Kr. 255 f«r kk^tntr rint tätlich, au»*c »flS. - Beilagen: rr^amiUendlLtter; Are<-tütt f#r de« Kreis Sieht« BtSiifaprtis: S ruxti. i Mk., otcricl- rlrch 3 Mk.-. durch hole- u. Zweigstellen moratd Al Pf.' durch die Post Mt. 3.— viertel- jthll. «»sjchl. Be stetig, hernsprech - Anschlüsse: für die SchristleUung 11^ B*rl«e,Geschästsstelle5l Anfchrüt für Drahtnachrichten. Lnzeiger Liehen. Erstes Statt Itzr. Zahrgang PcftfchEertts: Kranfsutt a.M. \\m ®ciicrtt! s c Ausland ist insofern zu Hilfe gekommen, als dieses Friedens wer bet: der Mehrheit unserer Volksvertvellmg draußen gar keine Esogenllebe gefunden hat. Auch die Antwort auf die Papst- nvte, die sich auf det: Bvlksnnllen „stichle", hat in Üorrdon ttrtfr Paris mn* treue SWnäh-ungen und Drohungen hervor- «refat So konnten der Reichskanzler Michaelis und Gtaarssekretar v. Kühlmann dem Vers am meide a Rei chstog und den: drirtslt)en Volk tnit einer klangvolleren Bestimzut- hmt erklären, daß unsere Unterhändler in den Einzelheiten der Friedenssraben nicht gebunden seien raid daß >vir nichts, auch nicht Belgien, ,wreisgegeben" hätten. Dann stieg die Entwicklung noch einige Tage in derselben Linie weiter an. das Konzert der feindlichen Presse wurde womöglich noch mißtörriger, utrd Graf Czernin konnte am Dienstag in Budapest noch einmal in einer eigenen Formulierung sagen, daß nichts preisgegeben worden sei- „Wir bleiben auf dem feskn Boden der nicht mehr zu erschütternden Kriegsergeb- nifse." Aber mehr noch, er fügte etwas hinzu, worüber Herr Scheidemcnm, und vielleicht mach Herr Erzberger, peinlich berührt die Köpfe schütteln: „Wollen die Gegner den Äieg fortsetzen, so behalten wir uns freie Hand vor." Der ,Morwärts" stutzte; das hatte er sich anders vorgestellt. Aber lwirklich: die Organe der Sozialdemokratie reden irnnrer davon, was aus der endlosen Fortsetzung des Krieges werden solle; —- warum machen sie sich tmb uns nicht einmal klar, wo, was und wie das Endet>er Sackgasse sein soll, in die sie mit ihren Treilchausztoeigen des Friedens gezogen sind? Am Ende öffnet sich da doch keine Dür zu einem Verstäubigungsfrieden, sondern höchstens zu einem ausgemachten Unlcrwürsigkerlssrieden? Es gibt doch zu denket,, daß am selben Dag, wo der vorwärts" jeden Optimismus abfchioArl und von der dsctjchen Regierrato mehr Energie fordert, „in einem Wellteil ohne diplomatische Kabalen, ohne Eperzierpläye und Kasernen den» deutschen Volk jene Freiheiten traten und außen zu sichern, die es keinem andern weigert und für sich selber verlangt" — daß da der im Amte eines Munitionsministers paradierende Jgerc Churchill in einer lärmen Rede erklärt, ohne die Ver- nichtrarg des preußischen Militarismus könne ein endgültiger Friede nicht geschlossen werden. Die Geister nähern sich; Churckill setzt dem eben zitierten, ein wenig unllareit und versätleiorten Satz des „Vorwärts" einen ähnlichen, etwas deutlicheren gegenüber: „Wenn die Deutschen entscheidend geschlagen sind und die Zuversicht in ihr Regierungssystem verloren haben, und wenn sie eine erwachsene Nation geworden sind, die auf gleichem Fuße mit den freiet: Demokratien der Welt steht, so kann dies ans den harten Lehren des Krieges gewotniene Resultat als die Grundlage eines dauerhaften Friedens betrachtet werden." * Und die „Times" äußerte neuerdings loieder mit dürrenWorten, die Zeutral- mächte hätten lediglich die Wahl zynischen Unterwerfung und Niederlage. Ist da der von, Grafet: Czernin gewiesene Weg nicht doch der bessere Ausweg aus der «Sackgasse, als die Weisung des „Vorwärts"? Wir sehen wirklich eine andere Entwicklung vor uns. als sie der Mehrheit des Reichstags vorschwcbte. Die .Hochflut dieser- Mehrheit umrde nicht ,rur durch den Gang' der Dinge im Auslande abgeleitet, sondern auch nn Innern des Reiches mit eitlem Erfolge eürgedänrmt. Dos Volk ist erwacht und ernüchtert. Auch über dem Parlament schwebt eine Kontrolle. Hindern- buras 70. Geburtstag hat in die Kette einer besseren Entwicklung, eines Aufstiegs a-us der Entgleisung des Reichstags, gleichfalls ein starkes Glied hineingeschtniedet. Er, der verdienstvollste Mann in diesem Kriege, besitzt das Vertrauen Aller. Da gab er in der Form der bescheidensten Bitte allen Deutschen eine Weisung, die uns das Zrvielicht, in dent wir wandelten, mächtig erhellte. Knapper ansgedrückt, als er es höflich sagte: Sorgt und'streitet nicht zu viel mit Reden! Das Auge geradeaus! Vertraut der deutschen Kraft utrd Macht, gefährdet irrrb verkleinert nicht das hehre Ziel! Wahrlich, es ist etwas wie das Erkennen in der Sterne Lauf: „Da geht die Seelenkraft dir auf!" Der Ruf nach Einigkeit und Geschlossenheit, die Mahnung, mit Vertrauen zu harren, richtet sich nicht nur an die Anhänger der Mehr hellspart eien, sondern auch at, diejenigen, die den Kriegseittscheidtragen ebenfalls auf ihre Weife vorgreifen und die Regierung aus alle möglichen Forderungen t:nd Erwerbutlgen festlegen möchten. Vertraut, so sagt ihnen Hindenburg, daß der deutschen Eiche Luft und Licht geschaffen toerden wird m freier Entfaltung! Soll denn Deutschland, das militärisch gesichert t:nd mit einer guten Ernte arrsgestattet worden ist, mit weniger Med ui d und Besonnenheit den Friedeit erwart eit als bas Land der Dvostlosigkeit und Verworrenheit: Rußland? Die dortige Lage ist noch so unsicher und ungeklärt wie zuvor; es ist noch rncht gelun.gen, die „Einheit des demokratischen Willens" in einer festen, gesicherten Regierung s geweckt Msammenzttsassen. Wie lratge es mxh daitern mag, bis die Faust Englands, die bei unserem östlichen Nachbar die Dreigung zu Friedensverhandllmgen niederhält, sich lösen muß? Bor eit Egen Tagen war in der Petersburger demokratischen Kotrferenz eit: Antrag der radikalen lstnken abgelehait morbett, wonach über die Frage alsbaldiger Friedens Verhandlungen eilte Abstimmung erfolgen sollte. Am Donnerstag wtcrde eine vom Ausschuß der Konferenz vorgeschlagene Entschließung mit 829 gegen l06 Stimmen angenommen, worin es heißt: „Es ist unumgänglich notwendig, eine starke revolutionäre Regie- rungsgewalt zu sck)afsen, die nach dem Programm der Moskauer Konferenz vom 27, August handelt, eine aktive Politik zur Verwirklichung des allgemeinen Friedens zu verfolgen." Plötzliche, unerwartete Ereignisse, wie sie in Rttßlattd immer möglich sind, könnten den Gatrg der Dinge vielleicht beschleunigen. Selbst Poincare soll ja bescheidener geworden sein und in einer Rede erklärt haben, „daß sich Frankreich eventuell mit dem Siege ftan- zösischwer Ideen und französischer Knllltr bescheiden werde, falls nicht alle Kriegsziele erreichbar wären." lieber den Wert einer solchen Aeußerung kann man fteilich nicht urteilen, solatrge man die Zusammenhänge der Rede nicht kennt. pi // ' r/. ~ /A y k (WTB.) Großes Hauptquartier, 5. Okwber. (Amtlich.) Weftlicher Kriegsschauplatz. 5) e e r e s g r u p p c K r ü n p r i n z N u p p r e ch t. Ein Sch lacht tag von seltener Severe liegt hinter Füh rcrn und Truppen der IV. Armee. Er wurde bestanden. Dum frühen Morgen bis in die Nacht dauerte das Ringen, das durch wiederholte ctrglische Angriffe aus der Gegimd nordwestlich von Langenrarck bis südlich der Straße Menin—Ypern (15 .Kilometer) immer von neuem entfesselt wurde. Ununterbwchen wirkten die Artilleriemasfen, mit äußerster Leistung von Mann und Geschütz in das Gelände. in dem sich die erbitterten hin- und herwogenden Kämpfe der Infanterie ab spielten. Brennpunkte der Schlacht waren Poelkapelle, die einzelnen Süfe 3 Kilometer westlich von Passichendaele, die Wegkreuze östlich und südöstlich von Zonncbeke, die L^aldstücke westlich von Becelaere und das Dorf Gheluvelt. lleber diese Linie hinaus konnte der Feind, zwar vorübergehe»»d vordringend, sich unter der Wucht unserer Gegenangriffe nicht behaupten, obwohl er bis zrnn spaten Abend dauernd frische Kräfte ins Feuer führte. Der Gewinn der Engländer beschränkte sich somit auf einen 1 bis 17a Kilometer tiefen Streifen von Poelkapelle über die östlichen Ausläufer von Zonncbeke und längs der von dort nach Beeelaere ftlhrenden Straße. Das Dorf ist ebenso wie das heißumkämpste Gheluvelt voll in unserem Besitz. DieblutigenDerlustederenglischenDivi- f tonen — mindestens 11 waren allein am Frühnngriff cm der Schlackst front angesetzt — werden überein stimmend als sehr hoch gemeldet. Das gute Zusmnmenwirken aller unserer Waffen brachte auch diesen gewaltigen Stoß der Engländer zum Zu summen- brechen mx dem Ziele, das dieses Mal nickst, wie behauptet werdet: wird, eng, sondern unzweifelhaft recht weit gesteckt war. Das Heldentum der deutschen Tnrppen in Flanderr» wird durch nichts übertwffen. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz. Auf dern Ostufer der Maas führten die Franzosen abends einen neuen starken Angriff — den zwölften binnen drei Tagen — am Nord hange der Höhe 344, östlich von Samogtreux. Tagsüber bereitete heftiges Feuer, vor dem Dorbrechen zum Trommelfeuer gesteigert, den Sturm der französischen Kräfte vor. die von der. kampfbewährten Würt- tembergcn: fast überall ztlrückgeschlagen wurden. An einzelnen Stellen wurden Gegenstöße erforderlich; sie brachten zahlreiche Gefangene in unsere Hand. Atcf dem O e st! i ch e n Kriegsschauplätze keine größeren Kampfhandlungen. Mazedonische Front. Im Becken von Monastir und im Cermrbog-en war die Gcfechtstätigkeit lebhafter als an den Vortagen. ' Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff. * Der Adendbericht. Berlin. 5. Ott., abends. (WTB. Amtlich.) In Flandern lebhafter Feuerkampf zwischen $ f t r und Lys; sonst keine wesentlichen Ereignisse. * Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. Wien, 5. Ott. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Keine größeren Kampfhandlungen. Der Chef des Generatstabes. Die gescheiterten Angriffe der Engländer. Berlin, 5. Okt. (WTB.) An der Fla ndern-Fronjj snckste mn 4. Oktober der Engländer in gewaltigem Gwßkanipf unter Einsatz stärkster Kräfte nrst allen Mitteln die Entscheidung im Kampse um die U-Boots-Basis. Ein großer Teil de.' englischen Artneen lnurde lyier gegen einen Bruchteil der deutschen Artnoe e:n- E'Ützt. Bon: srülien Morgen bis späten Abend tobte die erbückerle Sckäacht. 5-alite die Artillerieoorbeieitung der letzten Tage schon alles bisl)er Ta gewesene übertrosten ^— nach den Feststellungen Churchills vom 3. Oktober sind allein in der letzten Woche in Flandern viermal so viel Granaten verschossen worden, als 1916 an der So-mme — so war auch die Fortsetzung des Artilleriekampses wahrend der Sck)lacht selbst non bisher nie gekannter Stärke. Im ersten Morgengrauen warf der Gegner gegen die Abschnitte Babi:' B o e s i n g h e—S laden bis zum Kwtal von H o l l e -- b e k e gewaltige, tief gegliederte Jnfanteriemassen englischer, mistra- lisch er, neuseeländischer Divisionen und Schotten zum A'.rgriff vor, denen starke Jkeservan dichtauf folgten. Alles, :vas die inodern-y Ktiegstechnik an Angriffsmitteln erfunden und geschaffen liat, begleitete diese:: Anprall. Durch unsere wuchtigen mid kraftvoll ge- fiülpcken Gegenstöße wurde das erbitterte Ringen bis zum äußersten gesteigert. Den ganzen Tag über wogte der Kämpf mit unvernrin» derter Stärke hin und her. Uturblässig warf der Fckrrd neue Verstärkungen in die Schlacht und versuchte durch rücksichtslosestes Menscheneinsatz die ersten Ansangsersvlge zu erweitern. Poelkapelle, Zonnebeke und Gheluvelt stellten sick bald als Brennpunkte des erbitterten Kampfes heraus. Am spaten Al-ettd ver- suääe abermals der Gegner derl etwa 1 Kilometer treten Ein brich in unsere Abwehr^one yn erweiteru. Um 6.30 Uhr abends warf der Err^lander gegen die Front unseres Trichterfeldes westlich Pas.- schendaele—Broellrere frische Jnfanteriemafsen zum Angriff vor. Dosgieüben erfolgte um 7 Nhr ab«7ds bädersetls der Ehruff« Ppern—(Merrin ein neuer Angrfff, der von starken und frischen feindlick>en Kräften ausgeführt wurde. Wiederum entspann sich ein Ringen lSchsder Erbitterung, ohire daß es dem Gegner cyeianQ. ir.genpwelche Vorteile zu errnrgen. Erst nach 10 Uhr abeirds sl.rute dir Jusanterieschlacht ab. Die weitgesteckten Ziele der Englmtdcr wurden nicht im ientferntesUn erreicht. In der Abweltrzone mr- seves Trichterfeldes ist auch dieser neue Großangriff des (hegrfers abermals unter allerschniersten Verlusten blutig zusammengebrochen. Die Leistung und der Heldenmut mckerer Truppen, chie hier in Flandern in wochenlangem schwersten: Ringen eurem vielfach überlegenen Feind gegenüberstehen, der noch vor Jahresschtuß die Entscheidung erzwingen will -oder muß, ist unvergleichlich Der Versuch jn:glischer Berichte, die weitgesteckten Ziele, die die Eutsch'idung bringen sollen, abzuleugnen, ist eine beivußte Uwvahrheit und nichts. n>eiter als eine Vorsichtsmaßregel, die durch die (sickahrmtg früherer Beurteilung der Flatedernschlachten geboten scheint. I!n der Nacht setzte der Feind sein Zerstörungssener aus imfere Linien fort, das sich in de:: Mdrgenstutkden des 5. Oktober stellenweise wieder verdichtete. Während an der Arr>asfront und in der (^)egend St. Quentin nur stellenweise die beiderseitige Artillerietätigleit lcckilxrfter w:rde. erfolgte auf dem Ostufer der Maas bei Eiu- brnch der Dimkellteit nach , starker Fmersteigernng ^ der erwartete- französische Angriff beiderseits der Höbe 344. Mit starken Kräften in etwa 2 Kilometer Breite rannte hier der Feind zum zwölften! Male innerhalb twei Tagen vergeblich gegen unsere neugewonnenen Stelllmgen «an. Jeder Geländegcwimr blieb ihm versagt. Ter neue Mißerfolg kostete wieder den Franzosen hohe blutige Verluste und Einbuße vm: Gefangenen. * Die englischen Verluste. Rvttordnen, 4. Okt.. (WTB.) Nach dem „Nieuwe Rottordamsche Courant" geben die englischen Verlustlisten die Gesamtverluste der englischen Armee im September mit 2938 Offizieren und 100 200 Mann und die Gesamtverlnste der Flotte mit 100 Offizieren und 614 Mann an. Im August betrugen die Gesamt Verluste der Armee 5284 Offiziere und 52 404 Mann. Eine türkische Richtigstellung. Kvnstantinvpel, 4. Okt. (WTB.) In ihrem Bericht vom 3. Oktober behaupten die Eriglätrder, im Kampfe am Irak 13 Geschütze und 12 Maschinettgewehre erbettlet zn haben. Sie erklären, 3300 Marn: gefangen genommen zu haben, darunter 200 Offiziere und 600 Verwundete. Diese Behauptung ist falsch. Wie gewöhnlich streuen die Engländer ^ solche Lüget: aus, trm Niederlagen wettzumachen, die sie auf der deutschen Front erleiden. Auch in ihrem Bericht vom 26. September tmrd eine große Zahl Gefangener erwähnt, die in dem Abschtitte Man in Palästina gemacht wirrde::. Aber diese Gefangenen waren in Wirklich keil nur die Insassen eines'eutgleisten Zuges und zwar Frauen und Kinder, die dann von Rebellen gefangen genonrmen wurde::. Die Engländer Halle:: diese Gelegenheit nicht versäumt, um der ganzen Welt eine*!- neuen, hervorragenden Erfolg zu verkünden. Dcr Papst und die Entente. Rotterdam, 5. Okt. (Privattel.) Nach dem „Nieu!:^ Rollerdamsche Courant" erfährt „Daich Telegraph" aus Rom vom 2. Oktober, daß der Papst tatsächlich der Entente seine Vermittlung angeboten habe :md ihre Antwort abwarte. Äö$ Her frus^ijHen Kammer, ^ d5. OL. MTB. N«htmiri8L) Kammer. De s ch o n e l •«105 Ur ^ntcrpcllah^ Boiicö L-ar die Migeiogenheit Bvllr» a 2 D lUg^r ylnvu.. t& ki eine nettere von Ädalvy iflocr dkc gleugeti (Segenfbanb ein gegangen. Die Kammer be\&ioh 2^ ^orterLurg. Malvy fagte, er mbtfe Sie Aufmerksam-- - Ärumn« cnteil übermittelt korben, der tbn Malvy 'nuttglte. Malvy nehme eilt ©tiflfirfiiRwigeit über diesen Brief nicht Icm. P ai ix [ ev6 sagte, die gegen Maloy vorgabr»chiten Anschuldi-- V»r^i- s«on m der Tal allerichwersder Art. Malvy sei beschuldigt, dver Iachren Deutschland alle Geheim nisse aus-- geliefert ,zu haben: er 'wbtlte in ein Kriegskomitee ern- cvabemirm der deuten AsrnLeitung den Plan der Angriffe auf vsn Ehemrn des Domes M liefern. Die Kammer verlangte die Der- v^rcng des Briefes. Parnleve entspvaxch dam Willen der Kammer. Der^Brny Daudets versichert, ba% bezüglich Malvys und Loy-- Marias, des Direktors der allgemeinen' Sicherheit, Beweise füll ertken Hochverrat im. Ueberstirß ^voihandni seien, und sagt, daß! es unum- rnglrck, no^oendtg sei, ittdalvy sofort der Militärgerichts- barvert ausz-uliefern. Malvy ergrjsft dann das Wort und erklärte, datz er an Hand der offiz-iellen Schiriftstücke die volle Wahrheit sagen tooilc. Gr setzte ausführlich seine Ralle in der Angelegenlieit AIrneyreda auseinander,^ ferner seine Beziehungen jnm ..Blv.NiSt Jitouge' uild gal- an, daß f li iand seinen Argwohn hinsichtlich des ’ mitteilt 'Briand erklärte seinerseits, daß er Malvy mit der UeHuiomchmig beanfwagtre und in einem solchen Augenblick sagen '.lüjfe, «daß, Malvy, weit entsentt, ju Amidern. mwrduete, u?r der gr ätzten Strenge zuzupackl-n. S/cohrere Abgemdnet'e, t-i früher am „Bonnet Range'" mit- ffcyriteten, mochten dara < entlastende Angaben. Bi oia ni er- lllrrte zur Sck»?ckmrgeleal >,h'it, daß «er die Sckstttd deni znxiten Viweau des Generalstab.' zn''cknvche, das seinen Elstä nicht unter- rtchoete imo jul, «dar Schecks entledigte, da es der Ansicht war, daß, dre notwendigen Unterlagen zu einer gerichtlich.m Untersuchung mch ivstlogen. Mal«, antwortete, es sei-n auch im Kriegcmnnr- Fehler begangen morden. Man Hab - alle Sckmld aut sc-ine ^olUrk uitb auf sein Werk alstvLlzeu mol Um er werde sich dos aber aichr gefallen lassen. Er gab sodann eine Schilderung seines politi-- !ch.n Lebens leit dem Juli 1914. Als bei eiirnt Ftvischmruf der .ycrnitc saures genannt wurde, erhob sich Bivian i urrd er- mner.c Er Beifall daran, daß Jan res ihn eines Abends Ende /tu tjgcnirm imb ihni ge lagt habe, es ,olle in dieser tragischen,' Vtnnoe teilt Abgrund in Frankreich z-wischen dein Frankreich der Negierung und dem der Arbeiter gähnen. Maloy sehte seine Rolle wähoend der Ansstande in, Mai anseüratrder und sclulotz, er könne m ; gutem Gewissen sagen, daß er seine Pflicht voll getan [>ai>e, iuu> ixnj er leurc Aufgabe in der Reilte seiner Frennoe weiter WlE werde Mmlsterpräiibetr. P ä i n l e Oe forderte oie Kammer am, dic Sitzulr-g in der gleichen Einigkeit zu beenngen. die Frank- revch seit dem oiUi 1914 besannt habe. Die Sitzung wurde um b Ulrr «wenos rmter brockten. Sozialist Poncet begründete die Jnterbellatiou über ^ollo und Huberte von der Regier.ing Maßnahmen g gc.i die non Zeitungen. Er äußerte sein Erstaunen über dir Leichtigkeit, nrU der Bvllo die Pässe nach der Schweiz erhielt,, und tritt,rerre die Regierung, die den Soz-ialisten die Pässe für Brr ^r,vei<^e, während sie sie Geistlichen, vor allem dem Monsignore -tImLrU.art, der tu Spanien einem mterr;crtionalen Kongresse bei- ivohnte, Mvahrte. Ribot würdigte- die von Bcrudrillart der sran- zchrscii,en Lackte .erwiesenen Dienste, Scmbat schloß sich Ribot- LSorten an. MiNilterprösident Painleve erklärte, was die Bcr- uerKonserenz betreff.-, so wütde die alleinige Amvesenheit der wotrzoluchen Sozialisten wie eine Berlaugwung der Organisation ulr « x™* **. ^rialtsdeu anssehen. Painlevö könne fratfec nicht netf&nrtrcn, hre Passe für Bern zu bewilligen. Iirstizminifter P e eret l)eI-uchteLe die inriftische Seite der AngelogMiheit MalvY-- sDmidet und sagte, die Regierung werde die Mittel prüfen, uni den DerleAnrdnngsfeldzng zu beendigen. Painlevw erklärte, daß, wenn Daudet für seine Anklagen gegen Malvy nicht binnen achtundvierzig Stunden Beweise ftrtJTitje Strafen verhängt würden. Die töegrerung werde eine GiyetzeSvorlage einbringen, um die Bet> tonitber xu treffen. Die Klanmuer nahm die Tagesordnung, die der Regierung mit 350 gegen 3 Stimmen das Ber- traven a^s spricht, an. Die Sitzung wurde daraus mrsge ''M.-. der Aivgetegenhert, die )te aufs |cf:en Konsulat an Die Demission des franz-ölijchen General ko msuls ist inzwischen Tatsache genZorden. Di? Lage in kuhiand. Taschkent, 4. Oft. (WTA) Meldnng der Peters- 0^6^- Telegraphenageniur s)?euch der gestern eingetretenen v-erl-altnismäßigen Ruhe verfchtimmerke sich die Lage plötz- lrch nrveder, da der Arbeiter- und Soldatenrat. um gegen die Entsendung ebner Strasexpeditron zu protcstte- Genera lst reik proklanirerte. Straßeribahnen, Beleuchtungsrveseli und Druckereien sind außer Betrieb. Die Regierung hat den BelagernngsMstand verhängt. H e l s i n g s o r s , 5. Okt. (WTB) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Bei den Wahlen zum f i n n i s che n Landtag wurdeti abgegeben 30 706 Sriin- rnen für den Block der vereinigten Bürgerlichen. 30 106 für dve Sozialdemokraten, 6301 für die schwedische Partei 2621 für die Partei der Landivirte, 1591 für die christliche Arbeiterpartei. r ung pal G.igaütfmet, daß m Zutunft jedes Schiff, das auf der Ausreise nach einem außerhalb Europas gelegenen Zxlfr« m einem amerikanischen Liäfen bunkert, sich verpflichten mutz, nach den Verei«igtekl Staaten zu rückzu kehren, um seine Ladung, wenn sie für ein an die Mittelmächte grenzendes neutrales Land besttmmt ist, untersuchen zu lassen. >W»I» !> dm SJ iiiffliiDiiüiüiiiiniifüiiiüiui «e sioSer-ie Krirgsanleihe fslt ihn besiegeln. Nur nicht nach- kasi'sn, nicht mürbe werben in letzter Stunde! - Keinem deutschen Krieger wird es einfullen, plötzlich im enrschsidenden Sturmangriff zurückzubleiben. Ebenso wenig darf jetzt zu Hause auch nur ein einziger mit seinem Gelds fehlen. Mit der siebenten Kriegsanleihe muß der Sieg im Wirtschsftskampf erfochten werden! Dann ist der Krieg gewonnen! Darum zeichne! Dke Oterrfer SpionageaffSre. ' 5- Okt. (WTB.) Zu den unerhörten Genfer Skandalen werden weitere Einzelheiten bekannt. Der Angeber der kürzlich wegen Schonageverdachts Verhafteten, unter denen der Deutsche Otten von der Genfer Polizei mit Ltsy un.d Gewalt der französischen Gendarmerie in die Dande gespielt wurde, ist ein italienischer Deserteur namens Francesco Perry. Er arbeitete ursprünglich gemeinsam mit den mrderen, wurde aber durch hohe Bestechung zu ihrem Verräter gedungen. Seine Dienste wurden dem französischen Ko-ninlat durch erneu Mvokaten Georges Bernard vcr- nnttelt, der sich für Schmuggelgeschäfte im Hause des Kon inls emgennetet hatte. Die beiden betätigten sich derart ge uremsam. Daß Perry Leuten, die er ausliefern wollte, fran- zosttche Passe vericlpaffte und sie dann auzeigte, woraus sic an der französischen Grenze abgeßangen wurden. Perry hatte Och nt letzter Zeit bte Feindscl>aft des Genfer Polizeichefs Magnm zugczpgen, indem er ihn öffentlich der Spionage für ^ Frankreich beschuldigte. Als nun Mrry den rumanlschen Spitzel Hamovici an die Grenze locken wollte, gab Magnin dem Rumänen den Rat, zum Schern dararrf eruzugehen, in Wahrheit aber Penry zur Ver^ Haftung zu bwrnaen. Penry fuhr indessen wicht selbst mit Ha- nvoviln mit, sondern sandte seinen Komplicen Bernard. Es wuwden darm auf Veranluffwng Magnins alle Beteiligten mich Bewiiard, verhaftet und dem eidgenössischen Unter- suchmtgsriMer vorgeführt. — Die Blätter such voll von DMA i» WWMWW ^icfjcncr StadttheaLerr. Der dunkle Punkt. Lustspiel in 3 Akten von Gustav Kadelburg und Rndol f Pr esber. Allztl tiefgründig sind ja die Weisheiten der beiden Äutoreii Nicht aoer- immcrlün spricht die Auswärmung des Saisonschlagcrs vom ^xihre 1910, der auch hier schon mehrfach über die Bretter SPÄ) ,^ r a 5 et ^ vorl-andene fröhliche Er,olg für die Zugkraft des p.ujtipie!s. Man mag darüber denken wie man ivill, das Ri- veau Kadellmrgs ist imd bleibt ein modriges. Viel Worte werden unk me; 15 verloren, aus Micken wenden Elefanten geinacht und da^ u li l ,lriL ' b ttnml mehr oder minder geschickten Dialog, ausgestattet mit S>pltziMdlgkeilen und Schlagwörtern, zusammenge- £ - 1 chinackhast zu bereitet. Die Eintagsfliege ist fertig, das Publnum lacüt, unterhält sich und vergißt übec^ einigen heiteren Abendsttrnden des Tages Ml-e und Last. Damit' ist der pwetf aber auch erreicht, und zivar für alle Parteien. Ter Besucher hak. seine gcwimschte Wlenkung, die Theaterleitung die gefüllte ^öa,w und der oder die Verfasser die dementsprechenden Tan- ^ , verlangen? Rein, uusere hastende ff? im f 'r die Mitten im schärfsten Eristenzkampse stehende brette Mcpse — ganz ab-uselMn von den durch den ftYkg qe- f^offerten Verhaltnmen — hat weder die Möglichkeit noch die Mirse, im geiMgen ^ustschel auszuleben oder den Wortspielen und den Sprachfeinheiten zu folgern Und nur allein uach dem kleinen Kreis der Auserwahlten kann ein Spielplan auch iricht gestaltet werdett. Laßen wir also ruhig hie und da die Firma Kadclburg mtt tyren verschiedenen Mitarbeitern zu Worte kommen und Zeekrteg. ?7eue N-Boot-Erfotge. ^ Berlin, 5. Okt. (WTB. Amtlich.) Durch die TätigkeiL unserer U-Boote im Sperrgeb iet um England wurden neuerdings 17 000 Bruttoregistertormen versenkt. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich drei bewaffnete Dampfer, von denen zwei englischer RatiomtlitLL sind, ferner der englische FisckTkntter „P. M. 206 Hvnald". Der Chef des Admiralstabes der Marine. Ern englischer Panzerkreuzer gesunken. London, 4. Okt. (WTB.) Die Admiralität meldet: Das Kriegsschiff „Drakc" wurde Dienstag morgen ttn der Rvrdküste Irlands torpediert und erreichte einen Hafen und sank in seichtem Wasser. Die Explosion tötete einen Offizier und 18 Mann. Die übrigen wurden gerettet. „Drake" ist ein Panzerkreuzer vou 14 300 Tonnen. * Die Verschärfung der Blockade Durch Amerika. ^t. (WTB.) „Algemeen Handelsblad meldet aus L ondon: Die amerikanische Rcgie- fxa ^rl an ben klug erdachten Verwickluugen und Scherzen. ^ dem ,,Dunklen Punkt" haben.Kadclburg und Presber nickst ^ ^ck gehabt, londerii 'auch ein Lustspiel geschaffen, ixrs schon aus dem Grunde angenehm ausfällt, daß es im Vergleich zu der Unzahl der letztgahrrgen SchNünke mid Possen, vernünftiger ist kräftiger Satire manchen artigen Gedanken und manche trcTtlid)« Lcbeiisbcol'achtung enthält. Das Ganze ist eine Art Bweivampl zwi>axni den Vertretern der alten un£> der neuen Zeit oder, ivcitm; gelaßt, zwischen dem ahnenstol--en, rn Vorurteilen be- wngenen Europa und der frisch darcucflos stürrnenden, von keinem befck)4verten neuen Welt jenseits des L^eans Es steckt Temperameitt in dem Ausbau der beid-cu Verfasser, und mögen die 0-e geni atze auch noch so sehr an den Haaren herbei gezogen sein, lo beugt mau nch doch vor dem derben Hunwr und der üvmik. Darsteller entledigten sich ihrer 9ttrsggx ellschatt Lachchaden aw- -Tettchtet norden sei, iüdeispn liegen dieselben ruckst üi deni be> NIvlyiten Teil des Ortes Für die lleberwachung der Prüfer und Sprengstossbetriebe bestehe bei jeder Kri^samtsstelle ein 1M*s* wachungsausschuß. Abg. K u n e r t (Unabh. Soz.) führt Beschwerde über das Ber» bot von Ver san m clu ngen der Unabhängigen So zia ldemokraten m Magdeburg. .Halle, Kiel usw. Diinisteiüaldireffen: Lewa ld : Gegen svlckst Verbote besteht jetzt ein Beschwerbereckst. Die Entscheidung über solche Versammlungen lregt m den Händen der Stell vertretenden O^enevalkoinmandos. f?lbg. Vogtherr (lliiabh. Soz) weist aus einen Erlaß des evaugelisckien Oberkirchenrats hin, nach welchem die Bevölkerung durch die Pfarrer über die zur Bierbereitung gebrauchten Gerltermiengen aufgeklärt werden soll. lluterstaatsß'kretär Freiherr v. Braun veckstfecttgre dies« ENaß. der aus den Erw'ergebnissen ftche. Bon einer L>ergeubrarg von Aabrungsmitteln kann gar nickst die Rede sein, auch sott di? Brei-ynsbestlimg nickst noch weiter eingeschränkt werivu. . A b g. H e l d (natt.) führt Beschwerde über die s-chießu'ng der meisten O e l m ü h l e n. . Ministe:ialdrrcckwr Frhr. v. Braun: Die ZusMnnrenl«NMg der Oelm uhlen war aus 6>rü.iden der Ersparnis von .Kohlen not, roemng. ■ * n-W Anfrage des Abg Bock (U. So».) erklärt Mach teia^nxflor Lewald: Tie Unterstützung der Familien de, Krieg-dc'ilnehmer gescheht im Rechnen der geietlichen Bestim, mimgen, der Beschverdeweg gehe an das Ministerium. 3 ur e?Anlage des Abg. Quarck lSoz. teilt ÜRinisterialH ^ o^''' 5 fl ^ ör El, daß die Taxen der StellenvernritLer m» der Landeszentralbehö-rde festgesetzt werbcnu Die neuen Stellen in der Reichsregierung. - Bl #°5 te Berattmg der Rachtragssrrderimgen im Rercc-shanshalt innerster Linie für den Stellvertreter des § e l J } l e r ? das neue ReichÄvirtschftSamt. Der Hauptausschuß h,rt beschlossen, die Stelle des Vizekanzlers nur bis zmn 31. Marz 1919 zu bewilligen, im übrigen die Nachtragsfov- derungen an zu nehmen. ,, Reichskanzler Tr. Michaelis: Die rechtlichen Grundlagen ur die Stelli>ertretung des Reichskanzlers sollen nickt geändert bsEchtiat, zwischen dem Reick-Äanzler und . R^ck^aintern eine Zwr,ckeninstanz und ein neues Vorgesetzten- verhalttns zu schassen. Dem Stellverttrter des Reichskanzlers sotten wdigttch die al..jcmniien Bewgnisse übertragen werden welche die Staatsiekrelare ruckst haben. Während des .Krieges bat sich vielfach eiiie B erp.Hebung der Kompetenzen entwickelt, die ifnren Rieder- T P. E Gründung neuer Amrtter hatte. Desbilb hat sich bk Ic ottven m gkeit erncr cinhrütli cken Leitung hier der herausgeßell t, oer Reichskanzler kann diese Zentralisation iricht in seiner Hand, ^onbem nchß hierfür einen besonderen Vertreter haben, ^lbg. Tr. ^avid (Soz.): Das Reick>samt des Innern war em vls zum Platzen gefüllter Schlauch. Die vorgeschlagenr Zwei- tcilung befriedigt uns nickt. Tas R e, ckHwirtschastsamt nnrd von oer Fmlle wmer Arbeit erdrückt Mr brauchen ein bv-. sonderes Reichsarbeitsamt. Die Staatssekretäre bei uns sind weiter c ^ e^Untoftaatg-fefretore in den parlamentarisch regierten Mündern Die unriötig sckstvierigen Verhälttrisse bei uns sotten werben durch die Shaffung eiwes Reichs- vanzler-Ersatzes. (Herterkett.) Wer kennt sich denn in diesem Chaos Werhaupi nvck^ rms? Unter einem BiKekanzler Tr. Helfserrch kann es möglich ,ern, daß die schöpserische Arbeitskraft eines sonst tück- ttgeii Staatslekretars gelähint und gehemmt wird. kSebr richtta) Demm,chul-e haben mir wirttich genug. (Zustimmung links) vedaure, day die zu Attinstern ernannten Abgeordneten ihre parlamentanichen Mandate ncedergelech Ipten, sie sind jetzt weiter uichlA als Kvnzesswnsschulzen, (Heiterkeit.) ld (Ztr.): Tie ZEteilung des Reichscnnts des ^ netIC Ers. Die Notwendigkeit eines Stellvertreters des Nsnch^kanzlers hat Dr. Mick^elis vorhin bewiesen. Wir ^stimmen der vo rgeschlagenen Aenderung zu. -chg. D o ve (F. Bp.): Auch wir tun ims Gleiche, aber wir find gegen ein besonderes Rcichsarbeitsamt. Wenn sich Tr f t kroch urt| gegenüber oft wenig liebenswürdig gezeigt hat so weiß ex ÄÄÄ) Uttk ™ a^- ich iT aß .ta ©mrt^ 9 ’+^ ra ^ (kons.): Während draußen die schtwerste» Kampfe toben, darf nickst an den föderativen Gnrndlagen des (werden Das parlamentarische Regime in Frank- ,!fn gerührt .daß neben den Ministern WA)Miden fern müssen. Eine Vcrmeh- ^^Xoamterlst uns an sich nicht wivünscht, vor allem cÄ! BL ^ rn i cf ^ e ^nennuiwg von Staatssekretären zu preußb A>en ^taatvminiyern. Wir lttmmen der Aenderung nach dem Vvrichlage des Haupbansschusses zu. Abg. Gras Pvsadowsky (D. F.): Ich, halte diese v^tung für keine glückliche. Die LtsLich^ Ausfübruw! geu oev Reich.'kauz-lers fordern z-um Widerspruch heraus Meine F.eu^ lehnen däe Neu,chaftung ab. (Hört, hört!) ' 1 ^chatzsekretar Gras Noederu wandte sich gegen die Be- °baA> dem ’Ä & 0 iM. nutstv geick-ehe, und betonte. Deuticlstand gehe aus diesem Gebiet zwei settos in der Welt voran und werde auch nach dem Kriege, m der Sozialwlittk nicht Halt machen. Der Staatssekretär polemitterte bann «jp den.Alm. Grafen Pvsadowsky. Reichs« Ü ^ aWhmfl b-mrder« ra**. ^?^.^che Personal Nachrichten. Am 1. September 0' ^kvmvtivfühver Otck' Rnpv zu Kvanickrkem d^J. 'vor Wc-usennwister Fohmmes Schilling zu Biickzvfsheim, dnde m ber HessisckEieußischon Eisenbahn- grtneritldran, au) ihr Nachsuchen vom 1. OkL>ber d I g-n rn den Ruhc,tcrno versetzt. ^^llentlich-e Ku !i-d geb-ung. Mitttvoch den 10. Oktober, abends 8 Uhr, findet trn Saale des Gaschofes JßtftttW; etne Sff«rÜtchc Jhmbgdwnig fttr bte 7. Jtrieaa- ^Ae-che jtütt. RLHrres srehe Stufige. ™ LebenSmittelmarlcn. Für die Zeit vom 8. bis 14. Oktober 1917 haben nachstehende gebensniittelmarken Gültigkeit: "«cgueyenoe Brotmarken der 41. Woche, gültig vom 8. 10. - 14 io 1917 Buttermarken , 41. t „8. 10. - 14! 1 <\ Fletschmarken . 41. . .8. __ ^ l0 " Wurstmarken,der41.u.4S. , ^ , 8. 10. - 14 io' " gartofielmarken w 41. „ 8. 10. - 14 10. " Seüenlnarken für den Monat Oktober Sin Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt; ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewahrt. Reuanmeldungen und Anmeldung von Neugeborenen haben nunmehr unter Vorlage der nötigen Ausweise auf dem LcbeuSmittelamt zu erfolgen. Umzüge innerhalb der Ltadt und Wegzüve von Gießen sind in den zuständigen Bezirken anznmeldeu. GeschäftSstuuden des StädL. Lebens,nittelamteS von 9—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm. Markenattsgabe für Urlauber: Sonntags von Itf—12 Uhr vormittags. ®ctrse«s und Grummets in 1015 ist gegen das Vorjahr nicht viel uöher und erklärt sich das bedeutendere Er-Tebnis der Versteigerung tMch die starke Nachfrage wach Heufutter. ** Geflügel- -und Vvg«elzuchtverein Gießen und Umgegend 1807 E. V. Bei seiner letzten lrnßewrdeirtlictxn l^neralverfammlung beschoß der Verein, den Ausstellr.ngsüb w- ichttß in Höhe von 250 THarf als Hindenburg spende zum besten non hessischen Verwundeten vder Verwundeten hier in Gießen an den Oberbürgermeister zu ül)erw«is-en und sich anßechem mit 800 WlttrC an der 7. Kriegsanlethe zu lieteiliigen. ** In Feldgrau. Heldentaten hessischer Krieger ans TeUtschlands größter Zeit. Den Wirklichkeitsberichten nmherzälstt wn PH. Buxbau m , Verfasser der „Bilder aus dem Odenwälder Mkslchen". Mit Buchschmuck von M. Harro ch. 12 Bogen. Preis 1 Mk. (Verlag von Emil Rath in Giessen) Feldpostansgabe in brau Pen und daheim ! linier den vielen Schritten, die unsere ''.negerische Zeit hervor gebracht hat, nimmt „In Feldgrau" einen Iiervvrvlyendert Platz ein. Was der Verfasser von den ntit dem chnvez-weißen Bande ausgezeichneten Verwundeten, Beurlaubten und Ochvlungsbedürfttgert aus ihren und den Erlebnissen ihrer >hunrvrden erfahren hat, das stellte er mit der Freiheit des Ehwnislen, der Darstellung eine schöne Form m geben, zu wahren ^kabinettstüclchen fertiger Erzählungskunst zufamnten. Die handelnden Personen sind unerschrockene, kühne Männer, die neben den Waffen aus Stahl und Eisen in den arbeitgehärteten Händen ®*f) nrit den Waffen der vaterländischen Treue und unerschütterlichen Sieaesgewißheit in den Kampf gehen und, unbarutherzig «gen sich selbst, jeder Gefahr offen in die Augen sehen. Was ihre Taten sonnig verklärt, das ist der richtige Heldenhumvr. Das Buch wird _bei seinem reichen Inhalt, seiner gediegenen Ausstattung und seinem billigen Preise von nur einer Mark allgemein Eingang finden und besonders unseren „Feldgrauen" durch seinen humorvollen Einschlag manche Stunde kürzen. Es sei hiermit als iealwhaft herzerfrischender Lesestoff für jeden Soldaten, für jung md alt in der Familie aufs allerbeste empfohlen! ** S ani täts wa che. Bon der Scrnitätswache am Bahnhof wurden im Monat September 1017 an 1660 cmrch- t^ende Verwundete und Soldaten Grfrifcharngen verabreicht ^ die Sanitätswache am Bahnhof führte 407 Trans- rratte aus Und hat in 256 sonstigen Fällen Hilfe geleistet. ** Gießener K vn 5 ert - Ve rei n.. Das erste Konzert sitcket Sonntag den 14. Oktober, abends 5 Uhr, in der Neuen Äula der Universität statt. Näheres siehe die Anzeige in der heutigen Nummer. ** Stadt theater. Bei der morgigen Aufführung von „D r e i m ä d e r l h a u s", bei der bekanntlich Herr 0£entpnj3?r Herrnann Schramm aus Frankfurt a. M. gastiert, wirkt ein kleines Ortlfester unter Leitung von .Herrn Ludwig Marguth mit. — Es sei wiederholt darauf hingewiesen, daß, um Verz.ögerungen zu vermeiden, Karten- vvrbestellungen stets an die Kasse und nicht an die Direk- !ivn des Stcä>ttl)eaters zu richten sind. ** Thea t er-Frag en Vor Eröffnung der Theader- Äneheit bestanden in der Bürgerschaft Aöenrungsversihie- denhetten, ob in der Jetztzeit Theaterspielen wohl so recht am Platze sei. Die „Tägliche Runds chau" vom 4. OV. gibt auch den Zweiflern einen Bescheid von Dr. Marlin Luther, welchen wir — -ur Beruhigung der Gegner des Theaterspieles — hiermit ebenfalls zur Berösfeutlichung briitgen: Jo-Hannes Eellarius fragte einst Luther uni 9iat: „Es iväre ein SclMlmeister in Schlesien, nicht ungelehrt, der hätte sich voraenommen, eine Komödie des Derenz agieren zu lassen. Viele aber ärgerten sich dararr, gleich als gebühre einem Christenmenschen nicht solch Spielwert aus 'heidni^ scheu Porten. Was der wohlweise Dr. Luther wohl davon halte?" Da sagte dieser folgendes: „Dergleichen zu spielen, soll man um der Kngüen in der Schule willen nicht wehren, sondern gestatten und zulassen. Erstlich, daß sie sich üben in der lateinischen Sprache. Zum anderen, daß in Komödien fein künstlich erdichtet, abgemalt und vorgestel'Lt werden solche Personen, dadrirch die Leute unterrichtet und jeglicher sein.es Amtes und Standes erinnert und ermahnt werden, was einem Knecht, Herrn, jungen Gesellen und Alten gebühre, wohl anstehe und was er tun solle. Es wird darin wie in einem Spiegel vorgehaltert und vor Augen gcstellet, ivte sich ein jeder in seinem Starrde halten sott im äußer- üdjen Wandel. Svlcl-es Nnrd in Komödien vorgehalten. welÄM demr sehr nütze und zu wissen 1 tätig ist; darmn ist kein Grund, daß ein Christ nicht solle rnögen dergleichen Stücke lesen und spielen." — „Komödien", so fügte ver Re- förnrator hinzu, „gefallen mir sehr rvohl bei den Römern, welche sürnehmste Meümng und endliche Ursache ist gewesen, daß sie dainit, als ntit einem Gemälde und lebendigen Exenrhel, zum Guten locken trnd vom Bösen abziehen wollten." ** Es gibt ein Leben nach dem Tode. Zu Stunden ernster Einkehr für die sehr zahlreich erschierrene Zuhörerschaft gestaltete sich der im großen FürstenhoiMrl am gestrigen Abend von dein Vorsitzenden des dc.ntscl-en. Ftchmbniwes, Herrn K e s s e m e i e x, veranstaltete Vortragsabend. Das edle, leitendc^ Motiv der mehr als zweiitündigen Ansführnnaen war. die von der harten Schick- salsf-crult des Weltkrieges dtiedergädrüclten rmd Zermürbten durch Nenerlvecknng der zuversichtlickren Hoffnnstg auf einen jenseitigen Ausgleich der^ scheinbaren Dissonanzen des Erdenübens tröstend ausznrichten, indem Vortragender versuchte, vor allem dem Tode fatne Herbheit m nehmen und die Klnst znüschen dem Hüben und Trüben zu übersparmerc. Der ungestillten Sehnsucht nach dem rettenden ?lusweg N us dem Labvrinth der quälenden Gedanken über die Menschheitsfrage „Was oarrn?" suchte er in rein rationeller Veweisfülirung einen Wegweiser zu geberr. Durch die warm empfundene Art seines Vortrages fand er bei den gespannt lau- schenden Zuhörern eilten dankbaren Resonanzboden. Zu bedauern rst mtr, daß die Kürze der Zeit es Herrn Kessemeier niäst gestattete, nrauche Einzelheit eingehender zu stützen, so daß verschiedene Bausteine des Gebäudes in ihrer apodirtisch und mehr oder minder postulierten Form nicht genügend fest eingefügt erschienen. Die vom Redner entwickelte Gedankenreihe ist kurz folgertde: Gegenüber den ^„Verneinern" der Seeleneristenz, den Vertretern der ma- terialistisck-en Wissenschaft, mit denen er scharf zu Gericht ging, behaupbel er das Vorliandeusern eurer übersinnlichen Seele, aus deren drei Funktionen, der äußeren und inneren Gestaltung der Menschen und dem Mchtgebundenseitt an den Körper, er die Körre- spondeirz der Seelen untereinander über den Raum hinweg folgett. Für il/n ist der Tod ein Auslösnngsprozes; nur des in rem passivem Verhältnis der Seele gegenüberstehenden Körpers und der Gestalt. Das Effenttelle, der eigentliche Wesenskern der Seele, die in voller^ Freiheit sich äußernde Aktion, wird vom Tode nicht berührt, Albt vielmetir dem küicstigen ^>ein erst Ztveck Und Inhalt. Dieses trete Fortwirken, nickst das „Sattgefühl einer ervigenGlückseligkeit, vermag ihm die gähnende Kttcft Mischen Endlichkeit und Ewigkeit, Mischen Mensch und Geist auszufüllen. LanvkreiS Gießen. tt Treis a. d. L., 6. Okt. Die Hessische Tapferkeitsmedaille er'hielt der Wehrnchmn Otto Zecher von hier. — Auf dem Felde der s§hre fiel der, DcUsketier Wilh. Bergen, Inhaber der Hessischen Dapferkeitsmedoille. Den Heldculvd fürs Vaterland fand der MuÄ. Jöhs. Raben« u. Er hat noch 5 Brüder unter den Waffen. — Bei der Obstversteigerung der hiesigen Gemeinde wurde der noch nicht dagewesene Betrag von 3500 Mwrk, bei der der hiesigen Pfarrei 1300 Vöark gelöst. Kreis Schotten. --- Schotten, 6. Ott. Die Kteiskasse gibt den Kreisbe-, wvhnern bekannt, daß sie sänttliche Zg hl tragen für geliefertes Getreide, Kartoffeln usw. nicht rnehr in barem Gelbe ausführt, sondern) die betveffendert Stratwen >durch die im Kreise porha-ndenen Sparkassen den ein.zelnen EnttffätWern auf ihr Konto gutschreiben lässt. Wer kein Konto besitzt, muß sich ein solck-es bei irgerrdeinem Geld- mslitut eröffnen lassen. Tie Kreiskasse fügt dieser Bekamrtmachung hinzu, daß gegemvarrig jeder verpflickstet vertu muß, sich dem bargeldlos enAahlurrgs v estkehr crnzu's chlies>eu. □ Laubach 6. Okt. Ztcr Versorgung mtt Obst für die Lazarette der Großstädte rmtrderr von jungen Mädchen am vergangenen Sonntag in hiesiger 'Stadt 30 Zentner Aepfel durch Haus- samntlung eingebracht. Q Ru pperts bu rg, 6. Ott. Ein schwerer Unglücksfall hat sich hier, ereignet. Die Pferde eines, aus dem Feld dommenden Fuhrwerks scheuten vor dent Eisenbahrtzug der Strecke Vitt in gen— Friedrichshütte. In rasendem .Galopp gfftg es eine Böschung hinab, die^Insassen, .KiNver, wurden berausgeschleudert imd trugen l-et dem Fall schwere Verletzungen davon. Wie durch ein Wunder rvttrdett sie vor dem Ueberfahrettwcrden durch die Eiseirbalin gerettet. Bis es dem Fnhrmaitn gelan-g. die Werde in Gewalt zu bekommen, war der Wagen vollständig .zertrümmert. Ltreis Frieoderg. Q. Bad-Nauheim', 6. Okt. In der gesl-ern abgehalttnen S t-ad.tverv r dne ten versa m m ln n g wurden folgende Beschlüsse gefaßt: Tie Stadt zeichnet für die siebente Kriegsanleihe zi«rvzrjcs'jaBBJr?x#>\ itt'ttit nun.mm nat-rv vf,/^■" wT-fi « a me/4. V.ftLSS an KudolfMosse, Frankfurt a/ffl. »■.vi i.... 1 .>>,¥■{ V WW n treuester Pflichterfüllung fiel am 20. September für sein Vaterland bet einem Sturmangriff an der Spitze seiner Kompagnie unser mmgstgeliebter, treusorgender, herzensguter Sohn und Bruder der Leutnant und Kompagnieführer Dr. Bernhard Nassua Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Kl. und der Hess.Tapferkeitsmedaille. In tiefem Schmerz: • Frau Cla. Nassua Ww. ged. Plitsch Else Nassua. Offenbach a. M., Oktober 1917. Bettinastraße 60 II. 745ÖD Auf dem Felde der Ehre fielen am 1. Jali 1917 unser lieber A. H.. der Bibliothekar Dr. phil. Franz Schmidt Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment Inhaber der Roten-Kreuz-Medaille und des Kgl. Sächsischen Ennnerungskreuzes am Bande für Tätigkeit im Kriege; am 24. September 1917 unser lieber Bundesbruder 7439 D Gustav Kuppel, cand. math. Leutnant d. R. und Kompagnieführer im Inf.-Regt 116 Inhaber des E. K. II. KI. und der Hess. Tapferkeitsmedaille. In tiefer Trauer: Der Verein Deutscher Studenten zu Gießen und sein Altherrenbund I. A.: Pfan n stiel. Es ist bestimmt In Gottes Rat, daß man voiu Liebsten, war, man hat, muß scheiden — ¥ Naeh mehr als 3jShriger treuester Pflichterfüllung ist unser einziger innigstgeliebter Sohn, Bruder, Schwager, Enkel, Neffe und Vetter, unser treuer Freund Jakob Reuschling Gefreiter im Leibg.-Inf.-Regiment Nr. 115 Inhaber des Eisernen Kreuzes U. Kl. und der Hess. Tapferkeitsmedaille am 26. September 1917 im blühenden Alter von 25 Jahren für sein Vaterland gefallen. In tiefem Schmerz Jak. Reuschling und Frau Susanne geb. Krämer Sannchen Reuschling Jak. Gerth, z. Z. im Felde, und alle Verwandten Familie Nanz. Steinbach (Kr. Giessen), 6. Oktober 1917. ÜI fttatt bcMonderet* föcldun Heute nacht entschlief sanft mein geliebter Mann, unser guter Vater M Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel, der Stadtverordnete W Simosi fisch Rfltter des Raten Adlerordens 4. KL Im fast vollendeten 60. Lebensjahr. Im Namen der Hinterbliebenen: JlnrthA Asch geb. Oppenheimer bcutnanii ft*eter Bender and Fraa Charlotte geb. Asch Dr. med. Kmil Steinreich and Fran Käie geb. Asch. q,, % BserdLrung' findet am Spontan, den 7. Oktober, nachmittags o /, Uhr, von der Leichenhalle des jiid. Friedhofs aus statt. Posen, den 5. Oktober 1917 tlohenzollernstralie 29. juu. i i iOU UUlfl iX 113 Von Beileidsbesuchen bitte abzusehen. 7471D 1863—11)153. Hiermit sehen nur unsere Altersgenossen von dem Ableben unseres lieben Karl Mosebach geziemend in Kenntnis. 7470 Der Vorstand der Fünfziger-VereiniKung. abencj eniscfilief sarili nacli langem, schwerem, mit grosser Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, mein herzens- guter treusorgender Vater Herr Karl Mosebach Kgl. Oberbahnassistentj im 54. Lebensjahre. Die tieftrauemden Hinterbliebenen Katharina Mosebach geb. stiehl Lisabeth Mosebach. Giessen, 5. Oktober 1917. Die Beerdigung findet Montag, 8. Oktober, nachmittags am 3 Uhr statt. Für die vielen Beweise der Teilnahme danken wir herzlichst. 7442 Frau Maria Schaas geb. Ltrack und Kinder. Heuchelheim, den 6. Oktober 1917. Danksagung. Für die vielen Beweise innigster Teilnahme beim Hinscheiden unseres teuren Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen K d. N.: Frs« ßrnffint Asenberg. Allenborf a. d. Lumda, 5. Oktober 1917. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht, die Kameraden von dem erfolgten Ableben unseres lieben Kameraden Herrn Kar! Mosebach geziemend in Kenntnis zu sehen -- uitt der Bitte, sich an der nächsten Montag den 8. Oktober, nachmittags 3 Uhr. stattfindenden Beerdigung recht zahlreich ein- zufinden. (BereinSanzug.) 7489 Der Vorstand. Gieße«, den 8. Oktober 1917. Luther-Vorträge 5 . Vortrag: Donnerstag den Gkioder. abends 8 Uhr, in der Stadtkirche. Geh. Rat Professor o.Urüger: -Luthers Werdegang' _Eintritt frei. »i-v Haridarbeitsschufs und Pensionat von Er!. Landmann, Giessen Mid-Anlage 7 162611 Süd-Anlage Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten: Weiß- und Mnschraenähen, Stickereien jeder Art, Klöppeln, Occhi Aenderungen von Wäsche, einfachen Kleidern und Blusen, ferner Kunsthandarbeiten in allen Techniken. Oröndüche Äasbiltlonp in Z!!?« kipn des llaostialts. Beginn desUjiterrichts Montagen 3. September. Minna Körners (Höhere Privatachale Seita — Oberprima; Aufnahme neuer Schüler jederzeit Einjährig©«-, Prim »reife-, Abitarleuten- prüfnng. Durch den Besuch der Unterstufe genügen Kinder unt 14 Jahren der gesetzlichen Schulpflicht (Minist Verfügung vom 13. V. 141. Gute Erfolge, ln d. HerbstprrtfiiTigen bestanden bish. 11 Einjährige, darunter drsl an Cstera 17 nicht vor- setsta GherierUaner aacli ci-rer Vorhorsitüng von 14 Wochen, sie gcivaunen also IVa «Jahre* Näheres durch etso Dlroktor Brackemann, Wilhelmstrnße 16. Fernruf 2075. Grtindl. Unterricht in »"« Stenographie Buchführung u. allen Handelsfächent durch bewährte Lehrkräfte. Taüei-a.Äfcead&arBa Honorar für Klnzel- fächer Mk. 10.— für Kurse nach besoud. Ver Inbarunp. Anmeld ng iglich. Kostenlosest llenvermltt- lung. Franzyogl&Co.,ßief?8n Goethsstr. 32. Tal. 2034. ,A' .'.‘U M m äriitataallsf W «0 IrW’Hhi IMv.-Dr«*«rt4 West-Anlage 48 Lehrfächer: Gehörbildung, Musikdiktat. Analyse, Unmavista-Singen, Theorie d. Musik lm Ä Anfang des wLir-SeÄ“ 1917/1918 Montag den 1 r». Oktober. I csteetzung des Stundenplanes Dienstag den 9. Oktober, nachmittags 2'/r Uhr 7n# Leitung: Hofrat Hermann SteingoeJter Sonntag den 7. Okt. 1917 abends 7'/, Uhr Gastspiel Herrn. Schramm vom Opernhaus Frankfurt a. M.: Singspiel in 3 Akten iiud Fr. Schubert von Heinr. Berts. i