rrr. 223 Swetter Blatt I6Z. Jahrgang Gilajfml täglich mit Ausnahme des Sonntag?. veclagen: „Sletzener ZamüiendlStter" und ..lLreisblatt ]ia btn Kreis Sichen". postfcheckko«to: $r«nffnrt am Main Nr. U686. BanfBerfe^r: Sewerbebank Stehen. 5am§tag, 22. ZeptLvrdcr M Zwcklingsrunddruck und Ve»nrg. BrühlrfcheUmoersuäts-Äuch-n.Stcindi ckerei. R. L an g e, Gießen. General-Anzeiger für Gberhesjen Lchrkstleitung. SeschSftssteLe und Druckerei: Schulstraße?. Eeschäf:: e'ieu.Verlagbl, Schriftleitung: 112. Ans chrift fü r T r ? htn a chr ich ten: Anzeig er Eie s e n. , — — Dir deutlchen Spartasien und die kommende Kriegsanleihe. In der Bewegung der (Umlagen bei den deutschen Sparkassen Spiegeln sich die wirtsckxlstlichen Verhältnis^ der breiten Schichten oer Bevölkerung Ueber diese Bewegung tverden wir wrtlausend u nt erri ch tet durch die Mo na ts statt sri ken, welck-e in dem Amtsblatt des derntschen Sparkassenverbandes, der „Sparkasse", erscheinen. 'Diese Monatsslatistiken beruhen im wesentlichen aus Schätzungen, xnax aber ein umfangreiches Material zugrunde liegt, das die grdfr oam d eutschen Sparkassen allmonatlich zur Verfügung stellen. Die Bearbeitung erfolgt regelmäßig durch den derzeitigen Direktor der Berliner Sparkasse. Die Monatsstattstiken haben sich bisher stets als zuverlässig erwiesen- fite telegen sehr vorsichtig zu sein und geben Schätzungen, die eher Hl niedrig als m hoch sind. Zn der Monatsstatistik zeigt sich nun, welche gewaltigen Beträge den Sparkassen, besonders seit Krtegsbegiirn, Monat für Monat zrEctzen. Im Anfang des Krieges war man wohl versucht, an Vine vorübergehende Erscheinung zu glauben. Man erblickte in ihnen im wesentlichen die Wirkung «des Liguidattons-« Prozesses unserer Volkswirtschaft, der naturgremäH auch aus die kleinen und kleinsten Betriebe übergegrifsen hat. Llllmählich zeigtq es sich aber, das diese Erklärung doch' nur eine beschränkte Berechtigung 'hatte. Der .stapttal-ustuß zhr den Sparkassen nahm namlrch nicht ab, sondern bewegte sich in aussteigender Linie, lvahrend die Vorräte an Rohstpfien irird Waren fast durchweg längst erschäpst sind. Man hat auch sestge stellt, daß der steigende Zuwachs an Kapitalien seinen Ursprung nicht nur im vermehrt^ Zufluß von Einlagen, sondern in der Abnahme der Rückzahlungen trat. Dazu kommt, daß die Zahl der Sparbücher während des Kriege- eine ganz gewaltige Vermehrung -wfahren hat, und daß diese Verrnehrung besonders den gering fyuttyabe it zugute ge-* lammen ist. Neben dem steigenden Erwerb in den. breitesten Schichten der Bevölkerung geht also eine lrvif? kEinschräntung in den Ausgaben nebenher-. Wenn man aus diesen Exsich,tspunkten heraus die gewaltigen Dconat^isfern betrachtet, gewinnt man ein besonders erfreuliches und beruhigendes Bild. Es mögen .'hier die Zahlen folgen, n-elche die „Sparkasse" iur die versessenen Monate dieses Jahres mitgeteilt har in Gegenüberstellung zu den entsprechendst Ergebnissen der gleichen Monate des Vorjahres. Es sei dazu bemerkt, daß hierbei die Abschjceibungen der zur Zeichnung auf die Kriegsanleihe verwandten Spareinlagen natürlich nickt in Abzug gebracht sind. Auch And die Riesenbeträge der am tstahresschluß den Sparern g-ttgeschviebeuen Zinsen, die alsiährlich ctiva 700 Millionen Mark ausmacheu, incbr berücksichtigt. Es betrug der Zuwachs der deutschen Sparkassen: 1917 1916 Millionen Mark Millionen Mark endlosen „Polonaisen" vor den Geschäften milmachte. Ein Mittagessen in einem bescheidenen bürgerlichen Soeisehaits kostete 24 Mk.. in den besseren Gasthäusern, in denen freilich alle Delikatessen zu haben waren, lohnte es ohne HX) Mk. gar nicht anzufangen. Der junge Offizier hatte eine Art Lektorat in einer Unteronstzierssbulc und erlebte es jeden Tag, daß von seinen 200 Unterofsiziersschülern keine zehn zum Dierrft kamen. Die Kameraden machten sich lustig über ihn, daß er Dienst tue. „Aber ich kann nicht anders, ich muß hingehen," sagte der Offizier zu seiner Iran. Das waren die Deutschen, die angeblich Verrat übten und doch immer — wer kann aus.'einer Haut — bis zum letzten Augenblick ihre Pflicht taten. Dabei war das Leben eines pslichteisrigett Offiziers keinen Pfifferling wert .... In den Julitagen durchrasten die Lastautos, auf-denen Soldaten und beoafntctc Arbeiter itxmten oder lang lagen, die Hauptstraßen ^und schossen wahllos in die Menschen hinein. Man sprach mehr von der „Newa-Front" als vvu der gegen die Deutschen. Freilich aus schweren Kamps gegen die Truppen der provisorischen Regierung ließen es die Aufständischen an dcr „Newa-Front" nicht ankommen, sie unterhandelten, und die Newa war wieder svei. Wähnend der Schüsse und der blutigen Tunnckte saßen Offiziere und Damen in beit eleganten Hotels und ließen sich das Trinken aus das Wohl des Vaterlandes viel kosten. Es kannte freilich passieren, daß ein einfacher Soldat eintrat, erst Januar 600 500 Februar 300 300 März 160 140 April 300 275 Mai 300 250 Juni 200 110 Juli 300 255 zusammen: 2160 1830 dem Offizier, dann seinen Damen die Gläser sortnahm und sie habe jetzt kerne Zeit!" Mer sein .Schreiber, dem er einen Beseht diktieren wollte, entgegnet seelenruhig dem Volksmann: „JetzH gebe ick c/stn. Bürger Gefreiter Romnr," und der große Gefreive rügte sich sthnHj freundliche — zur russischen! Armee, Mr russischen Politik, *ir Petersburg, zu Moskau. Sic haben alle ein gutes ^Gedächtnis, und ihre Beobachtungsgabe ist durch vre Not der Zeit geschärft, so kommt in Einzelzügen und Geschichten ein deutliches Bild des Rußlands hinter der Front heraus, ein Bild, das den kaum mehr aufzuhaltenden schnellen Verfall deutlich zeigt. * In Petersburg war eine junge Frau mit ihren: Pkarm, dwtsch-russisctzem Offizier, während der letzten Juliunruhen. Die Verpflegung war mehr »als krrapp. ES gab Lebensmittelkarten, aber man beünn keine Lebensmittel darauf, wemt man auch die Auch der französische sozialistische Minister war in Riga. Er versprach sich viel von seinemEesuch an Wirkung ?ut die lettische sozialistische Partei. Aber an der Dronk hatte man bald heraus, daß der Franzose zum förieg Hetze. Ta nahm man Hmrdgranaten! und beirillkommnete damit das Auto des großen Phrasenmannes Er kam in düsterster Stimmung zum Festmaht am Abend in der Stadt. Während feiner großen Rede an der Galotasel kam er immer mehr in Rülprung über die Ereignisse des Tages, die ihn an Rußland verzweifeln ließen. Schließlich begann ec zu schluchzen. General Tragomirow weinte, die Damen waren in Tränen gebadet. Nur Nadko-Timitriew blieb unbeweglich. „9hir u^r den Russen kennt, wird diese Geschichte ganz verstel)en," sa.<- man mir zur Erläuterung dieses Festmahls. Als die rigaische Schloßbrauerei noch bewacht wurde, gaben die Posten so viel von den Biervorräten heraus, daß doch noch immer ganze Kompagnien betrunken waren. Da beschoß man, die Kesicl zu zerstören und den Inhalt der Fässer in die Gosse lausen zu lassen. Die Rinnsteine schrammen von dent köstlichett Naß. und die Kirgisen, deren Juchten-Lager dicht vor Riga stand, legte:: sich lang auf die Erde, um zu trinken. Die andern ahmten das gute Beispiel nach, und bald sah man das sonderbare Bild ganzer Scharen cmi der Erde Liegender und sich betrittt'cnder russischer Soldaten. Trotzdem sind tvohl in einigen Brauereiett noch kleine Vorräte geblieben, denn als sich die Armee von Olai zurückzog, wurde eine Kompagnie in eine Brauerei gelegt, betrank sich unmäßig und war nicht zum weiteren Marsch zu bewegen, ^.cr Hausmann ioar verwundet. Da ging seine Frau, eine frühere rmmche Schwester, die schon draußen bei der Truppe gewesen war. in den Raum, hielt den Revolver hoch und sagte: „Ich führ? ;etzt die Kompagnie! Wer noch einen Sckstnck trmkt, üen er,chietze ich. Ncbmt die Gewehre nnd Marsch!" Tie Kompagnie ichrie „Hurra , und die Frau Hcmptmann führte die Kompagnie ustd rttt an ihrer Spitze nach der großen Rückzugsstraße nach Wende,'. Reo-eu dem charakteristischen russischen Merkmal des völligen Lttmmungsum- schlogeo vor der Entschlossenheit zeigt die Geschichte aber auch den großen russischen Ossiziersmangel, der es dazu kommen laßt, daß eine Frau eine Kompagnie im Felde führt. den zu /vählen." _ _ _ . . . so ironisierte der Mann, der sich öffentlich als Atonarchnt erkläre hatte, vor dem Führer Rußlands erbarmimgslos das herrschende System, -und der Saal ,var erfüllt von den Beisallrufen der entzückten Hörer Aus diesen Gesckichten spricht Rußland, Rußlands irrende, suchende, zerrissene Seele. Aber auch .aus^ der siavischen. mst hysterischen Selbstaufopferung der Kornilowichen Todesbat ntt-me bei Stanislau sprat Rußland. Sie wvtlei: Pen FriÄ>en. und pe wollen den Krieg Altes ist schwankend. ...Wir kömvtr fest nur aur uwere Kräfte rechnen und rechnen danrit," sagte anir Geneval^ seldmarschall Hi:U>enöurg einmal. T-a liegt der Kern: eine siegreiche deutsche l?lnnee im Osten bringt uns dem Kriegsende mit ^Rußland auch aus politischem Gebiete näher Das .hat uns der «ycill von Riga und seine Bedeutung für Rußland gezeigt. Rolf Brandt, 'Kriegsberichterstatter. Ans Stadt »nd Land. Gießen, 22. September 1917. ** In Sturm und Stille. In der nächsten^NittnmeL des Familieichlattes beginnt ein neuer Roman: „In cs-tumt und Stille" von Mar Treu. Ter Verfasser, welcher bekannt ist durch die Tiesgründiakeit seiner Auffassung, die Starke der Eharakterisierung, die lebendige Schilderung, die feine Herausarbeitung spannender, psychologisch tvertvoller Momente, dürste auch unseren Lesern nicht fremd sein, und drese neue Probe sekster Feder wird sicher allgemeinen Beifall stnden. Ter .Kampf Kornitow-Kerenski, der sich im großen Mts großer Bülu'-e abrollt wurde täglich übevM im kleinen gekämpft. Macht stand gegen Macht, die Masse jubelte dem zu, der gerade sprach. Der Gefreite Romm, der Vor,ik-ende des.A- und. >s.-Rates von Rina sprach wenn ihn ein General televhonpch xrnriet, nach Abheben des' Hörers, so daß ihn der andere verstehen nrutzte:' Ml der alte Esel loieder von m:r " -loa» mrd laut nvitcr: „Ich ncrozssme bb'^ ** Stiftung. Geheimer Kommerzienrat Heichelheim hat unter bem Namen „Josephine Heichecheinv- Stiftung" der Sto.dt Gießen den Betrag v-on 20000 Mk. s stir Zwecke von mnegspateiischasten zur Berfügiing ge- stellt. Die Stiftung ist dem Andenken der verstorbenen Gattin des- Stifters gewidmet. **DieDienftstundendesChemischenUnrer- suchungsamts türme Provinz ObSRhessen sind für die Wintermonate (1. Oktober 1917 bis 1. Mai 1918)^ ans die Zeit von 8 Uhr morgecks bis 4 Uhr nachmittags, Samstags bis 12 Uhr mittags, festgesetzt. ** Sitzungen des Schwurgerichts für das dritte Vierteljahr>1^17. Am Montag, 24. Seplr, vormittags OV 2 Uhr. ivird gegen die aus Hauswurz gebürtige Sabina Vogt wegen Meineids verhandelt. Die Verteidigung hat Rechtsamvalt Peters übernommen. Am Dienstag,'25. Sept., vormittags 81/2 Uhr, kommen zur Anklage: Emma Be lz aus Dauernheim (Verteidigung durch Justizrar Dt. Rosenberg- und Jda Bullmann crirs Leidhecken (Verteidigung .durch Justizrat Grünelvald, beide roegen Kindestötung. Tie Anklage vertritt an beiden Tagen Gerichtsassessor Dr. Eckert. . . ^ . ** Wirtschaftliche Vereinigung Krtegsbe, cha- digtcr. Die Beratt'.ngsftunde findet amtzSoirntag, den nli. Sept, vormittags ab 9 1 /.. Uhr im Bereinssaale pes Fürstmthores statt. Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 34. Von heute bis einschließlich Montag gelangt der Filnt „Streichhölzer, kauft Stteichhölzer". in dem die beliebte Künstlerin >se!la Maja aufiritt, zu: Borsührnng. W/itcrhin ,r»eist das^ gute Programm ein Triirfic* Lustspiel „T/lephonkätzchen" tun. Siehe Anzeige. ■ Im Schwarz-Weiß-The ater, Selterswa U. :?ird vvn heute bis einschließlich Mvntas dser.Film „Tie qrofe Wette", cm phantastisches Erlebnis aus dem (Jahre .2000, oorgesührt. Mßabem enthält die Spiel folge noch ein Drama „Ansgeopfertt" sowie die neuesten Aufnahmen von den Kriegsschauplätzen. ** Spart Kohlen! Das Kriegsamt bringt folgende Brr- öffentlichimg: Spart Kohlen! Umfassende Maßnahmen sind ge- twfien worden, um dent Kohletwerbrmlck) so weit zu decken, bafc für den Jndifitricbedarf und den Hausbrand die unbedingt not- SVE.CS Glüäwunschurkunde der Landftände znm Aegierungsjubiläum des Grof;her;ogs. Die Glückwunsch,urkunde der Lanbstände znm Regirrungs- jubiläum des Großl-erzogs, mit der zugleich 6ic Ueberreichung der setzt auf 2 634 204 .Mark angewachWen Jubiläumsspsnöe für hessische Krieger, die der Erl-oliung .und Kräftigung chedürßen/ Ä , wurde a*.u Jnbiläumstag, in Hestform lalligraphi!ch tzer- übergeben, da sie iw der .endgültigen ..Form des Krieges und der danrit verburtdenen Schwierigkeiten trogen nicht rechtt- zeitig fertiggestellt werden konnte. Nachdem nunmehr die Urkunde selbst, wie auch der Schrein, in dem sie ausbetvahrt uni'b, hcrgestellt sind, wurde dieses Ktutstwerk, dem: als solches stellt es sich^ dar, von dem Präsidenlet: der Zweiter KamNver in den letzten ttxtgen - dem Großherzog überreicht, der sich höchst anerkennend über das - Ganze äußerte. . , ^ „ Die Urkunde befindet sich rn ebnem rechteckigen Kasten mit abgestumpstem Satteldach. Ter* Küsten ist 38 Zentimeter lang, Z J > Zeirtöneter breit und 17 Zentimeter hocli: außen ganz mit . gucüwatisck>en Elfenbeinplattieit belegt und an den Kanten mit schmalen (Nienliolzstteifinl eingefaßt. Die untere Ebenbückante ist verbreitert utrd mit Elfenbein eingelegt. Innen besteht der Lasten Mls Zitroneti- wid Ebenholz. Alle übrigen Teile sind aus vergoldetem Silber, so die reich geschnittenen Füße, die Fasnin- gkn zu der emailtierwc Wappen, die darcl>brochene Jnschr^ Matte und die drer Löwen,'die am Deckel angebracht sind. Die Jwchrist- Platte trägt die Worte: „Seinem geliebtei: Größter zog Ernst Lnd- * wig nrnt 2.ojährigen Regierung nnbiläum in Dxrnkdvrkeil und '.'.reue da; Hessische Volk." De»- Hauptschmuck sind die beiden als Banker «ruKachikdeten Schnappschlösser an der Vorderseite des Kastens, ^te stellen Krieg und Friedet: dar, ausaedrückt durch eine nrännluhe und weibliche Mxur, mit den chavakteristisck-en Emblevie:: in durch- bwchcner Arbeit. Dleie Stticke ,md "Ut B-^>it unterlegt. ^,e Ur- tautK- selbst ruht in »ivei rathgraruertcu ^bcrk-wteln Äitimm und Ausjühnmg der MetlllUrrbeckcn >uck »sn Prv'. Er»,.. .^t«gel> .. >ln t Mitglied der Darmltueter »Itnstlttkolome. vol u"d Menbcin-Arbeiten oon Schreinermeliter Jo,et Wew-Minichen. ^ie Urtutide stellt die laiidstmiditche Glückwinrichadrepe zum 2öjährigen Regientngsjubiläum Seiner Königl:ck>en des Großherwgs dar. Sic ist bt Rudolt Mch ickter uni J^tcm Enttrurs von Koch durch einen Schüler desselb«!. .^rm-ann d?tter rn Osscnback. künstlerisch Mtgisterttgt wvrden, Dre K^'len mc daS Kunstwerk belasten itirfd die Großherzog-Ernl Ludtoig.Julnlaums- SSSSTÄn sind wir Mtdorrr. Ä-tl- lUxnt-nnm«. n--rd« Aiißer dem vorgedachten plastiiclt-ftzgurlichen schmuck tragt 'i u i J ■ . Uiov sTHirr >w»r ^rnrheriette Nimmt SS wJüic StoatSwwni des Ärpscherzogs tne Mitte dn gmizen Metern Fläcde eb^. Jhnt sind die W^ppeiischilde der fünf größten Städte des Latches, Darmstadt nnd Gießen, darunter.'.cainz.Otten- wch Womch beigeordE. Die anderen Flachen zieren bte ^küde der übrigen 13 Kreisstädte des Großher'.ogtnms ^nt der Form toi- sie von dem Gr 0 scher zog licket: Daus- nnd Ltactts- 2' dahier festgestellt smd. Jeder Schüfst durch cm reich- Bcrjierto ÄP rtäri:c orftijbt unb jrist, i» Enmtl Bilder der vielgettalttgen hesscschen. ^«tadl etvap t^n. ^ Neben ^dcr Stilisierung der einzelnen Schild 'rgurKttzdie dem Kmrsttcr trc'iltch gelungen ist, verdietrt die Art der Verteilung "nd Anordnung aus die acht verfügbaretc Hin-eMachen, dw emc aufstwn-dentlich feilt abgetönte Farbenrwirkung errett, gaitj beioichere ünerkenirung. Das Kmtstwerk wird mit Gcwehmigirng seiner.Kontgsichen Hoheit des Großherzogs dennmchst snr emtgc Zeit rm Landtz- museum it: Tarmsip-dt zur Besichtigung ausgestellt werden. Es erfolgt daaüber noch nähere Mittemorg. * Ein unveröffentlichtes Gedicht Emanuel Gei bei s. In Geibels Heimatstadt Lübeck ist vor einiger Zeit ein imDeröffentlichktt's .Gedicht des Dichters gefirnden worden, das anscheinend in seinen spätere^ Jahren entstanden ist und wohl deck ersten Entwurf zu einem prächtigen Weinliede darstellt. Die bei der Deutschen Verlagsanslalt in Sttutgart ersckrtinende Wochsn- schrift „Uebei- Lmrd und Meer" ist in der Lage, das Gedicht mit* Anteilen. Es lautet: Weitilied. Oh, tvohl trüb ist die Zeit, tvo der strämlicbe Gast, Wo mit frostigem Arme das Lllter uns faßt. Und die feurige Lust, die noch jüngst uns beseelt. Wie ein Miärchttc uns dünkt, das am Herd man erzählt. Dock, der Wein bringet wieder. Was »it rasch uns entfloh. Bringt Ertiinerung und Lieder, Mtes .Herz, altes Herz, und tvas glüheti du so! Grün wäret: die Lauben und sonnig die Stund', Da mein Miädchen ich küßt' aus den srisciwoten Mund, Da nichts Sichres ick mußt', als ihr Auge so blau — Ach, der Herbst kommt z>un: Wald, wtb die Locft luarb grau. Dock', der Wein bringet wieder. Was zu rasch uns entfloh. Bringt Jugend und Lieder, Altes Herz, altes Herz, und tvas glühest du so! Keine Drätts, Herzensbruder! Wir scktmtit von den Höhn Nach der sinkender: Sontt', und verglüht sie nicht schön? Heil uns, daß uns »wirb, tvas der.Frühling uns gibt. Diesen Bcker der Liebe, die einst tvrr geliebt! Denn der Wein bringet wieder. Was zu rasch uns :mtfloh, Bringt Lieb' uns und Loeder, Mtes Hjevz, altes Herz, und was glühest du f»! wendigen B vamfts^fmengm 51 rr BerKKMg bleiben NiM alles aber kam. von der Bpwrd«ungs»Mv>L.lt der Behörden ertvvtttt wc'rdrw Freiwillrgr Mftcrrbeft der Bevölkerung ist unerläßlich. Jeder einzelne sei sich klar, daß er durch Sparsamer wrftbohlen- vervrauch — ebenso selbstverständlich im Verbrauch der michUglten Whlenerzeugniffe: Gas und Elektrizität — sowohl der Gemeinschaft wie sich selbst einen großen Dienst leistel Aahlrüche Einzelvorschläge zur Kvhlenersparnis sind von amftickien stellen und von der Tagespreise gemacht worden. Ms ein wichtiges Mittel ist die möglichst weitgehende Anwendung der durchgehenden ^Arbeitszeit zu bezeichnen. Unterbrechung der Arbeitszeit bederttet Vermehrung der tätlichen Herz» und Lichtstnnden. Besteht hierfür keine znftngende Notwendigkeit, so werden Kohlen vergeudet. Jeder Betriebsleiter, jeder Kaufmann, Industrielle und Gewerbetrerberche möge sich dah. r die Frage vorlegen, ob nicht auch für seinen Betrieb oder einzelne Teile die durchgehende Arbeitsz-eft ohne besondere Nachteile zu ernuiglichen ist. Die Vertaufsgeschäste inft Ausnahme - ver Lebensmitrelläden können zweckmäßig an 4 Tagen der WockZe mit Eintritt der Dunkelheit, d. h. gogen 5 Uhr, geschlossen werden: 2 Tage geirügen für alle, die nur des Abends Zeit zu Einkänfen haben. Dem Bedenken, daß an diesen 2 Tagen VerkehrsanhÄffnn- gen eintrcten werden, wäre durch entsprechende Verteilung der einzelnen Wochentage g - schnüb. k ennzcichn. d. Nützlichkeit diesesApparates Geeignet sowohl für ß«3- wie Kohleakarrl. - Preis pro Apparat 16 M. Solv. Bezirksvertreter gesucht. Generalvertrieb: 7(^2ss Frankfort au ML, Niddaatrasse 56. iesielieo Sie sofort. Auf vielseitiges Verlangen unserer werten Kundschaft haben wir uns trotz Proissteigerung aller Fabrikate entschlossen, für einige Zeit wieder die allseitig beliebten Gratisbilder zu geben Es erhäli sonach: JS vom I.Sept. ds. is. bei uns aufnehmen lässt, eine Yer- grOseeniiBg »einen eigenen Bilde*. bis 1. Oktober m 12 Postkarten von Ji 1.90 an 12 Yisit (matt) Ji 4 — Bei mehr, Personen kleine Preiserhöhung tlsbr. Strsass Bahnhclutr. U. Balmhtffltr. M. tlleicheGeschäfte in vielen t.r&dteu feid- und Ultiel* deutwehlnnds. EM" TcrjrrrjifMirnnpren nach jedem Bilde. boom«*« von | () Chr vorm. Hu peün'iioi. die ihre Vertreter mtt großzügiger Reklame ivett- gehendst unterstützt, hat für den dortigen Bezirk die Alleinvertretung zu vergeben. 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Wir bitten sämtlicheInteres- senten, die den Handel in vorgenannten Waren betreiben sich an Uns wegen der Weiterveräußerung zu wenden. vereinigte ZeShandlnngen Rvsen tha! G.m.d.h., w etzfar. 9k!' Näh- und Handarbeitsunterricht beginnt Montag den I. Oktober 1817. W. Bräuuiug, Kaiser »Allee 8 p. 05903 SrnhChaUieri Rudolph’s Hackt. : Sieben • Ileuenweg 9 • Tel. 6711 niuslkaHen- u. ÜlusikSnstruinentenBüus | Srammophone Offizielle Perkoufsttelle der Deuteten Sram.nopt,«,. W flktisH'Sefeükhift Bertis 06000^0 |{g Kaufe jedes Quantum Buchen-, Eichen-, Kiefern. Scheit- und Knüppelholz. Angebote mit Preil angabe per Zentner erbittet frei Waggon ^72 U'.Zß- 3 mL Sitnsgei, Wiesbaden, Bltichrrstraße 13. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lang-GiinS 1917 Rj. liegt vom 25. d. Mts an eine Woche lang für die Beteiligten aus dem Geschäftszimmer der Unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsichtnahme offen. Einwendungen gegen seinen Inhalt können schriftlich oder mündlich während der Offen- legungszett vorgebracht werden. Es ist vom Gemeinderat die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Lang-Göns, den 2£ September 1917. Großh. Bürgermeisterei Lang-GönS. Rumpf. 7056 Aepfelveiftteigernrrg. Montag, den 24% b. Mts. von vorttiittag< n llhr an, sollen zirka 1500 Zentner Aepsel, fehl schönes Tafeln und Wirtschastsobst, der Gemeind, Lauter versteigert werden Der Anfang ist ai der Kreisstraße Lauttt—-Wetterfeld. Lauter, den 17. September 1917. sut ^lwßh. Bürgermeisterei Lauter. _ Ass. Versteigerung^ Dienstag den 25. September l. 7t Mnvm 1 1 m.. versteigere ich in meiner Anuüstnbe ftimmer^lk/1l"de gustnoobaude. hghier. 2 GciAäftSn..teile der ä rm. Zelters-Sprudel, A, .gu.cn Viktoria. G. m. b Lobnbcrg n. d. L., gegen Barzahlung. ir Born, Äerrchtsvoüzieher tu Gtepen. 7 Wmtcrkartoffcl-Bersorguug. Für iDii‘ Verso rMirg der Einwohner der Stadt Greven WinterLactofseln wird folgendes bestimmt: I. Allgemeine Bestimmungen ^ I. j> Mrr steht die Wahl, ob er seinen Be- darf von einen! Landnnrt oder einer Stadt. Verkaufs-, fveüe beziehen lmll, frei. Es ist gestattet, die zustehende Kartoffelmenge jum Aeil von einem Landwirt und zum Teil von erner Karwffel-VerkaufSstelle zu beziel>en. 8 3. Die .Portofsel-Bezargsitädt. Kartoffel-Verkaufs stelle m bezreheu. § 4. Der Bevechprung deS Bedarfs ist entsprechend den yeltendei' reich^gesetzlickMt Bestimmungen der Sah von ein Pfund für den Kops und Tag zugrunde gelegt; wein darf daher täglich nicht verbraucht werden. Jedermann ich dafür veomrtwvrtlich, daß er mit den ihm über- meseneir gwrtofseln wahrend der vorgeschriebenen Zeit «uSkomnrt. §5. ' Personen, die mit der ihnen bestimmüngsgemäst zu- stcheicken Menge an Kartoffeln beliefert sind, können. Iveun sie mii der ihnen übenviesenen Menge nicht ous- fmnnren. unter keinen Umständen auf eine nachträgliche Vvckrmalige Lieferung von Kartoffeln rechten; sie haben Unweigerlich die Einweisung in die Volksküche zu jgrtvärtigen **■ 5 6 . Die Bersorgung der Kliniken, Anstalten, Vereins- la^lvettr und Gastvirte bleibt besonderer Regelung Vorbehalten Anträge sind bei den: Städtischn Lebens- N!ittelamt (Zimmer 12) zu stellen. ^ 7. Dst Zulagen an Sctnperarbeiter iverden nur auf dstund von Wochen- .'lartvffelmarken, die durch den Auf druck! S.A. gekennzeichnet sind, aus gegeben : eine Ein- decknng für längere Zeit ist 'nicht statthaft. Nähere Rege- fcr.T'j bleibt vort>ebalten. § 8 . Der Kriegsfstrsorge angehorige Familien, die ihre Kartoffeln durch Vermittlung der StÄtt. Kriegsfürsvrge l^zrelxm tvollen, können nur Wrnterkartoffel-Bestellens weife nelunen. § 9 . ^artoffelerzcuger, die mehr als 200 qm Kartoffeln 4.,*4x011 haben, sind verpflichtet, die geerntete Menge airzmnelden. damit sie bei Berechnung des Winter- dtxrrfs in .Anrechnung gebracht werden kann. ~§ 10. Die Markew^luSyabestellen sind in der Zeit vom 25.—29. September 1917 AM! ti^M«»gs 8—12 Mt täglich geöffnet. TL KarEvffel-Be^^kys scheine. § 11 . Die Ausstellung per Kartoffel-Bezugsscheine, die nur Äc den Bezug ik»u ^birtoffcln unmittelbar vorn Er p«vger Estkltigteit besitzen, erfolgt auf Grund eines W stellenden schriftlichen Antrags. Die Vordrucke für den Antrag sind Montag, den 2 4. September 1917, -tari den 'VLarken- Ausgabestellen von 8—12 Uhr vor mittags und von 2—6 Ugr ^nachmittags mcd die folge,', den kTage während der festgesetzten Geschäfts stunden loben § 10) gegen Vorlage der L eben s mittel - AuS w-ei s ka rt e in kn'pan g zu nehmen. 8 12 . Arttrae sing anzugebmr: 1. Name und WrennNg des HaushalttmgsVorstandes, 2. Anzahl der Paus ha ltrmtzsmitglieder, 3 Name und Wo hnv rtdes Landwirtes, mit dcm die Lieferung l-ereinbart ist, Abei Anbau von mehr als 200qm Kartoffeln: die Anbaufläche und die voran sstästliehe Ernte. 8 13. Der Antrag ist nach orduungsnlästiger Ausfüllung lmü> Mit der Unterschrift des Antragstellers versehen, dem Wezirk zürnckzugeben, damit nach Prüfung der Angaben die Ausstellung des Bezugsscheines erfolgen kann. § 14. DcrTagder Ausgabe der Bezugsscheine Irtrb beso nders bekannt gegeben. 8 16. Für die Arlsstellnng eines Bezugsscheins ist eine Gebühr von 20 P fg. zu entrichten. Bei V.wlust deS Bezugsscheines wirb Ersatz nicht heleistet. 8 16. Der Bezugsschein ist nickst übertragbar: seürc Ottiltig- feit erlischt am 15. Oktober 1917. 8 17. Bei Empfang der .Kartoffeln ist der Bezugsschein dem Erzeuger nach erfolgter Ausfüllung ber vorgedruckten. Empfangsbescheinigung ausznhändigen. 8 18. Der - Erzmgl'r-lHöchsttweis für Winter-Speiiekartof- seln beträgt.6 Mark für den Zentner. Bei Lieferung ge- facktw: Kartsfieln ftei (Heller des Bestellers kann ein Zuschlag von höchstens 80 Mennig für den Zentner fefvrder! werden: erfolgt die Lieferimg innerhalb des ßWvhnoru^ des Erzeugers oder an einen Ort im Umkreis ivan nicht mehr als 3 km r so darf höckistens ein Zuschlag Von 40 Pfennig für den Zentner in Ansatz ge brockst hoerixui. t - III. Kartoffel-Be stellausn/eise. 8 19. Di - ^dactofsel BcstellauSweise, die mir für den Bezug %on Kartoffeln von einer Städtischen Verkaufs- stelle Gültigkeit l-abcn, werden Montag, den 24. S'eptember 1917, fernittags von 8—12 und nachmittags von 2—6 Uhr, sowie eu den solwurden Tagen während der festgesetzten l>fesch^itsstlmd''n (oben 8 10) auf den Marken-Ausgabe Kellen gegen Vorlage der Leben^inittelausweiskarte aus- Vvgel>! .c versorgungsberechttgt-e Person erhält einer ' Desp'lttAusnKns. $ 20 . Der Bestell-Ausweis ist nach Eintragung des d^amens Ufe der Wol>nung des Bersorgungsbercchitigten einer fer nächstelxmd verzeichneten Kartoffel Verkansssteller fevvckegcn. Die BertMifsstellc zeulpret ihre Fcrma ein rmd trennt KiN KontrollabickMitt ab, während sie den BestellauswciS dem Besteller als Ausweis über die erfolgte Bestellung SA. Die Kontrollabschnitte sind von den Berkauf-sstellen zu sanrmeln und zu je 100 Stück gebündelt dem Städtischen Lebensmittelanit unter Beifügung einer Beschönigung über die Anzahl der abgelieferten Abschiritte ei.nzu- reichen: sie dienen nach erfolgter PrüNmg als Grundlage für die Zutrilnng an Kwrtvsseln ,Bei Vornahme der Belieferimg der Besteller sind die Bestellailsiveise durch die Verkaufsstellen einzuziehen unb dem Städtischen Lebens mitte lanil zur Nachprüfung cinzu- rechen. Die Bestellung von Winterkartoffeln kann bei folgenden Verlaufs stelle erfolgen: 1. Honcbel, Neuen Bäue 7. 2. Konsumverein Gietzen und Umgegend a) Filiale Asterweg 6, b) „ 0teuen Baue II, 6) „ Blechstraße 16a, 6) ,, Sckxmzenstvaßc 16, 3. Löbsack, Hinter der West-Auto > \ 4. Rumpf, Zozelsgasse 9. 5. Sck),ade & Füll grabe a) Filiale Bahn Hofstraße 26, b) „ Ludwigstvaße 20, 6. Tvochsler, Steinstraße 48. 8 23. Die Bestell-Ausweise sind ncht übertragbar: ihre Gültigkeit erlischt am 5.November 1917. 8 24. Bei Entnahlne von 1 Zentner Speise Kartoffeln oder mehr sind 7,25 Mark für den Zentner frei Keller des Verbrauchers zr! zahlen. Bei Mengen mrter einem Zentner betragt der Preis 8 Pfennig für das Pfund. IV. Schlußbestimmungest. 8 25. Vorstehende Beslinimungen treten sofort in Kraft. Gießen, den 21. September 1917. Der Oberbürgermeister (Lebensmittelanrt). 3lnsgabe von Pe rolenminarken. Die Ausgabe der Petroleummarken für Scpteniber u. Oktober für die Hanohaltungen und Einzelpcvwucn erfolgt: für den I. u. II. Bezirk Montag den 24. September für den III. u. IV. Bezirk Diencktag den 25. September Nlcr bis 4 Ulrr nocymittags für den. V. u. VI. Bezirk Mittwoch den 26. September für öfctrVII. u. VIII. Bezirk Donnerstag den 27. Sentbr. für den IX. u. X. Bezirk J-reitag der 28. September für den XI. u. XII. Bezirk Samstag den 29. September auf dem Stadthaus, Garlenstraße 2, 0,immer Nr. 2. Gienen, den 21. September 1917. 7066B Der Oberbürgermeister: Keller. E-Zi»>iiicr-U-hilM!i niit Gas od. elektr. Licht, Nahe Bahnhof, znni 1. Okt. gesucht. Schrtttl. Angeb. unter 05867 a n d . Gieß. An z._ Zwei rnöbl. Zimmer mit zwei vielten in der Nähe des Stadltheaters geßlcht. Schriitl. 2lngeb. mit Preisangabe unter 05852 an den Gteneucr Anzeiger. Herr sucht per 1. Oktober möbl. Zimmer mit Gas od. elektr. Vtcljl, mögl. nahe der Biebertal-Bahn. Angebote unter 05800 a. d. Gieß. Anz. r* V rfjöitinöölJiMiei: mit Peilsilili in der Nahe der Unkv. sofort gesucht. Schriftliche Angebote unter 7041 an die Ge- säi ästsuelle d. Gießener Anz. Kleine Familie nicht 3- od. r-Ziiiiilitt-Kohiis. auf 1. 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Betrifft: Die Abgabe von Fichtcndeckreisern. Bon deu in diesem Jahr der Stadt zur Verfügung stehenden Fichtendeckreisern können eine beschränkte Anzahl Wellen an Private abgegeben iverden. Wer solche zu beziehen tvünscht, »volle dies alsbald, fpäteüenS aber bis zum 1. Oktober ds. IS? auf dein Stadthaus, Garten- straße 2, Zimmer Nr. 15, anzeigen. Der Preis für die Welle beträgt 30 Pf. und ist bei der Bestellung zu entrichten. Schriftlichen Bestellungen ist der Berrag beizu- fügen. Eine Erhebung des Betrags kann nicht stattfinden. Die Lieferung erfolgt frei vor das Haus. Weniger als 5 Wellen werden nicht abgegeben, auch kann eine Gewähr für die Lieferung von mehr als 50 Wellen nicht über' uommen iverden. Giehew den 23. August 1917. 63126 Der Oberbürgermeister: Keller. l>klöblserte»4 Zimmer gesucht. Schristl. Angebote unte r 05 939 a. ^ Gieg. Anz. Zur Vermeidung von Derwechselnngen tet 7 It't>«rt«Uunfl von Scrmictungs» ««zeigen »der dgl. »lrd dringend um Rngave der8nr«r«e^n,nr>mergebe1. Verlag des Gietz.Anzeigers 3 Zimmer | j Slelao 3 - Slauaer - Vobm», j im Hinterhaus z. oerm., evtl, z. Unterstellen von Möbeln. I 7020 Liebipstr. r*8 p. >>n dem 2 Zimmer 2-Zim.-Wobng. z. verimeien. 05610 Ncucnweg 42. 16*Si2i."Woiius. m^Zubeh. u. ^ Garten. 2Etagen, iu schöner, I freier Lage zu vermieten. L 6438 v. JaRBenSeld. P Näheres Wiesenstr. 2 part. ü od. im WohnungsuachweiS. P Bab»i>osstratze54!18-Zim- \\ Wohug. mit Loggia u. allem ^ Zubeh. z. vermieten. 6577 8 Rabn, Gr. Steinweg 20. ^ 3 Ziminer | i ger. 6-Zimm. Wohnung 0? n>. reicht. Zubehör z. verm. U 226: Näh. Blockstraße 141 oi Seb.8-Ziiu.-Wolmwag m. allem f Zubeh. u.Bleichpl.u. Garten \ nntcil sof.od. sp. zu vermieten. 2 2805 Alicestraße 26, v. st 6 Kimmer, JJ Elektr. u. Gas, Nähe Bahn- L Hof, bester Lage, auf 1. Okt. £ od. später z. verm. Näheres u zu erfr. im Gieß. Anz. >5468 « Ost-Anlage 40 1,9 1 Erdgeschsß, sch. nenzeitl. ein- 2 gerichtete 6-21m.-Vohg., mit sc Zub., Badez. n. 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