M. 225 SDeker VlM HrfcheLm tützttch inÄ AuSwchme de» Somüagtz. ^ ttetlafen: „«ketzener ZamMenblTtter" und „rtreisblatt für den Rreis Sietzen". postfche«»nto: Krankfutt am Msin Nr. 1(686. Vankvettehr: Gewerbeban! Sietzen. lf>z. Jahrgang General-Anzeiger für Oberheßen Mittwoch, 26 . September \%T Zwillingsrunddruck und Verlag. B r ü lz l'sche Universitäts-Bnch-u.Steindruckerei. R. Lange, Gießen. 5christleitung. Geschäftsstelle und vnlüert!: Schulstraße?. Geschäfrsskelleu.Verlag: Schristleuung: 112. A ns ch rift f ü r T r. - h t: a ch r: cht e n: Anz eig er Die i; en. Lus dem Reiche. Der Reichstag. Wer sin, 25. Sept. (WTB.Y Atrf bic Tagesordnung der MchMgssitzuzrg am Mittwoch, 26. September, ist noch der Nachte a g s e tat, der die Anforderungen siir die neuen Stellen infolge der Teilung des Reichsamtes des Innern sowie für den Koftev! des Vizekanzlers errthLlt, gesetzt worden. Wie wir vernehmen, wird der Staatssekretär des Reichsschatz amtcs, Graf Rödern, die Vorlage mit kurzen Worten einbringen. Bertin, 25. Sept. (WM.) Die ,Kordd. Mg. Ztg " schreibt: Me wir erfahren, wird der Rei chskan zl c r am Donnerstag den 27. September im Reickistag' in der Sitzung desHauptaus - s chn s s e s das Mort nehmen. Wegen der beabsichtigten Stilleg ung der Oel- mühlen hat Reichstagsabg. Dr. Werner am 1. September eine Anfrage im Reichstag eingebracht. — Eine neuerliche Anfrage desselben Abgeordneten betrifft die Stillegung rleiner und mittlerer FLrbcr.eibetriebe. Entschädigung für Fliegerschäden. Berlin, 25. Sept. (WTB.) Die ans der Vditte des Reichstags cm die Reichsrcgiernng gerichtete Anfrage 'betreffend Entschädigung der Fliegerschäden, ist wie folgt beantwortet worden: Für die im Reichsgebiete durch feindliche Flieger an beweglichem und unbeweglichem Eigentum uikmittelbttr verursachten Schäden werden im Nahmen der gemäß des Gesetzes über die Feststellung von Kriegsschäden im Reichsgebiete vom 3. Juli 1916 getroffenen Feststellungen voller Ersatz gewährt, und zwar nicht ans her Reichsfasse, sondern, ans der Kchse der Bundesstaaten., in dem die Beschädigamg statt gesundem hat. Den Burrdessiaaten wird das Reich die so verauslagten Beträge zu einem gesetzlichen, noch zu ÜkstimmLirder: Zeitpunkt erstatten; es hat ihnen schon im B'cdarss- !falle jetzt Vorschüsse zu leisten. Ein Rechtsanspruch des Geschädigten besteht weder gegenüber dem Reich noch gegenüber einem. Lundesstaat oder Elsaß-Lothringen. Was den durch feindliche »Flieger im Reichsgebiet unter der Zivilbevölkerung verursachten Personenschaden Betrifft, so sind die Vorarbeiten für einen entsprechenden Gesetzeiwvursttm Gmrgc. * Nürnberg, 25. Sept. (WTB.) Ans den Kreisen von Sie- .m e n s - Sch n ck e r t wurden zur slebcnten' Kriegsanleihe fünfzehn Millionen Mart gezocch.wt Aus Oesssn. Ans deryessischen n a t i o n a l l i b e r a I c n Partei. ckielegeiEch der am Sonntag den 23. d. M. in Berlin abgehältencn Sitzmrg des Zentral-Vorstandes der nativnal liberalen 6)esamt- patte: ftimhlte dieser als werteren Vertreter der Nation all iberalen Landespartei für das Großherzoglum essen den Vorsitzenden bep Reichstegswahlkreisorganisaion Ofscnbach—Dieburg, Fabrikbesitzer Theodor Boehm, Offenbach a. M., einstimmig zu. - *M-u* Stabt unb Land. Gießen, 26. September 1917. Zeichnet die Kriegsanleihe l In diesen Tagen ist die 7. Kriegsanleihe aufgelegt rvvrden. Wiederum wendet sich das Vaterland an uns. Es gilt der Herbeiführrmg einer siegreichen intb ehrenvollen Been- üigmrg des Krieges. Die vaterländische Ehre, die deutsche Treue imd das deutsche Pflichtgefühl verlangen von uns das Anspannen aller Kräfte! England hat bei Beginn des Krieges das stolze Wort geprägt von den silbernen Kugeln. Aber was ist im Laufe.des Krieges geworden aus seinen berühmten silbernen Kugeln? Wir sehen, wie es jetzt denUitig zu seinem Vetter jcyieits des Meeres laust imb für sichmnd seine Bundesgenysseit die silbernen Kugeln gießen .läßt von einen: a n d c z-e tp^hftke! Air haben Unsere silbernem Kugeln ^selbst gegossenixau eigenem Memll. Sechs Kriegsanleihen Liegen "hinter Ihr Erfolg war ein glänzender Beweis für die hohe Krqft unserer Volkswirtschaft, für unser-'nationales Wällen und .Wunen l Wollen wir jetzt bei diesem neuen Rufe des Vaterlandes erlahmen? Das ist für deutsche Männer, die noch -einen Frmken deutschen Ehrgefühls besitzen, ein Dirigier Unmöglichkeit. Wir wissen und fühlen es alle, es geht fetzt unr ■ imsere deutsche. Ehre! Unsere.bravA Feldgrauen draußen im Felde haben gezagt, was sie können. Der cftttnme Ansturm der feürdlichen ,-Massen im Westen ist kraftvoll zurückgeschlagen. Im Osten weht die deutsche, Fahn? auf den Mauern vv:wRiga rmd auf den Wällen von Dünamünde. Der elfte, mit allen erdenkbaren Mitteln unternommene Angriff am Jsonzo ist kläglich zerschellt. Ist es La nicht unsere einfachste Pflicht und Schuldigkeit, ihnen jetzt zu zeigen, daß auch wir auf dem Posten früh? Unser Hinten bürg steht an der Spitze der Werbearbeit. Nur ihm und seinen unvergleichlichen Truppen verdanken wir es, daß wir in Sicherheit unser tägliches Brot essen. Ein schwacher Ausdruck treuen Dankes ist es, wenn wir nun auch sein Vertrauen zu uns mit allen Kräften ehren. Er feiert in diesen Tagen sein Geburtstags fest. Können wir ihm eine würdigere Festgabe bringen als eine:: vollen Erfolg der 7. Kriegsanleihe? „Treue um Treue" ist ein "alter deutscher Spruch., und die Treue ist von jeher ein glänzender Zug des deutschen Volkes gewesen. - Wir wissen es alleres handelt sich in diesein Kriege um die sichere Existenz des deutschen Vaterlandes. Was aus uns werden würde, wenn wir nicht siegreich aus ihm hervorgehen sollten, das zeigt uns das Beispiel Ir- larrdS, Indiens und des unglücklichen Griechenlands. Die sichere und ungefährdete Existenz «dc§ deutschen Vaterlandes steht auf dem Spiel. Bei diesen: Worte müssen die Herzen und der Wille reifen zu machtvoller Kraft. Die heilige Pflicht der Selbsterhaltnng zwingt uns zu tun, was irgend in nuferen Kräften liegt, die Rücksicht ans das Wohl unserer Kinder und Kindes lind er! Die deutsche Ehre, die deutsche Treue, die deutsche Pflicht tust uns znm tatkräftigen Handeln auf. Beweisen wir auch diesmal, daß wir Deutsche sind. * Kriegsanlei he. Die Provinz Oberhessen wird sich an der siebenten Kriegsanleihe mit 1000 000 Mk. beteiligen. (Vorherige Zeichnungen insgesamt 4 687 000 Mk.). ** W e i h n a ch t s v e r lo s u n g des Roten Kreuzes. Wie im vorigen Jahre, so wird auch diesmal das Rote KreuMn Gießen eine Weihnachtsverlosung zugunsten unserer Verwundeten in den hiesigen Lazaretten veranstalten. Es gilt nicht nur all der Tapferen zu gedenken, die draußen wohl noch einmal das Weihnachtssest verbringen müssen, sondern auch die Tausende, die in Kriegs- und Feldlazaretten j liegen oder Gaste -unserer heimischen Lazarette sind, sollen mit einen: Weihnachtsliebesgabengruß erfreut werden. Erfreulicherweise stehen bereits eine große Anzahl befoirders wertvoller und schöner Mwinngegenstände.zur Verlosung bereit, aber immer fehlt noch viel, um die Verlosung zu einem alle befriedigenden Anziehungspunkt zu gestalten. Zur Vorbereitung des schönen Unternehmens sei aus den heutigen Ausruf des Roten Kreuzes, der zur Stiftung von Gewinn- gegenständen einladt, besonders hin gewiesen. ** Gießen er Kon Kert -- Vcrei n. In diesem Winter sind wieder sechs Konzerte vorgesehen. Siehe Anzeige. Landkreis Gießen. ** Lauter, 26. Sept. Bei tw: gestrigen Obstversteigerung löste die Gemeinde 10062 Mark. M,it Einschluß des bereits abge- setzten Fall- und Frühobstes und der Klrschiu: hat die Gemeinde in dies-em JÄhr-e .aus ihren Obstanlagen rare Einnahme von mehr als 17 000 Mark. ** Trohe, 26. Sept. Dem Musketier Hübett Engeln ksvurde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Kreis Büdingen. -a Eckarts Hau s cit ; 25. Sept. Der Aufenthalt unserer „Fcrienländer" neigt sich ullnrüblich seinem Ende entgegcm. Mitte Nüai dieses Jahres waren 200 Kinder, Knabe?: und Mädchen, aus der Fabrikstadt Haspe bei .Hagen in Westfalen durck: einen dortig«: Geistlichen iu unsere Gegend gebracht und in Büoingeu und den Umliegenden Ottschaften einquartiett iwrfoiit. Jir einem dieser Orte, bem. zu dem Kirchspiele Eckarts hausen gehörigen Dorfe Langenl-erg- heim, standen so diele Kinder Ausnahme, daß ein besonderer Lecher aus Haspe dorthin beordert rjuttfce, um sie zu unterrichten. In. den übrigen Orten besuchten die fremden Kinder überall die allgemeinen Volksschulen, yimi darf sagen, daß der Zweck der Auscirthalts hei Kinder in unserer ländlichen Gegn^d vollauf erreicht morden ist; fast lalle haben sich in den. vier Msonaten iches Hierseins lnächtig erholt und kehren gekräftigt und gestärkt, znin Teil mit blühendenj Wangen, in die Heimat zurück. * Kreis Lauterlmch. rr. Schlitz, 25. Sept. Marie T iesfenb ach, die Tochter unsres früheren Mrche-.rrats Dieffenbach, lcht in ihrem Testament der Uesigen Kirche^3000 Mar? vermacht Von je 1000 Mk. sollen die Zinsen znr Jnstandholwng des Tieffenbachschen Erbbegräbnisses ebenso zur Unterstützung hiesiger Armen dienen, währnid 1000 Mk. dem Fmrds zur. Errichümg eines Gemeindehauses zugute kommen sollen. Kreis Schotten. $ Hartmanns h a i n, 26. Sept. Mit großem,- Trauer- geiolge wurde am Ado mag der ?lltbürgermeister Ehr. Schmal •■aei zur letzten Ruhe geleitet. 36 Jahre hat^ er* mit aller lilic | m eindegeschäfte i volle Anerkennung u:rd Achtung erworben. Irene und Gewissenhaftigkeit als Orts Vorsteher die Ge- geftihtt und sich in dieser Zeit bei jedermann Starkenünrg und Rheinhrssen. I. Darmstadt, 26. Sept. Die Resormationsseier der vereinigten evangelisck)en Gemeinden imd Vereine nahm Montag abend einen würdigen Llnsang. Wie im Gcdächtnisjahr des 400- läyrigen Geburtstages Luthers Heinrich vou Treitschke, so war auch diesmal einer der bedeutendsten Geschichtsforscher der Gegarn wart zu einem Luther-Vottwg geNwnnen worden. In dem mit Blattpflanzen geschmückten Fcstsaal der Turngcmeinde, dem größten Saal der Stadt, sprach in Gegeivoart des Großhcrzogs und der Großherzogin der bckaicnte Mürchener Historiker imd Bismarcksorscher, Geheimrat Tr. Erich Marcks. über „Luther und Deutschland". Kreis Wetzlar. W. Z. Wetz l a r, 25. Sept. Dem städtische:: GasMeisür Knopf wurde das Verdienstkreu'z für Kriegshilfe verliehen. ^ ^ ' Braun f el s, 25. Sept. Den: Fürsten Georg Friedrich zu Lolms-Braunfcls wurde das Verdi enstkre:lz für Krieg sh sie verliehen. Brau n sels, 26. Sept. Der Großherzog hat dem Geheimen Sanitätsrat Dr. msdl. et. Phil. K. Gerster das Titter- frueusi 1. Klasse des Ordens „Steri: von Brabant" verliehen. Hessen-Nassau. G. Z. Frankfurt a:M., 25. Sept. Heute sind es ftrnfzig Jahre, daß die Stadtverordnetcnversammlung zum ersten Male znsammengetreten ist. Tie Mitglieder waren auf Grund des nach der Einverleibrmg der Freien StcLt erlassenen Gcmeinde-Ver- fasstings-Gesetzes vom 25. März 1867 gewählt >vorden. F. N. Frankfurt a. M., 25. Sept. Ter Pferdehändler und Deserteur Christian Klein und der Kcmfmcum Willi Wartendank aus Köln hatten in cft:em Kölner Hotel logiert und der Besitzerin den Brillantschmuck im Wette von 3000 Mk. gestohlen. Sie wurden in dem Augeiülick verhaftet, als sie den Schmuck in FraEilrt verkaufen tvollten. ^ Franks urt a. M., 26. Sept. Zur Belebung einer im Winter etwa enitreteirden Kohlennot kauft die Stadt in Bayern 600 000 Zentner Holz für 4 Milliorren Mark an, von beuen bisher 160 000 Zentner an geliefert sind. Bis Mürz 1918 soll die gesamte Anfuhr bewirkt sein. Außerdem tvird der Magisttat der Studtvecoi-dnetenrersammlung eine Vorlage mn Bewilligung eines Kredites bis zu 1 8 M i l l io n e n M a r k zur Beschafftuig weiterer Holzvorräte unterbreiten. Der bisher in beiden städtischien Gasanstalten als wenig verwendbar zurückbleibende Koi grieß wird zu K o f s b ri k et ts verarbeitet. Zu diesem Zweck läßt die Stadt iu den Gascnrstalten zwei Brikettfabriken erbarm:, die vorans- siMl ieh f;um Frühj ahr 1918 den Betrieb au «nehmen können, d - Kassel, 25. Sept. Tie von allen Gegeirden der Dropfnz erhobenen Einsprüche gege:: die vom neuen Oberpräsidcotte:: ange- orvnete Verlegung der Hcrbstfett«: .haben schon teilweise Erfolg gehabt. Ter Oberpräsident hat soeben verfügt, daß die Herbst- scrien nur an denjenigen Orten ausfallen, iudenen höhere Schulen und Seminare sind. Auf dem Lande dagegen fallen die Herbstferien nicht ans. J[ Marburg, 25. Sept. An der hiesige:: Universität soll 'j\ diesen: Winterhalbjahr, falls sich gei:ügeude Teilnehmer finden, ein akademischer Ausüildungskursus für Tuimlehrer stattsindeu. Meldungm haben bis zum 12. Oktober beim Herrn Kurator zu ge- schehen. — Die Vorlesungei: des beurlaubten Rechtslehrers Vvof. Bredt hat Geh. Rat Prof. Arndt aus Charlottenburg übernommen. rrniversktätS'Nach^chte!«, ][ Marburg, 25. Sept. Gesten: wurde unter Beteiligirng der Spitzen der Behörden imfo sonstiger Gaste die am Ottenberg hiMpt'- sächlich mis Miitteln des hessischen Diakonissenhauses zu KLssel erbaute Orthopädische Heilansoalt sür Kinder, die den Namen Betha- nien erhielt, eingeweiht. Die LmuptMsprache hielt der Direktor ^er Chirurgischen Klinik, Geh. Rat Pros. Dr. König. Vekmischres. * Leipzig, 25. Sept. 5Rer fa:ü> am 22. und 23. September die 15. Hauptversamnckung des Verbandes der Aerzte Teutschl-mchs statt. Ter Verband zählt gegenwärtig 28000 Mitglieder. 975 Aerzte sind bisher in: Dienste des Vaterlandes gefallen, 16 Ver- trcncenÄnänner und 58 Obmänner gestorbem ^ L e m b e r g, 24. Sept. (WTB0 Hiesigen Blättern Zufolge hat in B o r y s l a w eine F e u e r s b r n n st über hundett Wohnhäuser ein geäschert. Zahlreiche Familien sind obdachlos. Der Schaden wftd aiss zehn Millionen Kronen geschätzt. Dem MEtär gelang es, den Bmud arrf seinen Herd m beschränken. * * Der 30. September ist der Opfertag dgr deutschen Realanstallen! In einem besonderen Ausruf ivendet sich der Verbarid der Vereine ehem. Realschüler Deutschlands, E. B., Sitz Leiptzig, der sich vom ersten Tage des Kttcges an der Bersorgirng unserer Feldgrauen mit Lesestoff gttvidmet hat, an die Lehrer und Schüler aller deutschen Realcurstalten, an die ehemaligen Besucher drcser Schulen und an die Freunde mtb Gönner des Realschuliinsens, mit der Bitte um Ueberlassung von Büchern oder von Mitteln zur Beschaffung „geistiger Nahrm^". Lehr- bückier werde:: namentlich von rinseren in Gefangenschaft schmachtenden Brüdern dringend gewünscht. Sanrmelstelle ist die Geschäftsstelle des Verbandes, Leipzig, Elsterftraße 14. hzhrn srejrenifcer er '^rraTtJTBtt^BiBg betroffenen liegenftcnbe luertwi ‘* CllTltl foitÄtt sich nicht ans nachstehenden Besftiw- mungen AAZN«MN-2I ergeben. Z 3. N«hftel,ende L.kanulmn.hung wird auf Ersuchen des ii'to l ^'5 Ktiegsminnrcnums hierin ft zur allgemeiwm ^vuntuis ao- vramt mir jcn\ B-uner^m, das;, soweit nid)! Mncf- bcn allgemeinen even hüb re Strafen verwirkt sind, ;d>: Zuwiderl-andluna r^lagnnhinevorichrlsten nach 8 6*s der Bekanntmachung Er imV 1 ’S c ? lll, Ü? M11 Kriegsbedarf in der Fassung vom 26 10 r~ • rrVt/ , ~ ' v 1 . 1 **- mMiuug vom zo. r? ' qi) rsLfeS ,CÖ ^L ^ t un ^ le ^ d Zuwiderhandlung SgjCbcwItt» nad) § 5**) bet Bekanntmachung .über ! r iu w; s ) uci -oi »•er i i. rrnuc Auskuntts.pflrcht vom 12. Juli 1917 (Reichs Ge, chbl.' S 604) Le,.r.?it wird. Amt- kamr der ^trieb des Hansel sgewerbes gemäß ver -kVMinImact'.ung zur Fewthaltung mrzuverlä,,iger Personen vorn .Handel o-un 23. L^p:entber 1915 (Reichs-S)es^bl. 3 603) aarteqftgt. werden. § 1 . Don der Bekanntmachung betroffene Gegenstände. . . dieser Bekanntmachung werden bctmsfen sämtliche im Jn- l^ird betindllchen Zechen garne, lowert nicht im-folgeuden abweichende -.-esammungeu aetrossen sind. .^eidengarne im Sinne dieser Be- ^ llfl 'V 10 ^öge, Organ..,in-c, Trame uno Schupp' ohne 'NE. .fmd ans Zeugnissen des 'vder Eichew Tu) sah-- Spinners, ferner für Näh. und «sfcdMucrft’ beflimriri- Sa-a'-pe- und reale Seidnlgarue Von dieser BeLarurt-m .chrmg lind nickft betwafseu - 1 ftA^^Eirgarne, welche sich in erschwerten! Zustande be- 2. Me Seidengarrre, welck-e mehr als 1000 Umdrehungen (Touren) auf den Meter habeir (Mmtabim, Poil, Ihrm>* fictnic um».). Bei Garnen, welche eine Vordrehung erhalten ^ o $' yai ' B*' mir dre Nachdrehung maßgebend, o- ^lle Seideugarne, welch» nachweisbar nach dein 15. Juli 1917 ' wvrd^siud^^^ Auslände (nicht Zollauslande) eingesührt 4. Mle gefärbten, aus Schuppe oder realer Seide hergestellten Nah- und Stlckferdengacne. 5 jüfe ^ft » ij | ti>. etirfii-ibciinatnc, feie sich jur Zeit bei Im- Bekanntniachmrg in Kl<-i>U.«ndclsgrschästrn b ^,id»urr«eMrne ach welche die Bekamrtnrachirn-, V. IV. lUU/l. 1 /. K. R. A. vluwendnng findet. Wirkung der BeschLagnichme. ^ ,Die Beschsaguahrwi hat die Wirkung, bo% bis Vornahme von ^ermwerunGen an d«r von ihr b^rilhrtzen Gegenständen verboten M undreri'tsgerdväfLI iche ^Verftlgungen über diese nichtig sind, son.'eir ne r ncht. av.i Grund der folgenden ?lnordmmHen erlaubt sind. Den rocht^xeichEtlichen Verfügungen stehen VeriS^unyen. gleich, die im ^vege der Zwangsvoklstreckung oder Arrestvvilziehung erfolgen. 2. gewerbliche Unkernehmer: 3. öfsentlich-rechtliche Körversdvaften ruck» Verbünde Vorräte, die sich am Stichtage $8) nicht im 6xuoahrsa«. ^eErmers besi'.iden, sind sowvhl von denk Gigeniicmer als oud» von dem;enrgen zu ineLden, der sie an diesem Tage in Ämvol"' ) 'ckE, be,chuagt oder zerstört, verwendet, verkauft oder laust oder ein andere: Veräußerungs- oder Erwerb 'g-schüft über ihn abMrem: ^ ' 3. wer der Verpflichtung die beschlagnahniten Gegenstände zu verwahren und vsleglrch zu behandeln, zuwiderhandelt - SS SfaamssSK SL«S8r»!>».»l» uJL' o. ' iuti uutOie vorgeschrie-- ä2?' ZF^bucher ernzuvichben oder zu fuhren unterläßt, wird mit ,erf ^ -OÜonaten und mit 6>ld,Träfe bis zu zelm^ ^ ober vnr einer dieser Swrsen bestraft: auch känw^ Vorräte, dre verschone^gen worden sind, im Urteil a,ts dein Staate ^ rsallen erklärt metben, oytte llniersdn^d, ob sie dem Au -^n^ V^iilhtig-lnr gehören oder nicht. ' ^vruasr^- Wer fahrlässig die Auskunft nicht in der gefetzten Frist erteilt ?Lr unvollständige Angaben macht odä werlahr- lamg dn? vorgeschrrebenen Lägerbücher einznrichten oder zu fübrcn Unterlaßt, rmrd mit Geldstrase bis zu drei taufend Niark betraft. Ausnahmebestimmung findet , also auch rein A^ T^garÄ E ^ beseLten feindlichen Gebieten Angeführten Veräutzerunffserlaubnis. der Beschlagnahme ist die Veräußerung und Lieferung der bescnlagnalnnLen Gegenstände an die S'idenverwertungs-Ge- sellschan m. b. H. Berlin W 30, Viktorm-Luife-Platz 8, erlaubt? ) Ueber^eden Ankauf von besch^agilahmten Gegenständen wird von der Lvei den verw er dir. gs-Ge sell scha f t m. b ö. ein Beränße- 25l? ? frfe in 'r ^r. Bst.. 1723 d, in dreifacher Ausfertigung ausge- ?ur,chünussert'^ung bat d'r Peräußercr an die Äbiegs- Rohitoft Abteilung des Königi-ih Preuwschm Kriegsminisleriums. Scktton \\. S., Berlin SW 48, Verl. Lebemannstraße 10, unter r Firmenstempel versehen, eiuzusen-xn. Durd>- 1 behält die Se^envenvertungsGesellschaft m. b. .h., ^-uvch'chrrft Nr. 2 hat der Veräußerer als Beleg aufznbewahren. rü-alls die L»eidenv7r.'vertiing: 6)esellsrl?oft m. b. 5). d-.-n Ankauf gm beichlagnahmlen 0>egenständeu ablehnt, kann ein Antrag mrf Ertaribnis zu anderweitiger Veräußcrmrg rmter Einsendung von Mustern an die KriegsMoh>tvff?.'lbtcilung des Königlich Preuüi- D.-!egsnnnisterükms. Sektion W? 8., gestellt werden Die Besitzer der befchbusnahmten Gegenstände haben die Ent- ergnung zi,. gewärtigm, sofern sie nicht bis zum 30. November 191/ ihre Beuänoe an die im Abs. 1 bezcichncte Stelle veräußert haben In dresenr <^-alle entscheidet über die llebernahmeprcise mangels Ettnguug: 2^ soweit Höds.stpreise festgesetzt sind gemäß §2 Abs. 4 des jHKbrtpreiö-ac• rtj.eö in der Fassung vom 17. Dezember 1914 (Neichs-Gesetzbl. S. 516) die zuständige höhere Ber roa Ltungsde Hörde: ^ d) soweit Döchstprerse ftrr diese l^egenstände nicht festgesetzt ^as O^ichsschiedSgericht für Kriegswirtschaft, Berlin. Vlktorraftraße 34. 8 5. Derarbeitungserlliuüttis. ' Trotz der Beschlagnahme ist die Verarbeitung der rohen solvie der gefärbten un a ! erten Seideugarne geslnttet, die befinden, die am 19. Juli 1917 auf edm Webstuhl un- Webprozeß rvaren, 2. erforderlul' iino, uni die unter 1 bezeichneten Ketten ab- ^ zuarberten. Ti'ö weitere Berardeitung der beschlagnahmten Gegenstände ist zur Erfüllung von Aufträgen der deutschen Heeres- oder Marine- verivaltung erlaubt, sofern der Hersteller der 5>alb- und. Fertig- erzeugmsft euren ordnungsmäßig ausgesüllten und von der her- Nel lenken Behörde cd. gestempelten. Belegs che ür 4 a für Seidengarne rer g negs-Rohstoft.Abteilung des Königlich Preußischen Kriegs- nnnlNerrums besitzt. Vordrucke sind bei der Vordruck verwalt, ing der K9:iegs-Nvhsto,f-Abteilung des Königlich Preußisclien d.riegö- nnnchennms unter Angabe der Vordrucknmnmer Bst 1723 c an* Anwrdermk-grm der Vordrucke surd mit der Aufschrift „Betrifft SerdengarnOeschbagnalime" zu versehen. 8 9. ^ Meldescheine. cm r?-^ C r Meldungen !>aben auf den vor geschriebenen amtftdMr .iVucbuncn zu erfolgen, die bei der Vordruck Verwaltung der >llngs Nohslon -lbteilung des Königlich-Preußischen tfrieosrnrmv* fleriumö, Berlin SW 48, Verl .Hedemannstraße 10, unter Air- gabe^der Bordrucknummer Bst. 1723 b anziuwrvern ,'ind ^ ’ Of ” ^ v kJ Uli qRU | v 14J . __ rr. -'f lc Aplorderung der Meldescheine ist mit deutlicher Unter* und genauer Anschrift zu versetzen. Ter M ^ v- . * 7 * ,w y« wvMt/vu. -cti Meldchdiern darf zu anderen itlkilungen als zur Beantwortung der gestellten Fragen mcht verivandt ivcrdcn. ^ erstatteten Meldmigen ist eine zweite AussertiOUng ruclf—]}}' Durchschrift, Kopie) von dem Meldenden bei seinen Geschäftspapieren zurückzubehalten. 8 10 . I ^ Lagerbuch und Auskunftserttilung. Jeder Melbepflichtige (§ 7) hat ein Lagerbnch zu ftihren, anS dem setze Aenderung in den Vorratsniengen urrd ihre Verwendung eriu. :.ich sinn nmß.. Solveit der Meldevflichtige bereits ein der-- arr.ge- ^.a ge rauch sührt, brcuicht ein besonderes nicht eingerichtet weil-an Beauftragten der Militär- und Polizeibehörden ist die Brusui.g oe^Logerbud^s, der Geschäftsbriefe und GeschäftSöüclrer -'^'llchtigung und Untersuchung der Betriebseünrick'tungen und mau me zu gestatten, in denen meldepflichtige düegLiistände er- zeugt, gelagert, fcilgehalten werden oder zu verimiten sind. 8 11 . Aufragcn und Anträge. Uiid Anträge, die die Meldungen betroffen, sind an das Webttoffmeldeamt der Klnegs-Nohstosf Abteilung des .Königlich Preutzischeu Kriegsministerimns, Berlin SW' 48, Verl Hede- mannstratze 10, alle übrigen Anfragen und Anträge, die diese Be, ....i.!'nwi-ober die etwa zu ihr crgehälchen Ausft'ibnlngsLe- stiinmungcn betreuen an die KriegS-Rohstosf-Abteilung, Sektion v\vaq bes Königlich Preußischen Kricgsministcriums. Berlin 48, Verl. Hedemannstraße 10, zu richten und am Kopfe dos Schreibens rmt der Aufschrift „Betrifft Seidengarnbeschlagnahnio" § 12 . Ausnahmen. < ku$naf)mv.n von den Vorschriften der Beschlagnahlnebeswn- mungen tonnen von, der Knegs-Rohstoff-Wteilung des Königlich Preußischen Kriegskmnisteriums be-willüft werden. Stichtag rmd Meldefrist. ,. Mio von dieser Bekknmtmachnng betroffenen Gegenstände unter- liegeii oer DieldePflicht, sofern die Gesamtmenge bei einer zur Meldung verpflichteten Versvn usw. (87) nirndestens 20 Kilo- gramm betragt Die Meldungeil haben inonatlich. zu erfolgen der .Kriegs-Rohstoff-Abteilnng des Komglrm Preußischen .Knegsrnmisteriums, Berlin SW 48 SSett. Heoemannstraue 10, mit der Aufschrift „Seidengarnbeschlagnahme" zu erstatten. * § 7. Melbepflichtige Personen. Zur Meldung verpflichtet sind: l.chle Prnsonen, die von dieser Bekarmtniachnng betroffene Gegenstände, m Gewayrsam hoben: 8 13. Inkrafttreten. Tie Bekamtftnack/ung tritt imt dem 26. Septeinber 1917 in Kraft. Mit dem Inkrafttreten dieser Bekanntmachung treten die er- s^AbNü^gen W. S. 8/7. 17. K. R-. A. und W.S. 9/0 17. K'. R. A. außer Kraft. Frankfurt (Main), den 26. September 1917. Stellv. Generalkommando des 18. Anncekorps. ( in diesem Jahre wird herzlich um Stiftung von CeVinngegenständen: Deursche Reichsschatzanweisungen werden zu Originalbedingungen entgegengenommen. 7156D Joseph Herz, Bankgeschäft, Neuen Baue 23. Haltbarkeiten, Zchmucksachen ohne Gold- und Lrlberwert, Kisnft und haurhaltungrgegenständ^n gebeten. Annahme täglich in der Geschäftsstelle des Roten Kreuzes „Alte Klinik". v — . ....Rotes Areuz Gießen Relegs-Anleihe -Hermes HüDilelo-ietirinslüiit üieüeii Versicherung. Laraufwand auf 10 Jahre verteilt. Kerne ärztliche Untersuchung. Keine Wartefrist. Kriegsgefahr in voller Höhe eingeschlossen. Nersicherungen bis 10000 Mark zulässig. Näheres durch: Alfred Zrshiich, taenbäpt. Sichen. Lord-Anlage 3f. ?m Die Möglichkeit Äxie^sanleihe zu zeichne« »«kfwpt *. M., Niddastrasse 56. einpfiehlt in großer Auswahl ' 05474 J. Tk^raser, Ludwigftraße 40 .