, Kr. 232 Der GteZ-mer Ä,zer§« erjchevrt rägLich, nutzer £*w«te$?, - Beilage«: «cheverSauMrrvhMeri Lreisdlatj skr >e« Kreir S!etz«r. Ve>u-r»r«ir: M 0 HLÜ. 1 Mft, viertel- Arlich 3 Mk.: durch Mhole- u. Zweigstellen nronack. SS Pf.,- durch die Post A!t. 3.— viertel- jähri. ausschl. Bestellg. Fernsprech - Änschlusje: sürdi« Schrift! eitunq 112 Verla c\, Ä efcha i tsste U e6I Anschrift sürDralitnach- richten: Lnzei-er Sietzen. *67. Jahrgang er Anzeiger Mittwoch, 3. Moder l«B poftscheckkont»: Krmikfnrt a.M. \\m General-Anzeiger für Oberhessen Annahme deiter, denen Euerer Exzellenz lcuästendes Vorbild ein steter Ansporn zum Einsatz aller Kstäfte im Dienst des Vaterlandes ist, bitte ich, den Ausdruck unserer herzlichen und ttefenrpstrndeuen Glücüvünschc entgegennehmen zu wollen. Hannover, 2.Okt. (WTB.) Zu Hindenburgs Geburtstag samnielten die Klei neu und Kleinsten aus .Haunovec und Linden auf Veranlassung der freiwilligen Kriegshilfe für die Hindenburgspende Abfälle und ähnliches. Allein an Kariös felschaben wurden von ihnen über 576 Zentner Msammen- getragen. Am Nachmittag wurde die Sammlung, dessen Nesnttat dem General selb „rar schall telegraphisch mttgeteilt worden ist, mit einem Umzug beendet, lieber 300 0 Kinder zogen mft Musik durck, die mit Fahnen geschmückten Straßen nach dem Heim Hinden- birrgs am Holzgraben, Ivo eine Abordnung der fleißigen Sammler eine Mnsterislch ansgeführte Glückwunschadresse abgab. ,B r n s s e l, 2. Oft. (WTB.) Eine schlichte Feier anläßlich dcv 70. Geburtstages Hindenburgs hat lwute vormittag im große!! Saale des Zbonscrvatoriums statrgesunden. An der Spitze «eines Milllär- und Zivilstabes sowie der diplomatischen Pertrettr der verlmndeten Staaten war der Generalgonverneur Generaloberst von Falken hausen erschienen. Das Offizierkorps und Abordnungen der Beiatznngsarmee sowie Vertreter der deutschen Kolonie toaren muvesend. Ein Bild des General fei dmarschalls un'er Würdiglmg seiner großen Verdienste entwarf Major Spamragel. Eine sest- llche, für den Tag ge,'chafsiene Musik Fritz VoLbachs beerrde-e dic Stunde dankbaren Gedenkens. Kundgebungett aus Oesterreich« Wien, 2. Okt. (WTB.) In der hinttigen Vorstandssitznng des Deutschen National Verbandes wurde beschlossen, au dcn J .üeueralseldmarschall von Hindenburg das nachstehende Telegramm zu senden : Ter Deutsche National verband im österreicbffchen Abyeord- uetenhause bringt dem großen Führer des verbündeten Heeres zu lernen: 70. Geburtsfeste in deutscher Treue die ergebensten Glückwünsche dar. Gez. Tvbcrnig. ^ Wien, 2. Okt (WTB' Kaiser Karl entsandte seinen' Slagelav>utanten Oberstlentnaut Freiherrm Cattnelli zu dem Genevalfeldnnrrschall Hindenburg ins deutsche Große Hauptquartier, nur dem Feldmarschall zu seinem '70. Geburtstag ein eigenhändiges Glücktvunschschreiben zu übermitteln. Das Schreiben ist überaus war,n gehalten. .Hindenburq empftnq um 10 Uhr vormittag im Großen Hauptquartier den Flügeladjutauten und nahm das kaiserliche .'Handschreiben entgegen. Der 0>eneialseldmarschall war durch die Ehrung und durch den Jirhalt des Schreibens des Kvisers tief gerührt. Wien, 3. Okt. Der Kaiser sandte an Generalfeldmarschall v. Hindenburg anläßlich dessen 70. Geburtstages ein Hand- lchreiben, in dem er ihm die allerherzlichsten (ÄilckwLnsche nberintttelt. Die Wirren in Rußland. Petersburg, 1. Okt. (WTB.) Meldung der Peters, bnrger Telegraphen-Agentur. Nach einem Telegrantm aus Taschkent proklamierte sich eine Gruppe pottttscherAgitatoren nach Verlassen einer Versamnilung als das revolu- tronäre Komttee, bemächtigte sich der Gewalt über die Stadt, zog zwei in der Stadt liegende Regmrenter cms ihre Seite mrd erklärte, die vorläufige Regierung nicht mehr anzuerkennen. Die Tnuselmanrsche Be^ Völkerung billigte dieses Borgehen nicht und ist bereit, ihm Widerstand entgegenzusetzen. Sie wird dabei von den Schüler!! der Militärschule unterstützt, weiche die Festung Taschkent besetzt haben. Alles dies macht den Ausbruch btttti-ger Unruhen wahrscheinlich. Ein telegraphisch cchgesandtes OLtO matuln der vorläufigen Regierung, das die Urtterwerftmg forderte, lvurde von den Rebellen zurückgMEse-n. Am Abend veröffentlichte die vorläufige Regierung eine Erklärung, in der sie mitteüt, daß sie den Kommandanten der Truppen des Bezirks Kasan Korovnitschenko zum GenerätkommUar von Turkestan ernannt und genm^eude Truppen zu jenur Verfügung gestellt habe, um die ttnr-uh>eu mit Genmlt zu unterdrücken. Falsche Aeußerungen des rusfischeu KriegSministerö. «c , 3. Okt. (WTB.) Der Staatssekretär des Auswa v t ! g en Am t s hat gegenüber einem Vertreter des WTB. folgende Erklärung abgegeben: Der russische Kricqs- mnnsttr W e r ch o w s k i hat aus der Petersburger demo- ttatftchen Konferenz rn seiner Rede behauptet, der deutftüc Reichskanzler habe m Stuttgart u. a, erklärt, datz Deutsch- Md bereit «er, Frankreich Elsaß-Lothringen zurückzuqeben. Die Aeußenlngen, dre der- Reichskanzler seinerzeit in Sttit! gart getan hat, find allgemein bekannt. Die Behauptm!g des Krregsmnlfiters ist erfirnden. Ferner hat Werchowsk'i gc'- sagt, daß Dentfthland die Absicht habe, mit England und Frankreich einen Separatfrieden aus Kosten Rußlands zu schließen., und daß England und Frankreick), der russischen OS* gteruna mrtgeteilt hätten, sie seien hierfür nicht zu Hetzen. Ich stelle hiermit ausdrücklül) fest, daß Deutschland keinerlei Sepäratfviedensvvrschläge an England und Frankreichs gemacht hat. Die demokratische Konferenz. Petersburg, 2. Okt. IN der >?libcndsitzu«rg der demo- k r ki t i s tfi i e it K oii f < r cm z ftjfnatfjm Vertreter der öttlichm Arbeiter- «mb Svl'dadenrä-e, l*«u foorecQi dis Mehvzahl gegen et'ntz Mitarbeit der bürgerlichen Elenrente «var. Iw Verlaufe der Sitzung! versuchte eine Ado rbinmg von 200 Arbeitern und Arbeiterinnen in Begleitung von Soldaten in den Sian l eintzjudringeu, indem sie erklärte, daß sie Wort- sichrer rv,i einer halben MÄLion Petersburger Arbeiter sei, die sie gesandt hätten, nur gegen den ^Grundsatz der Koalition zu protestieren und > o so r t igen Friedeu zu verlcmgen. Nach, tzkmgcn Untevhandlungvn «m«rdeu sechs Mitglieder der Abordnung zub Sitzinlg zugel« ssen, um ihre Wünsche vvrMtragen. Finnland. Helsingfiors, 1. Okt. Henüe hnbettt die Neuwahlen z u »l Landtag begonnen. England und die neuen deutschen Regterrmg-erklärungen. London, 1. Okt (WDB.) Meldung des Rmtterschen Bureaus, lieber die Rede des Staatssekretärs v. Kühl- mann schreibt die „W e st in tn ftct Gazette": Der Staatssekretär weiß wohl, daß wir und unsere Verbündeten entehrt sein würden, wenn wir den Krieg beendeten, ohne absolute QWmrittteir zu erhalten, das; Belgien und Serbien, mn die beiden flagrantesten Beispiele zn nennen, «ronttnell und tatsächlich wiederhergestellt würden. ES gibt -eine Atmosvlsäre, die die Deutschen Herstellen könnten, die «ms davon, apsolvchreu könnte, uns absolute Sicherheiten Zu verschaffen. Deutschland gab uns in dieser Hinsicht seit den« Begum de- Krieges seiic Wort, daß es Belgien unzwei- derltig in feinen früheren Verhältnissen iviärerherstellen würde, wenn der Krieg cnus wäre. Es erklärte sogar wus- drückluh, Belgien lvüroe für Deirtschland nutzlos sein, wenn es nicht zrvgleich Holland annektiere. Daß es dieses Versprechen erfüllt, betrachter, !vir als den Prüfstein seines guteil Glaubens in aller« anderen Fragen. Aüenn wir weniger anrmlfmen, wurde das für nnsOder Beweis unserer Niederlage sein. * * * Ans Schweden. Stockholm, 2. Okt. sSv. Tel. Byr.) Ter König berief die Führer der drei große«: Reichstagsparteien zu sich und machte rhnen den Vorschlag, ein Rcinisterium von Volksvertretern aller bedeutenden politischen -M iinungsrichtuugen z«i bilden, das nach nmen rmd außen die (Eiligkeit scharf markieren könnte, mit der die bÄl»er!ge Neutralität,'politil vom schwedischen Volke getragen wird. Der Kötrig appellierte an eie vaterländische Gesinnnng der Partet- Whrer. in der ernsten Lage ihre persönlichen Auffassungen oder Darv»«csichteu einer glücklichen Lösung der vorliegenlnn« Frage wcht un Aege sreben zu lasse,?, sondern an das gemeinsame Ziel und v ' j(jI des Vaterlandes zu denken. Er bat sie. seinen Vorschlag geimai zu ernKigeu. und mit den Meinungsgeirossen seine Möglich- kcnt za« prüfen und ihm daim das Ergebnis mitzuteilen. * . * Das gvicchische Heer. Sofia, 1. Okt ».) Meldung bet Bulgarischen M agrnphen-Agenhir Der Generalstab der Fellnnnnee ist davon[in Kenntrtts gesetzt worden, daß im Epirus die Grieche.n die M u s e l m a u c n anshebcn, mm sie in das ^I* ec vl^ e . ^ ccr cirrzureihen, und daß sie gleichzeitig ihre yätti-er in Brand stecke«, nnd sich an ihre«« Frauelt vergehen. Die über die Schrecke«rsHerrschaft entsetzten?Rusel- manen fliehen in Massen mtl ihren Familien und suchen im rtalren«.scholl Besatz«mgsgebiet schütz. Y^* mu;.**smjrK mrTrmm. n —np- TTrrr rW fH WH w n W I Tir ■ II I II I ■I II ©icfecncr L^taditheatev. Das Wtntermärchen. Von Shakespeare. Zehn J-ahre sind seit dein 29. September 1907 verflossen, da tos neun:baute ©tobttfjeatft, an dessen Giebelfront der stolze ^E^ruch zu lesen ist: „Ent Denkmal bürgerlichen Gemeinsinns", seine Pforten öffnete. u 28er gestern abend ««ach 7 Uhr durch die Anlagen nach dem heilerleuchtete«? Hcar,e ging und die festlich gestimmte und geendete Menge sah. in der sich dos Ülrcui und Mau der Uniformen malerisch mit den dunklen und Hellen Fardentönen der Getväudec «mimte, toer bc°/>bachte«c, welch tiefer Abglanz einer errvarturtgs- vollen Sponmrng, einer eri?ste«l, gefaßten Feierlichkeit auf olleu Züaen lag, der mußte sich sagen, daß der 'Aulaß vier ein gan- besonderer war. Galt es doch nicht allein, sich in D-an Wartet« oll gJJ ^^«nden yn prin«ient, die das Stadttheater seiner Bürgerschaft schenk?., sondern vor allem auch des Mannes zu gedenken, der in diesem für »hrbar sten aller Kriege mit unvergleichlicher Tatkraft und Genialität die Geschicke seines Volkes leitete. Mit Deuts-Aand am 70. Geburtstage des General feldmar «challs von Hrnderrdurg auf diesen, seinen größten Helden, und mrt dem Gefilde imsagbarcr Dankbarkeit mengt sich das feste Vertrauen auf ihn und die Zukunft. Dieser Zuversicht verlieh auch -Oberbürgermeister Keller Ausdruck, der sich vor Beginn der Vorstellung mit folgenden Worten an die das Haus füllende Schar der Theoterbesucher «wandte: Hochlierehrte Anwesende! Lassen Sie mich, ehe der Vorhang ftch erfc&t, znxlfachc-m Gedenken Ausdruck geben. Ein Fal>r>'hnl ist vergär:g-n, feit dieses chous getveiht wurde. Außen ein stolzer Bau, eine Zierde unserer S'adt, ein prächtiges Werk, ta* fernen Mmster lobt. .Innern ein Tempel der Kunst ernstrr und heiterer Muse, eine Stätte künstlerischen Wirkens ver- c?über SVriffte, häufig wechselnder, aber oud: imancher bis zum heutigen ^age tteiigeb-liebener. Treu vor allen blieb der Direktor, Herr Steingoctter, der mit le«vertagendem künstlerischem Verständnis, selbstloser Hmgab: nun nimmermüder Arbeit da>. stadtthc-ate, von Anbeginn bis heute geleitet hat nno so hoffen wir - bi^' in «veite Zukunft ihm ferne Arbeit widmen wird Der Bürgersck-a,, «vard dies .Haus zu einer wahren Heimstätte der Kunst der Bildung, Erholung und M-lelirung. Nicht nur in sonniger Fri^eNszeil: auch in der« Schatten des Krieges. Denn Kabel und Zufuhr kam« man uns abschueiden: den deutschen Üleist, das deutsch Gemüt, das deutsch BildungSstreben vermag «ms memauc abz»?schneiden! Darum hat auch in« vierten Kriegsjahre das Theater seine P,orten iviederum geöschet. Möge dies 5>a«s wie im verflossenen Jal-rzehnt so auch für alle Zukunft dem Shmftfcfcen unserer Stadt Fülle nnd üraft amtn und n«ancher sck-örren Stunde Genuß allen unsere«« Bürgen«. Ties ist das erste Gedenken Das ziveite aber ist ganz aniScm Art Umgeben von -- Dankbarkeit und ehrsnrchtsv-.llen. Liebe des deutschen S«olkcs, begeht heute Generalseldmarsch.ftl von Huidenburg «m Große«« Hcmptguartier seinen 70. Geburt lenvr schlichten Art l-ar ic-r gebeten, vv«l allen Bnanstaltiinge«' mck. Glückwiinschen an diesem Tag abviftchen. Nicht mit Worte-.! '■Ar* «rc ihn darum preisen Den Wann wuchtiger Taten w»n wir durch Ärwn ehr-^n, und zwar mit de«« Taten, zu denen er )>fett un-3 ai/fgernfen hat: durch zuversichtliches, einmütig- Dinchbalten, brnck« opferwillige Sorge für Berlmmdetc «md Krieg RnäeMiedeT?.-, durch -Zeichnung der Kriegsarrleihe De»hrtk Anweschldc! Glänzend bewährte Opsenvilligkn« un - \rrrr Büraerjchast ha? vor zehn Jahren dieses Haus geschahen' "ll'n kmal bürgerl,ck»m 6>emeinsin,rs", so lautet mit Recht die .nich.cft au ocx AußOtseite dieses Theaters. .Heute, in schv.ner «BHwU iiut Mn WwtojäWb in «er Z'omnamjtwxn zat nrc LNegswvPknrhrt iä» K»tsgötmte«l«e. Wohlan denn, lieln' Mitbürger, lasset uns ein neues Denkmal bürgerlichen Gemeinsiims err«cl>tei« in den Herzen der vom Kriege schwer Betroffenen u««d zun« Vorteil der finanziellen Rr'rstung «m leves Va terla ndes! Mit diesem (A'lölmis «vollen wir des Schützers imferer Fronten, dec- weltgefchichtlicke«? Feldherr«:, des Mannes unserer Zn«>ersicht hcnte gedenken und mit ihn, uns bekennen zu den> uncrsMtterliclien Glauben an die deutsche Zukimft und ein durch Einigkeit, Recht nud Freiheit glückliches Deutsches Reich. Ich bitte Sie, verehrte Amvesercke, erheben Sie sich «uid stim- men Sie mit «nie ein in den dreifachen Ruf: Generalfeldinarschall vm« Htttdeckburg lebe hoch, lwch, hoch!- Viel edle, wahre Kmlst hat in dem verflossenen Dezennium eine Heirnstätte bei uns gefunden, und manch bedeutender .Künstler ist in das Ralnpenlicht der Gießener Wchace getreten. Mm« d-'nke nur an AuMhrungen von: Nordisckie Heerfährt, Fiesko, König Lear, Wildente, Gyaes u««d sein Ring, Elga. Jungfrau von Orleans, Wallenstein-Trilogie, Hamlet, Sommern«chtstraum, Sa- lvme, Sappho, Egmont, Faust. Judith, Julius Cäsar, Philotas usw., oder mai« erinnere sich an: Irene Triesch, Gertrud Eysokdt, Rosa Poppe, Albert Bassermanu, Adele Sandrock, Agnes Sorma, Ernst von Possart, Friedrich Kaysler u. a. m. Wie tief muß das Edle n««d SäBne in unserem Volke wlirzeln, «nie wenig muß seine bewährte Siegsriedskraft angefressen sein, wenn heute, wo «vir einem vierten KciagSwktter entgegengehen., ein Dichter wie Shakespeare andächtige Hörer ftlidet, und eine Theaterleitung imstande ist, u«rter den schwierigen Verhältnissen enr Werk «vie „Wintermärchen" zur Aufführung zu bringen. Schauspiel oder Märchen? Das waren von «eher die Streitfragen über dies angeblich letzte Werk Shakespeares, das hervor- vorgegangen laus einer Novelle von Robert Grvene „Tomsius und Fawnia", am 15. Mai 1611 zum ersten Male ip« Globe-Theater u« London über die Bretter ging. Lange Zeit, wenig beachtet, wurde das Wintermärchen durch die Schlegel-Tieck'sche Bearbeitung, dann durch die Diugelstedt'sche auf den deutschen Bühnen heimisch. Wenn auch damit der eigentliche Kampf um die Frage Schauspiel oder Märchen erst ein setzte, wenn aitch ein Ma«m wie Bulthaupt in seiner Dramaturgie das Wintermärchen nur als Gegengewicht liege«« bie Masse des künstlerisch absolut Nichtigen gelten läßt, in« übrigen eS aber als^ minderwertig verwirft und auch den allssühr- liehen Beweis ftir diese Behauptung anzutreten versucht, so ändert das doch nichts an der Tatsache, daß ein Shakespeare es schrieb, «urd daß Tragisches und Heiteres, Wirkliches und Unwirkliches sich alten glücklich paaren. Sl-akesheare «oeis; stets die Mitte zwischen Idealismus und Realismus eiuzuh-alte«« und, allen heutiger« Angriffen zu«n Trotz, laßt sein Gemus die Begriff»' „Natur" und „Kunst" nicht als feindliche Gege««sätze empfinden. ('Man lese in dieser Hinsicht das im J«hre 1914 im Verlage von C. Hoirnann- Berlin erschienene Werk vm« Joh. E. Schmidt: „Shakespeates Dra- n«en und sein Schrilspielerbernf".) Von welcher Kr«ft ist z. B. die wuchtige, düstere Gerichtsszene, welch üppiges Leben und heitere Laune quillt aus de«n ,,Fe,t der Schasschur" empor, jener nach den« Muster der Psingst-Sprele (Whitsulk-Pastorals) geschaffenen, bereits von dem Geiste der Renaissance angchauchden Szene, deren in«itl)o logischer Charakter, «rnc Schmidt nicht mit Unrecht meint, dein italienischen Pastorale mit ihren UrsMun, verdank. Perlen edelster, reinster Art, schafft hier der Lt)«nker ShLkespe»re. Das -Winlermäkchen kann und soll kein Schauspiel sein, das einen Alters-Frühling nach einem verscherzten Jügendglück, «Ns täalick-e Leben übevtragen, zeichnet, es bleibt ein «oarmes, «vll- blutiges Märä-en, lirntn auch ein Stück in Stückew wie eS Goeth«' nannte. Sicherlich gibt es der f)ll^stattip«gs- und S-enierungskimst oes Spielleiters ninten Spielrann«, aiber nimmer «oird es oder darf es mm Ausstattungsstück loecben. Dazu ist der geistige Gehalt der Szene«« zu »ief und & feftjät bm «,-vßiing «, «ck fccr 9MW »er bundei«, dazu stehen die Schakefpeare'schen Okthrim, die auf der Ans Ltaldl und €a«d. Gießen, 3. Oktober 1917. ** Aan tli che Personalnachrichten. Ter Qdvo^ery^& 1 hat am 29. September Den Lehraiittsasiessor Hugo DickelhauM m Worms Mm Ol^erlehrer an der Elso«;vrensclZule zu Worms er* | iiiamut. Durch Entschließung üivoßh. Mnlisteriums des Innern tmtt I 29. SeMember nmrde bet Lehra.nlsreferendar Otto Heß M Gieß« > zun« Lehramts«sfesfor ernannt. Der Groschc-r-og hat am 15. Teptentt^r ds. Is. dem Ober-- j bahi«hoftzvorf?el-er Rechnungsrckt Ludwig Göbel zu Bad-Houttmr > v. d. H. die Erlaübnis zur Airnckhme und zum Trag«« des ttsn I von« König von Bulgarien verliehene Ritterkreuz mit der 'tnona » deS tkuil verdicnstjorderns erteilt. Der GvoUMWvg lxtt mn 15. ds. Mts. dem Bahnl-ossvorstehee > Kaufmann zu Frmckstirt a. M. die Erlaubnis pi Annahme rnife* fl Mn« Tragen des ilym vom Kö.Kg von Bulgarien veriielvmen Retter- fl ftTu 1 vr£ vom nationalen Ortxm des Zivitdienpies erteilt. ** O b st v e r f a u f. Bei der städt. ObswerlelluTrgsstelle, fl Brantiplatz 3, gebrrrZgen heute mittag Birnen, Mn Honig- | kochen geeignet, znrn Berk ans. ** Die Ausgabe von Kartoffeln cm die unserer H Fürslorge unterstellten Kriegerfanttlien erfolgt ttn städtt- fl scheu .Hospital, Geilterswsy 11, tn. den «mchsten Tagen. W Siehe die Be'kannirnachr««rg in heutiger Nummer. ** D i e Kartofselversorgung. In den nächsten V Wochen wird ein außnerordentlich starker Versartd vor« Kar- fl toffeln statlsinden. Um Stockungen im Transport zu ver- > melden, ist die schleunigste Enlladung und Abfuhr der ein- fl treffenden Waggons no iw endig. Die entsprechenden Vorkeh- I rrZngen (Stellung von Eritladekommandos) sind getroffen \ lntb es ergeht die dringende Mahnung an alle Beteiligten- 1 sich nach Ausforderung sofort zur Verfügung^ zu stellen. ] Darüber hinaus kann aber auch der Empfänger selbst iein ] Teil dazu beitragen, die Ablieferung z«« beschleunigen. Es 1 muß jeder, auch im eigenen Interesse, dafür sorgen, daß d« c Einkellerung so rasch als möglich- erfolgt. Wer ein F«rhr-- D werk, einen Handwagen im Besitz hat, sollte zur Selbsthilfe: I schreiten und seine Kartoffellk, wenn irgend möglich, selbst 1 oder durch eigene Leute abholen. Es dark keiner müßig blei- 1 ben und sich auf die anderen verlassen. Dann wird sich trotz des Mmrgels an Arbeitskräften und Fuhrwerk die so über- 1 aus wichtige Frage der Kartofselversorgung ohne zu groß« D Schwierigkeiten lösen lassen. ** Ballon-Ai« ffi n düng. Ein Vorkommnis bet letzten Tage gibt »vteder Beva.nl ir'inrg auf hie ftb.»« oft veröffentliti)-:e«s s lAin>ordnm«gen W-uweiten, Te für dos Auffindcn und cklergen muß ( Luftballorrs gelten. In ciu^n Walde «var ein großer B«llo:« a«ls gilmmiertüm lSc.id-enstiosf u li eergegiangen, dar die deutsche Auf« * schrift trug: „Sofort beim Anffindon,zu vernichte«« " Mäcklichar- « weise hat der Finder die st Ajuflorderullg. die offenbar den Zweck A hatte, die Spur des Ballons zu verivischnc, nicht befolgt. Anstatt |p aber der näck'isteu Heimatbehörde oder dem Miständigen General--» kommando direkt Mitt-eilung zn machen «vnd bis zum Eintreffen von T Verhalttingsmaßregeli« Iden Fund «inl^v-ührt zu lasfen, hat der A Find-er einige an dem Ballon befindliche Gegenstände abgeschnitten W 1w«d diese wie den Ballon ,selbst, oha? eine Meldung zu machen, mit «mch Hanse genvmiu'en. sLr beabsichtigte, :vie er später in aller Harmlosigkeit aussagte, den Ballonstoff für seine Ztvecke zrr verrvenden. Eine derartige Handl«u«gstveise ist «ratürlich durchaus nrrzulässig und kann dazu ,'sülMn, daß, für die Kttegsführunck «rächtige 'Anfkl^ärungeil unseren Behörde« verborgen bleiben. Ist! der Fa ««der nicht int d^r .Lage, den Tfallon mit allein Zrrbcb'br, wie er gefunden rvuvde, direkt ar« dla-s GemwalkomMarrdo adznliefern, M so hat er «verrigstiens sofort der nächsten Ortsbehörde Meldung zn marhen, und daft'lr za« sorgen, daß bis zu deren Eintreffeir alles bei-ührc bleibt. ** 'Die Zahl meisterlan fbabn bei der Kaiser-- liche n Marine. Beider Kaiserlichen Marine «rvrden in nächstes Zeit ivleder ftmge Leute als Llbiriuu^Zcklstmeisteranwärter ein., stellt. Schriftliche Gesnckie um Einstellung sind an das Kommando ge- . cho alten Slnckespeare-Mrhne ohne KulissenMuber wirken mrißten, zu viel im freie» Raum. Wie den« auch sei, ma«« deirke an Natl-ans Wort: „Nicln >ne Kinder bloß speist man mit Märckien ab." — Die gestrige Aufft'ibrnug IvieU sich wie in?r 10 Ja irren mehr an dc>S Shakespeare'sck>c Original, unter llnun'li>ung der Dingelstedt- fthen Bearbeitung und Beschränkung der Bühuenmnsik auf daS Mindestmaß. Tie mm Herr«« Hofrat Steingoetter bearbeiteten nnd angeordlleten 11 Bilder boten szenisch und dekorativ Vorzüg- lvclwc. wa^ nm so mehr hcrvorznheben ist, nmnn mar« der Schlme-, rlgkeiten gedenkt, mit denen genrde die tcstmische Leitung in lxnl heutigen Zeit zu kärnvfen bat. Die gesämffrne Estnhock des Raurnes, ««dem einem großen Teil der Szemm der Rahmen einer stilVollöl« SälvlcuHalle geboten wurde, bvgvährtc sich außerordentlich, und z^rgte wiederum, wie es möglrch ist, auch mvter Benutzung verhält- nrsmäßva en«fack>er Mittel wirk««ngsvolle Bilder zu gestalten. Bon prachtvoller Färbung erwies sich dre Gerichtsszene, ebenso der Anstatt zum zweiten Teil dds Märchens, das hier eineu Zeitraum von .Jvhrein überschlägt, den die Zeit als „Cl)vn«s" vermittelt. Gleichsam rn Wolkengebilden schwebend, klangen die Worte der „Zeit" «vie ans einer anderen Welt, tEM Reich einer anderen Di- mensron, nud führten mitten in den mysttschen Märchenzauber hrnern. Auch die Ausstattung des „Festes der Schafschur" war cm,;erst glücklich, «ram auch anspnrchSloS und einfach. «r»as aber de«« Rmz noch erhöhte und das gcsprock>enc Wort bob. Wenn etwas M beanstande«« war, so war es das Bild, da Mamilius sein Märchen zn erzählen beginnt, im Begriffe ist, in ein Tnrnnttand zu t>cv- setze«« und durch die eirvttetende Nenvesi^ in Gestalt des Königs «Md seiner Trabanten jäb uirterdwchen ivird. Vielleicht «väre es hv>er angebracht, mehr mit Lrchteffekten, Abdämpfung, zu arbeiten, um der« Märchenckwmfter cilldri««glicher zu kemizcichtve«« ;md die zu realrfterende Mrkmrg obzuiclwachen. Bon wu««derv>oNer Plastik war das letzte Bild, mit der in .einer Flut blauen LiäUes ge tauch «e;r Tenkmalsnrsche. Die Besetzung u««d Durchführung der Rollen war durchweg gut uud bereckchgen die mm erivorbemm Kräfte zu schö:ren Hoffnuiigeu. Der Lsoutes des Kurt Wenzel ivcrr in Sprach- >«nd Mimik feilt kmrctigearbeltet, wenn cmck«, t«»rs lrejmivers für die ers.en fünf 'Bild<-r (neltung hat, eine stärkere Bchmcnng des Köitigliche«« und nichts üllein des eifersüchtigen (Shog-attell angebracht erscheint. l5S soll K»» vertzmnt werden, daß die Rolle eines eifersüchtigen Olatteu stets zrernlrch undankbar ist nud wicht zum Widerspruch rttzt, aber: „Evn königliches Herz denkt königlich" sagt ent bekanntes! mio em Herrscher, der das stolze Wi-vrt im Munde füdrt r-D«e M.aiestät bedarf nicht Euros Rats", muß seine .Hoheit auch ,n Augenblicken der grüßten. Erbitterung wahren. Bortrcsslich mc üöflau Fe« gel als Polyxenes, der den rechte«« Ton fand und vot Allein rn seinen Be>«»gguilgvn vvllcrus ausgeglvcherv war. Die RollE ber Kerimvne toax bei Annemarie Wisser tn besten Häntzen, u««9 cni' dlusfafftntg der w'lde«rsdeu Königin zeugte von lslshem dramatft« scheu Berstünvms. Frtsch und «mnrutig zeigte sich Helene K a l l > mar als Perdita, sicher im Auftretell und zielbenmßt Mols Falke i« als Florrzel. Em abgeklärter, abiväge««dcr Cmltzllo «var Willi Borchardt, e«n lusttger, nritunter vielleicht etwas zu derb-koim-« cher Antolpkus Rudolf Go l l. Die Wiedergabe der anderen 'fter- souei« der Handlunig. die in den Hände«« der Dann»: Beling Sandor, Wlossaldlo, Dverr und Foerster, soivie dar btrenr. Stenzel, Lerch. Engelmann, Waiden^ Stcnmeyrr und Stich?! u,ar br.m Ganzen YarmonW cm gepaßt. o Die geschickt ein geflochtene MtlhnenNtusik unter Leittuvg von Lubivi-g M'ar«in1h echöhte die Wirkung ganz bettäMlicl, 'Nicht iirecntmr>nt soll noch der vor Beginn d?r Vorsteftimg von den? pelle des Ersatz-Botaiilloils, unter ihren« bekannten Dirtge« Hermann, zu Gehör debrack»tc K^Ikuuger-d.Earsch bleibe» w. m ion in W-tttZttilMv^m zlu rirtjjteir. Mo Marino ei! M d.n »baren Beamten der Vüarme mit be-- i a jh^ ; l-tMtientstwychieuld «weVdem anch die '?I>nfa*v4wH -'roildun.i und WTzickhuna crcffceltt. Vor bestinquirgi die Di iftelttcug frud i i. a.: MiistdüstMs Rock - für die P-rimo l IjIoIk T.n Lehranstalt Allxn möglichst nickst über 20 J'ahyq £r:- mD Trope nd i lsrscÄttgkeit. dllles.sonst WllsenSwerte -ist «chen ans den.„A:. i ^rhEpÄNMWunlgva für tte Marine-Zahl- spftigLki aü-l", Otttkd . 1912, Preis 50 Pienni-g, Nuck'ktzandlnng! »Hs es 'sackt., Wilü'lm. - Häven, W ilhelmsttaße. ^ M t t c i 1 u n g D c < R ei.chs Postamts Vom 1. O ttober M lD b er V-erkansspr - der Anlwvrtscheine für das 9 hIM 45 Psg. für das Stück erbNU. LandkrejS Giedk«. rbessi. ngen, 3. Ott. Ter Gefreite Ko ch lv-urde es,. Trf? Gefreiten sischen Dapserkeiistnedaille mtsgezeichrtet, :rack)dem er ^ ' tc ffoaft 2. Mi " “ ' fte et^flCteu bat iiwb erhell ■pcn Fsch-rr iÄngerer Bruder- *mrVde p-m E üls dos Eiserne OreuH 2. Masse. Kreis Frirdverg. 0. % Bad-Nanhetm, 2. Oft. Ohne. BeMgssckMN erlang reinem Spitzibnbeit, sich in der N-L>M vom Freitag zum Samstag dem in »der FüVsbststtMe gelegenen Mamcs-akrtrrwavengeschäft W. vollständig neu aus zustatten. Der Dieb drückte ein Stück sclMU Geschädigten SchcruknHerfcheidc ein und holte sich aus Auslage einen Amzng, di? nötige Unterwüsche tmd zwei Ob-er- WnEscrmfeit stehenden Maßnahmen, d« zu. einer stärkeren LLschlackMng vvn ©d&fttteüten führen feilen, \wty vor Eintritt der Winterszeit Klcrrheit gewo-mren werden muß. Die gemachten Matzchüchmvn soeben unseren Schiwernebesdcurd mit den zur Berfügimvg stehenden Firttermickteln in Einklang bringen, andererseits aber den Bestand auch nicht unter ein gewisses, für die Versorgung notwendig erachtetes Maß herabdrücken. Mtzrde sich durch- die Sä)-wemeMltlng am 15>. Oktober Herausstellen, daß in der eirven oder anderen Richtung die gegenwürckigeat Mastnahmem den gewünschten Erfolg nicht drll^en, so sotten sre noch rechtzeitig abgeän- dert oder ergänzt werden können. Der ririeWBucher vor dem Hauptausschuß des Reichstags. Berit«, 2. CR. (28KSS. Nichtamtüch.) Ter Hauptairs- schuß des Reichstages behandelte heute zunächst einen Antrag des Zentrums, den RerchsLnHler erneut dringend M ersucheir, dem Reichstag schleimigst einen EKsetz«^wurs vsrWtegen, der vre London, 2 Oft Amtlich wird gemelÄet, daß eine Explo-- sinn und ein heftiger Brand meiner M n n ij ton s ffl b rr Ijtt Osten gland stattfand. Der Schaden ist ansehnlich. Gme An-M AD- beiter ist verletzt. Einziehung der erlangten wucherischen Bermöge^ns^e-^ sw in ne in allen FAkrsn vorsthreibt. Ebu r*" i. Die andeven im Erter liegenden Sachen ließ er unberührt. ** Bad - N«au heim, 3. Ort. Dip Sommerknrzeit, die bis eine Besucherzahl von 23000 Kurgästen anfzuweisen hat, geht xrt Ende entgegen. Truhdan treffen täglich noch viele Kranke , Vre an den 1?eilckr ästigen 0 .:ellen HeiHnus. »der- Linderung suchen. Jl für Erhoiungsbsdürfllg? ist gerade ;etzt bei deni ganz be- 77g herrlichem Herbster?: er ein MiseutHallt in Bad-Nauheim «Mpr-clLeris-rvert. Ein Sv^.n'vn ■ durch die im Herbstschmuckc vran- 2)n! ausgedech-d?:! Park- tinb Waldanlagen, in der Milden reinen Mrbstlust, ist für jeden ein Genuß. - Flir ben Winterkurbetrieb, w a nc in den befoen letzten fahren beidehttten wird, werden jetzt jchnr die Vorbereitungen «troffen. Die Bäder bleiben im Betrieb. MKurlmrS finden täistich zwei Konzerte- statt, auch wecktzeln andere Merhalllmgen, wie TheEr, Borträge nstv., mit einander ab. Skarkenhurg und Mcinhrsse«. I. Darmsts dt, 2 Ott. Gestern abend sprach vor einer zahl- Aulnwerschaft im .Bris>?rsaal der bekannte .Eolonialh'alitiker «Ml Kohrba ' iärx deutsche Meltpotttik und Meeresfreiheit Der Redner führte aus- Gegenüber dem Druck, bm England aus mfere wirtschaftliche Leber Motte, dm. Weg aus der Nordsee ins fme Weltmeer, «lMbt. ist ein Druck auf die englische Lcbenslinie, den Weg mack Indictr, nottvendig. DaM brauchen wir den freien Lmdweg nach dem Orient. Zu dessen Sick>erung nruß die russische Mechmra der Meerengen t - KanftmttinNvet vernichtet Iverdew D«v, ist die MiterftÄtzung Freiheitsbewegung der Fremd- ftÄmuigeu erfmderlieb. di zugleich Mckenfreihmt nn Osten ____der Natro - nalliberalen bemerkte, eine VtersolgMLg - und Bestrafung elender Wucl>erer mMe eiutveten. Ein Redner der Sozralde- mokratie erttLrhe, dem ZenwuMSantoag zu stimmen zu wollen. Gm unabhängiger So-ia.ld.emokrat verwies auf die nach seiner Ansicht mit .Pilse der StlMLShorftverwaMmg in die Höhe get»«ben.«i rmd verlangte die Festfetzung von Höchstpreisen. Ein Fortschrittler unterstützte die Forderung auf Berschärsung »os MuchergesstzM. Ein Vertreter des Re^rchs- justizamts entschuldigte zunrÄHi die Alüvesenheit des Staatssekretärs von Ab?<^tse. (Kue der ersten AratslMNÖtuNWeii des neuen (tZicnMisifäJtimtAtrZ C.« rJi f — 2»k HU(‘ tMtlP MNlV!« Rs täglichen BWärfsMd »es übermäßige Winnes näher irmfchriMU und übermäßvge Gewinne zugunsten' des ReiäxS mchr als bisher ersaßt matten käsuvew Tie Vewrdmengen über PreisvreiL>«»ci mrd gegcii die lleberschrertung voii Hö chst- prttsen ernwalichte«. seit Uhnftetem «n sehrchls Borgehen, aber einer AenhenliM der- Wuck^rMsttzgeMrng begehre Sck^memgkerten. komre metteicht tzmrückgreistra auf die Bestünmrrngen des Land- , - V ^ -- t-L. — s^.3 cv;=fL,3 Die Siimmurlg in Frankreich. Berlin, 3. Ott. Wie die „Germania" schreibt, st e h e n in Frankreich die Zeichen auf Sturm. Man sei aus der Suche nach dem Verräter. Mit dieser Suche haben Frankreichs Niederlagen immer angesangen. Eine Friedenskundgebung in Antwerpen. Berlin, 2. Okt. (WDB.) Am 30. September hat m Antwerpen in dem Thalia-Saal eilte Friedenskundgebung des Bond vor Mereldvreede,^AbtellM^ V* 14- liuy V V V*- I U W I w v-v Arrtwerpem, stattgefrmden, cm der etwa 2000 Personen ~ ~ nahnven. Ern einstimmig angenommener Beschluß spricht sich für eilten Frieden ohne Almer io neu und ohne Entschädigungen aus und wendet sich gegen die Fortsetzung dos Krieges bis zum bitteren Ende. Reden hielten die Abgso^ neteli Hendrich (kath.), Angnsteyns (lib.), Forts (Soz.) und eine Vertreterin der Frauenbewegntig. rechts, wonach rm^elanbter Gewmn Mgnnilen des Fiskus ein gezogen werden könn^. Ein müeros Zen trwm 3 nt it g lico erfWc. in der EntsMeßmog dahin m Wtrfnt, erstens, daß du wucheMchen Prsis^?eibe«t«i des Schleichhandels mel/r als bisher tetfafgl unb bei der Brftvaftmg besonders aus RMerstatttmg der Gewinne erkannt wird, Mitens, ^Naßnahmen z-u treffen, lvo- durch wilLkürlickx und Migenettstfertigte Preiserhohimgen für Lebensmittel und notwelckrige Gebrauchsgegenftä-nde des täglicheii Lebens verhindert weZdM. . Untrrstaatssek*et«r Dr. Müller erklärte, eine neue Berord- mmg zum KtiogWwucher er schert re ittcht sehr mrssickstsreich. Die rwlkSwirtfck-astliche Mtellulig des KriegSern ahrirngSantts tßabe em TreulMrdbirreau eingesetzt, Äas die BUMtzetr und Kapitulation exy per DriegsgchÄlschaften scharf und ertolyveich nachprüse. Dasielbe Tveirhandbureau verschaffe sich jetzt dusch Bjuchttchrutrg Material für die Festsetzung der Höchstpreise. Bei den Verhcmdttmgen seien Fabrkßanten, Hmrdler und betraut- Bsrutte stets zugezvgen Du Pvsispnüsiingsstellen hätten ihre PvarG vervollkommnet. Es sel berechtigt, daß der Kleinhandel bei de» Höchstpvetsen noch nne ausreichendere Entschädicrairg als bisder erhalle. Den wuchensaien Preissteigerirngen in Holz sei nickst leicht entgvge,rzuwirken, lverl solckre AukttvnSwaren sich nur sehr schwer einer ösfentlicheli Pretö- regetniig uutvnmkrseil. Der Hslzpreis lverde v-nmnegelid durch di. A! "hrkosten beftimnit; ein Weg für Höchstpreise sei nicht geftmden. Fm übrigen Eomnte es auf Ern^ffälle an. Der Schlerchlnudel werde sehr en.erqifch dirrck> die .sfri.egchrmchr-rärnter bekämpft. Ziierst l)«oe man die Eiidstmäle (RestxmnsMf m verschütten gesucht.^ Neuer- diirgs schwebten BerhÄidttn^i.mit dem .Kriegs- und Ei,eirbahn- mlnisterium hinsichtlich besonderer Kontrolle der Transportmittel. Der GÄMlle, durch hohe Preise für den Erzeuger und LtaatsZu- -om ‘ -■ —MW' r ■■ wm mUm — “ ^-^rch. Du D.T. Darmstadt, 3.Ott. Firsolge der durch! das Geueral- MMattdo an geordneten Verdun telmig der Stadt mußte mich die ^ Afß Beleuchtung brr MlkTe untcrWriöcni. Da jedoch bekannt-' de'- Besuch der Messe in den Mendstunderi am stärksten ist, MM die Fürante.k der Messe einen erheblichen Ausfall in den tonen Um den Leuten dafür eine Entsch,Ätz gütig zu gewähren, Mm-imngte die zuständige Behörde in (besuch! der MMerante^ Nerlängerung der gesamten Wesse bis enchckstiesstrch Lvnnkag l s 3. Okt. Fn Engel stadt wurde die vor kurzem vom Mchkunn angenommene, aber noch nicht alxzeholte große Glocke aeüohlen Selbst mit Hilfe von Polizeihunden, war es lnsher E möglich, die ackch Zenttier schwere Glocke M ernrrtteln. Kreis Wetzlar DZ Wetzlar, 3. Ott. Dem K>mrmand das Jubiläum MrückGmvonr. i— Gm örttt^. ^lzuraiigel besucht Mrr Zeit in unserer Stadt. Fn viiÄen Läden Et mustert Soitz oder nur in geringen Rämgen zu hab-^i. Der Grutid daniv iMeat natürlichi wieoer nur in der unsiimttgen Hainstjerei, ^ vazu irrt hat, daß sick manche Leute auf Jahre hinaus mit Seuz ^lxm babeii. UebrigeNs hören wir von lche,iger, für b\?\e ^acke Stelle, daß größere Salzsenduugen lmeder nack'> mer Irrwegs sind uird weitere in den nächsten Tiagen folgen werden. m ra Wetzlar 2 Okt. Hausvater Breiter blickte am ae,trugen Alge aus eine 25)ährige Tätigkeit als Haussier der Herberge ffletvto, 2. Okt. Friu DYeN» m auf i|tcnt Wer »inet Kürbisse im stattlichen Gewicht von o4 bzw. tt er dort. 2. Ott. GemeiridevorstAer Fr. Wichelm .Amver welcher 8 Fal>re erfolgreich unserer Geninnde Vorstand, ist im Älter von 48 Jahren gestorben. Vcssen-Nass»u. —F r a n k f u r t a M , 2. Okt Fm Riesenbau des ^chuinaim- Tlrraters versatnnwlteii sich abends aus Einladung des Riagistrats tm.. sende von Bürgent zu einer allgemmnen H 1 n b e n b u rf e 1 c r, cm der auch die Mtzen aller hier vertretenen Behörden tellnahmat t Mittelrmntt der umatigen Kundgebung stand die ein drucks volle rede oon Professor L.c. Hillmann ülier den Feldmarphall. sivalische und deklamatorische Darbiettmgen gaben der Feier- AmdeÄmi würdigen Rttmen - Hmdenburg Sttmnnnig atme- ^ch'di «ms Anlab des Ratwn-IM d« bentschen Bcklrnm für die siebente Krtegsanleih.' m dm städtischst Tl-ahrn Fiir Opernhause wurde „LochngainE rm ^ck>a>.u vrel- huch Hans Müllers „.Wnige" ausgeiührch Außer dteseir ^Veran- ^llmnren fanden tnittags mit mehreren Zfa »ertp ftat* M inrf) im Pilmeugarten inih tnt Zoologisckn'tt ltzarten ^Stben vaterländische Konzerte dargeboten. Alle BermistaltlMgeii 3. Okt. Mhr-rc » b« Mrsulttren-Instituts haben ihr .Haar geopfert uird dem Vaterlande 3. Ott. 3n der Kmili-nkri°E. '»fee FrieiBerger Strafte 18 20, twrbe am ^m mo^en da« tOffmmc der tfrülr>-an«i «Mciwinm«n. ® «Jjt 6««t «uw Schüssel dicke Suppe als erstes Frühstück, die 20 Pfg. kocht, bei i^ 1 6 T(üd)i t crit! ;if Dft. Zum Gedächttlis- au ihre, kürzlich verstorben- Tochter. Freifrau Margarete von KühlmE dw Oatlln des Staatssekretärs Dr. von Kuhlnrcmn, Stumm dem hiesigen Roten KreuzFerein und dem^terlandi- scheu Fwauentacrein eine bedeutende Stil tun g hm Mitteln der Stislunq sollen m Rot geratene Knegerfamilien und wirlsänftlich durch den Ktteg geschädigte Etnwvhner de» Krm- seS Sck.lürliterii lausende Mid einmalig Nnrernutzunae» ' altei. Die Hiudeuburg-Geburtstagssrier in Berlin. ^ Berlin, 2.Ott. (WTB. Mchtamtlich.) Die Reichsbauvtstadl stand vollstäiMg unter dem Eindruck der .Hnideichurg-l^ebrirtsiags-- fever. Alle staatlichen und städttscheii Gebäude ltttteu Fahwat lrer- den ersten Siegen unserer schwachen Kaiiipsfront in Ostpreußen rmd saran, daß datnals der Name Hindenburg volkstümlich geworden in iuw er nach gewaltigen Erfolgen schließlich der Jmbegrist nnes Vvlks- helden gewordnr sei. Ihm gelobe das deutsch^ Volk d*rchffu!tzrlten. wenn der Wint-r. auch' ftart mW das Strt ta»r werden |rf TDinin oer wiua uuui iaiii mw y . Traue gelobte es ihm, unserem vvlkstvenesltz'm Monn, serires sers ttntcstem Diener. — Eine gewaltige KmKgeNnr- tombt m Zirkus Busch von der Ofsizier-VortragsgeieNschart veranstaltet. Zcbii Militärkapellen des Garde-Korps unter Mtnng des meisters Küno Stterling aus Dortmund, „der Berliner Lehrerge- sangveretti mit seinem Dirigenten Prosestor Fellx Schmtrst und der Berliner A-Eapella-Elror hatten i^e Maste m den Treust der guten Sache gestellt. Vizeadmiral Ktrchost-Kill duckt die Begrüßungsansprache, der.' Dichterkomponist Mmor Gurdo vmt GUtt Hausen 'die Festrade, die in dem schwur austtang: Ätt detrstches Schwert und Hindenburg. Unter der begehrten Zustimmung dar riesigetr Menge wurde folgendes Telegramm an Hmdenburg ob- gesandt: Heber viertausend im Zirkus versammelte Deutsche grilßcvi aus beutWvun .Herzen ihren Feldmarschall von Hindeubiirg mrt den herzlichsten Glück- und Segenswünschen zum 10. hzebtrrts- taq und geloben, treu und unerschrocken mttumrbetten an ogm burd) Sieg gewv'M-eneu deutschen Frieden. Nach werteren Dar- &wtnn«cn'MMöft Vt fwr(i*c .«ft mit mm dreifachen » auf unseren Kaiser. Dam: brauste das „Herl Drr nn ^tegerttanz gewalttg durch den hohen Kuppelbau. — Abends smrd emr Rteieu- Versammlung in der Philharmonie statt, m der (^l>emrerat von Willamowitz-Möllendorf stwach. imd die eisten überaus stimmungsvollen Verlaus nahm. schüsse dem Schleichhandel vorzubottgen, erscheme mcht cstücttrch. Preise des Schleichhandels Würben MW hoher smn als irgendein feftgesetziter Preis, weil der stldarp^l die Verrnögmrden immer Finsch^n | w |' i|lT f v Qfl* l IvVU Uvt . - vVW >- - - ys v v- • r> wieder zur (tzewälwwig höherer Preise veranlasst so daß ein ganz vollständiger Erfolg wohl nickst zu erreichender, schließlich wurden die beibem ZeiUrmnsanträge angenommen. ReichskMl^er und Reichstag B erlin , 3. Okt. Nach dem B. T. wird angenommen, daß der Reichskanzler im Laufe dieser Reich-stags- tagnng nur noch einmal, und zwar Ende dieser oder m nächster Woche im Reich,slage erscheinen werde, um eine größere, innerpolttisckw Rede zu halten. Bei den für die zweite Hälfte der Woche zu erwartenden Jnterpellatwns-- debatten über die alldeutsche Agitation und ihre amtliche Unterftützilng werden die verbüiideten Regierungen vorans- sichtlick) durch den Stellvertreter des Reichskanzlers, Staatssekretär Dr. Helfferich, vertreten sein. ^ . ymm-K _ Ein 16 Monate aller Simmentaler Zuchtbulle zu verkaufen bet Wilhelm Stein. 06189 Rödgen bei Gießen. Frischmelkende Fjahr’knh, mrt oder ohne Kalb, zu verkaufen. Näheres zu erfragen der Geschäftsstelle des kaust und holt ab 6974 Flafchenaroßbandlun« Hosmannstraße 6. Telephon 686. _ in 06184 Gießener Anzeigers. _ HaskiOii rnit Histii (oitdi getrennt» zu verkaufen. Näh. zu erfr. in d. Geschmts- stelle d. Gieg. Anz. _0 6198 Kirnen billig abzugeben. 0618") Badnbofftr. 26, H kauft Schbn. Liebigstr. 65. 7144 Telephon 2074. Gut erhaltene, einfache Schlafzininier - Einrichtung zu kaufen gesucht. Angebote unter 06119 a. d. Gieß Anz. vevnA?»shte^ * Ehrenbürger öoit 36 deutschen Städten. Bis zmn 1. Oktober lstttten 36 dentscl)« Städte den oseneral- seldmarschall v. Hmdenburg zu ihrem Ehrenbürger ernannt. * Basel, 3. Okt. (L.-A.) Der Mattn erfährt aus Calais, daß ein Handelshaus eingestürzt sei uich unter den Trümmern etwa zwaiMg Menschen begraben habe. Nur eine von ihnen wurde geretteü_ Spelsckarwffeln gegen Bezugsscheine erhält lich bei >286 Bür gcrmeistcrci Saajcn. Einige gebrauchte Feitstcr zu verkaufen. 061,v Marktplatz 13. Guterb. Schlafzimmer und Küchcnmöbel nach auswärts zu kaufe» gesucht. ^christliche Angebote unter 106176 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers erb Eine gebr. Sed»lu»»eLvr-NiUi- »»»sdio« wird z. kaufen gef. Broßh. El^enbahnnabenwerk- itäjts Utttt «», Riegel» 'f ad 41. Gebrauchter kleiner ftocfc- berd zu kaufen gesucht. 06178 ^L'ammstraße 24. Ein gr.Posteu V»1äsaLdrds z. Obft.Kartoffeln u.Gemäfe ge- eign., z.verk. lln»v. Steimtr.70 Krvße bill. z. vrk. Gebrauch^-. PfxrdrtzxFk gut erhaltene zu kaufen gesucht. 657 West-Rnlaae 46 H. M5 llefche. SchwelnezWung. Dorlin, 30. Sept. (WTB.) Der Bundes rat hat in feiner eiftun'n vom 27. September beschlossen, d«b am 15. Oftdotier d. I. im DeuMiev «eiche „ne ^a hlitn n der Schweine »vrMiiehmen Ist. Aese befo^-we ^-chwE- Zählung noch vor der arn 1 Deziember.d. tt, statt- deadeii Vieftzivrschewzächml« diirchOksühreu. erscheint da- urch geboten, das; über den Ersoch der geoe-vartig rn Letzt« Nüchnchtt». Klicacrangrisf auf Frankfurt a. M Frankfurt a. M., 3. Okt. (WTB. Ntchtamtltch.) Gestern abend 10.30 Uhr erschienen, rechtzeitig gemeldet und von den Abioehrneschüven lebhast beschossen, mehrere feindliche Flieger und warfen auf Frankfurt und Umgebung eine grünere Zahl von Bomben ab. Soweit bisher feststeht, sind im Weichbilde der Stadt in oechchiedenen Stadtteilen achtzehn Bomben niedergefallen, die geringe Sachschaden anrichteten und nach den zuletzt eingegangenen Meldungen 5 Personen verwundeten. Um 11.35 Uhr war der Angriff beendet. Reue N-Bost-Ersolge. Berlin, 2. Okt. (Amtlich.) Durch unsere U-Boote wurden auf dem nördlichen Kriegsschauplatz wiederum 18 000 Bruttoregister tonnen versenkt. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich zwei bewaffnete en^lffche biefbeladene Dmnpfer, von denen einer aus stark gesichertem Geleitszuge herausgeschssseu wurde, sowie das franKsische Fffcl^rfahrzeug „Quaitre Früres". Der Chef des Admiralstabes der Marine. Die Luft«nftriffe auf England. London, 1. m. f«m) Amtliche R«ttermeldtm.g. Nach den letzten 'Gerächten wn^en bei dm Luft- an«rmffen gestern abend m ckllon Be-rrkan zusammen S wit aiet mch 42 veMetzt. Fn London verloren iurrMei ^nfmien das Loben. Der ist be^ detrcknr-Hslvs 06105 Dammstr. 6, 1. Lt. Leder■ er Sckulranten sowie TUchflicke zu verkaufen. ^ Frankl. Stranie I, GarteM. ICisien kaust H. ÄeUonhelmer, Fnh. C- Hosch L C- Kerber. ”* H"'sür ScWaMtkaSSSSB, '.Otindeit-Gewicht 4 Pfd., an LelbNbringer vrv Psd. Leb. Gewicht 1,20Pf. Annahmetag !Äsri!k KiSe» jeden EantStag b. 8 Uhr. 8 . Sollvs-r. 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Au-gabe der Diplome tmm Bezirks Wen schreiben. »*• ginn des Ansängerknrsu» Doutterötag abett^ ^ Unr. > 7880v Die Aorttanbe. sterSmeg 88 , H ® nte morgen entschiief sanft nach langem, soixwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater und Grossvater Hotel Fürstenhof:: Freitag, 5. Öktbr. 8 Uhr: Lehrer i. R. Johannes Schaaf Die trauernden Hinterbliebenen- Maria Schaaf geb. Strack Marie Müller geb. Schaaf Lehramtsassessor Heinrich Schaaf, z. Z im Felde Maria Schaaf geb. Klöppinger Oberlehrer Heinrich Müller, Oberleutnant, z. Z. im Felde und 2 Enkelkinder. Heuchelheim, den 2. Oktober 1917. ä«b semaiar Vors. d. Deutsch an Fichtebundes s. V. Inhalt neu: Gibt es eine unsterbliche Seele? Wo weilen unsere Entschlafene«? Erkennen wir uns wieder? 06159 Ir* Bes*Si§i 20 rsiaS S ? 1 Y-O^ei'kauf ermäßigt: 1.30 (numeriert), 0.80, 050 in Busch’« s\ *yzr g * r^ erk “Äsrrr Die Möglichkeit Kriegsanleihe;ja z e ichne« ohne dafür den Anschaffungspreis sofort erlegen zu müssen, gewährt in vorteilhafter Weise die Knk8ßM!kihL-ZtkUtrl!U der GsLhaer SeieHiiirrpffeiHptaf au? Gegenseitigkeit. , diwi I 2 UM | werden fachgemätz um- geändert. 7939 Z! 6einr. Schön L Go Telephon Nr. 2074. ist wieder am Las'er! 0W«K0«SU0UG» Vertreter: Gebr. Zullmann. Giesten Gravenstrasre 7. 644« ^ ® Öibst« u. Gemüse __ jeder Artkann durch einen neu erfundenen, von amtlicher Seite begutachteten und glänzend bewährten ää© Popi*« Apparat für den Wintergetrocknet werden. Für jeden Haus- lialt von unschätzbarem Werte. Viele Anerkonnungs- schreib. kennzeichn, d. Nützlichkeit di.'sesApparates ueeigiiet sowohl für Gas- wie KohloEhard IbIiIIb Sie sßiort. — fm pro ipparel !81 Solv. Bezirksvertreter gesucht. 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