Hl* 254 Der «etzoer ertdjemi tägkich. aufeet gornttofr?. - fleH,rrrel- jLhrl. fmHchl. Destellg. Fnsijße^t, - Anschüße: »- 7 .,^-^«^»^' sür^Gchristleittrnkr1I2 fi***««»*! M , ...vL Erstes Blatt 167. Jahrgang Freitag, 5. Moder KsstfchEvrtts: AnichrtttfürDrabtnach- ~ , no v ^ n>. GrvtzeS HLuptq»«rtier. 4. Oktober. (LmUulj,.) Weftlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe Kronprinz Nu pp recht. Die gestrige K^mVstätrgkrit des Feindes in Flande rn glüh der der Asttage. Lief in das Gelände hinter mrsrnn Strülcngeu vekchenpeS roch auf kwlgischc Ortschaften gerichtetes starkes GlSrrm^euer gegen einzelne Abschnitte un- esrrr KcttnpfMiden m der mtU der SchlEfronl zu hef- Lisstrr Wirlmrg in Felkerstös^n zusammengefntzr. DiL Nacht htrrLuvch dliclr vom Honthoulster-Wald bis zur Lys der gnsaltige ArtilLerieksurpf rm vermindert. Heute nrorgeu steigerte er sich zum TrounneLfEr. Mit dem Ernsttzeu starker englischer Angriffe im Bogen inn Ypern ist bk SStlacht in Flandern von neircm cnflbnmnt. Bei den '.ruderen Armeen mar instlgr schLachter Be^ soachtung die Gesech,tSüitigkeit tagsüber meist auf ein geringes Matz beschränkt. Erst tzegeu abeich lebte sk auf. Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.. Auf dem Qstufcr der Btaas setzte bei Einbruch der Dmr- tel'ükit schlagartig stärkstes Feuer mr der Höly: 344 östlich oori Srrmsgneur ein. Tief gegliedert brachen die Franzosen lmtd darauf §mn Angriff vor. um die von uns dort gewonnenen Stellungen zurückzuerDbern. Der Ansturm brach in der Mwchrwirkrmg unfn'er Artillerien und an der zächen Widcr- ..rÄskraft der WürttnnHrrder verlustreich und ergebnislos zusammen. Heerestz.rnppr Ärrzyg Albrecht. Lebhofte Artill-criekävrpst rmtspamren sich zeitweilig dicht westlich der Läofel mrb im Sundgau. Infanterie-Angriffe crfolsten dort nicht. O e?t l i ch e r Kriegsschauplatz. Bei FakEadt. Dünaburg und am Zdrurz sowie am Torur.l'nje bei lNnlstz n-alpn die Feuertätigkeit vorübergerrend o-- Erkrmduugsgcsrchtr verliefen an mehreren Stellen für lms erfolgreich. Mazedonische Fronr. Die Lage ist unverändert. Der Erste Generalcruartiermeister Ludendorfs. Der Ubeudbericht. Berlin. 4. Okt., avends. MTV. Amtlich.) Auf dem Schlachtfeld in Flandern sind die Engländer auch bei dem heutigen Großangriff nur etwa einen Kilometer tief in unsere Mwehrzone zwischen Poelkapelle miö Ghttu- velt erngedrungen. Besonders erbittert wird noch östlich vonJonnebeke und westlich von V e c e l a e r t gekämpft. *33011 den anderen Fronden ist nichts Besonderes ge- ureldet. Auch ttuf die Mde des Grastn EzerurN'hat ein englisches Blatt, die „Times", schon ablehnend geantwortei. Emen. Mittelweg gebe es nicrst, die Zentralmachte hätten sich bedingungslos' zu unterwerfen, so verfügt dieses brave Hetzblatt. Ain gleichen Tage hat Mut) der aller Welt wohl- bekauacte Munitivusminister Ehurchilt wieder einmal die ^Ätsteusen seurer beredten Kriegsv-vtitik gebsfnet. Cr ver- küudet noch immer die Notiverchrgkeit, den preußischen Militarismus zu vernichten und die Zuversicht der DerU schien, in chr gegenwärtiges Regieruu.gssy.stem zu er'schüttern. Be- mertenLwert war es immerhin., daß dieser staatsuräirnische Sclstoayer, der die Zuversicht in den ganz nahen Sieg immer in so großen Brocken vor seine Beuurnderer hiriwarf, in dieser Nede meinte, es sei noch zu früh, iuit zu sagen, daß der ld-Boot'Krieg im ullginneinen zum Mißerfolg gebracht worden sei. Bisher s 2 wn die dcutichen Bemühungen nicht zum beabsichtigten Erfolge durchgedrungen Man sieht da greifbar das fei^errtc t^esicht eines gvohrfeigten Menschen vor sich, der sich die Bucke reibt u'ud, halb niit Keckheit, halb mit Aengsten, hem iveiteren 2lusholen der gegnerischen Hans eniAegeitbliüi. Dieneneste Entlä'uschicivg in F^landMn, ix*odrt tvecy-rer englischer „Gvoßangrifßh wie ihn unsere Heeres- leitmrg neirnt, mit gewohnter S4kl>erheit abgewiesen worden ift, war Herrn Churchill, als er redete, noch nict).t l'etannt. ^A lso dort, in England, hat Czernrns 3Lede nichts bewirkt. Ueberraschenv ist es aber, daß er nicht einmal den uneingeschränkte n Beifall des „Vorwärts" erlangt hat. Man eilieht daraus, daß C^ernins Erklärnmg cvrch vom „Vor wart " nicht al" der reme, ungetrübte Wein Crzbergers und Scheideinanns angesehen wird. Das sozialdeinotratische Zentraborgan schreibt: Dü Budapcster Rede des Grasen Czerum zei^t auts neue, öaß me Ichstermigen oer Mittelmächte in anaespannter Arbeit sdehen. mu den AbsäMe des Kriegs noch m diesem Jahre herbeizuführen. Her unterschreii ^wischm Berlin und Wien bestellt nur darin, daß die Zuversicht, dort die Rührigkeit etwas größer ist. Das Wort ,,^ch oiii nickst sehr optimistische klülgt wie eine freundschaftliche ^crrinmg vor der Wucher'swlun-g um Aahntxifsansbrach.n. die das Publikum sehr eilig auf den Hoschmigsgö-sel hinaufführm, von. ^ul oer Abstieg beschwerlich imd gefährlich ist. Um aber düs schwer erreuhbtrre Ziel demwch %n mrctajen, hat der österreichische Außen- mrnlfter dre stärksten seoier Künste spielen lassen. Er hat ans einer SeNe das Bild der Mittelmckbtbe g-ezeigt. wie sie sich lmrnwnisch Ni den Freren Fricchensbunch der alllgemerneii Abrüstung einsügen, er lxrt fre auf der awderen Seite in entern ZuUmstsbilde erscheinen lmh*n, ße mit I-arter Sieger- rmd Eroberersaust dm Feinden niren ^v-cklen diktieren, uu.d er hat der Errtente dringend geraten, den Berstmtdtgimgsfriedcti anzunehmen, solange noch Zeit sei. Bei aller - Mchmg vor den diplomatischen Fähigkeiten des Grafen Czernrn w:vd ein Zweifel darüber erlaubt sein, ob fern Sckwecwesperrst wirklich die Enter,te an den Konferenztisch schuchen .arm. Die Wucht, das jeßige Angebot als me noch nie dagervcsene und Nie wiederkehrend-e Gelegeul-crt herausMstreicheri und damit M soforttgiTr Best-Mmg zn ernruritern, kommt ettvas allzu deutlick) -lim -Lorschein, und die Zeit ist vorbei, wo nnm sich — man ver- &)Cn)e den inkdIplomatischm Ansdruck —, gegenseitig etwas vor- mcwxn konnte. Die Entente kanri den Krieg bis zur völligen Arrf- ^wirng ihrer Völler stihreu, bevor sie dahru konimt, wohin, sie die '.'Mittelmächte haben wollen. Die Mitteluiachte aber konimn noch Wertere militärisch-. Erfolge errirrgen, ohne dem serndlickeu Weltbund ihven Willen ausz-nnrigen zu. türmen. So liegen die Dinge. 9Rarr sieht, der „Borivärt^" neügt in seiner Beurteilung der Kwiegsluge eher Hcnrn Churchill zu, als dem Grafen Cz-ernm. Indirekt hat das Blatt und serrce „Mehrheit" schon so häufig die Hofsmingear ver Feinde gesti'cht, daß es dies jetzt auch so direkt und unverblümt wiederhott, übe'rrascht uns fast nickst nrehr. Dec ,^Zonvärts" muß wohl besser über die mckrtarischeu Aussichten unterrichtet sein als Hindenbura und Czernin. vielleicht lyat ihm der parlarnentarische Ileber- weichuTtgsmarschalt Cohn das GeheinÄrrs verraten, llebrigeus spvttet der ,^Vorwärts^' heldenhaft üben seine (eigne Friedens- taktik. Ihm liegen die Mißerfolge des großen Gesckstifts- hauses der Mehrheitsgouppeu im Magen, Wim er „die noch »tie dagewesene und nie wi. derkehrende Gelegenheit" ironisiert, die Graf Czerntn ivahrznnehmen versucht bat. Der „Vorwärts" fcl/eirit auf dem Woge zu. sein, sich dahin zu bekehren, daß es bald keinen Mitteüveg, keine Derständigung mehr geben kann, sondern daß wir ims platt auf den Boden tt-ersen Müssen. ^ Die Regierung wird dein vbeneNvähntM Organ gegenüber verantwortlich sein. Die Kvns-wenz beauftragt das Bureau, fünf Mitglieder z-ur unverzüglichen Benvirklichung der Mldung rner Re- gierungsgewalt auf den angegebeneu /Grundlagen zu ernennen. Auf Vorschlag des Vorsitzenden beschloß die Versammlung einstimmig, die Debatte nickst wiiedec zu mössnen. Die Konferenz nahm dir errvähntc Entschließung miit 8^9 gegen 106 Stimmen an. Die schlechte Ernte in England. Bern, 4. Okt. (Privattel.) „B. Z. a. M." Die wöchem> lichen Ern t e b e r i ch t e der englischen Distrikts- kommissare liegen jetzt bis zum 22. September vor. Sowohl die Ernte wie auch die Druschergebnisse sirid mit sehr wenigen Ausnahnlen sehr entmutigend. Dic LufLangriffe aus England. L 0 n d 0 n, 4. Okt. (WTBc) Aus einer von dem Reuter- schen Bureau veröffentlichten Gegenüberstellung von Ber- öchrsunsälten, bei denen Personell zu Schaden kamen, mit den durch Luftangriffe verursachten Unfällen geht hervor, daß von Januar bis Oktober rm Polizeibezirk London durch Lustacrgrisse 19 1 Personen getötet und 7 49 verwundet lvurden. Die „Times" über die U'.«möglichkeit von Äerhandluirgen. Haag, 4. Okt. (Priv.-Tel.) Die „Times" sagt in einem Ar- uiel, in 00 m die Rachncht des „Giornale d'Jtalia" besprochen wrrd, datz ^der Papst die Antwort der Zeutralmächte an ore Alliierten wectergeben lvkrde, sie Mfe, daß diese Meldung untüchtig sei. Die Ent«rde und die Bereinigten Staaten hielten die Bedingungen der pavlckickien Rote für di'.rchaus imaimehnrbar. Sie hät^n keineswegs du Absicht, mit den Zentvalmächten in Unter- vandlungen einzutreten, oder eine Bernrittlung anzimehmen. Die Zentlxrlmächte hätten lediglich die Wahl zwischen Unterwerf u n g u n d Niederlage. Einen Mittelweg gebe es nicht. Emitichlaud könne morgen Frieden haben, roeirn es die Bedingimgen EiEtte amuckhme und damit zugebe, daß es vollständig nr .^Epf, den es selbst hervorgerufen habe, geschlagen worden )ci. Die Reden Czernins mch KMmamrS könnten die EntetrU m.ck>t zu anderen cknidauken verleiten. Mlan wünsche nichts mit Zlonuwanzen iu,d Erkläruicgen zu tun zu haben, wo es sich um rne Zukunft,der Merischheit imd vor allen Dinger, um die Zukunft Eugümds handle. Wilson und der Wirtschaftskrieg. ' ^ Berlin, 4. Okt. (Priv.-Tel.) Dem „Berliner Lokal-An- «_ . 4 ! 5 -nger wird aus Basel gemeldet: Die Londorrer „Morning Post" Wien, 4. Okt. (WTB. Nichtumrlüh.) Amtlich wird av * Wrassstngton: Wilson verlangt in einer Rvte an die Alliierten die 2tufgabe des Beschlusses der Pariser, Wirtschaftskon SDOffiarw Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. verlüuwart: Oestlicher Kriegsschauplatz und Albanien. Unverändert. Italienischer Kriegsschauplatz. Die Kämpfe rnr Gabriele-Ab schnitt ließen gestern nach. Der Bortag hat rms 6 italienische Offiziere, 467 Minn und 2 Aerzte als Gefangene ein gebracht. Unsere Flieger schossen drei feüldlichc Ullgzenge ab. Der Chef des Generatstabes. Der türkische Bericht. K o n st a n t i n 0 p e l, 3. Oft. (WTB.) Generalstabsbericht. Euphra t front: Vier feindliche Panzerautomobile versuchten gegen untere OfcefTiwtgwt vvvzugehen, wurden aber von im seren, Feuer überrascht und zurückgetrieben. K a!u k a s u s f r 0 n t: ZwÄ russische Konchagnien, die im reck>- teu Flügelabschmtt tmm Handstreich gegen unrfere Gräben mrter- nÄhinen wollten, wurden durch, unser.Feuer mwer Verlusten zurück- getrieben. Sinai front: An versch'i'edear-^i Stcltem der Front lebte das Artillerictelver auf. Am linken.Flügel keinerlei Zusamimiv- stoße mit feindlichen KavaUertepatuouillelu Ach den übrigen Froutvn keine wcsenUichen Ereignisse. 8c?ch!l!sse der demokratischen Uottferenz inPrtershArg. Petersburg, 4. Okt. (WTB.) Räeldung der Petersburger Tslegrapheir-LtgEur. Demokratische Konfeienz. Der Vorsitzende teilte mit, daß, das durch! Vertveber der verschiedenen Parteien verstärfte Bureau die gestellte Ausgabe verwirckülp.n n>erde, eine i-H-örl.'istmenge von Stimmen zu verewigen, .um die Einheit des de m 0 k r a t i sch, e n Willens auszudrücken. Z e r e t c 1 1 { verlas einen Bericht darüber, in dem die gemeinsanven Zündsätze artsgearbeitet sind, welche von der großen Mehrheit der Konferenz' augemnnnren werden können. Er schlug .wrmens des Büreans fvlgokide Entschließnng vor: Es ist n n u m gä n g l i ch notiee n - dig , eine stärke r e D 0 I u t io n är c Regi e r n n gSg ewa l t tehassfen, die das Programm der Moskauer Konferenz vom 27. Achgust lncholgt, eine aktive Po l i t i k z. u r V e r w i r kl ichu n g des allgemeiiren Friedens zu verfolgen, ferner vor d«r Znfamnrenberufung der verfasst mg gebenden Versammlung ein die Verantwortlichkeit der Regiennrg vor dem Willen des Volkes lvtedersptegelnden repräsentatives Organ zu verwirklichen und wchendem m,s der Mijfte der demokralifcheu .Konferenz heraus ein stärchiges Organ zu schaffen, das,au der Regieruugsgewalt auf d^en erwähnten Grnlwlageu nritsuarleiten hat. Ätztenn bürgerliche Elo- Mllnte in die Regierung Eintreten, ist es unumgänglich^ notwendig, tziäs Lpräsontative Organ durch bürgerl'irhe Vertreter zu vervoll- lMdigrn, die sich, uotwendraerrmnte in der lMnlderheit b-e finden. ferenz, nach Fr ie de ns sch ln ß den Wirtschaftskrieg gegen die Mittelmächte fortzusetzem * Auö Argentinien. Buenos Aires, 3. Okt. (W.TBÜ Meldung der Agenee Pavas. Tie parlamentarische Gruppe der Sozialist e n beschloß, chre. Mandate niederzulegen, da der Bruck, mit Deutschland beschossen wordeu ist, ohne daß die Sozialismen zngestimmt hätten. Buenos Aires, 3:Oft. (WTB.) Die Hafenarbeiter -haben sich dem Streik der Eisen bahnarbeit er angeschlossen. Dre internationale Gewerkschaftskorrferenz und der künftige Friede. ^ Bern. 4. Oft. (WTB. Nichtamtl.) Die international, Gewerkschaftskonferenz I)at heute den Beschluß gefaßt, an die Regierungen der, kriegführenden Völker das Ersuchen zu richten, der Arbeiterklasse im Friedens vertrag ein Mindestmaß von Schutz und Reckü zu sicher,,, das in allen Ländern durchgesnhrt werden müsse. Danach sollten in den, Friedens vertrag Br stimm mi- gen zur Locherheit der Freizügigkeit, des Kvalitchnsrechts und zur Durchführung des Arbeiterschntzes ausgenommen werden Die Konferenz hält den Friedens vertrag, der den Weltkrieg einmal beenden wird, für den geeignetsten Ansgangschmkl für ein tatkräftiges Znsamnwnwirken der Völker- ans dem Gebiet der sozialen Reformen. Sie stellte in dieser Frage eine Reihe von Leitsätzen aus. 5-ekckeg. Neue tt-Boot-Erfotge. Berlin, 4. Okt. (WTB. Amtlich.) An der portugiesischen Küste und vor der Straße von Gibraltar haben unsere U-Bovte neuerdings 13 feindliche Transporter und Handelssahrzeuge mit einem Gesamtraum^ geholt von rund 29 000 Bruttoregistertonnen veimichtet. Unter den versenkten Schiffen befanden sich die belvaffneten englischen Dampfer „Kvlrrr Prrnce" (3611 Domren) mit nOOl Tonnen Kohlen nach Gibraltar, „Em- bleton" (5377 Tonnen) mit Kohlen für Italien, und „Aren- dol" (1387 Donnen) mit Chemikalien für Frankreich, der belvaffnete italienische Dampfer „Gvfsrvde Mameli" mit 6000 Donnen Erz fi'ir England, der mit zwei 10-Ztnl.-Geschützen bewaffnete amerikanische Tankdampfer „Platnria" (3445 Donnen), ferner ein durch Hvchseeschlepper geschlepp- tes Fahrzeug mit nach Mesopotamien bestimmten Eismaschinen und Mhlanblgen. Der Chef des Adnrtralstabes der Marine. * 'Berlin, i Ott. Wie auS dem Tagebuch eines un \eixx kürzlich rn>n )rl>r erfolgreicher Fernfahrt zurüch- gekehrten U Boote hervorgeht, bereiten die M a nnschaft s dort- ä 11 n i f f c der feindlichen Schifsalrrt nniner mehr Schmorigkeitcrr. InLbosonbere die englische Han ta'ks marine nrust rrmne-r inehr ans MaKchen, Atarrgvtan rurd Neger zurückgrerfoi», um ihre Schifte besetzen Kn Föiokmi. So hatte der vor einigen Wochen versenkte italftnische Dampfer „Boleatv" Donnen) außer dorr »vemgen weihen Offi- zier-on mir 48 Chinesen als Besatzung. TstrS Schiff hatte außer einer- großen Arr.zahl laiidttärtschaftlicher Maschinen u. a. 30000 Zentner Weiten. 16 000 Hektoliter Oel nrrd 10 (X» Zentner Mse geladen. Cs igehörtc zur Crmari>Line. die zu den glö-ßten und angesehensten englischen Passagier dampfer-^esel!schäften rechnet and bei der vor dem Errege ausschließlich weiße englisch Mannschaften beschäftigt narren. Mehrfach wurden auch Mner.-ik.aurj che Segler versenkt. die anher dem Kapitän nur Neger an Bord litten. l>ei derren also auch die s-steu.ermattnsdienste von Negern versehen wurden. * . * Acind'ichc Flieger über Sirddentschland. Berlin. 4. Skt. (WTB. Amtlich.) Die Angriffe einzelner feindlicher Flieger in der Ractztz vom 2^ zinnr '!. Oktober richteten sich auch gegen R a sta t t , Baden-Baden und Tü dinge n. ?iuf die beiden ersten Orte fielen drei Bomben. Sie richteten glückttcherweise nirgends Unheil an. nutzer in Tübn-gen. >vo durch Erbrochene Fenslerscheiben einiger Stasttaadc-u entstand. Welchen Zroeck die Franzosen mit dieser, Angriften auf offene Städte verfolgen, ist nittU ersitttlich Zn Rastatt befinden sich keine militärischen Zve!«. D Angriffe auf Baden -Baden nnd Tübingen formen vollends nur als Ausflüsse rwder Zer f töruriqsfucht betrachtet mfrtH'i; Die Heilstätten des Kurorte) Baden-Baden und die Kliniken der Universität Tübingen fiitb belegt mit zahlreichen Sll^uerve Nvilndeten, die dvrl von ihrctt Oeiden Er- dolimg ftubn Daß die Angriffe ans ,veit hinter der Front beftndlic e Lazarette eitre milttarrjch' Notwendigseil sind, dürfen auch die Franzosen nicht belxrupten. Durch dergleichen Roheucn kam; der Witte zum Durchhatten im dentsa>en Volke nur verstärtt werben. von einer Milliarde auf Kost«,: der' Allgemeinheit lvare eine Ungeheuer! nükeit. Der Mittet stand hat ganz anders durch den Krieg •flrlirtvn als die gkeeder. Diese Liebesgabe von einer Milliarde lofoe tfri>&T als der (Vfanrtlwrrt der Handelsflotte, der vir dem Kriege drei viertel Dttttiarden betrug. ft 2 bleibt unverändert. ft 3 wird mit dem Antrag deS Zentrums angenommen. ^Vi der Mtimumng über die Hsrundsätze für die Bemessung der Zuschläge tai bölieren. über den Friedensbaupreis (ft 4) hinans- ,gehenden Baukosten wird Hammelsprung iwtwcndig. Tie Vortage sieht für die Zeit ümerl>alb des ersten bis drillen Jahres einen Anschlag von 60 bis 80 Vrozettt vor. Tie Fortschrittliche Bolksparter beantragt lster, den Sah von 65 Pro-, 'ent einzuseden. Die Auszählung ergibt, das; 115 Abgeordnete für den fortschrittlichen Antrag stiinmen, 126 dagegen. Der Antrag ist somit abgelebtst. Ter Nest des Gesetzes nstrd nnverändert angenvrmnen. Damit ist die Tagesordnung erschöpft. Rällnste Sichln g Freitag, 2 Uhr: Anfragen und Rallstrags- etat. betr. Teillmg des Reichsaintes des Innern. Scktlnß 6 Uhr. * Berlin, 4. Okt. (WTB.) Der Aeltesterrrat dos Reichstags trat heute vor der Bollversamintlmg zusammen, um über die Geschäftslage ; v u beraten. Man eirngte sich dahin, tirorgen Freitag den N a chtrag s e ta t betreffend die neuen Stellen der stteichsämter auf die Tages ordmrtrg zu setzerr. Am Samstag soll die Znrerpellation l^etreffeiü) Handhabung des Vereins- und Versani m lu n g s- r e ch 1 e s und betreffend die A g i t a t i o n d n r ch Vorgesetzte zugunsten alldeutscher Politik zur- Beratung kommen. In, Anschluß hieran soll die Erörterung über die polistisll>c Luge folgen. Man hofft bis Mittnwch den 10. die Beratungen beeidigen zu köntren. Aus dem verjcGingsaurschrch des Reichstags. Berlin, 4. Okt. (WTB.) Im Versassungsaus- s ä>n [\ des Re i chs ta g eS rei-ltr mttnich'rialdirÄtvr Tr. L c wa l d mit, daß die Vorlage über die Teilung der großen Reicl-ktug^wahl- knise den, Reichs lag zu Anfang des nächsten Zatzrrs zngehen nierde. texhnnenfeilen für c>ie Crnbringung dieses O'^sstzenUmirses durch t'itic Meimmgsversa tedenht u dcn Binün-sstaoten l»c bänden nicht. Dr. Leu.xlld ecilane «eruer, die Ms las sangen der „Nordd. Allg. Ztg." über die Refvrin des preußischen Lmrdtagswahlrechles seien als lulbanrrlich Mrzusehen. Bert in 1. 0 s: WTB. Amtlich' In ter Nacht vom 2. znm 3 Oktober lxns : . re nn m 57 bl reichen vhTru An g risse iru? das deut'-l: HcinTAser-ier v-rsm c . • eindlühes Flügge?» gl kün' b-i in die vn'geQ vor, Stuttgart und warf :\[kz Fe re:- tedi 6 Bmnbea ao, bk geriirgcn Sachschiden. aber keine ^ t* lüfte veruria. : n. Tic «►freue Stadt Fron V r u v 1 0 '.'Ji. I«xr :* ix- rw 2 10 Flieger» ruegriffea, die an. i.'i.üü c nee westlich?r R'ch '.mg anslo-chu. Tie me; cn des abzemvrscual xum.. fielen wirkttmrsw- m ch-r.>rkb der 3tt5; nieder Im Stadtdnei.e Ivurden bi,-der 13 Einsc. rgsdellen gr»äM. Tie Bvrnben sleien nreistens oni Str--.s-e ; rmo virene Plätze. T e auv ni rrt? .0•2(1,= sckaden itf ?n-rtT. Personen wrrvcn leiä' verlent. T ne such nicht sn b?f io vu. l'J l <7 t b r j n 7 r s cde > n b u \t r i e g e 0 i c t tmiTte r n : Angrei.er.i ! ucsrnpt, die irdech Nne g»Mbbntt d-aM Lnserer g?i Ln-a.tucdileeren ^lbwelmnahrrgeln rarr 'vrM E 0 i 61331 . Bis in Cif t e^cnb D»xi Tsrtmund vorrnüringen, - e ang wiederum nur ernerr yrrtöu-im Iikrer (+1 rixir dort a ii dk Babmn.cä' T vrs i c l d - T 0 7 l N'n n d-S u d 6 Bomben ab, die den B-ch-tLorixr brnbädigreil Bei die e.n Anoriii wurde eine Perivn getötet Zei s der '.'tngrisi anr das Veknälifche Indnstriegebier erneut, Wdr We r die Ökiner a>tf die Vernichtung dieses H 2 ?a-t fitzeS «rfereLgeirdä'afttichen Zrär'.e legen, »o .-ergt er anderer,'ras. datz der Heims:. '?? vou n-s.-ren» Heer -»ehrttrne feindlich Gebier auch gegen Lsfrrngri? e Schus uns Boll.vc'rk ist. Berlin. 4 Cfr X, Tb A«Llich ' Eines der feindliche' sft«g?«Lgr. di- eT Noä ? vom 2 zum Oktober Iran t- in rt a M. LngvVlli'sen haben, »rrbe ans :nnn Rückrtttg.? durä. unfe^ Abwehrmasi pnam > n r Landung gezwungen. De.' Iriwie war ci'i M ired’.il de L 0 grS. Das Flng;eug ist de S-vMvühs-Einsiter Mo. k 28 mit einen? 130 PS Clerqel Uir^ 1anf»Mv1vr ^d. Drutscher keichstag. IN). Sitzung vom 4. Okwb^'r 1917.> Am Bundbiete an msechtcn sein wnd. D« gesreUten Abär.verumgsanträ^ leimen wir ab. Ein n Ei»grrkf der BetzchHen in dk snTrkenrnnä'limg der Sch-iffaärt niüssen wir vervkerden. lüc. A lpers Tttch. Fr > Di 7 Ia. l unserer SchiitsVerluste ist noch nr<»i -u übersehen, --umal ine Verhältnisse zu Argentim 1 ? tu 6 der A^save Lrnburg nvcp nicht klar,gestellt 'ind. Ein Reichs -chi^o jjrte m«nop>l umr nicht -n rmpfeblen. Abq. Henke ttTvabh. Soz.): Tn i-x-aensätze. oie in 5er Kvm Mission ui der »iitirn«? der wzinlde'nokrarischen Mttglieber bei-< wuven GewerkichoftsVertreter zutage „.-tret.n sind, bTtveiten. daß die ganze F-vsg-' noch nickr spruchreif ii't. Die Iortschn ittlube Bokk^»r^ Äbl an der Vorlage wir hütter.- xritik als der Sozial- demvkr» Schmnorm. Dem «^,'etz.ntwar- ntützt.n zuui mindesten <"*»amT,-u bergesütch werden, die das Interesse der Aröiau rsch.n'v 'ichern Bei keiner «mocreN .KapllalisdengrnvPe ist das Benr.-lx-a. Herr im eigenen Hame zu sein, so ausgeprägt, wie 6n lvu Reedereien. 8 1 wird angenommen. Be, ft 2 begründet A^q. Was 0 stein Bpt emen '.'lntrag, der den &?n: 6 Prozent ti»ausgehenden IVttvinn dem Reiche als Ritzkvergttung sichern tvill. MrmfkrmLnv-kwr Dr. tv Ivncauiöres: Es versteht sich von .ekbü, doh wa? den Reedereien k tue <^?>cheirke machen .vollen Die Meederm-n sind aber keinesw.-gs ou ^krkörpcrun ; de) .Kapitals. kjab beneu'at bi< letzten gczahlten Xiuüxmbni. Die Anträge, die '/>Bhlkn nur als Da riehen , ^gpäliren. sind unannehmbar. Dü Reeoer müssen wiikn, wo ran sie sind Deshalb soll: man das Geld rückhaltlos grbem. Eine Beteiligung des ^ictzes an den, Gewrn-, mhoü stets als Tfl .'iofkcKkixTi uiver der Zukunft der Schi.'i^ fahrt chr»ch"n Abc, Stove : Tk in ^lusiicht.genommenru Zuschirff?, du da wch 4u den Frvdenspreisen b-zaltlen soll, sinn nich: W twfj d<-gissen Der rilttr Aufbau miserer Handelsflotte ist drin- grnt> nötig, mn uns von orc auslänoifchm. namentlich von der .iHBüde!,. Schnwtn- hii behritn. Es lxmdelt sich hi-.r nicht um «ft»e "rchimswürdigkeit den )1ket'creien gegenüber, sondern um ein Werk für im- alle Al> S ta'. ho en i'nabb Sr, Wer die !-lkeder als ru> . rp b, sichtet, lcruu che wahr- Lag, dieser Unternechner »ützechß. Bu Itrhcn sich au»erowenllkch günftig. l^tnr Lktz-Bqaöe Aus dem Reiche. j Bundesrutdb.'schlüsft. Berlin, 4. Skt. WTB. Nichtamtlich.) Der Bunde Sr at bal den Entwurf eines Gesetzes zue Llendcrung deS Reichsslei:. ?e'gesetz>.-. den Eutivurf einer Bekanutmaü>ung 'öerrchiend Aenderun.i der Verordnung über den Verkehr mit j ehernen Flaichen vom Z. März 1017 svloie den Entwurf I eines Gesetzes zur Ergänzung des Gesetzes über die privaten Bersicherungsunterne'hinungen a 11 genomtuen. Hi »den bürg 011 das Viofouialaiiit. Berlin. 1. Skt. V TB? Zum 70. Geburtstttge H i n oenburg-- lies; der StzgatSsekretär Tr. ^ 0 l s folgende GlüTtvunjchdepesche an den EKueralft dmarschatt abgehen: Eurer Er .ellcn; -ntsiattc ich mir, zum hmligen 70. l ^burlstag, 'o,!,alftreitfräftc Me atterkrzlichslen Glüctzvimscl-e mis m'ttrech.".,. Gestützt ans da'.- »nein.ge., Ina ulte Vertrauen Iä-ves Alterböchsten Zkrrcgs Herrn nnd> tes ■-xi.rtni ^teutfehen Volke mdg7 es Eurer Exzel!-nz gtnüaler l />tl >i‘ici7(ilunft bcicM ten fern, xn, gc-uxulägen VVltbranv durch ! ei tun süm Äen sftieden zum Abschluß zu bringen, ycr Deutsch- > :and 'f.I kn: rißot Ztrt-mft entgsge.iftl'M und seine Sdel-- i lun ' iv d- -- Welt filiert. A ich unscvc Kolonien wsrden aus der» ,-uron.üs - Rrie.v-'chu. Platz verteidigt: so bisse ich zuversichtlich, das' Mc Si ie unse Heimttheeres d?m V-rterlani-e ei., Kvlonia!- reieb -inbringer: lverde-'. d>a den Bedii'.'nissen des deutschen Volkes -mti- .inr , Diese Wunsche begleiten Eure Exzellenz in ta* nene Lebetr Sa: r. .Hin den bürg erwiderte: Eurer Exzelleirz und den Herren der Äolonialstreilträfre herzlichen Dank für die ieei'-'.d!-u en Oübu k-Siagswünsä^'. Die Taten unserer Kolo- oltr . pen werden in der Geschichte vorbildlich sortteben. •- 7 “ * —* 2fii5 Stützt «nH €ati5. Gießen, 5 Otwber 1917. Leffentliche Versamniluuq der dentschLu Vaterland-Partei. Tie «iir gestern abend in bcn großen Saal des £>Md... Gros;- ä> rwg ciubfriurnc Versammlung ivar sehr gut besucht und verlSS ntter'. ssant. Fiir M".l vorbereiu'nden AnSschus; zur Gründung einer Ortsgruppe sprach zuerst Pros. Tr. Ovitz. Er lygte tue bekannter. Bifle mt V terlands. irtei bar, die feine politische ..Partei" ich sondern 2ttrgehörige alle, politischen Richtungen in sich vereinigen soll. Er forvt'rtc die Anwesenden zu einer Aussprache mis und erklärte, cs l-aiidle firff sodann um die Lr^anisation der OttSgrnpp' und utN die Mittel und W<'ge, nüt die,en Be.'trvbungim auä; orcf dem Lande TVufj m fassen. Geh. Hvfvat Prof. Tr. Haupt uurer- stticl, es noch einmal, dan die B»rterlaudspartei z,lr Aufrechterk^l- tung des inneren sfriedens gegründet ^vordcn i.5l. Sie wolle, die 0)eschü>ssenheit gegenüber dem nnfrewu Ifttürde stärken und darum in der ,ü»glichst aus- fitynlten und netto gen. Besonders wirksam rrirg der Stadtverordnete Krumm seine Bedenkm gegeinlber der Politik ixr Reichsla-S- mehrheit tar. Ancv er >sl fest Überzeugt, tatz die b.-kannte Entschließung dieser Mehrhnl uns acildowet tat, iubem sie tmnuim bei i*m 6)egnern als Zeictien der Seltwäcltz' ausqelegt ivurde. Ter .^ül^tag tabe in einer kag^liänimerlich!',! Aimwndlung 10 ge hanvelt Das viele Friedensgerode MTlänglTe nur den Weg. i> meinte Herr Üttnnm, sechs iläüpel mich :!b>enall-en nutz» mir gelinyk eS schließlich, drei zu iMTwälttoen, ioul»»nd die an- dettl flüchten, so tandle ich nich. lvetze rmi» «uk. iveini ich or« teU-n ohne roorteres die Hand reuta und ihnen sage, das; ich meine Tokll>rrechmrug selbst bezabltt, tvolle. ES sei jetzt im IldeichStag eu. H^rterpeUakion vorgebracht wvroen, dv irch därüll^T beschwert, daß «mV *w, Baamten und Offipercn S<üuin,tm für die Aatcr- l«n»tzparlei und gegen die M'-rnHetf<^itzi7 des IsteiiiDMo ns ge»- uiLchl toer»e. Er t>a1le diese Stimmittdg^uache jckr erlaub, d« jedermann im Reiche seine Meinung frei sagen Mirfe. grill, tar Ofkprer doa»tzen an Der sftMtt. sobald es nur in en»vanotrerer mm telfwücc ASise geschehe. EmzelM B.atter, tene das ..B eE st i» Tageblatt H die „Fvanksimter Zeitung", und btt,.Vorwä ttd* gebärdeten sich so, aü> ob sie allein das Recht einer S'cernrr.mg .*»» sätzen und schlügen bütsig einen ungehörigen, emviamtaa \ on gegenüber Andersdenlenden an. Ec yata als Anbiarger dec demokratischen Partei es srnl-cr schon,immer Mit Euttüchmg rüllgewüscn, ivenn gesagt nmrbc, Die ic,l.d<.uakratrn 11 »uro ■:11 ra, der Stunde der Gefahr das Vaterland im Stille lü>ftn. Es sei zwar für viele schwer, sich tarn Partei zwang Loszurnakhen. aUerii er: lasse sich das Recht der eigenen Meirnsnq nicht kürzen, und rnu Kiiege stehe über allen Parteien dirs Vaterlmw. So sehe er kein Bedenken, fiel) einer Verei-ügrmg Auzugeseklett, in der Angetangx^ aller 'Latteftn sich Kusamm^isiii-^m könnten. Nach einer kkemeu Aussprache ü'.er die BiKwms einrr^ Arveüs» aus schuf fes legte der frühere Staorverordnete Theodor H and ach feilten der Baker lcurdspattei eu tg eg engesetztar Standpunkt d*» bic feindlichen Bölkcr sich dieser ArftderrsKimsMNg nicht lange artüeta» ivürtan. Man müsse die Vettö^mag der Völker: fördern und .diwch aklgemvin-e ALrüfttmg die Schrecken der Krieg«> verhindern. Unter lebhaftem Beifall entgiegrvete Herr Krumm ,.m das; liöan in und außer talb der Partei gegen bestimutte, Beschichser » anstntten kömte.. F'vaga., der inneren Politik stäntan fetzt im Ät»tter-'W Vruntx' R^rr mit Rücksicht a.,' die änhere Politi-f ta.- .Krieges sei die Vaterla!rdsPartei gvgrüridet n s den, sie sei keine ^0rische Var-- ^ ta und lorrde ja beim Kriegsende sich anslötar. Unsere ReMerung bedürfe gegenüber tan Drängen der NdelirheitsParteien einer Rückenstärkung Die Vaterlandslortei wolle keine inneren Zwists taten, sie wolle ^rscänen, aber der Em.p nngt der ihr von ihre« s Gegnern bereitet irwrden sei, habe nicht gerade nach Btncgfrisb«Mt aus gesehen. Anll> Professor Dr. Ovitz hielt Herrn Hanbach dasi Ell>v des AnslMrdes entgegen, das die taste Kritik der Mehrheit^« K entschlicfflkng biete BfLrral Beller meint gleichfalls, da die: sth'inde tars indirekte Triedensrnaeboc des Michs^rges mit HolZN! zntttckgewieseit hätten, körmtar auch die Melwheit'pc,.-eien ihre Lo-' litik revidieren. Dft Lag»' habe sich verändert: auch l^ra» Ezernm tai< Aeustenmgen getan, die sich keineZn»egs mit der Entschlfttzung des Reichslages deckten, ^lls Provisor Dr. Haupt tarierte, die ReichStagSmelncheil sei taute noch aus dem tasten Wege, mit tarn Drängen nach Rewrinen nu.ere innere Kraft zu verneinen, und tarn. müsse entgegenFQpirkt mecbni, stimmte audi Herr Harrbach Die tat Auchütaiingli: zu. Herr Krn m m hatte danach noll) tresslicta Worte gegcm die tttvpje der dauernden Bölftrverföhmmg Tie OtaschillNn und die Er ahnmg tatten es beroftsen. datz in tarn Verkehr der ’n'l.cr nicht Güte, sondern -?anz reale Inleresien mscheidend seien. Besoichers vor England habe man auf der Hut zu sein. uiü> die beste Bürgschaft, die mir uns schaffen könnten, sei ein grotz.V, ein starkirs Deutschland. Wolil alle Anwesenden, mit Ansuahure des Herrr, Haubach,, n >-.'ar( _ ü. 1 r r irrt von der Nützlich'ta De" Vttcr'a 'ds." irtei. Pro e s.'-r: Tr. £ . i tz teilte znm Schlüsse mit. batz die Mitglietar.mhl bereits die Zahl 100 s'berschritten hrta. Es wurde ein größerer Artaitü-- . stusschnst getan!', der mit allen P-artrien und taslimmim Vereinen in Verbindung treten soll, irm iwitscx für den Ofetanmi zu werben. n (fir An tw 0 rt t e 1 e bra m m de s Kaise rß An' ba !S am V'it stvvch abend I>H der Hrndenburgftier der bsntschen Vater-' land' v. rtei abgeianbte Telegramm ist folge tde Änvrwrt ci.ugetansen: Se Majestät der Kaiser danken herzlich der DenftchLN. Vat-erlaudrpartej für das r ''öbn> unverbrüchlicher Treue 'u Kaiser und Reich. 0'el). Kabiusst rat v. Balentini. Am 1 l i st- . P c r ''0 n g l n a cb cs t c n. Der G cv berwa, 1 c r l.',. Septcmb c dem 0Hmciu>ercll,ner (tawrg Beutel II. yi Reichenbach i. C. den Charakter als R'Mtmeister. und am v Sevtemb. dem ^ - ' s, r-llmer Plnllpp Schul I. zu Heppen- ta:', anl.ütach. seine Neb.rtritts in den Rutafknid d-nieltan Charrkter werfieta'!. ** O 0 st r er \ 0 ii f. ta'i de'- ftnht ObftbertrffnirgSfttllr Brandplatz .1 immen täglich ‘■Birnen und Slepsel, au&- gelesenes WirtschastSvbst, zum Verkauf. Stadt A - b e i t & 11 a a 1 w eis. Tie Liste der freien' Stellen sowie der Arb itsuchenden in im ^ln^ genteil der heutigen Riunmer verössenllicht. St äd t dst 0 hnun gSna chweis. Eine Anzahl Vota mmaen sind zu vermieten und werden zu mieten gesucht. Sic ha die Bekanntmastmug im Anzeigenteil der heutigen stTummer. 0) t lnr.be V erpa chtung der Stadt Gieße n. Um dem stetig wo ästenden B.MrfniS an N ftnen reist nicken ;n bwcgNttl. uurd drc str >: "tivo 100 Ofte.bsnicke in der l'örotze r>on l!00- !00 Quadratmetern tarridücn lassen Die Grundstücke sollen aus die LTauer von l> Jahren orrpa.stet werden. NätareS siehe Anzeigenteil. L u t b e r. V 0 r t r ä .H»t (talegnillich des nabe bcvorswlxm- den storma'. dns Hub:länm'sttverd.eu drei Dr'zenten der lstesigen •ti '.!cg>- 's. ii st all 1 • [iiI nther V 0 rlr ii g c i n ocr Stadtki.ch i-.Uteit Au 11. Oktober wirst Herr Geh. Rat Professor I). K r ü ger >"'.er dgs Ttama: „Lnttars W".I gang' sprechen: am 18. Oktober vi ein Vortrag des Herrn 0>.'b. Rats Proftssor 0. Eck: „Lultars (üUeiW und iuvdctt!' ^ Scltanfthanung", und am 25. phvbcc ein solcher Ita Herrn Professor D. S ch i an: „Lutuer und di" coan- aelifch. - sch " vorgesehen. Der Eintritt zu diesen Bott' unm ist r ‘'ei: alle eräuge listtau Gemeindeglieder sind hierzu herzlich ein- geladen. (Siehe Anzeige.) ^ * T a S 0) r 0 st b c r z- v g I i cl» H e s s i s ch e N e g i e r « n g s - blatt, Beile.g' Rr. IG, ist erschienen und enthätt: Oesfentliche An erst nmtng. Bekanntmallmng, die Ergermissc der Verwaltung der 'a.rvs.l cczogi iä'en Blandversill-eNtNübkasse im ürlenderjabr 1914 bclreiieud. Hol .Tiivi 1 der Viir das x >afjr 1917 genehmigten Um- ta u 11 B ereisung der (tamnndeb därstn i. d-r israelitischen Neligiousgeincinde-.k des Kreises Frirdbecg, Ctarakl er Verleihungen, - s.ib Nachrichten, Rutastandsverichnngen, St erb falle. ' I m S ch w ar W e i s; T hcat c r, Seltersweg 81. wird von Samstag, tan Oktober, ab das geumltiire vaterländische Ssunipiel „Ostpreustes uita sein Dintanbnrg" zu AadsiUiniug »cll tnng i er Sign alb-mtan aus. hielt aber dft An-lllldigung des Ansh^rens der Gefahr für '.' ist serun--' l^^chrftig - Die Verlänßernng der Messe un v - ;t gegen, v irkigen Umstände u wird tamnstar^c't. - Die . 2 tadl " r,, -'ll ivird v\TC 7. KViecrScinleita 1 Million zeichnen ? 'ftrpsle »ngssäße im liaikluvtau iiiwuleutauu* i vertan für 1 Uaue tarn « >utl 8,^0, für 2. K k a G e tarn 4 auf 5,50, in der 3. Klaffe von 2 auf 2,50 lütt «HM irv.u ; n ■ «iit ■' fnrfln ftffr* IT C?niVrTfI)rnh ) erhöht. . .U i>\x Um. i ie nrri der Riodbaluc F den BaUkchpf 10 tja n bfe Sätze Rh JDWhcr und für AnL- nu acf>e Wert) für 19 000 ML enaeitbimg Bei Unfällen u. dgl. ule, dadurch einai XL rau. :. -i er J}[beni)ei.i; ) ug 80 zu-ffchen untadt 7 Uhr 15 Mürutoir pcd*= rfitt auf ber gemeinsamen Strafe •au'lTurt^Juaraife’ uu bei der Ern- \*ijT4 Ö. 1 U JJRllfe).! )LÄ > tty; cr rail cä*e RMrgiürabkü! ung aus- L.»e ^oNomotive des EÄznqs nnd z»«i GLterwagen entgleisbär wtf> Umtmlmmne ;feu die ch feiij die Strecke^ •X*nufpaöt- J MXxrng-, Darncktzrdt—Mannheim, Frarckfurt—Mcmn- iLtnr. Fr«cksruLd—Wvrii^> m\b Wiesbaben —Piaörz— ")) 'amtl^eim wv erheblichen ZuAvcrsyüttmgen betrogen wurden. Mchvevk Der- .osten txmm Berletzmrgerr dav:.,. Mainz, 5.Ott. In : " Nacht t»u TienZlaq auf Mfftlvo ülierflft^eu nwHrere ^ntfelicfr ( vicq er frk Stabt Mainz Sblote viäta'r feststtcht, WtoDf t feilte 'ormbc.t mucrbaCb des FestnnqS- Leretches adgetvorsen. £\c Abwehrgeschütze traten in Tätigkeit. Kreis Wetzltzr. Wetzlar, 4. Oft. Die Mitteide,Usche Gerberei und Riemon- ^abr>' A.-G. Wetzlar und Nen-Isanburg Zeichnete bei der 7. Kriegs- an!kU >2 li^edmou einen ikttaq tarn ',2 Million Ädcrrk, nachdem'sie bereits für bfe mn hftgeacnbeu Anleihen über IV 2 Million Marl fitr Verfügung ftrihv fe ntre gewährte die Firma ihren ftfntilübai jöeamSten emb Arbcllxcn, wie bei ber 5. und Gr Kriegsanleihe, einen Zuschuß von 10 «A>, >nährend sie bei den fricheren Anleihen 5 9/o beroitt;. Wetzlar, reich..eir Ifi der 7. Kriegsanleihe den Betrag von 100 000 Mut. Hessen-Nassau. — Frankfurt a M., 5.0 kt. Die EiiLfflhoung von Höchst- preifen ließ die Zrviedrl wie mit Zaubetthcmd vvnr Msarfto verschwinden. J5/tc örhblcr warten, bis die Preise steigen. Nim hat ihnen die SöM «nron Strich durch die Rechnung gemacht, tnMm sie selbst große Mengen osifaufte unb errdagerte. Diese Zwiebeln sollen nun, sobald sah ein UebOrblick über den Winterbedal'f qo tmtmen losch, in aller Kurze zur Av-gal-e gelangen. Damit aber eine gerechte Verkeilung gesichert ist, beabsichtigt der Magiistrat die Ei - fü hr urig von Z !v i eb e t f a x t c r. Nrr. Frankfurt a. M., 4. Oft. 'Die fafirttge Stadttxmord- ncti’nuerfairrmtuug stimmte ber Gmsüd^urg eines GascinheiLSPreises von 14 Pfennig für den Kubikmeter und 2 Pfennig TeuermAs- -ijschchag $\l Ferner wurdsn 8000 000 Mk. auf Kriegs so nd böin(%t, bic für dringende Ausgaben iv Interesse der Bevolkerirug t>er- braucht werben sollen. Unter anderem sind 4 000 000 Mk. für die Beschaffung von VivnnOüz ans Bayern., 30 000 Mk. für die Be- tninmg aussichtsloser Kinder dchv. berevtgesroUt. Der Gemeint Sossenheim im Kreise Höchst wurden 0600 Mk. als Beitvag zu dm Schul- und Armen lasten überwiesen. Die Ueberführurrg der B,ck- osenscheu Kr«:zigm > . gruMe «n Dom in die Tnrmhalle und ihre Ersetzimg^drrrch eine Kopie ^okl im H-ochü-cmaiksschuß beraten iverdnr, da die S,tabtverl!.Qltimg vie Verm itmai-nmg für das herrvr- ragende Kmskiv-erk, das in Freien sttlxn.b durch die Witterung leidet, mäch länger itücnTeSTmen wÄl. nrr. Frankfurt a. M., 4. OL. Der Magistrat gewährt den städtischem Arbeitern nutz. BeaNiten tux Deschafftmg von .fägfleu* Holz und Kartoffeln einen Vorschuß bis zur Hölse von zivei Mnnats^ gehAtern. Die ürinderbemitteite BevölLernng soll nach Möglichkeit durch die städtische HilssLrffe 0-ekder zur Beschaffung der nötigsten Heizungs- und NailirungSnrcttcl erhall'ert. --- Griesheim b.Dcrrmstadt, 5. Okt. -Aus einem Hose der Plungstädter Straße fanden drei 7—1 Oiährige Iumgen den Zünder eines Artilleriegeschasses und spieltcm damit. .Plötzlich caplodierttS der Iünder, und seine Sprenchhücke sägten dem drei Buden rau Mn-M Leibe fonxrut schn'ere VÄetzungen $ 11 , daß sie dem .Darm^ 0 afcrtcr Kvcrnkanferus Angeführt rjerben mußten H. K. .Marburg, 5. OE. Der Schlosser .Hampelmann von liier wurde in der Wsch.rung seiner Eltern .dabei überrascht, ol§ tr 50 Pfennigstüde bis5 Dortmunder .Kriegsstadb-G-ebieV cm fertigte Cr batte bereits eine Anzahl der Falsch'.-ucfe aus der Straßenbahn in Vermehr gegeben. Er unrtde verhaftet. -- Melsungen, 4.Okt. Als Mörder der Frau Direktor Kaufmann kommen naclz der Ansicht der Kriminolizei ein« Frcn:enspersov und ein imbekaunter Ndann in Frag«. Die Iran! hw: erst -ant 'Jage itjt: dem M»nde bei Frau Kaufmann als Stütze oing'treten Sie bat darm yachts mit dcrn Begleiter fcqi Mvrd ubd Unter Mitnahme verschiedener Suchen und eines großen Koffers ist das Paar am frühen dNdvgen über Bebra vxtdy Erfurt bzn>. Berün abgeveist. Auf die Ermittlung des Rmchmörder paave . ist eine Belofernng von 2000 Ddark ausgesetzt. an-s eigener Jnitiotöve, VE «Naranl-affuirg des KrkMevi nährungsiambes die ZuHeilnavg feitcnS der 5)auptproduzantvn nach ^HvUgabe der Li«j»cattgen in früheren Deoioden vurgenomnken. Ta cs wcht möglich ist, den Bedarf der Landwirtschaft in vollem Umfange zu decken, erscheint es am wirtstl-aftlichstrm, wenn in dieser Weise ioeicisstens denjenigen Betrieb«, künstliche Düirgemittel zu- gesührt iivtben» die svlelie bereits in irüheren Zeiten verbraucht l>al>eu. Da sich verschiedene Prvd'uyerrten von fchvefelscruuem i)Lm- n«nrio!k nicht dazu verstandeu, ähnliche Grundsätze bei der Verteilung ihrer Pvodiiktiou zu befolgen, lpurde der Absatz von schw-esel- saurem Dumoimak einer behördlicheil Regelung mrterwvrsen, indem durch die Bevvcdnung vom 18. Mai 1017 der Absatz nun mit.GenehmMrng der Ueberwwchungsstelle für AmmoniaKiünger Berlin W 8, Behrenftr. 64/65, gestattet ist. Durch die Utber- NHLchungSsdelle wurden die Produtzenten veranlaßt, die Verteilung ihrer /hvoduktion ans Grundlage der Bezüge in der Zeit vom 1. 7. 1014 bis 30. 6. 1015 viorzunel-meu. Als Stichzeit wurde das erste Kriegsicchr und nicht 'st3va ein Friedensjasn getvählt, weil cs notwendig ersähen, die Verbraucher ausländischer Ware, die ihren Bedarf in der Stichßert Möhl bereits durcl) Annnonickk inländischer Pvod.uktiort gedeckt haben durften, pom B^uge nicht voMmi'.men ausznschließen. Es !wurde ferner die Möglichkeit gelassen, daß durch die Tüngerscümiken ein Ausgleich zugunsten siolcher dllmehnier geschaffen wird, die titfalge der Kriegsverhältnissc in der Stichs Amnwniaf nicht bezogen haben, aber zu der regel- ' mäßigen FriedenMmdschaft gehören. Ferner können bei der Verteilung von 2b r. mvinickffrrpmgchosphat die Bezieher von Super- yhosp'lxit mit berücksichtigt werden, da solches in reiner Form kaum noch erhältlich ist. Durch diffe Olegelnng des Msatzes ist oft die mißverMckUche Auffassung l?ervorg-eruffm worden, daß eine regelrechte Verteilung durch die UeberwachiOkgssteUe vorgenommen sei. Ties ist bricht geschehen, insbesvnLei'e crnch^ deshalb nicht, weil die zur Verfügung stcherche Menge md# erlaubte, einen Ausgleich zugunsten aller der Abnehmer zu schaffen, die von ihren srühevOr Aogebeim fetzt nichts m^hr erhalten können, weü die betreffen-- den ProduMonen für Z',»ecke der .Hoewsverwaltung herangezvgen werden NAißten. Ungleichheiten in der prr Verteilung kommenden Quote sind die natürlich? Folge. Es ist bis jetzt nicht möglich gewesen, einen Ausgleich tzu chaffen zugunsten der Abnehmer der Gasanstalten, die schwefel- 'aures Ammvniar für DüngemiLtelZivecke nicht mehr Herstellen, oder von solchen flIÄereien, die in derselben Lage sin3. Durch die Vwordnung über Amnwniakdün'ger fft nur gegenüber den Her- 'tellern von Amnvonicckoünger eine gesetzliche Handhabe gegeben. Die erforderlich Absatzgenehmigun^ fft jedoch jeweils mrr unter her BÄnngungen erteilt worden, baff die Asbgäbe nicht an irgend^ welche Gesailieferungen oder Abnahme, anderer Ware geknlipft '\xrnh, und daß weiterhin die Ikniterveroeilung nach denselben Go-i sichtsPiEen erfollgt. Den Düngemittel Händlern ist die vertraglickie Berpflicbtimg auferlegt worden, bei der Verteilung grundsätzlich die Bv-feher in der Zeit vom 1. Juli 1014 bis 30. Juni 1915 unter Berückffchtigung des verringerten Umsatzes, sowie der da- Bezüge zu liefern. Infolgedessen besteht ein Verpflichtung der Lieferung einer anteilmäßigen Quote im Laufe des Wirtschaftsjahres, ItHttui nicht etwa die zuznteilende Quote so gering sein sollte, daß eine Versendung unter den heutigen Frackstverhällnissen nickst angängig ist. Ferner muß es.den Firmen in den einzelnen. Fällen überlassen bleiben, ob sie die Zuteilung inr Herbst oder im Frühjahr vMnehmen wollen, da es nicht in allen Fällen durchfühi- h«r sein wird, bei einem Herbst- und Frühjahcsbezug im Herbst icnd im Frühjahr eine bestimmte Quote zu liefern. Wenn Landwirte inzwischen mit anderen 'Firmen Geschäftsverbürdung cm- gckknüpft haben, von denen sie infolge der Regelungs ldes Ilm- mvnioiäbsatz« A'mmvnial jetzt nicht erhalten kmrnen, so wird ihnen trotz der veränderten OfeschäffS'lage ein Bezug bei der Firm« möglich sein, die im Wirtsüaftsjalw 1914/15 geliefert hat, da der betreffenden Firma die Berpflickülnng auserlegt ist, die Berteillmg auf Gnrnd der Bezüge im Jahre 1914/1 > -oorzu-nelMen. Eine gleichartige Regelung ist hinsichtlich des Absatzes der übrigen Düngemittel nicht ersvlgt. Zn AnlOtracht des Mangels, der auch ^ an Thomasmehl herrscht, halvn sich die iThiomasbhosphatfabriken veranlaßt gerq fehen, die Zu^teilnng ebenfalls nur nach Maßgabe eines bestimmten Schlüssels vorz-nnehmen. Ihrerseits vurde das Fal/r 1913 sowie Es ist nicht zu oerknmm, m die Zilgr.mdefeglMS^ rtwr L®? stimmten Slichz-eit schon immer zu gewisl«. Härten flrhrerr nors. Tiefe Härten werden sich vollkommen jedoch nie oermewen Insbesondere wird es auch nicht möglich sein, Melwratronen durch erhöhte 5) in gäbe von künstlickien Dünginnitteln vor zmi emn e n, v« in allen Düngemitteln, mit ,A>usn>ähnie von Km!i, Mangel ijerrifW- Es ist nicht möglich, den Verbrauch zu steigern, ja, es rst nutzt einmal möglich, den früheren Bedarf auch nur ermgermatzm m decken Ties gilt auch hinsickstlich der Wirtschattsn, dre lur Dnege in andew Hände übergegangen sind. Tiefen Betrieoen wird der Bezug künstlic!).er Düngemittel nur uach dltaßqabe der wuheom Bezüge aus dem betreffeudeu Gute möglich fern unl> rtaöjJUta«* gäbe der. Bezüge, die oer betreffende Vorbeiitzer erhallen hat. Berietluiig des vvrhandenetr kür,strichen Düngers im Wirtschaftsjahr 1SS7 48. Aus zahlreicheäi Nachfragen aus der Landwirtschaft geht Her- Lar, daß vielfach Unffarheft über dir Verteilung des^ vorhandenen Amstlichen Tüngers im Wirtschaftsjahr 1917/18 l-errscht. Infolgedessen haben die nachstehenden Ausführungen des Kriegs-er- DMrmrgsmntes man 31. 8. 1917 allgemeines Interesse. Ta die Turchsührirng einer behördlichen Bmteilung der künstlichen Düngemittel als nnwirlschafllich ange.ehen wird, wurde teils die erste .Hälfte des Jahres 1916 f f irr Grundlage der Bezüge gemache. Bei der Lieferung von Thomasmehl durch die BszugsVereinigung wurde ebeufals das lIjahr 1913 Zugrunde gelegt. Es wird cmlch, hier die Verpflichtung vereinbart, war die früheren, Bezieher zu berücksickKg^r. Dupechchosplxrt in reiner Form ist fast reicht erhältlich. Es ist febewb den Herstellern bau Mischmgen die Möglichfert gegckben, bei der Verteilung von s'lmmcniöfficherphosphat die ftül^ren Bezieher von Suche rphoslphat zu berücksichtigen. Ferner wird seiteris der Bezugsvc^nnigung bei der Verteilung von Thomasmehl diesem llmsband insofern Rechmmg getragen, als diejenigen BezieRr. die früher reftr^s Superpl.ospbal er l asten habm imb solches nicht mehr erlmlten können, bei der Verteilung von Thomasmehl mit berücksichtigt rve^den können. Eine Regckmg des ^lbsatzes von .stalkstickstoff ist lediglich in der Weise erfolg, als die Hälfte brr aus- den 'lieichswerken flammenbm Produktion an die landroirtschastliche Handelsbank abgefetzt wird, durch die die (öenosfenschaffen ernerfeits nnd der 5raiidel andererseits versorgt werden Aehnlicke 0-rnndsätze. wie sie hinsichtlich des Ammoniaks und Thomasmehls bestehen, existieren nicht für die Zuteilung von Kalidüngemitteln LeWe Naet/richten. Der Reichstag und die »reuen Stellen in der Reichsretzierung. Berlin, 5. Okt. Wie das „Berl. Tagbl." ans parlamentarischen Kreisen hört, wird der Reichstag in seiner heu- tigen Sitzung dem Nachtragsetat über dfe Bewilligung der neuen Stellen in der Reichsregierung ohne wesentliche Aenderungen in seiner Mehrheit z»- stimmen. Damit ist auch die Debatte über den Posten des Vizekanzlers zugunsten der von der Regierung vor- geschlggenen Neuregelung beendet. Staatssekretär Dr. vels- ferich wird Vizekanzler ohne besonderes Ressort. Eine Rede Poincarös. Genf, 4. Okt. In Lorent hielt Poincare eine Rede, die nach französischen Blättern u. a. die Wendung erhalten hätte, daß sich Frankreich eventuell mit dem Siege französischer Ideen und französischer Kultur bescheiden werde, falls nicht alle Kriegsziele erreichbar wären. Der Taiftm in Japan. Tokio, 4. Okt. Bei dem Taifun, der vier Stunden dauerte, wurden IW Personen getötet und 158 verletzt: 217 werden vermißt. 1346 Häuser sind zerstört, 2098 be- schädigt. Der Telegraphen- und Eisenbahndienst ist gestört. In der Provinz wurde noch größerer Schaden angerichtel, als in der Hauptstadt. Nach einem Telegramm ans Osaka ivurde eine Anzahl Dörfer durch angeschwollene Flüsse überschwemmt. Man fürchtet, daß eine große Anzahl Nöen- schen.umgekommen ist. Die Rei^eritte hat schwer gelitten Englischer Bericht aus Mesopotamien. Vonl 1. Oktober. Wir griffen am Freitag eine vorgeschoüene Stellung bei NusckMd vier Meilen östlich Ranadie an. Nach Besetzung des Rückens Mnschaid griffen wir die Hcruptstellungen in der Gegend von Ramy mt Südosten an. Gleichzeitig ^ewegte lich unsere Kavallerie in weitem Bogen ivestlich um die Stadt. Noch schwerem Kämpfe, der den ganzen Tag dauerte, wurden die Haupt- stellungen rings um Ramadie östlich, südöstlich und südlich eingenommen. Zwei Meilen von der Stadt schloß die Kavallerie die Truppenkette zu Lande. In der Nacht versuckste der Feind einen Ausfall nach Westen, aber die .Kavallerie trat ihm entgegen. Bei Tagesanbruch wurde der Angriff wieder ausgenommen. Am Samstag um 9 Uhr vormittags ergab sich der Feind überall. Wir er- b'eirtetot Geschütze, Waffen und Munition, viel Kiffegsgerat und mehrere Taufend Gefangene, darunter Achmed Bei mü fernem Stabe. Der Feind wurde vollkommen überrascht. So gut wie die ganze Besatzung von Ramadie siel in unsere 5)and. Unsere Truppen legten große Topferkeft, Entschlossenheit und Ausdauer unter den scfevierigsten Bedingungen an den Tag. Eine andere Llbteilung aus Bagdad begegnete am Donnerstag nacht Kavallerie. Es kam zu einem scharfen Handgemenge, in dem wir dem Feinde ^Verluste zufügten, vier Mcom gefcrnMn nahmen und 300 Kamele Erbeuteten. Wegen der großen Ausdehn img des Gebiets von Ramadie ist es zur Zeit noch nicht möglich, eine endgültige vollständige Liste unserer Beute zu geben. Mi nahmen indessen 13 Geschütze, 12 Maschinengewehre; etira 200 getötete Türken sind beerdigt tNorden, imgesähr 500 Verwundete und 3200 Unverwnndete lmivden gefangen gekommen, darunter 200 Offiziere. «Die Adeldung ist nach den amtlichen türkischen Berichten stark übertrieben.) _ _JlJ!Elg g- __■-■ ■B ULLL Amtlicher Teil. Betr.: Tie Bildung der Holzabfuhrausschüsse. . An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großb. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Es ist ortsüblich bekannt zu. machen, daß neben den staatlichen en H olr- ieser Ver- Oberförstern auch bei folgenden Prit abfrihransschüsse.urtier Leittmg Wallungen gebildet wvrven sind: 1. Freiherrlick bou Raben aus cR Forstveovaltung. Londorf, 2. Freiherrlich von Milchlingsebr Forstverwaltung, Treis, 3. Fürstlich Solms-Braumels sck>e Forst Verwaltung, BrmmfetS, 4. Fürstlich Solnrs-Lichsches Forstamt. Lich. Gießen, deic 4. Oktober 1917. Großherzogliches Kreisamc Gießen. Vr. U s i n g e r. 4 Die vorteilhafte Lichtverteilun», das ansprechende Jeder einsichtige Käufer wählt für seine weiße Licht und die Stromersparnis sind die Vor- elektrische Beleuchtung die beste, weil im Züge der Wotan „G“ Lampen. Gebrauch billigste Lampe. Pf 8 !-tl (Sil prima Zug- und Ackerpferd, Nvliör Lauser, sofort zu ver- kguiVN bei 06287 Samstag von 10 Uhr ab Länfcrschweme »LA« 06235 Neustadt 7 8 . Brillen ttlld Zlvicker mit orinla Glasern, äußerst bill. Uhrmacherel Koch MÜHlstratze 2. 05S76 Anton fteuschling. St ei nbach l'. Gieß en. Lwcr Ziegen zu verkausen. Kinsenbach, HanS W. Bett m. Matratze, Tisch, Gacllampe u. ^VetroleugD lampen zu verk. 06229 <>lrabenttras,e 4IL ffslir. Sitr-s, Größe m 1,15X65 zu uertnufen. 9cah. Sand- g affe 11, I. St. l. 06232 8'.,de»v«s»»u. 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Bastian Familie lieinr. Seidewand Sybilia Hertrich. Gießen (Steinstraße 12), den 4. Oktober 1917. Hots! Fürstenhof heute Freitag, 5. Gki. 8 Uhr: forfnn KessemeIG r Vors. d. Deutschen Fichteblindes a. V. Inhalt neu: Gibt es eine unsterbliche Seele? Wo weilen, unsere Entschlafenen? Erkennen wir uns wieder? ' 00191 Io Berlitz 20 m&S [{Arfpn iT V.o.^erkauk ermüNixt: 1.30 (numeriert), 0.80, 0.50 in Rusch 8 3 \olj lüg* Musikhaus, Lindenplatz. A - J — *' ” *■ - - An der Abendkasse: 1.50, 1.— u. 0.60. 06283 Lzchet-VsMZge I. Vortrag: | Donnerstag den I|. Gktoder, abends 8 Uhr, in ! der Stadtkirche. Geh. Uat Professor o.Argger: Luthers Werdegang' Eintritt frei. gesucht Schttlft 06234 Todes-Anzeige. Oestem entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter, stets treubesorgter Vater, der Oberbahnassistent i. P. Wilhelm Heller . im 66. Lebensjahre. Lollar, den 5, Oktober 1917. In tiefer Trauer: Dorothea Heiler geh. Sauerbier Franz Meller Luise Heller. 7410]) Stet Guftav-Adolf-Goiitesdieust des Dekanates Gießen wird in diesem Fahre am 7. Oktober, nachm. rr Ubr. in der Kirche zu Großen Linden abgehalten. Die Festpredigt hält Herr Pfarrer D. Prenschen (Hirschhorn), den Rechenschaftsbericht erstattet Herr Psarrrr b-c-. Gombel (Neiskirchrn). Alle Evangelischen des Dekanates sind herzlich eingeladen. Groffen-Linden, den 4. Oktober 1917. Der cv. Kirchenvorftarrd Schulte, Pfarrer. 7420O Für mein Wiener Kaffee- Hans suche ich zu baldigem od. spaterem Eintritt einen braven jnnsrou aus guter Familie. Mel. düngen erbittet H. Hetrler. Groffherzogl. Hoflieferant, Greffen. _ 7813 tiiiilÄi & -S wird gesucht 06208 Darnm str. ufB iHempel). j qM j An g.unr. 06217 a. d. Gieff. Anr ! Briefumschlag mit~ 156 Mk. Papiergeld verloren. Gegen Belohnung abzugeben Sternstr. bl, I. Ehepaar ohne Kinder sucht schöne 3—4 Zimr.-Wobna. mit elektr. Licht. Schriftl. Angeb. unter 06224 an den Gieh. 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Im Namen der Hinterbliebenen: Füikiilir Iichl Faliiilie tat) BM-IV. Birklar, Muschenheim, den 5. Oktober 1917. lZUliZlZtiZ^lSÜZZDWl^ lölsSIsöl lölsSffml Herzagf. Brannschw. Bzugewerkschnte HnlzmindeB Crrlrtilot t » _e, _ Zum sofortigen Eintritt werden gewissenhafte Beamte für BuWllW oe/ucht. Angebote mit Licht b>ld, Zeugnisabschr., Angabe der Gehaltssorderung und des EintrittStageS an Rudolf Heriüg Baugeschäft, MolKhaiiKen lKr. ©lenen). 7398 für dauernd gesucht. 7424 Gg. Karl Reil _Maschinenfabrik. Mir ligin ebent. leicht 5rricac«beichä. bmtc, gesucht. 7421 ßrniurn & 3' n n rren f nt eben sabri k ... l. naarruana I-— ^ f eseck» | Hu kklist. Arbeiter IliaiilDiiDiisJsiäjijgiöiDijsigjgEKijs, I .-such., j. crrlchlel 1S3I Sommeruniirrldjl 2 . ftprtl Ltclcdi,«.-echNet mtt öea oochduu B TXr ss - riefhau Beßres zyskrtWesUWest hnf. BUl bürgerlichen Haus- balt lkleine Bllla) mögllchst )orort gewchl. 7248 Frau Gustav Bracke. 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