rv. 256 Der erscheint täfftktf, außer Sonntag«. - Belagen: Fa«jlkLMStter; HTeisbl«^ iSr dev Ureis Hießen. Sezu-Tpr««: m««& 1 »t, viertel- jLhriich 3 Mk.-. durch Abhsle- u. Zweigstellen monatl. 9S Ps.: durch die Post Mk. 3.— viertrt- jilhrl. ausschl. Bestellg. sirrnsprech - Anschlüsse: ss,r di« bchrM l e i tun g 112 Verlag,DejchastSftellebl Anschritt siir Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen. Erster Blatt *67. Jahrgang Montag, 8. Moder *9*T postscheEkonto: Krankfurt a.M. **686 vanlverkehr: Gewerbebank Gießen ZwiMngrruntzdruck ».Verlag: vrlchl'sche Aniy.-Vuch- u. Zteinöruckerei R.Lange. Zchristleitung, Geschasttstette ».Druckerei: Zchulstr. Annahme von Anzeigen die inneSiuimmec bis zum Nachmi! lag vorher. Zeilenprcisc: für örtliche Anzeigen 20Pi.,für auswärtige 2b Pf., b. Platzvorschrist 30 Pi., für Reklamen 75 Pi. bzw.SOPf., nebst 20°/oTeuerlingstllschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantivortlich für Politik u. Feuilleton: Aug. Goetz; Stadt und Land» Vermischtes u.Ge- richtssaal: W. Meyer; Anzeigenteil: H. Beck; sämtlich in Gießen, (WTB.) MrotzeS Hanptynartter, 6. Oktober. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kro nprinz Rnpprecht. Im Kumpfgelande der flandrischen Front verstärkte sich das tagsüber kräftige Störungsfeuer am Abend m einzelnen Tvommelfenerwellen ^ Mischen Poelkapelte und Ghetuvelt. Englisch? Angriffe erfolgten nicht; vorstohende Erkundungs- Mcilungen wurden »-gewiesen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. . Nördlich von S o i s s o n s nahm abends die Artillerie- tätigkeit an Stärke und Planmützigkeit zu. Nordöstlich von Reims scheiterte ein französischer Vorstotz. Auf beiden Mmsufern brachen unsere Sturmtrupps bei Malancourt, Betmcourt, Forg.es, Samogneux und B-ezonvaur in die französische Stellung ein und kehrten überall mit Gefangenen zurück. Stürmische Witterung schränkte die Fliegertätigkeit ein. Fünf ftindliche Flugzeuge wurden »-geschossen. Leutnant Mller errang den 29. Lustsieg. O e st l i ch e r Kriegsschauplatz Kerne größeren Kampfhandlungen. Mazedonische Front. Mehrfach bekämpften sich die Artillerien lebhafter als sonst. Oestlich des Doiran-Sees wurde der Angriff eines englischen Bataillons durch die bulgarischen Sicherungen ab- gkwieftn. Der Erste Generalauartirrmeister Ludendorsf. $ (DTB.) Großes Hauptquartier, 7. Oktober. (Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. Bei Regen fällen und Wind blieb die Gesechtstärigkeit bei fast allen Armeen gering. In Flandern lag starkes Störungsfeuer, durchsetzt mit einzelnen heftigen Feuerstößen auf dem Kampsfelde zwi- schen Poelkapelle und Zandvoorde. Vor Verdun lebte auf dem Ostufer der Maas die Feuertätigkeit zeitweilig auf. Erkmwnngsgefechte riefen dort und in mehreren anderen Abschnitten vorübergehend eine Steigerung des beiderseitigen Feuers hervor. * t Die Auswertung von Lichtbildaufn ahmen unserer Fließt! bestätigen, daß unsere Bombenangriffe raif die Festung Dünkirchen starke Zerstörungen in mehreren Stadtteilen, besonders an dem Hafen, in den Speichern und an den Mcksnanlagen verursacht' haben. Empfindliche Hemmungen des englischen Nachschups. werden dadurch erreicht worden sein. Oestlicher Kriegsschauplatz. HeeresgruppePrinzLeopotdvon Bayern. Nordöstlich von Riga, bei Dünaburg und am Prnth bekämpften sich Mehrfach die Artillerien lebhaft. Front desGeneralobersten Erzherzog Josef. In der Bukowina griffen die Russen unter Einsatz mi Panzerkraftwagen nufere Stellung bei St. Onufry und Waschkoutz an. Der Feind wurde durch Feuer a-gewiesen, aus Waschkoutz durch Gegenstoß dmtscher und österrerchlsch- mgarischer Truppen vertrieben. Gefangene blieberl in unserer Hand. Bei der ^ Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Nt a ck e n s e n lebte anr unteren Sereth und bei Tuleea die Kampftätmkeit der Artillerien auf. Mazedonische Front. Nichts Wesentliches. Der Erste Generalquarttermeiste- L u d e n d o r f f. * die Agcktackvvn gegen die Politik der ReichStagsttrehrheik in den Regierungsstellen und im Heere Masse, womit die alldeutsche Politik gefördert würde. Es ist ganz klar und begreiflich, daß die Mehrheitsparteien das stärkste Bedürfnis fühlen, sich gecseri die Widerstände und Stimmungen, die sich im Lande gegen ihre Politik geltend gemacht haben, zu rühren. Daß sie dabei eifersüchtige auf die Negierung blicken, von der sie verlangen zu können glauben, daß sie das ihrige tue, nur die Agitation und Ausbreitung der Gegenftrömnn- gen zu verhindern, ist gleichfalls kein Wunder. Antworten auf diese Vorhaltungen wurden vom KriegDminister und vom Stellvertreter des Reichskanzlers, Helffevich, erteilt. Beide haben die Linke und das Zentrum offenbar nicht befriedigt, weil sie die gerügten ,,Uebevgrisf^ nicht als so erheblich ansehen kvmtten wie der sozialdemokra.tische Sprecher, und weil sie sich in dein AieinUngsstreit offenbar nicht mit .Hallt und Haar den Herren Erzberger mrd Scheide- mainr fügen wollten. Es werden weitere erregte Sitzungen abgehaiten werden, zu denen auch der Reichskanzler gerufen wird, und Staatssekretär Helfserich hat bereits eine klärende Rede des Herrn Michaelis in Aussicht gestellt. Die Lage wird grell beleuchtet durch die ärgerlichen Schlußworte des Staatssekretärs ,Dr. .Helfserich, und einige Bemerkungen im „Vorwärts", der dazu schreibt: „Mitten in die Debatte fällt zur Vermehnmg des Unheils ein Antrag der Unabhängigen, in einer Erklärung festzustelleu, das; die Beaudwortung der Jnterliellatiou der Auffassung des Reichstags nicht entspricht. Das tut sie auch wahrhaftig niii: l ! Was sind aber die K o n s e q ll e n z e n dieses Antrags? Wird er augeuomnien, dann müssen Michaelis mtb die Seinen ihre Koffer packen oder der Reichstag muß sie dazu zwingen. Tut er cs nicht, so ist er bis über die Olnen blamiert. Ein verdammt schwieriger Fall., eine verflucht ernste Situation!" ♦ Man erkennt daraus, daß das Organ Scheidemunns sich doch nicht ganz als Herrn der Luge fühlt. Nicht die vereinzelten Uebergriffe von Offizieren, nnd Regierunasstellen. die unzulässig gehandelt haben lnögen, schurerzen die Reichstagsmehrheit so sehr, vielmehr ist es der sachliche Widerstand, dein sie in weiter! VolksDreisenl. degoglvei ist. Die neue Vaterlandspariei wird von einzelnem Organen der Reichstagsmehrheit geradezu wütend angefahren. Man darf nun mcht verkennen, daß sehr viel für die Gestaltung der politischen Lage von der Leitung der Vaterlandspariei und ihrem Takt, ihrer Geschicklichkeit, abhängt. Wird das alldeutsche Schema darin übermächtig, soll in dieser neuen Vereinigung nichts anderes getrieben werden als rein alldeutsche, also ouch. Partei-Politik, so wird das Gute, das von der neuen Gründung ausgehen soll und ausgehen könnte, schnell zusannnenschmelzen. Diese von uns gleich von Anfang an geltend gemachten Vorbehalte werden auch von der Köln. Ztg. ausgesprochen: „Tie S-mnnrlung aller der Bürger, die einen solchen Zu- scnnmenschlnß als das Bedürfnis des Augenblicks empsiUbeu uud dunl. ihn kmidtun möchten,, daß icach ihrer Meinung die Bestrebungen der Parteipolitik vor den. vaterländischen Notwendigkeiten i?n .Hintergrund zu bleiben haben, wird schon dadurch erschwert, daß an der Spitze der nen.en Partei Namen von Männern sielen, die die Kanrpsgrcttpe der Mdeutschen — ob mit Mcht oder Unrecht sei hier nicht untersucht —> w den ihrigen rechnet. Diele die dem Programm, wie es jetzt vorliegt, zustimmen, werden sich dadurch von dem Beitritt abhaltM lasseir." Das Blatt meint, wirtschaftspolitische Auseinanper- setzimgöil würden sich auch im Kriege nicht hintenanftellen lassen: „Jedenfalls wird die neue Partei ohne eine ganft bestimmte Stellungnahme, wie sie sich unsre wirtschastspolitische Zukimft denkt, mcht arbeiten können. Wenn diele Arbeit nützlich werden soll, so wird sie gerade ans diesem Gebiete aufklärend wirken müssen. .Hier kann sie wirtlich eure Einigkeit erz-relen, wemr sie den: Volke beweist, daß all seine Teile, die Arbeiter.und Angestellten dbenso wie die Gewerbetreiberrden mtb die Landwirte, einer trosllosen Zukunft entgegengehen würden, wemr wir uns durch Nachgeben einen Frieden auszwingen ließen, der wirtschaftlich mxb finanziell für uns Siechtum oder Tod bedeutete." Die östevreichisch-uttgarischen TaqeHberichte. Wien, 6. Ott. (WTB. Nichtanrtlich.) Amtlich wird verlautbart.' Im G a b r i e l e - A b s ck n i t t brach ein in drn Abendstunden angescht-er.italienischer Angriff zusammen. Sonst von keinrni Kriegsschauplatz Besonderes zu melden. Der Ehef des Generalstabes. Wien. 7. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird vertaut-art: Die Abendberichte. Berlin, 6. Okt., abends. (WTB. Amtlich.) Im Westen bei regiterischem Wetter nichts Besan- deres. Im Osten örtliche Kämpfe bei Sereth in der Büro- tvma. Berlin, 7. Okt., abends. (WTB. Amtlich.) In F l a n d e r n am Abend sich steigenrder 7'ffnerkampf Wischen Langenulrck und Zonnebeki'. An den übrigen Fronten nichts Wesentliches. ziemlil eine s Reichstag hat arn Samstag Mieder erumal eine stürmische »Sitzung g"habt. Zur Besprechung stand i-Ademokratis ' ' ' ' ^ . ong O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Bei Sereth in der Bukowina griff der Feind gestern nach starker Artillerievorbereitung au. Er wurde bei St Onufry durch Feuer odgcwie-en, bei Waschkoutz von österreichisch-ungarischen und deutschen Truppen im Gegenstoß geworfen. Italienischer Kriegsschauplatz. Im Gabriele^ Abschnitt beschrl'urkten sich die Jtalie- itcv gestern auf Trilvorstöße. Diese blieben erfolglos. Auf der Coatalwila holten Hochglbirgsabteilungen 21 Bersag- lieri aus den feindlichen Gräben. B a l k ankr^egs sch a »Platz. Nichts Neues. Der^ Chef des (^eneralstitbes. Die Nampfe in west und Gst. Berlin,?. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Auch am 6. Oktober haben die Engländer ihre Jnsanterieangrifse nicht wieder ausnehmen können. Im allgemeinen ließ auch der Artilleriekampf an der Flandernfront nach. Stärkeres Feuer lag nur zeitweise in Gegend nördlich des Nienport-Kanals und auf dem Abschnitt Poelkapelle-Jonnebere. Trotz der geringen, rein örtlichen Erfolge, die mit so ungeheuren blutigen Opfern erkauft wurden, versuchen die Engländer die letzte Flandernschlacht als „größten Sieg seit der Marne sch lacht" darzustellen. Ein Blick auf die Karte genügt, um den gänzlichen Mißerfolg der letzten, riesenhaften Anstrengungen der Engländer klar erkennen zu lassen. In dem Gewinn eines Streifens zertrommelten Trichterfeldes und einer int Verhältnis zu der Größe uud Breite des Arrgrisss verschwindend kleinen Zahl von Gefangenen besteht dieser sogenannte Sieg, den die Engländer den: eigenen Volke und der Welt Vortäuschen tvollen. Im Artois und in Gegend S t. Q nen t i n steigerte sich stellenweise die lebhafte Feuertätigkeit wiederholt zu einzelnen stärkeren Feuerübersälleu. Auch in der Champagne lag tagsüber aus unseren Stellungen in Gegend Souain gestcigertes,-seindliches Feuer. Mrdweftlich Tahure wurde eine vorübergehend eingedrungene feindliche Patrouille durch Gegenstoß vertrieben. Beiderseits der Maas war die Feuertätigkeit tagsüber bei schlechter Sicht mäßig. In Gegerrd östlich Samogneux haben sich örtliche Kämpfe entwickelt. Hier blieb auch erachte das Feuer zeitweise lebhafter. Südlich des Sereth griff der Feind nach einstündiger starker Artillerievorbereitung unsere Stellungen vom Sereth- sluß bis St. Omusrh mit starken Kräften unter Taukver- wendung an. Der Angriff wurde abgeschlagen u;rd vorübergehend eingedrungener Feind im Gegenstoß geworfen, rvo- bei Gefangene in unserer Hand blieben. Die dortigen Stellungen sind restlos in unserer Hand. Die neue Krisis in Rußland. Petersburg, 5. Okt. (WTB.) Meldilng der Petersburger Nckegvaphermgentur. Die Blätter nselben unter Vorbelwll: Die Ben,ölMngen zur Mildung «eines Kvalitionskabinetts wurden gestern den ganzen Mg fortgesetzt, streßen sich aber an urrvorlMrgeseheneu Schwierigkeiten. Die Moskaner Industriellen er- erklärten, daß die Bildimg des Vorparlaments durchs die'deniolratisck? Konferenz eine neue Tatsache varstelle, die die politische Lage ändere. Sie sind.der Ansicht, daß das Vorparlament eine erüste Bc- lhindernng sirr die Bildung einer starken Regierungsgetvalt bedeute. Es wurden daher abends Verhandlungen mit anderen bürgerlichen Gruppen eingeleitet, vor allem mit den Petersburger Kadetten. .Heute findet, um ein Ko mproiüiß zu schaffen, eine Ver- sammlimg von Mitgliedern der Regierung ürit den Moskauer Industriellen, beit Petersburger Kadetten uud fünf Mitgliedern de« demosiatischisn Konferenz statt. Die Blätter drücken die Vermutung !aus, daß die Hauptforderung der bürgerlich,en Elemente für den. Eintritt in die Kvaliition die sei, daß die VeranNvortlichikesi dev Recherung vor dem Vorparlament nur eine moralische und keine juristische sein sollte. Petersburg, 5. Okt. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegrapheu-Agentur. Die de m o k rat i s-ch,e Konferenz beschloß mit 33 t gegen 241 Stintmeir die Wähl von 305 Mitglieder^ des V o r p-a r l a m e n t s. Petersburg, 5. Okt. sWTB.^ Meldung der Petersburger ^-elegraphen-Agentur. Der Vorsitzende des Ausstandsausscknssec der Eisenbähner sandte gestern an alle Bahnlinien ein Telegramm, nad]\ dmn mit Rücksicht aus die Langsamkeit, mit der die Regierung die Frage der Lohnerhöhungen ,'belMndelt, in der Nackt ‘ zum 7. Oktober um Mitternacht der gesamte Zugverkehr mit Ansuähme der Militär- und MuuirionsMge eingestellt iverdeu soll. Gestienr abend veröffentlichte Kerenski einen Mahnruf .ent alle Eisenbahner, das Unglück des Vaterlandes nicht durch, eine uubesonnem Haudlungsw-eise zu vergrößern, sondern einige Tagc zu warten, da die Frage unverzüglich 'entschieden werden sollte. Die demokratische 5sonsere»z über den Frieden. Petersburg, 6. Okt. (WTB. Nichtamtliche Meldung der Petersburger Telegraphei lagen t n r. Mus der letzten Sitzung der de m o k r a t i sche n Ko u s e r e n z erklärte der Abgeordnete Dahin, daß die Kvnfeo.mz uick?.t schließen könne, dhne sich über den« Krieg auszusprechen. Deswegen sckbage er im Namen der miui- malisnscken Sozialistenpartck und der Demokraten vor, einen Avvell an die Demokratten der ganzen W.ett ?)u richicen.' Meser dlppelk fangt n^t der Feststellung an, daß Atußland gezwungen sei, Krieg gegen zvoei Fronten z,u führen, nämlich giegeu i^r äußeren Feinet iuorb gegen, den inneren Feind, d. h. gegen die Gegenrevolution, die .as Unglück des Vaterlandes auszubeuten such,t. Bor sechs Monaten habe die 'russisch^ Demokratie eine Kaurdgebung erlassen, wonach die Notwendigkeit einc-? Friicdens ohne Annexionen und Cmt- sch,ädigunl,ea auf der Grundlage des Rechtes der Völker, ihr Los selbst m bestimmen, vorliege. An diesem Zeitpunkt, heißt es wntee, n«ar die militärische Lage Rußlands verhältnismäßig günstig und die gegnerischen Mächte suchten mit ihm einen ehrenvollen Frieden, zu schließen. Aber Rußland lvies den Gedanken eines Sonderfriedens iuit dem deutschen Jmperiallsnlus ab und hoffte, daß die Völker der beiden Koälllionen sich erheben !und ii>!re Regierungen zu einem allgemeinen d emo t x a i if .chen Frieden zwingen ünirden. Indessen kam dieser Frieden nicht zustande, und sertdeni hat sich die militärische Lage Rußlands beträchtlich verschlechterte Die Seiitscheu beroltzten Rußlands Desorganisation und drangen in das Innere des Landes ein. Sie ermutigten dadurch die militärische Gegeirvevolntiou. sDer Appell geht dann über zu den beunruhig^'Tiden Gerüchten, die das russische Volk bewegen. Die Gerüchte behcnrpten, es bestehe die Absick.it iniernatioimlistischer Elemente, erneu Frieden auf Kosten von Rußland zu verwirklichen. Die russisch,. Demokratie erklärt in dem Appells, daß sie m,rt alten Säften den: Eiirdriugen freu,der Arnven in das Vaterland Widerstand leisten lveree. Z\ic uck.rde nicht dulden, -daß,mran sein Gebiet an sich reißt oder 'Httud an seine Uaiadhängigfeit legt, 'dllber die Sache der Verteidigung des revolutionären "Rußland sei auch, die einer jedeiz brr West Dte llnterfrrüdhmLi 5>rr nifftfrf’pri Revolution. 1 ffnCbcrt bofcaiteit auf fOuftot ber IQtraubmto eines der m^rmjrcn^-n Sauber und ntftte die ttor eine neue RaHe- I0 g *? r rau r Wl»»i8en fUerilcn. Deshalb richte die vouwrrpr .'cne » onpenerr», tnbem fite dm ©vixrnfe'n einer interna foP laiMinhumi ^jcjnxn* bejtiiftt, einen Appell an die Dem»-- lyxx xi irr «mnzen Welt, #u den FttedenSanstrengmrgm der rnssi vevotiittoik beizuttagen. Das Btircan der Konferenz berate dann. üLer den Appell. Nachher gab dar Präsident folgende l 2 rai 5f lw: ®tf oenuKfratifcf'/e Konferenz bestätigt den festen der ganzen rnssischsn Demokratie, für die Verwirklichung ern«s Friedens ohne Annexionen und Entschädi-« gnrrg Kn kämpßvr, und drückt den JWfi aus, bofa dieser Wille m em oji Manifest «uSgedrückt wird, dessen Wvttlaut vom Prcte ndemn der Konferenz festzusetzen ist, das $it diesem Zwech durch iVeNEr aller an der Oonstvenz beteiligtet Parteien ergänzt E^ns^l. Die Konferenz nahm mit allen Stimmen gegen etr^ Ä vrf«chibag an unter dem Ruf: (B Liebe der interna fonatc, Friede! Die Erste Sitztmg des Parlaments wird am 6. Oktober im RatchauSsaale Hatlsurdan. lvefe^'l^gen. nach Holland in den letzten Wochen äußerst erschwert, und bei dem ohnedies schon so außerordentlich schweren Mangel an Kohle in Holland ist dieser Ausfall drrekt bedenklich zu nennen. Mit dem Abschluß des Kohlen-- abvonnnens^ ist einer äußerst peinlichen Lage, die durch die Haltung Treubs hervorgerufen worden war, ein Ende gemacht. Ein deutsch-holländischer Streitfall in der Scheldemündung. Die Landtag-Wahlen in Finnland. H>elsingfvrs, 6. Okt. (MDB.) Meldung der Peters b arger ^lographew-Ageirtur. Das Ergebnis der Land tagswahlen am Ende des zzveiten Vages wur: Sozürl- demotraten 45 Poozeirt d^r Gesamtst mrmen, büvgerlichie Par teien 55 Prozent. Die ErnahrungSkrage in Frankreich. 6. Okt. (WTB.) Lyoner Blätter melden aus Parrs: Dw Kammer erörterte gestern verschiedene Jnter- peUatTNren über die. Verproviantierung Frank- r ei^hs. Dubois bestritt die Richtigkeit der vom Ver- prvvrDttterungsMtnifter angegebenen Zahlen über den Ge- lreidebeoarf, der in Wirklichkeit viel größer sei. Das jetzige r , * «vr g r r rv\ U ^ v - / U ^ v |vi. xj ll-J |v l) l yt ***** A«1aß zu großer Verschleuderung,- es wäre besser, c • Qn . . _ w ^ v ' V V v VU4l O r V -^7 K/U As\ Uv | | L. L t ^00 Gramm gutes Brot herabzusetzen, als .G rEHtt schtochtes abzugeben. Der Verproviautierungs- mMchter gab zu, daß in Paris das Brok besonders schlecht >ei. Er werde nunmehr einheitlich die Ausbeutung des Mehls m ganz Frankreich veranlassen und nötigenfalls die Mühlen m ^Staatsbetrieb übernehmen. Abgeordneter G o s n i e r Mrsierte die Maßnahmen bezüglich des Schlachtviehs- be- .onders würden viele Pferde unnütz geschlachlet .Der Acker- bamnmtster wurde ersucht, anstatt vier Millionen Doppel- z^r-tner Saatgetreide rnindestens acht Millionen zur Ver- stlgimg zu stellen. Berlin, 7.Okt. (WTB. Nichtamtl.) Ueber den Zwischen- Sche l de m ündnn g am 25. September, in reswn Herlam ziver deutsche Flugzeuge von lwlländischeu Seestteit- Ä^wMteu und zur Internierung eingeschleppt, außerdem ern deutscher Fl«ger schwer verwundet worden war, erfahren wir von zuständiger Seite folgendes: Am 25. September nachmittags neunte tun von einem Flugmeister geführtes Marineflug zeug bei emer Unternelnmmg m Ser infolge Motorschadens umkehrcn und ^stierte vor der Sck>eldemündung mit Kurs auf Zeebrügge. Dieser Kurs führte frei von der nach holländischem Anspruch gezogenen veutscher Reichstag. c (^0 Die Skandalgerchichten in Frankreich. 6 ‘ (WTB.) Meldung der Agence Havas. Er Abgeordiiete Turme! ist verhaftet worden. 28 iyf' ®* W€ hnttändische Tänzerin in Paris hingerichtet. ^ 0. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Kata Hawy, dm hottaudische Tänzerin, ist in Paris unter dein Verdatest ixx Spronage standrechtlich erschossen worden. Sie ist cre-- tö'tei worden, obwohl das gerichtliche Verfahreri ihre Schuld ^ttcht hat erwersen kömren rrnd obgleich sogar Pariser Blät- t IreteiDen GaiteraWommandos. Abg. Landsberg Soz.): In Friederiszeitm ist das Ein, Vrrvgen erner politischen PwipaArnda m das Heer nicht gedulde» worden, dieseii Grundsatz scheint man jetzt im Kriege zuMmsbe» enter^ -Lattei aufUntgebem. Der alldeutschen Agitation stielst maitz srennonch gegenüber', sie wird drrrch urizählige Kanäle dis .Heer geleite., irud zroar uMer Mitwirkuna der Vorgesetzten B-'lstrden ^chon der Nanre der neuen Partei (Oebeutet fetbte A-Mnaßmr» gegenüber allen an'-eeen derstscl-eu Parteien. Man versucht wieder! me t 'euuer der - m veri ttegenen Ideen als Vaterlands feindlich zu d-'-nchuew r L-pitze der Partei stellen Männer, dir bis'« intet dem Kr oten nicht zu leiden hatten. Wir lasten irnt? bS: -sd von niemand nehmen. Sie nrüßtm sich doch m ’ €1U ' i>a ' ? Teutschlmid, so groß auch jriue Kraft ist. offen — so ncnß die F-rne gestellt werdc-n iS hr rramg, ttnts und un Zentrum) — nicht der gwrzen Welt lin oiLn-ren kann. Immer wieder ist der Ter mir i, cm der.i sich verwirk!ite>m sollten, hinaus geschoben, rf“ • 0, ‘ CI - 1 ^blnngsunfähiger Schuldner einen Msel prolongtei-r. (Große Unruhe recksts.. Es gibt anders Erwerb des Erzbeckeris vvii Lmrgwy. t° n (^hr richstg.! links)) Wir können uns ^^rÜ Ur Pr ^ oclingt, den Zusammenschluß -der gite®!*]®"' A.B-k^-KspmM wolf«, auch ^.V'lL^LrT 1 ^^chstag ergangen. Man versucht, den steift des 'alschen. (Großer Lärm recksts.) Glocke des Wlan hat von einer Schmacb-Friederts-. L^ProchM: auch den Fall rorf )d^ren Belewrguugen der Reichstagsmehrheit benutzt z-ahlrercbe Beispiele an, in denen Militär ^S^^^horden chren Eirrsluß zum Eintritt in die Baterlou^, Ec^d genmcht hatten und andere Fälle, in bmei. militä-- ^n ^^Edcrdes Reichstages beleidigt hätten mrfz h, d- von scheide mann und den anderen Lüm-- mels. Ni emem Gefangenenlager wurde qe'agt. Erzberger und §n^^!ÄFehorten ins Zuchthaus. Ten Vogel abgeschossen btt em gemütvoller ^oWntmtu, her seinem Erstaunen Ausdruck aab, ^cherdemaun über den Haufen geschossen habe, bie Kranken versuchte nian noch emem V* Zfmmermanns heranznkommen. Ist unserem. ssV lmd alle Parteien vertreten. Deshalb darf unter keinen werden, die verhetzercd fon eiuschrute ^ Reichskanzler mutz gegen diese Agite- Die französische Presse und die Rede Ezernins. - (WTB.) Die Rede des Grafen Cze r- rnn wrrd von der französischen Presse heute in längerem Ausfuhnrngen wiedergegeben, besortewrs werden oE Sähe über den Wirtschaftskrieg und den Friedensloitten teefterreich-Ungarns hervorgehoben. Aber rnrr wenige Dlät- ver besfoechen die Rede, natürliche in a b l e h n e n d e r und a bfäll iger Weise. „Petit Parisien" erklärt, Graf te^ernttt Hute sich, seine Gedanken klarzulegen. Der sprin- ’^.5 UITft sei, i>b Oesterreite>-U.ngarn das Mclst der Natto- rralrtaten nach Wilsons Grundsatz gutheißen lverde. Solange r hierüber ste)weige, müsse man seine wieder- hstten Erklaruirgerr als Fallen betrachten. „La France" "f ^ lmr uns von seiner Rede voller Geschick- un ® Hinterlist nrur den Wunsch. Oesterreich-Ungarns, stywett znm Frieden zu gelarrgen und die Freiheit der Meere E dNeeresfteiheit, die uns in diesem Kriege tLorterre grfrt, neben derren die Vorteile der Mittelmäteste JjEP’r' "^dmp s" befaßt sich eingehend mit der ...ede und sucht ste rn allen Punkten zu widerlegen. .Oester- .er.^.Ungarn werde frredensfreu.ndlich, weil es überzeugt !w, daß man es schonen toerde. Diese Auffassung des Grafen ]£ nUl ^^och Vergangenheit und Gegenwart allzu Die Ernte in Italien. Nichtamtlich.) Das italienische -andwrrtgteiaftsmrmfterrum gü,t folgende Zahlen über Ernte bekannt: Weizen 38 Mlliorren 40 Durchschnittsjahr: Mais 23 r inxb ^lte znsanmren 2 Millionen IV’V m Doppelzentner gegenüber 3 Millionen 450 000 -vppelEtttner, Reis 3 Millionen - .300000 Doppelz^ntnei ungefähr tenc 1916; Bohnen 3 Millionen bOOMO Doppel- l^ ll J^E'ß^Q£ nil beT 4 Mtllionen 600 000 Dopdelzentner Für Kartoffeln mck Erbsen fällt die d^jährige CE LL Mittelernte, die 16 Millionen Dvpvel-edvboot verfolgt rmd s^nss^bU. Mannschaft aut kurze Entsernurrg mit Gewehren be- chossen Hl'ibei maße ein Vi-eflugmnster getroffen und brach schwer verioufoet zusammen. Das Flugzeug, das vom tulyrenöeu Sw? §^?poii gebracht wufoe, mürbe von Dem bollcurdi- sck,en Torpedoboot gerammt. Der Dorpfookornniandant sagte zu stug^gfohvenden Offoier, daß er iirteuniert sei, wogegen dieser protestierte. ^Er bemühte sich dann, an Bord des lwlländisck^n Torpedoboots, um eiriwmcdsrei dein Schifss-ort feststellen zu lasseii doch wuruen hierzu keine Anstalten getrosten Entgegen den bisher vorlie.wuden ho'lländisckren Blätter- tzA'M' ^ dci, Borfvll »mir Teil wesmttich anders schildern. «- demnach f°lMna«S,1. D« holländischen Lanübattenci, Nug^Agr „her der Scheldcniündrmq beschossen daö d,«s« das von der holländische, Nechermi!, bmul," che Seeterniorium berühr! drcheir. 2. Eines der Flua^e angeblich innerhalb der von Holland beanspruchten Grenze aß tdiiibct Imt soll, ist in Wirklichkeit außerhalb derselben gttandet mw durch höhere Gewalt über die Grenze getrieben worden Ein £ ö \^ e s• Fntermerung lag demnach nicht vor. 3. halb de-, hollandistenen Hvoetesgewässer hat ein bolländisches Torpedoboot ein deustches Flugzeug beschossen, den Flugmeister schwer verwundet und das Flugzeug selbst mit dem führenden OssszieÄ tmderrc^lstlich -aufgebracht. 1 w,n5lc “ SBic wir von zuständiger Stelle erfahren, sind die nötigen bin- Schritte zwischen der deutschen rmd ^ dl-rg-legmheii inznäschm och- Kri--Smi»iker von Stein, Eine Agitation zti Kweckm imrb weder von mir, noch von der Heevcsleittni« l Duldet. (Lachen bei den Sozi.) Es hat gewiß schon große Muhe gekostet, dre paar ustbedeutenden Beispiele zu,am - en- (Sturmrscher Wersprrrch links; Zürnst bei Än SrI fob ^ Urwuhe. Präsident Tr. Memps: Es ist unmöq- ^'^Ä;??Lungen so w^terzuMren. Ich bitte, die Zwischm- .^k^lten.) Eme Aufklärung m der Armee hat von Anfang geht aber nach ganz andere:: Zielen, die rveiter- als der frische Bewegungskrieg in dm überging und die Lasten in der Heimat sicb schwerch bemerDar machten, Tie Lügen des Feindes, in denen w teüf™ bl £ fw 05 ^schwbt, waren um den ganzen Erdball qe- mußte riber die Ursachen des Krieges ausge- S Ä x? m ” Folgen einer Niederlage. (Sehr riclstig! rechts^ Auch die Verhältnisse in der Heimat, die er axn Urlaub \n n^^r- 07 ? ä'ußaude wiedersah, mußten ihm klargelegt werden. S Ä? r ,l<1 £ lteistiger Nahrung (Zurufe bei g™ ^ ad; . D^o.^ Große Unruhe, Glocke des Präsidenten). r l7 l Maße zuteil geworden. Die OlA-rste HeereÄeittmg hat selber allgemeine Richtlinien heraus ge gelten Ud: Vorträge, Zeitungen, Thea- ^ L \ mo ' 'S Ä> Ä e Grenzen von impulsiven Nattiren über- (AEbN wurdeii, ist sofort emgegrissen. Bon Politik war keine Ir' \ Okt. Das K-o h l en a bkorn m e n M-isch^n ÄfßLilÄL aU u unb H'okla lrd ist nun endlich zustaitee lmt> deutschen Fvrderuugeu in beiMg auf dem Kohlenprers und die Kredite anqe- wordem Holland erhält nronallich 250 000 Dvn- ui* 1 Deutschland und kann sich die ihm noch e K- t^ ani) ^schaffen. Die n«dertä!n- oyche^ OcblNe. die die Kohlen von England holen, 'verden mcrtien bie ntederlcuidtscheu Sänfte mit 'Zullast nach Eng- l«d fahren Deutsck^d aestattet fe^er^ie Ausfuhr v^ Sta^und l^s^ nach HoLrnd, soweit diese beidcu^(Mter undLahlreiche Ztidu striez rvei ge absolut dedawerlich, daß die Verhandlungen, d« dewert^ ini 4 3^1 1 dauerten, so lanige verschleppt wvr- £?l t £ a * > ' u jS "Erttlrch die Erklärung des Ministers baß, solange er Minister sei, höhere ÄÄ?n, die Verhandlungen ge nach Mpondas fi'chw. diese Lüge hatte kurze Beine. e l (SvA.st welcher gerufen hatte, der Kriegs- mimster kneift, wird vom Prästbenten zur Ordnung gerufen. . Tr. H e l s s e r i ch: Der Kriegsminister hat bi« mder Interpellation gestellte Frage beantwortet. (Widerspruch ^ Rerchskanzler ist sich mit den mili- baruber eirng dag die 'Polittk nicht in die Armee werden darf. (Lachen links.) Damit ist der Nahmen 1u - ^ a »tö^tatiofeit gezogen, gewiß aber hängt viel vom Zaktdes einzelnen Vorgesetzten ab. Werden Mißbräuche bekannt, ^^^e^^l^wttteru Auch den Beamten imrß gestattet sein, sich mnerltzilb der gesetzlichen Grenzen politisch zu betättgiM Allsei- ttge Zilstimmung), aber kern, Beamter dtirs seine Ämtsstellung oazn uttßbrmlchen, daß er enif Personen, die ihm unterstellt sind ^^..^^o^^ongig fühlen, m politischer Beziehung einen Truck • Gs geschieht aber!) Mißbräuche sind zwest ^ .'ucht so hcmfig wie hier von Herrn %. Landsberg de- WEN ist Der Rttädkanzler, als dessen Stellvertreter - l1t S! lt Arbeiten überlastet, diese Interpellation H ]! ra ^ue Beranlafsung sein, hier zu erscheinen. lWidei> ^ cÄ-. fLFch bin Manns genug zu antworten. (Un- Ä wSV 0eT r ÖT r a ?^ bei Kl-iegsziele in der nächsten Woche wird der RenckManzler selbft anttoorlen. ^Besprechung der Interpellationen wird auf Antrag dcs Abgwrdncten Ebert (SvH.) beschlossen. ^p rc.• ? b 0 . Tn (Zkr.): Am Gegensatz znm Kriegsminifter Nennen, daß der Mg. Landsberg eine Frill«' d^Enal ttir die Bel-auptunglm der Interpellation vorgebracht hat Auch nur frnd zahlreiche älinliche Fälle gemeldet worden Jade SS m 1 ^ ltlan zugunsten oder ungunsten einer politischen Pattei da,re große Ostfahren mit licki bringt. ^Elrttsche Armee wäre das größte Unglück für das Ens und ^s^MpLvcherr Das lehrt uns Rußland. Hindeubnrg gehört • ^ke, keiner einzelnen Partei (ZuschNinnug ' S>meit eine Aufklärung in der Armee nvd.oendig ist,' muß sie sich von jeder Polemik fern halten. Wir halten jede direkte ober indirekte amtliche Bagnnsttgurvg der Vaterlandspartei für diirchaus unzulässig Ter Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg hat gesacrt die Vater- ber. Mittelpunkt Kr alle treuen Dmstchen sein, die b rte) feine intern,attonafett Ruck.ichten sich leiten lassen. Wenn da. und das Zentrum hin gewiesen sein ÄMf ,lll ' c ^ CIlliC nroive Dnmimltesit gewesen. Die deittscbe BaterlandsMrtei ist zur Bekämpfung der Reichstagsmelwsteit be- gr'Eet ivordtti. Daß solche Partei regieningsseitig gefördert wird, müssen wir uns ganz entschieden verbitten. Der «eich»kanzler an der Westfront. Berlin, 7. Okt. (ALB) Der Reichs ta nz-ler iit ab«» &45 llhr nach b«u Bc|kn «äft ^ Thoms (natl.): Wir stehen der neuen Parteigründung ,Eg Mutual »iter, nur und mindestens ebensogut ewe Vater- ten^.'patttt, wre hm Neue Partei gründun g. Es sind nicht mir Rattoiialiberale, ländern auch Zentrumsangehörige und Fortschritte llrin hellen Haustn der neuen Pattei bei getreten. Die dtengrüu- düng ist mcAs m^eres als eine Antwott auf das Treibenstte^ Plenicheiials alldeirttch und schwerindnstttell zu beschimpfen der ^ir^^^^E^lsh^eßrirlg dos Reichstages abteftrrt. Der Titel „^rterfnn^partei ' ist alleMngs nicht sehr glücklich. .. -, i ® 1 ö rnl r l®? 11 !-): Der Mgoordnete LaiE»sberg l»rt von alldieupckZer Agitafo» und behördlichen Mißgttsstv ° )nf ollzuvwl Bew-eise bafr’iv anzuführen. Es famt sich Jfts Ä 5 V*» **• S.Ä ;h£iS asÄteMM» L-^-r»»« ^'JSSÜZ * u imt oe^uacn, indem fo emc Brvschü« dos AbMoutmeterr Dcwsid über seine Rede in SckxL- i'voih' iuvt l h* w >".l j^ifhivugv nu 'l'ocÜtVu'A v’. i-> 't> v\n*igguiwirtivift aut d«! '..s ' u: diese BaLNcdüre schlreht mu öem kaufet» mub 'itit t v. '. '.i. Eil« iuuuuauwtHü »TcnuiiU' Presse >v m ^ov.Mvnnui im S&>1 ke flvfdMft’eu; es m l,uMV‘ urtn>rchte iiui> unser Volk iw surren fvrieiVu^ i : gbn bleibt. ^Virall vertucU Malter HH'nixi uh tvum >< i ctbtii'Ve uoiieit den Ab^'rdned'n d rzdevuer. > r.. -.> Fortstdr Pp.): ^dartr ixm Erklär» ngen de.. mi%\* iUvi man einer Zusage der ^Rcaiwuim. die MM.uide bei ».rg in de-v 9lnmv aluuUeUru. mdit mol ^VitiAiurn ent- ,m. 'IX'v^Vytiv':. v Ihn. Neid'.-kanzle, - 'vaiaW uulft iu v wb\j wenn jirt) im «vw-ne btcv nm>lgrt»',!;; Miblrmam nZgt. im \HmvmWtif, un» der ^Kekl^lVwt^lov di er eine UnTiaruatvi L'eii' ändrWUUg^Ndden h.itte, hat bev .\enrgv- Al» einem ^nlr über beit Welkkneg Nv5 t «n** ; iiW in einem X^Vcn wt L «nie: erklärt Wi^ proLegiweu geg-ni die alli >tt)rt>e ^KvtiUiim ' ji^ril das .Barerlai«» 'ad. irrt» Sdmd<'n ileid-n !trn»rt rrm Gedanken einer fReid' , .*tw.iw>auil oinng aeunelt ? , ^ u . wnvu mtf dev Nertrten etiv.is erleVn! ?eu *** fein RMMinttev reibt miartU'u. 'üiVrttn auf die ^vVirtK uelt aller Zugriffe weiter blüden und «redeil^n. Wenn, er dar zlntud di's Knege,- be.irüstk lxtt. so gefdiafo dn^. ineil nur ilm mW: „Ufer nngünsti.iere» Perlulltnissen hätten lüfrmt nrüssrn. Dir -'*“*■' sind schidlirt). ittiutyin Ha S k a n ; l e r ,-vaid.>>Zrt^ffeit. von bot l^eiN'ii anderen lwn* einer Der Cl)of bcs> AdnürrrlsladeS bec Marine. * W nsd i n g to n, 5. Olt> iWDB.) Meldung des Reuter- scheu Bll re aus. Nach onrcin Telegramin aust Putuila (Sn- uwu Inseln) an da- MarinHd^vartemenI kam dort ein osseneo Boot mit dem Ztrpitän de? amerikanischen Schoners „C. Slade" all. Dieser teilt mit. dast der deutsche >t' r e u ä e r ..S e e a M c i" am 2. Almnst bei M o p e l i (Lord Powe-Inseln) g e st r a n d e t ist uild voll der Ntannschast ver lassen loar. Einige Zeit später erbeutete die Mann! Motor Sehaluppe mld den N'anchslblien Se'noner die sie^dewasfliete und nrit denen sie am 21. August bezw. am Septeillber in See start). Bevor der ..Sr'eadler" ft rau bete, batte er die amerikaurschen Schoner „C. Stade", „B. IvHlrjon" und „Mnrrila" tu t^nind gdvlitt. a rtwft eine .L u t e c e". Xis dem Reiche .'viuiu i ’.m i»ri .vvmuii i\uijRi|u u .uixvum. v? i iu„u „« ergebni'. dieser M- ieama.nl eib^i loird ein 5eil >n- Ol.nttr die da? deutsrtre Volk dem Präsidettten Mlpni gibt. Die INI er».u>»> in« nr*«., Die politische Aensur vor dem NeichdtaasanSschns;. Berl in . i». Okt. Im Danptun^srtms; drxr Reich-vlaae-^ wurden hrufc Annärbst einige Mltsrtnisten erörtert. Im Ansiblw) an Be- ssin^rdcn lxsprach Vtz.ekan.tter Dr. D e l ' i e v i ct) die Aiilaabrn de» K k, l)l en k o m m i s s a r -S. nMe alle ? gesrtnchen. ww? .NPblen- t'mxui'i- sichert. Die silr den Piru.>dran.d zur Persügnna ftestelllen Vien-len sind bereit. v> sola! die Bemlnna über die Zensur P eine lSo^.l nn

verboten wrbeu. Inzwiseben bat sieb Uwe re 'Mitit fu den Gvmrdsistn'n bekannt, die in den verbotenen Bltti'ern mwre'u'l!) vertreten tölürden. Solüie Beubv-te sind eine ungeheure Tunauheit Der NeirtrSdag darf sieb nicht beschwichtigen lassen. Da darcl) Zeitim^mwbote Exrstrn-.en zerstört lo-erden. .mM nnnde >.MhAcAossen werden - der Redtnei' beantragt dies . dal; das {Wem bei einer tchilirt) ersrticinenden Zeilung sieb ans nicht imbi; ° ‘Jaae.bei einer seltener nirtKiiinibcu Dinnlhrtnisl nicht ans ' ^" bereits erg m )Mgl ledij)lirt> mel>r M 2 '&mnwnt erstrecken darf, was ancb sü Um soll. ^ li erzen snr) teile 'Ol lts- N.N.- ,E Berdoie --- . » ■■ ——JF r : . iHihir, daß ihui einet l»'sonderen stelle iadlsgespro elrene Verbote zu alljronEn Berlioten werden .... ^ . Av,i Dr. Roesicke lkoirs.) ln'gnmLx't eine EntsrtBesumg. UMunt) züu Ersvarnis von Papier und .noble bas Erscbeimnl von launigen für die Zeit von Sonntag Btittag bis Montag. nn>) laitiaas >i ltbr. verboten werdim soll. «Der Borst he n de eiiliirt bnie £artir hl; nicht zur Zensur M'ttörig.) Der Redner wendet nm gnnidsablirt) gegen wrfcbbt>enie Zensurverbote. )o betrestend .mast- nalnnen txw Z. E. G. oder lxn Znsam menlegnng von Venn. .", verlangt, das; die Zettsnr nttt gröberer liebe rlagung und VmllelN mrlbeite, und lveift ans die rigorose Zensur im seinolirtten r WS” (Ä ie$Üe r tä (Ztr.): Btan imch alle udrelnieltten nnd'r- brürt^l. die dem I-cinde von Wiert sind, ba*u gcintreit aueb alle Mci^richten iilUfv Borbereidmg nfÜitün)d>cr Unternehmungen. Da ufltigeitfüUi. sclmell ciuaeflrijfrn werden mach, kann wrttt toi jedem Nnvtttgsrxwlwt der slteid^kan-züer mit der -lugel^nmyett besastt werden. Die Zensur muß Belvvgungosreilieit lnibeu. K Uitterstaalsfekretär Wall ras: ’Oliigftimrrai liegt an ünner MUe tun-. Wir (tun nur, wuS intim Pflicht ist Der grösch- Del der ritnd lKmdert Besclnnerden. die beim O Ubniii Ii tarbrjeI>l s5l>alvr ejftgfgaiigeu lind, -ist znwmstan tox Beschlverdch'llivet attfd)iedeai Eine Rcwlsstm iber l»esdel«nden )t>estimnum.ren helft bevor. Die Lä-ich leitnng unrd sich ans beit Swden doö Antrags Erzlwrww Strebnilain, v. PaM'r stellen können. Die Vesrislnng des Verbots in der engen Fass.mg des Antrags Perne-ist Mvktttch tmrchlsÄhrlxn- ^ . , . . c . , Mg Erzberger (Ztrtt .vertz mcht, wie sein Name.ans den enoälmtim Antrag gekommen ist, der nach seiner Mnnnng nu Ans idjuft aar nicht zulässig ist. Nart» der M einnng deS Redners sn der Antrag auch nielft bestimmt geimg. der ÜrenstskaNAler ans> H&rfhirbe" (Gründen aus der Pnulddabimg der ^ieilsur ausgeldmU bleiben mäste, so inüffe man die Sirt^nnvg einer Wribuu« tmv Zeitmigsverlioten Tidmi. Mt der Zensier mxh .eö. schlechter ^!atr. Strejemann nicht in deni Ausschust gelwn Abft. Gotl.-eiu (Fr. Bp.): Die oazstlstnche Llteratlir wttd shstematstch nitt erdrückt, indem man eine Buchlsandlimg Litercttnr ve'.-lc. ich.'gefchlosteu hat. (§s felstveben ttvar M'Ngen. aber > ganze SaclZe ist eine LOürt^'rlidi.keit ersten Rlauges Der s>l n t ' a g P ein e wird einstimmig a n g e » o m men. ^.rntnn ); mittag bereit der Aiisschllst über die stgatsredftllchen Bl'rhältuisse in den bosebten Gebieten . Ztekrlttz. Neue U-Boot-Erfolqe. Berlin , 6. Okt. (WTB. «fW Neue ll-Boot-Erfolge auf dein nördlichen Kri e.g S schau platz: V! OpO Brntboregislvrtonnen. Unter den vei-senkt)on Gchissen befanden sich der bewaffnete erdgliscl-e Dawpfer „härteren" rni, 4000 Donnen E-askokS sür Archangelsk und der engllsrtw Dlmipfer „St. Margareta". Bon dem betvafstielen englischen Dampfer "„Samtareu" wurde der NViPttän und der erste Offi^er aesangen genonomear. Berlin, 7. -Ott. (WDG. Amtlich.) In der Nord- s«e inn-den' darch unsere ll-Wonte 5, Dampfer "er senk, drei von chne» wuroeu au. starl Mst>1»ertc-u Der Kaiser nud die 7. >hi>,' Ot.ntn.vrt sein, Männer un Felde im Osten und im Olsten l»rt>n; Um- Ohnlunn-t ge.braucht, lviedcnun rückhaltlos zur Berchgiung gestellt. Oluch id> mibe mitihlidi nach Iw)len Kräften gezerelJnel." Hinvenburg über dnö PrettstcutttM. Berlin. 6. Okt. (W.) Mst das tmnit Präsidenten M Ahgoardinfteicha istcv an den rtHnieralfrlbimirKUall von -P inde in bürg gerirtftx-h- EehrüMtolgende Antwort in: Dem prensftsrtMi OlbgcvrdiniUmhcinse lc-rzlichen Tank für die Gtttck)vü.nsd>e und das Beiürmnii. 'Lab unsere ,verrohe Sstnin liuijen geilen imser Pr^isteittnm und seine Bernichttma als tvi cbltigst.es Kriegsziel ans ihre Falivle gesdwielxm haben, ist seine beste Rcdft» 'ert.ig.img vor aller Zittt. (bem- uti ftlbmar sclii 1 1 von H-inbenbnrg. Die parlumeutlnrischk' &iflr Berlin, s. Olt. Laut & A. hat gestern mittag eine etwa zw e t ft ü n b i g c B c s p r c ch u n g zwisrtwi, den V e x r c 1 e v n d c r M e h v 1) c i t - pari v i c n mnev Teilnahme der natio)iallilnTa.len Partei staltgesunden. Müu gelangte y\\ der Eutschließuug, die In.'berpMalioirsdebatle ^n vertagen uub die tit ihr strittig gew-oriwuen 'fragen Mnächst am Dienstag vormittag hu x>MlPtanssd).nh zu behandeln. Zn dieser Ätzung ist das 1 rsä>eine> des Reichskanzlers driltgeud gefordert werden. Die dritte Lesung des Nachtrags oll voll der inorgigen Sitzung abgesetzt und ebenfalls alt den HaltptiaiUAschltsr verwie.seu lnerden. Unser Verk-Hlsweftn. Berlin, 6. Okt. (WTB.) Die „Nvrtdd. Attg Zig." sdir,übt: Der P e r s o n c n ve v F e I? r der wnitststcn Staats bat»! len hattv in den leb dm ttvöls Friedensmivnawn (August 1916 bis Juli tNl-l) die lOrtstttni bis txihiu erzielten (■ iuiialmmii gebmd» Im ersten Kriegsialire blieb deingagenilder die Einnahme um 3'J,I Prozent und un z'weiteil Krieg Za I)re am 21 Prov.eitt zurück: dagegen lwt sie in dem setzt ab gelaufenen dritten Kriegsjahve jenetz hohe. Frtederotz« rgebnis nicht nur mieder erreuin, sondern nn>cl> um '.'t Ptrozeui^ überschritten und einen 'IVtrag' )n»i 1061 Willianueit Mark erlwadft Der shiter v e r kehr . der in, ersten .Megsjahr gaw'u das a.ud> hier einen Höchststand zcig^'u.dc lebte Friedensjalsr n»i U>,-'t Prozent -urückgebliebeil uvar, hotte das Friedimsergebuis bereits i.m M'iben .NIiogsjalr wieder ein, Mir im dritten Mnrsiahr mit Z401 Rttttivuen Mark zu Überschreiten. In dst^en ^hrblcm sind die Girmähimen ans dem Nt i 1 i t ii r ve r ke hr mit nttdalten: sie iMtmgie.» aber hn Dnrdftdmitt der drei .sbriegsiabire nur ein Art)tel dar 61tesantteiiinaili>m.eu. \Hh'lche Bedentnug der fml schrei bilden EntUncNmig des Eisenbahnverkehrs in diesem hkriegi' beiznlegin ist. zeigen besoudiTs aud> die Ein na lauen des August 191.7. In .diesem Pttnntt hat'der Peichnamverkeln gegenüber Angnst 1916 nm 30,6 Prozent, gewniitlvr Anglist 1913, dem lebten, znm Pergleich lxraiiznziehwden FriM'Nsmonal. um tt.I Prozent, der Mtterverkehr gogem'Uier Ittll; um l l,6 Prozent, gegeiw über >013 um 13,1 Pilzent zngnwmwen Das sind geioa l t i g e Za hl en , die sür die iimugefdurimc Kraft unseres imrürtmftlirtwu LebanS vollgültiges Zeicgnis ablegen.. Opcwettenfabriken. Das ..Dreimät>rlha»t.v ' ist nun einmal vauv- Händen, <>> )vu sich im ID hie die Vstmst df Publikums enamoan. und dagegen Sturm zu lausen, hat mutig Wrrt Zn das; <>S üm-cdmttü entstellen konnte, daü so nvnig vwntm un oa* Berwertien vor finden ist. batf man an dem Andenken rmrs ^rtM»- verc l^ging, inb'M man sein nnal.ückl i a-es LiebesidvU stand enu^ oHerrttenhasten Sing,viel s maclwe. und die Raultk. leme lwrrlirtw Musik, -aireclitüuble. Sdiliestlcdi sind aber in imleve« Sagen ganz andere Eeseve und Ixnligere r nuNiiunieii mngr)t»>bui Norden, als gn-ube die Meksichl aus ein (Vuilg, das Nun st«V m« ;vrsönli^s WeiUni wird. (5v märe gar ui da mnimmderlnl, iou« eines Sages jemand ans den (^danken tinne. cine bbvtbe i-1 tl ' b* yr zu Fordfiereil und mit mrsgefimnten Ptelr>dien !stildedi>iiids vo*'> Einsiedel m baxidn-uen. Die Zeit der mrdegmi-len M oglivM-tten ist ja da. . 0\n wTlohnt sich nicht, innlimals an) das r Ulcf iiu^iigeben, zl» UvulUru ist mrr die un>is oerändene Vdernmg ia- eine ge 4 hübet hier Hermumi S dira m m vom Ol»'i)ih«is in ovaiiriarr a. M.. der feine bi illiieie.ide S'd>nik al>' .itranttielei nnd 'Llusso voll entfallen und öjnr gVeltung bringen 0 >mue. ' >e <^1- stntigkeii bi'v Ktünstlers, sein »uipaiKubiV Spiet, die ''»wunincm^- jdbigfeit seines symlxitdiichen Organs, da» hesvnders in d»n .ttvve loe.jch und rnarm anspncht. ist so bekannt. Nif; ltd> iw Mnti" rr- ilbrigt. Das S>aunerl ("nstel Belings iviir darstelien)d> andern annttltig nnd sriseb, gesanglidi konnte es weder s^dirilt mit dem 1>artner halten, noch vollauf genügen. Der, Stimme, du' eines gc^ Nüssen stiei.U's nidn enth'hrk. )e>»Il die almel'blossene 'dmlnng. die tragende, futxrr Mise, stine Fbi'Üidse Figur bot Kurt lerrt, als stiMvtnl). Die Besebnng der übrigen divllen mar dnhdbe nie IM Inli. Zn lvünsdien wäir, beif; ans die Oelenrtitmig etloos mehr geachtet würdi'. damit nicht nfteder. wie im ersten Akt, auf «y Borhergriind das sd.onste Näouhlidn liegt, iväbrent' hinten lrvli» lich die Sonne lacht. Die umsikkllischr Leitung mitte diesmal Mnit Margnth. — w.m. In der morgige» Au)slUirung von ** ist a d t the a ter. .. .... .Dermal ni Sn dermal ms isrtMlspiel ..Das all lick i m W in To l", die znm (Bedenken an de-Dichters60. (seburtstag augrfrbt l vor den ist, wirfc-n in vaupi rolle» mit die wnen Stengel. Feigel, Falken und Borcchardt. svlvie die Dann-u Dörr, Ellenbaltsen nnd .nallmar. Die SpteUeilnng füirrt $)m' Stengel Alle Nleateriltteressellten. die iwcl) die Al'sittit haben, zu abonnieren, seien darans ausmerksam gemacht, das; fir filr bereits erledigte Aboimementsvvlstell»»- ge» »»elltgeinict) dbltsebeine erhallen. ** A m 11 i di e P e r s o» a l » a d, r > d> l e ». Du Gevhhei bat am Ai. September ds Is dein BorstMld des König!. Wäger, lxmamts Frankfurt n. M. cNemümen Ban in l Sahn ans Aul atz seiner Berwmmg in d-n sttnliechmd das Ehrenkrenz di>< Verdienst, ordens Philipps di-s t^rostmüligen vei'lielien Mn 31 AiMift ds. Is. wurde der VIagennieister in der )ges)i)ch«Pre.iisstsclai> tt»en- balmgemeinsdaft Michael Malier zu Bilrtliossheim au) sein ^>'arti- ftntien vom l OtiliobeN' ds. Is. an in den Nuhesdilid versetzit. ** Au s z e i cl»n n n g. Dem l'l.rtilledsteii Friedrich Kelcler imirde das tzessisrtie Kriegselm'uzdd^» verliehe» ^ O bstv e r la u e Mi der städl ' bstmn'telluugslleNe Brand« plah 3. gelangen big'litb Mftftel. Dase! und Mrtschgfts-ohst^ zum Berkaus. Lgnokrris 6Uehttt. ** L o n da r s. H, Okt. Dem Musketier Adam P l e i f l, In- hgber des Eisernen Kreuzes 2. Kl., imirde kü^lid» unter ste'örm-- nmg znm ("esreilen die .iwssische tapserkeitsimMiille l'edchltich rnnn Äro st Herzog überreicht. Dieselbe Anszeldmung erhielt ha Musketier toeimich M i e st n e r desskN-Nassau. H. L. Fu l da, 3. Ott. las Prädikar Professor ist dem Biilftio» tl^kar an der Hiesigen Lanbesbibliiotliek, Obiwdibliotl^kar Dr. pHil. Schörer bei ge legt worden . sc. vers seid, tt. Okt. Für die lh,termgt,n,g der tut vorigen Monat der Stadt üvergebenen Zl^iogergrälier beioilligle dir Vi'agist- \at ein Kapital von tt>00 Ptai'k. Auch der kleinste Kolduegenstand ist wllitsmmen! Die Holdankausstelle in den Räumen der vezittssparfasse Gleheli ist morgen von 3 bis 5 Uhr geöffnet! Wir wir autz abermals die s iU*\ u- mihaltende Antrag von die di.de noch Erwä Berlin, 6. Okt. (Priv.-TÄ.) Auf eine Ansraae des Ad geordneten Dr. Werner - (^iesttm mttuiorlete die Negierung:- Di Kriegs ver hültuisse, iirSbefandeve Idie ausangttdie Mnetmng h-s ,na ster.m Feiles von (haliizam darrte die Nus,en. liabeu seinerzeit eine gröstere Zalft von O st j ii den nach Deutschland gesührt. l)kmbdt fiel) in der Hauiftsadie nur viou VttiM wnd Jo'of vertriebene bftrv retrt>i|cbe Staatsangelwdgi-, die bei ttftrn in 'Dentsrtüand ioolweiiS-ii Bettvandti-n Zuflucht furtften. Bon einer gleichartigen Zimmnd'rang iüldi'diei Elemente aus Polen tnub Nuinäuien ist lder melfts bekannt gd) vor den. Inzwischen ist ein ertieblirtnw Dell der ziigewandertuit Juden in ihre vom Feinde besn-tte Heimat znrückgekehrl. Allmwen wiederum, die 'hier ein aoiAgeirdo? Unterkommen nnd Erw-nch ge ftlndc» li.tt.ten, ist der A'istittbift bis Aur Beendig »na des .^eteges aesliattet warden. Einen dttieimdeu Z'iiwacd.; der einheimtschen 'tte völferimg stellen diese Ausländer nicht dar. Son."ett slr mit dett Staatigesesten in Mnslikl geratini. die staattlede Ordnung gesülttdi-ir odin- sich selbst als lästig erweisen, lotird bei idium nur bei andern MiSlanbei ii von d>m PolizeilftMrdm ans ^llischielmng hiiiaen"» kl Ein Anlast tt> besvnderen Mastnaltm^i auf diesem Gebiet liegt dak^r * IU, 'iöVr l /iV Okl lWTB. Nichtamtsirtitt Die NeichSlago- abgr ordneten Böhte lSaztt, Dittmaml l'Unadl, Ooz.., im,ist «d-ls Felwenbach (Zentrum), 'Pen-tes kSoz. Waldsiem l t che n B o l k s p n v t c i, der gestern uub iumte iw Neicoslcigsgedäiide mtU*r zahlreiicher Beteiligung seine Sitzungen abhielt, faßte zur F r i e de ii s s r a g t einen Beschluß, in dem er seine Znstl.m,nmtg erklärt \\\v .valtnni der parlgmentairiscln'ii VevrretlMg der Partei, son-ohl bi Bereitstellung aller Kriegsniiltel, lvie hei der Anbalnmnq nnd Uiilerstilhuilg der deutschen.'-Ztz'nuiHungen »>» einen Ver- ständi-gnngsfrieden Insbesolldece billigt e> die Veidiolaas^ resolntion vom Itt. Juli und'weist die tlnterstettllng zurück, daß damit deni de»Ischen Botte ein einseitiger Verzicht ztw gimsten seiner Feinde angesonnen lvecde - Im Änschlnst an einen Vortrag des Abgeordneten Wirme, wurde folg ende EntschtiesgUlg angenomme»: „Din Zeittralaut'srtmtz spridft die dm,Ortung ans. lxrst die wtt kg liebe, dn Volkspurkei )ich von jeder Uittersttchnng di'r ^tterl an ds parke, serntiatlen. weit ihr Aiislrete» die imieve sstictftoswiiheil gv|»lntvt mtb weil il>> Iftl insbesondere daraus »eiichttt ist, die dnechsühenng innerpoltti,d»n- fftesorme» wülieend did Nriegi's zu verhindern, ’wx ;h*nlitUuu^- schust erkennt das stt e rt) l a n s M e i » n n gs s re «heit innerhalb bn Partei an, )o,v>eit nicht Ni- Mnieipvogramm eine Bilwnroa Auffassung enthüll, mistbilligt aber aus >>ls eiitschwm»)ic. wenn Mitglieder der Partei n»agen einer abweidZend^'n Meiluin» nur. öl sei, kl ich' VLgitatum fleineu die PartoimvhrlA'tt. zumal »ch Untre- fHitvimn von Parteigegneiii bclirrbnt Die agikiatoriself Intigfeil? ennfvs Abgooldilett'ii der Partei gegen die .imltiing da o.nlamenta^- rischni ^tzartelverkiernng evaelftel der Zentrahui-.dtmß »l^' »Id» "e>^ «ftrovar mit den Pflirtfte», die ans de, ^rteiziigehörigblt »-UM>ch,en/ A rv-y\ 9 > / yr < ."••""'""""""iininitmnuiiuuwhiiMUUiliilMIIIIII räS '» Oktober M 7 . abends 8 Uhr, im Saale des Eafrhofes .Fnrstenhvs- zu Biegen, Lindenplatz I JSMass’iss a m Bürgerschaft wir-, hierzu freundlich ft emgetsöeL - , Gberbürgerme ifte Was Gott tut, das ist wohlgetan. , P ' ötEll0h and unerwartet erhielten wir die schmerz- Sohn und B C TOder aSS llaber ’ guter, unvergesslicher Gefreiter Heinrich Eneei Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kla?se am 13. September infolge Gasvergiftung im Alter von beinah vollendeten 22 Jahren gestorbenst. In tiefer Trauer: Ludwig Engel Luise Engel geh. Gümbel Ludwig Engel, scbv/er verw. im Lazarett Luise Engel nebst allen Angehörigen. Lützel-Linden, den 6. Oktober 191L Buhe sanft, du gutes Herz, Du hast den Frieden, wir den Schmerz. mm 5" s° i Überaus zahlreichen Blmne^pendenagen wir aus diesem Wege unseren he^ltchsten Dank. * Im Namen der Leidtragenden. Familie Riepoth. Gießen, den 8. Oktober 1917. 06291 17443b Wir geben hiermit bekannt, daß die Stücke von M. 100.- M 200 _ und M. 500.— der Vä. Deutschen Kriegsanleihe erschienen sind und von den Zeichnern während unserer Kassenstunden von " \ r J 0im unter Vorlage der Abrechnung und einer Legitimation an unserem Wertpap.erschalter in Empfang genommen werden können. Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen gegenüber der Johanneskirche. Am 7. Oktober 1917 fand unsere TRAUUNG statt. | Berthold Jaudt, Pfarrverwaker und Frau Erika Jaudt, geb. Manger SfefloppMg ‘ Iftrang iiDß alle HaiififilsläGfieF EToaorar für Einzelfächcr r Mk. 10.— für Kurse nach bes. Vereinbarung. m FraflzfoglsCo,, Gießen I Goethestraße 32. Tel. 2064. 81,1 Is- onl Wae! i , von Antiquitäten. Möbeln, i ganzen Ctnrichrmigen, Alt- I enen. sowie alten von mir : geführten Artikeln. 2241 Louis Rothenberger. Gestromter ZI ater mit wernen Pfoten u. rt. Brust entlausen. Gegen Belohnung abzugeben 7473 ,, , a..w * wawucu vun 15 dis 55 Jahren. uu^Bftegeanttalt jj|§|^* u £ h alle an der Front stehenden Offiziere und Soldaten, Gießen 7445 Olfenbach a Bismarckst ®“l«t dkS Lttzchkk Äls-LmW för * m **««**•« den9.Oktober, t*eitM 8it6v in der Stadtkrrche. Der Reinertrag ist für das D^omssenhaus „Elisabethenstift" in Darmstadt be- ßiiitfittötöiiten zu 3, 2 und 1 Mi sj,,b m der Musikalienhandluna Challier, Nenenweq und^am Dienstag abend am Kirchen ein gärig zu AggkMti!mJt!!Wtt§MchMin -— Iweigverein Gießen - - WeB ? t «0 den 9 . Moder. 8 % Ahr abends sm großen hör,aal der Universität: (Ärokodilleder, mit Inhalt verloren. Gegen sehr gute Belohnung abgeben in der Geschäfts,tolle des Giesrener Anzelgers. 7474 neisaole olaae ärztliche DMersncInmg. Aufnahmefähig sind alle Personen von 15 bis 5 s Jahren alle an r?—- - '— j ^ ^ J ' daher zugleich wichtigste Familienfürsorge. Wo*ä©r Einschluss dsr Kr i©cjscj©f3hp. durch Sparbeiträge !während 3-20 Jahren Mn. 3.65 jährl. Beitrag: für Mk. 100-ZeichiL, Mk. 3615.— jährl. Beitras: für Mk. 100 090-Zeichiu | ß Ä-»JÄsaüS“i8« EmiiJjarf'or Vonichoruags-Akl.-ßos. Näheres durch Fr an* t^öres Babuksfiutraße 49. Angesehene IHisär&eiler" für. alle Plätze gesucht. ooii Geh. yoftat Professor!>r. 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