc Prelle). Dritter Drei-, % Wan^&frfc hefibci, A. Röder-Friedberg. F. Lotz Wieseck, F. Bachmann-Gietzen, H. Hörle-Grünberg und R. Habicht Gvetzen. Häsinnen: Ehren nnd Verbands^,, ästprers: E. Luy-Le,l)geftrrn. 9>vecker Preis: A. Schnridt-Esretzen. 3t. Habicht Gietzen und H. Debus-Gretz^n. Dritter Preis: W. ös - Gietzen, F.Lob-Wreseck F. BachnMnn-ä^-ssten. A. Ecklatdt'Grolsten Linden, A. Schmlbt Gletzen. R. Hobicht-GietzkN <2 dritte Preise), P. O ^ nagel-Aschasfenbnrg, K. Weil-Friedbevg und W. Schmmlbach-Lollar. — Gelb-Silber; Rammler : Ehrenpreis: H. Zvgiler-Wieseck. Zwe,wr Preis: O. Spitznagel-AschaffenLurg Drckter Preis: H. DebuS und A Drescher-Gietzen Häsinnen; Zweiter Lnns: O. Sprtzna^-l Kchasfenburg, sowie einen dritten Preis. Drckter Preis: \ Eck bardt-Grvtzrn-Linben. — BrcunvSilber: Rammler; Drckter Pr«»: A. Keller-Gietzen. Häsnmen: G. Effs-Steinberg. — Schwarz-L-oY: Rammler: Zstveiter Preis: K. Motz Bonames dritter Preis: I. Hentzl-Fuü» und F. Heil Asckstastend.rrg. Halmnen^ Elirenpre,s: G Grick^-Evperscheim. Zweiter Preis: G. Ellf-Stnuhach und K. Blotz-Bonmnes. Drckter Preis: W. Wahl-Gietzen. Ebr. 'Zv- nartns.äcko tzen-Bu sc ck. I. HenKel-Futdo, F. .Heis-'Ascha«f»nrb,rrg nnd Hautumm-Fnldo — Mau-Loh: Rammler: Zloeiter Vre,s: W Lallch-Offenbach Häsinnen: Dritter Preis: D. Herbert-Offen- back, und H Zregl.-r Wieseck. — Holländer ^Kaninchen: Dritter Preis- F Müller-Nidda. — Russisckie .'»Vanmch.m: Znniter Preis: W Rau-Gietzen ifür Häsinnen). Dritter Preis: Gut-Fnedlx'rg 'für Rammler«. — Hermriin Kaninchen: Rammler: Zweiter und dritter Preis: F. Steitz-Bonames. Häsinnen: Ehri'Nprets^: tl. Wiederhold-Preungesheim. Ziveiter nnd dritter Preis: F. ^te,tz- Bovames und E. Siemon-Gietzen. — Schlack,'kan,nckpn. "N weiter und dritter Preis: H 'Sck^llht^-e. Wie klar, einfach nnd votkstünllich Luthers Sprache ist. das wird so recht dcrttlickst, wenn inan sie vergleiästt mit Zwintzlis Sprache^ Die Proben, die der Bortrage,td<' gab, ten. wie riästtig Luther urteilte. «ve,rn er von Zwinglis tsch sagte: „Einer mntz säpoitzen, eh er's versteht." Jum Schluß schilderte der Redner den Sckyes.ylg der Luthe- rischen Sprache. Er gab Beispiele aus der reiche!, FÄlle von Worten nick) Wendungen, von Vergleichen uick) Sprickst- wörtern, die wir Luther verdanker,; er zechte, wie Hans Sachs und die Volksbücher, wie Goethe urrd Schiller im Banne Luthers stehen. ** Kriegsauleihe-Nationaltag. Wie hresrge Bartten, Kasse«, und Baucheschäfte in unserer Zeitting bekanntgeben, halten sie ihre Shastter zur Annahme von Zeichnungen am So nntag, 14. Oktober, von 9 bis l Uhr vormittags geöffnet. Dieser Sonntag «imb in ganz Deutschland ein Ehrentag sein, deshalb soll jeder, der in der Lage ist, an diesen, Lage zeichiven. ** Kriegsanleihe. Dre Stadt Gietzen lEteiligt sich an der 7. Kriegsanleihe mit I Million Mark. ** Die Hand werker-Bera tugs stelle des Orlsge- werbe Vereins Gietzen xwnbc in der Zeck vom 1. Zcnruae bis Ende Septemb«r i19I7 von 15b Person» in 235 Fällen in Anspruch genommen. Bon den Ratfuchenden waren 137 von Gietzen, die übrigen von den Ortsge NE, -d e«, e i nen (^rittckvpi, Lich, Lollar wäd Mleickwrf a. Lda. Mrtzer 145 (^verbetreibenden, (darunter 38 H«nd«ver1>,'rfixr:,en > ivnrden 11 sonstige Personen beraten. Don den Ge«verbetn'll»e,ck>en gehörten dem Berufe nach 84 tan Baugelvcr'oe an, un1> zwar Bdaurermeister 5' Zmnner- meislcr 1, DackKsteckerineisier 4. SpMgliermerster 6, Sckstreinermenier 24, Scküossernreister 7. Glchermeisckr 5. Wntzbrndermeister 25, Dapestiermeister 4, sonstige stxruM-werbetreil'elrde 3. Die übrigen Gn-nerbetreibenden «voran aus folgenden Berufen: Bäckereien 7. Buchbnrdereien 9 Druckereien 10. Kolonialwvrenhändler 2. Friseure 2, Gelbgietzer 3. Metzger 1. Wagner 4. Schuhmacher 9, Satller Sonstig« 13. Bon den erteilten Wisfünfden betrafen 137 Steuer fragen, und zwar Umsatzsteuer 43, Besitz- und KbiegSsdeu-er 51, Euckommensteuer 24, Bst-rnustgensftener 1l, («e- lv-erbesten«, 8, Arb eiterversichern„ g 28, Unfallversicl«e- num 7. Kvcn^mversiä^'vu.ng 5. Inva.lidenversich'riu,g 10, Ge werbeordirmrg 3, Militärische Angelegenheiten N, Verschied«ns 20 Falle Neben der 'Beratung der Midg4«der und deren Anqelstörigen wurden gegen Ersbcktung der baren.Aus- lagen dnrcb die Wna lungsstelle 127 Tristst ücke ang« skrtigt, autzcrdrm ivrurden die Mrtflnchienden bei bet Auf «tellung der Unterlagen für Steuererklärungen nnd Rkkla »urttoncn durch die Beratungsstelle wesentlich unttt- stützt Bei Differenzen nrck der Kundschaft wurde durch Bei gl e iäS veäha ndl, m gen langwierigen Pwzesien MM; gebeugt Auch sonst lmt die Beratungsstelle *,tr Verhütung von Nackärilen. besmck-evs! auf den, Gebiet« kta Arbeiter v«r>» sick.erring, des Borg- ruck» Äckstwindelunwefens ustv., aufNärmd grtF,1 +* Zigarettensteuer. Im Interesse rurserer zahlreichen Leser, die nnt Waren, «velche der- Zigarettensteuer unterliegen, Handel treiben, machen wir an dieser Stelle aus die einfchaleidende Bestimmung in § 1 5 b e 5 Zigarette n- steuerge setz es besonders anstnerksam, «vonach derfenige, der sich gewerbsmätzig init den, Verkauf von Zigaretten., Zigarettentalurk, Zigarettenhülsen und Blättchen befassen «vill, dies vorher den: Lteuerbcstuckde anzuzc-igeu bat. Die Amneldung hat in, Bezirk eines Gdüueramts bei diesem,, in, übrigen aber nnnckttelbar M dem zustäirdigen Haupt- steueramt zu erfolgen. Die Beachtung dürfte uur so mehr er > forderlich sein, als Zu«viderhaudlnnaeu gegeir die betreffenden gesetzlichen Vorschriften mi1 besonders hohen Strafen, bis zu 300 Mck., geahndet werde«,. In der B o r t ra g s vereinig un g (Ka,rfmän- nischer Verein nnd Ortsgewerbe verein) sprichst am Mittag den ll,. Oktober, abeicks 8 Uhr, in der Reuen Aula Dorp^H^- Oberlluttimut a. D. Paul F. Klchl über: „Der ^Pückve" Ftugft. Eingrsanvt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artckel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei PrraittlvorU/ua) JU der höheren u,ck> «riveckerten Mädchenschule ist feit emujeu Dagen ungeordnet «vorden, datz die Kinder morgens erst die Sckmle betreten Lckirse«,, »venu der Unverrickg begckmt. Bei den, nassen und kalten Wetter mutzten die Kleinen die ,uerai auch nur kurze Wartezeit im intirrirtUd)tti Freien verbringen. Kalte Fützc, Erlält»u,tast sind die Folgen. Verwunderlich ist, da«'; die Miaiuegel deslzrlb getroffen worden sein soll, «veil einige Kind?,' vor Beginn de>? llliter- richts zu laut waren. Ist daS nicht eine barte ruck» unangebrachte Strafe, die auch die Mehrzahl der unschuldigen Kinder trifft? ____ginc_JP1uttfr. M Mt II Oil* »♦ehfv’ti. dlmerikani'ch japanisches Abkommen Amsterdam, 11. Okt. „Allgemeen Handelsblad" meldet aus London: Das amerikanisäie Staatsdepartement wird, wie die „Morning Post' berichtet, dieser ^Tage mit- teilen, daß Misä-en Japan und den Bereinigten Staaten ein befriedigendes Ab kommen zustande gekommen ist. ?lls Gegenleistung für die Ausfuhr von Stahl aus^den Ber- einrgteir Staaten wird Japan einen Teil seiner Schiffe für den atlantischen Verkehr znr Verfügung stellen Neue französische Minister? Genf, 11. Okt. Nach Schluß des Kongresses vo«« Bordeaux. dessen Tagesordnung den Eintritt eines oder mehrerer Sozialisten in das Ministerium besür«vortet, herrscht der Eindruck, datz Thomas und C o m p e r e M o r c l P o r t e - f e u i l l e s erhalten «verden. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. B e t x .: Lieferung von Kartoffeln. Auf Grund der Ziffer III Absatz 1 der Bestimmungen der Reiä'skarwsselstelle für die Karwffelv-rjiorgung im Wckllchasts-- jahre 1917/18 wird der ,Kleinbrrndelshöckistpreis vorerst cnff 8 Psernllg für das Pfund festgesetzt. Gießen, den 10 .Oktober 1917. Grvtzherzogliches Z'ltteisamt Giessen. Ür. N«i n g e r. _ Soeben gelangte zur Ausgabe Kohlensteuergesetz vom K ?loril 1917. 7560a Mit den Au.lliibrnngsbesti»>;»»,ungeu vom 14. lluni und 12. Zull 1W7. Tertausgabe mit Einleitung, Anmerkungen, Ne rumorten und alvbabetischem JnIraUtzverzeichniS. Bearveilet von M. .Hahu Erster Staatsanwalt in München. Preis M. 1.80. Erhältlich in allen Buchhandlungen. Verlag von FimII Itofh in CJIeßen. K 6/17 20 (J905B Donnerstag den 8.Novdr. »817, nachmittaa>S -1 ttbr, werden in unserem Anus -immer die dem Bannnter- nehmer Georg Bill von Ndr.'Wetscl »t,geschriebenen, nachstehend verzeichnetrn Parzellen versteigert: 1 . Flur N Nr. 27 — 10S nm Wohnhaus mit Hofraum, hinter demSieeg, zwilchen der ckbanssee und dem Mittelweg, Bltchncrstraße 3tr. 1. 2. Flur 8 Nr. 28 = 254 qm Wohnhaus mit Hosrauu, daselbst, tnlaudrechtstratze Nr. 7. Bemerkt wird, daß der Zuschlag von (tzrotztz Antts* gerichl erteilt ivird, auch wenn ein der Schätzung entsprechender Preis nicht erziel, wird und der Geneb mignng anderiveitiae rechtliche Hindernisse nicht ent- geaensteben. Gießen, den 14. Sevt. 101,.' Großh. OrtSgcrichl Gießen. 3. B.: L e o. IcXy«- wie eine Nah iofd)inc. Dltndta JuraeF r.Ä.Cl.W L > rnt- ui CmwMi ,, »aarn, €rt»t>r n»*> äjm- if**• Dos unübertrrfHUf)Hc lüerli* zuhr. Gcjckiirro SÄtt-1, Le- N-I.gfU 7r„br f rrti, ^«tairobniaiufl usn 3iirorl n>1ht Stepp te oh ma ci t r efTncrffnuu ifrit. Lrri» v-r €tü 'ol!aPnk«U «u# Mt e>>nto im Otrflflit, dtim TJü^cn öfo ^ad«n ol> toit ein, malchin .Juwel' ha« «o vtt« Dorzii^e, das, alle )Uich«hmuno«i, fast crf «Hamen! tfiott«r<*I»t>ortHol> 3. l>Spfl, München^ Cont*n>*br. Nnterlagepchier Heinrich IIahn. Samenhandiung. 7585 Re»stadt 8. Lelephon 403. MchrOemAe? Vas D»ch für vtarttnfrrund, fpo«< ■rtclt erhöht Öen «rtraq tAtnsendunq oon 45 Pf In .Viarn% — ^amenpretsllfle ^U>lers 6 o / Crfurf rrrie-MNIche-Nationaltag bonntag, 14. Oktober 2Bir fordern Stadt und Land auf, diesen Tag zu einem Ehrentag des deutschen Volkes zu gesta.ten. Wer noch nicht gezeichnet hat, benutze den letzte« Sonntag, um •T "bzugeben. wer bereits gezeichnet hat. prüfe, ob er den Betrag nicht erhöhen kann. Kriegsanleihe zu zeichnen, ist die Pflicht und die Waffe der vaheimgedliebenen. «einer darf znrüGehen. wenn die Entscheidung Mt! Uti MMMer find an diesem Ehrentaq von 9 bis \ Uhr vormittags geöffnet Gießen, ben 11 . Oktober 1917 8önf für Handel und Industrie. Niederlassung Siesten / Sezittssparkaste Siesten ÄerderbeKün? zu Siesten e. S. m. b. h./Zacsb Srünewald, öankgeschäst Mmeideursche Lreditbank, Wale Siesten /Saruch Strautz Nachs., vankgeschäst 771 7 ' _^ - I Fürstenhof (großer Saal) | Donnerstag, 11. Okt., abends 8 Uhr - | Bakof-Abend j - HEITERE DICHTUNGEN von Busch, ! Morgenstern, Wedekind, Falke, Rideamus, J Bormann, Thoma usw* \ vorgetragen von \ HERMANN BAKOF früher Oberregisseur am hies. Stadttheater 1 LIEDER UND ARIEN von Mozart, | Tagner, Brahms usw. gesungen von 7428 | ELSA BAKOF I Konzert- und Opernsängern, Berlin % Preise der Plätze* ?P e " si t 2 (num.) 2 Mk. 2 7 Ri,., t crnwr?- Vorverkauf J.80 Mk. $ noMir ,50 v Mk, ’, Vo 7 erkauf r.30 Mk., n. Platz 2 FHe^R*lYTr erkaüf 0 * 80 Mk ‘ Vorverkauf bei S M MHZ 8 ? £ terSW ' 8U TeL9n * GalerieSOPfg. 8 Milrtlr ohne Chargen an der Abendkasse die Hälfte Erstes Konzert Sonntag den 14 Oktober 1917, abends 5 Uhr m der NEUEN AULA der Universität. RI O WAGE 7562 a r ob- Chargen an d „ Abendkasse ££££ S »»»»» »««GGKKD«SSSSLST«SSss D«e;«g^tz, Z Hotel Fürstenhof ÖleßerT mnx», ^Heute Donnemtac: IOK1ET Cafe ErnstLudwig -jeden Donnerstag — KONZERT r«cher-v»rtrSze t Vortrag: Donnerstag den % Moder, abends 8 Uhr in ber Stadtkirche. Ged Rat Professor l). Rrüger: .Lvlherr Werdegang' Eintritt frei. mon K - / n°o°P ) ern . sän g er Großh. Hess. ' (Baß-Bariton) Kammervirtuos(Cello). Am Klavier: Herr W. Ruoff. °, R A M M : Lieder und Balladen von Schubert, s c hur nann, s t rau ß, Wolf, Loewe. Stücke für Cello von Marcello, Schubert, Locattelli Martini, Popper. ’ Ueberschuß f. Kriegswohlfahrtszwecke vomFeidw e U be?S^ e loPff f |l | c > ü p «ndltilkär Vortragzvereinigung Köufmöitiilfdfer Verein Ortrgewerbeveren Sieben. M4v Montag ösn tZ. Oktober lyl 7 , abends 8 Uhr in der Neuen Aula Vovtvag Np. 4 HerrTorpedo-Qberleutnanta. D. Paul $. Ruhl (mit Lichtbildern). Eintrittspreis: M. 1 . für Militär vom Feldwebel abwärts) M. 0.20, Kinder unter 14 Jahren haben keinen Zutritt. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß der Dortragsraum n icht geheizt werden darf. Grosses Lager in Damen-Strümpfen Kin&er-Strümpfen ESinder-Socken Harren-Soeken Ferner: Füssl inge zum Ansetzen an Socken u. Strümpfe. Bekanntmachung Gietzen den 6. Oktober 1917 . ^766 Der Oberbürgermeisto Keller. Bekanntmachung 33etr.; Einrtchtung s g e gen stän d e aus Kupfer, dos Ä'«Emachung d°sSloU.GenorE—d°s frelnillllg abgelieferl werden. Bis zu diesem äeitnnnn foÄ'lVf a “ en SlUCemle 75^ B _Der Oberbürgermeister: Keller. Sehr kräftige Winler - Gemüse - Pflanzen, da jetzt beste Pflanzzeit, zu verkaufen, r j Eduard Rieger, Gärtnerei, Wie,ecker Weg 19. Marburger Straße 84. Telephon 786. u»i [ mö Zugunsten der Bezugsvereinigung der deutschen Landwirte <ö. m. b. H., Berlin, be- chlagnahmt und müssen an den bestellten Hauptankäufer, die Firma Conrad Appel in Darmftadt, bzw. an deren Unterankäuferin die Spar- und Darlehnskasse e. G. m. b. H --^b enteich, abgeliefert werden 740nn ÄEP 1 -, Hochbau v XSgT m Tiefbau , «"•** äää xstj'sss&S Verschiedenes fl\iei.^erf.b. gest. b.Metzgei 1 > Villgar1,^udwigSp!., dal ^/orüiic Porlem. nahm C - A.^^kannt U. wird Ulr sof. Rückgabe dorts. ersucht andernf. Strafanz. erf. ( 0M7 Schneiderin, perf. i.Anf.v.a.v n.Dam.-ii. KinderN., s.Herbst ausenth.i.Gieheng.halbt.Näb Einige Schüler können nocj guten Mittagstisch erhalten. Angeb. unter 7541 an den Eichener Anzeiger in- id Mi von Antiquitäten, Möbelt qanzen Einrichtungen, All eisen, sowie allen von mi geführten Artikeln. 2241 I-ouis llotbendsegse Vereine UinjIIFtaLR 7570c 9'/„ Coflf. □ 1, v.c.-v.eu: &ä'ä,äs fS 8 ""^ 11 ‘«Äcnbeirö - Steil nirt—y?rt u l)ctni. — Ab saht h.ih v. nach Garbenteich. lM l